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Ist "Stereo" out?

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Autor
Beitrag
Luzypher
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 07. Jan 2006, 13:05
Hi folks!

In einem anderen Forum (kein HiFi, sondern computerbezogen) kam einmal die Diskussion darüber auf, ob Stereo bzw. Stereo-Verstärker out und nur für Puristen sind oder nicht. Dabei hielt sich hartnäckig die Meinung, das AC3, Dolby Surround 5.1, usw. bei keinem hörbaren Unterschied auch Musik hochwertig wiedergeben kann und Stereo-Verstärker somit völlig überflüssig seien. Eben nur noch Puristen würden sich solche Geräte anschaffen.

Ist "Stereo" bzw. Stereo-HiFi wirklich passe'? Welche Gründe gibt es für Stereo? Und kann eine Dolby Surround Anlage auch musikalisch audiophil aufspielen?

cu ...
Luzy
Esche
Inventar
#2 erstellt: 07. Jan 2006, 13:07
hi luzy, benutze doch mal die suchfunktion hier im forum.


grüße
The-Dude79
Stammgast
#3 erstellt: 07. Jan 2006, 13:31
Das ist eigentlich ganz einfach, jedenfalls in meinem ganz persönlichen Fall zu erklären.

Geh mal in einen Hifi Laden und hör Dir mal eine reine Stereo Anlage an sagen wir mal im Wert von 3000 Euro.

Und dann hör Dir diesselbe CD mal über eine 5.1 Anlage im Wert von 3000 Euro an.


Du wirst denke ich den Unterschied mehr als deutlich merken.


Das ist natürlich nicht unbedingt ein zwingender Grund für Stereo, aber wenn ich in der Qualität Musik in 5.1 hören möchte in der ich jetzt Stereo höre hätte ich ein vielfaches dessen ausgeben müssen von dem was meine Stereo Komponenten gekostet haben!

Und wenn ich das "mehr" Geld über gehabt hätte, hätte ich sicherlich eine noch bessere Stereo Anlage gekauft.

Also ganz vereinfacht und kurz umrissen, ich bekomme einen wesentlich besseren Klang wenn ich mir von meinem Budget einen CD Player, Stereo Verstärker und nur 2 LS kaufe als wenn ich mir für das gleiche Budget einen DVD Player ( gute DVD Player klingen bei Stereo CDs meist wie günstige CD Player ), einen AVR und 5 LS plus Aktiv Sub kaufe.

Ist doch eigentlich auch ganz logisch, oder nicht?



Und kann eine Dolby Surround Anlage auch musikalisch audiophil aufspielen?


Natürlich kann Sie das, für ein Vielfaches dessen was der gleiche Klang in Stereo kosten würde.


cu


[Beitrag von The-Dude79 am 07. Jan 2006, 13:34 bearbeitet]
ta
Inventar
#4 erstellt: 07. Jan 2006, 14:16

The-Dude79 schrieb:

Und wenn ich das "mehr" Geld über gehabt hätte, hätte ich sicherlich eine noch bessere Stereo Anlage gekauft.


Genau, denn die meiste neue Musik erscheint nämlich auch heute noch in Stereo.



Also ganz vereinfacht und kurz umrissen, ich bekomme einen wesentlich besseren Klang wenn ich mir von meinem Budget einen CD Player, Stereo Verstärker und nur 2 LS kaufe als wenn ich mir für das gleiche Budget einen DVD Player ( gute DVD Player klingen bei Stereo CDs meist wie günstige CD Player ), einen AVR und 5 LS plus Aktiv Sub kaufe.

Ist doch eigentlich auch ganz logisch, oder nicht?

Genau. Die wenn ich für ein Bugdet X mir nur zwei statt 5 Lautsprecher kaufe, können diese logischerweise viel höherwertiger ausfallen. Bessere Chassis, schwerere Boxengehäuse, durchdachtere Frequenzweichen mit hochwertigen Bauteilen, die die Musik sauberer abbilden können und sich keine Phasensauereien etc erlauben. Das gleiche gilt auch für den Verstärker. Fürs gleiche Geld nur zwei Kanäle ohne Surround-DSP-Schnickschnack ergibt zwei leistungsfähigere, sauberer konstruierte Kanäle, was natürlich dem Klang zugute kommt.



Und kann eine Dolby Surround Anlage auch musikalisch audiophil aufspielen?


Natürlich kann Sie das, für ein Vielfaches dessen was der gleiche Klang in Stereo kosten würde.


cu


Und auch an Platz, nicht zu vergessen. Idealerweise 4 oder gar 5 hochwertige Standboxen (wie eben bei Stereo) unterzubringen wird für viele Leute schwer.

So Computerfreaks ist das natürlich egal. Die bringen statt zwei halt 5 Creative Labs Mini-Brüllwürfelchen im Zimmer unter und freuen sich wenn es dann als allen Ecken irgendwie scheppert...
Rauscher
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 07. Jan 2006, 14:21
Ich hab zwar nun nicht so die mords-mäßige Anlage, aber für reines Musik hören geht nichts über Stereosound.
Ist meine subjektive Meinung und da kommt mir auch nichts anderes in die Wohnung ...
The-Dude79
Stammgast
#6 erstellt: 07. Jan 2006, 14:31
Ja ich hab auch nicht so ne "Hammeranlage", hab nen H/K 670 an 2 B&W 603 und nen H/K HD 750, will nächstes Jahr neue LS kaufen, dies Jahr ist Surround dran.

Aber ne Surround Anlage die es damit aufnehmen kann wird es aus Geldmangel sicherlich nicht werden!

cu

PS: Mal die Signatur geändert.


[Beitrag von The-Dude79 am 07. Jan 2006, 14:34 bearbeitet]
Hannes2k2
Stammgast
#7 erstellt: 07. Jan 2006, 15:20
Hallo!

Natürlich ist das Preis/Leistungs-Verhältnis einer reinen Stereo-Anlage ungeschlagen, was Stereo betrifft.

Bloß: Die kann dann auch NUR Stereo...

Wenn man eben nicht nur gerne Musik hört, sondern auch Spaß an Filmen hat; oder besser noch gerne auf Konzerte oder ins Kino geht, dann lohnt sich der "Aufpreis" zu einer Mehrkanal-Anlage meiner Meinung nach durchaus.

Übrigens ist der nicht ganz so hoch, wie man hier glauben könnte; da zu einem vernünftigem Mehrkanal-Setup ja auch ein guter Subwoofer, sowie ein guter Prozessor gehören, sind nicht zwangsläufig 5 Vollbereichs-Standboxen notwendig.
Ein vernünftiges Bass-Management (hat meine Anlage leider nicht) ist bei digitaler Zuspielung durchaus in der Lage, mangelnde Bass-Potenz der Center- oder Rearspeaker zu kompensieren.

Naja...
Kommt halt auf die persönlichen Vorlieben, Prioritäten an...

PS: Mein H/K AVR 3550 schlägt meinen alten H/K 3470 übrigen auch im analogen Stereo-Betrieb...

PPS: Ist doch eigentlich klar, dass hier im Stereo-Bereich, die Stereo-Lösung favorisiert wird, oder?
Quadro-Action
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 07. Jan 2006, 16:40
Genau, in der Stereo-Sektion wird man natürlich mehr Befürworter der 2-Kanal Wiedergabe finden. Und das ist es eben - der eine mag dieses und der andere jenes. Besser oder schlechter kann man da hrundsätzlich gar nicht sagen, allenfalls zu den Qualitäten der Bausteine, wobei der teuerste auch nicht immer der Beste ist.Sich nur auf die Technik und die Qualitäen zu konzentrieren geht aber auch an der Musik vorbei. Und die kann auch Freude bei einer Anlage im unteren Preis-Segment machen - egal ob Stereo oder Surround. Und wer mehr ausgeben will oder kann, soll das tun - egal ob 2,4 oder 5.1 Kanal. Das ist dann eben auch Spaß - and der Technik. Nur wenn die Anlage steht, sollte man sich doch mehr auf die Musikwiedergabe konzentrieren - und für mich kommt - egal ob Low, Mid, Hi oder Higest Fidelity immer eine eine Menge mehr Vergnügen rüber, wenn es von ringsum tönt. Aber . . dem einen sien Uhl, dem anneren... Es gab übrigens vor ca. 2 Monaten hier schon mal eine ähnliche - und natürlich auch - hitzige Diskussion zu Stereo oder Surround.
ptfe
Inventar
#9 erstellt: 07. Jan 2006, 16:42
Musik macht sowohl über reinen "Stereo"-Betrieb gehört Spaß, allerdings kommen gute Aufnahmen auch über Surround richtig geil.
Und bei einem Konzertmitschnitt - wie z.B. Queen , wo die Liveatmosphäre gut rüberkommt, finde ich Surround unverzichtbar - einfach nur genial !
Bei diversen Filmen sind ab und an ganz nette Sound-Effekte mit dabei, wo´s echt Spaß macht,es mal so richtig "krachen " zu lassen.
Aber wie gesagt - alles IMHO


PPS: Ist doch eigentlich klar, dass hier im Stereo-Bereich, die Stereo-Lösung favorisiert wird, oder?

Ein Schelm, wer....


cu ptfe
Ueli
Inventar
#10 erstellt: 07. Jan 2006, 16:42
Obwohl das Thema hier im Forum schon ziemlich erschöpfend behandelt wurde, möchte ich noch eine kurze Anmerkung machen.

Es gibt in letzter Zeit einige Musikproduktionen, sei es auf SACD, DVD-Audio oder DVD-Video, die ganz speziell für Mehrkanalwiedergabe konzipiert wurde. Wenn man so etwas adäquat hören möchte, kommt man mit Stereo allein nicht aus.

Ueli
Wolfgang_K.
Inventar
#11 erstellt: 07. Jan 2006, 17:22
Ich bin da in dieser Hinsicht relativ bescheiden. Ein gutes Fernsehgerät, eine relativ gute Stereoanlage und passable Musik-DVD's -> das kann richtig Spass machen. Gut wenn ich ein AVR Freak wäre dann würde ich auch mit dem entsprechenden Equipment einsteigen (HK 635 / HK 7300 AVR für "läppische" 1000/2000 Euro ohne LS versteht sich). Wenn man von etwas überzeugt (Stereo -> AVR) ist braucht man keine Kompromisse zu machen. Und diese Teilchen scheinen gut zu sein. Und diese sogenannten Blödmarkt-AVR's ob das so der klangtechnische Hit ist....


[Beitrag von Wolfgang_K. am 07. Jan 2006, 17:37 bearbeitet]
ta
Inventar
#12 erstellt: 07. Jan 2006, 19:23

Ueli schrieb:

Es gibt in letzter Zeit einige Musikproduktionen, sei es auf SACD, DVD-Audio oder DVD-Video, die ganz speziell für Mehrkanalwiedergabe konzipiert wurde. Wenn man so etwas adäquat hören möchte, kommt man mit Stereo allein nicht aus.


Stimmt. Idealerweise sollte man das Material immer mit dem Equipment hören, für das es gemacht wurde!

Allerdings ist bei 99% der erschwinglichen Tonträger-Neuerscheinungen eine Stereoanlage fürs Abhören ausreichend, und es gibt somit einen guten Grund sich eine brauchbare Kette anzuschaffen. Ganz im Gegensatz z.B. zu Mono, damit holt man nur die Hälfte aus den allgemein üblichen Stereoproduktionen raus.

Deswegen würde ich, um auf die Anfangsfrage zurückzukommen, daß Stereo im Musikbereich keineswegs "Out" ist. Es ist dort genauso aktuell wie vor 10 oder 20 Jahren.

Und die Aussage


nur noch Puristen würden sich solche Geräte anschaffen

finde ich für den Musikbereich total falsch. Puristen sind ja wohl eher diejenigen, die sich eine Surroundanlage anschaffen, um damit DVD-As und SACDs zu hören.

Ganz anders sieht es dagegen im Film-/Heimkinobereich aus:
Um aus den aktuellen DVDs das Bestmögliche herauszuholen, ist inzwischen 6.1 fast schon Pflicht!

Interessant wirds somit bei der Auswahl der Anlage fürs Wohnzimmer, welches es ja in den meisten Wohnungen nur 1x gibt. Möchte ich meine DVDs maximal ausreizen oder aus meinen CDs den besten Klang? Wie oft schaue ich DVDs? Wie oft höre ich Musik?

Hier scheinen sich die meisten bei einem gegebenen Bugdet sich offenbar für die Variante "schlechterer Surround" zu entscheiden. Ist nachvollziehbar, den ein Großteil scheint bereits klanglich mit dem Küchenradio oder dem Radiorecorder auf der Arbeit zufrieden zu sein. Wenn mal eine CD gehört wird, dann die neue Kuschelrock als Hintergrundbeschallung bei der nächsten Party. Ansonsten läuft der Fernsehton, der ja dank DVB inziwschen auch immer häufiger als AC3 daherkommt und eine Surroundanlage bedienen kann.

Dazu haben ja alle Bekannten schon Surround im Wohnzimmer. Und es gibt die schicken süßen kleinen Lautsprecherchen, die man überall verstecken kann (Klang spielt ja zum Glück keine Rolle)....
Dank der DSP-Programme des AVR ist im dezenten Partyeinsatz außerdem ein gleichmäßiges Säuseln aus allen Ecken zu hören...


OK ich gebe es zu: Stereo und große Standboxen sind offenbar im Homeentertainment-Bereich (also in den meisten Wohnzimmern) inzwischen Out und nur noch was für Musikenthusiasten, die sich in unserer schnellebigen Zeit auch mal so die Zeit nehmen und Musik bewußt genießen!


[Beitrag von ta am 07. Jan 2006, 19:27 bearbeitet]
Duncan_Idaho
Inventar
#13 erstellt: 08. Jan 2006, 13:09
Stereo ist keineswegs out.
Ich hab inzwischen zwei getrennte Anlagen in meinem Rack stehen, da eine Anlage die beides gleich gut kann weitaus teurer wäre als beide Anlagen.

Das meiste Material gab, gibt und wird es in Stereo geben. Da beißt die Maus keinen Faden ab. Allein schon aus diesem Grund wird sich eine gute Anlage immer lohnen. Multikanal wird zumindest für die nächsten 10 Jahre außerhalb des Heimkino-Bereichs keinen großen Fuß auf den Markt bekommen. Und selbst bei Multikanal ist 5.1 völlig ausreichend. Die meisten haben einfach keine Kinohallen in denen die komplexeren Systeme Sinn machen würden. Und schon 5.1 auf gutem Nibeau ist schwierig in die Wohnung zu integrieren. Den einzigsten sicheren Weg in die Zukunft des Bereich Multikanal sehe ich in unkomprimiertem Kinoton. SACD und DVD-A haben ja bereist gezeigt wie schwer normaler Multikanal-ton in den Markt zu bringen ist.
cherrypatch
Stammgast
#14 erstellt: 08. Jan 2006, 13:57
Hi, ich habe vor einigen Monaten umgestellt auf AV-Receiver. Meinen alten Technics Preamp/Amp bin ich dann losgeworden, weil ich das Knistern und Kanalausfälle (wahrscheinlich Kontaktprobleme d. Potentiometer) nicht mehr ertragen wollte. Hab mir jetzt ein 3.1. System hergerichtet. Mit meinen Regalboxen klingt es rückblickend gar nicht schlechter als mit der Stereo Kombination. Auch wenn ein bißchen der Druck fehlt.
Hör am liebsten 6ch Stereo. DTS ist mir mittlerweile zu füllig. Irgendwie wie loudness damals.

Vielleicht können wir ja mal diskutieren, welche Einstellungen am AVR Ihr beim Hören von NORMALEN AUDIO CD´S bevorzugt.Und ich meine wirklich die Leute die das mit nem AVR tun. Ich glaube nämlich nicht, daß Ihr dafür auf 2ch, pure direct oder was weiß ich fürn Schmu schaltet.

Aber ich mag extrem kalten Klang mit keifenden Höhen ( JBL ) (gut, ich bin etwas schwerhörig auf den hohen Frequenzen ), und das ist irgendwie jetzt alles besser als früher. Audiophil hin oder her.
Gruß
ta
Inventar
#15 erstellt: 08. Jan 2006, 18:27

Duncan_Idaho schrieb:
Stereo ist keineswegs out.
Ich hab inzwischen zwei getrennte Anlagen in meinem Rack stehen, da eine Anlage die beides gleich gut kann weitaus teurer wäre als beide Anlagen.

Das meiste Material gab, gibt und wird es in Stereo geben. Da beißt die Maus keinen Faden ab. Allein schon aus diesem Grund wird sich eine gute Anlage immer lohnen. Multikanal wird zumindest für die nächsten 10 Jahre außerhalb des Heimkino-Bereichs keinen großen Fuß auf den Markt bekommen. Und selbst bei Multikanal ist 5.1 völlig ausreichend. Die meisten haben einfach keine Kinohallen in denen die komplexeren Systeme Sinn machen würden. Und schon 5.1 auf gutem Nibeau ist schwierig in die Wohnung zu integrieren. Den einzigsten sicheren Weg in die Zukunft des Bereich Multikanal sehe ich in unkomprimiertem Kinoton. SACD und DVD-A haben ja bereist gezeigt wie schwer normaler Multikanal-ton in den Markt zu bringen ist.


Hähä! "...5.1 auf gutem Niveau..."

Das ist 95% der Bevölkerung wahrscheinlich völlig egal!
Die holen dich ein 5.1 Brüllwürfelset vom Plus und stellen die 5 Tröten wahrscheinlich notfalls auf den Tevion- Fernseher, wenn sie sie sonst nirgends unterbringen.

Hauptsache das ach so günstige Angebot mitgenommen.

Man könnte ja mal ne Umfrage in der Bevölkerung starten, wer überhaupt Stereo und die dazugehörige Boxenaufstellung im Stereodreieck kapiert hat.

Ich schätze mal maximal(!) 60%, mit deutlichem Peak in der Gruppe der 35 bis 50 Jährigen, weil in ihrer Jugend Stereo noch angesagt war.

Dann die nächste Frage, wer ein Stereodreieck überhaupt im wohnzimmer umgesetzt hat (auch mit der 5.1-Front). Vielleicht noch 20%.

Dann die Frage, ob die Front/Stereoboxen zusätzlich auf halbwegs gleicher Ohrhöhe aufgestellt sind.
12%.

Dann ob auch nix davorsteht (Blumentöpfe etc) und der Wohnraum sich anpassen mußte.
8% der Bevölkerung.

Das sind dann die Musikliebhaber. Der Großteil von denen wird Stereo haben ->6% der Bevölkerung, die noch RICHTIG Stereo hören.

---- * * * ----

Weitere 20% hören wahrscheinlich irgendwie Stereo mit mehr oder weniger großen Kompromissen (Aufstellung).

Geschätzte 60% haben nur einen Radiorecorder, oder eine Kompaktanlage, wo die Boxen dicht nebendran stehen, daß es faktisch Mono ist. Die Restlichen 14% sind der steigende Anteil an Surroundanhängern, die die Boxen mit mehr oder weniger großen Kompromissen aufgestellt haben.

Ich schätze mal, so oder so ähnlich wird es sich verteilen.
Nicht jeder legt Wert auf Klang wie die User dieses Forums.

Den meisten ist es wichtig, das es bei Filmen aus allen Ecken scheppert und die Hintergrundmusik bei Partys aus allen Ecken kommt.

Für die geschätzten 6% der Deutschen, die gerne und bewußt Musik hören, führt natürlich an einer hochwertigen Stereokette kein weg vorbei. Auch in Zukunft nicht.

0,3% wären vielleicht bereit in gutes Surround zu investieren um SACDs auszureizen.


So schätze ich jedenfalls den Markt und die Potentiale ganz grob ein.
Quadro-Action
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 08. Jan 2006, 19:45
Tja, die rauhe Wirklichkeit. Viele sind eben mit "Normal" Kost beim Musikhören zufrieden. Mich stört das nicht, denn ich muß es ja nicht hören und stelle mir meine aus Überzeugung "nur" 4-Kanal Surround-Anlage gezielt zusammen mit sicherlich besseren Bausteinen - da ich es eben etwas besser haben will. Also jedem das seine. Das schließt aber nicht aus, daß man durchaus manches bekritteln kann - insbesondere, wenn nicht so dolle Sachen zum überzogenen Preis angeboten werden. Kaufen darf so etwas dennoch jeder siehe der Neuling, der sauer ist, weil viele Bose nicht mögen. Soll er doch Bose kaufen. Nur eine Sache zur Klarsatellung. Ich habe noch nie von High-Endern gehört, die hochnäsig auf Stereo runtergeblickt haben - eher umgekehrt - nämlich Gemecker über Surround, obwohl die das doch gar nicht hören wollen. Warum dann dieses Gegifte über Sachen, die anderen betreffen?
andor-
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 08. Jan 2006, 20:57
"So teuer ist Surround garnicht" klingt für mich nach einer Trotzreaktion.
Surround auf dem selben Niveau wie Stereo ist immer teurer, ist doch völlig logisch. Mehr Equipment, mehr Geld.
Bei gleichem Preis, und mal vom Subwoofer abgesehen, können die zusätzlichen Lautsprecher die Wiedergabequalität auch nicht kompensieren. Klar, ich hör dann die Leute hinter mir klatschen und dieses THX Tier hat einen weiteren Freiheitsgrad, aber was hab ich davon wenns schlecht klingt, wenn die Lautsprecher und Verstärker meinem Anspruch nicht genügen?

Meine Meinung zu Surround?

Bevor sich Surround für mich lohnt, brauche ich erstmal eine Leinwand und einen guten Projektor. Ich will im (Heim-)Kino nämlich nicht nur hören sondern vor allem auch was sehen.
on_waves
Stammgast
#18 erstellt: 09. Jan 2006, 10:02
Stereo ist keinesfalls out.

Ich habe eine recht passable 5.1 Anlage, die in meiner alten Wohnung ein echter Genuss war. DVD-A und SACD klangen für meinen Geschmack sehr gut. Die Räumlichkeit stimmte, die Boxen konnten sinnvoll angeordnet werden.
Mittlerweile, in einer neuen Wohnung, ist 5.1 bei Musik (für Film ist es ok) fast out. Der Raum ist mit 34 qm nahezu quadratisch (leider) einfach zu klein und die rears müssen an der Wand gedrängt stehen. Folge: Unpräsziser und matschiger Bass, vor allem auch deutlich hörbar überhöht. In Stereo klingt die Anlage nach wie vor gut, wenngleich nicht so gut wie in den alten Räumlichkeiten. Daher höre ich mit wenigen Ausnahmen mittlerweile fast nur noch in Stereo.
Mehrkanal Musik ist imho nur sinnvoll, wenn man sich die extra Kanäle leisten kann und WENN die dafür Räumlichkeiten geeignet sind. Würde ich unter den heutigen Umständen nochmal kaufen, ich würde das Geld für die gesparten Kanäle in besseres Stereo investieren.
Nach diversen Umzügen lernt man die Bedeutung des Raumes für die Güte der Wiedergabe kennen.
Tantris
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 09. Jan 2006, 10:12
Hallo,



Die holen dich ein 5.1 Brüllwürfelset vom Plus und stellen die 5 Tröten wahrscheinlich notfalls auf den Tevion- Fernseher, wenn sie sie sonst nirgends unterbringen.


Die "Aldisierung" gilt für 5.1 genauso wie für Stereo - was ist mit diesem Argument gewonnen? Nichts.

Zum Hauptargument "Preis und Preisleistungsverhältnis":

Ja, der Aufwand für 5.1 ist höher, weil man mehr Boxen braucht. Wenn man eine Anlage nur nach Preisleistungsverhältnis optimiert, wird eine ebenbürtige 5.1-Anlage entsprechend teurer sein als eine Stereoanlage.

ABER: Viele Leute tun hier so, als hätten sie ihre Anlage nur nach Klangqualität optimiert, und das ist einfach nicht so. Es wird argumentiert mit "Teurer=Besser", und das stimmt besonders bei Stereoequipment eben nicht.

Wenn jemand sagt, ein höheres Budget würde er immer in teurere Stereo-Komponenten investieren und demzufolge einen besseren Klang als mit 5.1 bekommen, dem entgegne ich: Wenn Du alles Geld sinnvoll investiert hättest, hättest Du längst eine bessere 5.1-Anlage. Z.B. statt einem teuren CD-Player einen billigen DVD-Player kaufen und diesen digital mit dem Receiver verbinden - schon enorm Geld gespart, was man in zusätzliche Boxen investieren kann. Jeder Euro, der in Esoterik wie Kabel, Netzleisten etc. gesteckt wurde - sparen und in zusätzliche Boxen investieren.

Gruß, T.
[SFL]-SlasH
Neuling
#20 erstellt: 09. Jan 2006, 10:41
Also ich bin zwar noch neu hier aber ich höre am liebsten über 4 ch stereo in quadrophonie aufgestellt leider habe ich im moment mit 4 JBL control x1 und nem akai verstärker nicht die beste hardware aber ess kommt auch oft darauf an wie man die ls ausrichtet wo sitze ich was spiele ich am heufigsten ab und wie gross iss der Raum oder?
kadioram
Inventar
#21 erstellt: 09. Jan 2006, 10:42
hi @all,
also ich hör musik am liebsten in stereo und dvd´s schau ich lieber in surround.
man kann,wenn man besitzer eines computers mit entsprechender soundkarte ist und diesen auch als "medienzentrum" benutzt, diese zwei fliegen mit einer klappe schlagen, indem man dort zwei stereoverstärker anschließt, einen für "vorne" und einen für "hinten",und zum musikhören lass ich den "hinteren" einfach weg und hab prima stereo, und bei ls mit entsprechender tt-membranfläche braucht man nicht mal ´nen sub. im endeffekt ist das alles nur eine sache der verkabelung,sonst nix.

gruß kadi
_axel_
Inventar
#22 erstellt: 09. Jan 2006, 11:25
hallo.

cherrypatch schrieb:
(...) umgestellt auf AV-Receiver. Meinen alten Technics Preamp/Amp bin ich dann losgeworden (...)
und das ist irgendwie jetzt alles besser als früher.

Das glaube ich gerne. Offen allenfalls, wie die Zufriedenheit wäre, wenn das gleiche Budget in reines Stereo (2.0 oder 2.1) investiert worden wäre. (Tantris' Einwurf hier mal beseite lassend, weil gleich-sinnvolle Investitionsstrategie vorausgesetzt werden muss).

Nebenbei: "3.1" (3.x) ist schon eher unüblich, oder? Hat der Receiver für diesen Fall überhaupt eine passende Einstellung?

@TA und andere:
Als Erklärungsversuch, warum anspruchsvolles Stereo durch die gut verkauften Einfach-AV-Sets (u.ä.) am Markt etwas an den Rand gedrückt wird, mag die Einschätzung richtig sein (ich vermute ähnliches).
Aber ehe hier ein (vermutlich ungewollter) Tenor entsteht: Jeder hat natürlich das Recht, auch mit z.B. Küchenradio-Qualität und Hintergrundberieselung vollauf zufrieden zu sein.

Gruß
Tantris
Hat sich gelöscht
#23 erstellt: 09. Jan 2006, 11:39
Hallo Axel,



(Tantris' Einwurf hier mal beseite lassend, weil gleich-sinnvolle Investitionsstrategie vorausgesetzt werden muss).


Kann man aber nicht bzw. es macht die hier vorgebrachten Argumente pro Stereo bedeutungslos. Man bedenke alleine, daß bei 5.1-Anlagen fast immer ein digitaler Eingang existiert, man kann als Zuspieler also das billigste Aldi-Teil nehmen mit digitalem Ausgang.

Mal Hand aufs Herz: Welcher der Stereo-Anhänger hat einen teuren CD-Player oder teure Kabel? Damit lösen sich die Forderungen nach Preisleistungsverhältnis aber leider sofort in Luft auf. Ganz davon abgesehen, daß kaum jemand z.B. bei einem Verstärker beurteilen kann, welche Qualität er zu welchem Preis hat, weil die Sache auch noch recht komplex ist.

Ich habe nichts gegen Stereo, ich höre zu 99% Musik in Stereo (eine gute 5.1-Anlage ist eine ebenso gute Stereoanlage). Mich ärgern aber die zahlreichen Vorurteile auf Seiten der Ewiggestrigen, die an der mangelhaften Verbreitung von 5.1 im Musiksektor leider ihren Anteil hatten.

Gruß, T.
_axel_
Inventar
#24 erstellt: 09. Jan 2006, 12:25
Hallo.

Tantris schrieb:
Mal Hand aufs Herz: Welcher der Stereo-Anhänger hat einen teuren CD-Player oder teure Kabel?

Mal Hand aufs Herz: Du bist doch ebensowenig der Meinung, dass sich bei klassischem Stereo ein wirklich teurer CDP lohnt.
Oder sollte ich Dich da etwa falsch einschätzen?
Oder etwa teure Kabel.

Wer bei Stereo auf teure Kabel Wert legt, tut dies auch bei 5.1/... So meine Grundannahme.
Ein vernünftiger Budgeteinsatz hängt doch nicht immanent an "Stereo" oder "Vielkanal" gebunden.
Und da wir cherrypatchs Detail-Komponentenauswahl nicht kennen (schon gar nicht die hypothetische, nicht vollzogene für Stereo) belibt uns hier eigentlich nichts anders übrig, als Äquivalenz anzunehmen.

Gruß


[Beitrag von _axel_ am 09. Jan 2006, 12:26 bearbeitet]
Tantris
Hat sich gelöscht
#25 erstellt: 09. Jan 2006, 13:55
Hallo Axel,



Mal Hand aufs Herz: Du bist doch ebensowenig der Meinung, dass sich bei klassischem Stereo ein wirklich teurer CDP lohnt.


Ja, aber ein gewisses Mindestmaß an Qualität muß da schon sein, wenn der analoge Ausgang genutzt wird. Bei Mehrkanalanlagen wird aber der digitale genutzt, und für jeden Laien nachvollziehbar reicht ein Aldi-CD-Player zum Abspielen.



Wer bei Stereo auf teure Kabel Wert legt, tut dies auch bei 5.1/... So meine Grundannahme.


Wie schon gesagt, wer Geld für Esoterisches ausgibt, kann schlecht mit Preis-Leistungs-Verhältnis argumentieren. Mehr sage ich nicht.

Damit wir uns nicht falsch verstehen: Bei sehr geringen Budgets plädiere ich auch eindeutig für Stereo, weil eine annehmbare Qualität eben zu Tiefstpreisen nicht machbar ist. Aber gerade im mittleren und oberen Preissegment sind Qualität und Preis oftmals relativ unabhängig voneinander, so daß sich das Argument "lieber 2 teure Boxen als 5 preiswertere" in Nichts auflöst.

Gruß, T.
High-End-Manny
Hat sich gelöscht
#26 erstellt: 09. Jan 2006, 13:56
Halöchien,

ich habe nur Stereo, schwöre auf Stereo und für Musik kommt mir nichts anderes ins Haus!

Ich habe einen teuren Verstärker,
einen teuren, reinen CD-Player,
teures Kabel und für Filme einen DVD-Player.

Sofern irgendwann Surround kommt, wird es das billigste vom billigsten sein, damit die Freundin dann auch ein bisschen Effekte hat.

Auf Surround ist bei mir ge........ und mein Stereo gebe ich niemals mehr her! Für Musik Stereo, für Film allerdings auch! (Meine Meinung)
fretworker
Stammgast
#27 erstellt: 09. Jan 2006, 14:20
Hallo zusammen,
naja, kommt auch immer ein bisschen auf die Musik an, die man hört. Klassik-Fans stehen bei Surround im Regen. Die paar Aufnahmen die es gibt sind nicht der Rede wert und es werden auch mittelfristig nicht viel mehr werden, weil die Aufnahme sehr aufwändig und schwierig ist. Aus den Rears darf halt nur Rauminformation kommen, das ist schwer zu realisieren (ja es geht schon). Surround darf in der Klassik ja nicht bedeuten, dass man mitten im Orchester sitzt und Instrumente von hinten hört, die da gar nicht sind. So ein Blödsinn ist leider auch schon verzapft worden.
"Klassiker" werden also zum Musik hören weiter auf Stereo setzen, da lohnt sich auch teures Equipment.
Zum Filme gucken mag Surround ja gut sein, mich persönlich macht das aber nicht an sondern eher nervös, und Subbassgegrummel nervt mich auch – mein VV hat einen 50 Hz-Filter, den ich für neuere Fime auch immer öfter benutze, aber das ist halt Geschmackssache. Ich jedenfalls bleibe bei Stereo.
Gruß
Tantris
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 09. Jan 2006, 14:25
Hallo Fret,

ja, leider gibt es noch nicht viele Klassikaufnahmen, aber die meisten neuen DVD-V-Veröffentlichungen von Opern und Konzerten sind in 5.1 - und größtenteils sehr beeindruckend.



Surround darf in der Klassik ja nicht bedeuten, dass man mitten im Orchester sitzt und Instrumente von hinten hört, die da gar nicht sind. So ein Blödsinn ist leider auch schon verzapft worden.


Für klassische Bühnenaufführungen stimme ich Dir zu. Aber es gibt im Bereich der "Klassik" eben noch einige Nischen, wo Experimentieren erlaubt und erwünscht ist - besonders in den Bereichen Barock/Alte Musik und Moderne. Ich empfehle jedem, mal die Naxos-DVD "Vivaldi Violinkonzerte" in 5.1 zu hören, insbesondere die Doppelorchesterkonzerte - wer das gehört hat, mit einem Orchester vorne und einem hinten, weiß um die Möglichkeiten von 5.1 und daß sie der historischen Aufführungspraxis eher entsprechen als Stereo.

Danke Manny für Deine Zuspitzung aller Vorurteile der Ewiggestrigen. Man könnte darüber lachen, aber leider verhindert eine solche Einstellung den Fortschritt.

Gruß, T.
fretworker
Stammgast
#29 erstellt: 09. Jan 2006, 17:18
Hallo Tantris,

also bei zwei Orchestern, einem von vorn und einem von hinten, hast Du sicher Recht, aber wie oft kommt das vor? Ich weiß von keinem anderen Fall, lerne aber gerne dazu. Doppelchöre stehen auch beide vorne. Und bevor ich jetzt eine Diskussion über die hysterische Aufführungspraxis vom Zaun breche

Bei der Moderne muss man abwarten, da kommt vielleicht noch was.

Es ist schon so, bei Musik bleibt Stereo sicher noch über viele Jahre der Standard. Und beim Heimkino? Surround gibt's entweder von der gekauften DVD oder bei manchen Sendungen in der Glotze, aber kein Aufnahmegerät kann den Surroundsound aufzeichnen, auch die Festplattenrecorder nicht. Ergo reicht auch hier Stereo aus. Die guten Sachen kommen eh immer so spät, dass nur aufnehmen hilft, also was soll's? Und ältere Filme haben sowieso nur Stereo und vor den 80er Jahren nur Mono...
Ach ja, Live-Aufnahmen sind auch noch was Schönes in Surround, da hört man die Huster und Füßescharrer von hinten besser. Da sehe ich ehrlich gesagt keine Zukunft. Von "Fortschritt" keine Spur. Bringen wir unseren Tonmeistern lieber wieder bei, dass man gute Aufnahmen mit den Ohren macht und nicht mit einem möglichst großen Aufwand an Technik. Ruhe, Zeit, Einfühlungsvermögen, Musikalität und Kenntnisse der Raumakustik sind der Schlüssel für gute Aufnahmen, auch und gerade in Stereo.
Gruß
andisharp
Hat sich gelöscht
#30 erstellt: 09. Jan 2006, 17:20
Wieso sollte man kein Surround aufzeichnen können? Kann mein Topfield schon seit drei Jahren, ob du's glaubst oder nicht.
fretworker
Stammgast
#31 erstellt: 09. Jan 2006, 17:30
Ups, sollte ich das was überlesen haben?
Mea culpa, ich werde gleich die betriebliche Anleitung studieren gehen. Für den Fall, dass ich in da Quatsch geschrieben habe, sorry.
Gruß
Haltepunkt
Inventar
#32 erstellt: 09. Jan 2006, 17:57
@fretworker

Die Anzahl an Mehrkanaltonträgern im Klassikbereich mag in Relation zu 2-Kanal-Aufnahmen verschwindend gering sein, in absoluten Zahlen ausgedrückt habe ich aber mittlerweile ca. 40 SACD, DVD-A, DVD-V (Klassik), die in Anbetracht der begrenzen Anzahl an Mußestunden eines Familienvaters schon als lohnenswert für ein 5.1 Upgrade betrachtet werden können.

Mal ganz davon abgesehen, dass das erweiterte Klangerlebnis mit 2-Kanal-Stereophonie gar nicht darstellbar ist. Aus diesem Beweggrund heraus kann die individuelle Abschätzung nach dem 'lohnenswert' noch eine wesentlich geringere Anzahl an Tonträgern ausmachen.
fretworker
Stammgast
#33 erstellt: 09. Jan 2006, 18:25
Hallo,

die begrenzte Anzahl an Mußestunden eines Familienvaters macht es m.E. grundsätzlich überlegenswert, Geld für etwas auszugeben, für das man eigentlich keine Zeit hat, aber es ist natürlich genauso richtig, dass man nicht auf jeden Spaß verzichten sollte, nur weil die Zeit fehlt. Geht mir, allerdings mit anderen Dingen, genauso.

Dagegenhalten kann man allerdings, dass auch die Quadrophonie vor ca. 30 Jahren aufgrund der mangelnden Tonträger gestorben ist. Surround wird zwar durch die Filme und Aldi-Anlagen gepuscht, aber ich habe da meine Bedenken. Vermutlich muss man abwarten was passiert. Für mich steht jedenfalls kein Wechsel in absehbarer Zeit an, zumal ich einen eher ausgefallenen Musikgeschmack habe – da gibt's nix Gescheites in Surround was mich interessiert.

Zur Aufnahme: mein Recorder kann wohl kein Surround aufnehmen, habe in der Anleitung nichts gefunden. Aber da ich das auch nicht wirklich brauche...

Gruß und
pitufito
Stammgast
#34 erstellt: 09. Jan 2006, 18:29
Tantris schrieb

Bei Mehrkanalanlagen wird aber der digitale genutzt, und für jeden Laien nachvollziehbar reicht ein Aldi-CD-Player zum Abspielen.

Um einen guten Klang zu erhalten setzt dies eine hohe Qualitaet des Wandlers im AV-Receiver voraus. Besitzt der AVR diese hochwertigen Wandler, geizt er wahrscheinlich auch an anderer Stelle nicht mit hochwertigen Komponenten. Und somit bewegen wir uns in einem Preisrahmen fuer den AVR, der die Anschaffung von hochwertigem Stereo-Verstaerker und CDP lohnenswert erscheinen laesst.

Saludos
andisharp
Hat sich gelöscht
#35 erstellt: 09. Jan 2006, 18:37
Hab auch noch keinen Aldi-Player gesehen, der Mehrkanalmusik wiedergeben könnte. Ganz zu schweigen von der digitalen Weitergabe dieser Musik an einen AVR, geht erst bei Geräten deutlich jenseits der 1000 Euro Schwelle.
gamefreak776226
Stammgast
#36 erstellt: 09. Jan 2006, 20:53
Also ich finde absolut nicht das Stereo out ist. Ich höre nur Musik über Stereo und will es auch gar nicht anders.
Ich denke das Stereo die schönste Art ist Musik zu hören weil es einfach klassisch ist "nur" 2 LS zu haben.
MH
Inventar
#37 erstellt: 09. Jan 2006, 21:21
im sog. highendbereich gebe ich Stereo noch ein paar Jahre. Der Rest hört sowieso schon Mehrkanal.

Gruß
MH
Quadro-Action
Hat sich gelöscht
#38 erstellt: 09. Jan 2006, 21:41
An Fretworker: Die Quadrophonie ist damals nicht wegen mangelnder Software gescheitert. Ich habe z.b. 1.000 Tonträger in 4-Kanal surround - davon alleine 10 Santana (heute gibts nur 2), 5 Elvis (heute mal 1). Und bei den "modernen" Tonträger komme ich allenfalls auf je 50 DVD-A und 50 SA-CD's - weil der Rest nach meinem Geschmack irgendwie Nische ist, während damals fast alle Pop Prominenz mit Quadro-Titeln dabei war. Doch die Gründe für das (vorläufige) Scheitern waren damals praktisch dieselben wie heute. Damals waren es Systemstreitigkeiten (das schlechtere Matrix mit SQ gegen das bessere diskrete System CD-4, das gleich mit 30 dB Kanaltrennung arbeitete). Und heute brauchen wir nur auswechseln gegen SA-CD und DVD-Audio, wobei bei beiden heute die Kanaltrennung natürlich gleich gut ist. Aber jeglicher Wirrwar in der Technik führt beim Verbraucher einfach zur Verwirrung und letztlich zur Abwarte-Haltung, die ja keinen Umsatz bringt. Und dasselbe droht auch schon wieder bei den HD-DVD und Blue-Ray. Selbst die CD dürfte sich nur durchgesetzt haben (wie dann auch die DVD) weil es nur 1 System gab. Wir Verbraucher wissen, was läuft oder nicht, nur die eigentlich Zuständigen in den Firmen offensichtlich nicht. Deren Ignoranz der Verbraucherwünsche oder Inkompetenz wurde offensichtlich sogar vererbt (durch Klonen im Mangement-Bereich???)
Black-Jack
Ist häufiger hier
#39 erstellt: 09. Jan 2006, 22:04
na dann gehe ich mit meinem 3x stero = 5.1: http://www.hifi-foru...um_id=54&thread=3866

genau den richtigen weg hier hole ich mir den sehr guten günstigen stereo sound und mache mir daraus ein 5.1 system.klar der schwachpunkt ist die soundkarte aber das kann man ja ändern.
aber wenn ich mir die obrigen beiträge so anschaue bedeutet das doch das ich mir ein superhochwertige surround sound den ich als direktes 5.1 system niemals für dne preis realisierne könnte.


Gruß BlackJack
Duncan_Idaho
Inventar
#40 erstellt: 09. Jan 2006, 22:55
Bei CD und DVD gab es auch Streitigkeiten... aber da haben sie nochmal die Kurve gekratzt bevor es auf den Markt kam...
andor-
Ist häufiger hier
#41 erstellt: 09. Jan 2006, 23:46
Natürlich sagt der Preis nicht viel über die Qualität aus.
Unabhängig davon kosten aber zwei Lautsprecher eines Typs immer weniger als vier.
(Plus Center, Subwoofer und zusätzliche Verstärkerkanäle.)
Hannes2k2
Stammgast
#42 erstellt: 09. Jan 2006, 23:59
n Abend!

Also...
Meine CDs höre ich auch in Stereo, so wie es gedacht ist. ich halte nichts davon, reine Stereo-Aufnahmen durch irgendwelche DSPs oder ähnliches zu "verfremden".
Bei Filmen in ProLogic oder vor allem für Spiele in ProLogic II Codierung würde ich aber nie auf Dolby ProLogic II verzichten wollen. Schon recht beeindruckend das...

Und Filme in Stereo? Das wäre ja, wie CDs in Mono..

Also: Wer wirklich nur Musik hören möchte, ist meiner Meinung nach derzeit mit einem Stereo-System besser beraten. Die Klangqualität ist dann (bei gleich vernünftiger Investition) einfach besser.

Wer allerdings gerne Filme sieht, oder ein wenig Live-Atmosphäre bei konzert-Aufnahmen genießen möchte, kommt ab einem gewissen Budget meines Erachtens nicht um ein Surround-System herum.
Wer häufig in Mehrkanal aufgenommenes Material in Stereo sieht/hört, verpasst da genausoviel, wie jemand, der Stereo in Mono hört, weil er sich so bessere Komponenten leisten kann.

Mich würde mal interessieren, welche Musikrichtung die Surround-"Nörgler" von euch bevorzugen, und auf was für Anlagen sie schonmal Mehrkanal genießen durften.

Wer hier behauptet der Vorteil von Mehrkanal-Sound läge nur im Herumsurren des THX-Männchens und im Klatschen des Publikums, hat imho ganz schön was verpasst.
Hört euch mal die Metallica S&M-DVD in 5.1 an... Dann wirst ihr, wieviel Atmosphäre eine gute Surround-Anlage erzeugen kann...
fretworker
Stammgast
#43 erstellt: 10. Jan 2006, 10:31
Hallo,

@Quadro-Action

Die Quadrophonie ist damals nicht wegen...

Danke für die Aufklärung, war mir so nicht klar. Systemstreitigkeiten hatten wir ja auch schon im Videobereich, bis sich das schlechteste System, VHS, durchgesetzt hatte – das Billigste, nicht das Beste, wie leider so oft.

@andor-

Unabhängig davon kosten aber zwei Lautsprecher eines Typs immer weniger als vier.

Eben. Würde ich mir meine Anlage heute in der Qualität neu in Surround aufbauen müssen, könnte ich nur sagen: sorry, geht nicht. Das kostet mich das dreifache.
Wie gesagt, es hilft wohl nur abwarten – und so lange bleibe ich in Stereo.
Gruß
MH
Inventar
#44 erstellt: 10. Jan 2006, 10:37
ich werde aus kostengründen Surround und Stereo auch trennen.

Gruß
MH
Tantris
Hat sich gelöscht
#45 erstellt: 10. Jan 2006, 10:57
Hallo MH,



ich werde aus kostengründen Surround und Stereo auch trennen.


Seit wann sind 2 getrennte Anlagen billiger als eine, die man für Stereo und Surround gleichermaßen nutzt? Eine gute Surroundanlage ist auch immer eine gute Stereoanlage.

Gruß, T.
The-Dude79
Stammgast
#46 erstellt: 10. Jan 2006, 11:03

Eine gute Surroundanlage ist auch immer eine gute Stereoanlage.


Das stimmt so jawohl nicht ganz.

Nur als Beispiel, ein Freund von mir hat das Teufel Theater 5 und das ist vom P/L Verhältnis im Surround Bereich auch wirklich gut, aber Musik in Stereo ist nicht wirklich die Stärke dieses Sets, da bin ich mit meinen Stereo Komponenten besser bedient.

Ich hab mich auch für 2 Anlagen entschieden, liegt am Geld und daran das es sich um 2 verschiedene Räume handelt.

cu


[Beitrag von The-Dude79 am 10. Jan 2006, 11:04 bearbeitet]
MH
Inventar
#47 erstellt: 10. Jan 2006, 11:06
im Surroundbereich sind meine Ansprüche sehr gering, hauptsache es rummst und ich vesrtehe die Dialoge.

Für meine Stereolautsprecher einen passenden Center oder Rears zu besorgen ist mir jedoch deutlich zu teuer, vom passenden Verstärker mal abgesehen.

Für Surround schwebt mir eine Aktivlösung vor welche auch deutlich wohnraumfreundlicher zu integrieren ist.

Gruß
MH
Hannes2k2
Stammgast
#48 erstellt: 10. Jan 2006, 17:57

im Surroundbereich sind meine Ansprüche sehr gering, hauptsache es rummst und ich vesrtehe die Dialoge.


Das versteh ich jetzt wieder nicht... Wieso sind die Ansprüche so verschieden? Anhand deiner Aussage, Center und Rears entsprechend zum Rest der Anlage seien zu teuer, gehe ich davon aus, dass Du sehr hochwertige Stereo-Komponenten besitzt?

Was möchtest Du denn für Filme sehen? Und möchtest Du dann wirklich keine Musik in Mehrkanal hören?

Mich würde ja wirklich mal interessieren, was ihr für Anlagen besitzt, dass es so wahnsinnig umständlich zu sein scheint, diese Stück für Stück zu erweitern... Oder ob es doch andere Gründe gibt, warum die unangetastet bleiben...
The-Dude79
Stammgast
#49 erstellt: 10. Jan 2006, 18:00

Mich würde ja wirklich mal interessieren, was ihr für Anlagen besitzt, dass es so wahnsinnig umständlich zu sein scheint, diese Stück für Stück zu erweitern... Oder ob es doch andere Gründe gibt, warum die unangetastet bleiben...


Bei mir ist der Hauptgrund, das Heimkinozimmer ist ein anderes als das Musikzimmer.

cu
Hannes2k2
Stammgast
#50 erstellt: 10. Jan 2006, 18:05
[ironie]
Dann musst Du eben umbauen: Musikzimmer zum Heimkino!!
[/ironie]

Nein nein!
Dann bist Du natürlich entschuldigt..
kow123
Inventar
#51 erstellt: 10. Jan 2006, 18:15

cherrypatch schrieb:
Hi, ich habe vor einigen Monaten umgestellt auf AV-Receiver...Vielleicht können wir ja mal diskutieren, welche Einstellungen am AVR Ihr beim Hören von NORMALEN AUDIO CD´S bevorzugt.Und ich meine wirklich die Leute die das mit nem AVR tun. Ich glaube nämlich nicht, daß Ihr dafür auf 2ch, pure direct oder was weiß ich fürn Schmu schaltet.

Hallo,

da mein geliebter Stereo-Verstärker defekt war, stand ich auch vor der Frage: wieder nur Stereo oder AVR. Ich muss dazu sagen, dass ich schon seit 1 Jahr zusätzlich eine Billig-Heimkinolösung mit "Brüllwürfeln" in Betrieb hatte.

Nach ausgiebigen Tests mit mehreren AV-Receivern ist meine Lösung: Stereo nur über die vorhandenen immer noch sehr guten HECO Standboxen und nur im PureDirect-Betrieb, also keine DSP- und sonstigen Klang"aufbesserer". Für Heimkinobetrieb wurden die "Brüllwürfel" durch 5 gleiche kompakte Regal-LS plus Subwoofer ersetzt (5.1). Umschaltung mittels A/B-LS-Schalter.

Mein Eindruck: ich höre Stereo fast wie in alten Zeiten (auch der Stereoverstärker lief bei mir nur im Direct-Modus), bei Live-Konzerten, Filmen schätze ich die Vorteile einer Surroundlösung.

Ich finde, dass bei neueren AV-Geräten hier sehr viel zur Verbesserung des reinen Stereoklangs getan wurde, z.B. PureDirect o.ä., Bi-Amping für die Stereowiedergabe usw.
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