Störung beim Denon PMA-980R

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Se7en89
Neuling
#1 erstellt: 28. Sep 2007, 17:34
Tach zusamen,
Hab folgendes Problem mit meinen Denon PMA-980R Verstärker wenn ich z.B. an den Rad drehe für die Lautsprecher Auswahl (OFF,A,B,A+B) springt das die ganze zeit zwischen A,B und so, herum muss das Rad dann so drehen das es nicht mehr passiert also ich darf es gar nicht berühren , genau das selbe bei dem Input Selector Rad.
Weiß einer Rat was das sein könnte?

Hier ist ein Pic von dem guten Stück

[img=http://img216.imageshack.us/img216/691/denonpma980kg0.th.jpg]
audiophilanthrop
Inventar
#2 erstellt: 28. Sep 2007, 20:30
Bei Onkyos (insbes. A-88x0) gibt es ebenfalls Probleme mit dem Input-Selector, hervorgerufen offenbar durch Oxidation und größere Mengen an Abrieb im Schalter. Man kann grundsätzlich die Schalter zerlegen und reinigen (Neuteile sind nicht ganz billig), ist aber 'ne etwas größere Aktion. (Danach empfiehlt es sich noch, das Signal vom Schalter - der nicht direkt die NF umschaltet, das wird ekeltronisch gemacht - mit etwas Elko zu "entknistern".)
Zusätzlich kann es Probleme geben, wenn das Signal vom Optokoppler alterungsbedingt nicht sauber ist oder die Versorgungsspannung vom Mikroprofessor nicht ausreichend stabil. Ich vermute mal bei dem fraglichen Denon eher dieses, nachdem ja beide Umschalter spinnen.
Schaltplan und Oszi wären sicherlich hilfreich bei der Fehlersuche.

Ironie des Schicksals: Da wollte man die nicht unproblematischen rein mechanischen Eingangswahlschalter (wo tatsächlich noch die NF draufliegt und entsprechend durchgeschaltet wird) ad acta legen und das ganze elektronisch machen, und prompt gab es da langfristig fast mehr Ärger als zuvor...

[Meinen Post in der Verstärkerabteilung habe ich wieder gelöscht, hier paßt es ja besser.]
Se7en89
Neuling
#3 erstellt: 29. Sep 2007, 14:20
Danke für die schnelle Antwort werde es mal probieren
bclock
Neuling
#4 erstellt: 31. Jan 2008, 21:54
hi,

ich hab dasselbe Problem mit dem Denon PMA-980R allerdings nur beim input-selector-Rad. Womit reinige ich das wohl am besten?

Dank und Gruß
Veterano19
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 15. Jun 2008, 09:57
Scheußlich, jetzt hat mein Denon auch das Problem mit dem Input-Selector. Sobald ich das berühre ist da eine kleine Disco um den Selector herum. Das alles trat von jetzt auf gleich auf.

Anfang nächster Woche werde ich versuchen alles zu reinigen und zu zerlegen. Wenn mehr Leute daran Intresse haben kann ich eine bebilderte Anleitung erstellen. Nur mache ich mir die Arbeit nicht, wenn es keiner braucht

Schönen Sonntag noch!
janfred
Neuling
#6 erstellt: 06. Nov 2008, 23:15
Hallo,
der letzte Eintrag ist ja schon länger her. Veterano 19, hast du die bebilderte Anleitung damals erstellt?
Ist es wirklich nur mit reinigen getan?
Bei meinem PMA 980 ist das "Springen" (noch) nicht so schlimm. Manchmal ist auch ein paar Tage wieder alles normal. Springt meistens von Tuner zu CD.
Das Teil zu tauschen ist sicherlich sehr teuer.
Hoffe auf Antwort.
Die Anlage ist jetzt ja schon um die 16 Jahre alt aber ich kann mich wirklich nicht mit dem Gedanken anfreunden, eimal eine andere zu kaufen.
viele Grüße
Jan
stupendousman
Stammgast
#7 erstellt: 17. Dez 2008, 11:04
hi,

hab den Thread leider erst jetzt gefunden.
Hab das selbe problem, mein input Selector springt permanent.

Hat das jetzt schon wer gebacken bekommen das zu reppen?

Würd mich echt interessieren.
Will das gute Ding nämlich endlich wieder verwenden.

lg
stupi
harringer
Neuling
#8 erstellt: 08. Feb 2009, 16:54
Hab das gleich Problem an beiden Schaltern. Hab' das Gerät 'nem Freund gegeben, der sich professionell mit solchen Sachen abgibt (http://www.georgetubeamps.com/).

Leider hab' ich noch keinen Schaltplan gefunden. Hat vielleicht jemand 'nen eingescannten Schaltplan?

Ich bin auch gerne bereit über das Ergebnis zu berichten.

Mein Denon ist übrigens inzwischen auch schon so ungefähr 15 Jahre alt und funktioniert ansonsten einwandfrei. Als ich meinem Kumpel sagte "Class-A" und so, glaubte er das zuerst nicht.
stupendousman
Stammgast
#9 erstellt: 08. Feb 2009, 22:38

harringer schrieb:
Als ich meinem Kumpel sagte "Class-A" und so, glaubte er das zuerst nicht.


wieso glaubte er das nicht?
audiophilanthrop
Inventar
#10 erstellt: 09. Feb 2009, 20:00
Weil der Endverstärker schwerlich im A-Betrieb laufen wird, das gäbe nämlich eine ganz nette Heizung ab.
stupendousman
Stammgast
#11 erstellt: 09. Feb 2009, 21:30

audiophilanthrop schrieb:
Weil der Endverstärker schwerlich im A-Betrieb laufen wird, das gäbe nämlich eine ganz nette Heizung ab.


Soweit ich dass noch weiß wurde der Denon aber doch relativ heiß im Betrieb. Zumindest bei höheren Pegel...
harringer
Neuling
#12 erstellt: 09. Feb 2009, 21:58
Er glaubte dass nicht weil "Optical Class-A" damals wohl ziemlicher Luxus war. Das die Class-A Geräte sich systembeding ziemlich aufheizen, hat er auch bestätigt. Gestört hat mich das allerdings nie. Der Kasten hat einfach die ganze Zeit geschmeidig funktioniert.

Ich habe übrigens eine Schaltplan-Quelle gefunden: http://home.arcor.de/walter.groer/schaltpl.htm. Der Walter ist ein ganz Netter und ist bereit gegen Unkostenerstattung Fotokopien zu schicken.
audiophilanthrop
Inventar
#13 erstellt: 10. Feb 2009, 01:00
"xxx Class A" ist meist nur ein netter Werbetrick. Da läuft dann der Vorverstärker im A-Betrieb - das tut er bei anderen Herstellern aber auch. Die Endstufe läuft ganz normal in AB.

Liefe die Endstufe wirklich im A-Betrieb, dann würde sie die ganze Zeit sehr kräftig heizen und eben nicht nur unter Last. Es gibt einige Klassiker-Endstufen, die umschaltbar sind. Die haben auch richtig fette Kühlkörper und bringen im AB-Betrieb ordentlich Leistung, im A-Betrieb schrumpft das dann auf sehr viel bescheidenere Werte bei noch niedrigeren Verzerrungen zzgl. Heizung.
stupendousman
Stammgast
#14 erstellt: 10. Feb 2009, 01:11
Nun, ich kanns ned sagen obs beim Denon nur ein Werbetrick oder mehr war.
Kann man das irgendwie nachvollziehen?
Billig war das Gerät damals nun mal rein gar ned...
Und es wird auch jetzt noch einiges dafür geboten bei egay...
jogy-13
Neuling
#15 erstellt: 04. Apr 2009, 13:44
Hallo audiophilanthrop,

ich hätte zu diesem Thema noch mal eine Frage.

Ich besitze auch noch einen Denon PMA 980R. Ich habe die oben genannten Probleme auch; um es genauer zu beschreiben:

- Anfangs hatte ich nur das Problem dass der Input Selector
hin- und her sprang. Nachdem ich den Regler ein bischen hin- und her bewegt habe schien das zu helfen.
- Dann folgte eine gewisse Abhängigkeit mit dem "Speakers-Regler". Wenn ich von "B" nach "AB" schaltete sprang der Input-Selector auch um auf ein anderes Signal.
- Mittlerweile gelingt es mir nicht mehr mit dem Input-Selector auf "CD" zu schalten. Das Signal springt immer einen Eingang weiter (auch wenn ich das Rad in die entgegengesetzte Richtung drehe).
- Nachdem mir der linke Kanal dann auch noch immer wieder verloren ging habe ich das Gerät erst einmal abgebaut (Ich hatte das Gefühl dass das Relais für die Lautsprecherausgänge dafür verantwortlich ist).
Mit der Ansammlung von "Macken" kann ich das Teil leider nicht mehr einsetzen.
Gibt es bei den Fehlern wohl einen Zusammenhang?
Danke schon einmal für ein Feedback.
Schöne Grüße
Jörg
audiophilanthrop
Inventar
#16 erstellt: 04. Apr 2009, 14:26

jogy-13 schrieb:
Gibt es bei den Fehlern wohl einen Zusammenhang?

Zwischen den ersten drei Punkten ja (der Input-Selector braucht mal 'ne gründliche Reinigung), die Verbindung zum Relais (ein Standard-Verschleißteil, da unter ungünstigen Bedingungen betrieben) ist nur das Alter des Geräts. Daß Seeluft und Nikotinablagerungen bei solchen Dingen nicht förderlich sind, sollte ohnehin klar sein.
ray-v_h
Neuling
#17 erstellt: 10. Nov 2009, 14:49
seni1
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 23. Jul 2017, 15:18
Hi Leute,



beim Reinigen und Input-Schalter behandeln sind mir diese Stellen an den Kondis aufgefallen.

IMG_0856[1]

Ist das besorgniserregend?

Ich hänge an dem Teil und wollte mir auch noch mal neue LS besorgen.

Danke für jedwede Hilfe.

LG


[Beitrag von seni1 am 23. Jul 2017, 17:47 bearbeitet]
Rabia_sorda
Inventar
#19 erstellt: 23. Jul 2017, 18:43
Das ist nur Kleber, damit die schweren Bauteile (hier die Elkos) im Lötbad nicht herausfallen.

Leider kann dieser Kleber auch andere Bauteile angreifen und sie verätzen. Wenn der Kleber soweit keine anderen Bauteile berührt und nichts auffälliges (Oxidation) zu erkennen ist, braucht man hier nichts machen.
seni1
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 23. Jul 2017, 18:48
Hatte ich die richtige Ahnung, vielen Dank.

LG
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