Sony, str av370 Kanalweg defekt

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theatertoni
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 12. Nov 2013, 21:20
Liebes Forum,
Hier wurde mir schonmal geholfen: Thema:
Sony, str av370 Demenz.

Nun handelt es sich um den selben Amp.
Der rechte Kanal ist manchmal fast ganz weg und dann, meisst erst nach einem Power aus/ an wieder da.
Woran kann das liegen?
Die Regler sind alle (Balance, Volume,..) kratzfrei.
Bitte um Rat.
barchettarz
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 12. Nov 2013, 21:48
Hallo,

überprüfe mal das Ausgangsrelais, sind die Kontakte sauber und schalten einwandfrei?

Grüße
theatertoni
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 12. Nov 2013, 22:04
Ich sehe 2 Relais, eines auf der "Strom-ausgangs-platine", das andere auf der Hauptplatine, neben den Kühlrippen.
Du meinst das Erstere? Da müsste ich mal die Platine lösen.
Allerdings passiert es oft nach langem Hören, dass dann ohne "Relais-Knacken" der Rechte Kanal leise wird.
Schliesst das das Problem aus?
theatertoni
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 12. Nov 2013, 22:53
Habs mal rausgelötet und gereinigt. Ist wieder drin und zuerst schaltet das gereinigte, 3 sec später das Andere.
Mal abwarten, der Kanal ist gerade "sauber" kann eine Weile dauern, bis er sich eventuell abmeldet.
Falls es wieder passiert, was soll ich an dem offenem Gerät + offenem Relais beobachten?

P.s.: Wofür ist das 2. Relais?
Gruss Gerrit


[Beitrag von theatertoni am 12. Nov 2013, 23:13 bearbeitet]
bukongahelas
Inventar
#5 erstellt: 12. Nov 2013, 23:48
Relais #1 ist wohl das Standby-Operation Relais ,
Relais #2 (das später klickt) ist wohl das Lautsprecherschutzrelais.
Der beschriebene Fehler sporadischer einkanaliger Ausfall kann nur an Relais#2 liegen.
Seine Kontakte müssen metallisch glänzend sauber sein.
Wenn nicht Pappstreifen mit Metallputzmittel zwischenschieben , Anker drücken , Pappe bewegen , so polieren.
Mit Wasser+Pinsel reinigen , föntrocknen und mit säurefreiem Kontaktspray (zB "T6") versiegeln.
Oder neues Ersatzrelais einbauen , mit Glück ists ein Standardtyp dens als Ersatz von anderem Hersteller gibt.
Im Net gibts auch einen Anbieter , der bereits ausgesuchte Relais passend zu bestimmten Geräten liefert.
bukongahelas
theatertoni
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 13. Nov 2013, 01:08
Vielen Dank,
Hab jetzt hoffentlich den faulen Zahn gezogen, gereinigt und wieder eingesetzt.
Ich höre Stereo, dann warte ich mal ab...
Bleibt noch die Frage offen:
Falls es wieder passiert, was soll ich an dem noch offenem Gerät + offenem Relais beobachten?
Bei defekten Relais wären die Kontakte dann nicht mehr zusammen, oder wie?
Der Gerrit
bukongahelas
Inventar
#7 erstellt: 14. Nov 2013, 03:22
Wenn an der RelaisSpule die aufgedruckte Betriebsspannung anliegt,
fließt ein Strom durch den Spulendraht und erzeugt ein Magnetfeld.
Das zieht einen Anker="Hebel" an , der die Kontakte betätigt.
Entweder zusammendrückt(Schließer) oder auseinander(Öffner).
Oder in Kombination , mittlere Kontaktzunge wechselt von der Öffner- zur Schließer(kontaktzunge).
Diese 3 Kontaktarten gibts dann noch als "Mono" , "Stereo" oder "Quadro" Relais bzw Kontaktsatz.
Ein Relais hat also 2 Zustände , abgefallen=stromlos und angezogen=bestromt.
Ob sich der Anker bewegt und welche Kontaktzungen geöffnet oder geschlossen werden kann man sehen,
meist ist die Relaiskappe transparent , oder nachdem man eine undurchsichtige Kappe abgezogen hat.
Auch dazu gibts Tricks.
Man kann so ein Relais auch ausbauen und die Spulenspannung (meist 12VDC) vom einem anderen Netzteil
anlegen. Der Anker zieht dann hörbar klickend an.
Nun kann man mit Ohmmeter messen , ob die Kontaktzungen die erwünschen Null-Ohm Verbindungen schalten.
bukongahelas
theatertoni
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 14. Nov 2013, 21:25
Vielen Dank,
Also muss der Kontakt geschlossen um das Signal an die Box weiterzuleiten.
Wenn der Ohmsche Widerstand zu gross ist (Korrosion), kann eine Box dann leiser klingen als die andere. Oder?
Ist jeder Anker-Kontakt für einen Boxenausgang zuständig?

Jedenfalls bin ich nach der Reinigung sehr zufrieden mir der Balance L-R.
Danke!!!
bukongahelas
Inventar
#9 erstellt: 15. Nov 2013, 01:45
Ja vermutlich hat Dein Relais einen Anker der 2 Schließerkontakte (4 Zungen) zusammendrückt.
2SK wegen stereo.

Angenommen der korrosive Übergangswiderstand wäre (nur) 2 Ohm.
Das ist 1/4 einer 8 Ohm Box (noch schlimmer 1/2 einer 4 Ohm Box).
Diese 2 Ohm liegen elektrisch gesehen in Reihe/Serie mit dem Verbraucher(Box) ,
also wie ein Vorwiderstand der 25 bzw 50% der VerstärkerOutputLeistung in Wärme verheizt.
Oder so wie ein sehr sehr langes Boxenkabel.Frißt Power und macht den Baß matschig.

Es geht also darum idealerweise zwischen dem Audio-Power-Ausgang des Endstufenmoduls
(Boucherot-Glied) und der Box Null Ohm Übertragungswiderstand zu haben.
Real ist das nicht möglich , weil
- Lautsprecherschutzrelais
- Lautsprecherwahlschalter
- Innenverdrahtung Amp
- Lautsprecherklemmen
- Lautsprecherkabel zur Box
- Klemmterminal der Box
- Innenkabel Box
- Passive Weiche in Box
unerwünschte Vorwiderstände dh Verluste bilden.
Die meisten Punkte sind konstruktiv vorgegeben bzw festgelegt.
Es bleibt die Sanierung der Relaiskontakte , LS-Wahlschalter bypassen/überbrücken ,
bessere LS-Klemmen , Boxenkabel verdicken , Innenverkabelung Box verbessern,
niederohmigere Baßspule in Box verbessern/austauschen.
bukongahelas
theatertoni
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 21. Nov 2013, 18:44
Leider ist der Fehler heute wieder aufgetreten. Kann es noch an etwas anderem liegen als dem Relais.
Es war kein Relais Klicken zu hören, als die rechte Box leiser wurde. Nur Aus + wieder Anschalten löste das Problem.


[Beitrag von theatertoni am 21. Nov 2013, 22:18 bearbeitet]
bukongahelas
Inventar
#11 erstellt: 22. Nov 2013, 02:50
Wurden denn nun die Kontakte des Lautsprecherschutzrelais gereinigt ?
Es ist das Relais welches als zweites ca 5-10s nach PowerOn klickend einschaltet.
Wenn der Fehler auftritt , bringt dann Klopfen mit Plastikstab direkt auf das Relais Besserung ?
Das wäre der Beweis für verschmutzte Schließer-Kontakte.
Reinigen oder Relais erneuern.
bukongahelas
theatertoni
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 23. Nov 2013, 00:03
Mist, jetzt geht gar nichts mehr.
Diese blöden Hauben der Relais sind schwartz/ undurchsichtig, leider hilft nach vielem Gehampel (auch mit 2 Messern mit Doppelklebeband) nichts. Um den Deckel abzumachen musste ich das 2. Relais (5sec nach power-Klick Relais) wieder auslöten.
Deckel ab, nochmal Kontakte abgerieben... wieder reingelötet.. und... NIx!!!
Strom an, rote Power Led leuchtet. Powerknopf...1. Relais klickt, rote Led aus und das wars.
Der Deckel ist noch ab, so hab ich vorsichtig die Nasen aneinandergeführt (Unter Strom), aber da war gar keine magnetische Kraft, kein halten.
Lötkontakte hab ich nochmal verbessert, aber, kein Erfolg.
Ist das Relais jetzt hinüber oder davor im Stromkreis etwas anderes?
Bitte um Rat...seuftz
theatertoni
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 23. Nov 2013, 00:25
Welches neue Relais passt denn?
Original Relais:
type dh2su
24VDC
2A 120VAC
DEC
Link nach C..
Wieviel Ampere?
bukongahelas
Inventar
#14 erstellt: 23. Nov 2013, 01:00
Messe ob an der Relaisspule überhaupt 24 Volt DC anliegen.
Wenn nicht kann das Relais auch nicht anziehen.
Man kann es auch ausgelötet direkt an 24VDC vom Labornetzteil (oder in einem LKW mit 24VDC) anschließen.
Dann muß es anziehen.
Scheinbar bekommt das Relais also keine Spulenspannung 24VDC.
Läßt vermuten daß die Protection nicht freigibt.
Dann kann der vom TE beschriebene Fehler aber kein einkanaliger Aussetzer sein ,
weil das LS-Relais ja beide Kanäle zusammen schaltet.
bukongahelas
theatertoni
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 23. Nov 2013, 01:38
Danke nochmal,
Eventuell sind es 2 Probleme?
Amp ist an, also soweit dass ich messen kann.
Oben an der Spule bekomme ich keine Spannung, unten an den Lötkontakten bei
Pin 1 + 2:
0,064 V (Multimeter steht auf 200m DCV) Höchste Auflösung

Pin 3-6 sind auf Null.


[Beitrag von theatertoni am 23. Nov 2013, 01:39 bearbeitet]
bukongahelas
Inventar
#16 erstellt: 23. Nov 2013, 08:16
Also an keiner der 4 Schließer Kontaktzungen/Pins eine Gleichspannung größer als +-0,5 VDC ?
Dann sind die Endstufen OK und die Protection müßte das Relais zeitverzögert 5-10s nach PowerOn einschalten.
Meist ist ein Pol der Relaisspule dauerhaft mit ca +24VDC vom Netzteil verbunden.
Der andere Spulenpol/Pin wird von einem Transistor gegen Masse eingeschaltet.
Wenn also an keinem Pol der Relaisspule ca 24VDC anliegen , wird diese Spannung nicht
vom Netzteil erzeugt.
Verfolge die +24VDC Leitung zum NT zurück und prüfe dort die Bauteile , die diese +24VDC erzeugen (sollen).
Dieser Schaltungsteil heißt Shunt-Spannungregler.
Kann ein integrierter 3poliger Spannungsregler (7824 ; LM317) oder eine diskrete Schaltung aus Zenerdiode,
Transistoren und Widerständen sein.
Meist werden solche geregelten Spannungen aus ungeregelten höheren durch "Verbraten des Zuviel" gewonnen.
Dabei entsteht Wärme , weshalb solche SpgRegler oft an Kühlkörpern montiert sind.
Wenn ein Transistor mit Kühlkörper im Betrieb kalt bleibt , ist was faul , denn wozu wäre der KK sonst eingebaut ?
Schlecht ist auch zu heiß , überlastet oder konstruktiv schlecht gekühlt.
Geht auf die Lebensdauer und die Lötstellen werden morsch .
Gut ist 30-40°C .
Im Schaltplan müßte das gut zu erkennen sein.
bukongahelas
theatertoni
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 23. Nov 2013, 16:46
Puhh...
Also hier mal Bild:STR av 370
1: Relais Protection (Okay)
2: Relais nach 5sec (schaltet nicht um)
3: Spannungsregler D2012 1:G

Bei 3 Spannungsregler (Amp an):
Pin 1: 0,32 DCV (gegen Masse MM Gleichstrom auf 20)
Pin 2 mitte: 47,7 DCV (gegen Masse MM Gleichstrom auf 200 !)
Pin 3: -0,16 DCV (gegen Masse MM Gleichstrom auf 20)


[Beitrag von theatertoni am 24. Nov 2013, 22:46 bearbeitet]
theatertoni
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 24. Nov 2013, 03:17
Ich mess' mir den Wolf...
Wechselstrom läuft auf der Netzteilplatine, überall 230-240V, Sicherungen Okay.

Netzteil-Ausgang liefert folgende Ergebnisse:
ACV 200:
1 an 2: 35,2
1 an 3: 71,1

1 an 4: 12,9
1 an 5: 14,4
1 an 6: 16

Netzteil Ausgang 1-3 gehen zu den großen Elkos.
Netzteil Ausgang 4-6 gehen zu dem Stabi.
Auf der Hauptplatine sind die selben Spannungen zwischen den jeweiligen Kontakten, also sind die Kabelstrecken+ Lötstellen Okay.
theatertoni
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 24. Nov 2013, 21:39
Sorry für das ganze Gefasel in den letzten 2 posts.. Back to the roots:
Am Relais sollten 24 V anliegen
Ich messe an beiden Spulenkontakten zur Masse sogar 47,5 DCV.
An den Endstufenausgangs Kontakten 4-6 gegen Masse 22,2 DCV . Die ersten drei sind auf Null gegen Masse.
Ist das Gut?
Komisch ist: wenn ich versehentlich einen pin der Relais-Spule mit der Masse verbinde, schaltet das Relais!!
Bei dem anderen Spulen Pin passiert das nicht.


[Beitrag von theatertoni am 24. Nov 2013, 22:04 bearbeitet]
bukongahelas
Inventar
#20 erstellt: 26. Nov 2013, 05:42
Also ist es wie vermutet:
Ein Spulenende des Relais liegt dauernd an Plus ,
das andere wird (über Transistor oder direkten (versehentlichen) Kurzschluß nach Masse geschaltet.
Das Relais schaltet also und ist somit erwiesen OK .
Wenn Boxen angeschlossen gewesen wären , hätte das erzwungene/versehentliche Einschalten
des Relais die Boxen zerstört. Alle Tests finden also OHNE ANGESCHLOSSENE BOXEN statt.
Soweit die beiden (Erreger)Spulenkontakte.
An ALLEN anderen (Arbeits)Kontakten darf keine Gleichspannung größer als plus oder minus ein Volt anliegen !
Das scheint aber hier der Fall zu sein.
Mindestens eine Endstufe ist defekt und daher schaltet die DC-Protection das Relais nicht ein.
Bezugspunkt für das (schwarze) Minuskabel des Meßgerätes ist die GND-Klemme neben dem Phonoeingang
oder eine der (schwarzen) Minus Klemmen des Lautsprecheranschlußterminals.
Ich hoffe das es nun nach wiederholtem Erklärungsversuch klar geworden ist.
Zeichne das Relais , numeriere seine Kontakte/Pins und stell die Skizze hier ein.
Wenn wir auch endlich mal den Schaltplan hätten , könnten die Hinweise zur Fehlerdiagnose wesentlich konkreter sein.
Für eine Endstufenreparatur ist eh das kpl Service Manual mit LESBAREN Bauteilbezeichnungen (kein "Ameisenplan")
unbedingte Voraussetzung .
bukongahelas
buhauf
Stammgast
#21 erstellt: 26. Nov 2013, 18:10
Dann will ich mal den Plan einstellen:
370370-1

Die Endstufe besteht aus einem Hybrid-Verstärker.
Mess mal die Spannung am Pin 10 bzw. 13 (Vorsicht mit den Messspitzen!) gegen Masse.
Dann sehen wir weiter.
Gruß Burkhard
theatertoni
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 26. Nov 2013, 18:43
Danke!
Erstens:
sony str av 370 relais
buhauf
Stammgast
#23 erstellt: 26. Nov 2013, 18:44
Messen an 1-2-3-4 jeweils gegen Masse.
theatertoni
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 26. Nov 2013, 19:18
1-2-3-4 gegen Masse alles auf Null
5+6 gegen Masse 48V

Endstufen Pin 10/ 13 finde ich nicht
Die Endstufe hat 2 Ins und 6 Outs
Gruss Gerrit
buhauf
Stammgast
#25 erstellt: 26. Nov 2013, 19:34
370-2

Transistor Q605 schaltet das LS-Relais.
Bitte mal messen an der Basis des Transistors sowie an beiden Seiten von R631 (Einschaltsignal vom Steuer-IC).

Auch die Betriebsspannungen (B+/B-) solltest Du mal überprüfen: Messen am Emitter von Q701 und 704.
370-3


[Beitrag von buhauf am 26. Nov 2013, 19:39 bearbeitet]
theatertoni
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 26. Nov 2013, 20:12
Transistor Q506: 0,6V,an einem der aussenkontakte beiden anderen Pinne auf Null.
R631: 0,6V und 4,7V
Q704: 0,6V
Q701 ist doch der Sp.Regler:
Pin 1: 0,32 DCV (gegen Masse MM Gleichstrom auf 20)
Pin 2 mitte: 47,7 DCV (gegen Masse MM Gleichstrom auf 200 !)
Pin 3: -0,16 DCV (gegen Masse MM Gleichstrom auf 20)


[Beitrag von theatertoni am 26. Nov 2013, 20:30 bearbeitet]
buhauf
Stammgast
#27 erstellt: 26. Nov 2013, 20:56
Da stimmt was nicht mit den Betriebsspannungen. An Q701 müssen am Emitter ca. 16Volt anliegen. Das ist nach meinem Plan auch kein Spannungsregler, sondern ein Transistor.
Am Emitter von Q704 müssen ca. 26Volt anliegen - ansonsten stimmt da was nicht!
theatertoni
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 26. Nov 2013, 21:50
Sorry, aber
Q 708 bis Q703 liegen alle nah beieinander,
Q701 ist der Sp.regler. Schwer zu lesen, aber einen anderen Transistor Q701 finde ich nicht.
Q704 Transistor: 0,68V


[Beitrag von theatertoni am 27. Nov 2013, 01:07 bearbeitet]
buhauf
Stammgast
#29 erstellt: 27. Nov 2013, 21:22
Jetzt wirds schwierig.
Wenn die Messungen stimmen, fehlen die Betriebsspannungen.
Prüf mal die Widerstände: R801, 804, 703, 706, 637.
Ohne Spannung (!) mit dem Ohmmeter durchmessen.
Darüberhinaus: Wie sehen die Lötstellen auf der Platine in diesem Bereich aus? Auf jedem Fall nachlöten !

Gruß Burkhard
theatertoni
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 28. Nov 2013, 00:50
R801: 6 Ohm (2000Ohm) oder 0,01 Ohm (20 kOhm)

R804: 100 Ohm (2000Ohm) oder 0,1 Ohm (20 kOhm)

R703: 40 Ohm (2000Ohm) oder 0,04 Ohm (20 kOhm)

R706: 102 Ohm (2000Ohm)

R637: 824 Ohm (2000Ohm)
buhauf
Stammgast
#31 erstellt: 28. Nov 2013, 16:47
Die Widerstände sind ok.
Wie sieht es mit den Lötstellen aus?
silentmilian
Neuling
#32 erstellt: 28. Nov 2013, 18:49
Hi an euch,

ich wollte mal meine bisherigen Messungen zur Verfügung stellen, da ich mit dem gleichen Problem und dem gleichen Relais in einem Kenwood KA-900 kämpfe. Ausgelötet und gerinigt habe ich es schon einmal. Das hatte allerdings keinen Effekt. Mal geht es, mal nicht. Bei den Messungen habe ich mich am Schaltplan auf dem Bild orientiert:

2013-11-28 18_28_17-Online Store

1 + 6: 0,5 Ohm
2 + 3: 0,6 Ohm
5 gegen Masse: 21,6V DC
4 gegen Masse: 44,6V DC

Es ändert sich nichts an den Werten, wenn der Fehler auftritt (Ja, mit angeschlossenen Boxen gemessen )

EDIT: Okay, bei mir ist es was anderes. Ich habe zwar alle Potis gecheckt und alle Kanäle probiert. Ich dachte, dass ich damit das Problem eingegrenzt hätte. Es liegt aber am Wahlschalter der Eingänge. Halte ich ihn gedrückt, dann klappt alles. Der rechte Kanal geht wieder. Vielleicht hilft dir das ja. Nicht, dass das Problem dann doch ganz woanders herrührt. Kann ja sein, auch wenn unsere Verstärker nicht die gleichen sind.

Viele Grüße
theatertoni
Ist häufiger hier
#33 erstellt: 28. Nov 2013, 19:49
So, hab alles mal nachgelötet, aber das Relais bleibt stumm. Allerdings ist die Stelle der Platine auch recht dunkelbraun "gewärmt". Hab mal alle Bedienknöpfe probiert, ...nix...


[Beitrag von theatertoni am 28. Nov 2013, 19:50 bearbeitet]
buhauf
Stammgast
#34 erstellt: 28. Nov 2013, 21:21
Ich glaube, da kommen wir per Ferndiagnose nicht mehr weiter.
Die Spannungen stimmen nicht, und meiner Meinung nach liegt die Ursache im Bereich Q701 und 704.
Könnten die Zenerdioden an der Basis der Transistoren sein - aber wie gesagt - aus der Ferne schwierig.
Vielleicht hat noch jemand anders eine Idee?
Gruß Burkhard
theatertoni
Ist häufiger hier
#35 erstellt: 01. Dez 2013, 19:43
Tja, sehr schade.. aber trotz allem vielen Dank für die Mühe + Geduld!
Jetzt habe ich hier an 2 defekten Amps Harman/kardon avr 35rds(alter Thread Harman/kardon Avr 35rds)
mit eurer Hilfe gebastelt und werde sie wohl aufgeben müssen...seuftz..
Wenigstens hab ich was dazugelernt.
Viele Grüsse, Gerrit
audiophilanthrop
Inventar
#36 erstellt: 01. Dez 2013, 20:04

buhauf (Beitrag #34) schrieb:
Die Spannungen stimmen nicht, und meiner Meinung nach liegt die Ursache im Bereich Q701 und 704.
Könnten die Zenerdioden an der Basis der Transistoren sein - aber wie gesagt - aus der Ferne schwierig.

Sehe ich so ähnlich. Da ist entweder die D702 glatt durch oder der C704 daneben, was anderes kann es fast nicht sein. Ist der R702 in Ordnung (2,7 kOhm)?

D702 müßte ein Typ sein, der bei ca. 11-12 mA eine Zenerspannung von 16,5 V hat und dabei grob 180 mW verbraten kann. Ich würd's mal mit 16 V 0,5 W bedrahtet (DO-35) probieren.

Grobtest: D702 auslöten, auf Kurzschluß prüfen (Test wie normale Si-Diode) und wenn ja, mal vorübergehend durch 1,2 kOhm ersetzen.

Muß jetzt nicht der einzige Fehler sein, aber immerhin mal einer.


[Beitrag von audiophilanthrop am 01. Dez 2013, 20:09 bearbeitet]
theatertoni
Ist häufiger hier
#37 erstellt: 01. Dez 2013, 20:34
Beim R702 kann mein MM keine feste Grösse messen, der Wert steigt langsam an. Beginnt bei 0,3kOhm bis 2,00kOhm und weiter....Was bedeutet das??
buhauf
Stammgast
#38 erstellt: 01. Dez 2013, 20:40
Einseitig auslöten und dann messen - da hängen noch Kondensatoren im Weg.
Was mich irritiert, ist, daß sowohl die positive wie auch die negative Spannung nicht ok ist!


[Beitrag von buhauf am 01. Dez 2013, 20:42 bearbeitet]
theatertoni
Ist häufiger hier
#39 erstellt: 01. Dez 2013, 22:04
Jau, Widerstand R 702 ist Okay.
Diodenmessung D702: ca 20 (V oder mV?) noch eingelötet, ich hol sie mal raus und poste die messung...
Also ausgelötet zeigt das MM nichts an, Zahl verschwindet, egal welche Richtung.


[Beitrag von theatertoni am 01. Dez 2013, 22:42 bearbeitet]
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