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Neue Shure Inears: SE846! 4 Treiber, 3 Wege

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sofastreamer
Inventar
#1 erstellt: 09. Mai 2013, 07:06
shure lässt die katze aus dem sack und präsentiert ihr neues flagschiff: SE846

sdf

1000 $ sind natürlich eine ansage in zeiten eines ue900, stagediver 3, westone 4 und co. wir sind gespannt, was das ding kann. let the battle beginn....

nähere infos:
http://www.earphonesolutions.com/shure-se846.html
chi2
Stammgast
#2 erstellt: 09. Mai 2013, 07:38
AKGs K3003 liess bei den Herstellern preislich offenbar manche Schamgrenze fallen. Naja, schauen wir nach dem wohl unvermeidlichen sechsmonatigen US-Hype, wo der sich einordnen wird.
Tob8i
Inventar
#3 erstellt: 09. Mai 2013, 07:54
Ich würde auch erst mal abwarten, wie der Preis aussehen wird. Wenn der bei den ganzen Gutscheinen von Earphonesolutions mit drin ist, wird er deutlich billiger zu bekommen sein. In letzter Zeit hat Earphonesolutions fast jeden Monat einen größeren Gutschein.

Den Preis finde ich aber sonst auch etwas hoch. Muss man halt mal sehen, wie gut der abstimmbare Klang gelöst ist. Bei der Verarbeitung würde ich jetzt erst mal vom Bild her nicht sagen, dass sie noch besser aussieht als bei den anderen Shure Modellen. Da hat wohl eher wieder mal die Marketingabteilung was hervorheben wollen. Und beim Zubehör sieht es auch eher so aus, als ob viel beigelegt werden sollte, was die anderen Shure Modelle noch nicht bieten.
sofastreamer
Inventar
#4 erstellt: 09. Mai 2013, 09:34
bzgl verarbeitung sind glaube ich die schallröhrchen aus metall
Tob8i
Inventar
#5 erstellt: 09. Mai 2013, 10:05
Ja, aber auch sonst wird da ja mit geworben wie präzise alles gefertigt ist. Sieht jetzt bei den anderen Modellen nicht unbedingt schlechter aus. Ich bin gespannt auf erste Eindrücke. Zum normalen Preis würde ich ihn mir allerdings nicht holen.
frix
Inventar
#6 erstellt: 09. Mai 2013, 10:08
wäre preislich halt schon in der top-liga vieler customs,
die zudem auch noch mehr materialaufwand betreiben.
Lightless
Inventar
#7 erstellt: 09. Mai 2013, 10:37
9ohm Impedanz? Hoffen wir mal dass er nicht ultra-schwer anzutreiben ist.
j!more
Inventar
#8 erstellt: 09. Mai 2013, 12:25
Shure fertigt die Treiber bei diesem Hörer selbst und kauft nicht bei den einschlägigen Lieferanten zu, wie das fast alle anderen machen. Sehr spannend finde ich auch, dass die Klangfarbe ala Phonak durch Filterwechsel verändert werden kann.


[Beitrag von j!more am 09. Mai 2013, 13:01 bearbeitet]
AtratusNex
Stammgast
#9 erstellt: 09. Mai 2013, 13:31
Da wünscht man sich shures Andwort auf den heir 4ai und ue900,
bekommt stattdessen eine zum AKG 3003, sennheiser ie800 und Ultrasone IQ.

Was soll ich sagen , als Liebhaber des se535 bin ich enttäuscht.

Dennoch wahnsinnig gespannt.

Gruß
A.N
HuoYuanjia
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 09. Mai 2013, 17:13
Ich war gemütlich am Dösen als mich ein starkes Beben vom Sofa schmiss. Draußen sind die Kaninchen vor Lärm in ihre Löcher geflohen und die Vögel verstummten. Ein beängstigendes Trommelgewitter ertönte von meinem Mac im Ruhezustand.
Vorsichtig klappe ich den Deckel auf und erspähe den ehrfürchtigsten Hype-Zug dieses Hobbys, von Jude persönlich gezogen.
Ich versuche meine Nachbarn zu beruhigen, aber es hilft nicht. "Der beste IEM" ist gerade geboren und Head-Fi.org ist nicht mehr zu bremsen.
Das wird eine lange Nacht...
sofastreamer
Inventar
#11 erstellt: 09. Mai 2013, 17:53
made my day

ert
HuoYuanjia
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 11. Mai 2013, 07:32
frix
Inventar
#13 erstellt: 11. Mai 2013, 07:44
liest sich wie ein werbetext.
HuoYuanjia
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 11. Mai 2013, 08:33
So wie alle Meinungen bisher. Vielleicht hat chi2 Recht, warten wir mal 6 Monate ab.
(Bis dahin gibt es einen 8fach Multi-BA von Westone, ebenfalls aus Plastik, aber für 1.200 €.)
shure
Stammgast
#15 erstellt: 13. Mai 2013, 12:53
Für alle die des Englischen nicht ganz so mächtig sind ... hier ein paar Infos auf deutsch:
http://shuredeutschl...isolating-ohrhoerer/


Besten Gruß
Soundwise
Inventar
#16 erstellt: 13. Mai 2013, 16:30
Immer diese Wucherpreise.
1 guter BA-Treiber von rennomierten Herstellern kostet ca. 10-15 Eur
1250 $
HuoYuanjia
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 13. Mai 2013, 16:32
Yoshi-87
Stammgast
#18 erstellt: 20. Mai 2013, 21:11
Sehr gut das sie mit dem Röhrchen endlich die Achillesferse des SE entfernen.

Was mich etwas irritiert ist die Farbe und der Name bzw. die Nummer. Diese ist das etwa doppelte vom silbernen SE425, sprich die neue Version des SE425, heißt das es kommt noch ein bronzener SE1070?


Gibt es für die schon einen Veröffentlichungstermin hier bei uns? Der Preis dürfte ja anfangs bei etwa 1000€ liegen. Ich vermute mal das er dann nach einem halben bis einem ganzen Jahr irgendwo zwischen 800-900 liegt.
Skeksis0815
Stammgast
#19 erstellt: 20. Mai 2013, 21:42
Wer sich für 1.000,- € nen InEar von der Stange kauft anstatt sich bei ner kleinen familiären Schmiede nen Custom anfertigen zu lassen nebst Tee, Gebäck und netter Beratung, dem kann man aber auch nicht mehr wirklich helfen.
vanda_man
Inventar
#20 erstellt: 20. Mai 2013, 23:11
Ein Custom für 1000€ muss nicht zwingend (viel) besser klingen wie ein Universal IEM für 300-500€.
Bei Customs geht preislich eben viel für die Personalisierung an das Ohr drauf.
Mag ja sein, dass der dann perfekt an das Ohr angepasst ist, dennoch meckern viele über Komfortprobleme.
Zudem ist der Wiederverkaufswert vergleichsweise gering.

Heißt aber im Umkehrschluss auch nicht, dass dieser 1000€ Shure In-Ear besser als die 300-400€ In-Ears kostet.
Ich denke, dass der Preis viel zu überzogen ist, da hätte ich auf einen Preis von 800€ angesetzt.
Bin mir aber sicher, dass der Preis noch fallen wird.
Allgemeiner68er
Inventar
#21 erstellt: 21. Mai 2013, 00:01
Frag mich, ob man den Dingern nicht wenigstens 'n schönes Metallgehäuse spendieren hätte können, anstatt wieder nur durchsichtiges Plastik
Das gleiche gilt für dieses ewig vermaledeite dicke Kabel. Ein schönes (dünneres) flexibles sauber verarbeitetes Kabel + Metallgehäuse hätte dem Teil auch ein Alleinstellungsmerkmal verpasst. Für 'n Preis von rund 1000,- Euro wäre das wohl sicherlich drin gewesen.
Stattdessen sieht das Ding auch nicht anders aus, als ein SE315
HuoYuanjia
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 21. Mai 2013, 03:06
Die UVP liegt übrigens bei 1.399 $. Saftiger Preis für ein Feature, das den Tiefbass durch einen längeren Schallweg zeitlich vom Rest abtrennt.
Yoshi-87
Stammgast
#23 erstellt: 21. Mai 2013, 04:50

Skeksis0815 (Beitrag #19) schrieb:
Wer sich für 1.000,- € nen InEar von der Stange kauft anstatt sich bei ner kleinen familiären Schmiede nen Custom anfertigen zu lassen nebst Tee, Gebäck und netter Beratung, dem kann man aber auch nicht mehr wirklich helfen.

Wer zahlt schon extra für Tee und Gebäck wenn er Kopfhörer haben will? Kauen stört eh nur den Sound.
Zumal ich, für mich persönlich, sagen muss das die Shure IE perfekt passen, ich glaube nicht das eine weitere Anpassung des Ohrstückes da besseren Sound raus holt.
Nicht das ich die 1000€ wenig finde, die 480 die ich damals für die SE535 ausgegeben habe waren schon sche** viel Geld für InEars. (Zumal danach noch 200€ für einen MP3 Player drauf gingen weil der andere dann brummte)




Allgemeiner68er (Beitrag #21) schrieb:
Frag mich, ob man den Dingern nicht wenigstens 'n schönes Metallgehäuse spendieren hätte können, anstatt wieder nur durchsichtiges Plastik
Das gleiche gilt für dieses ewig vermaledeite dicke Kabel. Ein schönes (dünneres) flexibles sauber verarbeitetes Kabel + Metallgehäuse hätte dem Teil auch ein Alleinstellungsmerkmal verpasst. Für 'n Preis von rund 1000,- Euro wäre das wohl sicherlich drin gewesen.
Stattdessen sieht das Ding auch nicht anders aus, als ein SE315 :(


Na ob das so sinnvoll wäre...? Was ist im Winter wenn es sau Kalt wird? Die InEars werden zwar vom Körper gewärmt aber das Kabel ist Im Winter meist schon nach Sekunden hart wie ein Brett. Ist sicher nicht so angenehm so ein kaltes Teil im Ohr. Hinzu kommt das erhöhte Gewicht, da macht Plastik mehr Sinn, wie ich finde.

Ich hoffe mal das hier jemand einen schönen Vergleichstest mit den momentanen Platzhirschen von Shure, Westone, UW und co macht sobald die IE hier auf dem Markt sind.


Edit:
Ich hätte mal die Beschreibung bei Shure lesen sollen.
Dem SE846 liegen zwei Kabel bei, einmal 152cm und einmal 114cm.


[Beitrag von Yoshi-87 am 21. Mai 2013, 17:14 bearbeitet]
Allgemeiner68er
Inventar
#24 erstellt: 21. Mai 2013, 08:55

Was ist im Winter wenn es sau Kalt wird?

Man könnte die Innenseite gummieren.
Aber trotzdem...ganz ehrlich...bei dem Preis ist mir dieses Plastikteil einfach zu wenig!
outstanding-ear
Gesperrt
#25 erstellt: 21. Mai 2013, 09:20
Holzgehäuse mit besonderen akustischen Eigenschaften kommen erst, wenn das Marketing der Treiberanzahl ausgelutscht ist. Ich finde es auch schade, das Shure kein preisäquivalentes Gehäuse anbietet. Der Preis ist aber so oder so vollkommen indiskutabel. Das sind Fan-Preise, ala Schumacher-Schirmmütze.
AtratusNex
Stammgast
#26 erstellt: 21. Mai 2013, 11:40

outstanding-ear (Beitrag #25) schrieb:
Holzgehäuse mit besonderen akustischen Eigenschaften kommen erst, wenn das Marketing der Treiberanzahl ausgelutscht ist. Ich finde es auch schade, das Shure kein preisäquivalentes Gehäuse anbietet. Der Preis ist aber so oder so vollkommen indiskutabel. Das sind Fan-Preise, ala Schumacher-Schirmmütze.


Bei dem Preis würden Holz oder Metall als Rechtfertigung nicht ausreichen ,
da will ich schon Gold oder Platin haben.... Holz ist billig , Metall häufig auch( z.B Aluminium)
Und dann könnte es auch als Ohrschmuck durchgehen, wofür der Preis wohl weniger angegriffen werden würd.

Man Shure was habt ihr euch nur gedacht .....
Das nachdem fantastischem se535.... So das ich mit richtig auf einen Nachfolger gefreut habe....Warum? Wieso?

Gruß
A.N
Speyerer
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 21. Mai 2013, 13:35
Shure macht doch in der Regel orgentliche Geräte und wenn der Preis so hoch ist wird er auch sicher super klingen. Alle Hersteller sind verzweifelt weil es keine Spulen für CIEM gibt und jetzt hat Shure was dazu entwickelt und gleich patentieren lassen. Das werden die sich auch bezahlen lassen und ich glaube es wird ein genialer Hörer. Nicht für mich, ich stehe nicht auf Subwoofer aber anhören würde ich das Teil sofort.

Just my 5 Cent
Heiko
Yoshi-87
Stammgast
#28 erstellt: 21. Mai 2013, 14:18
Wenn ein Stereo Lautsprecher Paar um die 1000€ kostet ist es noch billig aber bei Kopfhörern ist es teuer...?
Die gleiche Funktion mit gleicher Qualität in etwas viel kleineres zu bekommen macht es normalerweise nicht billig.
Hinzu kommt das High-End InEars nicht so oft gekauft werden wie z.B. Bose oder Beats. Damit hier die Entwicklungs- und Produktionskosten wieder rein kommen muss der Preis entsprechend höher sein.
Wenn Shure es schafft das im IE eigentlich nicht vorhandene Volumen der normalen Lautsprecher zu bekommen sind die Dinger durchaus 1000€ wert.

Btw. finde ich etwas seltsam anmutend das hier immer über Beats und co gemeckert wird aber bei Shure fordert man Metall oder gar Holz(!) als Material, was rein gar nichts mit dem Sound oder der Qualität zu tun hat.


[Beitrag von Yoshi-87 am 21. Mai 2013, 14:19 bearbeitet]
outstanding-ear
Gesperrt
#29 erstellt: 21. Mai 2013, 14:37

Holz(!) als Material was rein gar nichts mit dem Sound oder der Qualität zu tun hat.


Nein, was für eine Erkenntnis. Aber die Industrie braucht unkritische Kunden. Nur so lassen sich die Preistreiberspielchen auch etablieren.
HuoYuanjia
Hat sich gelöscht
#30 erstellt: 21. Mai 2013, 14:58
Hallo Yoshi,

dein Vergleich zu Beats ist genau der springende Punkt. Hier wird nämlich kritisiert, dass minderwertige Qualität erfolgreich teuer verkauft wird.

Shure hat erkannt, dass die Menschen Wert überhaupt nicht mehr einschätzen können. Apple ist berühmt dadurch geworden, dass sie erfolgreich Design verkauft haben. Ja klar kostet der Apple bei günstiger Hardware mehr, weil er intuitiver ist. Das ist immer noch ein Streitpunkt, obwohl der Preisunterschied mittlerweile von den Design-Kopien (unzählige Ultrabooks, z.B.) endlich geringer wird. Für ein iPhone würde jetzt auch keiner mehr 1.000 € zahlen, obwohl das 3GS teilweise für 1.100 € auf eBay weggingen.

Wie ich hier schon angesprochen habe, sind Innovationen doch völlig normal. So gewinnt man den Wettkampf. Aber dann eine kleine Metallschiene für womöglich 900 $ mehr zu verkaufen, weil innovativ, ist einfach nur überheblich.
Es kann natürlich sein, dass in Zukunft alle Köpfe durch Junkfood träge werden, Potential durch weltweit angepassten Bildungsstandards (sprich abgesetzt) nicht mehr erkannt werden kann, oder durch die Monopole großer Weltkonzerne kein Wettkampf mehr möglich ist, aber soweit sind wir hoffentlich doch noch nicht.

Shure legt seinen mobilen Subwoofer auf die Goldwaage. Ohne ihn gehört zu haben, darf ich mir schlecht eine vorab eine Meinung bilden, aber die oberen 0,1% des InEar Markts mit Plastik anzugreifen löst nunmal Verwunderung aus.
Allgemeiner68er
Inventar
#31 erstellt: 21. Mai 2013, 16:39

Yoshi-87 (Beitrag #28) schrieb:
Btw. finde ich etwas seltsam anmutend das hier immer über Beats und co gemeckert wird aber bei Shure fordert man Metall oder gar Holz(!) als Material, was rein gar nichts mit dem Sound oder der Qualität zu tun hat. :.

Dann solltest Du aber auch schauen, wer über Beats und co meckert, und wer von Shure fordert. Das sind nicht dieselben Leute.
Du scherst hier alle über einen Kamm.
Yoshi-87
Stammgast
#32 erstellt: 21. Mai 2013, 17:07

HuoYuanjia (Beitrag #30) schrieb:
Hallo Yoshi,
dein Vergleich zu Beats ist genau der springende Punkt. Hier wird nämlich kritisiert, dass minderwertige Qualität erfolgreich teuer verkauft wird.


Ohne ihn gehört zu haben, darf ich mir schlecht eine vorab eine Meinung bilden, aber die oberen 0,1% des InEar Markts mit Plastik anzugreifen löst nunmal Verwunderung aus.



Und über die Qualität der SE846 kann hier niemand etwas sagen. Das Gehäuse der jetzigen SE425 und SE535 hat, mal abgesehen von dem Röhrchen, eine gute Qualität. Oder etwa nicht?
Die Teile sitzen im Ohr oder sind im Schutz-Case. Plastik macht hier als Material den meisten Sinn.
Wenn der Sound nicht besser oder gar schlechter ist als bei SE535 oder SE425 dann ist jede Kritik angebracht. Aber jetzt nur auf die Teile zu schießen, weil sie aus Plastik sind, wirkt etwas seltsam.
Im Winter wären die Dinger Sau-kalt und würden eventuell sogar noch Ohrentzündungen fördern.
Außerdem würde es sofort Wasser anziehen wenn es an die Luft kommt.
Wie kommt man auf die Idee Metall wäre hier besser? Weil es "hochwertiger" ist? Weil es besser aussieht?

Es sind InEars, da ist es recht egal wie die Dinger aussehen. Designete Kopfhörer machen da schon mehr Sinn, wobei es da darauf ankommt das die Teile bequem und stabil sind.
Wie die Qualität des ganzen ist lässt sich bis jetzt noch nicht sagen. Aus den bisherigen Erfahrungen wissen wir das die mechanischen teile eine gute Qualität haben werden. Jetzt kommt es allein auf Elektronik und Klang an.

Custom inEars sind doch auch aus Kunststoff gegossen und nicht aus Aluminium, Titan oder Gold. Aber hier wird es gefordert, ja grade zu erwartet?
HuoYuanjia
Hat sich gelöscht
#33 erstellt: 21. Mai 2013, 17:27
Du verfehlst den springenden Punkt. Es geht darum zu hinterfragen, warum Shure 3x so viel Geld verlangt wie für den SE535, der optisch sehr ähnlich ist. Dass im Inneren ein paar Rohre aus Metall sind, kann wohl kaum den Preis nach oben geschossen haben.

Das heißt, dass sie plötzlich eine gewaltige Ansage machen, nämlich auf den Preis zurück zu führen, den derzeit besten IEM auf dem Markt haben. Sie haben zwar aktuell mit den SE215 und SE535 zwei Klassiker im Angebot, aber die 1250 $-Ebene ist Neugebiet.

Somit ist alles außer Skepsis ohne viel aussagender Erfahrungen und Vergleiche (Jude zähle ich mal nicht dazu) eine fanatische Haltung zur Firma.
Wir hoffen natürlich trotzdem, dass Shure das Preis-Leistungsgleichgewicht hält, so dass wir alle applaudieren und tatsächlich eine immense klangliche Steigerung bekommen.
Streptomyces
Stammgast
#34 erstellt: 21. Mai 2013, 17:41
Zur Materialwahl finde ich, dass man recht deutlich sehen kann, dass Shure den transparenten Kunstoff vor anderen "hochwertigeren" Materialien gewählt hat, um ihren eye candy mit den sichtbaren Treibern inklusive deren Beschriftung erst möglich zu machen. Damit haben die Freaks und Geeks etwas, um sich jeden Tag ihre Inears anschauen und sich innerlich über die wahnsinnigen technischen Raffinessen freuen zu können.

Ich kann mir schon gut Vorstellen, dass Shure damit bei vielen Leuten mit dem nötigen Kleingeld, aber eventuell eher nur peripherer Beschäftigung mit dem Thema Hifi genau ins Schwarze trifft. Genau bei denen, wo [mehr Treiber] = [besser] bedeutet, Geld eben keine Rolle spielt und CIEMs entweder unbekannt, mit zu viel Arbeit/Zeit verbunden oder schlicht unerwünscht sind.
________________

Wenigstens einem Problem, und zwar mit den angesprochenen labilen Schallröhrchen, hat sich Shure bei diesem Modell angenommen und Metall verbaut.

Abgesehen davon kann ich den Vorrednern nur zustimmen, dass andere Materialien eher fehl am Platze sind.
Vor allem: Holz!? Ich kann mir kein schlechteres Material zur Herstellung von solch kleinen und filigranen Gehäusen vorstellen. Die Materialinhomogenitäten von Stück zu Stück sind viel zu groß, es verschleißt schnell (vor allem wenn es ständig in Kontakt mit Schweiß kommt) und sollte bei so geringen Wandstärken auch nicht stabil genug sein. Und wer sich von Holz "besondere akustische Eigenschaften" erwartet...

An sonsten stimme ich mit vielen hier überein: Egal wie der Shure klingt, der saftige Preis für das Gebotene und die "Innovation" ist schon eine Frechheit. (ohne ihn gehört zu haben natürlich. Oder vielleicht erleben wir ja eine Überraschung und sie sind es klanglich wert... ) Einfache Modellpflege mit überarbeiteten 2- und 3-Wege-Modellen mit entsprechenden Verbesserungen hätte es wirklich auch getan... Aber auch das kann ja noch kommen.
outstanding-ear
Gesperrt
#35 erstellt: 21. Mai 2013, 18:22

Aber hier wird es gefordert, ja grade zu erwartet?


Erwartet wird eine haptische Distanz zum bekannten Röhrchenbrechdesign und etwas mehr Innovation beim Tragekomfort.



Wie kommt man auf die Idee Metall wäre hier besser? Weil es "hochwertiger" ist? Weil es besser aussieht?


Kunststoff ist sicher das Material der Stunde. Aber wenn man mit "Metall" ausschließlich Blei oder Gußeisen in Verbindung bringt, das einem die Mundwinkel nach unten zieht, der kann nur "Extreme" und hat sich nicht mit dem Thema auseinandergesetzt. Davon abgesehen, laufen wohl nur Snobs mit 1000€ teuren IEs durch Wald oder ins Studio.


Und wer sich von Holz "besondere akustische Eigenschaften" erwartet...


Tut keiner. Wäre auch kein Kriterium. Die Kriterien, die für Holz sprechen, liegen auf der Hand. Wenn man natürlich auch hier wieder nur saugenden Preßspan vor Augen hat.... Ein Hybridgehäuse wäre eine Lösung, um Vorteile der Gehäusevarianten zu kombinieren. Das ein Kunststoffgehäuse per se doof ist, sagt ja auch keiner. Wäre auch falsch! Aber wenn sich der verwendete Kunstoff haptisch nicht wesentlich vom spröden Vorgängermaterial unterscheidet, wäre das preisbezogen eine Frechheit.

Und einfach nur einen weiteren Treiber mit einem veränderten Strömungswiderstand zu verbauen und dann im Preis zu verdoppeln, ist, wie Huo im Prinzip schon korrekt gesagt hat, der Versuch, in dem Spiel "Wer verkauft Standard zum höchsten Preis", einen der vorderen Plätze zu belegen.

Ich persönlich halte auch die Preise der Customs jenseits der 1000€ für absoluten Firlefanz, auch wenn diese "Spannensäue" gut für die Konjunktur sind. Und mit jedem neuen "Superhörer", den ich zu hören bekomme, wächst die Erkenntnis, das alles nur Gehype um sehr wenig ist. Wir sind qualitativ längst on top angekommen und nun müssen andere Strategien her, um fehlende Innovationen an den Mann zu bringen. Aber "nur" eine intelligente Abstimmung ist dem leichtgläubigem Konsumenten einfach zu wenig. Da wäre eine Preisverdoppelung nur schwer an den Mann zu bringen. Also müssen verwirrende Expolosionszeichnungen her, die die Neuerfindung des Rades als Wunder verkaufen zu können.

Der neue Shure wäre ein adäquater Nachfolger für den SE535 gewesen. So aber, wird dessen Wert nahezu diskreditiert. Ich stimme Huo daher in allen Punkten zu. Für mich ist das Schönreden der Preistreibereien Fanboygerede. Den Apple-Leuten ist auch nichts zu teuer, egal was für ein "Mist" angeboten wird.
sofastreamer
Inventar
#36 erstellt: 21. Mai 2013, 18:36
ich kenn keinen mist von apple. was meinst du?
Yoshi-87
Stammgast
#37 erstellt: 21. Mai 2013, 19:02

HuoYuanjia (Beitrag #33) schrieb:
Du verfehlst den springenden Punkt. Es geht darum zu hinterfragen, warum Shure 3x so viel Geld verlangt wie für den SE535, der optisch sehr ähnlich ist. Dass im Inneren ein paar Rohre aus Metall sind, kann wohl kaum den Preis nach oben geschossen haben.

Das heißt, dass sie plötzlich eine gewaltige Ansage machen, nämlich auf den Preis zurück zu führen, den derzeit besten IEM auf dem Markt haben. Sie haben zwar aktuell mit den SE215 und SE535 zwei Klassiker im Angebot, aber die 1250 $-Ebene ist Neugebiet.

Somit ist alles außer Skepsis ohne viel aussagender Erfahrungen und Vergleiche (Jude zähle ich mal nicht dazu) eine fanatische Haltung zur Firma.
Wir hoffen natürlich trotzdem, dass Shure das Preis-Leistungsgleichgewicht hält, so dass wir alle applaudieren und tatsächlich eine immense klangliche Steigerung bekommen.

Mir ging es in erster Linie um die Kritik am verwendeten Material.
Wie sollte er denn optisch aufgebaut sein? Das Design ist doch angenehm zu tragen? Und was den Rest der Äußerlichkeiten angeht so schaut da eh keiner hin.
Wir sind mit den Modellen 425 und 535 Klangtechnisch schon sehr weit. Hier gilt wie bei allem im Hig-End Bereich das Gesetz der Abschwächung. Man muss immer mehr investieren um am Ende immer weniger an "Mehr" zu bekommen. Am Anfang ist das einfach, Der Unterschied von 5€ Ear Buds zu 25€ InEar ist recht groß. Aber zwischen 100€ und 200€ ist der Unterschied nicht mehr ganz so groß.

Ich erwarte für das Geld eine entsprechende Steigerung, Wunder erwarte ich allerdings keine. Ob und wann ich mir die kaufe weiß ich auch nicht. Die SE535 funktionieren und bis die nicht mindestens eine Hand voll neutraler Tester in den Ohren hatte gebe ich nicht so viel Geld aus. Das war bei den SE535 nicht anders. Allerdings wurde ich auch da nicht enttäuscht.





JenKucz (Beitrag #34) schrieb:
Einfache Modellpflege mit überarbeiteten 2- und 3-Wege-Modellen mit entsprechenden Verbesserungen hätte es wirklich auch getan... Aber auch das kann ja noch kommen.

Damit bringt man aber niemanden mit SE535 dazu den Nachfolger zu kaufen. Außer der alte gibt den Geist auf.
Die meisten Kunden sitzen stehen eben nicht auf der Bühne oder im Studio sondern sitzen meist in Bus und Bahn.




outstanding-ear (Beitrag #35) schrieb:

Aber hier wird es gefordert, ja grade zu erwartet?


Erwartet wird eine haptische Distanz zum bekannten Röhrchenbrechdesign und etwas mehr Innovation beim Tragekomfort.



Wie kommt man auf die Idee Metall wäre hier besser? Weil es "hochwertiger" ist? Weil es besser aussieht?


Kunststoff ist sicher das Material der Stunde. Aber wenn man mit "Metall" ausschließlich Blei oder Gußeisen in Verbindung bringt, das einem die Mundwinkel nach unten zieht, der kann nur "Extreme" und hat sich nicht mit dem Thema auseinandergesetzt. Davon abgesehen, laufen wohl nur Snobs mit 1000€ teuren IEs durch Wald oder ins Studio.


Ich persönlich halte auch die Preise der Customs jenseits der 1000€ für absoluten Firlefanz, auch wenn diese "Spannensäue" gut für die Konjunktur sind. Und mit jedem neuen "Superhörer", den ich zu hören bekomme, wächst die Erkenntnis, das alles nur Gehype um sehr wenig ist. Wir sind qualitativ längst on top angekommen und nun müssen andere Strategien her, um fehlende Innovationen an den Mann zu bringen. Aber "nur" eine intelligente Abstimmung ist dem leichtgläubigem Konsumenten einfach zu wenig. Da wäre eine Preisverdoppelung nur schwer an den Mann zu bringen. Also müssen verwirrende Expolosionszeichnungen her, die die Neuerfindung des Rades als Wunder verkaufen zu können.


Das wurde ja mit den Metallröhrchen geboten.


Ich habe nie Blei oder Gusseisen erwähnt. Ich würde hier wenn dann Titan nehmen, einfach weil es im Verhältnis Stabilität/Gewicht am besten ist. Aber auch hier ist es eben absoluter Müll. Einfach weil es nicht schnell warm wird. Wer jetzt mit Platin oder gar Gold ankommt hat absolut keine Ahnung von den Metallen.... Am Ende beschwert man sich noch über die vergoldeten Anschlüsse.

HighEnd IE sind eher was für Leute mit wenig Geld. Eine vergleichbare Anlage kosten das Zigfache.



Im HighEnd Bereich ist jede Verbesserung sehr gering. Siehe Gesetz der Abschwächung.
Ob alles jenseits der 1000€ Firlefanz ist muss jeder für sich entscheiden.
Man kann zum Musikhören die Standard InEars des Handys oder MP3 Players nehmen oder man kauft sich welche für 25€, 100€, 250€, 500€ 1000€...
Musik hören kann man mit allem. Genau so kann man sich für 10€ eine Armbanduhr kaufen oder man gibt 7000€ für eine Rolex aus.
Die Funktion wird für vergleichsweise wenig Geld erfüllt. Wer mehr möchte muss tief in die Tasche greifen und wer noch mehr will greift eben richtig tief in die Tasche.


[Beitrag von Yoshi-87 am 21. Mai 2013, 19:18 bearbeitet]
Lightless
Inventar
#38 erstellt: 21. Mai 2013, 19:09
Also man hätte auch statt dem Plastik, Acryl verwenden können.
Dadurch hätte man auch die Treiber gesehen.
Oder Saphirglas.
HuoYuanjia
Hat sich gelöscht
#39 erstellt: 21. Mai 2013, 19:27
^ Super Idee für den SE846 LTD. Noch einen vierten Filter dazu und für 1,500 verkaufen!
outstanding-ear
Gesperrt
#40 erstellt: 21. Mai 2013, 19:34

Im HighEnd Bereich ist jede Verbesserung sehr gering. Siehe Gesetz der Abschwächung.
Ob alles jenseits der 1000€ Firlefanz ist muss jeder für sich entscheiden.
Man kann zum Musikhören die Standard InEars des Handys oder MP3 Players nehmen oder man kauft sich welche für 25€, 100€, 250€, 500€ 1000€...
Musik hören kann man mit allem. Genau so kann man sich für 10€ eine Armbanduhr kaufen oder man gibt 7000€ für eine Rolex aus.
Die Funktion wird für vergleichsweise wenig Geld erfüllt. Wer mehr möchte muss tief in die Tasche greifen und wer nochmal will greift eben richtig tief in die Tasche.


Das jeder für sich entscheidet, ist ja selbstverständlich. Wir sind alle Individuen. Aber der Vergleich Superbillig zu Monströs führt immer in die Sackgasse. Ergibt auch nicht den geringsten Sinn. Wer will, der darf sich seinen Rasen auch vom Starfriseur schneiden lassen, nachdem ihn ein Chirurg mit seinem Skalpell vertikutiert hat. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Titan wäre geeignet und wenn man es nicht mit 2cm Wandstärke konstruiert, wäre es auch hautfreundlich. Aber wer lieber Plastik verwendet, bitteschön. Man könnte auch ein Titangehäuse mit Kunststoff überziehen. Es gäbe so viele interessante Alternativen. Saphirglas hat mir gefallen. Oder Kristallglas. Ein Baccarat-Gehäuse. Da Shure ja offensichtlich sowieso nur ganze Treiber tauscht, wäre es auch egal, ob das servicefreundlich ist oder nicht. Übrigens sieht man schon alleine daran, das Materialkosten bereits den Lohn einer Reparatur bei weitem zu übersteigen scheint.

Und das Metallröhrchen? Muss man es vor dem Einsetzen kurz anhauchen, damit es Körpertemperatur annimmt und kein bazillenfreundliches Feuchtklima erzeugt?
AtratusNex
Stammgast
#41 erstellt: 21. Mai 2013, 19:59
Bevor man meine hier geschriebenes noch für Bare Münze nimmt,
Ich wünsche mir kein Gehäuse aus Gold oder Platin , dies war ein Scherz verbunden mit Frust .
Denn ich sehe momentan beim neuen denn Klanglichen. Mehrwert beim geförderter Geldmenge nicht.
Dies war dahingehend gemeint :" wenn es Gold wäre, könnten sie es als Lifstyle - Ohrschmuck für besserverdibende verkaufen".

Ich habe mir einen Shure se 535 Nachfolger gewünscht, der die nur noch sehr wenigen IEM ......( Räumlichkeit)
Auch gegen das Gehäuse habe ich nichts, ich erfreue mich jeden Tag an dem Anblick seiner Treiber, so wunderschön ^^.
Für 500 hätte ich gespart, bei 600 -700 bitter geschluckt ...
Doch das ist zu viel...

Stimme outstanding ear zu....

Gruß
A.N


[Beitrag von AtratusNex am 21. Mai 2013, 21:29 bearbeitet]
Yoshi-87
Stammgast
#42 erstellt: 22. Mai 2013, 04:01

outstanding-ear (Beitrag #40) schrieb:

Das jeder für sich entscheidet, ist ja selbstverständlich. Wir sind alle Individuen. Aber der Vergleich Superbillig zu Monströs führt immer in die Sackgasse. Ergibt auch nicht den geringsten Sinn. Wer will, der darf sich seinen Rasen auch vom Starfriseur schneiden lassen, nachdem ihn ein Chirurg mit seinem Skalpell vertikutiert hat. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Titan wäre geeignet und wenn man es nicht mit 2cm Wandstärke konstruiert, wäre es auch hautfreundlich. Aber wer lieber Plastik verwendet, bitteschön. Man könnte auch ein Titangehäuse mit Kunststoff überziehen. Es gäbe so viele interessante Alternativen. Saphirglas hat mir gefallen. Oder Kristallglas. Ein Baccarat-Gehäuse. Da Shure ja offensichtlich sowieso nur ganze Treiber tauscht, wäre es auch egal, ob das servicefreundlich ist oder nicht. Übrigens sieht man schon alleine daran, das Materialkosten bereits den Lohn einer Reparatur bei weitem zu übersteigen scheint.

Und das Metallröhrchen? Muss man es vor dem Einsetzen kurz anhauchen, damit es Körpertemperatur annimmt und kein bazillenfreundliches Feuchtklima erzeugt? ;)


Das ist kein Vergleich von Superbillig zu monströs. Es soll ausdrücken das man Anfangs für 50€ verdammt viel erwarten kann, sich dies aber mit steigendem Preis ändert. Bei mehreren Hundert Euro sind 50€ Einsatz nicht mehr so viel bzw. es verbessert die Funktion nicht so stark wie es die ersten 50€ taten.


Möglich, aber wozu? Es wäre weiterhin keine technische Verbesserung.

Das Röhrchen ist Außen wie Innen mit Plastik umgeben bzw. Gummi/Silikon. Hier dient es eindeutig der Stabilität aber das Gehäuse war nie die Schwachstelle in der Konstruktion.
outstanding-ear
Gesperrt
#43 erstellt: 22. Mai 2013, 07:30

Es soll ausdrücken das man Anfangs für 50€ verdammt viel erwarten kann, sich dies aber mit steigendem Preis ändert. Bei mehreren Hundert Euro sind 50€ Einsatz nicht mehr so viel bzw. es verbessert die Funktion nicht so stark wie es die ersten 50€ taten.


Was ist los? Irgendwie habe ich das Gefühl, du bist einer von diesen industriell in Stellung gebrachten Schönrednern mit ein paar Alibiposts zur Tarnung. Ein wertigeres Gehäuse wäre ein kleines Schmankerl gewesen und nicht das Ei des Kolumbus! Hier wird aber so getan oder absichtlich hineininterpretiert, das ein "besseres" Gehäuse die unverschämte Preisverdoppelung rechtfertigen würde, um eine fadenscheinige Argumentation aufzubauen. Das Teil ist überteuert, auch wenn es ein Gehäuse aus geflochtenem Haar von Rapunzel hätte. Wie dem auch sei. Meine Meinung steht.
HuoYuanjia
Hat sich gelöscht
#44 erstellt: 22. Mai 2013, 07:44
Wir haben ja alle leider noch nicht den Shure gehört, also sollten wir mit der Meinung vorsichtig sein.

Die Chance, dass mich der SE846 vom Hocker reisst, betrachte ich selber als sehr gering an!
Warum braucht ein IEM einen separaten Subwoofer? Warum braucht das ein Stereo Lautsprecher-Setup? Achso, ist beides nicht der Fall...
Hmm, wem gefällt das Design denn dann auf Papier? Beats-Kunden?

Oh, Vorsicht! Ich muss mich selber zitieren:

Wir haben ja alle leider noch nicht den Shure gehört, also sollten wir mit der Meinung vorsichtig sein.
outstanding-ear
Gesperrt
#45 erstellt: 22. Mai 2013, 08:12

HuoYuanjia (Beitrag #44) schrieb:
Wir haben ja alle leider noch nicht den Shure gehört, also sollten wir mit der Meinung vorsichtig sein.


Korrekt. Aber um wieviel besser müsste er klingen, um die Preisdifferenz zum UE900, SD3, Heir4, W4, SE535 plausibel zu machen? Wenn er klanglich wirklich der absolute Überflieger wäre, was er nicht sein kann, es sei denn, alle anderen Hersteller sind schlicht zu blöde, dann könnte sich ein Marktpreis von vielleicht 700€ realisieren lassen. Aber nur bei einer gaaaanz kleinen Gruppe. Bühnenmusiker gehören sicher nicht dazu. In der Preisklasse geht nur Custom mit Hörern, die perfekt auf die persönliche Signatur abgestimmt sind. Hier geht es um Prestige und nichts anderes. Schaut her, wir haben auch einen KH für mehr als 1000 Dingbums im Sortiment. Das suggeriert Kompetenz und ein Wir-gehören-dazu-Gefühl. Wenn dann noch eine als kompetent wahrgenommene Stimme im Forum eine Art Einzigartigkeit zum Besten gibt (z.B. hypefi), wäre wohl auch hier eine Art Kaufpanik losgetreten. Wir werden den Amis leider immer ähnlicher. Und das nicht nur bei der Akzeptanz von Drohnen. Bedauerlich!


[Beitrag von outstanding-ear am 22. Mai 2013, 08:13 bearbeitet]
peacounter
Inventar
#46 erstellt: 22. Mai 2013, 12:46

outstanding-ear (Beitrag #45) schrieb:
Wir werden den Amis leider immer ähnlicher.
du vielleicht, ich nicht!

ach quatsch, aber der satz erinnerte mich gerade an meinen vater, der immer mal gerne sagt: "DU stammst vielleicht vomn affen ab, aber ICH bestimmt nicht!"

ansonsten zustimmung zum geschriebenen (um mal wieder zum thema zu kommen).
ich bin zwar höchst gespannt, aber gerade im musiker-bereich geht paßform und support vor den letzten klanglichen nuancen.
da kann man imo eher einen guten "brot-und-butter"-custom unterbringen als einen high-end-universal mit ofx über 18khz oder so krams...

scheint mir wirklich ein prestige-produkt zu sein, aber evtl ja ein sehr sehr gutes....
Yoshi-87
Stammgast
#47 erstellt: 23. Mai 2013, 12:58

outstanding-ear (Beitrag #43) schrieb:

Es soll ausdrücken das man Anfangs für 50€ verdammt viel erwarten kann, sich dies aber mit steigendem Preis ändert. Bei mehreren Hundert Euro sind 50€ Einsatz nicht mehr so viel bzw. es verbessert die Funktion nicht so stark wie es die ersten 50€ taten.


Was ist los? Irgendwie habe ich das Gefühl, du bist einer von diesen industriell in Stellung gebrachten Schönrednern mit ein paar Alibiposts zur Tarnung. Ein wertigeres Gehäuse wäre ein kleines Schmankerl gewesen und nicht das Ei des Kolumbus! Hier wird aber so getan oder absichtlich hineininterpretiert, das ein "besseres" Gehäuse die unverschämte Preisverdoppelung rechtfertigen würde, um eine fadenscheinige Argumentation aufzubauen. Das Teil ist überteuert, auch wenn es ein Gehäuse aus geflochtenem Haar von Rapunzel hätte. Wie dem auch sei. Meine Meinung steht.

Drehst du mir mit Absicht die Worte im Munde um?
Genau das Gegenteil will ich aussagen. Es spielt für den Preis keine Rolle aus welchem Material das Gehäuse ist so lang es die Funktion erfüllt. Es kommt zum großen Teil auf das Innere an. Das Wechselbare Kabel und stabilere Schallröhrchen sind, in meinen Augen, notwendige Verbesserungen.

Ich gehe davon aus das, bzw erwarte eine Verbesserung des Sounds.


Und was die Prestige angeht... Das ist doch absolut lächerlich. Wo außer vielleicht im HiFi Forum sollte man damit "Posen"? Zumal man hier mit einem 1000€ KH keinen Blumentopf gewinnt, hier sind Leute deren Anlage einige Zehn oder vielleicht sogar Hunderttausende gekostet hat.
Und Außerhalb? Da kennt die Dinger kein Schwein und würde sich nur noch mehr über den hohen Preis wundern. Die meisten Menschen würden für ihre KH bzw. IE nicht mehr als 25€ ausgeben.
Beats sind da für die meisten schon Ende der Fahnenstange. Wer Posen will kauft die oder vielleicht die KH von Bowers & Wilkins, die sehen zumindest etwas nach "teuer" aus.
Die IE von Shure schreien eigentlich nur nach Hörgerät. Insbesondere die durchsichtigen Modelle.


[Beitrag von Yoshi-87 am 23. Mai 2013, 13:00 bearbeitet]
tombo74
Stammgast
#48 erstellt: 23. Mai 2013, 13:35
Ich finde diese Preisdiskussionen immer etwas ermüdenden...
Die bei Shure werden sich schon was dabei gedacht haben. Entweder mich überzeugt das Produkt und ich bin bereit den Preis zu zahlen oder eben nicht.
outstanding-ear
Gesperrt
#49 erstellt: 23. Mai 2013, 15:22

Genau das Gegenteil will ich aussagen.


Dann sind wir uns ja einig.
j!more
Inventar
#50 erstellt: 23. Mai 2013, 16:14

tombo74 (Beitrag #48) schrieb:
Ich finde diese Preisdiskussionen immer etwas ermüdend...

^2

Zumal keiner hier die Dinger gehört hat. Ich bin jedenfalls sehr gespannt, ob sie ihren Preis wert sind.
HuoYuanjia
Hat sich gelöscht
#51 erstellt: 28. Mai 2013, 10:02
Ich habe mir das Video von Jude noch mal angeschaut und irgendwie verstehe ich die tolle Innovation und die Genies aus der R&D Abteilung nicht wirklich.

Es ist also anscheinend doch ein IEM auf Basis des SE535, der entwickelt wurde, da die Konkurrenz ins gleiche Gehäuse vier Treiber steckt und sich somit besser verkauft. Also hat Shure noch einen zusätzlichen Basstreiber verbaut, hat aber gemerkt dass er interferiert und alles zumatscht. Um den vierten Treiber von Mitten und Höhen zu befreien, wurde ein 10,16cm langer Darm ins Gehäuse gebaut, so dass beim Kanalaustritt keine Frequenzen oberhalb des Basses ankommen.

Shure hat dann gemerkt, dass es durch den längeren Schallweg zu einer zeitlichen Verzögerung kommt, weshalb sich der Tiefbass zusätzlich noch zeitlich vom Rest der Musik absetzt. Das Feature wird dann als revolutionärer Subwoofer verkauft und kostet 500$.

Richtig? Oder wo ist mein Denkfehler?
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