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Koss Porta Pro.... soll das ein Witz sein?

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Sockelfreund
Inventar
#1 erstellt: 07. Sep 2005, 11:46
Tach Leude, hab folgendes Problem:

Ich habe heut mein Koss Porta Pro geliefert bekommen und bin vom Klang schockiert.
Ich hab die Dinger bestellt, weil ich Im Internet nur gutes darüber gelesen habe. Sowohl Nutzererfahrungen als auch Tests von diversen Zeitschriften usw. und allesammt sind gut ausgefallen. Als die Köpfhöhrer dann bei mir waren, packte ich sie aus und schloss voller Vorfreude an, spielte das erste Lied ab und glaubte meinen Ohren nicht. Mitten gut, Höhen super aber wo ist dieser Bass von dem alle sprechen. In jedem Test und Erfahrungsbericht, dass ich las stand was von überwältigender Basswiedergabe und extrem guten Tiefgang und einige sprachen sogar davon, dass der Bass sogar zu stark wäre. OMG, was verstehen all diese Leute eigentlich unter Bass? Der Freqenzgangangabe bescheinigt, dass die Kopfhörer bis runter auf 15Hz kommen sollen, aber nachdem was ich gehört hab schätze ich eine untere Grenzfrequenz von gerade mal 60-50Hz.... das is doch wohl ne Sauerei oder nicht. Ich hab für die Dinger insgesamt 46€ bezaht, da darf man doch ein Bisschen Tiefbass erwarten oder? Meine altes 13€ headset, dass wie ein Sexspielzeug für Frauen ständig vibrierte hatte soger nen besseren Bass.
So wie alle davon sprachen glaubte man sogar, dass einen der Bass förmlich zerdrückt, aber davon hab ich nichts bemerkt. Einmal kam mir die Frage in den kopf, wie überhaupt sinvolle Basswiedergabe ohne zusätzliche Stromversorgung möglich sein soll, aber diesesn Gedanken hab ich anscheinend mit Folgen schnell wieder verdrängt.

Daher meine Frage: Kann es sein, dass ich was falsch gemacht hab? Beim Anschließen eines kofhörers kann man wohl kaum viel falsch machen oder? Hab ich vielleicht ein diffektes Model bekommen?

Bitte Hilfe, sonst müsste ich wohl die Kopfhöerer zurückschicken.

Ich danke euch schon mal


mfg
Sockelfreund
xxlMusikfreak
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 07. Sep 2005, 11:57
Tja leider sagst du nicht woran der Porta überhaupt angeschlossen war, noch was du eigentlich abgespielt hast.
Dies wäre natürlich wichtig, um deine Situation bewerten zu können.
Sockelfreund
Inventar
#3 erstellt: 07. Sep 2005, 12:02
ja ok stimmt. Also ich habs an meiner Souka, mittels Adapter am AV-receiver und schließlich auch an meinem MP3-player angeschlossen. Ich hab sehr basslastige HipHop-Musik verwendet z.B. 50ct-In da club xtibit-get your walk on usw. also bei meinen Teufel-lautsprechern wird man taub von, genau so wie beim meinem alten headset von aber bei diesen Kopfhörer


[Beitrag von Sockelfreund am 07. Sep 2005, 12:08 bearbeitet]
Nickchen66
Inventar
#4 erstellt: 07. Sep 2005, 12:09
An sich steht diese Baureihe ja in dem Ruf, an jeder Quelle ordentlich zu donnern (sogar an einem iPod). Daher nehme ich ich an, daß Du entweder ein Montagsmodell erwischt hast oder aber , als letzte Möglichkeit, schon total kaputte Ohren hast. Letzteres ist aber eher unwahrscheinlich, da sich das m.E. eher an reduzierter Höhenwahrnehmung festmacht.
Schlappohr
Inventar
#5 erstellt: 07. Sep 2005, 12:20

Nickchen66 schrieb:
schon total kaputte Ohren hast

Naja, zumindest spielt bei Kopfhörern die Trageposition und die Form des Ohres eine Rolle. Vielleicht sitzen sie bei dir total ungünstig / passen nicht zu deinen Ohren...

Ansonsten sag ich nur, 15Hz? Gaaanz sicher.
Sockelfreund
Inventar
#6 erstellt: 07. Sep 2005, 12:30

Ansonsten sag ich nur, 15Hz? Gaaanz sicher.

kommen die wirklich so tief runter oder war das sarkastisch gemeint Naja also unter 20Hz dürfte man sowieso nicht viel hören.

Die Portas klingen sehr schön, sehr lebendige firsche hochtnwiedergabe auch die Mitten sind ganz gut, aber kaum Bass leider. Ich wollte die vorher in einem Laden probehören aber hab leider keine gefunden. Entweder die sind kaputt oder ich bin einfach den wuchtigen Bass meines subs gewöhnt.
Schlappohr
Inventar
#7 erstellt: 07. Sep 2005, 12:33
definitiv sarkastisch;)
xxlMusikfreak
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 07. Sep 2005, 12:35
Ich hab grad mal 50 Cent - In da Club angeschmissen und direkt ausm Rechner in den Porta: Da ist der Bass tatsächlich sogut wie nicht vorhanden.
Andererseits: Ben Harper Opression oder Burn One Down donnert am KHV oder selbst direkt am CDP über die Koss sowas von mächtig - direkt am PC hingegen ist der Bass quasi nicht vorhanden (ich hab ganz grottigen onBooard Sound).
Also ich würd sagen es liegt an der Quelle. Leg mal was in den CDP und hör dann entweder über den Receiver oder direkt am CDP.
LaVeguero
Inventar
#9 erstellt: 07. Sep 2005, 12:36
Der Bass der Porta Pro ist vollkommen ausreichend. Und aus meiner Sicht tatsächlich etwas überbetont, zumindest unter high-fidelen Gesichtspunkten. Einen BumBum-Woofer ersetzt er natürlich nicht.
PostMortem
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 07. Sep 2005, 12:45
Hallo SF,

bleib' mal ganz cool - elektron. Bauteile, dazu gehören auch KHs, benötigen eine gewisse Einspielzeit; gerade wenn sie absolut neu sind.

Schließe den KH an den Verstärker und lasse ihn bei recht geringer Lautstärke mal den ganzen Tag vor sich hin arbeiten. CDP (repeat), oder einfach mal über das Radio.

Heute Abend hörst Du dann mal in aller Ruhe eine Deiner Lieblings-CDs und dann kannst Du Dich nochmals melden...

Viel Spaß beim "Kopfhören"! :-))

LG, Post
Nickchen66
Inventar
#11 erstellt: 07. Sep 2005, 12:47

xxlMusikfreak schrieb:
Also ich würd sagen es liegt an der Quelle.
Eigenartig. Mein (fast) baugleicher KSC75 donnert wie Sau an meinem Tchibo MP3-Player, und eine "miesere" Quelle kann ich mir ehrlich gesagt kaum vorstellen.

Denke aber generell, daß die Stärke dieser Baureihe eher im Kick- als im Sub-Bass liegt.


[Beitrag von Nickchen66 am 07. Sep 2005, 12:53 bearbeitet]
Nickchen66
Inventar
#12 erstellt: 07. Sep 2005, 12:50

PostMortem schrieb:
Bauteile, dazu gehören auch KHs, benötigen eine gewisse Einspielzeit
Hier melde ich in diesem Fall Skepsis an. Grados oder Sennheiser mögen sich einbrennen, aber bei dieser Koss-Baureihe habe ich nichts dergleichen bemerkt (und auch noch nie davon gelesen).
xxlMusikfreak
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 07. Sep 2005, 12:55

Nickchen66 schrieb:
Mein (fast) baugleichen KSC75 donnert wie Sau an meinem Tchibo MP3-Player, und eine "miesere" Quelle kann ich mir ehrlich gesagt kaum vorstellen.

Am Mp3-Player geht der Porta bei mir aber auch ab (ok ist nicht von Tchibo). Aber wenns am PC nix mit Bass ist, könnte es doch an manchen Playern auch so sein...

P.S.: Übrigens hab ich den EQ des Players auf Flat...


[Beitrag von xxlMusikfreak am 07. Sep 2005, 12:57 bearbeitet]
Sockelfreund
Inventar
#14 erstellt: 07. Sep 2005, 12:59

Der Bass der Porta Pro ist vollkommen ausreichend.

Tja und ich finde den Bass mickrich. Also ich denke mal, dass es höchstwahrscheinlich daran liegt, dass die Menschen ein ganz unterschiedliches Bassempfinden haben. Was die einen als überwältigend empfinden erscheint in anderen Ohren dünn und leise, wie is in meinem Fall ist. An mir kann sehen wie schnell man auf kundenrezessionen und Tests reinfallen(sich schnell überzeugen lassen) kann.


Leg mal was in den CDP und hör dann entweder über den Receiver oder direkt am CDP.

Ich habe leider nur einen kleinen portablen mp3-CDP aber an den AV-Receiver lies ichs ja bereits laufen und es kam nichts.


Denke aber generell, daß die Stärke dieser Baureihe eher im Kick- als im Sub-Bass liegt.

Das Glaub ich mittlerweile auch. Bei den Portas is der kickbass so lala und Tiefbass ist nicht vorhanden

elektron. Bauteile, dazu gehören auch KHs, benötigen eine gewisse Einspielzeit; gerade wenn sie absolut neu sind.
lasse ihn bei recht geringer Lautstärke mal den ganzen Tag vor sich hin arbeiten


das audio allgemein elektrogeäte nen ganze Tag zum einspielen brauchen ist neu für mich aber danke für den Tipp.

Also im großen und ganzen glaube ich, dass kein weg über das Zurückschicken führt leider. Ich werde mir dann wohl wieder ein billigheadset holen müssen, dass zwar mit HiFi nichts gemein hat aber wenigstens einen den Kopf massiert und leider preisbedingt nach 2 monaten den Geist aufgibt.


[Beitrag von Sockelfreund am 07. Sep 2005, 13:01 bearbeitet]
Nickchen66
Inventar
#15 erstellt: 07. Sep 2005, 13:00

xxlMusikfreak schrieb:
Übrigens hab ich den EQ des Players auf Flat...
Ich auch, und das als Basskopf !
PostMortem
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 07. Sep 2005, 13:03
@Nickchen... :-)

mußt Du auch nicht (lesen), sondern erfahren. Jedes Objekt ist letztlich einzigartig. Auch wenn es in Serie gefertigt ist. Sicherlich 'reagieren' High-End KHs hier viel extremer, jedoch laß es SF doch einfach probieren.

Wenn er nach 1-2 Tagen keine Unterschiede ausmachen kann, dann kann er das Gerät doch immer noch reklamieren und umtauschen. Ich nix 'Besserwisser' nur ein wohl gemeinter Tipp... *lächel* :-)

LG, Post
Sockelfreund
Inventar
#17 erstellt: 07. Sep 2005, 13:16
Also bis her kann ich sagen, dass die Porta Pro ihr Geld (46€) nicht wert sind. Klingen minimal besser als mein altes kaputtes 14€ Headset aber haben kein Bass. Also ich wart noch bis moin. Wenn der Klang sich nicht bessert schick ich die zurück. Vonwegen obere Mittelklasse

Danke euch nochmal für eure Hilfe


[Beitrag von Sockelfreund am 07. Sep 2005, 13:23 bearbeitet]
PostMortem
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 07. Sep 2005, 13:34
Ja SF,

Tipp - laß ihn ruhig über Nacht durchlaufen - geringere Lautstärke. Das macht dem Gerät nichts. Dann vergleich nochmals.

Wenn sich dann nichts signifikant geändert hat, dann reklamierst Du eben!

Viel Glück... *ToiToiToi* :-))

LG, Post
Nickchen66
Inventar
#19 erstellt: 07. Sep 2005, 13:45
Fazit: Entweder sind die Teile nicht in Ordnung, oder ich habe wirklich meinen Basskopf-Meister gefunden.
Sockelfreund
Inventar
#20 erstellt: 07. Sep 2005, 13:52

Tipp - laß ihn ruhig über Nacht durchlaufen - geringere Lautstärke. Das macht dem Gerät nichts. Dann vergleich nochmals.

Danke für den Tipp werd ich machen


Basskopf-Meister
Sockelfreund
Inventar
#21 erstellt: 07. Sep 2005, 14:20

Zeitschrift Ökotest: Musikgenuss mit Köpfchen"
"...Sehr günstig für die gebotene Qualität ist der Porta Pro des amerikanischen Herstellers Koss. Er lässt sich zusammenklappen und empfiehlt sich so für den mobilen Einsatz. Sein Klang kann sich mit den teureren Studiomodellen aber durchaus messen.


Ahh wenn ich sowas lese


[Beitrag von Sockelfreund am 07. Sep 2005, 14:22 bearbeitet]
Nickchen66
Inventar
#22 erstellt: 07. Sep 2005, 14:33
Sorry Babe, aber die Aussagen sind richtig.

Kleiner Tipp: Wenn's Dich mal in die große weite Welt verschlägt, setze mal probehalber irgendwelche dahergelaufenen AKGs oder Sennheiser bis 150€ auf, dagegen ist ein Portapro das reinste Bassmonster. Und das ist nun wirklich zum Heulen...

Ja, ich weiß, daß es auch AKGS und Senns mit etwas Bass gibt, aber das sind markenintern Underdogs.

Wenn Dir Bass SO wichtig ist, mußt Du wohl etwas tiefer in die Tasche greifen und Dir die Beyer DT770 "subwoofer" + KHV anschaffen. Anders "arbt es nätt" bei Dir anscheinend.
Sockelfreund
Inventar
#23 erstellt: 07. Sep 2005, 14:55
Als BlackMusic-freak brauche ich kernigen furtztrockenen abgrundtiefen Bass, von dem die Portas weit entfernt sind. Mein altes billigheadset hatte einen Verstärker in Form eines USB-Kabels, das war der Grund der deutlich stärkeren Bässe.
Ich hätte es mir denken können, dass Kopfhörer ohne zusätlzliche Stromzufuhr nicht in der Lage sind energiefressende starke Bässe zu erzeugen, aber wenn man die Berichte und die Technischen Daten anschaut könnnte man es tatsächlich glauben. Schade eigentlich aber man muss wohl damit leben.
Man könnte meinen, wenn angeprießen wird, dass bis runter auf 15Hz kommen die wenigstens bis 20Hz spielen aber tiefbass gibts bei den portas nicht jedenfalls bei denen die ich hab.


[Beitrag von Sockelfreund am 07. Sep 2005, 15:12 bearbeitet]
Nickchen66
Inventar
#24 erstellt: 07. Sep 2005, 15:14
Wenn man mich als "Basskopf" bezeichnet, ist die treffende Analogie für Dich wohl "Bassarsch".

Schön zu wissen, daß ich nicht "der Schlimmste" bin.
Sockelfreund
Inventar
#25 erstellt: 07. Sep 2005, 15:32
Schwer zu sagen, wie ich das jetzt interpretieren soll. Als Beleidigung, Kompliment oder irgendwas dazwischen? Ich bin nun mal Jemand, der findet, dass zu einem HiFi-Kopfhöerer Bass genau so dazu gehören sollte und wenn man nach den Aussagen der Besitzer geht, is er bei den Portas auch massig vorhanden, was bei mir aber nicht der Fall ist, darum dieser thread.
Nickchen66
Inventar
#26 erstellt: 07. Sep 2005, 15:59

Sockelfreund schrieb:
Schwer zu sagen, wie ich das jetzt interpretieren soll. Als Beleidigung, Kompliment oder irgendwas dazwischen?
Neckend-anerkennend !
xxlMusikfreak
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 07. Sep 2005, 16:24
Versuch dochmal die Portas an einem anderen Player zu hängen - irgendeinen Mp3-Player oder Discman aus der Bekanntschaft. Ich kann mir nicht vorstellen, daß die Portas irgendjemandem generell zu wenig Bass haben - beim besten Willen nicht.
Sockelfreund
Inventar
#28 erstellt: 07. Sep 2005, 16:29
So ich habe jetzt die Protas mit einem Frequenzgenrator getestet und sie kamen bis etwa 31Hz aber ganz leise..... komisch, warum sie dann bei Musik so dünn klingen. Hab beim AV-Receiver die laudness Funktion aktiviert, wodurch der Klang zwar voller aber nicht unbedingt bassstärker wurde.

Nickchen schrieb:

Neckend-anerkennend !

ok danke
0le9
Stammgast
#29 erstellt: 07. Sep 2005, 17:16
wow, so was gibt es

porta pro mit schwachen bass

ich denke, da hilft nur eins - öfter musik mit "normalen" khs zu hören.

setze nen akg 271 für paar std. drauf und sofort danach portapro, dann hörst du bass wieder
xxlMusikfreak
Hat sich gelöscht
#30 erstellt: 07. Sep 2005, 17:21
Hab ich mir auch gedacht - muss dir jetzt aber widersprechen. Ich hab heute Ben Harper Opression und Burn One Down (meiner Meinung nach Titel mit viel Bass) auch mal mit dem AKG K271 gehört - und was soll ich sagen: Der Bass war voll da. Der AKG "bläht" ihn nur nicht auf - wie viele andere.
War übrigens auch für mich eine große Überraschung, daß soviel da war.
Sockelfreund
Inventar
#31 erstellt: 07. Sep 2005, 17:46
Höchstwahrscheinlich hängt es mit meinem Hörempfinden zusammen. Bin einfach zu sehr die Tiefbassattacken meines Subs gewöhnt. Man was wär das für ne Kombination.... die sehr gute Mittel/Hochtonwiedergabe des Porta Pro und dazu noch nen dicken sub für die Tiefbässe, naja wär sich sehr teuer. Also für mich rechtfertiten die Portas ihren Kaufpreis nicht. Hat halt viel Kultchraktar, daher vielleicht auch der etwas angehobene Preis.

Vielen Dank für eure Tipps und Hilfen. Ich sürzte mich dann ins Abend und Nachtleben Nürnbergs
Revoxaner
Hat sich gelöscht
#32 erstellt: 07. Sep 2005, 18:34
Hallo,

lade Dir mal von
http://www.hifiaktiv.at/startseite/startseite.htm
und dann unter "Diverses" links ganz unten die Testfrequenzen ab 30 Hz bis ca. 100 Hz runter und probiere wie der Koss darauf reagiert. Aber Vorsicht und vorher die Lautstärke runterdrehen und langsam wieder aufdrehen.

Gruß Revoxaner
Nickchen66
Inventar
#33 erstellt: 07. Sep 2005, 22:18
Nettes Tool, diese Testsamples.

Habe sie alle mal getestet. Mein DT770 macht das mit links, aber ich nicht. 16 kHz habe ich -so gerade eben- noch gehört, danach war Sense. Mann, bin ich 'ne taube Nuß.
vismars
Stammgast
#34 erstellt: 08. Sep 2005, 00:35
http://static.flickr.com/23/41263484_17cbd7c0ad_o.jpg

Wer viel misst, misst viel Mist ... ich muss mich entschuldigen für den zwischenzeitlich wieder gelöschten Beitrag, bei dem viel Mist gemessen wurde.

Hier die richtige Messung. Es handelt sich um einen Sinus Sweep von 1-100Hz über 50 Sekunden linear. Frequenzskala auf der rechten Seite zwischen 0 und ~100Hz.

Die zwei Kopfhörer wurden sehr nah gemessen, unter 1cm. Ich nehme an, dass beim Stax, da es ein In-Ohr Hörer ist, diese Messung trotzdem nicht 100% korrekt ist, er sollte wohl nicht im "freien Luftraum" gemessen werden. Evtl. werde ich die Messung mal mit Mikro im Ohr reproduzieren, momentan keine Zeit gehabt. Mikro und Kopfhörer wurden durch 'dritte Hand' gehalten, die Elektro-Bastlern als Löt-halte Hilfe bekannt sein dürfte.
Eingepegelt wurde mit Rosa Rauschen. (Fragts mich net warum die 50 Herz unterschiedlich erscheinen, hab nix dran gemacht, es wurde Wiedergabelautstärke eingepegelt, mikro blieb gleich)
Als Mikrofon diente eine Handelsübliche Elektret Kapsel die üblicherweise in Mess-Mikros eingesetzt wird.
Der 50 Herz querbalken ist natürlich Einstreuung, hatte grade keine Lust den externen AD Wandler Anzuschließen, daher Mikro-Preamp am LineIn der Soundkarte (M-Audio Audiophile2496).

Was man sieht: beo 25 Herz ist der Koss gut da, natürlich nicht auf Normalpegel. Ab 35-50 Herz ist der Pegel aber meines Erachtens OK.

Beim Koss im Gegensatz zum Elektrostaten deutliche Verzerrung -> Obertöne!

mfg Tom
vismars
Stammgast
#35 erstellt: 08. Sep 2005, 01:32
Kleiner Nachtrag:

http://static.flickr.com/30/41275620_727b08bfd3_o.jpg

Hier ein Schnipsel aus 50 Cent - In Da Club. Zeitskala stimmt mit Albumversion überein.

Was wir sehen: Kaum Bass unter 30 Hz, sehr brummiger Bass - BrummBrumm...BrummBrumm.

Warum klingt das so Bassig auf einer Anlage mit Subwoofer? Wir sehen die Vertikal stark ausgedehnten Brocken die sich über einen ganzen Frequenzbereich ziehen. (40 bis über 100Hz bzw. 30~85 Hz).
Genau deswegen brummt es auch. Es ist kein einzelner Ton mit definierter Tonhöhe, sondern ein Kontinuum mehrerer Frequenzen. Das hat etwas von einem Rauschen, bei dem ja auch alle Frequenzen enthalten sind. Ein tiefes Rauschen ist ja auch wieder so ne Art Brummen.

Das schöne dabei ist nun, dass egal wo der Subwoofer seine Resonanz hat, diese mit Energie gefüttert wird, da im entsprechenden Frequenzbereich eben auch Energie im Spektrum ist. Auch ein alles anderes als linearer Woofer, der irgendwo zwischen 40 und 85 Herz irgendwas hinbekommt wird hier Powern können.

Bei dieser Art von Musik macht das auch über den künstlerischen Aspekt hinaus Sinn, da es die durchschnitts-Anlage eben nicht gibt. Jeder hat was anderes, und die Musik muss überall Bass haben. Um das zu erreichen macht man halt einen sehr Brummigen Bass und keinen Orgelpfeifen-16 Herz Tiefbass mit Hüllkurve. Man denke mal an die Unterscheidung bei Chassis zwischen Kickbass und Tiefbass, da sieht man ja schon dass keine lineare Wiedergabe das Ziel ist, sondern man tuned sich halt je nach Platz etc. seinen Woofer so hin dass es einem gut klingt.

mfg Tom
0le9
Stammgast
#36 erstellt: 08. Sep 2005, 01:41
hab testfreguenzen auch gehört

20khz kann ich hören, bei mir ist mit 22-23khz schluss.
so ne frequenz haben die da net
2wheel
Stammgast
#37 erstellt: 08. Sep 2005, 03:32
Vielleicht liegt's an den Ohren?!
Ist jetzt kein Witz. Vor kurzem lief mir nämlich ein Bekannter über den Weg, drückte mir die Dinger in die Hand mit dem Kommentar "Riesensound".Mein Höreindruck war der Gleiche wie bei Sockelfreund: "Aber wo ist der Bass?".
Als ich die Dinger wieder absetzte, meinte der gute Mann auch noch:"Wahnsinnsbass" - mir entfuhr nur "Wie?Bass?"
Er klickte dann ein anderes Stück an, George Clinton oder so und ich fand dann raus: Wenn ich die Stöpsel in einem bestimmten Winkel mit den Fingern ins Ohr drückte, dann war er da,der Bass - und hoppla- in der Tat, nicht gerade zu verachten, recht mächtig, prächtig, druckvoll , gute show, alle Achtung! Sobald ich die Finger wieder weg nahm: Pustekuchen - dünner als meine Sennheiserstöpsel. Es funktionierte wirklich nur mit Fingerhilfe, ohne sie waren sie einfach nicht in diese Position zu bringen. Und klangen halt wirklich nur nach: Ja-und-wo-ist-der-Bass-mein-Gott?


[Beitrag von 2wheel am 08. Sep 2005, 03:34 bearbeitet]
baeckus
Hat sich gelöscht
#38 erstellt: 08. Sep 2005, 07:08
Hallo!
Ich gehöre auch zu den Leuten, die allen , die einen günstigen "Allroundkopfhörer" mit kräftigem Bass suchen, den Porta Pro empfehlen.
Ich benutze ihn sehr gerne an mässigen Quellen, da er dort durch Spielfreude und trockenen und kräftigen Bass richtig Spass macht.
Doch könnt Ihr Euch noch an den Computerbild Test erinnern.
http://www.hifi-forum.de/viewthread-110-860.html
Da war auch ein bassfreier Koss getestet worden.
Vielleicht ja eine Montagsserie.
Ciao Baeckus
Apalone
Inventar
#39 erstellt: 08. Sep 2005, 07:26
[quote="Sockelfreund"][quote]
Ahh wenn ich sowas lese [img]http://www.smiliemania.de/smilie132/00000556.gif[/img][/quote]

Sorry, der Koss hat auf jeden Fall ausreichend, oft auch überbetonten Bass! Wenn das in deiner Kette nicht funktioniert, kannst du das nicht dem Hörer anlasten!
Der Porta Pro hat ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis und ist zB deutlich besser als ein Sennheiser HD 270.
Letztendlich ist es aus Gründen der Nachvollziehbarkeit von qualitativen Aussagen am besten, bei Tests v KH den rest möglichst gut zu wählen. Wenn bei dein Räppelchen das nicht funktioniert, nun ja.
Deine Aussage, ein "13 € Headset klänge deutlich besser", beweist, dass bei der Quelle was nicht stimmt.
Leih dir mal einen Sennheiser HD 650: der wird wahrscheinlich auch grottig klingen...


Marko
Röhrender_Hirsch
Inventar
#40 erstellt: 08. Sep 2005, 07:52
Moin!

Vermutlich passt es einfach ergonomisch nicht zusammen.

Wer ständig auf seinem Subwoofer Rodeo reitet, erwartet vielleicht zuviel von einem kleinen Kopfhörer


Gruß,
Hirsch
Nickchen66
Inventar
#41 erstellt: 08. Sep 2005, 10:22
@Vismars: Das war recht interessant, mir persönlich aber stellenweise "zu hoch" (gehörte seinerzeit zu denen, die Mathe & Physik so schnell wie möglich abgewählt hatten)

--------------------------
Noch mal zu den Testtönen:

Habe den gleichen Test hier auf der Arbeit nochmal auf einem System mit grottigen Onboard-Sound wiederholt, und da hier aus den ganz hohen Frequenzen anscheinend "irgendwas" gemacht wird, konnte ich auch auf einmal bis (angeblich) 19000 hören. Und keiner dieser Töne war in irgend einer Weise schmerzhaft hoch, so wie bei meinem "ordentlichen" Home-PC.

**Stolz** So schön "mit Händen zu greifen" ist mir noch nie die Qualität meiner Angeber-Soundkarte verdeutlicht worden !!


[Beitrag von Nickchen66 am 08. Sep 2005, 10:25 bearbeitet]
Sockelfreund
Inventar
#42 erstellt: 08. Sep 2005, 12:56

Deine Aussage, ein "13 € Headset klänge deutlich besser", beweist, dass bei der Quelle was nicht stimmt.


Das alte billigheadset hatte lediglich druckvollen Bass und machte daher etwas mehr Spaß aber der Rest Höhen/Mitten ist im Vergleich zu den Portas Müll gewesen.


Wer ständig auf seinem Subwoofer Rodeo reitet, erwartet vielleicht zuviel von einem kleinen Kopfhörer


Daran wirds mit Sicherheit auch liegen


Revoxanerschrieb:

lade Dir mal von
http://www.hifiaktiv.at/startseite/startseite.htm
und dann unter "Diverses" links ganz unten die Testfrequenzen ab 30 Hz bis ca. 100 Hz runter und probiere wie der Koss darauf reagiert.


Danke hab ich gemacht. Die Portas deckten tatsächlich die Ganzen Freqeuenzen ab, allerdings vermiss ich bei den Frequenzen unter 50Hz den nötigen Druck. Man hat zwar alle gehört aber 30Hz klangen noch so dünn in meinen Ohren, es war einfach ein laues Lüftchen, dass man sogar übern längegeren Zeitraum ohne Probleme hören konnten. Ich hab den selben test mit meinem Sub gemacht und es war unerträglich.

Ihr verstet daher hoffentlich was ich meine. Die Protas spielen zwar tief aber diese tiefen Frequenzen sind so leise, dass man die nur richtig hört wenn man einen Frequenztest macht.
Es fehlt mir daher bei Musik der nötige Punch, Druck. Als ich die Portas zu ersten Mal aufsetzte, gab es bei mir kein Aha-Effekt, der meistens ja durch einen starken Bass ensteht. Erst im Nachinein konzentriert man sich auf den Rest und da sind die Portas gut.

PS: hab von Prodigy-Firestarter reingehauen und das ist bisher das einzige Lied, dass *Basstechnisch* gut rüberkam


[Beitrag von Sockelfreund am 08. Sep 2005, 13:16 bearbeitet]
Joe_Brösel
Hat sich gelöscht
#43 erstellt: 08. Sep 2005, 13:20
Hi,
Koss Porta Pro, das soll daraufhinweisen, daß es ein portabler Kopfhörer ist. Für seine Größe hat er anständig Bass, verglichen mit anderen, mit denen ich ihn mal in einem Vergleichstest verglichen habe. Ich benutze ihn selbst am iPod und bin damit zufrieden.

Wenn ich allerdings besseren Klang, auch mit mehr Bass will, dann bleibt mir nur ein geschlossener Kopfhörer, ich habe da ein Modell von Sony. Das klingt um Klassen besser, aber das ist auch nicht mehr portabel. Da kann man nicht mal mehr auf dem Sofa sitzen und sich zurücklehnen, weil man absolut gerade schauen muß, sonst eckt man an.

Frequenzen größer als 19 kHz aus einer CD, die aus MP3-Dateien erzeugt wurden, da bezweifle ich, daß man viel hören kann, mehr als 20 kHz wird kaum eine CD haben, außer evtl. eine Test-CD. Ich würde hier aber auf keinen Fall den Umweg über MP3 gehen, sondern direkt eine WAV-Datei brennen, und mir die analoge Ausgabe auf jeden Fall am Oszilloskop ansehen.

Soundkarten mit so hohen Frequenzen, da hätte ich auch so meine Bedenken.
Sockelfreund
Inventar
#44 erstellt: 08. Sep 2005, 13:29

Koss Porta Pro, das soll daraufhinweisen, daß es ein portabler Kopfhörer ist. Für seine Größe hat er anständig Bass, verglichen mit anderen, mit denen ich ihn mal in einem Vergleichstest verglichen habe. Ich benutze ihn selbst am iPod und bin damit zufrieden.ich habe da ein Modell von Sony. Das klingt um Klassen besser, aber das ist auch nicht mehr portabel.


Aus dem Grund werde ich die Protas auch behalten. Die sind klein, leicht und sehen ganz anständig aus(geschmackssache)Ich bin einfach zu sehr nach den Berichten und Tests gegangen, in denen oft die Rede von gewaltigen, tiefgehenden Bass gesprochen wurde, tja und diese Erwartungen haben sie nicht erfüllt aber ansonsten ist der Klang ganz gut für portable Kofhörer.
Nickchen66
Inventar
#45 erstellt: 08. Sep 2005, 14:12
(**aufseufz**) Du behälst Deinen Portapro, und George Bush kann nicht wiedergewählt werden---so wird doch am Ende alles noch gut...
Sockelfreund
Inventar
#46 erstellt: 08. Sep 2005, 15:43
Jo ich werde mir neue größere Kopfhöerer am besten ein headset mit viel Basskraft für drinnen besorgen und was Bush angeht, deine Worte in Gottes Gehörgang
Schlappohr
Inventar
#47 erstellt: 09. Sep 2005, 00:06
@vismars:
womit hast du die niedlichen Diagramme gemacht???

@2wheel:
danke, sag ich doch^^
wenn ich mir meine sennis mittig auf die ohren setze, klingen die auch ganz grausam. (allerdings nicht wegen bass)
bei in-ears hab ich das mit dem "anpressdruck" auch schon bemerkt.
vismars
Stammgast
#48 erstellt: 09. Sep 2005, 00:26
@schlappohr: adobe audition
2wheel
Stammgast
#49 erstellt: 09. Sep 2005, 00:30
Bei mir laufen die Sennis an einem Sony WM DD 22 - klingt nicht aufregend, aber o.k. Ich denk' auch, das mit dem Anpressdruck macht einiges aus - scheint aber tatsächlich nicht bei allen Ohren gleich stark ausgeprägt zu sein.
Übrigens gilt ja das menschliche Ohr als nicht völlig erforschtes Körperteil, interessantes Thema also.
Limbonic
Ist häufiger hier
#50 erstellt: 09. Sep 2005, 13:13
War gerade unterwegs und als ich mir KHs angeschaut hab lief gerade "Drop it like it's hot" vom Dogg im Laden. Da flashte mir gleich die Erinnerung an diesen Thread durch den Kopf, ich setzte den ausliegenden Porta Pro auf und musste feststellen, dass der tatsächlich so viel Bass bringt wie eine über eine Snaredrum kriechende Schnecke.
Schlappohr
Inventar
#51 erstellt: 09. Sep 2005, 13:57
sind eigentlich über Snaredrums kriechende Schnecken THX-zertifiziert?

Ich dachte, ich wäre der einzige, der sowas nutzt.
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