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Das HiFi-Leben. Wie verlief Deins?

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High-End-Manny
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 14. Mai 2006, 13:41
Also erstmals ein fröhliches Halöchien an alle.

Ich interessiere mich für eure HiFi-Geschichte. Wie kam es zu dem Hobby, mit welchen Komponenten und in welchem Alter fing es an und wo steht ihr heute.

Ich fang mal an.
Ich bin 16 Jahre alt, am 22. Mai 17, und habe im zarten Alter von 14 Jahren angefangen mich für HiFi zu begeistern. In meinen letzten 3 HiFi-Jahren habe ich meine Anlagen gewechselt, wie manch einer seine CDs. Meine Erste Sünde, war ein SONY Surround-Receiver mit einem SHARP Surround-LS-System. Ich merkte schnell, dass es kein Klang war und sparte. ¼ Jahr später konnte ich den Sharp-Kram verkaufen und habe mir zwei Standlautsprecher von Dynalab (NICHT Dynaudio) gegönnt. Das klang immer noch nicht und habe mir dann eine YAMAHA C4 Vorstufe mit einer SONY Endstufe gekauft. Die Vorstufe habe ich dann modifizieren lassen und nun konnte man es Klang nennen, was herauskam.
Mir genügte das noch lange nicht, denn ich wollte nach oben. Die SONY Endstufe musste weg und 2 Linear-Dynamics Monoblöcke fanden den Weg zu mir. Diese Monoblöcke waren Kraftvoll und meine LS eben nicht. Deshalb folgten zwei Acoustat Spectra 44 Vollbereich-Elektrostaten. Nun war die Leistung nicht mehr ausreichend, sowie der Klang war nicht mehr so sauber. Also Vor-/Endkombination weg, Burmester 011 Vorstufe, 956 MKII Endstufe und der 006 CD-Player her und schon klang es perfekt.

(Burmester und Acoustat hatte ich also nach einem ¾ Jahr)

Ein halbes Jahr später kam es zu einem Wohnungsbrand und meine Anlage war dahin. (Nur mein Zimmer hat gebrannt und der halbe Flur.)
Ich wollte mein Hobby aufgeben, doch meine Freunde griffen mir unter die Arme und halfen mir wieder ins Hobby hinein. Es folgte wieder eine Burmester 011, 965 MKII und der 006, aber dieses Mal an zwei Magnepan 1.6. Die Maggies waren auch nicht mein Ding und ich gab sie wieder Zurück. Daraufhin folgte die Martin Logan Summit. GEILO
Für mein Arbeitszimmer kaufte ich mir einen Mission Cyrus II + PSX, der eigentlich an kleinen LS laufen sollte. Wie der Zufall es will, kam ich supergünstig an zwei Quadral TITAN II heran, weil die Basschassis kaputt waren. Ich tauschte diese, modifizierte sie dann und habe die TITANen an den Cyrus gehängt.
Es klang besser als im Wohnzimmer! Ich dachte mich trifft der Schlag! Ich tauschte die Anlagen und merkte, ja, das ist meine Audiophilie Erfüllung!!!

Die Burmester-Komponenten und die Summit verkaufte ich letzte Woche und höre nun „nur“ noch auf dem modifizierten Mission Cyrus II + PSX, den modifizierten Quadral TITAN II und dem Denon DCD 1500AE, den ich mir vor ein paar Wochen gönnte.

Das ist mein kurzes HiFi-Leben, was wie ich finde doch sehr erfolgreich verlief, mit Höhen und TIEFEN.

Wie ich das alles finanzierte? Am Anfang mit meinem Taschengeld, doch dann erlaubte mir meine Mutter die Auflösung eines meiner Sparbücher und somit hatte ich genügend Geld, mir etwas Anständiges zu kaufen. Nun, nach der zweiten Anlage ist das komplette Geld weg und nun heißt es wieder Sparen, sofern ich nochmals etwas Neues möchte.
HiFi_Addicted
Inventar
#2 erstellt: 14. Mai 2006, 14:25
Mich hats mit 16 so richtig erwischt.... Nicht ganz unbeteiligt war die Dire Straits - Brothers in Arms CD..... Die klang auf den Canton Tischhupen um einiges besser als die 128er MP3s aus dem PC ... Richtig ins rollen gekommen ist es dann als ich mir einen neuen Tonabnehmer für einen Plastikplattenspieler besorft hab....auf einmal hat man den Motor durchgehöhrt -> Ich bin wieder in den Hifi Laden gestolpert und hab mir einen ProJect 1.2 + Project Tubebox geholt. Ein Paar Wochen später hab ich mir dann noch einen Marantz PM7000 zu dem schon vorhandenen Harman/Kardon HD750 CD Player geholt und mal eine zeit lang Musikgehört. Im September 2004 hab ich dann im Sonderabverkauft einen Vorserien Project Plattenspieler (Studie) um 850€ anstelle von 2100€ bekommen.....So richtig brummfrei hats nie funktioniert klang aber besser als der PC mit der zum gleichen Zeitpunkt erstandenen ESI Juli@ Soundkarte (immer noch mir MP3).
Im laufe des frühjahres 2005 hab ich dann meine Infinity Reference 61 MK2 Lautsprecher auf Aktivbetrieb mit 4 Cambridge Audio P500 Endstufen umgerüstet.....und wieder mal ein paar monate die Musik genossen und mich mit dem brumm vom Plattenspieler abgefunden..... Im September bin ich dann über einen Werbebanner der Fa. Aqvox hier im Forum gestolpert und hab mir die Symetrische Phonovorstufe kommen lassen. In den kommenden Monaten ist es dann Schlag auf Schlag gegangen und der Aqvox D/A Wandler ein Alesis RA-500 PA-Verstärker, B&W 703 LS, ein gebrauchted van den Hul Grashopper IV GLA und ein Aqvox A/D Wandler sind dazu gekommen.... Die nächsten sachen sind der 3 Motor betrieb beim Plattenspieler mit Siemens Frequenzumrichter und der Aktivbetrieb mit den B&W 703 vermutlich mit 4 Alesis RA-500 Endstufen...... Naja mittlerweile bin ich 19

MfG Christoph
Amin65
Inventar
#3 erstellt: 14. Mai 2006, 14:47

High-End-Manny schrieb:
Das ist mein kurzes HiFi-Leben, was wie ich finde doch sehr erfolgreich verlief, mit Höhen und TIEFEN.


Hallo High End Manny,

oh-oooh, das sieht mir aber verdächtig nach einer gefährlichen Hau-Geld-Raus-Karriere bei Dir aus. Ich kann nur davor warnen sich nicht so abhängig von diesem Kaufzwang zu machen! Ich kenne da einige, die am Ende ihrer Hifi-Karriere noch immer nicht ans Ziel gekommen sind ... frei nach dem Motto: "Der Weg ist das Ziel". Am Ende haben sie alle festgestellt, dass sie in all den Jahren nur Geld ausgegeben haben, aber nie zufriedener geworden sind.

Siehe dazu auch:
http://www.hifi-foru...rum_id=8&thread=2100

Grüße, Amin
Heiliger_Grossinquisito...
Inventar
#4 erstellt: 14. Mai 2006, 14:48

Die nächsten sachen sind der 3 Motor betrieb beim Plattenspieler mit Siemens Frequenzumrichter


Jaja, die kleinen Micromaster sind eine tolle Sache.
HiFi_Addicted
Inventar
#5 erstellt: 14. Mai 2006, 14:49
KOmmt mir zumindest mit den Verstärkern so vor......der Billigste (Alesis RA-500) hat sich als der beste Heraus gestellt.

MfG Christoph
High-End-Manny
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 14. Mai 2006, 15:07
Lieber Amin65,
ich bin nun dort, wo ich hin wollte. Nun verbringe ich mehr Zeit damit meine Musik zu genießen!!!
Aber du hast recht. Man kommt in eine kleine Sucht, wobei ich mich doch sehr gut im Griff habe.
Mein Ziel war der Weg dort hin, wo ich nun bin.
Amin65
Inventar
#7 erstellt: 14. Mai 2006, 15:29
Hallo Sascha,


High-End-Manny schrieb:
Wie ich das alles finanzierte? Am Anfang mit meinem Taschengeld, doch dann erlaubte mir meine Mutter die Auflösung eines meiner Sparbücher und somit hatte ich genügend Geld, mir etwas Anständiges zu kaufen. Nun, nach der zweiten Anlage ist das komplette Geld weg und nun heißt es wieder Sparen, sofern ich nochmals etwas Neues möchte.


Dieser Absatz hatte mich ein wenig hellhörig werden lassen ...


High-End-Manny schrieb:
Man kommt in eine kleine Sucht, wobei ich mich doch sehr gut im Griff habe. Mein Ziel war der Weg dort hin, wo ich nun bin.


Wirklich? Na dann warten wir mal ein paar Jahre ab und blicken dann nochmal zurück.

Grüße, Amin
Poison_Nuke
Inventar
#8 erstellt: 14. Mai 2006, 15:37
also als 16jähiger hätte ich gern mal so extrem viel Geld gehabt


nunja, mein Hobby fing eigentlich damit an, das ich im Alter von 8 Jahren anfing Akkordeon zu spielen. Nach einigen Jahren spielte ich dann sogar im Orchester mit bis zu meinem 15. Lebensjahr.
Während dieser Zeit fing ich an, die gespielten Sachen per Mikrofon aufzunehmen.

Da ging es los. Zuerst hatte ich nur einen simplen Kassetenrecorder mit CD-Player usw (ein typischer Ghettoblaster eigentlich). Der war mir nach einer zeit zu Mau, also kaufte ich mir mit Hilfe meines Vaters eine Anlage von Technics, dabei ein DoppelKassetendeck, ein Equalizer mit Mikroeingang, ein CD-Player, ein StereoReceiver und 2 Kompaktboxen (ebenfalls von Technics). Diese Komponenten kosteten damals 2500DM, was ich zum Teil aus Taschengeld und zum großen teil durch meine Oma finanziert habe.

Damit war ich eigentlich schon sehr zufrieden, da ich damals noch nicht so hohen Wert auf die Wiedergabe legte.

Als ich dann aber bei eBay ein Paar Magnat Motion 1000 ersteigerte, merkte ich aufeinmal, dass der Klang aufeinmal wesentlich besser wurde (auch bedingt durch die andere Aufstellung, da ja Standboxen).
Da mit der Bass nicht reichte, kam da noch ein Magnat Alpha 38a Subwoofer dazu, der mir aber NIE gefallen hat, erstens VIEL zu wenig Pegel und scheiß Klang.

In meinem neuen Zimmer (wo ich auch heute noch wohne), kamen da erstmal 2x Magnat Vecotor 77 als Front dazu und 2x Magnat Omega 300, die Motion 1000 waren zusammen mit den technics Boxen als Rear eingesetzt.

Da mir das ganze nicht passte, kamen zwischendurch 2 Cat Boxen als SeitenLS hinzu, aber die waren aufgrund des extrem schlechten Klangs nur 2 oder 3 Tage dort...später habe ich sie mit realen 2000Watt sinussignalen an einem PA Amp gegrillt (das hat vielleicht gestunken :D)

Irgendwann merkte ich, mit verschiedenen Boxen werde ich niemals glücklich im Surround, also kaufte ich mir nach und nach weitere Magnat Vector 77 dazu (zwischendurch hatte ich mal 3 Vector Center 13 im Einsatz) bis ich die heutigen 8 identischen Standboxen alle hatte (dabei sind 2 Magnat Vector 77 als Center hinter der Leinwand).

Da ich seit eh und je nie mit dem Bass zufrieden wurde kam noch ein 2. Alpha 38 dazu, aber auch mit den nun 4 Subwoofern musste ich geschätze 80 Positionen probieren, eh ich eine befriedigende fand.
Nur auch die 4 Subwoofer waren pegelmäßig und klanglich absolut beschissen.

also plante ich ca. 1,5 Jahre lang ein neues Subwoofersystem nebenbei lernte ich mir viele Kenntnisse in der Akustik an und heute habe ich inzwischen ein Double Bass Array aus 8 46cm PA-Tieftönern an 4 PA-Amps. Mit einem Maximalpegel von 135dB bei 20Hz bin ich derzeit wenigstens in Sachen Pegel einigermaßen zufrieden. Nur der Klang passt noch lange nicht...aber ich warte gerade noch auf die Messmikros um den ganzen Raum zu vermessen, danach kann ich das DBA eventuell mal ordentlich konfigurieren um die raummoden endlich auszumerzen.


Inzwischen bin ich 22 Jahre alt (am 25.12. wirds eins mehr :D) und habe in der Zeit sehr sehr viele Erfahrungen im Bereich Heimkino, Surround, Akustik und Subwoofer erlernt.

Aber am Ziel bin ich immernoch nicht. Die klanglich absolut miserablen Magnat Vector 77 will ich irgendwann mal austauschen und mein Zimmer verträgt auch noch ein paar Kubikmeter Absorberkonstruktionen
gdy_vintagefan
Inventar
#9 erstellt: 14. Mai 2006, 15:42
Ich interessierte mich in meiner Kindheit schon für HiFi-Geräte und für Musik. Meine Eltern hatten damals nur eine Grundig Musiktruhe aus den 60ern mit PE 66 Plattenwechsler, später kam dann ein Mister Hit Plattenspieler sowie ein kleiner Mono-Kassettenrecorder.
Verwandte und Bekannte hatten damals oft wesentlich bessere Komponenten, wie z.B. den Dual 1218 oder auch hochwertige Kassettendecks.

Mein "richtiges" HiFi-Interesse begann dann 1981, als meine Eltern ihre erste richtige Anlage hatten, überwiegend von Yamaha. Schon ein Jahr später, mit 12, hatte ich dann selbst meine erste Anlage, auch überwiegend Yamaha. Im Laufe der 80er Jahre wurde diese Anlage nach und nach erweitert, 1988 hatte ich meinen ersten CD-Player (CDX-510). In den 80ern und 90ern war die Kassette der meistgenutzte Tonträger bei mir. Leider war das oft mit klanglichen Enttäuschungen verbunden, weil ich meine Kassettendecks oft wechselte und auch immer mehrere gleichzeitig in Gebrauch hatte. Eine auf Deck A hervorragend klingende Aufnahme kann auf Deck B furchtbar klingen. Aber als Schüler fehlte mir oft das Kleingeld für Platten und CDs, und es war damals einfach, Musik vom Radio oder auch später aus dem CD-Verleih auf Kassetten aufzunehmen.

Die 90er waren meine Experimentierphase, ich probierte teilweise auch andere Hersteller aus - und 1996 musste ich auch unbedingt Dolby Surround haben.
OK, mein vorheriger Pioneer Vollverstärker war nicht das Gelbe vom Ei, so dass ich mit dem Yamaha Surroundverstärker ganz zufrieden war. Aber es fehlte mir doch das gewisse Etwas, irgendwie war ich mit dem Stereoklang auf die Dauer nicht zufrieden. Zumal ich in diversen CD-Läden uralte Klassiker hörte (Marantz 2240, Fisher CA-7000, einen alten Akai-Receiver), und das war ein Unterschied wie Tag und Nacht. Außerdem hatte ich in meinem Heim-Büro ja auch noch meine Zweitanlage mit klassischem Yamaha A-460 (zeitweise auch A-560), und irgendwie gefiel die mir klanglich besser als die moderne Anlage im Wohnzimmer.
Aber so bescheiden wie ich bin, änderte ich jahrelang nichts an der Konfiguration. Lediglich stieg ich Ende 1998 in die digitale Aufnahmetechnik ein (CD-R), 5 Jahre später war meine ganze Kassettensammlung aufgelöst. Die Vinyl-Schallplatte bekam bei mir auch wieder einen höheren Stellenwert (ich habe seit 1993 einen klassischen Dual-Plattenspieler, vorher hatte ich einen Japan-Plastikbomber).

Anfang 2005 dachte ich mir, ich könnte doch durch eBay meine Anlagen endlich optimieren (mit Klassikern). Als erstes ersteigerte ich mir den Receiver Yamaha CR-240 für die Zweitanlage (auch als Ersatz für den modernen Akai-Tuner), der Verstärker A-460 kam dann ins Wohnzimmer, seitdem habe ich hier auch den guten Stereoklang, den ich von Yamaha-Klassikern gewohnt bin. Ein Jahr später wurde der A-460 durch einen A-760 ersetzt. Und den großen Surroundverstärker ersetzte ich durch einen kleineren, das Thema ist für mich nur noch für Filme/Fernsehen interessant.

Nun bin ich endlich an dem Punkt angekommen, wo ich wunschlos glücklich bin mit meiner Anlagenzusammenstellung. Finanziell hält sich mein Aufwand in Grenzen (gehöre momentan nicht zur erwerbstätigen Bevölkerung), die meisten Ausgaben hatte ich in den 90er Jahren, dabei zahlte ich auch viel Lehrgeld.

Gruß
Michael
Poison_Nuke
Inventar
#10 erstellt: 14. Mai 2006, 15:48
interessant dass du die Klassiker besser findet. Ich bin ein typischer Digitalo und finde den Klang alter analoger Komponenten einfach nur grauenvoll und Rückständig.
gdy_vintagefan
Inventar
#11 erstellt: 14. Mai 2006, 16:48

Poison_Nuke schrieb:
interessant dass du die Klassiker besser findet. Ich bin ein typischer Digitalo und finde den Klang alter analoger Komponenten einfach nur grauenvoll und Rückständig.


Das ist wohl alles Geschmackssache.
Hier im Forum gibt es eine große "Fangemeinde" von Klassikern.

Und es liegt auch wohl daran, mit welchen Geräten bzw. welcher Musik derjenige aufgewachsen ist.

Mein "HiFi-Erstkontakt" ist über 30 Jahre her, und in den letzten 25 Jahren hatte ich eigentlich immer mindestens einen Verstärker aus der "guten alten Zeit" (damit meine ich mal die Baujahre vor 1985) in Betrieb.

Ich höre übrigens besonders gern die Musik, die mindestens genau so alt ist wie meine Klassiker. Das können die Charts der 70er und 80er sein (rauf und runter), aber auch komplette Alben damaliger Künstler wie Mike Oldfield, Pink Floyd, die alten Genesis mit Peter Gabriel, Queen u.v.m.

Aber Klassiker ist nicht immer gleich Klassiker. An die alten Yamaha-Verstärker habe ich mich wohl irgendwie "gewöhnt".
Vor ein paar Jahren hörte ich mal die Grundig Kompaktanlage RPC 450 von 1977, die war für meinen persönlichen Geschmack etwas zu höhenarm (Quellmaterial waren aktuelle Charthits im MP3-Format). Auch bei Plattenspielern habe ich schon gewaltige Unterschiede festgestellt.

An klassischen Medien höre ich aber nur noch Schallplatten (keine Kassetten mehr, denn die überzeugten mich auf die Dauer nicht).
Ernie71
Stammgast
#12 erstellt: 14. Mai 2006, 18:04
Von sog. "High End" bin ich mittlerweile wieder abgekommen. Meine T+As habe ich gegen Denon Surround eingetauscht und muss sagen, im alltäglichen Hörbetrieb merke ich absolut keine Unterschiede. Gleiches mit meinen Front-LS-Kabeln: Der Austausch meiner 15 jahre alten Jugendzimmerstrippen (2€/m) gegen Monitor Black & Whites (ca. 150€/6m mit Steckern) brachte nüx, ausser einer besseren Wohnzimmeroptik. Von diesem ganzen Voodoo-High-End-Kram bin ich auf jeden Fall mittlerweile geheilt - bei um die 500€/Kanal Verstärkerelektronik ist bei mir das hörbare Limit erreicht. Alles andere ist Design und Featuritis.
HiFi_Addicted
Inventar
#13 erstellt: 14. Mai 2006, 18:37
Ich verabschiede mich auch schon wieder vom High End in Richtung Studio Kram billiger und besser und vorallem robuster. Die B&W LS findet man ja hier und drüben. Der High End Voodoo kann einen wirklich das Hobby vergräulen wenn man zu einem Händler kommt einen Vorverstärker kaufen will und mit Audioplan Stromkabel genervt wird und dann sowieso nur asymetrische Geräte zu bekommen sind.

MfG Christoph
HiFi_Addicted
Inventar
#14 erstellt: 14. Mai 2006, 19:28
Uups... hab gerade den Stein der Weisen gefunden.....den Micamp als Wordclock für den PC verwenden. Da gibts Vinyl ähnliche Räumlichkeit zum 0 Tarif war wieder mal ein Zufallstreffer

MfG Christoph
Observer01
Inventar
#15 erstellt: 14. Mai 2006, 19:43
Hallo,

Angefangen habe ich mit 19 Jahren mit einem Harman Kardon Receiver, Sony CD-Spieler und IQ Kompaktboxen.
Habe alles bei meinem Bruder gekauft, der damals noch einen Hifi-Laden inne hatte; heute macht er auf Küchenstudio .

Irgendwann ist der CD-Player kaputt gegangen und wurde gegen einen tollen Pioneer PD-S801 getauscht. Die Boxen waren auch kurz nach dem CD-Player kaputt und wurden gegen Canton 2 Wege Standboxen ausgetauscht. Ein einfacher Plattenspieler kam dazu (ich glaube von Aiwa).
Und so steht die Anlage bei meiner Schwester heute noch.
Der Klang ist aber nicht so toll.

In dieser Zeit bin ich dann, wegen der Arbeit, in eine andere Stadt gezogen und habe mir von meinen ersten Gehälter eine Komplett-Lösung von Luxman gekauft und zwar:
Verstärker Luxman A-384, den aus der Serie dazugehörigen CD-Player (Bezeichnung weiß ich nichtmehr) und CME S-10 Monitor Kompaktboxen. Damit habe ich jahrelang sehr zufrieden Musik gehört.

Dann ging der Verstärker irreperabel kaputt. Und damit fing alles an. Seitdem bin ich immer Unzfrieden, habe mir ständig neue Geräte gekauft, neu oder gebraucht, egal. Hauptsache eine neue Kiste zum auspacken. Ich will die einzelnen Geräte nicht auflisten, aber es war ein Krampf. Ich kann nur jedem davon abraten. Das einzig Positive ist die Erfahrung die ich damit gemacht habe. An das verschwendete Geld und die Nerven will ich gar nicht denken.

Momentan habe ich Kompakt-Boxen von Vroemen das ist ein deutscher Kleinserienhersteller. Dazu einen NAD C 320 BEE, der ja hier sehr bekannt sein dürfte, und einen Harman Kardon HD 720 CD-Spieler an dem ich irgendwie hängengeblieben bin.
Im Grunde ist das klanglich eine sehr gute Kombination die Gehäuse der Boxen sind aus Stein und haben somit keine Eigenresonanzen; man hört nur was tatsächlich auf der CD drauf ist. Sie sind auch etwas wärmer und kommen damit dem eher hellen NAD entgegen.

Trotzdem fange ich schon wieder an bei Ebay zu beobachten. Sagt mir mal bitte, daß ich damit aufhören soll...

Gruß
Andreas
subwooferFREAK
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 14. Mai 2006, 20:11
Hör auf damit!

Kann es vielleicht an der Raumakkustik liegen, dass du nicht glücklich wirst?
DigiDummie
Stammgast
#17 erstellt: 14. Mai 2006, 20:15
1989, mit 16 Jahren habe ich sofort nachdem ich durfte in den großen Schulferien 4 Wochen an der Planschleife in einem Betrieb gearbeitet...
Von diesem ersten selbstverdienten Geld kaufte ich mir überglücklich:

CD Player, Tape Deck, Plattenspieler und Stereo AMP, alles von JVC und ein paar Lautsprecher. 1600 DM sind dafür draufgegangen, das war der komplette Lohn der 4 Wochen.
Ich war sehr glücklich...mein Leben hatte nun richtig begonnen :).

Mit dieser Anlage bin ich 17(!!!) lange Jahre ausgekommen.
Gut, zwischendurch habe ich noch ein paar Panzer von ELAC (ELR 3000) besorgt und nen Yamaha Receiver...aber na ja.
Jetzt bin ich nun losgezogen und habe mir was Neues (siehe Details) besorgt. Jetzt bin ich wieder gücklich, denn es war ein riesen Schritt in Richtung audiophiles Hörvergnügen.
Ganz vielleicht kommt mal irgendwann, wenn es mich reizt, eine Endstufen Kombi dazu, aber muss nicht sein...der Onkyo ist schon ganz nett mit den LS

Von HifFi Wahn halte ich nichts, es geht IMMER besser, aber auch (fast immer) schlechter.


[Beitrag von DigiDummie am 14. Mai 2006, 20:20 bearbeitet]
Observer01
Inventar
#18 erstellt: 14. Mai 2006, 20:29

subwooferFREAK schrieb:
Hör auf damit!

Kann es vielleicht an der Raumakkustik liegen, dass du nicht glücklich wirst? :prost


Danke. Nein, es liegt daran, daß es so viele Geräte gibt und ich ständig denke, daß es vielleicht mit Gerät XY noch besser wäre. Dann kaufe ich mir dieses Gerät und muß feststellen, daß es gar nicht besser ist...
So geht das schon eine ganze Weile.
Aber ich werde erstmal bei meiner momentanen Zussammenstellung bleiben. Bin damit sehr zufrieden.
Wenn da nur nicht der Reiz des neuen wäre...

@DigiDummie

Na na, so langsam fängt der Hifi-Wahn aber an, von wegen Endstufen Kombi.


Gruß
Andreas
Vitrus
Stammgast
#19 erstellt: 14. Mai 2006, 20:49
Hallo,

mein erster Beitrag und gleichzeitig meine Hifi-Historie.

Mitte der 70´er mit einer Rosita-Kompaktanlage der Eltern angefangen. (Dual-Plattendreher, Philips Radio und Cassetten-Abspieler). Es kamen Töne raus, die Musik war das wichtigste. Kennt jemand noch diese Rosita-Teile?

Ende der 70´er, eigenen "Stereroturm" von Sony mit WHD-Schallwandlern. Stehen heute noch im Partykeller. Die Sonygeräte sind unzerstörbar. Den Verstärker habe ich Anfang des Jahres zwangsweise an "richtigen" Lautsprechern kurz betreiben müssen. Naja, selbst heute gibt es schlechteres.

Ab 1985 ging´s dann richtig los. Mit irgendwas mussten ja die mehr als 1.000,-- LP´s nun abgespielt werden. Lautsprecher wurden Quadral Status 20. Hab ich damals durch mehrere Studios, gegen Canton, Heco, Magnat gegengehört. Verstärker, ein Luxman L-410 der sofort "getunt" wurde. Alle inneren Kabel, gegen Audio-Technica LOFC und einem verbesserten Phono-Eingang. Der Luxi lebt noch und spielt auch heute noch genial, fast wie ein Instrument.

Plattendreher wurde ein Denon DP-37F mit dem serienmäßigen DL-110. Der Tonabnehmer wurde rasch gegen ein AKG-P8ES Super Nova, van den Hul, getauscht.

Dann kam ich an CD´s nicht vorbei. Also aus der zweiten Generation, der CD-Abspieler überhaupt, einen Denon DCD-1100 dazugeholt.

Aktuell hab ich als Schallwandler, die Alcone Pascal-XT. Als Vollverstärker einen AVM A2, wollte schon immer mal ein Gerät von Günter Mania haben. CD-Abspieler ist ein Arcam CD73.

Eine Steigerung möchte ich noch bei den Lautsprechern vornehmen. Die Pascal ist nur ein Versuch, wie gut Selbstbauboxen sein können. Seit dem ich diese habe und andere Selbstbausysteme gehört habe, nehme ich Fertigtröten nicht mehr ernst. Will keinem auf die Füße treten, ist aber leider so. Nächstes Projekt wird wahrscheinlich die Minuetta oder Duetta, von Udo Wohlgemuth.

Grüße

Eric
mamü
Inventar
#20 erstellt: 15. Mai 2006, 05:01
Hallo, will ich auch mal

-Hobby Musik ab etwa 1980
-1. Musikgerät nen Mono Cassettendeck mit einebautem Lautsprecher von Grundig
-1982 Tragbarer Stereo Casseiver von Palladium
-meine 1. Hifianlage (damals Onkyo + Arcus) 1985, von meinen ersten Lehrlingsgehältern zusammengespart + 500 DM von meiner Mum
-1. CD Player ab 1987 von Denon (LP nie besessen)- die 1. CDs Pretenders/get close + Dire Straits/communique + Supertramp/famous last words
-1989 Heirat (noch jung, aber bis heute glücklich - sie akzeptiert mein Hobby)
-1990 Lautsprechertausch auf B&W DM 603
-1991? Ausrutscher mit AV-Receiver und LD-Player von Pioneer
-1992 Verstärkertausch auf Schäfer&Rompf Emitter 1+
-1995 Tochter kommt zur Welt
-1997 Lautsprechertausch auf Leedh Psyche
und Update des Emmies auf HD
-1998 CD-Playerwechsel auf Naim CD 3
-2000 Sohn kommt zur Welt und ich gönne mir die Kombi EAD Encore und EAD PM 500, zusätzlich Denon DVD 1500 (Sch.. Teil)
-2001 Haus gebaut - Geld wird weniger, ich gönne mir aber noch
-Ende 2003 die Sehring 703
-2004 Austausch des mangelhaften Denon DVD durch den Marantz DVD 4300
-2005 neue Rears - Sehring System 500

vorgesehen für 2006 - Sehring Center

Gruß, Marc
Toppers
Stammgast
#21 erstellt: 15. Mai 2006, 06:18
Irgendwo hab ichs schon mal geschrieben...

Also, erste "richtige" Anlage war mir 1991/92 von meinen Eltern ein Pioneer SX-424 mit NoName Boxen und CDP von Schneider der ersten Generation, der Pio wurde dann 1994 gehimmelt und ist seitdem verschollen.
Dann umweg über Kompaktanlage bis 1995/96 eine Denon Analage in Pianocraftgröße kam, mit Denon Standboxen mit seitlichen TT anstelle von Regal LS.
2005 kam dann ein Pio DVD 575k,Yamaha RX-V550 mit einem dazughörendem Surround System, als Frontboxen Canton Karat 20 von meinem Vater. Die wurden dann gegen Quadral Altan getauscht und als Surround nach hinten verbannt.
Die Altans sind jetzt frisch verkauft und jetzt übernimmt die Front ein Paar Karat 60.
Ein Heco Center und ein Pio PD-S501 kamên auch irgendwie irgendwann, spielt aber keine große Rolle.

Reizen würde mich jetzt ein klassischer Stereo Amp mit ein wenig Dampf um die Karats mal herauszufordern...

MfG

Tobias

PS: bei manchen Posts hier komm ich mir richtig alt vor...


[Beitrag von Toppers am 15. Mai 2006, 06:20 bearbeitet]
mamü
Inventar
#22 erstellt: 15. Mai 2006, 06:24
@toppers

Gegenüber meinen Angaben bist du doch noch ein richtig junger Hüpfer

Gruß
Shadow-HH
Stammgast
#23 erstellt: 15. Mai 2006, 06:54
Moin,

oha ist das alles schon lange her. . . .

Angefangen hat das irgendwie alles mit so einem kleinen Grundig Cassettenrecorder und einem Plattendreher von Philips (mit LS im Deckel) und alles Mono. Das muß so Mitte der 70er gewesen sein. Mein erstes Stereo-Gerät war dann der Vorgänger des Grundig-Receivers RTV 901. Später kam dann der Grundig R 7150 mit Technics Cassettendeck (Modell weiß ich nicht mehr, hatte aber dbx) und CD Grundig 4xxx. Es folgte der Tausch des Grundig R 7150 gegen einen Telefunken HA 870 mit dem kleinen Tuner von Technics (hieß glaub ich ST 500) in den 80ern.
Am Ende meiner Lehre konnte ich dann richtig zuschlagen und habe mein mühsam aufgebautes Sparbuch geplündert: Onkyo A-8780, Onkyo T-4750, Onkyo TA-2750 und Onkyo DX-6750 zogen bei mir ein. Von der Auslöse nach dem Bund wurden ein neuer Fernseher nebst Videorecorder Grundig GV 240 VPS HiFi gekauft und bald die Anlage mit dem passenden Onkyo Dolby-Decoder ergänzt. Damit war ich auch viele Jahre sehr zufrieden. . . . .
Bis dann nach einem Kinobesuch (es lief Episode 1) der dringende Wunsch nach Dolby Digital aufkam. Also wurden der A-8780, T-4750 und Dolby-Decoder verkauft (bei dem Amp tuts mir heute immer noch leid, den hätte ich gerne wieder) und ein Onkyo TX-DS575 bestellt, den ich immer noch besitze. Irgendwann dazwischen habe ich auch mal das Tapedeck ausgemustert und gegen das Onkyo MD-2511 getauscht (einen PC hatte ich zu der Zeit nicht und die MD erschien mir die bessere Alternative zur CD-R weil sie kleiner, billiger und komfortabler war). Der DX-6750 mußte dann (weil er keine CD-R wollte) einem DX-7511 Platz machen und wurde erst kürzlich gegen einen Sony CDP-X229 ES ausgewechselt.
Die Lautsprecher waren all die Jahre zumeist Eigenbauten, zuerst mit Visaton/Isophon-Bestückung, dann später mit Focal, Audax oder Vifa im Tiefmittelton und den recht bekannten Magnetostaten OA 12x12 T von Open Air Hamburg. Erst Anfang dieses Jahres bin ich hier komplett auf Canton Ergo umgestiegen und bereue es nicht. Die Magnetostaten waren zwar im HT klar besser, aber insgesamt ist es jetzt homogener. Mit den "neuen" gebrauchten Ergo 100 kam ich auch wieder zurück zu reinem Stereo und habe meinen (modifizierten) TX-DS 575 mit einem Klssiker für die Frontkanäle ergänzt - der Endstufe Onkyo M-5060.
Und wie es der Zufall so will, steht ausgerechnet heute eine Modifikation der Weichen der Ergo 100 an (M-Caps und MOX sind doch besser als MKT und Drahtwiderstand). Außerdem will ich meinen Urlaub mal sinnvoll nutzen und die Endstufe etwas aufarbeiten. Die ist ja mittlerweile fast ein Vierteljahrhundert alt und freut sich bestimmt über neue Elkos. Über die Wirkung von kleinen Kondensatoren an den Netzteildioden bin ich mir zwar noch nicht sicher, aber da ich hier im Forum einiges darüber gelesen habe, will ich auch das mal testen.

Gruß Olaf
Wolfgang_K.
Inventar
#24 erstellt: 15. Mai 2006, 07:49
Ich kam über die Faszination Tonbandgeräte zu diesem Hobby. Am Ende steht jetzt eine Pseudo-High-End-Anlage bei mir rum, an der ich sehr viel Freude habe. Schon toll wie man sich im Laufe der Jahre Komponenten anschafft wo Hifi beginnt Spaß zu machen.
T25
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 15. Mai 2006, 16:04
Musikbegeistert war ich praktisch schon immer. Habe die Faszination für Drumsets, Gitarren und HiFi-Anlagen wohl von meinem Onkel geerbt

Mit 14 (also 1991) hab ich angefangen Zeitungen auszutragen usw. um mir meine erste Anlage kaufen zu können. War irgendeine Kompaktanlage von Sony mit Plattenspieler.
Dann nach und nach Einzelteile gekauft und irgendwann hatte ich (bis auf den CD-Player, der war Sony) alles von Pioneer.

Damit war ich lange zufrieden, bis mich 1999 der Surround-Virus befallen hat. Gekauft wurde dann ein DVD-Player Pioneer DV-525, ein AV-Receiver Pionner VSX-808RDS und ein Canton-Set (2 x Nestor 603, 2 x Nestor 303, 1 x AV 700). Alles andere musste verkauft werden, da sonst die Neuanschaffungen nicht hätten finanziert werden können.

Mir wurde aber schnell (und schmerzhaft) bewusst, dass ich mich im Stereoklang verschlechtert habe. Wusste aber selbst noch nicht so richtig, in welche Richtung es gehen wird.

2003 wurde das Set um einen Subwoofer Dali AW8 erweitert.

Im Oktober 2004 bekam ich ein tolles Angebot für einen Pioneer VSX-AX3. Laut dem Test bei AreaDVD auch top in Stereo. Beim Probehören auch befunden, dass sowohl Surround- als auch Stereoklang deutlich steigen - also gekauft.

Irgendwann wurde auch noch der AV700 gegen einen Canton LE 105 Center getauscht...

2005 fingen dann die Macken beim DV-525 an. Als Ersatz kam ein Denon DVD-1920 ins Haus. Vor allem wegen den BurrBrown-Wandlern.

Und dann kamen die Testberichte und erste Probehör-Sessions mit der Monitor Audio Silver RS-8... Ich habe noch viele Alternativen (KEF, Dali, mission...) gehört, aber die RS-8 hat sich durchgesetzt. Und seit Januar 2006 bin ich stolzer Besitzer zweier RS-8 und eines RS-LCR (hinten tun noch die Nestor 303 Ihren Dienst).

Beim Surround-Klang bin ich jetzt mehr als zufrieden. Im Stereo-Bereich aber noch immer nicht.
Derzeit habe ich einen Cayin CDT-23 zum Probehören (und werd ihn wohl nicht mehr hergeben...). Und irgendwann (allerdings in eher fernerer Zukunft) wird noch ein Röhrenversträker folgen.
Ob ich dann alles was mit Surround zu tun hat rauswerfe (ich höre zu über 90% nur Musik in Stereo) oder ich die Anlage irgendwie verbinde weiß ich noch nicht. Aber vermutlich werde ich die Geräte behalten. Bei Filmen macht es einfach Spaß, und viel Geld werd ich eh nicht mehr dafür bekommen.

Markus

P.S. meine Freundin ist zum Glück ziemlich verständnisvoll


[Beitrag von T25 am 15. Mai 2006, 16:06 bearbeitet]
d2mac
Stammgast
#26 erstellt: 15. Mai 2006, 17:08
Bei mir gings so:

Mit 14 Mono-Rekorder.
Danach lange zeit keine Kohle bis 1994 eine AIWA 3-Fach CD-Wechsleranlage kam mit ein paar Canton "thema" Regallautsprechern.
Da war ich ganz zufrieden, bis ich mal einen alten Yamaha-Verstärker (mit Leistungsanzeigen) geschenkt bekam.
Der hatte wesentlich mehr Kraft an den Themas und forderte sie sehr stark.
Also musste was neues her:
Ein paar Elac 310 Jet (Aluminiumboxen).
Dann noch einen Cyrus5 Verstärker weil der Yamaha war ja schon alt und ich schrieb ihm den bassschwachen Klang der hochgelobten Elacs zu.
Lehre aus den kleinen Elacdingern:
Hubraum (Membranfläche) ist durch nichts zu ersetzen.
Danach einige Versuche mit Subwoofern, ein dafür gekaufter Rotel RA-931 war einer der am tollsten klingender Verstärker den ich hatte.
Er verdrängte auch den teureren Cyrus und die Elacs gingen weg und ein paar Newtronics Skate Transmissionline-LS kamen rein.
Zu der Zeit hatte ich auch einen Mission DAD5 CD-Player
Wow, Ich hatte endlich Bass!!!
Aber der Rotel erschien mir mit 30W als zu schwach für die grossen Newtronics.
Also habe ich mir ein AKSA-Verstärker-Kit aus Australien gekauft und daraus einen Verstärker mit 2x55W an 8OHM gebaut.
Als CD-Player kam nach erfolglosem durchprobieren ein Marantz CD6000.
Der klang zwar nicht besser als andere aber war für mein Elektronikerauge gut aufgebaut.
Soweit war ich zufrieden.

Dann kaufte ich für den Fernsehbetrieb im Nebenzimmer einen Yamaha RX-396 und ein paar Behringer Truth Studiomonitore.
Zusammen mit dem DVD-Player ist diese Anlage aber jetzt so gut (für 400€), dass ich mich fragen, warum ich die ganze Kohle in den Jahren vorher ausgegeben habe. Ich neige schon dazu, Musik dort zu hören.

Also werde ich in Zukunft, wie einige meiner Vorredner wohl auch, eher in den Studiobereich gucken, anscheinend ist da das Preisleistungsverhältnis noch eher OK.
Ich tendiere zu einem Set Aktiv-Monitoren (Mackie HR824), sobald ich mal Kohle übrig habe.
Stefan90
Stammgast
#27 erstellt: 15. Mai 2006, 18:13
Schöner Thread...

Also ich musste mit 15 feststellen, dass die Anlage meines Vaters besser klingt. War ja auch klar: Er Dynaudio und TEAC und ich nur ein Computer mit MP3s und ein Terratec 5.1 System.
Elendig hab ich mich gefühlt.

Auf zum Flohmarkt, hieß es. Mein Erster Denon Receiver. Ein DRA-350 glaub ich. Dazu bei Ebay ein Paar Bose Omni Vector Mod. II, von denen ich immer noch sage, dass sie gut klingen.
Diese Lautsprecher pusteten mir aber nach einer Weile schon ihre 20 Jahre alten Sicken entgegen. Also: Geld ausgeben und neue Sicken selber einkleben. Hat geklappt, und alles lief wieder.

Das war mir dann nach einer Weile auch zu wenig. Kurz vor Weihnachten kaufte ich mir wieder Bose. Ich bereute es nicht. Die alten 401er spielten Treu und gut.
Bis jetzt hatte ich noch keine richtigen Vergleiche mit anderen Anlagen gemacht. Ich hörte genüsslich weiter durch meine CD-MP3 Sammlung. Dann kam eine neue Studiosoundkarte für den Computer:
Das Geld hat sich gelohnt, oder auch nicht! Die MP3s klangen zum Teil fürchterlich. Sobald die CD aber im Laufwerk war, war ein deutlicher Untershcied zu hören.

Zu allem Leid musste ich dann auch noch festellen, dass die Boxen und die Anlage meines Vaters doch noch besser klang.
Lösung: Mama, also...ich wollte fragen...äh...ja....lass mich erst einmal ausreden, dann darfst du, ich möchte einen neuen Verstärker, ich hab da auch schon was aus der Annoncen AVIS, und ich wde auch garantiert keinen Verlust machen, iach hab nämlich schon einen Käufer für meinen jetztigen Verstärker und ich hab ja gespart...

BINGO!
Wieder ein DENON war im Hause. Ein PMA 500V, ordentlich Druck und viel Dynamik.

Mittlerweile war ich 16.
Ein wundervoller Fehler, den ich machte, war nach Weihnachten anzufangen alle Hifi Läden abzuklappern.
Mit großen Augen staunte ich über den KLang von so manchen Lautsprechern und Verstärkern. Ich durchforstete das Internet nach Informationen, meldete mich im Hifi Forum an, stelle begierig meine Fragen, füllte Mappen mit unzähligem Infomaterial über Elektronik und Lautsprecher und war nur noch mit diesem Hobby beschäftigt.
Ein wundervolles Hobby muss ich sagen.

Nach zahlreichen Hörproben und Verkäufer-Generve und endlosen Stunden im Internet und am Telefon war es dann so weit. Ich hatte seit Weihnachten kräftig gespart und viele Sachen bei Ebay verkauft. Stolze 1000€ sind zusammengekommen.
Ein kurzer abstecher zu Mama, um zu fragen wie es ist mit den neueen Lautsprechern...Es wurde akzeptiert, ist ja schließlich mein Hobby.

Ende März, als glänzender Abschluss meiner Frühjahrsferien, hatte ich SIE dann. Meine eigenen Dynaudio Contour 1.8 MKII.
schnell noch übergangsweise meine alte Playstation als CD Player genommen und Woahhhhhh... Ein Traum für einen Jugendlichen armen Gitarristen.


Zusammen mit der verbesserung meines Equipments veränderte sich auch mein Musikgeschmack. Vermehrt höre ich nun Jazz und Funk. Pink Floyd und Eric Clapton sind immer noch dabei.
Hinzu kommen zahlreiche Audiophile Musiker und auch unbekannte Interpreten.

Ich höre mir nun auch jede CD genau an, bevor ich sie nehme. Sie soll ja schließlich gut klingen.

So...Für die Zukunft bin ich auf der Suche nach einer geeigneten Vor-Endkombi mit CD Player. Ausserdem vielleicht noch ein Paar Dynaudio Contour 1.2 MK II für die Quadrophonie.



Gruß An Alle
Magnatic
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 15. Mai 2006, 18:41
hi,

bei mir fing es mit 6 jahren an, als ich beim ersten richtigen musik hören die membranen hab schwingen sehn.dannach wollte ichs wissen und bis heute (bin 19)mussten etliche hifigeräte ihr leben lassen, weil ich den wissenshunger stillen wollte.
bin heute bei meiner Referencemaster 95 von akai mit 2 Vector 77 und 2 dynavox biconic angekommen (die bleiben auch lebendig )

nach meiner ausbildung werd ich mich darum kümmern mir ein (echtes)maßstabsgetreues heimkino zu bauen.


also dann

gruss
Wolfgang_K.
Inventar
#29 erstellt: 15. Mai 2006, 18:49
Dieses Hobby hat noch einen sehr angenehmen Nebeneffekt, man kann sich hier mit Gleichgesinnten austauschen. Hifi ist und bleibt trotz Sourround immer noch sehr faszinierend. Und man hat eine Menge über Technik, Technikgeschichte, Firmen und Wirtschaft gelernt.
DigiDummie
Stammgast
#30 erstellt: 15. Mai 2006, 21:13

Wolfgang_K. schrieb:
Dieses Hobby hat noch einen sehr angenehmen Nebeneffekt, man kann sich hier mit Gleichgesinnten austauschen.


Tja, dafür belächeln dich dann deine Bekannten, die dich für total bekloppt halten, wenn du von breiter Bühne oder flachen Klang oder luftigen Höhen sprichst.
Das ist der unangenehme Nebeneffekt
Zweck0r
Moderator
#31 erstellt: 16. Mai 2006, 02:20

Tja, dafür belächeln dich dann deine Bekannten


Damit hören sie spätestens dann auf, wenn man die Anlage einschaltet

Grüße,

Zweck
doenen
Stammgast
#32 erstellt: 16. Mai 2006, 02:33
hi
hatte zuerst (mit 9 oder so) eine anlage in der riesencoladose ausm schneider katalog, die konnte fuer meine verhaeltnisse recht laut und das vibrierende plastikgehaeuse hat mich immer fasziniert.

trotzdem waren die infinity modulus von 1990 mit subwoofer und marantz PM 52SE irgendwie cooler...

mit 16 habe ich die geschenkt bekommen weil mein vater sie kaum benutzte und ich meisten vor ihnen sass...dann gings richtig los, von abenteuerlichen surround konstruktionen ueber car hifi bis wo ich jetzt bin.

2 kappa 7.2
4 modulus
denon+kenwood basic m1
den infinitys bin und werde ich treu bleiben.
Klaus-R.
Inventar
#33 erstellt: 16. Mai 2006, 08:00
@high-end manny

Mann, mit 16 haste aber früh angefangen. Und in der kurzen Zeit 3 Boxen und 4 amps! Dafür brauchen andere 30 Jahre!

Mit 16 hatte ich einen Saba Radiorekorder. Meine erste Anlage wurde vom ersten selbstverdienten Geld gekauft, nach dem Abi: Sankyo Receiver, Dual Kassettendeck, no-name Boxen.

Innerhalb der 30 darauffolgenden Jahre habe ich noch 3 mal die Boxen gewechselt (2mal Selbstbau, dann die O500C), 3mal den Amp (Luxman, T+A, Accuphase, dann die O500C). CD-player und Plattenspieler habe ich den dritten (Akai, T+A, Tascam bzw. 2mal Dual, Michell). Kassette musste dann irgendwann ein Nakamichi sein, steht seit Jahren unbenutzt im Schrank, für's Aufnehmen habe ich MD bzw. CD (beides Tascam).

Klaus
detegg
Administrator
#34 erstellt: 16. Mai 2006, 08:18
Moin,

schöner Thread - wenn man sein HiFi-Leben einmal Revue passieren lässt, kommen doch einige Erinnerungen hoch ....

+ erster Kontakt zur Musikkonserve ca. 1965 mit Tefifon und grauenhaftem Operngekreische, aber auch "Oh, mein Papa ... ist eine wunderbare Mann"
+ ca. 1970 ein Grundig TK 164 Mono-Tonband - ab jetzt wurde sonntäglich Mel Sondock´s Hitparade mitgeschnitten.
+ Wiedergabe über Oma´s Saba Villingen Röhrenmono - das gibt es heute noch!
+ 1972 dann ein Teleton Verstärker zur Kommunion - werkelte an ersten DIY-Boxen, Breitbänder vom Sperrmüll
+ irgendwann kam dann ein Dual CS 510 Plattendreher dazu
+ 1976 dann vom ersten eigenen Geld einen Eagle Vollverstärker an DIY-Dreiwegerichen von Bühler Elektronik
+ HiFi begann 1978 mit CORAL Beta 8 Breitbändern im großen Horn
+ dann in loser Folge viel DIY-Boxenbau - Focal, KEF, CORAL etc.
+ während und nach dem Studium viel Bastelei - Vorverstärker, Endstufen (Crescendo-Modifikation, BlackDevil) und aktive, analoge Frequenzweichen
+ die beste Ehefrau von allen brachte 1985 eine kleine Sony-Anlage mit, ich durfte meine Focal Kit280 beisteuern.
+ weitere 15(!) Jahre später - die Kinder sind mittlerweile groß - der eigene "Hörkeller"
+ ein Marantz-Vorverstärker 3250B und Endstufe 170DC von 1978 begründeten die Vorliebe für Klassiker aus den 70ern
+ ab 2001 dann Restauration eines großen CORAL Monitor-II mit Kompressionstreibern - aktiv betrieben an Marantz-Endstufen 170DC - Spass pur!
+ Restauration weiterer Lautsprechern: KEF Calinda, Jamaha NS-690-mkII, etc., Experimente mit Breitbändern (Fostex FE164, FE103s, Coral 8F70), jeweils an Marantz 2245 oder/und 1300DC
+ vorletztes Projekt: 4-Wege Aktivlautsprecher ála Focal-JMlab Grande Utopia - dümmpelt schon seit fast einem Jahr ...
+ letztes Projekt: 5.1 System mit Focal/Audax Chassis - hier fehlt noch ein passender Verstärker

... um so mehr ich darüber nachdenke, es fällt mir immer noch mehr ein - Schluß jetzt!

Gruß
Detlef
mamü
Inventar
#35 erstellt: 16. Mai 2006, 08:22
Ergänzung zum meinem Bericht auf der Vorseite:

Meine Frau war neugierig und hat den Bericht gelesen und hat mich gerügt, dass dort steht - sie akzeptiert das Hobby. Also - sie findet mein Hobby gut, sonst würde sie nicht auf Messen ec. mitkommen.

Na Leute, ist das nicht ne tolle Frau?

Gruß
detegg
Administrator
#36 erstellt: 16. Mai 2006, 08:35

mamü schrieb:
Na Leute, ist das nicht ne tolle Frau?

.. Glückwunsch! Der meinigen würde wahrscheinlich auch ein Küchenradio reichen - aber die Akzeptanz ist schon da

Gruß
Detlef
onload
Stammgast
#37 erstellt: 16. Mai 2006, 08:52
Mein Opa war ein Techniker-Fantaiker. Seine Analge hat mich als Kind schon fasziniert und der BetaMax Video auch und das große Philips-Tonband-Gerät, Grundig Kugelboxen.. halt die gute alte Zeit

Mit 16 habe ich mir dann gekauft:

Harmand Kardon PM 655 vxi
Denon DRM 800A
Technics MC LP
Denon CD 1420
Onkyo Tuner
Elac Lautsprecher

etwas später dann:

Grundig DAT FineArts.

Dann so mit Anfang 20ig alles verkauft und während der Ausbildung wieder angefangen neue Sachen zu kaufen:

Micromega Stage 1 Amp, dann Stage 2 Amp, dann Stage 3 CD-Player, Sony 60 ES DAT, Sony ES Tuner, Lausptrecher Castle Harlech...

Nach dem Studium, Micromega später durch Linn ersetzt und den CD-Player durch den Rotel 911 AE. Während dem Micromega und dem Linn waren diverse AMPS (Camtech, Marantz, AVM) bei mir zu Hause.

Inzwischen dann von Linn weg und zur jetzigen derzeitigen Anlage und das reicht mir jetzt auch mal *lol*

Jetzt wird nur noch ersetzt, wenn was hinüber ist

Winkz
On
alfa.1985
Inventar
#38 erstellt: 16. Mai 2006, 19:28
Es ist lustig zu lesen wieviele Generationen sich wohl hier tummeln

Bei mir ging's so los : meine älteren Cousins hatten zwar nur ein gemeinsames Zimmer in einer 3-Zimmer Werkswohnung, aber einige Dinge, um die ich sie immer beneidete : ein Spulentonbandgerät mit großen silbernen Metallspulen, eingebautem Verstärker und "riesige" Dreiweglautsprecher von Dual.
An meiner Konfirmation habe ich mit meinem Patenonkel darüber gesprochen, daß ich nun auch eine "gute" Anlage haben will. Der Prof. der Elektrotechnik hatte damals gute Kontakte zu einer "modernen Firma in Bayern", die seiner Meinung nach "exzellente Anlagen" herstellt, an die er auch noch billiger rankommt - so ist's dann auch geschehen :

1. eine Schneider Kompaktanlage in Scgleiflack weiß mit magn. Dual Spieler, 2 x 45 W Musikleistung (das war bestimmt mehr als bei meinen Cousins ), Tuner mit 9 Stationstasten, KEIN Tape, aber eine große Plexiglashaube und zwei hochwertige DIN 45500 Zweiwegboxen mit einem 17er TMT und einem billigen HT-Konus. Alles zusammen für schlappe 800 Mark ! Ich hatte ein eigenes Zimmer, mit separatem Eingang in einem freistehenden Haus - meine Eltern waren häufig unterwegs -> die 800 Mark hatten sich bombastisch gelohnt

Das Schneiderteil war bis auf den Dreher nix tolles, hat aber sehr lange gehalten - ein schönes silbernes Toshiba-Tape angeschafft die Boxen habe ich dann mal gegen die ersten Eigenbauten ausgetauscht und das hat sich ausgezahlt - somit hat mich das Ding bis nach meinem Studium zuverlässig begleitet.

2. In der ersten eigenen Wohnung musste dann was neues her, aber kein Geld für HE, also beim nächsten (damals gerade aufkommenden Elektronikmarkt) einen sehr erschwinglichen Sansui Receiver für ca. 300 Mark erstanden - Billig-Tensai-Dreher und vorh. Tosh-tape und Selbstbauboxen dran - fertig und schon für damalige Verhältnisse sehr gut .
Der Sansui war nominal etwas schwach, aber klang einfach super (war eh' Mietswohnung/Altbau - da konnte man nicht wirklich aufdrehn).

3. Einige Umzüge später dann kam ich in eine Stadt, die wirklich gute HiFi-Händler hatte. Geld kam auch etwas dazu, also hab ich mir ein paar dieser Dynaudio 100 gebraucht für lächerliche 150 Mark gekauft und an die alten Komponenten angeschlossen -> DURCHBRUCH GESCHAFFT !

4. Phase der Umnachtung : ich hatte ein sehr großes Zimmer (ca. 80qm) - die Dynadios klangen zwar sehr gut, aber irgendwie fehlte mir an einigen Stellen das schöne Bassgedröhne das die Hosenbeine flattern läßt man wollte ja auch was spüren

Also wieder zum HiFi-Händler und zwei Pilot ST 404 gekauft - die hatten genau den Bass den ich damals wollte. Es knallte wie verrückt, war saulaut, unpräziß aber einfach gewaltig. Das fand ich für einige Zeit ganz nett.
Komplette Anlage gegen "hochmoderne" Onkyo-Komponentenanlage mit CD-Player ausgetauscht (Vinyl war ja Historie )

So - das war der Teil bis 1988 - mache dann ein ander Mal mit dem zweiten Teil 1988-1999 weiter.

Viele Grüße

alfa
Metal_Man
Inventar
#39 erstellt: 16. Mai 2006, 20:22
Tag!
Ich packe auch mal aus:
Mit 9 Jahren bekam ich meinen ersten "Ghettoblaster" von Philips. Der konnt auch CDs abspielen, schade nur, dass ich keine hatte. Ich habe nicht viel damit gehört, höchstens Radio, oder ich habe einfach die Musik von einer Etage höher (von meinem Bruder) mitgehört. Der hatte richtige Standboxen von Magnat und einen Sony Receiver. In unserem Wohnzimmer stehen bis heute ein Telefunken RA-100 und Magnat Sonobull Boxen.
Mein Weg war also schon fast vorgezeichnet: Es mussten Magnat-Boxen her! Doch zuerst habe ich zu Weihnachten, als ich 13 Jahre alt war, den Sony STR-DE 185 als Receiver und Boxen von Arcus mit 80 Watt Sinus bekommen. Das hat mir schon Spaß gemacht, damit zu hören. Aber die Boxen in unserem Wohnzimmer hatten viel mehr Bass. Ich wollte also auch mehr. An einen Subwoofer hatte ich nicht gedacht
Ich forschte also nach, wodran das liegen könnte. Ich hatte einen Kumpel bereits mit dem Hifi-Virus angesteckt, er hatte von seinen Eltern aus erster Hand einen Pioneer SX-980 und die Pioneer HPM 100 bekommen (Neid bis heute). Mann, hatten die einen Bass! Ich dachte, ich hätte mein Problem entdeckt, als ich sah, dass die Pioneer Boxen 20 Watt Sinus mehr hatten als meine, also 100. Es mussten also neue Boxen her, mit mehr als 100 Watt!
Ich habe mir dann die Magnat Victory 80 gekauft (120 Watt Sinus), weil die gerade im Angebot waren (für 70 Euro das Stück), die ich bis heute verwende. OK, ich habe schnell gemerkt, dass die Wattangabe ziemlich egal ist.
Weil ich es einfach mal ausprobieren wollte, habe ich mir Boxen mit einem Bausatz von Conrad selbst gebaut. Die klingen richtig schlecht. Rausgeschmissenes Geld.
Wie auch immer, ich habe die Arcus Boxen verkauft. Und ich war mit dem Klang von Magnat und Sony zufrieden. Nur, wenn ich an Wochenenden beim Kumpel mit dem Pioneer kam, war ich von meiner Anlage enttäuscht.
Seitdem interessiere ich mich besonders für ältere Verstärker. Mir sind da bei ebay leider schon einige schöne Sachen durch die Lappen gegangen. Kenwood, Pioneer, Saba, Dual; alles nicht bekommen.
Egal, auf dem Speicher stand noch der erste Verstärker meines Vaters. Trotz der niedlichen Ausmaße(36x12x20 cm), klingt er dermaßen gut, dass ich die Auktionen wieder vergessen kann.
Jetzt wären eigentlich die Boxen dran, aber mir mangelt es an Kapital, weil ich erst 17 Jahre alt bin. Eine Magnat Quantum wäre mir schon ganz lieb, oder was von Infinity. Aber es gibt so viel verschiedenes und in der Region hier gibt es weit und breit keinen Hifi-Laden, wo man was probehören könnte.
Grüße
Markus
gdy_vintagefan
Inventar
#40 erstellt: 16. Mai 2006, 21:36
Hier noch mal mein "tabellarischer HiFi-Lebenslauf" (mein erstes Posting beinhaltete nur die "Meilensteine"):

1975 (mit 5 Jahren): Musiktruhe mit Grundig Receiver 8034, PE 66 Plattenwechsler, Telefunken Tonbandgerät magnetophon 201 (war die "Anlage" meiner Eltern, aber ich benutzte sie damals schon hauptsächlich) (alles bis 1977)
1976: Telefunken Mono-Kassettenrecorder MC 100 (als Ersatz für Tonbandgerät) (bis 1981)
1977: Telefunken Mister Hit Plattenspieler (bis 1982)
1978: Telefunken partner 600 Transistorradio (bis 1984; seit 1995 habe ich wieder so eins, als Verstärker für den PC-Ton)
1981: Grundig CR-455 Kassettenrecorder (bis 1982)
1982: Yamaha A-460 Verstärker (bis 2006), K-350 Kassettendeck (bis 1991), Mitsubishi DP-11 Plattenspieler (bis 1993), ITT IF1-80 Regalboxen (bis heute), Philips D-6410 Kassettenrecorder (bis 1985)
1983: Yamaha T-500 Tuner (bis 1994)
1984: Yamaha A-500 Verstärker (bis 1991), 2x K-320 Kassettendeck (bis 1991/97), ITT IF3-80 Regalboxen (bis heute)
1985: Grundig CR-590 Kassettenrecorder (bis 1990)
1986: Vivanco MX-760 Mischpult (2006 außer Betrieb genommen)
1988: Yamaha CDX-510 CD-Player (bis 1999)
1990: Panasonic RX-CS700 Ghettoblaster mit 1x Tape (bis 1995), Akai VS-467EOG Mono-VHS (bis 1993)
1991: Yamaha K-560 Kassettendeck (bis 1995), Akai GX-75II Kassettendeck (bis 1997), Pioneer CT-449 Kassettendeck (bis 1992), A-550R Verstärker (bis 1996)
1992: Akai GX-67 Kassettendeck (bis 2002), AT-57 Tuner (bis 2005)
1993: Dual 650 RC Plattenspieler (bis heute), Akai VS-G24EOG Mono-VHS (bis 1997)
1994: Yamaha T-560 Tuner (bis heute)
1995: Denon DRS-810 Kassettendeck (bis 2002), DCD-1015 CD-Player (bis 2003), Yamaha A-560 Verstärker (bis 1999)
1996: Yamaha DSP-A 590 A/V-Verstärker (bis 2005), NS-E 105 Rear-Boxen (bis heute), NS-C 60 Center (bis 2005), Loewe Centros 6006 HiFi-VHS (bis 2003), Infinity SM-112 Standboxen (bis heute)
1997: Loewe ViewVision 4002 HiFi-VHS (bis 2003)
1998: Yamaha KX-690 Kassettendeck (bis 2003), Philips CDR-880 CDR-Recorder (bis heute)
1999: Yamaha CDX-890 CD-Player (bis heute)
2002: CyberHome DVD-402 (bis 2003)
2003: Yamaha DVD-S 540 (bis heute), Philips DVDR-70 DVD-Recorder (bis heute), Yamaha CDX-493 CD-Player (bis 2006)
2005: Yamaha CR-240 Receiver (bis heute), DSP-E 390 A/V-Prozessor (bis heute)
2006: Yamaha A-760 Verstärker (bis heute), CDX-596 (bis heute)

Die Liste ist länger geworden als ich zuerst geschätzt hatte...


[Beitrag von gdy_vintagefan am 16. Mai 2006, 21:43 bearbeitet]
pswadv
Stammgast
#41 erstellt: 17. Mai 2006, 12:43
Habe von klein auf schon Musik durch Klavierunterricht und Konzertbesuche kennen und lieben gelernt. Begann aber erst nach dem Studium meiner hifi-dele Laufbahn.

Debut mit kleinen Denon CD-Player und Denon Vollverstärker mit Kompaktboxen. Habe damit 5 Jahre damit gehört. Mein Maßstab war durch regelmäßige Konzertbesuche das Live-Erlebnis, alles was ich mir leisten konnte, brachte mich dem nicht wirklich näher.

Aufstieg zum Abteilungsleiter. Erstes Upgrade. Marantz SR-12 (Surround Receiver), SA-12 (DVD-Video und SACD-Plyer), B&W 803 (Front), 805 (Rück), CDM Center. Elektronik war mit das beste, was im Surroundmarkt verfügbar war, Lautsprecher "nur" sehr gut.


Geschäftsführer. Vorher mein Vorspiel als Amateur, jetzt beginnt meine Profikarriere. Begann mit verhängnisvollen Besuchen auf Hi-End-Messen und Händlern.

1. Upgrade: Endstufe Mark Levinson No. 432. Riesensatz nach vorne! Dynamik, Kontrolle, alles stark verbessert!

2. Upgrade: CD-Player Mark Levinson No. 390S. Wunderbar! Transparenz, Auflösung! Ich war zufrieden. Bis ich Referenzketten hörte und wußte, daß noch mehr drin war.

3. Upgrade: Verkabelung. LS Kimber Select 3038 mit Jumpern 9038, NF Kimber Select 1130 XLR. Habe in die besten (oder einer der besten) Kabeln investiert, da es (hoffentlich) als Einmal-Investition (Rechtfertigung meiner Frau und mir selbst gegegenüber ...).

4. Upgrade: Vorverstärker Accuphase C-2400. Hatte gehofft, daß das nicht viel bringen würde (und mir diese Ausgabe hätte sparen können). Der ordentliche Marantz SR-12 diente doch nur als Vorverstärker (genau genommen bei Hochpegelgeräten wie CD-Player als Vorabschächer), da sollte es doch nicht viel ausmachen. Denkste! Nach wenigen Sekunden war entschieden, daß es nicht nur sinnvoll, sondern notwendig war. Eine Kette ist bekanntlich nur so stark wie ihr schächstes Glied. Die Wiedergabe machte einen Satz in allen Belangen.

5. Upgrade: Subwoofer Revel Ultima Sub 30. Von allen Maßnahmen, hat mich diese am meisten fasziniert. Daß der Baß, vor allem einen aktiven Subwoofer mit zwei 38cm Membranen richtig reinheit, war zu erwarten. Wenn er mal richtig loslegt, spürt es aber nicht nur in der Magengrube, sondern bis in die Knie!
Entlastet von den Tiefen Tönen, gab die Endstufe unerwarteterweise auch die Mitten und Höhen natürlicher und konturierter wieder. Als der parametrische Equalizer eingestellt war, saß ich vor einer einheitlichen, geschlossenen Klangbühne; und jubelte innerlich vor mir hin.

6. Upgrade: B&W 802D. Leider teilen meine Frau und ich nicht den selben Musikgeschmack. Auch gut. Also bauten wir eine Zweitanlage auf. Sie bekam die 803 und ich neuen 802D. Der Baß kam sowieso vom Subwoofer, die Mitten und Höhen kommen jetzt noch natürlicher. Das Klangbild löste sich von den Boxen. Augen zu, Boxen weg.

7. Upgrade/Maßnahme: Accuphase DP-78. Ich war schon seit Marantz SA-12 SACD-Fan. Das hochauflösende Format klingt einfach natürlicher, analoger. Beim Marantz war der Effekt durch die mäßige CD-Wiedergabe verstärkt, es war aber auch beim DP-78 nachzuvollziehen. In geringerem Ausmaß zwar, aber dennoch.
Dieser Schritt war nicht notwendig, weil mir beim Mark Levinson 390S nichts abging. Jemand bot mir aber einen guten Preis, und so stieg ich um.

8. Upgrade: Netzanschluß. In den letzten Monaten wurde viel über Schwächen der Stromversorgung geredet. In diversen Demonstrationen haben mich die Auswirkungen von Netzkabeln und Spannungsstabilisierungsmaßnahmen verblüfft. Player und Pre ziehen nun einen lupenreinen Sinus aus dem PS Audio P-500; Player und Pre über Kimber Palladium, Endstufe und Subwoofer über PS Audio Statements angeschlossen.
Dynamik, Harmonie, Natürlichkeit, Tranparenz. Jetzt stimmt alles.


Wieder zurück zum Maßstab, dem Live-Konzert 100%. Die besten Anlagen kommen vielleicht auf 90%, meine bewerte ich auf 85% (rein aus dem Bauch, nach der pswadv-Skala). Es wäre mehr machbar, die Kosten steigen aber exponentiell mit jedem Prozent. Und man bleibt trotzdem auf Distanz zum Live-Erlebnis.

Inzwischen lese ich weniger Hifi-Magazine, und besuche weniger Messen - die letzte habe ich sogar ausgelassen. Ich höre mehr Musik.
dr-dezibel
Stammgast
#42 erstellt: 17. Mai 2006, 14:33
Meine Story:

Wie alles begann...
Der HiFi-Virus hat mich infiziert seit ich Mitte der 80er das erste Geld selbst verdiente. Die erste „richtige“ Komponenten-Anlage wurde angeschafft: Kompaktboxen von Heco, CD-Player von Philips Verstärker und Tape-Deck von Technics.
Nach einigen Irrungen und Wirrungen (und Geld-Ausgeben) hatte ich schließlich Ende der 80er eine wirklich tolle Stereo-Anlage zusammengestellt mit allem, was damals so Rang und Namen hatte:
Vor-/Endstufe Luxman C03/M03
Cd-Player Denon DCD-1520
Tape-Deck Nakamichi BX-300
Lautsprecher Infinity Kappa 6a
Anfangs der 90er wurde dann noch der Denon CD-Player gegen den vorzüglichen Marantz CD-10 ausgetauscht, den ich heute noch in Betrieb habe.

Erste Erfahrungen mit Rundum-Klang (Surround Pt. 1)
Mitte der 90er kam dann ein Pro-Logic-Verstärker von Yamaha (DSP-A 2070) dazu. Die Luxman-Vorstufe wanderte im Karton in den Schrank. Die Endstufe wurde an die Vorverstärker-Ausgänge des Yamaha angeschlossen und trieb die Infinity-Hauptlautsprecher, Center und Rear-Boxen von Infinity wurden von den eingebauten Endstufen des Yamaha angetrieben.
Das richtige war das aber dann doch noch nicht. Das Bild vom Loewe Hifi-VHS-Videorecorder am Fernseher Studio 70, ebenfalls von Loewe, war sowieso nicht berauschend und der Ton war auch nicht befriedigend, weil die Couch zu nahe an der Rückwand stand und die Mini-Rear-Boxen zu aufdringlich waren.

Back to the roots
Ich hatte mir jedenfalls mehr erwartet und ging wieder auf Stereo zurück. Also wurde die Luxman-Vorstufe wieder aus dem Schrank geholt und Yamaha mit Center und Rears an einen Kumpel verkauft.
Nicht lange, dann folgte der Sinneswandel: Weg vom Power-Hifi, hin zu einer richtig kleinen feinen englischen HiFi-Anlage mit den Quad Schmuckstücke 34/306/FM4 und den legendären Spendor LS 3/5a. Die Quad-Komponenten haben mir in den 80ern schon sehr gut gefallen, aber damit hätten mich meine Kumpels wohl damals verlacht. Aber man wird älter und schert sich nichts mehr um die anderen und so habe ich die Schätzchen halt 1999 gebraucht gekauft.
Aber ich bin eben kein audiophiler Feingeist und höre auch mal gerne Metal und Funk, kernige Musik eben, bei der mit den Spendor einfach der nötige Punch fehlte. So wurden diese ersetzt durch die Heresy II von Klipsch. Ich habe halt ein gewisses Faible für HiFi-Klassiker.

Ein neuer Anlauf (Surround Pt. 2)
2001 wurde eine Playstation 2 angeschafft und damit wurden bei meiner Vorstufe Quad 34 die Eingänge knapp. Es musste eine Lösung gefunden werden, damit ich nicht immer umstöpseln musste.
Ich kam zu dem Entschluss, dass ein zeitgemäßer Dolby-Digital-Receiver mit DVD-Player her musste. Die Quad-Anlage wurde schweren Herzens verkauft (das tolle Design und die einzigartige Klangregelung vermisse ich noch heute) und nach langem Studium der Fachzeitschriften und Internet-Recherchen wurde der Denon AVR 3805 mit DVD-2200 angeschafft. Im Gegensatz zum ersten Surround-Versuch stimmte jetzt die Bildqualität!
Weiter gings mit dem Subwoofer. In der alten Wohnung herrschte Platzmangel, aber richtiger Tiefbass sollte schon sein und so kaufte ich einen der besten von den kleinen, den Sunfire Signature, der sich mit einer Kantenlänge von nur etwa 35 cm schön verstecken lässt und tiefste Bässe bei Bedarf mit gewaltigem Pegel erzeugt.
Bedingt durch den Kauf einer Eigentumswohnung kam das Projekt Heimkino dann erstmal für ein Jahr zum Stillstand. Als nach einigem Möbelrücken klar war, wie das Wohnzimmer letztlich eingerichtet werden sollte und ich dann finanziell wieder etwas bei Kräften war, konnte es dann weitergehen.
Als nächstes wurde dann ein zweites Paar Klipsch Heresy als Rears angeschafft. Beim Center lies ich mir etwas länger Zeit, da ich noch unentschlossen bezüglich des Bildes war. Solange verwendete ich den Phantom-Center-Modus am Receiver.
Lange Zeit dachte ich an einen Rückpro, wegen des großen Bildes und des günstigen Preises. Auch ein Plasma war im Gespräch. Dann aber fiel die Entscheidung zugunsten eines Beamers. Wenn schon, denn schon. Bis jetzt habe ich die Entscheidung auch noch nicht bereut. Nur der Betriebsstundenzähler könnte etwas langsamer laufen. Nun stand auch fest, dass unterhalb der Leinwand noch genug Platz für eine weitere Heresy als Center-Lautsprecher ist.
Nun war ich am Ziel: Großes Bild und großer Sound aus fünf identischen Lautsprechern. Jetzt passts!
Zulu110
Inventar
#43 erstellt: 23. Mai 2006, 16:00
Jetzt will ich mich ja auch einmal hier einschalten. Also ich bin jetzt 22 Jahre alt und habe co mit 14 Angefangen.
Vorab muss ich aber sagen das ich zwei Anlagen habe, eine Dolby Anlage in der Wohnung und eine Hifi-Anlage in einer Gartenlaube.
Fangen wir mit der Dolby Anlage an. Also ich habe angefangen nachdem ich mein Kommunionsgeld bekommen habe. Davon habe ich dann für 900 DM von einem Nachbarn eine Technics Kompaktanlage abgekauft. Die hatte ich dann auch eine ganze Weile. Sie hatte immerhin auch schon Anschlüsse für 2 Back Lautsprecher.
Dann, als ich in der Ausbildung war, kam ein Technics Dolby Pro logic Verstärker, ein Technics CD-Player (ich meine der 670) und das Technics MD-Deck.
Irgendwann war Pro Logic aber out, denn es gab ja dann Dolby Digital, also weg mit Technics und her mit Denon AVR-1801. Den hatte ich nur etwas über ein Jahr, dann wollte ich etwas Besseres haben, also wieder den 1801 weg und her mit dem Denon AVR 3802. Diesen habe ich jetzt immer noch. Als Lautsprecher benutze ich als Front die Canton Ergo 200DC, Center Canton AV950, Sub Canton Plus E und Rear noch meine alten Technics SB-S500 Dipolstrahler. Die will ich jetzt aber bald gegen die Canton Karat Dipolstrahler austauschen.
Nun zu der Anlage in der Laube, hier sieht es etwas anders aus. Da ich gerne laute Musik höre und auch gerne die eine oder andere Feier mache brauchte ich eine Anlage die 1. entsprechend Leistung und 2. trotzdem hochwertig verarbeitet und einen guten Klang hat. Das war nicht so leicht zu finden und ich habe auch lange gebraucht.
Angefangen hat es da mit einem Technics SU-600 und einem CD-Player aus dem selben Jahr von Technics. Die Boxen waren von Medion.
Das konnte es aber nicht sein. Sie hörte sich schlecht an, was vermutlich auch an den Boxen lag und war auch zu schwach. Dann kam ich auf Sony. Ich ersteigerte mir einen TA-F730ES, einen CDP-X202ES als CD-Player und einen Marantz B2238 als Tuner. Dazu kam ich über einen Bekanten an die Heco Disco Boxen 100. Das hörte sich dann plötzlich schon wesentlich besser an. Ich muss sagen diese Lautsprecher waren unter anderem die besten die ich für meine Einsatzzwecke gehört habe. Sie waren leider nur zu alt und zu schwach. Hatten aber als (PA) Boxen einen außergewöhnlich guten Klang und waren sehr pegelfest. Zwischendurch wollte ich dann mal einen besseren Player haben, dann kam der CDP-X333ES und jetzt der CDP-X303ES, den habe ich auch jetzt noch. Die Verstärker änderten sich auch mit der Zeit, nach dem 730ES kam der TA-F880ES. Und als Tuner der Marantz B2256. Der Verstärker war mir aber immer noch zu schwach. Also musste dann eine Vor-Endkombi her. Sony TA-E80ES / TA-N80ES. Das war dann das ultimative für mich. Jetzt waren nur die Boxen zu schwach. Ich hatte aber auch keinen Platz für große Standlautsprecher, ich dachte erst an Canton Ergo 122 oder 1200 oder die Kappa Reihe von Infinity. Die waren mir nur für die eine oder andere Fete zu schade, also suchte ich mir welche aus dem PA Bereich. Da ich ja nicht viel Platz hatte entschied ich mich für ein Sub-Sateliten System von JBL die klangen für mich bei hohen und niedrigen Pegeln gleichermaßen sehr gut. Das Problem war nur das die eine Endstufe jetzt nicht mehr reichte da ich ja jetzt noch den Sub betreiben musste, also kam noch eine Sony TA-N55ES die ich mono für den Sub gebrückt habe. Angesteuert werden die Endstufen über eine aktive Behringer Frequenzweiche. Diese Anlage sieht jetzt wie folgt aus:
Vorverstärker: Sony TA-E80ES
Endstufen: TA-N80ES, TA-N55ES
CD-Player: CDP-X303ES
MD-Player: MDS-J930QS
Tuner: ST-S590ES
Equalizer: Sony SEQ-711
Aktive Weiche von Behringer
6mm2 Monster Lautsprecherkabel
Was ich noch verändern will? Ich hätte gerne einen CD-Player der 5er ES-Serie und würde die TA-N55ES gerne auch gegen eine 80ES tauschen. Damals hat es leider nur noch für eine 55ES gereicht.

Mich würde mal interessieren was ihr so davon haltet.


[Beitrag von Zulu110 am 23. Mai 2006, 16:07 bearbeitet]
Anbeck
Inventar
#44 erstellt: 28. Mai 2006, 16:17
Hallo,
interessantes Thema wo ich mich auch gerne mal zu äussern möchte.
Ich bin jetzt 34 Jahre (naja fast 35) und angefangen hat es ungefähr mit 12 als ich meine erst Kompaktanlage neu geschenkt bekommen habe. Der Plattenspieler kam automatisch aus einer Schublade raus.Echt nett. Dann kaufte ich mir von meinem Konfirmationsgeld meine erste Universum Anlage so mit 14 Jahren. Als ich dann mit 16 meine Lehre machte und mein erstes Geld verdiente, kaufte ich mir Komponenten von Blaupunkt aus der Artech-Line die ich auch wieder ein paar Jahre besaß´. Damals war mir noch nicht klar wie viel LS ausmachen und investierte das meiste in den Amp.

Der richtige Fall ins Hifi Leben kam als ich dann mal so mit 19 das erste mal hochwertigere LS gehört habe. Das war bei einem Kollegen der die Focal Expression besaß. Mann war das KLasse! Die habe ich ihm sofort abgekauft. Jetzt saß ich aber noch mit dem Blaupunkt Verstärker da den ich dann durch die Kombi Uher UPA 1000 und der Endstufe UMA 2000 ersetzte. Dann ein paar Monate später habe ich die Mission 753 gehört die mir auch sehr gut gefallen haben. Fazit, ich konnte nicht wiederstehen und kaufte sie mir auch noch. Zu Hause hörte ich beide im ständigen wechsel je nach Musik. Platz war vorhanden, also warum nicht.

Dann war ca 6 Jahre Ruhe, Anlage war verkauft und durch meine Interesse die natürlich immer noch da war wollte ich es mal mit kompletten Eigenbau versuchen und baute mir die Velleman Röhrenvorstufe und den entspr. Endstufen zusammen.
Ebenfalls baute ich mir selbst konstruierte LS wovon ich sehr angetan war und auch wieder für richtig gutes Geld los geworden bin.Dazwischen hatte ich diverse andere Verstärker und Endstufen was jetzt hier zu lang wird. Dann habe ich die Vellemans wieder verkauft und habe mich im bereich Röhrenverstärker umgeschaut und kaufte mir den Aoin MC-10L wo ich zu der Erkenntnis kam das Röhre für mich zu lahm ist. Der sollte dann durch einen Denon PMA-S10 ersetzt werden, der leider total kaputt bei mir ankam. Durch die Versichernungstechnischen Probleme kaufte ich mir dann einen Sony TA-F770ES.

Dann bekam ich ein Angebot für meine LS und verkaufte diese.
Ersetzt wurden die LS durch die Isophon Indigo wo mir der Sony dann plötzlich nicht mehr reichte, (Fehler) und kaufte mir die Sansui Kombi C+B 2101. Das war für mich eine Stufe zurück und legte noch was für meinen jetzigen JundSon JA 88D drauf, vielleicht um den Fehler für mich wieder gut zu machen!?


Jetzt bin ich wirklich so zufrieden wie damals mit der Focal Expression und der Uher Kombi. Allerdings mit dem Wissen das ich bestimmt noch weiter in den Bereich Hifi bleiben werde. Aber, ich bin jetzt so zufrieden das ich keinen Traum mehr habe, den ich eigentlich sonst immer hatte.

Wenn ich jetzt noch weiter investiere wird es enorm teuer, aber wie gesagt im Moment schwirrt mir echt nichts im Kopf ausser einen CDP der als nächstes gekauft wird. Allerdings noch im Bereich des bezahlbaren.

mfg Andy
Jazzy
Inventar
#45 erstellt: 31. Mai 2006, 13:28
Hi!
Bei mir gings auch recht zeitig los.
So mit 12 Jahren zog ich erste Radios aus dem Sperrmüll
und polierte sie auf.
Dann kamen Kassettenrecorder dazu.
Schließlich hatte ich mit 18 Jahren 4Decks,
2Plattenspieler, 2Tuner,2Amps,4Boxen in den
Raumecken hängen(!),2Mischpulte,2Tonbandgeräte,
Mikrofone und allerlei Zubehör.
Klanglich war das noch nicht so doll,
immerhin waren Boxen von Geithain(BR 25)dabei.
Später wollte ich höher hinaus.
Fehlgeleitet durch Werbung kaufte ich 1990
Bose Acoustimass.Nach 1Jahr hatte ich genug.
Dann folgten B&W DM640 Standboxen,Rotel-Endstufe
mit Linnvorstufe und Sony-CDP.Das klang schon recht
ordentlich.Ein kleiner Thorens war auch dabei.
Aber die Unzufriedenheit wuchs,es klang zusehr
nach HiFi und zu wenig nach Musik.
Also dickere Boxen her,Kappa 8.1i.Nicht schlecht.
Dann noch dickere,Kappa 9.2i.Die klangen aber
in meinem zu kleinen Zimmer zu bassig und
unausgewogen.Ich kaufte allerdings erstmal
bessere Vor/Endstufen von T&A. Brachte was,aber
nicht genug.
Also mussten doch neue Boxen her.
Infinity Sigma! Geschlossener Bass,MHT-Magnetostaten,
wunderbar! Jetzt noch eine zweite Endstufe fürs BiAmping.
Ein toller CDP musste her.Es wurde der Rotel RCD 990
mit Gessner-Tuning. Dazu 2 DAT-Recorder,1 CD-Recorder,
1 SACD-Spieler,1 DVD-A-Spieler(nur Stereo),
ein Thorens TD 2001 und ein Technics 1210 mk II.
Schließlich ein KHV und der Kopfhörer K 701 als
krönender Abschluss.Für den Tiefstbass baute ich
einen 15Zoll-Aktivbass,dazu kommt noch ein geregelter
geschlossener Subwoofer.Beide penibel justiert.
So höre ich jetzt sehr zufrieden Musik und
keine Anlage mehr.Ich war auch schon 3 Jahre nicht bei der HiEnd.Ich investiere lieber in CDs und LPs.
suelles
Stammgast
#46 erstellt: 01. Jun 2006, 13:24
ich habe mit einem radiorecorder in der 70 er jahren angefangen. mel zandock hitparade und so (hoffentlich richtig geschrieben) und meist über kopfhörer gehört. dann kompaktanlage aus dem neckermannkatalog, mit 18 dann ersten direkt technics plattenspieler plus kleinen yamaha verstärker, boxen keine ahnung mehr, hörte/höre überwiegend über kopfhörer. nach dem bund kauf eines kleinen luxmann, thorens td 160 und 3 wege quadral von einem freund. die kombi hat dann knapp 20 jahre gehalten. dann 2004 auf vintage tripp gekommen, cd 303 von philips, 1300dc marantz, sa 9900 von pioneer, 2130 von marantz, 9191 tape von pioneer, immer noch die alten boxen und der thorens blieb auch, dazu neuen kopfhörer von ultrasone plus verstärker und neuen china cd player original. zu guter letzt für neue anlage ein rack vom tischler. geiles teil, mußte sein, mein sohn (2 jahre alt) "hört" auch gerne musik, deshalb rundrum verschlossen.
gruß
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