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Umfrage
Wie wichtig sind Testberichte (Magazine) vor einem Kauf?
1. generell sehr wichtig (13.3 %, 22 Stimmen)
2. kommt auf den Produktwert an (4.8 %, 8 Stimmen)
3. anschauen ja, aber es beeinflusst nicht wirklich (43 %, 71 Stimmen)
4. überhaupt nicht, ich bevorzuge Usermeinungen (2.4 %, 4 Stimmen)
5. überhaupt nicht, ist sowieso alles von der Industrie gesponsort (35.2 %, 58 Stimmen)
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Wie wichtig sind Testberichte (Magazine) vor einem Kauf?

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Fighter2
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 19. Aug 2009, 11:54
Hallo zusammen,

aus beruflichen Interesse, interessiert mich eure Meinung zu dem Thema Testberichte. Ich versuche speziell herauszufinden, welchen Stellenwert Testberichte von Zeitschriften (z.B. Audio oder Stereoplay) im Hifi-Bereich haben.

Vielleicht kann der eine oder andere ja mal einen Kommentar abgeben. Würde mich sehr interessieren, was ihr davon haltet.

LG
Murray
Inventar
#2 erstellt: 19. Aug 2009, 11:57
Hi,


aus beruflichen Interesse


magst Du das bitte etwas weiter ausführen? Auch wenns nur ein Klick ist: Ich würde gerne wissen, wo die Daten schlußendlich landen!

Harry
Fighter2
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 19. Aug 2009, 12:04
Hi,

ich bin Mitarbeiter bei Testberichte.de. Wir bieten auf unserer Seite Testergebnisse zu allen Produktbereichen an. Von daher mein Interesse zu diesem Thema. Eigentlich bin ich privat im Forum zugegen, aber wir versuchen gerade herauszufinden, für welche Bereiche Testberichte am gefragtesten sind und wo kann ich das für den Hifi-Bereich besser herausfinden, als hier
Murray
Inventar
#4 erstellt: 19. Aug 2009, 12:12
Hi,

würdest du dich dann bitte entsprechend kennzeichnen als "Gewerlicher Teilnehmer"?

Harry
ghost91
Schaut ab und zu mal vorbei
#5 erstellt: 19. Aug 2009, 14:59
Nur mal ne kurze Rückmeldung zur Seite
Ich finde das Prinzip von der Seite eigentlich ganz gut, mehrere Test von einm Artikel zusammmenzusuchen. Aber irgendwie hängt die Note ,welche dann rauskommt nicht wirklich mit der Qualitätder Artikel zusammen.
Besonders ist mir das bei Lautsprecher aufgefalle n
Fighter2
Schaut ab und zu mal vorbei
#6 erstellt: 20. Aug 2009, 06:23
Hallo Ghost91,

danke für deine Eindrücke zu unserer Seite. Die Meinung unserer User ist uns natürlich sehr wichtig.

Die Tests der verschiedenen Magazine können wir natürlich nicht beeinflussen. Und allein daraus setzt sich unsere Note zusammen. Aus diesem Grund versuchen wir auch so viele Links wie möglich auf die Testberichte der Magazine zu geben, damit man nachlesen kann, nach welchen Kriterien wie getestet wurde.

Zusätzlich bieten wir ja ebenfalls die Möglichkeit an Usermeinungen zu schreiben. Wenn du mit den Testergebnissen nicht übereinstimmst, dann teile es einfach durch eine Usermeinung mit (ich will damit nicht sagen, dass Meinungen nur geschrieben werden sollen, wenn man mit der Durchschnittsnoten nicht übereinstimmt ). Andere Kaufinteressierte, welche sich auf unserer Seite über die Produkte informieren, würden deine Hilfe sicherlich zu schätzen wissen.

LG Daniel
TFJS
Inventar
#7 erstellt: 20. Aug 2009, 08:39
Ich persönlich nütze die Testberichte nur, um mir einen Überblick über den Markt zu verschaffen.
Die Qualitätsurteile - vor allem beim Klang - sind dagegen in aller Regel kompletter Blödsinn.
Allenfalls über die Verarbeitungsqualität werden in den Tests hin und wieder aufschlussreiche Bemerkungen gemacht.
ThaDamien
Inventar
#8 erstellt: 20. Aug 2009, 08:47
Für mich ist leider nicht die passende Antwort dabei;-)Das "Geschwurbel" überlese ich eigentlich immer.

Einige Testdaten wie z.B. Frequenzgänge, Verstärkerleistungen und ordentliche Produktfotos find ich da schon recht interessant und beeinflussen meine Meinung über ein Produkt schon.
Ebenso die Einstufung der Verarbeitungsqualität ist meist doch als recht "realitätsnah" einzustufen.


Da schau ich jetz nich, Verstärker A hat 3 Watt mehr als Verstärker B. Jedoch kann man den Herstellerangaben heute nur noch bedingt vertrauen und da schafft so ein Test doch schon einen besseren Überblick.


Dass solche Testdaten getürkt sind glaube ich eher weniger, das Geschwurbel ist jedoch absolut unnötig
nanesuse
Stammgast
#9 erstellt: 20. Aug 2009, 11:17
Für mich sind diese Blätter in gewisser Hinsicht einfach eine zuweilen sehr amüsante Unterhaltungslektüre, die ich mir gerne aus der Bücherei ausleihe.
Testberichte spielen für mich eigentlich nur eine Rolle, wenn es um einigermaßen nachvollziehbare Kriterien geht, wie etwa Verarbeitung, Ausstattung, Leistung, Preis, etc. Ich habe andererseits aber auch ab und an so gewisse Zweifel an der Glaubwürdigkeit mancher an sich ja relativ leicht objektivierbarer Angaben: ich durfte z.B. schon die Erfahrung machen, daß ein in STEREOPLAY hochgelobtes Gerät etwas, wofür es konzipiert worden war, gar nicht fehlerlos hinbekam. Es handelte sich wohl um einen Serienfehler, über den in der STEREOPLAY-Jubelarie aus welchen Gründen auch immer kein einziges Wörtchen zu finden war (dazu denke ich mir meinen Teil). Ein Händler erzählte mir einmal, daß selbst manche hochgelobten teuren bzw. High-End-Kisten nicht sehr gern gesehene Dauergäste in seiner Werkstatt seien; er gebe daher auch nicht mehr allzu viel selbst auf die Angaben zur Verarbeitungsqualität in den HiFi-Illus.

Manche Testberichte können mich also vielleicht und unter gewissen Umständen neugierig machen, mich für etwas zu interessieren (d.h., ich betrachte sie als eine Marktübersicht), aber wirklich kaufentscheidend sind sie letzen Endes eigentlich nicht. Ich mache Kaufentscheidungen erst recht nicht davon abhängig, ob ein Gerät nun Testsieger, Highlight, Arbeitsgerät der Redaktion oder sonstwas ist.

Das in den Testberichten ausgebreitete Klanggeschwurbel und Geschwafel über angeblich drastische klangliche Unterschiede bei CD-Playern, Verstärkern und insbesondere bei Kabeln und Zubehör, wie es sich in schöner Regelmäßigkeit gerade in den Publikationen und Dekreten von High-End-Papst Matthias Audiophilus und seiner Kurie findet, kann ich schon gar nicht ernst nehmen, und auch Punkte-, Ohren- und Prozentwertungen finde ich reichlich fragwürdig - auch wenn mir durchaus bewußt ist, welches Bedürfnis sie befriedigen sollen; insbesondere, seitdem allüberall der Ranking-Wahnsinn ausgebrochen ist.
Mich interessiert es folglich auch nicht die Bohne, wo der Krempel, mit dem ich zufrieden Musik genieße, in irgendeiner Rangliste steht (bzw. ob er überhaupt da auftaucht).

Viel interessanter als die Testberichte finde ich da schon so etwas wie seinerzeit die Artikel in AUDIO über die unterschiedlichen Hörertypen, aber das wurde ja nicht weiterverfolgt, oder Artikel über Raumakustik und auch die Musikrezensionen, denen ich die eine oder andere Bereicherung der häuslichen Sammlung verdanke.

Ich würde, alles in allem, zu Punkt 3 tendieren. Allerdings bin ich auch durchaus interessiert an Erfahrungsberichten von kompetenten anderen Menschen (ich muß ihnen ja nicht blind folgen, kann sie aber als Anregung betrachten), und an Punkt 5 könnte ja auch etwas dran sein, wenngleich ich nicht ohne weiteres behaupten würde, daß grundsätzlich und immer geschmiert werde.

Gruß,
nanesuse
quetzacotl
Stammgast
#10 erstellt: 20. Aug 2009, 11:33
Ich persönlich lese fast immer vor einem Kauf Testberichte durch. Je mehr unterschiedliche desto besser und am liebsten Vergleichstests.

Dabei interessiert mich aber der objektiv messbare Teil am Meisten. Im Hifi Bereich gibt es imho recht wenig gute Quellen, daher schaue ich auch immer hier im Forum nach (ist ja im Prinzip auch oft eine Art privates Testlabor).

Im Endeffekt helfen alle Meinungen die man bekommen kann, seine eigene Meinung zu bilden. Man sollte nur im Stande sein Wichtiges vom Unwichtigen zu trennen und die eigenen Bedürfnisse genau zu kennen.
hbi
Stammgast
#11 erstellt: 20. Aug 2009, 12:50
Also was "testbericht.de" betrifft finde ich es in soweit gut das man auf einen Blick schnell heraus hat wie verschieden/gegensätzlich so manche Testberichte sind. Es amüsiert einen dann schon.
Hier findet man dann schnell heraus wie sinnlos diese Berichte letzendlich sind. Es geht nichts über selberhören!!
Man kann hier im Forum fragen ob man tendenziell auf dem richtigen Weg ist, aber ob es einem gefällt muß man schon selber rausfinden.
Fighter2
Schaut ab und zu mal vorbei
#12 erstellt: 21. Aug 2009, 09:36
@HBI:
nur kurz zum Verständnis...meinst du testbericht.de oder testberichte.de?? - Macht schon einen kleinen Unterschied

Um mal kurz eine Erklärung für einige Unterschiede in den Produktbewertungen zu geben. Was man auf Testberichte.de zu den Produkten zu sehen bekommt, ist ja nur ein Testerebnis. Zeitschriften haben in Testberichten häufig mehrere Produkte im Vergleich und da können natürlich vereinzelte Unterschiede in der Bewertung auch auf den Vergleich mit unterschiedlichen Produkten zurückzuführen sein.

Zudem kenne ich jetzt kein Beispiel von einem Produkt, wo grob gesprochen eine Zeitschrift das Produkt mit 1,0 und die andere mit 5,0 bewertet.

Wir versuchen deshalb ja auch immer so viele Links auf die Testberichte der Zeitschriften zur Verfügung zu stellen, wie möglich, damit die Kriterien nach denen die Magazine getestet haben, deutlich werden.

Ihr habt natürlich alle recht, dass man um persönliche Erfahrungen mit dem Gerät nicht drum herum kommt, denn (zum Glück) sind wir Menschen ja nicht identisch und haben unterschiedliche Vorlieben. Trotzdem helfen mir Testberichte (wenn ich mal von mir als Privatperson ausgehe) oft weiter, denn wenn mehrere Zeitschriften schreiben, dass z.B. der Bass von einem Gerät nicht Bombe ist, dann muss da doch was dran sein, oder?
ThaDamien
Inventar
#13 erstellt: 21. Aug 2009, 09:51

Wir versuchen deshalb ja auch immer so viele Links auf die Testberichte der Zeitschriften zur Verfügung zu stellen, wie möglich, damit die Kriterien nach denen die Magazine getestet haben, deutlich werden.


Da stellt sich mir die Frage, bist du auf einer der beiden erwähnten Seiten tätig?
#Hansi#
Neuling
#14 erstellt: 21. Aug 2009, 10:00

quetzacotl schrieb:
Ich persönlich lese fast immer vor einem Kauf Testberichte durch. Je mehr unterschiedliche desto besser und am liebsten Vergleichstests.


Also ich kann dem nur voll und ganz zustimmen. Seit längerer Zeit nutze ich vor jedem Kauf, selbst wenn ich ihn nicht im Internet abschließe, die Möglichkeit so viel wie möglich über das Produkt in Erfahrung zu bringen. Denn im Vergleich zu den Hersteller- oder den Produktbeschreibungen haben Testberichte und Usermeinungen doch den höheren Informationsgehalt, weil sie die Produktdaten in der Praxis testen und somit einen Einblick darüber geben, ob sich z.B. eine höhere Leistung tatsächlich auf den Klang auswirkt.

Die Testberichte liefern mir die objektiven Ansichten, je nach Testkriterien und gehen auf produktspezifischen Details ein.
Die Usermeinungen die subjektiven und sind doch in vielen Punkten noch einmal kritischer, denn meist kann ich dort dann das Beste oder das Schlechteste an dem Produkt herauslesen.

Alles im allem bin ich froh, dass ich bei solchen Unmengen an Produkten auf dem Markt diese Entscheidunghilfe hab.
Fighter2
Schaut ab und zu mal vorbei
#15 erstellt: 21. Aug 2009, 10:03
@theDamian




Wir versuchen deshalb ja auch immer so viele Links auf die Testberichte der Zeitschriften zur Verfügung zu stellen, wie möglich, damit die Kriterien nach denen die Magazine getestet haben, deutlich werden.



Da stellt sich mir die Frage, bist du auf einer der beiden erwähnten Seiten tätig?


Das dürfte eigentlich kein Geheimnis mehr sein - s. Anfang des Themas:


ich bin Mitarbeiter bei Testberichte.de
Soundy73
Inventar
#16 erstellt: 21. Aug 2009, 10:18
Gerade die vom TE aufgezählten "Fachblätter" schrecken mich am meisten ab, da ich gerade damit schon mächtig reingefallen bin! (Edit meinte, ich sollte es erklären: Ich war auch mal jung und hab´ an so´ nen Test geglaubt, damals ging´s um Tape-Decks in der mir zusagenden Preisklasse.)

Für mich das Beste ist: Gerät selbst in Augenschein nehmen (Verarbeitung, ggf.Schaltung, Aufbau checken auf Sinnhaftigkeit..), wenn das nicht geht, der Rat des HiFi-Händlers meines Vertrauens, denn der (selbst Enthusiast) hatte dat Dingens bestimmt schon nackig und hat reingekuckt, ob´s was taugt.
Denn sowas:


Leuchtet mir weitaus mehr ein, als blumige Beschreibungen!

Stichworte: Räumliche Kanaltrennung, Eingangsschaltungen direkt an den Buchsen, Schirmung...

hab´mal gekuckt, das könnt´ich beliebig fortsetzen und die angedachten "Eckschperte" schon allein technisch widerlegen!
Userberichte sind da zwar mit Vorsicht zu genießen (wegen der ggf. rosaroten Brille)aber inzwischen findet ein reger Meinungsaustausch unter selbigen statt, dem ich gern mal ein Auge schenke


[Beitrag von Soundy73 am 21. Aug 2009, 10:23 bearbeitet]
ThaDamien
Inventar
#17 erstellt: 21. Aug 2009, 10:19
Oh, hab ich ganz überlesen :-)
Fettes Sorry ;-)
hbi
Stammgast
#18 erstellt: 21. Aug 2009, 10:19
Sorry, testberichte.de meine ich natürlich.
Ich meine nicht die Noten, oder Einteilungen in Gruppen etc, die sind ohnehin für'n ar..... aus Erfahrung weiß ich das da viel Schlunz geschrieben wird. Es wurde mit den Jahre auch immer schlimmer. Mitte der 80ziger bekam ein Yamaha A500 noch vier Ohren, weil Preis/Leistung stimmten. Heute bekommen Verstärker dieser Preisklasse aus Prinzip nur noch 3. Und warum? Weil sonst jemand dahintersteigen könnte das zB der Unterschied zwischen einem Marantz PM 17 und einem Marantz PM 14 KI rein im Preis liegen. Klanglich sind unterschiede kaum festzustellen, geschweige denn der Preisunterschied zu rechtfertigen!
Die kleinen Berichte die zugepostet sind. Wo steht :" leichter, filigraner Klang, dennoch abgrund tief etc" und bei nächsten "stark im Bass, etwas zurückhaltend im oberen Bereich etc". So müßte man immer in mehreren Zeitschriften wühlen, bei testberichte.de hat man das wesentliche schnell eingesehen. Helfen tut es meist nicht.Noch ein Vorteil ist man kann auch schnell sehen was die mal in Orginal gekostet haben. Unter guenstiger.de etc findet man schnell wesentlich günstigere Preise. Bei unserm Hobby Hifi wird sehr viel über diese Schiene manipuliert. In Wirklichkeit sind die meisten Unterschiede reine Klangphilosophien der Herstellerfirmen. Jedenfalls habe ich noch nie bei meinen Tests gehört das ein zB Verstärker irgendwas wegläßt. Sie spielen unterschiedlich. Ob es einem so gefällt, oder so muß man selbst heraushören. Deswegen ist der Verstärker den man nicht kauft, nicht gleich schlechter, nur anders!
jony213
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 21. Aug 2009, 10:45
Testberichte sind schon hilfreich, wenn man das Gerät nicht selbst testen kann. Es kommt aber immer darauf an, wer den Testbericht verfasst. Natürlich wird oft nur Werbung produziert und nicht objektiv über das Produkt berichtet.
cr
Moderator
#20 erstellt: 21. Aug 2009, 12:17
Ein meßtechnischer Test, wie es früher üblich war, wäre mir wichtig (gibts eh kaum mehr, nicht mal alle Spec-Sheets enthalten die wichtigsten Meßdaten), ferner das Aufzeigen allfälliger Handhabungsmängel, auf subjektives Klanggeschwurbel kann ich verzichten. Daher bringen HiFi-Zeitschriften in der heuten Form gerade Null.
Soundy73
Inventar
#21 erstellt: 21. Aug 2009, 12:59
Ich danke cr für die wahren Worte!

Die Handhabung/Bedienung ist es doch heute sehr oft, die sehr gute Geräte, von vielleicht unheimlich blumig gemachtem Brüllschrott unterscheiden.

Was nützen mir Millionen von Einstellmöglichkeiten, wenn ich als Normalbegabter, mich hier nur im Dickicht der Unwägbarkeiten verliere? -Ein Klang ,den nie ein Mensch zuvor gehört hat?

Ich kann: Basisbreiten messen, Abstand von Schallquelle zum Hörplatz, Raumgröße und -höhe. Aber wer kann schon geforderte Nachhallzeiten in die Datenmatrix eines A/V-Receivers eingeben? Sowas muss das Ding entweder selbst messen und kalibrieren, oder es ist flüssiger als Wasser! - nur ein Beispiel.
RoA
Inventar
#22 erstellt: 21. Aug 2009, 13:12

Fighter2 schrieb:
Zudem kenne ich jetzt kein Beispiel von einem Produkt, wo grob gesprochen eine Zeitschrift das Produkt mit 1,0 und die andere mit 5,0 bewertet.


Das liegt möglicherweise daran, dass alle Test-Postillen nahezu allen Produkten selbst im 6-stelligen Bereich ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis attestieren.
ThaDamien
Inventar
#23 erstellt: 21. Aug 2009, 13:46

RoA schrieb:

Fighter2 schrieb:
Zudem kenne ich jetzt kein Beispiel von einem Produkt, wo grob gesprochen eine Zeitschrift das Produkt mit 1,0 und die andere mit 5,0 bewertet.


Das liegt möglicherweise daran, dass alle Test-Postillen nahezu allen Produkten selbst im 6-stelligen Bereich ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis attestieren. :cut


Und das wiederrum liegt daran, dass nur TOP-Produkte getestet werden. Absolute Sahneteile, Produkte mit mäßigem Ruf werden erst garnicht getestet, denn es könnte ja doch was gutes drunter sein dass würde die Sponsoren doch schlecht stimmen.

Auffällig ist z.B. ein Test von der "STEREO".

Magnat Quantum 603 "Klangniveau 73%" Marktpreis 360 euro pro Paar

Kef IQ 3 "Klangniveau 71%" Marktpreis 400 euro pro Paar.

Wer wird absoluter Preisleistungsieger und wird Produkt des Jahres ? KEF IQ3 ;-).
Warum nur ? Was da sonst so zusammen gedichtet wird ist so oder so lustig ;-).

Wers nich glaubt:
KEF IQ3
Magnat Quantum 603
Soundy73
Inventar
#24 erstellt: 21. Aug 2009, 15:44
Da sach ich jetz mal lieber nix dazu , ist ganz meine Rille!

Einigermaßen Tests las ich in dem, ähnlich wie die Blöd aufgemachtem Blatt HiFi-Test. Da kann sich der mündige Leser wenigstens selbst ein Bild drüber machen, ob ihn das, was dort getestet wurde überhaupt interessiert.

Selbst bei TEST sind die Prüfkriterien oft sehr fragwürdig.

Von Öko-Test und solchen Geschichtchen will ich mal lieber
weimaraner
Hat sich gelöscht
#25 erstellt: 21. Aug 2009, 17:15
Hallo,

die für mich einzig aussagekräftigen Tests machen meine Ohren,
dazu noch meine Augen,
und meine anderen Sinne.

Alles andere ist von Dritten nicht auf einen selbst übertragbar,
deshalb Nonsens.

Natürlich muss ich gestehen ab und an diverse Blätter zu lesen,
ein bißchen Spass muss sein.

Im Ernst,da wird auf Termine , Händler, neue Elektronik oder Lautsprecher hingewiesen was ich interessant finde,
Tests gehören normalerweise nicht dazu,
aber lachen ist ja gesund #

Gruss
Accuphase_Lover
Inventar
#26 erstellt: 21. Aug 2009, 20:37
Als Produkt- und Neuheitenübersicht machen die HiFi-Zeitschriften durchaus Sinn. Auch kann man sich ja an Fotos oder Berichten über "alte Helden", HiFi-Geschichte und was sonst noch so geboten wird, erfreuen.
Man sollte die Magazine nicht nur auf ihre Klangbewertungen reduzieren. Dass diese abhängig von gewissen "redaktionellen und ganz grundsätzlichen Überlegungen" sind, steht auch für mich als Abonnent der Gescholtenen, außerfrage !

Ich habe früher (80er) vieles auch aufgrund von positiven Tests - auch noch der HiFi Stereophonie (in der nicht geschwurbelt wurde) - gekauft und wurde kaum enttäuscht. Ganz allgemein war die Schwurbelei und Anpreisung bestimmter Voodoo-Produkte bei den "großen Drei" ja früher auch noch nicht so verbreitet.
Als CD-Player aufkamen, waren deren Klang für STEREO überhaupt kein Bewertungskriterium, da laut Redaktion, diese sowieso alle gleich klangen !
Ich kann mich aber nicht erinnern, dass ein positiv getestetes Produkt sich bei mir als Schrott erwiesen hätte.

Allerdings fiel mir schon damals auf, daß mit der Darstellung der klanglichen Unterschiede etwas nicht stimmen kann.
Heute weiß ich WAS und WARUM es nicht stimmt !
Live-musikhörer
Inventar
#27 erstellt: 21. Aug 2009, 21:04

Fighter2 schrieb:
Ich versuche speziell herauszufinden, welchen Stellenwert Testberichte von Zeitschriften (z.B. Audio oder Stereoplay) im Hifi-Bereich haben.

Seit über 35 Jahre haben diese Testberichte absolut keinen Einfluss auf mich. 0%
Wolf23
Stammgast
#28 erstellt: 21. Aug 2009, 21:07
also um ehrlich zu sein kucke ich mir nur die bilder an

der stellenwert des berichts an sich liegt bei mir auf ner skala von 0 bis 10 so ca bei 1 ...

ich kaufe aus prinzip nichts was ich nicht kenne, oder bei dem ich mich nicht darauf verlassen kann dass es taugt.
als minimum muss ich von (mehreren unabhaengigen) leuten (die ich als kompetent erachte) gehoert haben, dass etwas was ich nicht kenne ganz gut sein soll!

ausserdem sind mir die zeitschriften oder internetseiten auf denen man berichte findet alle zu bunt, bunte seiten mit viel werbung und flashadds sind mir aus prinzip nicht geheuer.
entweder wird man verarscht, man kriegt malware oder nen versteckten abzockvertrag... (klingt doof, ist aber so)
Roger66
Stammgast
#29 erstellt: 21. Aug 2009, 22:14
Ich lese tendenziell in Tests zu potenziell interessanten Produkte hinein, gebe aber dabei nicht viel auf den redaktionellen Inhalt, eher auf Bilder vom Innenaufbau und auf harte Fakten (Messwerte).

Was testberichte.de angeht, finde ich die Inhalte kaum verwertbar, weil die von den Fachblättern bereit gestellten "Berichte" allzu häufig nur ein paar Textschnipsel sind, die den geneigten Leser zum kostenpflichtigen Runterladen des vollen "Tests" verleiten sollen. In so fern verstehe ich testberichte.de beinahe als Vehikel zum Vertrieb dieser PDFs.

So, und jetzt steinigt mich .
Prince_Yammie
Stammgast
#30 erstellt: 22. Aug 2009, 03:36
Tests lese ich immer egal ob es um nen Kühlschrank, Foto Apparat, PC oder ne Sateliten Schüssel geht. Je mehr Information, je besser.
Die HiFi magazine geben mir die Infos, die mich interessieren, Fotos, Erklärungen zum Aufbau, Mess Daten plus mehr oder weniger nachvollziehbares Geschwurbel. Das interessiert mich am meisten, wenn es gut geschrieben ist.
was ich letztendlich kaufe ist meine Sache, da mach ich auch niemand anderen für verantwortlich.
Bisher fand ich die Tests recht zutreffend. Nur die STEREO fällt des öfteren mal aus dem Ruder. Audio ist mir da am liebsten und im Zweifelsfall die Instanz. Was täte ich ohne die Rankings , wie die Bundes Liga ohne Tabelle .. LOL.


Dazu informiere ich mich natürlich im Netz. User Meinungen muss ich aber nachvollziehen können, damit sie mir was geben....oft wird nur rumgemosert oder spekuliert..


[Beitrag von Prince_Yammie am 22. Aug 2009, 03:38 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#31 erstellt: 22. Aug 2009, 06:11
Hallo!

Seit den 80ger Jahren sind die HiFi-Zeitschriften auf ein Bruchteil ihrer ehemaligen Auflagestärke geschrumpft und echte Testberichte haben sie eigentlich gar nicht mehr zu bieten. Was allerdings da die Henne und was das Ei ist kann ich nicht beurteilen, -offengestanden ist es mir auch egal-.

Wenn man allerdings zwischen den Zeilen lesen kann und das Klang-Geschwurbel nicht beachtet gelingt es einem zuweilen nocht die eine oder andere wichtige Information aus dem Geschreibsel zu ziehen.

Harte technische Fakten sind allerdings schon lange bei den HiFi-Gazetten Mangelware die zudem möglichst aussagelos verpackt wird. oft mutet ein "Test" an wie aus der Werbebroschüre abgeschrieben und ich frage mich ob die "Tester" auch noch die Textbausteine der entsprechenden Werbeabteilung zur Verfügung gestellt kriegen.

Wenn ich zum Vergleich einmal eines der kritischeren Computermagazine heranziehe wird für mich der Unterschied besonders deutlich, hier finde ich echte Tests in denen Fehler aufgedeckt, mangelnde Leistung angeprangert und auch darauf hingewiesen wird daß für bestimmte Anwendungen die Relevanz vieler Features bedeutungslos ist. Wann ich letzte mal als so etwas in einer HiFi-Gazette gelesen habe weiß ich nicht mehr aber es muß sicher schon zwei Jahrzehnte her sein.

Für den Kauf einer Komponente oder eines Zubehörteiles benutze ich mittlerweile eher das Netz oder die Foren als Mittel der Wahl um mir vorher einen Marktüberblick zu verschaffen. Zudem ziehe ich auch die mir bekannten HiFi-Händler zu denen ich ein langjähriges gegenseitiges Vertrauensverhältniss aufgebaut habe zu rate. Die HiFi-Gazetten dienen eher ab und an zur Unterhaltung.

MFG Günther
nanesuse
Stammgast
#32 erstellt: 22. Aug 2009, 07:48
Hörbert schrieb:


Wenn ich zum Vergleich einmal eines der kritischeren Computermagazine heranziehe wird für mich der Unterschied besonders deutlich, hier finde ich echte Tests in denen Fehler aufgedeckt, mangelnde Leistung angeprangert und auch darauf hingewiesen wird daß für bestimmte Anwendungen die Relevanz vieler Features bedeutungslos ist.


Ganz genau!

Wenn es so etwas wie c't für HiFi gäbe ....

Andererseits wäre die Frage, ob es dafür auch genügend Leser und Käufer gäbe. c't kann sich diese Art von Journalismus leisten; wer weiß, wie c't aussähe, wenn die auch nur so wenige Käufer hätten wie die - mittlerweile - nicht mehr so großen Drei im HiFi-Bereich.

Prince Yammie schrieb:


Was täte ich ohne die Rankings , wie die Bundes Liga ohne Tabelle .. LOL.


Der Vergleich ist aber sehr gewagt. Abgesehen davon, daß es auch beim Fußball Schiebereien und Manipulationen gibt, könnte man prinzipiell immerhin Tabellen nach nachvollziehbaren Kriterien erstellen. Das würde natürlich absolute Ehrlichkeit und Transparenz voraussetzen, aber genau das sind Kriterien, die eine immer geringere Rolle spielen (das gilt ja nicht nur im Sport, sondern z.B. auch in der Wirtschaft).

Aber Ranglisten nach dem Klang als Hauptkriterium zu erstellen, das ist mehr als nur problematisch; erst recht, wenn die Basis eine derart blumige Schwurbel-Prosa ist, wie sie die HiFi-Gazetten zelebrieren. Für mich sind diese Rankings eher Lachnummern, Realsatire und Kokolores.
Wenn ich mich daran orientieren würde, könnte ich nie zufrieden sein, weil ich ja schon im nächsten Heft lesen würde, daß ein neues Highlight, ein neuer Testsieger, ein neues Arbeitsgerät der Redaktion, ein neues Sonstwas alles bisher dagewesene (und damit auch das, was ich selbst besitze) in seiner Preisklasse in Grund und Boden spielt. Aber dieser Wahnsinn hat sicherlich auch Methode; die Industrie muß den zufriedenen Kunden fürchten wie der Teufel das Weihwasser.
Nur: Wer ständig neue Säue durchs Dorf treibt, sollte sich nicht wundern, wenn einige Dorfbewohner sich eines Tages darüber beschweren, daß die Viecher auch ganz schön viel Schei§% hinterlassen.
Im HiFingen müffelt es jedenfalls schon derbe.

Gruß,
nanesuse


[Beitrag von nanesuse am 22. Aug 2009, 08:38 bearbeitet]
RoA
Inventar
#33 erstellt: 22. Aug 2009, 09:01

nanesuse schrieb:
Der Vergleich ist aber sehr gewagt.


Der Denon DCD 500 (CD-Spieler, 210 Euronen) residiert in der Audio Bestenliste in der Spitzenklasse mit 80 Klangpunkten schon ziemlich weit unten. Auf Nummer 2 der Liste (CD und SACD zusammen) rangiert der Accuphase DP-700 für ca. 16.000 Euro mit 135 Klangpunkten (jeweils CD und SACD, Test-Titel: „Himmel hoch“ ) ziemlich weit oben. Normiert auf die 135 Klangpunkte kommt der Denon also auf ein Klangniveau von großzügig gerundet 60%. Bei Stereoplay sind es sogar 70% (49 von 70 möglichen Klangpunkten). Damit kann der Hifi-Freund also schon mal ganz gut leben.

Bei Stereo, wo 100% das Maximun darstellt, wurde der Denon lediglich mit 30% bedacht. Das ist sozusagen die Kofferradio-Klasse, für den Hifi-Freund indiskutabel.

Audio und Stereoplay stufen ihn also doppelt so gut ein wie Stereo. Der Accuphase wurde bei Stereo übrigen mit 96% (CD) und 100% (SACD) eingestuft. Da nehmen sich beide also nichts. Beim Preis-Leistungs-Verhältnis für den 16.000 Euro teuren Accuphase vergibt Stereo immerhin ein sehr gut, während Audio sich sogar zu einem überragend hinreissen läßt. Dafür erhält der Denon bei Audio nur ein sehr gutes PLV.

Die Einstufungen, gerade beim PLV, sind keinen Pfifferling wert...
Wolf23
Stammgast
#34 erstellt: 22. Aug 2009, 12:19
also die c't baut aber auch sehr stark ab, da ist auch fast garnichts mehr mit los.

ich hab das abo vor einem jahr abbestellt, weil genau die von hoerbert beschriebene entwicklung eintrat.
Curd
Hat sich gelöscht
#35 erstellt: 22. Aug 2009, 12:28
Hallo,

es gibt keine Tests mehr wie ich sie aus den End-70er Anfang 80er kenne - da wurde zu bzw. von Geräten abgeraten.... heute ist alles Wischi-Waschi und so wie es Günther beschrieben hat.

Die CT´als Computerbeispiel ist aber auch schon different zu betrachten - mal wird Windows niedergemacht im nächsten Heft wieder gelobt Trotzdem kann ich mit den Audiotests in der CT erheblich mehr anfangen als mit denen in der aalglatten Hifi-Presse.

Ich kann mich erinnern das meine Eltern mit den Stiftung-Warentest Heften sehr wohl ihre Kaufentscheidung btr. Audio-HiFi begründet haben

lapuschka
Ist häufiger hier
#36 erstellt: 22. Aug 2009, 13:56
Als Infoquelle im Sinne eines Prospektes oder Newsticker kann man diese angeblichen Fachmagazine noch gelten lassen. Die Testergebnisse sollten aber tunlichst überlesen werden. Ja, auch ich glaube, sie sind gesponsort. Geräte, die bei den unvermeindlichen Wettbewerben zu gewinnen sind, sind - oh Wunder, oh Glück - unlängst zum Testsieger erkoren worden oder haben eine Sonderempfehlung erhalten. Welch Zufall!
Accuphase_Lover
Inventar
#37 erstellt: 22. Aug 2009, 15:39

Wolf23 schrieb:
also die c't baut aber auch sehr stark ab, da ist auch fast garnichts mehr mit los.


Kannst du das mal näher ausführen ?
Soundy73
Inventar
#38 erstellt: 22. Aug 2009, 17:24
Hab´ gerade mal (heimlich) ein paar meiner Schätzchen in Testbericht.de angekuckt. Muss (leider) sagen, das keine böse Fehleinschätzung drin steht. Die Schulnoten naja, ist eben einfach nur ein Spiegel über die üblichen Verdächtigen.

Werde da wohl ab und zu mal reinkucken, allein um mal zu schauen was so auf´m Markt ist

Mir fehlt aber ein "Steckbrief" des Gerätes es sind keinerlei technische Daten gelistet
Daher kann ich das "Ranking" absolut nicht nachvollziehen, Kriterien? (Edit meint damit, dass ich nicht eine 2*30 Watt Endstufe mit einem 5*200 Watt Boliden ins gleiche Schaufenster stellen kann ).


[Beitrag von Soundy73 am 23. Aug 2009, 19:14 bearbeitet]
Wolf23
Stammgast
#39 erstellt: 22. Aug 2009, 20:05

Accuphase_Lover schrieb:

Wolf23 schrieb:
also die c't baut aber auch sehr stark ab, da ist auch fast garnichts mehr mit los.


Kannst du das mal näher ausführen ?

die berichte werden kuerzer (unausfueherlicher) und auch weniger.

betrachte einfach mal dicke der ausgaben im laufe der jahre

oder auch grade beim pc teil, intel wird hochgelobt in den 7. himmel (zur zeit kurz bevor die quadcores kamen) kostet aber nen heidenschotter.
da war der 6400+ X2 die staerkste amd desktop cpu.
(ich hatte den 6000+ X2 EE weil ich hin und wieder noch zocke)

steht da irgendwo mal dass man die leistung als "normaler" user garnicht braucht?
meine mutter sitzt an nem 2800+ XP und kriegt den nicht ausgelastet...

ich verstehe nicht wozu man die leistung der modernen von der stange pcs (also aldi z.b.) braucht wenn man damit vl mal was bei ebay kauft, nen bischen onlinebanking macht, ne steuererklaerung schreibt oder nen paar emails verschickt.

dieser hirnriss wird leider nie erwaehnt, lieber allen leuten eintrichtern dass sie neue rechner brauchen damit die muellkippen vor schrott ueberlaufen aber der rubel rollt.



letztens ist mir wieder einer mit dem blatt ueber den weg gelaufen und es war nen test zu gaming grafikkarten drin.
(also so ganz krasse dinger wo 2 gpus drauf sitzen)

alleine schon benchmarks auszuwerten zwischen ner graka die 60 fps bringt bei selben einstellungen und einer die 80 bringt...
der fakt dass man den unterschied garnicht sehen kann weils das menschliche auge nicht mitbekommt wird ignoriert, dennoch geht der punkt in die wertung, der fakt dass dafuer mehr strom draufgeht, die ganze kiste heisser wird und man mehr geld ausgibt nicht.

stichwort: rampage 700 goes like hell

toll bei aufwaendigen cad anwendungen geht das dinge zum verrecken in die knie, bei games wird es nie voll ausgelastet und produziert mehr hitze als nen radiator.
wird sowas genannt?


es stehen da zwar noch sehr sinnige sachen drin, ich wuerde die C'T auchnicht auf das niveau von computer bild stellen aber es schwindet stark.
einige gute tipps sind da durchaus vorhanden aber der stuss anteil waechst boese, und das sinnige wird kuerzer und weniger.

imho
Accuphase_Lover
Inventar
#40 erstellt: 22. Aug 2009, 20:23
Kann ich SO nicht nachvollziehen. Insbesondere da du dich hier auf einige wenige Details beziehst. Solche Details die man persönlich als negativ empfindet, kann man bei jeder Publikation finden. Daran würde ich die Qualität einer Zeitschrift nicht festmachen.
CPU-Power und die Berichterstattung darüber, ist ein Thema von hunderten im IT/PC-Bereich.
Für mich beispielsweise sind Hardwaretests, -berichte und Grundlagenartikel sehr wichtig. Mir persönlich testet c't zu wenig Hardware und Zubehör, aber daran mache ich nicht die Qualität der ganzen Zeitschrift fest.

Übrigens finde ich die Konkurrenzblätter wie PC Welt, PC Magazin, com! usw. auch durchaus sinnvoll.

Es scheint mir etwas arg snobbistisch, über selbige immer zu lästern, denn Argumente wie "deren Test sind alle gekauft" oder "ich weiß mehr als die" sind Unfug !

Ich habe mit der HiFi-Presse auch keine so großen Probleme, da ich Vergleichstests und Klangbeschreibungen ALLEIN, nicht für das alleinig relevante Kriterium halte.


[Beitrag von Accuphase_Lover am 22. Aug 2009, 20:24 bearbeitet]
Jazzy
Inventar
#41 erstellt: 22. Aug 2009, 20:24
@Wolf23: deine Kritik an ct stimmt aber leider nicht.Sehr wohl wird AMD für gutes P/L gelobt,auch wird stets drauf hingewiesen,das Ottonormalverbraucher nicht die ganz dicken Eisen braucht.Also bitte sachlich bleiben.Zu den HiFi-Blättern: die sind nur noch zur Unterhaltung gut(leider),die meisten Artikel enthalten gravierende Fehler technischer Natur,das ist für den Leser,der sich orientieren will,unakzeptabel.Mein Tipp an die Redakteure: lest eure Artikel noch mal in Ruhe durch!Aber vielleicht haben auch manche die technische Qualifikation nicht?
Wolf23
Stammgast
#42 erstellt: 22. Aug 2009, 21:23
@Jazzy:
das kam aber erst nachher!
wenn dem inzwischen so ist, nehme ich diesen vorwurf zurueck.

@Accuphase_Lover:
dass alle tests gekauft sind oder ich mehr weiss als die habe und will ich auch garnicht behaupten.

ich wuerde eher sagen viele fazits von tests die ich las widersprechen meinen erfahrungen (und teilweise dem gesunden menschenverstand).

nebenbei ist mir die pc welt momentan sogar sympathischer.


um wieder zurueck zum thema zu finden:

das was alle testberichte verfaelscht sind die berichte. (klingt doof, ist aber so)
obejktiv waere einzig alleine eine auflistung von direkten fakten (preis eingeschlossen) die ueber (erlaeuterte) testverfahren ermittelt wurden.

das gesammte geseier was drum herum steht ist dermassen subjektiv dass es stinkt.

es kann auchnur subjektiv sein!
fuer viele sind andere dinge ausschlaggebend um ein fazit zu ziehen, der eine braucht leistung und ihm ist der preis egal, der andere will schon leistung haben hat aber nen begrenztes budget und der naechte will was billiges was eigermassen klar geht.

es sollte generell keinen lob und tadel in fachzeitschriften geben nur fakten.

es interessiert mich nicht im geringsten und es hilft auch nur teilweise, zu wissen was irgendwelche leute fuer ihren zweck von einem produkt halten.

es ist zwar moeglich annaehernd objektive berichte zu schreiben in dem dann vl noch die sinnvollen verwendungsszenarios genannt werden, aber es ist nie so objektiv wie den leser sich selber eine meinung bilden zu lassen.
RoA
Inventar
#43 erstellt: 23. Aug 2009, 05:59

Wolf23 schrieb:
es interessiert mich nicht im geringsten


Solange Du Dir nicht im geringsten die Mühe machst, Deine Beiträge u.a. durch Groß-/Kleinschreibung leserlich zu gestalten, interessieren sie mich nicht im geringsten, da ich sie gar nicht erst lese (obige Passage ist mir beim Durchscrollen ins Auge gefallen) und schon gar nicht beantworte. Und glaub mir, ich bin nicht alleine.

Informationen zur Netiquette findest Du z.B. hier. Es gibt auch hier im Hifi-Forum einige Threads zu dem Thema...
five-years
Inventar
#44 erstellt: 23. Aug 2009, 06:52

Accuphase_Lover schrieb:

Es scheint mir etwas arg snobbistisch, über selbige immer zu lästern, denn Argumente wie "deren Test sind alle gekauft" oder "ich weiß mehr als die" sind Unfug !

Ich habe mit der HiFi-Presse auch keine so großen Probleme


Hier ein gestriges Zitat von Dir:
""""
Siehst du, aus den Gründen heraus die du gerade genannt hast, lesen wir in der HiFi-Presse genau DAS, WAS wir lesen.

Dort wird nämlich genau das geschrieben, was sehr viele lesen wollen !

Die Realität ist dort und bei vielen Lesern, ausdrücklich unerwünscht !
""""

Frage:Wer lästert denn hier?
ptfe
Inventar
#45 erstellt: 23. Aug 2009, 07:44
Ich habs aufgegeben, noch Tests zu lesen und diese auch für bare Münze zu nehmen - egal in welchem Segment (PC, Hifi, Video-TV etc.,Navi,Mobiltelefon)

Man muss sich nur mal die seit 10 Jahren im Sinkflug befindlichen Auflagezahlen der Verlage anschaun, um zu begreifen, dass es da bei Vielen schon lange nur noch um die nackte Existenz geht.
Und diese Gazetten schreiben dann so ziemlich jeden Mist - die Hauptsache ist, dass der Werbekunde wieder Anzeigen schaltet und das bitter benötigte Geld so reinkommt.
Bei den üblichen Verdächtigen in unserem Hobbysegment haben die Werbeflächen schon lange die 50% Hürde der gesamten Printfläche eingenommen...und da rede ich noch nicht mal von den "Testberichten"


cu ptfe
Accuphase_Lover
Inventar
#46 erstellt: 23. Aug 2009, 17:04

five-years schrieb:

Accuphase_Lover schrieb:

Es scheint mir etwas arg snobbistisch, über selbige immer zu lästern, denn Argumente wie "deren Test sind alle gekauft" oder "ich weiß mehr als die" sind Unfug !

Ich habe mit der HiFi-Presse auch keine so großen Probleme


Hier ein gestriges Zitat von Dir:
""""
Siehst du, aus den Gründen heraus die du gerade genannt hast, lesen wir in der HiFi-Presse genau DAS, WAS wir lesen.

Dort wird nämlich genau das geschrieben, was sehr viele lesen wollen !

Die Realität ist dort und bei vielen Lesern, ausdrücklich unerwünscht !
""""

Frage:Wer lästert denn hier? :L



Bin wohl gerade etwas begriffsstutzig.

Wo siehst du hier ein Problem ?
Fighter2
Schaut ab und zu mal vorbei
#47 erstellt: 24. Aug 2009, 10:12

Auffällig ist z.B. ein Test von der "STEREO".

Magnat Quantum 603 "Klangniveau 73%" Marktpreis 360 euro pro Paar

Kef IQ 3 "Klangniveau 71%" Marktpreis 400 euro pro Paar.

Wer wird absoluter Preisleistungsieger und wird Produkt des Jahres ? KEF IQ3 ;-).
Warum nur ? Was da sonst so zusammen gedichtet wird ist so oder so lustig ;-).


Naja, hier werden aber Tests verglichen, die einen zeitlichen Abstand von 3 Jahren haben... und im Laufe von 3 Jahren kann sich doch schon einiges ändern.
Kef iQ3
Magnat Quantum 603

Nichtsdestotrotz kann ich die Fragwürdigkeit einiger Preis-Leistungs-Auszeichnungen nachvollziehen. Gerade die "Stereo" bewertet da doch sehr überdurchschnittlich. Deshalb ist es aber gerade von Nutzen, sich die kompletten Vergleichstests anzuschauen, da erst dort Abstufungen deutlich werden. Man bekommt hier Einblick in die Bewertungsmaßstäbe der Zeitschriften und kann hier zum Beispiel zur Erkenntnis kommen, dass ein "sehr gut" der "Stereo" in Sachen Preis-Leistung nicht sehr hoch einzuschätzen ist. Somit kann man die Urteile doch in einen vergleichbaren Rahmen bringen und eine Information daraus gewinnen.


Ich lese tendenziell in Tests zu potenziell interessanten Produkte hinein, gebe aber dabei nicht viel auf den redaktionellen Inhalt, eher auf Bilder vom Innenaufbau und auf harte Fakten (Messwerte).

Was testberichte.de angeht, finde ich die Inhalte kaum verwertbar, weil die von den Fachblättern bereit gestellten "Berichte" allzu häufig nur ein paar Textschnipsel sind, die den geneigten Leser zum kostenpflichtigen Runterladen des vollen "Tests" verleiten sollen. In so fern verstehe ich testberichte.de beinahe als Vehikel zum Vertrieb dieser PDFs.

So, und jetzt steinigt mich .


Wieso steinigen?? Ist deine Meinung und die wollen wir ja auch hören. Und du bist garantiert nicht der einzige, der so denkt.
Wir versuchen generell natürlich so viel wie möglich kostenlose Links auf die eigentlichen Testberichte zur Verfügung zu stellen, aber man muss auch die Sicht der Verlage dabei beachten. Angenommen ihr betreibt eine Zeitschrift, die sich zu einem großen Teil auf Tests spezialisiert - würdet ihr diese dann kostenlos zur Verfügung stellen? In der Marktwirtschaft läuft das nunmal nicht so, dass man großzügigerweise alles kostenlos zur Verfügung stellt. Wenn die Stiftung Warentest z.B. alle Berichte kostenlos veröffentlicht, dann können die ja theoretisch einpacken, weil dann überhaupt kein Anreiz mehr gegeben ist, die Zeitschrift zu kaufen.
Generell versuchen wir das Fazit (kleine Zusammenfassung des Tests) natürlich so informativ und aussagekräftig wie möglich zu gestalten. Dennoch können wir einen 8 Seitentext natürlich nicht komplett in ein paar Zeilen zusammenfassen
hbi
Stammgast
#48 erstellt: 24. Aug 2009, 10:37
Hey...
nur ne kleine Frage. Was soll sich denn in 3 Jahren geänder haben???? Das Übertragungsprinzip?
Also wenn ich meinen LS aufschraube finde ich genau den selben "Krämpel" wie er heute noch reingeschraubt werden muß. Und an den Materialien hat sich auch nichts groß geändert. Es ist schon witzig wie Zeitschriften es unterstützen das das Rad angeblich immer neu erfunden wird.
Fighter2
Schaut ab und zu mal vorbei
#49 erstellt: 24. Aug 2009, 10:59
Wenn sich technisch gesehen nichts ändern würde, dann würden doch auch nicht in regelmäßigen Abständen neue Produkte auf den Markt kommen, oder sehe ich das falsch. Ich bin selbst nicht der Hifi-Profi, aber wenn ich das jetzt zum Beispiel auf die einfache Kategorie Handy beziehe, dann ist z.B. der funktionsumfang damals als überragend bezeichnet worden, weil man "sogar schon" Bilder machen konnte. Heute würde ein Handy, dass nur Bilder machen kann, bestimmt nicht mehr als überragend bezüglich des Funktionsumfangs bezeichnet werden, weil mittlerweile kann man z.B. ins Internet gehen.
Genauso wird es doch im Hifi-Bereich ebenfalls technische Fortschritte geben - denn sonst macht es ja mal überhaupt keinen Sinn, neue Produkte zu entwickeln.

Noch dazu gibt es ja Entwicklungen bezüglich der Nutzung eines Geräts. Jetzt mal überspitzt gesagt, wurden an Lautsprecher im Disco-Zeitalter bestimmt andere Anforderungen gestellt, als vielleicht jetzt - die Bedeutung des Basses z.B. hat doch erheblich zugenommen. Solche Änderungen werden in den Testkriterien garantiert mit aufgenommen. Das ist auch der Grund, warum Zeitschriften Produkte in regelmäßigen Abständen wieder testen!
RoA
Inventar
#50 erstellt: 24. Aug 2009, 11:24

Fighter2 schrieb:
Wenn sich technisch gesehen nichts ändern würde, dann würden doch auch nicht in regelmäßigen Abständen neue Produkte auf den Markt kommen, oder sehe ich das falsch.


Ein gutes Beispiel sind reine CD-Spieler. Technische Innovationen hat es seit mindestens 20 Jahren nicht mehr gegeben, trotzdem werden imer neue Modelle hergestellt, die ihre Vorgänger natürlich übertreffen. Ausserdem werden sie immer teurer.
hbi
Stammgast
#51 erstellt: 24. Aug 2009, 12:14
Also Handy ist ein schlechtes Beispiel.
Eigentlich zählt hier Empfangsqualität, Sprachwiedergabe ev Standzeit. Mal ehrlich, wenn ich telefonieren möchte kann es mir doch egal sein ob ich auch Fotos machen könnte, oder MP3 hören oder noch mehr Quatsch. Das gibt es gratis dazu. Allerdings werden so Sachen wie oben erwähnt eher schlechter, weil das große Publikum andere Sachen fordert, wie nur telefonieren.
Bei der Funktionsweise eines LS sieht das schon anders aus. Man möchte gute Musik hören und das schon seit jahrzehnten. Ähnlich wie bei CDP. Es wird jedes Jahr eine neue Inovation raus gebracht. Vergleiche einmal einen CDP neu gegen einen der 10 Jahre, oder 15.... ist, es hat sich nicht viel getan, wenn überhaupt. Blendwerk!
Alle 10 Jahre ändert sich die Käuferschaft, denen kann man dann wieder aufs Neue blödsinn erzählen. Wenn man allerdings wie ich schon knapp 3 Generationen mitgemacht hat fällt einem schnell auf das dies alles garnicht sein kann. Ein Rad bleibt ein Rad und wenn es rund ist, dann kann man es nicht mehr viel runder machen. Man ändert etwas hier und etwas da, dann läuft es vieleicht besser, aber irgendwann gehen einem die Ideen aus um seinen "Krämpel" an den Mann/Frau zu bringen. Was macht man?... richtig SACD..... blue ray.... etc.
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