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Eaton - Preiswerter und einfach nachzubauender Kopfhörerverstärker

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SoundSnow
Neuling
#701 erstellt: 03. Dez 2010, 15:30
Danke für deine Anleitung, ich habe bisher viel Spaß beim Basteln!

Gestern ist das Netzteil fertig geworden. Beim Testen ist mir aufgefallen, dass der Test schwierig wird ohne Stromanschluß Tatsächlich vergessen ein paar Teile aus dem Fließtext zu bestellen: 230V Kabel, Netzbuchse.
Als Anfänger ergaben sich daraus für mich zwei Fragen:
ist das 230V Kabel für die Innenverkabelung von Buchse/Wippe/5-Pol-Stecker auf der Platine?

Zur Netzbuchse/Verkabelung: Suche auf Reichelt ergab für mich diese Netzbuchse, die ich in anderen Bildern von fertigen Eatons gesehen habe. Aber ein passendes Kabel samt Steckern habe ich nicht gefunden.
Gibt es das fertig konfektioniert oder muss es aus Einzelteilen zusammengesetzt werden?


[Beitrag von SoundSnow am 03. Dez 2010, 15:32 bearbeitet]
rille2
Inventar
#702 erstellt: 03. Dez 2010, 16:01
Die Netzbuchse ist die Falsche. Die Richtige steht doch in der Teileliste: Kaltgerätebuchse (Bestell-Nr.: KES 1). Dazu passt dann natürlich ein ganz normales Kaltgerätekabel.

Das Kabel für die Verkabelung der Netzspannung sollte natürlich 230V aushalten. Z.B. die Bestell-Nr. "H05VK 0,75-10SW" von Reichelt wäre geeignet.
SoundSnow
Neuling
#703 erstellt: 03. Dez 2010, 16:22
Oh, danke für den Hinweis. Jetzt ist mir auch klar warum sie fehlt: war nicht verfügbar und konnte damit auch nicht in den Warenkorb beim Bestellen. Hätt ich mir das mal rausgeschrieben.

Kann ich bedenkenlos einen Ersatz von Conrad nehmen?
rille2
Inventar
#704 erstellt: 03. Dez 2010, 16:54
Die geht natürlich auch.
SoundSnow
Neuling
#705 erstellt: 05. Dez 2010, 02:03
Sollten die LEDs am Netzteil stark leuchten?

Ich habe wohl zumindest um die LED2P etwas falsch verdrahtet, die will garnicht. Habe erst +/- Vertauschung vermutet, aber nach Umlöten bleibt sie weiterhin aus.
LED1P leuchtet beim Anschließen stark auf, nach 2-3 Sekunden geht sie aus.
Wenn der LED Jumper entfernt ist, leuchtet LED1P etwas schwächer weiter.

Lässt sich daraus schon direkt etwas schließen, oder lässt sich erst mit Messungen vom Voltmeter etwas sagen?
rille2
Inventar
#706 erstellt: 06. Dez 2010, 12:17
Die LEDs leuchten normal hell also nicht sonderlich hell. Wenn die LED dann auch ausgeht ist irgendwas faul. Ohne Nachmessen kann ich da auch nichts dazu sagen. Messe doch mal am Eingang und am Ausgang der beiden Spannungsregler.

Welchen LED-Jumper meinst du?
SoundSnow
Neuling
#707 erstellt: 06. Dez 2010, 15:56
Auf dem Schaltplan als LED gekennzeichneter Anschluß für die Front LED. Die V 322 LED will nicht recht in ihre vorgesehene Fassung passen, daher ist sie nicht angeschlossen und der Anschluß durch einen Jumper überbrückbar (Netzteil LEDs aus) oder offen (LED2P leuchtet weiter).
rille2
Inventar
#708 erstellt: 06. Dez 2010, 16:05
Kannst du mal aufmalen, was du da gemacht hast? Ich vermute ja, das da was falsch ist. LED2P ist ja ganz anders angeschlossen als die Front-LED (LED3P).
SoundSnow
Neuling
#709 erstellt: 06. Dez 2010, 16:55
Vorder/Rückseite abfotografiert: http://img408.imageshack.us/img408/1985/amp012.jpg

Edit: Ich habs gefunden - oder etwas zumindest. Trafo - D8P Verbindung fehlt. Und C5P-D3P. Wird ergänzt, mal sehen was sich tut.


[Beitrag von SoundSnow am 06. Dez 2010, 18:12 bearbeitet]
rille2
Inventar
#710 erstellt: 06. Dez 2010, 17:15
Fehlt da nicht eine Masseverbindung?
Zweck0r
Moderator
#711 erstellt: 06. Dez 2010, 17:39
Und wieder Primär- und Sekundärverdrahtung nicht genügend räumlich getrennt

Grüße,

Zweck
SoundSnow
Neuling
#712 erstellt: 06. Dez 2010, 18:12

Zweck0r schrieb:
Und wieder Primär- und Sekundärverdrahtung nicht genügend räumlich getrennt

Grüße,

Zweck

Du sprichst auf die unisoliert laufenden 230V~ Drähte und die Entfernung zwischen 230V~ und Schutzleiter Anschluß an?
Zweck0r
Moderator
#713 erstellt: 06. Dez 2010, 18:17
In erster Linie meinte ich den Draht, der da vom Spannungsregler zu einem Ladeelko führt. Der geht direkt an der 230V-Leitung vorbei.

Grüße,

Zweck


[Beitrag von Zweck0r am 06. Dez 2010, 18:18 bearbeitet]
SoundSnow
Neuling
#714 erstellt: 06. Dez 2010, 18:49
Nach Ergänzung der beiden oben erwähnten Drähte habe ich zumindest Gewissheit, dass sie leiten. Denn wo vorher noch etwas geleuchtet hat, ist es nun mit und ohne Front-LED dunkel.

Hattest du eine andere Masseverbindung im Sinn, rille?


Danke für den Hinweis Zweck0r, habe ich direkt durch eine isolierte Leitung ersetzt.
rille2
Inventar
#715 erstellt: 07. Dez 2010, 10:26
Es fehlt immer noch was. Du musst den Punkt, wo D7P/D8P sowie R3P/R4P zusammentreffen mit der Masse verbinden, also am Trafo bzw. den großen Elkos vom Netzteil (C5-C8P).
Ralph_P
Stammgast
#716 erstellt: 08. Dez 2010, 01:37
Hi,


R4 bestimmt den Verstärkungsfaktor der Schaltung. Die Verstärkung errechnet sich aus R4/R3+1. D.h. mit einem Wert von 4,7 kOhm erhält man einen Verstärkungsfaktor von 4,7/1+1 = 5,7. Durch Verringern oder Erhöhen des Wertes von R4 kann man den Verstärkungsfaktor an die Quelle und den KH anpassen. Es empfiehlt sich, hier ein paar verschiedene Widerstände zu bestellen, z.B. 1 kOhm, 2,2 kOhm, 4,7 kOhm, 6,8 kOhm und 10 kOhm.


Warum bestimmt R4 den Verstärkungsfaktor? Ich dachte, das übernimmt das Poti.
Wie wählt man denn den richtigen Wert für seinen KH aus?
xnor
Stammgast
#717 erstellt: 08. Dez 2010, 01:59
[quote="Ralph_P"]Warum bestimmt R4 den Verstärkungsfaktor? Ich dachte, das übernimmt das Poti.
Wie wählt man denn den richtigen Wert für seinen KH aus?[/quote]

[url=http://de.wikipedia.org/wiki/Operationsverstärker]Operationsverstärker[/url], siehe Nichtinvertierender Verstärker


[Beitrag von xnor am 08. Dez 2010, 02:01 bearbeitet]
rille2
Inventar
#718 erstellt: 08. Dez 2010, 12:00

Ralph_P schrieb:
Wie wählt man denn den richtigen Wert für seinen KH aus?

Durch Ausprobieren. Man sollte halt einen sinnvollen Regelbereich des Potis haben. Wenn man nur einen kleinen Bereich nutzen kann, bevor es zu laut wird, ist die Verstärkung zu groß. Wenn man voll aufdrehen muss und es ist immer noch zu leise, ist die Verstärkung zu klein.
xnor
Stammgast
#719 erstellt: 08. Dez 2010, 15:07
Grundsätzlich lässt sich aber alles berechnen.

zB 1 V Eingangssignal * 0,5 (poti auf 50%) * 5,7 (gain) = 2,85 V

zum Quadrat und durch 32 ohm (KH) = rund 250 mW = sehr (sehr) laut mit durchschnittlichen KH


[Beitrag von xnor am 08. Dez 2010, 15:21 bearbeitet]
Ralph_P
Stammgast
#720 erstellt: 08. Dez 2010, 22:46
Ok, ich danke euch.
Toni
Ist häufiger hier
#721 erstellt: 15. Dez 2010, 21:37
Hallo,

sorry daß ich hier einfach so reinplatze. Will mir den Eaton bauen kriege aber die Datei.rst nich geöffnet (Platinenlayout). Kann mir einer da helfen. Mag sein daß es irgendwo schon mal beantwortet wurde, aber zum Eaton gibt es abertausende von Seiten.

Danke im Vorraus, Tonio
Toni
Ist häufiger hier
#722 erstellt: 16. Dez 2010, 23:10
Schade, ein kurzer Tip hätte gereicht.
Wenn der Verstärker fertig ist liefer ich dann einige Höreindrücke. Ich hoffe dann wenigstens einige Reaktionen zu bekommen.

Gruß, Tonio
rille2
Inventar
#723 erstellt: 17. Dez 2010, 18:23

Toni schrieb:
Will mir den Eaton bauen kriege aber die Datei.rst nich geöffnet (Platinenlayout).

Mit Lochmaster kann man die öffnen. Die Demoversion reicht dazu.
Toni
Ist häufiger hier
#724 erstellt: 17. Dez 2010, 23:30
Vielen Dank,hab schon einen anderen Weg gefunden. Großes Lob für deine Webseite und deinen Einsatz im Hobby.
Mit den Tips und Vorlagen dürfte eigentlich nichts schief gehen. Wie schon gesagt, wenn ich ihn fertig habe melde ich mich hier wieder.

Danke, Tonio


[Beitrag von Toni am 18. Dez 2010, 19:06 bearbeitet]
Toni
Ist häufiger hier
#725 erstellt: 19. Dez 2010, 14:12
So, Teile sind bestellt. Vor Weihnachten wird's bestimmt nicht's mehr werden. Dann aber geht's los. Ich habe mir jetzt erstmal den NE5534A bestellt. Wie groß ist eigentlich klanglich der Unterschied zu einem besseren OPA. Welcher ist da zu empfehlen? Man kann die Teile ja dank Sockel einfach tauschen.Hat da jemand Erfahrung mit. Kurzer Tip wäre klasse.

Gruß, Tonio
xnor
Stammgast
#726 erstellt: 19. Dez 2010, 14:58

Toni schrieb:
Großes Lob für deine Webseite und deinen Einsatz im Hobby.


Toni schrieb:
Wie groß ist eigentlich klanglich der Unterschied zu einem besseren OPA. Welcher ist da zu empfehlen?

Hast du die Messungen übersehen?
rille2
Inventar
#727 erstellt: 21. Dez 2010, 14:45

Toni schrieb:
Ich habe mir jetzt erstmal den NE5534A bestellt. Wie groß ist eigentlich klanglich der Unterschied zu einem besseren OPA?

Bleib einfach beim NE5534. Alles andere lohnt den Aufpreis IMHO nicht wirklich.
Toni
Ist häufiger hier
#728 erstellt: 27. Dez 2010, 00:45
Okay, vielen Dank für den Tip. Die Teile sind zwar da, kann aber erst im neuen Jahr damit anfangen. Außerdem möchte ich mir mit dem Ding ausreichend Zeit lassen um den KHV sauber aufzubauen. Bin allerdings schon super gespannt auf den Klang.

Tonio
nakidei
Stammgast
#729 erstellt: 02. Jan 2011, 00:57
Hallo hallo,

ich habe mir für meinen neuen DT770 auch einen Eaton gebaut. Habe überall die Standartbauteile genommen und mich genau an die Anleitung von rille gehalten. Der Aufbau hat ca zwei Tage gedauert und ich finde dafür das ich vorher noch nie Platine gelötet habe ist es glaube ich ganz gut geworden.

Da ich hier im Moment nur Bohrer bis 10mm habe sind Stromkabel
und Cinchbuchsen noch nicht fest im Gehäuse und der Deckel ist offen. Außerdem ist der Schutzleiter noch nicht mit dem Gehäuse verbunden.

Eaton KHV

Generell bin ich mit dem neuen Eaton sehr zufrieden, wobei ich (noch?) keinen großen unterschied zu meinem Denon AVR feststellen kann.
Bei hohen Lautstärken habe ich etwas rauschen auf den Ohren, aber ich denke mal das ist normal.
Ganz leichtes brummen und ein regelmäßiges Knacken kann ich auch hören (auch wenn keine Signalquelle angeschlossen ist), ich hoffe das legt sich wenn das Gehäuse zu ist und der Schutzleiter am Gehäuse angeschlossen ist. Ob Jumper auf oder zu ist ändert an diesen eindrücken nichts.

Ich habe mal ein WAV-File am Micoeingang meiner Soundkarte (Audigy 2 NX USB) von KHV Ausgang (ohne Signalqulle) aufgenommen. Der KHV war auf maximale Lautstärke eingestellt. WAV Download

Weiter vorne im Thread hatte ich mal gelesen das es was bringen kann wenn man neben dem Schutzleiter auch die Masse auf das Gehäuse legt. Könnte das auch in meinem Fall besserung bringen?


Und erstmal vielen Dank an rille für diese super Anleitung mit welcher sogar leute ohne viel Elekronikwissen einen KHV bauen können!

gruß,
nakidei
rille2
Inventar
#730 erstellt: 02. Jan 2011, 01:24
Baue das Gehäuse erstmal fertig und probiere nochmal, wenn es zu ist. Das Gehäuse trägt ja jetzt noch nicht so viel zur Schirmung bei, da weder Schutzleiter noch Masse am Gehäuse anliegen.
nakidei
Stammgast
#731 erstellt: 03. Jan 2011, 18:57
Hallo,

dann muss ich mich wohl erstmal gedulden bis ich die möglichkeit für die hinteren löcher habe.

ich habe mir überlegt noch einen jumper auf die platine zu löten mit dem ich Masse und Schutzleiter verbinden kann. Macht das Sinn oder sollte man das lieber lassen? Falls es Sinn macht von wo nehme ich dann am besten die Masse ab? Direkt am Ausgang des Netzteiles?

gruß
nakidei
rille2
Inventar
#732 erstellt: 04. Jan 2011, 13:49
Kannst du auch noch machen. Das macht aber erst Sinn, wenn das Gehäuse auchmit dem Schutzleiter verbunden ist. Die Masse nimmst du einfach dort weg, wo schon der Jumper ist bzw. lötest den Jumper gleich neben den anderen.
Toni
Ist häufiger hier
#733 erstellt: 26. Feb 2011, 19:10
Manche Dinge brauchen eben etwas länger.
Mein Eaton nimmt langsam Formen an. Die Platine ist aufgebaut und die Anschlußteile, alle mit Kabel und Stecker versehen, angeschlossen. Allerdings mußte ich mir ein größeres Gehäuse kaufen, da ich den großen Poti und die Neutrikbuchs bestellt habe. Außerdem möchte ich KHbuchse, Einschalter,Poti und LED auf der Front haben.
Zum KLang: Ich besitze einen Marantz CD 5001 OSE und einen Denon PMA 655 R. Beide haben am Kopfhörerausgang keine Chance gegen den Eaton. Selbst gegenüber dem Denon klingt der Eaton sauberer, aufgeräumter, etwas räumlicher und mit mehr Detailinformation. Natürlich ist der Eaton kein klanglicher Überflieger aber für ca. 100 EUR (mit anderem Gehäuse wirds sehr viel günstiger)klingt das Teil schon richtig klasse. Ich bin sehr zufrieden. Mal abgesehen davon, daß mein Shure SRH 840 hier wesendlich besser zur Geltung kommt. Großes Lob an den Entwickler, Tuner, Umsetzer und Autor dieses Artikel hier.
Wenn das Teil im Gehäuse ist gibt es auch ein paar Bilder.

Bis dahin, Tonio
RealBoBo
Neuling
#734 erstellt: 28. Feb 2011, 13:15
Hallo zusammen,

ich habe sehr neugierig den Threat gelesen. Wollte mir nun auch die Teile bei Reichelt bestellen und endlich loslegen. In der Teileliste von Rille stehen 5x LED 3mm amber mit der Teilenummer LA 3366. Leider hab ich bei Reichelt keine Teile dazu gefunden. Möchte nichts falsches bestellen. Welche alternativ habe ich dazu?

Vielen Dank für Eure Hilfe!


[Beitrag von RealBoBo am 28. Feb 2011, 13:16 bearbeitet]
rille2
Inventar
#735 erstellt: 28. Feb 2011, 14:43
Nimm die "LED 3MM ST RT". Die anderen hat Reichelt scheinbar nicht mehr im Programm.
A._Tetzlaff
Inventar
#736 erstellt: 28. Feb 2011, 15:30
Wenn Du orange 3mm-LEDs haben willst, ich habe welche übrig, die würde ich abgeben für kleines Geld (Versand per Post, Brief oder Warensendung).
HaraldHeimkino
Ist häufiger hier
#737 erstellt: 09. Mrz 2011, 22:11
Hi,

ich habe eine Frage bzgl. des Netzkabels. Auf Rilles Seite wird ja so eine schicke Netzbuchse mit Schalter verwendet.
Ich habe der Einfachkeit halber wie alternativ vorgeschlagen wird einen Kippschalter sowie eine Zugentlastung. Dazu habe ich mir das http://www.reichelt....c6d6fa53836c9efe3fb8
Netzkabel bestellt.

Das hat jetzt aber nur 2 Anschlüsse, also weniger als auf dem Bild http://peter.family-rill.de/Projekte/Eaton/Aufbau
auf Rilles HP gezeigt.
Wie schließe ich das an?

Auf die Platine lötet man zum Verbinden des 230V Steckers und der Schutzleitung das PSS 254/3G und PSS 254/2G oder?

Wär super, wenn mir jemand helfen könnte :-)
ZeeeM
Inventar
#738 erstellt: 09. Mrz 2011, 22:20
Das Kabel hat keinen Schutzleiter.
HaraldHeimkino
Ist häufiger hier
#739 erstellt: 10. Mrz 2011, 17:04
Ups, okay danke erstmal.
Jetzt weiß ich, dass Schuko für Schutzkontakt steht ...
Ich dachte, Stecker ist gleich Stecker ^^
Naja mal schauen, vielleicht finde ich noch ein altes Gerät mit einem Schutzkontaktstecker.
audiophilanthrop
Inventar
#740 erstellt: 11. Mrz 2011, 23:18
Der Schuko ist im übrigen bei dem Aufbau auch absolut notwendig. Es passiert relativ leicht, daß eine netzspannungsführende Leitung das Gehäuse berührt. Gut, wenn dann nur die Netzsicherung durchhaut und nicht der FI auf Funktion getestet werden muß, den es in manchen Altbauten immer noch nicht für alle Räume gibt.

Ich würde sehr empfehlen, alle netzspannungsführenden Verbindungen mit isoliertem Draht auszuführen, also auch die unter der Platine.

Von der Ruhestromeinstellung will ich erst gar nicht anfangen...
Zweck0r
Moderator
#741 erstellt: 12. Mrz 2011, 02:10
Dabei könnte man die Sicherheitsbedenken so einfach aus der Welt schaffen. Steckernetzteil und dazu so etwas - fertig.
Toni
Ist häufiger hier
#742 erstellt: 13. Mrz 2011, 17:34
So jetzt isser endlich fertig,
hat etwas gedauert weil mir laufend irgendwas dazwischen gekomment ist. Na gut Ding will eben Weile haben. Hier erst mal ein paar Bilder.

13032011144
13032011145
13032011146

Klanglich bin sehr positiv überrascht. Für den Preis einfach hammermäßig. Je länger ich damit höre, desto besser klingt das Teil. Macht sehr viel Spaß. CD's die ich schon etliche mal gehört habe klingen teilweise fast komplett anders.
Ich überlege ernsthaft mir auch einen neuen Vollverstärker selbst zu bauen. Mal schauen was da Peter's Seite noch so alles hergibt .
Bei der Gelegenheit gleich eine Frage: Wieviel bringt der Austausch der Opamps? Lohnt sich das?
Wieviel besser klingt der Funk LPA 2? Vielleicht hat ja irgend jemand Erfahrung damit. Ein paar Antworten wären prima.

Gruß, Tonio


[Beitrag von Toni am 13. Mrz 2011, 21:50 bearbeitet]
Brotrinde
Stammgast
#743 erstellt: 14. Mrz 2011, 13:00
Das sieht genau so aus wie ich es für nächsten Winter plane. Wo hast Du denn die beschriftete Frontplatte her? Ist das custom made?

Ich möchte nämlich zwei KH-Buchsen mit 0/+100Ohm einbauen.

BR
Toni
Ist häufiger hier
#744 erstellt: 14. Mrz 2011, 23:00
Die Frontplatte ist self made. Rubbelbuchstaben und Symbole aus dem Elektronikladen plus zwei Schichten Klarlack (matt), fertig ist die Frontplatte . Ist allerdings Piddelarbeit. Ich mache allerdings so was gerne.

Gruß Tonio
HaraldHeimkino
Ist häufiger hier
#745 erstellt: 15. Mrz 2011, 17:57
Schaut wirklich super aus, Respekt für deine self made Frontplatte Toni.

Ich hab eine Frage, hab nun mal alle Teile unverbunden aufgelötet und durch einen kleinen Fehler ist das ganze eine Reihe zu weit verrutscht. Nun kommt die Oberseite (das Ding mit dem Loch drin) meines TIP125 mit dem Gehäuse in Verbindung. Das ist doch die Masse oder? Macht das was?
ic3m4n2005
Ist häufiger hier
#746 erstellt: 16. Mrz 2011, 23:53
Also irgendwas läuft bei mir falsch, da ich aber auch ne ET-Niete bin frag ich hier mal nach.

Hier erstmal ein paar Bilder wie wet ich bis jetzt bin, wollte erstmal das NT auf Funktion testen.

http://img836.imageshack.us/img836/2590/20110316202517.jpg
http://img339.imageshack.us/img339/6866/20110316202537.jpg
http://img197.imageshack.us/img197/1198/20110316202548.jpg
http://img98.imageshack.us/img98/9978/20110316202602.jpg
http://img849.imageshack.us/img849/6050/20110316202608.jpg
http://img15.imageshack.us/img15/2940/20110316202629.jpg
http://img846.imageshack.us/img846/5226/20110316202640.jpg
http://img852.imageshack.us/img852/4830/20110316202658.jpg
http://img545.imageshack.us/img545/9586/20110316202705.jpg
http://img88.imageshack.us/img88/1662/20110316202730.jpg
http://img585.imageshack.us/img585/8936/20110316202741.jpg

Hoffe man kann genug erkennen, alles mit Handy geschossen :/

Ich bekomme 0 Volt am Trafoausgang, bei beiden Kreisen. 230 liegen aber an an Primär.
Beim bischen rumtesten hab ich irgendwo 55 Volt gehabt wie kann das sein ? Bin grad völlig planlos...hoffe jemand kamm helfen.
petitrouge
Inventar
#747 erstellt: 17. Mrz 2011, 10:52

Toni schrieb:
Wieviel besser klingt der Funk LPA 2? Vielleicht hat ja irgend jemand Erfahrung damit. Ein paar Antworten wären prima.

Gruß, Tonio


Als ich noch keinen Funk LPA2 besass, haben wir in München zu Viert ein KH-Treffen abgehalten.

Damals waren mein TPA6120 dabei ein kleiner Mini3 und noch eine EMU wenn ich mich nicht irre. Könnte aber auch Peters Eaton gewesen sein.

Es wurden alle KHV's eingepegelt und dann nur noch direkt umgeschaltet.....das Ergebniss war eher ernüchternd.

Unterschied? Welcher.......eigentlich keiner.

Aus diesem Treffen heraus, war das Thema Unterschiede bei Amps für mich gestorben.
Insbesondere haben wir feststellen können das nur 0,1 Steigerung der Lautstärke an einem Poti einen klanglichen Unterschied bescherte, den man als Steigerung wahrnahm, bis die Potis wieder angeglichen wurden....

Somit kann man getrost das Thema Verstärkerklang vergessen, solange man nicht solch einen Vergleich mit Ausgangsmessungen macht mit direkter Umschaltung.

Ganz nebenbei habe ich mittlerweile auch meinen Funk wieder verkauft.

Wahrscheinlich mit einer der besten Amps (von den Messwerten) die es gibt. Doch mich reizt derzeit einfach mal was anderes einfach aus einer laune heraus und so musste er erstmal weichen....vielleicht kommt er aber auch irgendwann wieder....mal schauen wie sich der Neue (noch nicht da) machen wird.

In diesem Sinne



Grüsse Jens

PS: Solange Dir die Leistung langt für Deine KH, gibt es eigentlich keinen Grund für was Neues, es sei denn du möchtest ein anderes Design etc......


[Beitrag von petitrouge am 17. Mrz 2011, 10:55 bearbeitet]
Toni
Ist häufiger hier
#748 erstellt: 17. Mrz 2011, 23:47
Hallo Jens,

danke für die Antwort. Dann lohnt sich, so wie es aussieht, der Bau eines "besseren" nicht. Das hebt den Wert des Eaton noch eimal. Das Ding fängt mir mitlerweile an richtig Spaß zu machen. Der Klang ist eh klasse.
Na dann ein Prost auf Peter's Erfindungsreichtum.



Tonio


[Beitrag von Toni am 20. Mrz 2011, 00:15 bearbeitet]
rille2
Inventar
#749 erstellt: 18. Mrz 2011, 09:48

ic3m4n2005 schrieb:
Ich bekomme 0 Volt am Trafoausgang, bei beiden Kreisen. 230 liegen aber an an Primär.
Beim bischen rumtesten hab ich irgendwo 55 Volt gehabt wie kann das sein ? Bin grad völlig planlos...hoffe jemand kann helfen.

Das Messgerät war aber auf AC eingestellt? Hast du auch am Primäreingang nachgemessen? Wenn wirklich nichts rauskommt, ist der Trafo defekt. Bei einem Kurschluss würden ja die Sicherungen ansprechen und du könntest direkt am Trafo auch was messen.
ic3m4n2005
Ist häufiger hier
#750 erstellt: 18. Mrz 2011, 11:26
Jo war auf AC eingestellt und am Primäreingang liegen 230V an. Aber woher kommen dann die 55 Volt wenn am Ausgang direkt nichts zu messen ist ?
Neuer Trafo ist auf jedenfall schon unterwegs, ist der Rest denn so in Ordnung und kann ich so schon das NT testen ? Bin wie gesagt nicht so der Profi, was Widerstand,Elko, AC und DC ist das geht noch klar, aber viel weiter muss ich dann leider passen
rille2
Inventar
#751 erstellt: 18. Mrz 2011, 17:14
Sieht soweit gut aus. Hast du 55V Gleich- oder Wechselspannung gemessen? Normalerweise kann es aber nicht sein, wenn am Trafo auf der Sekundärseite nichts rauskam.
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