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Der Highender

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Autor
Beitrag
BuBuWuff
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 21. Feb 2005, 08:50
Ich finde es rührend, wie sich eine Handvoll HiFi-Fans beschwert, dass die Industrie an ihnen vorbei produziert. Das ist etwa so, wie wenn ein Modelleisenbahner klagt, der Weltmarkt nehme zuwenig Rücksicht auf sein Hobby. He Leute, überlegt mal, wie interessant ihr für eine Firma wie Sony seid? Viele Leute kaufen ihre Anlage doch nach den Kriterien: Kleiner Preis - fällt nicht auf - die Firma kenne ich, also kein Exot! Genau in diesen drei Punkten verhält sich der Highender diametral anders. Zudem tauschen jene Leute ihre Geräte erst aus, wenn sie kaputt sind. Also noch mal ein völlig anderes Verhalten. Einige Leute geben zwar etwas mehr Geld für Musik aus, wollen aber eine modisch gestylte Anlage. (Der typische B&O Kunde) Andere wollen auf dem neuesten Stand sein, und das heißt heutzutage - Mehrkanal. Dabei ist das Bild mindestens so wichtig wie der Ton. Diese Klientel berücksichtigen die Globalplayer zurzeit. Der reine HiFi-Fetischist - wie er in diesem Forum reichlich vertreten ist - interessiert nur am Rande. Das mag man beklagen, ist aber so. Diese Randgruppe wird durch Nischenproduzenten betreut. Nun ist es aber so, dass die Stereotechnik seit rund dreißig Jahren so ziemlich ausgereizt ist. Fortschritte gab es nur in den Trägerformaten. Stichwort: Digital. Was kann also eine Firma machen, die als Zielgruppe den „Stereokonsumenten“ hat? Legenden bilden, was sonst! Allerdings funktioniert das nur, wenn der Käufer mitmacht. Nehmen wir zum Vergleich eine Industrie, bei der der Standart ebenfalls seit Jahrzehnten gesetzt ist. Die Uhrenindustrie. Lassen wir dabei die Mode außer Acht, die natürlich periodisch nach neuen Kollektionen schreit. Wie würde der Markt wohl reagieren, wenn der Hersteller versichert, seine Uhr laufe genauer als das Vorgängermodell? Nachmessen, was sonst! Und Gnade jener Firma, sollte sich die Behauptung nicht bewahrheiten, sie wäre weg vom Fenster. Uhrenhersteller behaupten solches aber nicht. In der gehobenen Preisregion setzt man auf den guten Namen und versichert, den hohen Standart der Vergangenheit auch mit den neuen Modellen zu wahren. Das genügt dem Kunden. Der übrigens weiß, dass er die Genauigkeit einer Atomuhr nicht am Handgelenk tragen kann. Bei so genannten Highender sieht die Sache anders aus. Sie erwarten bei jeder neuen Gerätegeneration eine klangliche Steigerung, obwohl die Profis der Branche (Tontechniker, Ingenieure) wissen, und auch publizieren, dass das nicht möglich ist. Mit sachlichen Argumenten ist gegen diese Fachleute natürlich keinen Blumentopf zu holen, also flüchtet man sich in Esoterik. Die Firmen nützen dies auch reichlich aus. Fairerweise gilt es zu erwähnen, dass sie es zum Teil auch müssen. Als vor Jahren die Bi-Wiring Welle überschwappte, widerstand die Lautsprecherfirma Cabasse dieser Mode. In ihrem Labor (eines der besten der Welt) hätten sie keine Unterschiede heraus gehört. Was passierte? Praktisch in jedem Test hieß es: Nicht schlecht der Lautsprecher, leider kann er aber nicht ausgereizt werden, da er keine Doppelanschlüsse hat! Also versah Cabasse ihr LS mit den entsprechenden Klemmen und seither klingen sie um Klassen besser … Natürlich NUR mit den entsprechenden Kabeln und die mitgelieferten Spikes sind eh nichts wert.

Frage: Wenn ihr eine Firma mit Angestellten hättet, also wirtschaftlich produzieren müsstet, möchtet ihr Euch als Kunden? Ich nicht!

Gruß
BuBuWuff
mamü
Inventar
#2 erstellt: 21. Feb 2005, 09:12
Also ich würde als Hersteller auch Spikes und Unterlegplatten produzieren. Wenn der Kunde das will, dann kriegt er es. Mit Werbesprüchen noch ein wenig aufgepeppt und fertig ist das Klangwunder.

Gruss,
mamü
scrooge
Stammgast
#3 erstellt: 21. Feb 2005, 09:19

BuBuWuff schrieb:


Frage: Wenn ihr eine Firma mit Angestellten hättet, also wirtschaftlich produzieren müsstet, möchtet ihr Euch als Kunden? Ich nicht!



Diese Aussage widerspricht Deiner vorhergegangenen Argumentation, da die angeblichen Eigenschaften, die Du für den von Dir liebevoll getauften "Highender" postulierst, durchaus dem clever agierenden Hersteller oder Händler helfen können seinen Profit zu steigern.
BuBuWuff
Schaut ab und zu mal vorbei
#4 erstellt: 21. Feb 2005, 09:34
@scrooge

Diese Aussage widerspricht keineswegs meinen Äußerungen. Sich auf das Produzieren von Spikes und anderem Zubehör verlassen zu wollen, heißt von Moden abhängig sein. Das ist wirtschaftlich gefährlich. Wobei gesagt werden muss, dass es mehr die Vertriebe als die Firmen sind, welche die das Zubehörsortiment forcieren. Ausgenommen bei den Engländern, die mit dieser „Masche“ begannen. Wer sich in den letzten Jahrzehnten umgesehen hat, hat mitbekommen, wie viele HiFi-Firmen und -Vertriebe gekommen und gegangen sind.

Gruß
BuBuWuff
Danzig
Inventar
#5 erstellt: 21. Feb 2005, 09:46

Nicht schlecht der Lautsprecher, leider kann er aber nicht ausgereizt werden, da er keine Doppelanschlüsse hat! Also versah Cabasse ihr LS mit den entsprechenden Klemmen und seither klingen sie um Klassen besser … Natürlich NUR mit den entsprechenden Kabeln und die mitgelieferten Spikes sind eh nichts wert.


also das mit den spikes finde ich ist schlecht getroffen, denn ich kenne bisher keinen der seine originalspikes gegen andere getauscht hat.

zu den kabeln:
ob sie klingen oder nicht sei dahingestellt.
aber ich denke jeder der sagen wir mal 7000€ für eine stereoanlage ausgibt und bei welchem auch die optik etwas her machen soll, kauft sich solche kabel.
weil: wer will schon etwas billig verarbeitetes an seiner teuren anlage?

Bi-wiring:
auch da steht es im ähnlichen verhältniss zu oben.
aber wer mir sagt dass er bei bi amping nichtmal ne veränderung in der tonwiedergabe feststellen(ob besser oder schlechter sei auch hier dahingestellt) kann, der wird wohl dringendst zum ohrenarzt müssen.


ch finde es rührend, wie sich eine Handvoll HiFi-Fans beschwert, dass die Industrie an ihnen vorbei produziert.


ähm vorbei produziert??
nö?
wo denn?
zum glück gibts ja so viele firmen die das nicht tun.

wenn du wissen willst was vorbei produziert bedeutet, dann les mal in der neuen STEREO von seite 42 bis seite 45.
man beachte wie der blonde auf dem bild guckt

aber genau davon leben die meisten, sagen wir mal "hifi fachgeschäfte".


Frage: Wenn ihr eine Firma mit Angestellten hättet, also wirtschaftlich produzieren müsstet, möchtet ihr Euch als Kunden? Ich nicht!


wieso?
letztendlich leben solche firmen von den hifi freunden.
denn, wir hier bezahlen ihre forschung und schätzen die qualität.
also ich wäre froh wenn jemand an meinem produkt lange freude hätte und es hütet wie sein augapfel.
denke nicht dass sich eine nicht gerade so mainstreem bekannte firma wie CABASSE darüber beschwert dass sie einer mode folgen mussten!!!

das müssen firmen wie sony usw. immer und unaufhaltsam!!!
nur mit dem unterschied, dass komischerweise ihre alten produkte besser geklungen haben


ist meine meinung


gruß Patrick
scrooge
Stammgast
#6 erstellt: 21. Feb 2005, 09:50
Hallo nochmal,

jede Produktion im Luxusgüterbereich, sei es Unterhaltungselektronik oder Kraftfahrzeuge oder sonstwas, ist von Moden abhängig. Kunst des Herstellers ist es, diese Moden vorab zu erkennen oder im Optimalfall sogar zu kreieren und seine Produktion entsprechend anzupassen. Bei Deinem Beispiel mit Cabasse liegt der Fehler WIRTSCHAFTLICH BETRACHTET in der Marketingabteilung von Cabasse, die es zuliess, dass entgegen den Bedürfnissen des Marktes anfänglich ohne Biwiring-Terminal produziert wurde.

Und um Missverständnissen vorzubeugen: ich breche hier keinesfalls eine Lanze für überteuerte Zubehörartikel mit zweifelhaftem Nutzen (halte selbst wenig davon ;)), ich bin nur der Meinung, dass Deine Argumentation ins Leere geht (und ja, ich habe bzw. leite eine Firma mit Angestellten ....).


[Beitrag von scrooge am 21. Feb 2005, 09:52 bearbeitet]
leben_in_symphonie
Gesperrt
#7 erstellt: 21. Feb 2005, 11:42
In Allgemein finde ich deinen Beitrag interessant. Ich hätte vielleicht mehr Unterscheidung in den verschiedenen Preis- und Qualitätsklasse erwartet. Alles so verallgemeinen ist eigentlich zu einfach.


BuBuWuff schrieb:
Ich finde es rührend, wie sich eine Handvoll HiFi-Fans beschwert, dass die Industrie an ihnen vorbei produziert.

Das würde mich gar nicht stören, solange es eine Handvoll sind. Ueberall gibt es Leute, die für verschiedenen Gründen reklamieren. Ob das in Deutschland öfter ist, kann ich nicht beurteilen aber vielleicht ist es eine Untersuchung Wert.


BuBuWuff schrieb:
Der reine HiFi-Fetischist - wie er in diesem Forum reichlich vertreten ist - interessiert nur am Rande. Das mag man beklagen, ist aber so. Diese Randgruppe wird durch Nischenproduzenten betreut.

Mir würde schon deine Definition von Hifi-Fetischist interessieren. Was hat das mit der vorherigen erwähnten Firma Sony zu tun?


BuBuWuff schrieb:
Nun ist es aber so, dass die Stereotechnik seit rund dreißig Jahren so ziemlich ausgereizt ist. Fortschritte gab es nur in den Trägerformaten. Stichwort: Digital.

Ah Ja? Es würde mich freuen, wenn Du auflisten kannst, die Produkte von welchen Firmen du analysiert hast, um dann diese allgemeine Behauptung zu begründen. Sinnvoll wäre auch Firmen in verschiedenen Preis- und Qualitätskategorien. Als Beispiel würde mich schon interessieren, ob der neue Emitter besser klingt als der vor 10 Jahren. Oder, ob die neue Geräte von Unison besser klingen als vor ein paar Jahren. Vor allem würde mich interessieren, ob du untersucht hast, daß es überhaupt jemals so einen guten Phono-Vorverstärker wie der Aestetix IO gegeben hat.


BuBuWuff schrieb:
Was kann also eine Firma machen, die als Zielgruppe den „Stereokonsumenten“ hat? Legenden bilden, was sonst! Allerdings funktioniert das nur, wenn der Käufer mitmacht.

Hast Du dich schon gefragt, ob es Firmen gibt, die die eigenen Produkte im Laufe der Jahren verbessert haben? Welche Firmen ja und welche nein? In welcher Preissegmente und Qualitätsklasse sind diese Firmen?
Du wirdst dich wundern, was man noch verbessern kann und vor allem, dass es doch Entwicklern gibt, die wirklich in erster Linie an besserer Klangqualität im Stereobereich interessiert sind. Aber solange du in der Welt von Sony bleibst bzw begnügst, wirst du nur einen kleinen Teil der Wahrheit sehen bzw erleben.


BuBuWuff schrieb:
In der gehobenen Preisregion setzt man auf den guten Namen und versichert, den hohen Standart der Vergangenheit auch mit den neuen Modellen zu wahren. Das genügt dem Kunden.
Auch im Hifi / HighEnd .


BuBuWuff schrieb:
Bei so genannten Highender sieht die Sache anders aus. Sie erwarten bei jeder neuen Gerätegeneration eine klangliche Steigerung, obwohl die Profis der Branche (Tontechniker, Ingenieure) wissen, und auch publizieren, dass das nicht möglich ist.

Wie gesagt, du solltest zuerst selber in aller Preis- und Qualitätsklassen Untersuchen und vergleichen. Natürlich nicht jeder macht Fortschritte. Vielleicht nur wenige...

Ich frage mich eigentlich, was ist die Botschaft deines Beitrages oder was steht dahinter. Regt dir etwas auf? Was konkret?


Falls jemand über die Entwicklung der Klangqualität der letzten Jahren reklamieren muss, sollte er sich vielleicht in sich selber anschauen. Solange die Bedürfnisse von Klangqualität der Konsumenten nicht steigert, werden die meisten Firmen keine Fortschritte im Klangbereich machen. Wie oft liest man hier: "Musik kann ich auch von meinem alten Radiogerät geniesen".
Solange die meisten Musik im Hintergrund hören, während sie andere Aktivitäten machen, sehe ich keinen Grund, sich über die Klangentwicklung der Geräten in den letzten Jahren zu beklagen und über die Ausbeutung der Hifi-Firmen mit erhöhten Preisen zu schimpfen.

Gruß


titian
UweM
Moderator
#8 erstellt: 21. Feb 2005, 12:23

BuBuWuff schrieb:

In der gehobenen Preisregion setzt man auf den guten Namen und versichert, den hohen Standart der Vergangenheit auch mit den neuen Modellen zu wahren. Das genügt dem Kunden. Der übrigens weiß, dass er die Genauigkeit einer Atomuhr nicht am Handgelenk tragen kann.



Natürlich kann er das! Wozu gibt es seit Jahren Funkuhren?
Und diese sind noch nicht mal besonders teuer.

Grüße,

Uwe
xuser
Stammgast
#9 erstellt: 21. Feb 2005, 14:48
Der Antwort von BuBuWuff auf die gestellten Fragen möchte ich nicht vorgreifen. Nur so viel:

Schon 1985 gab es Bi-Wiring. Auch meine (spezial angefertigten) Classica-Lautsprecher sind so ausgerüstet. Jedoch habe ich seit dem Kauf diese Option gar nicht voll ausgenutzt.

Mich stört mehr, dass es damals praktisch keine Beratung hinsichtlich Studio-Monitore oder Aktiv-Lautsprecher gab.

Bezüglich Uhren: Bei meiner Sammlung setze ich voll auf mechanische Uhren mit Chrono, Mondphasen und ewigem Kalender. Die Genauigkeit ist also gar nicht das Hauptziel.

Gruss Beat
palisanderwolf
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 21. Feb 2005, 14:49
Hallo Titian,
Du bist für mich ein echter „Highender“ hier im Forum. Andere ( Scope, US, Oliver67) erscheinen mir im Gegensatz zu Dir im Habitus eher technisch orientiert. Man könnte Dich vielleicht als den „philomusischen Typus“ bezeichnen, esoterisch angehaucht, ein, wenn auch nicht seltenes, so doch besonders wertvolles Exemplar dieser Gattung. Ich hoffe, Du verstehst das als Kompliment.

Nach dem Bekunden aller, die bisher bei Dir hören durften, hast Du Dir auf Deine Weise jedenfalls eine außergewöhnliche und unbestreitbar außergewöhnlich gut klingende Anlage zusammengestellt. Schön, daß Du uns auch hier im Forum ein wenig an Deinen Erfahrungen teilhaben läßt.

Ich wüßte gerne, was ein für mich eventuell gerade noch erschwinglicher kleinerer? Nestorovic , wie z.B. der frühere 5AS MK IV besser oder anders macht als eine Gradient Revolution, die mir in einem kleineren Raum ziemlich zusagt. Könntest Du vielleicht vergleichend etwas dazu sagenn?

In dem Artikel über die Revolution in der Stereophile wird der von mir angeführte Nestorovic als harte Konkurrenz für die Revolution erwähnt. Mehr wird leider nicht verraten. Ansonsten habe ich über Nestorovic fast nirgendwo mehr als einen ziemlich hohen Preis und vielleicht mal ein schlichtes Bildchen gefunden. Ich habe auch keinen Hinweis gefunden, wo man vergleichend hören könnte.

MfG Bernd
ukw
Inventar
#11 erstellt: 21. Feb 2005, 15:09
Da sich das Thema immer weiter vom Ursprung entfernt und der Palisanderwolf öffentlich Titian anbiedert... (geht das auch per PM )

Ein altes Marktgesetz besagt: Der größte Haufen ist auch der dümmste.

Dieses alte Marktgesetz sehe ich im umsatzstärksten Segment der Unterhaltungselektronik bestätigt..
palisanderwolf
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 21. Feb 2005, 16:03
Hallo ukw,

Da sich das Thema immer weiter vom Ursprung entfernt und der Palisanderwolf öffentlich Titian anbiedert... (geht das auch per PM )


Thema : Der Highender.


Kannst Du mir auch etwas über die Lautsprecher von Nostorovic im Vergleich zur Gradient Revolution sagen?
Vielleicht bist Du ja auch ein echter Highender und zufällig freundlich gestimmt?

MfG Bernd
ukw
Inventar
#13 erstellt: 21. Feb 2005, 18:28

Kannst Du mir auch etwas über die Lautsprecher von Nostorovic im Vergleich zur Gradient Revolution sagen?


NEIN
leben_in_symphonie
Gesperrt
#14 erstellt: 21. Feb 2005, 19:20
Bernd,

scheinbar deine Beiträge verursachen bei gewissen Leser einige psychologische Auswirkungen.
Betreffend Nestorovic Type 5AS MK IV, welche ich in meiner zweiten Anlage habe, werde ich dich einen PM senden.

Ich weiss nicht, ob Highender tatsächlich das Thema von diesem Thread ist. Auf jedem Fall wurde hier behauptet, dass die Stereotechnik seit rund dreißig Jahren so ziemlich ausgereizt ist.
Ich bin gar dieser Meinung. Nestorovic ist ein Beispiel wie man die Weiterentwicklung vorantreiben kann und das ohne neue Konzepte zu erfinden sondern vor allem durch den Wahl von anderen (neuen) Materialien. Aber es gibt andere Firmen und Entwickler die Verbesserung gelingen und ich finde es Schade, dass man sie einfach vergisst, weil es tatsächlich andere Leute gibt, die nur an skrupellosem Business denken.

gruss

titian

breitband
Stammgast
#15 erstellt: 21. Feb 2005, 19:31
Hallo BuBuWuff

Bedeutet dein Nickname was oder bist du ein Troll?

Wenn du jetzt kein Troll sein solltest und dich fragst, wie ich darauf komme: das Geldverdienen mit eine Gruppe Hobby-Hörer zu verbinden und dann ausgerechnet einen DER Global-Player als Beispiel heranzuziehen und die kleinen und mittelständischen völlig außer acht zu lassen ...

Übrigens baut(e) auch gerade Sony - und sei es nur aus Prestige Gründen um neue Technologie zu präsentieren - einige High-End-Geräte.

Ganz einfache Gegenfrage: wenn sich mit High-Endern nix verdienen läßt, warum wird dann Technik für sie angeboten?

Bestimmt reine Nächstenliebe!

MfG
Monsterdiscohell
Stammgast
#16 erstellt: 21. Feb 2005, 19:37
Für High-End wird ohne Scheiss fiel geboten ,nicht umsonst ist Transrotor Chef Jochen Räke Milionär
leben_in_symphonie
Gesperrt
#17 erstellt: 21. Feb 2005, 19:47

Monsterdiscohell schrieb:
Für High-End wird ohne Scheiss fiel geboten ,nicht umsonst ist Transrotor Chef Jochen Räke Milionär

Vielleicht auch für Deine oder meine Arbeit.
oracle
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 21. Feb 2005, 20:02
hallo leute

das ist ja mal wieder eine diskussion hier wow.

wollt ihr mal meine ziemlich primitiven beweggründe für meine stereoanlage wissen? na ich denke wohl eher nicht, baer ich verrate sie trotzdem:

ich wollte echt mal eine anlage die nicht jeder hungerleider und ebay-schüler bei sich zu hause rumstehen hat. etwas um mich von dieser masse von menschen abzuheben die lustlos und gefrustet ihr dasein fristen und nicht wissen wie schön gewisse dinge sind.

wenn ich etwas sehe das mich anspricht und ich fühle das mir der kauf dieser sache gut tut, dann besorge ich sie mir.

und diese einstellung beziehe ich nun mal nicht nur auf hifi-geräte sondern sogar auch auf dinge wie einen schnöden schraubendreher. wenn ich beim anfassen und ansehen nicht das wow gefühl habe. dann lass ich das ding stehen.

bei musik machte ich bis jetzt nur einmal einen kompromiss und das war beim yamaha surroundreceiver rds2400 den ich als vorstufe einsetze. der ausschlag gab nur weil er für uns filmton sehr gut wiedergeben konnte. seine stereo-musikfunktionen habe ich noch nie benötigt und seine videosektion ebenfalls nicht. einen dvd-player schliesst man schliesslich direkt an das bildausgabegerät an.

gruss an alle
ptfe
Inventar
#19 erstellt: 21. Feb 2005, 20:03

Monsterdiscohell schrieb:
Für High-End wird ohne Scheiss fiel geboten ,nicht umsonst ist Transrotor Chef Jochen Räke Milionär

Wo ist das Problem ?-er hat gute Produkte, cleveres Marketing, scheint ordenlich zu kalkulieren -> die Kunden kaufen und sind zufrieden. So ist´s richtig !Ich habe mal ne Statistik in der Hand gehabt, wo´s um Aufwand im Verhältnis zur Kundenzufriedenheit geht: soweit ich´s noch weiß, war der Aufwand für´s Werben eines Neukunden 20x höher als für´s Halten eines zufriedenen Kunden.

Aber andere Frage: wie trenne ich Hi-FI von High-End -wo muß ich hier den Strich ziehen ? Kaufpreis ? Testeinstufung bei der "geliebten" Fachpresse ?
Stückzahl pro Jahr ? Technik ? Design ?
Mir ist das recht unklar.

cu ptfe
scrooge
Stammgast
#20 erstellt: 21. Feb 2005, 20:14

oracle schrieb:


ich wollte echt mal eine anlage die nicht jeder hungerleider und ebay-schüler bei sich zu hause rumstehen hat. etwas um mich von dieser masse von menschen abzuheben die lustlos und gefrustet ihr dasein fristen und nicht wissen wie schön gewisse dinge sind.



Fehlen da nicht ein bis zwei für den zweifellos gewollten Hauch von Ironie und für die vielen, vielen "Hungerleider", die sehr wohl wissen was schön ist, es sich aber - scheinbar im Gegensatz zu Dir - nie werden leisten können???

Grüsse
Burzum
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 21. Feb 2005, 20:15
Hallo!
Das Problem ist damit 98% der Leute keine Ahnung haben wie sich was gutes anhört!
Da sie nur Standart Anlagen haben!
Bei mir geht immer die Sonne auf wenn ich Musik höre!

Gruß Burzum!
Merlin18
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 21. Feb 2005, 20:24
Wie formulierte es UKW so völlig daneben... ich muß auch einmal LIS anbiedern, denn was die technische Entwicklung der Stereo-Technik anbetrifft, so ist es eine Frage des Preises und der Qualitätsstufe (von LIS vollkommen richtig erkannt). Und es ist eine Frage der Materialforschung, der besseren CAD-Modelle, der exakter bestimm- und meßbaren Raumakustik und und und. Soll heißen, es gibt sehr wohl deutlich hörbare Unterschiede und zumeist auch Verbesserungen speziell im Bereich der CD-Player und im Bereich der Lautsprecher, hingegen weniger deutlich im Bereich der Verstärkertechnik. Hier (im Bereich der Verstärkertechnik) würden grundsätzlich ältere Komponenten noch gut mithalten können, solange nicht ein Kondensator oder eine Röhre langsam ihren Geist aufgeben.

In Bereich der LS bspw. kann man inzwischen anhand von Rechenmodellen sehr genau die Parametrisierung vornehmen und zudem stehen der LS-Entwicklung heute Materialien zur Verfügung, die es vor 10 Jahren bspw. noch nicht gab oder allenfalls in der Raumfahrt Anwendung fanden.

Daß der technische Aufwand hohe Preise (möglicherweise überproportional hohe Preise) nach sich zieht, ist dabei nicht weiter verwunderlich. Dann, wenn ein Kunde diese Summe Geld in die Hand genommen hat, sollte es aber auch ein Selbstverständnis sein, Technik State of the Art zu liefern, mit einem herausragenden Service zu versehen und den Kunden offen und ehrlich zu bedienen.
Wird das realisiert, ist der High-Ender nur in Ausnahmefällen ein unangenehmer Kunde - die Ausnahmen sind dann genau die, die es auch im Konsumbereich gibt, nämlich die, die immer meckern und immer zetern.

Gruß Merlin
xuser
Stammgast
#23 erstellt: 21. Feb 2005, 20:41
Bei Nahfeld-Anwendungen kommt man IMO schon mit ca. 20000 Teuro für eine Anlage in den High-End-Bereich.

Um einen ganzen Raum in einen Konzertsaal zu verwandeln, und so eine perfekte Wiedergabe zu erreichen, muss man bei weitem mehr (in die Geräte und die Akustik) investieren.

Gruss Beat
scrooge
Stammgast
#24 erstellt: 21. Feb 2005, 20:43

Burzum schrieb:
Hallo!
Das Problem ist damit 98% der Leute keine Ahnung haben wie sich was gutes anhört!
Da sie nur Standart Anlagen haben!
Bei mir geht immer die Sonne auf wenn ich Musik höre!

Gruß Burzum!


... und ich behaupte mal, dass bei einem echten Musikliebhaber, der "nur" eine Standard-Anlage hat, auch (oder sollte ich sagen: trotzdem ) die Sonne aufgeht wenn er/sie Musik hört. Die Leute, die "keine Ahnung haben" und sich für Musik generell überhaupt nicht interessieren, denen ists sowieso egal.... Sorry Burzum, aber ich kann mit diesem etwas arroganten Zugang einfach nichts anfangen ....
Merlin18
Hat sich gelöscht
#25 erstellt: 21. Feb 2005, 20:46

xuser schrieb:
Bei Nahfeld-Anwendungen kommt man IMO schon mit ca. 20000 Teuro für eine Anlage in den High-End-Bereich.


Das seh ich anders. Denn erstens sagt der Preis nichts über den Klang aus. Ich kann auch 30000 Euro ausgeben und es klingt hinterher nicht wirklich toll. Die richtige Kombination machts und dann bekommst Du gute Komponenten auch gebraucht und schon wirds billiger.

Also ein reiner Eckwert in Form eines Preises wird es nicht tun.

Gruß Merlin
Burzum
Hat sich gelöscht
#26 erstellt: 21. Feb 2005, 20:50
Hallo!
Das ist nicht arrogant sondern Erfahrung!
Habe mitTechnics und Akai angefangen!

Gruß Burzum!
xuser
Stammgast
#27 erstellt: 21. Feb 2005, 21:02
Merlin

Wie man aus dem Gesamten mehr als die Summe der Einzelteile herausholt, ist mir bekannt.

Mein Limite bezieht sich auch auf Neupreise für den Endkunden, es kann also durchaus günstiger werden.

Gruss Beat
Tschugaschwilly
Stammgast
#28 erstellt: 21. Feb 2005, 21:05
Hallo Merlin18


Merlin18 schrieb:
Wie formulierte es UKW so völlig daneben...


Wann? Wo? Kann ich mir aber eigentlich gar nicht vorstellen, dass UKW so daneben liegen sollte, gerade andersrum.


ich muß auch einmal LIS anbiedern, denn was die technische Entwicklung der Stereo-Technik anbetrifft, so ist es eine Frage des Preises und der Qualitätsstufe (von LIS vollkommen richtig erkannt).


LIS?


Und es ist eine Frage der Materialforschung, der besseren CAD-Modelle, der exakter bestimm- und meßbaren Raumakustik und und und.


Naja, da scheiden sich die Geister. Die einen setzen bei ihren Super-Duper-High-End-Boxen auf Hochtöner aus Edelmetall, schöne Furniere und andere vom Papst geweihte Materialien, während *richtige Profiboxen* meist *Pappe*-Membrane haben. Soll heissen: Was bringt gutes Material, wenn das Konzept schon nichts taugt?

Anderer Punkt: Schauen wir uns doch mal all die *High-End*-Hersteller an. Das sind meist kleine Anbieter. Die betreiben meist weder Materialforschung, CAD etc. Nein, diese Anbieter verfeinern 50 Jahre alte Konzepte mit ungeheuer grossem Materialaufwand und das zudem im trial-and-error Verfahren. Genau diese Anbieter machen mit mangelnden Innovationen auf sich aufmerksam. Das sind meist Geräte mit Konzepten aus den 70ern. Doch ob das der richtige Weg ist, wage ich persönlich sehr stark zu bezweifeln.

Aus diesem Grund ist meine Arbeitshypothese entstanden, dass es den meisten High-End-Anbietern an Knowhow und finanzellen Mitteln fehlt, seriöse Forschung zu betreiben.

Schau dir doch mal die meisten dieser *Voodoo-Boxen* an. Zu klein, zu schmal, miserable Messwerte. Das sagt dir jeder mit einer entsprechenden Ausbildung.


Soll heißen, es gibt sehr wohl deutlich hörbare Unterschiede und zumeist auch Verbesserungen speziell im Bereich der CD-Player und im Bereich der Lautsprecher, hingegen weniger deutlich im Bereich der Verstärkertechnik.


Wobei es schon vor 20 Jahren Lautsprecher gab, die besser geklungen haben als heutige. Wie ein guter Lautsprecher ungefähr auszusehen hat, ist schon länger bekannt. Erstaunlich ist hingegen die Tatsache, dass es *High-End-Boxen* gibt, die von Grund auf schwere Konstruktionsmängel haben und nicht dem Ideal eines guten Lauzsprechers entsprechen.


Hier (im Bereich der Verstärkertechnik) würden grundsätzlich ältere Komponenten noch gut mithalten können, solange nicht ein Kondensator oder eine Röhre langsam ihren Geist aufgeben.


In diesem Punkt stimme ich dir zu.


In Bereich der LS bspw. kann man inzwischen anhand von Rechenmodellen sehr genau die Parametrisierung vornehmen und zudem stehen der LS-Entwicklung heute Materialien zur Verfügung, die es vor 10 Jahren bspw. noch nicht gab oder allenfalls in der Raumfahrt Anwendung fanden.


Wobei ich schon mehrfach gehört habe, dass die Qualität der Chassis abgenommen haben soll.


Daß der technische Aufwand hohe Preise (möglicherweise überproportional hohe Preise) nach sich zieht, ist dabei nicht weiter verwunderlich.


Solange es Leute gibt, die soviel Geld ausgeben, werden auch solche Preise verlangt werden. Soll heissen: Verkaufspreis und Materialaufwand stehen in keinem Verhältnis.


Dann, wenn ein Kunde diese Summe Geld in die Hand genommen hat, sollte es aber auch ein Selbstverständnis sein, Technik State of the Art zu liefern, mit einem herausragenden Service zu versehen und den Kunden offen und ehrlich zu bedienen.


Doch bei wem ist das der Fall? IMHO sind die meisten *High-End-Geräte* GEBASTEL. Lausige Messwerte, Potis mit lausigem Gleichlauf, Kanalabweichungen, magere Fernbedienbarkeit, kein User Manual, welches diesen Namen auch verdient. Wenn du State of the Art verlangst, musst du lange suchen. Im Consumer-Bereich sind mir da so gut wie keine entsprechenden Geräte bekannt.

Gruss
Tschugaschwilly
scrooge
Stammgast
#29 erstellt: 21. Feb 2005, 21:08

Burzum schrieb:
Hallo!
Das ist nicht arrogant sondern Erfahrung!
Habe mitTechnics und Akai angefangen!

Gruß Burzum!


Ich verstehe auch wie Du es meinst und gebe Dir teilweise recht

Trotzdem finde ich die Formulierung unglücklich, der Genuss von Musik ist für die meisten Mengen nämlich nicht von der Qualität der Wiedergabe (jedenfalls nicht nach strengeren Qualitätsmasstäben, wie sie von Leuten die dieses Hobby betreiben angelegt werden) abhängig - geschweige denn, dass wie Du richtig sagst die meisten Leute noch nie eine bessere Anlage gehört haben und ihnen daher Vergleichsmöglichkeiten fehlen.
Tschugaschwilly
Stammgast
#30 erstellt: 21. Feb 2005, 21:09
Hallo Burzum


Burzum schrieb:
Hallo!
Das Problem ist damit 98% der Leute keine Ahnung haben wie sich was gutes anhört!


Das ist keine Erfahrung, sondern eine Unterstellung! Vielleicht haben hier einige bereits auf Anlagen gehört, die du dir das ganze Leben nicht wirst anhören können.


Da sie nur Standart Anlagen haben!
Bei mir geht immer die Sonne auf wenn ich Musik höre!


1. Was ist eine "Standard Anlage"?
2. Fast wichtiger als die Anlage ist die Raumakustik. Besser eine Anlage für 5'000 - 10'000 € mit eingemessenem sowie optimiertem Hörraum, als eine Anlage für den zehnfachen Preis aber suboptimaler Raumakustik. Aber es ist eben einfacher, Geräte und Zubehör zu tauschen, sich Verbesserungen einzureden, als Hörraum und Akustik zu verbessern.

Gruss
Tschugaschwilly
Merlin18
Hat sich gelöscht
#31 erstellt: 21. Feb 2005, 21:12
@Tschugaschwilly
Sei mir nicht böse, wenn ich Dein Posting jetzt nicht en detail in kleine Zitate zerlege ;), aber grundsätzlich schwebten mir bei den LS-Herstellern ein paar deutsche Firmen vor, wie bspw. audio physic oder audiodata die mit anderen sehr aufwändig forschen und entwickeln und tatsächlich hörbare (wohlgemerkt deutlich hörbare) Unterschiede und mE auch Verbesserungen in ihre LS einbringen konnten. Es gibt auch Hersteller, da würde ich sagen, daß die bereits vor 10 Jahren das Maximum erreciht haben und nichts mehr verbessern konnten, allenfalls die Haltbarkeit ihrer LS, aber nicht den Klang (Martin Logan, Magnepan etc.)

Gruß Merlin
Burzum
Hat sich gelöscht
#32 erstellt: 21. Feb 2005, 21:19
Hallo!

Habe auch mal Krell und andere sachen wie ML angehört!
Klar da kann ich dann auch nicht mehr mithalten!
Aber der unterschied war gewaltig zu meiner Anlage!
Aber ich kann es mir Kaufen!

Gruß Burzum!
Plüschus
Stammgast
#33 erstellt: 22. Feb 2005, 10:18
Hallo B.B. Wuff


BuBuWuff schrieb:
Ich finde es rührend, wie sich eine Handvoll HiFi-Fans beschwert, dass die Industrie an ihnen vorbei produziert. Das ist etwa so, wie wenn ein Modelleisenbahner klagt, der Weltmarkt nehme zuwenig Rücksicht auf sein Hobby. He Leute, überlegt mal, wie interessant ihr für eine Firma wie Sony seid? Viele Leute kaufen ihre Anlage doch nach den Kriterien: Kleiner Preis - fällt nicht auf - die Firma kenne ich, also kein Exot! Genau in diesen drei Punkten verhält sich der Highender diametral anders. Zudem tauschen jene Leute ihre Geräte erst aus, wenn sie kaputt sind. Also noch mal ein völlig anderes Verhalten. Einige Leute geben zwar etwas mehr Geld für Musik aus, wollen aber eine modisch gestylte Anlage. (Der typische B&O Kunde) Andere wollen auf dem neuesten Stand sein, und das heißt heutzutage - Mehrkanal. Dabei ist das Bild mindestens so wichtig wie der Ton. Diese Klientel berücksichtigen die Globalplayer zurzeit. Der reine HiFi-Fetischist - wie er in diesem Forum reichlich vertreten ist - interessiert nur am Rande. Das mag man beklagen, ist aber so. Diese Randgruppe wird durch Nischenproduzenten betreut. Nun ist es aber so, dass die Stereotechnik seit rund dreißig Jahren so ziemlich ausgereizt ist. Fortschritte gab es nur in den Trägerformaten. Stichwort: Digital. Was kann also eine Firma machen, die als Zielgruppe den „Stereokonsumenten“ hat? Legenden bilden, was sonst! Allerdings funktioniert das nur, wenn der Käufer mitmacht. Nehmen wir zum Vergleich eine Industrie, bei der der Standart ebenfalls seit Jahrzehnten gesetzt ist. Die Uhrenindustrie. Lassen wir dabei die Mode außer Acht, die natürlich periodisch nach neuen Kollektionen schreit. Wie würde der Markt wohl reagieren, wenn der Hersteller versichert, seine Uhr laufe genauer als das Vorgängermodell? Nachmessen, was sonst! Und Gnade jener Firma, sollte sich die Behauptung nicht bewahrheiten, sie wäre weg vom Fenster. Uhrenhersteller behaupten solches aber nicht. In der gehobenen Preisregion setzt man auf den guten Namen und versichert, den hohen Standart der Vergangenheit auch mit den neuen Modellen zu wahren. Das genügt dem Kunden. Der übrigens weiß, dass er die Genauigkeit einer Atomuhr nicht am Handgelenk tragen kann. Bei so genannten Highender sieht die Sache anders aus. Sie erwarten bei jeder neuen Gerätegeneration eine klangliche Steigerung, obwohl die Profis der Branche (Tontechniker, Ingenieure) wissen, und auch publizieren, dass das nicht möglich ist. Mit sachlichen Argumenten ist gegen diese Fachleute natürlich keinen Blumentopf zu holen, also flüchtet man sich in Esoterik. Die Firmen nützen dies auch reichlich aus. Fairerweise gilt es zu erwähnen, dass sie es zum Teil auch müssen. Als vor Jahren die Bi-Wiring Welle überschwappte, widerstand die Lautsprecherfirma Cabasse dieser Mode. In ihrem Labor (eines der besten der Welt) hätten sie keine Unterschiede heraus gehört. Was passierte? Praktisch in jedem Test hieß es: Nicht schlecht der Lautsprecher, leider kann er aber nicht ausgereizt werden, da er keine Doppelanschlüsse hat! Also versah Cabasse ihr LS mit den entsprechenden Klemmen und seither klingen sie um Klassen besser … Natürlich NUR mit den entsprechenden Kabeln und die mitgelieferten Spikes sind eh nichts wert.

Frage: Wenn ihr eine Firma mit Angestellten hättet, also wirtschaftlich produzieren müsstet, möchtet ihr Euch als Kunden? Ich nicht!

Gruß
BuBuWuff


Was willst Du uns eigentlich sagen bzw fragen

daß die High End Verbraucher an ihren eigenen Märchen glauben ?

einwenig konkretere Aussagen - von Fakten gestützt- würden uns vielleicht weiterbringen, aber das.....

Gruß Thomas
nocibur
Hat sich gelöscht
#34 erstellt: 22. Feb 2005, 12:00
[b]Tschugaschwilli[b] schrieb:

Anderer Punkt: Schauen wir uns doch mal all die *High-End*-Hersteller an. Das sind meist kleine Anbieter. Die betreiben meist weder Materialforschung, CAD etc. Nein, diese Anbieter verfeinern 50 Jahre alte Konzepte mit ungeheuer grossem Materialaufwand und das zudem im trial-and-error Verfahren. Genau diese Anbieter machen mit mangelnden Innovationen auf sich aufmerksam. Das sind meist Geräte mit Konzepten aus den 70ern. Doch ob das der richtige Weg ist, wage ich persönlich sehr stark zu bezweifeln.



Selten eine so gehäufte Ansammlung von Vorurteilen, Falschheiten und Plattitüden gelesen - barer Unsinn, sorry. Gerade sog. "kleine Highend-Hersteller" zeichnen sich durch eine hohe Innovationskraft aus. Schon mal was von Restek, audionet, silbersand und Konsorten gehört? Alles kleine, aber feine Edelschmieden. Nix mit "Konzepte aus den 70er-Jahren.

Welche Anbieter meinst du eigentlich?

Gruß
Franz
uherby
Inventar
#35 erstellt: 22. Feb 2005, 14:20
Ich kann mich nocibur nur anschließen.

Es gibt viele deutsche kleine Highend-Schmieden vom Feinsten. Und das Preis-/Leistungsverhältnis ist bei weitem besser, als bei manch teureren Japangeräten.

Schau dir mal Restek, AVM, usw. genauer an.


[Beitrag von uherby am 22. Feb 2005, 14:20 bearbeitet]
lumi1
Hat sich gelöscht
#36 erstellt: 22. Feb 2005, 14:29
Tach´auch!

Ich muß sagen, der Starter dieses Threads lag nicht so daneben......

Trifft die Sache ziemlich in´s schwarze.


Was mich besonders beeindruckt,
ist die Aussage von oracle:


ich wollte echt mal eine anlage die nicht jeder hungerleider und ebay-schüler bei sich zu hause rumstehen hat. etwas um mich von dieser masse von menschen abzuheben die lustlos und gefrustet ihr dasein fristen und nicht wissen wie schön gewisse dinge sind.

wenn ich etwas sehe das mich anspricht und ich fühle das mir der kauf dieser sache gut tut, dann besorge ich sie mir.

und diese einstellung beziehe ich nun mal nicht nur auf hifi-geräte sondern sogar auch auf dinge wie einen schnöden schraubendreher. wenn ich beim anfassen und ansehen nicht das wow gefühl habe. dann lass ich das ding stehen.

bei musik machte ich bis jetzt nur einmal einen kompromiss und das war beim yamaha surroundreceiver rds2400 den ich als vorstufe einsetze. der ausschlag gab nur weil er für uns filmton sehr gut wiedergeben konnte. seine stereo-musikfunktionen habe ich noch nie benötigt und seine videosektion ebenfalls nicht. einen dvd-player schliesst man schliesslich direkt an das bildausgabegerät an.


Da ist tatsächlich mal jemand hier, der kein Blatt vor den Mund nimmt.
Und sich traut zu sagen, was er denkt,
fühlt, und damit erreichen will:
Befriedigung.

Kein falsches, esoterisches und somit technisch unbegründetes Gelaber.

Und das wird dann gleich wieder von manchen als arrogant bezeichnet.

Es ist doch die Wahrheit!

Genau wie das hier von Tschugaschwilly:

1. Was ist eine "Standard Anlage"?
2. Fast wichtiger als die Anlage ist die Raumakustik. Besser eine Anlage für 5'000 - 10'000 € mit eingemessenem sowie optimiertem Hörraum, als eine Anlage für den zehnfachen Preis aber suboptimaler Raumakustik. Aber es ist eben einfacher, Geräte und Zubehör zu tauschen, sich Verbesserungen einzureden, als Hörraum und Akustik zu verbessern.


Oder das:



Naja, da scheiden sich die Geister. Die einen setzen bei ihren Super-Duper-High-End-Boxen auf Hochtöner aus Edelmetall, schöne Furniere und andere vom Papst geweihte Materialien, während *richtige Profiboxen* meist *Pappe*-Membrane haben. Soll heissen: Was bringt gutes Material, wenn das Konzept schon nichts taugt?

Anderer Punkt: Schauen wir uns doch mal all die *High-End*-Hersteller an. Das sind meist kleine Anbieter. Die betreiben meist weder Materialforschung, CAD etc. Nein, diese Anbieter verfeinern 50 Jahre alte Konzepte mit ungeheuer grossem Materialaufwand und das zudem im trial-and-error Verfahren. Genau diese Anbieter machen mit mangelnden Innovationen auf sich aufmerksam. Das sind meist Geräte mit Konzepten aus den 70ern. Doch ob das der richtige Weg ist, wage ich persönlich sehr stark zu bezweifeln.

Aus diesem Grund ist meine Arbeitshypothese entstanden, dass es den meisten High-End-Anbietern an Knowhow und finanzellen Mitteln fehlt, seriöse Forschung zu betreiben.

Schau dir doch mal die meisten dieser *Voodoo-Boxen* an. Zu klein, zu schmal, miserable Messwerte. Das sagt dir jeder mit einer entsprechenden Ausbildung.


Das ist absolut korrekt!

Von den verschiedensten digitalen Speichermedien abgesehen,
hat sich absolut nichts weltbewegendes getan!

Und was sich in diesem Bereich in erster Linie geregt hat,
ist der Schritt zu Mehrkanal.
Doch da wird in 90% aller Fälle gleich wieder ein Rückschritt vollzogen.
Weil wiedergegeben über die schlechtesten Amp´s,Decoder und LS.

Und noch schlimmer:
Die Esoteriker in unseren Reihen hören Unterschiede bei.z.B. komprimierten Aufnahmen.
Haben aber oftmals null Ahnung, wie "ihr" Original enstanden ist......

Oder die berühmten Netzleisten,
sowie die Voodoo NF-,LS-Kabel.
Als würde es sich dabei um Supraleiter handeln.

Was will ich jetzt eigentlich damit sagen?

Nun,oracle hätte behaupten können, er hat sich z.B. ein neues
Digital-Kabel gekauft.

Und nun gehen luftige Klangwelten bei ihm auf, wie nie zuvor.

Niemand hätte es groß gestört.
Selbst wenn es 1000Euronen gekostet hätte.

Es gäbe lediglich wieder die alten, abgedroschenen Weißheiten von beiden Seiten.

Und waren schon in anderen Threads diese Forums solche Rangeleien, und z.B. ich bin gegen solch Kabelhumbug(wie immer),dann bekam ich,und andere, oftmals folgendes zur Antwort:

"Wer sich damit noch nicht auseinandergesetzt hat, sollte auch ruhig sein....
...taube Ohren.....
...keine Erfahrung....
...etwa neidisch?...Kein Geld für solch tolle Sachen.....???"


Das von nocibur ist ein ähnlich geartetes Bsp.:

Selten eine so gehäufte Ansammlung von Vorurteilen, Falschheiten und Plattitüden gelesen - barer Unsinn, sorry. Gerade sog. "kleine Highend-Hersteller" zeichnen sich durch eine hohe Innovationskraft aus. Schon mal was von Restek, audionet, silbersand und Konsorten gehört? Alles kleine, aber feine Edelschmieden. Nix mit "Konzepte aus den 70er-Jahren.


Was haben sie getan(Ich kenne die Produkte übrigens )?
Den Transistor neu erfunden?
Den Platinenaufbau revolutioniert?
Die Kabel innen besser, schöner verlegt als andere?
War der Dalai Lama anwesend,
und hat die Kondensatoren beruhigt?

Nichts dergleichen.
Natürlich gibt es, von billigem zu teuerem, gewaltige Klangunterschiede.
Und auch bei nur hochpreisigen Produkten mehr oder weniger
gravierende Unterschiede.

Aber letztendlich kommt man wo an,
wo dies gar nicht, oder kaum mehr nachvollziehbar ist.

Da geht es nur noch um´s haben.
Und das ist auch gut so.
Warum soll man etwas nicht kaufen,
nur weil es besser,wertiger aussieht?

Das war schon in der ganzen Menscheitsgeschichte,
in allen Bereichen des Lebens so.

Ich behaupte mal, und da werden mir Elektroniker hier und sonstwo beipflichten müssen:

Für 10000 Euro baue ich z.B. einen Amp,
der es mit den größten Brocken des HighEnd Himmels aufnimmt.
Übrigens basierend auf der Technik der zitierten 70er....

Natürlich kann ich ihn auch mit Technik der 40er bauen,
und er klingt höchstens anders.
Aber nicht schlechter im eigentlichen Sinn.

Ich denke gerade an den Glauben Röre vs Transistor.

Ob es dann allerdings noch für eine cm-dicke Chrom-Frontplatte langt, wage ich zu bezweifeln.
Verdient habe ich so schon nichts.....

Und dann würde ihn z.B. oracle nicht mehr kaufen.
Was aber nicht schlimm wäre,oder?

Zum Schluß:

Was willst Du uns eigentlich sagen bzw fragen

daß die High End Verbraucher an ihren eigenen Märchen glauben ?

einwenig konkretere Aussagen - von Fakten gestützt- würden uns vielleicht weiterbringen, aber das.....


Das wollte BuBu Wuff vielleicht nicht so arg klar machen,
aber ich will es definitiv so ausdrücken.


MfG. an alle!

P.S.
Die Genauigkeit der Atomuhr erreicht man auch nicht mit einer billigen Funkuhr am Handgelenk.
Sie empfängt mehr oder weniger periodisch Abgleichsignale.
Dazwischen geht sie so ungenau,
wie ´ne 50 Cent Woolworth-Quartzuhr.

Deshalb machen Uhrenhersteller keine Werbung mit der absoluten Zeit.
Nur das automatische stellen Sommer/Winter ist komfortabel.
Falls nicht gerade das Funksignal weg war.....


[Beitrag von lumi1 am 22. Feb 2005, 14:32 bearbeitet]
scrooge
Stammgast
#37 erstellt: 22. Feb 2005, 14:45
@lumi 1:


scrooge schrieb:

oracle schrieb:


ich wollte echt mal eine anlage die nicht jeder hungerleider und ebay-schüler bei sich zu hause rumstehen hat. etwas um mich von dieser masse von menschen abzuheben die lustlos und gefrustet ihr dasein fristen und nicht wissen wie schön gewisse dinge sind.



Fehlen da nicht ein bis zwei für den zweifellos gewollten Hauch von Ironie und für die vielen, vielen "Hungerleider", die sehr wohl wissen was schön ist, es sich aber - scheinbar im Gegensatz zu Dir - nie werden leisten können???

Grüsse


Dieser Teil des Postings von Oracle wurde von niemandem als arrogant bezeichnet, sondern lediglich von mir in obiger Form kommentiert. Und das tue ich hiermit gleich nochmal, denn wenn man auch über den Inhalt diskutieren mag, die Formulierung ist herablassend bis beleidigend!

Grüsse.


[Beitrag von scrooge am 22. Feb 2005, 16:00 bearbeitet]
wirbeide
Hat sich gelöscht
#38 erstellt: 22. Feb 2005, 15:01
Wer High-End als Maß der Dinge setzt soll wissen, dass dieses Maß nichtsagend ist.
Arrogante Sprüche jedweder Personen, hier und dort, sind einfach nur
Kann mir gut vorstellen, dass einige High- End Prediger noch nicht einmal wissen, was eine Oktave ist, geschweige denn wie sich ein Instrument in Natura anhört. Um es vorweg zu nehmen, das ist kein Angriff nur eine Feststellung.

Grüße
wirbeide
Hat sich gelöscht
#39 erstellt: 22. Feb 2005, 15:09
@Burzum

Wenn du und deine Musik nur die Sonne "öffnen", dann öffnet sich mir ein ganzes Universum voller Sterne und Engel

Welche Stellung meine Anlage in "eurer Welt" hätte, ist mir so was von egal.................

leben_in_symphonie
Gesperrt
#40 erstellt: 22. Feb 2005, 16:45

wirbeide schrieb:
Kann mir gut vorstellen, dass einige High- End Prediger noch nicht einmal wissen, was eine Oktave ist, geschweige denn wie sich ein Instrument in Natura anhört. Um es vorweg zu nehmen, das ist kein Angriff nur eine Feststellung.

Das würde ich für Leute mit HIfi-Geräte in jeder Preis- oder Qualitätklasse behaupten.
Du wirst dir wundern, wieviele Highender es gibt, die viel mehr Konzerte pro Jahr als Du besuchen gehen. Vielleicht wissen sie nicht was eine Oktave oder Elektron ist, aber sie geniessen die Musik mindestens so viel wie du.

Du solltest vielleicht ein paar von diesen Typen zuerst kennenlernen. Aber wer will jemand treffen, der voll von Vorurteile ist?

--------

In diesem Thread sieht man auch, wie Jemand mit Null-Erfahrung in Highend grosse Sprüche machen will. Wichtig ist die Sensation. Ganz typisch für kleine frustrierte Fische...

gruss

titian
Speedy
Hat sich gelöscht
#41 erstellt: 22. Feb 2005, 17:02

nocibur schrieb:

Gerade sog. "kleine Highend-Hersteller" zeichnen sich durch eine hohe Innovationskraft aus. Schon mal was von Restek, audionet, silbersand und Konsorten gehört? Alles kleine, aber feine Edelschmieden. Nix mit "Konzepte aus den 70er-Jahren.


Nu mal langsam.

Wir haben hier in D sicher einige Firmen, die sich richtig Mühe geben, die ihre Geräte sehr schön und gut aufbauen, bis ins kleinste Detail (Allerdings auch reichlich Scharlatane). Das wird wohl auch keiner bestreiten.

Innovationen allerdings hat keiner dieser Hersteller erbracht.

Und die meisten Konzepte sind nun mal aus den 70ern oder sogar noch älter, ausgenommen natürlich die Digitaltechnik.

Innovationen sind von JVC, Phillips, Sony, Denon usw. erbracht worden.
Aber das ist doch auch kein Wunder. Was will eine kleine "Edelschmiede" diesen Riesen mit ihren Forschungsabteilungen denn auch entgegensetzen ?

Gruß
Speedy
Burzum
Hat sich gelöscht
#42 erstellt: 22. Feb 2005, 17:06
Hallo!

Ein wunderbares Tema!
Man muss auch zugeben nicht jeder hat die Möglichkeit, von der Wohnung eine super Teuere
Anlage ins Wohnzimmer zu stellen!
In einem Hochhaus macht es keinen Sinn da es zu hellhörig ist!
Oder man hört leise! Aber macht das Sinn?
Ich bin froh damit es so viele Leute gibt die noch wert schätzen!
Aber das ist überall so!
Es gibt auch Leute die Bauen ein Haus und kaufen dann eine IKEA Küche!
Das ist doch dann übel!

Gruß Burzum!
scrooge
Stammgast
#43 erstellt: 22. Feb 2005, 17:14

Burzum schrieb:
Hallo!

Ein wunderbares Tema!
Man muss auch zugeben nicht jeder hat die Möglichkeit, von der Wohnung eine super Teuere
Anlage ins Wohnzimmer zu stellen!
In einem Hochhaus macht es keinen Sinn da es zu hellhörig ist!
Oder man hört leise! Aber macht das Sinn?
Ich bin froh damit es so viele Leute gibt die noch wert schätzen!
Aber das ist überall so!
Es gibt auch Leute die Bauen ein Haus und kaufen dann eine IKEA Küche!
Das ist doch dann übel!

Gruß Burzum!


Also, entweder bist Du ein Meister der Ironie, subtilen Provokation und feinen Zwischentöne, die ich einfach nicht verstehe , oder ein ordentlicher Teil Deiner Postings ergibt tatsächlich keinen Sinn .....
Burzum
Hat sich gelöscht
#44 erstellt: 22. Feb 2005, 17:22
Hallo!
Ich kann doch nicht immer Draufloshauen!
Möchte ja noch eine weile im Forum Bleiben!

Dann muss ich ein Meister sein!


Gruß Burzum!
Torsten_Adam
Inventar
#45 erstellt: 22. Feb 2005, 17:38

Burzum schrieb:
Hallo!

Ein wunderbares Tema!
Man muss auch zugeben nicht jeder hat die Möglichkeit, von der Wohnung eine super Teuere
Anlage ins Wohnzimmer zu stellen!
In einem Hochhaus macht es keinen Sinn da es zu hellhörig ist!
Oder man hört leise! Aber macht das Sinn?
Ich bin froh damit es so viele Leute gibt die noch wert schätzen!
Aber das ist überall so!
Es gibt auch Leute die Bauen ein Haus und kaufen dann eine IKEA Küche!
Das ist doch dann übel!

Gruß Burzum!



Moin
Man muss wirklich sagen, dass deine Beiträge sich sehr versnobt anhören.

Was ist an einer Ikea-Küche im Eigenheim denn verkehrt??
Nicht HighEndig ??? Oder weil sie günstig ist und man seinen Freunden und Bekannten gegenüber nicht protzen kann???

Sprichst du eigentlich auch mit Leuten die unter 100.000€ Jahresgehalt liegen??


PS.: Manchmal bin ich froh kein HighEnder zu sein!


[Beitrag von Torsten_Adam am 22. Feb 2005, 17:39 bearbeitet]
Burzum
Hat sich gelöscht
#46 erstellt: 22. Feb 2005, 17:46
Hallo!
Jetzt soll doch nur einer sagen damit IKEA Küchen gut sind!
Super Qualität!?
Ich rede mit allen Leuten! Habe auch keine 100.000,- im Jahr

Gruß Burzum!


[Beitrag von Burzum am 22. Feb 2005, 17:47 bearbeitet]
breitband
Stammgast
#47 erstellt: 22. Feb 2005, 18:05

Burzum schrieb:
Hallo!
Jetzt soll doch nur einer sagen damit IKEA Küchen gut sind!
Super Qualität!?
Ich rede mit allen Leuten! Habe auch keine 100.000,- im Jahr

Gruß Burzum! ;)


Lieber ´ne IKEA-Küche als diese superüberteuerten "Profi-Einbauküchen" die dann doch bloß aus beschichtetem Preßspan oder MDF bestehen und sich in nur in den Farben der Beschichtungen und der Form der Griffe an den Schranktüren unterscheiden.
Wie man für sowas Geld ausgeben kann, wird mir ewig schleierhaft bleiben.

aber naja, von solchen I...... lebt mein cousin nicht schlecht ....

MfG
Thono
Stammgast
#48 erstellt: 22. Feb 2005, 18:20
Hallo,


Innovationen sind von JVC, Phillips, Sony, Denon usw. erbracht worden.


welche?

Ist die Digitaltechnik von Philips/Sony "erfunden" oder nur in den Audio-Bereich transferiert worden?


Aber das ist doch auch kein Wunder. Was will eine kleine "Edelschmiede" diesen Riesen mit ihren Forschungsabteilungen denn auch entgegensetzen ?


Garantiert eine große Forschungsabteilung Innovationen?

In vielen Bereichen kostet Forschung Geld und Einsatz, den können kleine Firmen sicher nicht bieten. Eine große Forschungsabteilung garantiert aber kein geniales Schaltungskonzept, keine gute Lautsprecherabstimmung usw.

Firmen wie JVC, Sony usw. bieten - trotz großer Forschungsabteilung - genügen Gerätschaften mit (alter) Transistortechnik an. Denen fällt wohl auch nichts neues mehr ein...

Gruß
Thomas
Burzum
Hat sich gelöscht
#49 erstellt: 22. Feb 2005, 18:20
Hallo breitband!
So wie der schreinern kann`s keiner!
Muss mal schauen ob es noch ein Küchen Forum gibt!

Gruß Burzum!
HiFi_Addicted
Inventar
#50 erstellt: 22. Feb 2005, 18:50
Die ersten Versuche mit Digitaler Audioaufzeinung wurden in den 60ern gemacht. Die Digialtehnik gibts schon weit länger. Siehe Shannon- Abtastteorem

http://de.wikipedia.org/wiki/Nyquist-Shannon-Abtasttheorem


Gestorben ist Herry Nyquist schon 1976

MfG Christoph
xuser
Stammgast
#51 erstellt: 22. Feb 2005, 19:11
Einen Nachteil hat IMO eine eigentlich jede Anlage: Je mehr kalter Stahl verwendet wird, umso seelenloser wirkt sie optisch auf mich.
Diesen Eindruck habe ich besonders bei einigen Highend-Marken, welche zwar technisch perfekte Gehäuse verwenden, jedoch im Gegensatz zu früher auf ein richtiges Brutalo-Design umgeschwenkt sind.

Gruss Beat


[Beitrag von xuser am 22. Feb 2005, 19:13 bearbeitet]
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