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Suche Plattenspieler (Komplettsystem) Phonoanfänger

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B&WFAN123
Stammgast
#1 erstellt: 12. Okt 2009, 16:54
Hallo zusammen, ich suche einen kompletten Plattenspieler für max. 600€ , gerne auch gebraucht.
Auf was muß ich achten? Wonach ist es sinnvoll zu schauen?
Bitte Verweise auf die SuFu unterlassen, die habe ich benutzt bin aber nicht dahin gekommen wo ich hin wollte.

Vielen Dank an alle..
Grüße Peter
dobro
Inventar
#2 erstellt: 12. Okt 2009, 19:06
Hallo Peter,

für eine paar Dinge musst du dich zunächst entscheiden:

1. Neu oder alt
2. Vollautomatik, Halbautomatik, Manuell

Ich würde darauf achten, das Gerät auch abholen zu können oder möglichst in einer OVP zu bekommen.

Bei Gebrauchtgeräten würde ich grundsätzlich darauf achten, dass sie möglichst im Originalzustand sind. Es gibt aber auch echte Fachleute, die es verstehen, einen Plattenspieler zu verbessern. Allerdings kannst du das von "außen" eher nicht erkennen, es sei denn, du kennst denjenigen.

Wichtig sind dann noch deine Voraussetzungen:

Hast du einen Verstärker mit Phono-Eingang, ggf. für welche Art Systeme MC/MM; ansonsten ist ggf. noch ein Phono-Pre einzuplanen.

Hast du das alles klar, kannst du auf die Suche gehen. Es gibt viele gute Plattenspieler der verschiedensten Hersteller und Bedarfe.

Meine Favoriten sind: Thorens, Dual, rega, Technics. Wie gesagt, es gibt aber noch viele andere ...

Gruß
Peter
Hörbert
Moderator
#3 erstellt: 12. Okt 2009, 19:28
Hallo!

Was heißt bei dir "komplett"? Laufwerk plus Tonarm oder Laufwerk plus Tonarm plus Abtastsystem? Oder gar alles zusammen plus externem Entzerrer?

Laufwerk plus Tonarm neuwertig (also das was eigentlich gemeinhin Plattenspieler heißt) für 600 Euro ist machbar, hier käme in erster Linie mal ein Technics SL-1200 MKII in Frage.

Schon mit einem vernünftigen Abtaster (neu) wird es da auch gebraucht etwas knapp aber es dürfte schon noch realisierbar sein. Hier käme z.B. ein alter Technics SL-1300 MK nix oder auch ein Dual CS-721 in Frage. Eventuell auch noch ein Thorens 320 MKII.

Zusammen mit einem Entzerrer geht es schon stark in richtung der Einsteigergeräte mit Einsteigersystem, hier müßte es schon zu einem günstigen Gebrauchtkauf kommen um noch eine einigermaßen hohe Qualität zu realisieren. Schau doch mal in der Biete-Sektion, da gibt es ab und an günstige Angebote.

MFG Günther
Wuhduh
Inventar
#4 erstellt: 12. Okt 2009, 20:11
Tja, ohne konkretere Angaben zum Wunschmodell kann es auch keine kostenlose Hilfe geben, n'est pas ?!

MfG,
Erik
B&WFAN123
Stammgast
#5 erstellt: 13. Okt 2009, 06:01

Hörbert schrieb:
Hallo!

Was heißt bei dir "komplett"? Laufwerk plus Tonarm oder Laufwerk plus Tonarm plus Abtastsystem? Oder gar alles zusammen plus externem Entzerrer?

Laufwerk plus Tonarm neuwertig (also das was eigentlich gemeinhin Plattenspieler heißt) für 600 Euro ist machbar, hier käme in erster Linie mal ein Technics SL-1200 MKII in Frage.

Schon mit einem vernünftigen Abtaster (neu) wird es da auch gebraucht etwas knapp aber es dürfte schon noch realisierbar sein. Hier käme z.B. ein alter Technics SL-1300 MK nix oder auch ein Dual CS-721 in Frage. Eventuell auch noch ein Thorens 320 MKII.

Zusammen mit einem Entzerrer geht es schon stark in richtung der Einsteigergeräte mit Einsteigersystem, hier müßte es schon zu einem günstigen Gebrauchtkauf kommen um noch eine einigermaßen hohe Qualität zu realisieren. Schau doch mal in der Biete-Sektion, da gibt es ab und an günstige Angebote.

MFG Günther


Mein Emmi hat eine Phonoplatine für MM/MC. Das wäre abgesichert, alles drum herum benötige ich. Ich suche eher gebraucht, da der Preis sonst zu knapp bemessen ist.
Wofür benötige ich den Entzerrer?
Bei der Marke bin ich vollkommen offen, die Qualität sollte passen und die Haptik .
Mit komplett meine ich, das ich beginnen kann Musik zu hören.
Was später verbesserbar ist, kann erst einmal günstig sein, also muß das Laufwerk vor allem gut sein.
Wenn ich Thorens mal ins Rennen schicke, sehe ich als Laie nicht durch, wie die Modellbezeichnungen sin (126,126,350 usw.) Bei Dual dendiere ich richtung 7.. Serie.
Ich weiß, es ist nicht einfach, aber die Investition will ich gut überlegen, soll ja längerfristig sein.
Grüße
plattenmax
Stammgast
#6 erstellt: 13. Okt 2009, 10:50
Hallo Peter,

Wenns wirklich sorglos sein soll, hinstellen und hören würde ich Dir den Denon DP 57 L empfehlen. Müßte für das Geld zu bekommen sein. Ein Super Gerät mit Direct Drive.

Wenn Du aber etwas haben willst wo Du die Performance irgendwann ändern willst um einen besseren Klang zu bekommen und dazu noch handwerklich begabt bist solltest Du dir einen Thorens TD 320 antun. Der sollte mit System unter 600 zu bekommen sein.

Grüße, Tim.
Hörbert
Moderator
#7 erstellt: 13. Okt 2009, 16:26
Hallo!

@B&WFAN123

Ein Entzerrer ist genau das was du mit Phonoplatine umschreibst, nämlich die Kurzform für RIAA-Entzerrer-Vorverstärker.


Hier mal eine einfache allgemeine Betrachtung ohne Rücksicht auf dein Etat:

Nun ja, das Laufwerk kannst du eigentlich ausser Acht lassen wenn es mit der nötigen Störfestigkeit gegenüber Trittschall u.ä. den Teller mit einem Mindestmaß an Rumpel und Gleichlaufschwankungen bewegen kann, der Rest ist Geschmackssache. Wichtig wäre allenfalls noch daß ein einfacher Tonarmwechsel möglich ist.

Damit kämen wir zu diesem, hier zahlt sich ein wenig Sorgfalt bei der Vorabwahl durchaus stärker aus, gibt es viele verwellte ältere Schallplatten führt m.E. eigentlich kein Weg an einem der Modelle mit dynamisch geregelter Auflagekraftverstellung vorbei. Hier ist das zur Zeit günstigste Modell der Rega RB-300, trotz gewisser Eigenheiten (keine Tonarmhöhenverstellung beim Grundmodell, Antiskating lässt sich nicht ganz auf null bringen) ein sehr guter Tonarm für die aufgerufenen ca. 400 Euro Neupreis. Sollten nur wenige moderat verwellte Platten vorhanden sein tut es auch eines der Modelle mit statisch geregelter Auflagekraftverstellung. Bei beiden Typen sollte man -so man nicht von Anfang an beabsichtigt ohnehin unterschiedliche Tonarme zu nutzen-, sich auf eines der mittelschweren Modelle (12-15 Gramm eff.bewegte Masse) festlegen.

Beim System sollte man eigentlich nicht sparen, hier wird der Sound gemacht und selbst relativ einfach gestrickte Laufwerke und Tonarme könen schon relativ gute Systeme vertragen. 250-350 Euro sollte schon in diesen Teil der Analog-Kette fließen um ein hochwertiges Ergebniss zu erreichen.

Bezogen auf deine Preisvorstellung heißt das entweder dir ein Gebrauchtgerät zuzulegen und dabei eventuell eine Baustelle zu erwerben bei der ohne Eigenleistung gar nichts geht oder aber ein Neugerät bis höchstens 400 Euro damit noch genügend Geld für ein System übrig bleibt. An ein Separates Laufwerk mit Wechseltonarm ist hier eher weniger zu denken. Also fällt jede Optimierung durch Tonarmtausch erstmal weg.

Ein Thorens 3xx hat gegenüber den älteren Modellen der 14x/16x den Vorteil der einfacher einzustellenden Blattfederung und des elektronisch geregelten Motors zuden ist ab den Geräten der zweiten Serie zumindestens beim Topmodell der Reihe -dem TD-320- ein recht guter Tonarm -der TP-90- verbaut. Einen der Boliden aus einer der 12x Serien wirst du leider bei der derzeitigen Preisentwicklung im guten Zustand mit passablem Tonarm plus System bei deinem Etat wohl kaum bekommen.

Bei den Dual-Geräten hast du die Wahl zwischen den Direktgetriebenen Modellen CS-701, CS-704 un CS-721 oder aber eines der späten Geräte der 12xx Serien womit ich insbesondere die Geräte CS-1241-1249 meine.

Bliebe noch als Neu-/Gebrauchtgerät der Technics SL-1200/1210 MKII, hier hast du eine gute Ausgangsbasis mit solidem Laufwerk und einem für den Anfang recht ordentlichen Tonarm der sich vor anderen Modellen mit statisch geregelter Aufnahmekrafteinstellung der 300-400 Euro-Klasse nicht zu verstecken braucht und der später recht leicht zu wechsel ist. Mit einem gutem System versehen eigentlich schon im Auslieferungszustand ein Plattenspieler für´s Leben.

MFG Günther
B&WFAN123
Stammgast
#8 erstellt: 13. Okt 2009, 17:07
Vielen Dank an alle erst einmal, ich werde mich mal nach einem Thorens 320 umschauen, was meint ihr mit 12.. serie? Den 125?
Ist bei dem Thorens 320 auf was zu achten, MK oder so ???
Hörbert
Moderator
#9 erstellt: 13. Okt 2009, 17:36
Hallo!

Mit den 12xeren Thorensen sind die Modelle TD-124, I/II TD-125 MKI/II undTD-126 MKI/II/III gemeint. Diese Geräte sind in gutem Zustand und mit Tonarm recht teuer.

Gemeinhin gilt der TD-320 MKII als das beste Modell, allerdings gibt es ihn in zwei Varianten, hier ist m.E. die frühe Variante mit dem TP-16 IV vorzuziehen, zwar ist der TP-90 ein recht guter Tonarm aber eher als schwer einzuornen, hier ist die Systemwahl ein wenig eingeschränkt.

MFG Günther
B&WFAN123
Stammgast
#10 erstellt: 13. Okt 2009, 19:24
Was haltet ihr von den 325, ist er dem 320 ebenbürtig oder ist der 320 vorzuziehen?
Hörbert
Moderator
#11 erstellt: 14. Okt 2009, 07:09
Hallo!

Der TD-325 ist eigentlich der materialmäßig etwas abgespeckte Nachfolger des TD-320 MKIII, hier wurde sehr viel mehr Kunststoff verbaut als beim ursprünglichen TD-320.

Zwar ist der TD-325 immer noch ein recht guter Plattenspieler und macht optisch sogar mehr Eindruck als sein Vorgänger aber man kann die Spuren des kaufmännischen Rotstiftes schon deutlich erkennen wenn man Augen dafür hat.

MFG Günther
B&WFAN123
Stammgast
#12 erstellt: 14. Okt 2009, 16:35
Hi, ich habe 2 Angebote

TD 325 mit Ortofon OM10 für 360€ im top Zustand
oder
TD 125 mit TP 25 und Shure M 97 Era IV für knapp 400€

Sind die Preis io?

Grüße
Hörbert
Moderator
#13 erstellt: 14. Okt 2009, 17:56
Hallo!

Der TD-125 mit TP-25 dürfte ein wahrhaft ehrwürdiger Greis aus den späten 60gern-frühen 70gern ein. Das verbaute Shure passt m.E. nicht gut zum Tonarm.

Die aufgerufenen 400 Euro sind eigentlich eindeutig ein Liebhaberpreis. Allerdings für ein gut erhaltenes Sammlerstück nicht zuviel.

Der Preis für den TD-325 bewegt sich ebenfalls noch im Rahmen der z.Z. für einen guterhaltenen Thorens zu zahlen ist.

Als versierter Sammler würde ich ganz klar den Ur-TD-125 vorziehen, mit Joels Tuning-Kit und einem anderem System würde er für den Anfang auf jeden Fall genügen. Das Potential des Plattenspieler ist ungleich größer als das des TD-325. Allerdings müsste man schon damit rechnen noch einiges an Geld und Arbeit in den TD-125 zu investieren. Wenn immer möglich sollte man den TD-125 vor dem endgültigen Erwerb einige Stunden oder besser Tage testen können, einige Exemplare haben Gleichlaufprobleme deren Behebung weder einfach noch billig ist.

MFG Günther
B&WFAN123
Stammgast
#14 erstellt: 15. Okt 2009, 06:34
Danke für die Info.
zum TD 125 klingt nicht ganz so gut, ist dann wohl eher nicht das richtige, da testen nicht möglich ist.

Man oh man ist das schwierig!
Hörbert
Moderator
#15 erstellt: 15. Okt 2009, 08:12
Hallo!

Doch. doch, der TD-125 ist schon ein feines Stück, allerdings eher etwas für den erfahrenen Analog-User oder Sammler. Ganz ohne Arbeits-Eigenleistung und Ersatzteile (und sei es nur etwas Öl und ein neuer Riemen) wird es bei dem Gerät wohl nicht abgehen.

Falls du nur unbeschwert und möglichst gut Musik mit dem Gerät hören willst ist der TD-125 eher nichts, -aber dann solltest du dir ohnehin eher kein älteres Gebrauchtgerät zulegen-, hier wäre eigentlich eher ein Neugerät mit Händlerservice angesagt.

MFG Günther
B&WFAN123
Stammgast
#16 erstellt: 15. Okt 2009, 09:48
Da gebe ich dir vollkommen recht, aber dort wird es extrem teuer und das will ich zum Anfang auch nicht!
plattenmax
Stammgast
#17 erstellt: 15. Okt 2009, 10:53
Hallo Peter,

Den TD 325 würd ich nicht nehmen. Zum einen ist er nur ein abgespeckter 320er und zum anderen wirst Du mit dem verbautem System auf Dauer nicht glücklich.

Mein Tip. Laß Dir Zeit und schau öfter mal in den
Biete -Bereich des Analog Forums. analog forum
Die Preise dort sind nicht so abgehoben wie bei Ebay.
Einfach anmelden um alles einzusehen.

Wenn Thorens dann td 320 mkIII. TD 2001 sollte auch zu bekommen sein.
Hörbert
Moderator
#18 erstellt: 15. Okt 2009, 17:55
Hallo!

@B&WFAN123

So teuer auch nicht wenn man es richtig anfängt und die Sache ganz rationell nach technischen Gesichtspunkten angeht.

Als Grundstock kommt zuerst mal ein Technics SL-1200 MKII in Frage den es bei günstigen Einkauf schon für ca. 400 Euro gibt.

Da hinein kommt erstmal eines der High-Output MC´s der 160-180 Euro-Klasse, z.B. ein Denon DL-160.

Als erste Ausbaustufe wechselt man den Originaltonarm gegen einen RB-300, (ca. 400 Euro) -die nötige Tonarmgrundplatte gibt es auf dem Netz, sie kostet bei günstigen Einkauf ca. 40-50 Euro-.

Nun sollte man die Geschichte noch mit einem guten System abrunden, hier wird es nun nochmals so teuer wie Tonarm und Laufwerk zusammen, ein Benz-Micro Glider oder ein Lyra-Dorian, alternativ ein Ortofon Rondo-bronze sind hier angesagt.

Nun sind es Stufenweise ca. 1600-1700 Euro geworden, dafür hast du eine Qualitätsstufe damit erreicht die du auch mit vielfach teuerem Equipment nicht mehr so ohne weiteres Toppen kannst. Angefangen wohlgemerkt mit einem Etat das ungefähr dem deinigen entspricht, wann die Ausbaustufen erfolgen hängt vom Willen und vom Geldbeutel ab. Schon mit dem Anfangsplattenspieler und System kann man gut leben.

Aber natürlich gibt es noch den haptisch-/optischen Aspekt bei der ganzen Angelegenheit, ein SL-1200 ist nicht jedermanns Sache. Wichtig ist auch bei Plattenspielern der "Wohlfühlfaktor" das Auge und das ästhetische Empfinden hören bekanntlich mit.

Schlußendlich mußt du entscheiden was du eigentlich willst, ganz klar lässt sich ein Bedürfnis nach einem ganz bestimmten Aspekt einer Sache nicht immer in Worte fassen, wenn du gefühlsmäßig mehr zu einem Thorens oder ähnlichem tendierst ist der rationale technische Teil des Themas eher eine Nebensache dann kömmt so etwas wie der SL-1200 trotz aller technischen Vorteile die diese Lösung zu bieten hätte nicht in Frage.

MFG Günther
Prince_Yammie
Stammgast
#19 erstellt: 15. Okt 2009, 19:07
Ohne den guten Technics, Thorens oder Dual etwas absprechen zu wollen, würde ich dir zu etwas ganz anderem raten - Neukauf eines Pro-Ject RPM 1.3 Model Genie in schwarz, weiss oder rot.
Ein neues unkompliziertes Gerät mit Riemen, den man umspannen muss wenn man von 33 auf 45 RPM umschaltet. Der Motor ist vom Gehäuse isoliert und unter dem Tonarm liegt die Kapsel mit vergoldeten Kontakten für das Kabel und die Erdung. Potentielle Brummschleifen werden dadurch minimiert.
Beim Platenspieler lisgt bereits ein recht gutes Kabel bei, ein System ist auch verbaut an dem Pro-Ject 8.6 Tonarm. Da würde ich dann aber schon ein besseres reinsetzen. Z.B. das Sumiko Blue Point Special EVO III oder das Ortofon m2 Bronze. Die Auswahl ist groß.
Dieser Dreher ist für den Anfänger genau richtig, man kann alles einstellen und kriegt ein gutes Gefühl für analoge Wiedergabe. Als upgrades bieten sich hier im wesentlichen 2 Dinge an. Die Pro-Ject Ground-It Unterlage, denn es kommt drauf an wodaruf der Dreher steht, wie der Klang letztendlich rüberkommt. Für den Anfang tut es ein Regal. Weiterhin bietet sich ein Keramik oder Acryl Teller an, dazu diverse Matten.
Solltest du an dem Hobby Gefallen finden, kannst du es ja mal mit nem Vintage Dreher oder nem anderen modernen Gerät versuchen...


[Beitrag von Prince_Yammie am 15. Okt 2009, 19:09 bearbeitet]
B&WFAN123
Stammgast
#20 erstellt: 16. Okt 2009, 06:21
Hallo Zusammen,
Grundlage meines Neustartes in der Analogwelt sollte ein hochwertiger Dreher sein. Wenn ich mit zu schlechtem Material einsteige, verliere ich vielleicht zu schnell die Lust. Daher scheiden Dreher an denen ich gleich zu Beginn basteln muss aus. Wenn ich vom Plattenvirus gepackt werde, werde ich auch mit solchen Drehern wieder experimentieren, technisch bin ich nicht so unbedarft. Aber zu Beginn soll es einfach funktionieren. Deshalb tendiere ich noch immer zu einem aufgearbeiteten Thorens 320 oder halt zu einem Neugerät.
Eine Frage zum 1210, da gibt es ja nun mittlerweile den MK5. Gibt es zu den 1210 merkliche Unterschiede zu den einzelnen MK Varianten, wenn ja welche ist zu favorisieren? Oder ist ein Neugerät am besten?
Grüße
Peter
Prince_Yammie
Stammgast
#21 erstellt: 16. Okt 2009, 15:03
Beim 1210 kommt es darauf an, wozu du ihn nutzen willst. Erfahrene DJ's schwören auf den MK II, wegen der Pitch Funktionen ohne Null Punkt Sperre, die M3D Serie hat da ne Sperre und ne LED, damit man weiss wann man den Soll Bereich erreicht hat, viele die ganz fein nachregeln wollen um den 0 Punkt können das wegen der Sperre nicht mehr so fein, wie beim Ur Modell, das einfach perfekt ist für den DJ Betrieb.
Der MK5 hat schon mehr Qualität zu bieten, in erster Linie eine bessere Tonarm Verkabelung. Ob das nun den Aufpreis rechtfertigt weiss ich nicht.
Klanglich wirst du mit dem von mir empfohlenen Gerät mehr reissen können. Auch mehr lernen. So ein Technics ist halt was für die Ewigkeit. Da nen anderen Tonarm draufzupacken halte ich für ne Sünde ! Damit zerstört man das Design und die schicke industrielle Klasse des Geräts.
Es ist und bleibt ein Profi Gerät, so gern auch das Gegenteil behauptet wird-von wegen für den HiFi Markt entwickelt. Ja klar...


[Beitrag von Prince_Yammie am 16. Okt 2009, 15:14 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#22 erstellt: 16. Okt 2009, 15:59
Hallo!

@B&WFAN123

Das Laufwerk des Technics SL-1200/1210 MKII und des MKV ist im wesentlichen gleich, Rumpelwerte und Gleichlaufeigenschaften beider Serien unterscheiden sich nicht.

Neben einigen kleinigkeiten wie die nicht vorhandenen Haubenschaniere bei der MKV-Serie liegt der Hauptunterschied in der Tat beim Tonarm. Hier ist es vor allem die Höhenverstellung die bei der MKV-Serie gegenüber der MKII-Serie um ca einen Millimeter eingeschränkt wurde. Tonarmgeometrie und Abtastverhalten sind gleich geblieben und die Tonarme unterscheiden sich in ihren Meßbaren Parametern nur im Rahmen der Fertigungstoleranzen.

Es ist keinesfalls so daß du den SL-1200/MKII-MKV unbedingt Modifizieren mußt, der Plattenspieler ist schon mit einem an sich recht guten Tonarm ausgestattet der z.B. einem Rega RB-250 in nichts nachsteht. Man kann das Gerät auch mit einem möglichst guten Tonabnehmer ausstatten und gut ist es.

Allerdings ist andererseits der Tonarm, -trotz seiner recht guten Eigenschaften-, das schwächste "Glied in der Kette" hier kann man einiges Verbessern indem man einen wirklich hochwertigen Tonarm einsetzt.

@Prince_Yammie

Daß der SL-1200 MKII kein HiFi-Plattenspieler wäre ist natürlich eine Unsinige Behauptung, er war von Anfang an für den HiFi-Markt konzipiert und galt als Gerät mit semi-professionellem Anspruch. Das er Schlußendlich den seinerzeit durch den Wegfall der echten Profi-Geräte (z.B. die Geräte von EMT oder den Technics SP-10 ) vakanten Posten des Profiplattenspielers einnehmen konnte verdankt er seiner vernüftigen Konstruktion. Alleine schon die Vorstellung eines der damaligen Riemen-High-End Geräte die einer solchen Anforderung genüge tun sollten ist ein Schenkelklopfer wert.

Den von dir erwähnten Pro-Ject RPM-1.3 kenne ich auch, das ist zwar ein nettes Einsteigergerät das viel Spaß machen kann. Aber dieser Plattenspieler ist doch in seinen Möglichkeiten arg begrenzt. Der Verbaute Tonarm hält bei einer näheren Betrachtung weder einem Vergleich mit den Carbontonarmen der EVO-Reihen aus gleichem Hause noch mit dem auf dem Technics SL-1200 MKII/V verbauten Tonarm stand.

Der recht einfache Antrieb, die fehlende Entkopplung, der einfache MDF-Plattenteller und die mangelnde Erweiterbarkeit des Gerätes sprechen in meinen Augen nicht so ganz für das Gerät. Es wird wohl nicht umsonst von der Fa. Pro-Ject als Einsteigergerät vermarktet.

MFG Günther
B&WFAN123
Stammgast
#23 erstellt: 16. Okt 2009, 17:44
Manchmal finde ich es nicht gut , so viele Hinweise zu bekommen (bitte nicht falsch verstehen, ich finde es toll das ihr mich unterstützt und ich somit einen guten Neuanfang im Analogbereich machen kann).

Wen es ein neuer wird, wird es sicher der 1210.
Ich habe auch schon einige interessante Angebote unter anderen einen Thorens 320 mit Goldring MM 2500 und RDC-Headshell, der reizt schon.
Auch ein Pioneer PL50L der super aussieht, aber den finde ich etwas teuer (600).
Ist nicht einfach, aber es lichtet sich!
Ein Zwischendank an meine Unterstützer!
Hörbert
Moderator
#24 erstellt: 17. Okt 2009, 19:40
Hallo!

@B&WFAN123

Im Endeffekt solltest du dich nach deinen Neigungen entscheiden. Mehr oder weniger läßt sich aus jedem Plattenspieler ein gutes Ergebniss herausholen wenn man einige Grundregeln beachtet.

So wie ich das sehe tendierst du eindeutig zu einem TD-320, hier kannst du wenig falsch machen und hast einen ausreichendes Potential für künftige Verbesserungen -falls die überhaupt notwendig sind-.

MFG Günther
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