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Baubericht: Joker`s Wohnkino mit Atmos / DTS:X + 151“ Tensionsleinwand

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JokerofDarkness
Inventar
#1001 erstellt: 17. Jan 2021, 02:10
Vielen Dank, allerdings ist die Einbindung des Centers ja nicht direkt meine Idee, sondern nur die Umsetzung. Muss mal schauen, ob ich den Ideengeber noch finde.

Und wir haben einen Gewinner:

plotteron (Beitrag #230) schrieb:
Nach hinten ist genug Platz und son schrägen 'Trichter' kann man auch selber basteln. ^^


Der Einwurf von Kollege plotteron brachte mich auf diese Umsetzung:

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Ehre, wem Ehre gebührt!


[Beitrag von JokerofDarkness am 17. Jan 2021, 02:37 bearbeitet]
Wurstsemmeln
Ist häufiger hier
#1002 erstellt: 20. Jan 2021, 16:12
Wahnsinn, dieser Thread. Und die zugehörigen Arbeiten.
Waren zwei hochinteressante Abende/Nächte ca. 21-1 Uhr, und Teile der Tage dazwischen für mich.
Schade, dass ich jetzt durch bin.

Ganz großen Respekt!
plotteron
Stammgast
#1003 erstellt: 21. Jan 2021, 00:39

JokerofDarkness (Beitrag #1001) schrieb:

Und wir haben einen Gewinner:

plotteron (Beitrag #230) schrieb:
Nach hinten ist genug Platz und son schrägen 'Trichter' kann man auch selber basteln. ^^


Der Einwurf von Kollege plotteron brachte mich auf diese Umsetzung:

Ehre, wem Ehre gebührt! :prost


ohman, die idee hatte ich vor 2 1/2 jahren ...

... aber schöne umsetzung.
JokerofDarkness
Inventar
#1004 erstellt: 21. Jan 2021, 00:52

Wurstsemmeln (Beitrag #1002) schrieb:
Wahnsinn, dieser Thread. Und die zugehörigen Arbeiten.
Waren zwei hochinteressante Abende/Nächte ca. 21-1 Uhr, und Teile der Tage dazwischen für mich.
Schade, dass ich jetzt durch bin.

Ganz großen Respekt!
:hail

Vielen Dank! Damit hast Du gerade wieder den Beweis angetreten, dass es hier noch User gibt, die das Ding komplett lesen.


plotteron (Beitrag #1003) schrieb:
ohman, die idee hatte ich vor 2 1/2 jahren ...

... aber schöne umsetzung. ;)

Danke, aber vorher ergab es sich nicht, Deine Idee umzusetzen.
Zeigt aber auch, dass ich Anregungen selbst nach Jahren nicht vergessen habe.
JokerofDarkness
Inventar
#1005 erstellt: 10. Feb 2021, 20:08
Moin!

Ein kleiner Teaser zur aktuellen Operation:

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Also bis demnächst, euer Joker!
rudi2407
Inventar
#1006 erstellt: 10. Feb 2021, 20:20
Beamerhalterung bzw. -lift?
Neuer Beamer?

Gruß rudi
dott77
Inventar
#1007 erstellt: 10. Feb 2021, 20:53
Hushbox mit N5?
Jockel100
Inventar
#1008 erstellt: 11. Feb 2021, 10:37
sag du nochmal ich würde häufiger umbauen wie du
schließe mich den vorrednern an und tippe auf hushbox bzw beamer
JokerofDarkness
Inventar
#1009 erstellt: 15. Feb 2021, 22:51
Moin!

Nein, keine Hushbox, sondern völlig ohne Überraschung endlich die Installation des Beamerlifts. Der liegt ja nun schon über ein Jahr in seiner Originalverpackung im Keller. Den klatsche ich auch nicht einfach so an die Decke, sondern hab mir da was ... sagen wir mal ... Spezielles einfallen lassen. Ein Gerät der Größe eines N5 krieg ich da allerdings nicht in hübsch unter. Die Chassis sind dann leider doch einfach zu mächtig, als das ich so einen riesigen Klotz auch nur annähernd unscheinbar integrieren könnte. Hab aktuell schon meine Schwierigkeiten mit der speziellen Konstruktion, das annähernd sauber und fließend zu integieren, damit auch diverse mögliche Nachfolgemodelle ohne jedwede Anpassungsarbeiten genutzt werden können.
Das Thema betrifft ja leider Höhe, Tiefe sowie Breite. Wobei Breite ja zumindest durch den Beamerlift auf das vorgegebene Maß limitiert ist, sofern man nicht die Ober- und Unterplatte wechseln und die Welle verlängern will. Ich gehe daher bei der Planung und Umsetzung erst einmal von den Maßen des Sony VW590 aus. Der ist nämlich nochmal ein wenig höher und tiefer als ein Epson TW9400.
Die Nummer stellt mich dann aktuell doch schon vor eine nicht gerade kleine Hürde, da ich auch den Lift selbst anpassen muss und hier spezielle Senkkopfschrauben und eine andere Energieschleppkette benötige, die deutlich weniger in Breite und Höhe aufbaut, als das mitgelieferte Pendant.

Es bleibt spannend, zumindest für mich!


[Beitrag von JokerofDarkness am 15. Feb 2021, 22:54 bearbeitet]
Jockel100
Inventar
#1010 erstellt: 16. Feb 2021, 09:59

JokerofDarkness (Beitrag #1009) schrieb:
hab mir da was ... sagen wir mal ... Spezielles einfallen lassen.


na davon kann man ja bei deinen bauereien immer ausgehen
JokerofDarkness
Inventar
#1011 erstellt: 16. Feb 2021, 12:41
Findste? Ich hätte es ja größtenteils eher als individuelle, statt als spezielle Lösungen tituliert.
Jockel100
Inventar
#1012 erstellt: 16. Feb 2021, 13:43
na dann formuliere ich es mal etwas anders:

wir haben scheinbar die identische macke.
bei unseren umgesetzten ideen ist eigentlich nix dabei was orginal verbaut wird, irgendwelche "anpassungen" gibts immer

irgendwas zu friemeln is halt immer
JokerofDarkness
Inventar
#1013 erstellt: 16. Feb 2021, 22:16
Es passt ja auch irgendwie nix von der Stange mehr. Wobei das bei den ganzen individuellen Anpassungen auch kein Wunder mehr ist!

Mir ist beim Nachmessen heute auch mal wieder ein Denkfehler, streng genommen sind es sogar zwei, meinerseits aufgefallen. Ich kann’s aber glücklicherweise noch retten, hätte mir aber wieder mal viel Zeit ersparen können.
JokerofDarkness
Inventar
#1014 erstellt: 27. Feb 2021, 23:10
Moin!

Keine Angst, ich mache keine Pause, mein Werkzeug muss sich nur erholen!

Deshalb mal vor dem eigentlichen Baubericht, der mit Sicherheit ellenlang werden wird, noch ein weiteres Bild.

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Zu sehen ist hierauf bereits Version 2, aber auch die sollte noch final bearbeitet werden.

Also bis demnächst, euer Joker!
JokerofDarkness
Inventar
#1015 erstellt: 28. Feb 2021, 11:46
Moin zum sonntäglichen Gedankenaustausch!

So eröffnete ich Mitte Oktober 2019 meinen Post mit folgendem Inhalt:

JokerofDarkness (Beitrag #621) schrieb:
... da mir ein anderes Problem durch die erste Nutzung des Kamins wieder bewusst geworden ist und zwar die Hitze im Deckenbereich. Dem Beamer wird nämlich im Ecomodus zu warm und im hohen Modus ist er mir auf Dauer über die Heizperiode zu laut. Nach reiflicher Überlegung kam ich auf zwei Lösungsmöglichkeiten und die Wahl viel auf die erste Variante und sieht so aus:

Beamerlift

Gedanken können wir gerne austauschen, aber hier kommt mal wieder ein Baubericht oder zumindest ein Teil davon, denn fertig werde ich aufgrund der Menge heute nicht. Mehrteiler können ja aber auch schön sein, wie vielleicht die älteren Leser bereits aus dem ZDF wissen.

Ich habe viele Bilder gemacht, da ich tatsächlich mal nicht alles neu mache, sondern nur einen Teil und den Rest dafür anpasse.
Alles begann mit dem Abbau, also Projektor runter:

Epson down

Erstaunt war ich dann doch, wie wenig Staub sich über die ganzen Monate da trotz Kaminnutzung nur gesammelt hat. Denn ran kam man da unter der Decke ja nicht mehr.

Beamerhalterung

Bis hierhin lief es mustergültig und die Halterung fand noch am selben Tag einen neuen Besitzer. Es gab also kein Zurück.
Nachdem viel gemessen und mehrfach nachgemessen wurde, habe ich den Ausschnitt mittig und mit einer Breite von 70cm angezeichnet.

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Anschließend mit einem Cuttermesser eine ordentliche Vertiefung reingeschnitten bzw. gedrückt und schon konnte der Fein MultiMaster seinen Job machen. Genau für solche Einsatzzwecke ist das Teil ja wirklich perfekt, wie ich finde.

Rigips Abkofferung auf

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Wie man sehen kann, habe ich einen Großteil der Balken bereits entfernt und die Enden der Abkofferung sicherheitshalber nochmals in der Decke verankert.

Alles was jetzt bzgl. Deckenanpassung noch kommt, hätte ich mir fast komplett sparen können, aber wirklich fast alles. Mein Denkfehler ist mir allerdings erst viel später aufgefallen, da er mit der eigentlichen Umsetzung direkt nix zu tun hat. Doof ist es trotzdem.
Meine Überlegung war nämlich den Motor in den Teil des verkleideten Durchbruchs, also quasi hinter die Abkofferung zu setzen. Hätte den Vorteil, dass man den Antrieb falls nötig noch geräuschtechnisch dämmen könnte, man an den Antrieb auch problemlos rankommt (Thema Wartungsluke) und die ganze Nummer relativ bündig mit der vorderen Kante der Abkofferung abschließt.
Fand ich eine super geniale Idee. Nein Quatsch, fand ich nicht, sondern finde immer noch.
Wieso hab ich es dann nicht so gemacht? Weil ich während des Baus der Verkleidung einmal fast über die Altholzbalken in der Garage geflogen bin und mir einfiel, an welcher Stelle ich die noch einsetzen muss und mir die Frage stellte, ob das nicht mit dem aktuellen Vorhaben kollidierte und die Antwort lautete leider JA! Naja eigentlich war das ein mehrstündiger Gedankenprozess mit viel Rumlaufen, Nachmessen und Fluchen.. Wenn ich es genau nehme, kam Fluchen sehr oft vor, denn bis dahin lief ja bereits das hier alles:

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Dank dem Auslegen von Malerdecken hielt sich der Dreck in Grenzen und es ging weiter mit dem Demontieren der Innenverkleidung ...

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... und den Enden der Abkofferung, in die ich Dachlatten für die Stabilität setzte.

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Mittlerweile nahmen am „Boden“ die Überreste zu.

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Nun konnte die Innerverkleidung des Durchbruchs wieder montiert und genau Maß genommen werden ...

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... demontiert und nach dem erfolgreichen Ablängen wieder montiert werden. Zudem wurde der sich nun ergebende obere Spalt mit Teilen der herausgetrennten Dachlatten aufgefüllt.

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Da der Teil nun erledigt geglaubt war, begann ich mit dem Bau der Verkleidung. Also zumindestens bis zum Faststolperer über die Balken, danach hing ich wieder an der Decke und baute wieder was an.

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Jetzt wird der ein oder andere Leser wahrscheinlich denken: Wat wegen einem Pipibalken macht der ...

Drama Baby Drama

Ganz so ist es ja nicht, denn dafür musste die Innenverkleidung wieder mal runter und eingeleimtes Opferholz raus. Zudem hätte ja bis hierhin schon fast gereicht:

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Demnach wären nur die beiden Enden der Balken zu kappen und der eine Quersteg zu entfernen gewesen. Aber wie heißt es so schön? Hinterher ist man immer schlauer. Wahrscheinlich baue ich deshalb alles doppelt und dreifach. Aber jut, ist ärgerlich, lässt sich nicht mehr ändern und vom Jammern wird es auch nicht besser.

Wo ich da nun schon oben war, hab ich mich auch gleich um Strom gekümmert. Dafür wurde an die ehemalige Stromleitung vom Projektor einfach ein Kopp Vierfachverteiler gesetzt. Die Dinger sind ja extra dafür gemacht, dass man die Zuleitung wechseln und sie direkt anschrauben kann.

Kopp Netzleiste Decke

Das war es dann auch erstmal mit den Anpassungsarbeiten an der Decke und thematisch passt es hier auch super einen Cut zu machen. Ich kann aber schon einmal verraten, dass es nicht die einzige Anpassung war.

Also bis demnächst, euer Joker!
Jockel100
Inventar
#1016 erstellt: 28. Feb 2021, 13:34
Weitermachen
MarsianC#
Inventar
#1017 erstellt: 28. Feb 2021, 14:02

JokerofDarkness (Beitrag #1015) schrieb:

Drama Baby Drama

Perfekte Zusammenfassung
kaefer03
Inventar
#1018 erstellt: 28. Feb 2021, 14:21
Echt geil!!!!!!!

Deine runden Fenster finde ich toll.


[Beitrag von kaefer03 am 28. Feb 2021, 14:21 bearbeitet]
LotF
Stammgast
#1019 erstellt: 28. Feb 2021, 15:01
Ich kann dem Problem mit dem Altholzbalken trotz der umfangreichen Bebilderung nicht folgen

Vielleicht geht mir bei der Fortsetzung ja ein Licht auf
JokerofDarkness
Inventar
#1020 erstellt: 28. Feb 2021, 21:02

Jockel100 (Beitrag #1016) schrieb:
Weitermachen :D

Bin doch dabei!

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MarsianC# (Beitrag #1017) schrieb:
Perfekte Zusammenfassung :)

Ganz so ist es ja nicht, allerdings hätte ich mir etliche Stunden an Arbeit echt sparen können. Sowas ärgert mich einfach.


kaefer03 (Beitrag #1018) schrieb:
Echt geil!!!!!!!




kaefer03 (Beitrag #1018) schrieb:
Deine runden Fenster finde ich toll.

Wir auch!


LotF (Beitrag #1019) schrieb:
Ich kann dem Problem mit dem Altholzbalken trotz der umfangreichen Bebilderung nicht folgen

Vielleicht geht mir bei der Fortsetzung ja ein Licht auf :)

Da kannst Du auch noch nicht folgen, da das erst einer der nächsten Bauschritte sein wird, da ich erst auf die vollständige Trocknung der Altholzbalken warten musste. Von daher musst Du Dich da leider noch etwas in Geduld üben.
LotF
Stammgast
#1021 erstellt: 02. Mrz 2021, 01:18

JokerofDarkness (Beitrag #1020) schrieb:
[...] Von daher musst Du Dich da leider noch etwas in Geduld üben. ;)


Mh, ganz meine Stärke - haste gut erkannt
JokerofDarkness
Inventar
#1022 erstellt: 02. Mrz 2021, 11:26
Na wenigstens von einem die Stärke hier, ich sitze hingegen seit Monaten, scharre mit den Hufen und warte drauf, dass endlich die Altholzbalken abgetrocknet sind und ich diese endlich final bearbeiten kann.
JokerofDarkness
Inventar
#1023 erstellt: 03. Mrz 2021, 02:27
Moin zu Teil 2 des Bauberichts und der Integration des Beamerlifts!

Die Schwierigkeit dabei war mal wieder, nur vorhandenes Material zu nutzen. Viel benötige ich ja eh nicht ... dachte ich zumindest am Anfang noch.

Die Planung dafür lief natürlich schon vor dem Aufriss der Decke und sah wie folgt aus:

1. Beamerlift auf die Kühltruhe gelegt und mal genau beäugt. Dabei festgestellt, dass da so richtig geistreiche Ingenieure das Ding entwickelt haben, denn je 2 Bolzen samt Muttern standen auf jeder Seite höhenmäßig über der Platte zum Verankern.

Braun Deckenlift Beamerlift

Also wer das Ding aus dem Karton heraus plan an eine massive Decke nageln will, ist schon mal direkt in den Arsch gekniffen. Das sollte allerdings nicht die einzige Fehlentscheidung der Konstrukteure oder Erbauer gewesen sein, aber dazu später mehr.

2. Meine Überlegung ging ja eh in die Richtung geschlossener Beamerkasten als Versteck. Deshalb sammelte ich mal diverse Reste meiner MDF-Platten zusammen und lötete kurzerhand mal was zusammen.

Beamerkasten

Beamerkasten

Die Frontplatte hab ich aus optischen Gründen ein Stück nach innen versetzt, um das Ganze aufzulockern. Anschließend habe ich den Lift mal zum Anpassen verkehrtherum in den Kasten gelegt.

Braun Deckenlift Beamerlift

Wie man sehen kann, ging es auf beiden Seiten eng her und zwar wirklich sehr eng:

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Natürlich hätte ich den Kasten auch 5cm breiter machen können, aber ich wollte kein optisch dominierenden Kasten an meiner Decke. Deshalb nur das Nötigste was die Größe betraf, womit wir auch bei Punkt 3 der Planung waren.

3. Ich wollte nicht nur die Breite so gering wie nötig halten, sondern auf die Aufbauhöhe. Deshalb war meine Idee zumindest die Deckplatte so auszufräsen, dass zum Einen die überstehenden Bolzen samt Muttern und zum Anderen die Trägerplatte selbst in die obere MDF-Platte eingearbeitet werden. Also musste ich anzeichnen und dafür demontierte ich die untere Platte des Lifts.

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Mit dem fertigen Ergebnis konnte man dann auch was anfangen:

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Damit war die Planung abgeschlossen und es konnte direkt gefräst werden. Das hatte ich in der Form noch nicht gemacht und war gespannt, wie es werden würde. Tja, was soll ich sagen, es wurde dann auch Kacke!

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Die Ursache war im Nachgang dann auch schnell identifiziert, aber zu dem Zeitpunkt dann schlicht zu spät und hey mit Lift, sah es dann auch wieder brauchbar aus:

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Okay, kann man so machen, dachte ich zumindest und überprüfte mal eben das Innenmaß mit dem Zollstock.

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Dabei fiel mir dann erstmalig auf, dass die Hülse auf der Welle mitten im Bereich der Stellfläche mit zwei überstehenden Schrauben gesichert war und somit die Gesamtlänge drastisch reduzierte und zwar auf ca. 46cm.

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Leck mich doch am Arsch, aber das war für spätere Modelle einfach ein kleines bisschen zu wenig. Wat nu!?
Guter Rat war teuer und Material knapp. Ich hielt mich daher an den Wendler ...

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... und opferte meine Karriere ... äh Platte. Sah eh total Kacke aus, dass stümperhafte Gefräse und eine Platte Verschnitt ist drin. Nun war das allerdings schon Platte zwei, denn als ich den Kasten zugesägt hatte, habe ich mit einer Platte den fertigen Ausschnitt abgeglichen und sie passte nicht. Ich also ein paar Millimeter abgelängt und wieder an die Decke. Passte wieder nicht, also weiter abgelängt und danach nochmal. Nun war mittlerweile ein guter Zentimeter weg und dat Ding ging da noch nicht rein. Also nachgemessen und der Zollstock sagte, es muss passen, aber tat es nicht. Ich also dat Winkeleisen raus und passte. Dat sind die Momente, wo man denkt, man ist der einzig Irre da draußen. Echt da hast Du so die Schnauze voll, denn Du weißt, Du hast definitiv Recht, aber das beknackte Holz ist so flexibel, wie eine vereiste Rechtskurve.

Puuh tief durchatmen und alles nochmal gegenchecken und schon war der Übeltäter entlarvt, denn ein kleines Stück Opferholz im Deckenausschnitt hatte sich verkantet und schob sich gut 2cm weiter in den Ausschnitt rein. Konnte man echt nur schwer sehen, da dahinter das gleiche Holz war. Was soll ich sagen, die nicht passende Platte war nach dem ersten Ablängen schon zu kurz. Die weiteren Male trugen auch nicht wieder zur Verlängerung bei. Somit bereits zwei Platten im Dutt!

Eine Platte vom Kasten hatte ich ja noch, also kam die jetzt final zum Einsatz und wir waren wieder zurück bei Punkt 3 der Planung:

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Dabei kam ich dann auf gut 48,5cm in der Gesamtlänge der möglichen Stellfläche:

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Auch in der Breite war Sparen angesagt, also wurde die fast 5cm breite Energiekette gegen eine mit 2cm von igus getauscht. Da kann man dann auch selbst im montierten Zustand das Kabel wechseln.

igus Energiekette

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Mir kam dann die Idee, dass ich die schlecht gefräste Deckenplatte ja noch als Gegenstück nutzen könnte. Die Einlässe der Flachdünelfräse passten ja auch dank identischer Abstände, also wurde das auch noch gleich erledigt und der Beamerkasten nahm langsam Form an:

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Somit war ich nur noch mit einer Platte Verschnitt im Rückstand. Ob ich den Rückstand noch aufholen konnte oder ausgebaut habe, erfahrt ihr im dritten Teil, denn ich muss in knapp 6 Stunden wieder raus und gehe jetzt ins Bett.

Also bis demnächst, euer Joker!
JokerofDarkness
Inventar
#1024 erstellt: 06. Mrz 2021, 01:36
Moin zu Teil 3 des Bauberichts und der Integration des Beamerlifts!

Nachdem nun das Grundgerüst stand, habe ich hinten noch einen MDF Streifen zur Stabilisierung eingesetzt. Nur einen Streifen damit ich noch von „außen“ an die Motorsteuerung kommen konnte und irgendwo mussten ja auch die entsprechenden Kabel rein- sowie rausgehen. Sämtliche Teile wurden anschließend verleimt und an diversen Stellen gespachtelt.

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Nachdem nun mehrfach geschliffen, gespachtelt, wieder geschliffen und von innen grundiert war, kam der Kasten mal zur Probe an die Decke:

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Wirkt nicht nur riesig, war mit 70x60x25,5cm (BxTxH) auch monströs groß und stand mal eben 4,5cm über den unteren Teil des Durchbruchs.

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Kurzes Fazit: Gefiel mir so schlichtweg nicht!

Also zermarterte ich mir das Hirn, wie ich das ändern könnte und kam zu dem einzig möglichen Schluß: Der Kasten muss kleiner werden. Aber wo? Breite ging aufgrund des Lifts und Tiefe aufgrund der angesprochenen Balkenproblematik nicht. Somit blieb die Höhe und zack ging das Ding an allen 4 Seiten durch die Säge:

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Und zwar gleich 2x durch die Säge, denn ich wollte den Ausschnitt nicht nochmal fräsen. Wäre ja eine weitere Platte Verlust und das ging selbstverständlich nicht. War mir zwar selbst nicht sicher, ob das so funktionieren würde, aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt.

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Hab dann die Aufnahmen für die Lamellos erneuert bzw. nachgeschnitten und nachdem das Teil dann wieder zusammengesetzt sowie verleimt war, habe ich den ersten Funktionstest des Lifts überhaupt gemacht.

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Siehe da, es lüppt:

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Für das Anbauen der unteren Platte des Lifts hatte ich schon neue Schrauben geordert, da die originalen weich wie Butter waren und schon beim Demontieren die Aufnahme vom Innensechskant komplett ausnuddelte. Beim ersten Ausfahren fiel auf, das der Lift zudem nicht sauber eingestellt war, da eine Seite weiter runterhing, als die andere. Hab ich dann erst einmal grob nachjustiert und anschließend alles komplett wieder demontiert, um dann von außen zu grundieren sowie zu lackieren.

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So sah der Kasten doch schon ganz passabel aus, also konnte es weitergehen. Dafür hab ich dann den Lift wieder eingesetzt.

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Bevor es nun zum nächsten Konstruktionsschritt ging, habe ich mich um das äußere Mittelfach gekümmert:

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Nun stand ja noch das Aufholen des Rückstandes aus. Wohlweislich hab ich dafür von der unteren Platte des Kastens ein Negativ genommen und das galt es nun sauber auszufräsen und anzupassen.

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Nachdem das erledigt war, kam dann die Nummer, vor der ich persönlich wirklich am Meisten Schiss hatte, nämlich der sauberen Montage der unteren Verkleidung. Denn wie sollte bei so vielen beweglichen Teilen das Spaltmaß an allen Seiten gleichmäßig perfekt hinzubekommen sein? Mir war soweit schon mal klar, dass es nicht klappen würde, wenn der ganze Trumm erstmal an der Decke hing. Also blieb nur die Möglichkeit auf dem Kopf, also so wie es vor mir lag. Ich bereite die Verkleidung selbst schon mal vor, indem ich dort die Bohrungen mit einem Holzbohrer einbrachte, die ich dann auf die untere Trägerplatte übertragen wollte. Mir war nur noch nicht klar, wie ich das sauber hinkriegen sollte. Währenddessen ich also bei mir so nach Möglichkeiten rumschnüffel, entdecke ich doch die noch nicht weggeschmissene Verpackung einer TV-Halterung im zukünftigen Retro-Zocker-Gästezimmer. Jupp, perfekt - also Pappe mit Cuttermesser zugesäbelt, mit Klettband fixiert und schon waren mit dem Metallbohrer vier neue Löcher in der unteren Trägerplatte des Lifts.

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Manchmal ist die Lösung so banal einfach. Nun ja, wollen uns mal nicht zu früh und zu doll freuen, wer weiß, was ik noch alles versemmel.

Da ich keine überstehenden Muttern wollte, habe ich kurzerhand in die neu vorhanden Löcher schnell mal Gewinde geschnitten.

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Nun kam die Sichtprüfung:

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Leck mich am Arsch, die Nummer mit der Pappe hat doch tatsächlich gefunzt.

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Nachdem der Rückstand nun aufgeholt war, konnte die Verkleidung nun auch lackiert werden. Anschließend drehten Junior und ich wiederholt die Konstruktion und ich brachte die Bohrungen sowie die Gewinde nach dem obigen Prinzip für die Energiekette ein.

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Nachdem mir nun nichts mehr einfiel, was ich noch erledigen könnte, kam der Kasten final an die Decke bzw. in die Abkofferung:

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Das sah meines Erachtens deutlich eleganter und stimmiger aus, als die vorherige Version. Da sieht man mal wieder was knapp 4cm weniger in der Höhe und ein bisschen Farbe doch ausmachen.

Beamerkasten

Nun galt es „nur“ noch den Lift da reinzuwuchten und festzuschrauben und das alles über Kopp und ohne was zu zerkratzen.
Ob das überhaupt so einfach geklappt hat und was sonst noch zu erledigen war, erfahrt ihr im nächsten Baubericht.

Also bis demnächst, euer Joker!
Jockel100
Inventar
#1025 erstellt: 06. Mrz 2021, 09:51
wie immer bei dir und deinen bauberichten: einfach nur
JokerofDarkness
Inventar
#1026 erstellt: 10. Mrz 2021, 01:17
Danke Dir!
JokerofDarkness
Inventar
#1027 erstellt: 12. Mrz 2021, 21:59
Nachdem ich heute über mehrere Stunden die letzten Kabel gezogen und verbaut habe, ist Der Gerät einsatzbereit. Somit steht dem finalen letzten Teil des Bauberichts nichts mehr im Wege.
Jockel100
Inventar
#1028 erstellt: 12. Mrz 2021, 22:34
nu machs nicht wieder so spannend
JokerofDarkness
Inventar
#1029 erstellt: 12. Mrz 2021, 23:45
Spannend machen wollte ich es gar nicht. Bestimmte Sachen dauern halt leider länger als gedacht, kennst Du ja auch. Alleine das Umprogrammieren der Fernbedienung hat deutlich länger gedauert, als ursprünglich geplant.
Jockel100
Inventar
#1030 erstellt: 12. Mrz 2021, 23:47


stimmt, ich bin bei meinem geraffel auch grade mal wieder am verzweifeln, aber das ist kein thema für deinen thread
JokerofDarkness
Inventar
#1031 erstellt: 13. Mrz 2021, 17:06
Moin zu Teil 4 des finalen Bauberichts rund um die Integration des Beamerlifts!

Soo dat Ding hängt und tut seinen Dienst ... Bild siehe unten - fertich!





























Wär doch auch ma schön, aber so läuft es ja real nicht ab, zumindest nicht bei mir. Bevor ich jetzt aber anfange den hoffentlich letzten Baubericht zur Integration des Beamerlifts hier reinzuknallen, möchte ich auf einen Erfahrungsbericht des Users RealSurfy hinweisen, auf den ich zwischen Baubericht 2 und 3 gestoßen bin, da ich nach einer Anleitung zum Justieren der Gurte des Lifts gesucht hatte. Google spuckte mir dann diesen Erfahrungsbericht über den Braun Beamerlift aus und er deckte sich mit meinen Erkenntnissen. Wer also ausführlich noch etwas mehr über den Beamerlift der Firma Braun an sich erfahren möchte, dem sei dieser sehr gute und auch ausführlich bebilderte Bericht ans Herz gelegt.
Scheinbar haben wir den Lift sogar fast zur selben Zeit bestellt, ich hab nur mit dem Einbau etwas später angefangen, wobei die Betonung hier auf etwas liegt. Da es sich bei Später, bezogen auf diesen Baubericht, um Jetzt handelt, legen wir mal los.

Also der Kasten hing und zwar mit Hilfe von 6 Spaxschrauben, die ich an drei Seiten (Seitenteile und hinten) mit der Abkofferung verschraubte. Das hatte den Vorteil, dass man nicht den Kasten samt Beamerlift gleichzeitig hochwuchten muss, um dann nach dem Ausrichten auch noch zu verschrauben. Ich möchte nicht behaupten, dass man nicht auch das hinkriegen könnte, aber ich bezweifle ernsthaft, dass wir es hingekriegt hätten. Alleine die Ausrichtung und Verschraubung des Kasten hat die komplette Family erfordert. Ich hatte das Erwartungslevel allerdings auch ganz nach oben geschraubt, da ich im Vorfeld schon die Blessuren vom Aufreißen der Deckenabkofferung soweit wie möglich beseitigt hatte, sprich es war gespachtelt, geschliffen und gestrichen. Eine Seite sogar zweimal, da bei der Generalprobe, also dem Test mit dem Rohling, eine fertig gespachtelte Seite durch Verkanten leider wieder herausbrach. Dies galt es nun zwingend zu vermeiden, so dass mein Sohn und ich den Kasten hochbrachten, meine Frau ihn von hinten vorsichtig einführte ... die Rede ist immer noch vom Kasten und dem Deckenausschnitt, also bitte schön bei der Sache bleiben, es waren Kinder anwesend ... und meine Tochter war für die Angabe von Akkuschrauber sowie dem Aufstecken der Schrauben zuständig, da ich nur eine Hand frei hatte. Das klappte beim zweiten Versuch auch prima und so konnte es dann direkt in der Konstellation weitergehen mit dem Lift selbst. Damit es beim Reinwuchten des Lifts nicht zu Kratzern kommt, hatte ich die Pappe vom Justieren mit Kreppband wieder eingeklebt.

Man möge mir für die fehlende Bebilderung verzeihen, aber ich hatte keine Hand mehr frei und nein, ich habe kein Stativ!

Versuch 1:

Meinem Sohn und mir war klar, dass Ding wird über Kopf schnell schwer. Erschwerend kam durch den Aufbau des Lifts hinzu, dass man nur begrenzte Möglichkeiten zum Hantieren hat, denn die Lifterarme waren keine wirkliche Option, da beweglich und an einigen Stellen auch wirklich scharf, wie ich später noch leidvoll feststellen sollte.
Nun ja, egal wie, es war zu eng und auch mit viel Drücken kriegten wir ihn nicht rein. Also wieder runter auf das Podest, welches ich zur Montage errichtet hatte. Dies bestand übrigens aus einem Ikea Lacktisch, den ich mal irgendwann vom Sperrmüll mitgenommen hatte und der seinen Dienst sonst in meiner Werkstatt tat. Hierfür war das Ding perfekt.

Nun zur entscheidenden Frage, wieso geht das Teil da jetzt nicht rein? Tja, es war eng und mit den Pappen augenscheinlich zu eng, also raus damit.

Versuch 2 ohne Pappen:

Scheinbar zu wenig Pause für Junior, denn ihm ging die Kraft kurz vor dem Austarieren aus und auch ich merkte, dass die Nummer hier sehr Kräftezehrend ist. Also wieder raus und ablegen. Erste Kratzer im Kasten waren sichtbar.

Da meine Frau und Tochter beide frisch und voller Ideen waren, wie man es am Besten machen kann, reifte in mir für einen Bruchteil einer Sekunde der Gedanke, dass die Beiden direkt mit Versuch Nummer 3 weitermachen. Der Gesichtsausdruck meines Sohnes deute mir, dass er es ähnlich sah, nur schon länger mit dem Gedankten spielte. Ich entschied mich dann, für eine kurze wortlose Pause ... für alle.

Versuch 3 nach Pause:

Ich hatte es vielleicht noch nicht erwähnt, aber der Kamin war während der ganzen Nummer an und ich kann verstehen, wieso es dem Beamer direkt unter der Decke nicht so gefällt, wenn der Kollege ein paar Meter weiter versucht, die Raumtemperatur auf Niveau der Vorhölle zu bringen, damit die anwesenden Damen nicht mehr so frieren.

Junior signalisierte mir, er sei bereit und seiner Schwester, dass sie endlich die Fresse halten soll und lieber den Akkubohrer bereit. Hass sowie Wut sind gute Motivatoren also ging es frisch ans Werk und Zack war der Lift an der Decke. Nun galt es noch die Löcher zu treffen und das war innerhalb weniger Sekunden dank Ansagen meiner Frau erledigt. Angabe Akkubohrer samt Bolzen, denn wir wollen ja nicht, dass der Klump runterkommt, klappte perfekt und „schon“ hing der Lift endlich festgeschraubt unter der Decke.

Nach einem Wechsel der Oberbekleidung und Zufuhr von kühlem Nass schaute ich mir das Massaker im Innern an. Zufriedenheit machte sich breit, denn die Kampfspuren hielten sich in Grenzen, deshalb justierte ich kurz Start- sowie Endpunkt und guckte, wie das mit dem Beamer passte.

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Jut, passte soweit auch, also Deckplatte ran und eingefahren. Stopp!!! Dat wird so nix, denn hinten fehlten wenige Millimeter. Kurz nachgedacht sowie nachgeschaut und dabei festgestellt, dass es einen Versatz zwischen Kasten und Lift gab. Also Beamer raus, Bolzen leicht gelöst und am Lift gerüttelt, um ihn innerhalb der ausgefrästen Fläche des Kastens Wenige Millimeter nach vorne zu bewegen. Das löste sichtbar Panik im Gesicht meines Sohnes aus, der ja live dabei war, wie vor einigen Monaten sich die Leinwand aus der Verankerung löste und gen Boden ging. Und ja, ich war beim Rütteln nicht gerade zimperlich, aber der Lift blieb natürlich oben und ich erreichte das gewünschte Ergebnis, auch wenn es nicht perfekt war. Es passte aber zumindest und man konnte den Lift mit Deckplatte ein- sowie ausfahren.

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Nun ging es ans Verkabeln, was mich leider zu einem unvorhergesehenen Problem brachte und zwar einem nicht anliegenden Bildsignal. Während der Arbeiten an der Deckenabkofferung lief natürlich auch immer mal wieder die Anlage mit Musik und während der Bauphase des Kastens habe ich sogar den einen oder anderen Film geschaut, indem ich den Beamer auf den oben erwähnten Ikea Lacktisch stellte. Beim ersten Anschließen hatte ich allerdings kein Signal auf dem nach unten gezogenen HDMI Deckenkabel. Da ich dachte, dass ich durch das Runterziehen vielleicht unbeabsichtigt irgendwo einen Stecker gezogen hatte, verkabelte ich kurzerhand direkt mit dem AVR von unten und schon konnte das Filmvergnügen auch während der Bauphase weiterlaufen. Diese provisorische Art der Verkabelung ging mit dem Lift natürlich nicht und ich musste schauen, was genau der Fehler war. Allerdings hatte das Zeit bis zum nächsten Morgen oder ich schlichtweg keine Lust mehr an dem Abend.

Ganz die Füße stillhalten, konnte ich dann doch nicht und hab zumindest die Deckenabkofferung mit Acryl zugeschmiert.

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So konnte ich dann auch in Ruhe und zufrieden Pennen gehen.

Kabel die Erste:

Links aus dem Schrank den Sub raus, erste Gummimatte raus, Granitplatte raus, zweite Gummimatte raus und ich näherte mich der Verbindung von HDMI Kabel zum Darbee, die fest verbunden war. Auch das Kabel rein in den Darbee war fest drin. Schrank leicht vorgezogen, um Sicht- sowie Drucktest am AVR zu durchzuführen, aber auch da war alles fest. TV-Lift ausgefahren und das lange Deckenkabel vom Beamer direkt mit dem TV verbunden. Anlage an, TV an und siehe da sofort Bild, ergo war das Kabel in Ordnung. HDMI Kabel zum Darbee gehend getestet und ging auch, ergo Darbee im Dutt. Anschließend alles wieder ausgemacht und direkt verkabelt, sprich den Darbee aus der Kette genommen, Gummimatten, Granitplatte und Sub wieder rein. Wo der Darbee nun so vor mir liegt, fällt mir ein, dass auch beim Musikhören ja ein Bildsignal (Infomenü) ausgegeben wird und am Ende des Beamerkabels ja nichts dran hing und somit der Darbee vielleicht über das HDMI Protokoll eine Fehlermeldung erhalten hat und somit die Bildausgabe blockiert hat. Einen Reset hat es aufgrund der andauernden Stromversorgung bisher ja nicht gegeben. Also zumindest während der Fehlersuche, denn aktuell lag er stromlos neben mir. Ich dachte mir, es kann ja nicht schaden meinen Gedankengang mal zu überprüfen und verband den Darbee mit dem Oppo. Siege da, es kam nach dem Einschalten der Anlage wieder direkt Bild. Anstatt fast zwei Stunden am Stück da rumzurödeln, hätte es einfach gereicht den Netzstecker vom Darbee zu ziehen. Aber egal, hab ich es für den zukünftigen 4K Beamer gleich korrekt vorbereitet, da ich FullHD per Oppo zuspiele sowie 4K über den Pana und der Darbee keine 4K Signale durchleiten kann.

Nachdem das nun lüppte, fiel mir auf, das die Deckplatte nicht mehr bündig mit dem Kasten war und zudem rechts ein wenig tiefer hing. Jetzt ging es also ans finale Justieren und dem Einbrennen eines Gurtloches unter Zuhilfenahme eines Lötkolbens, damit die Sicherungsschraube wieder eingebracht werden kann. Beim Verschrauben rutschte ich kurz ab und berührte einer der Lifterarme von innen. Die Wunde am Finger war zwar nich tief, aber blutete ordentlich. Nachdem ich nun das Blutopfer erbracht hatte, die Justage erledigt sowie ein neuer Startpunkt im Lift eingestellt war, ging es weiter mit der Energiekette und den Kabeln.

Kabel die Zweite:

Welche Kabel reinmussten war klar, nämlich Strom- und HDMI-Kabel. Unklar war nur, wie ich die Energiekette lege und wo ich sie wie befestige. Deshalb spielte ich ein paar Varianten durch und entschied mich für die simpelste Variante mit nur einer Biegung in der Kette. Was mir allerdings fehlte, war eine Befestigung außerhalb des Kastens. Und wieder sind wir beim unnötig rausgetrennten Balken, diesmal aber der untere. Also den Rigips vom alten Balken entfernt und dat Ding mit Winkeln wieder am Durchbruch montiert.
Nachdem das erledigt war, mussten nur noch die Kabel rein, was erstaunlich schnell ging und die Kette selbst am frisch wieder eingebrachten alten Balken festgeschraubt werden. Die Nummer zog sich leider aufgrund des eingeschränkten Platzangebotes. Weitere Einzelheiten will ich euch jedenfalls ersparen.

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Falls sich jetzt der ein oder andere Leser wundert, wieso die Deckplatte demontiert war, hier die Erklärung. Durch die neuerliche Justage des Gurtbandes auf der rechten Seite hat sich scheinbar der Schwerpunkt um wenige Millimeter verlagert und die Deckplatte passte hinten nur noch ganz knapp in den Kasten. Deshalb entschied ich mich dazu, hinten ein klein wenig mit der Tischkreissäge wegzunehmen und nochmal neu zu lackieren, da eh ein wenig fleckig.

Während die Lackierung trocknete, besserte ich die Kampfspuren im Innern vorsichtig mit dem Pinsel aus. Nachdem das erledigt war, kam die Deckplatte wieder ran.

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Der Anblick der Senkkopfschrauben hätte mich wohl auf Dauer verrückt gemacht, daher habe ich mit Abdeckkappen vorgesorgt:

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Nun galt es nur noch die Befehle des Funksenders per Lightmanager Air in die Harmony zu integrieren und gut.

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Das Anlernen der Funksignale per Lightmanager Air war genauso fix erledigt, wie das Aktivieren der Befehle bei den jeweiligen Aktionen der Harmony. Schon konnte es per Sprachbefehl losgehen: Alexa starte Kino!

Als Ergebnis bekam ich folgendes:

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Beleuchtung an, fast alle Geräte an, Leinwand aus-, Beamerlift runtergefahren, aber Beamer aus. Ich hatte es mir fast gedacht, allerdings gehofft, dass ich mir die Arbeit eventuell ersparen kann, denn der Proki erhält ja logischerweise im Kasten keine IR Signale.

Kabel die Dritte:

Da ich es mir aufgrund der Einschaltreihenfolge nicht ersparen konnte, wollte ich es dann wenigstens richtig machen, wenn ich eh schon ran muss und ich musste ran, denn nachträglich wollte ich den Beamer auf Dauer nicht immer einschalten. Deshalb googelte ich nach 10m Verlängerungskabel, um das benötige Infrarotsignal in den Kasten zu bekommen. Das konnte ich in der Länge nicht finden, also nahm ich zwei Verlängerungen mit je 5m. Zusätzlich benötigt man einen Sender, der das Signal vom Harmony Hub dann auch ausgibt. Den hatte ich ja bereits in Form eines originalen Mini IR Blasters.

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Ihr ahnt schon was kommt? Die Kabel müssen vom Harmony Hub hinter den Schrank rüber in den Durchbruch und da langlaufend bis zur Energiekette. In die Energiekette kommt das Kabel vom Blaster, der wiederum unter dem IR Empfänger des Projektors platziert werden muss. Fragt lieber nicht und ich sag auch lieber nix. Zumindest war ich nach über 2 Stunden fertig und alles an seinen Platz.

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Da der Blaster nun im Kasten war, konnte dieser nicht mehr die Infrarotsignale für das Hoch- und Runterfahren der Leinwand an den IR-Funkwandler abgeben.

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Das Teil ist ein Überbleibsel aus der Zeit bevor der Lightmanager Air hier einzog und da ich nach dem Prinzip „never change a running system“ arbeite, hatte dieses Ding immer noch seine Daseinsberechtigung, bis jetzt. Also auch noch schnell die Funksignale für die Leinwand im Lightmanager Air angelernt und mit den des Beamerlifts als Szene angelegt, jeweils eine Szene zum Runter- und eine zum Rauffahren. Dann der Harmony gesagt, dass ich das Gerät Leinwand (Intertechno Funkaktor) nicht mehr benötige und aus allen bestehenden Aktionen rausgelöscht. Dafür die jeweiligen Szenen des Lightmanagers als Befehl eingefügt. Erster Test und ...

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Es lief genauso, wie gedacht ... bis ich von der Aktion Kino auf Fernsehen umschaltete, denn da fuhr der Lift und die Leinwand erst ein, und ganz kurz wieder aus. Gedacht war es allerdings so, dass in dem Fall nur die Zuspieler wechseln und der AVR den HDMI Eingang wechselt, also Lift und Leinwand in dem Fall gar nichts machen. Das war so Stand gestern Abend, während der Zeit wo Jockel100 meinte, ich soll es nicht so spannend machen.

Problem war schnell erkannt, denn die Harmony sendet immer den Befehl, es sei denn man definiert es über die Betriebseinstellungen des jeweiligen Geräts. Das geht aber nur bzgl. Ein- und Ausschalten und der Lightmanager muss nicht ein- oder ausgeschaltet werden, allerdings weiß das die Harmony ja nicht. Ergo habe ich die Szene Lift und Leinwand runter als Einschaltsignal definiert und das Hochfahren als Ausschaltsignal. Die gerade frisch eingefügten Befehle mussten dafür natürlich aus jeder betroffenen Aktion wieder raus. Erneut alles getestet und nun lief es perfekt, zumindest überall, wo Leinwand und Beamerlift involviert waren, aber ich hatte ja noch den TV-Lift. Somit hatte ich gerade die nächste Baustelle aufgemacht, denn wenn ich so jetzt eine Aktion mit involviertem TV-Lift starte, würden zusätzlich Leinwand und Beamerlift mit ausfahren. Totaler Schwachsinn die Nummer, aber es gab eine Lösung, nämlich das ich den Lightmanager Air nochmal als neues Gerät unter anderem Namen in die Harmony einpflege. Langsam wird es eng, denn die Harmony verwaltet nun 14 von 15 möglichen Geräten. Den erneut zugefügten Lightmanager habe ich direkt in TV-Lift umbenannt und als Einschaltsignal das Hochfahren des TV-Lifts und das Runterfahren als Ausschaltsignal definiert. Alten Lightmanager aus den Aktionen entfernt und neuen Lightmanager eingefügt.

Tipp: Das geht nicht über die App, sondern nur über die Harmony Software auf dem PC oder Mac. Denn per App kann man Geräte nicht nachträglich zu einer Aktion hinzufügen und müsste somit die ganze Aktion löschen und neu anlegen. Wenn man nur eine Aktion ändern muss, mag das noch gehen, bei mehreren ist das unnötig umständlich, zumal es mit der Software problemlos geht.

Nachdem ich nun weitere 90 Minuten meiner Lebenszeit ins Umprogrammieren meiner Harmony investiert hatte, lief alles und zwar tadellos. Ich hab sogar eingestellt, dass nach dem Beenden jeder Aktion mit Beamerbetrieb anschließend das Licht gedimmt angeht.

Dann wollen wir mal die finalen Bilder anschauen:

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Test mit Kaminbetrieb und richtig viel bullig Hitze gab es und tatsächlich reichen die paar Zentimeter für den Beamer locker aus. Der hat vor finaler Inbetriebnahme gleich noch eine neue Lampe und einen neuen Luftfilter bekommen.

Auch wenn mich der Beamerlift nur knapp 370€ gekostet hat, kann ich den nur denjenigen empfehlen, die auch gewillt und in der Lage sind, hier selbst Hand anzulegen, denn zumindest die Justage scheint ja ein generelles Thema zu sein. Wer damit leben kann, bekommt einen toll verarbeiteten Beamerlift zum Schnäppchenpreis, der sauber und ohne Ruckeln ein- bzw. ausfährt. Da ist keinerlei Erschütterung im Bild zu sehen, auch verstellt sich nichts an der Optik vom Projektor. Ich bin ebenfalls sehr zufrieden mit dem Gesamtpaket und der optischen Integration.

Das war es dann auch und der nächste Baubericht wird sich dann wieder deutlich mehr um Holz drehen.

Also bis demnächst, euer Joker!
rudi2407
Inventar
#1032 erstellt: 13. Mrz 2021, 18:22
Gratulation zum gelungenen Projekt, wieder eine sehr schöne Umsetzung.
Welchen 4K-Beamer hast Du im Auge?

Gruß rudi
JokerofDarkness
Inventar
#1033 erstellt: 14. Mrz 2021, 10:56

rudi2407 (Beitrag #1032) schrieb:
Gratulation zum gelungenen Projekt, wieder eine sehr schöne Umsetzung.

Danke Dir!


rudi2407 (Beitrag #1032) schrieb:
Welchen 4K-Beamer hast Du im Auge?

Aktuell tatsächlich keinen, ich tendiere aktuell eher Richtung „Shifter“, aber erstmal mal schauen, ob dieses Jahr nicht noch was Neues kommt.
dott77
Inventar
#1034 erstellt: 14. Mrz 2021, 11:53
Sehr gut gemacht, aber der nächste Projektor darf nicht viel größer sein. N5 passt da nicht rein, oder? Wie sieht es mit den Sony aus?
JokerofDarkness
Inventar
#1035 erstellt: 14. Mrz 2021, 14:37

dott77 (Beitrag #1034) schrieb:
Sehr gut gemacht, aber der nächste Projektor darf nicht viel größer sein.

Danke, platzmäßig ist da noch deutlich Luft.


dott77 (Beitrag #1034) schrieb:
N5 passt da nicht rein, oder? Wie sieht es mit den Sony aus?

Dazu hatte ich schon mal was geschrieben, deshalb zitiere ich mich mal selbst:


JokerofDarkness (Beitrag #1009) schrieb:
... Ein Gerät der Größe eines N5 krieg ich da allerdings nicht in hübsch unter. Die Chassis sind dann leider doch einfach zu mächtig, als das ich so einen riesigen Klotz auch nur annähernd unscheinbar integrieren könnte. ... Ich gehe daher bei der Planung und Umsetzung erst einmal von den Maßen des Sony VW590 aus. ...


Mal davon ab, dass ich aktuell weder den N5, noch den VW590 ernsthaft in Betracht ziehen würde. Da wären halt bei beiden Projekten der nicht zu verachtende Preis, den ich nicht bereit bin zu zahlen, beim JVC dann zusätzlich noch die Größe und beim Sony der Drift.
tovaxxx
Inventar
#1036 erstellt: 14. Mrz 2021, 15:03
Wäre ja langweilig, wenn nicht neue Herausforderungen zu bewältigen wären.
JokerofDarkness
Inventar
#1037 erstellt: 14. Mrz 2021, 19:32
Richtig, aber auch da gibt es ja irgendwo Grenzen.
LotF
Stammgast
#1038 erstellt: 14. Mrz 2021, 21:20
Aber doch nicht bei dir😅
JokerofDarkness
Inventar
#1039 erstellt: 15. Mrz 2021, 10:45

LotF (Beitrag #1038) schrieb:
Aber doch nicht bei dir😅

Als lösungsorientierter Mensch habe ich persönlich tatsächlich keine Grenzen, allerdings meine Finanzen.
Anti78
Ist häufiger hier
#1040 erstellt: 15. Mrz 2021, 17:42
Wieder mal ein sehr anschaulicher Baubericht. :-) Und das Ergebnis kann sich sehen lassen.


JokerofDarkness (Beitrag #1031) schrieb:
Tipp: Das geht nicht über die App, sondern nur über die Harmony Software auf dem PC oder Mac. Denn per App kann man Geräte nicht nachträglich zu einer Aktion hinzufügen und müsste somit die ganze Aktion löschen und neu anlegen. Wenn man nur eine Aktion ändern muss, mag das noch gehen, bei mehreren ist das unnötig umständlich, zumal es mit der Software problemlos geht.


Schade, dass Logitech die PC-Software eingestellt hat und sie nur noch die Apps supporten. Wenn man wie ich einen neuen Rechner hat, lässt sich die Software nicht mehr installieren.
JokerofDarkness
Inventar
#1041 erstellt: 15. Mrz 2021, 23:22
Danke für den Hinweis. Hab gerade nochmal nachgeschaut, da bei mir der Download der Software noch nicht lange her ist und siehe da für Mac geht es tatsächlich noch.
Anti78
Ist häufiger hier
#1042 erstellt: 15. Mrz 2021, 23:26

JokerofDarkness (Beitrag #1041) schrieb:
Danke für den Hinweis. Hab gerade nochmal nachgeschaut, da bei mir der Download der Software noch nicht lange her ist und siehe da für Mac geht es tatsächlich noch.


Habe nochmal geschaut. Es betrifft nur die 64-Bit Rechner. Habe mir den M1 geholt und deswegen im
kopf, dass es nicht mehr auf Rechnern geht.

Wenn Sie macOS 10.14 oder niedriger verwenden und ein Upgrade auf macOS Big Sur durchführen, können Sie MyHarmony anschließend nicht mehr verwenden, da es sich um eine 32-Bit-Anwendung handelt, die nicht mit den neuesten Versionen von macOS kompatibel ist. In diesem Fall müssen Sie die Harmony Desktop-App herunterladen und verwenden. Bitte beachten Sie, dass die Harmony Desktop-App keine Hub-basierten Fernbedienungen unterstützt. Wenn Sie über eine Hub-basierte Fernbedienung verfügen, müssen Sie die Harmony-App für Mobilgeräte aus dem App Store oder Google Play herunterladen.
JokerofDarkness
Inventar
#1043 erstellt: 15. Mrz 2021, 23:41
Danke für den zusätzlichen Hinweis.

Was mir noch gerade zusätzlich einfällt: Man kann natürlich auch über den Support gehen und Geräte zu bestehenden Aktionen hinzufügen. Schneller geht es mit Sicherheit dann wohl doch, wenn man über die im Vergleich zur Software, doch sehr limitierte App geht und die jeweiligen Aktionen neu anlegt. Ich bin jedenfalls sehr froh, dass ich für die Umprogrammierung die Software nutzen konnte.
JokerofDarkness
Inventar
#1044 erstellt: 25. Mrz 2021, 01:42
Will den TV-Lift neu bestücken und hab heute das entsprechende Gerät dafür geholt:

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Werde beim Installieren dann gleich noch die Chance nutzen, etwas anzupassen.
Rossi_46
Inventar
#1045 erstellt: 25. Mrz 2021, 07:44
Da ich Sony Fan bin,gute Entscheidung...
Viel Spaß damit..
Jockel100
Inventar
#1046 erstellt: 25. Mrz 2021, 10:03

JokerofDarkness (Beitrag #1044) schrieb:
Will den TV-Lift neu bestücken und hab heute das entsprechende Gerät dafür geholt:

Werde beim Installieren dann gleich noch die Chance nutzen, etwas anzupassen. ;)


er kann es einfach nicht gut sein lassen

kommt mir irgendwie bekannt vor
JokerofDarkness
Inventar
#1047 erstellt: 25. Mrz 2021, 17:28
Ich mache es jetzt final. War ja abhängig vom vorderen Schrank, aber das ist nun alles da und jetzt kann es dann auch losgehen.
JokerofDarkness
Inventar
#1048 erstellt: 28. Mrz 2021, 00:27
Operation ist gelungen, hat aber mal wieder länger gedauert als ursprünglich geplant und aufgrund der Größe passte es am Ende gerade so.
Der Baubericht wird zwar nicht lang, aber Bock ihn zu schreiben, habe ich heute definitiv nicht mehr. Werde jetzt noch schnell die Harmony aktualisieren und dann mal bei ein oder zwei Gläschen Gin Tonic einen der heute frisch gelieferten 4K Filme darauf anschauen

Wünsche allen Lesern noch einen schönen Abend - Prost!
JokerofDarkness
Inventar
#1049 erstellt: 28. Mrz 2021, 19:21
Moin zum neuesten sonntäglichen Baubericht!

Währenddessen ich hier gerade bei Schietwetter auf meinem Rattanhochlehner in Sicht- und Fühlweite des brennenden Kamins vor dem neuen Sony KD-65XH9505 im Essbereich sitze, werde ich ma kurz ein paar Zeilen zur gestrigen Installation zum Besten geben.

Los ging die ganze Chose mit einem Besuch im Obi kurz vor 9 Uhr, um das Gewirr im Innern final zu beseitigen. Vorher hatte ich mir natürlich eine ordentliche Materialliste erstellt, die sich wie folgt darstellte:

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Nachdem ich mit meinem Einkauf wieder zu Hause war, hab ich die Frontplatte des Kastens abgenommen und leider direkt weiter demontiert, bis ich das erste Bild vom Innern gemacht habe.

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Wie man auf den drei Bildern sehen kann, ist das Alles sehr zweckmäßig, aber weder schön, noch wird es meinem selbst gesetzten Standard gerecht. Das galt es zu ändern und ehemalige Fehler auszumerzen. So gehörte die Steckdose nicht auf die linke Seite, sondern musste nach rechts rüber.

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So konnte man das meines Erachtens final lassen und daher ging es direkt an die Halterung, allerdings zuerst mit der Demontage der alten massiven Grundplatte.

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Weichen sollte die 3mm starke Stahlplatte gegen eine dünne VESA-Adapterplatte. Die hat Bohrungen von 100x100mm bis 300x300mm. Die 100mm passen super zu den Bohrungen im Arm des Lifts und die Maximalabstände natürlich perfekt zur Aufnahme des neuen TVs. So war zumindest die Überlegung vorweg. Nein, jetzt kommt kein neues Drama, aber einfach nur Adapter an den Lifterarm anschrauben sowie anschließend den TV anbauen, war halt auch nicht. Schuld, wenn man es denn so titulieren möchte, waren sowohl die fehlenden Löcher an der benötigten Position des Lifterarms und die tiefe Aufnahme am TV in Kombination mit dem überschaubaren Platz im TV-Versteck. Der Platz war sowohl unten, als auch oben stark limitiert. Im Ganzen reden wir von bummeligen knapp 3cm Toleranz. Wenn der TV zu tief hängt, wird er beim Einfahren zerstört, hängt er zu hoch, passt später die Deckplatte nicht rauf - ein Teufelskreis.
Deshalb wurde wirklich mehrfach exakt ausgemessen und dabei festgestellt, dass die neue Aufnahmeplatte an der Stelle nicht direkt angeschraubt werden kann, sondern nur mit Abstand, da der Lifterarm im unteren Bereich einen 1cm hohen Vorsprung vorzuweisen hat. Demzufolge wurde zuerst die obere Aufnahme des Adapters am Lifterarm verschraubt. Im Anschluss wurde die genaue Positionierung der unteren Löcher am Arm unter Zuhilfenahme einer Wasserwaage markiert und zwei neue Löcher in den Lifterarm gebohrt sowie anschließend schön im Wasser verschraubt.

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Sah so montiert im Vergleich zu vorher schon irgendwie niedlich aus, aber sollte ja nur das 65“ LCD Topmodell von Sony halten. Apropos LCD; ich habe mich bewusst gegen OLED entschieden, da sowohl seitlich, als auch direkt gegenüber des TVs große Fenster sind und dieser dann doch eher mal bei Tageslicht genutzt wird. In dieser Kombi macht OLED schlichtweg keinen Sinn.

Ich war jetzt an dem Punkt, wo der TV nur noch an die Platte musste. Also die untere Verpackung mit dem darin befindlichen Fernseher auf zwei Stühle gestellt, die Bohrungen der Adapterplatte durch Anfahren des Lifterarms auf Höhe der Aufnahme vom Sony gebracht und Junior konnte mit geringstem Kraftaufwand diesen an die Halterung andrücken. Ich schraubte erst oben und dann unten fest, kurz noch per Wasserwaage ausgerichtet und fertig ... glaubte ich zumindest für den Moment. Beim ersten Runterfahren des Lifts schob sich der TV im unteren Bereich allerdings ein paar Millimeter nach vorn. Eigentlich war es nicht der Sony, der nachgab, sondern die Adapterplatte. Sofort ging der Arm wieder nach oben und ich sah das Problem. Ganz unten im Fuß des Lifts gibt es eine Abkantung und die passierte der Fernseher mit der Rückseite im so montierten Zustand nicht. Die Lösung war völlig simpel und zwar musste der Abstand zum Lifterarm einfach vergrößert werden und dafür gab es nur eine Variante. Es sollten die Abstandshalter zwischen Halterung und Lifterarm gegen eine höhere Variante getauscht werden, allerdings musste dafür alles wieder demontiert werden. Knapp 30 Minuten später war alles wiederholt fertig montiert.

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Kurz darauf machte sich erneut ein Anflug von Panik breit, denn die Glotze fuhr knapp 10cm zu wenig aus. Es fehlte also der untere Teil des Bildes, wenn der Gerät denn gelaufen wäre. Die Panik verflüchtigte sich sofort, da mir umgehend einfiel, dass ich damals die Endpunkte des Lifts nach dem 55“ angelernt hatte. Also kurz in die BDA geguckt, Endpunkte angelernt und schon stand er im eingefahrenen Zustand knapp über dem Fuß des Lifts und knapp unterhalb des Kastens. Im ausgefahrenen Zustand konnte man das Bild nun auch vollständig sehen.

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Bei der kommenden Installation der Deckplatte, werde ich jeweils noch auf beiden Seiten eine Energiekette für Strom- und HDMI-Kabel anbauen. Damit wären wir dann auch am Ende des heutigen Bauberichts angekommen.

Also bis demnächst, euer Joker!
JokerofDarkness
Inventar
#1050 erstellt: 28. Mrz 2021, 20:52
Total untergegangen gerade: Die Harmony hab ich natürlich auch angepasst und dann den TV mal ein wenig mit Material getestet. Alles in allem ein sehr guter Kauf, auch wenn Android nicht mein erklärtes Betriebssystem ist und wahrscheinlich nie sein wird. Der Sony ist aber wirklich sehr schnell bei den Apps mit Ausnahme von YouTube. Da brauchte es erst ein Update der Firmware plus Neustart. Heute dann nach Nutzung der ARD Mediathek ließ sich YouTube öffnen, aber kein Video abspielen. Die App selbst Neustarten brachte keinen Erfolg, hingegen die Zwangsschließung der restlichen Apps und Rückkehr zu YouTube schon. Der Sache muss ich noch genauer auf den Grund gehen. AirPlay funktioniert hingegen tadellos und auch die Anmeldung über ein iPad von Netflix, Amazon Prime und Disney+ verlief problemlos.

Die Bildqualität im Gesamten empfinde ich als sehr gut und die Leuchtkraft selbst als atemberaubend. Wäre gestern fast erblindet, als nach einer dunklen Szene ein gleißend helles Bild zu sehen war. Blickwinkelabhängigkeit ist in dem Zusammenhang zumindest für unsere Sitzplätze vom großen Esstisch aus, keinerlei Thema. Ausleuchtung ist wirklich gut und zumindest unter Licht (also unserem Einsatzzweck) wirkt Schwarz auch wirklich Schwarz. Farben sind Sony typisch sehr kräftig und leicht knallig ohne eigenes Zutun. Gefällt mir aber tatsächlich so ganz gut für den Essbereich.

Den Ton stellte ich irrtümlich auf Wandmontage, habe es dann aber umgestellt auf Standgerät und war merklich überrascht, wie voluminös es nach Umstellung auf einmal doch klang. Logischerweise immer auf heutige TVs bezogen, aber der Gerät kann wirklich brauchbaren Ton mit guter Sprachverständlichkeit und für einen Flatscreen wirklich sehr laut ohne merklich zu verzerren.

Das Gerät selbst ist sauber verarbeitet. Keine scharfen Kanten, dafür leicht abgerundete Ecken der Alueinfassung. Die nicht montierten Standfüsse hinterlassen aufgrund des Gewichts einen massiven Eindruck und wirken dabei doch sehr filigran. Nicht nur von vorne wirkt der TV edel, nein, auch die Rückseite kommt schön aufgeräumt daher. Ich brauche zwar nur einen HDMI Anschluss, aber der Fernseher ist anschlussseitig üppig bestückt.
Die mitgelieferte Fernbedienung ist die beste serienmäßige Fernbedieung, die ich in den letzten 10 Jahren in der Hand hatte. Wow muss ich da sagen. Die Oberfläche scheint mir eine dünne, sauber eingefasste Aluschicht zu sein und zudem leuchtet das Teil sehr dezent, aber erkennbar. Weiterhin liegt der Geber gut in der Hand und lässt sich intuitiv bedienen.

Zu den aktuellen Abverkaufspreisen von knapp 1000-1100€ ist das Ding meines Erachtens ein echtes Schnäppchen und macht sich sicherlich auch gut als Hauptgerät im Wohnzimmer. Dabei ist es egal, ob es zur Ausgabe von Serien, Filmen, die übrigens auch in FHD noch sehr gut aussehen oder bis 4K60Hz zum Zocken genutzt wird.

Hab ich noch was vergessen? Mir fällt jetzt gerade Nichts ein, aber falls ihr Fragen habt, haut sie einfach raus.
Jockel100
Inventar
#1051 erstellt: 29. Mrz 2021, 09:46
Moin!

nur eine:

was kommt als nächstes?

wieder mal ein klasse bericht und wie immer stekt der teufel im detail
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