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Standlautsprecher bis 2.000,00 EUR

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Beitrag
Juristenkiosk
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 29. Feb 2016, 22:33
Liebe Leute,

ich suche Standlautsprecher.

-Wie viel Geld kann ausgegeben werden?

Bis 2.000,00 EUR. Wobei das Budget nicht ausgereizt werden muss.
Ich suche nicht das letzte Quentchen Leistung, sondern Qualität für einen angemessenen Preis.

-Wie groß ist der Raum?

Gut 20 qm.

-Wie können die Lautsprecher aufgestellt werden? (eine kleine Skizze mit Aufstellungsort, Möbeln und Hörplatz ist sehr hilfreich)

An einer ca. 5,50 m langen Wand.
Zwischen den Lautsprechern steht ein ca. 1,50 m hoher Fernseh-/HiFi-Schrank.
Zwischen der Wand hinter den Lautsprechern kann bis 40 cm Platz sein.
Der Hörer sitzt 2,50 bis 3 m vom Lautsprecher weg.

-Sollen es Standlautsprecher, Kompakte, ein Sub/Sat System oder sonst was werden?

Standlautsprecher.

-Wie groß dürfen die Lautsprecher werden?

Höhe bis 1,20 m.

-Steht ein Subwoofer zur Verfügung? (wenn ja, bitte genau beschreiben)

Nein.

-Welcher Verstärker wird verwendet?

Yamaha AX-700.

-Was soll über die Lautsprecher gehört werden ?

Wirklich querbeet:
Pop, Rock, Klassik, Metal, Jazz, Swing, Funk, jeweils in allen Unterarten.
Gern rein akustisch, aber auch brachial verstärkt und verzerrt. ;-)

Keine "elektronische Musik", Disco, Schlager.

-Wie laut soll es werden?

In der Regel mittel, also deutlich mehr als Zimmerlautstärke, aber nicht trommelfellgefährdend.

-Wie tief sollen die Lautsprecher kommen (Hz)?

Keine Ahnung. Was man so braucht, um Musik so zu hören wie sie aufgenommen wurde.

-Wird großer Wert auf Neutralität gelegt?

Ja. Jedenfalls ist meine Vorstellung, die Musik so zu hören wie sie auf den Tonträger gebannt wurde....mit allen Stärken und Schwächen.

- Welche Lautsprecher wurden bisher gehört und was hat daran gefallen/nicht gefallen?

Nur meine uralten (I.Q) 2404 AX, gekauft und betrieben seit 1988.
Meiner Meinung nach keine gute Auflösung, Höhen "zu spitz", Bass ok.

Bevor ich zur Probe mir was anhöre, wollte ich gern von Euch, die mir viel Wissen voraus habt, wissen,
was ich probehören sollte.

-Wird auf irgend etwas Spezielles Wert gelegt (Breitbänder, Sub-Sat Kombination, geschlossene Bauweise, Anzahl der Wege, Hersteller, Aktivbox, Horn...usw.)

Nein.

- Standort + Radius (wg. Händler/Produktempfehlung + wie weit bist Du bereit zu fahren).

24649 Wiemersdorf (Schleswig-Holstein, Nähe Neumünster, zwischen Hamburg und Kiel)

Vielen Dank!


[Beitrag von Juristenkiosk am 29. Feb 2016, 23:05 bearbeitet]
Fanta4ever
Inventar
#2 erstellt: 29. Feb 2016, 22:50
Hallo,

24649 Wiemersdorf (Schleswig-Holstein, Nähe Neumünster, zwischen Hamburg und Kiel)

schon mal von Phonar gehört ?

Mein Tipp: Veritas p4 NEXT.

LG
HiFiKarol
Inventar
#3 erstellt: 29. Feb 2016, 23:00
Bei dem Budget würde ich wohl auf die P6 NEXT gehen...

Phonar hab ich allgemein als recht Neutral in Erinnerung (korrigiert mich wenn ich falsch liege...).
Bei solch einer Musikvielfalt (Metal <-> Klassik) Würde ich schauen dass die LS möglichst neutral sind. Muss aber natürlich auch insgesamt gefallen.


[Beitrag von HiFiKarol am 29. Feb 2016, 23:01 bearbeitet]
Fanta4ever
Inventar
#4 erstellt: 29. Feb 2016, 23:13

HiFiKarol (Beitrag #3) schrieb:
Bei dem Budget würde ich wohl auf die P6 NEXT gehen...

Bei 20m² und max. 40 cm Wandabstand würde ich das nicht tun.

Die p6 NEXT stehen in meinem Wohnzimmer...

LG
Corynebacterium
Stammgast
#5 erstellt: 29. Feb 2016, 23:14
Ich werfe mal einen Lautsprecher in die Runde, den ich nie hörte, aber dessen Testberichte mich zumindest einmal hellhörig machten:

Magnat

Ich selbst hätte mir nie erträumen lassen, hier jemals Magnat zu empfehlen, aber warum eigentlich nicht. Verarbeitung top, Innenverkabelung top, Weichen auch ok usw.!

Und falls du sie noch bekommst, sollten auch unter 1.500 möglich sein - siehe Ebay.

Ich habe diese LS nie gehört, aber rein nach Punkten in den gen. Magazinen gibt es für das Geld kaum etwas Besseres.

Nicht mehr als ein Gedanke, eine Idee.

Coryne
HiFiKarol
Inventar
#6 erstellt: 29. Feb 2016, 23:17

Fanta4ever (Beitrag #4) schrieb:

HiFiKarol (Beitrag #3) schrieb:
Bei dem Budget würde ich wohl auf die P6 NEXT gehen...

Bei 20m² und max. 40 cm Wandabstand würde ich das nicht tun.

Okay, ich sollte wohl genauer lesen.
Aber n Versuch, falls die Phonar's gefallen könnte es Wert sein...
Fanta4ever
Inventar
#7 erstellt: 29. Feb 2016, 23:18

Corynebacterium (Beitrag #5) schrieb:
Ich habe diese LS nie gehört, aber rein nach Punkten in den gen. Magazinen gibt es für das Geld kaum etwas Besseres

You just made my day!

LG
Fanta4ever
Inventar
#8 erstellt: 29. Feb 2016, 23:20

HiFiKarol (Beitrag #6) schrieb:
Aber n Versuch, falls die Phonar's gefallen könnte es Wert sein...

Sicher, vielleicht hat er in seinem Raum Glück

LG
Juristenkiosk
Schaut ab und zu mal vorbei
#9 erstellt: 29. Feb 2016, 23:26

Fanta4ever (Beitrag #4) schrieb:

HiFiKarol (Beitrag #3) schrieb:
Bei dem Budget würde ich wohl auf die P6 NEXT gehen...

Bei 20m² und max. 40 cm Wandabstand würde ich das nicht tun.

Die p6 NEXT stehen in meinem Wohnzimmer...

LG


Ich erhöhe mutig, ohne Rücksprache mit der Regierung, auf 60 cm Wandabstand.
Wäre das genug für die p6 NEXT?
Tywin
Inventar
#10 erstellt: 29. Feb 2016, 23:26

aber dessen Testberichte mich zumindest einmal hellhörig machten:


Das ist der Sinn von "Testberichten".


aber rein nach Punkten in den gen. Magazinen gibt es für das Geld kaum etwas Besseres


Schweres Atmen .... spüre die Macht ..... spüre die Macht des Geldes .... Geld welches man für Punkte bekommt ....

Davon ab sind die Magnat 7xx,8xx+1xxx aber Lautsprecher die man sich ruhig vergleichsweise anhören sollte, wenn sie zur Hälfte des Listenpreises angeboten werden.


[Beitrag von Tywin am 29. Feb 2016, 23:27 bearbeitet]
Corynebacterium
Stammgast
#11 erstellt: 29. Feb 2016, 23:29
@Tywin

Hast du die schon einmal gehört? Das interessierte mich wirklich brennend.

Bis vor Jahren war es ja noch verpönt, einen HiFi-Laden zu betreten und zu sagen, man hört derzeit mit Magnat.

Aber was interessiert uns, was andere denken.

Also wenn, dann bitte...gerne auch per PN, falls peinlich.

Coryne


[Beitrag von Corynebacterium am 29. Feb 2016, 23:31 bearbeitet]
Fanta4ever
Inventar
#12 erstellt: 29. Feb 2016, 23:37

Juristenkiosk (Beitrag #9) schrieb:
Ich erhöhe mutig, ohne Rücksprache mit der Regierung, auf 60 cm Wandabstand.
Wäre das genug für die p6 NEXT?

Kann reichen, muss man testen

Bei mir sind es knapp 60 cm, aber die Lautsprecher sind eingemessen, ohne Einmessung dröhnt es bei sehr hohen Lautstärken, etwa ab 100 dB, so laut höre ich eigentlich nie, wollte es aber der Vollständigkeit halber erwähnen.

LG
Tywin
Inventar
#13 erstellt: 29. Feb 2016, 23:44
Hallo Coryne,

in meiner Nähe gibt es einen Laden mit einem riesigen Angebot an Magnat/Heco Lautsprechern. Da habe ich viele Boxen mit diesen Labeln gehört, darunter auch Boxen der genannten Baureihen.

Anbieter von Boxen kochen alle nur mit Wasser und ein Unternehmen wie Magnat kann Boxen anbieten die gut klingen wenn sie sich davon einen wirtschaftlichen Erfolg erwarten. Ob Boxen individuell gefallen, hängt von einer Menge individueller Faktoren ab und lässt sich ohne zu Hause auszuprobieren und zu vergleichen nicht feststellen.

Wenn Du mal im DIY Bereich des Forums lesen würdest und auch mal mit Leuten sprichst die gewerblich Boxen bauen/bauen lassen, dann bekommst Du etwa ein Gefühl dafür was eine Box realistischerweise kosten und was sie für den Preis etwa können sollte.

Du zahlst als Kunde aber oft für Brimborium was oft nur dem Anbieter von Boxen nutzt. Z.B. auch für Punkte und Hellhörigkeit.

VG Tywin
Corynebacterium
Stammgast
#14 erstellt: 29. Feb 2016, 23:54
@Tywin

Ich danke dir für deine ausführliche Antwort. Ich bin in Sachen "Lautsprecher" eigentlich "asexuell", da ich meine Harbeth liebe und die neuen Super HL5 umso mehr.

Hin und wieder liest man dann mal Testberichte, ist geneigt, mal über den Tellerrand hinauszuschauen und konstatiert dann doch, dass die Ernsthaftigkeit fehlt.

Im Grunde ist man sehr zufrieden, aber der Reiz, mal etwas gänzlich neues zu probieren. Aber wem geht es nicht so?

Wahrscheinlich werde ich auch mit 75 diese LS noch hören und je mehr man hier liest, desto verwirrter und test-freudiger wird man.

Somit noch einmal DANKE...und ich sollte mich auf den Panasonic-Thread beschränken.

Coryne
Tywin
Inventar
#15 erstellt: 29. Feb 2016, 23:59
Ich mag auch sehr gerne kompakte Boxen wie die Linn Kan oder Castle Trent und habe ewig mit großen Kompakten (Goelette) von Cabasse gehört ... es gibt so viele Boxen. Hör Dir vielleicht mal die Cabasse Bora an, damit Du mal was ganz anderes als Deine schönen Harbeth auf die Ohren bekommst


[Beitrag von Tywin am 01. Mrz 2016, 00:02 bearbeitet]
Nicolas92
Stammgast
#16 erstellt: 01. Mrz 2016, 11:23
Die Dynaudio Excite X34 wären bei Neukauf aufjedenfall noch eine sehr gute Möglichkeit.

Kosten exakt 2000€ und spielen sehr schön neutral und sind unkritisch bei der Verstärkerwahl

Ansonsten auch mal nach gebrauchten Lautsprechern umschauen, da bekommt man oft deutlich mehr fürs Geld und hat bei eventuellem Weiterverkauf keinen großen Wertverlust und kann sie für den gleichen Preis wieder verkaufen
HiFiKarol
Inventar
#17 erstellt: 01. Mrz 2016, 11:40
Die Dynaudio könnte auch passen...

Auf jeden Fall sollte der TE bei genannter "Vorerfahrung" (eigentlich keine) erstmal möglichst viel selbst hören. Er hat ja jetzt ein paar Anregungen bekommen...
Ich würde evtl noch die Canton Vento Serie ins Spiel werfen...
audioslave.
Inventar
#18 erstellt: 01. Mrz 2016, 19:15
Probehören lohnt

Mir persönlich würden ja diese hier "reichen". Lösen nicht ganz so extrem fein auf, ist aufgrund der Raumakustig idR nicht dramatisch. (Ich bin da aber auch geschädigt, wenn es um Spaß geht ziehe ich den 5,7l (oder mehr) V8 vor. Klar kann man sehr viel Spaß mit nem V6Biturbo haben. Aber.. :prost) (Querverweis Membranfläche..nicht, dass jetzt jemand fragt was mehr Hubraum im V8 im Wohnzimmer bringt )

Phonar gefallen mir ebenfalls, würd ich definitiv mal n Ohr ranhalten. Machen halt bei schlechten Aufnahmen keinen Spaß (ohne am eq was zu regeln), gilt auch für Nubert. Wenn dir neutral zusagt - hör ma rein.

ATC
Inventar
#19 erstellt: 01. Mrz 2016, 20:16
Tu dir einen Gefallen und fahr dort hin und höre:
https://www.ebay-kle...r/432558977-172-9455

und falls das farblich nicht passt mit der Helicon oder auch klanglich
https://www.ebay-kle...p/431588826-172-9479

Bei einem Händler steht noch das hier:
https://www.audio-markt.de/_markt/item.php?id=8298077076&


[Beitrag von ATC am 01. Mrz 2016, 20:26 bearbeitet]
blackjack2002
Stammgast
#20 erstellt: 01. Mrz 2016, 21:00
Eine Focal Aria 926 wäre auch eine Option...Als Vorführer auch günstiger...

LG, Werner
stoffgiraffe
Stammgast
#21 erstellt: 03. Mrz 2016, 22:01
Dali's im allgemeinen könne eine gute Option sein ...

Auch die hier vorgeschlagene Helicon ist ein Kracher ...

Gruß Sebastian


[Beitrag von stoffgiraffe am 03. Mrz 2016, 22:02 bearbeitet]
imLaserBann
Stammgast
#22 erstellt: 04. Mrz 2016, 13:57
Bei dem Budget kämen evtl. auch noch gebrauchte aus der Quadral Aurum Serie in Frage, z.B. diese Orkan VIII.
HiFiKarol
Inventar
#23 erstellt: 04. Mrz 2016, 14:17
Wi9e siehts denn mit einem Statusupdate seitens des TE aus?
Juristenkiosk
Schaut ab und zu mal vorbei
#24 erstellt: 08. Mrz 2016, 00:31

HiFiKarol (Beitrag #23) schrieb:
Wi9e siehts denn mit einem Statusupdate seitens des TE aus?


Gern.
Hatte, als Selbständiger, noch nicht so viel Zeit.
Hab daher mehr abends (vor dem Einschlafen) gelesen und leider nur ein wenig probe gehört.
Viel lesen (im Internet) macht einen allerdings nur bedingt schlauer...viele Leute schreiben so viel widersprüchliches.
Wenn ich jedenfalls nicht direkt vergleiche, ist es für mich kaum möglich, klar zwischen den Lautsprechern zu unterscheiden.

Ich habe was gelernt:
Nämlich, wie unterschiedlich ("gut" auf wohl niedrigem Niveau und für meine Ohren) zwei ungefähr gleich "wertige" Lautsprecher klingen können oder besser: mir gefallen können. Und ich vermute, dass ich vielleicht auch mit 1.250,00 EUR für gebrauchte Lautsprecher mehr als zufrieden sein kann.
Wie habe ich das gelernt?
Ein Mitteltöner einer meiner IQ 2404 hat ja den Geist aufgegeben (erwähnte ich das?). Deshalb habe ich sie kurzfristig durch zwei IQ 3140 AT ersetzt, die wohl als der etwas bessere Lautsprecher gilt im Vergleich zur 2404, was immer das auch konkret bedeutet.
Zwar wurden bei den 3140 auch die vier Tief- bzw. /Tief-/Mitteltöner einmal mit irgendwas von angeblich guter Qualität ersetzt. Aber die LS kosteten nur 30,00 EUR (!). Eigentlich für den Partykeller meiner Nichte vorgesehen, müssen sie erst mal bei mir aushelfen.
Was soll ich sagen: Sie klingen erst mal gut, aber anders als die 2404. Klarer, knackiger, spielfreudiger und gelöster. Im direkten Vergleich fehlen mir zwar ein wenig die Mitten, die ich bei den 2404 aber derzeit ja auch nur von einer Box vollständig höre. :-) Es fehlt halt etwas unter den gut aufgelösten Höhen und über den druckvollen Tiefen bzw. dies etwas findet sich zu "weit hinten". Vielleicht liegt es an den Ersatztönern...die vielleicht auch dafür verantwortlich sind, dass der Bass sehr vordergründig spielt und manchmal ein bisschen dröhnt. Nicht wirklich schlimm, aber besser geht es auf jeden Fall...vielleicht schon mit besserer Aufstellung in meinem Wohnzimmer.

Dann habe ich bei einem Freund die Phonar Veritas P4 next gehört. Ganz andere Liga. Ich empfinde sie als sehr neutral und extrem luftig sowie jederzeit entspannt. Bei meiner Pop-, Jazz- und Klassikmusik höre ich wahrscheinlich, wenn in guter Aufnahmequalität, Dinge, die ich vorher nie gehört habe und zwar schön aufgelöst. Aber irgendwie ist dieser Lautsprecher auch gewöhnungsbedürftig, weil er so ehrlich und neutral spielt..... bei Metal, aber auch Rock vielleicht ein bisschen zu ehrlich oder neutral...sie spielt halt was kommt und wie es ankommt bzw. wie es halt aufgenommen ist. Leider habe ich sie nicht im direkten Vergleich zu meinen 2404ern gehört, aber ich habe den Eindruck, das wäre ein Riesenfortschritt und alles was ich brauche.

Mich interessiert ferner die Canton Vento 890.2 DC, deren Beschreibung so klingt als könne sie mir gefallen.
Die werde ich mal bei einem Händler hören. Die Dali Helicon 400 würde ich noch gern hören...wie auch die ein oder andere Empfehlung höherpreisiger LS, die im gebrauchten Zustand in mein Budget rutschen...ich werde also in den nächsten Wochen mal 2-3 Händler aufsuchen, um mir ein Bild zu machen, nachdem ich schon die Unterschiede bei den IQ bemerkt habe.

Ich überlege auch, mir eine der Nulines von Nubert kommen zu lassen, aber bei Nubert ist man ja völlig verwirrt, wenn man alles dazu liest.
Die einen beten ihn oder seine Boxen an, die anderen verteufeln sein "Marketing".

Alles in allem: schwierig, aber spannend.
Aber Ende März möchte ich meine LS haben...:-)


[Beitrag von Juristenkiosk am 08. Mrz 2016, 13:14 bearbeitet]
Youwaste
Stammgast
#25 erstellt: 08. Mrz 2016, 07:47
Die Wahrheit über Nubert liegt wohl irgendwo in der Mitte. Die Boxen sind meiner Meinung nach nicht schlecht aber auch nicht außergewöhnlich gut. Zur Phonar hatte ich denselben Eindruck, toller Lautsprecher. Wenn dir das neutrale prinzipiell gefällt, hör mal noch die 99.36 von XTZ und die Dynaudio Excite X44 an.
HiFiKarol
Inventar
#26 erstellt: 08. Mrz 2016, 08:47
Ich werfe mal noch die Bowers&Wilkins CM8 in den Topf. Ist zwar nicht ganz so neutral wie die Phonar, aber dennoch ein guter LS, der bei z.B: Jazz und Klassik viel Spaß machen kann, für Hardrock/Metal fand ich hat sie etwas (!! nicht viel) zu wenig Tiefgang und Druck untenrum...

Die von Dir genannte Canton ist auch ein guter LS, auch wenn sie eher höhenbetont ist, und somit mehr der weniger das "Gegenteil" Der von mir genannten B&W...
Scherkamp
Neuling
#27 erstellt: 09. Mrz 2016, 18:37
Hallo @ Juristenkiosk

Ich stand vor 4 Jahren vor einer ähnlichen Situation:
Neue Lautsprecher sollten (mussten) her...!

Womit habe ich bis dahin gehört: CANTON Ergo SCL. Mit denen binr ich 14 Jahre durch alle musikalischen Gebiete gegangen. Auslöser war die Suche nach Verbesserungen im Klang; kurz was hatte sich in der Zwischenzeit auf dem (Lautsprecher) Gebiet getan.

Orientiert habe ich mich in der einschlägigen Fachpresse. Aus dem CANTON "Lager" kommend habe ich einen Händler gesucht, bei dem Ich meine ins Auge gefassten Favoriten- CANTON Vento 890.2 bzw, CANTON Referenz 5 hören konnte: Schluderbacher in Willich hatte beide am Start und ich hörte sie mir mit den Mitbewerbern Dynaudio 260 sowie Klipsch 82 an.
Die Dynaudio war - wie soll ich sagen ?- mir etwas zu "lieblich". Zwar schöne Stimmen, aber wenig Bass irgendwie wenig dynamisch ?. Die Klipsch - für mich - erstaunlich gut ...

Beim Vergleich der Vento und der Referenz fiel mir auf, das die Referenz irgendwie klarer spielte,
Der Klang der Vento war bei Piano bzw. Gitarre ganz leicht "drahtig".
Dem gegenüber hatte ich den Eindruck, dass die Referenz gegenüber den Vento weniger "Volumen" im Bass hatte.
Als besten - auch preislichen Kompromiss - wurden es bei mir die Vento 890.2 . Schluderbacher hat einen guten Preis gemacht ! Slogan von denen "mit uns kann man prima reden" - konnte man auch ...!

Zuhause aufgestellt und eingespielt. Raumgröße ca. 30 m². Wandabstand zur Hinterkante Box 60 cm. Die Lautsprecher stehen bei uns auf der langen Raumseite mit einer Basis Breite von 2,5 Meter und einem Hörabstand von ca 3,5 Metern. Am Hörplatz klingt der Lautsprecher in dieser Aufstellung im Bass ausgewogen mit ordentlich Druck ohne ! zu dröhnen.

Zum Lieferumfang gehören Spikes, denen ich am Anfang nur geringe Aufmerksamkeit schenkte. Dachte, die sind nur zum Ausgleich bei unebenem Boden (bei mit leicht welligen Fliesen auf Estrich vorhanden)
notwendig. Bis ich in der letzten Woche mir die Mühe gemacht, habe die Spikes fest anziehen und zu kontern. Was sich dann einstellte, habe ich nicht für möglich gehalten ! Soweit ich es aus dem akustischen Gedächtnis hervorholen kann, habe ich jetzt das Klangbild, was ich bei der Vorführung bei Schluderbacher gegenüber der Referenz vermisst habe ...! Die Klarheit ist da und auch Stimmen kommen jetzt gut rüber. Das Bass ist noch konturierter und regt meinen zwischen den Lautsprechern befindlichen Schrank nicht mehr zum "mitspielen" an.

Kurz: Ich bin mit den Ventos jetzt wirklich zufrieden und vermisse nichts mehr an gutem Klang !.
Was mir neben der feinen Verarbeitung (Magnethalter für die Staubschutzabdeckung) besonders gefällt:
Dieser Lautsprecher kann (für mich !) alles:
- Live Atmosphäre erzeugen
- Jazz Pop Klassik: Alles geht gleich gut
- leise Spielen
- und er "schiebt" die Musik einfach in den Raum: d.h: man muss nicht im "Stereo Dreieck"sitzen um gut
Musik zu hören.

Es macht mir und meiner Frau jetzt wieder noch mehr Spass dem akustischem Hobby zu fröhnen.

PS:

Die Nachfolger der Vento 890.2 sind am Start.
Ich denke, da kann man aktuell einen guten Preis im Handel erwarten
JULOR
Inventar
#28 erstellt: 10. Mrz 2016, 07:07
Fahr doch einfach mal zu Hört-sich-gut-an in Kiel und höre dir verschiedene LS an. Dann weißt du auch, was dir gefallen könnte. Das Lesen von Tests und Internetseiten bringt dich nicht weiter. Du siehst doch, was hier los ist. Jeder empfiehlt seinen Lieblingslautsprecher oder zitiert einen Test, einen anderen Teilnehmer usw.

LS findet man nur durch hören oder liest du deine Musik?

Weitere Händler in deiner Nähe: http://www.av-wiki.de/probehoeren#plz_2


[Beitrag von JULOR am 10. Mrz 2016, 07:17 bearbeitet]
Juristenkiosk
Schaut ab und zu mal vorbei
#29 erstellt: 10. Mrz 2016, 22:54
Ich danke Euch allen.

Letztendlich ist es einfach: Ich muss mir die Zeit nehmen und selber hören.
Es muss nicht der perfekte, d.h. der beste von allen möglichen Lautsprechern werden.
Nur einer, der mir genug Spaß bringt beim Hören.
Nubert brauche ich nicht. Ich zahle den Obulus von ? (20 -30 %?), den ein Händler vor Ort an mir verdient,
wenn er bei Beratung und Service eine ehrliche Dienstleistung erbringt. Und da werde ich einen Lautsprecher
finden. Mein Beruf besteht übrigens auch vorwiegend aus (Beratungs-)Dienstleistung. :-)

Ich werde hören:
- Canton Vento 890.2 dc
- Magnat 807
- Phonar veritas 4 und 6 next direct
- XTZ 99.36
- Dynaudio Excite X34
- Dali Helicon 400
- Klipsch Premiere Reference 280 RF irgendwas
und noch das, was so bei den Händlern steht.
Und dann muss gut sein.

Das Tolle oder das Problem ist:
Die mehr oder minder solide geflickte IQ 3140 At ist schon ein kleiner, aber ausreichender Anstoß, dass ich meine Cds rauf und runter höre in jeder freien Minute. Ich kann gar nicht erwarten, endlich meine Musik mit einer vernünftigen Box zu hören, die mir wirklich gefällt.
HiFiKarol
Inventar
#30 erstellt: 10. Mrz 2016, 23:19
Ich persönlich hab damals bei meiner Suche immer fleißig hier ins Forum meine Eindrücke geschrieben. Damit hatte ich auch einen "Notitzblock" für mich.
Hab hier einfach mitgeteilt, was ich am jeweiligen Tag gehört hab, was mir daran gefallen hat, und was eben nicht.

Bei solch einer doch nicht beschränkten Liste die Du hier anpeilst, würde ich Dir das auch empfehlen.
Vor allem wenn die Liste noch etwas länger werden dürfte...

und noch das, was so bei den Händlern steht.
Juristenkiosk
Schaut ab und zu mal vorbei
#31 erstellt: 11. Mrz 2016, 13:52
Wen es interessiert (als Neuling...für die Erfahrenen ist es wohl eine Binsenweisheit):
Im direkten Vergleich klingen die, halbwegs verwandten und aus der gleichen Zeit stammenden IQ 2404 und IQ 3140 AT ziemlich unterschiedlich.
Da kann man erahnen wie die Unterschiede bei all den unterschiedlichen Lautsprechern da draußen sind.

Die 2404 bringt deutlich mehr Bass, aber diesen auch etwas unpräziser.
Die Mitten und Höhen sind nicht so klar und differenziert, aber mehr im Vordergrund.
Die 3140 spielt generell deutlich leiser und zurückhaltender....es fehlt etwas Bass und die Mitten...mir fehlen bei mancher Musik schon Teile des Schlagzeugs.

Kann es sein, dass die 2404 eher reißerisch laut und bassbetont klingen soll und die 3140 schon eher neutraler und ausgewogener?
Die 3140 war auch doppelt so teuer.
Man ist ja geneigt zu denken, dass die 3140 es einfach nicht bringt, aber sie spielt für meine Ohren einfach nur feiner und neutraler, aber halt auch weniger spektakulär. Daran muss man sich gewöhnen.

Habe jetzt erst mal die Klipsch Premiere RP 280 F für 469,00 EUR das Stück bestellt.
Bei dem Preis kann man nicht viel falsch machen, wenn man sie denn behält.
Sie haben nach meiner bisherigen Lektüre den Ruf, gute (Allround-)Lautsprecher zum Spaß haben sind, bei denen vielen jeweils
bestimmte Klangeigenschaften nicht ausgeprägt genug sind. Jedenfalls sollen sie sehr dynamisch, pegelfest, aber
auch genügend räumlich und aufgelöst spielen. Ich bin sehr gespannt.
Eventuell sind sie eine gute Ausgangslage, um in den nächsten Monaten andere Lautsprecher im Vergleich zu hören,
die in was auch immer besser sind bzw. mir besser gefallen mögen.
Entweder besitze ich dann irgendwann den Luxus von 4 Standlautsprechern oder die Klipsch können ohne allzu großen Verlust verkauft werden.

Ist ja auch die Frage, ob mein Yamaha AX.-700 bestimmte Klangeigenschaften, die man tatsächlich als besser oder schlechter gegenüber anderen Verstärkern wahrnimmt, hat.

Ich habe mich auch noch mit aktiven Lautsprechern beschäftigt, aber da blicke ich noch nicht durch. Insbesondere, ob der Vorteil generell die höhe Genauigkeit ist und der Nachteil generell der höhe Preis. Auf jeden Fall haben Aktivlautsprecher wohl weniger Charme und Reiz für viele, da etwas vorgeschaltete Hardware überflüssig wird, über das man diskutieren oder mit der man angeben kann.
JULOR
Inventar
#32 erstellt: 11. Mrz 2016, 16:52
1. Wir sind für jeden Erfahrungsbericht dankbar. Den Klang bleibt subjektiv.
2. Verstärker haben keinen Eigenklang.
Juristenkiosk
Schaut ab und zu mal vorbei
#33 erstellt: 11. Mrz 2016, 19:13

JULOR (Beitrag #32) schrieb:
2. Verstärker haben keinen Eigenklang.


Es klingt für mich bisher vorstellbar und auch nachvollziehbar, dass Verstärker Klangeigenschaften aufweisen, die sie von anderen geringfügig unterscheiden. Ob man das nun schon "Eigenklang" nennen kann weiß ich nicht.
Es sollen jedenfalls Unterschiede bemerkt worden sein, z.B. dass ein Verstärker "heller" an ein und denselben Lautsprechern spielt als ein anderer.
Ich weiß es nicht, aber wie gesagt, es klingt plausibel, wenn es auch in der Regel schwer wahrnehmbare Unterschiede sein mögen.
Juristenkiosk
Schaut ab und zu mal vorbei
#34 erstellt: 14. Mrz 2016, 11:47
Die Klipsch RP-280F sind heute morgen mit der Post gekommen.
Da man als Selbständiger nie Zeit hat, aber wenn doch, dann auch mal zwischendurch, habe ich sie schnell aufgestellt und mit 5 meiner
Lieblings-CDs (Rock, Jazz, (Trash-) Metal, Klassik, "unplugged"-Musik) zur Probe gehört.

Es klingt (ohne jede Aussage über Qualität) anders als alles was ich bisher gehört habe.
Natürlich konnte ich mir noch kein abschließendes Urteil bilden, aber kann vieles bestätigen, was ich gelesen habe:
Sie brauchen Platz. Die Dinger müssen meines Erachtens wirklich mindestens 60 besser 80 cm rückseitig von der Wand weg, sondern "wummt" das unangenehm. Die Höhen sind mindestens gewöhnungsbedürftig, d.h. nach dem jetzigen Empfinden kann ich die nicht so lange problemlos hören.
Muss ich heute Abend noch mal länger testen bzw. direkt vergleichen.
In der Mitte und unten ist alles ok. Bass kommt auf den Punkt und trocken.
Der Klang löst sich sehr gut vom Lautsprecher und es entsteht, wie viele schreiben, eine breite Bühne.
Stimmen klingen sehr gut. Sie "stehen" im Raum und man denkt tatsächlich, da stünde der Sänger.

Man hört Musik ganz neu, also mit neuen Einzelheiten und das hat leider auch zur Folge, dass man zum einen all die schlechten Aufnahmen bemerkt und zum anderen manche Musik nicht mehr so gefällt, weil man Dinge hört, die man nicht hören wollte. Z.B. Schlagzeug aus dem Computer wird "entlarvt" und klingt für meine Ohren auch bei ordentlicher Aufnahme bescheiden. Auch die Metalsachen aus den 80ern klingen bescheiden.
Um so besser dann Livemusik und die kann der 280F auf jeden Fall....super Sound, wenn "echte" Instrumente gespielt werden und mit vernünfiger Technik aufgenommen wurde.

Fazit des ersten (!) Eindrucks nach 30 Minuten:
Für knapp 1.000,00 EUR ein guter Lautsprecher, aber kein Überflieger wie bisher hier und da gelesen.
Ich muss ich an ihn gewöhnen und kann dann mehr schreiben.

Das alles ist natürlich rein subjektiv, denn objektiv habe ich wenig bis keine Ahnung von Musik und HiFi.


[Beitrag von Juristenkiosk am 14. Mrz 2016, 12:46 bearbeitet]
HiFiKarol
Inventar
#35 erstellt: 14. Mrz 2016, 12:05
An den Hochton einer Klipsch muss man sich wirklich etwas gewöhnen. Ist bei mir nie passiert, ich fand den Hochton in der Zeit wo ich sie probegehört hab immer nervig und zu scharf und aufdringlich. Nichts für mich.
Die Bassqualität ist aber echt super.
Die Bühnenabbildung hat meist viel mit dem Raum zu tun, nicht nur mit dem Lautsprecher, so meine Erfahrung, da scheint Dein Raum ja recht anständig zu sein.


Das mit dem Musik neu entdecken kenne ich.
Mein Umstieg von Brüllwürfel auf anständige Lautsprecher war genauso. Da kam dann des öfteren "Hää !? Ist das da schon immer oder spinn ich jetzt !?" Erlebnis
Juristenkiosk
Schaut ab und zu mal vorbei
#36 erstellt: 30. Mrz 2016, 00:14
Gestern lief die Widerspruchsfrist hinsichtlich meines Kaufs der Klipsch RP-280F ab.
Ich habe keinen Widerruf ausgeübt und sie behalten. :-)

Leider habe ich es in den 14 Tagen nur geschafft, sie im direkten Vergleich zu den Phonar p4 next zu hören.
Die Phonar sind auch tolle Lautsprecher....vor allem wohl für meine 20 qm im Wohnzimmer besser geeignet und wesentlich einfach aufzustellen.
Sie spielen sehr präzise, neutral und locker vom Hocker...vielleicht besser als die Klipsch...aber es fehlt ihnen an Dynamik, "Druck", Spielfreude.
Ich möchte nicht "langweilig" sagen, aber so in der Art bei wirklich hoher Qualität, vielleicht etwas "metallisch" glatt oder mit weniger "Substanz". Mir fehlen die Worte.:-)
Die Klipsch spielt dagegen einfach drauf los und zwar so wie die Musik aufgenommen wurde plus der ihr (der Klipsch) innewohnenden Dynamik.
Unten auf den Punkt, in der Mitte schön präsent und oben klar. Manchmal fehlt da ein wenig Transparenz zu der Phonar, aber das wird mehr als wett gemacht durch "Sound"...schwer zu beschreiben. Jedenfalls keine künstliche Zurückhaltung, alles wird präsentiert, was an Tönen und ich sage mal "Geräuschen" der Quelle zu entlocken ist. Immer volles Rohr, ab und an auch mal über das Ziel hinaus. Die Phonar bleibt da wesentlich zurückhaltender. Beim bewussten Hören macht mir die Klipsch viel mehr Spaß...für Hintergrundmusik wäre die Phonar deutlich besser (das ist nicht abwertend gemeint...es ist halt anders).
Vielleicht empfinde ich das alles bei der Klipsch als Vorzüge, die irgendwann nicht mehr so wichtig sind oder gar nerven.
In den 14 Tagen bisher allerdings nicht. Ich liebe sie und kenne ihre kleinen Fehler.
Z.B. die "Talking Heads" und jede Rockmusik machen wieder richtig Spaß.
Ich höre wieder stundenlang Musik.
So habe ich jetzt für relativ wenig Geld, knapp 1.000,00 EUR, Lautsprecher mit enormen Qualitäten, die ich mag und mit (für mich) geringen Schwächen. Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Gegen die kann ich nun im Laufe der Zeit vieles probe hören und werde sicher "besseres" finden, wenn auch auch eher nicht zu dem Preis.

Ich versuche meinen Eindruck mal in aller Kürze zusammen zu fassen:
- Die Klipsch haben mächtig Power...sie werden schnell sehr laut bei extremer Pegelfestigkeit.
- Sie spielen relativ neutral. Die Höhen scheinen etwas betont...das kann bei höheren Lautstärken und/oder schlechter Aufnahme anstrengend werden.
Bei (halbwegs) guter Aufnahme ist es grandios, was da an klaren und perfekten Höhen (klar, transparent, räumlich) kommt.
Manchmal verliert sie etwas die Klarheit, was aber oft auch der jeweiligen Aufnahme geschuldet ist. Die Phonar bleibt dann klarer, abgeklärter.
Man hört jedenfalls jede Musik völlig neu....mit allen Vor- und Nachteilen.
- Mitte und Bass sind gut. Der Bass ist trocken und präzise...bei der entsprechenden Musik spürt man es in der Magengegend. :-)
- Etwas aufstellungskritisch. In einem ca. 20 qm großen Wohnzimmer spielt es klanglich eine große Rolle, ob die Klipsch auf Laminat oder Teppich steht, mit oder ohne Spikes, mit oder ohne großen Abstand zu Wänden. Ich habe sie jetzt da stehen,wo eigentlich gar nix stehen soll (weit im Raum).

Einzig negative Kritik:
Ich hätte gern die Höhen hier und da etwas "unkritischer " und weniger betont reproduziert, gerade auch bei schlechten Aufnahmen.
Aber das bekomme ich vielleicht noch hin durch die entsprechende Aufstellung oder Manipulation der Umgebung.
Vielleicht liegt es auch etwas an meinem Yamaha AX-700 und einem Yamaha-Netzwerkplayer, die laut Vodoo auch schon etwas höhenbetont arbeiten sollen. Mit geringer Lautstärke entschärft sich aber alles.... auch mit geringer Lautstärke kann die Klipsch gut um.


[Beitrag von Juristenkiosk am 30. Mrz 2016, 14:32 bearbeitet]
JULOR
Inventar
#37 erstellt: 30. Mrz 2016, 06:27
Glückwunsch zu den LS!

Aber nochmals: Die Yamaha-Verstärker klingen genauso neutral wie alle anderen guten Amps auch. Es gibt zwar immer eine Art "Image", dass sich durch Marketing oder einfach in Hifikreisen durch Hörensagen herausbildet, aber weder Messwerte noch Blindtests können die Behauptungen belegen.
Du kannst die Höhen allerdings mit dem Höhenregler etwas zurücknehmen, an der Aufstellung experimentieren, z.B. die LS mal parallel statt auf den Hörplatz eingewinkelt aufstellen, den Raum anders bedämpfen etc.

Alternativ kannst du einen AVR mit Einmessautomatik bzw. gutem integrierten EQ nehmen. Da kann man wirklich am Klang drehen. Im Direktmodus klingen auch die genauso neutral.
Infos: http://av-wiki.de/verstaerker#stereoverstaerker_und_av-receiver


[Beitrag von JULOR am 30. Mrz 2016, 06:29 bearbeitet]
audioslave.
Inventar
#38 erstellt: 30. Mrz 2016, 16:09
Danke für den Bericht und viel Spaß mit den Speakern!


e: wenn die Höhen schärfer sind als bei anderen speakern dann schau mal, was du an dem Raum machen kannst. Schmeiss mal Stoff, Kissen, irgendwas an die Wand hinter deinen Kopf. Blockier mal die Reflexionspunkte an der Decke. Es kann sogar ein vor dir stehender Tisch störend sein, wenn er glatt ist und aufgeräumt.
Das sind Kleinigkeiten, die man schnell und mit Hausmitteln ohne finanziellen Aufwand testen kann
(naja..bei der Decke ists vielleicht nicht ganz so leicht, lange Holzlatte auf Hohe Schränke, Lampen nutzen etc)


[Beitrag von audioslave. am 30. Mrz 2016, 18:50 bearbeitet]
günni777
Stammgast
#39 erstellt: 30. Mrz 2016, 16:34
Ich hatte früher mal im Auto auf die Metall-Kalotten HT, die mir zu schrill und nervig klangen, einfach Tempos drüber gepappt. Hat prima geklappt, die Schärfe im HT war raus.
ATC
Inventar
#40 erstellt: 30. Mrz 2016, 18:02
Zu den Höhen....

1. ohne Spikes betreiben
2. mit der Einwinkelung der Lautsprecher spielen, ruhig auch mal deutlich vor dem Hörplatz kreuzen, oder gar nicht einwinkeln und einfach parallel aufstellen.
3. Marantz PM 6005 ausleihen und testen (ist nicht verboten, bringt Klarheit und eventuell ja sogar mehr Zufriedenheit)
günni777
Stammgast
#41 erstellt: 30. Mrz 2016, 19:01
Pioneer A 30 könnte u. U auch gut funktionieren.

Bzgl. der angeblichen "Helligkeit" der Yamahas ist mir mal aufgefallen, das u.U. der Analogausgang vom jeweilig angeschlossenen CDP da minimal mit reinspielen könnte. Mir ist das mal mit meinem alten Rega CDP aufgefallen. Der Klang zusammen mit dem Pio A 30 gefiel mir schon nach kurzer Zeit nicht, war ein bisschen nervig.

Dann meinen alten billigen Technics CDP mit dem Pio A 30 verheiratet, perfekt, da klingt nichts mehr nervig. Stundenlanges Hören ohne tonale "Irritationen" kein Problem (natürlich mit denselben LS ohne sonstige Veränderungen).
BurtonCHell
Inventar
#42 erstellt: 30. Mrz 2016, 19:24
@Juristenkiosk: Glückwunsch zur RP-280F
Hast Du bei der Phonar P4 auch mal mit der Steckbrücke für die Anpassung im Hochton experimentiert (+1 / +2 dB)?
Corynebacterium
Stammgast
#43 erstellt: 30. Mrz 2016, 21:07
Aus aktuellem Anlass, da ich gerade heute in der Nähe von Hildesheim (bei einem deutschlandweit bekannten Klipsch-Freak/Händler) die Gelegenheit hatte, die 280 mal zu hören - musste ich mir einfach antun, da ich so viel Enthusiastisches las.

Ganz ehrlich:

Ich verstehe den Hype um diesen Lautsprecher nicht. Nur weil diese Lautsprecher gerade verschleudert werden, ist das nicht gleichbedeutend damit, dass sie auch klingen.

Eine Klipsch RF-7 MKII macht wirklich alles besser und unter audiophilen Gesichtspunkten grenzt es schon an eine Beleidigung eine Phonar P4 Next mit der 280 zu vergleichen.

In puncto räumliche Darstellung, Plastizität, Natürlichkeit ist eine neue B&W CM10/CM6 oder eine Phonar P4 eine völlig andere Welt.

Mehr fällt mir dazu nicht ein...ok, für 1.000 Öcken das Paar macht man nichts verkehrt, aber man sollte ich nicht der Illusion hingeben, dafür HiFi zu bekommen.

Aber jedem das Seine.

Coryne


[Beitrag von Corynebacterium am 30. Mrz 2016, 21:20 bearbeitet]
Juristenkiosk
Schaut ab und zu mal vorbei
#44 erstellt: 30. Mrz 2016, 22:39

BurtonCHell (Beitrag #42) schrieb:
@Juristenkiosk: Glückwunsch zur RP-280F
Hast Du bei der Phonar P4 auch mal mit der Steckbrücke für die Anpassung im Hochton experimentiert (+1 / +2 dB)?


Nein. An den Höhen hatte ich nichts auszusetzen. Im Gegenteil. Aber jetzt wo Du das sagst...hätte ich mal machen sollen.
Juristenkiosk
Schaut ab und zu mal vorbei
#45 erstellt: 30. Mrz 2016, 23:35

Corynebacterium (Beitrag #43) schrieb:
Aus aktuellem Anlass, da ich gerade heute in der Nähe von Hildesheim (bei einem deutschlandweit bekannten Klipsch-Freak/Händler) die Gelegenheit hatte, die 280 mal zu hören - musste ich mir einfach antun, da ich so viel Enthusiastisches las.

Ganz ehrlich:

Ich verstehe den Hype um diesen Lautsprecher nicht. Nur weil diese Lautsprecher gerade verschleudert werden, ist das nicht gleichbedeutend damit, dass sie auch klingen.

Eine Klipsch RF-7 MKII macht wirklich alles besser und unter audiophilen Gesichtspunkten grenzt es schon an eine Beleidigung eine Phonar P4 Next mit der 280 zu vergleichen.

In puncto räumliche Darstellung, Plastizität, Natürlichkeit ist eine neue B&W CM10/CM6 oder eine Phonar P4 eine völlig andere Welt.

Mehr fällt mir dazu nicht ein...ok, für 1.000 Öcken das Paar macht man nichts verkehrt, aber man sollte ich nicht der Illusion hingeben, dafür HiFi zu bekommen.

Aber jedem das Seine.

Coryne


Auch ganz ehrlich wie immer:
Die Hype um die Klipsch verstehe ich auch nicht....sie reproduzieren auch nur Musik.
Andererseits verstehe ich auch nicht, warum der Lautsprecher im Gegenzug gern auch reflexartig schlecht geredet wird.
Es ist halt ein Lautsprecher und er hat seine Eigenschaften und Eigenheiten.

Deine recht pauschale Behauptung, dass die genannten Eigenschaften bei den genannten Lautsprechern eine völlig andere Welt seien, kann ich wenigstens für die Phonar nicht im Ansatz nachvollziehen (die B&W kenne ich nicht).
Ja, die räumliche Darstellung habe ich bei der Klipsch bei mancher (Live-)Musik und nur im direkten Vergleich als etwas schlechter als bei der Phonar empfunden, aber das ist wahrlich keine, schon gar keine "völlig", andere Welt. Was Du bei Musik und Lautsprechern mit "Plastizität" meinst weiß ich auch nach längerem Überlegen nicht. Der Begriff hat in meinem Sprachschatz eine Bedeutung mit der ich keine Klangeigenschaft beschreiben kann.
Und nein, bei der Natürlichkeit sehe ich keine Vorteile bei der Phonar...oder allenfalls minimal, wenn man davon ausgehen kann, dass die Höhen bei der Klipsch etwas angehoben oder überbetont sind. Bei Klipsch klingt (Live-)Musik wie ich sie auch live höre....insbesondere Stimmen und Gitarren klingen extrem natürlich. Ich höre die relativ kleinen Unterschiede nur im direkten Vergleich und wundere mich, dass Du da offenbar aus der Erinnerung so große Unterschiede festgestellt haben möchtest.

"Hifi" sind die Klipsch natürlich zweifellos auch....die Frage kann nur sein,um viel mehr die Phonar die Qualitätsmerkmale für Hifi gegenüber der Klipsch noch besser erfüllen, mithin übertreffen. Das ist eine Auseinandersetzung auf hohem Niveau, aber auch ich halte die Phonar für die besseren Lautsprecher, aber derzeit nicht in der Summe der Qualitäten die mir wichtig sind, weil sie sich auf mein Vergnügen beim Hören auswirken.
Das mag sich in der nahen oder fernen Zukunft ändern.....

Ach ja, die Größe könnte noch ein Problem werden....wenn die Euphorie des Neuen sich legt und der Alltag einkehrt....den die Dinger nehmen schon etwas Raum ein inklusive den Abständen zu den Wänden. Aber ich bin ja eh erst am Anfang einer längeren Erprobungs- und Testphase.
JULOR
Inventar
#46 erstellt: 31. Mrz 2016, 04:16
Die B&W CM-Serie finde ich nun wieder gar nicht gelungen. Die 9er und 10er haben mich schon enttäuscht, bei dem B&W-Hype.
Die 800er sind da schon eine andere Welt, wie du schreibst, aber auch nicht jedermanns Geschmack. Hifi gibt es auch für 1000€. Besser geht natürlich immer.
HiFiKarol
Inventar
#47 erstellt: 31. Mrz 2016, 08:25
Auch finde ich es preislich etwas hart, die RP-280 mit der CM10 zu vergleichen... 1.000€ vs 3.500€... naja...

Die Klipsch sind definitiv gute LS. Nicht linear oder neutral, aber so abgestimmt, dass sie Spaß machen, und vor allem gefallen sie dem TE.

@Juristenkiosk: Viel Spaß mit Deinen neuen Ls. Lass Dir hier von irgemdwem nur nicht die guten LS schlechtreden. Dass die Größe ein Proble wird glaube ich nicht, eher wirst Du Dich etwas dran gewöhnen, und sie werden nicht mehr so groß wirken. ;9
ATC
Inventar
#48 erstellt: 31. Mrz 2016, 10:32
HIFI, Audiophil und B&W in einem Beitrag grenzt ja schon an Masochismus.
Und gerade die CM Serie...einfach weiterträumen
günni777
Stammgast
#49 erstellt: 31. Mrz 2016, 11:44
Nach meinen Erfahrungen klingen Lautsprecher immer nur so gut, wie Raum und Aufstellung das ermöglichen. Braucht man nur mal im Saturn oder Media-Märkten reinhören. Da klingt doch praktisch alles von mir je Gehörte recht bescheiden bis Grotte, zumindest für meinen Geschmack und Bedürfnisse.

Ich hab 4 Pärchen u.a. Dynavoice DF-8, Stand LS mit je 2 x 20 cm Bass, Ende 70 er Celestions UL-8 (etwas grössere Kompakte), kleine Nubis Kompakte mit etwas eingeschränkter Durchhörbarkeit insb. bei dezenten Pegeln.

Trotzdem bereiten mir die alle mit ihren jeweiligen Fähigkeiten richtig Freude. Und meine Erfahrung ist auch, je grösser und mehr LS "können", umso schwieriger sind die sowohl für den Raum als auch in der Summe der Aufnahmen zu integrieren. Da "zwickts" bei der Wiedergabe je nach Aufnahme vom Gefühl her auch schon mal etwas häufiger.
Juristenkiosk
Schaut ab und zu mal vorbei
#50 erstellt: 31. Mrz 2016, 12:19

HiFiKarol (Beitrag #47) schrieb:


Die Klipsch sind definitiv gute LS. Nicht linear oder neutral, aber so abgestimmt, dass sie Spaß machen, und vor allem gefallen sie dem TE.

@Juristenkiosk: Viel Spaß mit Deinen neuen Ls. Lass Dir hier von irgemdwem nur nicht die guten LS schlechtreden. Dass die Größe ein Proble wird glaube ich nicht, eher wirst Du Dich etwas dran gewöhnen, und sie werden nicht mehr so groß wirken. ;9


Als relativ neutral empfinde ich sie schon.
Ob bzw. inwieweit sie es letztendlich sind, könnte ich nur im direkten Vergleich mit einem Studiomonitor beurteilen....wenn ich also weiß, wie eine Aufnahme "im Original" klingt.
Jedenfalls klingen die Klipsch bei "Live-"Aufnahmen so ziemlich wie ich es in einem Konzert höre. Das begeistert mich, weil Stimmen ihre Eigenarten haben und im Raum stehen und weil ich es mag, wenn Instrumente wie Instrumente klingen und nicht wie durch Computer generiert oder manipuliert.
Ob sie bei anderen Aufnahmen neutral sind, weiß ich nicht und ist mir auch egal. Es muss angenehm bis toll klingen für mich.
Es gibt ja massig Leute, die den Klang von Schallplatten dem Klang von CD vorziehen.
Ich mag Schallplatten auch, aber ich bevorzuge sie nicht. Sie klingen "wärmer", die Höhen sind zurückgenommen als bei CD, die direkter, mitunter "spitzer" klingt. Hörbar anders halt und sicherlich nicht neutral....und damit haben Musikliebhaber jahrzehntelang gelebt.
Beim Übergang von Schallplatte auf CD, die ich noch bewusst mitgemacht habe, fiel der Unterschied stark auf. Die CD wurde gar als künstlich,metallisch und überspitzt klingt bezeichnet.

Ne, ich lasse mir nicht schlecht reden. Ich höre, ja, was ich höre.
Meine (Hör-)Erfahrung stammt aus der vorwiegend internetlosen Zeit vor bis kurz nach 1990.
Da wurden Fachzeitschriften gelesen, "Beratung" in Fachgeschäften gesucht und persönlich mit Freunden und Bekannten gesprochen.
Das war eine direktere und meist ehrlichere, aber auch einfachere Diskussion als in den meisten Internetforen, wo gern einseitig, pauschal, manchmal harsch und unfreundlich und nicht selten voreingenommen diskutiert wird. Jedenfalls war Hörerfahrung begrenzter aber die Meinungsbildung fundierter sowie die Diskussionen weniger von Eitelkeiten, Vorurteilen und Rechthaberei geprägt....schon, weil man dem Diskussionspartner gegenüber stand bzw. persönlich kannte.
HiFiKarol
Inventar
#51 erstellt: 31. Mrz 2016, 12:29
Letztlich ist es doch egal, ob ein LS jetzt neutral, warm, sonstwas ist, hauptsache er gefällt. Und das scheint ja in Deinem Fall zuzutreffen.

Viel Spaß damit.
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