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Umfrage
Welche Fachzeitschriften lest ihr? (für Stereo)
1. Sereo (19.4 %, 21 Stimmen)
2. Stereoplay (8.3 %, 9 Stimmen)
3. Audio (7.4 %, 8 Stimmen)
4. AudioVideoPhoto Bild (4.6 %, 5 Stimmen)
5. andere (12 %, 13 Stimmen)
6. gar keine (41.7 %, 45 Stimmen)
7. kaufe regelmäsig alle!!! (6.5 %, 7 Stimmen)
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Welche Fachzeitschriften lest ihr? (für Stereo)

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Autor
Beitrag
Danzig
Inventar
#1 erstellt: 29. Jul 2004, 08:22
jo,
dann macht ma!!!
Oliver67
Inventar
#2 erstellt: 29. Jul 2004, 08:29
Ich habe gelogen

Ich hab mit "Gar Keine" gestimmt, dabei blättere ich doch Audio und Stereoplay gelegentlich in der Stadtbücherei durch. Dauert für beide zusammen ungefähr 5-10 Minuten

Oliver
HiFi_Addicted
Inventar
#3 erstellt: 29. Jul 2004, 08:37
es sind halt doch fast nur teuer Werbeprospekte. Die Selben Lobeshymen gibts in den Nomalen Foldern auch zu Lesen.
Konstantin
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 29. Jul 2004, 09:07
Ich habe früher mal "STEREO" und "Audio" gelesen.
Ich habe diese Zeitschriften nicht abonniert, sondern ab und zu mal im Laden gekauft, wenn es denn interessante Themen gab.
Im Sommer 1999 konnte ich auf dem Stadtflohmarkt einzelne "STEREO"-Ausgaben von 8/1994 bis 12/1997 für 5DM pro 6 Stück ergattern. Da habe ich zugeschnappt.
Die letzte "Stereo"-Ausgabe, die ich im Laden gekauft habe, war 1/1999.

Monatlich gekauft habe ich mir die Zeitschrift "Video" ab 12/1995. Ab 9/1996 habe ich diese Abonniert. Bis ich nach der Ausgabe 11/1997 gekündigt habe.
Dann habe ich mir nur noch ab und zu "Video" gekauft.
Ich finde, früher war diese Zeitschrift sehr interessant, mit "VideoAktiv" als Heft im Heft, wo man wertvolle praktische Tips zum Videofilmen bekommen hat.
Auch die Tests waren noch vergleichsweise kritisch.
Mit der Zeit entwickelte sich "Video" jedoch beinahe zu einem Klatschblatt. Ab 9/1997 wurde "VideoAktiv" abgeschafft, was schade war.
Dann kam 2001 irgendwann Verona Feldbusch mit der Werbung für einen JVC-Minicamcorder.
"Video" und "Audio" lese ich nur noch in der Bibliothek. Ich blättere die Zeitschriften einmal durch, und dann reicht es mir schon.

Den Fachzeitschriften für Hifi stehe ich heute im Vergleich zu früher sehr kritisch gegenüber, weil einige Elemente unglaubwürdig und nicht nachvollziehbar sind.
Zum Beispiel das Punktesystem von Audio.
Früher, am Anfang 1996, hatte der beste CD-Player 110 Punkte.
Heute hat der beste SACD-Player für die SACD-Wiedergabe 140 Punkte, im CD-Betrieb glaube ich 120 oder 125.
Da fragt man sich: Was ist denn der Maßstab?
Es muss doch eine Maximalpunktzahl geben, die den realen Originalklang darstellt und die nicht mehr durch einen Schallwandler oder durch eine Elektronikkomponente überschritten werden kann.
Bei Lautsprechern genauso: Man kann sich zunächst denken, für die fünf Kriterien "Neutralität", "Präzision", "Luftigkeit", "Lebendigkeit" und "Bassfundament" müsste eine Punktzahl von 100 Punkten das Maximum darstellen, mit dem Argument "originaltreuer als in der Realität geht´s nicht".
Doch immer wieder gibt es Lautsprecher, die in einzelnen Kategorien schon mal 110 oder gar 115 Punkte haben.
Wo ist die Grenze?

Es scheint, die Maximalpunktzahl wächst mit der Zeit nach oben, ohne eine Begründung abzugeben, wann denn Schluss sein wird.

Langweilig finde ich auch den High-End-Teil, außer es gibt Sensationen.


Gruß Konstantin
Fidelio
Stammgast
#5 erstellt: 29. Jul 2004, 10:13
Habe ImageHifi und Stereo im Abo.
Wollte ImageHifi kündigen, dann kamen Specials zu Hochwirkungsgrad-Lautsprechern. Nach dem nächsten Heft schaue ich weiter.

Das Stereo-Abo habe ich im Mai auf den Geburtstag bekommen.
Wird wohl nicht verlängert.

Lese seit fast 10 Jahren die "Fachpresse". Sieht für mich immer mehr wie Suchen und Ersetzen aus.


[Beitrag von Fidelio am 29. Jul 2004, 10:14 bearbeitet]
Friend_of_Infinity
Inventar
#7 erstellt: 29. Jul 2004, 10:29
Also ich habe in 1987 mit Audio angefangen, weil ich eine Art Marktübersicht brauchte (es gab´ da ja seit kurzer Zeit was tolles Neues: CD-Player)

März 1987 war meine erste Ausgabe (mit Infinity Reference Standard drin!).

Danach habe ich sie regelmäßig gekauft, später auch abonniert, bis sie mir zu überkandidelt wurde. Unter einem Jahreseinkommen pro Komponente war da eh´ nur alles Schrott... . Erst als der Redakteur, der dieses Gepräge zu verantworten hatte, woanders geparkt wurde (ist aber, glaube ich, inzwischen wieder da... ), ging es imho wieder etwas besser.

Dann kam noch Stereoplay hinzu, bis zu dem Zeitpunkt, indem wechselweise in beiden Zeitschriften (wie auch heute noch) dasselbe drinstand. Seitdem wähle ich nur noch sehr restriktiv nach Themen aus.

Aufgrund eines konkreten Tests habe ich dann mal STEREO auprobiert und fand sie eigentlich ganz gut. Ist imho jedenfalls die Kompetenteste der drei... .

Ein paar Dinge stehen für mich jedenfalls fest:

Es gibt keinen Zusammenhang zwischen Testergebnissen und dem Volumen der Werbung in den Zeitschriften... .

Neue Gehäusefarben bedeuten z.T. 10 Klangpunkte mehr... (z.B. Emitter Blue, also ein Emitter 1 plus in neuem Gewand, in AUDIO).

Was mal sehr gut war, ist auch heute noch mindestens sehr gut... (Infinity-LS).

Es gibt (preiswerte) DVD-Player, deren CD-Klang besser ist als bei manchen High-End CD-Playern... .

Erst ab einem Jahreseinkommen pro Komponente wird es auch im Videobereich erst gut... (schön, wenn man Leute zwischen Schwesterzeitschriften hin- und her verschieben kann... ).

Aber zurück:
Zwischendurch lese ich noch Heimkino und gelegentlich Audiovision.

Abonnieren würde ich nur wieder, wenn das Werbegeschenk passt und dann auch nur für die Mindestlaufzeit!
Friend_of_Infinity
Inventar
#8 erstellt: 29. Jul 2004, 11:01
Ich muss in einem Punkt Abbitte leisten:


Emitter Blue, also ein Emitter 1 plus in neuem Gewand


Technisch ein wenig verändert gegenüber dem 1 plus ist der Clear Blue schon...

Aber 110 Punkte gegenüber 105 für einen HD mit Akku spricht eher für taube Ohren... das Akku-Netzteil ist ein Quantensprung!
Mohol
Stammgast
#9 erstellt: 29. Jul 2004, 11:29
Ein schönes Thema.
Die erste Zeitschrift habe ich mir 1982 in meiner frühesten Jugend gekauft.
Jahrelang habe ich dann Hifi Vision gelesen. Es gab damals in dieser Zeitschrift Artikel zu Themen und Geräten, die nicht immer so "in" waren. Ich denke nur an die vielen Berichte zum Thema Lautsprecherselbstbau. Das wurde in anderen Zeitschriften auch behandelt, aber meiner Meinung nach nicht mit dieser Ausführlichkeit.
Ich weiß gar nicht mehr, wann Hifi Vision eingestellt wurde. Muß irgendwann in den 90`ern gewesen sein.

Heute gefällt mir die Stereo am besten. Ich finde diese noch am meisten objektiv und es werden eben auch Namen vorgestellt, die man woanders nicht liest. Ich kaufe sie mir aber nur unregelmäßig.

Regelmäßiger kaufe ich mir aus nur einem einzigen Grund die Stereoplay: Wegen der sehr guten CD-Besprechungen.
Hier unterstelle ich eine weitgehende Objektivität, da wohl keine anderen Interessen zu vermuten sind. Ich habe dadurch schon sehr viele CD-Perlen zu Hause, von denen ich sonst wahrscheinlich nie erfahren hätte.
Der Rest ist halt Information.

Gruß
Dieter
mnicolay
Inventar
#10 erstellt: 29. Jul 2004, 11:47
Ich lese themenbezogen was mir wo gefällt, da ist mir der Name der Publikation nicht so wichtig.
Als Einkaufs- oder Entscheidungshilfe hilfe sehe ich die Beiträge weniger, eher als nette Unterhaltung oder Denkanstöße, so ähnlich und vielschichtig wie die Threads hier im Forum
Gruß
Markus
lucasleister
Gesperrt
#11 erstellt: 29. Jul 2004, 12:05
Hy,

da ich jeden Tag mit der Bahn nach Stuttgart unterwegs bin, schaue ich öfters im "Presse Shop" im HBF vorbei. Dort kann man sich durch alle Zeitschriften (auch ausl.)schmökern, ohne von einem übermotivierten Verkäufer angebläht zu werden. Für alle Moralapostel vorweggenommen: Ich blättere das Heft durch und es ist nachher trotzdem wie neu, wie wenn es mein Eigentum wäre!!!! Wenn mehrere interessante Artikel in einem Heft enthalten sind wird es gekauft. Ja, die CD-Kritiken sind in eigentlich allen Heften gut gemacht. Wo aber auch sehr viele Infos zu erfahren sind ist z.B. im WOM-Magazin von WOM im Piranha und ich glaube im INTRO oder so ähnlich. Dort sind für alle Musikrichtungen sehr gute Tips über Neuerscheinungen!

Rüdiger
RealHendrik
Inventar
#12 erstellt: 29. Jul 2004, 13:35
Ja, früher, da habe ich auch mal... Meine bevorzugte Gazette war stereoplay (als "Rechtsnachfolger" von Hifi Stereophonie), die noch unter Karl Breh einen Mann mit Sachverstand und genügend kritischem Weitblick an der Spitze hatten. Dicht gefolgt von Stereo, die allerdings eher technokratisch waren (aber zum Glück eine abweichende Meinung als die anderen Zeitungen hatten), und hin und wieder Hifivision, aber die war immer etwas "populistisch". Der Niedergang war beschlossen, als Gerald O. Dick von der Bildfläche verschwand...

Seit etwa einem Jahrzehnt habe ich aber überhaupt nicht mehr in diese Zeitungen reingeguckt, erst vor einigen Wochen habe ich mir - mal wieder - eine Stereo geleistet. Aber, o Schreck, was musste ich da sehen!? Alles nur noch - entschuldigt - abgehobener Blödsinn. (Nur Politiker machen noch mehr Blödsinn.) Bei den noch ausliegenden Stereoplays und Audios sah es leider auch nicht viel besser aus.

Meine Meinung: Die Tendenz hatten solche Fachzeitschriften schon immer, aber jetzt sind sie nur noch zum Sprachrohr der UE-Industrie verkommen. Prospekte, für die man auch noch bezahlen soll...

Meine Stimme - logíscherweise: Gar keine!

Gruss,

Hendrik
Friend_of_Infinity
Inventar
#13 erstellt: 29. Jul 2004, 13:46
Ich hab´ übrigens auch nicht abgestimmt!

Mehr als ein Knopf geht ja nicht...
crazy_gera
Stammgast
#14 erstellt: 29. Jul 2004, 13:52
an Konstantin,
Video-Aktiv ist eigene Zeitschrift geworden und erscheint zweimonatlich.mfg gera
ukw
Inventar
#15 erstellt: 29. Jul 2004, 14:15
Ich schließe mich RealHendrik an, ähnlich gehts mir auch.

Hier im Forum wird man über neue Geräte informiert.
Im Netz finde ich die Infos dazu.
Wieviel Ohren, Sterne oder Klangpunkte dazu kommen ist mir wurscht.
Mit Objektivität hat das Testniveau garantiert nichts zu tun.

Ehr mit Spießrutenlaufen:
Wie tue ich keinem Weh und sage zu jedem noch so schlechten und überflüssigen Teil was Gutes?

Die leben schließlich zum Großteil von den Annocen der Hersteller -

Wessen Brot ich fress dessen Lied sing ich ...

Ab und an kaufe ich mir eine Klang & Ton, denn im Lautsprecher liegen 95% vom Verbesserungspotential unserer Anlagen.

[provozier] Die restlichen 5% woanders, aber nicht im Kabel :D [/provozier]
-scope-
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 29. Jul 2004, 14:15
Hallo,

Ich lese eigentlich keine dieser Zeitschriften laufend, obwohl ich etwa 400 stck habe. Ein Arbeitskollege hat ein Audio-Abo, und alle 6 Monate bekomme ich einen Packen, da er sie sonst entsorgen würde.

Ich halte die Zeitschriften für sinnvoll, da man einen Überblick über den momentanen (und dem in meinem Fall damaligen)Markt bekommt.

Der "Zirkus" den die Redakteure dort schreiben kann ich teilweise verstehen. Irgendetwas muss man dem Käufer des Blättchens ja erzählen, damit er seinen Weg findet.

Und da besondes die Geröte der hohen Preisklassen ohnehin meist sehr gut sind, können die wohl kaum schreiben :

"Alle diese Verstärker sind gut....suchen Sie sich einen aus..."
Das wäre wohl dann das Ende der Zeitschrift.

Und darum geht es dort immer weiter in Richtung Räucherstäbchen
Horn-Fan
Stammgast
#17 erstellt: 29. Jul 2004, 14:25
Ich lese alle was mir in die Finger kommt.

Bin 1988 mit Hifi Vision angefangen.
Die gibts ja leider nicht mehr.

Stereo, Stereoplay, Audio, Image Hifi, Hifi Exclusiv, Klang & Ton etc.

Von allem etwas...mal die dann die.

Liegt auch immer an den Titel Themen.
Wenn mich was besonders interesiert kauf ich mir das Heft.

Gruß Holger
Gothic-Beast
Stammgast
#18 erstellt: 29. Jul 2004, 16:06
Hab mir mal ne STEREO gekauft. Und seit sich bei einem, dem bei seiner Anlage geholfen wurde weil er mit dem Klang nicht zufrieden war beim Verstärkerwechsel und Lautsprecher umstellen klanglich kaum etwas getan hat aber dann bei den Supermegakabeln die Sonne aufging, kauf ich diese Zeitschrift nicht mehr.
-scope-
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 29. Jul 2004, 16:51
Hallo,

Jawoll...die Rubrik nennt sich "Homeservice" oder so ähnlich.

Ich hab mir den Schmu ein paar mal durchgelesen.

Nachdem dann Dinge wie:

Ältere und neuere Geräte harmonieren (grundsätzlich?) nicht zusammen...

Rack-schrauben nachziehen und alles wird gut....

Stecker rumdrehen und die Sonne geht auf....


usw...kamen, hab ich das Blatt zugeschlagen
hoschna
Stammgast
#20 erstellt: 29. Jul 2004, 19:47
Ich lese die ersten drei
Da ich an einer Tankstelle arbeite,bietet sich das kostenlose blättern an
Gruss Lars
onload
Stammgast
#21 erstellt: 30. Jul 2004, 08:49
Ich hatte bist vor paar Wochen die Audio im Abo - ich als eher zwei-Kanalo konnte die ganzen 500 Euro 5.1 Receiver Tests nicht mehr sehen. Wobei ich nicht die Preisklasse niedermachen will.

Eigentlich hat die Audio so ein brutales Bravo-Niveau bekommen und wurde zum Gemischtwarenladen. Ich werde mir in Zukunft einfach hier und da mal die Zeitschrift kaufen, die mir gefällt und den Inhalt nur zur Hälfte glauben

Aber ich habe bei der Audio zum Schluss sogar richtig gemerkt, wie probiert wurde Verstärker oder CD-Player verzweifelt in die Spitzenklasse zu schreiben, nur damit der eine oder andere Schreiblinger mit tollen Weihachtsgeschenken vom Vertrieb bedacht wird

Grüßle
On
larry55
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 30. Jul 2004, 09:25
Ausser im netz herumzugeistern , lese ich überhaupt keine Hifi/HighEnd Publikationen mehr .
Audiophile fand ich nicht schlecht (wenig Reklame,nette Fotos), gibt´s aber leider nicht mehr .......

Ansonsten hör´ich mein eigenes sehr lebendiges Dream-Set-up......

greetz
AH.
Inventar
#23 erstellt: 30. Jul 2004, 11:28
Das sind keine Fachzeitschriften.

Fachzeitschriften sind z.B.

Acustica
Journal of the Audio Engineering Society
Rundfunktechnische Mitteilungen

Auf Laienniveau angesiedelt (vielleicht vergleichbar einer Laien-Publikation wie "Spektrum der Wissenschaft") und recht praxisorientiert ist:

Production Partner

Audio, Stereo, Stereoplay etc. sind Publikumszeitschriften und der Müll eines durchgedrehten Marktes. Kabelklang und der ganze andere Voodoo-Wahnsinn lassen grüßen.

Gruß

Andreas
martin
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 30. Jul 2004, 12:58
Durch einen Freund bei der Motorpresse komme ich zu Audio und Stereoplay. Er bringt sie zum Netzwerker-Stammtisch-Treffen mit, wo die Kollegen auch schon sehnsüchtig drauf warten, um wieder mal herzlich abzulachen.

Früher dachte ich immer, die Leserbriefe seien gefaked. Seit es Internet-Foren gibt weiß ich, diese Leute gibt es tatsächlich

Grüße
martin
Horn-Fan
Stammgast
#25 erstellt: 30. Jul 2004, 13:15



Früher dachte ich immer, die Leserbriefe seien gefaked. Seit es Internet-Foren gibt weiß ich, diese Leute gibt es tatsächlich


Da ist was dran.

Was ich allerdings nicht so ganz verstehe ist die Tatsache das einige die Zeitschriften nicht mehr lesen, nur weil dort auch über "Voodoo" berichtet wird.

Ich persönlich finde solche Berichte / Tips sehr interessant und versuche sie zu beherzigen.

Keiner kann mir sagen das der 08/15 49€ CDP aus dem Baumarkt genauso gut klingt, wie ein guter "Markenplayer" der 1000€ Klasse.
Da gibts sehr wohl Unterschiede.

Außerdem finde ich solche Aussagen sehr ungerecht den Leuten gegenüber, die hier im Forum auch an Voodoo glauben.


Gruß Holger


[Beitrag von Horn-Fan am 30. Jul 2004, 13:16 bearbeitet]
John_Bowers
Hat sich gelöscht
#26 erstellt: 30. Jul 2004, 15:04
Ich hole mir ab und zu die Stereoplay oder Audio sowie diverse Heimkino-Zeitschriften (auch wegen DVD-Kritiken), um auf dem Laufenden zu bleiben, was der Markt so hergibt. Was die Bewertung der Tests betrifft, muss man sich nur angewöhnen, diese wie Arbeitszeugnisse zu lesen. Die Redakteure schreiben eben wohlwollende Berichte, so wie ein Arbeitgeber verpflichtet ist, auch einem unliebsamem Arbeitnehmer ein wohlwollend formuliertes Zeugnis zu erteilen. Es kommt darauf an, die schönfärberischen Formulierungen kritisch zu hinterfragen und auf Auslassungen zu achten. Unbestechlich sind die Messwerte, selbst wenn diese wieder mit beschwichtigenden Formulierungen kommentiert werden ("im Mittel ausgeglichener Verlauf" heißt eben bei einem Frequenzgang, dass er Schwachstellen hat).


[Beitrag von John_Bowers am 30. Jul 2004, 15:06 bearbeitet]
ruhri
Stammgast
#27 erstellt: 30. Jul 2004, 22:07
Hallo zusammen,

ich finde, die meisten von Euch gehen zu streng mit der Hifi-Presse ins Gericht. Fachpresse, da kann man sich schnell darauf einigen, ist es sicherlich nicht. Im Gegensatz zu den Hifi-Berichten in Mens Health oder Playboy bringen Sie aber schon gute Infos zu neuen Geräten und CDs.

Die Behauptung der Käuflichkeit wird hier im Forum ja des öfteren wiederholt, aber nie am konkreten Fall bewiesen. Die Abhängigkeit von Hersteller und Hifi-Presse ist wechselseitig und wird m. E. von den meisten hier einseitig überbewertet.

Zu den Tests:

Plus:
Völlige Fehlurteile kann sich die Presse nicht leisten, da von ihrer Glaubwürdigkeit der Verkaufserfolg (und damit Werbemittel) abhängig ist.

Die Tester haben viele vergleichbare Modelle in klangoptimierten Räumen zur Verfügung.

Im Gegensatz zu den Infos im Internet, die in der Regel anonym sind und deren Qualität man nur selten beurteilen kann (guckt Euch mal hier im Forum um), sind die Autorennamen bekannt. Die Redakteure haben einen Ruf zu verlieren, ihr Arbeitsplatz hängt letztlich von der Qualität ihrer Arbeit ab. Ich unterstelle, dass sie sich in der Regel gut mit Hifi auskennen. Manche besser, manche schlechter, so wie in jedem Beruf.

Die Geräte können auch technisch untersucht werden.

Minus:
Man weiß nicht, ob die Tester "Spezialgeräte" von den Herstellern bekommen haben.

Irren ist menschlich, auch bei Testern.

Menschen haben unterschiedliche Hörpräferenzen.

Es gibt eine (wechselseitige) Abhängigkeit zwischen Hersteller und Hifi-Presse.

Übertreibungen machen Artikel interessanter.

Was bleibt also?
Zwischen den Zeilen lesen.

Wer sicher gehen will, muss Probe hören.

Artikel von verschiedenen Autoren zum gleichen Gerät lesen.

Die Meinungen von anderen akzeptieren, auch wenn man sie nicht teilt.

Nicht alles so ernst nehmen.

Wem das alles nicht passt, der gucke sich doch einfach nur die Bilder an, macht auch Spaß. Das gilt übrigens auch für Mens Health und Playboy.

Grüße

Ruhri
nobex
Stammgast
#28 erstellt: 31. Jul 2004, 08:13
Hallo Miteinander,

wenn die Zeitschriften nicht so surround-/computerlastig wären würde ich auch ab und zu schmunzelnd einen Kabelklang-Artikel überfliegen aber so lese ich gar keine mehr. Ok, wenn mal eine Neuanschaffung ansteht werden mal ein bis zwei Zeitschriften für einen Preisüberblick geholt aber das ist eher selten.

Gruß Robert
highfreek
Inventar
#29 erstellt: 01. Aug 2004, 07:21
Hallo, wer aber wie ich immer über Neuheiten im Bilde sein will, liest eben doch Stereo- oder so!
Zum beispiel Technics neuen SL DZ 1200! Coooool das Ding!
ratte
Stammgast
#30 erstellt: 01. Aug 2004, 18:48
hab für "kaufe alle" gestimmt. Stimmt nicht ganz, ich kauf die nicht, ich bekomm die so. Weil ich für die Fachpresse arbeite.
Und aufgrund meiner Efahrung finde ich einige der hier wiedergegebenen Meinungen ziemlich albern. Selbst keinerlei Erfahrungen, bis dato keine Redaktion mal vor Ort besucht (ja, das geht!) aber mosern und alles besser wissen. Ist ja auch so einfach

gruss
ratte
Mohol
Stammgast
#31 erstellt: 02. Aug 2004, 08:08
Hallo ratte,

dann erkläre mir mal folgendes:

Irgenwann Ende der achtziger Jahre wurde in einer Hifi-Zeitung ein Testbericht über einen relativ preiswerten Lautsprecher von Teufel durchgeführt. Dieser LS war von da an die Top-Referenz in dieser Zeitschrift.
Kurz danach wurde nach meinen Infos dieser Schreiber seinen Job los. Interessant.

Zweitens stelle ich fest, daß in den meisten Zeitschriften, nicht in allen, bestimmte Hersteller nicht auftauchen bei Bewertungen. Warum ? Weil diese Hersteller nie Werbeanzeigen schalten ? Oder/und weil sie viel preiswerter und besser sind als viele andere ?
Ich könnte das unendlich fortsetzen.

Und wenn ich schon Klangbeurteilungen höre wie, klingt gepresst oder das Musikgeschehen wirkt sehr aufgeräumt.

Nein, das ist nicht mein Ding.

Die CD-Beurteilungen finde ich dagegen klasse.

Gruß
Dieter
sommerfee
Hat sich gelöscht
#32 erstellt: 02. Aug 2004, 08:56

Irgenwann Ende der achtziger Jahre wurde in einer Hifi-Zeitung ein Testbericht über einen relativ preiswerten Lautsprecher von Teufel durchgeführt. Dieser LS war von da an die Top-Referenz in dieser Zeitschrift.


Es kam ja noch viel besser: Die B&M 20, damals Referenz von Audio, wurde von eben diesem Magazin nach Strich und Faden verrissen. Ein paar Monate später aber schon war diese Bewertung aus der Bestenliste gestrichen

Und noch was zum Thema "albern": Albern ist es, die Klangcharakteristik eines Gerätes auf eine simple, ganze Zahl zu reduzieren und einem dies als seriöse Wertung verkaufen zu wollen. Und albern sind die heutigen Artikel; ein Vergleich mit einer jeweils älteren Ausgabe bringt es an den Tag: Mehr Buzzwords, mehr Marketinggelaber, weniger fundierte Tests, weniger Meßwerte. Ein kontinuierlicher Trend, von Jahr zu Jahr. Um das feststellen zu können, braucht man keine eigenen Erfahrungen und schon gar keine Redaktion vor Ort besucht zu haben.

Gruß,
Axel
ratte
Stammgast
#33 erstellt: 02. Aug 2004, 09:19
Hi Mohol


dann erkläre mir mal folgendes:

Irgenwann Ende der achtziger Jahre wurde in einer Hifi-Zeitung ein Testbericht über einen relativ preiswerten Lautsprecher von Teufel durchgeführt. Dieser LS war von da an die Top-Referenz in dieser Zeitschrift.
Kurz danach wurde nach meinen Infos dieser Schreiber seinen Job los. Interessant.


Derartige Beispiele könnte ich noch einige mehr nennen. Ich hab ja nie behauptet, dass _alle_ Leute bei der Fachpresse wissen, was sie tun. Aber in welcher Branche ist dies schon der Fall? O. g. Beispiel sagt mir nix (vielleicht, wenn Du mir Namen nennen würdest - bin in der Branche seit 1996), aber meine Vermutung ist folgene: Der Mann wurde nicht gegangen, weil er einen günstigen LS zur Referenz machte und andere LS-Hersteller damit brüskierte, denn das Erklären von Referenzen/Empfehlungen ist ein Thema des redaktionellen Teams. Da haben also viele mitzureden, beispielsweise auch der Anzeigenverkauf, der ja den Hersteller dann angeht und versucht, ihm Anzeigen mit dem "Testergebnis" wie 5Ohren / Sterne / 100 Punkte / was-weiß-ich zu verkaufen. Wenn der also gehen musste, dann deshalb, weil er falsch gestestet hat. Denn dies wird normalerweise aufgrund des Aufwands nicht doppelt gemacht, es obliegt alleine der Verantwortung des Testers. Und wenn natürlich eine Redaktion ein Gerät enpfiehlt, dass aber das Versprochene nicht hält, so ist dies natürlich höchst unangenehm. Und u.U. auch das Ende des Testers.



Zweitens stelle ich fest, daß in den meisten Zeitschriften, nicht in allen, bestimmte Hersteller nicht auftauchen bei Bewertungen. Warum ? Weil diese Hersteller nie Werbeanzeigen schalten ? Oder/und weil sie viel preiswerter und besser sind als viele andere ?


Nein. Nichts wäre einer Redaktion lieber, als "DAS" Schnäppchen vorstellen zu dürfen. In Zeiten, wo das Anzeigenvolumen massiv zurückgeht (allein seit Q3/2002 umd über 40%) ist die Auflage das, was Geld bringt. Nun stell Dir mal vor, wenn eine Zeitschrift den Laustsprecher-Hammer vorstellen könnte, der nur halb so viel kostet wie klanglich vergleichbare Geräte. Und die Redaktion XYZ hats entdeckt.
Ausserdem ist es ein Irrtum zu glauben, man teste das, was auch in den Anzeigen zu finden ist. Es ist genau andersrum. Man überlegt sich erst ein Thema, das derzeit den Nerv der Leser trifft und deshalb Auflage verspricht. Wenn der Test dann durchgeführt wird, werdem die Hersteller angegangen, damit sie eine Anzeigen schalten. Denn erst dann hat man die nötigen Argumente: Das Thema XY steht auf dem Titel, also die Leute, die das Heft kaufen, interessieren sich genau dafür. Diese fokusierte Zielgruppe läßt sich dann an die Herseller verkaufen. Es gibt wenige AUsnahmen wie B&W, die regelmäßig buchen, unabhängug vom Inhalt. Das sind diese Firmen, deren Anzeigen man auch im Focus oder Spiegel findet. Der Großteil schaltet Anzeigen nur in der Fachpresse und auch nur anhand der Themen im Heft.
Warum findet man nun manche Herseller in keinem Testheft? Wenn man den Hersteller fragt, dann deshalb, weil die Tester ja eh keine Ahnung haben. Meiner Erfahrung nach sind die Gründe eher derart, dass der Hersteller zu klein/zu geizig ist, Rezensionsexemplare zu stellen oder - m.E. der häufigste Fall, der Hersteller über Mängel seines Produktes durchaus Bescheid weiß und einfach Schiss hat, dass dies mal jemand der Öffentlichkeit vorstellt (wobei ja echte Nieten eh nicht im Heft erscheinen). Denk doch mal nach: wenn die viel preiswerter/besser wären, dann wüsste die Öffentlichkeit was davon. Das ist genauso ein Blödsinn wie die oft gehörte Aussage "wir investieren lieber in unsere Produkte anstatt in Werbung". Jeder, der betriebswirtschaftlich ausgebildet ist wird bestätigen, dass dieses Geschäftsmodell bestefalls in absoluten Nischenmärkten funktionieren kann.




Und wenn ich schon Klangbeurteilungen höre wie, klingt gepresst oder das Musikgeschehen wirkt sehr aufgeräumt.

Nein, das ist nicht mein Ding.


Tja, Klang zu beschreiben ist halt nicht einfach. Im Vergleichstest gehts noch eher. Aber welche Chance hat den z.B. ein Image HiFi-Autor, ausser druch blumige Sprache zu versuchen, den Klang zu beschreiben. Wer mal bei solchen Tests dabei war, egal ob Redaktion oder im HiFi-Laden, der kann mit dieser Sprache meist schon was anfangen. Klar wäre es einfacher zu schrieben, Kiste XY klingt "einfach GEIL". Dabei blieben aber zu viele Details auf der Strecke.


gruss
ratte
ratte
Stammgast
#34 erstellt: 02. Aug 2004, 09:28

Es kam ja noch viel besser: Die B&M 20, damals Referenz von Audio, wurde von eben diesem Magazin nach Strich und Faden verrissen. Ein paar Monate später aber schon war diese Bewertung aus der Bestenliste gestrichen


Schon mal dran gedacht, dass es vielleicht wirklich einen guten Grund (oder auch deren viele) dafür gab, dass die HiFiVision relativ zügig vom Markt wieder verschwand?



Albern ist es, die Klangcharakteristik eines Gerätes auf eine simple, ganze Zahl zu reduzieren und einem dies als seriöse Wertung verkaufen zu wollen.


Das wird vom Leser so gewünscht. Wers nicht haben will --> Image HiFi



Mehr Buzzwords, mehr Marketinggelaber, weniger fundierte Tests, weniger Meßwerte.

...mehr Tests von billig-Kram, unklarer Fokus Stereo oder Mehrkanal, Themen ohne direkten Bezug zur Musik wie MP3 und so weiter. Das sind lediglich Reaktionen auf die Wünsche der Leser. Ich bin nicht wirklich unglücklich darüber, nicht mehr an vorderster Testfront stehen zu müssen.

Aber um das gings ja hier nicht. Der Tenor on oben war ja eher dahingehen, dass eh alles Sch* ist, was geschrieben wird und die Leute in den Magazinen null Ahnung haben. Und dagegen wollte ich mich mal wehren, weil das so einfach nicht stimmt.
gruss
ratte
martin
Hat sich gelöscht
#35 erstellt: 02. Aug 2004, 09:34
Hi,

natürlich kann man über den Dingen stehen, zwischen den Zeilen lesen, sich an den Bildern erfreuen und sehen, was es Neues auf dem arkt gibt.
Damit wird man aber dem vermeintlichen Anspruch dieser Presse nicht gerecht.

'Audio' z.B. betont, dass Neutralität bei LS-Tests das wichtigste Kriterium sei. Es wird auch mit einem eigenen Messraum geworben, der derartige Referenzbedingungen habe , dass er gar zu einem allgemein anerkannten Standard erhoben werden soll.
Man darf also grundsätzlich von einer Seriösität ausgehen, die sich die Redaktion aufgrund der genannten Absicht und den Bedingungen auch verdient. Ich gehe auch davon aus, dass die Personen, die die Messungen vornehmen, auch Ahnung haben.
Das Problem ist, wie auch schon angesprochen, wie die Ergebnisse interpretiert werden. Die letzten verfärbenden und resonierenden Schallschleudern werden als 'ausgewogen' oder sonstwie euphemistisch in Bildunterschriften umschrieben, anstatt auf die konstruktiven Mängel aufmerksam zu machen. Von den lächerlichen Kommentaren im Text ganz zu schweigen.
Es handelt sich m.M. deshalb um bewusste Verschleierung von konstruktiven Schwächen - und das ist einfach widerwärtig.

Ins Satirische gleitet dieser Gesichtspunkt ab, wenn auf der einen Seite die gröbsten konstruktiven Mängel unter den Teppich gekehrt werden, mit einer fast schon pathologischen Akribie aber man versucht, 'Kabel- oder Rackklang' messtechnisch auf die Spur zu kommen

Dabei könnte man den Spagat ohne Gesichtsverlust wagen: Die 'Soundfreunde' auf die dafür verantwortlichen Merkmale aufmerksam machen, die Schwächen also positiv darstellen, und gleichzeitig aufzuklären, was hohe Wiedergabetreue bedeutet.
Die stp hatte in der Vergangenheit so etwas angedeutet: verschiedene Hörertypen kreeirt, diverse Soundhörer und einen 'Hifi-Puristen'. Man konnte allein am FQ-Verlauf der dargestellten Messung sagen, welchen LS sie dem jeweiligen Typen als Fazit zuordnen
Zugegeben, ein bescheidener Anfang voller Widersprüche - aber selbst der wurde geopfert

Grüße
martin
Friend_of_Infinity
Inventar
#36 erstellt: 02. Aug 2004, 09:36

Meiner Erfahrung nach sind die Gründe eher derart, dass der Hersteller zu klein/zu geizig ist, Rezensionsexemplare zu stellen


Und genau daran krankt das System auch... Serienexemplare aus dem Laden sind angesagt und nicht Exemplare der Hersteller, von denen niemand mit Sicherhiet sagen kann, ob sie "vorbehandelt" sind oder nicht (zugegeben: viele Hersteller haben das gar nicht nötig).

Die Gebrauchtware geht doch sowieso über Preisausschreiben wieder raus... .
ratte
Stammgast
#37 erstellt: 02. Aug 2004, 09:46


Meiner Erfahrung nach sind die Gründe eher derart, dass der Hersteller zu klein/zu geizig ist, Rezensionsexemplare zu stellen


Und genau daran krankt das System auch... Serienexemplare aus dem Laden sind angesagt und nicht Exemplare der Hersteller, von denen niemand mit Sicherhiet sagen kann, ob sie "vorbehandelt" sind oder nicht (zugegeben: viele Hersteller haben das gar nicht nötig).

Die Gebrauchtware geht doch sowieso über Preisausschreiben wieder raus... .


Nein, das geht nicht. Nicht nur wegen der Kosten. Sondern wegen der Produktaktualität. Ein monatliches Magazin hat eine Vorlaufzeit bei Tests von 2 bis 6 Monaten. Das ist oft der Lebenszyklus von Elektrogeräten. Drum kommen die ersten Testmuster direkt aus Japan. Eine Modifikation seitens des Herstellers ist somit nicht ausgeschlossen. Allerdings versucht man mit Stichproben aus dem Laden solchen Machenschaften auf die Schliche zu kommen.
Und ja, die Rezensionsexemplare werden bisweilen verlost.

@martin:
Kannst du mal ein paar Beispiele nennen? Würd mich wiklich mal interessieren, wo konstruktive Mängel verschwiegen werden. Wenn Du natürlich auf so "grundsätzliches" anspielst wie beispielsweise, dass passive LS grundsätzlich eine Fehlkonstruktion sind, weil ja nur aktiv kann klappen, dann hast du natürlich recht.


gruss
ratte
GoodMusic
Ist häufiger hier
#38 erstellt: 02. Aug 2004, 10:09
Hi

Also ich habe früher mal ein paar Testzeitschriften gelesen. Habe mir auf Empfehlung dieser Testzeitschriften auch ab und zu mal ein paar Geräte angesehen. Die besten Geräte einer Preisklasse oder den *****-Tip... Meistens wars eine rießen Enttäuschung! Was da für Geräte gelobt werden... Also ich weiß nicht.


Die wirklich guten Sachen wird man meiner Meinung nach nie in den Testzeitschriften finden! Und das ist zum Teil auch gut so! Ich kenne auch ein paar Hersteller, von denen ich weiß, das die ihre Produkte garnicht von solchen getestet haben wollen.... dann würden all die Spinner, die immer das neuste, gut getestete Zeugs haben wollen bei ihnen auf der Matte stehen... sicher.. sie verkaufen dadurch weniger...

Zitat:
"Denk doch mal nach: wenn die viel preiswerter/besser wären, dann wüsste die Öffentlichkeit was davon. Das ist genauso ein Blödsinn wie die oft gehörte Aussage "wir investieren lieber in unsere Produkte anstatt in Werbung". Jeder, der betriebswirtschaftlich ausgebildet ist wird bestätigen, dass dieses Geschäftsmodell bestefalls in absoluten Nischenmärkten funktionieren kann"

@ratte: Also, wenn ich sowas höre/lese, dann steigt bei mir Hutschnur nach oben!

... und genau deshalb wird man in den Testzeitschriften auch nix wirklich gutes und preiswertes finden!

Und bitte was ist daran falsch, als Hersteller in seine Produkte und nicht in die Werbung zu investieren?

Grüße...


[Beitrag von GoodMusic am 02. Aug 2004, 10:11 bearbeitet]
Friend_of_Infinity
Inventar
#39 erstellt: 02. Aug 2004, 10:15
Ist das mit dem Vorlauf wirklich so lang?

Dann dürften die Tests aber doch schon vor Erscheinen der Geräte herauskommen!? Regelmäßig ist das aber erst dann der Fall, wenn die Geräte - zumindest theoretisch - schon zu erwerben sind.

Der Grund, dass man von Seiten der Verlage die Testberichte/-ergebnisse dann offensichtlich etwas zurückhält, dürfte doch eher darin zu sehen sein, dass man den Herstellern und Händlern Gelegenheit zum Abverkauf ihrer Bestände an Auslaufmodellen/Vorgängermodellen ohne allzu große Einbußen geben will.

Warum ist das mit dem Vorlauf so lang?

Gerät einspielen 2 Wochen, Kabel auswählen 1 Woche (die Referenz-Kette, an der gehört wird, steht ja eh schon fest), Hörsession (mit Quervergleichen) im Team 1 bis 2 Tage. Artikel schreiben dauert vermutlich ca. 0,5 bis 1 Tag (Textbausteine , den Rest diktieren, korrekturlesen, überarbeiten). Setzen und drucken schafft man theoretisch von einem Tag auf den anderen...

Das ist bei mir in Summe in etwa der Monat, der zwischen zwei Ausgaben liegt...

Wo ist mein Denkfehler?


[Beitrag von Friend_of_Infinity am 02. Aug 2004, 10:17 bearbeitet]
martin
Hat sich gelöscht
#40 erstellt: 02. Aug 2004, 10:16
@ratte

Ich bitte Dich. Schlag jede x-beliebige stp oder Audio auf, die einen LS-Test beinhaltet. Die Schwachpunkte stechen einem förmlich ins Auge. Offensichtlich wird auch mehr gemesen, als veröffnetlicht wird. Ich erinnere mich an Kommentare in der AUDIOphile ('Aus dem Messlabor'), wonach Messungen kommentiert werden, gleichzeitig aber darauf hingewiesen wird, dass diese nicht abgebildet sind Wen soll solch Vorgehen befriedigen?
Traurig auch, wenn schon bei den wenigen Messungen, die man dem Leser zumuten mag, die meisten LS schon von vornherein für hochwertige Wiederegabe ausscheiden.

Grüße
martin
ratte
Stammgast
#41 erstellt: 02. Aug 2004, 10:28


@ratte: Also, wenn ich sowas höre/lese, dann steigt bei mir Hutschnur nach oben!

... und genau deshalb wird man in den Testzeitschriften auch nix wirklich gutes und preiswertes finden!

Grüße...


Hi, wenn Du deine Hutschnur wieder gefunden hast, dann sag mir doch mal, was genau an meiner Aussage so befremdlich ist.



Und bitte was ist daran falsch, als Hersteller in seine Produkte und nicht in die Werbung zu investieren?


Die Absicht auf Gewinnmaximierung fehlt, die eigentlich Grundsatz jeglichen geschäftlichen Treibens sein sollte. Hobbiisten und Wohltäter mal ausgenommen.



Warum ist das mit dem Vorlauf so lang?

Gerät einspielen 2 Wochen, Kabel auswählen 1 Woche (die Referenz-Kette, an der gehört wird, steht ja eh schon fest), Hörsession (mit Quervergleichen) im Team 1 bis 2 Tage. Artikel schreiben dauert vermutlich ca. 0,5 bis 1 Tag (Textbausteine , den Rest diktieren, korrekturlesen, überarbeiten). Setzen und drucken schafft man theoretisch von einem Tag auf den anderen...

+ Produktions/Prepressphase 1 bis 2 Wochen + Drucken 3 bis 8 Tage + Distribution über die Grossisten 2 bis 4 Tage.

Und davor kommt noch Heftplanung, Seitenplanung, Produktion der Periodica wie Bestenlisten etc. Schneller als 2 Monate vorher ist das bei Tests nicht zu machen. Nur die Branchnews werden "last Minute" geschrieben.


@Martin:
Die Messungen werden tatsächlich nicht alle abgedruckt. Da geht die Rechnung zwischen Kosten (Seiten... )und Interesse der Leser nicht auf.
Ich kann Dir Zahlen von anderen Testlabors von uns und anderen Verlagen nennen:
Beim Test eines TFT-Monitors (für Computer) fallen ca. 600.000 Messwerte an, die auch konsolidiert wenig Aussage für die meisten Leser haben.
Im Testlabor für Foto-Objektive / Digicams werden teilweise mehrere Millionen Testwerte gemessen. Diese dann in Kurven dargestellt hat für den interessierten Leser eine deutliche Aussage. Aber der durchnittliche Leser will unten sehen: "Randunschärfe + Vignettierung: gut". Das wars. Wie gut, ist egal.
Ich hatte mal eine Aktion gestartet, wo alle Messergebnisse im Internet einsehbar waren und in den Heften deutlich drauf verwiesen wurde: Die PI's waren quasu Null!

gruss
ratte
So
Markus_Berzborn
Gesperrt
#42 erstellt: 02. Aug 2004, 10:38
Abonniert habe ich Image Hifi. Dieses Autorenkonzept sagt mir sehr zu. Mit Audio und Stereoplay kann ich nicht mehr viel anfangen, weil mich ein Großteil der Themen einfach nicht interessiert (Video, Surround, Computer, Mittelklassegeräte, CD-Besprechungen von Mainstream-Titeln und außerdem zu kurz usw.). Punkteranglisten halte ich außerdem für Quatsch. Gerne habe ich auch immer Hör-Erlebnisforum, die frühere Absolute Sound, Stereophile und La Nouvelle Revue du Son gelesen. Holger Barske, der bei Stereo ausgestiegen ist, hat für den Herbst eine neue Publikation namens LP angekündigt, die sich in erster Linie mit Analogtechnik und der dazugehörigen Software beschäftigen wird. Ich denke, dass das eine interessante Sache wird, die ich auch abonnieren werde.

Gruß,
Markus
GoodMusic
Ist häufiger hier
#43 erstellt: 02. Aug 2004, 10:52
nene.. es ist schon wirklich traurig!

Vor zwei Wochen haben ich nen test zu einer "Superbox" in ner Testzeitschrift gelesen (naja.. richtig gelesen hab ich ihn nicht.. eher grob überflogen) Auf jeden Fall wurde die Box als sehr gut (Referenz) bezeichnet.
Die Box kannte ich schon.. und so gut wie beschríeben war die für mich ganz bestimmt nicht. Wenn ich ehrlich bin.. so ne Box könnte man mir schenken, damit würde ich nicht Musik hören wollen!
Ach ja.. das Schnäppchen würde über 16000,- kosten...

So.. und wenn man nun weiß, dass es bei diesen Brüllkisten einen wahnsinnig guten EK gibt, ein Vertrieb noch sehr gut davon lebt, Werbung gemacht werden muss... usw.usf.
Dann würde ich hier mal behaupten: Das es überhaupt kein Problem für einen kleinen guten Hersteller ist, einen LS für weniger als 1/3 vielleicht sogar 1/4 des oben genannten Preises zu bauen, der auch noch viel besser klingt!

War nur ein Beispiel... aber davon gibt es viele... und so was wird einem dann von den so genannten Fachzeitschriften als Preiswert (und das bei dem Preis!) verkauft... Da frag ich mich doch warum? Kennen die Tester den Markt nicht? Oder hocken die beim testen auf ihren Ohren?

@ratte noch mal: bitte bitte lieber Insider.. erklär einem armen Kerl, der noch nie eine solche Schmierblatt-Redaktion von innen gesehen hat, was treibt ihr da drin? und warum findet ihr, wenn ihr doch so angestrengt nach preisgünstigen Geräten sucht diese nicht?

Grüße...


[Beitrag von GoodMusic am 02. Aug 2004, 10:53 bearbeitet]
Markus_Berzborn
Gesperrt
#44 erstellt: 02. Aug 2004, 10:59

und warum findet ihr, wenn ihr doch so angestrengt nach preisgünstigen Geräten sucht diese nicht?


Dann nenn doch mal konkret ein paar. Und erwähne am besten auch die völlig überteuerten Konkurrenzprodukte und wie Du die beiden verglichen hast.

Gruß,
Markus
ruhri
Stammgast
#45 erstellt: 02. Aug 2004, 11:35
Hallo GoodMusic,

nach Deinen auch sehr angreifbaren Thesen:

"Die wirklich guten Sachen wird man meiner Meinung nach nie in den Testzeitschriften finden! Und das ist zum Teil auch gut so! Ich kenne auch ein paar Hersteller, von denen ich weiß, das die ihre Produkte garnicht von solchen getestet haben wollen.... dann würden all die Spinner, die immer das neuste, gut getestete Zeugs haben wollen bei ihnen auf der Matte stehen... sicher.. sie verkaufen dadurch weniger..."

solltest Du Dich zumindest im Ton zurückhalten:

"bitte bitte lieber Insider.. erklär einem armen Kerl, der noch nie eine solche Schmierblatt-Redaktion von innen gesehen hat, was treibt ihr da drin?"

Warum wirst Du beleidigend? Wir sollten froh sein, dass sich jemand aus einer Redaktion meldet, um sich mit uns auszutauschen. Darum geht es schließlich in einem Forum: gleichgültig ob Du seine Meinung teilst oder nicht.

Grüße

Ruhri
Friend_of_Infinity
Inventar
#46 erstellt: 02. Aug 2004, 11:37
@ruhri: Kann ich nur unterstützen. Ich bin zwar auch sehr kritisch, finde aber den Thread sehr informativ.

Auf diesem Weg auch von mir Dank an ratte!!!
AH.
Inventar
#47 erstellt: 02. Aug 2004, 11:46
Hallo Ratte,

ich wollte die Gelegenheit nutzen, von einem Fachmann eine Erklärung zu erlangen, welchen Informationswert nachfolgendes Geschreibsel zu einem CD-Spieler haben soll.

Stereo 7/99, S.90:

"Wenn man alles richtig gemacht hat -Tracking gain auf A, Fehlerkorrektur auf "Off" - verwöhnt der Klang des Inkasso durch seine ausgeprägte Geschmeidigkeit und eine Farbintensität :?, die Stimmen und Instrumente wunderbar leuchten läßt.
So besitzt der Vortrag des Inkasso eine selten erlebte Emotionalität :), ja Inbrunst :D. Da dreht sich die Musik
unwiderstehlich ins Gemüt :?, entstehen Assoziationen :?, zu denen andere CD-Spieler einfach nicht anregen. Die
Wiedergabe ist dennoch nicht rustikal-draufgängerisch :cut, sondern sensibel und mit beinahe lyrischem Einschlag :D.
Wie der Inkasso feines Orchesterflirren aus der Tiefe des Raumes reproduziert, wie er tonale Schattierungen
aufs zarteste nachzeichnet, das hat Klasse. Ebenso seine Fähigkeit zur Vorne/Hinten-Darstellung von Schallereignissen und deren Abgrenzung. Entsprechende Aufnahmen vorausgesetzt, meint man um die Solisten herumhören zu können :?, so plastisch schält sie der Inkasso aus ihrem Umfeld heraus. Doch das Wichtigste bleibt sein musikalisches Engagement :KR, das den Zuhörer fesselt :D. (.......)
Der Inkasso klingt nicht wie ein CD-Spieler, sondern war in seiner ganzen Art meinem zur Kontrolle mitlaufendem Transrotor Vision ähnlicher (......).
Zwar wirkten die Klangbilder mancher der genannten hochklassigen Digitalmaschinen noch stämmiger, organisierter und aufgeräumter :cut, doch sobald es darum geht, die emotionale Brücke zwischen der Musik und dem Hörer zu schlagen, hat der Inkasso die Nase vorn."


Was soll man sich dabei denken, außer sich zu fragen, was der Autor wohl genommen hat, damit er sowas schreiben kann Natürlich kann man darüber lachen, aber es gibt nicht wenige, Menschen, die diese Denkweise adaptiert haben.


Allgemein halte ich es für verantwortungslos, daß in der Publikumspresse unwirksame Methoden zur "Klangverbesserung" unkritisch abgehandelt werden, incl. Kabelklang, Rackklang, und dem ganzen anderen Voodoo. Dies ist meiner Ansicht nach Betrug am (oft naturwissenschaftlich ungebildeten) Käufer.
Nun kann man argumentieren, daß die Leser das so haben wollen, aber der unbedarfte Leser, der sich für die Materie interessiert, wird in diese Gedankenwelt mit hineingezogen.

Dafür wird auf Fehlkonstruktionen nicht hingewiesen, so führen schlechte und sehr schlechte Lautsprecher (z.B. Wilson Audio etc.) die Besteliste an, sofern sie nur teuer genug sind.

Allerdings bin ich inzwischen geringfügig optimistisch gestimmt, daß die beschriebenen Problemstellen des Marktes und der Presse als Teil des Marktes im Laufe der Zeit ausheilen werden.

Gruß

Andreas


[Beitrag von AH. am 02. Aug 2004, 11:48 bearbeitet]
Markus_Berzborn
Gesperrt
#48 erstellt: 02. Aug 2004, 11:54

Allgemein halte ich es für verantwortungslos, daß in der Publikumspresse unwirksame Methoden zur "Klangverbesserung" unkritisch abgehandelt werden, incl. Kabelklang, Rackklang, und dem ganzen anderen Voodoo.


Dass Kabel und Racks keinen klanglichen Einfluss haben, ist Deine persönliche Meinung, sonst nichts. Völlig lächerlich, da als selbsternannter Verbraucherschützer mit Vokabeln wie "verantwortungslos" zu operieren.

Gruß,
Markus
Mohol
Stammgast
#49 erstellt: 02. Aug 2004, 11:57
Hier möchte ich 2 konkrete Beispiele nennen von kleinen Herstellern, die von einem Großteil der Presse nicht berücksichtigt werden, aber es mit vielfach teureren anderen Produzenten aufnehmen können:

Etalon
Atoll

Warum lese bzw. las ich darüber nichts ? Als Schreiber wäre ich doch dermaßen neugierig, so einen Test zu machen.

Gruß
Dieter
rubicon
Hat sich gelöscht
#50 erstellt: 02. Aug 2004, 12:16
Als "Fachzeitschriften" habe ich früher "Das Ohr" gelesen. Heute lese ich meist das "Hörerlebnis", weil es im Grunde eine Forführung von "Das Ohr ist.
Meiner Kenntnis nach auch die einzige Zeitschrift, die ohne Werbung auskommt.

Andere Blätter interessieren mich schon längere Zeit nicht mehr. Dort wird meist nach dem Prinzip: "Wes Brot ich ess - des Lied ich sing", verfahren.
Und Hochglanzpfotos brauche ich wirklich nicht mehr.
Wenn mich ein Gerät wirklich interessiert, suche ich mir einen seriösen Fachhändler, der mir erlaubt, dieses zu Hause unter meinen Bedingungen zu testen.
Versuch macht klug.

Gruß
rubicon

PS. Das beste sind immer noch die Plattentipps!


[Beitrag von rubicon am 02. Aug 2004, 12:18 bearbeitet]
Markus_Berzborn
Gesperrt
#51 erstellt: 02. Aug 2004, 12:19

Etalon
Atoll

Warum lese bzw. las ich darüber nichts ? Als Schreiber wäre ich doch dermaßen neugierig, so einen Test zu machen.


Das dürfte wohl auch eine Frage der jeweiligen Vertriebssituation sein. In der französischen HiFi-Presse kann man über Atoll eine ganze Menge lesen.

Gruß,
Markus
ratte
Stammgast
#52 erstellt: 02. Aug 2004, 12:26

@ratte noch mal: bitte bitte lieber Insider.. erklär einem armen Kerl, der noch nie eine solche Schmierblatt-Redaktion von innen gesehen hat, was treibt ihr da drin? und warum findet ihr, wenn ihr doch so angestrengt nach preisgünstigen Geräten sucht diese nicht?


Du hast Dich hiermit disqualifiziert. Wir können uns gerne streiten, aber ein gewissen Grundniveau ist mir wichtig. Wir sind ja hier nicht am Stammtisch.


@Mohol:
Ich kann nur was zu Atoll sagen. Die wurden sicher schon getestet. Ich kann mich sogar noch dran erinnern. Ein kleiner + feiner Vollverstärker wars, glaub ich. Wo genau, das weiß ich aber nicht mehr.

@AH:
Schöner Text
Ich denke schon, dass ich zumindest teilweise nachvollziehen kann, was der Autor damit ausdrücken will. Wenn auch nicht alles. Aber vielleicht kann ich Dich besser verstehen, wenn Du mal ein paar Zeilen Text liefern würdest, und zwar derart, wie DU sie gerne lesen würdest. Welche Infos bei einem CD-Player also für DICH relevant sind und wie sie beschrieben werden.
BTW, ein Bekannter von mir schreibt über Wein. Das liest sich teilweise noch extremer. Aber sein Zielpublikum scheint zu verstehen, was er sagen will.
Ich denke, man kann solche Texte nur dann akzeptieren, wenn man die Musikreproduktion nicht nur als rein physikalischen/e-technischen/mechanischen Vorgang ansieht, sondern eben als emotionale Erfahrung. Und sofern es um Emotionen geht, ists Essig mit der objektiven Transparenz von Geschriebenen.

Ausserdem kann man es eh nicht richtig machen - beispiel:
Wenn man schreibt, dass sich ein Rack auf den Klang nicht auswirkt, so widerspricht das einfach den Erfahrungen, den der eine oder andere gemacht hat. Wenn man schreibt, dass sich ein Rack auf den Klang auswirkt, wird man von den "Realisten" zerfleischt. Wenn man - so wie wir es mal versucht hatten - Den Rack-Klang irgendwie zu messen, dann sind die Methoden falsch oder eh alles Humbug, weil ein "korrekt konstruierter" Verstärker/CD-Player/etc auf Schwingungen eh nicht reagieren darf. Und wenn er es doch tut, ists eh ein Gerät fürn Ar***.
Gegen solche Argumente hat man einfach keine Chance. Und diese Leute interssiert es dann auch nicht mehr, dass ein auf einen CD-Player aufgeklebter Beschleunigungmesser eindeutige Unterschiede zwischen Racks gezeigt hat. Auch wenn man daraus nicht automatisch auf eine indirekt proportional anteigenen Klangerfahrung schließen kann, so zeigt dieser Test doch, dass ein Rack auf den Klang (von meinetwegen minderwertig kontruierten) Geräten einfluss haben kann.

gruss
ratte
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