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Stereo Verstärker für B&W CM9 S2

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Q_MaxPower_Q
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 06. Aug 2016, 07:42
guten morgen zusamen,

ich bin auf der suche nach einem neuen stereo-verstärker für meine B&W.

Hier mal ein paar eckdaten:

- ca 25 qm raum
- gespielt wird hauptsächlich rock vom boss bis hin zu allen arten des metals
- hauptsächlich von platte (mit pre-amp)
- aktuelle kette: B&W cm9 s2 - denon avr x 2100w - v90 lps - mmf 2.2 mit einer om40 drauf
- maximal 2k €
- €dit: Lautstärke ist normalerweise etwas über zimmerlautstärke

Anschlüsse / Anforderungen:
- pc über asynchronen usb eingang
- tv über optischen eingang
- spotify connect
- internet radio
- muss mit einem openmediafault & später einem synology nas zurecht kommen
- dreher muss logischer weise auch dran

der hifi dealer meines vertrauens hat mir den cambridge cxa 80 zusammen mit dem cxn empfohlen, welchen ich mir heute nachmittag anhören wollte. Die Tests sahen alle schon einmal sehr vielversprechend aus

Die Frage ist nun, ob ihr evtl noch andere empfehlen könntet

Danke schon einmal


[Beitrag von Q_MaxPower_Q am 06. Aug 2016, 07:43 bearbeitet]
Highente
Inventar
#2 erstellt: 06. Aug 2016, 07:48
Ich sehe keinen Grund vom Denon auf einen Stereoamp zu wechseln. Gerade bei den von dir gewünschten Anschlußmöglichkeiten ist ein AVR einem Stereoverstärker überlegen, dazu kommt die mögliche Raumeinmessung.
Q_MaxPower_Q
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 06. Aug 2016, 07:54
ok, ich weiß, dass das thema verstärkerklang ziemlich "zerstritten" ist, aber es müssen doch unterschiede zu hören sein, wenn die boxen jetzt an einem 1000€ oder einem 300€ verstärker hängen?! irgendwie kann ich mir das alles nicht so ganz erklären und bin auf den termin nachher gespannt. probehören und fachsimpeln denke auch mal, dass ich den zu hause testen darf. mal gucken...

€: mir ist klar, dass der verstärker der letzte punkt ist und die akustik und co viel wichtiger sind, aber allein mit dem dicken DAC beim cxa sollte man doch einen unterschied hören?


[Beitrag von Q_MaxPower_Q am 06. Aug 2016, 07:57 bearbeitet]
HiFiKarol
Inventar
#4 erstellt: 06. Aug 2016, 08:25
Ich würde beim Denon bleiben.

1. halte ich einen 2k€ Verstärker an einem 2k€ LS paar für das falsche Verhältnis.
2. wird sich im Pure-Direct Modus der eine vom anderen nicht unterscheiden. Der Denon lässt sich aber einmessen, was in über 95% der Fälle zu einem saubereren klang führt.
3. der Denon hat viele Funktionen. Und für Dich wichtig die Anbindung an den TV geht damit wesentlich sauberer und einfacher als mit einem Stereo-Amp.
4. falls mal doch ein Surround Setup oder Sub entstehen soll, bist Du gewappnet.

Ich finde 1-3 sind schon gute Argumente.
Q_MaxPower_Q
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 06. Aug 2016, 08:49

HiFiKarol (Beitrag #4) schrieb:
Ich würde beim Denon bleiben.

1. halte ich einen 2k€ Verstärker an einem 2k€ LS paar für das falsche Verhältnis.
2. wird sich im Pure-Direct Modus der eine vom anderen nicht unterscheiden. Der Denon lässt sich aber einmessen, was in über 95% der Fälle zu einem saubereren klang führt.
3. der Denon hat viele Funktionen. Und für Dich wichtig die Anbindung an den TV geht damit wesentlich sauberer und einfacher als mit einem Stereo-Amp.
4. falls mal doch ein Surround Setup oder Sub entstehen soll, bist Du gewappnet.

Ich finde 1-3 sind schon gute Argumente. ;)


zu 1: der cxa80 wäre bei 1k, der cxn (netzwerkspieler) auch bei 1k ca. die b&w lagen bei 2,6k
aber an sich gebe ich dir recht: habe auch schon über das verhältnis nachgedacht...
zu 2: stimmt. das einmess verfahren wäre ein großer vorteil.
zu3: ob hdmi oder nen optische übertragung macht meines wissens keinen unterschied? korrigiert mich bitte, wenn ich da falsch liege.
zu4: für ein surround setup, welches den b&w gerecht wird, hat der denon wohl zu wenig leistung denke ich.

vielen dank, ich hoffe echt, dass ich den cxa hier zu hause testen kann, aber eure argumente sind verständlich.

fragen wir aber mal anders herum

wenn ich jetzt noch keinen receiver hätte, und surround kein thema wäre, was für einen verstärker würdet ihr dann empfehlen
Fanta4ever
Inventar
#6 erstellt: 06. Aug 2016, 09:16

Q_MaxPower_Q (Beitrag #5) schrieb:
wenn ich jetzt noch keinen receiver hätte, und surround kein thema wäre, was für einen verstärker würdet ihr dann empfehlen ;)

Marantz SR6010

LG
Q_MaxPower_Q
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 06. Aug 2016, 09:44

Fanta4ever (Beitrag #6) schrieb:

Q_MaxPower_Q (Beitrag #5) schrieb:
wenn ich jetzt noch keinen receiver hätte, und surround kein thema wäre, was für einen verstärker würdet ihr dann empfehlen ;)

Marantz SR6010

LG



gibt es hierfür besondere gründe?
HiFiKarol
Inventar
#8 erstellt: 06. Aug 2016, 10:06

Q_MaxPower_Q (Beitrag #5) schrieb:
zu 1: der cxa80 wäre bei 1k, der cxn (netzwerkspieler) auch bei 1k ca. die b&w lagen bei 2,6k
aber an sich gebe ich dir recht: habe auch schon über das verhältnis nachgedacht...

Somit bist Du bei 2k zu 2.6k Elektronik <-> LS
Bei mir isses 300€ <-> 1.200€ (jeweils die gezahlten Preise und nicht die UVP betrachtet), und der AVR ist nicht das schwächste Glied der Kette

zu3: ob hdmi oder nen optische übertragung macht meines wissens keinen unterschied? korrigiert mich bitte, wenn ich da falsch liege.

Meines Wissens nach kann HDMI höher auflösende Tonformate übertragen. Allerdings nicht wenn das Signal vom TV kommt ("ARC"). Wenn DU aber auch einen BluRay-Player oder eine Konsole anschließen willst, wäre das natürlich vorteilhaft.
Zudem hast Du eh ein HDMI Kabel da hängen im Normalfall, wieso also noch eins?

zu4: für ein surround setup, welches den b&w gerecht wird, hat der denon wohl zu wenig leistung denke ich.

Das wage ich zu bezweifeln. Der Denon sollte da schon locker reichen...


Q_MaxPower_Q (Beitrag #7) schrieb:

Fanta4ever (Beitrag #6) schrieb:

Q_MaxPower_Q (Beitrag #5) schrieb:
wenn ich jetzt noch keinen receiver hätte, und surround kein thema wäre, was für einen verstärker würdet ihr dann empfehlen ;)

Marantz SR6010

LG



gibt es hierfür besondere gründe?

Dem Schließe ich mich an. Evtl könnte man noch einen Denon X3300 in Betracht ziehen.
Warum? Weil das die günstigsten AVRs mit Audyssey XT32 sind. Und das ein echt gutes Einmesssystem ist.
jo's_wumme
Inventar
#9 erstellt: 06. Aug 2016, 11:11
Als zusätzliche AVR Alternative zum 6010 halte ich den Yamaha RX-A1050 für interessant.

Straßenpreis aktuell ca. EUR 1.000,--. Bringt alles mit was du brauchst. Zusätzlich viele DSP's, Netzteil und Kondensatoren mit viel Leistung / Kapazität - merkt man auch am Gewicht

Wenn es wirklich bei Stereo bleibt, bekommst mit einem A-S501 von Yamaha einen Verstärker mit vergleichbarer Leistung wie der zuvor genannte RX-A1050 für ca. EUR 300,--. Dazu noch ein Google Chromecast oder ein Apple TV3 und fertig ist das Ganze.
ATC
Inventar
#10 erstellt: 06. Aug 2016, 11:33
Hallo,

hör dir doch mal bei deinem Händler Verschiedenes an,
und das was dir dort am besten gefällt leihst du dir übers Wochenende aus und vergleichst es mit einem (deinem?) AVR.

Das was DIR dann besser zusagt ist das Richtige,
da ist es auch ganz egal was auf dem "Papier" in der Theorie so alles steht bzw. verbreitet wird.

Gruß
Mickey_Mouse
Inventar
#11 erstellt: 06. Aug 2016, 11:43

Q_MaxPower_Q (Beitrag #5) schrieb:
vielen dank, ich hoffe echt, dass ich den cxc hier zu hause testen kann, aber eure argumente sind verständlich.

du wirst dann "eindeutige" Vorteile beim tollen Verstärker hören, ganz einfach weil du sie hören willst!

wenn du es ordentlich machen möchtest, dann besorgst du dir einen LS Umschalter (bzw. Verstärker Umschalter, also mit Unterbrechung zwischen den Schaltstufen), segelst die beiden Geräte gleich ein (auf einer "normalen" Lautstärke, nicht zum Testen viel lauter drehen als sonst auch!) und lässt jemand anderen umschalten!

Du wirst dann mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keinen Unterschied hören, wenn der AVR im Direct Modus läuft! Und wenn du dann Audyssey und Dynamic-EQ dazu schaltest, dann wird das ein Unterschied wie Tag&Nacht sein ... zugunsten des "billigen" AVR!
ATC
Inventar
#12 erstellt: 07. Aug 2016, 06:49
(Falls du dumpf und bassbetont magst)
ingo74
Inventar
#13 erstellt: 07. Aug 2016, 07:07
Einfach die Bedienungsanleitung lesen (und verstehen), richtig einstellen und einmessen und dann kann man ATC's Kommentar problemlos ignorieren.
ATC
Inventar
#14 erstellt: 07. Aug 2016, 07:17
Genau,
das kann man aber auch gleich gerne mit auf den Weg geben das es mit der automatischen Einmessung nicht getan ist,
sondern das noch einiges eingestellt erden muss, und man es (wie du so schön nebensächlich in Klammern schreibst aber eigentlich das Wichtigste ist) auch verstehen muss, was man da tut.

Denn wenn ich nur aut. einmesse...dann s.o..
(es gibt übrigens auch AVRs welche das automatisch besser hinbekommen),
dieses "pauschal besser" ist halt nicht korrekt.
ingo74
Inventar
#15 erstellt: 07. Aug 2016, 07:30
Einfach gemäß Bedienungsanleitung vorgehen, dann klappt das schon
Dadof3
Inventar
#16 erstellt: 07. Aug 2016, 07:44

Q_MaxPower_Q (Beitrag #3) schrieb:
aber es müssen doch unterschiede zu hören sein, wenn die boxen jetzt an einem 1000€ oder einem 300€ verstärker hängen?!

Nein, müssen gar nicht. Es ist sogar eher die Ausnahme. Du kannst dich ja mal durch die Blindtests hier lesen:
http://www.hifi-foru...read=1857&postID=3#3
Ich habe zwischen meinem 600-€-AVR und zwei 15000-€-Monoblöcken auch keinerlei Unterschied hören können.


irgendwie kann ich mir das alles nicht so ganz erklären und bin auf den termin nachher gespannt. probehören und fachsimpeln denke auch mal, dass ich den zu hause testen darf. mal gucken...

Und wahrscheinlich wirst du dort auch Unterschiede hören. Das berichten fast alle, die beim Händler vergleichen.

Nur wenn man dann mal einen Blindtest macht, lässt sich das komischerweise fast nie reproduzieren.

Unser Gehirn bezieht seine Höreindrücke aus vielen Faktoren, der Schall, der unser Ohr erreicht, ist nur einer davon.

Du kannst jetzt nach dem Besuch beim Händler sagen "Ich höre es doch!" und die 2000 € ausgeben. Oder der Sache auf den Grund gehen, ein Pegelmessgerät und einen Verstärkerumschalter kaufen und zuhause mit einer Hilfsperson einen Blindtest machen. Denn erfahrungsgemäß hast du nur dann Gewissheit.


aber allein mit dem dicken DAC beim cxa sollte man doch einen unterschied hören?

Wer sich mal mit der Funktionsweise von DAC wirklich intensiv beschäftigt hat, wird zwangsläufig zu dem Schluss kommen, dass ein DAC nicht "dick" sein muss, um seiner Funktion perfekt nachzukommen. Das war vor 30 Jahren noch ein Thema, heute presst man das gesamte Entwicklungsknowhow all dieser Jahre in einen einzigen billigen Chip für 1,50 $.

Den nehmen dann diverse Nobelhersteller, packen ihn in ein schickes Gehäuse, erfinden irgendwelche Geschichten, was die daran alles optimiert haben, und schon kann man vierstellige Beträge dafür verlangen.

Oder er landet in einem Denon-AVR für 300 €.

Über unterschiedliche Filter kann man den DAC durchaus einen leicht unterschiedlichen Klang verpassen. Aber das ist eine reine Geschmackssache und hat auch keine Bedeutung für die Kosten, sondern ist eine Entscheidung wie die Wahl der Gehäusefarbe. In der Regel sind die Unterschiede auch sehr sehr gering, sollte er deutlich hörbar sein, hat offensichtlich einer der Hersteller ein schlechtes Design gewählt, um sich abzuheben.


HiFiKarol (Beitrag #4) schrieb:
Der Denon lässt sich aber einmessen, was in über 95% der Fälle zu einem saubereren klang führt.

Darüber kann man sich trefflich streiten. Klare Vorteile sehe ich bei Stereo erst mit XT32. Aber man kann es ja zum Glück abschalten, wenn es nicht gefällt.


[Beitrag von Dadof3 am 07. Aug 2016, 07:49 bearbeitet]
Q_MaxPower_Q
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 08. Aug 2016, 15:33
Hallo zusammen,

ein bischen verspätet, aber hier meine Antwort:

Hab den CXA80 nun einmal hören können. Im Studio ist er eine Wucht (auch mit CM9 S2 und aus digitaler quelle) Nur leider wer er schon einem anderen Kunden versprochen und ich konnte selbigen nicht direkt mitnhemen um zu hause testen zu können.
Habe dann aus Spaß noch einen LINN Majik DSM/2 gehört, der aber bei mir sehr weit außerhalb des bezahlbaren liegt.
Einen Unterschied konnte (oder wollte) ich nicht festmachen.

@ HiFiKarol:

BlueRay habe ich nicht, ebenso keine Konsole. Was nicht übers netzwerk geht, geht über hdmi und du hast schon recht: warum noch nen kabel zusätzlich. Da hat HDMi natürlich seine Vorteile

Nach der Einspielzeit der Boxen habe ich mal ein wenig meine Nachbarn genervt und den Denon immer weiter aufgedreht, einfach um zu gucken, was die Boxen bei erhöhter Lautstärke können.
der Denon war dann bei +85 (von so wie ich mich erinnere +100) und wurde schon sehr warm und das freistehend! Das brachte mich zum Schluss, dass er hier an seine Grenzen kommt. Weiter ist mir aufgefallen, dass die Boxen das "ohne mit der Wimper zu zucken" mitmachen und man keine verschlechterung der Sound Qualität mitbekommt.


@ Mickey Mouse:

natürlich hört sich der CXA genial an, und natürlich kommt das nicht nur (wenn überhaupt) vom hören sonder auch viel daher, dass ich mich viel mit dem Cambridge asueinander gesetzt habe. Das ist mir klar

@ Dadof3:

Ein Blindtest mit umschalter wäre ideal, müsste meinen verkäufer nur überzeugen mir das material zu überlassen, was denke ich schwer werden könnte.


Generell möchte ich eigentlich weg von einem AVR. Surround wird für mich von jahr zu jahr bedeutungsloser. Klar es ist im Kino ganz nett, aber bis man so etwas in einer ähnlichen Qualität bei sich zu Hause erreicht hat vergehen einige Jahre und sicherlich sehr sehr viele lila Scheine...
Weiterhin möchte ich eigentlich auch weg von der Software, den Einmessverfahren, dem konfigurieren übers Netzwerk,... Das ist ja alles schön und einfach, aber keine Software ist perfekt.
Ich bin in dem Bereich beruflich zu hause und es ist einfach so, dass je komplexer ein Produkt wird, desto mehr Fehler/Probleme gibt es. Mal funktioniert das eine nicht mit dem anderen zusammen, dann wurde das eine raus gepatched und das andere funktioniert dann nicht mit dem weiteren anderen,....
Da habe ich mittlerweile keine Lust mehr drauf und feiere schon fast die alten Stereo-Verstärker, die nur ein paar Regler hatten und keine Software...

Die Einmessverfahren sind sicherlich ziemlich gut, man liest darüber ja auch (fast) nur gutes... Aber wenn das dann mal Probleme gibt... "Worth the hassle" ?!

Nochmal vielen Dank für die Teilnahme an der Diskussion. Ich bin auf Antworten gespannt!
HiFiKarol
Inventar
#18 erstellt: 08. Aug 2016, 16:00

Q_MaxPower_Q (Beitrag #17) schrieb:
Habe dann aus Spaß noch einen LINN Majik DSM/2 gehört, der aber bei mir sehr weit außerhalb des bezahlbaren liegt.
Einen Unterschied konnte (oder wollte) ich nicht festmachen.

Und wieso sollte das im Vergleich Cambridge <-> Denon anders sein?

der Denon war dann bei +85 (von so wie ich mich erinnere +100) und wurde schon sehr warm und das freistehend! Das brachte mich zum Schluss, dass er hier an seine Grenzen kommt. Weiter ist mir aufgefallen, dass die Boxen das "ohne mit der Wimper zu zucken" mitmachen und man keine verschlechterung der Sound Qualität mitbekommt.

Ich denke nicht, dass ein anderer Verstärker da weniger warm wird. Außer evtl eine riesige 1kW Endstufe, da bist Du aber preislich auch in anderen Regionen...
(hab ich aber noch nicht ausprobiert)

Surround wird für mich von jahr zu jahr bedeutungsloser. Klar es ist im Kino ganz nett, aber bis man so etwas in einer ähnlichen Qualität bei sich zu Hause erreicht hat vergehen einige Jahre und sicherlich sehr sehr viele lila Scheine...

Möchte man meinen. Ist aber nicht so. Hier gab es mal einen Thread "Kino Sound daheim" oder so, da war die Frage ob eine Heimkino Anlage so gut klingen kann, wie im Kino. Die eindeutige Meinung war "Wenn meine Anlage daheim so SCHLECHT klingen würde wie im Kino, würde ich mir die Kugel geben". Und das waren keine 100k€ Anlagen die die User daheim haben.

Weiterhin möchte ich eigentlich auch weg von der Software... Das ist ja alles schön und einfach, aber keine Software ist perfekt.

"Worth the hassle" ?!

Für mich: JA. Durch die Einmessung hat sich meine Stereo-Performance deutlich gebessert.
Musst Du aber selbst entscheiden, wie so oft...
Am besten wäre natürlich selbst ausprobieren...
Q_MaxPower_Q
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 10. Aug 2016, 15:11
noch einmal danke für deine Antwort HifiKarol!

Du bringst mich echt zum nachdenken! und es macht ja eigentlich alles einen Sinn...

Eine Frage die mich aber gerade nicht los lässt:
Warum gibt es dann überhaupt reine Stereo Verstärker? Klar, ein AVR kann alles, was ein stereo Verstärker auch kann, nämlich analoge Daten auf zwei Kanälen ausgeben. Hinzu kommt das Einmessen.... Aber es muss doch irgendeine da seins Berechtigung für einen reinen Stereo Verstärker geben?

Irgendwie bin ich gerade echt verwirrt...
HiFiKarol
Inventar
#20 erstellt: 10. Aug 2016, 15:14
Wenn Du einen AVR mit einem gleich teuren Stereo-Verstärker vergleichst, wird der Stereo-Verstärker wohl hochwertiger verarbeitet sein, hat dafür aber weniger Funktionen.
Q_MaxPower_Q
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 10. Aug 2016, 15:26

HiFiKarol (Beitrag #20) schrieb:
Wenn Du einen AVR mit einem gleich teuren Stereo-Verstärker vergleichst, wird der Stereo-Verstärker wohl hochwertiger verarbeitet sein, hat dafür aber weniger Funktionen.


aber hochwertiger verarbeitet heißt doch dann auch höher wertige Komponenten, was sich doch dann auch im Klang wieder spiegelt, oder nicht?
Ein Lötpunkt ist ein Lötpunkt und Leiterbahnen kosten auch immer das gleiche, vor allem sind auf einem Stereo Verstärker doch eigentlich weniger Komponenten verbaut als auf einem AVR, allein von den Anschlüssen her.. Plastik vs Metall Gehäuse versteh ich, aber das kann doch nicht alles sein?!
yoon
Stammgast
#22 erstellt: 10. Aug 2016, 15:37
Vor kurzem habe ich vor einer ähnlichen Wahl gestanden. Mein 250 EUR Einsteiger Onkyo AVR war mir für meine neuen KEF XQ10 nicht mehr gut genug. Angeschafft habe ich daher den Cambridge CXA60, also den kleinen Bruder des CXA80.

Einen besseren Klang habe ich mir von Anfang an nicht erhofft; da war ich realistisch. Versprochen habe ich mit eine edlere Optik, eine bessere Haptik und auch insoweit mehr Spaß beim Musikhören. Zudem einfach einen, auch optisch passenden Verstärker zu den KEFs Diese Erwartungen haben sich voll erfüllt.

Die klanglichen Änderungen müssen differenziert betrachtet werden:

- Ich habe das Gefühl, der Cambridge klingt im Vergleich zum Onkyo (direct Modus) wärmer. Das kann aber auch Einbildung sein. Habe keine große Lust, das durch Umstöpseln und Blindtest zu verifizieren.
- Deutlich ist, dass der Cambridge mit den KEFs eine bessere Stereomitte produziert und damit eine bessere "Bühne". Mit dem Onkyo habe ich insbesondere Stimmen eher mal noch aus dem linken und rechten Kanal gehört. Mit der Cambridge Kombi ist hingegen eine wirklich bitzsaubere Bühne zu vernehmen. Das ist wohl auch keine Einbildung.
- Der Cambridge hat deutlich mehr Kraft. Dass das für Reserven sorgt, ist logisch. Ob man das hört? Möglicherweise...

Geh entspannt an die Sache ran: Wenn du Lust auf den Cambridge hast, es finanziell kein Problem ist, dann schlag zu! Wenn Du Dir einen Quantensprung im Klang erhoffst, dann mach Dich darauf gefasst, enttäuscth zu werden.

BG!


[Beitrag von yoon am 10. Aug 2016, 15:42 bearbeitet]
HiFiKarol
Inventar
#23 erstellt: 10. Aug 2016, 15:41

yoon (Beitrag #22) schrieb:
VEinen besseren Klang habe ich mir von Anfang an nicht erhofft; da war ich realistisch. Versprochen habe ich mit eine edlere Optik, eine bessere Haptik und auch insoweit mehr Spaß beim Musikhören. Zudem einfach einen, auch optisch passenden Verstärker zu den KEFs Diese Erwartungen haben sich voll erfüllt.

Geh entspannt an die Sache ran: Wenn du LUst auf den Cambridge hast, es finanziell kein Problem ist, dann schlag zu! Wenn Du Dir einen Quantensprung im Klang erhoffst, dann mach Dich darauf gefasst, enttäusch zu werden.

Das ist ein gutes Statement.

EDIT: Natürlich würde auch ich an 15k€ Lautsprechern keinen 500€ AVR anschließen, sondern wohl eine x k€ Vor-End-Kombi und einen sündhaft teuren CD Player. Einfach wegen dem Gesamteindruck. Ob es einen Klanglichen Unterschied macht, wage ich zu bezweifeln...


[Beitrag von HiFiKarol am 10. Aug 2016, 15:43 bearbeitet]
Q_MaxPower_Q
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 10. Aug 2016, 17:00
danke, ich lasse mir das ganze noch einmal durch den kopf gehen und schaue dann mal.

zum musik genießen gehört ja generell immer viel mehr als die reine musik an sich
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