Passive Alternative zu Dali Zensor 1 für Nahfeld in 9m² Zimmer?

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noisestadt
Stammgast
#1 erstellt: 17. Aug 2015, 19:01
Hallo,

irgendwie gefallen mir die Dali Zensor 1 nicht mehr so richtig in meinem kleinen Arbeitszimmer. Bei Pegeln knapp über Zimmerlautstärke klingt es inhomogen, die Höhen nerven (High Hats sind bisweilen nur noch als Zischeln wahrnehmbar), der Bass dröhnt und die Mitten lassen ebenfalls zu wünschen übrig. Kurzum: der Hörgenuss bleibt auf der Strecke, daher wende ich mich hilfesuchend an die Experten hier im Forum.

Das zugespielte Material schließe ich als Fehlerquelle aus, da über Kopfhörer (KEF M500) alles so klingt, wie es soll. Verstärkt wird über einen Creek Evolution 2, digital zugespielt von einem ODAC O2 (FLAC, bitperfekt via mpd) und analog mittels Technics SL-1200 mit Nagaoka MP-110 an einer Creek OBH-15 Mk2 Phonostufe. Gehört wird ein breites Spektrum an Stromgitarrenmusik.

Zur Veranschaulichung ein Foto der suboptimalen Raumsituation:
http://abload.de/img/dsc_042583p7d.jpg

Mir ist bewusst, dass die Hörposition zu nah an der Rückwand ist, aber daran lässt sich leider nicht viel ändern. Der Hörabstand beträgt knappe 2m, die Lautsprecher kann ich leider auch nicht viel weiter auseinander rücken, sodass das Stereodreieck recht spitzwinkelig ausfällt. Hinter den LS habe ich 3cm dickes Basotect trappiert, hinter dem Sessel sind es 5cm dicke Basotectplatten. Der Teppich soll die laienhaften Maßnahmen zur Verbesserung der Raumakustik ebenso unterstützen.

Mir schweben verschiedene nach persönlicher Präferenz sortierte Szenarien zur Lösung der Misere vor:

1) Verbesserung der Raumakustik
Gibt es auf den ersten Blick einfach umzusetzendes Verbesserungspotential? Hier bin ich leider mit meinem Latein am Ende und freue mich über Ferndiagnosen und Umsetzungsvorschläge.


2) Anschaffung neuer Lautsprecher
Gibt es Lautsprecher, die bauartbedingt in meiner Situation besser funktionieren könnten? Passive Nahfeldmonitore, Koax, Breitbänder, oder...? Einer Neuanschaffung bin ich prinzipiell nicht abgeneigt, meine preisliche Schmerzgrenze liegt bei 1200€ das Paar, gerne aber darunter. Gebrauchtkauf wäre eine Option. Aktive Nahfeldmonitore möchte ich vorerst ausschließen.

Folgende Modelle sind mir bei meiner Recherche aufgefallen, gehört habe ich aber noch keines davon:

Linn Majik 109
Spendor S 3/5 R² (oder andere "BBC Monitore")
Q Acoustics 3020
KEF Q300 bzw. KEF Q100 (kurz im Laden gehört und für unspektakulär befunden, muss aber nichts heißen)
PSB Alpha B1


3) Elektronische Maßnahmen zur Verbesserung der Raumakustik
Audyssey, Antimode, DSP, ohjeohje... für mich absolutes Neuland und letztes Mittel der Wahl.
Fanta4ever
Inventar
#2 erstellt: 17. Aug 2015, 19:33

noisestadt (Beitrag #1) schrieb:

meine preisliche Schmerzgrenze liegt bei 1200€ das Paar, gerne aber darunter. Gebrauchtkauf wäre eine Option.

Phonar Credo M 100

LG

P.S. Day of the Dead ist einfach geil


[Beitrag von Fanta4ever am 17. Aug 2015, 19:39 bearbeitet]
ATC
Inventar
#3 erstellt: 17. Aug 2015, 19:53
Moin,

die Dali Zensor 1 dröhnen,
ich glaube das hatten wir noch nicht ????

da weiss ich echt nicht was ich nennen soll,
die Majik 109 finde ich an der Wand sehr gut, besser als die Z1, aber da wirst du vermutlich wie bei allen anderen Kandidaten im Bass ähnliche Probleme bekommen, die Zensor macht da ja auch nicht viel,
da muss dein Raum irgendwo nachhelfen.

Weiterer toller kleiner Lautsprecher ist die Swans M1, welche aber im Bass auch noch etwas mehr macht im Vergleich zur Z1 und auch im Hochton nicht so supersanft ist

Wie wäre es mit einem 2.1 Set?
Z.B. Elac Micro Magic

Einen Wandlautsprecher wie von Canton z.B.? Canton Ergo 610 ?

Von Elac gibts noch nen Winzling, BS 52.2, klingt aber auch eher heller..

Wharfedale Diamond 10.1?

Dein Creek hat ja Pre Out,
da sind ja sogar die Neumann KH 120 drin,

aber mit deinen vermutlichen Raummoden eher diese JBL mit integrierter Korrekturmöglichkeit:
http://www.jblpro.co...-series#.VdIfF_ntmko

Verbesserung der Raumakustik ist immer ratsam,
im Bassbereich aber mit großem Einsatz verbunden, da hilft ein bißchen Basotect leider nix.
the_det
Stammgast
#4 erstellt: 17. Aug 2015, 19:57
obwohl das Stereo-Dreieck dadurch noch kleiner wird, würde ich versuchen, die Dalis mal auf richtige Lautsprecherständer vor die Kommode zu stellen.

Grüße
Det


[Beitrag von the_det am 17. Aug 2015, 19:58 bearbeitet]
Firschi
Stammgast
#5 erstellt: 17. Aug 2015, 20:01

meridianfan01 (Beitrag #3) schrieb:
Wharfedale Diamond 10.1?

Die kleinen Wharfedales sind für diese Anwendung ziemlich passend.

Falls DIY in Frage kommt, kann ich dir die Vota1 von Lautsprecherbau.de ans Herz legen. Ich setze ein Paar davon seit Längerem erfolgreich als passive Monitore in wandnaher Aufstellung ein. Die spielen meiner Meinung nach einige Klassen oberhalb fertiger Lösungen des selben Preissegmentes. Aber natürlich muss bzw. darf man sie selbst bauen.
noisestadt
Stammgast
#6 erstellt: 17. Aug 2015, 20:23
Vielen Dank schonmal an alle für die Resonanz und die Empfehlungen


die Dali Zensor 1 dröhnen,
ich glaube das hatten wir noch nicht ????


Ich schiebe alle Schuld ebenfalls auf den Raum, die Dalis hatte ich mir damals nämlich genau unter der Prämisse der zurückhaltenden Tieftonwiedergabe angeschafft. Ich hatte vergessen zu erwähnen, dass ich optional noch einen kleinen Canton Sub zuschalten kann, der am Pre Out des Creek hängt, viel besser wirds damit aber nicht.


Wharfedale Diamond 10.1?

Hmmm keine schlechte Idee, ich meine ein Freund hat welche und leiht sie mir vielleicht mal aus.


Falls DIY in Frage kommt, kann ich dir die Vota1 von Lautsprecherbau.de ans Herz legen.

Das schau ich mir mal genauer an, danke!


obwohl das Stereo-Dreieck dadurch noch kleiner wird, würde ich versuchen, die Dalis mal auf richtige Lautsprecherständer vor die Kommode zu stellen.

Ich fürchte das wird schwierig, aber ich will nichts unversucht lassen und bedanke mich ebenso für den Tipp

@Fanta4ever
Glückwunsch zum Filmgeschmack und vielen Dank für den Tipp. Die Phonar hatte ich noch gar nicht auf dem Schirm. In Walnußoptik würden sie mir sogar optisch zusagen
Tywin
Inventar
#7 erstellt: 17. Aug 2015, 20:34
Hallo,

wenn die in tieferen Tonlagen vollkommen zahnlosen Zensor dröhnen, dürften nur noch echte Wandlautsprecher helfen.

Vielleicht mal die Dynavoice Definition DX-5 und die JBL Arena 120 ausprobieren?

VG Tywin
noisestadt
Stammgast
#8 erstellt: 17. Aug 2015, 21:14
Hallo Tywin,

auch dir herzlichen Dank für den Hinweis. Dröhnen ist vielleicht etwas übertrieben, aber was ich damit meine ist dieser undifferenzierte Gesamteindruck, den ich des öfteren bei den Dalis in meinem Raum habe und der mir insbesondere im direkten Vergleich zum Kopfhörerklang auffällt. Ich weiß, dass dies zwei paar Schuhe sind, die nicht unbedingt vergleichbar sind. Mir fehlt es einfach an Kontur und Ausgewogenheit, habe ich evtl. mit Raummoden zu kämpfen (kenne mich mit den physikalischen Zusammenhängen leider wenig aus)?
Soweit es die räumlichen Vorgaben zulassen, werde ich noch ein wenig mit der Aufstellung experimentieren und mich nach meinem Urlaub intensiver mit alternativen Lautsprechern beschäftigen. Die aufgezählten Modelle sind schonmal ein guter Anhaltspunkt.

Im AUDIO Test der Phonar werden die Dynaudio Focus 110 erwähnt. Könnten mich diese evtl. meinem Ziel näher bringen?
MasterKenobi
Inventar
#9 erstellt: 17. Aug 2015, 21:14
Sonus Faber Toy. Die lebt von einer Wand nahen Aufstellung und sehr kleinen Räumen.
ATC
Inventar
#10 erstellt: 17. Aug 2015, 21:58

noisestadt (Beitrag #8) schrieb:

Im AUDIO Test der Phonar werden die Dynaudio Focus 110 erwähnt. Könnten mich diese evtl. meinem Ziel näher bringen?


Spielt für mein Empfinden allerdings ähnlich hell wie die Dali....
die Sonus Faber Toy könnten da tatsächlich interessant werden
JULOR
Inventar
#11 erstellt: 18. Aug 2015, 10:09
Die Focus 110 empfinde ich weniger hell als die Dali, eher wärmer. Im Bass sind sie auf jeden Fall präziser als die Dali ohne dabei so aufzudicken wie die Focus 140. Ich denke aber, dass die 110 auch Platz um sich herum brauchen.
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 18. Aug 2015, 10:34

noisestadt (Beitrag #1) schrieb:

KEF Q300 bzw. KEF Q100 (kurz im Laden gehört und für unspektakulär befunden, muss aber nichts heißen)


das würde ich auch meinen, versuche sie in ruhe bei dir zu hören, vielleicht auch die R100 und die LS50
CarstenO
Inventar
#13 erstellt: 18. Aug 2015, 14:44

noisestadt (Beitrag #8) schrieb:
Im AUDIO Test der Phonar werden die Dynaudio Focus 110 erwähnt. Könnten mich diese evtl. meinem Ziel näher bringen?


Hallo noisestadt,

für die Dynaudio Focus 110 ist Dein Creek-Verstärker leider zu schwach. Bereits bei leicht gehobener Lautstärke konnte ich da komprimierte Impulse wahrnehmen. (Werde gleich bestimmt eines Besseren belehrt.)

In meinem früheren Arbeitszimmer hatte ich eine ähnliche Lautsprecher-/Sitzplatzanordnung. Ich finde das so nicht zwingend auslösend für Dröhnen. Wichtig war aber eine absorbierende Fläche hinter dem Hörplatz.

Ich kann mir vorstellen, dass die Canton Vento 820 eine Alternative sein könnte. Diese habe ich mit dem Creek Evo hören können.

http://www.ebay.de/i...ebayCategoryId=14990

Zur Vento 820.2 wird durch die Audio kritisiert, sie böte bei wandnaher Aufstellung wenig Tiefenstaffelung. Das halte ich selbst bei freier Aufstellung für eine Schwäche dieser Boxen. Gemessen am Preis finde ich die Abbildung mit dem recht unaufdringlichen Klang okay.

Sehr gerne höre ich mit den Pioneer S-71-Regalboxen:

http://www.elektrowe...--schwarz--Paar.html
http://www.audio.de/...im-test-1483983.html

Die in der Audio beschriebene Einschränkung bei der Tiefenabbildung kann ich nicht nachvollziehen, wohl aber die Aussagen zur Verstärkerauswahl. Da reagierte die S-71 wirklich deutlicher als andere Modelle. Zustimmung auch zum Thema "Einspielen". (Ups, ich habe es wieder geschrieben.)


noisestadt (Beitrag #1) schrieb:
Folgende Modelle sind mir bei meiner Recherche aufgefallen, gehört habe ich aber noch keines davon:

Spendor S 3/5 R² (oder andere "BBC Monitore")
PSB Alpha B1


Die BBC-Monitore klingen nicht alle gleich. Ich hatte die Spendor ja selbst und fand die Harbeth besser, weil sie detaillierter spielt. Beide haben für mein Empfinden ein eher "mittiges" Klangbild. Die PSB Alpha B1 finde ich für´s Geld ziemlich gut, würde mir aber mehr Glanz (nicht mehr Pegel) im Hochton wünschen.

Viele Grüße,

Carsten


[Beitrag von CarstenO am 18. Aug 2015, 15:05 bearbeitet]
noisestadt
Stammgast
#14 erstellt: 19. Aug 2015, 10:46
Vielen Dank Carsten und allen anderen, die Hinweise werde ich ebenfalls beherzigen. Mal schauen und hören, ob weitere Dämmung hinter dem Sessel etwas bringt. Danach werde ich mir ein paar der vorgeschlagenen Lautsprecher genauer ansehen.

Könnte ich es mir aussuchen, würden meine Traumlautsprecher übrigens klingen wie die Yamaha NS-1000, dabei die Maße der Zensor 1 haben und völlig losgelöst von räumlichen Bedingungen funktionieren


[Beitrag von noisestadt am 19. Aug 2015, 10:51 bearbeitet]
CarstenO
Inventar
#15 erstellt: 11. Sep 2015, 10:56
Guten Morgen Noisestadt,

wie ist denn der Stand?

Viele Grüße,

Carsten
Madddin_1987
Stammgast
#16 erstellt: 21. Sep 2015, 15:59
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die älteren KEF IQ 3 im Nahfeld sehr angenehm klingen. Im Gegensatz zu B&W CM 5, die diese eigentlich mal ersetzen sollten und jetzt im Wohnzimmer gelandet sind. Dort klingen sie widerum um Klassen besser.

Liegt vielleicht auch an dem Coax-Prinzip bei KEF.

Höre sie aktuell auf kleinen Regalen direkt links und rechts neben meinem Schreibtisch. Der Hörabstand ist dabei vielleicht 1 m bis 1,50 m.
noisestadt
Stammgast
#17 erstellt: 21. Sep 2015, 19:18

CarstenO (Beitrag #15) schrieb:
Guten Morgen Noisestadt,

wie ist denn der Stand?

Viele Grüße,

Carsten


Hallo Carsten,

wegen Urlaub und Dienstreisen bin ich bislang noch nicht dazu gekommen mich weiter mit dem Thema zu beschäftigen, wird aber bald möglichst wieder aufgegriffen. Dein Bericht über die Tannoy Revolution DC4 hat mich neugierig gemacht; vielleicht ein Kandidat für meinen Anwendungsbereich?

@Madddin
Danke auch dir für die Beurteilung der KEF iQ3, ich finde das Koaxprinzip sehr interessant und werde es auf jeden Fall in Betracht ziehen. Mein Hörabstand ist ebenfalls deutlich unter 2m.
CarstenO
Inventar
#18 erstellt: 22. Sep 2015, 07:15

noisestadt (Beitrag #17) schrieb:
Dein Bericht über die Tannoy Revolution DC4 hat mich neugierig gemacht; vielleicht ein Kandidat für meinen Anwendungsbereich?


Ja, absolut. Allein der Unterschied zwischen den Messungen auf zwei Metern am Hörplatz und 50 cm im Nahfeld deutet darauf hin, wie gut sich diese Boxen im Nahfeld machen. Der frühe Abfall im Bass zeigt die Tauglichkeit für wandnahe Aufstellung und die sinnvolle Erweiterbarkeit durch einen Subwoofer:


CarstenO (Beitrag #105) schrieb:
Folgende Messungen habe ich durchgeführt, zuerst am Hörplatz

Tannoy Revolution DC 4 Hörplatz

und dann im Nahfeld von 50 cm auf Achse

Tannoy Revolution DC 4 Nahfeld


Ich habe meine Subwoofer-Versuche mit dem Focal Cub angestellt.


noisestadt (Beitrag #17) schrieb:
Danke auch dir für die Beurteilung der KEF iQ3, ich finde das Koaxprinzip sehr interessant und werde es auf jeden Fall in Betracht ziehen. Mein Hörabstand ist ebenfalls deutlich unter 2m.


Die iQ 3 hatte ich selbst und sehe sie eine Liga darunter. Sie schafft mehr im Bassbereich, spielt in Wandnähe mulmig und spielt auch frei aufgestellt nicht so losgelöst, wie es seinerzeit andere Boxen unter 400 EUR (z.B. eine Mordaunt Short Avant 902i, seit sieben Jahren in meinem Bestand) konnten. Dafür wurde sie in der Fachpresse ähnlich wie die Dali Zensor 1 häufigst "erwähnt" ...

Ob es prinzipiell das Koaxprinzip ist, das einen Lautsprecher für kurze Hörabstände tauglicher macht, kann ich nicht sagen. Auf zwei Metern Hörabstand hatte die Mordaunt Short Avant 902i stets den neutraleren Ton und auch die genauere Abbildung als die iQ 3. Gerade Letzteres wird ja dem Koax als eigentlicher Vorteil zugeordnet. Die Pioneer S-71 bildet ähnlich genau ab, wie die Dynaudio Focus 140 und Quadral Pico. Unter 1,3 m Hörabstand lässt sich bei der Quadral Pico gehörmäßig deutlich der Hoch- vom Tieftöner unterscheiden. Da gibt´s gar keine Abbildung mehr. In dieser Disziplin sind die Pioneer S-71 und Tannoy Revolution DC 4 noch voll mit dabei.


[Beitrag von CarstenO am 22. Sep 2015, 07:48 bearbeitet]
noisestadt
Stammgast
#19 erstellt: 22. Sep 2015, 10:29
Mich juckts im Bestellfinger, nur leider scheint Richersounds nicht nach Germoney zu versenden Die 120GBP wären mir jedenfalls einen Blindkauf wert.
CarstenO
Inventar
#20 erstellt: 22. Sep 2015, 11:28
Dadof3
Inventar
#21 erstellt: 22. Sep 2015, 23:36

meridianfan01 (Beitrag #3) schrieb:
Dein Creek hat ja Pre Out,
da sind ja sogar die Neumann KH 120 drin,

Da kann ich mich nur anschließen! Besseres habe ich für 1200 € noch nicht gehört, wenn die Rahmenbedingungen passen, und das tun sie hier. Für deine Aufstellung sind sie m. E. ideal (Nahfeld, definierter Hörplatz, Ortsanpassung für wandnahe Aufstellung). Nur wenn's richtig richtig laut werden soll, haben sie ihre Grenzen, weil der Limiter keine Verzerrungen duldet und sehr früh eingreift.


[Beitrag von Dadof3 am 22. Sep 2015, 23:39 bearbeitet]
noisestadt
Stammgast
#22 erstellt: 23. Sep 2015, 19:16
Aktive möchte ich vorerst ausschließen, da ich den Creek ungerne zum Preamp degradieren möchte. Ist eher eine emotionale Entscheidung und nicht unbedingt rational begründet.

Der Import der Tannoys aus UK gestaltet sich doch kostspieliger als erhofft, sodass ich von dieser Blindkaufoption absehen werde. Aber vielleicht tauchen ja auf dem deutschen Gebrauchtmarkt mal welche auf
Dadof3
Inventar
#23 erstellt: 23. Sep 2015, 22:42
Wo wohnst du denn?

Ich habe die Tannoy auch schon bei meinem Lieblingshändler gehört, so ein exotisches Produkt ist das nicht, dass man es importieren müsste.
ABI
Stammgast
#24 erstellt: 25. Sep 2015, 06:24
Hallo,
schau doch mal bei MD sound nach den ASW Opus M14. Bedingt durch die Geschäftsaufgabe von ASW gibt die dort für einen guten Kurs.
Habe mir auch welche bestellt.

Gruß ABI
noisestadt
Stammgast
#25 erstellt: 25. Sep 2015, 13:54
Besten Dank, Preisvorschlag an MD sound ist raus
SinSilla
Stammgast
#26 erstellt: 25. Sep 2015, 14:05
Passend zum Creek wären Epos Elan 10/15 vielleicht etwas für dich. Ich selbst betreibe die Epic 2 und bin von dem tendenziell wärmeren unaufdringlichen Klang schwer begeistert. Die Elan sollen bei den Mitten nochmal eine Schippe mehr Auflösung draufpacken. Ich betreibe sie inzwischen geschlossen, das ist für dich dann vielleicht auch eine Option.

Ob das dein Problem löst sei jetzt aber mal dahingestellt.

Bezüglich der Raumakustik lässt sich ohne Messung bei dir nur nach bestem Wissen und Gewissen raten (das ist bei mir leider nicht viel wert :D). Evtl. macht es Sinn die unteren Absorber (oder sogar komplett) hinter dem Hörplatz gegen Diffusoren zu tauschen und zusätzliche Absorber (vorne) an der Decke zu installieren. Evtl. Diffusoren über dem Hörplatz. (Ist das LeDe Prinzip noch aktuell??) Wie gesagt, Messungen dazu wären spannend. Der Absorber zwischen deinen Lautsprechern dürfte nicht sonderlich effektiv sein, ich glaube dafür ist er zu dünn und nicht breit genug.


[Beitrag von SinSilla am 25. Sep 2015, 14:17 bearbeitet]
CarstenO
Inventar
#27 erstellt: 25. Sep 2015, 17:44
Tannoy Revolution DC 4:


noisestadt (Beitrag #22) schrieb:
Aber vielleicht tauchen ja auf dem deutschen Gebrauchtmarkt mal welche auf ;)


Och, das kann passieren ...


SinSilla (Beitrag #26) schrieb:
Passend zum Creek wären Epos ...


Ja, stimmt.

http://www.ebay.de/i...?hash=item3f54449565


[Beitrag von CarstenO am 25. Sep 2015, 17:47 bearbeitet]
Meister75
Stammgast
#28 erstellt: 25. Sep 2015, 17:59
Hallo noisestadt

Evtl. wäre ja auch eine gebrauchte ME 25 von Geithain eine Option für Dich!?

Dies ist ein exzellenter Lautsprecher!
Wird gebraucht aber eher selten angeboten, Du müsstest immer mal im Audio-Markt oder bei Ebay Ausschau halten!

http://www.me-geitha...v-lautsprecher/me-25

Grüsse


[Beitrag von Meister75 am 25. Sep 2015, 18:00 bearbeitet]
noisestadt
Stammgast
#29 erstellt: 25. Sep 2015, 18:47
Es ist vollbracht, in meiner Kemenate treten demnächst ein Paar ASW Opus M14 gegen Dali Zensor 1 an

Epos hatte ich vor einer Weile mal auf der Liste, konnte aber keinen Händler im Rhein-Main-Gebiet ausfindig machen, der die kleineren Modelle führt. Die Geithain ist sicher auch nicht verkehrt, gebraucht aber tatsächlich seltener aufzutreiben (nach der hatte ich bereits geschielt).
GokuSS4
Stammgast
#30 erstellt: 26. Sep 2015, 09:56
Wieso passiv? Versuche ein paar Abacus C-Box 2
noisestadt
Stammgast
#31 erstellt: 26. Sep 2015, 10:48
Hast Du den Thread komplett durchgelesen?
GokuSS4
Stammgast
#32 erstellt: 26. Sep 2015, 11:01

Aktive möchte ich vorerst ausschließen, da ich den Creek ungerne zum Preamp degradieren möchte. Ist eher eine emotionale Entscheidung und nicht unbedingt rational begründet.



Hast Du den Thread komplett durchgelesen?


Ja habe ich, verstehe trotzdem nicht, wieso du unbedingt diesen Verstärker nutzen willst. Was erhoffst du dir dadurch?
Das Verhältnis PreisLautsprecher <> PreisVerstärker stimmt absolut nicht

War nur n Vorschlag, hätte nämlich auch nie gedacht, dass ich auf aktive Lautsprecher umsteigen werde, aber es war die richtige Entscheidung
noisestadt
Stammgast
#33 erstellt: 26. Sep 2015, 11:15
Die Abacus sind bestimmt klasse, aber wie gesagt möchte ich vorerst passiv bleiben und den Creek samt externer Phonostufe weiter betreiben.
noisestadt
Stammgast
#34 erstellt: 08. Okt 2015, 20:27
Die ASWs sind heute bei mir eingetroffen und laufen sich gerade warm. Knappes Fazit nach dem ersten Testlauf: ich bin sehr angetan! Die aggressiven Höhen der Zensor 1 sind den Opus M14 ein Fremdwort, was die Zwerge in diesem Bereich auflösen, klingt in meinen Ohren sehr wohltuend. Der Bass reicht nicht bis in den Keller und bisweilen klingt es noch etwas nach "dicken Backen", vorallem bei den (nicht nur) musikalischen Schwergewichten von Crowbar (Odd Fellows Rest) fällt dies auf. Hier bin ich auf das Verhalten nach der Einspielphase gespannt. Überraschenderweise klingen die ASW trotz deutlich geringerem Volumens doch fülliger und ausgewogener als die Dali. Ich werde demnächst ausführlicher berichten, bin dann mal weiter probehören


[Beitrag von noisestadt am 08. Okt 2015, 20:28 bearbeitet]
Fanta4ever
Inventar
#35 erstellt: 08. Okt 2015, 20:35
Glückwunsch

http://www.hifi-foru...ad=2012&postID=33#33

Die begeistern mich jeden Tag mehr.

LG
CarstenO
Inventar
#36 erstellt: 09. Okt 2015, 08:30

noisestadt (Beitrag #34) schrieb:
Die ASWs sind heute bei mir eingetroffen und ... ich bin sehr angetan! Ich werde demnächst ausführlicher berichten, bin dann mal weiter probehören :)


Hallo noisestadt,

das klingt nach einem guten Blindkauf. Bin gespannt auf Deinen Bericht.

Bei mir laufen gerade u.a. Gale Reference Monitor aus den späten 90ern. Auch nicht zu verachten für damals weniger als 600 DM Neupreis.

Viele Grüße,

Carsten
noisestadt
Stammgast
#37 erstellt: 09. Okt 2015, 09:20

CarstenO (Beitrag #36) schrieb:

Hallo noisestadt,

das klingt nach einem guten Blindkauf.


Absolut! Die ASW werden auf jeden Fall bleiben. In meinem Hörraum sind sie im Vergleich eine deutliche Verbesserung zu den Dalis. Nicht, dass ich die Zensor 1 diskreditieren möchte, nur haben beide Lautsprecher einen grundverschiedenen Charakter und auf die kurze Hördistanz komme ich mit den Opus M14 einfach besser klar. Der Bass der ASW klingt wie bereits erwähnt präsenter und die Höhen nicht so überspitzt, längeres Hören ist somit völlig stressfrei möglich. Abhängig von der Aufnahmequalität des zugespielten Materials können die ASW im Tieftonbereich etwas aufgebläht klingen, aber diesen Umstand möchte ich erst nach der Einspielphase abschließend bewerten. Bei tiefgestimmten Gitarren von Crowbar z.B. klangen sie mir gestern stellenweise leicht überfordert.

Wem die Dalis wegen ihrer Offenheit und zurückhaltender Basswiedergabe gefallen, wird mit den ASW vielleicht nicht ganz so zufrieden sein. Der wärmere und konturiertere Klang der Opus M14 hat mir allerdings auf Anhieb besser gefallen. Ob hier am Frequenzgang getrickst wird, kann ich mangels Messequipment und fachlicher Expertise leider nicht beurteilen, da würde mich eine professionelle Einschätzung aber sehr interessieren. Beeindruckend finde ich, dass die ASW Opus M14 bei deutlich geringen Abmaßen scheinbar größer und potenter klingen als die Dali Zensor 1. Ingesamt ist die ASW übrigens spürbar hochwertiger verarbeitet als die Dänin, alleine die Schallwand aus Echtholzfunier ist optisch wie haptisch ein Genuss. Sehr schade, dass ASW den Betrieb eingestellt hat.

Hier auf die Schnelle noch ein paar Fotos, die ich mit dem Handy geknipst habe:

ASW Opus M14
ASW Opus M14
ASW Opus M14
CarstenO
Inventar
#38 erstellt: 09. Okt 2015, 10:39

noisestadt (Beitrag #37) schrieb:
Abhängig von der Aufnahmequalität des zugespielten Materials können die ASW im Tieftonbereich etwas aufgebläht klingen, aber diesen Umstand möchte ich erst nach der Einspielphase abschließend bewerten.


Gute Idee, so vorzugehen.
noisestadt
Stammgast
#39 erstellt: 10. Okt 2015, 15:10
Die Einspielphase ist zwar noch nicht final, einen Zwischenstand kann ich dennoch vermelden. Der aufgeblähte Tiefton bei gewissen Aufnahmen ist tatsächlich auf eben diese zurückzuführen; an der alten Weisheit "Grütze rein, Grütze raus" kann auch die ASW nicht rütteln. Passt die Aufnahme, reproduzieren die Opus M14 einen sauberen und wohldefinierten Bass, der aber wie bereits angemerkt nicht bis in die letzten Niederungen hinab reicht. Ich behelfe mir daher mit einem kleinen Canton ASF SC 75 Subwoofer, der nach unten hin dezent abrundet. Im Mittel- und Hochtonbereich ist meines Erachtens alles tutti, hier gibt es keine Mängel zu berichten.

Vorläufiges Fazit: tolle kleine Lautsprecher für knapp bemessene Hörräume und das bei einem derzeit unschlagbaren Preis-Leistungs-Verhältnis
Tywin
Inventar
#40 erstellt: 10. Okt 2015, 15:16
Hallo,

stell die Boxen doch mal mehr oder weniger frei auf Ständern auf, dann weißt Du doch ob der in Deinen Ohren überdimensionierte Tiefton etwas mit den Boxen oder mit der mehr oder weniger suboptimalen Positionierung zu tun hat. Ich müsste das gar nicht ausprobieren um zu wissen, dass es so ist.

VG Tywin
noisestadt
Stammgast
#41 erstellt: 10. Okt 2015, 15:24
Hallo Tywin,

danke für den Tipp. Anbei ein Bild meiner aktuellen Aufstellung. Viel Spielraum habe ich räumlich bedingt leider nicht, aber ich werde es mal mit Gläser... äh.. Lautsprecherrücken versuchen

DSC_0434
noisestadt
Stammgast
#42 erstellt: 10. Okt 2015, 15:30
Achja, noch etwas zur Aufstellung und Ausrichtung. Die ASW klingen leicht eingewinkelt bei mir am besten, d.h. Bühne und Ortung "rasten ein". Im Vergleich dazu sind die Zensor 1 nicht ganz so pingelig wie ich finde. Der Abstand zur Rückwand beträgt aktuell ca. 20cm. Auf die kurze Distanz zum Hörplatz (keine 2m) klingen die ASW wesentlich stimmiger, die Dali können in diesem Abstand ihr Potential noch nicht ganz entfalten.
ATC
Inventar
#43 erstellt: 10. Okt 2015, 15:32
Moin,

steck doch mal testweise ein Paar Socken in die bassreflexöffnung der ASW,
was macht dann der Tiefton?
noisestadt
Stammgast
#44 erstellt: 10. Okt 2015, 15:38
...er fängt an zu müffeln

Spass beiseite, mir ist es gar nicht zuviel Bass, vielleicht hatte ich mich missverständlich ausgedrückt. Bei einigen schlechten Aufnahmen fällt die Kompression der Produktion nur derart auf, dass es aufgedickt klingt. Ich schiebe die Schuld daher nicht auf die Lautsprecher.
Tywin
Inventar
#45 erstellt: 10. Okt 2015, 15:50
Ich hatte bislang nie den Eindruck, dass ein Lautsprecher gut klingt, nachdem die BR-Öffnungen verstopft wurden. Dann lieber Boxen kaufen die zu den akustischen Rahmenbedingungen wirklich passen und/oder ein gutes Einmess- und Korrekturprogramm verwenden.
ATC
Inventar
#46 erstellt: 10. Okt 2015, 16:00
Bei wie vielen Lautsprechern hast du das denn schon durchgeführt welche mit (kleinen ) Problemen im Bassbereich zu kämpfen hatten?

@Noisestadt Du musst es natürlich nicht probieren, vor allem wenn du nur getragene Socken hast,das kann ich nachvollziehen
Fanta4ever
Inventar
#47 erstellt: 10. Okt 2015, 17:18
Hallo,

das kann natürlich an den Aufnahmen, oder am Raum liegen, bei mir haben die ASW nur 8 cm nach hinten ohne "aufgedickten" Bass.

LG
Tywin
Inventar
#48 erstellt: 10. Okt 2015, 17:28
Hallo,

das hängt auch stark von der gehörten Lautstärke ab. Viele hören mehr oder weniger unter Referenzlautstärke, da sind natürlich viel geringere Abstände möglich oder sogar hilfreich.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 10. Okt 2015, 17:35 bearbeitet]
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