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Eaton - Preiswerter und einfach nachzubauender Kopfhörerverstärker

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rille2
Inventar
#751 erstellt: 18. Mrz 2011, 15:14
Sieht soweit gut aus. Hast du 55V Gleich- oder Wechselspannung gemessen? Normalerweise kann es aber nicht sein, wenn am Trafo auf der Sekundärseite nichts rauskam.
Toni
Ist häufiger hier
#752 erstellt: 20. Mrz 2011, 16:13

ic3m4n2005 schrieb:
Also irgendwas läuft bei mir falsch, da ich aber auch ne ET-Niete bin frag ich hier mal nach.

Hier erstmal ein paar Bilder wie wet ich bis jetzt bin, wollte erstmal das NT auf Funktion testen.

Hoffe man kann genug erkennen, alles mit Handy geschossen :/

Ich bekomme 0 Volt am Trafoausgang, bei beiden Kreisen. 230 liegen aber an an Primär.
Beim bischen rumtesten hab ich irgendwo 55 Volt gehabt wie kann das sein ? Bin grad völlig planlos...hoffe jemand kamm helfen.


Es sieht vielleicht so aus als ob sich keiner außer Peter für Dein Problem interessiert. Da aber Peter hier mit Sichertheit der kompetenteste Ansprechpartner ist, halte ich mich bei solchen Dingen immer etwas zurück, obwohl ich Elektroniker bin und Dir vielleicht auch helfen könnte. Vielen hier wird es mit Sicherheit auch so gehen.

Tonio


[Beitrag von Toni am 20. Mrz 2011, 16:16 bearbeitet]
ic3m4n2005
Ist häufiger hier
#753 erstellt: 01. Apr 2011, 22:29
So heute abend endlich mal dazu gekommen den neuen Trafo einzubauen. Leider leuchtet immer noch nichts

Habe aber jetzt an den Ausgängen 16-18V. Wenn ich die großen Elkos messe habe ich wieder 55V, an allen bis auf den oben links von hinten aus gesehen.
Werde den mal morgen rauslöten und wieder einsetzen.

Zwei Fragen noch zum Abschluss, woran liegt es das da 55V anliegen ? Dachte die sind nur bis 35V ausgelegt.
Und kann jemand evtl. an ein paar Punkten mal anzeichnen was anliegen muss ? Dann wäre die Fehlersuche einfacher denk ich.

Nochmal für alle, ich bin ne ET Null, von daher könnten mir auch dumme Fehler passieren, also nicht gleich auschliessen nur weils für euch grundlegend ist

Danke schon mal für die Hilfe bis jetzt... hoffe doch bald auch mit dem Teil was hören zu können...
rille2
Inventar
#754 erstellt: 01. Apr 2011, 22:42

ic3m4n2005 schrieb:
Habe aber jetzt an den Ausgängen 16-18V. Wenn ich die großen Elkos messe habe ich wieder 55V, an allen bis auf den oben links von hinten aus gesehen.
Werde den mal morgen rauslöten und wieder einsetzen.

Wo ganau misst du? Jeweils an den beiden Anschlüssen von den Elkos?
ic3m4n2005
Ist häufiger hier
#755 erstellt: 02. Apr 2011, 11:13
Wow, das war aber fix geantwortet.
Ja an den beiden Anschlüssen, geht das bei Elkos nicht ?
Ich seh schon ich muss dringend mal mein ETechnik Wissen verbessern
rille2
Inventar
#756 erstellt: 02. Apr 2011, 16:31
55V können dort eigentlich unmöglich zu messen sein. Selbst bei komplett falschem Aufbau. Dein Messgerät ist aber in Ordnung? Batterie ist auch voll?
ic3m4n2005
Ist häufiger hier
#757 erstellt: 02. Apr 2011, 21:35
Ist zwar ein günstiges DMM, aber die 230V und 16-18V vorm bzw. hinterm Trafo werden ja auch angezeigt. Blicke da auch nicht durch, zumal bei soviel müssten den Elkos ja schon die Hütchen hoch gehn, oder ?!
rille2
Inventar
#758 erstellt: 02. Apr 2011, 23:03
Kontrolliere mal genau, ob die Gleichrichterdioden (D1-D4) richtig angeschlossen sind.

Und teste dein Messgerät mal an einer bekannten Spannung, z.B. einem geregelten Steckernetzteil.
ic3m4n2005
Ist häufiger hier
#759 erstellt: 03. Apr 2011, 14:41
So, habe mal nachgemessen anden Dioden, hier das Ergebnis:



Die beiden darüber geben 0V... scheint also was im argen zu liegen. Glaube ich habe meinen Fehler gefunden, habe Wechselspannung gemessen, bei Gleichspannung liegen die Spannungen bei 25 und 24 Volt.

Kann ich die Dioden irgendwie auf Funktion checken ?
Hatte die besseren genommen, aber trotzdem die anderen mitbestellt.

Das Lötzinn sollte ja egal sein welches man verwendet oder ?
ic3m4n2005
Ist häufiger hier
#760 erstellt: 06. Apr 2011, 19:56
So ich habe die "guten" Gleichrichterdioden mal gegen die Standard ausgetauscht, ebenso wie C1-C4 wieder auf den vorgeschlagenen Wert.

Hier mal mein Fortschritt:


Und das beste daran, es leuchtet immer noch nichts
So langsam verlier ich hier die Hoffnung...
rille2
Inventar
#761 erstellt: 09. Apr 2011, 15:33
Miss doch mal, welche Spannung an den Spannungsreglern anliegt, jeweils gegen Masse gemessen.
ic3m4n2005
Ist häufiger hier
#762 erstellt: 09. Apr 2011, 22:47
Hab gestern mal einen ersten Erfolg verbuchen können, ein Kanal war die LED wohl falsch herum drin, also kurz Pole getauscht und da leuchtet das Teil
Der andere Kanal (LED direkt neben dem Trafo) leuchtet nicht, egal was ich mache :/
Der Knaller kommt aber noch, Ich kann die 230V messen die rein gehen, ich kann auch die 19V Gleichstrom meines Laptopnetzteils messen. Aber an der LED die leuchtet zB. mess ich entweder nichts, oder nur nen kurzen Auschlag. Dabei ist es egal ob ich gegen Masse messe oder an den Polen. Die 17-18V an der Sekundärseite des Trafos bekomm ich auch nicht mehr aufs DMM.
Das DMM ist nur nen günstiges aussem Baumarkt, dachte das reicht, oder was ist hier los ?

Hier noch ein paar Aufnahmen der Rückseite, evtl. kann man ja nen Fehler erkennen, aber ich seh nichts und ohne ne Möglichkeit was nachzuvollziehen steh ich halt echt blöd da.

ic3m4n2005
Ist häufiger hier
#763 erstellt: 12. Apr 2011, 18:04
Also ich kann jetzt gerade noch die 230V am Trafoeingang messen, mehr nicht. Ab und zu ein kleiner Ausschlag aber eigentlich überall null. Aber !! die LED brennt immer noch auf der einen Seite. Dabei spielt es scheinbar auch keine große Rolle ob ich an den Polen messe oder gegen Masse.

Das MM ist ein DÜWI aussem Baumarkt für 10€. Würde also evtl daruf tippen, wenn es die 230V nicht anzeigen würde.

Kann ein Multimeter also so kaputt sein ???
Und wie viel Volt sollten an der LED anliegen ?
audiophilanthrop
Inventar
#764 erstellt: 14. Apr 2011, 14:29
Aber über den dicken Siebelkos müßte doch wenigstens was zu messen sein?! Wenn ja, die Positivspannung muß am 7815 anliegen, die Negativspannung am 7915.
ic3m4n2005
Ist häufiger hier
#765 erstellt: 14. Apr 2011, 18:14
Tja das ist ja das was ich gar nicht verstehe, ich habe am Anfang an den Elkos was messen können, aber seit ner Woche oder so bekomm ich nur noch die 230V am Trafo aufs DMM. Ich hab auch schon alles durch, gegen Masse oder nicht, Gleich- oder Wechselspannung, macht alles kein Unterschied. Wenns überall Null wär, dann wäre die Sache klar, aber so ?
Werd mal sehn ob jemand aus dem Bekanntenkreis nicht noch nen Multimeter rumfliegen hat...
kyote
Inventar
#766 erstellt: 06. Sep 2011, 07:07
Hallo,

ich hab mich (wie viele andere hier) dazu entschlossen, den Eaton KHV nachzubauen.
Am Freitag kam das Paket mit (fast*) allen Teilen an und am Samstag hab ich dann mit dem Löten angefangen.

Gestern habe ich das Netzteil fertiggestellt und erstmalig in Betrieb genommen. Nach ein bisschen Nacharbeiten leuchteten dann auch alle drei Dioden. Die LED2P etwas dunkler als die 1 (sagt das was?).

* was ich bei der Bestellung nicht gemerkt habe: die 2200 µF/35 V Elkos waren vergriffen. Ich habe dann 2 alte CD-Player geplündert. Das waren aber nur 16 V Modelle. Reichen die, oder sollte ich die möglichst bald tauschen?
rille2
Inventar
#767 erstellt: 06. Sep 2011, 07:19
16V-Elkos sind nicht geeignet! Die Spannung beträgt dort über 20V. Die können im schlimmsten Fall explodieren und das gibt eine ganz schöne Sauerei.

Die Ausgangsspannung solltest du mit einem Multimeter nachmessen.
kyote
Inventar
#768 erstellt: 06. Sep 2011, 08:51
Ohoh ...

OK, dann schnell Ersatz ordern und alle weiteren Funktionstests verschieben.
kyote
Inventar
#769 erstellt: 06. Sep 2011, 09:08
Ach so, was ich noch fragen wollte.
So etwas wie einen Line-Out, wie müsste man sowas machen?
Einfach am Eingang abgreifen und direkt wieder rausführen?
rille2
Inventar
#770 erstellt: 06. Sep 2011, 13:38
Soll das Eingangssignal nur durchgeschleift werden? Dann baust du einfach ein zweites Paar Cinchbuchsen ein und verbindest diese mit den Eingangsbuchsen.
kyote
Inventar
#771 erstellt: 06. Sep 2011, 14:15
Im Grunde ja.
Hintergrund war der Gedanke, das ich vom PC an den DAC dann an den Eaton gehe und von da aus dann an meinen Marantz Verstärker.
So mit logischen drüber Nachdenken, finde ich meine Frage irgendwie etwas überflüssig^^.
Naja, aber sicher ist sicher.
Zweck0r
Moderator
#772 erstellt: 06. Sep 2011, 17:34

kyote schrieb:
was ich bei der Bestellung nicht gemerkt habe: die 2200 µF/35 V Elkos waren vergriffen. Ich habe dann 2 alte CD-Player geplündert. Das waren aber nur 16 V Modelle. Reichen die, oder sollte ich die möglichst bald tauschen?


Zu niedrige Spannungsfestigkeit geht gar nicht, aber bei der Kapazität kann man sparen. Das Ding wird wahrscheinlich schon mit 100 µF perfekt funktionieren.

Grüße,

Zweck
kyote
Inventar
#773 erstellt: 07. Sep 2011, 20:20
So, die 16 V Elkos sind raus und 35 V drin.

Vielleicht mess ich an der falschen Stelle, aber da wo ich meine, dass -15 V zu messen sein müssten, mess ich nur so -1,5 V. Auf der anderen Seite immerhin 13,6 V.

EDIT: Hmpf. Hab nochmal alle Stellen nachgelötet und nu is LED2P komplett aus.


[Beitrag von kyote am 07. Sep 2011, 21:33 bearbeitet]
rille2
Inventar
#774 erstellt: 08. Sep 2011, 09:04
Da hilft nur, alles nochmal genau nachzuprüfen. Es müssten ziemlich genau 15V rauskommen, 13,5V sind auch zu wenig.
kyote
Inventar
#775 erstellt: 08. Sep 2011, 18:22
OK,

jetzt leuchtet alles und ich kann -14,9 und +14,7 V messen.

Dann gehts demnächst mal weiter mit dem Verstärkerteil.
kyote
Inventar
#776 erstellt: 10. Sep 2011, 14:41
Sodele,
alle Hürden (hauptsächlich die Selbstverschuldeten) gemeistert und meinen eigenen Eaton KHV fertiggestellt.

An dieser Stelle meinen Dank an Rille für die Pläne, Teilelisten, Aufbauhinweise und die prompten Hilfestellungen in diesem Thread.

Der Bau hat mir viel Spass bereitet und der Besitzerstolz des selbst Hergestellten lässt mich freudig auf mein neues Gerät schauen und die Musik damit genießen.

Hier noch ein Paar Bilder:

Eaton Platine 1

Eaton Platine 2

Eaton im Gehäuse
s.brauers
Ist häufiger hier
#777 erstellt: 05. Okt 2011, 00:09
@audiophilanthrop:

Ich habe bis jetzt sehr interessiert dein Vorhaben verfolgt und wollte mal fragen, ob du Fortschritte gemacht hast.

Mein armer Eaton durfe immer noch nicht in sein entgültiges Zuhause einziehen, weil ich es bis jetzt nicht geschafft habe, meine Frontplatte machen zu lassen.

Ich habe mir damals in Italien 2 Gehäuse bestellt, ein großes und ein kleineres, in welches der Eaton trotzdem locker reinpasst. Ursprünglich sollte der Eaton ins große Gehäuse und das kleinere war für ein Crossfeed (in Richtung Corda-Cross) geplant.

Weil jetzt beide Gehäuse noch lehr sind, habe ich ein wenig umgeplant:
Kleines Gehäuse für den Eaton und in das größere hatte ich vor folgendes zu bauen:

KHV: Eaton oder ähnlich
DAC: Aliendac oder ähnlich
Crossfeed: Corda-Cross 1
Und ein passendes Netzteil

Was hinzukommt, ist dass ich am besten symmetrische und unsymmetrische Ein- und Ausgänge daran bräuchte. So würde meiner Meinung nach ein Gerät entstehen, dass an allen USB Ports an jedem PC bzw. Notebook guten Klang erzeugen kann. Außerdem könnte ich dann nicht nur meinen DT880, sondern auch meine Monitore dran betreiben.

Das schwebt mir schon lange im Kopf. Weil wenn das alles so hinhaut, wäre es letztendlich etwas, was genau meinen Ansprüchen entspricht, es so aber nicht zu kaufen gibt. Auch nicht ansatzweise, solange man einen preislichen Rahmen beachtet.

Ist das so realisierbar und ist es wirklich so, dass dann eine Soundkarte überflüssig wird?
rille2
Inventar
#778 erstellt: 05. Okt 2011, 08:37
Bis auf den Crossfeed gibt es das auch als Fertiggerät. Schau mal bei USB-Soundinterfaces (http://www.thomann.de/de/cat.html?gf=usb_audio_interfaces&oa=pra). Die Frage ist dann eher, was der KHV taugt.

Symmetrische Ein- und Ausgänge machen einen Selbstbau verhältnismässig teuer. Man kann z.B. die Symmetrier- und Differenz-Verstärker-Module von Funk verwenden.

Hast du Crossfeed überhaupt schon längere Zeit getestet? Nicht jedem gefällt es damit besser. Alternativ kann man das ja auch über Plug-Ins in die Abspielsoftware einbauen bzw. haben das manche Programme schon eingebaut.
s.brauers
Ist häufiger hier
#779 erstellt: 05. Okt 2011, 19:08
Ja, dass es USB Interfaces gibt, ist mir bekannt. Eine ESI Maya und vergleichbare hatte ich schon zu Hause. Allerdings hat mich davon keine so recht überzeugt. Außerdem habe ich noch ein größeres Gehäuse übrig und Lust, nochmal was zu basteln.
Im Moment habe ich eine ESI Juli@ im PC, ESI nEar08 und zum regeln ein SM Audio M-Patch 2.
Dieser hat ja auch nen KHV verbaut, der aber kein Vergleich zum Eaton ist. Vorteil: Symmetrische Ein- und Ausgänge.

Um meine Monitore zu regeln reicht der auch und es ist eigentlich die einzige symmetrische Verbindung, die ich habe. Darauf könnte ich also verzichten.

Ein Crossfeed habe ich bis jetzt noch nicht gehört, weder Soft- noch Hardware.

Edit: Kannst du denn ein Software Crossfeed empfehlen?


[Beitrag von s.brauers am 05. Okt 2011, 19:28 bearbeitet]
rille2
Inventar
#780 erstellt: 07. Okt 2011, 19:25
Ich nutze ja selber kein Crossfeed

Das JRiver Media Center hat schon ein Crossfeed dabei. Für Foobar kann man dieses mal testen: http://bs2b.sourceforge.net/.
s.brauers
Ist häufiger hier
#781 erstellt: 07. Okt 2011, 19:56
http://bs2b.sourceforge.net/
Das fange ich jetzt mal an zu testen bzw. hören. Vielen Dank!

Bezüglich eines DIY DACs wollte ich mal fragen, ob du nicht noch zufällig einen Bausatz zu Hause hast, den du abgeben würdest.

Ich habe auch schon länger vor, mir einen m³ mini zu bauen. Den Bausatz habe ich hier, nur dummerweise habe ich das Poti in Amerika nicht mit bestellt, weil ich dachte, dass es hier auch zu bekommen sei. Tja, werde ich wohl oder übel die Versandkosten nochmal in Kauf nehmen müssen.
rille2
Inventar
#782 erstellt: 08. Okt 2011, 08:57
Einen Bausatz für einen DAC habe ich nicht da.
superbirne
Neuling
#783 erstellt: 30. Okt 2011, 18:49
Hallo zusammen,
ich bin hier im Forum zwar schon einige Zeit angemeldet, doch bislang habe ich meist nur mitgelesen. Allerdings bin ich auf der Suche nach einem Kopfhörerverstärker auf den Eaton und den dazugehörigen Thread gestoßen.
Von dem Verstärker war ich sofort begeistert, nur fehlte die Zeit ihn aufzubauen. Nun war es endlich soweit! Da meine letzten größeren Lötarbeiten auf Lochraster gut zehn Jahre zurück liegen und im reinen Arbeitsaufwand auch nicht an den Eaton heranreichten, beschloss ich die Platine zu ätzen. Außerdem kann mich noch gut erinnern, wie aufwendig und langwierig es ist ein Lochraster sauber und fehlerfrei aufzubauen. Da ich weder Equipment, noch Know-how zum Belichten von Platinen habe, habe ich die gute alte Edding 3000 Methode gewählt, die ich schon mehrfach erprobt habe. Beim Layout habe ich mich weitestgehend an Rilles Lochraster gehalten. Was auf Lochraster nicht schwingt, wird auch als geätzte Platine einwandfrei laufen. Natürlich ist es eigentlich nicht sinnvoll nur die Leiterbahnen mit dem Edding zu zeichnen, da es sinnvoll ist große Flächen als Leiterbahnen zu benutzen, um möglichst wenig Kupfer wegätzen zu müssen. Doch wie schon gesagt, ich hatte Angst, dass sich dann irgendwelche Bauteile beeinflussen.
So, genug der vielen Worte. Alles hat auf Anhieb funktioniert und ich habe jetzt einen genialen Kopfhörerverstärker, der nur noch auf einen anständigen Kopfhörer wartet - wenn ich mich nur entscheiden könnte.
Hier die Bilder:
Unterseite

Bestückungsseite Eaton

Fertig

Ich wünsche einen schönen Abend und möchte an dieser Stelle rille2 meinen herzlichsten Dank aussprechen für das tolle Layout, die äußerst Hilfreiche Homepage und die Mühe die er sich damit gemacht hat.
Birne


[Beitrag von superbirne am 30. Okt 2011, 19:14 bearbeitet]
dafo
Neuling
#784 erstellt: 11. Dez 2011, 19:49
Hallo,
nach einer gefühlten Ewigkeit ist mein Eaton auch soweit mal fertig, aber leider noch nicht bereit für den Betrieb, da die gemessenen Spannungen am Sockel nicht mit den Soll-Werten von der Webseite übereinstimmen.
Habe leider bei der Bestückung nicht sorgfältig genug gearbeitet, so dass ich noch einige Brücken etc. mehr einfügen musste, oft vom Plan abweichen musste und doch viel pfuschen musste. Auch glaube ich im Nachhinein, dass ich manche Bauteile doch zu sehr erhitzt habe, beim Versuch das sauber zu löten. Bei weiteren Versuchen werde ich definitiv nicht mehr die Lochrastermethode nehmen...
Aber hier die Bilder:
Eaton Eaton Eaton
Weiß nicht mehr genau, was ich gemessen habe, aber das werd ich nachreichen. Kann jemand aus den Bildern schon irgendwas erkennen?
Vielen Dank.
rille2
Inventar
#785 erstellt: 14. Dez 2011, 12:27
Dann sag uns dcoh erstmal die Messwerte. Selber kontrolliert hast du schon?
Dynamikus
Inventar
#786 erstellt: 17. Dez 2011, 05:02
Hallo,
ich bastel schon seit 2 Tagen am Eaton. Mit der Bestückung und den Leiterbahnen bin ich soweit fertig. Auch alle LEDs leuchten, allerdings erhalte ich auf beiden Kanälen nur einen verzerrten, ungesunden und leisen Ton.

Bei den Bauteilen habe ich mich hauptsächlich an standard Teile gehalten, bis auf MUR160 Dioden + 220pf Kondensatoren.

Leider war ich so leichtsinnig und habe die OPamps direkt eingebaut. Hoffe die haben keinen Schaden genommen. Habe sie nun wieder draussen.

Könntest du mir kurz verraten wo ich bei dem neuen Layout nachmessen muss, kann das anhand des Bildes auf deiner HP nicht nachvollziehen, glaub das deine Bilder noch dem alten Layout entsprechen wenn mich nicht alles täuscht.

Hier mal meine Platine, das ganze wurde leider mit nem dauerbrenner Lötkolben gemacht, da ich noch keine Lötstation habe.



[Beitrag von Dynamikus am 17. Dez 2011, 14:09 bearbeitet]
Dynamikus
Inventar
#787 erstellt: 17. Dez 2011, 05:09

ic3m4n2005 schrieb:
So ich habe die "guten" Gleichrichterdioden mal gegen die Standard ausgetauscht, ebenso wie C1-C4 wieder auf den vorgeschlagenen Wert.

Hier mal mein Fortschritt:


Und das beste daran, es leuchtet immer noch nichts
So langsam verlier ich hier die Hoffnung...


Wenn ich das richtig sehe hast du Diode 5p verkehrtherum eingebaut.
rille2
Inventar
#788 erstellt: 17. Dez 2011, 11:08
Hast du die Spannung an den IC-Sockeln nachgemessen? Liegen dort +15V bzw. -15V an? Die Pins bleiben ja dieselben und die Masse kannst du z.B. an D7P bzw. D8P nehmen. Die sind ja verbunden und dort ist Masse.

Ohne IC-Sockel zu arbeiten ist immer eine schlechte Idee
Dynamikus
Inventar
#789 erstellt: 17. Dez 2011, 12:36
Guten Morgen,
IC Sockel sind da, allerdings hatte ich beim ersten start die OPamps darin stecken.

Hab mir mal das Meßgerät unter den Nagel gerissen und folgendes gemessen. Bei mir zeigt es auf beiden Kanälen die gleichen Werte an.





EDIT: Fehler erkannt und gebannt. Hab eine Leiterbahn vergessen. Jetzt habe ich +15 V und -15 V anliegen.


[Beitrag von Dynamikus am 17. Dez 2011, 14:51 bearbeitet]
rille2
Inventar
#790 erstellt: 17. Dez 2011, 15:01
An Pin 7 müssten +15V anliegen, prüfe das mal nach. Prüfe zuerst, ob vom Netzteil überhaupt die richtige Spannung kommt. Das kannst du z.B. an D7P (+15V) und D8P (-15V) machen, indem du an beiden Seiten der Dioden misst. Es müssten jeweils 15V anliegen.
Dynamikus
Inventar
#791 erstellt: 17. Dez 2011, 16:38
Hatte eine Leiterbahn vergessen. Jetzt liegen +15 V und -15 V an und das Teil läuft JUHUUU. Vom ersten Hören bin ich auch schon angenehm überrascht, morgen muss dann noch das Gehäuse gefertigt werden. Allerdings habe ich bei hohem Pegel, ab ca 3/5 ein deutliches Brummen am KH.

Frage:
Reicht es wenn die Neutrik Buchse nur von einem Kanal Masse bekommt und was genau macht Jumper 1?


[Beitrag von Dynamikus am 17. Dez 2011, 16:40 bearbeitet]
rille2
Inventar
#792 erstellt: 17. Dez 2011, 19:03
Welche Neutrik-Buchse meinst du? Falls es die KH-BUchse ist, die braucht nur einmal Masse.

Mit JP1 kann man den Ground Loop Breaker aktivieren, könnte bei Brummen oder anderen Störgeräuschen helfen.

Ist dein Verstärker schon ins Gehäuse eingebaut? Bei offen daliegender Platine ist ein Brummen wahrscheinlicher.
dafo
Neuling
#793 erstellt: 17. Dez 2011, 23:22
So hier die Messwerte: (von der Unterseite her gesehen:
oberer Sockel:

0 11,5 0 8,3

0 14,7 12,4 0

unterer Sockel:

0 11,45 0 8,3

0 14,7 12,35 0

Wo sollen nochmal die -15V am Sockel rauskommen?
audiophilanthrop
Inventar
#794 erstellt: 18. Dez 2011, 01:12
Platine von unten, Trafo rechts, oder?

Dann müßte das etwa so aussehen (ohne OPs):

0 X 0 -15

0 +15 Y 0

Die Zuordnung zum OP-Pinout erfolgt über den in der Zeichnung von Rille markierten Pin 1 + entsprechendes Spiegeln und Drehen.

Da fehlt noch -15 V.

X und Y sind nicht so wichtig, die Ausgangsstufe läuft ohne OP einfach irgendwohin (in dem Fall zum oberen Ende des Ausgangsspannungsbereichs). Y-X sind 0,9 V, das ist die Vorspannung des TIP120 und halbe LED-Spannung - für diese Schaltung korrekt, aber eigentlich ein Designfehler, da die Darlingtöner so praktisch ohne Ruhestrom laufen. (Das kommt noch von der ersten modifizierten Version. Der Ur-Eaton auf Headwize lief mit "normalen" Leistungstransistoren im eindeutigen AB-Betrieb mit ca. 30 mA Ruhestrom.) Theoretisch sollte die gleiche LED in grün (sic!) ideal sein... müßte man mal ausprobieren, ob das von der Temperaturentwicklung und Stabilität her paßt. Mindestens die gelbe.


[Beitrag von audiophilanthrop am 18. Dez 2011, 01:30 bearbeitet]
Dynamikus
Inventar
#795 erstellt: 18. Dez 2011, 19:13

rille2 schrieb:
Welche Neutrik-Buchse meinst du? Falls es die KH-BUchse ist, die braucht nur einmal Masse.

Mit JP1 kann man den Ground Loop Breaker aktivieren, könnte bei Brummen oder anderen Störgeräuschen helfen.

Ist dein Verstärker schon ins Gehäuse eingebaut? Bei offen daliegender Platine ist ein Brummen wahrscheinlicher.


Genau, die KH Buchse meinte ich.

So, Gehäuse ist fertig geworden, sieht alles zwar nicht ganz so gut aus wie bei dir, aber es ist annehmbar, fehlen zudem noch die richtigen Schrauben sowie ein Knauf. Das Brummen ist mittlerweile komplett weg und selbst wenn ich den KHV auf Anschlag drehe hört man kaum Grundrauschen. Das Teil ist jeden Cent wert. Habe hier als Vergleich einen modifizierten B-Tech KHV für den ich vor 2 Jahren das selbe bezahlt habe (65€ incl. Versand). Zwischen den beiden liegen für mich kleine Welten.


Fazit: Bin total zufrieden und ein dickes Dankeschön für deine Mühen die dieses Projekt am Leben halten.

Aber nochmal werde ich mir sowas sicher nicht antun, zumindest nicht auf einer Lochrasterplatine. Die Arbeitszeit betrug insgesamt ca 20 Stunden und einiges an Nerven. Mit richtigem Werkzeug warscheinlich deutlich weniger.



[Beitrag von Dynamikus am 18. Dez 2011, 20:49 bearbeitet]
TStarGermany
Stammgast
#796 erstellt: 06. Jan 2012, 21:32
huebsch huebsch, seid froh,dass ihr sowas basteln koennt,mir fehlt dazu das wissen x,x
Mario_BS
Stammgast
#797 erstellt: 06. Jan 2012, 22:01
@TStarGermany:

Probier es doch einfach mal aus ... Der Eaton ist wirklich einfach anhand der Anleitung von Rille zu bauen.
ZeeeM
Inventar
#798 erstellt: 06. Jan 2012, 22:06
.. und hier ein paar Anregungen fürs Gehäuse:
http://www.head-fi.o...-your-diy-enclosures
TStarGermany
Stammgast
#799 erstellt: 13. Jan 2012, 15:03
Gehaeuse kann ich bauen, mit Holz- und GFK bin ich mittlerweile gut, nur mit Metall nicht:ß

Aber wenn ich die feinen Leiterbahnen da sehe, naeh,das krieg ich nich hin,dafuer wackelts bei mir immer zu sehr..schad.
Toni
Ist häufiger hier
#800 erstellt: 01. Feb 2012, 22:11
Dann frag doch mal ob einer einen übrig hat?


[Beitrag von Toni am 02. Feb 2012, 14:06 bearbeitet]
Toni
Ist häufiger hier
#801 erstellt: 08. Feb 2012, 16:23
Habe gerade die beiden Standard OP's gegen zwei OPA 134 getauscht. Tja, jetzt verstehe ich aber die Leute nicht die da kaum einen Unterschied hören. Der ist für meine Ohren aber enorm. Mehr Räumlichkeit, klareres Klangbild und wesentlich mehr Detailinformation. Die OPA's waren nun wirklich nicht teuer, mit Versand 6,27 EUR. Das Geld ist, in meinen Augen, gut investiert. Hat jemand ähnliche Erfahrung?

Gruß, Tonio
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