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Tipp für Verstärkerkauf

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Schubsi4711
Neuling
#1 erstellt: 25. Nov 2014, 21:35
Hallo Zusammen,

ich möchte mir einen neuen Verstärker kaufen und habe viel dazu im Forum gelesen. Aber ich drehe mich im Kreis. Vielleicht kann mir jemand von Euch einen guten Tipp geben.

Ich habe:
Lautsprecher Sonics Oumnia
Netzwerkplayer Squeezebox Touch
einen nicht erwähnenswerten CD-Player (derzeit noch)
ein akustisch vermutlich eher schwieriges Holzhaus mit einem hohen Hörraum und wenig Dämpfung

Ich höre Musik gerne quer Beet mit einem gewissen Hang zu Marillion, Saga und ähnlichem, aber auch mal Johnny Cash.

Mein Verstärker hat die Grätsche gemacht und war auch nicht so überragend, dass ich da großartig Geld reinstecken will.
Für einen neuen Verstärker würde ich bevorzugt bis 500€ ausgeben, für ein Schmuckstück aber auch bis zu 1000€.

Kaufe ich was gebrauchtes oder neues? Wenn neu, dann mit D/A-Wandler (der FLAC kann) oder ohne? Wenn gebraucht, lieber älter und dann für´s gleiche Geld hochwertiger?
Nachdem ich oft auch sehr leise höre (ein Stall Kinder im Haus ) brauche ich vermutlich einen Klangregler oder/und eine Loudness-Taste.

Wie gehe ich vor? Die Audio lesen und meine Preisklasse abgrasen? Diverse Verkaufsforen durchforsten und dann hinterher-googlen? Viel Zeit für Hörproben im HiFi-Studio habe ich nicht.

In welche Richtung soll ich suchen? Ich wäre für Tipps sehr dankbar.

Gruß
Harry
Opiumbauer
Inventar
#2 erstellt: 25. Nov 2014, 21:42
Ich habe die Loudness Regelung an meinem Yamaha auch schätzen und lieben gelernt.

http://www.amazon.de...tibel/dp/B0046B6DR8/

Mehr brauchst du nicht.
Fanta4ever
Inventar
#3 erstellt: 25. Nov 2014, 21:59
Hallo Harry,

ich würde mal den Yammi mit der Loudness Regelung gegen einen AVR mit Audyssey MULTEQ XT32 antreten lassen, dann weisst du ob du mehr brauchst.

ein akustisch vermutlich eher schwieriges Holzhaus mit einem hohen Hörraum und wenig Dämpfung



LG
Schubsi4711
Neuling
#4 erstellt: 25. Nov 2014, 22:08
@Opiumbauer: Kann man da das ganze Airplay/Bluetooth-Gedönz auch ausschalten? Das brauch ich nicht. Der Verstärker selbst wird gut bewertet und ist bezahlbar. --> Danke für den Tipp

@Fanta4ever: Helf mir bitte mal. Warum einen 5/7/9-Kanal-Verstärker um dann 2-Kanal zu hören. Welchen AVR würdest Du empfehlen?

Gruß
Harry
Fanta4ever
Inventar
#5 erstellt: 25. Nov 2014, 22:17
Hallo Harry,

ich habe das schon ernst gemeint, an deiner Stelle würde ich das testen. Ein Stereo Receiver z.B. den Yamaha R-S 700, den halte ich für einen Preis/Leistungsknaller, gegen einen z.B. Marantz SR 7008.

Das ist natürlich ein Aufwand, aber nur so weisst du ob sich die Möglichkeiten eines modernen AVR für dich lohnen.

LG
Fanta4ever
Inventar
#6 erstellt: 25. Nov 2014, 22:28
Hallo Harry,

noch ein Preis/Leistungsknaller, jedenfalls für mich Yamaha RX-A830

LG
electronride
Stammgast
#7 erstellt: 25. Nov 2014, 22:32
Ich empfehle Dir einen Pioneer A-50. Bietet unerhört viel Detail und Präzision für's Geld (UVP 500 EUR).

Noch etwas:

Suche Dir drei Verstärker aus und höre Sie zuhause an Deinem Boxen in Deiner Wohnraumumgebung. Nur so kannst Du das entscheiden.

Bedenke: Der Sound, den Du offenbar bevorzugt hörst, ist relativ schlank abgestimmt, verglichen mit heutigen Aufnahmen (80er; ich war selbst früher Saga-Fan).

Außerdem: Wenn dünne Platten in Deinem Holzhaus verbaut sind, könnten diese als Absorber wirken und Tieftonenergie absorbieren. Dann könnten etwas fetter abgestimmte Vertärker besser sein (z.B. hatte ich letztens einen 600 EUR Marantz AVR da, der allerdings gegen den o.g. Pioneer rausflog.)

VG, T


[Beitrag von electronride am 25. Nov 2014, 22:49 bearbeitet]
Opiumbauer
Inventar
#8 erstellt: 25. Nov 2014, 23:33

Schubsi4711 (Beitrag #4) schrieb:
@Opiumbauer: Kann man da das ganze Airplay/Bluetooth-Gedönz auch ausschalten?

Was meinst du mit ausschalten?

Das ist wie mit einer Klimaanlage im Auto:
Du kannst sie nutzen, musst du aber nicht.

In die Verlegenheit kommst du mit dem Yamaha R-S700 aber gar nicht, weil der weder Airplay noch BT hat.
Wenn du den baugleichen aber puristischeren Yamaha A-S700 nimmst, der weniger Ausstattung hat, bezahlst du trotzdem 80€ mehr.
Das ist ein Widerspruch in der Hifi-Welt, das gebe ich zu.

Einen AVR (Mehrkanal-Audio-Video-Receiver) brauchst du nur, wenn du viel Filme mit Surround Sound (DTS, Dolby Digital) hören willst oder einen Film von FullHD auf UHD aufpimpen willst.

Für reinen Musikgenuss würde ich mir immer einen Stereovollverstärker (mit Tuner oder ohne) kaufen.


[Beitrag von Opiumbauer am 26. Nov 2014, 06:17 bearbeitet]
Donsiox
Moderator
#9 erstellt: 25. Nov 2014, 23:48
Opiumbauer, du vergisst bei deiner Argumentation die Einmesssysteme. Ich zitiere ein Zitat:

ein akustisch vermutlich eher schwieriges Holzhaus mit einem hohen Hörraum und wenig Dämpfung


Fanta hat hier sehr wohl Recht, dass ein Einmesssystem, gerade das XT32 des X-4000 oder Marantz sr7008 hier einiges bringt.
Zudem werden gute Klangregelfunktionen geboten (Nachtmodus/dynamische Loudness-Regelung..)

electronride suggeriert, dass verschiedene Verstärker verschieden klingen. Dies kann ich, außer bei defekten oder bei Röhrenverstärkern, nicht bestätigen. Einen Verstärker wähle ich persönlich nach Anschlüssen, Ausstattung und (tatsächlicher) Leistung aus. Bei vielen kommt noch Optik und Haptik hinzu.

Hier im Forum gibt's die zwei angesprochenen Receiver sogar zum Sonderpreis
http://www.hifi-foru..._id=172&thread=10023
http://www.hifi-forum.de/viewthread-172-9944.html

Gruß
Jan
Strahlx
Stammgast
#10 erstellt: 26. Nov 2014, 02:56
Ich habe auch eine Zeit lang diverse Verstärker der 1000 € Klasse bei mir zuhause getestet, darunter u.a. welche von Electrocompaniet, AMC, Atoll, Arcam, Pioneer, Cambridge, NAD. Am besten fand ich persönlich den AMC 3150 MK II, den ich uneingeschränkt empfehlen kann. Der hat auch bereits ein gutes Phono-Board integriert und ist wertig verarbeitet.
Wenn es einer mit gutem integrierten DAC sein soll, kann ich den Primare I22 empfehlen. Unter 1000 € wäre der allerdings nur gebraucht zu haben.
Da hilft aber nur selbst ausprobieren, da die Geschmäcker verschieden sind und die Raumakustik in deinem Fall auch eine wesentliche Rolle spielt.


[Beitrag von Strahlx am 26. Nov 2014, 03:15 bearbeitet]
Opiumbauer
Inventar
#11 erstellt: 26. Nov 2014, 06:11

Donsiox (Beitrag #9) schrieb:
Opiumbauer, du vergisst bei deiner Argumentation die Einmesssysteme. Ich zitiere ein Zitat:

ein akustisch vermutlich eher schwieriges Holzhaus mit einem hohen Hörraum und wenig Dämpfung


Fanta hat hier sehr wohl Recht, dass ein Einmesssystem, gerade das XT32 des X-4000 oder Marantz sr7008 hier einiges bringt.

Was man persönlich von diesen ganzen "Raumkorrektur-Einmesssystemen" hält, muss jeder für sich selber wissen.

Früher hat man auch mit guten Saba- oder Dual-Stereo-Verstärkern (wer kennt die hier eigentlich noch?) ohne jegliches Einmesssystem Musik in Holzhäusern gehört und es klang fantastisch.

Ich habe lieber einen materiellen Loudnessregler wie bei Yamaha in der eigenen Hand, mit dem man den Klang unkompliziert anpassen kann als ein Hightech Einmesssystem, wo man mit Kabel und Mikrofon hantieren muss.


[Beitrag von Opiumbauer am 26. Nov 2014, 06:12 bearbeitet]
electronride
Stammgast
#12 erstellt: 26. Nov 2014, 19:13
Selbstverständich gibt es einen Verstärkerklang auch bei nicht defekten Lautsprechern. Das hat mit "Suggestion" nichts zu tun, sondern mit Wahrnehmung.
Ich empfehle den direkten Vergleich. Zuletzt: 4 Personen haben hier 3 neue Verstärker im Vergleich gehört, jeweils an zwei sehr unterschiedlichen neuen Lautsprechern. Dabei kamen deutliche Unterschiede zutage, was hier zu einer lebhaften Diskussion geführt hat.
Donsiox
Moderator
#13 erstellt: 26. Nov 2014, 19:19
Oke, dann so:
Electronride nimmt Verstärkerunterschiede wahr, welche ich bisher nie heraushören konnte.
Und die überdies messbar nicht wirklich zu belegen sind

Vor kurzem hat auch eine Person hier im Forum einen Denon x-4000 gegen einen Sauermann Edelverstärker (deutlich fünstellig) getestet und absolut keinen Unterschied feststellen können.
Und das an sehr hochwertigen Lautsprechern in einem akustisch optimierten Raum.

Gruß
Jan
electronride
Stammgast
#14 erstellt: 26. Nov 2014, 19:34
Ob ein Verstärker nur ein Stück Draht ist oder einen Eigenklang hat, ist eine uralte und auch müßige Debatte. Das gilt auch für andere Komponenten, etwa Frequenzweichenbauteile (Kondensatoren) in Lautsprechern u.a.m.

Mir ist es aber an dieser Stelle wichtig, folgendes festzuhalten:
1) Wahrnehmung ist eine höchst subjektive Angelegenheit. Man kann die Wahrnehmung anderer nicht falsifizieren.
2) Die messtechnische Erfassung des Klangs ist noch nicht so weit objektiviert, das wir Kaufentscheidungen gänzlich ohne Gehör treffen sollten.
3) Tests mit mehrern Personen (insbesondere auch wissenschaftlichen Maßstäben genügende Blindtests) sind eine sehr gut geeignete Methode zur Bewertung von Ergebnissen.

Daher: Probiert es aus. Es können sehr erstaunliche Ergebnisse zutage treten.

Viele Grüße, T.
Fanta4ever
Inventar
#15 erstellt: 26. Nov 2014, 19:44

Opiumbauer (Beitrag #11) schrieb:
Ich habe lieber einen materiellen Loudnessregler wie bei Yamaha in der eigenen Hand, mit dem man den Klang unkompliziert anpassen kann als ein Hightech Einmesssystem, wo man mit Kabel und Mikrofon hantieren muss.

Ich auch, besitze selbst den Yamaha RX-797, aber hier geht es nicht um mich und auch nicht um dich, dem TE sollte man doch alle Möglichkeiten aufzeigen, entscheiden muss er ohnehin selbst.

Mal ehrlich, glaubst du ernsthaft die Loudnessregelung von Yamaha ist auch nur ansatzweise mit Audyssey MULTEQ XT32 vergleichbar ?

LG
ATC
Inventar
#16 erstellt: 26. Nov 2014, 19:45

Schubsi4711 (Beitrag #1) schrieb:

Ich habe:
Lautsprecher Sonics Oumnia


Moin Harry,

dein Thread mutiert nun wieder zu den üblichen Grabenkämpfen.

Frag ganz einfach mal nach wer deine Lautsprecher selbst schon gehört hat, und welche Verstärker daran getestet wurden.
Wenn dich das nicht weiterbringen sollte kann ich dir auch gerne einige Möglichkeiten nennen (die den Klang auch etwas softer gestalten).

(dann aber unter 4 Augen)

Viel Erfolg
Schubsi4711
Neuling
#17 erstellt: 26. Nov 2014, 19:47
Hallo Zusammen,
erst mal danke an alle.
@Opiumbauer: Auch ich mag die einfachen Dinge lieber, als die komplizierten. Eine Loudness-Taste oder -Regler klingt im ersten Moment reizvoller als ein Einmess-System. Gehört und ausprobiert habe ich das bislang aber nie. Ich werde mir beide Optionen mal anschauen.
Mit Ausschalten von WLAN oder Bluetooth meinte ich übrigens, dass ich keine Dauerstrahler im Haus haben möchte.
@Strahlx: Der AMC ließt sich im Test super und scheint nach Beschreibung in der Audio auch zu meiner Sonics Oumnia zu passen. Der wäre auch einen Versuch wert. Das Ding schaut hochwertig aus. Gefällt mir sehr gut. Der Primare I22 scheint keine Klangregelung zu haben. Oder ich habe sie nicht gefunden. Das wäre mir zu wenig Eingriffsmöglichkeit.
@Donsiox: Macht das, unabhängig von dem Einmesssystem, Sinn, das Geld auf 9 Kanäle aufzuteilen und dann nur 2 davon zu nutzen? Eine Video-Nutzung ist ausgeschlossen.

Gruß
Harry
Fanta4ever
Inventar
#18 erstellt: 26. Nov 2014, 19:53

meridianfan01 (Beitrag #16) schrieb:
dein Thread mutiert nun wieder zu den üblichen Grabenkämpfen

Das sehe ich nun wirklich nicht, hier werden doch nur verschiedene Möglichkeiten aufgezeigt, das leidige "nur ich kenne die einzig Wahre Lösung" kann ich gottlob nicht finden

LG
spendormania-again
Stammgast
#19 erstellt: 26. Nov 2014, 20:09

Opiumbauer (Beitrag #11) schrieb:

Ich habe lieber einen materiellen Loudnessregler wie bei Yamaha in der eigenen Hand, mit dem man den Klang unkompliziert anpassen kann als ein Hightech Einmesssystem, wo man mit Kabel und Mikrofon hantieren muss.


Das Schöne am Yamaha ist ja auch, dass er außerdem auftrennbar ist. Wenn man z.B. mit einem Nubert ATM Modul experimentieren will, ist das problemlos möglich. Daher würde ich mich Deiner Empfehlung anschließen.
Donsiox
Moderator
#20 erstellt: 26. Nov 2014, 20:12
Servus Harry

Verstärkerbauteile sind heutzutage so billig, dass es egal ist, ob du für zwei oder für neun Endstufen entscheidest.

Ein Tv/monitor zum Einstellen der Avr's wäre bestimmt nicht verkehrt, aber es geht bestimmt auch ohne.
Die modernen Einmesssysteme und Features bieten Möglichkeiten, welche vor wenigen Jahren noch ein vielfaches gekostet haben.
Die ersten Studiomonitor-Hersteller und Stereo-Verstärker-Hersteller (Lyngdorf z.B.) bauen jetzt auch Einmesssysteme in ihre Produkte mit ein.

@Fanta, da stimme ich dir zu.
Verschiedene Meinungen müssen eben niedergeschrieben und begründet werden.
Sonst wäre das hier ja kein Forum
Solange hier alles gesittet abläuft, kann man ja diskutieren.

@electronride; wenn du beim nächsten Hifi-Treffen mal einen Lepai 2020 oder einen kleinen Smsl Verstärker mitbringst bist du der Hit des Abends
Wenn es bei intakten Verstärkern im "pure direkt" Klangunterschiede gibt, sind jene in keinem Verhältnis zum Preis anzusehen.

Gruß
Jan
electronride
Stammgast
#21 erstellt: 26. Nov 2014, 20:29
@ meridianfan: Nein, "Grabenkämpfe" wollen wir nicht, die wurden vor 100 Jahren und werden heute anderenorts ausgefochten. Es ist doch legitim, immer mal wieder die alten Fragen zu diskutieren, das muss man als HiFiist aushalten können.

@ Donsiox: SMSL u. dgl. wäre ein bisschen billig, schließlich möchte der Threadersteller 500 EU ausgeben. Pioneer VSX-510 gegen Marantz NR-1604, und sage dann noch, das alles nur ein Stück Draht.
Dadof3
Inventar
#22 erstellt: 26. Nov 2014, 23:01

Schubsi4711 (Beitrag #1) schrieb:
Viel Zeit für Hörproben im HiFi-Studio habe ich nicht.

Im Gegensatz zum Lautsprecherkauf halte ich Probehören beim Händler auch für unsinnig. Die Klangunterschiede bei Verstärkern sind, wenn es sie überhaupt gibt (es spricht weitaus mehr dagegen als dafür), so gering, dass du sie allenfalls mit direktem Umschalten wahrnehmen und dann auch nur bei dir zuhause überhaupt beurteilen kannst. Insbesondere angeblich "fetter" oder "schlanker" abgestimmte Verstärker halte ich für Unsinn. Wer solche Geräte baut, sollte seinen Beruf wechseln. Zum Glück verstärken alle handelsüblichen ordentlichen Verstärker nicht fett oder schlank, sondern so, wie es sein muss, nämlich neutral.

Derjenige, der den Denon gegen den Sauermann verglichen hat, war übrigens ich.
Lars_1968
Inventar
#23 erstellt: 26. Nov 2014, 23:24
@Schubsi

Du solltest durchaus mal darüber nachdenken, Dir einen AVR mit einem Meßsystem á la Audyssey XT oder XT32 anzuschaffen. Die Vorteile eines solchen AVR wirst Du nach der Einmessung, die niemanden vor unlösbare Probleme stellt, wirst nach kurzer Zeit erkennen.

Wenn hier schon kleine China Amps wie Lepai oder SMSL genannt werden. Seit kurzem betreibe ich den Lepai 2020 an meinen Canton GLE 50 in der Küche; vorher war dafür mein Denon X 2000 zuständig. Natürlich........da liegen Wochen zwischen, verschiedene Musikstücke, die "Hör-Erinnerung" ist ebenfalls sehr trügerisch...aber der Lepai verstärkt für einen NP von um die € 25 in einer Art und Weise, die mich absolut zufriedenstellt.
Donsiox
Moderator
#24 erstellt: 27. Nov 2014, 07:25
Der Lepai war ja keine Kaufempfehlung
Mit dem oder einem Smsl kann man die Hifi-Puristen schnell mal zum erstaunen

@dadof, ich weiß und ich wäre gerne dabei gewesen

Zwischen meinem Onkyo tx-sr508, einem Lepai 2020 Abklatsch und einem Telefunken ra-200 höre ich übrigens, bis auf das vom Lepai-Fake verursache Rauschen, keinen Unterschied.

Gruß
Jan
Lars_1968
Inventar
#25 erstellt: 27. Nov 2014, 07:27
............die ich trotzdem gerne angenommen habe.

Ich brauche jetzt noch einen kleinen Verstärker für die Front Wide und will da einen von SMSL kaufen, einer mit 2x50 W reicht natürlich. GIbt es Modelle, die man nicht oder bevorzugt kaufen sollte?
Schubsi4711
Neuling
#26 erstellt: 27. Nov 2014, 19:43
und da ist wieder mein Problem. Je mehr Infos ich habe, desto unmöglicher wird eine leichte Entscheidung.
Ich habe jetzt konkrete Tipps bekommen, die Verstärker im Netz gesucht und auch gute Bewertungen dazu gefunden --> super und danke
Ob Klangregler oder ein Einmess-System lässt sich wohl nicht so einfach klären
Audio und Konsorten haben Bestenlisten, die zeigen, wie gut ein Verstärker klingt --> je teurer, desto besser
Hier gibt es aber ganz klar auch Meinungen, dass ein Verstärker gar nicht zu klingen hat und die meisten das auch nicht tun (Trafobrummen mal ausgeschlossen). Daher wäre es sinnvoll eher weniger auszugeben.
Und nein, ich möchte nicht mindestens 500€ loswerden. Ich kann den Rest der übrig bleibt auch wunderbar in gutes Essen oder Rotwein umwandeln.
Dann werde ich mich wirklich mal in einen Klangtempel begeben und verschiedene Verstärker gegeneinander hören und u.U. die Favoriten zuhause antreten lassen.
Gruß und Danke an alle
Harry
Donsiox
Moderator
#27 erstellt: 27. Nov 2014, 19:55
Mein Tipp bei Verstärke wäre eher:

Hol dir einen Avr mit gutem Einmesssystem und einen schönen Stereo-Amp mit regelbarem Loudness usw. nach Hause.
(Amazon o.ä.) und lass dir Zeit.
Miss den Avr ein, probier aus, was geht und hör dir das Ergebnis an.
Spiel rum bis du dein persönliches Optimum gefunden hast.

Dann kannst du den anderen Verstärker anschließen und testen.
Hören, regeln, testen, regeln

Hier kommt es ja nicht auf einen A/B Blindtest an, sondern um den Gebrauch im Alltag.
Mit welchem System bist du eher zufrieden, was ist dir selbst sympathischer, welche Eigenschaften sind/werden für dich unverzichtbar.

Gruß
Jan

Übrigens:
Wenn du Geld sparen möchtest, hilft nach dem Test der Gebrauchtmarkt weiter.
Einen gut erhaltenen x-4000 gibt's ab 600€, gute Stereo-Verstärker schon ab 70€. (da hat sich in den letzten 20 Jahren nix getan )


[Beitrag von Donsiox am 27. Nov 2014, 19:56 bearbeitet]
Fanta4ever
Inventar
#28 erstellt: 27. Nov 2014, 20:00
Hallo Harry,

ob ein "Klangtempel" deinem verständlichen Anliegen förderlich ist wage ich mal zu bezweifeln

Ich kann mich nur wiederholen und dir vorschlagen den Yamaha R-S 700 gegen den Yamaha RX-A 830 für € 549.- bei dir zu Hause zu testen, dann weisst du ob ein Einmessystem für dich richtig und wichtig ist oder nicht.

LG
electronride
Stammgast
#29 erstellt: 27. Nov 2014, 22:03
Ich finde, es hört sich gut an, wie Du vorgehen möchtest. Nachdem man eine gewisse Zeit mit dem Literaturstudium und Meinungsaustausch verbracht hat, geht schließlich Probieren über Studieren. Jeder muss seinen eigenen Ansatz finden, ob mit oder ohne Rotwein - nach dem Hören.
Viel Spaß dabei, T.
Dadof3
Inventar
#30 erstellt: 27. Nov 2014, 22:26

Schubsi4711 (Beitrag #26) schrieb:
Dann werde ich mich wirklich mal in einen Klangtempel begeben und verschiedene Verstärker gegeneinander hören und u.U. die Favoriten zuhause antreten lassen.

Dagegen spricht nichts, aber nimm ein Pegelmessgerät mit - ein beliebter Trick ist, die teureren Geräte einen winzigen Tacken lauter zu stellen, und schon wirken sie dynamischer, spritziger, räumlicher und was Verstärkern noch so alles angedichtet wird.

Und sei kritisch - man bildet sich allzu schnell Dinge ein, die gar nicht vorhanden sind. Zuhause kannst du dich ja mit einem Helfer zusammen mal einem Blindtest stellen.
janneck
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 30. Nov 2014, 16:41
Hallo!
Ich wiederhole eigentlich nur "Donsiox", schau Dir den Tipp nochmal an:

Nimm Dir Zeit... wenn Du noch keine Meinung selbst gebildet/ erhört hast, probiere die unterschiedlichen Dinge aus.

Nimm Dir einen AVR mit Einmesssystem und installiere ihn und benutze ihn. Hast Du Spass beim Musikhöhren, beim Benutzen?

Zwei Geräte stehen haben und hin und her schalten und in der halben Stunde ne Meinung bilden, dass wird wahrscheinlich keine nachhaltigen Ergebnisse liefern.

Dann nimm Dir einen schönen Verstärker und benutze diesen. Fehlt Dir die korrigierende Funktion? Oder macht es Dir genause Spass? Oder mehr Spass, fühlts Du Dich näher dran am Geschehen? Brauchst Du Klangregler?

Als extremer Gegenpol zum AVR würde ich z.B. einen Rega Brio-R empfehlen, ein Verstärker, den ich besitze und sehr schätze! Da gibt es nur fünf analoge Eingänge (einer davon aber Phono) und LS Ausgänge... nicht mal Tape oder so, aber fernbedienbar.

Du wirst eigentlich nicht genug Zeit haben, um die Geräte mal so richtig ein paar Wochen zu probieren, aber nimm Dir Zeit so gut es geht!

Welches Produkt dann in Frage kommt, kannst Du dannach viel besser eingrenzen und wirst Dich auch viel sicherer und zufriedener bei der Entscheidung fühlen...

Gruss
Jan
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