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Verstärker für B&W 800D

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Autor
Beitrag
tuben
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 28. Aug 2015, 20:28
Ich habe mir 2 der Schmuckstücke gesichert. Es waren Ausstellungsstücke und bei 30% Discount könnte ich nicht anders

Ich bin wirklich sehr happy mit den Teilen. Es ist die reinste Freude wie die spielen.

ABER:

Sie laufen derzeit an einem Yamaha AX1 im Stereobetrieb. Der Surroundverstärker hat so 2x 110 Watt an 8 Ohm und ich habe das Gefühl, nicht nur, dass der Verstärker die Lautsprecher nicht vernünftig unter Kontrolle hat, sondern auch stark soundet. Bei höheren Lautstäken meine ich starke Verzerrungen zu hören. Besonders bei Johny Cash - Hurt nehmen ich das deutlich war. Liegt das an der Aufnahme? Long Story short: es ist nicht das gelbe vom Ei.

Ich bin nun auf der Suche nach einer besseren Lösung. Gerne auch Oldtimer und/oder Youngtimer. Ausgeben möchte ich nicht mehr als €5000,-. Was sind eure Empfehlungen? Gerne lasse ich mich auch belehren, wenn ich da Budget-mäßig auf dem Holzweg bin.

Danke schonmal.
Panzerballerino
Inventar
#2 erstellt: 28. Aug 2015, 20:37
Probier doch testweise mal Bi-Amping, indem du Bass- & Mittelhochton an getrennte Ausgänge anschließt. Das müsste ein evtl. ursächliches Leistungsmanko kompensieren,


[Beitrag von Panzerballerino am 28. Aug 2015, 20:41 bearbeitet]
Fanta4ever
Inventar
#3 erstellt: 28. Aug 2015, 20:46
Hallo,

du kannst ja eine kräftige Endstufe an den Yammi hängen, mein Tipp: Yamaha P7000S

LG
ATC
Inventar
#4 erstellt: 28. Aug 2015, 21:05
Moin,

schöne Lautsprecher,
eventuell mal wegen leistungsproblemen die hier testen:
http://www.thomann.de/de/lab_gruppen_ipd_2400.htm

Ansonsten gibt es ja auch schon was in Sachen Aussteller von Accu oder McIntosh, wenn es auch optisch was hermachen muss.
Das kannst du ja bei diversen Händlern oder auch Zuhause vergleichen, was besser passt.

Wenn die Probleme bleiben, mal den Lyngdorf TDAI 2170 die Angelegenheit messen und korrigieren lassen,
eventuell liegt dort der Hund begraben.
tuben
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 28. Aug 2015, 21:21
Danke für die Antworten!

Bi-Amping kann der AX1 meines Wissens nicht.

An eine PA-Endstufe habe ich auch schon gedacht. Pre-Outs sind an dem AX1 vorhanden. Ich fürchte aber, dass der Klang zu wünschen übrig lassten wird. Wobei ich auch noch keinerlei Erfahrungen in der Richtung PA an HIFI habe.
ch
Inventar
#6 erstellt: 29. Aug 2015, 06:22
Hallo
ich habe hier noch einen Korsun / Dussun V8i abzugeben.

Gruß ch
Highente
Inventar
#7 erstellt: 29. Aug 2015, 06:36
Du kannst auch mal in Richtund audionet schauen. Entweder der Vollverstätker Sam G2 oder eine kombi aus Pre 1 G3 und Amp V2.
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 29. Aug 2015, 07:25

tuben (Beitrag #5) schrieb:
Pre-Outs sind an dem AX1 vorhanden. Ich fürchte aber, dass der Klang zu wünschen übrig lassten wird.


warum denkst du es? ist auch alles was den sound beeinflußt deaktiviert? nicht, dass alte einstellungen noch aktiv sind.
die lautsprecher sind schon gesoundet.
wie ist deine raumakustik und die aufstellung? ich denke da liegt mehr potential als im verstärker.
eine PA endstufe ist gar nicht nötig nur weil die lautsprecher dicke kisten sind.
zwei zeitgemäße monoendstufen werden sicherlich ausreichend sein, du kannst mal bei quint anrufen und fragen.
http://quint-store.com/index.php?page=product&info=61

oder den genannten lyngdorf mal testen.


[Beitrag von Soulbasta am 29. Aug 2015, 07:31 bearbeitet]
Fanta4ever
Inventar
#9 erstellt: 29. Aug 2015, 08:17

tuben (Beitrag #5) schrieb:
An eine PA-Endstufe habe ich auch schon gedacht. Pre-Outs sind an dem AX1 vorhanden. Ich fürchte aber, dass der Klang zu wünschen übrig lassten wird

Die P7000S wird das Signal verstärken, nicht mehr und nicht weniger, Leistung hat sie mehr als ausreichend.
Wenn es hier um Image, Prestige und Klanggeschwurbel geht bin ich der falsche Ansprechpartner, nicht böse gemeint

Der Thread wird wieder ellenlang werden, wie immer wenn es um Verstärker und ein großzügiges Budget geht, ich hole mir schon mal Popcorn und lehne mich zurück.

Viel Erfolg und viel Spaß mit deinen B&W.

LG
Panzerballerino
Inventar
#10 erstellt: 29. Aug 2015, 08:28
Ehrlich gesagt würde ich mir so einen PA-Verstärker schon aus optischen Gründen nicht ins Wohnzimmer stellen. Da zahle ich gerne ein paar Euro mehr für "High End-Design".
Tywin
Inventar
#11 erstellt: 29. Aug 2015, 08:36
Hallo,

Da zahle ich gerne ein paar Euro mehr für "High End-Design".

wenn es nur ein paar Euro oder ein paar zig Euro mehr wären, würden wir alle uns für hübsche Endstufen interessieren und kein Mensch würde eine Endstufe wie die S7000P nennen. Die Griffe kann man übrigens abschrauben und das Gerät ist - naturgemäß - äußerst massiv verarbeitet.

Eine technisch ähnlich sinnvoll ausgestattete Endstufe wird im HiFi-Bereich nicht so häufig zu finden sein.

Hinsichtlich der Leistungsfähigkeit ist es auch mit einigen 100 Euro mehr nicht getan. Hier geht es dann eher um wenige 1000 Euro Aufpreis, bei dann evt. immer noch vergleichsweise fehlenden nützlichen Ausstattungsdetails. Je nach Schwurbelfaktor des Herstellers/Produktes.

Es geht aber bei der Anschaffung vieler HiFi-Geräte nicht um "nützlich" oder darum, dass ein Gerät seinen Preis auch wert ist.

Für mich ist das so lange kein Problem, so lange nicht ein "nicht vorhandener (Mehr-) Nutzen" als Begründung für den Preis eines Produktes auf den Tisch kommt. Hier wird dann die Unwissenheit und (Gut-) Gläubigkeit vieler Konsumenten oft mehr als schamlos ausgenutzt.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 29. Aug 2015, 08:55 bearbeitet]
HSVHenni
Stammgast
#12 erstellt: 29. Aug 2015, 08:46
Moin Tuben ,
Bei Johnny Cash's Hurt is es auf jeden Fall die Aufnahme,
die verzerrt phasenweise sehr stark.
Grüßle und ein schönes Wochenende! 🍻
Henni
Himmelsmaler
Stammgast
#13 erstellt: 29. Aug 2015, 09:31

Soulbasta (Beitrag #8) schrieb:


die lautsprecher sind schon gesoundet.



Wie kommst du zu so einer gewagten Aussage? Nicht umsonst sind diese Lautsprecher in den besten Studios als Abhörlautsprecher eingesetzt. Wäre bei einem gesoundeten Lautsprecher fatal.
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 29. Aug 2015, 09:47

Himmelsmaler (Beitrag #13) schrieb:

Soulbasta (Beitrag #8) schrieb:


die lautsprecher sind schon gesoundet.



Wie kommst du zu so einer gewagten Aussage? Nicht umsonst sind diese Lautsprecher in den besten Studios als Abhörlautsprecher eingesetzt. Wäre bei einem gesoundeten Lautsprecher fatal.


das glaubst wohl selbst nicht, dass sie als abhöre eingesetzt werden, in welchem studio sollte es so sein?
sie werden als vergleich zum testen benutzt oder als prestige boxen für die kunden.

wenn das nicht gesoundet ist
http://www.stereophi...#F9WtycljvMv62OwP.97
Himmelsmaler
Stammgast
#15 erstellt: 29. Aug 2015, 10:12
Von den Großen wie Abbey Road Studios oder Skywalker will ich gar nicht reden, aber schau mal bei

Soundstudio N

DMS Recording

Neben Genelec und K+H sind die B&W sehr häufig eingesetzt.

Natürlich die NS-10 als Nearfield nicht zu vergessen.
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 29. Aug 2015, 10:38
hast du dort gearbeitet? sie werden auf keinen fall zum abmischen benutzt.
frag mal dort nach.


[Beitrag von Soulbasta am 29. Aug 2015, 10:39 bearbeitet]
arizo
Inventar
#17 erstellt: 29. Aug 2015, 10:43
Ich würde mir zu den 800ern einen McIntosh Vollverstärker wie z.B. den MA7000 kaufen.
Den bekommt man gebraucht für ungefähr 5000€.
Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass jemand, der ein paar 800er kauft, sich PA- oder Studioelektronik ins Wohnzimmer stellt.
Himmelsmaler
Stammgast
#18 erstellt: 29. Aug 2015, 14:43

Soulbasta (Beitrag #16) schrieb:
hast du dort gearbeitet? sie werden auf keinen fall zum abmischen benutzt.
frag mal dort nach.


Wow, dann bist du also ein Kollege, weil du dich so gut auskennst? Wo hast du studiert?

@ TE

Es gibt gute PA -Endstufen (Stage Accompany z.B.) aber die sind nicht fürs Wohnzimmer gemacht. Die Lüfter sind halt für Dauerbetrieb unter Vollast ausgelegt und blasen dementsprechend ständig.

Aber der Vorschlag mit dem MA-7000 AC ist schon eine Top-Empfehlung.
Übrigens findest du zur Zeit einen im Audio Markt für 4900 € mit 3 Jahren Originalgarantie
haumti
Stammgast
#19 erstellt: 29. Aug 2015, 15:33
Nur weil die Boxen den Preis eines Automobils haben heißt das nicht das man einen Verstärker für mehere Tausender Kaufen muß.
Wie hier jemand schon berichtet hat ist die Aufnahme bei Hurt teilweise verzehrt.
Wenn der Yamaha nicht defekt ist und keine alten Einstellungen Aktiv sind dürfte der Verstärker kein Problem mit Boxen von einem Wirkungsgrad von 90db haben.

Wie ist überhaupt die Raum und Aufstellungssituation ?
Wenn das suboptimal ist könnte man die Raummoden mit einem Denon AVR X-4100 bekämpfen:
http://www.ebay.de/i...?hash=item5422e3a78c

Wenn dir das nicht obliegt und auch eher wert auf die Optik und Haptik gelegt wird kann man auch ein schönes Stereo Gerät kaufen.

Gruß
Alex
Panzerballerino
Inventar
#20 erstellt: 29. Aug 2015, 15:35

haumti (Beitrag #19) schrieb:
.

Wie ist überhaupt die Raum und Aufstellungssituation ?
Wenn das suboptimal ist könnte man die Raummoden mit einem Denon AVR X-4100 bekämpfen:
http://www.ebay.de/i...?hash=item5422e3a78c


Eher standesgemäß:
http://www.ebay.de/i...?hash=item1c587cff3e
ATC
Inventar
#21 erstellt: 29. Aug 2015, 15:41
Na endlich hat die Surround Fraktion diesen Thread auch gefunden......
haumti
Stammgast
#22 erstellt: 29. Aug 2015, 15:54
Hier geht es aber nicht darum ein AVR für Sourround zu nutzen sondern für Stereo und den Klang zu optimieren.

Gruß
Alex
Panzerballerino
Inventar
#23 erstellt: 29. Aug 2015, 15:57
Mit einer vernünftigen Aufstellung der LS bewirkt man jedenfalls viel mehr als mit dem Austausch von Verstärkern.
ATC
Inventar
#24 erstellt: 29. Aug 2015, 16:09

haumti (Beitrag #22) schrieb:
Hier geht es aber nicht darum ein AVR für Sourround zu nutzen sondern für Stereo und den Klang zu optimieren.


Ganz genau !

Dafür brauchts keine Plastikschüssel vollgestopft mit KrimsKrams die alles aber nix richtig kann....


[Beitrag von ATC am 29. Aug 2015, 16:13 bearbeitet]
haumti
Stammgast
#25 erstellt: 29. Aug 2015, 16:10
Und da ist ein Denon AVR Falsch ?

Gruß
Alex
Himmelsmaler
Stammgast
#26 erstellt: 29. Aug 2015, 16:16

Plasmatic (Beitrag #23) schrieb:
Mit einer vernünftigen Aufstellung der LS bewirkt man jedenfalls viel mehr als mit dem Austausch von Verstärkern.


100% d'accord, aber es wurde vom TE "höhere Lautstärken" angesprochen. Und bei höheren Lautstärken brauchen die 800er schon etwas Bums auf der Leitung. Da kommt ein 110W/ 8Ohm ganz schnell in seinen Grenzbereich. Für normalen Hausgebrauch reicht der vorhandene Verstärker locker, aber ich sag mal bei Partylautstärke wäre er schon überfordert. Und Party kann die 800er ganz gut. Insofern wäre ein größerer Verstärker schon sinnvoll. Klanglich wird sich mit dem Tausch nichts ändern, da spielen Aufstellung und Raum die Hauptrolle.
Moonlightshadow
Inventar
#27 erstellt: 29. Aug 2015, 16:19

Plasmatic (Beitrag #20) schrieb:

haumti (Beitrag #19) schrieb:
.

Wie ist überhaupt die Raum und Aufstellungssituation ?
Wenn das suboptimal ist könnte man die Raummoden mit einem Denon AVR X-4100 bekämpfen:
http://www.ebay.de/i...?hash=item5422e3a78c


Eher standesgemäß:
http://www.ebay.de/i...?hash=item1c587cff3e


Bitte doch keine "Reisschüssel" an B&W 800. Das wäre ganz sicher nicht standesgemäß.


[Beitrag von Moonlightshadow am 29. Aug 2015, 16:21 bearbeitet]
haumti
Stammgast
#28 erstellt: 29. Aug 2015, 16:21
@Himmelsmaler
Woher weißt du das, die 800er ist mit 90 db Wirkungsgrad angegeben ?
Der TE hat ja auch die Verzerrungen bei "Hurt von Jonny Cash" bemerkt was hier aber schon durch die Schlechte Aufnahme entlarvt wurde.

Gruß
Alex


[Beitrag von haumti am 29. Aug 2015, 16:22 bearbeitet]
Himmelsmaler
Stammgast
#29 erstellt: 29. Aug 2015, 16:38

haumti (Beitrag #28) schrieb:
@Himmelsmaler
Woher weißt du das, die 800er ist mit 90 db Wirkungsgrad angegeben ?


Ganz einfach, weil ich sie im Studio schon mal "getrieben" habe. Bin mir nicht 100% sicher, aber B&W misst den Wirkungsgrad zwischen 250 und 4000 Hz. Da brauche ich nicht viel....

Also ich hatte mal die großen Stage Accompany PA 1200 dranhängen mit echten 600 W. Bei Charly Antolinis Knock Out zog die Box bei etwas erhöhter Zimmerlautstärke etwa 240 W und bei "Vorführlautstärke" waren wir bei 480 - 520W. Während im oberen Bereich der Leistungsbedarf zwischen 2 und 3 Watt sich einpegelte


[Beitrag von Himmelsmaler am 29. Aug 2015, 16:46 bearbeitet]
-marion-,
Stammgast
#30 erstellt: 29. Aug 2015, 17:49
@tuben,

mein Rat an dich wäre, versuche dir einen Devialet Verstärker auszuleihen.

Ich habe mich schon oft über die "Rauhe/teils unsaubere" Wiedergabe bei
sehr vielen Aufnahmen meines AVR Receiver geärgert.

Für einige Tage konnte ich mir nun den Devialet 200 ausleihen, angeschlossen waren die KEF LS-50.

Es ist wirklich beeindruckend, was dieses Gerät leistet.

Bei einer ganze Reihe von Musikstücken, die bei der Wiedergabe einfach
nur lästig waren, war nun eine beeindruckende Sauberkeit zu hören.

Mann sollte den Devialet einfach mal erlebt haben.

Solltest du allerdings ein Freund eines sogenannten "Röhren-Klanges" sein,
oder Schallplatten bevorzugen, also ein gewisses Maß an Verzerrungen
mögen, dann kannst du dir den Devialet sparen.

Gruß
marion
Panzerballerino
Inventar
#31 erstellt: 29. Aug 2015, 19:47
Devialet? Nie gehört. Und die haben also in einem kleinen gallischen Dorf die ultimative Klangformel für Verstärker entwickelt, nach der Sony, Denon, Yamaha, Pioneer und Marantz seit Jahrzehnten vergeblich suchen?
-marion-,
Stammgast
#32 erstellt: 29. Aug 2015, 20:35
@Plasmatic,
hallo, jetzt haben wir also die Lösung, Devialet hat also den
- Zaubertrank von einem gewissen Druiden -
na dann ist die hifi Welt ja wieder in Ordnung.
Gruß
marion
ATC
Inventar
#33 erstellt: 29. Aug 2015, 21:20

Plasmatic (Beitrag #31) schrieb:
Devialet? Nie gehört.


Dein Problem.
Fanta4ever
Inventar
#34 erstellt: 29. Aug 2015, 22:24
Na also, es geht doch male29-male-theater-cinema-smiley-e

LG
haumti
Stammgast
#35 erstellt: 29. Aug 2015, 22:50
Kann sich hier mal jemand melden wie der Wirkungsgrad eines LS gemessen wird.
Zwischen 2500 und 4000 wie bei B & W oder kann hier jeder Hersteller machen was er will.
Es muß doch möglich sein zu beurteilen ob ein LS viel Leistung benötigt.

Gruß
Alex
ATC
Inventar
#36 erstellt: 29. Aug 2015, 23:37
http://www.sengpielaudio.com/Rechner-wirkungsgrad.htm

Der Wirkungsgrad liegt so um die 2%,

Kennschalldruck ist was anderes, und auch aus diesem lässt sich leider nicht zwingend ableiten wie viel Leistung ein Lautsprecher tatsächlich ziehen kann,
auch wenn die Theoretiker hier im Forum das ständig behaupten
Himmelsmaler
Stammgast
#37 erstellt: 30. Aug 2015, 05:34

meridianfan01 (Beitrag #36) schrieb:
http://www.sengpielaudio.com/Rechner-wirkungsgrad.htm

Der Wirkungsgrad liegt so um die 2%,

Kennschalldruck ist was anderes, und auch aus diesem lässt sich leider nicht zwingend ableiten wie viel Leistung ein Lautsprecher tatsächlich ziehen kann,
auch wenn die Theoretiker hier im Forum das ständig behaupten



Hallo Meridianfan01,
wenn du schon Sengpiel zitierst, was auch in Ordnung ist, dann bitte den wahren Wirkungsgrad, da der Kennschalldruck ja angegeben ist. Und der Wirkungsgrad für die 800 D beträgt gerade mal 0,63%. Damit ist die B&W nicht gerade ein guter Futterverwerter. Bei dem als supereffizienten bekannten Klipschorn (ja, 1 h ist richtig) beträgt der Wirkungsgrad bei einem Kennschalldruck von 105 dB/ W/m schon 20%.

Aber wenn die Theoretiker auf der Seite von Sengpiel nach unten gehen, da kann man auch die zu erwartende Lautstärke entsprechend der zugeführten Leistung berechnen.

Und da sind wir bei der 800 D bei gerade mal 103,91 dB in 3 Meter Hörabstand, wenn der, hier im Beispiel vorhandene Verstärker, an seiner Leistungsgrenze läuft. Wobei für diese Berechnung immer noch der eingeschränkte Bereich zwischen 250 und 4000 Hz herangezogen wird. Ziehe ich jetzt für den Bassbereich mal kräftige 70 W ab ( und die beiden Speaker fressen schon was weg) dann erreicht der Lautsprecher gerade mal 99,5 dB, also gerade mal normale Discolautstärke. Nur dann läuft der Verstärker schon im Limit und kann zerren (was übrigens eine Labsal für Mittel- und Hochtöner ist).

Wie also schon darauf hingewiesen, die B&W 800 D braucht schon ein paar Pfund an Leistung, wenn man auch mal laut hören will.
ATC
Inventar
#38 erstellt: 30. Aug 2015, 07:18
Hallo Himmelsmaler,

die 2% waren jetzt nicht auf die B&W gemünzt sondern eher ein Durchschnittswert von herkömmlich konstruierten Hifi Lautsprechern als Antwort auf die generelle Frage:

haumti (Beitrag #35) schrieb:
Kann sich hier mal jemand melden wie der Wirkungsgrad eines LS gemessen wird.


Den Kennschalldruck seines Lautsprechers oder eben der B&W 800D einzugeben wird der Großteil der Personen hier noch alleine schaffen.
Tywin
Inventar
#39 erstellt: 30. Aug 2015, 07:28
Hallo,

aus meiner Sicht haben Angaben zum Wirkungsgrad gar keine Aussagekraft hinsichtlich der tatsächlich beim individuellen Musikhören benötigten Leistungsfähigkeit von Verstärkern.

Wenn ich sicher gehen will, dass ein Verstärker keinesfalls die Möglichkeiten von Lautsprechern limitiert, orientiere ich mich an der maximalen Belastbarkeit der Lautsprecher.

Ob eine solche Limitierung im Einzelfall - negativ - wahrgenommenen wird, wäre eine andere Frage.

VG Tywin
Jeremy
Inventar
#40 erstellt: 30. Aug 2015, 09:09
Hallo Tuben,

ich hätte auch noch einen Vollverstärker-Vorschlag; von einem Anbieter der jetzt nicht so stark im Focus steht - dessen Geräte aber gleichwohl einen ausgezeichneten Ruf genießen. Ich dachte an die, nun im hess. Reichelsheim sitzende - und von Andreas Schönberg übernommene Firma Audio Exklusiv.
Die bieten neben elekrostatischen LS auch sehr gute Verstärker an.
Deren Vollverstärker-Top-Modell ist der P-112 (der preisl. in der von dir anvisierten Größenordnung liegt): http://www.audio-exk...ollverstaerker-p112/

Der Amp ist sehr aufwendig aufgebaut - mit echten kanalgetrennten Netzteilen bis zu den Trafos (also auch 2 separaten Ringkerntrafos und nicht nur kanalgetrennten Netzteilsiebungen), sowie Röhreneingangsstufe: https://www.google.d...-FAod6y0BZg&dpr=1.67

Hier hat er einen ausgezeichneten Test bekommen (wobei u. a. auch seine Leistungsreserven ....."hat er gefühlt fast ohne Ende" betont werden): http://www.av-magazi...siv_P_11.5745.0.html
(im Forum gibt's wohl auch Einen, der den P-112 besitzt: http://www.hifi-foru...981&back=&sort=&z=18 / Beitrag-362)

Mein Vorschlag: Frage doch einfach mal bei Audio-Exklusiv an, ob sie dir ein Leihexemplar des P-112 zwecks Hörproben für zuhause zur Verfügung stellen könnten. Meistens haben gerade solche kleineren Anbieter ein offenes Ohr dafür.
Und sofern er tatsächlich richtig klasse an den 800D spielt, wär's eine ernsthafte Option - wenn nicht, schickst du ihn eben einfach wieder zurück.

Beste Grüße
Bernhard


[Beitrag von Jeremy am 30. Aug 2015, 09:14 bearbeitet]
ALUFOLIE
Inventar
#41 erstellt: 30. Aug 2015, 09:26
Ui, der Audio Exclusiv ist genau das, was ich unter High End verstehe. Wenig zu bieten für viek Geld
Die technischen Daten sind sogar bei mittelpreisigen Yamahas oder Denons oder, oder, oder besser.
Anro1
Inventar
#42 erstellt: 30. Aug 2015, 11:25
B&W 800D werden beim Händler oft mit McIntosh, Classe, Accuphase Vollverstärkern etc bespielt.
Klar der Händler will das ja auch in dieser Zusammenstellung verkaufen.

Denke die Auswahl hängt von den Hörvorlieben ab.
Hört man hauptsächlich kleine Jazz / Klassik Besetzungen, Singer Songwriter,
Weltmusik etc, also wenn man(n)Frau keine brachialen Pegel erwartet dann
kann man schon mal nach einem Pass INT 30A, oder dem Resolution Audio Cantata greifen.

Soll es auch mal richtig laut werden, klar dann geht ein Accuphase E600 schon gut.
Wenns ein Vollverstärker mit Wumms in der Gebrauchtliga um die ~=<5000Eu sein soll dann würde ich mich auch mal nach einem Moon 600 / 700i, einem Pass Labs Int150, oder T&A PH3000 umsehen.
Da bekommt man schon öfters was im Gebrauchtmarkt.

Am besten ausleihen und zuerst Zuhause anhören.
basti__1990
Inventar
#43 erstellt: 30. Aug 2015, 16:19
Der TE hat sich, wie zu erwarten war, eh schon verabschiedet.
Informationen zu Wichtigen Faktoren wie Raum, Aufstellung, gewünschte Lautstärke und eventuell noch gewünschte Funktionen fehlen sowieso. aber Hauptsache schon mal irgendwelche Vorschläge machen und noch besser, andere Vorschläge nieder machen.
Aber Hey, das kann ich auch, denn nur die neue nubert vor-end-Kombi ist hier das richtige, dass weiß doch jeder Kenner
onkel_böckes
Inventar
#44 erstellt: 30. Aug 2015, 16:57
Diese Verhaltensweise ist aber der Masse und derem "Horizont,Ahnung,Intelekt" oder wie man es nennen will geschuldet.
Bei Hifi wie auch PKW und anderen Männerthemen sind nun mal viele Ahnungslose Vollpfosten unterwegs, die aufgrund Jahrelangem Kontakt zum Thema
sich aber doch nie weiterentwickelt haben und immer noch absolut im Trüben fischen und vom guten Glauben leben.

Es ist einfach erbärmlich wenn man die Beiträge liest und bestätigt wieder die Marketing Strategen.
tuben
Ist häufiger hier
#45 erstellt: 31. Aug 2015, 19:36
Der Dank:
Danke für die vielen geilen Antworten!!! Ihr helft mir sehr bei der Entscheidung!

Der Klang:
Ich bin mit dem Klang vom Yamaha AX1 schon zufrieden. Besser geht immer, dass wissen wir ja alle

Die Angst:
Das Ding ist: Beim Kauf habe ich die Lautsprecher natürlich nochmals probegehört. Sie wurden von einem T+A PA 2500 R versorgt. Ich bat den Verkäufer darum mal an die Lautstärkegrenzen zu gehen. Ich gehe davon aus, dass die Lautstärkeanzeige des T+A bis 100 geht. Wir waren bei 76. Dabei hat es einen Hochtöner gekillt. (€1.500,-). Nun habe ich große Angst mit dem Yamaha etwas zu zerstören. Auf meine Frage hin wie das sein kann hieß es, der Verstärker würde verzerren und das hat der HT wohl nicht vertragen (?) Ein €6.000,- Verstärker der meine Lautsprecher zerstört weil er verzerrt? Nunja... Ich habe wirklich nur sehr wenig Ahnung von all dem was da passiert. Aber klar: Wenn man zu laut macht geht der Lautsprecher kaputt.

Raum:
Die Aufstellung und Raumakustik ist überhaupt nicht optimal. Es ist ein offener Wohn- Essbereich mit Galerie und 6m Deckenhöhe. Das hallt ganz gut. Stört mich aber nicht. Mir geht es in der Hauptsache um Verzerrungen bei höheren Lautstärken, die ich unterbinden will.

Die Entscheidung:
Auch ich war gedanklich schon beim MC 7000 AC. Ich denke der passt Leistungsmäßig, Qualitativ und sie Optik ist natürlich unschlagbar! Wenn man aber das was ich erreichen will auch mit einer PA-Endstufe für unter €700,- erreicht, fällt mir die Entscheidung sehr leicht.

PS.
Die Verzerrte Aufnahme von Hurt ist echt ärgerlich!


[Beitrag von tuben am 31. Aug 2015, 19:59 bearbeitet]
Tywin
Inventar
#46 erstellt: 31. Aug 2015, 20:37
Hallo,

Auf meine Frage hin wie das sein kann hieß es, der Verstärker würde verzerren und das hat der HT wohl nicht vertragen (?) Ein €6.000,- Verstärker der meine Lautsprecher zerstört weil er verzerrt?

jeder Verstärker verzerrt (Klirr) mit zunehmender Leistungsabgabe. Einige Verstärker haben Schutzschaltungen die verhindern können, dass Verstärker Leistung abgeben die mit übermäßigen Verzerrungen verbunden sind.

Chassis werden nicht durch die Verzerrungen zerstört, sondern durch zu viel - mit Verzerrungen verbundene - Leistung.

Leistungsangaben zu Verstärkern werden - fast immer - im Zusammenhang mit den mit der abgegebenen Leistung einhergehenden Verzerrungen gemessen/angegeben. Das bedeutet aber nicht, dass ein Verstärker nicht vielleicht ein Vielfaches dieser Leistung - verbunden mit mehr Klirr - abgeben kann/wird.

Die Clipping-Lüge - Der weitverbreitetste technische Nonsens ?

http://www.hth-lautsprecher.de/theorie/clipping.htm


Mir geht es in der Hauptsache um Verzerrungen bei höheren Lautstärken, die ich unterbinden will.


Dann höre nur so laut wie es keine hörbaren Verzerrungen gibt oder Du benutzt einen Limiter, der die Leistungsabgabe limitiert.


Wenn man aber das was ich erreichen will auch mit einer PA-Endstufe für unter €700,- erreicht, fällt mir die Entscheidung sehr leicht.


Es gibt PA-Endstufen mit Limitern und Anticlipping. Limiter kann man auch nachrüsten.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 31. Aug 2015, 20:53 bearbeitet]
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#47 erstellt: 31. Aug 2015, 20:47
T+A zerstört B&W, fast bildzeitung reif.
_ES_
Administrator
#48 erstellt: 31. Aug 2015, 20:52
Hi,


Die Clipping-Lüge - Der weitverbreitetste technische Nonsens ?


Aus dem Link:


Evtl. mal als Umsatzförderung von einem Verstärkerverkäufer in die Welt gesetzt, wird diese Behauptung heute vor allem in Foren als vermeintlich besonders intelligentes "Wissen" weitergegeben und ist seit Jahren nicht totzukriegen. Dabei ist sie doch durch einfaches logisches Denken zu widerlegen !



Mag man fast schon gar nicht mehr weiterlesen wollen...
tuben
Ist häufiger hier
#49 erstellt: 31. Aug 2015, 21:34
Danke!

Nagut. Wenn ich das richtig verstehe bringt mir mehr Leistung überhaupt nichts, stimmts?

Was mache ich denn nun, wenn ich mal "laut" und unverzerrt hören will? Reicht etwa der Wirkungsgrad der B&W schlicht nicht aus? Hier zu hause ist ja noch alles gut gegangen. Wie gesagt fürchte ich bloß eine Huchtönerzerstörung. Ich habe es selbst live erlebt, dass dies offenbar bei Lautstärken passieren kann, die ich noch ertrage.


[Beitrag von tuben am 31. Aug 2015, 21:38 bearbeitet]
chro
Inventar
#50 erstellt: 01. Sep 2015, 04:28
Das Problem isz auch das viele Hersteller aus geschönten Gründen den LS als 8 Ohm angeben. Er aber eigentlich ein 4 Ohm Lautsprecher ist.

Damit bescheißt man den Wirkungsgrad von 87db auf eben 90 db hoch. Mehr Leistung bringt schon etwas. Aber dann eben richtig mehr Leistung.

Dann man hier Nachrechnen http://www.hifi-forum.de/viewthread-42-61.html


Besser wären Lautsprecher mit höherem Wirkungsgrad, wenn man öfter mal etwas Spaß haben möchte
Himmelsmaler
Stammgast
#51 erstellt: 01. Sep 2015, 05:48

tuben (Beitrag #49) schrieb:


Was mache ich denn nun, wenn ich mal "laut" und unverzerrt hören will? Reicht etwa der Wirkungsgrad der B&W schlicht nicht aus? Hier zu hause ist ja noch alles gut gegangen. Wie gesagt fürchte ich bloß eine Huchtönerzerstörung. Ich habe es selbst live erlebt, dass dies offenbar bei Lautstärken passieren kann, die ich noch ertrage.


Hallo tuben,

jetzt muss ich mal etwas anmerken. So langsam kommen mir gewisse Zweifel an deinen Aussagen und ich versuche schon fast dich in die Trollecke zu stellen.

Also dass ein T+A einer B&W 800 D den Hochtöner wegbläst, halte ich schon für mehr als grenzwertig, oder kaum vorstellbar. Und bevor der von dir angeführte Verstärker ins Klippen kommt, hast du dir an den 800 D schon einen mittleren Hörschaden eingefangen. Ich frage mich ernsthaft, wie laut du Musik hören willst. Du stellst dir ein paar 800 D in die Wohnung und sinnierst über eine Möchtegern PA Endstufe für 700 € nach. Das passt nicht. Dafür bekommst du zwar Leistung satt, aber auch Klirrwerte jenseits von gut und Böse (für den Heimgebrauch). Wenn du die B&W beim Fachhändler gekauft hast, dann hast du auch eine entsprechend lange Garantie. Kauf dir einen sauberen Verstärker (Accu, McI, o.ä.) und geniesse deine Lautsprecher. Willst du auf dicke Backen machen, dann kauf dir gescheite Hornlautsprecher, dann kannst du richtig laut hören. Der zum Beispiel in den Himmel gelobte Devialet Verstärker taugt nichts für deine Zwecke. Er bügelt elektronisch den Frequenzgang der Lautsprecher glatt, erweitert den Tiefbassbereich und klingt wirklich sensationell. Aber es fehlt ihm einfach an der Leistung, die du scheinbar brauchst.
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