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Gibt es schon eine Universum-Homepage.

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Haiopai
Inventar
#101 erstellt: 17. Jul 2008, 08:58

CyberSeb schrieb:
Hallo Haiopai,

ich wäre vorsichtig: sicher, dass die ganzen Geräte von Micro sind? Ich würde es für wahrscheinlicher halten, wenn Micro einfach auch so einen im Programm hatte. Wer immer auch die Geräte gebaut hat ...

Auf jeden Fall sind die Geräte ein absoluter Geheimtipp. Der Telefunken STS-1 wird für rund 100 Euro gehandelt, die Universum-Version bekommt man durchschnittlich für 5 Euro.



Gruß
Sebastian


Moin Sebastian ,doch da bin ich mir ziemlich sicher ,da Micro in erster Linie Plattenspieler Hersteller war .Wenn ein Vollsortiment Hersteller Plattenspieler zukauft ist das ja ein normaler Vorgang ,das aber ein Hersteller der auf Dreher spezialisiert ist ,das macht ,ist ziemlich unwahrscheinlich .

Zumal der Tonarm ,auch in abgewandelter Form an noch teureren Modellen zum Einsatz kommt ,ich denke schon ,das das ein Micro Eigengewächs ist .

Problem ist ,das Micro außer im High End Sektor in Europa nie sehr bekannt war.
Wenn jemand Micro sagt ,dann meint er meist die Spitzenmodelle ,halt die direkt angetriebenen Masse Laufwerke mit mehreren Tonarmbasen .
Das Micro aber auch unzählige günstige Modelle ,ja teilweise wirklich billige Dreher (Solid Serie) gefertigt hat ,ist relativ Wenigen bekannt .
Auch die findet man übrigens unter wer weiß wie vielen Namen optisch abgewandelt noch im Net .

Gruß Haiopai
Haiopai
Inventar
#102 erstellt: 17. Jul 2008, 09:14
Moin Hansi ,hast du da auch Bilder ???

Denn ich glaube durchaus ,das man auch da weitere "Hersteller" findet unter dessen Namen es die gibt .

Derzeit nutze ich gerade einen Lehnert PS 907 ,auch ein ziemlich massiver (fast 10 kg) Direktläufer ,der einigen Universum Modellen sehr ähnlich sieht .

Hier mal ein Bild :

[img=http://img154.imageshack.us/img154/7282/test069fx1.th.jpg" target="_blank" class="" rel="nofollow">][url=http://img154.i...2/test069fx1.th.jpg]

Gruß Haiopai
hifibrötchen
Inventar
#103 erstellt: 17. Jul 2008, 09:53
zb bei diesem Rotel Dreher , das Armsystem ist ein waschechter Micro Seiki und sogar ein sehr guter . Den Rest kannste vergessen vom Dreher ich habe ihn selber hier , das Armsystem
habe ich bei ihm ausgebaut
Gruß Brötchen







http://cgi.ebay.de/w...=STRK:MEWA:IT&ih=012


[Beitrag von hifibrötchen am 17. Jul 2008, 09:57 bearbeitet]
Mr._Universum
Stammgast
#104 erstellt: 17. Jul 2008, 16:54
@Haiopai,

hier habe ich Bilder von verschiedenen Universum Plattenspielern:


Gans oben sind die hier im Thread diskutierten Modelle mit den geraden Tonarmen. Links ist der Vollautomat F 2002 mit dem separaten Motor für die Tonarmsteuerung. Der F 2010 ist ein Halbautomat und hat eine mechanische Tonarmrückführung. Er ist zwar äußerlich dem F 2002 fast baugleich, es gibt aber doch mehr Unterschiede, als man zunächst vermuten mag. Beispielsweise unterscheiden sich die Antriebsmotoren für den Plattenteller und es gibt auch Unterschiede in der elektrischen Schaltungen.
Die Kennzeichung (A) steht für die silberfarbene Ausführung.

Der F 2091 ist das besagte Einsteigermodell mit Kunststoffzarge. Rechts daneben ist der F 2092, ein direktangetriebener Vollautomat.

Ihm ähnelt der F 2095 äußerlich. Technisch dürfte dieser hingegen eher mit dem F 2002 verwandt sein, denn hier kommt bereits die Quartz-Regelung zum Einsatz. Hier ist auch der Plattenteller identisch zu denen der Modelle F 2002 und F 2010.

Alle bisher genannten Modelle stammen meines Erachtens vom gleichen Zulieferer.

Bislang noch nicht in der aktuellen Diskussion erwähnt sind die beiden Modelle F 086 System 8000, ein Halbautomat mit Direktantrieb, sowie das Modell aus dem System 5000 (F ?). Letzteres Modell verfügt über Riemenantrieb. Der F 086 war werksseitig mit einem ADC-XLM MKIII Tonabnehmersystem ausgestattet. Diese Modelle dürften von einem anderen Zulieferer stammen als die oben genannten.

Die Bilder der Modelle F 2002, F 2010 (A) sowie F 2092 stammen von mir, die übrigen Fotos aus dem Netz.

Gruß,

Hansi
MC_Shimmy
Inventar
#105 erstellt: 17. Jul 2008, 17:43
Die Universum-Plattenspieler System 5000 + System 8000 haben auch "Geschwister":

BSR Quanta 600 (Riemenantrieb)

http://img295.imageshack.us/img295/9055/bsrquanta700aye0.jpg
BSR Quanta 700 (Direktantrieb)


ADC 280

Gruß
Martin


[Beitrag von MC_Shimmy am 17. Jul 2008, 17:43 bearbeitet]
CyberSeb
Inventar
#106 erstellt: 17. Jul 2008, 17:59
Wow. Interessante Sache. Von mir "Danke" für die Bilder.

Was ich mich frage: Wusste man das damals schon, dass die Geräte fast baugleich sind oder wussten das damals nur eingefleischte Servicetechniker? Oder machen wir diese Entdeckungen gerade dank des Internets?
Mr._Universum
Stammgast
#107 erstellt: 17. Jul 2008, 18:59
Tja, damals hätten mich diese Infos auch schon sehr interessiert. Allerdings gab es nicht die Informationsquellen, die es heute gibt. Insbesondere das Internet und vor allen Dingen die Diskussion in einem Forum wie diesem sind da eine enorme Hilfe.

In einigen der Bedienungsanleitungen der Universum Plattenspieler stand folgender, wenig konkreter Hinweis:
"Das Gerät wird von einer weltbekannten Spezialfabrik für Phonogeräte gefertigt und entsprichen den neuesten Erkenntnissen auf diesem Gebiet."

Mir sind damals durchaus Baugleichheiten zwischen einigen Universum Geräten und anderen Geräten am Markt aufgefallen, sofern sie äußerlich erkennbar waren. In der Fachpresse wurde das damals meines Wissens nicht erörtert, zumal deren Leserschaft sich weniger für Geräte aus dem Versandhaus Quelle interessierte.

Wenn Baugleichheiten publiziert wurden, dann über die Stiftung Warentest, die dies - soweit bekannt - innerhalb ihrer Vergleichstests auf aufführte.

Kein Geheimnis waren Baugleichheiten bei diversen Fernsehgeräten oder erst recht bei Video 2000 Modellen. Wenn dort Universum drauf stand, war Grundig drin. Einziger Unterschied war der Schriftzug.
Das andere Extrem sind die äußerlich individuellen OEM-Produkte, die speziell für Handelsmarken produziert werden. Da versucht man oft ein sehr individuelles Design zu kreieren. Ein Blick ins Geräteinnere schaft dann bisweilen Klarheit. Das zeigt sich ja auch innerhalb dieses Threads am Beispiel einiger Bilder.

Bei den Plattenspielern habe ich den Eindruck, als habe der OEM-Hersteller - wer auch immer das jetzt war - in sein Regal gegriffen und aus den unterschiedlichen Komponenten für jede Marke ein "exklusives" Modell zusammengestellt.

Gruß,

Hansi
Haiopai
Inventar
#108 erstellt: 17. Jul 2008, 19:09

Mr._Universum schrieb:
@Haiopai,

hier habe ich Bilder von verschiedenen Universum Plattenspielern:


Gans oben sind die hier im Thread diskutierten Modelle mit den geraden Tonarmen. Links ist der Vollautomat F 2002 mit dem separaten Motor für die Tonarmsteuerung. Der F 2010 ist ein Halbautomat und hat eine mechanische Tonarmrückführung. Er ist zwar äußerlich dem F 2002 fast baugleich, es gibt aber doch mehr Unterschiede, als man zunächst vermuten mag. Beispielsweise unterscheiden sich die Antriebsmotoren für den Plattenteller und es gibt auch Unterschiede in der elektrischen Schaltungen.
Die Kennzeichung (A) steht für die silberfarbene Ausführung.

Der F 2091 ist das besagte Einsteigermodell mit Kunststoffzarge. Rechts daneben ist der F 2092, ein direktangetriebener Vollautomat.

Ihm ähnelt der F 2095 äußerlich. Technisch dürfte dieser hingegen eher mit dem F 2002 verwandt sein, denn hier kommt bereits die Quartz-Regelung zum Einsatz. Hier ist auch der Plattenteller identisch zu denen der Modelle F 2002 und F 2010.

Alle bisher genannten Modelle stammen meines Erachtens vom gleichen Zulieferer.

Bislang noch nicht in der aktuellen Diskussion erwähnt sind die beiden Modelle F 086 System 8000, ein Halbautomat mit Direktantrieb, sowie das Modell aus dem System 5000 (F ?). Letzteres Modell verfügt über Riemenantrieb. Der F 086 war werksseitig mit einem ADC-XLM MKIII Tonabnehmersystem ausgestattet. Diese Modelle dürften von einem anderen Zulieferer stammen als die oben genannten.

Die Bilder der Modelle F 2002, F 2010 (A) sowie F 2092 stammen von mir, die übrigen Fotos aus dem Netz.

Gruß,

Hansi


Mal ein kurzer Zwischenstand ,aufgrund einiger Bilder Quervergleiche .

Klar ist :

Universum F2002 = Micro DQ44
Universum F2010 = Micro DQ44 in abgespeckter Laufwerksversion

Universum F2091 = Laufwerk Micro DD 23 mit unbekanntem Tonarm. Bildvergleich hier ist er zu sehen .

Gute Micro Seite (Link)

Weiter bin ich bisher noch nicht gekommen .

Eine feine Linksammlung findet sich übrigens hier ,wo ich mich auch schon schamlos bedient habe

hififorum.at (link)

Gruß Haiopai
Mr._Universum
Stammgast
#109 erstellt: 17. Jul 2008, 20:37
@Hiopai,

anzumerken wäre noch, dass der Universum F 2095 in etwa den Tonarm haben dürfte, der auch an deinem Lehnert PS 907 montiert ist.

Gruß,

Hansi
Haiopai
Inventar
#110 erstellt: 17. Jul 2008, 21:19
Jepp ,wie du schon sagst ,für die OEM Versionen hat auch Micro in die Trickkiste gegriffen und Laufwerke und Tonarme kombiniert ,die es unter eigenem Label nicht gab .

Aber auch die Arme selber sind teilweise abgespeckt ,der am F2002 ist als Original auch etwas aufwendiger ,vor allem andere Grundplatten und fehlende Höhenverstellung fallen auf .

Kann man auf der my micro Site gut sehen ,da sind die Tonarme ja auch einzeln abgebildet .

Was das System 5000 und 8000 angeht könnte auch C.E.C bzw. Harksound dahinter stecken .

Schon interessant diese Verflechtungen ,noch schöner finde ich aber ,das laut der Micro Seite 2001 ein DQ44 für 260 Euro versteigert wurde ,da wird der gute Universum gleich wieder 10cm größer

Gruß Haiopai
Yorck
Gesperrt
#111 erstellt: 18. Jul 2008, 10:53
Die Microuniversum OEM Dreher beginnen mich jetzt auch zu interessieren,
könnt ihr mal auf die DD Motoren und Microchips im inneren gucken, mein Telefunken TS950 ist ja daran als Toshiba auszumachen, der Motor stammt von Mitsubishi electric...(Erkennbar an dem Mitsubishi Symbol (Drei Diamanten wie ein Mercedesstern)..von daher wissen wir, dass zumindest die anderen Telefunkens DD ab ca. 1978 (außer dem STS1) von Toshiba gebaut wurden.
Die Universumgeräte wurden u.U. von Micro Seiki gebaut, wobei Microseiki niemals eigene E Motoren konstruiert hat...Sebb auf Deinem E Motor stand doch FUYICA? Fuyi Heavy Industries ist größter Konkurrent zu Mitsubishi Electric...nun brauchen wir ja bloß mal gucken welche bekanten Edel DD Dreher Fuji Motoren hatten...allzuviele Hersteller werden die nicht eingesetzt haben, denn Technics baute eigene Motoren (Matsushita) und Onkyo baute ONKYO DENKI Motoren ein, Yamaha bliebe also zu checken, Sanyo, Hitachi, /(Toshiba bezog Motoren von Mitsubishi) und eben Sony, wobei ich nicht glaube, dass Sony OEM gebaut hat.
Mir fällt gerade noch ein dass Hitachi selber alles gebaut hat und fleißig OEM baute z.B. für UHER, einen recht guten Oberklasse DD.
Hinter der Handelsmarke Realistic steckt auch Hitachi.

Beste Grüße

Dirk


[Beitrag von Yorck am 18. Jul 2008, 10:59 bearbeitet]
Haiopai
Inventar
#112 erstellt: 18. Jul 2008, 12:06
Moin Dirk ,da finde ich ziehst du die falschen Schlüsse .

Von einzelnen elektronischen Bauteilen kann man keinesfalls auf den Hersteller des ganzen Gerätes schließen .
Was du da benennst hat nur was mit der Fertigungstiefe eines Herstellers zu tun .

Microchips von Toshiba oder ein E-Motor von Mitsubishi sagen bei eigenständigen Herstellern erstmal nur aus ,das bestimmte Bauteile zugekauft wurden ,was aber noch lange nicht heißt das diese Zulieferer das ganze Gerät konstruiert haben .
Das ist ja aber das was interessant ist ,wo das Gerät konstruiert wurde .

Du verwechselst da reine Handelsmarken wie Universum mit eigenständigen Herstellern .
Das bei einem kleineren Hersteller wie Micro nicht alles aus eigener Fertigung stammt ist völlig normal und eine reine Kostenfrage ,konstruiert hat Micro übrigens durchaus die Motoren der eigenen Plattenspieler zumindest bei den teuren Modellen .Wo dann die Fertigung in Auftrag gegeben wurde steht auf einem anderem Blatt.
Und selbst bei Herstellern die eine hundert prozentige Fertigungstiefe haben ,wie zum Beispiel Matsushita/Panasonic
kommen ab und an Fremdbauteile zum Einsatz ,Beispiel mein Technics SU-V900 ,Lautstärke Potentiometer von Alps ,obwohl Panasonic auch eigene Potentiometer fertigt .

Aktuelles Beispiel ist doch gerade Linn mit dem Majik LP12 ,der hat auch einen OEM Arm von Project drauf ,würdest du deswegen jetzt den Linn als Project Plattenspieler bezeichnen??

Anders sehe das aus ,wenn Universum plötzlich einen Project Debut mit Universum Logo anbieten würde ,da weiß man ,diese Handelsmarke entwickelt weder selber noch das sie selber fertigt ,aber selbst da kann es dann aus Kostengründen passieren ,das das OEM Produkt nicht hundert prozentig dem Original entspricht .
Bei den Micro/Universum Modellen kann man auch bestimmte Details erkennen ,wo Kosten gespart wurden ,insbesondere am Tonarm .

Gruß Haiopai

P.S. Bei deinen Telefunken wäre ich mir da auch nicht so sicher ,denn die Konstruktion mit den zwei Motoren aus dieser Zeit ist eine Micro Entwicklung und Entwicklungen sind meistens mit Patenten geschützt ,ebenso wie optische Muster .
Es kann also auch durchaus sein ,das die Telefunken bei Micro gebaut sind ,aber aus Kostengründen mit günstigeren Zulieferer Teilen gefertigt wurden .
Ab hier wird das Ganze dann kniffelig zu erkennen ,wo das Gerät seinen Ursprung hat ,zuverlässig könnte man das heute wohl nur noch ,wenn man beide Dreher direkt vor sich stehen hätte .
CyberSeb
Inventar
#113 erstellt: 18. Jul 2008, 17:24
Moin moin zusammen,

ich hatte gestern mit dem F2002 Mega-Malheur und hatte bereits meinen Dual 491 vom Dachboden wieder heruntergeholt und angeschlossen.

Beim Universum trat ein "Rappelgeräusch" auf, das ich nicht einordnen konnte. "Herumschrauben" am Tonarmlager hat den Fehler dann aber behoben.

Ausführicher Bericht incl. Hörprobe hier: http://www.hifi-foru...read=8078&postID=1#1

Hoffentlich bleibt das jetzt so, denn der Universum ist ein ganz tolles Gerät.

Irgendwie tauchen hier vermehrt die Univerum-Threads auf, meint ihr nicht auch?



Gruß
Sebastian
CyberSeb
Inventar
#114 erstellt: 18. Jul 2008, 17:27
Dirk: stell doch bitte mal ein paar Bilder von den Innereien des Telefunkens ein. Vielleicht ist das ja auch so ein omiöser Japan-DD wie die anderen hier ...

Mr._Universum
Stammgast
#115 erstellt: 18. Jul 2008, 17:35
Ich habe weiter oben schon einmal diesen Link genannt:

http://john.ccac.rwth-aachen.de:8000/telefunken/rs30/index.html

Hier ist ein Telefunken RS 30 aufgeführt. Betrachtet man dessen Innenleben, kann man nur zu dem Schluss gelangen, dass er vom selben Zulieferer stammt, wie der Universum F 2002. Man kann deutlich die Gemeinsamkeiten erkennen.

Gruß,

Hansi
CyberSeb
Inventar
#116 erstellt: 18. Jul 2008, 21:47
Hallo Hansi,

ich würde sogar sagen, dass der vom selben Hersteller zusammengebaut wurde und nicht nur, dass die gleichen Zuliefererbauteile drin sind.

Schau dir auch mal die MDF-Zarge an, wie die Kabel herausgeführt wurden, usw. Die Geräte sehen ja praktisch baugleich von innen aus! Auch die STS-1 und die Metz' sind praktisch baugleich.

Dirks Telefunkengerät ist innen offensichtlich anders gebaut. Daher wären Bilder doch recht interessant ...

Wenn man sich überlegt, wie viele Plattenspielerhersteller es zu der Zeit in Deutschland gegeben hat (DUAL, ... ???), dann liegt es nahe, dass es in Japan auch gar nicht so viele sein konnten.

Offensichtlich weiß das Forenmitglied "directdrive" (echter Name: Brent) einiges dazu wie ich im analog-forum gelesen habe. Wir könnten ihn ja mal hierher einladen.



Gruß
Sebastian
Mr._Universum
Stammgast
#117 erstellt: 19. Jul 2008, 00:06
Hallo Sebastian,

ja, du hast recht! Mit Zulieferer meinte ich eigentlich auch den Hersteller, der das Gerät für Quelle und all die anderen Markennamen als OEM hergestellt hat.
Die Gemeinsamkeiten sind zu offensichtlich, als dass es sich hier um verschiedene Hersteller gehandelt haben kann.

Ich finde es nach all den vorliegenden Erkenntnissen schon sehr beachtlich, wie vielfältig die Variationsmöglichkeiten eines einzigen Herstellers waren, um für etliche deutsche (wahrscheinlch nicht nur) Marken jeweils eigenständige Erscheinungsbilder der Geräte zu auf die Beine zu stellen.

Kommentare von "directdrive" zu diesem Thema wären sicher nicht uninteressant.

Gruß,

Hansi
directdrive
Inventar
#118 erstellt: 20. Jul 2008, 11:15
Moin auch,

und Danke an Sebastian, der mich auf diesen Thread aufmerksam gemacht hat. Viel beitragen kann ich leider nicht... Ich kann auch nur konstatieren, daß hier unübersehbare Baugleichheiten bestehen, die Geräte von sehr vielen Herstellern betreffen, die (zeitweise) keine eigenen Plattenspieler produziert haben oder ihr Sortiment ergänzen mußten.

Von wem diese Geräte tatsächlich produziert wurden kann ich leider NICHT sagen, keinen Schimmer. Ich habe in den letzten 10 Jahren über 500 Schallplattenspieler zuhause gehabt, davon die meisten gereinigt, überholt und verkauft. Da ich dabei schnell über diese Bauähnlichkeiten gestolpert bin, habe ich schon vor einigen Jahren versucht, herauszufinden, wer diese Laufwerke wirklich produziert hat - ohne echtes Ergebnis.

Die Motoren stammen in der Regel von Matsushita oder von Fujiya. Da sich solche Motoren aber auch bei Herstellern (CEC/Sanyo oder Garrard) finden, die ansonsten selbst gefertigt haben, hilft das auch nicht viel.

Dirks Aussagen sind leider allesamt zu sehr Mutmaßung, die ich teils aus eigener Erfahrung widerlegen könnte. Micro hat das Zeug meines Wissens z.B. nicht gebaut sondern selbst zugekauft und nicht alles , was mit Fuj... anfängt steht für das selbe Unternehmen. Bei den Mitsubishimotoren empfehle ich nochmal genau nachzusehen, ob das keine Matsushitas waren, das Logo ist ähnlich:


In der Tat gibt es allerdings auch Motoren von Mitsubishi.

Von den großen Herstellern haben einige nahezu alle ihre Geräte selbst zusammen geschustert, andere nur einen Teil - meist im oberen Preissegment. Selbstbauer OHNE Baugleichheiten zu den Universums/Micro/Telefunken/Sanyos sind z.B. Pioneer, Sony, Technics oder Trio-Kenwood.

Anekdoten am Rande: auch die Harman/Kardon Plattenspieler gehören zur Familie, und: Linn bezog in den späten 70ern Tellermatten von CEC und die Hauben von Lenco.

Grüße von

Brent
Mr._Universum
Stammgast
#119 erstellt: 20. Jul 2008, 11:50
Hallo Brent,

vielen Dank für deinen Beitrag!

Mir scheint, dass die Verflechtungen innerhalb der Hersteller der Hifi-Landschaften schon damals weitaus komplexer waren, als man das als Außenstehender angenommen hätte.
Da treten alle möglichen Geräte und Hersteller am Markt als hartnäckige Wettbewerber auf und hinter den Kulissen arbeitet man zusammen.
Dies finde ich insbesondere vor dem Hintergrund interessant, dass jede Marke ihren jeweiligen Anhänger hat(te). Ähnliche wie auch im KFZ-Bereich recht schnell die Emotionen überwschappen konnten, war es auch im Hifi-Bereich möglich, dass bestimmte Marken und Modelle in den Himmel gelobt wurden, anderen gegenüber hingegen verächtlich die Nase gerümpft wurde. Schaute man hinter die Kulisse, betrafen beide Verahaltensreaktionen fast identische Geräte.

Ich habe mir den Motor des F 2002 nochmals angesehen. Es handelt sich um folgendes Modell der Fa. Fujiya Audio Co.:
DC-Direct Motor DDM-511 QM-4

Gruß,

Hansi


[Beitrag von Mr._Universum am 20. Jul 2008, 11:53 bearbeitet]
Haiopai
Inventar
#120 erstellt: 20. Jul 2008, 12:04
Moin ,da hast du vollkommen Recht Hansi .

Gerade in Bezug auf Micro kann man das ja gut verfolgen ,diesem Hersteller werden in "High End" Kreisen ja beinahe legendäre Fähigkeiten nachgesagt .
Dementsprechend wird in der Bucht auch geboten was das Zeug hält ,wenn dieser Name auftaucht .
Das diese Firma aber auch unter eigenem Namen Dreher produziert hat ,die man auch durchaus als Billig Produkte mit minimaler Qualität bezeichnen kann und denen ein Universum F2002 in jeder Hinsicht überlegen ist ,darüber stolpert keiner .

Gruß Klaus
Hupert
Ist häufiger hier
#121 erstellt: 28. Jul 2008, 16:45
So, nachdem ich mir einen Universum F2095 Quarz-Direkttriebler für 40 Öcken in der Bucht geschossen habe (hauptsächlich des aufgeräumten Designs wegen) bin ich nun doch sehr gespannt, was da auf mich zukommt.

Bilder gibts (noch) hier:

http://cgi.ebay.de/w...006#ebayphotohosting

Die sehen wie ich finde auch sehr nach Sharp Optonica aus (wie Directdrive mal in einem anderen Thread geschrieben hat), wenn auch in leicht abgewandelter Form. Auf jeden Fall freu ich mich auf das Gerät und die Tatsache, mal wieder meine Platten durchzuhören.

Falls es Empfehlungen bezüglich TA gibt: HER DAMIT



PS: Da ist derzeit auch noch was anderes massives am laufen...

http://cgi.ebay.de/w...=STRK:MEWA:IT&ih=012

Sieht auch sauschick aus das Gerät, aber man kann ja nicht alles haben. Vielleicht erbarmt sich ja von euch jemand.


[Beitrag von Hupert am 28. Jul 2008, 16:48 bearbeitet]
CyberSeb
Inventar
#122 erstellt: 28. Jul 2008, 19:42
Hallo Hupert,

Glückwunsch zu dem schönen Teil! Wieder einer der typischen Japan OEM-Dreher, von denen ich gleich meinen F2002 sezieren werde ...

Hallo Rest,

ich habe gerade meinen Fujiya-Antrieb zerlegt und neu geschmiert. Warum? Weil ich hoffte, dass ich das Rappelgeräusch, das mich an meinem Gerät stört (ist leider immer noch da) beheben konnte. Leider half das alles nichts. Dafür dreht der Teller jetzt länger und das Laufgeräusch ist nochmal erheblich gesunken. Nein - man könnte meinen, eine CD läuft in den Liedpausen. Wirklich erstaunlich!

Da euch das sicherlich interessiert, habe ich ein paar Bilder gemacht.

Der Antrieb lässt sich sehr einfach zerlegen. Das ist er:



Die schwarze Abdeckung entfernt und Rotor herausgezogen:



Nur vier Feldspulen? Irgendwie enttäuschend. Ich brauche doch noch einen Dual 701 ...



Das ist der Rotor:



Um das ganze zu reinigen und zu ölen schraubt man in der Mitte die Lagerbuchse los:



In der Lagerbuchse befindet sich als "Spiegel" eine kleine, schwarze Ronde. Könnte Kunststoff oder eine Art Graphit sein, ich weiß es nicht:



Beim Wiederzusammenbau wird die dann umgedreht eingebaut ...

So sieht das übrigens ohne die Lagerbuchse aus:



Das Teil ist wirklich nur aufgeschraubt und mit einer Gummidichtung abgedichtet, damit das Öl nicht raus läuft.

Also zum Ölen: Alles zunächst vom Altöl befreien. Ich habe mit Motoröl neu geschmiert. Hierbei ist es wichtig, nicht einfach Öl in die Buchse zu kippen, da man sonst den Rotor nicht mehr rein bekommt (da sich ein Luftkissen aufbaut). Man darf das Ölt nur ganz unten reinbringen. Wenn man später den Motor umdreht, läuft das Öl auch die Wände hoch.

Wichtig ist beim Zusammenbau noch, dass die schwarze Kunstoffabdeckung (die mit der Induktionsspule) nicht zu fest angeschraubt wird, da das Plastik sofort bricht!!!

Ja, wie gesagt, das Ding läuft jetzt totenstill. Ich hätte nicht gedacht, dass es nochmal so viel leiser geht. Das Rappeln ist leider immer noch da - ich tippe auf Tonarmresonanzen - da kann ich aber wohl nichts machen. Ich brauche einen 701 ...

Noch was: Der zweite Motor für die Automatik muss praktisch lautlos laufen und darf nicht nach Spielzeugmotor klingen! Auch den kann man völlig zerlegen. Ein wenig Öl in die Lager und er ist mucksmäuschenstill.

Gruß
Sebastian
Yorck
Gesperrt
#123 erstellt: 28. Jul 2008, 19:53
Joo das ist der gleiche Motor wie alle anderen Micro Seikis
der 80er, auch die teuren sind nicht fetter (zumindest nicht die halbwegs kompakten)...
Das alles ist gegen den fetten 701 und 704 Dual Spielzeug und wirklich überhaupt nicht annähernd im Bauaufwand zu vergleichen, jedoch, was am Ende herauskommt an Daten tut sich nicht viel mit dem 701....auch die Japan DDs sind totenstill, eben filigran sparsam zuverlässig...dito Telefunken und Metz und auch Micro Seiki...
Das Rappelgeräusch allerdings halte ich für eine unglückliche resonanzempfindliche Kombination mit dem Audio Technika 120 Tonabnehmer.
BVersuch doch mal das Nagaoka oder ein M95 oder V15 zum Vergleich;)

Beste Grüße

Dirk


[Beitrag von Yorck am 28. Jul 2008, 19:55 bearbeitet]
CyberSeb
Inventar
#124 erstellt: 28. Jul 2008, 19:58
Ja, Spielzeug, funktioniert aber trotzdem sehr gut. Ich will aber einen 701 !!!!!!





Sobald einer in Franken auftaucht, schnappe ich mir den.

Das mit dem Nagaoka könnte ich probieren. Darauf kommts jetzt auch nicht an (dann muss ich NOCHMAL das mit der Bleistiftmine machen )

Gruß
Sebastian
.gelöscht.
Stammgast
#125 erstellt: 29. Jul 2008, 00:28
Hallo Sebastian

Vielen Dank für die hervorragenden Bilder!

Noch zu Deinem "Rappel-Geräusch-Problem" (Ich kann die entsprechende Tondatei auf meinem Mac nicht öffnen):

Mechanisch gesehen ist ja die "Verbindung" zwischen Plattentellermotor und Tonabnehmer (über Umwege) sozusagen "starr" (Das heißt: Hier gibt es (mechanisch gesehen) keinerlei (z.B. durch eine Gummierung) "gedämpften Übergänge", wodurch sämtliche Vibrationen völlig ungehindert beim Tonabnehmer "einlangen" könne.

Wenn sich das "Rappelgeräusch" durch das Schmieren des Hauptmotors AUCH(!!!) REDUZIERT hat, weist dies ja IMMER NOCH auf ein Problem mit dem Hauptmotor hin (Nur, daß sich dieses Problem durch das Ölen verringert hat)!
(Dann: Öl wieder entfernen und FETT(!!) verwenden.)

Aber:
Wenn nun der Direktantrieb jetzt WIRKLICH absolut geräuschlos arbeitet (und sich also ALLEINIG(!!) DIE ANDEREN Rumpelgeräusche reduziert haben), kann ich mir als Verursacher nur noch folgende Aspekte vorstellen:

1.) Tonarmlager
Bei meinem Siemens existieren zwei Lager:
Ein "Spitzenlager" für die "Auf-Ab"-Bewegungen, und ein (von unten zugängliches) Kugellager (mit vielen kleinen Kugeln) für die "Schwenkbewegung".

Möglicherweise haben bei Dir die Tonarmlager ZU VIEL oder ZU WENIG "Spiel".
Vielleicht wäre es hilfreich, nach der genauen Untersuchung der "Lager-Spiele" (Zum Testen: Am Tonarm "wackeln". Den Tonarm mittels des Gegengewichts auf "Schwebung" einstellen und seine Bewegungen bei vorsichtigem "Antippen mit der Hand" studieren.), SOWOHL das Spitzenlager, ALS AUCH das Kugellager zu ölen (Dies würde bedämpfend wirken!).

2.) Schallplatten, Nadel
Wenn das Problem NICHT bei allen Platten auftritt, könnte es auch an den Platten SELBST, oder an der Nadel des Tonabnehmers (in Kombination mit bestimmten Platten) liegen.
Erklärung:
Möglicherweise berührt die Nadel bei manchen Platten den "Rillengrund" (Sie sinkt also zu tief in die Rille ein.).
Test: Nadel oder Tonabnehmer tauschen.

Herzliche Grüße
Christian Böckle
CyberSeb
Inventar
#126 erstellt: 29. Jul 2008, 09:10
Hallo Christian,

vielen, vielen Dank für Deine ausführlichen Erläuterungen! Bis auf das Ölen habe ich leider schon alles mehrmals durchgekaut. Ich bin gerade in der Arbeit und die Vesperpause ist kurz, darum fasse ich mich auch kurz:

- Die Audiodatei wurde auf einem Mac erstellt und lässt sich z.B. mit VLC abspielen Ich werde das heute Nachmittag mal zu MP3 konvertieren - würde mich freuen, wenn Du dir das mal anhörst.
- Die Lager haben minimales Spiel: gerade so viel, dass sich der Arm ausbalancieren lässt und dass das Antiskating ab 0,5p wirkt - weniger geht nicht
- Das "Rappeln" wurde nicht besser durch das Schmieren. Ich tippe immernoch auf den Tonarm ...
- Es tritt bei völlig verschiedenen Tonabnehmern mit völlig unterschiedlichen Nadel-Compliancen auf (10 und 20)

Das Geräusch tritt nicht bei allen Platten auf. Ich glaube, nur bei denen der Tonarm besonders ins "Wackeln" kommt. Alles deutet auf den Tonarm hin. Vermutlich verlange ich dem Gerät einfach zu viel ab ...

Gruß
Sebastian


[Beitrag von CyberSeb am 29. Jul 2008, 09:12 bearbeitet]
Yorck
Gesperrt
#127 erstellt: 29. Jul 2008, 12:13
http://cgi.ebay.de/C...QQrdZ1QQcmdZViewItem

Schaut mal der Mittelklasse-CEC CZ 6000 könnte ebenfalls ein DD nach Bauart Micro Seiki sein

Einheitschassis / Plattform ??

Eventuell ist auch CEC der Ur- Ur- Ureigene Urheber von Micro Seiki Universum Metz Teleflunkern und & Co DDs

Ja Sebb der fette 701 ist ein tolles Teil, zugreifen wenn einer anklopft...
Besonders der 701 MK1 (CS70) mit nur Metall Chassis ist zu bevorzugen der Mk2 hat schon a bissl mehr Plastik!

Komischerweise gibt es kaum CECs mir DD Antrieb, fast alle sind BD?!

Beste Grüße

Dirk


[Beitrag von Yorck am 29. Jul 2008, 12:17 bearbeitet]
Yorck
Gesperrt
#128 erstellt: 29. Jul 2008, 13:05
Zum Thema Rappeln, kann man denn nicht mal den Teller mit einem Gummiriemen oder einer Nylonschnur etc.. am Außenrand über ein anderes Laufwerk oder einen Motor fremd-antreiben...

Geschwindigekit muß ja dazu noch nichtmal stimmen, nur um zu hören ob das Rappeln vielleicht durch Magnet-Motorvibrationen unter Last
verursacht wird??

Wenn ein mechanisches Problem vorliegt dann müsste es exakt gleich rappeln wie mit eingeschaltetem Antriebsmotor.

Jetzt interessiert mich der Grund für das Geräusch doch sehr!

Da ein Rumpelabstand von 75 DB angegeben wird darf gar nix an laufwerksverursachtem Hintergrundrumpeln zu hören sein ZERO, genau wie bei dem Telefunken Ts 950 OEM Japs. Sonst hätte er "nur" ca. 60 DB Abstand wie gute Riementriebler (TD 150/160) und Super-Reibradler (PE2020).

Es kann nicht angehen, dass Universums absolutes DD Spitzengerät dieser frühen 80´s Epoche durch eine schlampige Konstruktion rappelt
Japaner machen solche Fehler nicht, die kopier(t)en und lassen die Fehler der Urheber weg ;)) (Grundig Nachbauten, Leica Nachbauten und Agfa Nachbauten etc..)

Ich würde sagen, Öl raus aus dem Lager und MOS2 Fett von Liqui moly dünn hinein.. Das dämpft Lagergeräusche..
P.S. nur zum testen, wenn es rappelt, kleb doch mal Knete oder sowas auf den Tonarm an verschiedenen Stellen, wenn das geräusch verschwindet dann wissen wir, dass der Arm schuld ist. (Dann hilft nur das Tonarm Rohr mit Montageschaum auszchäumen, wie man das mit einigen SMEs gemacht hat.)

beste Grüße

Dirk


[Beitrag von Yorck am 29. Jul 2008, 13:18 bearbeitet]
.gelöscht.
Stammgast
#130 erstellt: 29. Jul 2008, 17:35
Hallo Sebastian

Nun.
Ich habe mir das Ganze jetzt mittels eines Kopfhörers und unterschiedlicher Baß- Höhen- Einstellungen angehört.

Meines Erachtens liegt hier definitiv KEIN Fehler des Plattenspielers vor.

Begründung:

1.) Die Abhör-Lautstärke ist hier ÄUSSERST HOCH gewählt, und das betreffende Geräusch ist DERMASSEN LEISE, daß es eigentlich nur im Bereich von "Leer-Rillen" feststellbar gemacht werden kann. Der "Abstand" zwischen Musik- und Störsignal ist also EXTREM groß.

2.) Die vorliegende Aufnahme hast Du ja in der sog. "Einlaufrille" einer Schallplatte getätigt:

Extrem AUFFÄLLIG ist hier, daß dieses ÄUßERST SCHWACHE Rappel-"Störgeräusch" erst IM LETZTEN DRITTEL der Aufnahme zu Tage tritt!!!
Und DIESER Umstand deutet DARAUF hin, daß es an der SCHALLPLATTE liegt!
(Um GANZ sicherzugehen, müßtest Du hier in Verbindung mit einem ANDEREN Plattenspieler DIESELBE Schallplatte testen. Äußerst wichtig ist hier aber: Unbedingt beim SELBEN Lautstärkepegel testen!!!!)

Allgemeine Anmerkung:
Wenn verschiedene Plattenspieler miteinander verglichen werden, ist FOLGENDES zu beachten:
Die KAPAZITÄT des Phono-Kabels bestimmt bei Magnet-Tonabnehmern (in Verbindung mit der Eingangskapazität des Phono-Vorverstärkers) DEN FREQUENZGANG!!!
Hier wird also immer mit einer Art "Ansatz-Resonanz" "gearbeitet" (Grundprinzip: Parallelschwingkreis, bestehend aus der Tonabnehmerspule parallel zur Kabelkapazität und parallel zur Eingangskapazität des Phono-Vorverstärkers).
Genauer: Bei der Resonanzfrequenz erfolgt eine Pegel-ANHEBUNG.
(Hier entscheidet sich also, ob etwas "eher sanft" oder "eher giftig" klingt. Die beteiligten KAPAZITÄTEN bestimmen also den (frequenzmäßigen) "ORT der Pegel-Anhebung" ("Ort"bezieht sich also auf die HÖHE der Frequenz.).
Und:
Unterschiedliche Eingangs-Impedanzen bestimmen den "GRAD der Anbhebung" (bzw. wirken "bedämpfend")("Grad" bezieht sich auf den PEGEL im Bereich der Anhebung):
100kOhm (geringe Bedämpfung) 47kOhm (mittlere Bedämpfung, Normwert), 22kOhm (stark bedämpft))

Obiges habe ich aus folgendem Grund erwähnt:
Abhängig von der "Konstellation der beteiligten Kapazitäten" können unterschiedliche Plattenspieler eventuelle Störgeräusche unterschiedlich prägnant wiedergeben (und zwar abhängig davon, ob die resonanzbedingte Pegelanhebung gerade in einem "ungünstigen Bereich" erfolgt.).

Übrigens:
Normalerweise werden in der "Analog-Szene" solche "gemeine" "mikroskopische Hochpegel-Tests" NICHT durchgeführt, weil es meistens besser ist, wenn man gewisse Dinge nicht weiß.
(Schallplatten sind ja, von den technischen Spezifikationen und den "prinzipbedingten Problemen" her betrachtet, ein "äußerst schwindliges Konstrukt". Man muß sie einfach lieben.)

Herzliche Grüße
Christian Böckle
CyberSeb
Inventar
#131 erstellt: 29. Jul 2008, 21:45
Hallo Christian,

vielen Dank für Deinen interessanten Beitrag. Ich weiß, dieses Geräusch ist sehr leise, aber es stört (mich jedenfalls). Du siehst, ich verlange dem Universum wirklich einiges ab (vermutlich zu viel!), da das Gerät sonst wirklich exzellent ist. Dirk hatte mein Gejammer auch schon "belächelt", es sei so leise.

Fairerweise muss man sagen, dass man dieses Geräusch bei anderen Geräten gar nicht hören würde. Jeder Treibradler läuft lauter, auch streuen Riemen-Antriebe mit ihrem schnellaufenden Motor mehr Störgeräusche ein, als der hier.

Noch ein paar Anmerkungen:

- Die Aufnahme ist ein "Zusammenschnitt" mehrerer Leerrillen Man hört das Geräusch eigentlich durchgängig ...
- Mein Dual 491 erzeugt dieses Geräusch nicht (gleicher Tonabnehmer, gleiche Platte, ähnliche Kabelkapazität)
- Das Geräusch klingt auf allen Platten (so es denn auftritt) gleich charakteristisch

Fazit für mich: es kommt vom Plattenspieler!

Vielleicht sind meine Testmethoden ein wenig realitätsfremd, da gebe ich Dir Recht.

Vielleicht probiere ich das mit dem Kaugummi doch noch

Ach, ich gehe jetzt einfach Musik hören.

Danke nochmal, Christian!



Gruß
Sebastian


[Beitrag von CyberSeb am 29. Jul 2008, 21:45 bearbeitet]
Matthias_M!
Stammgast
#132 erstellt: 24. Sep 2008, 01:03
Moin, moin,

um ein paar Vergleichs-Ergebnisse (und ein paar eigene Erkenntnisse) zusammen zu fassen:

V472 - Telefunken
TT412, nt405 - Telefunken (?)
T715, V716 - Südfunk Apparatebau
VT895 - Schneider
M-A1000, M-CD1000, M-T1000, M-D1000 - Grundig Performing Arts
Dynamics System HiFi 2500 - GoldStar (Verstärker: Test 2/82 "mangelhaft")
Serien 6000/6600 und 7500SL - Funai
CT2307/2337 (Audio 11/80) - entwickelt von Telefunken, gebaut von Funai
F2002/FT2002 = Micro DQ44 (Stiftung Warentest 8/83 "gut")
F2001/F2010 = Micro DQ44 in abgespeckter Laufwerksversion
F2091 (F2092?) = Laufwerk Micro DD 23 mit unbekanntem Tonarm.
Serie 8000 - Otaki
Serie 5000 - Rotel (?)

In einer grade ausgelaufenen Ebay-Anzeige wurde eine unbezeichnete Universum-Anlage angeboten, die dem Schneider Team 6030 zu entsprechen scheint. (Witzig: Das größere Team 6070 verkaufte Neckermann als Palladium Super Tower)
Anfang der Neunziger gab es weitere Universum von Grundig, zum Beispiel einen CD-Receiver und eine Midi-Bausteinreihe (analog zu Fine Arts und Dual).

Übrigens mögen diejenigen, die hier von gescannten BDAs, Katalogseiten etc. berichten bitte daran denken, die auch an Wegavision weiter zu leiten, damit wir alle etwas davon haben.

Tschüß, Matthias
fibbser
Inventar
#133 erstellt: 09. Okt 2008, 09:36
Hi @ All,

hat sich bezüglich der Universum Homepage/Forum was Neues getan?

Bin selbst "stolzer" Besitzer einer Goldstar , baugleich der 2500 Dynamics-Serie.

Verstärker und Tuner funktionieren soweit einwandfrei (bis auf defekte "wide"-Lampe), nur das Tape muckt...

Schalte ich es ein, gehen beide Pegelanzeiger sofort auf Vollausschlag und ich höre ein Brummen..

Würde mich freuen, wenn da was wäre, die dudeln schließlich jeden Tag bei mir und ich bin auch recht zufrieden damit.

[img=http://img363.imageshack.us/img363/9793/dsc00145of6.th.jpg][img=http://img363.imageshack.us/images/thpix.gif]

Universale Grüße
Volker
fibbser
Inventar
#134 erstellt: 09. Okt 2008, 09:39
so, das zweite Bild:

highfreek
Inventar
#135 erstellt: 09. Okt 2008, 16:53

fibbser schrieb:
Hi @ All,

hat sich bezüglich der Universum Homepage/Forum was Neues getan?

Bin selbst "stolzer" Besitzer einer Goldstar , baugleich der 2500 Dynamics-Serie.

Verstärker und Tuner funktionieren soweit einwandfrei (bis auf defekte "wide"-Lampe), nur das Tape muckt...

Schalte ich es ein, gehen beide Pegelanzeiger sofort auf Vollausschlag und ich höre ein Brummen..

Würde mich freuen, wenn da was wäre, die dudeln schließlich jeden Tag bei mir und ich bin auch recht zufrieden damit.

[img=http://img363.imageshack.us/img363/9793/dsc00145of6.th.jpg][img=http://img363.imageshack.us/images/thpix.gif]

Universale Grüße
Volker


Das Problem hatte ich auch mal bei einen Dual C-830.
Im Gerät gab es einen Schiebeschalter, der von Aufnahme zur Wiedergabe schaltet. Nachden ich diesen mit Balistol Öl geflutet hatte war das Brummen weg und das Tape funktionierte 1 A!

Eventuell klappt das auch bei Dir !

gruß
fibbser
Inventar
#136 erstellt: 09. Okt 2008, 17:11
Hmmmm,

das könnte schon sein.

Zuletzt nach ca 3Mon (unbenutzt) ging es am Anfang. Wiedergabe alles ok.

Als ich einen Versuch machte aufzunehmen, fing es wieder an. Ich weiß nur nicht, ob bei drücken der Aufnahmetaste oder bei Pause...

Muss doch mal aufschrauben. Mal kucken, heute nightshift, morgen will ich unbedingt an den Dual 1249 ran....am WE, wenn ich den Popo hochkriege...

Hat noch jemand Ideen...?

Gruß
Volker
Matthias_M!
Stammgast
#137 erstellt: 07. Nov 2008, 00:09
Moin, moin,

weiter oben wurde die Verwandschaft der Serie 5000 zu Rotel angedeutet: Da Rotel nichts selber baut, käme damit nicht Inkel (R.O.C.) als Hersteller in Betracht?

Übrigens hat sich der Senator VT314 (http://wegavision.pytalhost.com/senatorVT314/) als Loewe-Opta ST-250 entpuppt.

Tschüß, Matthias
fibbser
Inventar
#138 erstellt: 07. Nov 2008, 00:38
Ach, das hatte ich ja ganz vergessen

Ich hatte mir Kontakt WL besorgt, zweimal pf pf gemacht und die Tasten bewegt, Wiedergabe funzt jetzt, Aufnahme nur auf einem Kanal . Ich denke aber, ich war zu sparsam mit dem Spray, wie gesagt war nur zweimal pf pf. Hätte sollen eher zweimal pffff pffff machen. Jetzt stehts wieder an seinem Platz und das rausholen, abklemmen, aufschrauben, pfff pfff machen und vor Allem es wieder an seinen Platz stellen, Genick verrenken im Dunkeln schaffen, da nur 2 Hände...mal sehen, wann ich einen neuen Versuch mache

Gruß
Volker
Ardenne
Hat sich gelöscht
#139 erstellt: 09. Dez 2008, 15:26
Hi,

weiß jemand über dessen Verwandschaft etwas genaueres?

Kopfhörer von Universum

fibbser
Inventar
#140 erstellt: 09. Dez 2008, 17:12
Hoppla, falscher Thread, sorry


[Beitrag von fibbser am 09. Dez 2008, 17:13 bearbeitet]
mediahead
Ist häufiger hier
#141 erstellt: 08. Mai 2009, 15:19
Nur so am Rande: Aus mehreren Quellen habe ich Mitte der 80er erfahren, dass fast alle Dreher, sofern sie nicht von ausgewiesenen Spezialisten a la Technics, Micro, Pioneer, Kenwood etc. kommen, von CEC (Chuo Denki) gebaut wurden.

Selbst National/Technics hat angeblich bei CEC im Auftrag entwickeln(!) und fertigen lassen. Am Weltmarkt für Laufwerke hatte CEC wohl mal einen Herstellungsmarktanteil von bis zu 50%!!! Wessen elektrische Bauteile in einem Dreher stecken (Motoren, Armsteuerung, Netzteile, Kabel etc.) ist dabei ziemlich unerheblich, da diese auch von CEC wiederum zugekauft wurden. Solche Bauteile wurden und werden nach wie vor fröhlich zwischen den Unternehmen hin und her verkauft. Besonders große Konzerne mit hoher Fertigungstiefe und/oder -breite (wie Matsushita, Mitsubishi, Sony) liefern da viel zu.

Die jeweilige Markenidentität ist - zumindest ein Stück weit - eine feine Marketing-Illusion.

Aber: So what? Wir lieben unsere Spezis trotzdem, oder?
UniversumFan82
Inventar
#142 erstellt: 21. Jun 2009, 14:11
Moin an alle Universum-Fans!

Hat sich ja zu einem interessanten Threat entwickelt, aber das Vorhaben zur Universum-Homepage hat sich wohl verlaufen, vom Themenersteller ist ja lange nichts mehr gehört worden.

Habe in den letzten Wochen zwei weitere Geräte unter dem Namen Universum erworben. Es handelt sich um die bereits viel diskutierten Micro-Seikis F2001 (Halbautomat) und F2002 (Vollautomat). Allerdings habe ich nicht die Preise gezahlt, die in letzter Zeit dafür schon geboten wurden seit bekannnt wurde, dass es sich wohl um Micros handelt. Der F2002 hat mich 26 Euro gekostet und ist in gutem Zustand, läuft einwandfrei nur auf 45U/min schwankt er im Quartzbetrieb. Der Fehler und dessen Behebung wurde hier schon beschrieben, habe nur noch keine Zeit gehabt. Ansonsten braucht er nur mal eine Politur der Haube und etwas Gehäusereinigung, sogar die Nadel im originalen AT-System ist noch ok.
Für den F2001 habe ich zwar 51 Euro gegeben, die ist er aber auch wert. Er ist quasi wie neu, keine Kratzer in der Alublende und selbst Wischspuren auf der Haube sind Mangelware. Dazu läuft er wie am ersten Tag, egal ob manuell oder Quartzbetrieb. Einen baugleichen(?) F2010 habe ich ja schon seit 1982 (!) im Dauerbetrieb.
Mir sind da nun ein paar minimale Unterschiede der schwarzen Geräte (F2001 + F2002) zu meinem silbernen F2010 aufgefallen. Der silberne F2010 besitzt als einziger die Bezeichnung System 7500SL, hat eine Getönte Haube und die gefederten Gerätefüsse sind in Kunststoffschalen in der Bodenplatte etwas versenkt eingelassen. Die beiden schwarzen besitzen keine Serienbezeichnung, haben eine klare Haube und die Füsse sind direkt auf die Bodenplatte geschraubt, dadurch stehen sie etwas höher.

Bei keinem der drei Geräte konnte ich die bereits hier im Forum angesprochenen Nebengeräusche (Rappeln, Surren, Brummen) feststellen, egal wie und wo ich die Kabel auch verlege oder an welchem Verstärker (Universum, Telefunken, Kenwood) die Dreher angeklemmt sind.
Beitrag ist so ähnlich auch in einem anderen Thread.

Viele Grüße,
Manfred
bulletlavolta
Stammgast
#143 erstellt: 21. Jun 2009, 20:09
Ich besitze auch einen Universum System 6000 Direct Drive Plattenspieler. Allerdings steht hinten auf dem Sticker F2082. Der Dreher sieht aber genau so aus wie der in diesem Beitrag abgebildete F2092.
UniversumFan82
Inventar
#144 erstellt: 21. Jun 2009, 22:31
@ bulletlavolta

Das F2082 ist die Modellbezeichnung des Plattenspielers, an der Front steht dann bei denmeisten Universum-Geräten aus der Zeit die Bezeichnung welchem Anlagensystem das jeweilige Gerät zugeordnet war, in diesem Fall also dem System 6000. Der F2092 gehört auf jeden Fall zu den besseren Geräten, die unter dem Namen Universum vom Versandhaus Quelle vertrieben wurden.

Gruß,
Manfred
Mr._Universum
Stammgast
#145 erstellt: 21. Jun 2009, 23:12
Hallo,

F2082 und F2092 sind weitgehend identische Modelle, jeweils mit Direkt Antrieb. Sie gehören zum Universum System 6000. Ich habe beide Geräte hier und habe den Unterschied noch nicht identifizieren können.

Gruß,

Hansi
bulletlavolta
Stammgast
#146 erstellt: 22. Jun 2009, 21:23
Besten Dank euch beiden!
UniversumFan82
Inventar
#147 erstellt: 14. Jul 2009, 13:42
Moin an alle Universum-Freunde ,

habe vor ein paar Tagen in der Bucht einen kompletten 7500SL-Turm für unter 80 Euro ersteigert und gestern erhalten. Die Freude war groß, als sich der Verstärker als das erste Modell V2315 (Raumklang) entpuppt hat, da der Verkäufer nur von 4 LS-Anschlüssen und Stereo geschrieben hatte. Nun habe ich also endlich auch die Raumklang-Version. Ansonsten handelt es sich um den passenden Tuner T2314, das Tapedeck CT2317 und den Plattenspieler F2010. Alle Geräte sind voll funktionstüchtig, sogar alle Lämpchen sind intakt, nur die Nadel vom Dreher (Originalsystem AT13) hat es hinter sich, aber davon habe ich immer eine in der Schublade, weil ich seit 1982 einen F2010 im Dauerbetrieb habe. Der optische Zustand ist ebenfalls gut, die Frontplatten alle wohnzimmertauglich und die Haube vom Dreher hat die üblichen Kratzer und Wischspuren, aber keine Risse oder Absplitterungen. Auch waren die Geräte alle recht sauber, nicht aus einem spakigen Keller gezogen oder aus dem Hühnerstall.

Interessant finde ich, dass dieser F2010 einen Plattenteller mit schwarzem Rand hat wie z.B. der F2095, bisher kannte ich das Modell nur mit silbernem Rand. Gab es den so, oder ist er wohl getauscht? Außerdem besitzt der Dreher Cinch-Anschlüsse, aber nicht nachträglich angepfuscht sondern komplette Verkabelung mit angegossenen Steckern. Da es den meines Wissens aber nur mit DIN gab, wird das wohl nachträglich fachmännisch umgerüstet sein. Der Sinn ist mir allerdings nicht klar, da die Anlage ja so komplett war - ausschließlich in DIN ausgelegt.
Das ist dafür der erste Dreher aus dieser Universum-Serie, der am Verstärker ein leichtes Brummen erzeugt - wahrscheinlich wegen des Adapters durch den die Masseleitung, die beim Cinch ja lose nebendran ist, nicht weitergeführt wird. Ich werde ihn wohl wieder auf DIN umrüsten , da ich zu 90% nur Geräte mit DIN in Betrieb habe, Ausnahme sind CD- und DVD-Player.

Nun habe ich noch eine Frage zum Verstärker: Da ich bisher nur den Stereoverstärker V2315A besaß und auch nur dazu die Anleitung besitze, möchte ich gerne wissen, welchen Spezifikationen die Raumklangboxen haben sollten und ob es damals von Universum entsprechende Teile gegeben hat?
Falls einer eine Anleitung hat, wäre ich über einen pdf-Scan sehr dankbar.

Einen F2095 habe ich auch ersteigert, der ist noch im Zulauf. Weiß jemand, wer den gebaut hat, die F2001/2010, F2001 sind ja offensichtlich von Micro Seiki, der F2095 ist zwar optisch total anders, hat aber den gleichen Teller und die Quartzsteuerung. Könnte das eine F2002 mit anderem Tonarm und Optik sein? Ist der einer Universum-Serie zuzuordnen oder nur einfach das Topmodell zu seiner Zeit gewesen, ähnlich wie der F2002?

So, genug gequatscht, jetzt seid Ihr dran, bin schon gespannt. Melde mich sicher wieder wenn der F2095 da ist.

Viele Grüße und ,
Manfred
UniversumFan82
Inventar
#148 erstellt: 17. Jul 2009, 19:56
Moin, da bin ich wieder.

Der F2095 ist angekommen, leider in miesem Zustand, hat wohl mal eine Dusche bekommen und ist nicht ordentlich trockengelegt worden. Überall Rost im Inneren. Außerdem war er nicht ordentlich verpackt, der Teller hat sich gelöst, das Stroboprisma geköpft (konnte ich reparieren) und ordentlich Kratzer in der Haube erzeugt, ein Wunder, dass sie noch ganz ist und der Tonarm nicht verbogen wurde.
Wie durch ein Wunder dreht er im Quartzbetrieb absolut gleichmässig und ruhig auf beiden Geschwindigkeiten, nur für den manuellen Betrieb müssen die Potis gereinigt werden. Die Startautomatik macht deutliche Geräusche. Da er gut spielt, will ich ihn behalten und verhandel gerade mit dem Verkäufer über einen realistischen Preisnachlass. Hat jemand Unterlagen (Anleitung, Serviceunterlagen) und den originalen Neupreis für mich. Oder hat jemand so einen schon mal zerlegt und kann gute Tips geben, da ich ihn zur Reinigung und Entrostung wohl total zerlegen muss.
Konnte übrigens ein paar original AT13-Nadeln (keine billigen Nachbauten) ergattern, so dass der Betrieb meiner Universum DD-Armada weiter gesichert ist.

Viele Grüße und ,
Manfred
Blue-moon
Neuling
#149 erstellt: 31. Jul 2009, 14:46
Hallo allerseits,
ich habe einen halbautomatischen Direktgetriebenen VinylPlayer "Universum System 8000 F086" als Dachbodenfund geschenkt bekommen.Den Tonarmlift wieder in Instandgesetzt,die Gummiefüsse werde ich noch neu anfertigen, da ausgelutscht, sonst alles gecheckt, scheint soweit jetzt auch alles i.o.
Leider fehlt die Orginalnadel,das System ist ein ADC "made in USA",sieht nach viereckigem Einschub für die Nadel aus.Leider keine weitergehende Beschreibung vorhanden.Mit der Lupe zu lesen, ist eingeritzt (1)G 2(1)08 bzw.7G2708.

Jetzt meine Frage:
Habe hier gelesen, daß ein XLM MK III System Orginal verbaut worden ist, da ich noch nicht genau weiss wie und ob ich den Player nutzen werde, und da mein Techniksplayer SL-B3 mir eigentlich reicht,was genau für eine Nadel kommt da rein?
Oder hat jemand eine Kostenkünstige Adresse für Komplettes Orginalsystem,denn 115€ sind mir ehrlich gesagt im Moment bei ungewisser Nutzung etwas zu viel.

Über hilfreiche Antwort wäre ich echt froh, da ich denke daß das bestimmt kein schlechter Player ist, auch wenn Universum draufsteht.
UniversumFan82
Inventar
#150 erstellt: 31. Jul 2009, 16:12
Hallo Blue-moon,

wenn in Deinem Player das originale System verbaut ist, müsste das die passende Nadel dazu sein:
ADC-XLM

Der Dreher ist es sicher wert erhalten zu werden. Quelle hat unter dem Techniknamen Universum in den 70er und 80er- Jahren recht hochwertiges Zeug von namhaften Herstellern verkauft. Da die 8000er Serie zu den Top-Serien von Universum gehört, ist der F-086 sicher auch ein gutes Gerät.

Solltest Du ihn loswerden wollen, nenne eine Preisvorstellung, aber werf die Originalteile nicht weg, auch wenn ausgelutscht.

Viele Grüße,
Manfred
killnoizer
Inventar
#151 erstellt: 31. Jul 2009, 20:11
off topic , sorry :

Das Universum macht sein Ding .
( Björk )
Mr._Universum
Stammgast
#152 erstellt: 01. Aug 2009, 01:23
Hallo,

über diesen Dachbodenfund hätte ich mich auch gefreut!
Ein schönes und gleichzeitig sehr seltenes Gerät, welches ebenfalls unter der Bezeichnung BSR Quanta 700 verkauft wurde.

Dass die Gummifüße an dem Gerät marode sind, scheint nach 30 Jahren normal zu sein. Das war an meinen F086 auch der Fall.

Werksseitig war in jedem Fall das ADC-XLM MkIII an diesem Plattenspieler montiert. An meinem System findet sich der Schriftzug "ADC" auf der Rückseite des Systems, oberhalb der Anschlussstifte. Ebenso sollte auf der Headshell der ADC-Schriftzug von oben zu sehen sein.

Da wir hier endlich wieder einmal das Universum System 8000 erwähnen, an dieser Stelle ein Foto vom System inklusive des Plattenspielers (auch hier mit neuen Füßen):


Gruß,

Hansi


[Beitrag von Mr._Universum am 01. Aug 2009, 01:40 bearbeitet]
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