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Neue Shure Inears: SE846! 4 Treiber, 3 Wege

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outstanding-ear
Gesperrt
#212 erstellt: 23. Dez 2013, 14:43
Naja. Dürfte wohl extrem individuell sein. Abmischen mit einem IEM wäre für mich jedenfalls ein Unding. Ich hätte dann ständig 20dB zu viel Höhen im EQ. Ich habe auch noch keinen IEM gehört, der gegen einen guten Bügler einen Stich machen konnte. Bass/Mitten ja, aber Hochton? Never! Jeder DT von Beyerdynamic ab 770 aufwärts zeigt allem, was unter 500€ zu haben ist, die lange Nase. Die Messungen des Shure deuten ja auch eindeutig darauf hin. Bei Customs ab 1000€ mag es vielleicht anders aussehen, aber deren "Kurven" sehen auch nicht viel eindrucksvoller aus. Aber es wäre zumindest wünschenswert. Und wir wollen den Begriff "Profi" bitte nicht überstrapazieren. "Experten" war nicht umsonst mein persönlich präferiertes Unwort der letzten Jahre.
peacounter
Inventar
#213 erstellt: 23. Dez 2013, 14:51
nein, der begriff "profi" dient nur der abgrenzung zm hobbyisten.
leute, die ihren lebensunterhalt damit verdienen eben....
Soundwise
Inventar
#214 erstellt: 23. Dez 2013, 16:27

hmt (Beitrag #204) schrieb:
Und nein, ein IEM für 200 € der so gut klingt wie ein HD600 oder k701? Never, ausser man gewöhnt sich dran, aber wenn man die mal aufsetzt weiss man genau was fehlt.


Leider muss ich hier zustimmen. Ich habe schon einiges an Zeit und Geld ins Thema In-Ear investiert. Ich habe bereits deutlich mehr als 100 Modelle gehört in allen Preisklassen und mein Fazit heute ist: Ich bin eher ein bißchen enttäuscht. Was da immer viel geschrieben wird auf Head-Fi und wie die Vergleiche immer positiv ausfallen - ich kann das alles nicht so ganz nachvollziehen.
Ein guter Over-Ear für ein paar 100 Eur klingt für mich, heute, immer noch deutlich besser als all die Referenz-Modelle von JH, Fitear, Earsonics und der ganze Rest. Die mögen ja in vielen Kriterien optimiert sein, aber sie klingen für mich nicht so natürlich wie ein guter Over-Ear. Ich weiß nicht mal, worum es eigentlich geht - ist es Timbre, Decay ...was weiss ich.
Annäherungen an den guten Klang von Over-Ears hab ich bis jetzt auch nur in Hörern mit dynamischen Treibern gefunden - ich nenne mal Sennheiser IE800 oder KEF M200 - zu empfehlen auch nur mit Einschränkungen.

Naja im Prinzip war mein In-Ear-Reise bis jetzt eher ernüchternd. Meistens hab ich dann doch nur für Hörbücher zu In-Ears gegriffen und fürs Musikhören erst wieder zu Over-Ears. Ich bin mir aber in einem Punkt sicher: in ein paar Jahren wird's den Sound bei In-Ears geben, den ich und auch andere suchen. Das Kapitel Kopfhörer ist Jahrzehnte alt, das Kapitel In-Ear erst ein paar Jahre. Die Firma UM hat ja heuer einen Multi-Dynamische-Treiber IEM rausgebracht (Tragekomfort nur für Masochisten, nur so nebenbei) - die Treiber dafür mußten sie selber entwickeln, weil es von namhften Herstellern keine gab ! Das sagt alles - da kommt noch viel mehr !



Oje, der arme Shure SE846 Thread. Naja, für den scheint sich eh fast niemand zu interessieren


[Beitrag von Soundwise am 23. Dez 2013, 16:35 bearbeitet]
HuoYuanjia
Hat sich gelöscht
#215 erstellt: 23. Dez 2013, 17:33

Soundwise (Beitrag #214) schrieb:
Naja im Prinzip war mein In-Ear-Reise bis jetzt eher ernüchternd. Meistens hab ich dann doch nur für Hörbücher zu In-Ears gegriffen und fürs Musikhören erst wieder zu Over-Ears.

Ich kann auch nicht genau sagen warum, aber bei mir ist es anders herum. Filme mit Over-Ear, Musik ausschließlich mit In-Ear.
Da ich auch noch nie ein optimal ausgerichtetes Zimmer hatte, habe ich selbst zuhause die Lautsprecher nur an, wenn jemand mithören möchte.

Ich glaube es liegt daran, dass ich gerne zur Musik nachdenke oder träume - oft mit geschlossenen Augen, fast immer in mich gekehrt. Da irritiert mich "großer" Sound von außen fast schon wieder - da ist sogar ein COP oder DT880 zu groß. (Und ja, wenn ich mit geschlossenen Augen im Bett liege, kommt auch mit In-Ears live-Feeling auf.)
Und egal was OE behauptet, für mich kann kein 770, 880 oder 990 so kleine Details und aufdeckende Textur im Bass bieten wie einige IEMs die ich hier habe.

Deswegen habe ich von Anfang an behauptet, dass man IEMs und Fullsize nicht vergleichen kann. Es ist Verwendungszweck oder Sensibilisierung/ Gewöhnung entscheidend. Wer da mit "Fakten" oder "ist so" kommt, ist aus meiner jetzigen Sicht - basierend auf meiner bisherigen Erfahrung (ich hatte mind. genau so viele Fullsize wie In-Ears hier) - engstirnig. Ich kann eure Sicht auch nachvollziehen, blende aber nicht alles andere aus.
Provisorium
Stammgast
#216 erstellt: 23. Dez 2013, 17:43
Ich finde InEars klingen direkter und ein bisschen mitreißender und das mag ich sehr gerne. Wahrscheinlich liegt's auch am jeweiligen Modell, aber meine Bügelkopfhörer nutze ich am liebsten, wenn ich entspannen möchte und meine InEars, wenn's mal knallen soll.
Einen eindeutigen Favoriten habe ich aber gar nicht, wobei ich InEars schon praktischer und universeller finde.
outstanding-ear
Gesperrt
#217 erstellt: 23. Dez 2013, 18:41

Und egal was OE behauptet, für mich kann kein 770, 880 oder 990 so kleine Details und aufdeckende Textur im Bass bieten wie einige IEMs die ich hier habe.


Egal was Du behauptest, für mich kann kein IEM auch nur im Ansatz einen so feinen und ausgeprägten Hochtonbereich bieten. Von der Darstellung rede ich da noch gar nicht. Gewöhnung ändert übrigens nichts am Übertragungslimit der BA-Treiber.


OE schrieb:
Bass/Mitten ja, aber Hochton? Never!


Ich dachte immer, wer schlecht hört, kann wenigstens gut sehen. Oder war es umgekehrt?
Soundwise
Inventar
#218 erstellt: 23. Dez 2013, 18:53

outstanding-ear (Beitrag #217) schrieb:
Egal was Du behauptest, für mich kann kein IEM auch nur im Ansatz einen so feinen und ausgeprägten Hochtonbereich bieten. Von der Darstellung rede ich da noch gar nicht. Gewöhnung ändert übrigens nichts am Übertragungslimit der BA-Treiber.

Bei BA hab ich noch nie richtig feine Höhen gehört. Probier mal den KEF M200 - der hat wirklich feine Höhen. Auch kein Vergleich mit E10 oder MH1C.


[Beitrag von Soundwise am 23. Dez 2013, 19:02 bearbeitet]
outstanding-ear
Gesperrt
#219 erstellt: 23. Dez 2013, 19:58

Bei BA hab ich noch nie richtig feine Höhen gehört


Doch, schon. Aber im Pegel -10dB. Huo hat aber vollkommen recht, wenn er sagt, das man beide Arten nicht direkt vergleichen kann. Ich höre im Bett auch am liebsten IEs und das nicht nur wegen des Komforts. Das Ohr kalibriert sich im Rahmen des Möglichen. Gerade wenn man ganz entpsnnt im Bett liegt und nur noch der Musik lauscht, können IEs wirklich faszinieren. Und wenn man vom IE auf einen eher neutralen Bügler wechselt, ist man erst mal entsetzt über dessen Hochtonpegel. Als hätte man sich Oropax rausgepuhlt. Das dauert erst mal, bis die Umstellung erfolgt. Umgekehrt legt sich ein fetter Vorhang davor. Allerdings haben mir SE535, FA3 und PS200 und andere im Bass/Grundton besser gefallen. Vielleicht, weil sie eben dort wuchtiger, ausgeprägter klingen, ohne aufzudicken. Aber ab 1,5 KHz wird es problematisch. Beide Systeme können trotzdem problemlos nebeneinander existieren. Eine Grundsatzdebatte bringt da auch gar nichts. Ich möchte weder auf das Eine, noch auf das Andere verzichten müssen.

Aber für mich wird es wohl keine Stangenware mehr geben. Ich habe da alles ausgereizt und der SD3 hat mir gezeigt, das auch in dieser Preisklasse bestenfalls Wasser zum Kochen verwendet wird. Also bleibt letzten Endes nur die benutzerspezifische Variante. Der neue Shure ist zumindest von den Messdaten her eine herbe Enttäuschung! Gerade von dem hatte ich mir sehr viel versprochen, als bekennender SE535-Fanatiker.
HuoYuanjia
Hat sich gelöscht
#220 erstellt: 24. Dez 2013, 04:27

Eine Grundsatzdebatte bringt da auch gar nichts. Ich möchte weder auf das Eine, noch auf das Andere verzichten müssen.



[Beitrag von HuoYuanjia am 24. Dez 2013, 09:57 bearbeitet]
M_i_c_h_a_e_l
Stammgast
#221 erstellt: 24. Dez 2013, 10:24
Zum Preis:

Man nehme als Beispiel mal das iPhone 5. Das kostet an Teilen 130 Euro. Verkauft wurde es für 680 Euro.

ABER, man ziehe davon Entwicklungskosten, Personalkosten, Marketing, Transport, usw. ab.

Ich bin der Meinung, dass aufgrund der hohen Stückzahlen der Preis dennoch viel zu hoch ist.

Solange es Menschen gibt, die das trotzdem kaufen, wird es immer Produkte in diesen Preisklassen geben, die vielleicht weniger innovativ sind, dafür aber besser vermarktet.

Zu den Shure... also das Gehäuse, zumindest die Grundform, gibt es ja schon... und die Elektronik war ja eigentlich auch schon vorhanden. Für das bißchen Plastik und Elektronik soviel bezahlen? Nein, Danke. Die SD3 kosten die Hälfte und sind vermutlich "besser". Ich denke da wird die Marktstellung ausgenutzt. Es geht auf jeden Fall auch günstiger...

Ich hatte mir bei einer Logitech Aktion die TripleFi10 für glaub ich 120 Euro gekauft. DAS war ein guter Preis! Ich denke, dass grundsätzlich ALLE Preise der InEars überteuert sind. Ja, auch Fischer Amps und Co. Auch wenn die Teile in D entwickelt und produziert werden, denke ich, dass die Preise etwas überzogen sind. Der Markt für solche Produkte ist eben da. Und es macht sich eben schick, wenn jemand der behauptet audiophil zu sein einen 1000 Euro Hörer im Ohr hat. Irgendwo hört es für mich aber auf.


[Beitrag von M_i_c_h_a_e_l am 24. Dez 2013, 10:26 bearbeitet]
outstanding-ear
Gesperrt
#222 erstellt: 24. Dez 2013, 10:34
Wobei ich für mich persönlich sagen muß, das ich das Preisleistungsverhältnis beim FA3 für angemessen halte, relativ gesehen, jedenfalls. Metallgehäuse, leicht zu öffnen und somit zu einfach reparieren und zu pflegen, super Kabel, und klanglich trifft er bei mir ins Schwarze. Wobei ich mir immer noch nicht sicher bin, ob man mir nicht aus Versehen den FA3-XB verpackt hat. Meine eigenen Messungen lassen darauf schließen und würden auch die Diskrepanz zwischen mir und Huo in Bezug auf den FA3 erklären.

Ich glaube aber auch, das Shure mit dem Neuen nur auf einen fahrenden Zug aufspringen wollte, um den Gewinn zu maximieren. Denn die Reviews, auch in Übersee, sind - bis auf die üblichen Schwurbler - ziemlich eindeutig, wie auch die Messungen. Begeisterung scheint aber ein SE535 auszulösen, der wohl nur für den asiatischen Markt vorgesehen ist (LE-Version). Dieser soll mit den Kritikpunkten des Stangen-535ers aufräumen, in Form eines hörbar erweiterten Höhenspektrums. DAS wäre MEIN Hörer!!
BangkokDangerous
Stammgast
#223 erstellt: 24. Dez 2013, 10:48

M_i_c_h_a_e_l (Beitrag #221) schrieb:
...


Wow, Du verquirlst jetzt aber jede Menge Argumentationsstränge miteinander...

iPhone, Shure, SD3, Triple.fi... - letztendlich wird die Aussage teurer=besser im Zusammenhang mit KH und In Ears nicht funktionieren. Jeder setzt sich eine finanzielle Schmerzgrenze, die er/sie bereit ist auszugeben. Und wenn jemand für sich festetslle, dass ihm der neue Shure neue klangliche Perspektiven eröffnet, die Kohle hat, dann ist das ok.

Bspw. hatte ich frisch den HE-400, war total begeistert und habe dann den HD-800 bei Jan Meier gehört und war kurz davor, zuzuschlagen - bis der Verstand eingesetzt hat und der HE-400 weiterspielen darf...

Und die Diskussion In Ears vs. KH: für mich persönlich situationsabhängig - ich hatte die UERM bereits bestellt als mir mein Arbeitgeber eröffnet hat, dass ich hier Niederlassungsleiter werden soll. Bedeutet: viel mehr Büro, wesentlich weniger Dienstreisen und somit waren In Ears raus. Zuhause über den HE-400 und wenn ich mal unterwegs im Flugzeug oder Hotel bin dann DT 1350/M3, weil mir das persönlich reicht.
BangkokDangerous
Stammgast
#224 erstellt: 24. Dez 2013, 10:50

outstanding-ear (Beitrag #222) schrieb:
Begeisterung scheint aber ein SE535 auszulösen, der wohl nur für den asiatischen Markt vorgesehen ist (LE-Version). Dieser soll mit den Kritikpunkten des Stangen-535ers aufräumen, in Form eines hörbar erweiterten Höhenspektrums. DAS wäre MEIN Hörer!! :)


Meinst Du den hier: http://www.shure.com...-isolating-earphones
outstanding-ear
Gesperrt
#225 erstellt: 24. Dez 2013, 10:57
Ja, genau den meine ich. Und in rot sieht der auch noch zum Anbeißen aus. Mit Erdbeergeschmack?
BangkokDangerous
Stammgast
#226 erstellt: 24. Dez 2013, 11:03
Ich hatte den im Mai in Hongkong gehört und war mir nicht wirklich sicher, inwiefern der sich vom "normalen" 535 unterscheidet. Einschränkend muss ich sagen, dass ich den 535 nie besessen habe (ein Wochenende lang gehört) und es in dem Laden in HK suboptimale Bedingungen waren.
M_i_c_h_a_e_l
Stammgast
#227 erstellt: 24. Dez 2013, 11:44

BangkokDangerous (Beitrag #223) schrieb:
Wow, Du verquirlst jetzt aber jede Menge Argumentationsstränge miteinander...


Keine Ahnung, was Du damit meinst. Ich habe eben wie fast jeder hier eine Meinung zu dem Thema


outstanding-ear (Beitrag #222) schrieb:
Wobei ich für mich persönlich sagen muß, das ich das Preisleistungsverhältnis beim FA3 für angemessen halte, relativ gesehen, jedenfalls. Metallgehäuse, leicht zu öffnen und somit zu einfach reparieren und zu pflegen


Ja, schade, dass der FA-3E (XB) kein zu öffnendes Gehäuse hat. Wäre sicher möglich gewesen. Aber für mich bietet der Hörer auch ein gutes Preis- / Leistungsverhältnis, im Vergleich zu anderen In Ears.


outstanding-ear (Beitrag #222) schrieb:
Ich glaube aber auch, das Shure mit dem Neuen nur auf einen fahrenden Zug aufspringen wollte, um den Gewinn zu maximieren.


Sehe ich genauso.


[Beitrag von M_i_c_h_a_e_l am 24. Dez 2013, 11:47 bearbeitet]
hmt
Inventar
#228 erstellt: 24. Dez 2013, 12:35
Wenn man sich an die eigenwillige Darbietung der IEMs gewöhnt hat gibt es offenbar einige, die so Gewohnheitstier sind, dass sie nichts anderes mehr wollen. Mit dem was der Produzent aber ursprünglich mit der musik darstellen wollte und selbst gehört hat, hat das aber dann wenig zu tun. Ich persönlich schaffe es auch mich nach ein paar minuten an meine FA3 zu gewöhnen, aber setze ich meinen Bügel auf bin ich trotzdem jedes mal geheilt. aber gut, manche mögen ja auch beats und wollen nichts anderes weil der bass fehlt. Und einige stehen wohl auf den eher mittigen und miniaturartigen und immer leicht topfigen klang der IEMs. Ist das irgendwann meine Referenz fehlt natürlich was beim bügel und der gute Übertragungsbereich nach oben stört nur.
Tob8i
Inventar
#229 erstellt: 24. Dez 2013, 12:50
Was ist eigentlich dein Problem? Du bezeichnest hier alle als uneinsichtige Fanboys, die In-Ears mögen. Wenn jemand technische Ahnung oder Erfahrung in der Musikbranche hat, kommst du mit irgendwelchen komischen Argumenten und beendest sie mit so tollen Aussagen wie "Punkt" oder "Case closed". Warum schreibst du dann überhaupt in einem In-Ear Thread, wenn die Dinger für dich so schlecht sind?

Ich wiederhole mich da einfach noch mal. Lautsprecher, Kopfhörer und In-Ears sind unterschiedliche Systeme und jedes hat eigene Vorteile und Schwächen. Ich kenne keinen Lautsprecher oder Kopfhörer mit einem so schnellen und präzisen Bass wie so manche meiner In-Ears. Natürlich habe ich habe wirklich schon einiges gehört. Dafür brauche ich manchmal einfach das räumliche Gefühl meiner Lautsprecher, auch wenn sie sonst nicht so gut sind. Mir geht es teilweise sogar genau anders. Weil ich viel mit meinen guten In-Ears höre, gefallen mir meine Kopfhörer wie der K701 und DT880 nicht mehr so sehr. Der K701 hat eine zu unnatürliche Räumlichkeit und der DT880 klingt vergleichsweise schlecht auflösend, etwas verhangen und ist zu langsam im Bass. Aber das ist natürlich sicher alles nur Einbildung und ich rede mir ein, dass meine In-Ears das besser machen. Ohne die Ohrmuschel geht ja laut deinem unumstößlichen Wissen gar kein richtiger Klang.


[Beitrag von Tob8i am 24. Dez 2013, 12:51 bearbeitet]
hmt
Inventar
#230 erstellt: 24. Dez 2013, 12:56
Ja, wo mit schnelligkeit im Bass und Auflösung hantiert wird ist die Einbildung nicht ganz fern.
Kleiner Tip: schnell soll bass per definition nicht sein. Und Auflösung ist auch klar definiert als maximal auflösbarerer frequenzbereich. Ist die zu niedrig, passiert ab einer bestimmten Frequenz nichts mehr. Wer also meint, dass ein IEM besser auflöst bildet sich was ein. Einbildung ist ja in hifigefilden nichts unübliches, ebenso das beharren auf die eigene verkurbelte wahrnehnung.
Tob8i
Inventar
#231 erstellt: 24. Dez 2013, 13:04
Wo kann man denn die Weißheit so toll mit Löffeln fressen, wie du es scheinbar getan hast? In meinem Studium scheinbar nicht. Jahrelange Erfahrung in der Musikbranche bringt wohl leider auch kein richtiges Wissen. Punkt.
HuoYuanjia
Hat sich gelöscht
#232 erstellt: 24. Dez 2013, 13:37
@hmt: Bei sehr vielen Aufnahmen (Rock & Pop) ist übrigens bei 8-10kHz Schluss. Darüber ist keine Information mehr vorhanden. Bitte berichtigt mich, falls das nicht stimmt, aber das habe ich "drüben" besonders oft zur Verteidigung von Shure gelesen.

Das gilt natürlich nicht für dich, weil du ausschließlich hochwertige Aufnahmen der Klassik und Jazz hörst. Deswegen ist dir völlig zurecht aufgefallen, dass bei In-Ears folgende Instrumente gar nicht wiedergegeben werden können und somit aus der Musik verschwinden: Flöte, Oboe, Klarinette, Pikkolo und Violine. Die können tatsächlich nur mit Bügelkopfhörern wiedergegeben werden. Das ist sehr ärgerlich und ich dachte tatsächlich meine 4 Jahreszeiten-CD wäre eine Übungs-CD und beinhalte nur die Trommelspur. Zum Glück habe ich mit meinem DT880 verglichen, wo das Orchester plötzlich wieder vollzählig war.

Deine Weisheit und Erfahrung ist bestimmt auch mit dem Alter gereift. Verrate mir doch bitte noch wie alt du bist, denn ich habe hier eine schöne Grafik wo das durchschnittliche Hörvermögen über die Jahre grafisch dargestellt ist. Erst ab 30 kann man nämlich Töne über 15 kHz hören und erst ab 40 Jahren bis 20 kHz. Um wirklich in den vollen Klanggenuss zu kommen, sind in der Regel mindestens 47 Menschenjahre nötig, denn erst dann hört der Mensch linear von 20 Hz bis 20.000 Hz. Vielleicht habe ich deswegen noch nicht erkannt, dass IEMs kastriert sind.
sicknote
Stammgast
#233 erstellt: 24. Dez 2013, 13:41

hmt (Beitrag #230) schrieb:
... ebenso das beharren auf die eigene verkurbelte wahrnehnung.....


Was du ja hier nicht machst als Einzigster.


hmt schrieb:
Ich kenne keinen Musiker, der IEMs zum abmischen oder abhören nutzt, weil einfach nicht für den Zweck gemacht.


Ich kenne keinen Musiker/Tontechniker der überhaupt einen Kopfhörer, sei es ein Bügel- oder in Ear Kopfhörer, zum abhören bzw. abmischen benutzt. Klar mal zum gegenhören aber nie um ernsthaft einen Mix zu erstellen.
Allgemeiner68er
Inventar
#234 erstellt: 24. Dez 2013, 13:58
Vielleicht sollten wir den Thread umbenennen!
Dieselrocker
Inventar
#235 erstellt: 24. Dez 2013, 14:20
Ach was. Ist nur die alljährliche vorweihnachtliche Krisendiskussion. Ich lese da immer wieder gerne mit.
M_i_c_h_a_e_l
Stammgast
#236 erstellt: 24. Dez 2013, 16:01
Vielleicht gibts zu dem Thema mal einen extra Thread, dann können diese "Anschuldigungen" mal wissenschaftlich entkräftet werden

Ansonsten weiß ich jetzt, dass ich nur noch wenige Jahre vor mir habe, um den vollen Musikgenuß abzubekommen

Könnte nur noch mein Tinnitus sein, der mich davon abhält
seha308
Ist häufiger hier
#237 erstellt: 25. Dez 2013, 22:42
Ihr seid hier ja nicht gerade begeistert von den SE846. Oben wurde geschrieben, dass viele Reviews von drüben, außer den Schwurblern (Beitrag 222), "ziemlich eindeutig" sind, gemeint ist "schlecht" oder "enttäuschend". Für mich stellt sich gar nicht so sehr die Frage, Bügelkopfhörer oder Inear, denn da ich zu 90% sowieso nur im Zug höre, sind Inears für mich sowieso die bessere Wahl. Jetzt wundert es mich doch, dass die SE846 hier nicht so gut wegkommen, wobei ich festgestellt habe, dass die hier anscheinend noch keiner gehört hat. Aber mich würde mal interessieren, ob das mit diesen ziemlich eindeutigen Reviews auch per Links belegt werden kann. Ich habe nämlich bisher ausschließlich sehr positive Reviews gefunden, hier mal fünf Links:

http://www.head-fi.o...i-vs-the-shure-se846

http://www.forbes.co...hure-se846-review/2/

http://www.amazon.co...TF8&showViewpoints=1

http://www.earphones...phone-solutions.html

http://www.pcmag.com/article2/0,2817,2427656,00.asp

Mir ist es prinzipiell auch egal, ob sich Shure hier was dazuverdienen will, und ob sie die Dinger prinzipiell auch für ein paar Hunderter weniger hergeben könnten. Es soll bei mir eine einmalige Anschaffung sein, damit ich viel Spaß haben kann auf dem Weg zur Arbeit. Da ich sowieso keine Boxen oder sonstige Kopfhörer zu Hause habe, kommt es hier aufs Geld nicht an, ich will einfach was sehr gutes, damit mal Ruhe ist. Lieber einmal teuer gekauft als dreimal billig. Jetzt lese ich aber doch weiter oben, dass vielleicht die SE535LTD besser wären als die SE846? Bitte nochmals um Aufklärung und vor allem bitte mal Links zu den negativen Reviews (siehe Beitrag 222 von Outstanding Ear).

Danke + Viele Grüße
seha308
Provisorium
Stammgast
#238 erstellt: 25. Dez 2013, 23:50

seha308 (Beitrag #237) schrieb:
Es soll bei mir eine einmalige Anschaffung sein, damit ich viel Spaß haben kann auf dem Weg zur Arbeit. Da ich sowieso keine Boxen oder sonstige Kopfhörer zu Hause habe, kommt es hier aufs Geld nicht an, ich will einfach was sehr gutes, damit mal Ruhe ist. Lieber einmal teuer gekauft als dreimal billig.

Das kann ich grundsätzlich sehr gut verstehen, aber teuer muss nicht zwangsläufig besser sein und Deinem Hörgeschmack entsprechen. Gerade Multi-BA's wie der SE846 können, müssen aber nicht zwangsläufig faszinieren. Hast Du denn überhaupt schon einmal einen InEar mit mehreren Treibern probiert? Und welche Quelle möchtest Du denn gerne nutzen? Die sollte bei Multi-BA's nämlich möglichst eine Ausgangsimpendanz nahe 0Ohm haben, sonst kommt es zu unerwünschten Frequenzgangverbiegungen. Grundsätzlich halte ich es für sinnvoll, zunächst einen Tester zu probieren. Gerade, wenn man bereit ist soviel Geld auszugeben. Bei der Investitionssumme, die Du bereit bist auszugeben, hast Du quasi freie Auswahl unter den Universal InEars. Da würde ich mich nicht nur auf einen Hörer versteifen.
hmt
Inventar
#239 erstellt: 26. Dez 2013, 01:13

sicknote (Beitrag #233) schrieb:

hmt (Beitrag #230) schrieb:
... ebenso das beharren auf die eigene verkurbelte wahrnehnung.....


Was du ja hier nicht machst als Einzigster.


hmt schrieb:
Ich kenne keinen Musiker, der IEMs zum abmischen oder abhören nutzt, weil einfach nicht für den Zweck gemacht.


Ich kenne keinen Musiker/Tontechniker der überhaupt einen Kopfhörer, sei es ein Bügel- oder in Ear Kopfhörer, zum abhören bzw. abmischen benutzt. Klar mal zum gegenhören aber nie um ernsthaft einen Mix zu erstellen.


Jop, das wird mit monitoren gemacht. Allerdings liegen auch überall KHs herum, eben zum Abhören. IEMs nutzt da keiner. Einen KH aufsetzen um mal zu schauen, wie es da klingt ist aber immer drin.
seha308
Ist häufiger hier
#240 erstellt: 26. Dez 2013, 06:08

Provisorium (Beitrag #238) schrieb:
Hast Du denn überhaupt schon einmal einen InEar mit mehreren Treibern probiert? Und welche Quelle möchtest Du denn gerne nutzen?


Habe noch nie einen InEar mit mehreren Treibern probiert! Das Problem ist, ich weiß nicht genau wo ich einen Shure testen kann. Bei Amazon testen finde ich moralisch nicht zu rechtfertigen. Bei mp4audio könnte ich mir einen (allerdings keinen Shure) zum Testen bestellen. Aber wie gesagt, ich möchte ja bei Shure bleiben.

Als Quelle würde ich mir einen Fiio X3 kaufen, habe momentan noch einen Ipod. Würde dann nicht mehr mp3 hören, sondern unkomprimiertes Format.

Ich würde mir alternativ auch einen StageDiver 2 oder 3 kaufen, die sollen ja laut diesem Forum auch gut sein (oder war es nur der übliche Anfangs-Hype?), jedoch lege ich sehr hohen Wert auf Top-Isolation und da geht nichts an Shure vorbei. Das Problem bei den SD2/3 ist, dass da nur Silikonaufsätze mitgeliefert werden und es wohl keine perfekt passenden Complys dazu gibt.


[Beitrag von seha308 am 26. Dez 2013, 06:09 bearbeitet]
Provisorium
Stammgast
#241 erstellt: 26. Dez 2013, 08:22
Also die Isolation empfinde ich bei den StageDivern wirklich 1A! Da hast Du wirklich Ruhe, wenn Du die im Ohr hast. Und die Comply T400 passen meines Wissens sehr gut auf SD2/3. Na ja, den SE846 kenne ich halt nicht und kann Dir deshalb nix zum Klang sagen, aber besonders der SD2 macht in meinen Ohren sehr viel richtig und da möchte ich Dir wirklich empfehlen den mal zu probieren - ist halt auch sehr viel günstiger. Multi-BA's neigen meiner Meinung nach zu einer eher nüchteren Wiedergabe und das muss man mögen, deshalb würde ich unbedingt erstmal einen Testen bevor ich soviel Geld bezahle. Das geht auch problemlos mit Deinem iPod! Ich habe für mich z.B. herausgefunden, dass ich dynamische Treiber lieber mag...Da geht nur probieren über studieren. Allein die Tatsache, dass der SE846 das Topmodell des Herstellers ist und am teuersten, heißt nicht unbedingt, dass das auch der Hörer ist, der Dir am besten gefällt. Den SD2 mag ich z.B. viel lieber als den SD3.

Ich hoffe und wünsche Dir, dass Du die für Dich richtige Entscheidung triffst!
peacounter
Inventar
#242 erstellt: 26. Dez 2013, 09:21

hmt (Beitrag #239) schrieb:
Jop, das wird mit monitoren gemacht. IEMs nutzt da keiner.

Warum heißen die dann wohl "in-ear-MONITOR"?
Marketing?
hmt
Inventar
#243 erstellt: 26. Dez 2013, 13:44
Für die Bühne. Schrieb ich doch.
peacounter
Inventar
#244 erstellt: 26. Dez 2013, 20:00
ich gebe zu, das war polemisch.
und natürlich ist der haupteinsatzzweck für in-ears im professionellen bereich die bühne.

aber du schriebst in post #201
Ich kenne keinen Musiker, der IEMs zum abmischen oder abhören nutzt....
und da kann ich mich nur wiederholen: ich kenne VIELE die das auch im studio tun.
und zwar z.t. sehr hochkarätige musiker insbesondere in musikrichtungen, wo es auf die nuancen ankommt (also z.b. schlagzeuger im jazz mit feindynamischem besenspiel).


[Beitrag von peacounter am 26. Dez 2013, 20:01 bearbeitet]
Speyerer
Ist häufiger hier
#245 erstellt: 03. Jan 2014, 14:35
Wird der Hörer wohl auf der Frankfurter Musikmesse zu testen sein???
Ich würde da schon mal gerne reinhören.

Aber mit meinen JH13 bin ich sowas von zufrieden das es wohl nur beim testen bleibt.#
hmt
Inventar
#246 erstellt: 04. Jan 2014, 22:39

HuoYuanjia (Beitrag #232) schrieb:
@hmt: Bei sehr vielen Aufnahmen (Rock & Pop) ist übrigens bei 8-10kHz Schluss. Darüber ist keine Information mehr vorhanden. Bitte berichtigt mich, falls das nicht stimmt, aber das habe ich "drüben" besonders oft zur Verteidigung von Shure gelesen.

Das gilt natürlich nicht für dich, weil du ausschließlich hochwertige Aufnahmen der Klassik und Jazz hörst. Deswegen ist dir völlig zurecht aufgefallen, dass bei In-Ears folgende Instrumente gar nicht wiedergegeben werden können und somit aus der Musik verschwinden: Flöte, Oboe, Klarinette, Pikkolo und Violine. Die können tatsächlich nur mit Bügelkopfhörern wiedergegeben werden. Das ist sehr ärgerlich und ich dachte tatsächlich meine 4 Jahreszeiten-CD wäre eine Übungs-CD und beinhalte nur die Trommelspur. Zum Glück habe ich mit meinem DT880 verglichen, wo das Orchester plötzlich wieder vollzählig war.

Deine Weisheit und Erfahrung ist bestimmt auch mit dem Alter gereift. Verrate mir doch bitte noch wie alt du bist, denn ich habe hier eine schöne Grafik wo das durchschnittliche Hörvermögen über die Jahre grafisch dargestellt ist. Erst ab 30 kann man nämlich Töne über 15 kHz hören und erst ab 40 Jahren bis 20 kHz. Um wirklich in den vollen Klanggenuss zu kommen, sind in der Regel mindestens 47 Menschenjahre nötig, denn erst dann hört der Mensch linear von 20 Hz bis 20.000 Hz. Vielleicht habe ich deswegen noch nicht erkannt, dass IEMs kastriert sind. ;)



Falsch. Einfach mal zb von linkin park burn it down hören und in einem spektrum analyzer anschauen. Das ist sogar über 15 KHz eine Menge dabei. Deine plumpe ironie kannst du dir übrigens sparen, im unrecht bist du nämlich trotzdem. Einfach mal ein paar bekannte songs hören und ein spektrum analyzer anschalten und weniger spekulieren und wünschen. Und dass du dort drüber gelesen hast, dass es anders sein soll wundert mich nicht, bei den ganzen Fanboys und Esoterikern. Falsch ist es trotzdem.
Wenn man aber natürlich ewig mit irgendwlechen verkurbelten IEMs hört und nicht mal seinen Blick erweitert merkt man irgendwann nicht mehr, dass da ein kleines bisschen air fehlt. Ich merke es, vor allem deshalb, weil ich meine IEMs nur unterwegs benutze und sehr oft zu hause mit equipment höre, welches air eben wiedergeben kann. Und ja, man braucht es nicht UNBEDINGT. Ein IEM für 800€, dem dieses i-tüpfelchen fehlt ist aber peinlich. Denn für den preis kann man einfach erwarten, dass da mehr kommt.
Allgemeiner68er
Inventar
#247 erstellt: 05. Jan 2014, 13:46
Mittlerweile sind sie auch bei thomann gelistet.
Speyerer
Ist häufiger hier
#248 erstellt: 06. Jan 2014, 14:38
Fürs iPhone gibt es einen Frequenzsimulator, da kann man mal hören wie weit man welche Signale hören kann.

Bei mir ist es so das ich Sinus nur bis 15000kHz höre, Ein Blocksignal jedoch bis 20kHz es macht dem Ohr aber keine Freude da oben.

Aber interessant ist das schon mal zu wissen.
robodoc
Inventar
#249 erstellt: 06. Jan 2014, 17:41

Ich kann auch nicht genau sagen warum, aber bei mir ist es anders herum. Filme mit Over-Ear, Musik ausschließlich mit In-Ear.

Ich misch das je nach Lust und Laune. Generell würde ich dagen, dass Kopfhörern den In-Ears (noch) überlegen sind. Es spricht aber mittlerweile viel für In-Ears und wenn ich die Entwicklung sehe, werden die Konzepte in einigen Jahren sind nicht mehr viel tun. Shure hin Shure her, worum gings hier eigentlich
spalk
Schaut ab und zu mal vorbei
#250 erstellt: 03. Feb 2014, 00:58
Man das ist ein Tread, Seitenweise wird über dies und das diskutiert aber über das Hauptthema den SE846 wird nur gemutmaßt. Ich habe diesen jetzt bestellt und werde ein kurzes Hörempfinden hier abgeben. Zur Zeit habe ich folgende zu Hause damit Ihr auch wisst mit welchen ich den Shoure SE846 vergleiche.
AKG K 3003
Sony MDR EX 1000
Sennheiser IE 800
Bose QuietComfort 20i Acoustic Noise

cao
spalk
Schaut ab und zu mal vorbei
#251 erstellt: 07. Feb 2014, 01:20
Die Shure SE 846 sind bei mir angekommen. Für einen Kopfhörer ist es ein schweres Päckchen. Das Auspacken ist nicht so leicht, da die Verpackung nichts zum öffnen besitzt ohne das man diese kaput macht. Gesagt getan, irgendwie muss man doch zu den Teilen kommen. Es kommt noch eine schwarze Schatulle mit einem Magnetverschluss. Darin ist ein Staubtuch eine durchsichtige Schatulle mit Schnapverschlüssen wo die Öhrhörer drinnen sind. Eine zweite schwarze schatulle mit den Zubehörteilen und im Deckel in einem Fach eine dürftige schwarz weis Bedienungsanleitung.
Offnen ohne Beschädigung der Verpackung nicht möglichSchatulleSchatulle1Schatulle2Schatulle3Schatulle4Schatulle5Schatulle6Schatulle7Verpackung0Verpackung1Verpackung2

Eins vorweg, ich bin kein Musik Guru, ich höre nicht jede Nuance exakt heraus. Ich habe aber Ansprüche bei Ohrhörern die über 1000 Euro kosten, da gibt es für mich keine Kompromisse was die Qualität der Teile und den Klang betrifft. Auch die Verpackung ist ein Teil der Qualität die der Kunde erhält und da schneidet Shure schon mal schlecht ab. Es ist einfach alles unordentlich in Plastik verpackt worden. Die Zubehörteile sind komplett zerquetscht.
Schatulle8Schaumstoffstöpsel

Das einsetzen der Ohrhörer war für mich nicht so einfach. Ich habe sicher 10 min herumgetüftellt bis ich es so geschaft habe, dass diese halbwegs angenehm sitzen. Eine Beschreibung wie man das macht sucht man in der Bedienungsanleitung vergeblich. Also um 1000 Euro währe das angebracht.
Schure Bedienungsanleitung0Schure Bedienungsanleitung1Schure Bedienungsanleitung2Schure Bedienungsanleitung3Shure Bedienungsanleitung

So Die Orhörer eingesetz. Das Kabel an mein Samsung SM-P605 angeschlossen und eingeschaltet. Nun was soll ich sagen, bei Köpfhörer um über 1000 Euro erwartet man sich ein Klangfeuerwerk oder dergleichen. Meine Hoffnung hat sich nicht erfüllt. Die Kopfhörer klingen sehr ausgewogen, die Höhen und Tiefen werden klar und unverzerrt dargestellt. Der Bass ist nicht besonders Dynamisch. Laut Bedienungsanleitung gibt es Austauschbare Rörchen die den Bass und das Klangbild Verändern, ob zum guten oder schlechten werde ich gleich sehen. Ausgeliefert werden die Shure Inears SE846 mit einem Blauen Rörchen. Bedeutet Neutral oder Ausgewogen. Ich habe das Schwarze als nächstes eingesetzt. Die Basswiedergabe wird leicht angehoben, was aber schon etwas zuviel des guten ist. Die weisen bringen gar nichts, da wird der klang ganz flach und emotionslos.
Klang Rörchen zum AuswechselnKopfhörer GeöffnetKopfhörer0Kopfhörer1Kopfhörer2Kopfhörer3Kopfhörer4Kopfhörer5Kopfhörer6Kopfhörer7Kopfhörer8Kopfhörer9

Nach ca.15 Minuten musste ich die Orhörer herausnehmen, da mir die Ohren durch das Hardplastik und den Kabelanschluss derart zu schmerzen angefangen haben, dass ein Musikhören nicht mehr möglich war. Ich habe an dem Bild mit eingesetzten Kophörern die Stellen markiert an denen der Ohrhörer ungemein unangenehm zu Tragen ist. Ich bin nicht über eine Stunde Dauerhören gekommen. Was noch sehr läßtig war das die Kabel sehr stärrig sind und die Geräusche bis in den Kopf übertragen werden wenn man im Bett liegt und sich bewegt. Um 1000 Euro darf so etwas nicht sein, da muss alles, aber wirklich alles 1a sein! Das muss und kann sich Jeder Kunde erwarten, nicht nur erhoffen. Schure scheint das egal zu sein.
Schmerzende druckstellen nach 15 Minuten TragenUnangenehmes zu starres Kabel

Verglichen habe ich die Schure mit den Bose QuietComfort 20 Acoustic Noise Cancelling Headphones Android um 253 Euro.
Den Bose IE2 Audio Kopfhörer um 85 Euro
Und den TDK von meiner Frau die bei Ihrem Samsung Galaxy Händy dabei waren Preis 35 Euro.
Bose ® IE2 Audio Kopfhörer1Bose IE2 Audio KopfhörerBose QuietComfort 20 Acoustic Noise Cancelling Headphones AndroidBose QuietComfort 20 Acoustic Noise Cancelling Headphones Android1TDK Kofhörer

Den Schlechtesten Klang haben die: Bose QuietComfort 20 Acoustic Noise Cancelling Headphones Android um 253 Euro.
Danach kommen ebenfalls die Bose IE2. Diese sind aber sehr angenehm zu tragen. Bestens auch zum Schlafen geeignet. Die Idee von Bose mit diesen weichen Silikon Flügeln ist schon super.

So nun aber meine größte Überraschung! Ich habe das Lied "Layla unpluged" von "Eric Clapton" auf Spotify mit den TDK um 35 Euro so ca 10x und mit dem Shure SE846 um 1100 Euro inkl. Versand auch so um die 10x mit den schwarzen und den blauen Rörchen angehört. Der Bass kommt bei den TDK angenehmer und räumlicher herüber. Zwar nicht so tief wie bei den Shure, aber einfach harmonischer. Der restliche Klang ist für meinen geschmack änlich. Also es muss niemand über 1000 Euro für Kopfhörer ausgeben, die nebenbei Schmerzen in den Ohren bereiten und das Kabel die geräusche überträgt. Wie am Anfang bereits geschrieben, bei diesem Preis gibt es "kein pardon bezüglich der Qualität". Schur muss da meines erachtens sehr viel nachbessern. Von der Verpackung, dem Plastkgehäuse der Kopfhörer den Geräuscheübertragenden Kabel und auch des Klanges. Wenn meines erachtens ein 35 Euro Kopfhörer auch nur annähernd zum Klang eines 1000 euro Inerhörers wie der SE846 herankommt stimmt die Qualität nicht und ist diesen Preis niemals wert.


[Beitrag von spalk am 07. Feb 2014, 01:27 bearbeitet]
Provisorium
Stammgast
#252 erstellt: 07. Feb 2014, 08:01
Tolles Review von Dir, spalk, vielen Dank. Ich mag das, wenn man gerade heraus mitteilt, was für einen Sache ist und was nicht und man zudem so detailliert und mit tollen Bildern auf etwaige Probleme und Schwierigkeiten eingeht - Kompliment!

Da Du den TDK (wohl ein EB900?) nicht wirklich als unterlegen betrachtest, könnte ich mir vorstellen, dass Du vielleicht (so wie ich auch) generell eher dynamische InEars den Multi-BA's vorziehst? Mit den weißen Röhrchen empfindest Du den Klang des SE846 ja als flach und emotionslos und das ist ein Eindruck, den ich persönlich bei Multi-BA's auch immer wieder habe.

Du hast aber auch geschrieben, dass Du den Sennheiser IE800 besitzt und das ist mein persönlicher Liebling unter den Universal InEars, weshalb mich sehr interessieren würde, wie Du den Sennheiser gegenüber dem Shure einschätzt. Über eine kurze Rückmeldung würde ich mich daher sehr freuen!

Vielen Dank,
Provisorium
peacounter
Inventar
#253 erstellt: 07. Feb 2014, 08:07
1. deine Ohren sehen nicht so ganz kompatibel zu den shure aus.
Da dürfte liegen schwer machbar sein.

2. ba-Hörer klingen für viele Menschen anfangs etwas emotionslos. Das ist nicht so selten. Hast du denn sonst noch mehr Erfahrung mit dieser Technik?
Provisorium
Stammgast
#254 erstellt: 07. Feb 2014, 08:45

peacounter (Beitrag #253) schrieb:
2. ba-Hörer klingen für viele Menschen anfangs etwas emotionslos. Das ist nicht so selten. Hast du denn sonst noch mehr Erfahrung mit dieser Technik?

Meinst Du mich mit dieser Frage? Eher nicht, oder? Weißt doch sicher, dass ich ein hoffnungsloser Dynamiker-Fanboy bin...
Wobei ich da in meinem Post schon bewusst von Universals gesprochen habe...

peacounter
Inventar
#255 erstellt: 07. Feb 2014, 08:53
Nein, ich meinte natürlich spalk.
Yoshi-87
Stammgast
#256 erstellt: 07. Feb 2014, 09:33
Die Verpackung war bei SE535 schon nicht mehr das Wahre, allerdings dehnen sich alle Zubehörteile auch wieder in die richtige Form, dauert nur etwas.
Aber wie kommt man bei 999€ InEar auf 1100€?

Leider scheinst du Pech mit den Ohren zu haben bzw. die SE846 sind einfach viel zu groß. Bei mir passen die SE535 ganz gut, ob die SE846 auch passen würden weiß ich allerdings nicht. Aber ich werde wohl auch nicht mehr so viel in InEar investieren.

Der Bass beim TDK wird wohl, so vermute ich mal, etwas verwaschen sein. Der Bass bei Shure ist sicher präziser und wohl auch härter, das kann auch gerne mal sehr unangenehm sein und bei billigen IE angenehmer klingen.
hmt
Inventar
#257 erstellt: 07. Feb 2014, 09:34

Provisorium (Beitrag #252) schrieb:
Tolles Review von Dir, spalk, vielen Dank. Ich mag das, wenn man gerade heraus mitteilt, was für einen Sache ist und was nicht und man zudem so detailliert und mit tollen Bildern auf etwaige Probleme und Schwierigkeiten eingeht - Kompliment!

Da Du den TDK (wohl ein EB900?) nicht wirklich als unterlegen betrachtest, könnte ich mir vorstellen, dass Du vielleicht (so wie ich auch) generell eher dynamische InEars den Multi-BA's vorziehst? Mit den weißen Röhrchen empfindest Du den Klang des SE846 ja als flach und emotionslos und das ist ein Eindruck, den ich persönlich bei Multi-BA's auch immer wieder habe.

Du hast aber auch geschrieben, dass Du den Sennheiser IE800 besitzt und das ist mein persönlicher Liebling unter den Universal InEars, weshalb mich sehr interessieren würde, wie Du den Sennheiser gegenüber dem Shure einschätzt. Über eine kurze Rückmeldung würde ich mich daher sehr freuen!

Vielen Dank,
Provisorium



Mit flach ist wahrscheinlich der oft eher mittenbetonte Klang vieler BA-Systeme gemeint. Ich habe da auch schon einige gehört und im Vgl. zu dynamischen OnEars oder Lautsprechern fiel mir das auch imemr auf, auch wenn es unterschiedlich stark ausgeprägt war. Ein Interessanter Vergleich wäre ja der zwischen den 535ern und den 846ern gewesen, da ich den Verdacht habe, dass die ziemlich ähnlich klingen.
Dieselrocker
Inventar
#258 erstellt: 07. Feb 2014, 11:32

Yoshi-87 (Beitrag #256) schrieb:
Der Bass beim TDK wird wohl, so vermute ich mal, etwas verwaschen sein. Der Bass bei Shure ist sicher präziser und wohl auch härter, das kann auch gerne mal sehr unangenehm sein und bei billigen IE angenehmer klingen.

Tja, da kann man halt nur Mutmaßen. Vielleicht ist der TDK der nächste Budgettip.
manolo_TT
Inventar
#259 erstellt: 07. Feb 2014, 14:45
schade, dass die IEs bei dir nicht ganz passen.trotzdem noch ein paar anmerkungen:

- das review sollte sprachlich überarbeitet werden, auch muss der preis nicht ständig wiederholt werden
- wer erwartet eine BA bei einem KH?
- und warum steigst du mit dem end-of-the-line modell von shure ein anstatt mit dem 535 oder den kleineren?
spalk
Schaut ab und zu mal vorbei
#260 erstellt: 07. Feb 2014, 14:51
Hallo und Danke das euch mein Report gefällt.

Ja es ist der TDK EB900 HiFi InEar-Kopfhörer (Schaumstoff-Ohrstöpsel, geflochtenes Kabel, Hochleistungstreiber) schwarz. Kostet zur Zeit 28,50 Euro

Ich bleibe gerne mit meinem Empfinden bei der Wahrheit und versuche nicht ein Produkt so halbherzig zu Vergleichen, nur um es besser dastehen zu lassen. Schon gar nicht, wenn es bei Ohrhörern mit einem Preis von 1000 Euro geht. Da verzeihe ich keine Fehler, aber das habe ich bereits geschrieben.

Die Schure SE846 Kosteten mir Netto 844,99 Euro. Plus 20% Mehrwertsteuer 169,00 Euro und 4,16 Euro Versandporto. Macht gesamt EUR 1.013,99. Ich habe da in die Falsche Richtung gerundet, Sorry.

Tja also die TDK Klingen schon nicht schlecht, muss ich erlich sagen. War selber Überascht, vor allem um das Geld. Leider scheine ich tatsächlich nicht die geeigneten Ohren für den 846 zu haben, den die Angst vor den Schmerzen beim Aufsetzen der Hörer ist größer als der Musikgenuss. Und Tatsächlich treten diese Schmerzen genau an diesen Stellen immer auf und ich muss diese nach 30 Minuten absetzen, um meine Ohren ausruhen zu lassen.

Ich werde auch noch die Vergleiche vom Sennheiser IE800 und dem Schure SE535 hier ablegen, geht aber nicht gleich, da der Sennheise Verreist ist und ich den Schure erst besorgen muss. Ist der 535 von der Bauform und der Größe gleich wie der SE846? Eventuell weis das Jemand, dann brauche ich diesen gar nicht erst zu Ordern, den meine Ohren vertragen diesen dann ja ebenfalls nicht. Eigentlich dachte ich immer das Iner Kopfhörer für alle Ohren gemacht sein müssen, aber dem ist anscheinend nicht so.

Vom Tragekomfort her sind die Bose schon spitze, wenn der Klang nicht so dumpf und Kraftlos währe, die billigeren sind aber auch hier die besseren.

Zu allerletzt muss ich schon sagen, dass der Schure SE846 vom Klang her sicher der Beste mit den Verglichenen ist keine Frage, aber was ich beanstande ist einfach, dass der Klangunterschied und das Drumherum von einem 30 Euro Stück zu einem 1000 Euro Kopfhörer, nicht nur sagen wir mal gefühlte 30 bis 40% Mehrwert ausmachen darf. Das ich Schmerzen beim Tragen habe, liegt wohl an der Anatomie meiner Ohren, da kann ich Schoure eigentlich gar keinen Vorwurf machen, jemand anders hat das Problem vlt. nicht und das ist schon mal viel Wert. Den Tragekomfort bewerte ich schon mit 30% und der ist bei mir halt sehr schlecht. Aber am besten selber Austesten, eventuell gefällt und passt er ja demjenigen. Ich habe hier nur mein Empfinden und meine Meinung zu dem Teil abgetan, da sehr viel über den Schure hier geschrieben wurde, aber niemand diesen angetestet hat.

Cao


[Beitrag von spalk am 07. Feb 2014, 14:56 bearbeitet]
robodoc
Inventar
#261 erstellt: 07. Feb 2014, 14:59
An den Oberlehrer:


- das review sollte sprachlich überarbeitet werden ...

Ich finde es gut dass hier ein Review (schreibt man übrigens groß) gepostet wurde. Ich kann das verstehen, so wie es ist, auch ohne sprachliche Überarbeitung. Ich bin nicht besonders intelligent, trotzdem krieg ich das hin. Du nicht?


... auch muss der preis nicht ständig wiederholt werden

Der Preis (wird auch groß geschrieben) ist gerade bei dem Produkt ein Alleinstellungsmerkmal und daher wichtig, warum sollte der nicht wiederholt genannt werden. Auch der Klang ist wichtig, regst du dich auf wenn der auch wiederholt beschrieben wird?


- wer erwartet eine BA bei einem KH?



An den Reviewer: Danke für das Review!
spalk
Schaut ab und zu mal vorbei
#262 erstellt: 07. Feb 2014, 15:27
@ robodoc

Danke für Deine Unterstützung! In der Zwischenzeit habe ich gelernt damit zu leben, dass meine Rechtschreibschwäche nach meinem Schlaganfall immer wieder wenn ich irgendwo was schreiben muss beanstandet wird.

@ manolo_TT

Du bist eh noch Human mit deiner Kritik, da wurde ich schon anders abgestraft. Aber wenn ich jedesmal bei Google oder im Duden nachsehen müsste wie ich es richtig schreibe, währe ich heute noch nicht fertig.
Nun den Bericht habe ich geschrieben weil ich zufällig darauf gestoßen bin und festgestellt habe, dass es seitenweise Diskusionen und Fragen zu diesen Hörern gab, aber niemand diesen besitzt oder angetestet hat. Einer muss ja der erste sein.

Zu deiner Frage:"und warum steigst du mit dem end-of-the-line modell von shure ein anstatt mit dem 535 oder den kleineren?"

Darauf gebe ich dir keine Antwort.

Cao
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