Vergleich Atoll verstärker gegen NAD / Yamaha / Cambridge

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tomcruise
Stammgast
#1 erstellt: 14. Jun 2020, 15:21
Hi
Ich war beeindruckt von der Klangqualität und der Dynamik des Atoll in100.
Sehr sauberer Bassdruck etc. Lediglich haben mir die Höhen gefehlt (lässt sich an dem Gerät nicht ändern).
Nun bin ich auf der Such nach einen Verstärker (idealerweise mit Streamer), der ähnlichen Druck aufbauen kann.
Folgende wären in der Auswahl:

NAD M10
Yamaha Rn803D
Cambridge cxa61
Denon Pma150

Käme einer an die Qualität heran?
Wer hat Erfahrung und kann berichten?

Danke
Thowie
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 14. Jun 2020, 15:34
„Druck“ baut nicht der Verstärker, sondern die Lautsprecher auf.

Von diesen hängt es ab, ob der Verstärker „Druck aufbauen“ kann, und zwar vom Zusammenspiel Aufstellung / Raum / Membranfläche und vor allem: Wirkungsgrad der Lautsprecher!

Wenn die Höhen fehlen, liegt es, wenn der Verstärker nicht defekt ist, an Boxen, abgespieltem Quellmaterial, Raumakustik, Aufstellung etc.. Jedenfalls nicht an den Atoll.

Du kannst einen mit einem Röhrenverstärker mit 15 Watt mit einem Hornlautsprecher mit Schalldruck erschlagen.

Oder Du kannst mit einem Yamaha R-N 803 D mit 2x 100 Watt an 8 Ohm völlig enttäuscht sein, dass da „nix raus kommt“, weil der Kleine alte Titanen oder riesige Nu Veros antreiben soll.

So ist Deine Frage nicht zu beantworten.

Zu mir: ich habe den R-N 803 D und bin sehr zufrieden. Meine Boxen sind Audio Physic Tempo 25 mit 90 DB Wirkungsgrad. Beschallen muss diese Kombi halbwegs optimierte 23qm mit offenem Durchbruch von 1,80m Breite in den ebenso großen Nebenraum.

Gruß Thomas
Corynebacterium
Inventar
#3 erstellt: 14. Jun 2020, 16:15

Thowie (Beitrag #2) schrieb:

Von diesen hängt es ab, ob der Verstärker „Druck aufbauen“ kann, und zwar vom Zusammenspiel Aufstellung / Raum / Membranfläche und vor allem: Wirkungsgrad der Lautsprecher!

Wenn die Höhen fehlen, liegt es, wenn der Verstärker nicht defekt ist, an Boxen, abgespieltem Quellmaterial, Raumakustik, Aufstellung etc.. Jedenfalls nicht an den Atoll.



Da hat Thomas komplett Recht!

Ich gehöre auch eigentlich zur Fraktion "Transistor-Verstärker und Klang?"... die Unterschiede, die Möglichkeit zur Kompensation deines Problems gering.

Bis auf:

https://www.hifi-reg...0da-100007065-si.php

Das war bei dem so ausgeprägt - der spielt sooo hell - findest dazu auch viel im Nubert-Forum. Nach nur 30 Tagen aus dem TV-Zimmer verbannt und CXA80 gekauft. Der spielt dann eher englisch warm; also eher nix für dein Problem.

Coryne


[Beitrag von Corynebacterium am 14. Jun 2020, 16:17 bearbeitet]
tomcruise
Stammgast
#4 erstellt: 14. Jun 2020, 17:50
Ich habe den Atoll zum Test über Pre-Out an meinem Pioneer Lx58 angeschlossen.
Der Atoll hat einen ganz anderen Klang über die Front (Dali Opticon 5) gebracht, als der Pioneer Receiver!
Deshalb verspreche ich mir schon mehr qualitativen dynamischen Sound von einem zusätzlichen Verstärker.
Nur hätte ich gern gewusst, welcher vielleicht höher spielt!
Der Cx80a kommt dann wahrscheinlich nicht in Frage!
Den Yamaha sollte ich dann wohl mal testen oder?
Thowie
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 14. Jun 2020, 18:33
Um irgendwas in der Richtung beantworten zu können: was hast Du für Lautsprecher?
tomcruise
Stammgast
#6 erstellt: 14. Jun 2020, 18:48
Dali Opticon 5
siciliano1
Stammgast
#7 erstellt: 15. Jun 2020, 05:45
Hi!

Ich denke Du wirst uns Ausprobieren nicht herumkommen.

Ich habe seit gut einer Woche einen neuen Marantz PM 6006. Den habe ich nur gekauft, weil mein gerade mal 5 Jahre alter Pioneer A-30 defekt ist.

Ich habe klanglich keine großen Unterschiede erwartet. Diese sind aber durchaus groß. Der Pioneer A-30 spielte etwas dynamischer und heller. Der Marantz kann meine Sonus Faber Concertino Home wohl besser antreiben, denn besonders im Bassbereich kommt das zur Geltung: bessere Auflösung und mehr Druck. Insgesamt spielt der Marantz PM 6006 deutlich wärmer. Ob mir das auch auf Dauer so gefällt wird sich aber wohl noch zeigen...

Und das alles in einer ~350€ Klasse.

Ciao siciliano1
tomcruise
Stammgast
#8 erstellt: 15. Jun 2020, 06:00
Danke für die Bestätigung!

Es gibt also Unterschiede zu hören!
Da hilft wohl nur Probieren!
Den Yamaha hab ich jetzt mal bestellt.
Werde berichten...
Reference_100_Mk_II
Inventar
#9 erstellt: 15. Jun 2020, 06:56

tomcruise (Beitrag #4) schrieb:
Ich habe den Atoll zum Test über Pre-Out an meinem Pioneer Lx58 angeschlossen.
Der Atoll hat einen ganz anderen Klang über die Front (Dali Opticon 5) gebracht, als der Pioneer Receiver!

Fand der Vergleich unmittelbar nacheinander statt (<1s)
Wurden die Pegel exakt abgeglichen?
Wurden sämtliche in irgendeiner Form aktiven Klangregelungen deaktiviert?
Wirken Klangregelungen evtl. unterschiedlich auf die internen Endstufen und die Pre-Outs?
Wurden die Lautsprecher verschoben und evtl. nicht wieder an ihre ursprüngliche Position zurückgestellt?

Die ersten drei Punkte sollten mit JA beantwortet werden,
die letzten beiden mit NEIN.

Ist dies nicht der Fall sollte dein Vergleich erneut unter angepassten Bedingungen durchgeführt werden.
Sonst vergleichst du nämlich Äpfel mit Shrimps.

Dann kann/wird dir JEDER Vergleich unterschiedliche Ergebnisse bringen.
Selbst dann, wenn du einen weiteren LX58 an die Pre-Outs deines LX58 anschließt...
haumti
Inventar
#10 erstellt: 15. Jun 2020, 08:50
Wie schon Rangar Yogeshwar einmal die Suggestion lehrte.
Oder die Zahlreichen Tester in der Fußgängerzone die teuersten Weine nicht von den billigen unterscheiden konnten.

Dabei fand dieser Test ja noch nicht einmal mit unter richtigen bedingungen statt, einer zweiten Person und mit verbundenen Augen bei exakt gleicher Lautstärke.

Gruß
Alex
Dadof3
Moderator
#11 erstellt: 15. Jun 2020, 09:38

tomcruise (Beitrag #8) schrieb:
Es gibt also Unterschiede zu hören!

In den meisten Fällen nur dann, wenn man nicht richtig vergleicht.

Macht man es mal richtig (wie von Ref100Mk2 beschrieben), dann stellt man meist fest, dass es doch keine gibt.
Macht nur kaum einer.
Corynebacterium
Inventar
#12 erstellt: 15. Jun 2020, 09:59

Dadof3 (Beitrag #11) schrieb:

tomcruise (Beitrag #8) schrieb:
Es gibt also Unterschiede zu hören!

In den meisten Fällen nur dann, wenn man nicht richtig vergleicht.

Macht man es mal richtig (wie von Ref100Mk2 beschrieben), dann stellt man meist fest, dass es doch keine gibt.
Macht nur kaum einer.


Sehe ich auch so bei den Transistor-Verstärkern! Wie an anderer Stelle schon geschrieben, täte ich mich schwer, einen CXA 80 von einem McIntosh 5200 zu unterscheiden - im Blindtest.

Nur bei dem besagten Pioneer, da war es wirklich so auffälig. Egal ob der 70er oder 70-DA - spielen beide extrem auf der hellen Seite; oder anders formuliert...der Lautsprecher sollte von Haus aus einen ausgeprägten Bass haben, dann kann so ein Pioneer ggf. kompensieren.

Aber der TE testet wohl jetzt den Yamaha...nun ja.

Coryne
haumti
Inventar
#13 erstellt: 15. Jun 2020, 10:48
Pioneer baut ja seit Jahrzenten Millionen Verstärker.
Warum sollten die ausgerechnet bei einem Modell von der Neutralität abweichen ?
Ich würde sagen das ein Defekt nicht ausgeschlossen ist.

Gruß
Alex
Corynebacterium
Inventar
#14 erstellt: 15. Jun 2020, 10:54
Nö, kein Defekt.

Es wurden drei verschiedene Geräte vom Typ A-70 gehört:

https://www.nubert-f...=12&t=34671&start=30

Ich sehe solch polarisierende Postings immer sehr kritisch, aber exakt meine Erfahrung.

Und bei mir ging es nur um einen AMP für das TV Zimmer und den Pioneer hätte ich gerne behalten, da verarbeitet für die Ewigkeit.

Sorry, den höre ich unter x AMPS sofort raus.

Coryne


[Beitrag von Corynebacterium am 15. Jun 2020, 10:55 bearbeitet]
Dadof3
Moderator
#15 erstellt: 15. Jun 2020, 10:56

haumti (Beitrag #13) schrieb:
Pioneer baut ja seit Jahrzenten Millionen Verstärker.

Aber nicht mit Class-D-Endstufen.

Diese sind manchmal im Hochton impedanzkritisch, und je nach verwendeten Lautsprechern kann es da tatsächlich mal zu einem veränderten Frequenzgang kommen.

Das sind seltene Ausnahmen, aber es gibt sie.
RXL
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 16. Jun 2020, 05:41

Wie schon Rangar Yogeshwar einmal die Suggestion lehrte.

Das ist doch der Typ der Meinungsbildung a la China bevorzugt. Eine Meinung ist die richtige, wahlweise sein oder die der Partei. Bravo Haumti.

Hifi-Forum: Alle Verstärker klingen gleich. Drum kaufe einen für 50 Euro von Amazon/China.
Oder habe ich etwa die Hifi-Forum-Festlegung verpasst, ab welchen Kaufpreis alle Verstärker gleich klingen?

Gruss
Ralf
Tywin
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 16. Jun 2020, 06:10
Hallo,

"HiFi"Verstärker bewirken gleichen Klang so lange sie mit unhörbaren Verzerrungen - z.B. unter 0,1% bei 20Hz-20kHz - arbeiten.

Ganz und gar unabhängig von irgend einem Preis, ganz selbstverständlich und einfach zu verstehen.

Unhörbar sollen aber bereits unter 1% Klirr/THD/Verzerrungen/Klangveränderungen sein.

Dass es "Nicht-HiFi-Verstärker" gibt die nicht linear (mit hörbaren Verzerrungen) verstärken schließe ich nicht aus. Ein solches Gerät habe ich selbst im Bestand.

Des Weiteren sollte klar sein, dass mit mehr Leistungsabgabe eines Verstärkers mehr Verzerrungen verbunden sind die irgendwann gut hörbar werden können.

Daher bevorzuge ich Verstärker die auch bei hoher Leistungsabgabe geringe Verzerrungen bewirken. Diese sind zumeist weniger preisgünstig als Verstärker mit geringerer Leistungsfähigkeit im Verhältnis zu den dann wirkenden Verzerrungen.

Man muss also nicht zur technisch gering affinen "Ich-Hörs-Doch" Fraktion gehören um zu wissen, dass es Verstärkerklang - im negativen Sinne - gibt.

Dass individuell irgendwelche durch "Nicht-HiFi-Verstärker" bewirkten Klangveränderungen gefallen können, bezweifele ich nicht.

LG Michael


[Beitrag von Tywin am 16. Jun 2020, 09:26 bearbeitet]
Reference_100_Mk_II
Inventar
#18 erstellt: 16. Jun 2020, 07:21
Word.
Es hat nie jemand behauptet, dass es Verstärkerklang per se nicht gäbe.
Ganz im Gegenteil.

Viele günstig oder gar billig ausgelegte Class-D Verstärker haben z.B. je nach Impedanzverlauf des angeschlossenen Lautsprechers deutliche Abweichungen im Hochtonbereich.

Und PA-Endstufen haben vielleicht ein etwas höheres Grundrauschen. Aber zählt das für dich als Klang?
Und AVR haben Im Stereo-Betrieb mehr Power als im Surround-Betrieb. Aber zählt das für dich als Klang?

Also: Solange man nicht besagte Billigware verwendet oder Eigenschaften von einem Verstärker erwatet die er nicht haben soll (weil anders ausgelegt), gibt es mMn nichts was HiFi-Verstärker im Bezug auf deren (nicht-) "Klang" voneinander unterscheidet.



Man kann auch wunderbar mit einem TDA2822M für knapp 5€ (gesamte Schaltung!!!) Musik hören - nur halt nicht so laut.

Ich bin mir zu 100% sicher, dass du bei Zimmerlautstärke keinen Unterschied zwischen
einem TDA2822M,
dem Atoll
oder gar zwei Restek Exponent Monoblöcken
hören wirst.
Dadof3
Moderator
#19 erstellt: 16. Jun 2020, 08:39
In diesem Blindtest jedenfalls konnten die Teilnehmer bei hinreichend niedriger Lautstärke keinen Unterschied zwischen einem T-Verstärker für 20 € und einem McIntosh für 6500 € hören: https://www.hififorum.at/showpost.php?p=152066&postcount=1 - mit einer Ausnahme. Bei der ist aber fraglich, ob es nicht an einem fehlerhaften Testaufbau gelegen hat, da die Ergebnisse widersprüchlich waren.

Wenn es lauter wurde, war der T-Amp aber schnell am Ende, ihm fehlte schlichtweg Leistung.


[Beitrag von Dadof3 am 16. Jun 2020, 08:39 bearbeitet]
tomcruise
Stammgast
#20 erstellt: 22. Jun 2020, 19:42
Hi nochmal...

hatte heute den Yamaha Rn803D angeschlossen.
Eingemessen und gespannt war ich....
Und....?
Kann man vergessen. Ich würde sagen, der ist sogar dem Klang meines Pioneer Receivers Lx58 unterlegen.
Der Bass dröhnt nur. Kein Druck, so wie ich es mir gewünscht hätte.
Nur die Höhen fand ich bei gut.
Kommt also bis jetzt nichts an den Atoll ran.

Überlege evtl. als nächstes noch ARCAM zu testen.
Die Heimkinoreceiver sollen ja auch audiophiel spielen.
Ist das so?
Kommt so ein Receiver für 3.000€ an nen Atoll in100 ran?
Ich brauch sauberen Bass mit Druck und luftige Höhen.

Danke für eure Antworten...✌🏼
Corynebacterium
Inventar
#21 erstellt: 22. Jun 2020, 19:58
Ja, TomCruise, teste mal munter weiter.

Wenn das Wetter wieder schlechter wird, werden wir uns köstlich amüsieren.

Behalt doch einfach deine tollen Atoll.

Aber schön, dass deine Ohren noch in der Lage sind, T-Verstärker auseinanderzuhalten.

Zitat: Überlege evtl. als nächstes noch ARCAM zu testen.
Die Heimkinoreceiver sollen ja auch audiophiel spielen.
Ist das so?
Kommt so ein Receiver für 3.000€ an nen Atoll in100 ran?
Ich brauch sauberen Bass mit Druck und luftige Höhen.


Man, man, man...

C.


[Beitrag von Corynebacterium am 22. Jun 2020, 20:00 bearbeitet]
Spacelordmotherfucker
Stammgast
#22 erstellt: 22. Jun 2020, 20:01
lass es das kommt nicht an.
Dadof3
Moderator
#23 erstellt: 22. Jun 2020, 20:10

tomcruise (Beitrag #20) schrieb:
Eingemessen und gespannt war ich....
Und....?
Kann man vergessen.

Und wie ist es, wenn du die Einmessung abschaltest?


Überlege evtl. als nächstes noch ARCAM zu testen.
Die Heimkinoreceiver sollen ja auch audiophiel spielen.
Ist das so?
Kommt so ein Receiver für 3.000€ an nen Atoll in100 ran?

Was ist denn "audiophil spielend"?

Das dort verbaute Dirac Live ist jedenfalls nach herrschender (und auch meiner) Meinung dem YPAO deutlich überlegen, und dem Hören ohne Einmessung sowieso. Ich würde daher sagen, dass der an deinen Atoll nicht nur herankommt, sondern ihn überragt.


Ich brauch sauberen Bass mit Druck und luftige Höhen.

Die Voraussetzungen dafür schaffst du nicht mit einem simplen Stereoverstärker. Es bedarf guter Raumakustik, guter Aufstellung, guter Lautsprecher - und weil das zuhause fast immer an Grenzen stößt, behelfsweise einer guten Raumkorrektur.


[Beitrag von Dadof3 am 22. Jun 2020, 20:13 bearbeitet]
Thowie
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 23. Jun 2020, 04:23

Dadof3 (Beitrag #23) schrieb:
Es bedarf guter Raumakustik, guter Aufstellung, guter Lautsprecher.


Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen.

Ich habe den R-N803D. Und bei mir spielt er genau, wie Du es Dir wünschst.

Ich habe auf dem Weg dahin allerdings nicht zig Verstärker getauscht, sondern intensiv an Raumakustik und Aufstellung gearbeitet.
So habe ich bestimmt 90% der sinnvoll im Raum möglichen Klangoptimierungen bereits realisiert.
Den Rest schaffte dann das hier nicht so beliebte YPAO R.S.C., zumal ich keine größeren Probleme mit Raummoden hatte.

Wenn Raumakustik und Aufstellung nix taugen, kann auch das hochgelobte DIRAC nix mehr retten.

Netter Nebeneffekt dieser „Erkenntnis“ : HiFi wird unglaublich viel billiger...
tomcruise
Stammgast
#25 erstellt: 23. Jun 2020, 05:30
Ich habe leider ein Wohnzimmer und kein Kino, wo ich Segel und ähnliches für die Akustik anbringen kann.
Die Boxen kann ich auch nicht anders verstellen.
Deshalb versuche ich hier ganz einfach das beste herauszuholen.
Das scheint Corynebacterium wohl nicht zu erkennen.... Egal..
Ich will einfach ohne grossen Umbauaufwand das für mich maximale finden.
Deshalb wäre die Einschätzung wichtig, ob ein Av Receiver von Arcam evtl dazu beitragen könnte,
Mir den Top Klang zu bieten.
Tywin
Hat sich gelöscht
#26 erstellt: 23. Jun 2020, 06:22
Hallo,

Top-Klang gibt es ohne Top-Musikkonserve, Top-Raumakustik, Top-Lautsprecher Positionierungen, Top-Hörplatzposition und gehörrichtige Lautstärke nicht.

Gute Lautsprecher benötigt man auch noch dafür.

Irgend ein individuell genügend leistungsfähiger HiFi Verstärker ist hilfreich für Top-Klang.

Eine Mess- und Korrektureinrichtung kann hinsichtlich suboptimaler akustischer Rahmenbedingungen und Lautsprecher hilfreich sein um die negativen Wirkungen mildern zu können.

Wenn das verstanden wurde, könnte man dem Ziel "Top-Klang" Schritt für Schritt näher kommen.

LG Michael


[Beitrag von Tywin am 23. Jun 2020, 06:24 bearbeitet]
Dadof3
Moderator
#27 erstellt: 23. Jun 2020, 06:36

tomcruise (Beitrag #25) schrieb:
Ich habe leider ein Wohnzimmer und kein Kino, wo ich Segel und ähnliches für die Akustik anbringen kann.
Die Boxen kann ich auch nicht anders verstellen.
Deshalb versuche ich hier ganz einfach das beste herauszuholen.

Da wäre ein System mit guter Raumkorrektur vermutlich hilfreich.


Deshalb wäre die Einschätzung wichtig, ob ein Av Receiver von Arcam evtl dazu beitragen könnte,
Mir den Top Klang zu bieten.

Das Potenzial hat er jedenfalls. Ich habe bereits einen Raum mit sehr guter Raumakustik, und da holt Dirac Live auf jeden Fall auch noch einiges raus (was YPAO nicht zweifelsfrei getan hat).
Die neue Reihe ist allerdings noch mit zahlreichen Bugs behaftet. Ich wurde sehen, dass ich einen der alten Reihe bekomme (AV390/550).
tomcruise
Stammgast
#28 erstellt: 23. Jun 2020, 06:51
Das habe ich schon verstanden und weis auch worauf es ankommt, muss aber meine gegebenen Belange Gegenüberstellen und damit dann das brste für mich herausholen.
Das genügt mir auch schon.
Der Yamaha ist definitiv nichts für mein Wohnzimmer.
Am Der Atoll in100 fehlen mir etwas die Höhen (wäre aber ok, sollte ich nichts anderes finden).
Teste jetzt noch Arcam Receiver und evtl Cambridge Audio.
buayadarat
Inventar
#29 erstellt: 23. Jun 2020, 08:01

tomcruise (Beitrag #28) schrieb:

Am Der Atoll in100 fehlen mir etwas die Höhen


Daran ist wahrscheinlich der Atoll-Verstärker am wenigsten schuld.
tomcruise
Stammgast
#30 erstellt: 23. Jun 2020, 09:10
Ja, das mag sein, dass der Atoll dafür nichts kann...
Aber kann ja sein, dass es für mein Gehör besseren gibt un der mit
den Umständen die ich habe, besser zurecht kommt... warum auch immer 👍🏻
buayadarat
Inventar
#31 erstellt: 23. Jun 2020, 09:42

tomcruise (Beitrag #30) schrieb:

Aber kann ja sein, dass es für mein Gehör besseren gibt un der mit
den Umständen die ich habe, besser zurecht kommt... warum auch immer 👍🏻


Das ist aber äusserst unwahrscheinlich.
tomcruise
Stammgast
#32 erstellt: 23. Jun 2020, 09:48
Das ist durchaus möglich..
Wenn mir jetzt die Arcam nicht gefallen, hol ich mir den Atoll.
Danke...
Flumme
Stammgast
#33 erstellt: 23. Jun 2020, 09:54
Deine Dalis fallen unter Winkel ab ca. 3 KHz in den höhen stark ab - siehe hier die Messergebnisse.

Wie ist die Anwinkelung der Lautsprecher zu deinem Hörplatz?
Das würde ich vor einem Verstärkertausch unbedingt überprüfen.

Der saubere Bass ist wie hier schon angesprochen extrem von der Aufstellung der Lautsprecher abhängig.


[Beitrag von Flumme am 23. Jun 2020, 09:56 bearbeitet]
Tywin
Hat sich gelöscht
#34 erstellt: 23. Jun 2020, 10:42
In meinen Ohren klangen die Opticon - für meinen Geschmack - zu wenig brillant und damit für mich zu dumpf/langweilig. Ich rate zum Ausprobieren z.B. einen Paares ASW Genius die in den oberen Tonlagen engagierter zu Werke gehen.


[Beitrag von Tywin am 23. Jun 2020, 10:51 bearbeitet]
Spacelordmotherfucker
Stammgast
#35 erstellt: 23. Jun 2020, 10:57

tomcruise (Beitrag #32) schrieb:
Das ist durchaus möglich..
Wenn mir jetzt die Arcam nicht gefallen, hol ich mir den Atoll.
Danke...

Verstanden hast du überhaupt nichts, der Atoll hat ja keinen EQ oder Klangregelung wie soll der den Frequenzgang verändern. Den Yamaha hätteste ohne Einmessung laufen lassen können und die Höhen nachregeln können.


[Beitrag von Spacelordmotherfucker am 23. Jun 2020, 10:57 bearbeitet]
Thowie
Hat sich gelöscht
#36 erstellt: 23. Jun 2020, 15:16
Dein Ansatz ist für mich irgendwie so, als ob jemand meint, mit Super Plus im Tank oder Recaro Sitz plötzlich ein höherwertiges Auto zu fahren.

Da kannst Du jetzt unglaublich viel Kohle in wilde Gerätetauschaktionen stecken. Signifikante Verbesserungen erreichst Du nicht, wenn Du Dich nicht mit den wesentlichen Themen intensiv auseinandersetzt: Raumakustik, Aufstellung, Lautsprecher. Denn danach kommt lange nix!
Tywin
Hat sich gelöscht
#37 erstellt: 23. Jun 2020, 19:20

Dein Ansatz ist für mich irgendwie so, als ob jemand meint, mit Super Plus im Tank oder Recaro Sitz plötzlich ein höherwertiges Auto zu fahren.


Das dann auch noch statt auf dem offenbar vorhandenen Feldweg auf einer imaginären ebenen Rennstrecke.


[Beitrag von Tywin am 23. Jun 2020, 19:43 bearbeitet]
Thowie
Hat sich gelöscht
#38 erstellt: 24. Jun 2020, 04:28

Tywin (Beitrag #37) schrieb:


Das dann auch noch statt auf dem offenbar vorhandenen Feldweg auf einer imaginären ebenen Rennstrecke.


Jetzt hast Du es final zusammen gefasst...
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