Denon AH-D2000 – AKG K701 – Fischer Audio FA011 – Fischer Audio FA006: Ein Laie packt aus.

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sofastreamer
Inventar
#1 erstellt: 03. Jan 2012, 23:41
Diese Kopfhörereindrucksbeschreibung wurde durch Headsound.de ermöglicht. Sephino hat mir freundlicherweise die beiden Fischer Audio geliehen – besten Dank hierfür!

Vorwort

Ich vergleiche hier eine Truppe Kopfhörer, die man eigentlich nicht vergleichen kann. Zum einen sind es unterschiedliche bauweisen (offen vs. geschlossen) zum anderen liegen Sie in völlig anderen Preislagen (AKG um die 220 EUR; Denon um die 220 EUR, FA-011 knappe 120 EUR und der FA-006 sogar nur 69 kleine Steine).

Das es aber nicht allein der Preis macht und alle Stärken und Schwächen haben und am Ende der Geschmack entscheidet, dass steht für mich jetzt schon fest. Ich weiß sogar das Endergebnis ;-) aber das wird noch nicht verraten und es wird den einen oder anderen evtl. überraschen. Allgemeingültig wird es sowieso nicht sein.

Auch wenn ich hier Kopfhörer vergleiche, so gebe ich doch nur meine subjektive Wahrnehmung wieder ohne den Anspruch auf wissenschaftliche Korrektheit. Dies liegt vor allem daran, da es mir nach wie vor an Hörerfahrung mangelt. Habe ich zwar mittlerweile einen brauchbaren Überblick bei InEars, so bin ich verhältnismäßig unbeleckt bei Bügelkopfhörern.

Hinzu kommt, dass ich es leider nicht vermag Schwächen im Frequenzverlauf als solche zu erkennen oder gar exakt benennen zu können, wie es einigen hier gelingt. Gleiches gilt für Themen wie Auflösung, Pegelfestigkeit, Timbre und was es noch so alles gibt. Einiges davon könnte ich nicht einmal definieren, aber mangels Alternativen dennoch benutzen.
Vielmehr gebe ich hier meinen Geschmack wieder und über diesen lässt sich bekanntlich streiten.
Ich versuche dennoch so weit wie möglich objektiv zu bleiben und die Klangeindrücke ungefärbt zu vermitteln. Ob es mir gelingt, weiß ich allerdings nicht.
Um in etwa einschätzen zu können, wo ich in Punkto Höhrerfahrung stehe, gebe ich eine kurze Übersicht über von mir bereits ausführlich gehörte Hörer und meine persönliche Empfindung:

Fullsize offen

AKG K701
Mein aktueller Schatz, Luftig, trocken ,souverän in jeder Lebenslage

Beyerdynamic DT990Pro
Fiese Höhen, Bullerblubberbass, Kaum Bühne für einen offenen

Sennheiser HD558
Midfi, würd ich jedoch dem DT990 vorziehen, obwohl er weniger Details bringt, auch keine nennenswerte Bühne hat und im Bass übertreibt. Wenigstens schmerzen die Höhen nicht

Sennheiser HD598
Es war eine schwere Entscheidung zwischen ihm und dem K701. Die Bühne ist unerreicht beim Senni, leider leistet er sich bei Orchester die Schwäche schnell die Übersicht zu verlieren

Sennheiser HD800
Gut, aber den Preis würd ich nicht zahlen. Bühne hat mich enttäuscht.

Sennheiser HD650
Schöne Details, Tolle Höhen, weil nicht so spitz, reichlich Bass, aber Bühne Fehlanzeige. M. E. klaustrophobisch für einen Offenen.

Fullsize halboffen

Beyerdynamic DT880pro
Besser als erwartet, macht alles ganz ordentlich. Verliert aber bei großen Orchesterwerken den Überblick. Sorry Jungs, das können andere besser.

Beyerdynamic T1
Klingt genauso wie der DT880pro, nur wesentlich präziser. Unterschiede zum HD800 sind vorhanden, aber zu vernachlässigen. Auch hier: Wäre mir das Geld nicht wert.

Fullsize geschlossen

SRH-840
Als ich noch nicht solo war, war er meine erste Wahl, wenn ich keine Inears im Ohr haben wollte. Ist nirgendwo herausragend, aber das Gesamtpaket passt. Er ermüdet nie, aber Wow-Effekte bleiben auch aus

SRH-750DJ
Boa, wenn man vor allem einen Bass will, wie man ihn sonst nur aus der Technodisse kennt, Voila! Alles andere leidet dabei nicht. Bühne ist nicht wirklich vorhanden. Würd ich nur für Elektronik und Hiphop hernehmen, wenn ich es mir richtig besorgen will.

Diverse Sony XB
Der XB700 geht noch, der Rest ist Kernschrott

Audiotechnica M50
Aua, hat Beyer die Höhen designt? Null Bühne, es wird einem alles direkt ins Gesicht gedrückt. Furchtbar für mich.

Creative Aurvana Live
Für den Preis echtes Gold. Aber ein Wow konnte er mir auch nicht entlocken.

Vielen werden den Thread womöglich genau jetzt wieder zu machen. Kann ich verstehen. Wenn ich Eindrücke lese, die ich anders erlebt habe, interessiert mich ein Review auch nicht mehr wirklich. Geht mir regelmäßig drüben so.

Was gibt es sonst noch vorab zu wissen? Ah ja, ich find Verstärkerdiskussionen genauso müßig, wie Kabeldiskussionen. Bei den Verstärkern gibt es zwar Klangunterschiede, aber genau das finde ich scheel. Entweder das Ding verstärkt oder eben nicht. Wichtig halt, dass der Klang nicht verbogen wird und das kann man messen. Ob der nun die Bühne weiter aufmacht, oder den Bass strafft oder sonstige Mätzchen macht, das können nur Nuancen sein. Wenn man die will, bitte. Ändert aber nicht grundsätzlich etwas am Hörer. Wenn doch, dann hat man den falschen Hörer ausgesucht. So stehe ich dazu. Mag falsch sein, aber das wäre dann eine separate Diskussion wie so vieles im HiFi.

Meine musikalischen Vorlieben liegen auf allem, wo keiner singt. 50% Bombastsymphonien wie z. B. von Mahler oder Bruckner, oder halt Filmmusiken. Die anderen 50% liegen im Bereich der elektronischen Musik, wie Minimal, Techhouse, Lounge und Ambient.

Ich verzichte hier auf Beschreibung der Verpackung, des Zubehörs etc. das kann man auch so im Netz finden.

Motivation
Ich hab die Hörer hier, Es sind völlig unterschiedliche Ligen und Konstruktionen, ich weiß, wer will darf auch nur zu einem Hörer etwas lesen.

Genug gequatscht. Los geht es!

Optik/Verarbeitung

AKG K701
Solide. Damit ist eigentlich alles Gesagt. Gutes Anfassgefühl bei den Plastikteilen. Lederkopfband. Fertig.

Denon AH-D2000
Wirkt am Wertigsten von der ganzen Riege. Edle Materialien auf hohem Niveau verarbeitet. Wenn man die Hörer zum ersten Mal sieht und in die Hand nimmt, denkt man sicher, dass er das doppelte von allen anderen kostet. Ich weiss allerdings nicht, ob ich das Bügeleisenkabel brauche.

Fischer Audio FA-011
Gar nicht mal schlecht. Die Holz(?) Muscheln machen was her. Insgesamt brauchbar. Die Kreuzschlitz-Schrauben an der Aufhängung haben den Scharm eines Eigenbaus. Ein Hauch von Perestroika haftet an dem Hörer.

Fischer Audio FA-006
Der Hörer ist preislich am untersten Ende von den Vier und das sieht man ihm an. Mit dem Charme eines siebziger Jahre Puffs in Durchfallfarben mit Gold, Hut ab, dass ich mich damit tatsächlich auf die Straße getraut habe. Verarbeitet ist er allerdings OK.

Komfort

AKG K701
Bequemste Hörer, neben den Beyer und HD800, die ich kenne. Ich habe auch kein Problem mit den 8 Noppen im Kopfband.

Denon AH-D2000
Jau, bequem. Aber irgendwie haben die Polster so Hubbel, die ständig sagen: „Du hast einen Kopfhörer auf, Du hast einen Kopfhörer auf, Du hast...“ Das er keinen Meter isoliert ist ja bekannt.

Fischer Audio FA-011
Auch wenn sie mein Ohr nicht ganz umschließen wollen und das Velour etwas rauh ist, sie sind bequem. Schmiegen sich an meinen Kopf wie eine Hüstel*haut.

Fischer Audio FA-006
Liegen auch auf meinen Ohren auf. Für geschlossene erstaunlich bequem, wenngleich mit Abstand hinter den Übrigen hier gelisteten.

Kommen wir zum interessanten Teil – Klang

Musik: Ambient/Lounge
Interpret: sPaces Podcast Nr. 16 – 320Kb MP3 – ipod Classic – LOD – Fiio E7 all flat


Fischer Audio FA-011

Bass
Boa, Mangagrummeln vom Feinsten. Am Anfang entsteht mir schon fast zu viel Druck auf den Ohren. Sogar relativ fest . Schon präsent, aber lang nicht so bekloppt wie beim Klipsch Image One.

Mitten
Fällt mir nix auf, alles klingt wie ich es kenne.

Höhen
Erscheinen ganz gut aufgelöst. Nicht spitz. Aber in jedem Fall betont. Geben ein schönes Gleichgewicht zum Tiefbass, so dass der Hörer dennoch recht luftig klingt.

Details
Ich glaube, es ist alles da. Nicht schwer auch Kleinigkeiten zu hören.

Bühne
Geht so. Für einen offenen etwas enttäuschend. Tiefenstaffelung ist ganz OK, zur Seite eher Mittelmaß. Wer kein Bühnennerd ist, wird zufrieden sein.

Overall Experience
Badewanne, aber mit Anspruch. Sowas ähnliches hatte ich mir seinerzeit vom DT990pro versprochen. Aus der Erinnerung mag ich aber nicht konkret vergleichen.

AKG K701

Bass
Ich hab die Bassheavyversion. Das wumpft schon auch bei mir am Anfang, wenn auch lang nicht so wie beim FA-011.

Mitten
Süß und lieblich. Vielleicht einen Schnapps zu wenig Grundton.

Höhen
Ja, es klingt hell, aber ohne jede Schärfe. Im Gegenteil, auf einmal machen Höhen Spaß. Seidig fällt mir da immer ein. Shure hat auch gern mal solche Höhen, macht aber vorsichtshalber in den obersten Oktaven Schluss, damit bloß nix passieren kann. Beim AKG geht es bis zum Ende auf gleichem Level in die Höhe.

Details
Alles ist so schön von einander getrennt, dass man sich einen beliebigen Sound herauspicken kann und seinen Weg durch den Song verfolgen.

Bühne
Da geht die Sonne auf. Die sphärischen Klänge am Anfang kommen aus dem Ende des Universums. Traumhaft.

Overall Experience
Rotwein für 220 EUR die Flasche. That`s it. Nein, aber ernsthaft, man muss es ja nicht mögen, aber der FA-011 und den K701 trennen wirklich Welten. Der eine ist hell, für manche dünn, blutleer und der andere ist ein Spaßbomber.

Denon Ah-D2000
Bass
Ähnlich dem FA-011, aber weniger brummig. Offensichtlich ist der Peak wesentlich weiter unten gesetzt.

Mitten
Schon auch sehr schön süßlich. Die Mitten machen mir hier schon Spaß, haben schön Körper.

Höhen
Wesentlich unter Niveau des AKG. Mit dem FA-011 auf Augenhöhe. Aber noch einen Tick spitzer und damit endgültig aus meiner Welt. Der Fischer ist noch OK, der Denon schmerzt mir.

Details
Ich glaube, es ist alles da. Nicht schwer auch Kleinigkeiten zu hören.

Bühne
Wo ist sie denn nun die 3D Bühne? Ach, hinter mir spielt sich ja alles ab. Tolle Wurst. Die Bühne ist hier genauso verkorkst wie bei dem Earsonics SM3. Furchtbar.

Overall Experience
Badewanne, aber mit Anspruch. Hab ich schon mal geschrieben, trifft auch hier. Alles klingt aber weniger rauh als beim Fischer, eher glattgebügelt, wie das Oberflächenfinish.

Fischer Audio FA-006
Bass
Ganz schön zahm für einen geschlossenen in der Preisrange. Puh, das find ich gut, und darum hat er mich auch interessiert. Der Bass ist rein vom Pegel mit dem AKG vergleichbar, wobei der AKG einen Tick weiter unten ankommt und von der Trockenheit und Facettenreichtum sowieso ganz anders aufgestellt ist. Aber ganz ehrlich, hier sind keine Welten zwischen den beiden. Allenfalls ein paar Länder.

Mitten
Relativ unauffällig. Minimal belegt vielleicht. Ja das trifft es. Irgendwo scheint es eine Absenkung in den oberen Mitten/Präsenzbereich zu geben.

Höhen
Auflösung ist OK. Ein bisschen körnig vielleicht. Aber nichts dramatisches.
Details
Microdetails verschluckt er, aber es reicht auch so völlig aus.

Bühne
Überraschung! So offen kann geschlossen klingen. Sicherlich haben die ein oder andere Welle im Frequenzgang dazu beigetragen, aber egal, der Hörer klingt offener und weiter als sein tatsächlich offener Kollege. Damit belegt der FA-006 Platz 2 bei diesem Song.

Overall Experience
Irgendwie Chillig. Die leichte Decke über den Mitten erinnert mich an den W4 Luftig genug, um als offener durchzugehen. Isolation ist jetzt lange nicht wie beim SRH840, aber ausreichend.

So, jetzt geht mir die Konzentration aus. Morgen geht es weiter mit Klassik, Pop, House und Co...


[Beitrag von sofastreamer am 04. Jan 2012, 00:06 bearbeitet]
HuoYuanjia
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 04. Jan 2012, 00:01
Ich komme gerne morgen wieder!
Trance_Gott
Inventar
#3 erstellt: 04. Jan 2012, 00:50

sofastreamer schrieb:

AKG K701
Mein aktueller Schatz, Luftig, trocken ,souverän in jeder Lebenslage

Freut mich, dass Dir mein ehemaliges Schätzchen meiner Sammlung so gefällt
Firionus
Stammgast
#4 erstellt: 04. Jan 2012, 03:06
Schön, weiter so
Aber zur Verarbeitung vom Denon und dem AKG will ich auch noch was sagen:
Zwar wirkt der Denon sehr wertig, aber wenn es um praktische Stabilität geht, habe ich zumindest das Gefühl, dass der AKG vorne ist. Der Denon sieht zwar wertig aus, aber dieses Drahtbügelsystem klappert und irgendwas sagt mir, der hält nicht so lange bei grober Behandlung. Aber dafür sieht er auch so edel aus, dass man ihn sehr sanft behandelt.
Den AKG dagegen würde ich ohne Vorbehalte mehrere Male auf den Boden semmeln. Der ist für einen rauen Alltag gebaut. Keine anfälligen Scharniere oder kratzanfällige Oberflächen. Einfach nur stabiles Plastik und ein Lederband, mit dem man Messer schleifen könnte (bildlich gesprochen).
sofastreamer
Inventar
#5 erstellt: 04. Jan 2012, 19:24
Seid mir bitte nicht böse, wenn es erst am we weitergeht. Ich Versuch es heute, kann's aber nicht versprechen.
fuzzi79
Stammgast
#6 erstellt: 05. Jan 2012, 00:01
Hallo sofastreamer,

also wenn ich darf, klinke ich mich doch gleich als Laie hier auch ein - bin nämlich gerade eben auch am Probehören.

Habe mir auf Grund der Amazon-Aktion den Denon D2000 für 199 Euronen geholt.
Damit ich aber besser vergleichen kann und er nicht so alleine ist, gesellten sich noch der Beyer DT990Pro und der Shure 840 dazu. Morgen trudelt dann noch der AKG 701 ein.
Tja, damit sind bei mir auch ziemlich viele unterschiedliche Typen versammelt (offen, geschlossen, halboffen, linear, Badewanne,...).

Im Moment liegt für mich der D2000 vor dem DT990, da der DT990 doch manchmal etwas sehr zischt und auch bei so manchem Heimkino-Probehören (angeschlossen an einem Yamaha 650 mit Silent-Cinema-Funktion) an seine Grenzen zu stoßen scheint, da er einfach zu viel Tiefbass entwickelt. Der Denon wirkt da viel entspannter und souveräner.

Vom Tragekomfort allerdings ist für mich der Beyer angenehmer, da leichter und einfach "luftiger" zudem gefällt mir die einseitige Kabelführung etwas besser. Irgendwie habe ich auch beim Denon mehr Angst ihn kaputt zu machen - aber das ist wahrscheinlich eher Einbildung.

Bzgl. Bühne kann ich im Moment keine allzu großen Unterschiede zw. Beyer und Denon feststellen - bin da vermutlich kein ausgeprägt audiophiler Typ.

Ach ja, der Shure 840 ist mir etwas zu unbequem (habe bereits einen Verteter der Schraubstockfraktion zu Hause - den Senni HD25-1) und scheidet fast schon für mich auf Grund des nicht so guten Tragekomforts aus. Teste ihn daher auch nicht mehr allzu groß.

Derzeitig kann ich mich noch nicht zwischen dem Denon und dem Beyer entscheiden.
Irgendwie warte ich schon gespannt auf den AKG 701, der ja so ziemlich das Gegenteil von den Dreien sein soll.

Wenn ihr also nichts dagegen habt, schildere ich hier auch etwas meine Eindrücke ...wenn auch absolut unprofessionell!


[Beitrag von fuzzi79 am 05. Jan 2012, 00:06 bearbeitet]
sofastreamer
Inventar
#7 erstellt: 05. Jan 2012, 00:29
Klar, bin gespannt auf dein Ergebnis. Ich lege dir aber jetzt schon den fa011 ans Herz.
audiophilanthrop
Inventar
#8 erstellt: 05. Jan 2012, 01:24

sofastreamer schrieb:
Höhrerfahrung

Mööp!

Diese Formulierung hingegen...

sofastreamer schrieb:
Mit dem Charme eines siebziger Jahre Puffs in Durchfallfarben mit Gold,

...really made my day.

Muß ich mir merken.

Was ist denn

sofastreamer schrieb:
Mangagrummeln vom Feinsten.

?

"Das läßt tief blicken."(R)

Ich kann mir immer noch keinen rechten Reim darauf machen, woraus du deine Bühneninfos ziehst. Es muß irgendwie eine Kombination aus den oberen Mitten und den Höhen von 6-10 kHz sein. Ansonsten wäre der HD800 nicht durchgefallen.
sofastreamer
Inventar
#9 erstellt: 05. Jan 2012, 01:37
Hd800 ist nicht durchgefallen, ich hab mehr erwartet.
fuzzi79
Stammgast
#10 erstellt: 05. Jan 2012, 11:06
Mhh, würde ja gerne den FischerAudio mal testen, aber er scheint mir doch sehr exotisch zu sein - jedenfalls finde ich keinen Shop, der ihn führt bzw. auf Lager hat (headsound.de).
Ausserdem muss ich jetzt mal die Einkäufe etwas stoppen, denn schon bald liegen hier KHs im Wert von knapp 700 Euronen rum - das darf meine bessere Hälfte ohnehin NIE erfahren, sonst erklärt sie mich (wieder mal) für vollkommen verrückt!
manolo_TT
Inventar
#11 erstellt: 05. Jan 2012, 12:04
die FA musst du importieren, was bei mir problemlos klappte
fuzzi79
Stammgast
#12 erstellt: 06. Jan 2012, 13:27
Ja, Sebastian von headsound.de hat mich netterweise schon angeschrieben, da sie noch einen auf Lager haben und ich auch gerne den Demohörer nach sofastreamer haben könne.
Aber ich verliere sonst noch komplett den Überblick!

Also gestern ist auch der AKG K701 bei mir eingetroffen.
Erster optischer Eindruck - W O W!!
Allein schon die Verpackung mit dem Klettverschluss an der Seite und dem beigepackten kleinen Aufsteller ...nett, sehr nett!
Der Kopfhörer an sich wirkt auch unheimlich hochwertig und "stylisch" und es ist auch der erste den ich kenne, bei dem man einen 3,5 Klinke als Adapter auf die 6,3 Klinke aufsteckt.
Optisches Kurzfazit: Wenn man nun alle 4 (also Denon D2000, Beyer DT 990Pro, Shure 840 und AKG K701) nebeneinander legt, würde vermutlich gleich jeder den AKG ausprobieren wollen.

Aber nun endlich kurz zum Klang:
Ja, es ist natürlich nicht ganz fair, wenn man die vier Protagonisten untereinander vergleicht, da sie alle sehr unterschiedlich sind.
So ist es nun mal logisch, dass mir der Bass schon sehr fehlt, da ich die letzten Tage ja nur mit den anderen, doch eher bassbetonten KHs verbracht habe. Würde jetzt aber auch nicht sagen, dass er überhaupt kein Bassfundament aufbauen kann sondern dass er es etwas "feinsinniger" ausführt.

Was mich aber wirklich beeindruckt hat und da muss ich sofastreamer in allen Belangen zustimmen ist die unheimlich große Weite, aus der die Känge zu kommen scheinen - das ist einfach gigantisch!! Da können die anderen drei nicht mithalten (am ehesten noch der Denon). Habe mir heute meine Klassik-CD angehört und es war phänomenal, so habe ich es noch nie gehört! Die Höhen sind zwar etwas im Vordergrund, aber ohne lästig zu werden (wo man beim Beyer schon manchmal die Ohren zukneift ;)), die Mitten runden das ganze harmonisch ab - und Bass ist bei solchen Stücken auch genügend vorhanden, wenn auch für mich halt etwas zu wenig.

Das "Problem" ist einfach mein Musikgeschmack und der angepeilte Anwendungsbereich - deswegen werde ich wohl vermutlich den AKG schweren Herzens zurückgeben.
Ich höre nämlich sehr gerne Rock, Metal, Elektro, Goa und möchte den Hörer auch fürs Heimkino nutzen. Für so etwas ist er meiner Meinung nach einfach nicht wirklich angedacht, er ist eher der Feingeist für Klassik, Jazz, Blues etc.
Sollte sich aber meine Präferenz mal in diese Musikrichtungen verschieben, so wird er meine erste Wahl!

Ich komme in fast allen Punkten zum gleichen Ergebnis wie sofastreamer - einzig vielleicht, dass der Denon D2000 für mich durchaus Räumlichkeit vermittelt, zwar nicht so offenkundig wie der AKG, durchaus aber nicht von schlechten Eltern (jedenfalls besser als der Beyer und der Shure). "Wo" die Bühne gebildet wird, also hinten, vorne oder seitlich - mhh, dafür bin ich evtl. nicht audiophil genug.
Zudem finde ich, dass der Beyer sich am bequemsten trägt (einfach "fluffig" irgendwie), gefolgt vom AKG (etwas höherer Anpressdruck), dann dem Denon (bekomme warme Ohren durch das Leder) und doch eher weit abgeschlagen der Shure (ohraufliegend, leichtes Schraubzwingenfeeling).

Die absolut endgültige Entscheidung schiebe ich noch etwas vor mir her. Im Moment sieht die Reihenfolge (gemessen an meinem Musikgeschmack) so aus:
- Denon D2000
Aus meiner Sicht der "Allrounder" -> stimmiges Klangbild für meine Musik, genügend Bühne fürs Heimkino, ausreichend bequem um auch die "Herr der Ringe" - Trilogie mal am KH zu schauen ...und sieht schick aus

- Beyer DT990Pro
Durchaus dem D2000 dicht auf den Fersen, aber im Bass etwas zu wummig und die Höhen sind manchmal etwas zu spitz, die Bühne ist auch nicht ganz so gut wie beim Denon, wunderbar bequem

- AKG K701
Ach, wenn er doch nur "a bisserl" mehr Bass hätte wäre er meine erste Wahl -> wahnsinnig tolle Räumlichkeit (Spock würde sagen "unendliche Weiten"), sehr bequem, sieht unheilich toll aus - ein absolues Designhäppchen!

- Shure SRH840
Leider zu wenig getestet, da er mir einfach zu unbequem ist. Zwar nicht so "krass" wie bei meinem Sennheiser HD25-1, für einen längeren Hörabend in meinen Augen aber nicht zu gebrauchen.

Aber wie gesagt, werde noch etwas Testen und mir nun übers Wochenende alle meine Klassiklieder (ok, es sind nicht wirklich viele) mit dem AKG reinziehen - denn das ist wirklich der Hammer!

Nochmals danke an sofastreamer, dass ich seinen Thread für meine laienhaften Ausführungen "missbrauchen" darf.
Aber vielleicht ist es ja für den einen oder anderen doch etwas hilfreich.
In diesem Sinne - bis bald und einen schönen Feiertag!


[Beitrag von fuzzi79 am 06. Jan 2012, 13:32 bearbeitet]
Firionus
Stammgast
#13 erstellt: 06. Jan 2012, 14:56
Schöner Bericht, fuzzi
Ich habe mir gestern Abend ein paar DVD-Filme mit Dolby Headphone (Premiere für mich ) reingezogen. Und ich muss sagen, dass der Denon zwar besser "klingt", einen vom Klang her mehr in die Geschichte hineinzieht, aber dafür unglaublich viele Details verschluckt. Vor allem bei Stimmen ists mir aufgefallen, da klingt der AKG so viel natürlicher, der Sprecher klingt wie ein Sprecher und man hört fast schon das Mikrofon.
Aber hey, Kopf hoch. AKG hat den K 601 aus dem Sortiment genommen. Vielleicht wird der Nachfolger ja eine Art "basslastiger K 701".
sofastreamer
Inventar
#14 erstellt: 09. Jan 2012, 15:15
So Ist das leider mit manisch depressiven. Ich wollte dem Forum in einer manischen Phase etwas gutes tun und habe mir diesen Test vorgenommen und jetzt habe ich wIeder keine kraft mehr. Daher nur ein kurzes Update:

Tron Legacy Soundtrack

In a nutshell : der einzige Hörer, der dem k701 auf den Versen ist, ist der Fischer Audio FA006! Wahnsinn, wie der Details präsentiert, ganz relaxed lässt er jedes Soundgewitter in den Raum fliegen. Ich meine wir sprechen hier über einen geschlossenen Hörer unter 70 EUR!! Er ist dreimal so offen klingend wie der denon. Und dabei in der Abstimmung sowas von eine runde Sache. Nix nervt, nix sticht hervor, minimal warm, aber eher mit seidenschal als mit Wintermantel bekleidet. Also wenn mich meine Erinnerung nIcht trügt, dann gibt es durchaus Parallelen zum westone w4.
Wer einen neutralen geschlossenen braucht, der für alles geht...
Ich werd noch versuchen Klassik kurzfristig durchzuhören und dann muss ich die Hörer abgeben.
infinity650
Stammgast
#15 erstellt: 10. Jan 2012, 00:32
Hallo,

schau mal in den AKG 701 tweaks, mods... Thread. Da ist ne gaaaaanz einfache und nahezu kostenlose Möglichkeit besprochen, dem 701 zu mehr Bass zu verhelfen, ohne seine andern Qualitäten zu schmälern. Hab es gemacht und bin begeistert. Ich sag nur: Fensterputztuch.... Klingt erstmal absurd, funktioniert aber prächtig!

Grüße,

Niklas
sofastreamer
Inventar
#16 erstellt: 10. Jan 2012, 00:55
Ich mag ihn wie er ist
infinity650
Stammgast
#17 erstellt: 10. Jan 2012, 02:09
Oh, das war "fuzzi" dem etwas Bass fehlte, dann geht mein Tipp eben an ihn.
fuzzi79
Stammgast
#18 erstellt: 11. Jan 2012, 12:15
Hi infinity,
danke für den Tipp, aber ich möchte ehrlich gesagt nicht an den Hörern herumbasteln. Denn falls doch etwas schief geht, kann sie nicht mehr zurückgeben. Ausserdem sprechen einige in dem Thread, dass sich der Bass nur um Nuancen verändert, und ich bräuchte vermutlich doch etwas mehr als das.

Habe mich jetzt aber vermutlich ohnehin bereits für den Denon D2000 entschieden, da dieser für meine Ansprüche und Musikgeschmack am ehesten geeignet ist. Wenn ich sagen könnte "ach, scheiß auf das Geld", dann würde ich den AKG zusätzlich noch behalten, aber dem ist leider nicht so.


[Beitrag von fuzzi79 am 11. Jan 2012, 12:18 bearbeitet]
Bernd.Klein
Inventar
#19 erstellt: 16. Feb 2012, 16:27
Hallo und guten Tag,

das Thema reizt mich zum "Mitmischen"... ;-)
Ich hatte gerade eine Entscheidungsphase und bin beim Denon AH-D 2000 "gelandet".
So habe ich noch nie Musik über einen Kopfhörer gehört.

"Test"-Umgebung:
mobil: Cowon J3
und FiiO E6

stationär:
Sony STR 780 QS,
Sony BDP-S570,
HECO Mythos 500 (die alten im Original)

Eigene Kopfhörer im Vergleich:
Klipsch Image S4
Ultimate Ears Triple Fi 10,
Koss Porta Pro

"Enge" Mitstreiter bei der Kaufentscheidung waren:
AKG K701
Bose QC 15

Musik:
Loreena McKennitt: Mummer´s Dance, Santiago, Gates of Istanbul, Caravanserei, Kecharitomene
Friedemann: Passion & Pride, The sun at midnight, Aquamarin (Studio)
Dire Straits: Ride across the River, Brothers in Arms, Private Investigations
Jazz at the Pawnshop: Limehouse Blues
Chuck Mangione: Children Of Sanchez
Marianne Mellnäs: Julsang
BAP: Kristallnaach (Zounds-remastered)
Santana: Maria, Maria
Alles von CD oder FLAC
Klangeinstellung: immer neutral, auch am Cowon J3 und FiiO E6

Der AKG K701 hat wirklich einen tollen Sitz, eine fantastische Haptik und herausragende Mitten und Höhen, sehr hohe Auflösung, sehr gute "Außer-Kopf-Lokalisation" mit der Bühne sehr weit vorne.
Aber: er ist mir an allen meinen Quellen viel zu leise und vor allem fehlt es mir an Dynamik und Druck

Der BOSE QC 15 ist ein sehr schönes Gesamtpaket aus Zubehör, geringem Platzverbrauch, gutem bis sehr gutem Tragekomfort, Benutzung als HeadSet für angebissenes Fallobst und sehr gutem Klang sowie einer gigantisch funktionierenden Geräuschunterdrückung!.
Der sehr gute Klang wird hier gerne rigoros bestritten, nach meiner Meinung kann man das nur bestreiten, wenn man ihn ausgiebig gehört hat... und dann gib es m. E. nach nichts mehr zu bestreiten. Der QC 15 klingt im Bassbereich und insgesamt sehr dynamisch, aber etwas weniger druckvoll als der Denon. Das Gewitter am Anfang von "Brothers in Arms" bringt er sogar überzeugender als der Denon, beim AKG ist das Gewitter keines... ;-). Deutlich schlechter ist der Bassbereich im Vergleich zum Denon bei "Ride across the River": dieser schwierige Bass kommt etwas unsauber, nicht deutlich abgegrenzt, wie er aufgenommen wurde.
Mitten und Höhen sind etwas schlechter als beim Denon und wesentlich schlechter (aber keine "Welten"!) als beim AKG.
Die "Außer-Kopf-Lokalisation" ist gut, die Bühne etwas kleiner als beim Denon und deutlich kleiner.
Faszinierend aber der Beseneinsatz am Anfang von "Limehouse Blues" und das Gewitter von "Brothers in Arms".
Die Geräuschunterdrückung funktioniert "beängstigend" gut, wäre das für mich wichtig gewesen, wäre der QC 15 meiner geworden. (er war dazu auch noch Blitzangebot bei AMAZON)

Der Denon AH-D2000 hat mich in allen Belangen überzeugt. Er hat den Bass und den Druck sowie die Dynamik, die mir (leider) beim AKG fehlte. Die "Außer-Kopf-Lokalisation" ist gut bis sehr gut, die Bühne etwas kleiner und näher als beim AKG.
Extrem faszinierend aber der Beseneinsatz am Anfang von "Limehouse Blues", der Bass und die Stimme in "Ride across the River". Für mich kommt dann noch das Sahnehäubchen: Bass, Stimme und Auflösung bei "Gates of Istanbul" und "Caravanserei", das Schlagzeugsolo in "Passion & Pride" sowie der Anfang von "Children of Sanchez" sowie darin der Einsatz des Blasinstrumentes (Trompete).
Als der Denon dann auch noch Wolfgang Niedecken "Kristallnaach" vollkommen ohne "näseln" rüber brachte, war die Kaufentscheidung klar. Seitdem bin glücklicher Besitzer (und Eigentümer... ;-) des Denon AH-D 2000.

Die Nachteile:
- "störrisches" Kabel,
- die etwas schlechtere Haptik im Vergleich zum AKG,
- die (wohl nicht unberechtigte) Angst, dass die Muscheln abbrechen/sich lösen könnten
- dass er aus China und nicht aus Europa kommt

Am Sony STR 780 QS spielt der Denon noch gewaltiger und druckvoller auf als an der Cowon J3/FiiO E6 Kombination. Die Dynamik wirkt ebenfalls insgesamt noch beeindruckender, die Auflösung und Ortbarkeit von einzelnen Instrumenten/Klängen steigt am Sony noch etwas an.
Es gab/gibt an beiden Geräten gibt keinerlei Verzerrungen oder sonstige klangliche "Unannehmlichkeiten", wie Scheppern oder Klappern.

Im Vergleich zum Klipsch S4 und Koss Porta Pro ist eine ähnliche "Veranlagung" vergleichbar zum Klamng des Denon für mich festzustellen. Der UE Triple Fi 10 spielt eher wie der AKG, aber er hat Bass und Druck (wenn er richtig eingesetzt ist...!!!).
Wenn ich meine Kopfhörer nach Klang und Spaßfaktor einordne, ergibt sich heute folgende Reihenfolge:
1. Denon AH-D 2000
2. Klipsch S4 und UE Tripe Fi 10 (wäre allein auf Platz 2, wenn er einfacher "richtig" einzusetzen wäre)
3. Koss Porta Pro, der bleibt allerdings mobil die erste Wahl, weil ich dann noch Umgebungsgeräusche wahrnehme.

Wenn ich mir noch einen teuren Kopfhörer gleichzeitig leisten könnte und wollte, hätte ich den Bose QC 15 behalten!

Für die Benutzung auf Reisen im Auto, Zug, Schiff oder Flugzeug gibt es nach meiner Meinung keine bessere Wahl. Dann passt auch das Preis -/Leistungsverhältnis des QC 15.

Fazit:
Mit dem Denon AH-D 2000 ist mir ein bezahlbarer Traum erfüllt worden. Klang, Spaßfaktor und Tragekomfort sind einfach überragend.

Klang 10 von 10
Bass 9 von 10
Mitten 10 von 10
Höhen 9 von 10
Stimmen 10 von 10
Instrumental 10 von 10
Außer-Kopf-Ortung/Bühne 9 von 10
Sitz 9 von 10 (ein Punkt Abzug wg. Kunstleder und Schwitzfaktor)
Haptik 8 von 10
Preis-/Leistungsverhältnis (ca. 220 Euro) 12 von 10

VG
Bernd


[Beitrag von Bernd.Klein am 16. Feb 2012, 17:55 bearbeitet]
Class_B
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 18. Feb 2012, 13:54
Der hier dürfte mit dem "Fischer 006" baugleich sein für 14,95

Gruß
Thomas


[Beitrag von Class_B am 18. Feb 2012, 14:02 bearbeitet]
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