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* Kopfhörerverstärker

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Magnus_Michael
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 19. Jun 2004, 12:24
Hallo Freunde des Kopfhörer-Hörens.
Bin schon über 25 Jahre dabei,davon die letzten 15 Jahre
ausschließlich Kopfhörerbetrieb.Habe eigentlich alle relevanten Produkte durchlebt,war lange Jahre bei Stax zu
Hause,und bei Grado von kleinen Modellen bis zu den großen.
RS1 e.t.c.Was bei Stax in Form von entwickelter Kombination,
zwischen Hörer und Verstärker,selbstverständlich war,da im
eigenen Hause entwickelt,war im Bereich der dynamischen
Hörer,ganz besonders im niederohmigen Bereich ein Schatten-
dasein.Jedenfalls für lange Zeit.Ich rede natürlich,wenn ich
von dynamischem Lager rede,dann wirklich von einem großen
Grado RS1 oder Ps1 Pro,um über den selben Bereich zu reden,
wie eine größere Stax.Da reicht nun mal,bei allem was gut
ist,die Qualität eines Sennheisers Hd 600 nicht.Nein,da gibt
es nur die großen Grados.Aber zurück zum Thema.
Leider hat man sich von Seiten der Hersteller im Bereich
dynamischer Kofhörer,keine allzu großen Gedanken gemacht,in
Richtung richtigen Antrieb.In der Vergangenheit war dies so.
Mit Ausnahme von ein paar Modellen,wie einen Creek oder
Naim oder Projekt.Im Röhrenlager allenfalls noch einen
Brocksieper Earmax.Andere Produkte,welche es schon gab im
oberen Segmant,hatten entweder in Deutschland keine Vertriebsanbindung oder waren nicht zu bekommen.In der letzten Zeit scheint sich dies nun etwas zu ändern.
Grado baute den RA1,Creek schiebt den OBH 21 Se nach,Audio
Valve überarbeitet seinen RKV,Brocksieper legt als Earmax Pro Nachfolger ein auf weltweit 100 Stück limitiertes
Gerät nach wie man hört,Musical hat seinen Nachfolger ins
Rennen geschickt,und bei Cayin darf man auf den HA-1A
als Kopfhörer-Röhrenverstärker gespannt sein.Jedem Besitzer
eines dynamischen Hörers und ganz besonders den Besitzern
von Grado Modellen,möchte ich aber an dieser Stelle einen
ultimativen Kopfhörerverstärker ans Herz legen.Einen,der
speziell auch für die niederohmigen 32 Ohm Grados konzipiert
wurde,und dessen Entwickler kein Geringerer ist,als Carlos
Candeias bei CEC.Es geht um den HD53,den Nachfolger des HD51
ES ist aus meiner Erfahrung und Sicht,die beste Class-A
Elektronic,die ich einem dynamischen Kopfhörer geben kann.
An dessen Schnelligkeit,Kontrolle,Stabilität und mühelose
Leichtfüßigkeit,kommt zur Zeit kein anderer Kopfhörerverstärker heran.Und ich bin als langjähriger Stax
hörer,was meine eben erwähnten Punkte betrifft,mit Sicherheit verwöhnt.Aber das Gespann aus einem großen Grado
und einem HD53 kann ich jederzeit in allen Belangen,jeder
Stax Kombi,ob 4040 Röhre oder 3030 Class a vorziehen.
Der HD 53 bietet mit Grado alleine eine Hochtonenergie,die
Stax bei aller Transparenz so nicht hin bekommt.Die Stabilität durch das ganze Frequenzspektrum ist einzigartig.
Der Hd53 sorgt für einen großen Raum um den Kopf,völlig frei
von den Membranen,in einer Art und Größe,die man bei Kopfhörern in dem Punkt nur bei Stax gewöhnt war.Der HD53
mit beispielsweise einem RS1 spielt größer räumlich weiter
ausholend und vor allem erwachsener.Die Kontrolle in der
Musik läßt sich so am besten beschreiben:Wenn ich beispielsweise bei einer Stax Class A das Gefühl habe.daß
zwei Pferde kontrolliert am Zügel gehen,so läßt der HD53
ein Achter Gespann kontrolliert gehen.So groß ist der
Unterschied.Die Instrumentation oder Stimmen erreichen ein
schwer zu begreifendes Maß an Plastizität und Lockerheit
(Selbstverständlichkeit).Der HD53 ist im Bereich dynamischer
Kopfhörerverstärker zur Zeit ultimativ und konkurenzlos
aus meiner Sicht.ZUm Preis von 850 Euro immer noch ein
Geschenk.Ich wollte den Kopfhörerbetreibern,die auf der
Suche nach dem Traumverstärker sind,einen entsprechenden Tip
geben.Ich bin auch gerne bereit,wenn bei dem einen oder anderen weitere Fragen bestehen,telefonisch zu antworten.
Ruft mich einfach an.Tel:06834-55116.
cosmopragma
Inventar
#2 erstellt: 19. Jun 2004, 22:30
Hallo Magnus_Michael,
es gibt also noch jemanden, der Kopfhörer bevorzugt.
Da sind wir ja schon zwei.
Deine Fixierung auf Grado kann ich zwar in der Ausschlieslichkeit nicht nachvollziehen, ich hab nen SR 325 und benutze ihn beinahe ausschliesslich für Rockmusik, für Klassik und Jazz bevorzuge ich je nachdem Stax Lambda, AKG K1000 oder den von dir geschmähten Sennheiser HD 600.
Letzterer blüht mit nem besseren Kabel(Original ist Kupfermüll) und einem synergetischen Amp richtig auf und gehört sehr wohl in die erste Liga, wohl noch getoppt vom neuen HD 650 was man so hört.
Der Grado hat den Vorteil, dass er selbst ohne dedizierten Amp und sogar aus nem Porti noch brauchbar klingt, während beim Sennheiser von der Quelle über den Amp und das Kopfhörerkabel alles stimmen muss.
Leute die den Sennheiser einfach in die Buchse ihres Vollverstärkers stecken wissen nicht, was sie verpassen.
Wenn du des Englischen mächtig bist schau doch mal hier
http://www5.head-fi.org/forums/index.php? , das ist der Treffpunkt für Kopfhörerenthusiasten.
Einen (unvollständigen) Überblick über das heute sehr breite Angebot an Kopfhörerverstärkern findest du hier http://www5.head-fi.org/forums/showthread.php?t=7226 .Leider ist im Moment wegen technischer Umstellungen die Suchfunktion deaktiviert, aber das dürfte bald wieder wie gewohnt funktionieren.
Magnus_Michael
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 20. Jun 2004, 13:01
Hallo Cosmopragma.
Nein,ich verschmähe keinen Hd 600.Ganz im Gegenteil.Ich kenne den HD 600 und den HD650 ja aus eigener Erfahrung sehr
gut.Den HD 600 auch übrigens modifiziert vom Zuleitungskabel
her über TMR Akustik.Dies ist aber nicht der eigentliche
Kernpunkt.Natürlich gewinnt ein Hd600 insgesamt.
Aber wie mit allem.was positiv verändert wird.Dies sind keine neuen Sachen.Natürlich kennen auch die wenigsten HD600
Besitzer die Veränderungsmöglichkeiten ihres Kopfhörers.
Dies ist nun mal auf dem Markt so.
Aber,auch die Kabelmodifikation verändert ja nur einen
gewissen Prozentsatz bei einem HD600.Es wird nicht die ganze
Physik auf den Kopf gestellt.Danach werden immer,und dies ist ganz normal,bestimmte Sachen kathegorisch bleiben,
warum ein HD600 nicht ganz nach oben kommt.Dies wird auch nicht so sein.Dieses Wasser gibt es noch nicht.
Wir haben ja mit unterschiedlichen Geräten auch im CD-Bereich
durch Accueinspeisung und Vergleichbar anderes immer wieder
die Erfahrung gemacht,wenn ein Gerät mehr dazu gebracht wird
im Sinne seines Erbauers zu laufen,wie gut es dann sein kann.Eine Erfahrung,die wirklich nur den wenigsten Besitzern zu teil wird.In diese Richtung würde ich dir systhematisch noch recht geben.Da liegst du richtig.
Und trotzdem kommt ab dann der Punkt,wo ich aus einem
Audiomeca Obsession Player,bei allem was ein Pierre Lurne
und in der Ausgangsstufe ein Carlos Candeias,dem Gerät gutes
eingehaucht haben,nicht die absolut exacte Arbeit und nicht das wahnsinnig lässige Verhalten eines großen Naim oder
eines Levinson oder ähnlchen ,mache.Dies ist ja auch ganz normal.Ähnlich bei Kopfhörern.Du kannst aus einem HD 650
oder HD600 nicht die Arbeit eines großen RS1 oder eines
Stax Signatures erreichen.Dies läßt sich bei solchen Modellen schon im Meßlabor nachweisen.Zu groß ist hier der
Unterschied.Ein kleinerer Grado,der SR 325,wie du ihn besitzt,ich habe ihn ja übrigens auch,dieser kommt durch einen HD650 eher in Bedrängnis.Wäre ja auch von den Preisklassen her fast in Ordnung.Grado hat einen wahnsinnig
lässigen Hochtonbereich.Dagegen klang ein HD 600 abgedämpft.
Und ein HD 650 erreicht diese Güte auch nicht ganz.
Dies ist ja mit ein Grund(Auflösung und feinste Information),warum nur Grado den Stax das Leben schwer machen.Ein HD 600 oder auch 650 macht einem Stax Signature
oder Omega in der Auflösung und Feininformation nicht das
Leben schwer.Aber Grado kann es.Auch mein damaliger K1000
von AKG,egal mit welcher Elektronik,hat im Vergleich mit Stax,was Feinheit und Auflösung anbelangt,immer das Hintertreffen.Man hatte ihn damals eher vergleichsweise der
Stax im Baßbereich vorgezogen,wegen Punch und Druck.
Die Schwärze und Geradlinigkeit im Baßbereich wäre ein anderes Thema gewesen.Ich kann dir sagen,daß ich einen
AKG 1000 nach langem Suchen nach Elektronik,betrieben habe
nämlich an einer Omtec CA 25 mit Vorstufe,also für 8500 DM,
Nachdem an 100 Vollverstärkern,Röhren e.t.c die Vorstellungen nur mittelmäßig waren.Und Vollverstärker bis 10000 DM. Accuphase,McIntoch und anderes mehr.Nachdem ich mich mit dem AKG Vertrieb damals rieb,weil von diesem keine
genauen Infos kamen,wie betreibe ich meinen 1600 DM teuren
AKG 1000 am optimalen Verstärker.Ich machte mich über ein halbes Jahr selbst auf die Suche.
Das damalige SAC Kästchen den K1000 von Walter Fuchs kannte ich,die Amity Versorgung,die später für einen AKG 1000 kam,
begeisterte mich auch nicht.Immer AKG 1000 weit unter seinem
Niveau.Ein AKG 1000 läuft nur 100%top an Class A und dann
noch in irrwitzigen Preisregionen.Was 95% an damaligen
Verbrauchern aus ihrem AKG 1000 hörten,waren 50% seiner
Möglichkeiten.So gut war ein AKG 1000.Ich habs erlebt.Ich
kann ehrlich durch viel Arbeit davon berichten.
Aber ich kann dir sagen,daß selbst auf diesem Niveau mit einer Omtec CA 25,und dies ist bestimmt alleine preislich
nicht das,was die meisten ihrem AKG 1000 spendieren würden,
es immer noch nicht reichte,um so luftig auflösend zu spielen,wie beispielsweise eine damalige Stax Class A.
Ich hatte alle Stax in meinem Leben,auch während meiner AKG
Zeit.Ein großes Orchester mit seiner Luft und in seiner
Bandbreite,daran biß sich ein AKG die Zähne aus.Für so etwas
perfekt in dieser kleinen Kopfhörerwelt aufzudröseln,mußt du
regelrechte Auflösungskünstler haben.Im kleinen bereich mit
vier fünf Mann ist dies nicht so sehr das Problem.Da kann ein AKG 1000 und konnte durchaus mehr Spaß machen,als eine
Stax.Aber auch bei allem subjektiven Empfinden.Vielleicht
mehr Spaß,aber nicht exacter und detailierter.Aber zurück.
Ein Grado ist im dynamischen Bereich die einzige Möglichkeit
eine Stax in Bedrängnis zu bringen.
Und damit bin ich dann im Olymp angelangt.Dies ist Weltklasse Kopfhörerbereich.Informativer,als selbst alle
Lautsprecher auf dieser Welt.Reine Physik und MathemATIK:
Ein HD 650 wird von einer Stax Basic,leicht in Präzison
und Genauigkeit überrundet,ein HD 53 mit einem Grado SR 325,
ich will hier noch nicht einmal von einem großen Grado reden,spielt mit der gleichen Stax Basic in allen Punkten.
Dies sind relevante Unterschiede.Ein HD600 oder der von mir aus noch genauere HD650,die kommen nahe mit vielen Punkten
an das Oberhaus heran.Zweifelsohne.Aber das war´s.Man darf ja auch nicht vergessen,daß ein HD 650 regulär 800 DM kostet.Dann darf dieser auch ruhig qualitativ top sein.
Und ob sich einer für einen Grado SR 325 oder für einen
HD 650 entscheidet.Egal.Sind doch beides Top-Entscheidungen.
Folgende Schwierigkeit,darf man aber hier nicht außer Acht lassen,und dies war auch mein Anliegen in meinen beiden
Berichten.Die guten Kopfhörer,die es gibt,haben längst für sich selbst gesprochen.Der große Unterschied liegt im Antrieb.Das merkt man vielleicht oft nicht so direkt,oder
wird nicht so direkt wahrgenommen.Beispiel.
Inmeinem Bekanntenkreis ist ein Shanling CD 100 Player
vertreten.Dieser hat einen eigenen Kopfhörerausgang und hier
ist es so,weil dieser Ausgang über extra Röhren gespeißt
wird,ist das Ergebnis allemal besser,als bei 95% aller
sonstigen Klinkenlösungen,wenn nicht separat versorgt wird.
Ein Grado klingt dort schon wunderbar homogen.Aber was ist
wirklich damit.Ein kleiner Creek OBH 21 würde mit einem
Sennheiser oder einem Grado dem Shanling Klinkenausgang
das Einmaleins vorzählen,wegen Kraft Stabilität e.t.c.
Und glaube mir,betreibe deinen SR 325 mit eienem Creek OBH21
SE,der ja bestens beleumundet ist,und diese Gesamtkonzeption wird im Oberstübchen immer noch nicht ernsthaft mitreden können,der 325 könnte es schon,aber der Creek nicht.Dafür ist er auch nicht gebaut.Das kostet er auch nicht und kann er auch nicht.Aber im Klasse 2 Bereich
für viele Menschen eine gute Anschaffung mit tollem Preisleistungsverhältnis.Dies sind nun mal Fakten.Du hast ja
bestimmt schon gelesen,das ein RA1 ein Stück besser arbeitet
als erwähnter Creek.Das stimmt auch.Dies kann ich teilen.
Aber selbst ein RA1 kitzelt die Grados nicht dort am Ende.
Die können mehr.Wenn Grado für seine Kopfhörer den ultimativen Verstärker hätte bauen wollen,sähe der anders aus,und hätte ein anderes Preisschild.Aber wer einen Grado hat und sich zusätzlich demn RA1 leistet,der hat eine gute Kombi.Aber ich kann dir sagen,daß dann selbst mit dieser
Kombi einer Stax Class A oder der 4040 Röhrenkombi das Leben
immer noch nicht richtig schwer wird.Jemand der es nicht besser weiß,hat ja mit seinem Gespann etwas absolut gutes.
Um einen Grado ob SR325 oder 125 oder RS1 oder PS1 Pro an das machbare zu bringen,dorthin wo sie hin gehören,verlangt
es nacheinem anderen Kästchen als einen OBH oder Corda
oder RA1.Es mag ja irgendwo auf der Welt zur Zeit eine
Elektronik geben,die mit einem Grado wirklich am Ende der
Fahnenstange,eben dort wo ein Stax Besitzer merkt,das Eis
unter ihm bricht ein,egal ob Omega oder Signature,spielt,
nur ich kenne im greifbaren Bereich zur Zeit nur den HD53
von CEC,der mal grundsätzlich die Power bringt,die Grado
Hörer verlangen und auch die absolute Schnelligkeit.
Und glaube mir,ich bin trotz eingeschränkter English Kenntnisse seit Jahren auf den entsprechenden Seiten ob
Head-Fi,Headroom oder anderen,zu Hause.Ich kenne auch zum Teil ausländische oder exotische Produkte,zum Teil auch durch eigenes Hören.Wenn du einmal einen großen Grado
an einem HD53 gehört hast,und weißt wie sich das anhört
wenn im Hochtonbereich zwischen dir und Petrus da oben nichts mehr dazwischen ist,das ganze aber auf natürlicher Basis,dann verstehst du das Ausholen eines HD53 und dann erlebst du auch die Vorzüge deines SR 325.Die meisten
Kopfhörerverstärker dieser Welt können die 32 Ohm der Grados
gar nicht richtig treiben,weil sie alle für 100 Ohm aufwärts konzipiert wurden.Dies wir oft verschwiegen.Versuche doch mal spaßhalber zu erreichen,das man dir über den Musical Fidelity V3 schwarz auf weiß die
Sicherheit gibt,daß er mit einem RS1 100% will.Viel Vergnügen.
Ich weiß,würden sich meine Sätze nicht immer so blöd schulmeisterlich anhören.Aber es ist nicht so gemeint,glaube
mir.Nur sorry,es sind Fakten die ich nicht geprägt habe.
Ein HD53 kostet 850 Euro.Darüber hinaus habe ich die Möglichkeit ihn in absehbarer Zeit durch das Austauschen
nochmal höherwertigerer Chips,in noch höhere Gefilde zu heben.Er läßt dich zwei große Grados mit ihrer Leistung
über separate Potis steuern.Dieser Verstärker packt die
Grados richtig an der Wurzel.und zwar zwei RS1 gleichzeitig.
Dieser Verstärker bietet auch Lautsprecheranschluß,eine
Kombinationsmöglichkeit,welche die Asiaten vielleicht mehr begrüßen,als wir in Europa.Aber ich kann dir sagen,das das
was aus seinen Lautsprecherteminals an Lautsprecher weitergereicht wird,ungefähr 2x12W Class A sogut ist von
der Qualität,das ich im Moment Leute sehe,die hervorragende
Vorendstufen Kombis gerne verkaufen.Und dies alles nur durch
eine eigentliche Sekundärlösung.
Dort im Verstärker liegt der Knackpunkt seinen Kopfhörer
am Ende zu erfahren,auch durch Kontrolle.
Da sind Creeks,und Amitys und eigentlich alles andere überfordert.Ich empfehle dir als Grado Besitzer,dich irgendwie mit dem HD53 auseinander zu setzten.
Leider ist bei uns in Deutschland die CEC Info etwas dürftig.Auch die Testsituation.Bis dann Otwin.
MarGan
Stammgast
#4 erstellt: 20. Jun 2004, 14:44


Der Hd53 sorgt für einen großen Raum um den Kopf,völlig frei
von den Membranen,in einer Art und Größe,die man bei Kopfhörern in dem Punkt nur bei Stax gewöhnt war.Der HD53


Naja, selbst ein Grace 901 kann ohne HRTF-Prozessoren die IKL nicht aufheben. Eigentlich gibt es bei den einfachen KH-Verstärkern nur zwei Probleme. Der Ausgang ist oft zu hochohmig und sorgt bei manchen KH für eine unerwünschte Frequenzgangänderung und/oder der KH-Verstärker rauscht. Gerade deswegen habe ich mir einen Studio Class A Verstärker(SPL Grapevine) besorgt. Absolute Stille im Schacht und genug Power. Das sich aber die Räumlichkeit ohne Nachbearbeitung (z.B. DH)großartig verändert ist eine Illusion.

MarGan
Magnus_Michael
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 20. Jun 2004, 22:29
Hallo,MarGan
Freue mich,über deine Antwort,in Bezug auf meinen Bericht.
Zunächst mal den Grace 901 in allen Ehren.Sehr gute Class A Vorstellung an dynamischen
Hörern.Ein homogen arbeitendes Konzept.Auch nicht schwach auf der Brust.Dies stimmt alles.Trotzdem möchte ich dir folgendes mitteilen.Ich gehe mal davon aus,das du einen CEC
HD53 noch nicht gehört hast.
Im Verlauf meiner letzten Jahre in Verbindung mit dem Kopfhörerthema,habe ich wie ja schon erwähnt,die unterschiedlichsten Konstellationen kennengelernt.Dabei gab es für mich
Immer Stax Omega als Meßlatte,was Auflösung,Luft,Transparenz,Prätision e.t.c anbelangt.
Dies ist auch im allgemeinen so anerkannt in der Fachwelt.Muß man nichts mehr drüber sagen.Und dies unabhängig davon.wie letztendlich der Geschmack eines einzelnen ausfällt.
Alleine durch das unheimlich schnelle Arbeiten und fast masselose Arbeiten der elektrostatischen Wandler,hatte Stax prinzipbedingt in den erwähnten Kriterien bis heute die Nase vorne.Daran hat sich auch bis jetzt im wesentlichen nichts geändert.Reine Physik.
Aber auf der anderen Seite hat auch letztendlich der beste Elektrostat eine Eigenfärbung,welche er dem Klangbild beimischt.Deshalb ist es auch so,daß ein Stax nicht
In allen Belangen uneingeschränkter König sein kann.
Ich sage dies deshalb,weil ich der Meinung bin,daß ein großer Grado hier Vorteile bietet.
Warum auch immer.Mal dahingestellt.Bei Stax höre ich die ganze Konzeption,weil es nicht anders geht.Es gibt auf dem Weltmarkt noch ein paar andere Bastelleien,um einen Stax
Elektrostaten zu speisen,diese sind aber absolut nicht von Bedeutung für den Endverbraucher.
Die einzigen Kopfhörer dynamischer Art,die in ihrer Gesamtqualität nun das Feld ganz anders
Begehen,sind die der Familie Grado.Und nur bei denen,aber auch nur bei diesen wird eine
Auflösung erzeugt,die es mir als Großklassikhörer ermöglicht,das ein Orchester mit seinen
Einzelnen Gruppen wirklich luftig und erfahrbar wird.Dies ist die wirklich einzige Möglichkeit,um mit einem Orchester ähnliche Durchleuchtung und auffächerung zu erlangen,
wie es für einen Stax schon Jahrzehnte selbstverständlich ist.Und ein RS1 ist absolut nahe dran.Eine absolut exelente Arbeit im Hause Grado.Ich möchte an dieser Stelle bemerken,daß
ich es auch nicht verstehen kann,wie ein Hörer zu dem Ergebnis kommt,ein Großorchester,
mit einem HD600 einem SR 325 von Grado vorzuziehen.Verständlich wäre es für mich,wenn
ein entsprechendes Ergebnis dadurch zu Stande käme,wenn man bei seinem Antrieb nicht
aufpaßt.Läuft nämlich am jeweiligen Antrieb ein HD600 wie Öl,weil er ohmisch gepackt
wird,und die gleiche Elektronik nicht ganz in der Lage ist mit 32 Ohm fertig zu werden,dann
würde ein SR 325 unter seiner Sättigung fahren.Dann entsteht der Eindruck,daß der HD600
besser liefe.Aber halt nur anscheinend.Da können leicht Fehler passieren.Von 100% Kopf-
hörerverstärker sind vielleicht 5% in der Lage,die Grados richtig angepaßt zu betreiben.Die
Endverbraucher merken dies nicht dadurch,das ein Grado tot wird.Nein,genau aus diesem
Verhalten kommen ja die meisten falschen Eindrücke zustande.Ich lese ja sehr viel in diesem
Forum über solche Trugschlüsse.Die kommen ja nicht von ungefähr.Meistens hat jemand
Einen HD 600 und käuft sich dann aus Neugierde,oder wegen guten Testes,einen Grado.
Er stöpselt ihn dort ein,wo sein HD 600 die ganze Zeit ohne Probleme arbeitet.Jetzt merkt er,
daß ein Grado etwas fade,vielleicht ein wenig zu schlank,jedenfalls nicht mit der entsprechenden Qualität läuft,wie er es vorher noch in der Hifi Image gelesen hat.Auf jeden
Fall hat er mit seinem HD600 mehr Spaß.Das ist genau das,was meistens verkehrt läuft.
Die 700 bis 1000 Euro,die nötig wären,die werden nicht ausgegeben,um einen Grado richtig
Zu erfahren.Aber das Problem ist halt mal,das die Qualität eines Grados eben im Oberhaus
Spielt,normal,und das kostet Geld.Zwischenlösungen akzeptiert ein Grado gut mütig,gott
Sei dank,siehe Walkman Betrieb,aber Fehlanpassungen zeigt er gnadenlos auf.
Du hast ja für deinen Grace 901 auch Geld ausgegeben.Damit bist du auch in der Lage stabil
Zu treiben.Bei den meisten Berichten,die sich um dieses Thema drehen,lese ich immer wieder
Durch die Art der Fragen untereinander,daß es hier an der richtigen Info mangelt.Und dies ist
Auch die Fachpresse schuld,weil für sie Kopfhörer ein ewiges Nischendasein sind.Leider.
Deshalb wird halbherzig geschrieben.Ich verweise hier an zwei entsprechende Geschichten.
Die erste dreht sich um den letzten Test in der Hifi Record in Bezug auf den RKV von Audio
Valve,b.z.w den Corda.Am Schluß schreibt der Tester.Ich wußte ja,daß main RS1 gut ist,aber
Das er so gut ist wußte ich nicht.Ich geb´s hier sinngemäß weiter.
Wenn ich so etwas lese,gräuseln sich mir die Nackenhaare.Ich frage mich,mit welcher Erwartung sich der Tester jemals seinen RS1 zugelegt hat.Und überhaupt sollte der Tester doch der Verbraucherlandschaft eine gewisse Sicherheit und Professionalität spiegeln.
Hier stellt sich für mich lediglich ein Kopfhörerbesitzer dar,der mal wieder keine eigentliche
Ahnung und Erfahrung in einem solchen Bereich hat.Sonst kämen nicht solche Sätze heraus.
Ich habe nämlich noch nie von Roland Kraft bei Röhren aus seinem Besitz gehört,daß er erst
Nach einem Jahr durch einen ganz bestimmten Lautsprecher erfahren hätte,wie gut sein
Libstes Kind wirklich ist.
Das zweite ist der aktuelle Stereoplaybericht über 16 Kopfhörer und vier Verstärker dazu.
Der Hd650 erreicht das Niveau,der damaligen elektrostatischen Sennheiser kombi.Im Gegenteil er hat noch Vorzüge.Flüssiger,lockerere Spielweise.Der größte Mist aller Zeiten.
Die damalige HE60/HEV70 wurde der kleine Orpheus Bruder genannt.Ich hatte diese Kombi
Zweimal.Ich betrieb einen Player und einen Tuner.Ich bin ein wenig Tunerfan.
Und ich kenne den Sennheiser Orpheus.Damals war es so,daß in einigen Test´s die Sennheiser
Kombi der Stax vorgezogen wurde.Ich kann mich noch gut erinnern.Ich habe auch die entsprechenden Unterlagen noch hier.Also im Umkehrschluß nehme ich jetzt den HD650 und kann in den erwähnten Punkten die Stax damit toppen.Wenn ich dies behauptenwürde,wäre ich reif für die Herrn mit der weißen Weste.Aber Tester dürfen diese unprofessionelle Verwirrung im Kopfhörerland erzeugen.Um immer noch mehr Interessenten in einen Dschungel zu entlassen.Anstatt,das Profis in diesem Bereich schreiben,die Ahnung haben.
Wenn sie keine Profis haben,dann sollen sie sich welche anwerben.Aber nicht ständig Müll
Schreiben,welcher natürlich von einer ganzen Schar Menschen zunächst nicht entblättert werden Kann.Die Tester damals vergaßen das wesentliche zu erwähnen,daß zum Beispiel
Die Sennheiserkombi ab einer bestimmten Lautstärke einfach abschaltet.Dies wäre auch
Damals eine sinnvollere Info gewesen.Aber das blieb aus.
Nun zurück zu deiner Antwort.Nochmal,du kennst wahrscheinlich den HD53 nicht,nehme ich an.Es geht hier um fogendes.Das LEF Verstärkerprinzip von Carlos Candeias ist etwas,was im
Moment auf dem asiatischen Markt Geschichte schreibt.Auch in seinen Vollverstärkern.
Kress von Hifi Record hat ja im letzten Kurzbericht über den CEC Player und den 3300
Vollverstärker von einem Megahammer gesprochen.Einausführlicher Test wird folgen.
Und dieses Megahammer bezieht sich auf die Art wie das LEF arbeitet.Ich kenne zur Zeit
Überhaupt keinen Verstärker,der in dieser Art musiziert.Sicher baut ein Paß,oder Krell
Oder Levinson Weltklasse Verstärker.Ich kenne große Levinsons.Ich kenne an richtig guten
Lautsprechern deren luftig,lässige Arbeit.Ungemein souverän.
Ich kenne aber auch die Arbeit eines HD53 an Lautsprechern.Zum beispiel an einem Heil
Lautsprecher,einer größeren Khitara.Ein ungemein schneller und luftiger Lautsprecher.
Der Bseitzer,fährt normalerweise eine Omtec CA 25 mit Vorstufe und auch den Omtec
Phonobereich.Daran läuft ein Wilson Benesch mit einem großen Benz System.Eine schon
Beachtliche Kombi.Der HD53 reicht mit seinen 12 Watt Class A um an der Khitara den Raum zu füllen.Dies als Grunbedingung rührt daher,daß die Khitara einen sehr guten Wirkungsgrad hat.Mannehme das Omtec Gespann und stelle es locker zur Seite.Chancenlos gegenüber einem HD53.In Kontrolle,in Luft,Hochtonenergie,Lockerheit Klangfarben auf den Punkt spielen.U.S.w.Und das,obwohl der Lautsprecherausgang beim HD53 nur eine sekundäre
Alternative bedeutet.Die Asiaten verbinden hier lieber alles miteinander.Die Deutschen sehen
Diese Sachen meist für sich getrennt.Vor allem,kenne ich keinen Verstärker,derechte Hochtonenegie bereitstellt.Das ist auch mit ein Grund,warum selbst eine große Stax
Und das in dem bereich der den Elektrostaten ihr liebster Bereich ist,mit dem Gespann
HD53-grado nicht mithalten kann.Die Stax spielt im Hochton sauber,luftig.Dein 901 macht
Dies auch.Er spielt einen sauberen Hochtonbereich.Der HD53 erzeugt Hochtonenergie.
Dies ist etwas völlig anderes.Ich sprach ja nicht umsonst am Anfang von meiner Meßlatte.
Die ist sehr hoch.Genauso atemberaubend wie im Hochtonbereich,arbeitet ein HD53 bis
Ganz nach unten,vor allem aber mit einer wahnwitzigen Kontrolle.Auch hier gibt es zur Zeit
Nichts vergleichbares.
Carlos Candeias schafft ein feld,indem laute Tuttipassagen und völlig leise Violinenparts
Gleichzeitig miteinander spazieren gehen,wie auch selbst dort(auch wieder ein normaler Heim
Vorteil der Stax Liga)in dieser Art nicht absolviert wird.Die absolut freie und leichte Art
Der Musikwiedergabe ist bei diesem Verstärker ein Meilenstein an technischer Errungenschaft.Und eines der größten Vorzüge in jedem Bereich von Musik ob Ravel oder
Pink Floyd,ist,das der HD53 mit einem Grado von allen Kombinationsmöglichkeiten anderer
Die beste Art hinterläßt,daß sich jedes Instrument oder jede Stimme oder Jeder Impuls nur noch nach sich selbst anhört.Also eine möglichst große Naturgetreue.
Es werden vielleicht mehr an Reaktionen auf meine Worte erfolgen.Und es wird sich immer um das selbe Thema handeln.Deshalb an dieser Stelle,weil meine Antwort ja von mehreren Menschen gelesen wird,Jungs es nützt nichts,daß mir jemand an dieser Stelle sagt,ja ich habe
Verstärker X und der macht doch auch schon alles fantastisch.Das fantastisch geht immer nur
Soweit,wie die jeweilige Erfahrung und der Stand seiner eigenen Dinge ist.Dies ist ja ein alter Hut.
Ich bleibe dabei.Ein HD53 von CEC ist zur Zeit in Bezug auf alle erhältlichen Kopfhörer
Verstärker wegen seiner eingesetzten Technik konkurenzlos.Wer möchte,soll sich doch
Bitte die Chance einräumen.dies zu erfahren.Das ist doch allemal besser,als tausendmal drüber zu reden.Ich habe ja auch nicht grundlos meine Telefonnummer hinterlassen.Wenn ein
Interessent da ist,der mit seinem Kopfhörerbereich Infos braucht,dann stehe ich gerne zu Verfügung.
Dir,an dieser Stelle noch etwas zu deinem erwähnten Im Kopf lokalisieren.
Ich kenne aus der Vergangenheit viele Projekte,die man bei AKG (binaural) oder Stax(Kunstkopf) und anderen,gestartet hatte,um letztendlich die Musikinfo für den Kopfhörer
Betreiber weg vom Kopf zu bekommen.Der subjektive Eindruck,mit dem ein Kopfhörerbetreiber seine Musik erfährt ist von Mensch zu Mensch sowieso unterschiedlich.
Natürlich rein physikalisch finden die Signale vom einem Ohr zum anderen statt,also durch
Den Kopf.
Aber hier liegt es auch an zwei Dingen,diesen Zustand zu verbessern.Oder sogar an drei.
Erstens,das weißt du selbst,ergibt sich bei unterschiedlichen CD´s ein unterschiedlich großer
Raumeindruck.Gute ECM´s im Jazzbereich bringen hier viel Lösen vom Kopf zustande.
Oder andere in der Klassik auch.Ein gewöhnliche schlecht gemachte Popaufnahme wird hier
Sehr eng am Kopf anliegen.
Also wichtig:Tonmeisterteam und Aufnahmeraum.Auch generell Labelqualität.

Zweitens.Ich zum Beispiel besitze sehr gute mediale Fähigkeiten.Als Klassikhörer hauptsächlich,findet bei mir das Orchester immer nach Sekunden seine Formation vor meinem sogenannten geistigen Auge.Meine Augen selbst sind geschlossen.Aber jeder
Hat ein inneres Auge,welches die Impulse mitverfolgt.Zusätzlich ist bei mir der Raum,
während ich höre dunkel.Ich bin dann völlig konzentriert auf das Bild,welches sich vo
meinem inneren Auge aufbaut.Und ich kann dir sagen,ich kenne das Problem der sogenannten
im Kopf Arbeit nicht.Sondern ich erfahre mein Musikgeschehen immer vor mir bis leicht zu den Seiten.Ich kann eigentlich mit dem Kopfhörer so hören positioniert,wie andere Menschen
ihre Zimmerketten erfahren.Deshalb bin ich auch in der Lage um mich herum größere Räume zu sehen,als manch anderer.Und so praktiziere ich dies schon seit 30 Jahren Kopfhörer-
enthusiasmus.Natürlich mit einemdamaligen UR Sennheiser nicht so moderat,wie mit heutigen Geräten.Aber es hat auch schon damals geklappt.Musik im Kopf,nein hatte ich noch nie ein Problem damit.Ich bin auch dankbar,daß ich die Informationen so erleben kann.
Ich habe im Bekanntenkreis Leute,die können die Augen gar nicht schließen,und können den
Kopfhörer leider nur mit seiner eigentlichen Physik erleben.Schade.Andere wiederrum schaffen es mit geschlossenen Augen wahnsinnig große Räume zu erzeugen.

Drittens.Ob als Mensch mit besseren medialen Fähigkeiten oder etwas unausgeprägteren,beide können das generell größere Ausholen ihres Kopfhörersystems steigern durch die grundsätzliche Qualität der Geräte.
Und damit auch wieder beim vorrigen Thema.Auch hier bedeutet der Betrieb eines HD53
Mit Grado ein wirklich weiträumigeres Ausholen.Ich kenne zum Beispiel den Orchesterraum
Einer bestimmten Aufnahme,in Verbindung RS1 mit RA1.Ich weiß,wo ein RA1 Schluß macht.Mit selben RS1 und selbiger Aufnahme,weiß ich auch was daraus ein HD53 macht.
Kein Vergleich.Es lohnt sich noch nicht einmal viel darüber zu reden,bei allem was ein RA1
Auch gut kann.Zu groß ist der Unterschied.
Es ist so,auch wenn es dir im Moment keinen Sinn macht.Und wenn ich in Bereiche gehe von
Größeren Oper-Aufnahmen mit entsprechenden Bühnen,wo wirklich mal erwachsene Ereignisse gefordert sind,was in aller Welt soll ich denn dann mit der viel kleineren Personen
Darstellung vor meinem Auge,oder von mir aus im Kopf,die ein RA1 bereit hält.Dies wird
Ein Trauerspiel.Du bist hier mit deinem 901 schon besser bestückt und brauchst dich ganz bestimmt nicht vor dem RA1 zu verstecken,im Gegenteil,aber an die Bühnengröße oder wie erwachsen ein HD53 auch die Interpreten darstellt,kommst du nicht heran.Glaub´s mir.

Und zu guter Letzt noch etwas,was alle Kopfhörerbetreiber betrifft.Ein Creek,ein Corda,
ein Musical und auch ein Grace,ich könnte an dieser Stelle noch viele andere Fabrikate
nennen,es gibt genug,auch der hauseigene RA1,die spielen alle irgendwie fantastisch,
und auch homogen.Dies geht ja aus vielen Berichten hervor.Das ist auch der grund,warum ich
alle ein wenig in der gleichen Rubrik sehe mit etwas Unterschieden.Hersteller Prinzipbedingt.
Da ähneln sich die meisten.Ein RA1 ist keine Überalles Verbesserung gegenüber einem OBH 21 von Creek.Ein wenig mehr von irgend was.Was sie aber allesamt nicht können,das ist richtige Kontrolle in der Musik.Die entsprechend guten Kopfhörer könntenes mitmachen,wenn man sie läßt.Das ist auch der Unterschied eines normalen 1000 Euro
Vollverstärkers im Vergleich zu einer gestandendenen Endstufe.Der Vollverstärker kann
In diesem Preissegment in der Regel Musik noch nicht kontrolliert am Zügel darlegen.
Damit bleibt auch viel musikalische Bedeutung und Inhalt auf der Strecke.
Die Kontrolle eines HD53 ist Weltklasse und braucht sich hier vor gar keiner anderen Elektronik,unabhängig vom Preis zu verstecken.Und diese Tatsache gibt es erstmalig in einem
Solch en Preissegment,nämlich eines HD53.Das ist zur Zeit einmalig auf der Welt.
Genau diese Arbeit reicht ein HD53 auch weiter an den Kopfhörer.Und da sind alle anderen zur Zeit meilenweit entfernt.Ich sag´s noch mal,der HD53 ist im Moment auf dem Weltmarkt
Als Kopfhörerverstärker das beste,was man kaufen kann,für alle Kopfhörer,ob Hochohmige
Sennheiser oder niederohmige Grados.Er ist das ultimative Arbeitsgerät.

Okay,dies waren mal wieder viele Worte.Vielleicht kann ich bei dir ja mal einen Anriez erwecken.
Für andere,die diese Zeilen lesen,würde ich vorschlagen,nicht einfach ohne die Erfahrung mit einem HD53 einfach des Diskutierens wegen diskutieren,sondern einfach mal das Abentteuer
Angehen.Es lohnt sich.Dann klärt sich vieles von selbst.Ansonsten wie gehabt,freue ich mich
Wenn Fragen im kompletten Kopfhörerbereich sind,wenn der eine oder andere abends den Hörer in die Hand nimmt.Davon abgesehen,ich hab schon jede Menge Anrufe gehabt.Also Mut,traut euch. Tel:06834-55116
PS:Ich stelle diese Zeilen auch als generelles Thema ins
Forum,also nicht nur als Antwort für dich,weil ich denke,daß
es vielleicht auch viele Neueinsteiger interessiert.
Revoxaner
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 27. Jun 2004, 17:04
Magnus_Michael,

ich fand Deine Äußerungen zum Thema Kopfhörer sehr interessant, vor allem weil ich gerade überlege, mir ein solches Gerät zu kaufen. Ich habe zurzeit
Revox Receiver B285
Revox CD-Player B226
Beyerdynamic DT 880 Studio (2 Stück)

Obwohl auch der CD-Player einen Kopfhöreranschluß hat benutze ich seit langem den Anschluß des Receivers.

Dies Wochenende konnte ich einen Vergleich mit dem Rega Ear machen und ich habe keinen entscheidenden Unterschied gehört.

Der nächste Versuch wird ein Creek OBH-21 SE sein.

Ich persönlich ziehe einen präzisen Klang einem "Schallplatten"-Klang eines CD-Players vor. Ich könnte mir also als Nachfolger für meinen B226 einen T+A CD-Player 1230 oder 1240 vorstellen, im Gegensatz vielleicht zu eingien englischen CD-Playern.

Ich persönlich kann mir nicht vorstellen, das man aus deutlich teuerer Elektronik so viel rausholen kann, wie Du in Deinem Beitrag beschreibst. Wenn vielleicht der Creed OBH-21 SE für ca. 400 Euro einen Level von 80 % Klang abbildet, bringt dann die Jagd nach 100 % Klang zu Preisen von 1000, 2000 oder mehr Euro etwas. Man vergisst dadurch das Hören auf das Wesentliche, die Musik, und ahnt am Ende doch, das es klanglich vielleicht noch etwas besser geht.

Gruß Revoxaner
Magnus_Michael
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 27. Jun 2004, 22:18
Hallo Revoxaner,grüße dich.
Das mit dem Player ist natürlich dem persönlichen Geschmack
überlassen.Da hast du vollkommen recht.T+A sind ja hervor-
ragende Geräte,bestens beleumundet und in vieler Highender Besitz seit vielen Jahren.
Ich persönlich liege etwas auf der englischen Seite.Ich hatte Naim CD5 mit Flatcap,ganz früher verschiedene Mission,
ich kenne Linn und zur Zeit höre ich mit einem Rega Planet.
Der trifft meinen Nerv am meisten.Sehr der Musik verpflichtet und dennoch geradlienig genug.Eine Emotions-
maschine ohne jedoch zu übertreiben oder überverliebt zu
punkten.Er spielt Mike Oldfield genauso fantastisch,wie
Dvorak´s Neunte.Das liebe ich so an diesem Gerät,und immer
und bei aller Musik,steht die Musik im Vordergrund.
Die Kopfhörergeschichte oder auch,wie von dir erwähnt,
die Kopfhörerverstärkergeschichte stellt ein etwas anderes
Spektrum dar.Der Sinn,die Abtastung deiner Software,durch die Wahl deines Players gut abgetastet,möglichst ohne größere Verluste bis ans Ohr weiter zu reichen.
Wie du ja selbst schon gemerkt hast,ein Rega EAr ist keine
allzu glückliche Lösung.So in etwa geht dies auch mit einem
Project.Das ist halt eben untere Klasse.
Dies habe ich auch versucht in meinem letzten Bericht etwas
dar zu legen,vielleicht für den einen oder anderen zu hart.
Wenn du einen OBH 21 SE übernimmst,machst du gleich einen
deutlichen Schritt.Das kann dieser Verstärker.
Natürlich ist es jedem selbst überlassen,dort dann Schluß
zu machen oder auch nicht.Dies wird auch von mir uneingeschränkt akzeptiert.Immer eine persönliche Entscheidung,wie weit man gehen möchte.Ich kann doch auch mit einem Golf glücklich 10 Jahre fahren.Wer kann etwas dagegen sagen?Niemand.
Ich versuche vielmehr auf die unterschiedlichen Kategorien
aufmerksam zu machen.Als Beispiel:Wenn du einen Gitarissten
z.Bsp.Thessink hörst,dann bist du mit einem OBH21 und einem
Beyer oder Sennheiser oder auch von mir aus einem kleinen
Grado schon sehr gut bestückt.ES wird gefallen.Im Moment
stößt du durch die Art der Musik an keine größeren Grenzen.
Hörst du dann zum Bsp:anspruchsvollen Jazz mit sehr tiefreichenden Kontrabassbereichen oder sehr filigraner
Besenarbeit,dann erst wirst du so richtig merken,daß der Musik irgendwas fehlt.Nämlich akurater Tieftonkeller bei
genug Energie dort unten und feine Auflösung mit genug
Natürlichem und selbstverständlichem Hochton.Die Kopfhörer
von Beyer sind damit überfordert.Da mußt du schon zu einem
HD 650 von Sennheiser greifen,mindestens.Wenn du nämlich von
den erwähnten tonalen Bereichen bei solcher Musik nichts hast,nützt dir der Eigentrost nichts.Du wirst diese Löcher
immer wieder bei anspruchsvoller Musik merken.Bis es dir
stinkt.
wenn du nun zusätzlich zu absoluter Sauberkeit unten,mitten
oben dann zu Großorchester mit guten CD´s gehst,wirst du merken,daß hier eine Lockerheit und Souveränität verlangt wird,die dein OBH21 nicht mehr in der Lage ist zu liefern.
Das Orchester zeigt dir bei jeder guten Aufnahme,mit was es
leben möchte.Jetzt kommt also nach dem Kopfhörerwechsel
der Verstärkerwechsel.Jetzt bist du nach den 400 Euro Creek
vielleicht irgendwo bei 600 Euro.Nun kommt die Oper dran.
ERwachsene Interpreten,Bässe mit richtig Korpus,Sopranstimmen,welche in den höchsten Höhen vollkommen
unangestrengt bleiben,das lebendige Treiben auf den Holzbrettern vor deinem geistigen Auge als Bühne,leicht links vorne gibt es eine Tenoreinlage,schnell kräftig,
weiter hinten wird eine Tür zugeschlagen u.s.w
Weißt du,wenn ich mir vorstelle mit geschlossenen Augen
ein solches Szenarium,welches über Erwachsenheit und Lockerheit funktioniert,mit einem Creek OBH21 anzutun,wechsele ich meine Scheiben.Ich verlange es aber erst garnicht.Ich weiß vielmehr aus der ERfahrung,das er es nicht kann.Jedenfalls nicht so,daß eine Großklassik auch Oper richtig leben kann.Es bleibt höchstens ein Abziehbild.
Dies ist nun der Punkt,wo eine Stax gefragt ist,weil die´s
kann.Jedenfalls ab 4040 ger Röhrenkombi.Jene zeigt dir die
Größe,Atmung und lebendiges Treiben bei einer Oper.Sie läßt dich dabei sein,weil alles stimmt.
We sich für Stax entscheidet,kriegt diese Dinge frei Haus.
Ich habe selbst lange genug damit gehört.
Ist man Freund des dynamischen Kopfhörerbereiches,so gelangt
man in diese Welt,eben wo Stax spielt,nur über einen großen
Grado,nicht über einen 325 oder RS2,sondern RS1 oder PS1 Pro.Und nur über diese.Nicht über einen HD 600,auch nicht über einen HD650,egal mit welcher Anschlußkabelverbesserung.
Sennheiser hat nicht den Hochton und nicht die völlige
Akkuratesse im Baß.Eben bis zu einem gewissen Punkt.
Ich kann mit 450 Euro nicht die Qualität eines 1200 Euro
teuren Grados erreichen.Einige meinen subjektiv,dies sei so.
Dies ist ausschließlich subjektives Empfinden.Habe nichts
dagegen.Wenn du nun für deinen Grado einen Partner suchst,der den Grado 100% im Griff hat,dann kenne ich zur Zeit nur den HD53 von CEC.Es ist das LEF Prinzip.ES gibt
zur Zeit keine Transistorschaltung,die auf diesem Niveau
arbeitet.Die anderen großen und teuren Kopfhörerverstärker
machen absolut geniale Musik,nur nicht in diser absoluten
lässigen Art.Um das aber zu verstehen,muß man jene gegenein-
ander hören.Alles philosophieren nützt hier nichts.
Man kan das ganze noch stundenlang argumentieren.Deshalb
empfehle ich ja,sich den HD53 beim CEC Händler kommen zu lassen und an zu hören.Dann hat sich das ganze Thema von
selbst erledigt.Ich bin die besten Kopfhörerkombis,die es
gibt gewöhnt.Ich steige doch nicht freiwillig nach Jahren
um,um dann weniger zu ernten.
Aber zurück.Wenn du mal so die einzelnen Stationen mitzählst
dann wirst du selbst merken,wie weit der Unterschied
zwischen der Kombi Beyer-OBH21 und RS1-HD53,oder einer großen Stax ist.Sehr weit.
Wenn du mit Thessink und kleineren Klassik und Jazzbesetzungen auf Dauer glücklich bist,dann bleibe bei
der ersterwähnten Kombi.Die macht diese Genres zwar auch
nicht richtig ausholend,mir würde dieser Level grundsätzlich
nicht reichen,aber es fällt vielleicht weniger auf.
Wenn du dich letztendlich aber selber reinlegst,indem du
doch letztendlich immer weiter nach oben kletterst,dann
erspare dir den Weg und das Geld.Dann mach Nägel mit Köpfen.
Damit kannst du dann alles hören.
Übrigens eine Beyer-OBH21 Kombi spielt nicht 80% von einer
ganz oben Kopfhörerkombi.Du hast noch nicht mal die Hälfte.
Das sind ganz unterschiedliche Welten.
80% spielt vielleicht ein GRado SR325 gegenüber einem RS1,wenn überhaupt.Läßt sich schwer in % darstellen.
Wie groß ist denn der Unterschied in % zwischen einem Golf
und einem richtig dicken Mercedes.Ich möchte nicht gerne
vom Mercedes zurück zum Golf.Aber ein Golf fährt auch.

Wenn du spezielle Fragen hast auf deinem Kopfhörer-Verstärker Wege,ich bin dir auch gerne telefonisch behilflich.06834-55116 abends.
Hallo,liebe Forum Redaktion.Dies ist wieder keine Schleichwerbung.Ich bin nur ein ambitionierter,langjähriger
enthusiastischer Kopfhörerfan.Und dazu noch Privatmann.
Aber ich helfe im Kopfhörerbereich auch gerne Menschen
weiter,damit vielleicht weniger Lehrgeld bezahlt wird.
Wenn ich helfen kann,tue ich jedenfalls auß Überzeugung und gerne.
superohr
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 28. Jun 2004, 02:33
Warum verkaufst du deinen ein paar Wochen alten C.E.C HD53 wieder?

http://www.audio-auktion.de/item.php?id=0263145384&

In Asien gibt es den übrigens viel billiger.
Magnus_Michael
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 28. Jun 2004, 05:17
Hallo Superohr.
Da zu meiner Hobbyschiene unbedingt auch wie in den letzten
Jahren die Erfahrung mit den Produkten gehört,ist es in meinem Fall nichts außergewöhnliches.
Du darfst dies nicht so sehen,wie bei einem reinen Hörer,der
sich seine Geschichte zulegt,und dann die nächsten Jahre
abends hört.Da mein Budget als Privatperson begrenzt ist,muß
ich verschiedene Elektroniken oder Kopfhörer so regulieren.
Ich muß mich halt dann von einem Teil trennen,um das nächste
zu zulegen.Wenn man wie ich, über die Jahre das Kennenlernen
unterschiedlicher Geräte von unterschiedlichen Herstellern,
im Kopfhörerland mit zu seiner Aufgabe macht,weil es einem
Spaß macht,wird man natürlich auch mit entsprechenden
Verlusten bei den Geräten leben.Dies weiß man ja und kalkuliert es halt mit ein.Der Nutznießer in solchen Fällen
ist immer der,welcher dann halt ein Gerät recht neu zu
einem guten Preis erwirbt.
Dies war durch meine ganzen Jahre so.Ich möchte das auch so.
Ansonsten hast du als Privatperson keine Chance,das anders zu gestalten.Man kann sich ja nicht 20 Verstärker und 20
Kopfhörer zu legen.Es ist mir sehr wichtig,in der Kopfhörer
welt auf dem laufenden zu sein.
Ich habe auch über die Jahre hinweg gerade in diesem Feld
sehr viel Kommunikation zu Kopfhörerbesitzer gepflegt.
Ich bekomme regelmäßig viele Fragen per Telefon oder Mail.
Und es gibt einiges auf zu klären,da das Kopfhörergenre
in der Fachpresse ja so ein durchleuchtetes ist.
Und so hat sich halt über 30 Jahren mein Wissen in diesem
Bereich aufgebaut.Sonst kannst du keine Aussage an andere
Menschen weitergeben,wenn du nicht selbst die Geräte kennst.
Gut im Falle vom HD 53 ist es halt recht früh,aber für mich
nicht ungewöhnlich.Ich kenne ja darüber hinaus die CEC Linie
in und auswendig.Würde ich das ganze rein als Anwender
machen,dann würde auch ein HD53 für viele Jahre seine Dienste tun.Ich selbst kann auch ruhig für eine gewisse Zeit
mal wieder einer STax 4040 als Röhre zuhören.

Und zu der Sache mit dem Preis.Wenn jemand ein solches Gerät
auf dem asiatischen Markt erstehen kann,und es ist alles okay,auch für den Garantie oder außer Garantie Reperaturfall,also alles von Vertriebsseiten abgesegnet,dann
kann er es ja tun.Aber dies stellt keine Norm oder altägliche Situation für den Verbraucher da.Hier liegt der Endverbraucherpreis bei 850 Euro.In Deutschland.
Okay,so weit,wäre schön mal wieder etwas von dir zu hören.
Gruß,Magnus_Michael.
Magnus_Michael
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 28. Jun 2004, 07:08
Übrigens,an dieser Stelle noch ein kleiner Hinweiß zum Bericht Kopfhörerverstärker,
b.z.w.Kopfhörer.
Bei diesem Thema sind ja schon ein paar Fragen oder Anmerkungen gefallen,welche ich
Beantwortet habe.Da das Kopfhörerthema ein sehr weiträumiges Thema mit vielen
Aspekten ist,welche sehr schwer in ein paar Sätze zu fassen ist,habe ich eine etwas um
Fangreichere Information,b.z.w Chronologie zusammengefaßt.
Diese beinhaltet Kopfhörer,Kopfhörerverstärker,Kunstkopf,Binaural,welche Elektronik
Am besten zu welchem Hörer,wo reicht es für den entsprechenden Teilnehmer,das Ende
Der Fahnenstange,was man über die Fachzeitschriften nicht erfährt,warum jene sich die
Mühe gar nicht antun können,in welcher Art Nägel mit Köpfen,stimmige Kopfhöreranlagen
Vom Player über´s Kabel bis zum Hörer,entsprechende Tonbasen,warum unerfahrene oder
Neulinge viel Geld ausgeben um zum Schluß dann erst die Kopfhöreranlage zu haben,welche
Sie von Anfang wollten,technische Hintergründe,30 Jahre durchforsten der Kopfhörerlandschaft,die virtuelle Welt zwischen den 2 Ohrlautsprechern und vieles mehr.

Ich habe dieses brisante Thema in einem längeren Bericht als Word Datei.
Wenn jemand interessiert ist,kann er mich anmailen und ich maile ihm den Bericht zurück.
otwinmaas@gmx.de

Wie ja die meisten Kopfhörerbenutzer und Freunde über die Jahre in den Fachzeitschriften
Mitbekommen haben,führt dieses ganze Thema für die Herrn Highend-Tester ja ein Nischendasein.Es ist nun mal in der Hifiwelt ein Nebenzweig,wo in den wenigen Test´s,die es gibt,unzureichend informiert wird.Mit Ausnahme der Hifi Image.
Der Kai Brockmann tut sich schon hier wesentlich mehr Mühe an.Fairnishalber muß ich das
Sagen.Ansonsten.Dürre.
Was nützt denn einem Interessierten die Info,daß ein Grado RA1 ein wenig feiner spielt als
Ein Creek OBH 21 SE.Die Info ist ja nicht verkehrt,nur nicht für sich alleine.So nützt sie niemanden etwas.Oder das der Vincent weniger luftig spielt.Wie luftig spielt er denn.Und für
Wen bei welcher Musik und hauptsächlichem Bewegungsfeld,würde er denn reichen,wäre
Geradezu die bessere Lösung für einen Endverbraucher.Oder auch umgekehrt.Diese und viele
Andere Infos gehen hier in diesem Dschungel unter.Meist ist es dann so.Wegen unzureichender Info,und zwar in Bezug auf das,was man wirklich wollte,wird dann Gerät X
Gekauft,um 6 Monate später,durch die zufällige Erfahrung beim Händler oder privat,festzustellen,daß dieses Gerät jenes ist,was man eigentlich vom Charakter nicht will.
Aber es hat Geld gekostet.Und nun endet es als Inzahlungsnahme oder Privatverkauf.

Da gilt es vielleicht,Kontur rein zu bringen.Dies sehe ich ein wenig als mein persönliches Credo.Aus reinem Spaß am Genre,Lust und intensivem Begehen der Welt der „kleinen“ Töne.
ohrmuschel
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 28. Jun 2004, 07:59
Hallo Magnus Michael,

deine Ausführungen über Kopfhörer und Kopfhörerverstärker sind interessant zu lesen. Ich höre zur Zeit mit einem Sennheiser HD 650, Kopfhörerkabel Oehlbach, Verstärker Brocksieper earmax pro. Ich höre bevorzugt Bluesmusik, aber auch Jazz, Elektronik und Klassik. Mit Ausnahme von Klassik, speziell großer Orchesterbesetzung, bin ich mit dem klanglichen Ergebnis dieser Kombi sehr zufrieden. Hatte davor mal einen Stax Lambda Nova Signature mit entsprechenden Speiseteil. Dis Stax-Kombi gefiel mir in der Summe besser, aber leider ging er kaputt und ich wollte nicht wieder so viel Geld in eine Kopfhörerlösung investieren, da ich nur gelegentlich damit höre. Hauptsächlich höre ich über meine aktiven silbersand 501, die mir sehr viel Hörgenuß vermitteln.
Ich stellte dann bei meiner jetzigen Kombi fest, daß die Unterschiede - preisbezogen - nicht so groß waren, wie ich befürchtet hatte, kann also sagen, daß ich wirklich positiv überrascht war.

Es würde mich interessieren, ob und welche Hörerfahrungen Du mit meiner Kombination gemacht hast und wie Du sie einordnen würdest.

Für einen "kleinen Bericht" schon vorab meinen herzlichen Dank.

viele Grüße
ohrmuschel
Revoxaner
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 28. Jun 2004, 16:23
@Magnus Michael

Ich hatte heute Gelegenheit von T+A den Verstärker 1230 und den CD-Player 1230 mit einigen Titeln meiner Lieblings-CD's zu testen. Es war schon beeindruckend. Den CD-Player habe ich gleich bestellt. Selbst T+A wird ab nächsten Jahr DVD-Laufwerke für seine CD-Player benutzen müssen, weil von Philips keine reinen CD-Laufwerke mehr gebaut werden.

Aber im Anschluß des Tests über Lautsprecher hatte ich die Gelegenheit auch die Kopfhörer Grado SR325 und RS1 zu hören. Der SR325 hatte zuerst Kontaktproblem zum Kopfhörereingang, d.h. ich muß den Stecker richtig mit Druck einstecken, weil vorher hörten sich Stimmen an, als wenn diese 10 Meter vom Mikrofon entfernt waren.

Der SR325 machte deutlich mehr Druck auf die Ohren und es wurde relativ warm schon nach ein, zwei Titeln. Der RS1 hatte das m.E. nicht. Der Klang des RS1 war fazinierend und ich bin echt ins Grübeln gekommen, mir auch noch einen neuen Kopfhörer zuzulegen. Der SR325 war auch sehr gut, aber er hatte nicht die detailierte Auflösung. Beiden Kopfhörern fehlt aber eine einrastende Einstellung der Kopfhörerhaltung, damit es immer sicher wäre, auf beiden Seiten die gleiche Einstellung zu haben.

Ich im Alter von Mitte 50 und daher schon Probleme "hohe Höhen" zu hören (mein Gefühl sagt mir ab ca. 12 KHz höre ich nichts mehr) höre vorwiegend Rock/Pop/Soul und viel Musik aus den 60er bis 80er, aber immer mit der möglichst besten "Remaster"-Version. Getestet habe ich mit:
- Mary Chapin Carpenter mit "Time*S??*Love"
- Alison Kraus Hybrid-SACD "Collection" (Titel "When You Say Nothing At All")
- Joan Armatrading von Doppel-CD "Classics 1975-1983" mit Titeln "Down To Zero" und "Love And Affection"
- Mink DeVille von "Cadillac Walk - Collection" mit Titel "Just Your Friends" (besonders zum Ende des Titels wird es immer dramatischer und mein jetziger Byerdynamic-Kopfkörer 880 Studio kommt dann ins Vibrieren)
und einigen anderen Titeln, aber die oben erwähnten sind für den genannten Musikbereich gute Songs, um einen Klangtest durchzuführen, aber bei Armatrading und DeVille hören sich die gleichen Titel von den ersten Original-CD's lausig an.

Gruß Revoxaner
superohr
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 28. Jun 2004, 18:14
Hi Magnus

cosmopragma hat dir ja schon das Spezialforum für KH und KH-Verstärker genannt. Sprache dort ist englisch. Wenn du echte Rezensionen hast, nur zu.

http://www5.head-fi.org/forums/index.php?

C.E.C. ist da auch bekannt aber die überschwängliche Lobhudelei wie von dir gibt es da nicht.

Import aus Fernost:
Zwischen 500 USD Importpreis (incl. aller Kosten und Gebühren) und 850 Euro Verkaufspreis in D liegt ne Menge Holz. Ziemlich teuer so eine Garantie?


[Beitrag von superohr am 28. Jun 2004, 18:15 bearbeitet]
Magnus_Michael
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 28. Jun 2004, 19:20
Hallo Ohrmuschel,grüße dich.
Deine Kombi ist doch in Ordnung.Der Earmax Pro geht die
nächsten Tage bei mir weg an einen Interessenten.Ich kenne
dises Teil sehr lange.Auch die Normalversion den Earmax.
Du bist mit dem Teil im voll elitären Triodenlager,aber auch
mit entsprechender gerader Linie,sonst ginge Klassik unter.
Tut sie aber nicht.Beim Brocksieper wird es sogar für die
Stax Röhrenkombi ob früherer mit Nova Lambda oder in Form
der heutigen 4040 ger Kombi schwer.Dies liegt nicht so sehr
an der Kontrolle gerade im Großorchesterbereich,denn das
macht die Stax Röhre super kontrolliert,da sie vorne
transistoren hat,welche die Trioden vernünftig steuern,ohne
das diese gewaltig verbogen werden müssen,sonder vielmehr im
Bereich des Zauber.Also emotionell.Der Earmax kann verzaubern.Man darf diese kleine Triode nicht unterschätzen.
Sie ist auch gut impulsstark.Nicht gerade die dynamischte
Lösung,aber macht nichts.Vor allem es ist eine Volltriode
in Single -End Class A Schaltung und vor allem mit vernünftigen Röhren.Im Röhrenlager ist sie ein kleines Juwel.Sie stellt auch keine allzu kleine Räume dar.Jeden-
falls den gehörten Raum läßt sie erleben,dreidimensional.
Mit diesen Punkten ist sie fast einer Stax Röhre sogar überlegen,jedenfalls vom subjektiven Eindruck.
Die Stax dagegen arbeitet geradliniger,erwachsener und wenn
Großimpulse verlangt werden auch souveräner.Deshalb läßt sich mit einer Stax Röhre wunderbar moderat Großklassik
erleben.Um das Orchester und auch zwischen den Ereignissen
ist dort mehr Raum und Luft.Aber Einzelgeschehen bildet sie nicht unbedingt größer ab.Die Volltriode macht da auch ein wenig eine eigen Welt mit eigenem Flair.Nicht falsch,aber
auch nicht ganz nach rein technischen Gesichtspunkten zu
definieren.Aber in ihrer geschmackvollen Welt ein tolles Teil.Auch sehr gute Klangfarben.Nicht einfärbend.Für meinen
Begriff sind die Klangfarben als recht neutral einzustufen.
Der Earmax spielt emotionell warm genug,und verfällt aber
nicht ins völlig eigenständige.Sehr gelungene Gradwanderung.
Letztendlich fehlt ihr im Vergleich zur Transistorfraktion
etwas Feinheit oder.Eben die feinen gehauchten Endungen.
Das gleicht sie aber durch ihren mundig stimmigen Charakter
aus.Der HD 650 ist eine gute Wahl,der HD 600 wäre mit ihr
bei manchen Passagen etwas zu rund.Kann dann bei vollmundigen CD´s mit genug Bauch zu viel werden.
Aber HD 650 geht,da er die größere Auflösung und Akkuratesse besitzt.Was auch geht ist ein Grado 325.
Dieser belastet den Earmax Pro wegen seiner kleineren Luftkammern,durch welche Energie in Strom umgestzt wird,
nicht über Gebühr.Die GRadoauflösung gepaart mit einer
stimmigen Earmax Pro Röhre ist auch verteufelt geschmackvoll.Das ganze macht solange Spaß,wie ich nicht
auf sehr große Sachen in Musik umsteige,wo Atmung und Ausdehnung Grundvorraussetzung sind.Bis dahin ist die Wahl top,und für mich nachvollziebar,daß sich der Unterschied
zur STax als nicht so gravierend darstellt.
Ist aber auch nicht ganz fair.Für einen absoluten Trioden
verfechter käme ein Hybrid eh nie in Frage.
Übrigens für Brocksieperanhänger gibt es eine weltweit
limitierte Neuauflage von 100 Stück.Nochmals verbessert
stärker,Gehäuse und Form ansonsten das gleich wie ein Ear
max.Der Preis 1200-1250 Euro.Nur etwas für echte Liebhaber.
Muß auch jetzt vorbestellt werden beim Händler.Ganze 30
Stück sind für Deutschland vorgesehen.Farbe Schwarz.

Grüße,Magnus_Michael
Magnus_Michael
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 28. Jun 2004, 19:38
Hallo Revoxaner,grüße dich.
Hört sich ja positiv an mit T+A.Sind auch klasse und ehrliche Geschichten.Nichts erzwungenes oder aufgebauschtes.
Einfach natürlich.Und technisch gesehen ist T+A im vorne
an der Front.Gute Herforder.Vorne stimmts.Die wichtigste
Vorraussetzung.Was vorne nicht erzeugt wird,kann hinten nicht rauskommen.Ich weiß,altgedroschen.
Auf jeden Fall der erste Teil vorne,die richtige Wahl.
Allerdings ist der Level durch das Feld,in dem der T*A
sich bewegt,qualitativ,jetzt so gesteckt,daß hinten mehr
auftaucht,wenn man unter gewissen Möglichkeiten bleibt.
Immer noch schön,aber die Sucht nach formvollendet hat
begonnen.Da gibts auch keine Alternative.Du mußt den Level
zu gleichwertigen Teilen halten.Das heißt.Entsprechend
feinzeichnender Verstärker und auch Hörer.Die Ausgewogenheit
und die Möglichkeit aus dem Vollen zu hören,welche der RS1
bietet,ist natürlich verführerich.Klar ist er dem SR 325
überlegen.Genau das stellt man zwischen den Gradomodellen
fest.Die Charakteristik bleibt allen erhalten.Aber das große
lässige eines RS1,die Wärme gepaart mit unheimlicher
Souveränität,macht süchtig.
Leg ihn dir zu.Dann ist Ruhe.Dein T+A dankt es dir auf Dauer
doppelt und dreifach.Hier läßt dir ein sogenannter Kompromiss eh keine Ruhe.Dies liegt am ehrlichen Verhalten deines Players.Er ruft danach.
Schlafende Hunde soll man halt nicht wecken.Spaß muß sein.
Was die erwähnte Musik anbelangt bin ich einwenig überfordert.Ist nicht ganz mein Bereich.Aber da vertraue ich einfach deiner Aussage,um zu testen.
Grüße,Magnus_Michael.
Magnus_Michael
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 28. Jun 2004, 19:44
Hallo Superohr,Grüße.
Ja,du hast recht.Natürlich viel Holz für Garantie.
Einige Menschen haben mit einem solchen Deal übers Ausland
keine Probleme.Die Mehrzahl allerdings kann bestimmt nachts
ruhiger schlafen,wenn ein Verkauf über die ganz normale deutsche Vertriebs-Händlerschiene läuft.
In Deutschland will man sich mit einem guten Gefühl zur
Ruhe begeben.HI,HI.
Spaß bei Seite.Muß natürlich jeder selbst aus dem Bauch entscheiden.Aber wenns für dich okay ist,dann kannst du dir
bei Interesse das Teil doch in Asien besorgen.oder direkt
über Asien.Ist nicht verboten.
Beste Grüße,Magnus_Michael.
Magnus_Michael
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 28. Jun 2004, 19:49
Hallo Ohrmuschel.Noch ein Nachtrag.Wegen des Kopfhörerkabels
von Oehlbach am Sennheiser kann ich nichts sagen.Die Oehlbach Variante am Sennheiser kenne ich nicht.
ohrmuschel
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 28. Jun 2004, 21:16
Hallo Magnus Michael,

vielen Dank für deine Klangbeschreibungen und den infos.
Das Oehlbachkabel wurde mir als Zuleitung empfohlen - ob es die Standardstrippe toppt, kann ich auch nicht sagen, da nicht verglichen. Die paar Euro wollte ich dem Sennheiser noch spendieren.

Mein Höreindruck deckt sich mit deinen Beschreibungen. Ich bin auch mit dieser Lösung zufrieden. Diese Kombi läßt mich Musik echt genießen.
Besseres wäre unverhältnismäßig teurer.

schönen Gruß
ohrmuschel
Magnus_Michael
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 28. Jun 2004, 22:05
Hallo Ohrmuschel.
ZUm Thema Kopfhörerzuleitung hätte ich noch was.Für den Sennheiser HD 600 b.z.w.650 wird ja über den Globus verteilt
von einigen Firmen Zuleitung angeboten.Einige im englischen
oder amerikanischen Raum bekommst du nicht.Da gibt es keine
reelle Anbindung hier um zu kaufen.
Was bei uns in Deutschland halt zu erhalten ist,wäre noch
von Kabelhersteller Cardas und zum anderen von TMR-Akkustik
in Berlin.Ein Gespräch mit TMR ist lohnenswert.Die haben
einen sehr großen Erfahrungsschatz im Bereich Kabel.
Mich würde darüber hinaus auch mal dein Frontend und dein
NF-Kabel interessieren.Kannst mir die Infos ja mal mitteilen.Für den Earmax,da er sehr mundig spielen kann,wäre
es halt auch sehr wichtig beim NF-Bereich mit einer Strippe
zu fahren,die möglichst neutrales Verhalten aufweißt.
Bis dann.
ohrmuschel
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 29. Jun 2004, 07:33
Hallo Magnus Michael,

Frontend und NF-Kabel stehen in meinem Profil.

Gruß ohrmuschel
Revoxaner
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 29. Jun 2004, 16:37
@Magnus Michael

Mir ist noch eingefallen die Grados sollen lt. Tests eine Präsenzbetonung haben. Täuscht man sich dadurch eventuell über die Klangqualität eines Kopfhörers. Wenn ich nach einer langen Serie von Kopfhörern:
- Telefunken mit "Wasserkühlung" im Ohrpolster
- erster offener Sennheiser (414 glaube ich)
- zweiter offener Sennheiser
- Sennheiser 2000
- Sennheiser 2002
- Beyerdynamic 880 Studio (schon über 10 Jahre)
und damit weitgehend linearen Klang wieder auf eine bestimmte Klangfarbe umsteige, kann das auch zur Selbsttäuschung führen, auch wenn der Klangeindruck sehr gut war. Villeicht brauche ich in meinem Alter etwas mehr musikalischen Schwung, um abends nicht beim Musikhörer per Kopfhörer einzunicken.

Gruß Revoxaner
Magnus_Michael
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 29. Jun 2004, 19:49
Hallo Ohrmuschel
ramses,allererste Wahl.Neutraler gehts nicht.
Noch nie ist ein Kabel zwischen Geräten weniger
aufgefallen,als das Ramses.

Der Shanling ist in meinem Bekanntenkreis vertreten.
Feines Gerät,große Raumausleuchtung.Nicht unbedingt
die größte emotionelle Lösung.Das letzte Stück,dich
in den bann des Ereignisses zu ziehen,schafft er nicht ganz,
dafür sind seine Klangfarben und seine lässige Gangart
sehr sehr gut.Auch eine gelungene Fokussierung mit nicht überbetontem Herausarbeiten von Form und Linie.Dies spricht für sehr viel ausgewogenes.Feine Kette Hochachtung.
Gruß,Magnus_Michael.
Magnus_Michael
Hat sich gelöscht
#23 erstellt: 29. Jun 2004, 20:29
Hallo Revoxaner.
Zur Grado Frequenz.Wenn man sich das Spektrum ansieht,stelt man fest,daß der Grado z.B ab etwa 200 Ohm leicht abfällt
in der Leistung,um dann ab 2KHz wieder einen Anstieg zu verzeichnen.Der Hochton oberhalb diesen 2kHz ist nicht so sehr der Bereich,über den das Hauptmusikspektrum lebt,aber
winzige Hochtondetails stehen noch erfahrbar mit genug
Energie da.Er spielt in den relevanten Stimmenbereichen
sehr frequenzglatt.Dies ist nicht mit der insgesamten
Anhebung manch billigerer Produkte zu vergleichen,damit diese wenigstens einbißchen naFrische klangen.Das ging aber
meist in die Hose.Hier war auf Grund des Materialeinsatzes
als Gesamtkonzeption nicht mehr drin.Hätte man diese Anhebung nicht gemacht,wäre gar keine Brillanz mehr zu vernehmen gewesen.Anders bei Grado.Wer Grado kennt,weiß das die Gesamtausgewogenheit eine sehr große ist,sonst würden
nicht in Fachzeitschriften die Vergeleiche zu Stax heran-
gezogen werden.Die Stax arbeitet nämlich sehr linear.
Nur du hast in gleichen Zeitungen doch bestimmt noch nie
bei einem HD 600 oder HD 650 den Vergleich zu Stax vernommen.
Das Spektrum zum Beispiel eines HD 650 fällt eigentlich
leistungsmäßig ab 200 Hz ab.Wenn du dir das frequenzbild
der damaligen Sennheiser Elehtrostatenkombi HE60/HEV 70
ansiehst,wirst du ähnlich wie bei Stax diesen Abfall
nicht erkennen.Dies hat einfache Gründe.
Ein Hörer wie ein großer Grado betrügt nicht oder gaukelt nicht vor.Es gibt auf Grund seiner Gesamtmöglichkeit
machbares und Grenzen.Auch bei einem HD650.Du mußt auch die
lange lange Entwicklungszeit von Grado an diesen sehr
offenen 32 Ohm Konzeptionen sehen.
Würde die Firma Sennheiser ihrem 600 oder 650 die Offenheit
im oberen Bereich gepaart mit der Art Energie,wie sie bei einem RS1 Standart ist,würde der HD 650 total unausgewogen
klingen.Hierzu sind dann wirklich 1200 Euro anscheinend
nötig,um das zu erreichen.Die Elektrostatenkombi von Sennheiser konnte die Tür nach oben öffnen.Die Sennheisers
werden im Vergeleich zu Grado immer etwas gedämpfter klingen.Dasselbe gab´s bei vielen Lautsprechern im englischen Bereich.Bevor ich mir durch das Zeigen von feinsten Glöckchen Silberglanz alles zerstöre an Ausgewogenheit,bedämpfe ich lieber die obere Lage.
Viele Lautsprecherhersteller haben es trotzdem gewagt,und
haben es in ihren Kisten durch Vorwitzigkeit bezahlt.
Einen Grado obenrum so locker und selbstverständlich ohne
die geringste Anstrengung,den geringsten Streß,zu konstruieren,verlangt von einem Hersteller das größte.
Grado macht dies.Natürlich klingt ein RS1 wesentlich lässiger oben als ein SR325.Schau mal auf´s Preisschild.
Aber andersrum,ich kenne ja auch beide Sennheiser zur Genüge.Und ich hatte den Elektrostaten.Die feinen stimmlichen Nuancen,Verästelungen bleiben bei Grado mit ihrer wichtigen Hochtonenergie erhalten.Dies ist der Anteil,
den ich auch einem Besenspiel an filigraner Hochtonfarbe und
Enegie beim Live abgewinne.Wenn dies friedlicher läuft,mag
das zwar für manchen Menschen angenehmer sein,aber nicht ehrlicher.Der Hochton einer Violine ist nicht sanft oder friedlich.Er ist ungemein farbig,energiegeladen,und natürlich so unbeklemmt,wie ihn keine Kette hinbekommt.
Ist eben live.Aber dort gibt es nichts bedämpftes,samtiges
oder Frieden schaffendes.Anlagen verfügen natürlich nicht
über die Schnelligkeit und Lockerheit,das es im Vergleich fair wäre.Aber Tatsache bleibt,eine Stax oder ein Grado
oder eine damalige Sennheiser HE60 öffnen im Hochtonbereich,
wo diese Öffnung auch im Live passiert.Dies ist faktisch zu
belegen.Auch im Gespräch mit Musikern.Bei Sennheiser ist
dieser Bereich nicht ganz linear,sondern man fährt ihn leistungsmäßig zurück.Und das hört man ja auch bei diesen
Hörern.Das Ganze hat einen in sich bedämpften Eindruck.
Trotzdem von Sennheiser eine starke Galavorstellung
Gruß,Magnus_Michael.
Magnus_Michael
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 29. Jun 2004, 22:07
Hallo,Superohr
Noch eine Bemerkung zu deiner letzten Mail.Ich greife noch mal die Stelle
Auf,wo du schreibst,du hast dich im asiatischen Raum mal ein wenig umgesehen
Und dort könntest du meine Lobeshymnen gar nicht so erfahren.
Die Asiaten gehen mit solchen bereichen ganz anders um,als wir.Alleine von der globaleren
Denk und Lebensweise.Zum anderen ist der HD 53 noch relativ neu.
Ich finde auf dem japanischen Markt auch keine Hymnen auf eine Stax Class A.
Bei uns werden solche Teile vergöttert.Wir leben das Highend auch anders aus,als
Der asiatische Markt.Aber wie auch immer,macht ja auch nichts.Ich denke,du
Spielst vielleicht mit der Idee,dir einen HD53 zu zulegen,von mir aus direkt von Asien.
Hatten wir ja drüber gesprochen.Du kannst das ruhigen Gewissens tätigen.
Du mußt dir,wenn du dich im asiatischen Bereich schlau machst,die LEF Technologie
Von CEC und speziell Candeias zu Grunde legen.Der Meilenstein dort von CEC ist
Diese Technologie.Diese hat man versucht samt Candeias dort einzukaufen,andere
Große Firmen,die Lunte rochen.Candeias ist aber bei CEC geblieben.
Die LEF hat auf dem asiatischen Markt für eine Explosion gesorgt.Das kann man dort nachlesen,jedenfalls erfahren.Diese Technologie ist ein Meilenstein im Transistorbereich.
Candeias ist ein Geniestreich gelungen,der im Moment von keinem anderen Verstärkerbauer
Erreicht wird.Um darüber mehr zu erfahren,mußt du dir den Bereich des Vollverstärkers AMP 71,den AMP 3300 und zu guter Letzt den AMP 5300 vornehmen.Samt Player CD 3300
Und CD 5300.Schau bezüglich dieser Geräte mal ruhig wieder nach China,oder schau mal nach Frankreich,egal.Das Problem ist,daß der Markt nicht über einen Kopfhörerverstärker
Reguliert wird,sondern eher über die Teile,welche für den Lautsprecher und das Zimmer
Gedacht sind.Das bewegt doch in der Welt.Was ist denn in Deutschland eine Stax im Vergleich zu einer Audiophysik Avanti.Nichts im Vergleich.Die einzigen,die dafür sorgen,das eine Stax nicht ganz in Vergessenheit gerät,sind dann zu guter letzt die etablierten Blätter.
Also die LEF ist der eigentliche Hammer.Die gleiche Technik sitzt im HD53.Nur die Asiaten
Sehen diesen Winzling als Gesamtkonzept,um in ihren engen Wohnraumverhältnissen auch
Gleichzeitig darüber Lautsprecher zu betreiben.Und das ganze kostet nicht viel.Das ist die Maxime.Wir bewegen uns hier in zwei völlig unterschiedlichen Welten.Ich hatte ja geschildert,daß ich den HD53 auch über einen gestandenen Heil Lautsprecher,nämlich die
Kithara für 4000 Euro getestet habe.Da läuft normalerweise eine Omtec CA 25 mit Vorstufe
Dran.Eine Elektronic von Manfred Beyer,die erstens über jeden Zweifel erhaben spielt,sie gehört seit 20 Jahren zu den Insider Tips,ist natürlich heute verbessert,auf zeitgemäßem
Stand,und zweitens auf jeden Fall im Bereich 4500 so spielt,das es nicht möglich ist,mit irgendeiner Elektronik so ohne weiteres zu punkten.Wir reden dann noch fairerweise vom
Selben Preisbereich,denn so macht man es ja.
Der kleine HD 53 mit seinen 2x8-12 Watt reines Class A am Ausgang,wobei dieser Ausgang zwar unverschämt gut ist,aber ja nicht für jeden Wirkungsgrad geeignet ist,hat die ganze Omtec in Souveränität,Lockerheit,Charisma,Fokussierung,und allen anderen Punkten
Ganz locker zur Seite geschoben.Nie und nimmer käme ich nach dieser Vorstellung freiwillig
Dazu,die Omtec noch mal anzuschließen.Die Löcher sind zu groß.Wir haben das auch mitlerweile in Bezug auf andere große Namen gemacht,Lenvinson Vor-Endstufenkombi
e.c.t.Das gleiche Ergebnis.Die absolut selbstverständliche Wiedergabe,und zwar 100% frei von jeglichem Streß,in abolut jeder Situation und quer durch das ganze Frequenzspektrum,schaft zur Zeit kein Verstärker.Keiner auf diesem Globus.
Faireweise muß man sagen,daß die Puste eines HD53 irgendwann am Ende ist bei seiner Leistung.Dafür gibt es dann die Vollverstärkerarmada.Von 60 Watt Rein Class A bis 200.
Und ich kann dir eines jetzt schon versprechen.Wenn der Amp 5300,der im Moment noch
Nicht ausgeliefert wird,die Ladentheke erreicht,und Kress von Hifi Record hat ja schon
Angekündigt,daß er auf das Teil wartet,dann knallt es in Form eines Gewitters.Und das wirst du erleben.Hol mich beim Wort.Ich kenne über 30 Jahre hinweg große Elektronik.Das war auch mal mein Bereich.Von Threshold bis großer Sonic Frontier,oder großen Accuphase.
Im Bekanntenfeld noch größere Boliden.Ich weiß,wenn´s stimmt wie locker an großen Lautsprechern das geht,im geeigneten Raum.Ich weiß wie eine große Martin Logan oder
Eine Magneplanar spielt.Der Punkt ist nur der,das keine die Selbstverständlichkeit hat,wie
Durch das LEF erzeugt wird.Und wenn das deshalb der Punkt ist,das ein 1600 Euro teuerer
Verstärker eine große Kombi schlägt,was ist denn schlimm daran.Dann ist es doch nur Candeias absolut hoch anzurechnen,das endlich im Verstärkerbau seit Jahren mal Wind reinkommt.Du kannst aber wie gesagt im asiatischen Bereich durchaus erfahren,was Candeias
Geniestreich bewirkt hat.Nur mach es nicht über den HD53.Dafür sind Kopfhörerverstärker zu unbedeutend.Ich sage mal,wenn der Amp 5300 bei uns zum Test anläuft,und wenn unter Rücksichtnahme,das seit langem große Firmen die letzte Glanzseite,bestimmter Fachmagazine füllt,auch nicht die Hymne für manch Teil venichtend ausfällt,das muß ja auch nicht sein,so müßte es mit dem Teufel zugehen,wenn nicht klar wird,was hier passiert ist.
All diese Sachen liegen beim HD53,oder einem Amp 3300 so klar vor Augen,wie lupenreines Wasser,daß ich gar nicht anders kann,als das mit zuteilen.Und selbst wenn ich mir ein Ohr zuhalte,kommt immer noch genug an.Du kannst dir einen HD53 mit ruhigem Gewissen zulegen,vertraue mir einfach mal,du kommst ja zudem noch günstig ran.Du hast auf Grund
Dem technologischen Vorsprung nichts anderes,als den besten Class A Kopfhörerverstärker,welchen du dir im Moment auf der Welt zulegen kannst.Und das unabhängig vom Preis.Auch ein ultrateurer E.A.R hat die Technik nicht.so schnell zu arbeiten.Und vor allem so mühelos.Das ist das Geheimnis von LEF.Und diese Technik sitzt auch nicht zur Zeit in einer Paß oder einer Krell.Die haben weiter auf gehabtem aufgebaut,
halt verfeinert.Das ist genau das,was im Verstärkerbau seit 20 Jahren vor sich hin brodelt.
Nichts ist eigentlich passiert.Außer das ständige verfeinern.Seit 20 Jahren.Deshalb klingt auch heute eine Stax im wesentlichen so,wie die Class A vor 20 Jahren.Weil kein Durchbruch passiert ist.Vor 30 Jahren ist man in der Formel 1 250 gefahren.Heute 350.Dafür 30 Jahre.
Wenn in 10 Jahren plötzlich die Fahrzeuge durch eine technologische Erneuerung 750 fahren.
Völlig anderer Antreib,dann ist es halt so.
Leg dir den HD 53 zu,gib die 500 Euro in China ruhig mal aus,laß ihn mal zwei wochen laufen,und dann schildere mir mal,nach welchem Verstärker es dir dürstet.
Vertrau mir,hol dir das Teil.Dafür brauchst du keinen Leumund,oder im Moment den gelungenen Test.Die Test´s kommen von alleine.
Gruß,Otwin
Magnus_Michael
Hat sich gelöscht
#25 erstellt: 29. Jun 2004, 22:22
Hallo Superohr.Tschuldigung,hab dir geantwortet auf Seite 2.
Es ging nochmal umdas Thema der Lobhudelei.War aber bei
meiner Reaktion der Meinung,du hättest dich mal im Asiatischen Bereich über den HD53 informiert.Hatte übersehen,daß deine Infos sich auf Head-fi beziehen.
Trotzdem kannst du meine Zeilen auf Seite 2 so übernehmen.
Gruß,Magnus_Michael.
Magnus_Michael
Hat sich gelöscht
#26 erstellt: 30. Jun 2004, 13:45
Hallo Kopfhörerfreunde.
Ich habe in den letzten Tagen,auf grund meiner vorhergehenden Ausführungen
Einige Anrufe bekommen,in welchen sich ein ganz bestimmtes Thema heraus-
Kristallisiert hat.Jedenfalls kam dieser Bereich immer wieder als Unklarheit zum Vorschein.
Ich möchte auf Grund dessen genau für jene,welche es hauptsächlich betrifft,antworten.
Die Profis unter euch,wissen dies eh zu unterscheiden.
Es wird aber ein paar Zeilen kosten,da hier für viele der Grundstein liegt zur Weiter-
Entwicklung.
Viele Anrufer,die Kopfhörer betreiben,tun dies mit unterschiedlichen Modellen,halt ganz
Normal an ich sage mal,unterpriviligierten Vollverstärkern.Bitte nicht falsch verstehen.
Nur für den entsprechenden Bereich,über den wir reden,übernehmen.Ich will niemandem seinen Vollverstärker schlecht machen.Nur hier geht’s mit anderen Sachen zu.
Vorraus schicke ich mal folgendes:Man wird ja sehr oft lesen,gerade bei den Kopfhörer-
Topmodellen“dies wird so von keinem Lautsprecher erreicht oder wenn Lautsprecher doch
Nur so wären,oder ähnlicher Formulierung.“Bitte hier nicht nageln.Ich trete auch keinem
Lautsprecherbesitzer hier zu nahe.Setzen wir dies so einfach mal vorraus.
Eigentlich,genau genommen,rein qualitativ beurteilt,ist dies ja auch so.Aber natürlich auch
Nicht das ganze Latein.Okay,soweit.
Jemand hat eine Audiophysik Medea,oder eine Avalon Eidolon oder eine Nautilus,was auch
Immer.Wie wird er denn in der Regel diese Boliden antreiben.Mit einem Yamaha Vollverstärker für 300 Euro?Okay,kann er tun,aber mit Sicherheit tut´s keiner.Warum?
Weil es gar keinen Sinn ergäbe.Ich könnte mir die Medea ersparen und das viele Geld.
Im Bereich der Lautsprecherketten ist es voll etabliert und auch selbstverständlich,warum
Ich den erwähnten LS eine entsprechende Elektronik spendiere.Und dies hat am aller wenigsten mit Mercedes Benz Prestige-Denken zu tun,sondern mit Vernunft.
Eine Avalon,würde lediglich am Yamaha Töne erzeugen,das tun sie immer,und weil wir
Hier über einen absolut tollen LS reden,würde dieser in der Regel auch nicht schreien oder
Die Ohren quälen.Aber was tut er denn?Er läuft.Aber er arbeitet nicht.Er ist noch nicht einmal
Aus seiner Schlafphase aufgewacht,geschweige,das er irgend etwas macht,was ihn normal
Auszeichnet.Jeder,der eine Avalon hat,käme nie auf die Idee,sich eine solche Jacke anzuziehen.Grundsatzstoff.Fernab wirklich jeglicher vernünftiger Argumente.
Nun,in diesem Feld,ist das ganze,was ich geschildert habe,eine Selbstverständlichkeit,über die
Niemand mehr redet.
Jetzt frage ich mich,warum jemand,der einen RS1 hat,diesen an seinem Denon Midi Turm
Betreibt,und eigentlich gar nicht versteht,was da noch mehr gehen sollte.Es klingt doch toll.
Warum sollte sich denn jener eine zusätzliche Elektronic zulegen,wenn er doch a schon einen
Vollverstärker hat,eine separate Lösung doch auf jeden Fall viel Geld kostet,und der Unterschied doch eh nicht so groß sein wird.Dies sind die an mich gerichteten Fragen,und
Vergleichbares.Ich könnte jetzt sagen,mensch,dann laßt es halt.Jedem sein Himmelreich.
Tue ich aber nicht.Ich bin hartnäckig,von Natur aus.
Freunde dieser Problematik:
Der Grado ist die erwähnte Avalon,und der Denon der erwähnte Yamaha.
So nun viel Spaß mit eurem LS.
Es findet nur alles kleiner statt,aber die Qualität einer Weltklasse ist doch beim RS1 oder auch
Anderen Top Kopfhörern vorhanden.Ich spiele doch damit in der National Elf.
Und dieser Tatbestand sollte vergegen wärtigt werden.Jemand der einen RS1 hat muß wissen,
was er da in der Hand hält,oder jemand mit einem HD650.
Das geht qualitativ ganz ganz weit mit,auch wenn dies schnell falsch eingeschätzt wird,weil
Ein erwähnter LS schnell 30000 Euro kostet und ein HD 650 eben nur 450.
Im Kopfhörerland sind die Preise eben ganz anders,Gott sei Dank.
Der Spitzenkopfhörer wird mir nur dann seinen Weltklasserang bestätigen,wenn ich ihn zu
Dieser Arbeit bringe.Ansonsten bleibt dies ein mageres Abziehbild.Das verfängliche daran ist,das bei den Kopfhörern,bei guten Modelle noch mehr,grundsätzlich durch ihr generell
Ecken und Kantenloses ausgewogenes Spiel,der sahnige raumgreifende Eindruck auch an
Einem Vollverstärker mit seiner mageren Ausgangsseite entsteht.Das hört sich irgendwie
Schon toll an.Aber bitte,Leute dieses sich schon toll anhörende nicht verwechseln mit
Der Tatsache,wenn der Kopfhörer zu seiner eigentlichen Arbeit auf gerufen wird.
Es wird immer so sein,gerade bei Leuten,die ein solches Terrain neu begehen,oder welche,
die bisher nicht mehr unternommen haben,das die Vorstellung,mangels Erfahrung,nur so weit
geht,wie das gerade vernommene.Dies ist eine Tatsache.Kein Vorwurf.
menschen mit Erfahrung und Potenzial wissen dies anders ein zu ordnen.Also nochmals für
die weniger Erfahrenen:Das schön Klingen samtig am Denon oder Yamaha ist nicht die 70
oder 80% eures Kopfhörers.Das machen alle in gleicher Situation.Das bekommt man gratis
mit.Der Vergleich,der öfters gemacht wird,zu der Arbeit weltklassiger Lautsprecher,der fängt erst dann an,wenn am jeweiligen Kopfhörer eine profunde zusätzlich separate Elektronik
läuft.Damit fängt er an zu arbeiten.Bis dahin ruht er sanft und samtig.Das ist das was ihr dann
hört.Begreifen,um welche Dimensionen es hier geht,wird der Laie erst nach dem eigenen
Erlebnis.Sagen köönen es aber auch diejenigen,die das wissen,und ihren Hörer entsprechend versorgen.Was bei der Zimmerkette selbstverständlich ist,ist hier nicht nötig.Völlig falsch.
Es ist das gleiche.Wenn ich das ganze allerdings eh nicht so ernst nehme,dann verstehe ich nicht die Kopfhörerausgabe von 400-1200 Euro.Viel Geld für,ist doch eh egal.
Freunde,der LS ob im Zimmer oder am Kopf,möchte geführt und kontrolliert werden.Diese
Führung und Kontrolle kostet je nach Stufe bis richtig Geld.Aber ohne diese Führung gibt’s
Nur Faulheit,aber keine Arbeit.Wie bei uns Menschen.Hi,Hi.Wenn der Kopfhöerer ohne seine
Kontrolle mit laschem Antrieb,und mehr Puste und Qualität haben in der Regel alle Ausgänge
An Vollverstärkern nicht,bei 3% klappst vielleicht etwas besser,vor sich hin schläft,dann ist das ganze Erlebnis dahin.Das geht nur mit entsprechendem Verstärker.Nicht unterschätzen.
Ein Grado für sich allein ist was gutes,aber das sind andere auch,und macht ihn nicht zu dem,
was er ist.Oder ein guter AKG. Bis Beyer.Ein Creek Würfel macht nicht nur einwenig mehr.
Nein,der macht dann eigentlich alles.Nur ein Beispiel.
Wenn meine 450 Euro für einen HD650 okay sind,dann kann es doch nicht an 400 Euro liegen für eiene Elektronik.
Es geht wirklich nicht anders,auch wenn´s viele so schon für gut genug halten.Hat nichts damitZu tun.Wird relativ erzeugt.Diese Analyse ensteht in diesen Fällen wirklich nur durch fehlende Erfahrung.
Wenn diese Erkenntnis dann gefußt hat,darf es mit der Auswahl der geschmacklich
Gewünschten Versorgung ruhig auch mal mit ein wenig Anspruch zu gehen.Nicht einfach
Dann gerade zum nächst besten Verstärkerchen greifen,sondern seine Wünsche in ein Format
Bringen,durch Recherche,hören beim Studio,sofern dies geht,reden mit leuten,die verschiedenes kennen.Einfach mehr Mühe machen.Am Ende ist es ein äußerst lohnendes
Ergebnis.Nur mit bedächtigem Vorgehen.Die Fehler,die hier gemacht werden,sind genauso
Verhängnisvoll,wie bei den Zimmerketten.Am Ende aller beider Angelegenheiten steht der
Traurige Wiederverkauf.Und das läßt sich vermeiden.
Okay,ich hoffe,ich konnte dem einen oder anderen den Sinn einer solchen
Notwendigkeit eröffnen.Bis dann Magnus_Michael.
guschusle
Schaut ab und zu mal vorbei
#27 erstellt: 01. Jul 2004, 14:07
Hallo Magnus Michael,

ich habe nun einen großen Teil des gestrigen Tages und des heutigen mit der Lektüre der diversen Beiträge über Kopfhörer und KH-Verstärker verbracht und habe eine Reihe von Fragen, die z. T. nicht unbeding von allgemeinem Interesse sind. Da Du Dich sehr intensiv mit der Materie befasst hast kannst Du Dich sicher hierzu äußern, wenn es Dir nicht zu viel Mühe macht. Mir würde es vielleicht helfen.
Ich höre seit meinem 14 Lebensjahr Klassik und das sind immerhin 53 Jahre. Angefangen mit einem Uher Tonbandgerät und Aufnahmen vom damaligen NWDR über Revox, dann gewechselt zu Torens mit SME-Tonarmt und Orthophon stehe ich jetzt seit 15 Jahren bei CDs über Akai CD 79, Luxman L410 und T+A Criterion TMR 160. Ich habe die Musik immer so genommen, wie sie aus den Lautsprechern kam, ohne kritisch zu hinterfragen.
Nun kamen mir in letzter Zeit die Streicher - besondern in Streichquartetten z. B. Brahms - vor als ob das Alban-Berg-Quartett die Geigen mit Stahlseiten bespannt hätte. Ich führte das auf meine nachlassende Fähigkeit zurück, hohe Frequenzen wahrzunehmen.
Um hier die Musik für mich wieder genussvoll zu bekommen, startete ich einen Versuch und erwarb den Sennheiser HD 650. - Die Stahlseiten sind verschwunden und das Hören macht wieder Freude.
Nun habe ich Lust auf mehr bekommen. In diesem Zusammenhang folgende Fragen:
1. Der Akai mit seinem variablen DAC Direktausgang gestattet mit den Anschluss meines Sennheiser HD 650.
Bringt auch in diesem Fall ein Kopfhörerverstärker also etwa der X-CanV3 hörbare Fortschritte.
2. Den von Dir so hoch gelobte HD 53 von C.E.C kann ich leider im Netz nicht finden.
3.Auf die längere Sicht könnte ich mich auch dazu durchringen einen Grado RS1 mit dem besagten HD 53 zuzulegen.
4. Wäre es in diesem Fall ratsamt einen neueren CD-Player zu kaufen und welcher würde sich hierfür anbieten, wenn ein transparenter Orchesterklang oberste Priorität haben soll?
5. Sehe ich das richtig, dass ich in diesem Fall vorläufig auf einen neuen Verstärker verzichten kann, da der Kopfhörerverstärker an den CD-Player angeschlossen werden kann und der Verstärker durchgeschleift wird?

Ich hoffe, ich habe Dir jetzt nicht zu viel zugemutet. Wenn ja, so schreibe mir kurz, wenn ich Dich anrufen kann.

Es grüßt Dich guschusle
Magnus_Michael
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 01. Jul 2004, 15:33
Hallo,guschusle,grüße dich.
Nein,du hast mir auf keinen Fall zu viel zugemutet.
Interessante Schilderung deiner Situation.Und es gibt sehr interessante Möglichkeiten,da ich ja jetzt in etwa deinen
Grundstock kenne.Ich würde dich in deinem Fall aber bitten,
mich anzurufen,da sich aus Infos,die ich dir geben würde,
mit Sicherheit wieder Fragen ableiten würden,und wieder
Gegenfragen,wenn man es es schriftlich machen würde.
Beim Telefonat kann man dies besser erörtern.
Du kannst gerne abends ab 18.00 Uhr anrufen.Würde mich freuen.Gruß,Magnus_Michael Tel:06834-55116
Magnus_Michael
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 01. Jul 2004, 21:41
Hallo guschusle.
Noch eine Info.Wenn du willst,kann ich dir bezüglich
des HD53 ein paar Photos aus dem Internet rübermailen.
Wenn du dies möchtest,schreib mir einfach eine Mail.
Meine Mailadresse lautet: otwinmaas@gmx.de

Bis dann,Magnus_Michael.
Magnus_Michael
Hat sich gelöscht
#30 erstellt: 02. Jul 2004, 19:28
Hallo Freunde des Kopfhörers
Noch einen Tip zum besseren Hören.
Normalerweise,rein physikalisch gesehen erstreckt sich
die Hörbandbreite zwischen der rechten und linken Hörmuschel.Und ein wenig darüber,bei guten Aufnahmen und
meist abends,wenn unsere Netze einfach mehr hergeben.
Bei entsprechend hochwertigen Kopfhörern und Verstärkern
dehnt sich das räumliche Feld schon ein beachtliches Stück
vom Kopf weg aus.Bei speziellen binauralen oder kunstkopf
bezogener Unterstützung eben noch mehr.Da gibt es schon das
räumliche Ergebnis,daß man versucht,bei ausgestrecktem Arm,
mit den Fingerspitzen den Interpreten zu berühren.
Wie gesagt,ohne die erwähnten Unterstützungen,nicht in
dieser Größenordnung.
Beim Hören mit geöffneten Augen bleibt der Raum aber immer
ein generell physikalisch begrenzter,und die einzelnen
Details lassen sich nicht richtig als fester Gegenstand
sehen.Dies kommt daher,weil die Augen immer auf das
Zimmer und Gegenstände fixiert sind.Damit bleibt die
tonale Fofussierung sekundär.Ich gehe davon aus,daß die
meisten so hören.Einige Menschen können auch aus Angstgründen die Augen nichtschließen.Da beim Kopfhörer,
im Gegensatz zu Lautsprechern,die eigentliche Von Vorne-
ortung fehlt,wird es aber zu einem extremen Vorteil,beim
Hören über Kopfhörer die Augen zu schließen.Das sogenannte
geistige Auge schaltet sich nun ein,und versucht die im
Kopfhörerraum entstehenden Impulse zu orten.Gibt man sich
ein wenig Zeit,und könnte auch abends im Zimmer zusätzlich
im Dunkeln,damit auch durch die Augenlieder kein Licht
einfällt,hören,so wird der etwas medial veranlagte Hörer
sehr schnell bemerken,daß nun der Kopfhörerraum um den
Kopf herum beachtlich anwächst.Dies rührt nicht zuletzt daher,das nun bei voller geistiger Konzentration auf das
Geschehen,auch die Schalllaufzeiten und Reflektionen,welche
ja auf der Konserve mit verewigt wurden,deutlicher wahrgenommen werden.Einfach gesagt,man ist raumakkustisch
näher an der Aufnahmesituation.Diese Tatsache und ihre
im Kopfhörer räumlich veränderte Größe,ist ein nicht zu
unterschätzender Vorteil.Das Szenarium wächst nicht zu
einer greifbaren Kunstkopfgeschichte heran,stellt aber einen
immensen Gewinn in dieser kleinen Welt dar.
Bei sehr stark medial veranlagten Hörern wächst die Ausdehnung des Raumes sogar bis auf ein sehr großes Maß an.
Vergleicht man dann diese Situation,nach gutem Eintauchen,
mit der Standartsituation bei geöffneten Augen,so haben
beide Bereiche nicht mehr viel gemeinsam.
Das Erlebnis Kopfhörer wird als Erlebnis sowieso nur so
wahrgenommen.Das Eintauchen in diesen virtuellen Bereich.
Ähnlich wie bei einem 3D Bild.Was sich vordergründig flach
zeigt ist absolut unvergleichlich mit der Situation,die
entsteht,wenn man bei Konzentration,plötzlich in jene
dreidimensionale Welt blickt.Was sich jetzt darstellt,hat
Raum und fantastisches zu bieten.Man möchte immer nur weiter zu schauen,so faszinierend.
Ähnliches passiert,wie von mir beschrieben,im Kopfhörerland.
Wenn ich mir die Filmmusik zu Herr der Ringe anhöre mit geö-
ffneten Augen,so habe ich nur meine tonale Qualität des
Kopfhörers.Mit geschlossenen Augen im abgedunkelten Raum,
fängst du an, Teil einer mystischen Welt zu werden.
Auch wenn eine CD nicht,wie im 2 Mikrofonieverfahren und
möglichst natürlich,aufgenommen wurde.Der Eindruck solcher
Software wird halt noch stärker.Aber auch Alan Parsons,Mike
Oldfield,Enigma und viles,vieles mehr wird so zum virtuellen
Erlebnis.Einfach ausprobieren.Nicht gleich verzweifeln.
Einwenig Training ist erforderlich.Der Preis ist das
eigentliche Kopfhörererlebnis.Bis dann.

Grüße,Magnus_MIchael
Revoxaner
Hat sich gelöscht
#31 erstellt: 04. Jul 2004, 09:00
Hallo Magnus Michael,

auch wenn ich meinen neuen T+A CD-Player 1230 erst seit einigen Tagen habe und dieser sich noch in der Einspielphase befindet, so ist doch schon eine deutliche Klangverbesserung gegenüber meinem Revox B226 herauszuhören. Ich werde wieder richtig aufgeweckt von der Musik. Mit dem T+A klingt die Musik präsizer, vor allen im Hochtonbereich. Gerade bei Drums, Percussion, Akustikgitarre und Gesang kann ich es heraushören. Auch wenn ich natürlich jetzt genauer hinhöre, so fällt mir auch die besseren "Besenarbeit", wie Du es weiter oben beschrieben hast, oder das Öffnen der Lippen des Sängers, bevor dieser mit seiner Stimme in dem Song einsetzt, auf, also all die vielen Feinheiten einer Aufnahme.

Die Klangverbesserungen setzen sich auch bis zum Kopfhörer Beyerdynamic DT 880 fort. Mink De Ville's "Just Your Friends" hört sich schon viel besser an.

Wenn ich jetzt also weiter prüfe, wie ich meine Klangerlebnisse in der Praxis verbessern kann, entweder mit meinem Revox Receiver B285 aus 1985 (KH-Ausgang lt. Anleitung 8 V an 270 Ohm) und sogar überlege einen T+A Receiver 1230 (eigener Kopfhörervorverstärker mit 50 Ohm am KH-Ausgang), so sind beide Varianten für das reine Kopfhörer-Hören wohl nicht die Lösung.

Wenn ich z.B. einen Grado RS1 (einen hier mal erwähnten PS1 habe ich auf den Internet-Seiten von Grado nicht gefunden) und diesen über einen eigenen KH-Verstärker anschließen will, dann beginnen schon die Praxisprobleme:

1) die Zuleitungen der Grado's sind m.E. kürzer als die 3 m bei Sennheiser oder Beyerdynamic, man braucht also noch eine Kabelverlängerung (kann ggf. zu Klangverlusten oder Störungen führen, wenn nicht absolut sauber verbunden)

2) der Creek OBH 21 SE hat wenigstens auch Ausgänge, d.h. man kann das Gerät zwischen CD-Player und Verstärker/Receiver schalten und CD-Player und KH-Verstärker mit seinem besten Cinchkabeln (bei mir Audioquest) verbinden, hat aber nach Deinen aussagen nicht die Klasse der folgenden KH-Verstärker

3) der Grado RA1 hat vermutlich auch keine Ausgänge (ich konnte im Internet noch nicht seine Rückseite sehen) und bei Batteriebetrieb habe ich die Befürchtung, das durch die langsam schwächer werdenden Batterien sich auch der Klang langsam verschlechtert und weil dieser Prozeß langsam wäre, dies auch nicht immer von den eigenen Ohren rechtzeitig bemerkt wird, weil diese sich ja leicht täuschen lassen

4) von dem CEC HD53 habe ich jetzt einen japanischen einseitigen Prospekt in Händen, der Einblick auf die Innereien ist beeindruckend, aber auch dieser hat keine Ausgänge, um ihn zwischen CD-Player und Verstärker/Receiver einzubinden, dafür zwei unterschiedliche Eingänge

Warum ich die fehlenden Ausgänge bei Grado und CEC für die Praxis beanstande ist, das man
- beim Hören auch den Verstärker/Receiver anhaben muß
- ein zweites mindestens genauso gutes Cinchkabel haben muß
- ggf. unnötigen Klangverlust hat vom Verstärker/Receiver-Eingang "CD" zum Ausgang "Tape"

Gruß Revoxaner

P.S.: deine Word-Datei zum Thema "KH-Verstärker" habe ich gestern durchgelesen (spannende 18 Seiten)
Magnus_Michael
Hat sich gelöscht
#32 erstellt: 04. Jul 2004, 11:20
Hallo Revoxaner.
Freut mich,deine positiven Eindrücke.Du merkst ja,je mehr
du reinschlüpfst,um so größer die Belohnung.Ist halt
wirklich so.Und wenn du mal deinen Player über einen eigenen
KH-Verstärker hörst,wirst du alleine schon für deinen guten
Beyer,nicht glauben wollen,was der eigentlich kann.Der
Unterschied zum Klinkenausgang an einem Vollverstärker oder
Receiver ist so groß,daß du den KH nie mehr an selbigem
betreibst.Deshalb finde ich es immer ein wenig amüsant,wenn
sich andere Betreiber zu Wort melden,und ihren Vollverstärer-KH Betrieb in etwa mit separat angetriebenen
Welten vergleichen.In Wirklichkeit,und in der ersten Minute
zu vernehmen,finden dann Dimensionssprünge statt,was dir
noch bevorsteht.Freue dich also schon mal darauf.

Nun zu deinen erwähnten Punkten.
Wegen der Kabellänge eines Grados:Bei Grado bekommt man
die hauseigene Verlängerrung,3m oder 4,5m.Ich müßte selbst
auf der Grado Seite-Zubehör nachsehen.Ich hatte diese
Verlägerung schon in Betrieb,und kann voll bestätigen,daß
sie verlustfrei arbeitet.Sie ist von Grado speziell so
entwickelt,daß sie das Egebnis bringt.
Wenn du diese benötigst,aber dies gilt auch für die Grado
KH-Modelle,dann setzte dich mit Hifi-Ahlefelder,läuft
neuerdings unter Hifi Circle,in Verbindung.Der Service,
auch die Produktzeiten und vor allem die Preise sind super.

Nächster Punkt:Du hast recht,meist ist es bei fast allen
KH-Verstärkern ein Problem,das Signal der Frontendquelle
weiter zu schleifen.Für mich stellt sich das Problem natürlich nicht,da ich außschließlich am Player meinen
HD53 benutze.
Folgende Möglichkeiten:
1.Eine zwar vertretbare,aber nicht klanglich unbeeinflußte,
ist die Tape-Schleife.Ich hatte in der Vergangenheit,je
nach Vollverstärkerqualität,auch,man soll es nicht meinen,
über die Tape Schleife unterschiedliche Ergebnisse.
Wahrscheinlich liegt es daran,daß diese Unterschiede besser
zu Tage treten,wenn hochgradiges Kopfhörerequipment an-
geschlossen wird.
2.Zwei Player benutzen.Hi,Hi, Spaß bei Seite.Kostet ja richtig Geld mit zweitem Kabel u.s.w.
Es gibt von nahmhaften Highendmanifakturen,im Moment kann
ich dir aus dem Stehgreif keine nennen,ich müßte erst nachsehen,aber halt einzelnen großen Schmieden,NF-Umschalt
einheiten,wo du mit deinem Playersignal reingehst,und 2 oder
3 Ausgänge hast.Diese Kästchen sind meist nie billig,wenn sie was taugen.Das Taugen ist ja gerade in dieser Welt das
Problem.Aber es gibt sie,richtig gut.Leider bleibt dir aber
dann das zweite gleiche NF.Kabel nicht erspart.
3.Das doppelseitige Benutzen deines CD-Playerausganges
über eine hochwertige Y-Steckervariante würde ich nicht
empfehlen,weil es natürlich in erster Linie von der Anpassung und Leistunsfähigkeit deines T+A abhängig ist.
Auch wenn die Daten dises vielleicht positiv anzeigen,so bleibt meist immer Qualität auf der Strecke,in einer Größe,
die vielen beim darüber Diskutieren nicht bedeutend erscheint,du sie mit deinen Ohren aber letztendlich doch
am KH wahrnimmst.Und dies ist dann auf Dauer das berümte
Zahnweh.
Ich hatte zum Beispiel an meinem Grado RA1,als ich diesen
noch hatte,über dn hauseigenen Y-Stecker,zwei große Grados
laufen,oder auch die Variante Grado RS1 mit Sennehiser
HD600.Und Grado hat sogar leistungsmäßig beim RA1 den
Zweihörerbetrieb bestätigt.Aber die Leistungsaussage ist
nicht das ganze.KLanglich wurde alles in beiden Hörern
etwas platter,der Raum wurde kleiner,und die Klangfarben litten.Also alle Y-Varianten,ob am Vorverstärker oder am
CD-Player sollten immer erst auf Herz und Nieren geprüft werden.
Und dann mußt du des weitern aufpassen.Es ist nicht automatisch so,weil beim Creek der Bypass vorhanden ist,daß
wenn du ihn benutzt,es nicht zu Verschlechterungen kommt.
Das eine schließt das andere nicht aus.Selbst wenn du deinen
Receiver,während du Kopfhörer hörst aus hättest,mußt du noch darauf achten,daß keine ohmsche Verbindung zum Receiver
besteht,sonst hängen die Werte mit drin.Meist geht dies ja
vorne durch den Eingangswahlschalter,man müßte halt dort
umschalten.
4.Eine Möglichkeit,und zwar eine richtig gute,wenn es natürlich in Frage kommt.Der HD53 hat ja die tolle Option
der Lautsprecherausgänge.Er leistet am Ausgang 2x8 Watt
reines Class A.Die 8Watt kommen aber rüber wie 12 Watt.
Es käme auf den Wirkungsgrad deiner Lautsprecher an.
Qualitativ,wenn es leistungsmäßig hinhaut,bist du auf einer
Traumseite.Ich hatte ja mal berichtet,daß wir hier im
Kollegenkreis den HD53 an einem Heil Lautsprecher und zwar
der großen Kithara benutzen.Diese ist wirkungsgradfreundlich
es muß aber trotzdem ein anständiges Baßchassis bei ihr
bewegt werden.Der ist nicht klein.Die Class A Kombi
von Omtec--Vorstufe und zwei mal CA 25 haben wir getrost zur
Seite geschoben und auch nicht mehr angeschlossen.Die Omtec
ist eigentlich schon über jeden Zweifel erhaben in Kennerkreisen.Manfred Beyer baut dies seit 20 Jahren souverän.Aber,ich kann dir sagen,ohne jetzt zu übertreiben,was der HD53 an seinem LS-Terminal an Klarheit,
Fülle und Farbigkeit bereitstellte,ist so eindeutig nach
2 Minuten hören,daß du die Omtec freiwillig nicht mehr anschließst.Der unverschämt gute LS-Ausgang des HD53 wird aber auch in internationalen Bereichen,Tester Frankreich,
England,USA erwähnt.Dies war schon so beim HD51.Nur hier
ist es sehr gesteigert.Bessere Technik und kraftvoller.
Wenn dein LS-Wirkungsgrad hinhaut,hätte dein Revox keine
Chance.
Nun kommt noch dazu,daß man aber selbst bei dieser Maßnahme,
benutzt man den HD53 als LS-Verstärker mit,auch nur eine
Quelle normal anschließen könnte.Hörst du über LS auch
noch andere Quellen an deinem Receiver,hast du immer noch ein Problem.
Fazit:Das 100% sicher sein,auch beim Creek durch Bypass
wirklich ohne Verlust da zu stehen,ist ,ohne das du dich
davon mit deinen Ohren überzeugen würdest vor Ort,zunächst
nicht klar.Da kann auch der Vertrieb reden,was er will.
Am Ende wird´s immer auf des jeweiligen HIghenders Fleder-
mausohren abgeschoben.Alles schon erlebt.
Es kann funktionieren,muß aber nicht.
Ja und zu guterletzt,auch von allen Anschlußproblemen
abgesehen,mußt du auch,was die Qualitätsfrage betrifft,dich
selbst ins Bild setzen,was du willst.
Der HD53 steht mit tödlicher Sicherheit weit über einem OBH21SE.Der Creek lößt ja schon nicht so fein und zart auf,
wie der hauseigene RA1 Grado.Und diesen hatte ich,sogar
zweimal in meinem Leben.Ich würde ihn mir als Gradoliebhaber
sofort wieder zulegen,würde ich in wenigstens nur einem
Punkt einen Fortschritt oder wenigstens Gleichstand sehen
zum CEC HD53.Aber dem ist nicht so.Egal man sich bei der
Presse für den RA1 aus dem Fenster legt.Aber das hatten
wir ja alles schon.Ich kenne zum Beispiel,weil ich ihne selbst hatte auch den Creek Vollverstärker 5350.Ein super
Vollverstärker.Aber auch der macht gegen die Klarheit und
Luft eines HD53 keinen Stich.Auch genug ausprobiert.
5.Die Batterien bei Grado müssen nicht stören,können aber.
Die Lebensdauer von 2 Stück 9V(500mah)sind halt eben
durch die Lautstärke,mit der man hört,unterschiedlich
in der Zeit.Ich hatte schon aus diesen Gründen teure 9V Accus von Ansmann mit immerhin 250mAh.Davon mehrere im
Paralelbetrieb,damit ich mehr Zeit hatte.
Aber wie auch immer,letztendlich sind auch die Batterien
oder Accus,beim RA1,genau der Fakt,warum ein RA1 eigentlich
in der Kraft nicht richtig ausholt.Ja,er kann schon laut.
Aber erwachsen und kraftvoll,dies geht etwas unter.
Wenn ich in die CEC Maschine hineinschaue,weiß ich alleine
bei dieser Betrachtung,was ein HD53 richtig kann.
Wo soll es denn beim RA1 herkommen.Aus reinen 6x10cm
Bauteileschlacht.Ich bin weiß Gott kein Bauteilefetichist,aber so kann ich keine richtig erwachsene
Leistung erzeugen.Die grados brauchendies aber.
Und ich sage dir mal noch eines.Der RA1 ist so konzipiert,
daß er die schwachen Ausgangssignale eines Discman genauso
verarbeitet,wie 2V Playersignale.Ich weiß dies auch von Grado selbst.Außerdem wird es auch oft genug in Fachblättern
erwähnt.Nun sag mir mal,was in einem Highendfeld für schnelle 1800 Euro Gesamtpreis,die Tatsache soll.daß ich
einen Discman betreiben kann.All diese ganze Philosophie
bei Grado beißt sich selbst.Ich bleibe dabei,bei Grado baut
man weltklasse Systeme und Kopfhörer.Das können die richtig gut seit langem.Der hauseigene KH-Verstärker war eine schnelle Maßnahme,angekurbelt durch viele Stimmen von
Grado Kopfhörerbesitzer,die ähnlich wie bei Stax,nach etwas
hauseigenem verlangt hatten.Grado hat darauf reagiert.
Aber wenn du mal die Kraft und Größe zum Beispiel einer
Stax 3030 oder 4040 Gesamtkonzeption kennst,dann tust du
dir das RA1 Mickey Mouse Spektakel,auch wenn er zugegeben
fein spielen kann,nicht an.Ich kann auch hier für mich einen
Kult erzeugen.Und wenn man von Active Audio,also dem Vertrieb,die letzte Glanzseite bestimmter Fachblätter übers
Jahr in Auftrag gibt,ich sage gezielt,daß ich das hier nicht behaupten kann,dann wirst du niemals beim Test hören,
wie groß eine RA1 spielt.In der Welt leben wir nunmal.

Okay,dies sind meine Erläuterungen dazu.Ich biete dir aber
auch zusätzlich an,bei gezielteren Fragen,nicht nur jetzt
wegen der CEC Variante,sondern ganz allgemein,anzurufen.
Viele Grüße,Otwin Maas. Tel:06834-55116
Magnus_Michael
Hat sich gelöscht
#33 erstellt: 04. Jul 2004, 14:41
Hallo Kopfhörerfans.

Noch ein wenig Grunsatzmaterie,in der ich mich aber ein wenig anlehne an die vorhergehenden Problematiken,die im letzten Bericht von Revoxaner aufgegriffen
Wurden.
Erstens muß ich mich als bereits bestehender oder werdender Kopfhörerliebhaber
Über meine eigenen Ansprüche ins Klare setzten.Es macht ja auch für mich,beim Ratschlag
Verteilen keinen Sinn,Produkte als schlecht zu bewerten.grunsätzlich habe ich mich,weil es für Mich fast zu einem Credo wurde,über die Jahre hinweg mit den unterschiedlichsten
KH und KH-Verstärkern,aber auch sehr intensiv mit dem Gebrauch von unzähligen
Dynamischen Vertretern an Voll,oder Vorverstärkern,beschäftigt.Diese Beschäftigung
In einem solchen Maße ist natürlich eine recht kostspielige,ist aber die einzige Möglichkeit
In diesem Dschungel Linien und Unterschiede zu erkennen in einer großen Bandbreite.
Deshalb vielleicht etwas hilfreiches.
Die erste Maßnahme war und ist der Vollverstärker.Die meisten haben eine Klinke.
Hauptsächlich in den unteren Preiskategorien.Ausnahme im oberen Feld,Accuphase-Luxman-
Und ähnlich Asiaten.Bei diesen ist dies Standart geblieben.Aber auch dort führt diesen Klinkendasein eher zu der Möglichkeit,eine Art Mithörprobe zu Verfügung zu stellen.
Ein Accuphase mißt sich schon vom Herstellergedankengang nicht an seiner Klinke,sondern
An den Lautsprecherklemmen.Dafür wird er gebaut.Und diese Tatsache ist für alle anderen
Beispiele genau so zu übernehmen.Wenn also jemand,egal ob mit einem günstigeren AKG
Oder mit einem teuren Grado,einen solchen Ausgang benutzt,so hat er immer nur einen Bruchteil von den Qualitäten,welche sein KH leisten kann.In allen Belangen.Noch schlimmer
Ist es bei den Klinken,welche sich an CD-Playern befinden.Dies sind Mithörgelegenheiten,ähnlich wie bei den Tap´s,nicht mehr.Wo soll denn alleine die Leistung
Einer eigenen Endstufe auch herkommen?
Eigene Kopfhörerverstärker zu bauen,ist in der letzten Zeit wieder etwas umfangreicher geworden.Damit steigt aber auch die Anzahl insgesamt,und es wird die Entscheidung für
Den Verbraucher nicht einfacher.Man muß in diesem Bereich unterscheiden.
Es gibt Hifischmieden,die haben immer schon,im Kopfhörerbereiche einen absolut hochwertigen Anspruch befriedigt.
Es gibt Schmieden,die bauen separate gerätchen,wollen aber mehr nur eine Lücke füllen oder
Ihre Palette erweitern,weil´s mitlerweile wieder mehr in ist.
Und dann gibt es Schmieden,die bauen eigentlich auf der untersten Skala KH-Verstäreker,damit der Hörer abends entspannt hören kann,ohne seine Nachbarn zu belästigen.
Diese Firmen benutzen auch immer wieder in ihrer Werbung dieses Argument.Hat schon mal
Jemand als Mitgrund und Mitdaseinsberechtigung einer Stax in all den Jahren in ihrer Werbung davon was gelesen?

Ich muß mir nun als Verbraucher darüber im klaren werden,wo ich einsteigen möchte,ob es
Dann in der ausgewählten Art für immer so bleibt,oder ich mich durchaus steigern wollte,
in Zukunft,um dann aber nicht komplett müssen alles zu wechseln.Diese Überlegungen bei
einer Tasse Kaffee in Ruhe wären schon wichtig.
Vor 20 Jahren hatte ich gar keine andere Möglichkeit,wollte ich KH ganz oben betreiben,als
Stax.Heute,durch eine Vielzahl interessanter Geräte hat sich die Situation Gott sei Dank
Verändert.Es macht heute richtig Spaß,als KH-Enthusiast zu wühlen.
Im Elektrostatbereich ist eigentlich die Firma Stax ziemlich alleine vertreten.Die hatten auch immer schon dem KH-Freund den oberen Bereich vollends erschlossen.Kein Thema.Ist auch
Immer noch so.Also wer die elektrostatische Art von Stax mag,der hat es ja leicht.er braucht sich über die Kombination keine Gedanken zu machen.Das paßt alles.Nur der Geldbeutel
Entscheidet dort,was ich mir im Moment zu lege.
Allerdings ist das immer ein qualitativ sehr ausgeprägter Bereich und aber auch in finanzieller
Hinsicht.Dies geht bis 4000 Euro Omega Betrieb.
Und in diesen Fällen erübrigt es sich auch,in Verbindung damit über Tapeschleifen und vergleichbares mehr zu reden.Eine solche Kombi möchte ein Quellgerät für sich.Ein Staxbetreiber sieht eine solche kleine Kette auch als eigenständig.Ich weiß aus dem weitläufigen Staxbereich,daß man dies dort so auch pflegt.Und sei es,daß ein zweiter Player
Her muß.Dann ist dies so.

Dem Olympbereich in Bezug auf dynamische Vertreter,sollte ich aber genau die gleiche Aufmerksamkeit widmen.Denn man spielt auch dort am Ende Fußball.Er ist ja auch nicht minder teuer.Es gibt auf dieser Welt ja noch eine ganze Reihe an sündhaft teuren dynamischen
Kombinationsmöglichkeiten.Siehe nur Audiotechnica.Wer 8000-9000 Euro gerne ausgeben
Möchte für einen süperben KH und hauseigene Verstärkung,kann das tun.Und darüber hinaus
Gibt es noch mehr teure Kombinationsbeispiele.Wie sich auch immer aus seiner Überzeugung
Jemand entscheidet,in diesen für KH hohen Preisklassen sollte ich eine solche Kette immer als etwas eigenständiges betrachten.Die sind zu teuer und auch zu schade,um damit andere
Möglichkeiten zu kombinieren.Man kann es tun,aber macht keinen Sinn,da ich in weit über 90% der Fälle immer Beeinträchtigungen dieser weitreichenden Qualität einkaufe.

Bei den Hersteller der Kopfhörerverstärker,muß ich unterscheiden,wie viertel,halb oder vollherzig die jeweilige Schmied im KH-Verstärkerbereich werkelt.Es nutzt mir nichts,wenn
Ich richtig highendige Ansprüche umsetzten möchte,ein Teil,weil es aus irgend einer Empfehlung heraus meine Sinne gekitzelt hat,erwerbe,von einer Schmiede,die es sich gar nicht Aufgabe macht speziell dafür zu entwickeln,sondern eher aus zweitrangigen Gründen
Ein kleines Teilchen auf den Markt wirftHier gilt es penibel zu unterscheiden.

Ferner kommt hinzu,das selbst bei Firmen,die schon seit Jahren,etwas intensiver den KH Markt mit einer eigenen Elektronic versorgen,eingewisses Umdenken bereits Formen hat.
Die Rede ist von niederohmigen Modellen.Vorher war es doch so:Früher hatte man mit einem
Guten Sennheiser;AKG und Beyer den weitesten Bereich abgedeckt.Die Firmen,welche nach
Und nach eigene Verstärker gebaut hatten,mußten sich in ihrer Arbeit immer oder fast immer
Mit 100 Ohm aufwärts konfrontieren.Der große Grado Boom,wie in den letzten drei vier Jahren war nicht ganz so stark.Deshalb war an wirklich geeigneter Versorgung außer der hauseigenen Situation nicht viel zu holen.In den letzten Jahren bildete bei der Weiterentwicklung der kleinen Kopfhörerverstärkern immer noch beim Anpassen ein HD 600
Die Norm.Ich weiß aus informativen Vertriebs oder Herstellergesprächen,daß sich die meisten nach einem solchen Modell orientierten.Ist ja auch kein Wunder,da mehr HD600 über
Die Ladentheke gingen,als große Grados.
Es gibt auch bei anderen Firmen,wie zum Beispiel Beyer niederohmige Modelle,doch nicht so
Häufig.Vernachlässigbar.
Jetzt,und das merkt man gerade bei den Firmen,die ihre KH-Verstärker in einem 400 Euro bis 1200 Euro Feld bewegen,immer mehr,gewinnt langsam die absolute Gradoverträglichkeit
Immer mehr an Bedeutung.Weil ja auch viele Menschen diese Fragen haben.
Es wäre also wichtig,in einem entsprechenden Fall,wenn ich mit dem Gedanken spiele,wenn auch jetzt noch nicht,jedoch später mir einen Grado zu zulegen,und ich mir durch Test´s oder
Anderer Anregung,einen Probanden ausgesucht habe,sich beim Vertrieb auch schwarz auf weiß die Info zu besorgen,daß dieser mit den 32 Ohm kann und zwar nicht nur so sondern auch dafür gezielt entwickelt ist.Denn der ein oder andere Vertrieb oder Händler wird wahrscheinlich,kommt eine solche Frage,generell locker antworten,weil er es meistens nicht
Richtig weiß,ja das geht schon.Wie gut es wirklich geht,stellst du dann in den nächsten Monaten fest.Nur dann ist es zu spät.Eine Schmiede,die bereits ihre KH-Verstärker für solch
Niederohmige Bereiche speziell konzipiert,wird dir dies ganz klar darlegen können.
Für einen Creek OBH 21SE zum Beispiel würde dies für mich heißen,da dieser 2 Buchsen hat:Kann ich völlig allürenlos,zwei Grado RS1 unter ausreichender Leistung,und ohne daß
Beim Zweihörerbetrieb die Qualität runterfährt,betreiben.Und das dann bestätigt.Und nicht
In Gesprächsform:Es gab bisher noch keine Probleme.Diese und ähnliche Sätze werden
Immer gerne gebraucht.
Bei Audiovalve zum Beispiel wird es keinen Einbruch geben.Man arbeitet hier mit einer separaten Anpassung,und ein RKV hat auch Leistung massig.
Beim relativ neuen Cayin HA-H1 sieht man auch,daß auf der Rückseite die Umschaltung
Zur 32 Ohm Anpassung besteht.Dies zeigt schon deutlich,daß man sich mitlerweile Gedanken
Macht.Uund ich gehe davon aus,daß auch in der Zukunft bei Geräten,jedenfalls in einem solchen Preissegment,immer darauf geachtet wird,oder sogar speziell,denke ich mir über einen großen Grado abgeglichen und entwickelt wird.
Man hat ja auch im letzten Stereoplay deutlich gelesen daß die Anzahl der Vertreter,die gar nicht so gerne den niederohmigen Betrieb möchten,nicht so gering ist.Und dies drückt sich in
Fast allen Fällen nicht dadurch aus,daß ein Grado zum Beispiel seinen Betrieb einstellt,nein,
der läuft,aber in allen Belangen beeinträchtigt.Es ist dann halt nicht richtig Grado.Dieser Fehler ist schon sehr oft passiert.Ich erwähnte ja schon mal,daß die Zahl der KH-Verstärker,die Gradomodell richtig treiben,gering ist.Es werden aber mehr werden.Überzeugt.

Also noch mal,als Sprung in die dynamische Top-Kopfhörerliga bitte auf solche Sachen aufpassen.Bei Grado wird hier über Leben oder Tod entschieden.Da gibt´s kein Vertun.
Und wenn der schlechtere Fall eintritt,weil man nicht aufgepaßt hat,oder es für nicht relevant
Hielt,weil man auch vielleicht schon einen KH-Verstärker hatte,dann wird folgendes passieren.Todsicher.Ein HD 600 wird in der Summe am gleichen KH-Verstärker wesentlich
Mehr Aussage,Farbe und Raum machen,wie der Grado.
EinGrado ist als Topkopfhörer absolut,ähnlich wie die Abstimmung bei Stax 100% stimmen
Muß,auf einen 100% tigen angepaßten Betrieb angewiesen.Nicht durch die dummen Aussagen verleiten lassen,wie fein der schon an meinem Walkman lief.Solche Aussagen verleiten einige Menschen zu der Annahme,man könnte seinen RS1 genauso gut an seinem
Vollverstärker betreiben und dabei ja noch Geld sparen.
Der Stax Besitzer,welcher einen Omega hat,kann diesen ja mal am Pro Ausgang einer kleinen Basiceinheit benutzen.Rein elektrisch kein Problem.Aber was macht nun der Omega.

Also Leute,solchen Sachen gehennatürlich nicht.Hier gibt’s keine Bauernschläue,sondern bittere Wahrheit am Ende.

Ein Creek OBH21 SE gehört mit Sicherheit einer Firma an,die das KH-Gebiet,solange diese
Kleinen Verstärker produziert werden,als ein besonderes und feines sieht.Deshalb baut sie
Auch feine KH-Verstärker.Immer schon,genau so solide,wie die restliche Palette.
Es gibt hier aber auch Vertreter,wenn ich in diese reinsehe,sehe 12 Bauteile,verbunden mit einem Preisschild von was weiß ich 1000 Euro,dann stellen sich mir die Nackenhaare.

Als Fazit dieser Mitteilung für den Interessierten:Die Bereiche und ihre tatsächlich erzeugten
Leistungen in den einzelnen Hifi Kriterien,mit meinen Wünschen vergleichen.Ich muß dies-
Bezüglich in Einklang kommen.Das hilft,mein Feld schon gehörig ein zu kreisen.Dies ist eigentlich die wichtigste Arbeit.Dafür würde ich mir Zeit lassen.Und auch nicht stur nur Test-
Berichte wühlen.Ich kann diese wunderbar für meine Gesamtbeurteilung benutzen.Dort ist
Immer etwas wissenswertes.Aber immer dran denken,ein Herr Hinz oder Kunz kann für mich
Nicht beurteilen,in welcher Form ich später in meinem Kopfhörerland gerne spazierengehe.
Solche Dinge bekommen nur durch einen selbst und durch Insider Informationsautausch Gestalt.
Wer mit dem Gedanken spielt zu Beispiel sich einen Grado zu zulegen,muß wissen:
Diese KH sind so fein und offen von iher Art her,daß es nur Sinn macht,und auch ein Grado
Dann als völlig ausgewogen erfahren wird,wenn der Hersteller des Verstärkers,welchen man
Sich zulegen möchte,unbedingt bei seiner Entwicklung,die Grado Linie auch dazu benutzt hat.Ansonsten erfahre ich Gesamteindrücke,die von irgend etwas bis hin zu hell reichen.
Ich habe oft gelesen,daß solche und ähnlich Eindrücke entstanden.
„Ein Gradomodell,und dies gilt im Besondren auch für die tester,kann nur 100% funktionieren,wenn er als Bestandteil in einer eigens für ihn beachteten,Gesamtkonzeption,seine Arbeit verrichtet.Anderes führt bei solch weit öffnenden
Modellen zu mehr Schwierigkeit,als bei Kopfhörern aus tieferen Qualitätsfeldern.
Bei Stax gibt´s diese ganze Problematik erst gar nicht,da diese Grunsatzfehler nicht begangen
Werden.Wer eine 4040 haben will,der legt 1700-1800 Euro regulär hin,und hat nicht die Chance,großartig wegen Geldeinsparung,herum zu werkeln.Wenn ich von einer Gradolinie
Ähnliches erwarten will,dann geht dies auch dort nicht durch die Ersparnis imVerstärkerbereich,nur weil der Markt die Möglichkeit dazu bietet.Einen Grado RS1 kann ich nur dann auf einer Stufe mit der eben erwähnten Liga sehen,wenn ich fair diese Punkte
Beachte.Und das kostet auf jeden Fall Geld.
Okay,bis dann Magnus_Michael.
Revoxaner
Hat sich gelöscht
#34 erstellt: 05. Jul 2004, 07:31
Hallo Magnus Michael,

zu den Grado Kopfhörern fällt mir noch ein anderes praktisches Problem ein und zwar ein Service in Deutschland. Meinen Beyerdynamic habe ich ca. alle 2 Jahre dorthin geschickt, um z.B. Zuleitung (speziell am Anschluß zum Hörer)und Polster zu prüfen und ggf. auszutauschen und den Hörer zu reinigen. So eine Servicestelle würde ich auch für den Grado vorziehen. Den KH jedesmal in die U.S.A. zu schicken wäre mit auch zu aufwendig.

Mein alter Revox CD-Player hatte zwei Ausgänge, fix und variabel, so das ich fix für den KHV und variabel für den Receiver genutzt hätte.

Der T+A CD-Player hat leider nur einen analogen Ausgang und einen digitalen optischen Ausgang. Ich könnte natürlich den digitalen Ausgang an meinen MD-Recorder anschließen, dort nur auf Aufnahme drücken und dann darüber die CD über Receiver und Lautsprecher hören. Die Datenkomprimierung bei der MD erfolgt meines Wissens nicht beim Durchschleifen des Signals, sondern erst beim Schreiben auf die MD.

Da ich mir die CDs meistens nur einmal nach dem Kauf über die Lautsprecher anhöre, um einen "äußerlichen" Klangeindruck zu bekommen, sozusagen als Ergänzung zum später regelmäßigen Hören mit dem KH, wäre das m.E. vertretbar.

Das wirft noch eine Frage auf, wann die ersten bezahlbaren KHV kommen, die auch digitale Input-Anschlüsse haben, möglichst optisch und coaxial.

Gruß Revoxaner
Magnus_Michael
Hat sich gelöscht
#35 erstellt: 05. Jul 2004, 12:38
Hallo Revoxaner.
Ja,gute Frage,wann kommen die ersten KHV mit digitalem
Eingang.Ob dies so schnell vorgesehen ist,keine Ahnung.
Es ist schon viel,wenn zum Beispiel wie bei meinem HD53
symetrische Eingäng mit gebaut wurden.
Okay,wenn du je nach deiner Interessenlage,die zwei
Ausgangsmöglichkeiten so verteilst,ist das okay,wobei ich hoffe,daß es den T+A nicht stört,daß gleichzeitig an
beiden Ausgängen abgegriffen wird.Wäre aber über T+A zu
100% zu erfahren,sofern du nicht eh schon Klarheit darüber
hast.
Die Sache mit der Überprüfung,b.z.w Austauschsituation bei
Grado.Ich kann dir jetzt nicht aus dem Stehgreif sagen,
wieweit entsprechendes direkt beim Vertrieb "Active Audio"
erledigt wird.Vertriebe haben da eigentlich für Dinge,die
in ihrem Bereich erledigt werden,eine gute Anbindung zu
Partnern im mechanischen und elektrischen Bereich.
Für deine erwähnten Dinge müßte ein Grado normal in
Deutschland bleiben.Das müssen die hier können.Könnte ich
mir vorstellen.
Die Schaumstoffpolster aus zu tauschen,kann man selbst erledigen,da diese kinderleicht über die Gradomembranen
übergestülpt werden.Dies ist also kein Problem.
Zum anderen mußt du wissen,daß bei normalen sachgemäßen
Umgang ein Grado von seiner Fertigungsqualität eine sehr
große Langzeitkonstanz aufweißt.Ich weiß dies durch meine eigenen Modelle von früher,b.z.w durch den Bekanntenkreis,
auch im Gespräch mit Gradobesitzern in der BRD.
Da brennt dir also in Jahren nichts an.
Qualität wird bei Grado in ihren Segmenten,ähnlich wie bei
Stax,100% gewährleistet.
Und eine Überprüfung zur eigenen Sicherheit,die führt man
mit Sicherheit hier in Deutschland durch.
Ich sehe díes alleine an meinem Grado SR325.Auch dieser
ist qualitativ auf dem Niveau,wie ein RS1,also auf einem
sehr hohen Niveau.Die laufen eigentlich auch nach 7 oder
8 Jahren top.Wir konnten im Gradokreis jedenfalls auch nach
solchen Altersstufen keine Einbußen jeglicher Art attestieren.
Also keine Sorge.
Grüße,Otwin
Taurui
Inventar
#36 erstellt: 05. Jul 2004, 13:43
Bezahlbare Kopfhörerverstärker mit integriertem DAC hoher Qualität -> http://www.aoselectronics.com/ (Sostenuto und Pace)

Nichts zu danken,
-Taurui
Magnus_Michael
Hat sich gelöscht
#37 erstellt: 05. Jul 2004, 14:03
Hallo Taurui.
Ja okay,ich kenne den Bereich,auch zum Beispiel Sostenuto.
Aber es bleibt ja hier letztendlich auch die Situation.
Revoxaner hat ja einen guten Player von T+A.Dessen Wandler
ist ein ebenfalls edles Teil.Die Qualität dieses Wandlers
benutzt er ja im Normalfall um seinen KHV zu speisen.
So jedenfalls wäre der gewünschte Werdegang.Sein Problem
ist ja der Zweierbetrieb,aber zumindest über den guten T+A
Wandler.
Wenn ich nun mit der Primärseite wechsele,nämlich in seiner
dargestellten Variante der KHV Betrieb,dann muß ich qulitativ eben zu den Modellen gehn,welche ich auf der
Interseite vorfinde.Ich müßte dann schon wissen,und zwar
in seinem Falle ganz genau:
A:Die qualitative Gegenüberstellung eines Creek OBH21 SE,
oder Grados RA1 oder CEC HD53.Denn das wären die KHV,von denen er sich wahrscheinlich einen zulegt.
B:Ein Vergleich eines in den aufgeführten Möglichkeiten
KHV mit integriertem DAC zum internen Wandler seines T+A.

Die Kombination aus seinem T+A mit einem der genannten KHV
zeugt von sehr guter Qualität.Dies muß andersrum auch dort
landen.Grüße,Magnus_Michael.
Taurui
Inventar
#38 erstellt: 05. Jul 2004, 14:35
1.) Es tut mir leid mich einmischen zu müssen, aber der Grado RA-1 ist eine sehr einfache Schaltung, die überraschenderweise recht gut mit Grado-Kopfhörern zurechtkommt (aber das war's). Das meiste vom Geld wird aber in den Vertrieb und vor allem das Äussere gesteckt. Ich bau für Teile im Wert von 40€ einen Verstärker der vom Innenleben absolut dasselbe ist...
Ähnlich ist es mit den Creek-Verstärkern, die im direkten Vergleich mit DIY-Projekten einfach nur schlecht angelegtes Geld sind. Das sind nunmal die Folgen, wenn man eine Distribution betreibt. Den CEC kenne ich übrigens nicht, vermute aber auch etwas ähnliches.

2.) Wenn Revoxaner einen guten integrierten DAC hat, wieso will er dann einen Kopfhörerverstärker mit integriertem DAC und nicht einfach einen Standalone? Das kapier ich nicht
Wenn schon upgrade, dann lieber einen externen DAC und von dort aus in den KH-Verstärker, dann kann man wenigstens auch Boxen daran anschliessen oder eines der Teile irgendwann seperat upgraden.

Ausserdem verstehe ich nicht was du mit folgendem meinst:
"Sein Problem ist ja der Zweierbetrieb,aber zumindest über den guten T+A Wandler.
Wenn ich nun mit der Primärseite wechsele,nämlich in seiner
dargestellten Variante der KHV Betrieb,dann muß ich qulitativ eben zu den Modellen gehn,welche ich auf der
Interseite vorfinde"
Ist es einfach nur ein Anschlussproblem, beziehungsweise will er nicht immer zwischen Kopfhörerverstärker und normalem Amp die Cinch-Stecker umstecken? Dafür gibt es nämlich auch eine hochwertige und trotzdem günstige Lösung:
Den Quintete Switcher von http://www.fidaudio.com/
Wenn man einfach nur das Signal "durchschleifen" will, das heisst den Kopfhörer parallel zu einem sonstigen Amp betreiben, bietet sich speziell für niedrig-ohmige Kopfhörer (Grado z.b.) der Gilmore lite an: http://www.headamp.com/lite.shtml der in der neuesten Revision einen line-out besitzt.
Oder, wenn man etwas mehr Geld besitzt und Endstufen verwendet: http://home.t-online.de/home/meier-audio/
Den Prehead, der nicht nur einer der besten KH-SS-Verstärker ist sondern auch ein qualitativ hochwertiger Preamp.

-Taurui


[Beitrag von Taurui am 05. Jul 2004, 14:37 bearbeitet]
Revoxaner
Hat sich gelöscht
#39 erstellt: 05. Jul 2004, 16:38
Hallo Taurui,

da ich primar über KH höre muß also der optimale über den einen Line-Ausgang des T+A CD-Player an den KHV gehen, z.B. RA1 oder HD53, und dort wird der KH angeschlossen, z.B. RS1.

Darüber kann ich erstmal keine CDs über Lautsprecher hören, wenn ich nicht jedesmal am Line-Ausgang des CD-Players die Kabel umstöpseln will, also bei KHV die Kabel abziehen und am Receiver anschließen und nach dem hören über die Lautsprecher nochmal umstöpseln.

Die von Dir genannten Switcher will ich eigentlich vermeiden, weil hier wieder zusätzliche Kabel ins Spiel kommen, und Namen wie Gilmore sind mir zu unbekannt.

Gruß Revoxaner
Taurui
Inventar
#40 erstellt: 05. Jul 2004, 16:46
Gilmore und unbekannt? Dann schau dich mal in anderen Foren um, gerade für Grado sind die Verstärker dieser Bauweise schon jetzt legendär
Aber wenn du meinst, ich will dir ja nicht reinreden sondern nur helfen die richtige Entscheidung zu treffen.

-Taurui
Revoxaner
Hat sich gelöscht
#41 erstellt: 05. Jul 2004, 16:54
Hallo Magnus Michael,

ich habe vom deutschen Vertrieb heute u.a. folgende Info bekommen:

> Sie erhalten von uns ein Verlängerungskabel mit 4,5m und
> ein kleines Kabeladapter mit 0,2m von großer auf kleiner
> Klinke, beides aus speziellem OFC-Kupfer, als Zubehör für
> RS-1 mitgeliefert.

> Unsere Erfahrung aus dem professionellen Studiosektor
> zeigt uns, dass bei sachgemäßer Benützung keinerlei Pflege
> unsererseits nötig ist, außer neue Ohrpolster, die von
> Ihnen ausgetauscht werden können. Mein eigener RS-1 ist
> z.B. älter als 8 Jahre. Eine Reinigung können wir Ihnen
> nicht empfehlen.

Das bestätigt Deine Äußerungen zum Thema Pflege des KH.

Beigefügt war eine Preiseliste, wo auch ein Grado "PS1 Pro" für 1.250 Euro erwähnt wird, der nur für deutsche professionelle Hörer hergestellt wird, was immer das für Hörer sind. Über diesen KH ist ein Testbericht aus der "image hifi" beigefügt, wo der RA1 besser abschneidet als der alte HD51, dem Vorgänger des HD53:

> Der batteriebetriebene RA-1 kann sich sogar gegen den
> luxuriös ausgestatteten, außerordentlich fein, luftig und
> geschmeidig musizierenden CEC HD51 (image hifi 6/2003) im
> Handstreich durchsetzen.

Ein weiteres Detail war dem Tester noch aufgefallen:

> Wenn es noch irgendein Detail gibt, das ich mir persönlich
> sowohl für RS-1 und PS-1 wünschen dürfte, dann wäre das
> eine per Rändelrad arretierbare Fixierung der Hörmuscheln
> am Bügel, wie es sie bei Grados Flaggschiffen einst
> gegeben hat; wie früher halt.

Ich denke für mich das aber beim Grado RS1 die Grenze erreicht ist und mit dem werde ich anfangen.

Gruß Revoxaner
Revoxaner
Hat sich gelöscht
#42 erstellt: 05. Jul 2004, 19:07
Hallo Taurui,

Gilmore scheint ja ziemlich viel von seinen KHV zu halten und wenig von den Grado KH, wie ich auf einer Internet-Seite gefunden habe:

Grado headphones, for me, are terribly uncomfortable, but my amp sure makes them sound nice. (The ones in the picture are the SR225; I also have a pair of HP-1.) They are the only low impedance headphones out there that I know of. Most if not all of the standard opamp-only headphone amps have trouble driving Grados with any decent bass, because they want a high current output. This amplifier can output up to 0.5W into a 32-ohm load - which is unbelievably loud for the Grados.

I built this headphone amplifier for dynamic headphones based on my rules of proper audio design. People who know my designs will realize that this amplifer is much more than just a headphone amp. It is a pure class A design containing a new never-before-seen servo loop that is not part of the audio signal chain in any way. I should patent it, but in any case, it is "copyright 2001 Kevin Gilmore."

Komplett unter:
http://www.headwize....ile=gilmore3_prj.htm

Wie ein KHV einen KH komfortabler machen kann ist mir unklar.

Gruß Revoxaner
Taurui
Inventar
#43 erstellt: 05. Jul 2004, 19:10
"Grado headphones, for me, are terribly uncomfortable, but my amp sure makes them sound nice."

Betonung auf "sound" nice
Taurui
Inventar
#44 erstellt: 05. Jul 2004, 21:13
Ach ja, noch etwas an Revoxaner:

Wie auf dieser Seite zu lesen ist
http://www.audiocube...594b9feda4372a8f1534
hat wenigstens das Modell "CEC HD53 LEF" einen "speaker output"
Magnus_Michael
Hat sich gelöscht
#45 erstellt: 05. Jul 2004, 21:20
Hallo Revoxaner.
Ja,zu der Grado Arretierung.Das wird so bleiben bei Grado.
Ich habe zum Beispiel kein Problem damit.Es ist ein wenig
Handling.Und wenn man Bedarf darin sieht,so gibt es kleine
runde Kunstoffteilchen,in der Mitte ein Loch und von außen
eine kleine Madenschraube.Mit so einer kleinen Halterung
könnte man das rutschen nach oben absichern.Man kann sich
auch kleine runde Kunstoffteilchen besorgen,und sich so etwas selbst herstellen.Wenn du mir deine Adresse mailst,kann ich dir zwei Teile anfertigen.Kosten dich nur
das Porto,das entsteht.Kannst mir einen 5 Euroschein zu-
senden als Brief,wenn du willst.Damit wäre auf dem Grado Gestänge zumindest nach oben das Abrutschen oder Verstellen
gesichert.Sollten di Muscheln in der anderen Richtung,also
Kopfhörer kleinere Verstellung,mal verrutschen,hast du auch schnell wieder die Muscheln bis zum arretierten Teilchen
beigedrückt.
Zu der Sache mit dem PS1 Pro.Der PS1 Pro ist nur für den deutschen Markt,also über den Deutschvertrieb,gebaut.
Dieswar eine Initiative,deutscher Highender,wo sich durch
Umfragen auch eine gewisse Resonanz gebildet hatte.
Und damit das Projekt gestartet werden konnte.
Ich kenne den PS1 Pro im Vergleich zum RS1.Da passieren
keine Welten mehr,allerdings legt der PS1 Pro nochmal
in allen Bereichen zu.Es ist schlicht das Grado Traumteil.
Ich kann zum Beispiel bei Hifi Ahlefelder oder jetzt
Hifi Circle den PS1 Pro für 1050 Euro bekommen.Ich lege dir
ans Herz dir den PS1 Pro zu zulegen.
Das ist absolut weitreichender Betrieb und grenzenloses Gradovergnügen.
Du wirst aber werbungsmäßig oder im Internet nichts über
dieses Modell finden,da es eben nicht international zu sehen
ist.
Der HD 51 wurde vor wenigen Jahren von Candeias gebaut.
Er hat den HD51 aber am Sennheiser HD600 orientiert.
DEr HD51 wurde ab 100 Ohm aufwärts konstruiert.Man kann
zwar die Grados betreiben,aber dann passiert genau das,was
ich in den vorhergehenden Kommentaren immer wieder erwähnt
hatte:Wenn die Elektronik nicht speziell auf die niederohmigen Modelle ausgelegt ist,und im Gradofalle,am besten gleich in Verbindung mit Grado entstanden ist,dann
wird´s nur halbherzig.Verlust an Klangfarben,Raum e.c.t.
Nur es war ja garnicht beabsichtigt bei CEC,daß am HD51
ein Grado richtig voll spielt.Sondern am HD51 muß ein
Sennheiser HD 600 oder überhaupt ein ab 100 Ohm aufwärts
Modell richtig spielen.Und das wiederrum kann ich dir bestätigen.Ich hatte den HD51.

Dafür hat man bei CEC den HD53 speziell mit Grado im
Zusammenhang konzipiert.Ich sage dir dies so genau,weil
ich die exacte Info von Candeias persönlich weiß.
Das ist mit ein Grund,warum die HD53-RS1 oder PS1 Geschichte
so unheimlich viel Sinn macht.Man hört das absolute Verschmelzen zu einer musikalischen Perfektion.

Die Zeitschriften hingegen,manchmal stinken sie mir richtig,
machen nur Mist,wegen fehlender Disziplin und einem fast
Scheißegal Denken.Nach dem Motto:Was hören die da draußen
denn eh?
Hätte ein Kai Brockman sich vorher,bevor er dem Volk die
Knochen hinwirft,mal richtig informiert,dann hätte er einen
HD51 garnicht erst in Verbindung mit Grado erwähnen dürfen.
Ich kann doch nicht einen RA1,der für GRado gebaut wird,
mit einem Teil vergleichen,daß elektrisch erst ab 100 Ohm
aufwärts richtig hinlangt.
Ich hatte darauf hin der Image auch eine saftige Mail
gesandt.Diese wurde in der darauffolgenden Image als Leserbrief rausgebracht.Leserbrief"Otwin Maas".

Aber ich sehe diesen ganzen Wirwar ja auch im übrigen Bereich.Wir haben,und das seit 30 Jahren,im Hifi immer diesselbe Situation.95% der Hififreunde sind letztendlich
5Ohren Audiohörer.Leider ist das so.Gibts einen entsprechenden Test,dann boomt dort der Verkauf urplötzlich.
Die können schreiben,was sie wollen,die führen die sogenannte Hifianhängerschaft,wie der Rattenfänger von Hameln.Die breite Masse will geprügelt werden.Und die will
Geld wegwerfen.Das ist scheinbar so.
Soll sich doch von mir aus jemand in England einen KHV
zulegen und sich dann kultiger fühlen.Nur weißt du.was mich
richtig nervt.Dieses ganze Hin unh her.Da wird sich hier im
Forum andererorts über die Unterschiede eines Beyer DT770
im Vergleich zum DT880 tagelang ausgetauscht,ganz kultig,
und wenn man dann tiefer reinhört,stellt sich raus,daß beide
Beyer an der Klinke eines 200 Euro teuren Technics betrieben werden.Das ist mit die Krankheit und der Virus.
Dieser Schwachsinn,führt auch mit dazu,daß bestimmte Tester
immer wieder ihren Müll abladen können weil es ja anscheinend genug Leute gibt,die auf den Leim treten und sich im Nachhinein dafür noch bedanken.
Und man kann sich die Finger wund tippen,um wenigstens ein
bißchen Licht ins Dunkel zu bringen.Nach 10000 getippten
Buchstaben stellt man fest,fast umsonst.
Dann kommt die nächste Frage:Ich habe da einen Schaltplan
von Elektor,mit dem Bauplan einer Kopfhörertriode,meinst
du die wäre was für meinen Grado?
Ich mache den Fehler,und lege dann diese Möglichkeit nicht ans Herz.Ich müßte es umgekehrt machen.Soll der jenige
doch mit seinem Grado Mickey Mouse spielen.Er hat ja auch
nichts anderes verdient.Und deshalb können die Zeitschriften
so managen,deshalb haben sie es so leicht.Das ist die Wahrheit.Und so war´s schon immer.Und das endet nie.
Und wenn man einen HD53 äußerst positiv erwähnt,man hat ihn ja auch in der Erfahrung,dann schreibt irgend einer:
In Neuseeland gibt es Gerät X.Denkst du nicht das der besser
ist.Ohne das derjenige jemals einen HD53 gehört hätte,und meist noch nicht einmal überhaupt einen größeren KHV.
Es geht bloß um´s schreiben und Zeit totschlagen.
Das stinkt mir richtig.Das geht mir auf die Nerven.
Die sollen nur mal ehrlich sein.Wer keine 1000 Euro für
einen Grado ausgeben will,soll es doch lassen,aber nur nicht
in völliger Dummheit immer nur dagegen schießen,ohne
Ahnung.Okay,ich komme jetzt wieder etwas runter.War gerade
mal ein von der Seele reden.
Hat aber nichts mit dir zu tun.Ganz im Gegenteil.Bei dir ist´s perfekt von der Vorgehensweise.Ich wollte,alle meine
Telefonate wären geprägt von deiner Vernunft.
Du kannst dir nicht vorstellen,was hier gefragt wird.
Es gibt hier Menschen,die würden einen Grado an einem Aldi
Player benutzen,um ein Schnäppchen zu machen.Das muß ich mir
nicht anhören.
Weißt du,mit deinem Vorhaben,mit dem Grado RS1 oder vielleicht auch einen PS1 Pro.,
machst du deine Geschichte genau goldrichtig,und wirst einen solchen Schritt auch nie bereuen.Laß dich da nicht verwirren.
Ich kann nur jedem Möchtegernvergleicher mal vorschlagen:Es ist mir ganz egal,wo
Ich mich mit einem treffe,von mir aus Berlin,oder Frankfurt,wo auch immer.
Dann bringe ich Grado mit und zum Beispiel einen HD53.Dann soll doch mal ein großer
Zeilenpriester ein dynamisches Modell mitbringen,das den Grado toppt.Ich bin bereit.
Ich will mal sehen,wenn der Schnabel von selbst zugeht.
Es gibt auf der Welt keinen dynamischen,der in der Grado Liga mitspielt.“Keinen einzigen“
Und als geschlossener schon gar nicht.Von mir aus soll ein Brockman sich auch noch einfinden.Ich hab keine Angst.Nur ich wäre mal froh,dieses ganze aus dem blauen gegriffene
Und geschriebene würde mal enden.Dann wäre den ernsthaften Interessenten eingroßer
Gefallen getan.
Okay,ganz vom Thema abgekommen.
Wiegesagt,Hifi Circle (Herr Ahlefelder)gibts gute Gradopreise.
Grüße,Otwin.
Magnus_Michael
Hat sich gelöscht
#46 erstellt: 05. Jul 2004, 22:42
Hallo Revoxaner.
Noch etwas zu dem internationalen KHV Marktsegment.
Du kannst ja mal in Bereichen wie Headroom und ähnlichen
Seiten ruhig rumstöbern.
Kuck dir doch mal die Bastelschaltungen von Gilmore genauer
an,und vor allem das Innenleben.
Oder einen Max.Gibts ja in unterschiedlichen Ausführungen.
Und schau dir vorallem mal die Preise genau an.
Stax muß sich halb tot lachen,wenn die so etwas sehen.
Da wird anscheinend seit 50 Jahren etwas vollkommen verkehrt gemacht.
Ich könnte dir jetzt noch etliche engliche und amerikanisch
Beispiele solcher unausgegorener Schaltungen nennen.
Ich bin auch heute in der glücklichen Situation,einiges
im Verlauf der letzten Jahre an meine Ohren bekommen zu
haben,daß man entsprechend für alle Zeiten gebrannt ist.
Überwiegend geht es hier um kostspielige Bastelleien,welche
darüber hinaus auch meist grottenelend aussehen.Und vom
Nordpol bis Feuerland wird viel gebastelt.Ich weiß nicht
ob dei Zahl von 2000 unterschiedlicher KHV überhaupt
ausreicht.Die englichsprachigen Foren oder KH-Räume sind
zwar gut zur Info,doch der Nachteil ist,daß hier kräftig
auf sogenannten Kultprodukten das Hauptaugenmerk ruht.
Kein Mensch kann hier was damit anfangen.
Wenn du über diese sogenannten "In" Bereiche hinausschaust,
dann wirst du feststellen,bei etwas Mühe,daß KHV,wie
ein Creek,oder ein Earmax,oder ein RKV Audiovalve,in der
ganzen Welt etabliert sind,klanglich hervorragend eingestuft
sind,und auch solche Beurteilungen bekommen.Warum?
Weil sich von den Herstellern dort die Spreu vom Weizen trennt.Da arbeiten Spezialisten seit Jahrzehnten mit
richtig Power.Und das schöne.Solch gute Dinge sind in
greifbarer Nähe.In Deutschland wird nur lediglich nicht so
ein Kult gemacht,wie zum Beispiel in England.Das war immer
so.Siehe analoge Laufwerke.Über einen Graham Tonarm spricht
man nur im Flüsterton.Natürlich ist der wahnsinnig gut.
Aber hier in Deutschland schläft man auch nicht.
Und siehe mal die exelennte Art von T+A.Die Herforder müssen
sich nicht vor irgend jemand auf dem Globus verstecken.

Außerdem,wenn du dich ständig nach allem orientierst,was
auch im KHV Markt irgendwo in der Welt gebaut wird,kommst
du nicht mehr zum Anschaffen und Hören einer eigenen
Sache.Übrigens ein RS1 ist bei Ahlefelder auch zum guten
Preis erhältlich.Sehr interessant.
Und ich leg´s dir nochmal ans Herz.Sei vorsichtig,wenn du,demnächst deinen Grado hast,und falls du bei einer
adäquaten Elektronik danach dich einpegeln möchtest.
Unterschätze dann nicht die Tatsache,daß der Grado 100%
nur spielt an einer für ihn entwickelten Geschichte.
Diese Informationen gehen durch die Fachpresse und den
allgemeinen Infogehalt wesentlich unter.
Ich habe nicht umsonst,wegen gerade meinen Erfahrungen in
diesem akribischen Anpassungsbereich,darauf immer wieder
hingewiesen.Und ich wette mal einfach salopp,daß 90%
Gradobetreiber,ihren Grado mit höchstens 70% seiner Möglichkeit,betreiben,und innerhalb dieser 70% ein ganzer
Anteil noch nicht einmal von der Offenheit,Farbe,Auflösung
und Ganzheilichkeit profitiert,die ihr Grado kann.
NUr,die Betroffenen wissen es nicht,weil er selbst so immer
noch weit ausholt.Die denken dann,weil ihnen der Vergleich fehlt,den gleichen Grado möglichst mal am Ende gehört zu haben,das ist der ganze Grado.
Und du merkst ja selbst,daß sogar oft ein Nichtgefallen,
dabei herauskommt.Argumentiert aber durch Feststellungen,
die ein Grado überhaupt nicht macht,läßt man ihn richtig.
Ich s´g´s nochmal.Diese Argumente hört man bei Stax erst garnicht,weil´s hier von der Kombi immer paßt.
Und da liegt bei einem Spitzengrado der Knackpunkt.
Viele machen eben aus Unkenntniss den Fehler,ihn nicht
entsprechend,ähnlich der Aufmerksamkeit die man bei Stax frei Haus bekommt,zu kombinieren,weil sie denken,hauptsache
Grado,dann wird es schon so sein,wie es getestet wurde.
Eben nicht.Dann spielt er halt nicht grundsätzlich dort,
wo er von der Feinheit nahe beim Elektrostaten landet.
Und so weiter.Dann werden es eben nur 70%.
Also,wenn´s soweit mal wäre,Vorsicht.Ich weiß,von was ich da berichte.
Gruß,Otwin.(Magnus_Michael)
Taurui
Inventar
#47 erstellt: 05. Jul 2004, 23:34
Natürlich machen die Hersteller nicht alles mögliche in ihren Schaltungen falsch, aber trotzdem muss man bei renommierten Herstellern im Endeffekt immer a) Für den Vertrieb und b) Für den Namen draufzahlen. Und das summiert sich.
Oben genannter Kevin Gilmore hat übrigens auch 2 Verstärker für Stax-Kopfhörer entwickelt, den KGSS (Soldistate) und den KGBH (Blue Hawaii, einen Hybridamp) der (Ich muss zugeben, ich habe ihn noch nicht gehört) scheinbar sämtliche Stax-Amps an die Wände spielt.
Es ist einfach nur hochnäsig zu behaupten, die fähigen Designer wären nur in den grossen Herstellerbetrieben zu finden. Kleinere Betriebe haben einfach geringere Kosten, indem sie meistens nicht selbst entwickeln (Gilmore selbst baut keine Amps für Leute zusammen z.B.) und die Vermarktung auch völlig dem Internet zu überlassen. Aus diesem Grunde sind auch scheinbar renommierte Hersteller wie Creek oder Musical Fidelity kaum noch als Empfehlungen auf vielen Foren zu erhalten, weil das Preis/Leistungsverhältnis einfach nicht mehr stimmt.
Die Unfähigkeit der Fachpresse, Produkte zu beurteilen, kann man beispielsweise in der aktuellen Stereoplay gut nachlesen...
Übrigens frage ich mich, was denn so lachhaft an der Gilmore-Schaltung sein soll. Meines Wissens nach gibt es neben dem Gilmore nur noch einen weiteren völlig diskreten Kopfhörerverstärker, alle anderen basieren auf vom Konzept unterlegene Opamps. Und wem die Preise von Headamp zu teuer sind, kann sich ja selber eine V2-Platine dort bestellen und alleine bestücken (Und das meine ich ganz ernst).

-Taurui
Revoxaner
Hat sich gelöscht
#48 erstellt: 06. Jul 2004, 06:37
Taurui,

> Wie auf dieser Seite zu lesen ist
> http://www.audiocube...594b9feda4372a8f1534
> hat wenigstens das Modell "CEC HD53 LEF" einen "speaker
> output"

Wie schon weiter oben bemerkt wäre aber auch ein Line-Ausgang notwnedig, um von dort ein Kabel zum Receiver zu verbinden und dann auch alternativ über Lautsprecher hören zu können.

Aber der HD53 ist schon ein Gerät wo ich mir vorstellen das zu kaufen.

Gruß Revoxaner
Chamix
Stammgast
#49 erstellt: 06. Jul 2004, 13:17
Hallo Magnus Michael,

Deinem Schreibstil zu folgen ist leider ziemlich ermüdent. Schade eigentlich, da sich die vielen Informationen in strukturierter Form sicherlich dem geneigten Leser besser erschließen würden.
Zum Thema "gute Kopfhörerverstärker" möchte ich auch meinen Senf beitragen. Nachdem ich nun mit meinem Sennheiser HD650 den neuen Lehmann audio linear, den Grado RA-1 und seit gestern den gsp audio solo (leider nur in MKIII Version) ausgiebig gegen meinen günstigen Creek OBH 11SE gehört habe, verstehe ich überhaupt nicht, das der gsp audio solo hier (von Dir) nicht erwähnt wurde. Die neue Version des Solo soll sogar nocheinmal deutlich besser sein und kostet trotz Wechselkurs nur 649,-€ Listenpreis. Den von Dir empfohlen CEC HD53 habe ich auf den ersten Such-Klick bei einem webshop in den USA für 449,-$ (375,-€) gesehen. Die Preisdifferenz zu den 850,-€ in Deutschland ist ja wohl locker als exorbitant zu bezeichnen. Da frage ich mich außerdem, was für teure Bauteile da wohl vom Hersteller gespendet werden.
Jedenfalls möchte ich noch über den solo sagen, dass dieser alle anderen von mir gehörten Verstärker in Bezug auf räumliche Darstellung, Auflösung, Timing und Kontrolle deklassiert. Das Wichtigste für mich daran ist die Spielfreude und Selbstverständlichkeit, welche der Solo einem vermitteln kann und damit das Musikerlebnis auf ein neues Level hebt.

Um mir bei der Suche nach einem passenden Verstärker ein besserers Bild vom möglichen Klangerlebnis machen zu können, bin ich auch das Wagnis eines Kopfhörervergleichs eingegangen. Eine Stax-Kombi classic II für sich, sowie Grado SR 325 und RS-1 habe ich an den gleichen Verstärkern gehört. Wobei ich zu dem Ergebnis kam, dass mich vieleicht der RS-1 auf Dauer auch zufrieden stellen könnte. Da stimmt aber der Preis für mich nicht. Schließlich halte ich diesen bezogen auf dessen Allround-Kopfhörer-Qualitäten nur für gleichwertig mit dem Sennheiser, eben nur mit anderen Qualitätsschwerpunkten. Auflösung um jeden Preis ist meiner Meinung nach nur etwas für Leute die lieber über Klang reden, als Musik zu genießen. Wirklich sinnvoll nur für Entwickler, die versuchen über das kleinste Detail unterschiede von Bauteilen heraus zu hören. Nicht das ich den Sennheiser für optimal halte, doch die Gleichmäßigkeit über das gesamte Frequenzspektrum ist mir am ende lieber, als efektvolle Detaildarstellung in bestimmten Bereichen. Das kann auch leicht über Schwächen in anderen Bereichen hinwegtäuschen. Dieses Gefühl hatte ich übrigens besonders bei der Stax-Kombi und dem Grado RS 325, abgeschwächt beim RS-1. Das die Grados und der Stax 3030 im Mittenbereich anheben braucht man nicht zu messen, dass kann ein durchschnittlich Gehör sofort feststellen. Deswegen sind auch die Grados und Stax meiner Meinung nach keineswegs das Maß aller Dinge, sondern Geschmackssache und eben leider typisch High End im kommerziellen Sinne.

Zum CEC HD53 habe ich gerade eben eine weitere schlechte Nachricht erhalten. Gerne hätte diesen nämlich mal gehört. Der auf der Webstite von CEC genannte Berliner Händler hat seinen Vertrieb aber aus Gründen von Qualitätsmängeln beim Kopfhöhrerverstärker HD51 eingestellt. Hat noch jemand einen Tip, wo man sich diesen in Berlin und Umgebung noch anhören kann? Danke!


[Beitrag von Chamix am 06. Jul 2004, 13:51 bearbeitet]
Magnus_Michael
Hat sich gelöscht
#50 erstellt: 06. Jul 2004, 13:21
Hallo Tauri.
Es dreht sich bei mir nicht um Hochnäsigkeit.Ich hatte ja
vor geraumer Zeit angefangen,im Forumbereich,Informationen
zu geben,aber auch,wenn Fragen kämen,Unterstützung den
Personen anzubieten,die welche benötigen im KH+KHV Bereich.
Es ist alleine schon völlig unmöglich,im Bereich der Exoten,
Empfehlungen aus zu sprechen.Diese ganze Linie,der Geräte,
die standartmäßig nicht als End-,oder etablierte Fertigprodukt vorhanden sind,sind nur für denjenigen,der
von mir aus selbst ein alter Hase ist,sich auskennt,und
dann sich bestimmte Dinge besorgt.
Aber davon ganz abgesehen,es wäre von dir genauso hochnäsig
zu behaupten,daß die bekannten Marken ihre KHV zu teuer
anbieten.Über das zu teuer könnte man sich auf dem Markt
ja unterhalten.Auch bei Autos,e.c.t.Der Markt ist so
gestrickt.Das änderst du nicht und ich auch nicht.
Aber um den Preis von 1750 Euro einer Stax Röhrenkombi
als zu teuer zu bewerten,mußt du über jede Menge betriebsinterner Infos verfügen.
Es gibt ja außer Kevin Gilmore noch jede Menge anderer
Anbieter,zum Teil,daß du dir dein Gehäuse selbst basteln
mußt,zum Teil sowieso als privat gestalteter Platinenaufbau,
und zum Teil als kleine fertige Kästchen oder halt auch größer.Ich bin von Beruf Elektroniker,arbeite in der
Automatisation,habe mit programmieren zu tun,aber auch viel
hardwareseitig.Ich verstehe mich auf eine Transistorschaltung vom Prinzip her und auf´s Löten mit
Sicherheit.Aber ich käme erst garnicht auf die Idee,an
klangliche Traumteile Hand an zu legen.Aus fogendem Grunde.
Ich bin schon lange Highender.Wir haben in den 80 ger Jahren
einmal versucht,und dies in Zusammenhang mit Elektronikingenieuren,die auch Highender waren,einen
Nytec Vollverstärker nach zu bauen.Von der Summe der Bauteile,kein Problem.Und das ganze Layout war ja schon da.
Wir mußten also kein Eigenkonzept einbringen.Und pustekuchen
Er war um ein gutes Stück nicht mit dem Original zu vergleichen.Aber er hat gespielt.Und einer anderen Person,
die einen Nytec nicht im Original kennt,wäre es vielleicht gar nicht aufgefallen.Aber wir wußten es.
Ich kenne auch den fremden Antrieb für den Omega,nicht vom
eigenen Hören,aber vom Schaltplan und der Zusammenstellung
der Bauteile.Kann jeder sich entsprechendes besorgen.
Aber ich kann für solche Außenseiter keine Empfehlung
aussprechen.Und es ist für den Privatmann nicht damit getan,
einen Schaltplan zu haben,dann zu löten und das war´s.
Dies ist ein Trugschluß.Daß ein selbst zusammengelöteter
Verstärker spielt,dies streite ich garnicht ab,aber wie?

Und glaube mal ja nicht,im Falle eines Earmax,daß es reicht
sich das Schaltbild einer entsprechenden Triodenschaltung,zu
besorgen,und was dann am Ende spielt,liegt auf Earmax Niveau.Das sind Illusionen.

Die Entwicklung und der Fertigungsprozess bei Stax,Creek,
Musical,Naim,CEC und vielen anderen,ist genialen Menschen,
als Entwickler in die Hand gelegt.Das sind vergleichsweise
Michael Schumachers.Würdest du dir zutrauen,selbst wenn
du alle Teile eines Ferraris vor dir hättest,den zusammen
zu bauen,um dann hinter her zu erwarten,das der direkt
mit zum Podest fährt.Ich würde es nicht.
Also in dem,was so einfach nach drei Röhren,ein paar
Kondensatoren und Wiederständen aussieht,steckt ein genialer
Mensch.Sonst wären Millionen von Menschen auf der Welt alle
super Elektronik-Geräteentwickler.
Du kannst mal in einen HD51 von CEC hineinschauen.Da siehst
du einen Vollverstärker in Miniatur.Nicht nur,das das Gerät
voll normaler Schaltungstechnik sitzt,sondern zusätzlich
huckepack zwei Platinen in SMD.Es ist irre,was er in seinem
Inneren zu bieten hat.Die Bauteile summe eines schweineteuren Max kriegst du an Menge 4 mal in den HD rein.
Nur mal so am Rande erwähnt.Dazu das schöne Gehäuse,dazu
der Kopfhörerdoppelbetrieb mit getrennten Potis,dazu das
ganze in teuerer LEF Technik,und dazu das ganze hinten
mit Lautsprecherterminals und zwei mal 8 Watt reines Class A
Eine solche komplette Leistung kostet beim HD 51 ganze 670
Euro.Und der HD53 für Grado,besserer Klangtechnik,weil
teurere LEF Chips als Prozessor Herzstück,noch mehr an Leistung,und die gleiche Betriebsvielfalt kostet so ganze
850 Euro.Und da redest du von zu teuer.
Möchtest du das ganze mal in Eigenproduktion herstellen,und
schauen wir dann mal auf´s Preisschild.Ganz davon abgesehen,
daß das Gerät nicht mehr klingen würde.Jedenfalls nicht so.
Sind die 1200 Euro eines Grados auch zu teuer.Aber wie willst du dort sparen.Welch Alternative gibts denn dort
auf gleichem Leistungsniveau außer Stax.?
Tut mir leid,ich kann hier im Forum nicht Empfehlungen
aussprechen,wo der Interessent zu Hause sich sein Gehäuse
selbst bauen muß.Frag doch mal allgemein,wer daran interessiert ist,und anfängt zu löten.
Du kannst mir eins ruhig glauben.Ich habe ca 10 Jahre intensiv mit ganz unterschiedlichen dynamischen Hörern gelebt,dann 15 Jahre intensiv mit allen Stax,dann 5 Jahre
mit den Gradomodellen bis heute.
Wer sich einen Creek für 400 Euro kauft,der hat recht,und
kriegt verdammt viel.
Wer sich seinen Grado mit einem HD53 verbandelt,der hört
dynamisch am Ende der Fahnenstange.Wer sich einen Omega
käuft,der hört elektrostatisch am Ende.Am Ende.Wir reden
hier über 30000 Euro Lautsprecher aufwärts,was die reine
Qualität anbelangt.Wer bitte käme denn auf die Idee sich
eine Nelson Pass selbst zusammen zu löten.Niemand.
Und deshalb reagiere ich so,wenn wahnsinnig ausdauernde
und weltklasse Entwicklerarbeit auf das gleiche Niveau gestellt wird,wie Geräte,an denen der Endverbraucher eigene
Hand anlegen muß.
Einem Gilmore traue ich alles zu.Darum gehts auch gar nicht.
Das ist ein genialer Mensch.Sei mir also nicht böse.Ich habe
auch über 30 Jahre reihenweise Geräte und Lösungen den Fluß
runter schwimmen sehen.Fazit:Wer selbst solche Lösungen
für sich sieht,soll es machen,aber ich kann diesen Weg
aus Vernunft nicht teilen.
Und,grade weil du ja das Bezahlen des Firmennamens angesprochen hast.Ich weiß,welch eine Linse sich ein ein-
gefleischter Fotograf,holt,welcher Name draufsteht und was er bezahlt.Verdammt viel,und weißt du wofür?Für das beste,
was er bekommen kann.Das holt er sich.Nach 10 Jahren weiß
er immer noch,mit was für einer Linse er knippst.
Mach dir ruhig mal die Mühe,und schau dir mal einen HD 53
ganz genau an,mit seinen Möglichkeiten,wie er aufgebaut ist,wenn es geht,hör ihn dir mal an.Ich tue diesen ja die
ganze Zeit favorisieren.Er ist für mich halt der Beste,zur Zeit.Alle einbezogen,die ich kenne,das sind viele,und als
Krönung des ganzen,noch als Meßlatte,mit den Fähigkeiten
verglichen einer Stax Omega.
Mir sind die 850 Euro nicht zu viel.
Grüße,Otwin.
Magnus_Michael
Hat sich gelöscht
#51 erstellt: 06. Jul 2004, 13:54
Hallo Chamix.
Ich brauche bei dir nicht die Länge eines ermüdenden Berichtes.Du bist durch und durch Profi.Das ließt man.
Wenn du denkst,daß der Bestandteil,den ein RS1 oder eine Stax Class A(Classik),einem HD650 voraushat,darin liegt,daß
diese mit Gewalt alles mögliche an Kleinstinformation,umjeden Preis herausdrücken,und somit
mehr Gewicht auf highendigem haben und weniger an Musik,
dann mußt du ein ganz besonderer Profi sein.Nämlich,einer
der das Rad für sich neu erfinden will.Ein Grado RS1
oder eine Stax Class A zeichnen sich dadurch aus,daß sie
völlig ausgewogen,alle Bereich ausleuchten,die ein HD650
gerne machenwürde,was aber dann von seinem Aufbau her in die Hose ginge.Wahrscheinlich klingt auch ein Grado nach zu
hell für dich.Würde mich nicht wundern.Du kannst mir diese
Eindrücke ruhig mitteilen,auch das runtertrampeln der CEC
KHV,ich bin nicht von gestern,aber prüfe mal,ob auch nur
in irgend einer Fachpresse,wenn es um die großen Grados
oder Stax geht,ein Gesamteindruck zum Besten gegeben wird,
der nicht etwas mit Gesamtausgewogenheit zu tun hätte.
Menschen,die einen HD650 lieber hören,machen doch keinen
Fehler,nur sie dürfen nicht den unprofessionellen Eindruck
erwecken,als könnten sie Ausgewogenheit und ein etwas runderes Spielen nicht auseinander halten.
Aber genau das war meine Angst,als ich anfing die ersten
Zeilen zu schreiben.
Wielange dauert es,bis die Schäppchenjäger sich einklinken,
dann die,die den Geheimtipp für 50 Euro kennen,dann jene,
die doch wissen ,das alles was über einem AKG 301 liegt,
sowieso nur Verarschung ist,dann das endlose Dagegenhalten,wegen des Dagegenhaltens,obwohl diejenigen
selbst nie richtig gute Teile gehört haben.Diese wollen dann
tonalen Bereichen,welche seit Jahrzehnten noch niemals
angetaste wurden,mit ihren Öhrchen 180° entgegenhalten.
Dann kommen noch die,denen meine Kommentare stinken,weil
das was sie sich leisten können,oder ihrem Level entspricht,
eben bei einem 200 Euro KH endet.Deshalb lügt dann jeder
Hersteller,der teuerer baut.Braucht man nicht.
Dann wird das ganze noch angriffslustiger.
Ich sehe ja in anderen Forumsbereichen diese ganze Kleinkrämerei und Besserwisserei.Ich erlebe sie in den letzten 30 Jahren.Das sind genau die,von denen die meisten
Geräte im Gebrauchtteil landeten.
Weil ich darauf absolut keinen Bock habe,und mir meine Zeit auch zu schade ist,ich brauche die Schnäppchen und Bastelstube nicht mehr,ich hab diese Phase nach dem Teenageralter über Bord geworfen,und die Blödellei und dann
das persönlich werden brauche ich auch nicht.
Und übrigens.Der HD 51 läuft aus.Und Hamburg hatte eh
nur noch ein paar Stück.Und weil die weg sind,gibts den
nicht mehr.Das ist doch normaler Verlauf.Aber dir ist es ein Bedürfnis,mit dem Fuß zu treten.Du hast keine Chance.
Du hast das recht,dumm zu sterben.

So,für diejenigen,die ernsthaft,am Weiterkommen interessiert
sind,hinterlasse ich meine Mail und Telefonnummer.
Hier aus diesem beginnenden Kindergarten halte ich mich
ab sofort raus.

otwinmaas@gmx.de Tel:06834-55116
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