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HiFi, ein Hobby für jedermann ?

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Australis
Stammgast
#201 erstellt: 05. Dez 2010, 21:49
Naja, ich behaupte jetzt einfach mal, daß es jemandem, der von iPod auf HiFi umsteigt auch leichter fällt die nonaudiophile Variante zu nutzen, um an CD's zu kommen... Eine 50er Spindel CD-Rohlinge kostet ca. 15-20€ und ich behaupte jetzt einfach mal, daß die meisten iPodler genügend Musik auf dem PC rumfliegen haben
ichundich
Inventar
#202 erstellt: 05. Dez 2010, 22:05

Australis schrieb:
Naja, ich behaupte jetzt einfach mal, daß es jemandem, der von iPod auf HiFi umsteigt auch leichter fällt die nonaudiophile Variante zu nutzen, um an CD's zu kommen... Eine 50er Spindel CD-Rohlinge kostet ca. 15-20€ und ich behaupte jetzt einfach mal, daß die meisten iPodler genügend Musik auf dem PC rumfliegen haben ;)


Na ja für mich ist das doch in zweilerlei Hinsicht nicht ganz so.
Gut es sind Cd`s aber ohne Cover und Inlays dann ist da noch der Klang der doch auch nicht immer so toll ist.
Na und eine Platte auf cd Pessen das hat eh schon nix mehr mit HiFi zu tun.

Dann kannste auch bei einem I-Pod oder Rechner bleiben als Quelle.
Australis
Stammgast
#203 erstellt: 05. Dez 2010, 22:30

ichundich schrieb:

Na ja für mich ist das doch in zweilerlei Hinsicht nicht ganz so.
Gut es sind Cd`s aber ohne Cover und Inlays dann ist da noch der Klang der doch auch nicht immer so toll ist.
Na und eine Platte auf cd Pessen das hat eh schon nix mehr mit HiFi zu tun.

Dann kannste auch bei einem I-Pod oder Rechner bleiben als Quelle. :D


So seh ich das auch- aber als kompletter iPod-Verweigerer :D, aber ich finde, für Umsteiger ist das eine recht kostengünstige Möglichkeit für den Einstieg...
Zweck0r
Moderator
#204 erstellt: 06. Dez 2010, 03:44

ichundich schrieb:
Na und eine Platte auf cd Pessen das hat eh schon nix mehr mit HiFi zu tun. :Y


Das hat nix mehr mit dem Hobby Hifi-Technik-Liebhaberei zu tun, das stimmt schon. Aber hier war ausschließlich die möglichst hochwertige Wiedergabe der Originaltonträger für möglichst wenig Geld gefragt.

http://www.hifi-forum.de/viewthread-42-101.html


Die Digitalisierung und Rückverwandlung von Musik durch einen guten AD/DA-Wandler verändert den Klang extrem geringfügig, und dann auch noch so, daß neun von 27 Juroren den digitalisierten Klang für besser halten, was -gemessen am Original - nicht sein kann.


Das Ergebnis wurde mit einem 20 Jahre alten DAT-Recorder erzielt, inzwischen dürfte das jede 100-Euro-Soundkarte schaffen. Die Zwischenspeicherung auf CD kostet auch keine Qualität, selbst billigste PC-Laufwerke schaffen problemlos eine bitgenaue Kopie.

Grüße,

Zweck
Detektordeibel
Inventar
#205 erstellt: 06. Dez 2010, 04:32

Na und eine Platte auf cd Pessen das hat eh schon nix mehr mit HiFi zu tun


Ich sags mal so, lieber ne gute als 320kb-MP3 "gerippte" Schallplatte auf CD gebrannt als eine eine "Remastered"-CD zum abkotzen.

Naja, wie war das noch gleich in den 80ern? Manchmal tausende Mark an Stereoanlage im Wohnzimmer um darauf dann doch abgeleierte Kassetten zu hören.
Nein, früher war doch Nicht alles besser.
Metalyzed
Stammgast
#206 erstellt: 06. Dez 2010, 07:36
Hmm..

das ist aber schon enttäuschend hier. Soviel Geld in eine "gute" Anlage investieren und dann mp3s auf ne 100er Spindel Rohlinge brennen. Ich wollte einfach nur sagen das in der Rechnung was wichtiges fehlt. Das ist genau so, wenn man ein Auto kauft und dann kein Geld mehr für Sprit und Versicherung übrig hat. Mit dem unterschied das man sich Sprit nicht auf Billigrohlinge brennen kann.

Grüße


[Beitrag von Metalyzed am 06. Dez 2010, 07:36 bearbeitet]
Fhtagn!
Inventar
#207 erstellt: 06. Dez 2010, 07:40
Naja, das kommt ja auf die MP3s an. 160er oder gar 320er MP3s sind schon eine gute Grundlage für ordentliche CDs. Da hört man eigentlich keinen Unterschied zum Original.

Gruß
Haakon
Australis
Stammgast
#208 erstellt: 06. Dez 2010, 08:13
Ohje... was hab ich da bloß angefangen

Es ging ja darum, wenn jemand keine CD's hat, sondern alles nur als Datei auf dem PC. Und dann nehmen einfach mal zusätzlich folgendes Szenario an:
Papa trägt gerade gutgelaunt die Komponenten der neuen Stereoanlage nachhause, die Tochter kommt auf die Idee jetzt Ballett tanzen zu wollen (Mama hat natürlich schon ja gesagt) und braucht dafür natürlich die komplette Ausrüstung, der Sohnemann ist aus dem nächsten Paar Fussballschuhe rausgewachsen und zu allem Überfluß kommt Mama gerade von der Shopping-Tour nachhause und hält Papa ein paar schreckliche rosa Gardinen mit lila Punkten unter die Nase, klimpert mit dem Wimpern und sagt "die waren zwar nicht unbedingt Billig, aber die mußte ich einfach haben". Denjenigen, der dann noch in aller gemütsruhe CD's einkaufen geht, den möchte ich mal kennenlernen... Ich denke, dann würde jeder erstmal auf selbstgebranntes zurückgreifen und den CD-Kauf auf den nächsten Monat verschieben...

Und den einen oder anderen CD-Rohling hat eigentlich (fast) jeder Zuhause, der einen PC besitzt...


[Beitrag von Australis am 06. Dez 2010, 08:16 bearbeitet]
Detektordeibel
Inventar
#209 erstellt: 06. Dez 2010, 08:28

Mit dem unterschied das man sich Sprit nicht auf Billigrohlinge brennen kann.


Vergleichs mal mit ner Gasanlage oder Pflanzenöl tanken.

Bei sehr "undynamischer" Musik die schon im Computer geboren wurde reichen oft sogar 128kb. Würde man das Zeug auf Kassette überspielen würde die "gefühlte" Klangqualität sogar steigen.

Je nach Musiksorte höre ich ab 256kb und 320kb MP3 dateien keinen Unterschied mehr auf CD, müssen aber schon gescheite MP3 sein. Drunter kommt bei mir nur in Ausnahmefällen was auf die Platte.

Und nein, nur weil ich MP3 nutze heißt das nicht das ich keine CD und Platten kaufen würde, eher im Gegenteil. Da fängts aber schon an und hört sich auf.

Wenn ich drauf warten würde das jemand das was ich grade höre in der Tauschbörse hochlädt, kann man einerseits Ewigkeiten warten wenn man einen etwas ich sag mal "spezielleren" Musikgeschmack hat und auf Qualität wertlegt.
Da kauft man sich dann sowieso die LP, oder "gezwungenermaßen" die CD.
Andere Sachen muss man runterladen wenn man überhaupt drankommen will wenn CD bzw. LP (sofern überhaupt beides existent) schon seit Jahrzehnten vergriffen oder nicht lieferbar sind. Vielleicht mal bei Ebay ne exotische Japanpressung oder sowas und die wollen dann für 35 Minuten Musik 450€ sehen oder so.
Und manchmal ist dann noch so manche CD enttäuschend aufgenommen. Steht dann den Schrank voll und staubt zu weil das hören dann doch nicht soviel Spaß macht.

Jede Medaille hat mindestens zwei Seiten.
Gelscht
Gelöscht
#210 erstellt: 07. Dez 2010, 18:33
Hi (und Fi)!

Bin in diesem Forum selbst erst seit 3 Tagen "unterwegs", mit Betonung DIESEM: Jedes hat natürlich seine spezielle Gemeinde. An der Art und Weise wie Deine Fragen beantwortet werden wirst Du jedoch bald selbst erkennen, welcher Typ dahintersteht.

Laß Dich nicht entmutigen. Frage, frage,frage...
Merke Dir: "Es gibt keine dummen Fragen, sondern nur Dumme antworten".

Finde es toll, daß Du Dich für HI Fi interessierst. Für mich wars auch einmal das erste Mal. Jeder Weg beginnt mit dem erste Schritt.


Ich grüße Dich
((Du wirst noch viel Freunde (und Freunde) haben)).

Blacky
ichundich
Inventar
#211 erstellt: 07. Dez 2010, 19:13

Werner_Schwarz schrieb:
Hi (und Fi)!


Laß Dich nicht entmutigen. Frage, frage,frage...
Merke Dir: "Es gibt keine dummen Fragen, sondern nur Dumme antworten".

Finde es toll, daß Du Dich für HI Fi interessierst. Für mich wars auch einmal das erste Mal. Jeder Weg beginnt mit dem erste Schritt.


Ich grüße Dich
((Du wirst noch viel Freunde (und Freunde) haben)).

Blacky


Sehr gute Antwort
firephoenix28
Inventar
#212 erstellt: 07. Dez 2010, 20:00
@ Das mit dem Rohlingen

Wie man das jetzt sieht mit Rohlingen muss jeder selbst wissen, die eine teure Anlage kaufen wollen, kaufe auch gute CDs... Gute CDs an billigen Anlagen gehen natürlich auch, aber sollte schon ausgewogen sein

Achja und der Bereich von Hifi ist auch immer anders...

Stereo...
Mehrkanal...
Kopfhörer...
In Ears...
Heimkino...
Car-Hifi...

usw.

Jeder hat einen anderen Standart an "Hi-Fi", somit ist es immer anders zu definieren, weil viele auch meinen "Viel Bass ist normal..."


Grüße René
ichundich
Inventar
#213 erstellt: 07. Dez 2010, 20:16
Hier mal ein Link für HiFi:

http://de.wikipedia.org/wiki/High_Fidelity

firephoenix28
Inventar
#214 erstellt: 07. Dez 2010, 20:35

Hier mal ein Link für HiFi:

[url]http://de.wikipedia.org/wiki/High_Fidelity
[/url]

Das kennt jeder schon...


nur wie "Getreu" der Klang ist, hat jeder ein anderes Empfinden, das hab ich ja eben alles schon geschrieben... kannst du da nachlesen
ichundich
Inventar
#215 erstellt: 08. Dez 2010, 23:32
@firephoenix28

Na wenn du das so Textest muss das wohl stimmen.
Australis
Stammgast
#216 erstellt: 08. Dez 2010, 23:45
Japp, es gibt auch Leute, die das Gekratze von einem Handy-Lautsprecher als Getreu empfinden
JLes
Stammgast
#217 erstellt: 09. Dez 2010, 00:53

fischimac schrieb:
Ich dachte ich kriege jetzt ob meines Statements richtig Feuer...
und was kommt...? Zustimmung...und das in nem Hifi Forum WOW :Y


Wieso? Eine JVC-Mikroanlage mit Breitband-LS (steht im Kinderzimmer bei meinen Töchtern) schafft die alten HiFi-Normen ohne großen Problemen. Mit bisschen besseren Zweiweg-LS kann man die Musik sogar genießen

Und ich vergleiche jetzt diese Anlage mit der Technik, die wir vor 30 Jahren als Kinder hatten(*). Die war viel teurer (relativ zu Löhnen unseren Eltern), konnte weniger und klang... hmmm... nicht so gut, wie diese Mikroanlage. Haben trotzdem viel Spaß damit gehabt.

(*) in einem anderen Land.
Detektordeibel
Inventar
#218 erstellt: 09. Dez 2010, 03:55
Ja, welchen Klirrfaktor hat die Kinderzimmeranlage denn?
JLes
Stammgast
#219 erstellt: 09. Dez 2010, 08:46
An welcher Leistung?

Aber ja, hier hast Du Recht, 10% an 20W - das ist zu viel auch für Normen aus 60er Jahren. Trotzdem klingt besser, als mehrere Geräte, die wir (ich meine einen gewissen Kreis von Teenies aus kleiner Stadt in 70er) damals hatten.
Fhtagn!
Inventar
#220 erstellt: 09. Dez 2010, 09:16

10% an 20W


Glaub ich nicht.
Haiopai
Inventar
#221 erstellt: 09. Dez 2010, 09:49

Fhtagn! schrieb:

10% an 20W


Glaub ich nicht. ;)


Moin , kann durchaus sein , das die Kisten zumindest die DIN 45500 schaffen , ich hab hier auch zwei kleine Schneider Lautsprecher mit Pioneer Chassis stehen . 2 Wege geschlossenes Gehäuse, 13cm Konus Tiefmitteltöner und 5cm Konus Hochtöner .
Mit Stempel Hifi nach DIN 45500 .

Sehr hoch waren die Ansprüche damals wirklich nicht , aber gemach , im Nahfeld bis 2 m Hörentfernung sind die bei Zimmerlautstärke und leicht drüber ganz angenehm .

Fürs Jugendzimmer mit nem kleinem Verstärker am PC brauchbar, besser als Medion Plastikanlagen vom Aldi Markt .

Gruß Haiopai
JLes
Stammgast
#222 erstellt: 09. Dez 2010, 10:13

Haiopai schrieb:
Moin , kann durchaus sein , das die Kisten zumindest die DIN 45500 schaffen

(...)

Sehr hoch waren die Ansprüche damals wirklich nicht


Naemlich das wollte ich sagen. Die Normen waren damals nicht so streng, die schafft (zumindest im Frequenzgang) fast jedes heutiges Geraet.

Und 10% an 20 Watt pro Kanal. Na ja, das ist wirklich in der BA geschrieben
Australis
Stammgast
#223 erstellt: 09. Dez 2010, 13:53

JLes schrieb:
...Die Normen waren damals nicht so streng...



Die Normen warn damals Strenger wie Heute...

Die DIN 45500 ist nämlich gestrichen worden, und in der Nachfolge-Norm, die DIN EN 61305 enthält nur noch Verfahren zur Messung und Angabe der Leistungskennwerte, aber keine Mindestanforderungen mehr. Demnach ist Hifi rein offiziell kein "Maß der Dinge" mehr, sondern Empfindungssache und rein Subjektiv.

Allerdings sind heute die Ansprüche höher, in sofern hast Du recht

Edit: Ich haber hier momentan einen Kenwood KA-6000 stehen. Das Gerät war 1968 das Flaggschiff unter den Kenwood-Vollverstärkern. Wenn ich den jetzt klanglich mit meinem Sony TA-F530ES vergleiche wird es richtig interessant: Zum einen hat er einen wesentlich wärmeren Klang als mein Sony, aber auf der anderen Seite einen (natürlich) nicht ganz so guten Signal-Rauschabstand... Ich trotzdem würde ich behaupten, daß er mit so manchen Verstärker von heute noch problemlos mithalten kann- auch wenn der 42 Jahre alte Kenwood logischerweise eine ganz andere Klangfarbe abliefert, als ein Gerät welches in den 80ern oder später gebaut wurde...


[Beitrag von Australis am 09. Dez 2010, 14:20 bearbeitet]
JLes
Stammgast
#224 erstellt: 09. Dez 2010, 14:20

Australis schrieb:

JLes schrieb:
...Die Normen waren damals nicht so streng...



Die Normen warn damals Strenger wie Heute... :D


Wenn damalige Normen mit heutigen Normen zu vergleichen, ja, die waren strenger. Wenn damalige Normen mit heutigen 0815-Geräten zu vergleichen, die Geräte sind alle Hi-Fi. Zumindest formal.
Australis
Stammgast
#225 erstellt: 09. Dez 2010, 14:22
Du hast mich scheinbar nicht richtig verstanden: Wie heute ein Gerät klingen muß, oder besser gesagt welche Messwerte es mindestens Erreichen muß ist im keiner offiziellen Norm mehr geregelt.


[Beitrag von Australis am 09. Dez 2010, 14:23 bearbeitet]
Haiopai
Inventar
#226 erstellt: 09. Dez 2010, 14:49

Australis schrieb:
Du hast mich scheinbar nicht richtig verstanden: Wie heute ein Gerät klingen muß, oder besser gesagt welche Messwerte es mindestens Erreichen muß ist im keiner offiziellen Norm mehr geregelt.


Richtig , mit der Folge das man heute Brüllwürfelsysteme bauen kann , diese als Hifi bezeichnen darf , obwohl diese nach alter DIN 45500 nicht einmal für die Stereo Wiedergabe tauglich wären , weil ihnen die damals vorgeschriebene Kanaltrennung nicht möglich ist .

Hat alles seine Vor und Nachteile
ichundich
Inventar
#227 erstellt: 09. Dez 2010, 14:54
@JLes
Australis hat damit schon recht.
lumi1
Hat sich gelöscht
#228 erstellt: 09. Dez 2010, 15:35
Hallo..

Mal etwas technisches zwischendurch:


Edit: Ich haber hier momentan einen Kenwood KA-6000 stehen. Das Gerät war 1968 das Flaggschiff unter den Kenwood-Vollverstärkern. Wenn ich den jetzt klanglich mit meinem Sony TA-F530ES vergleiche wird es richtig interessant: Zum einen hat er einen wesentlich wärmeren Klang als mein Sony, aber auf der anderen Seite einen (natürlich) nicht ganz so guten Signal-Rauschabstand... Ich trotzdem würde ich behaupten, daß er mit so manchen Verstärker von heute noch problemlos mithalten kann- auch wenn der 42 Jahre alte Kenwood logischerweise eine ganz andere Klangfarbe abliefert, als ein Gerät welches in den 80ern oder später gebaut wurde...


GENAU das von dir beschriebene liegt nicht (naturgemäß) explizit am Alter des Gerätes, sprich, auch nicht an den verwendeten Bauteilen.
Mit dem Signal-Rauschabstand, das kann man stehen lassen, auch andere Unzulänglichkeiten.., aber:

Gerade solche Geräte wie dieser Kenwood verhalfen den Japanern, im Ami-Hifi-Sektor massiv Fuß zu fassen.
Später bis zeitgleich wurde auch Europa damit, dadurch, "infiziert".
Jedes Land, noch mehr Kontinent, darüber kann man auch trefflich streiten, hat seine eigenen Hörgewohnheiten, -empfindungen.
Der größte Unterschied liegt, das dürfte jedem HiFi-Freak bekannt sein, zwischen Asien und dem Rest der Welt.
Besonders macht sich dies im LS-Bau bemerkbar, und zwar bis heute.
Im Falle der Ami's, die waren bis dato (60er) tatsächlich noch "Röhren-verseucht", genau wie wir.
Ich kann mich nur zu gut erinnern, das bei vielen "normalos", jenseits der Hifi Szene, in den 70ern meiner Kindheit, noch die Nordmende, Saba, etc. "Radio's" Standard waren, mit "Magischem Auge".
Die besseren hatten einen "Phonoschrank", bzw. auch Musiktruhe genannt.
Die "besessenen" stiegen damals zu Beginn der siebziger bestenfalls auf die Receiverchen der einheimischen Hersteller um..., mehr wie Telefunken, Dual, Grundig kannten doch 90% gar nicht. ;-)
Habe ich alles live miterlebt.
So, das bedeutet im Klartext, jeder war den Röhrensound gewohnt, was anders klang, wurde nicht akzeptiert, oder erntete Hohn..
Weiß ich auch noch genau, weil mein Großvater jagte schon damals, wie ich später, dem ultimativen Sound hinterher.
Fakt ist:
Wirklich fast ALLE Verstärker/Receiver dieser Ära aus Japan waren daher absichtlich "gesoundet".
Im Falle dieses Kenwoods kann man, auf die z.B. primitivste Art und Weise dies schon erreichen, wenn man Koppelkondensatoren mit nicht exactem Wert verwendet.
Auch, zusätzlich, und gerade wenn so ein Gerät nun heute noch original ist, und auch noch quasi funktioniert, aber die Bauteile alterten, kann der Sound sich dadurch Richtung warm oder kalt bewegen.
Genauso oder zusätzlich erst recht, wenn im laufe der Jahrzehnte GARANTIERT schon etwas repariert wurde, mit nicht exacten Typen von Bauteilen.
Darin liegt auch der größte Unterschied zu heutigen (besserwertigen) Geräten;
die heute verwendeten Teile sind generell alterungsbeständiger, das Layout, die gesamte Konzeption(Kein Kabelverhau, IC's)) trägt sein übriges dazu bei.
Auch das Geräte für den gesamten Weltmarkt gleich klingen.
Mal von heutigem, sogenanntem "HighEnd" abgesehen, da ist das noch heute gang und gebe, das durch Sounding, was auch immer, erreicht werden soll beim Kunden.Anders könnten sich manche Hinterhof-"entwickler"-Klitschen gar nicht mehr bewegen.
bottomnude
Dieses Bild vom Kenwood (von unten) soll dies nur noch verdeutlichen.....


Der Sony, solide, modernere Großserientechnik, fast null Punkte für Sounding-Massnahmen und Defekte:
sony
sony2



Aber bitte nicht falsch verstehen; natürlich war es damals, unter diesen Bedingungen, ENORM schwerer, ein aalglatten Frequenzgang zu bekommen (= neutral) als heute, ABER, möglich war es, und schon gar nicht unmöglich!

MfG.


[Beitrag von lumi1 am 09. Dez 2010, 15:56 bearbeitet]
Australis
Stammgast
#229 erstellt: 09. Dez 2010, 20:39
Naja, das was, wieso und warum ist eine Sache, und ichhab ja auch nie das Gegenteil behauptet. Ich hab lediglich (nochmal) den warmen Sound erwähnt. Welche Ursache der hat, und ob absichtlich oder nicht- das steht, denke ich, bei solch alten Geräten nochmal auf einem ganz anderen Blatt...

Übrigens: Der Anblick vom Kenwood von unten kommt mir seeeehr bekannt vor
JLes
Stammgast
#230 erstellt: 09. Dez 2010, 20:40

Australis schrieb:
Du hast mich scheinbar nicht richtig verstanden: Wie heute ein Gerät klingen muß, oder besser gesagt welche Messwerte es mindestens Erreichen muß ist im keiner offiziellen Norm mehr geregelt.


Ich habe es verstanden, habe aber anders gemeint. Die Werte nach DIN 45500, z.B. für einen Plattenspieler bzw. einen Verstärker, sind nicht so hoch. Frequenzgang jeweils 40-12500 +/-2dB und 40-16000 +/- Hz. Mit der Entwicklung der Elektronik (vor allem - der integrierten Schaltungen) ist es möglich geworden, mit minimalen Aufwänden die Hi-Fi-Anforderungen zu erfüllen. Ja, bei dem Plattenspieler hängt der Frequenzgang vor allem vom Tonabnehmer ab, funktionell sind ein Plattenspieler und ein CD-Player gleich, und bei CD-Player ist der Frequenzgang "ad hoc" 20-20000 Hz. Klirrfaktor ist auch kein grosses Problem - es gibt beispielweise Chips für Endstufen, die Hi-Fi-Normen weit überschreiten.

Andere Sache, dass sogar diese "sanfte" Mindestanforderungen später - so weit ich weiss, fast genau zu den Zeiten der massenhaften "IC-isierung" der Hi-Fi-Apparatur - aufgehoben wurden. Das wollte ich keinesfalls bestreiten.
Australis
Stammgast
#231 erstellt: 09. Dez 2010, 20:44
Ah ok... aber sorry, wenn ich das Wort "Norm" höre denke ich immer an solche Institutionen wie DIN, ISO, etc. - oder an die Rolle des Norm(an) Peters aus der TV-Serie "Cheers"
JLes
Stammgast
#232 erstellt: 10. Dez 2010, 00:33
Na klar, DIN 45500 setzt die Anforderungen für Hi-Fi-Geräten fest, also darf man diesen Standard "Hi-Fi-Normen" nennen. IMHO. Zumindest in den Zeiten, als DIN 45500 noch gültig war, gab es mWn kein anderes normatives Dokument, das andere Normen für Hi-Fi-Geräten festsetzte.
Australis
Stammgast
#233 erstellt: 10. Dez 2010, 02:20
Soweit ich weiß, gibt es jetzt garnix mehr in der Richtung, jedenfalls nichts, wo die Mindestmeßwerte festlegt sind. Schon komisch... Alles ist in unserem schönen Europa genormt- bis vor kurzem sogar, wie dick und krumm eine Salatgurke sein darf... aber nirgends wird HiFi in einer (zu z.B. Handylautsprechergekratze) abgrenzenden Weise definiert. Schon irgendwie traurig...

Aber hey... Das iss auch wieder Cool... mein olles SE K800i ist HiFi-tauglich
Fhtagn!
Inventar
#234 erstellt: 10. Dez 2010, 07:27

Die Werte nach DIN 45500, z.B. für einen Plattenspieler bzw. einen Verstärker, sind nicht so hoch.


Immerhin schafft die Firma Pro-Ject es, auch noch 2010 einen Plattenspieler zu bauen, der diese Norm nicht erfüllt!


Gruß
Haakon
JLes
Stammgast
#235 erstellt: 10. Dez 2010, 08:50

Fhtagn! schrieb:
Immerhin schafft die Firma Pro-Ject es, auch noch 2010 einen Plattenspieler zu bauen, der diese Norm nicht erfüllt!


Meinst Du Pro-Ject Essential?

Na ja, so lang die Gebrauchtgeräte noch am Markt sind, betrachte ich ihn nicht als Kaufoption, obwohl... bevor ich mich endgültig für PF-1000 entschieden habe, habe ich auch mittlere Modelle von Pro-Ject und Thorens in Sicht genommen ("neu ist neu").

Andererseits, vielleicht wollten die Pro-Ject-Leute mit dem Essential sagen: "Guck mal, DAS können wir auch!"
ichundich
Inventar
#236 erstellt: 10. Dez 2010, 10:11
Na einen Plattenteller aus verdichteten Holzfasern a la MDF
Das kann doch nicht ernst gemeint sein von den Pro Pro-Ject-Leuten.


[Beitrag von ichundich am 10. Dez 2010, 10:12 bearbeitet]
firephoenix28
Inventar
#237 erstellt: 10. Dez 2010, 13:54

Japp, es gibt auch Leute, die das Gekratze von einem Handy-Lautsprecher als Getreu empfinden


Jap, solche kenne ich, die meinen dann Brüllwürfel mit Sub hören sich göttlich an...
Detektordeibel
Inventar
#238 erstellt: 10. Dez 2010, 14:03

Na einen Plattenteller aus verdichteten Holzfasern a la MDF
Das kann doch nicht ernst gemeint sein von den Pro Pro-Ject-Leuten.



Macht ja nicht nur Pro-Ject so.

Bei NAD wird das dann so beschrieben.


Der Plattenteller und seine Lagerung sind ein äußerst klangrelevantes Konstruktionsmerkmal.
Der Teller des C 552 ist nicht, wie weit verbreitet, als schwingungsempfindliche Metallscheibe ausgeführt, sondern besteht aus einem besonders resonanzarmen MDF-Verbundmaterial, das beste Dämpfungseigenschaften garantiert. Zusammen mit der speziellen Filzauflage ist ein ruhiges, schwingungsfreies Aufliegen der Schallplatte gewährleistet. Ein Minimum an Vibrationen und Laufgeräuschen garantiert die Lagerung des Plattentellers: Eine gehärtete, polierte Stahlachse läuft in einem Messing- Sinterlager; eine ebenfalls aus gehärtetem Stahl gefertigte Lagerkugel bildet den Drehpunkt des Tellers. Dieses Lager gewährleistet auch eine optimale Drehzahlkonstanz auf lange Zeit.


Mir ist es auch ziemlich schleierhaft warum gerade bei Plattenspielern mittlerweile die Geräte die für am meisten Geld am wenigsten bieten doch so beliebt scheinen. In den 80ern hätte man höchstwahrscheinlich darüber gelacht wenn diese Geräte irgendwo aufgetaucht wären.
"Was? Alles manuell? Was PressHolz? Ist das Ding aus der UDSSR? Was 1000 mark?? Dafür?? "
Australis
Stammgast
#239 erstellt: 10. Dez 2010, 15:47
Joa... in den 80ern und frühen 90ern waren die Plattenspieler noch was für's Ohr und für's Auge- heute (wenn überhaupt) nurnoch fürs Auge

Hachja... wenn ich da an so Kunstwerke wie z.B. den Dual Golden-1 denke, gerate ich schon wieder in's Träumen...


[Beitrag von Australis am 10. Dez 2010, 15:48 bearbeitet]
Inscheniör
Stammgast
#240 erstellt: 10. Dez 2010, 16:21
Plattenspieler waren in den 80ern nur etwas fürs Ohr, weil noch nicht jeder den Vergleich zur CD hatte.

Die Mischung aus Nostalgie und "ich sehe und verstehe was passiert" macht den Reiz der Schallplatte aus, da sollen die Hersteller ruhige auf Optik setzen.

Und bei einer CD? Die wenigsten Kunden können/wollen verstehen, in welcher Form eine PLL die Umdrehungsgeschwindigkeit der CD nachregelt.
Australis
Stammgast
#241 erstellt: 10. Dez 2010, 17:20

Inscheniör schrieb:
... da sollen die Hersteller ruhige auf Optik setzen.


Genau das haben sie zu der Zeit mMn auch am besten hinbekommen.
Sicher kann man sich so ein Design-Monster ins Wohnzimmer stellen, und sich darüber freuen, wie man dem Motor dabei zuschauen kann, wie er einen Kochtopfgroßen Plattenteller mit verhältnismäßig miesen Gleichlaufeigenschaften antreibt. Genau das wiederrum führt die Montage von teilweise mehreren Tausend Euro teuren Tonarmen und Tonabnehmern ad absurdum.
Damals setzte man noch auf kurze Antriebsriemen oder den Direktantrieb und erzielte so sehr gute Gleichlaufeigenschaften. Die Serienmäßige Konstruktion bzw. Auswahl von Chassis, Tonabnehmer und Tonarm wurde -in den meisten Fällen zumindest- von der beabsichtigten Qualität des Endproduktes abhängig gemacht.
Das Design war in erster Linie zweckmäßig und trotzdem auf die Zielgruppe ausgerichtet.

Sicher kann eine Schallplatte mit der Tonqualität einer vernünftig(!) gemasterten CD nicht mithalten- muß sie auch nicht, denn wer sich für "Schallplatten-Musik" begeistern kann, der wird (in den meisten Fällen) die CD nicht als Konkurrenz-Medium sondern beides als gegenseitige Ergänzung sehen.
Diese Design-Monster haben im Grunde genommen nur eine Aufgabe: nämlich die, vor dem Besuch seines Besitzers zu protzen...
Fhtagn!
Inventar
#242 erstellt: 10. Dez 2010, 17:32

Australis schrieb:
Diese Design-Monster haben im Grunde genommen nur eine Aufgabe: nämlich die, vor dem Besuch seines Besitzers zu protzen...


Und? Wozu gibts Gaggenau oder SieMatic für die Küche, wenns auch Whirlpool tun würde?
Warum einen Eames Chair und keinen Poäng Sessel?

Nicht unbedingt um zu protzen, sondern weil man Freude an Qualität und Design hat.

Deutschland, das Land der Neider und Jammerlappen.....
Australis
Stammgast
#243 erstellt: 10. Dez 2010, 17:49

Fhtagn! schrieb:
...

Und? Wozu gibts Gaggenau oder SieMatic für die Küche, wenns auch Whirlpool tun würde?
Warum einen Eames Chair und keinen Poäng Sessel?

Nicht unbedingt um zu protzen, sondern weil man Freude an Qualität und Design hat...


In den von Dir aufgeführten Beispielen stimmt das auch. Diese Teile bieten wirklich eine bessere Qualität, und dürfen dementsprechend auch mehr kosten.
Aber bei diesen Design-Fräsen bezahlt man eigentlich nurnoch das Design und einen für die Qualität der Chassis qualitativ maßlos überdimenstinierte Tonarme bzw. Tonabnehmer.

Nehmen wir einfach mal als Beispiel den Technics SL-12x0 MkII. Der besitzt eins der wohl besten (wenn nicht sogar das beste) Chassis. Sowohl was Gleichlaufschwankung, Dämpfung als auch Verarbeitungsqualität betrifft. Auch der Tonarm ist zumindest sehr ordentlich und mit einem guten bis sehr guten TA (und nicht diesen Concorde-Nasen) spielt der nahezu jeden anderen aktuellen Plattenspieler problemlos an die Wand. So, und wenn wir dann noch die Gold-Edition nehmen haben wir auch gleich noch eine gehörige Portion edles Design mit im Paket.

Ein anderes Beispiel ist der Dual CS 505-4. Dieser ist momentan das Flaggschiff der Dual-Dreher. Anfang der 80er war der fast baugleiche 504-1 das kleinste und billigste Modell im Dual-Programm.

Was ich damit eigentlich sagen will: Inzwischen stimmt bei den Plattenspielern einfach das Verhältnis zwischen Preis und Qualität nicht mehr und man bezahlt zum Großteil nurnoch den Markennamen und das Design...
Sorry, daß ich das so sagen muß, aber Design ist kein Qualitätsmerkmal, sondern teilweise sogar nur Augenwischerei...


[Beitrag von Australis am 10. Dez 2010, 17:52 bearbeitet]
Fhtagn!
Inventar
#244 erstellt: 10. Dez 2010, 17:53
Der Grund dafür ist doch einfach:
Analoghörer die sowas kaufen sind heute meistens über 50, Haus ist bezahlt, Kinder sind auch aus dem Haus.
Auf die Leute schiessen sich die Hersteller ein, weil sie bei der Jugend eh keinen Stich mehr haben.

Dass die dicken Dreher von heute technisch Steinzeit sind, bestreite ich nicht. Simpelste Technik.
Aber einen Fat Bob finde ich auch so klasse, die Optik stimmt und gut Platten abspielen tut er auch.
Haiopai
Inventar
#245 erstellt: 10. Dez 2010, 18:01

Australis schrieb:

Ein anderes Beispiel ist der Dual CS 505-4. Dieser ist momentan das Flaggschiff der Dual-Dreher. Anfang der 80er war der fast baugleiche 504-1 das kleinste und billigste Modell im Dual-Programm.

Was ich damit eigentlich sagen will: Inzwischen stimmt bei den Plattenspielern einfach das Verhältnis zwischen Preis und Qualität nicht mehr und man bezahlt zum Großteil nurnoch den Markennamen und das Design...
Sorry, daß ich das so sagen muß, aber Design ist kein Qualitätsmerkmal, sondern teilweise sogar nur Augenwischerei...


Hi John , nicht ganz richtig , der 505-4 wurde schon zu DM Zeiten produziert , dann eingestellt mitsamt der Marke und heute wieder genau so angeboten .

Preis damals 500 DM , heute 500 Euro

Ein 1210 lag dagegen damals zwischen 800-900 DM und heute bei 500 Euro .

Warum ist aber einfach zu erklären ,liegt an den Stückzahlen .
Ein 1210 wird bis heute in nennenswerten Stückzahlen verkauft , von denen JEDER andere Hersteller nur träumt ,trotzdem wird er jetzt eingestellt .

Frag dagegen mal bei Dual , wie oft sie ihren Dreher heute noch verkaufen , gegenüber den Zahlen in der Vergangenheit .

Preis/Leistung bei einem Nischenprodukt richtig gut zu gestalten ist ziemlich schwer .

Gruß Haiopai
Australis
Stammgast
#246 erstellt: 10. Dez 2010, 18:06
Das streitet auch keiner ab, und es geht ja auch nicht um das bezahlen können, sondern um das bezahlen wollen.

Ein Beispiel aus dem Leben: ein sehr guter Freund neines Vaters. Der Mann ist 63, alleiniger Anteilsinhaber eines Mittelständigen Betriebes von ca. 600 Mitarbeitern, und genau das spiegelt sich auch in seinem Haus wieder: alles edel und qualitativ hochwertig, aber zugegebenermaßen teilweise nicht besonders hübsch. Achja, und ein absoluter HiFi- Fanatiker. Als ich ihn mal auf seinen Dreher (den Dual Golden One) angesprochen hatte, und warum er nicht so einen "High-End-Plattenspieler" hat, gab er mir folgende Antwort: "Ja meinst du, ich hätte es so weit gebracht, wenn ich bereit wäre für so viel Schund so viel Geld auszugeben?"

Edit:
@Haiopai: Sicher ermöglichen hohe Stückzahlen auch im Verhältnis niedrigere Preise. Dazu kommt natürlich auch noch die Inflation. Das mit dem 505-4/504-1 hatte ich halt so in Erinnerung- danke für die Korrektur


[Beitrag von Australis am 10. Dez 2010, 18:11 bearbeitet]
Detektordeibel
Inventar
#247 erstellt: 10. Dez 2010, 18:54

"Ja meinst du, ich hätte es so weit gebracht, wenn ich bereit wäre für so viel Schund so viel Geld auszugeben?"


"Vom ausgeben hab ich es nicht" sagte der Millionär und wieß die Leute an die Steinfließen auf den Treppenstufen umzudrehen.
Australis
Stammgast
#248 erstellt: 10. Dez 2010, 19:19

Detektordeibel schrieb:

"Vom ausgeben hab ich es nicht" sagte der Millionär und wieß die Leute an die Steinfließen auf den Treppenstufen umzudrehen. :D


So ist es bei ihm aber nicht. Es weiß Qualität schon zu schätzen und ist auch bereit das entsprechende Geld dafür auszugeben. Bei höherer Qualität auch entsprechend mehr. Der einzige Unterschied, den er macht: er unterscheidet zwischen wirklicher Qualität und Design-Blendern... So kommtes z.B. auch, daß in seiner Küche eben keine Gerätschaften von Siemens, Miele und ähnlichen Herstellern stehen sondern Profi-Geräte, welche eigentlich für den professionellen Einsatz in Restaurantküchen hergestellt wurden. Null Design, aber dafür gibt es qualitativ nichts besseres...


[Beitrag von Australis am 10. Dez 2010, 19:19 bearbeitet]
Haiopai
Inventar
#249 erstellt: 10. Dez 2010, 19:21

Australis schrieb:
Es weiß Qualität schon zu schätzen und ist auch bereit das entsprechende Geld dafür auszugeben. Bei höherer Qualität auch entsprechend mehr. Der einzige Unterschied, den er macht: er unterscheidet zwischen wirklicher Qualität und Design-Blendern...


Warum hat er dann einen Golden One ??
Australis
Stammgast
#250 erstellt: 10. Dez 2010, 19:28

Haiopai schrieb:

Warum hat er dann einen Golden One ?? ;)


Gute Frage aber soweit ich weiß hat er ihn mal als Geburtstagsgeschenk bekommen... Ich frag ihm nal, wenn ich ihn demnächst treffe
Fhtagn!
Inventar
#251 erstellt: 10. Dez 2010, 19:30

Australis schrieb:
als Geburtstagsgeschenk bekommen...


Geiz ist geil .
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