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Vollverstärker gesucht (MC, integration Home Recording Studio)

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Autor
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pointofnoreturn
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 17. Jul 2016, 08:09
Hallo,

ich benötige Eure freundliche Unterstützung beim Kauf eines neuen Vollverstärkers.
Mein alter Maranz PM80 ist leider wieder defekt, er soll nicht noch ein 4. mal in Reparatur.

Derzeit muß ich aus Budget Gründen noch meine alten Boxen (Elac Axiom-150) anschliessen (150/200W, 6 Ohm). In ~3 Jahren möchte ich mir Boxen im Bereich €5000-€7500 Paarpreis zulegen. Ich könnte mir vorstellen, dass ich bei Geithain ME 150/160 landen werde.

Momentan höre ich Musik fast ausschliesslich in meinem Home Recording Studio über die ASIO Treiber meines RME UFX, weil da einfach die Qualität besser ist. Ich verwende eine Kombination aus: RME UFX, Mutec-1.1+ AES Splitter, Geithain RL906-D. Die Geithain Monitore sind digital via AES angeschlossen.
Ich schätze die analytische / ehrliche Darstellung der Musik und Auflösung von Instrumenten und Stimmen im Stereo Panorama, aber auch die sehr gute Tiefenstaffelung. Deshalb könnte ich mir gut vorstellen, wieder bei Geithain zu landen, weil mich das Koaxial Prinzip überzeugt.

Momentaner Hauptanwendungszweck für die neue HiFi Anlage ist:
- Abende mit Freunden, sich Konzerte auf BlueRay anzusehen
- Musik genießen, Abspielen von Musik über den PC (UFX -> D/A Wandler -> Vollverstärker)
- Im Home Recording Studio die Verwendung der HiFi Anlage als "Zweit Abhöre"
- Radio Hören
- Eher seltener: Schalplatten hören

Wie ist Eure Einschätzung, in welchem Preisbereich sollte ich den Vollverstärker nun planen ?
BTW .. Könnte möglicherweise auch ein Receiver sein, weil mein Tuner auch nicht mehr so ganz ok ist.

Auf der einen Seite möchte ich nicht zu viel Geld dafür ausgeben, weil diese Ausgabe im Moment nicht geplant ist, auf der anderen Seite möchte ich mir nichts zulegen, was nachher für den Endausbau klanglich ein zu limitierender Faktor wäre. Nach meiner Schätzung sollte der Vollverstärker sich im Preisbereich €1500-2000 befinden.

Was ich an Anschlüssen benötige:
- CD-Eingang für Bluray Player
- MC-Eingang für Plattenspieler (Micro Seiki BL10 + Dynavector Karat 23 RS)
- Tuner Eingang für Kenwood KT-1100
- AUX Eingang für D/A Wandler (RME Fireface UFX via TOSLINK an Behringer SRC 2496 D/A Wandler)
- AUX Eingang für Plasma TV (derzeit noch nicht verkabelt)

Was zu überlegen wäre:
- Receiver statt Vollverstärker, Entfall Kenwood KT-1100, Empfangsteil ist auch nicht mehr 100% ok
- Digitaleingänge, um den Behringer D/A Wandler aus der Signalkette zu bekommen.
Am RME UFX stehen mir XLR (symmetrisch), Optical S/PDIF (TOSLINK) und AES zur Verfügung.

Ich habe die Geräteentwicklung im HiFi Bereich lange nicht mehr mitverfolgt, weil meine Interessen mehr im Bereich Musik machen und produzieren lagen. Darum würde ich mich über sehr darüber freuen, von Euch ein paar Ideen aufgezeigt zu bekommen.

Vielen Dank für Eure freundliche Unterstützung im voraus.


[Beitrag von pointofnoreturn am 17. Jul 2016, 08:28 bearbeitet]
Tywin
Inventar
#2 erstellt: 17. Jul 2016, 12:09
Hallo,

mein Tip ist ein Marantz SR-6010 und dazu z.B. einen iPhono2 der recht vielseitig einstellbar ist und somit für fast jeden Tonabnehmer genutzt werden kann.

Was diese Geräte genau können, kannst Du in den BDA lesen.

VG Tywin
pointofnoreturn
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 17. Jul 2016, 12:49
Dankeschön für Deinen Vorschlag, aber das sind zu viele Verstärker Kanäle, die ich nicht brauche.
Ich werde definitiv keine Heimkino Lösung bauen.

Vielleicht hätte ich expliziter schreiben sollen, dass ich nur Stereo brauche.
Ich dachte es reicht zu erwähnen, dass ich später auch nur 2 Boxen anschliessen werde.

Somit macht für mich ein Verstärker mit mehr als 2 Endstufen einfach keinen Sinn.

Die Qualität soll für meinen Geschmack besser in die 2 Stereo Kanäle fliessen.

Bei BlueRay schaue ich nur Musikgruppen, da brauche ich auch nur Stereo ...

NAD Masters M12 und M22 wäre nicht schlecht, aber das ist mir zu teuer.


[Beitrag von pointofnoreturn am 17. Jul 2016, 12:51 bearbeitet]
raindancer
Inventar
#4 erstellt: 17. Jul 2016, 13:17
Hochwertiger Receiver wär nett, mir fällt keiner ein, laß den Kenwood reparieren. Also Vollverstärker mit guter MC-Phonostufe: Yamaha AS2100, Marantz PM14 - mit etwas Geschick sollten die ins budget gebracht werden können. Etwas oberhalb Musical Fidelity M6Si.

aloa raindancer
pointofnoreturn
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 17. Jul 2016, 14:02

raindancer (Beitrag #4) schrieb:
Hochwertiger Receiver wär nett, mir fällt keiner ein, laß den Kenwood reparieren. Also Vollverstärker mit guter MC-Phonostufe: Yamaha AS2100, Marantz PM14 - mit etwas Geschick sollten die ins budget gebracht werden können. Etwas oberhalb Musical Fidelity M6Si.

aloa raindancer


Dankeschön, werde ich mir gleich mal anschauen. Was hältst Du hiervon, ich schaue mal gerade systematisch die angebotenen Marken von HiFi Knopf in Düsseldorf durch.

Advance Acoustic, X-Preamp, reiner Pre-Amp, €1.000
Advance Acoustic, X-A160, Stereo Verstärker, €1.199

Der Preamp hat eine erstaunliche Schnittstellenvielfalt. Sowohl XLR IN (balanced) als auch AES IN wären für mich von Vorteil, dann könnte ich den Preamp direkt in mein Homerecording Stuido einbinden und an mein RME UFX anschliessen (XLR out) odver ans RayDAT (AES out). Am UFX ist AES out schon durch die Geithain Monitore belegt.


[Beitrag von pointofnoreturn am 17. Jul 2016, 14:04 bearbeitet]
pointofnoreturn
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 17. Jul 2016, 14:53
Ich habe mal geschaut. Yamaha und Marantz kann ich leider nicht bei mir hinstellen, das höchste der Gefühle sind 42cm Tiefe.

Der Musical Fidelity M6Si ginge vielleicht, ist mir aber etwas zu teuer.

Die Advance Acoustic Teile sind nicht ganz so ideal, weil ich die dann
stapeln müßte, das wirkt einfach zu wuchtig auf dem Sideboard, das 67cm hoch und nur 40cm tief ist.
pointofnoreturn
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 17. Jul 2016, 15:03

raindancer (Beitrag #4) schrieb:
Hochwertiger Receiver wär nett, mir fällt keiner ein, laß den Kenwood reparieren. Also Vollverstärker mit guter MC-Phonostufe: Yamaha AS2100, Marantz PM14 - mit etwas Geschick sollten die ins budget gebracht werden können. Etwas oberhalb Musical Fidelity M6Si.

aloa raindancer


Musical Fidelity scheidet für mich nach Lesen dieses Threads auch erstmal aus.

http://www.hifi-forum.de/viewthread-29-7947-11.html
wendy-t
Stammgast
#8 erstellt: 17. Jul 2016, 15:10
Hallo!

Ich bin auch gerade auf der Suche nach einem Verstärker in deiner Preisklasse und hatte den Musical Fidelity im Visier. Für mich war dieser Thread auch ausschlaggebend, dass ich davon Abstand genommen habe. Das liest sich ja grausam. Brummen und Probleme mit dem Vertrieb....
Bei mir stehen übrigens jetzt T+A Power Plant, Arcam A39 und HifiAkademie Amp 44 auf der Liste.

Gruß
Philip
Tywin
Inventar
#9 erstellt: 17. Jul 2016, 16:07
Hallo,


Dankeschön für Deinen Vorschlag, aber das sind zu viele Verstärker Kanäle, die ich nicht brauche.
Ich werde definitiv keine Heimkino Lösung bauen.



Vielleicht hätte ich expliziter schreiben sollen, dass ich nur Stereo brauche.
Ich dachte es reicht zu erwähnen, dass ich später auch nur 2 Boxen anschliessen werde.


ich nutze aus guten Gründen - neben einigen Geräten mit zwei Endstufen - drei vergleichsweise moderne Receiver fast ausschließlich für Stereo. Die zusätzlichen Endstufen stören mich nicht.


Somit macht für mich ein Verstärker mit mehr als 2 Endstufen einfach keinen Sinn.


Die zusätzlichen Endstufen erhöhen weder vergleichsweise den Preis noch verschlechtern sich dadurch die Eigenschaften des Geräts.


Die Qualität soll für meinen Geschmack besser in die 2 Stereo Kanäle fliessen.


Es gibt unzählige Faktoren die einen Verkaufspreis beeinflussen. Wenn es nur um den Materialeinsatz und konstruktiven Aufwand ginge, müssten Stereogeräte im Vergleich mit AVR nahezu verschenkt werden.


Ich habe die Geräteentwicklung im HiFi Bereich lange nicht mehr mitverfolgt,


Da hat sich in den letzten Jahren ein ganze Menge getan, damit könnte man sich beschäftigen wollen - oder es lassen und dort weitermachen wo man vor langer Zeit aufgehört hat.

Viel Spaß bei der Suche nach einem Verstärker!

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 17. Jul 2016, 16:14 bearbeitet]
pointofnoreturn
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 17. Jul 2016, 16:54

Tywin (Beitrag #9) schrieb:
Hallo,


Dankeschön für Deinen Vorschlag, aber das sind zu viele Verstärker Kanäle, die ich nicht brauche.
Ich werde definitiv keine Heimkino Lösung bauen.



Vielleicht hätte ich expliziter schreiben sollen, dass ich nur Stereo brauche.
Ich dachte es reicht zu erwähnen, dass ich später auch nur 2 Boxen anschliessen werde.


ich nutze aus guten Gründen - neben einigen Geräten mit zwei Endstufen - drei vergleichsweise moderne Receiver fast ausschließlich für Stereo. Die zusätzlichen Endstufen stören mich nicht.


Somit macht für mich ein Verstärker mit mehr als 2 Endstufen einfach keinen Sinn.


Die zusätzlichen Endstufen erhöhen weder vergleichsweise den Preis noch verschlechtern sich dadurch die Eigenschaften des Geräts.


Die Qualität soll für meinen Geschmack besser in die 2 Stereo Kanäle fliessen.


Es gibt unzählige Faktoren die einen Verkaufspreis beeinflussen. Wenn es nur um den Materialeinsatz und konstruktiven Aufwand ginge, müssten Stereogeräte im Vergleich mit AVR nahezu verschenkt werden.


Ich habe die Geräteentwicklung im HiFi Bereich lange nicht mehr mitverfolgt,


Da hat sich in den letzten Jahren ein ganze Menge getan, damit könnte man sich beschäftigen wollen - oder es lassen und dort weitermachen wo man vor langer Zeit aufgehört hat.

Viel Spaß bei der Suche nach einem Verstärker!

VG Tywin


Wenn Du wirklich beraten möchtest, dann hör Dir in Ruhe an, was Dein Gegenüber möchte. Ich brauche jedenfalls keinen €800 AV Receiver mit einem fast €600 teuren MC Vorverstärker, dafür höre ich viel zu selten Schallplatten. Die Anforderungen habe ich genannt, auch einen Preisbereich, in dem sich das ganze bewegen darf. Ein €800 teurer AV Reveiver erscheint mir jedenfalls nicht als eine solide Grundlage für den späteren Zukauf hochwertiger Boxen.
pointofnoreturn
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 17. Jul 2016, 16:58

wendy-t (Beitrag #8) schrieb:
Hallo!

Ich bin auch gerade auf der Suche nach einem Verstärker in deiner Preisklasse und hatte den Musical Fidelity im Visier. Für mich war dieser Thread auch ausschlaggebend, dass ich davon Abstand genommen habe. Das liest sich ja grausam. Brummen und Probleme mit dem Vertrieb....
Bei mir stehen übrigens jetzt T+A Power Plant, Arcam A39 und HifiAkademie Amp 44 auf der Liste.

Gruß
Philip


EDIT: ich habe mir die Geräte mal angesehen:
T+A Power Plant: kein Phone Eingang, ich möchte aber gerne einen MC Eingang und nicht noch ein zusätzlich Teil in der Gegend rumfliegen haben.
Arcam: kein MC Eingang, 2 Lüfter. Lüfter möchte ich nicht eingebaut haben. Das Kühlkonzept muß auch so stimmen
HiFi Akademie Amp44: mir gefällt das Design nicht. Auf der Rückseite sieht das Geräte wie ein Laborgerät aus. Ein digitales Bedienpanel am Amp finde ich auch nicht gerade so dolle. Ein paar Knöppe und Regler müssen schon dran sein.

Ich muss eine Sache revidieren, ich kann vielleicht in der Tiefe doch bis~46 cm gehen.
Insofern wären Yamaha, Marantz, Rotel, etc noch mit im Rennen.
Meine Frau hat netterweise auch das Türmchen von Advance Acoustik abgenickt.
Also habe ich dann doch noch etwas mehr Flexibilität in der Auswahl.

Nach einer gewissen Vorauswahl bin ich mal gespannt, was mir HiFi Knopf empfiehlt bzw was die gerade in der Ausstellung haben.


[Beitrag von pointofnoreturn am 17. Jul 2016, 17:38 bearbeitet]
raindancer
Inventar
#12 erstellt: 18. Jul 2016, 07:04

pointofnoreturn (Beitrag #11) schrieb:
Meine Frau hat netterweise auch das Türmchen von Advance Acoustik abgenickt.

Mhh, für mich ist das China-Sch**s, obendrein noch total häßlich. Aber schaus und hör dirs mal an.

aloa raindancer
Black_dog
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 18. Jul 2016, 07:17
Hallo,
hab mir einen Denonpma 1520ae zugelegt,
sehr gute Phonovorstufe (mm+mc), beste Verarbeitung (made in Japan),
und "klingen" tut er auch nicht schlecht


[Beitrag von Black_dog am 18. Jul 2016, 07:21 bearbeitet]
arizo
Inventar
#14 erstellt: 18. Jul 2016, 07:31
Hallo!

Hast du dir die Vollverstärker von Yamaha einmal angeschaut?
Ab dem AS1100 kannst du auch MC-Systeme betreiben.
Einen Digitaleingang gibt es bei Yamaha nur in den Einsteigergeräten.
Der 701 ist z.B. Sehr gut ausgestattet, bietet aber bei Phono lediglich MM.
Ich habe ein MC-System mittels Übertrager daran angeschlossen und das klappt sehr gut .
Du könntest also auch den günstigen 701 plus Übertrager kaufen und hättest so alle Probleme gelöst.
JULOR
Inventar
#15 erstellt: 18. Jul 2016, 08:07

Ein €800 teurer AV Reveiver erscheint mir jedenfalls nicht als eine solide Grundlage für den späteren Zukauf hochwertiger Boxen.

Wie du aus deinem Homerecordingstudio vielleicht weißt, macht nicht der Verstärker den Klang, sondern die Lautsprecher. Es macht meist wenig Sinn, sich einen Stereoverstärker für 800€ (oder mehr, wie deine Beispiele zeigen) plus zusätzliche teure DACs hinzustellen. Das Geld ist in LS wie du richtig sagst, besser investiert.
Der AVR hat das alles schon eingebaut, also digitale Eingänge, Phono-Eingang, DA-Wandler, Bassmanagement, Raumkorrektur, Pre-Outs. Also alles, was ein gutes Studio so hat. Dann kannst du später die Endstufen komplett umgehen und schicke Aktivmonitore oder Endstufen anschließen.
.JC.
Inventar
#16 erstellt: 18. Jul 2016, 08:36
Hi,


pointofnoreturn (Beitrag #1) schrieb:
Derzeit muß ich aus Budget Gründen noch meine alten Boxen (Elac Axiom-150) anschliessen (150/200W, 6 Ohm). In ~3 Jahren möchte ich mir Boxen im Bereich €5000-€7500 Paarpreis zulegen.


für dei drei Jahre zu überbrücken schlage ich einen Pioneer vor.
Vielleicht behälst Du ihn dann aber auch.

Sehr solide Geräte.
pointofnoreturn
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 18. Jul 2016, 12:57

JULOR (Beitrag #15) schrieb:

Ein €800 teurer AV Reveiver erscheint mir jedenfalls nicht als eine solide Grundlage für den späteren Zukauf hochwertiger Boxen.

Wie du aus deinem Homerecordingstudio vielleicht weißt, macht nicht der Verstärker den Klang, sondern die Lautsprecher. Es macht meist wenig Sinn, sich einen Stereoverstärker für 800€ (oder mehr, wie deine Beispiele zeigen) plus zusätzliche teure DACs hinzustellen. Das Geld ist in LS wie du richtig sagst, besser investiert.
Der AVR hat das alles schon eingebaut, also digitale Eingänge, Phono-Eingang, DA-Wandler, Bassmanagement, Raumkorrektur, Pre-Outs. Also alles, was ein gutes Studio so hat. Dann kannst du später die Endstufen komplett umgehen und schicke Aktivmonitore oder Endstufen anschließen.


> Wie du aus deinem Homerecordingstudio vielleicht weißt, macht nicht der Verstärker
> den Klang, sondern die Lautsprecher.

Bei den RL906D erfolgt die D/A Wandlung und Verstärkung in der Box. Da ist also alles perfekt aufeinander abgestimmt.

> Es macht meist wenig Sinn, sich einen Stereoverstärker für 800€ (oder mehr, wie deine Beispiele
> zeigen) plus zusätzliche teure DACs hinzustellen.

Warum soll das wenig Sinn machen ? Auch wenn vielleicht die Boxen einen höheren Anteil an gutem Klang haben, bin ich der Meinung, dass man in der gesamten Signalkette gute Komponenten verbauen sollte, um letzten Endes auch aus den Boxen das meiste rauszuholen.

Und ich denke mal, dass ein Verhältnis zwischen € 2000-3000 für einen Verstärker zu €6000 bei den Boxen nicht unbedingt ein Mißverhältnis ist.

Was mich bei manchen AV Verstärkern einfach abschreckt ist, dass da eine Menge Komponenten verbaut sind und bei Kampfpreisen um die €800 befürchte ich, dass da einfach preiswertere Komponenten verbaut sind. Und ich denke schon daß das eine Auswirkung sowohl auf den Klang, als auch auf die Lebensdauer hat.

Würdest Du denn im Umkehrschluss sagen, dass alle Vollverstärker über €1000 rausgeschmissenes Geld sind ?
pointofnoreturn
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 18. Jul 2016, 12:58

.JC. (Beitrag #16) schrieb:
Hi,


pointofnoreturn (Beitrag #1) schrieb:
Derzeit muß ich aus Budget Gründen noch meine alten Boxen (Elac Axiom-150) anschliessen (150/200W, 6 Ohm). In ~3 Jahren möchte ich mir Boxen im Bereich €5000-€7500 Paarpreis zulegen.


für dei drei Jahre zu überbrücken schlage ich einen Pioneer vor.
Vielleicht behälst Du ihn dann aber auch.

Sehr solide Geräte.
;)


Von 1991/92 .. auch schon anno Tobak ..aber ich behalte es mal im Hinterkopf.
JULOR
Inventar
#19 erstellt: 18. Jul 2016, 14:58

Würdest Du denn im Umkehrschluss sagen, dass alle Vollverstärker über €1000 rausgeschmissenes Geld sind ?

So pauschal nicht. Nur deine Argumentation ist zwar nachvollziehbar aber falsch. Ich dachte früher auch so und wollte für Stereo keinen AVR mit lauter überflüssigem Kram haben. AVRs sind jedoch Massenware, während klassische Stereoverstärker eher für einen kleinen Käuferkreis mit ausreichendem finanziellem Hintergrund im Fachhandel interessant sind. Die Bauteile aller dieser Geräte kosten ein paar Euro, im AVR sind es ein paar Euro mehr, das wirkt sich kaum auf die Preisgestaltung aus. Die müssen schnell raus, bevor sie technisch veraltet sind. Ein eingehendes Signal linear und rauscharm verstärken können sie alle.

Bei deinem Projekt finde ich .JC.s Vorschlag auch gut. Kaufe diesen oder einen anderen gebrauchten soliden Amp für 200€ und spare auf dein späteres Projekt.


Und ich denke mal, dass ein Verhältnis zwischen € 2000-3000 für einen Verstärker zu €6000 bei den Boxen nicht unbedingt ein Mißverhältnis ist.

Was erwartest du von dem 2000€-Verstärker? Das Verhältnis als solches ist ok. Aber ob es klanglich wirklich besser ist, musst du selbst herausfinden. Stichwörter zur Suche sind "Verstärkerklang" und "Blindtest".
Mit den vollaktiven und digital anzusteuernden Geithains werden ja auch DACs und Verstärker obsolet. Oder habe ich wieder was nicht verstanden?
Moonlightshadow
Inventar
#20 erstellt: 18. Jul 2016, 16:36
Schau Dich doch mal nach nem gebrauchten Bryston BR 60 um. Kann ruhig älter sein, denn der Hersteller gibt 20 Jahre Garantie auf seine Geräte. Meiner Ansicht nach einer der hochwertigsten Vollverstärker, innen wie aussen.


[Beitrag von Moonlightshadow am 18. Jul 2016, 16:41 bearbeitet]
pointofnoreturn
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 18. Jul 2016, 18:15

JULOR (Beitrag #19) schrieb:

Würdest Du denn im Umkehrschluss sagen, dass alle Vollverstärker über €1000 rausgeschmissenes Geld sind ?

So pauschal nicht. Nur deine Argumentation ist zwar nachvollziehbar aber falsch. Ich dachte früher auch so und wollte für Stereo keinen AVR mit lauter überflüssigem Kram haben. AVRs sind jedoch Massenware, während klassische Stereoverstärker eher für einen kleinen Käuferkreis mit ausreichendem finanziellem Hintergrund im Fachhandel interessant sind. Die Bauteile aller dieser Geräte kosten ein paar Euro, im AVR sind es ein paar Euro mehr, das wirkt sich kaum auf die Preisgestaltung aus. Die müssen schnell raus, bevor sie technisch veraltet sind. Ein eingehendes Signal linear und rauscharm verstärken können sie alle.

Bei deinem Projekt finde ich .JC.s Vorschlag auch gut. Kaufe diesen oder einen anderen gebrauchten soliden Amp für 200€ und spare auf dein späteres Projekt.


Und ich denke mal, dass ein Verhältnis zwischen € 2000-3000 für einen Verstärker zu €6000 bei den Boxen nicht unbedingt ein Mißverhältnis ist.

Was erwartest du von dem 2000€-Verstärker? Das Verhältnis als solches ist ok. Aber ob es klanglich wirklich besser ist, musst du selbst herausfinden. Stichwörter zur Suche sind "Verstärkerklang" und "Blindtest".
Mit den vollaktiven und digital anzusteuernden Geithains werden ja auch DACs und Verstärker obsolet. Oder habe ich wieder was nicht verstanden?


Im HiFi Bereich wollte ich passive Boxen von Geithain einsetzen (ME 150). Mein Homerecording Studio hat hingegen aktive Geithains.

Ich habe in der Tat eine gewisse "Blockade" gegenüber erschwinglichen AVR Verstärkern. Ich kann mir schlecht vorstellen, dass die Komponenten durchweg gute Ergebnisse liefern.

Nimm beispielsweise den Preamp von Advanced Acoustic. Ich habe mir den Test jetzt nochmal aufmerksamer durchgelesen und ein wesentlicher Kritikpunkt ist, dass bei dem Preamp lt. Tester Musik über die digitalen Schnittstellen besser klingen als über die analogen.,

So hat sicherlich jedes Produkt seine Stärken und Schwächen. Ich vermute aber, dass gewisse Hersteller im hochpreisigen Segment eher darauf achten, dass eine gewisse Qualität über alle Eingänge erzielt wird.Das kann ich mir halt bei AVR Verstärkern in dem Preisbereich nicht vorstellen. Dazu bedürfte es wiklich Hörtests / Blindtest ...

Dann aber noch was anderes. Ich möchte auch gerne nach Möglichkeit in eine Marke investieren, bei der man die Geräte nachher auch noch ohne größeren Wertverlust verkaufen kann. Siehe beispielsweise RME recording interfaces, die sind sehr wertstabil und selbst bei einem 5+ Jahre alten Gerät erreichst Du immer noch höhere Verkaufspreise als bei einem effes consumer Gerät.

> Was erwartest du von dem 2000€-Verstärker? Das Verhältnis als solches ist ok.
> Aber ob es klanglich wirklich besser ist, musst du selbst herausfinden.
> Stichwörter zur Suche sind "Verstärkerklang" und "Blindtest".

Na ja .. ich hoffe hier im Forum von Eurer Erfahrung zu profitieren ....

Natürlich werde ich auch eigene Tests machen, aber eine gewisse Vorqualifizierung von Produkten kann ja nicht schaden.

Du meinst also der gebrauchte Pioneer wäre schon mal wesentlich besser als mein jetziger Marantz PM 80 im Class-A Betrieb ?


[Beitrag von pointofnoreturn am 18. Jul 2016, 18:22 bearbeitet]
JULOR
Inventar
#22 erstellt: 19. Jul 2016, 07:59

Du meinst also der gebrauchte Pioneer wäre schon mal wesentlich besser als mein jetziger Marantz PM 80 im Class-A Betrieb ?

Weiß ich nicht. Aber der PM80 ist ja kaputt, von daher ja. Gibt ja tolle Amps, wie den Rotel RA1570. Der gefällt mir irgendwie. Aber der Kopf sagt nein, da er (in meiner Situation) nichts besser macht als mein AVR, schon gar nicht klanglich.

Interessant ist auch der Lyngdorf TDAI-2170 mit integrierter Raumkorrektur. Der wäre passend für deine Geithain, nur eben auch recht teuer:
http://www.auditoriu...mit-RoomPerfect.html

UND:
Warum ein neuer Thread? http://www.hifi-foru...m_id=32&thread=67820


[Beitrag von JULOR am 19. Jul 2016, 08:00 bearbeitet]
Tywin
Inventar
#23 erstellt: 19. Jul 2016, 11:19
Hallo,

mhhh .... macht es Sinn Dir die üblichen teuren Verdächtigen von Kleinserienherstellern zu nennen, die selbstverständlich auch Ein- und Ausgänge haben, DA-wandeln, Quellen umschalten, Lautstärke regeln und ggf. mehr oder weniger kräftig verstärken können?

Die kennst Du doch alle und die werden alle ihren Job im Rahmen der technischen Ausstattung machen. Die werden doch permanent von Händlern, Werbung, Marketing (Zeitschriften) auch in Form von so genannten Tests genannt.

Auf die Idee, ein sehr gut ausgestattetes - vergleichsweise günstiges - Gerät von einem der großen Hersteller ins Auge zu fassen, der schon Jahrzehnte solche Geräte in sehr großen Stückzahlen und unzähligen Versionen entwickelt, herstellt und verkauft ... wärst Du doch gar nicht gekommen.

Ob das was taugt? .... Ich gehe flott auf die Rente zu und kenne zur Genüge Erfahrungen, Urteile und Vorurteile gegenüber solchen Geräten. Ich konnte mich aber aufgrund eigener Erfahrungen und Versuche von "Geschwubel" - aus wirtschaftlich interessierten Kreisen - emanzipieren und den Fortschritt bemerken.

Solche Geräte funktionieren aber NUR. Hinsichtlich "schau mal was ich hier habe" (Image/Exklusivität/Optik/Haptik/Punkten/Schwurbelfaktor...) sind sie dagegen ungeeignet.


Siehe beispielsweise RME recording interfaces, die sind sehr wertstabil und selbst bei einem 5+ Jahre alten Gerät erreichst Du immer noch höhere Verkaufspreise als bei einem effes consumer Gerät.


Und wie schaut es mit dem vergleichsweisen tatsächlichen Wertverlust in Euro im Vergleich aus wenn Du das Consumer Gerät ein/zwei Jahre nach der Markteinführung zu einem günstigen Preis gekauft hast?

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 19. Jul 2016, 15:35 bearbeitet]
pointofnoreturn
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 19. Jul 2016, 18:06

JULOR (Beitrag #22) schrieb:


UND:
Warum ein neuer Thread? http://www.hifi-foru...m_id=32&thread=67820


Es gibt sicherlich einige Leute hier im Forum, die eine Geithain ME150 haben.

Mich interessiert, welchen Amp sie speziell für diese Boxen in Verwendung haben
und ob sie verschiedene Amps vorher ausprobiert hatten und was letzendlich der
Grund für die finale Auswahl war.

Darüber erhoffe ich zu erfahren, inwieweit ein Verstärker Einfluß nicht nur auf das Klangbild,
sondern auch auf die Auflösung der Instrumente und Tiefenstaffelung hat.

Was den Pioneer anbelangt, dazu habe ich hier einen anderen Thread gefunden, bei dem der klanglich nicht gerade gut abgeschnitten hatte.

http://www.hifi-forum.de/viewthread-100-959-7.html

Es mag Geschmackssache sein, aber ich habe eh Bedenken wegen Alterung von Bauteilen und Potis. Ich sehe irgendwie nicht den Sinn darin, in ein altes Gerät zu investieren, was jederzeit genauso Mucken machen kann wie meins.

Vielleicht lasse ich meinen noch einmal reparieren, da weiß ich jedenfalls, dass gut mit ihm umgegangen wurde.


[Beitrag von pointofnoreturn am 19. Jul 2016, 18:13 bearbeitet]
.JC.
Inventar
#25 erstellt: 19. Jul 2016, 21:34

pointofnoreturn (Beitrag #24) schrieb:
.. was jederzeit genauso Mucken machen kann wie meins.


tja, da musst Du unterscheiden, zB. zw. Peugeot und Mercedes.

mein C220 CDI hat jetzt 250.000 km und macht easy noch die halbe Million
den Peugeot kannst nach 200.000 km ...

dein Marantz, der Pioneer
.
Rabia_sorda
Inventar
#26 erstellt: 19. Jul 2016, 23:42
Was ist das denn für ein Vergleich Mein Golf2 (Benziner) hat nun über 820.000km runter und das ist garantiert auch kein Mercedes....
Entweder hat man Glück mit den Geräten, oder einfach nicht.
ATC
Inventar
#27 erstellt: 20. Jul 2016, 10:53

pointofnoreturn (Beitrag #24) schrieb:

Es gibt sicherlich einige Leute hier im Forum, die eine Geithain ME150 haben.


Da kenn ich hier niemanden, und schon gar nicht Einige...

Also auf echte Erfahrungen mehrerer Leute kannst du hier vllt bauen wenn du Dynavoice, Dali Zensor, Saxx oder Klipsch Lautsprecher kaufen möchtest,
ansonsten bekommst du hier eben den pauschalen Tip zum AV Receiver,
ja auch hier in der Stereo Abteilung.

Danach kommt immer die Aufforderung zu Blindtests, allermeist von Leuten welche davon nur mal gelesen haben.

Ich empfehle dir dich mit Geithain Händlern auszutauschen in Sachen Verstärkerwahl, und zwar erst dann wenn es so weit ist.

Als Übergang vllt nen NAD C 372 oder C 352, gibt es für 200-300€ und verliert nicht mehr viel an Wert bis du die neuen Lautsprecher hast.
Varadero17
Inventar
#28 erstellt: 20. Jul 2016, 13:14

ATC (Beitrag #27) schrieb:
Ich empfehle dir dich mit Geithain Händlern auszutauschen in Sachen Verstärkerwahl...

Oder gleich mit den Jungs von Gethain. Es sollte mich wundern, wenn die keinen Tipp hätten, was den ME 150 gut tut.
pointofnoreturn
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 20. Jul 2016, 19:07
Auch eine gute Idee, zu denen hatte ich ja bereits Kontakt wegen Kauf RL906D.
JULOR
Inventar
#30 erstellt: 21. Jul 2016, 06:36

pointofnoreturn (Beitrag #24) schrieb:
Darüber erhoffe ich zu erfahren, inwieweit ein Verstärker Einfluß nicht nur auf das Klangbild, sondern auch auf die Auflösung der Instrumente und Tiefenstaffelung hat.

Ziemlich gar keinen.

Die Lautsprecher beeinflussen die Auflösung, wenn sie richtig aufgestellt sind, der Raum und die Aufstellung beeinflussen die Tiefenstaffelung maßgeblich. Das alles natürlich nur, wenn diese Informationen auch auf der Aufnahme sind.
Der hiesige Verstärkerklangthread wurde nach 10 Jahren und tausenden Beiträgen geschlossen, da es keine Lösung gab. Das gilt doch als Zeichen, dass hörbare Unterschiede - wenn sie überhaupt existieren - sehr gering ausfallen müssen, vor allem im Vergleich zu den oben genannten Einflussfaktoren.

Da wir uns ja auch um teure Amps hier kloppen: Es gibt sicher Gründe für einen mechanisch hochwertigen und optisch schicken Verstärker. Man sollte davon nur keine Wunder erwarten. Ein solider NAD, Marantz, Yamaha oder Pioneer schneidet klanglich nicht schlechter ab. Und da du vor allem nach Klang fragst, bekommst du auch solche Antworten.

Der von mir genannte Rotel RA1570 hat z.B. symmetrische XLR- und digitale Eingänge. Damit kannst du ihn auch gut in deine Homerecording-Umgebung einbinden.



[Beitrag von JULOR am 21. Jul 2016, 06:42 bearbeitet]
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