Sie sind bereits Community-Mitglied? Dann loggen Sie sich hier ein!

Auto-Login
Passwort vergessen?


Solides Einsteiger-Setup für etwas über 4.000 Euro

+A -A
Autor
Beitrag
SvenRh
Neuling
#1 erstellt: 25. Jun 2014, 21:25
Hallo,

nachdem ich mein Studium abgeschlossen habe, endlich über das nötige Kleingeld verfüge und meinen Hausstand nicht mehr wegen studienbedingt zahlreicher Umzüge klein halten muss, möchte ich mir endlich auch mal HiFi gönnen. Ich arbeite mich mal durch die einschlägigen Frageanleitungen, die Ihr hier habt ...

Vorgeschichte
Ich habe rund zehn Jahre lang durchs Internet diffundierte MP3-komprimierte Musik durch bestenfalls als zweckmäßig zu bezeichnende Lautsprecher eines TFT-Displays und meines Notebooks geprügelt. Da ist bei mir also noch "etwas" Luft nach oben, was HiFi-Genuss angeht ...

Soll es für Filme oder Musik sein? Beides?
Es geht mir ausschließlich um Musik.

Welche Medien will ich hören?
Vinyl, CDs, nachrangig auch MCs, (Internet-)Radio und meine MP3-Sammlung

Und was ist auf diesen Medien so drauf?
Sowas, sowas, sowas, sowas, sowas, sowas, sowas, sowas, sowas, sowas oder auch sowas. Im Großen und Ganzen also im weitesten Sinne Rock, von Hardcore-Punk-Geschichten über Indie- und Math-Rock bis hin zu ruhigem Post-Rock.

Welche Teile einer HiFi-Anlage habe ich schon?
Ich habe kürzlich vom Freund eines Verwandten für schmales Geld einen (wenig) gebrauchten Pro-Ject RPM 6 erstanden.

Wie sieht mein Raum aus? Wie kann ich die Anlage aufstellen?
Der hier fragliche Raum ist mein Wohnzimmer. Wie's da aussieht, habe ich mal aufgemalt:
Mein Wohnzimmer (Grundriss)
Im Bild nicht zu sehen: Sämtliche Fenster sind mit Gardinen (weiß) bekleidet, der Fußboden ist mit Laminat (Buche) bedeckt und Wände und Decken sind mit Raufaser (weiß) tapeziert. Im Bereich vor dem Sofa respektive unter dem Sofatisch ist noch ein größerer Teppich (Hochflor, hellbeige bzw. fast weiß) in Planung, evtl. auch noch eine gleichfarbige Brücke im Bereich des Übergangs vom Schreibtisch zum Ess-/Wohnbereich.

Für den Plattenspieler und die übrigen Teile der HiFi-Anlage habe ich ein Wandregal (dieses hier) vorgesehen. Sollte es für die letztlich beschafften HiFi-Gerätschaften nicht tief genug sein, sollen diese auf einem Beistelltisch (diesen hier) gestapelt werden.

Die Standorte der Lautsprecher bereiten mir gewisse Sorgen, weniger wegen der Stabilität des darunter befindlichen Bodens (massiver Beton, Baujahr Mitte der '80-er Jahre) als wegen akustischer Implikationen: Soweit ich bisher gelesen habe, sollten Lautsprecher einerseits mit dem Hörer ein gleichseitiges Dreieck bilden (in meinem Grundriss als blau-transparentes idealtypisches Dreieck eingezeichnet) und andererseits nicht unbedingt mit dem Rücken zur Wand (bzw. Ecke) stehen.

Will ich Standlautsprecher oder Kompaktlautsprecher?
Aus rein optoästhetischen Gründen würde ich Standlautsprechern klar den Vorzug geben. Kompaktlautsprecher müsste ich gesondert aufständern, wollte ich sie nicht auf dem Boden platzieren; die dafür erforderlichen Ständer empfindet mein Auge als Beleidigung. (Nicht vergessen: Das ist mein Wohnzimmer! Ich muss mir das täglich ansehen. Insofern lege ich auf eine "ruhige" Optik in diesem Raum (wie in allen Räumen meiner Wohnung) sehr viel Wert.)

Es soll auch nur ein reines Stereo-Setup mit zwei Lautsprechern werden, kein Subwoofer oder andere Spezialgeräte ...

Kann/will ich Lautsprecher selber bauen?
Bei meinem handwerklichen Geschick endet dieses Vorhaben entweder in einem Nervenzusammenbruch meinerseits (beim Bau) oder einem dauerhaften Gehörschaden bei meinen Nachbarn zwei Stockwerke tiefer (beim ersten Einschalten). Von daher: lieber nicht.

Höre ich in Zimmerlautstärke, laut, so laut, dass die Scheiben klirren, oder soll auch ab und zu mal die Disco nebenan klopfen und sich über die Lautstärke beschweren?
Sagen wir mal so: Wenn im Erdgeschoss die Rollläden herabgelassen werden, höre ich das hier im zweiten Obergeschoss schon recht ordentlich. Wenn mein einer Nachbar Musik hört oder Autorennen spielt, höre ich das im Schlafzimmer auch. Und wenn meine anderen Nachbarn im Badezimmer streiten, muss ich nur das Ohr an die Wand legen, um Wort für Wort mitstenographieren zu können. Bisweilen dringt auch die akustische Artikulation weiblich-genitalen Hochgefühls aus einem anderen Stockwerk zu mir herauf. Mit anderen Worten: Ich lebe zwischen hellhörigen Wänden. Von daher werde ich es wohl zumeist bei Zimmerlautstärke belassen. (Was nicht heißt, dass ich nicht zwischendurch gerne mal laut aufdrehe, wenn ich Spaß an der Musik habe... )

Wie soll das alles am Ende klingen?
Neutral, bitte. Nicht aufgewärmt oder verfroren. Einfach so, wie es die Band ins Vinyl geschnitzt hat.

Wieviel darf's kosten?
Siehe nächster Punkt ...

Habe ich schon irgendwas im Auge?
Ja. Nach überflügiger Recherche wird den Geräten von Yamaha und den Lautsprechern von Nubert ein vergleichsweise neutraler Klang zugeschrieben. Auch gefallen mir diese Geräte und Lautsprecher optisch sehr gut. (Nicht vergessen: Ich muss da jeden Tag draufgucken!)

Haptisch habe ich vor einigen Wochen im hiesigen Geil-ist-Blöd-Markt mal Yamaha-Geräte der 700er-Klasse begriffelt - und das Grausen gekriegt. Erinnerungen an die Plastebomber-Stereokompaktanlage, die ich mit ca. 12 bis 14 Jahren zu Weihnachten bekam, kamen hoch: Der Lautstärkeknopf fing nach einer Weile an, bei Benutzung charakteristisch zu knarzen. Ich tendiere daher zu den etwas teureren Geräten der 1000er-Klasse, als da wären ein Vollverstärker A-S1000, ein CD-Player CD-S1000 und ein Netzwerkplayer NP-S2000. Meine MP3-Sammlung soll auf eine SSD wandern und mittels eines dazwischengeschalteten RaspberryPi mit installiertem Mediaserver über das lokale Netzwerk dem NP-S2000 zugänglich gemacht werden.

Lautsprechermäßig tendiere ich - wie oben schon geschrieben - zu Standlautsprechern, im Speziellen zu Nuberts nuBoxen, etwa der 681er.

Strich drunter, Summe gezogen, komme ich auf runde 4.350 Euronen plus Kabel und Versand, womit zugleich auch meine preisliche Schmerzgrenze definiert wäre, zu deren Überschreiten ich nur mit sehr guten Argumenten zu bewegen bin. (Ich werde die Investition ohnehin über mehrere Monate strecken, damit's nicht ganz so weh tut.)

Famous last words?
Ich möchte einfach nur in hoher akustischer Qualität Musik hören; mehr nicht - aber auch nicht weniger. Ich sehe ein, dass ich dafür (für meine Verhältnisse) etwas mehr Geld ausgeben muss. Ich sehe das Ganze allerdings als langfristige Investition, die nach Möglichkeit mehr als ein Jahrzehnt ihren Dienst tut. Ich beabsichtige nicht, über die Jahre zig verschiedene Komponenten auszuprobieren; mein Hobby ist Musik, nicht die Technik ihrer Wiedergabe.


Conclusio

  • Wie gehe ich mit der Aufstellungsproblematik bezüglich der Lautsprecher am besten um?
  • Wären nuBoxen 681 zu groß/zu klein/zu ... dimensioniert für mein Wohnzimmer?
  • Ist meine angedachte Zusammenstellung aus Yamaha-Komponenten und Nubert-Boxen überhaupt sinnig oder eher doch völliger Blödsinn in Anbetracht dessen, was ich damit vorhabe? Verbesserungs- oder Alternativvorschläge?


Ich danke für jede Hilfe.
Mickey_Mouse
Inventar
#2 erstellt: 25. Jun 2014, 21:37
nichts gegen Qualität, aber du willst nicht ernsthaft 4k€ in einer STEREO Anlage versenken und dir dafür Lautsprecher für 500€ kaufen?!?

ICH würde da anders heran gehen! Erstmal sucht man sich die Lautsprecher aus und dann kann man mal sehen, was man dazu noch benötigt...
ATC
Inventar
#3 erstellt: 25. Jun 2014, 21:52
Moin,

ich denke es war ganz gut das ich schon gesessen habe als ich deinen Text las,
sonst wär ich jetzt umgefallen.

Eine Anlage hast du dir im Kopf zusammengestellt für 4350€,
und dann Lautsprecher von Nubert ... aus der niedrigsten Serie....gleich mal das ungeeignetste Modell der Serie....

schwer, da muss man glaube ich weiter vorne anfangen

Der Lautsprecher macht die Musik, der Raum antwortet, und dann bekommst du das Ergebnis auf deinem Hörplatz präsentiert.
Der Verstärker, nebensächlich, kann man im Grunde verstecken.
Musikquellen, außer bei Phono absolut kein Problem, und Phono hast du ja schon.

Bei deinem Raum, deiner Aufstellung würde ich eigentlich zu den KS Digital 2020 raten,
Aktivlautsprecher mit Einstellmöglichkeiten mit diversen Filtermöglichkeiten zur Anpassung.

Davor reicht eigentlich ein gebrauchter Vorverstärker der 100€ Klasse, da ist Phono meist drin und auch nicht schlecht, nicht so wie oft heute anzufinden.
Streaming? Sonos

Alternativ dazu als Vorverstärker den Antimode Dual Core 2.0 mit integriertem Einmesssystem.

Achso, verstehe, vermutlich gefallen dir die Lautsprecher nicht.
Nun, es gibt immer mehr Lautsprecher welche aktiv UND optisch ansprechend sind.

Wenn du passiv bleiben willst, da gibt es soo viele interessante Modelle in deinem Budget,
von KEF R 500 über Sonus Faber Venere 2.5 zu Phonar Veritas p4 next oder p6 Next, Monitor Audio Silver 6 uvvm.

Anhören,mit deiner musik, immer wieder vergleichen bis du sicher bist.

Reicht für Heute
vatana
Stammgast
#4 erstellt: 25. Jun 2014, 22:53
20-25% des Budgets in die Elektronik, 75-80% in die Lautsprecher investieren!
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 25. Jun 2014, 22:55
kann ich mich der meinung der anderen nur anschließen. die lautsprecher sollen mehr als die hälfte des budgets ausmachen.
du hast die möglichkeit es relativ frei aufzustellen, nach deiner skizze würde ich sagen, die lautsprecher 50 bis 70 cm links und rechts von den wänden weg und genau so nach hinten zum fenster. dein hörplatz ist auch gut, da er nicht eine wand im rücken hat.

warst du in letzter zeit in einem hifi studio, oder hast du deine geräte nach tests ausgesucht?
für das geld bekommt man was ordentliches hin, für die lautsprecher wäre KEF ein guter anfang sich was anzuhören.
was sollte alles angeschafft werden? lautsprecher, amp und cd player?
Tywin
Inventar
#6 erstellt: 26. Jun 2014, 08:25
Hallo,


Ich möchte einfach nur in hoher akustischer Qualität Musik hören; mehr nicht - aber auch nicht weniger.


das wird mit den LS von Nubert schwierig und mit den NuBox ist das unmöglich. Mit den folgenden Lautsprechern ist das z.B. schon eher möglich:

Cabasse Egea 3

http://www.loftsound...Paarpreis::4505.html

Der Rest der Elektronik findet sich schon, wenn Du LS gefunden hast, die zu deinen Räumlichkeiten und zu deinem Geschmack passen.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 26. Jun 2014, 08:25 bearbeitet]
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 26. Jun 2014, 08:50
ich würde mir auch so was mal anhören, da steckt fast nur faszination und kaum marketing drin.
http://www.me-geitha...-lautsprecher/me-806

ich weiß, es gibt kaum schlechte tests, aber man bekommt einen eindruck was da drin steckt.
http://www.audio.de/testbericht/nuforce-s3-bt-1506931.html


[Beitrag von Soulbasta am 26. Jun 2014, 08:52 bearbeitet]
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 26. Jun 2014, 08:55
Das erinnert mich an diesen Anlagen Vorschlag von der Zeitschrift Stereo:

Plattenspieler: Music Hall 9.1 - 2.000,--
Amp: NAD C 390DD mit Phonoausbau - 2.800,--
CD: NAD C 546bee - 520,--
Boxen: Dali Ikon 5 MK 2 - 1.100,--

Es gibt immer noch genügend Leute die den Käseblättern und ihren reißerischen
Klang-Erlebnis Berichte blind vertrauen, die Ernüchterung folgt aber auf dem Fuß.

Hier mal der Thread dazu:

http://www.hifi-forum.de/viewthread-33-17571.html

So gesehen sollte sich die Diskussion der Budget Verteilung eigentlich schon erledigt haben.

Mein Tipp:

Vorverstärker (ca. 400€ inkl. Phono)
CD Spieler (ca. 150€)
Musikstreamer (Sonos)
Aktiv Lsp. zum Beispiel Neumann (Klein&Hummel) KH 310

Sollte mit etwas Geschick für gut 4000€ machbar sein, klanglich vor allem auch bei deinem relativ
kurzen Hörabstand passiven Standlsp. mMn deutlich überlegen, was aber letztendlich eine Frage
des persönlichen Geschmacks und Anspruchs ist, daher ist mein Tipp nur als Orientierung gedacht.

Glenn
Homer70
Stammgast
#9 erstellt: 26. Jun 2014, 09:47
[quote="Tywin (Beitrag #6)"]Hallo,

[quote]Ich möchte einfach nur in hoher akustischer Qualität Musik hören; mehr nicht - aber auch nicht weniger.[/quote]

das wird mit den LS von Nubert schwierig und mit den NuBox ist das unmöglich.



Lasse dich von solchen pauschalen Quatsch Aussagen nicht verunsichern
Dieser User hat scheinbar was gegen Nubert. Dies teilt er fast in jedem Thread mit.

Es gibt genug zufriedene Nubert. Kunden und jeder hört halt anders.
Du solltest auf jeden Fall einige Lautsprecher mal hören.
Und dazu gehört sicher auch Nubert.
Dann kannst du Dir deine eigene Meinung bilden und eine Entscheidung treffen

Gruß


[Beitrag von Homer70 am 26. Jun 2014, 09:48 bearbeitet]
djofly
Inventar
#10 erstellt: 26. Jun 2014, 10:00
Bei dem Budget würde ich als aller erstes einen Thread zur Raumakustik aufmachen und mir überlegen, wie ich Raum und Aufstellung optmiere. Dies macht die Hälfte vom Klang aus. Die Lautsprecher sind eigentlich völlig zweitranging und teure Lautsprecher in einem schlechten Raum helfen auch nicht weiter.
Die Beschreibung vom Raum klingt eher hellhörig und Probleme starkem Nachhall und Raummoden sind vorprogrammiert, sofern man keine Absorber unterbringt.
Weiterhin würde ich einen AVR mit Audyssey als Verstärker einsetzen, um per Einmessung weitere Probleme zu reduzieren. Meiner Meinung nach kommt man da auch im Stereo-Bereich kaum drumherum.

Zu Nubert kann ich nur sagen, dass ich nur die gute alte Nubox 360 kenne. Die ist absolut pegelfest und neutral und für den Preis ein super Lautsprecher. Allerdings habe ich sie auch nur ein einem optimiertem Raum gehört.


[Beitrag von djofly am 26. Jun 2014, 10:01 bearbeitet]
Mr_Perry
Stammgast
#11 erstellt: 26. Jun 2014, 11:47
So und nun mein Tipp.

Sofa auf jeden Fall an die linke und Lautsprecher an die gegenüberliegende Wand postieren. Mit deiner jetzigen Aufstellung bekommst Du nach meiner Erfahrung nie eine gute räumliche Darstellung. Den Hifi-Tisch auch eher, entweder Fensterseite oder auf der langen Seite positionieren.

Bei den von dir genannten Geräte von Yamaha kenne ich nur die größere Serie, also die 2000. Mein Vater besitzt diese. Ich fand Yamaha nie wirklich gut doch diese Baureihe scheint wirklich anständig zu sein, sehr neutral und ordentlich verarbeitet. Alternativ für dich hätte ich sonst auch NAD oder Rotel empfohlen.

Den Hinweis deine neue Anlage mit Aktivlautsprechern zu betreiben finde ich auch gut. Vielleicht sind sogar Nahfeldmonitore eine Option für dich.
Ansonsten würde ich noch die Firma Tannoy in die Auswahl einbeziehen. Sowohl aktiv wie auch passiv habe ich selten besseres gehört, sowohl im Heim wie auch im Studiobetrieb.
bassarm
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 26. Jun 2014, 15:19

SvenRh (Beitrag #1) schrieb:

Vorgeschichte
Ich habe rund zehn Jahre lang durchs Internet diffundierte MP3-komprimierte Musik durch bestenfalls als zweckmäßig zu bezeichnende Lautsprecher eines TFT-Displays und meines Notebooks geprügelt. Da ist bei mir also noch "etwas" Luft nach oben, was HiFi-Genuss angeht ...


Zu der Verteilung des Budgets wurde ja schon einiges geschrieben, da will ich auch nichts weiter zu sagen.
Was mir an den Postings der anderen auffällt ist, dass diese doch stark meinungsgefärbt sind, man erkennt schon etwas wer auf der Jagd nach dem perfekten Klang ist.

Ich behaupte mal anhand der "Vorgeschichte" des TE, dass er auch mit 1000€ oder 2000€ Lautspecher in einer schallmäßig völlig unoptimierten Wohnung seeeehr zufrieden wäre, ohne jetzt groß Möbel zu rücken und Absorber an Decken und Wänden anzubringen.
Stichwort: Perspektivwechsel und Anspruch des TE

Was mich auch gleich zu meiner Folgefrage bringt:


Wie soll das alles am Ende klingen?
Neutral, bitte. Nicht aufgewärmt oder verfroren. Einfach so, wie es die Band ins Vinyl geschnitzt hat.


@SvenRH:
Wieso neutral ?
Hast du als neutral abgestimmte Lautsprecher bei einem Bekannten gehört und gesagt: "Das ist es, klingt absolut genial !"
Das Wörtchen "neutral" liest man hier im Forum recht häufig, aber passt dies auch zu deinem Geschmack und deiner Musik?
Oder wäre das am Ende gar suboptimal, weil eben Krachmusik nicht gerade audiophil, dafür umso emotionsgeladener daher kommt und die Lautsprecher eben das Feeling auch transportieren müssen ?
Übrigens danke für den Link zu dem Song von Frau Potz, da bin ich vor einiger Zeit schonmal drüber gestolpert, habs aber komplett verdrängt gehabt.

Ich meine ganz ehrlich, die Hälfte der Mucke die du verlinkt hast, wird in alternativen Jugendclubs und kleineren Konzertlocations live vorgetragen, mit irgendwas zwischen 50 und 300 Zuschauern, da ist der Sound auch oft genug besch.....bescheiden, dass weiß ich aus eigener Erfahrung.
Also trifft der oft im Forum gelesene Anspruch "Musik wie live auf dem Konzert erleben" auch nicht unbedingt auf den TE zu.

Wo alle schon so fleißig am empfehlen von diversen Equipment sind, würde ich erstmal genauer beleuchten:
Was will der TE und wie kommt er darauf ?

Am Ende bleibt sicherlich der Hinweis den man häufig in dieser Sektion des Forums liest:
Hör dir möglichst viele Lautsprecher vorher an, auch in den eigenen 4 Wänden.

just 2 my cents


[Beitrag von bassarm am 26. Jun 2014, 15:46 bearbeitet]
Eichbjörnchen
Stammgast
#13 erstellt: 26. Jun 2014, 18:27
Der TE möchte nun halt auch Gerätschaften mit einer gewissen Haptik haben und keinen Verstärker mit Plastedrehknöpfen....aber schlagt ihm nur weiter Geräte vor für 300€ etc...ob man dort eine massive Front USW bekommt ist fraglich. Man bezahlt nicht nur für die "Innovation" welche keine ist sondern auch für die Verarbeitungsqualität bzw die verwendeten Materialien. Ich denke du solltest dir auf jeden Fall viele verschiedene Lautsprecher anhören gehen, da du sonst einfach nicht den Vergleich ziehen kannst, was dir schlussendlich wirklich zusagt (Stichwort Neutralität).
Wenn dir die Optik wichtig ist solltest du mal nach gebrauchten Kef XQ40 gucken (find das khaya mahogany einfach sehr schick und edel). Aber wie schon erwähnt, probieren geht über studieren.

Gruß
ATC
Inventar
#14 erstellt: 26. Jun 2014, 19:04

Eichbjörnchen (Beitrag #13) schrieb:
Der TE möchte nun halt auch Gerätschaften mit einer gewissen Haptik haben und keinen Verstärker mit Plastedrehknöpfen


Dann ist das Budget für Neuware eigentlich zu gering um man sollte/könnte sich nach jungen Gebrauchten umschauen
Fanta4ever
Inventar
#15 erstellt: 27. Jun 2014, 10:58
Hallo,

in diesem Preisbereich gibt es eine Menge Möglichkeiten, hier mal eine die ich mir sehr gut zum Testen vorstellen könnte:

Denon Set Verstärker PMA 1510 & SACD-Player DCD 1510

Denon DNP-720AE

Triangle Esprit Antal Anniversary Demo

LG Beyla
Suche:
Das könnte Dich auch interessieren:
Solides Tapedeck ?
Sergeant999 am 28.11.2004  –  Letzte Antwort am 29.11.2004  –  8 Beiträge
Suche einsteiger Setup
SebasB am 23.06.2015  –  Letzte Antwort am 25.06.2015  –  5 Beiträge
Kaufberatung Einsteiger-Stereo-Setup
Xtoff am 25.10.2014  –  Letzte Antwort am 26.10.2014  –  11 Beiträge
Kaufberatung für Einsteiger, bis ca. 400 Euro
Miggo am 27.03.2009  –  Letzte Antwort am 29.03.2009  –  23 Beiträge
Vorschlag für Einsteiger-Anlage
rudirothaus am 02.10.2005  –  Letzte Antwort am 04.10.2005  –  15 Beiträge
Lautsprecher für Einsteiger
rooby92 am 02.11.2010  –  Letzte Antwort am 03.11.2010  –  20 Beiträge
Einsteiger Stereo-System (für Noobs)
wiffl am 14.04.2015  –  Letzte Antwort am 05.05.2015  –  17 Beiträge
Einsteiger Setup und gut Basis für Surround
Radarfalle87 am 07.09.2016  –  Letzte Antwort am 12.09.2016  –  8 Beiträge
kaufberatung solides hifi zeugs
dan76 am 06.09.2007  –  Letzte Antwort am 08.07.2008  –  8 Beiträge
Einsteiger-Reciever (bis 200?)
Strahle am 04.12.2005  –  Letzte Antwort am 06.12.2005  –  20 Beiträge
Foren Archiv
2014

Anzeige

Aktuelle Aktion

Hersteller in diesem Thread Widget schließen

  • Sonus Faber
  • Yamaha
  • Monitor Audio
  • KEF
  • Triangle
  • NAD
  • Denon
  • Dali
  • Sweex

Forumsstatistik Widget schließen

  • Registrierte Mitglieder807.883 ( Heute: 61 )
  • Neuestes MitgliedMaeikel_yussef_
  • Gesamtzahl an Themen1.346.137
  • Gesamtzahl an Beiträgen17.678.294