Alles klingt gleich ! -Wer hat zurück gebaut ?

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S.Möller
Stammgast
#1 erstellt: Heute, 09:31
Nachdem die hier seit Jahren kursierende Meinung,

alle Amps, CD-Player, Dac's und Kabel gleich klingen,
würde mich gerne mal interessieren, wer seine Anlage aus dem 5 bis 6 stelligen Bereich,
denn wirklich, auf Komponenten der 300 Euro Klasse und Baumarkt und Beipackstrippen zurück gebaut
und sich von dem verdienten Geld, einen Urlaub etc. gegönnt hat und ob es den Erwartungen entsprach ?

LG Stefan


[Beitrag von S.Möller am 26. Feb 2026, 09:39 bearbeitet]
suelle
Inventar
#2 erstellt: Heute, 09:37
Gute Frage!
jandus
Stammgast
#3 erstellt: Heute, 09:43
Zurückgebaut nichts,aber seit der Erkenntnis durch das Forum, seit über 20 Jahre an Elektronik nichts mehr neues gekauft.

Wozu,außer haben wollen ,sich was neues zu leisten,sich was zu gönnen, aber klangmäßig?
S.Möller
Stammgast
#4 erstellt: Heute, 09:50
war nicht die Frage
jandus
Stammgast
#5 erstellt: Heute, 09:56
Das gesparte Geld, floss natürlich in Urlaub etc.

Wenn ich meine Halbwertszeit davor anschaue, wie ich Geräte austauschte,bestimmt alle zwei Jahre, kommt ne erquickliche schöne Summe Geld heraus.
S.Möller
Stammgast
#6 erstellt: Heute, 09:58
jandus, was hast du verkauft und was durfte bleiben und warum ?
Mars_22
Inventar
#7 erstellt: Heute, 10:01
Ich hab von einem 6k-Streamer auf einen Mac-Mini + Node Icon und von einem 4K Wandler auf den im Node Icon herunter gewechselt, ohne dass ich einen Qualitätsverlust festgestellt hätte. Auch mein Verstärker kostet nur noch 30%.
Aber: Auf 300€ Chinakracher würde ich nie wechseln.
jandus
Stammgast
#8 erstellt: Heute, 10:09
Verstärker von TEAC, JVC,Marantz,Grundig Fine Arts,etc.
CD-Spieler von Technics, Pioneer, JVC, etc.

Das übliche halt ,wie der gläubige damals auf Händler und Zeitschriften reagierte. (Bestenlisten, Gerätetests)

Wie ich oben schon geschrieben habe,höre ich seitdem entspannter wie nie zuvor und gehe trotzdem auf Hifi-Messen,denn ich schaue mir gerne neue Geräte
An.
S.Möller
Stammgast
#9 erstellt: Heute, 10:09
Ein Denon PMA-600NE z.B. - soll Laut Forum ja völlig ausreichen, Kommt nicht aus China !
Hüb'
Moderator
#10 erstellt: Heute, 10:13
Zurückgebaut - bedingt, da wirtschaftlich teilweise unsinnig. Alles seit Jahren konstant.

Ich hatte mal passive B&W-LS, Sub von Audio Physic, Röhrenmonos von Audio Valve, Röhren-Pre von MusicaNova, DAC von Audionet, MusicaNova-Masselaufwerk mit SME-Arm, MIT-Kabel.

Habe dann - vor allem aufgrund der Diskussionen hier im Forum - in Richtung Aktiv-LS umgebaut.
Der PS ist einem Technics 12er gewichen.



[Beitrag von Hüb' am 26. Feb 2026, 11:22 bearbeitet]
Peppermint-PaTTy
Inventar
#11 erstellt: Heute, 10:18

jandus (Beitrag #3) schrieb:
... aber seit der Erkenntnis durch das Forum, ...

Hat Dir "das Forum" gesagt und damit war es für Dich so?
Kann man machen, aber ich mache dann doch noch lieber (zusätzlich) meine eigenen Erfahrungen.

S.Möller (Beitrag #9) schrieb:
Ein Denon PMA-600NE z.B. - soll Laut Forum ja völlig ausreichen, Kommt nicht aus China !

Und wer ist "das Forum"? Die, die am lautesten und überall ..? Nicht dass ich der Meinung wäre, es müssten zig Geräte und Gerätegattungen unterschiedlich klingen, aber das wäre mir dann doch zu verallgemeinert.

Ich habe von Passivlautsprechern auf Aktivlautsprecher gewechselt und den Gerätepark reduziert, möglicherweise wurden die Geräte in Summe auch preiswerter, bin mir aber nicht so sicher.
jandus
Stammgast
#12 erstellt: Heute, 10:21
Erkennen = Erkenntnis, oder auch andersrum,achso hinterfragen kommt auch noch dazu
Hüb'
Moderator
#13 erstellt: Heute, 10:25

Peppermint-PaTTy (Beitrag #11) schrieb:
(...)

Die Sicht finde ich ein wenig naiv...
Für mich gesprochen: ich habe die Impulse aus vielen Diskussionen hier im Forum aus den Jahren 2003-2005 - es seien User wie Tantris, Pelmazo, US, AH etc. pp. genannt (die Älteren mögen sich erinnern) - als Anregungen aufgenommen und mich NATÜRLICH dann selbst "umgehört".

S.Möller
Stammgast
#14 erstellt: Heute, 10:27
Das Röhrentechnik mehr Tuning Spielraum zulässt, wird hier wohl niemand bestreiten aber auch mehr Fehler, wie die analog Technik im allgemeinen.
Ja aktiv ist was feines, dann noch dirac und man kann sich sein Hobby schenken.
Peppermint-PaTTy
Inventar
#15 erstellt: Heute, 10:34

Hüb' (Beitrag #13) schrieb:

Peppermint-PaTTy (Beitrag #11) schrieb:
(...)

Die Sicht finde ich ein wenig naiv...
Für mich gesprochen: ich habe die Impulse aus vielen Diskussionen hier im Forum aus den Jahren 2003-2005 - es seien User wie Tantris, Pelmazo, US, AH etc. pp. genannt (die Älteren mögen sich erinnern) - als Anregungen aufgenommen und mich NATÜRLICH dann selbst "umgehört".

:prost

Was ist naiv? Sich zusätzlich zur Theorie mit der eigenen Praxis/Wahrnehmung/Geschmack/Vorlieben zu beschäftigen? Sich zu fragen, wer "das Forum" ist?


[Beitrag von Peppermint-PaTTy am 26. Feb 2026, 10:37 bearbeitet]
Mars_22
Inventar
#16 erstellt: Heute, 10:50
Sich auf das Forum zu verlassen ist eine ganz schlechte Idee. Ich habe mir vor vielen Jahren, als ich vorübergehend wenig Geld hatte, ein Budget-Anlage zusammengestellt mit Desktop-Aktivboxen, die „für den Preis ganz erstaunlich“ klingen sollte. Es war so miserabel, dass ich den ganzen Klump nach 2 Monaten weggeschmissen habe, und erstmal 2 Jahre keine Lust mehr hatte Musik zu hören. Dann ging es nochmal los, und in die richtige Richtung - mit sehr viel mehr Geld.
Damals habe ich auch alle meine RIPS in mp3 konvertiert - weil man laut Forum keinen Unterschied hört. Auf der miesen Anlage war das auch so. Aber heute beiße ich mir in den Hintern.


[Beitrag von Mars_22 am 26. Feb 2026, 10:53 bearbeitet]
Gerd_Gitarre
Schaut ab und zu mal vorbei
#17 erstellt: Heute, 10:52
Der Accuphase durfte weiterziehen. Der AVR übernimmt nun alle Aufgaben. Auf Grund der Raumeinmessung ist das sogar "besser" als vorher.
Hüb'
Moderator
#18 erstellt: Heute, 10:59

Peppermint-PaTTy (Beitrag #15) schrieb:
Was ist naiv?

Anzunehmen, jemand könnte allein auf der Grundlage von Aussagen anderer sein Geraffel auswechseln.
Natürlich sollte man das ein oder andere für sich selbst überprüfen.
Ein Blindtest von Verstärkern/ CDP/ DACs / Kabeln wirkt da Wunder, mindestens was die "Einnordung" in Sachen Relevanz anbelangt.
Peppermint-PaTTy
Inventar
#19 erstellt: Heute, 11:15

Hüb' (Beitrag #18) schrieb:

Peppermint-PaTTy (Beitrag #15) schrieb:
Was ist naiv?

Anzunehmen, jemand könnte allein auf der Grundlage von Aussagen anderer sein Geraffel auswechseln.
Natürlich sollte man das ein oder andere für sich selbst überprüfen.
...
:prost

Ja, das meinte ich doch auch hinsichtlich der Erkenntnis durch das Forum, was so formuliert wurde.


[Beitrag von Peppermint-PaTTy am 26. Feb 2026, 11:15 bearbeitet]
Silenced_Music
Ist häufiger hier
#20 erstellt: Heute, 11:18
Hab ein UVP 1000,- RCA Paar gebraucht gekauft. Ist inzwischen Cordial XLR Kabeln für 15 Euro gewichen. Klang ist mit XLR besser da weniger Rauschen zu hören ist. Sonst keine Unterschiede. Aktuell ist ein Wiim zuhause der gegen einen Atoll ST 300 getestet wird. Ist also bei mir aktuell im Fluss...
jandus
Stammgast
#21 erstellt: Heute, 11:22

Peppermint-PaTTy (Beitrag #15) schrieb:
Was ist naiv? Sich zusätzlich zur Theorie mit der eigenen Praxis/Wahrnehmung/Geschmack/Vorlieben zu beschäftigen? Sich zu fragen, wer "das Forum" ist?


Naja,ein einfacher Blindtest mit meinem Freund...

Was mich auch verwundert hatte,damals als ich meinen TEAC CD-Spieler kaufte,verglichen wir ihn mit einem Symphonic Line CD-Spieler beim Händler, der
Symphonic Line kostete ein vielfaches gegenüber des TEAC. Ich hörte keinen Unterschied, sagte es aber nicht dem Fachhändler.

Daraufhin suchte ich nach Informationen und landete hier bzw. bei David Messinger seinen Forum

Trotzdem kann ich Menschen verstehen, die an den Klang von Geräten glauben, ging mir ja auch so...

Jeder ist für sich allein verantwortlich.
Peppermint-PaTTy
Inventar
#22 erstellt: Heute, 11:29
An den Klang von Geräten zu glauben, weil es angeblich so zu sein hat, kann ich nach wie vor auch nicht verstehen. Sollte sich für mich aber herausstellen, dass ich den Eindruck habe, Gerät X klingt/gefällt mir besser als Gerät Y, dann ist das für mich in Ordnung. (Und ja, das hat nichts mit Preis, Prestige, Meinungen etc. zu tun.)
sm.ts
Inventar
#24 erstellt: Heute, 12:52
......die „für den Preis ganz erstaunlich“ klingen sollte. Es war so miserabel, dass ich den ganzen Klump nach 2 Monaten weggeschmissen habe, und erstmal 2 Jahre keine Lust mehr hatte Musik zu hören. Dann ging es nochmal los, und in die richtige Richtung - mit sehr viel mehr Geld.
Damals habe ich auch alle meine RIPS in mp3 konvertiert - weil man laut Forum keinen Unterschied hört. Auf der miesen Anlage war das auch so. [/quote]

Genau so schauts aus, volle Zustimmung.
CHICKENMILK
Inventar
#25 erstellt: Heute, 15:16
Warum soll jemand etwas "zurückbauen".
Wenn man richtig Kohle ausgegeben hat und die Komponenten noch dazu sehr schön anzusehen sind, lässt man es für gewöhnlich dabei.
Es ist ja nicht nur der Klang, welcher über den Kauf entscheidet, sondern auch die Optik und die Haptik.

Ich kann nur aus eigener Erfahrung sagen, dass ein Klangunterschied bei CD-Playern sehrwohl hörbar ist, sofern man
das analoge Signal über Cinch abgreift.
Und auch der Ausgangspegel spielt eine wesentliche Rolle.
Der eine Player wirft das Signal mit 2V Spannung raus, der andere mit 4V.

Irgendwo ist aber der Punkt erreicht, wo es nicht mehr besser geht.

Beispiel:
Ein Osaka CD150 oder der Fisher AD931 wirken realativ emotionslos in der Wiedergabe. Zu Linear um es genau auszudrücken.
Im Gegensatz dazu konnte ich jedoch keinen Unterschied zischen einem Onkyo DX-6870, einem Philips CD-850, einem Akai CD-55 oder dem Vincent CD-S2 hören.

Sehr "analog" hört sich ein Grundig CD-8100 und ein Toshiba XR-9318 an.
Warum? Weil beide Player kein Oversampling haben, der/die Filter nach dem TDA1541 / TDA1543 aber auch entsprechend gewählt wurden (nicht wie bei nachträglichen NOS-Umbauten). Diese Player haben sehr wenige Komponenten im Signalweg und sind eine Klasse für sich.

Zudem sind auch Unterschiede zwischen den einzelnen Philips Playern der 80er/90er hörbar. Je nach DA-Wandler.
Während die alten TDA1540 und 1541 weich und analog klingen und nie nerven, sind die Bitstream Geräte spritziger, können aber bei Lautsprechern mit sehr viel Presenz im Hochtonbereich schon mal nerven.

Und ja, auch die Wahl anderer Operationsverstärker sind durchaus hörbar, der Unterschied ist aber eher gering.

Ich benutze für die Vergleiche einen Input Selector, welche mehrere Player am gleichen Eingang eines Verstärkers einspeist.
Zudem eine Original CD, welche ich mir extra für den Vergleich 5x angeschafft habe.
Somit ist das direkte und unmittelbare Umschalten des Signal möglich.

Derzeit habe ich über 50 CD-Player mit denen ich schon die einen oder anderen Vergleiche gemacht habe.

Keine Unterschiede waren für mich hörbar zwischen einer 2,5mm² Baumarkt LS-Strippe und einem 10mm² versilberten Kupfer Kabel von Ohlba**


[Beitrag von CHICKENMILK am 26. Feb 2026, 15:23 bearbeitet]
Plankton
Inventar
#26 erstellt: Heute, 18:14
Hier ist der Gerätezoo mit diversen Röhrengeräten und Gedöns auf einen AV-Receiver + Streamingdienst zusammengeschrumpft. Zum Abspielen dienen Notebook oder Smartphone. Im Schrank schlummert seit Jahren ein Masselaufwerk mit Röhrenphonovorstufe. Damals mein Traum, heute ein Stehimweg. Kann eingentlich auch weg, da mir das zuviel rumgehmapel ist....
Apalone
Inventar
#27 erstellt: Heute, 18:43

S.Möller (Beitrag #4) schrieb:
war nicht die Frage


die Frage ist ja auch ziemlicher Nonsense!

Warum soll ich aktiv zurückbauen?!

Aber wie bereits genannt wurde:
mit dem Ziel, klanglicher Verbesserungen seit mind. 25 Jahren keinen Verstärker, CD-Player und DAC gekauft.
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