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Antiskate Einstellung

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Bidi1951
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 26. Apr 2010, 14:15
Guten Tag liebe HiFi Freunde
ich habe folgendes Problem.
Ich habe einen alten Audio Linear 4001TD Plattenspieler mit einem SME 3009 Improved Tonarm / Tonabnehmer ist Ortofon 2M Bronze. Eingestelltes Auflagegewicht mit einer elektronischen Waage auf 1,597 gr eingestellt. Gemäss Handbuch müsste ich für 1,5 Gr Auflagegewicht den Faden mit dem Gegengewicht in die hinterste Kerbe einhängen. Wenn ich das mache, dann zieht es meinen Tonarm beim auf die Platte senken vom Tellerand weg ins Leere. Lege ich ihn auf einen rillenlosen Track auf der Testplatte, dann drückt es hingegen den Tonarm gegen die Tellermittelachse. Der Plattenspieler wurde mit einer Libellenwasserwage genau niveliert. Ich verwende eine Testplatte um die Antiskatevorrichtung einzustellen. Ich kann den Faden in jegliche verfügbare Rille einhängen, der Testton verzerrt immer. Ich habe übrigens auch festgestellt, dass das optimale Auflagegewicht für den Tonabnehmer bei 1,6 gr liegt und nicht bei 1,5 wie von Ortofon empfohlen.
Was kann ich da machen ?
juergen1
Inventar
#2 erstellt: 26. Apr 2010, 21:52

Bidi1951 schrieb:
Gemäss Handbuch müsste ich für 1,5 Gr Auflagegewicht den Faden mit dem Gegengewicht in die hinterste Kerbe einhängen. Wenn ich das mache, dann zieht es meinen Tonarm beim auf die Platte senken vom Tellerand weg ins Leere.

Hallo Bidi,
das hat nichts zu bedeuten. Kann auch bei ganz korrekter AS-Einstellung passieren; und zwar, wenn die Bank des Lifts zu glatt ist. Der Arm hat nun mal einen Zug nach außen, um die Skatingkraft, die ihn auf der Platte nach innen zieht, zu kompensieren
Den rillenlosen Track zur AS-Einstellung kann man wohl aus verschiedenen Gründen vergessen.
Ausschlaggebend ist, daß der Testton auf beiden Kanälen gleichstark verzerrt. Dann stimmt das AS.
Gruß
Jürgen
Bepone
Inventar
#3 erstellt: 27. Apr 2010, 06:57
Hallo,

Jürgen's Tip mit der Liftbank ist sehr gut. Zunächst sollte die mal gründlich gereinigt / entfettet werden (z.B. mit Spiritus oder Isopropanol).

Was mich stutzig macht:

Ich kann den Faden in jegliche verfügbare Rille einhängen, der Testton verzerrt immer.

WAS für ein Testton? Verzerrt es auf beiden Kanälen oder nur einseitig?


Gruß
Benjamin
Bidi1951
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 27. Apr 2010, 09:33
Benjamin
ich benütze die HIFI News Testplatte. Da hat es 3 Tracks darauf um die Anti Skating Force einzustellen. Es handelt sich um einen Pfeifton, welcher bei korrekter Einstellung nicht verzerren soll. Der erste Track wird von meinem Plattenspieler sauber abgetasted, was gemäss den Anleitungen zur Testplatte nur bedeutet, dass die AntiSkating Force nicht komplett flasch eingestellt ist. Beim 2. Träck verzerrt es bereits auf beiden Kanälen.
Laut Anleitung sollte auch dieser Track sauber und ohne Verzerrung abgetastet werden. Das macht der Plattenspieler
aber nicht mehr. Ich kann den Faden in jede verfügbare Rille einhängen. die Verzerrungen sind immer gleich stark und auf beiden Kanälen etwa gleich stark.
Bidi1951
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 27. Apr 2010, 09:39

juergen1 schrieb:

Bidi1951 schrieb:
Gemäss Handbuch müsste ich für 1,5 Gr Auflagegewicht den Faden mit dem Gegengewicht in die hinterste Kerbe einhängen. Wenn ich das mache, dann zieht es meinen Tonarm beim auf die Platte senken vom Tellerand weg ins Leere.

Hallo Bidi,
das hat nichts zu bedeuten. Kann auch bei ganz korrekter AS-Einstellung passieren; und zwar, wenn die Bank des Lifts zu glatt ist. Der Arm hat nun mal einen Zug nach außen, um die Skatingkraft, die ihn auf der Platte nach innen zieht, zu kompensieren
Den rillenlosen Track zur AS-Einstellung kann man wohl aus verschiedenen Gründen vergessen.
Ausschlaggebend ist, daß der Testton auf beiden Kanälen gleichstark verzerrt. Dann stimmt das AS.
Gruß
Jürgen


Jürgen

Danke !
Guter Tip mit der Bank des Liftes. Sie war ölig !
Das mit der Verzerrung trifft vermutlich auf andere Testplatten zu, laut dieser sollte eben der Ton nicht verzerren. Gut die Verzerrung ist auf beiden Kanälen gleich stark. Kann man doch davon ausgehen, dass die Antiskating Vorrichtung einigermassen richtig eingestellt ist.

Gruss

Bidi
Bepone
Inventar
#6 erstellt: 27. Apr 2010, 09:43
Hallo Bidi,

wenn es auf beiden Kanälen verzerrt, hat es nichts mit falscher Antiskating-Einstellung zu tun.

Stelle sicher, ob deine Nadel richtig sauber ist. Und ob du evtl. mit der Auflagekraft noch höher gehen musst, aber ich kenne die Hifi News Testplatte nicht und weiß nicht, ob die Tracks tatsächlich ohne Verzerrungen abgetastet werden sollten.


Gruß
Benjamin
Bidi1951
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 27. Apr 2010, 11:12

Bepone schrieb:
Hallo Bidi,

wenn es auf beiden Kanälen verzerrt, hat es nichts mit falscher Antiskating-Einstellung zu tun.

Stelle sicher, ob deine Nadel richtig sauber ist. Und ob du evtl. mit der Auflagekraft noch höher gehen musst, aber ich kenne die Hifi News Testplatte nicht und weiß nicht, ob die Tracks tatsächlich ohne Verzerrungen abgetastet werden sollten.


Gruß
Benjamin


Hallo Benjamin

Ja, eben, wenn es auf beiden Kanälen gleich verzerrt, dann sollte ja eigentlich die Antiskateeinstellung stimmen. Laut Anleitung sollte der Track ohne jegliche Verzerrungen abgespielt werden können. Ich kann mir höchstens noch vorstellen, dass die Nadel noch nicht eingespielt ist, sie hat etwa 20 Std Spieldauer auf dem Buckel. Und sie hat einen FineLine Schliff, ist also eine scharfe Nadelspitze. Die Testplatte wurde für eliptisch geschliffene Nadelspitzen aufgenommen. Die Antiskating Einstellung ist vermutlich für scharfgeschliffene Tonabnehmer ohnehin anderfs ald bei den sphärisch oder eliptisch geschliffenen, oder ?

Nun gut, das Problem mit dem Tonarm, welcher beim Absenken gegen die Plattenaussenseite wandert und deshalb ein punktgenaues Aufsetzten des Tonabnehmers auf die Rillen es verunmöglicht hat, scheint gelöst zu sein.

Danke Jürgen und Benjamin.

Gruss

Bidi

Die Nadel ist sauber und sie wurde sorgfältig mit einer Schablone und Lupe justiert.
cptfrank
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 28. Apr 2010, 00:17
Hallo,
ich wuerde die Auflagekraft mal ganz konventionell einstellen, ich habe festgestellt, dass die elektronischen Waagen oft ungeeignet sind.( Meist Briefwaagen )
Vielleicht faehrst Du mit zu geringer Auflagekraft, das wuerde das Problem erklaeren.
Gruss
Frank
Hörbert
Moderator
#9 erstellt: 28. Apr 2010, 09:42
Hallo!

@Bidi1951

Da uß ich Frank zustimmen, eine Digitalwaage sollte man ab und an kontrollieren. Ich nehme dazu immer ein Centstück, das hat 2,3 Gramm wenn sich hier ein konstant abweichender Wert größer 0,05 Gramm einstellt sollte man die Waage neu eichen.

Ich gehe jetzt mal davon aus das du tatsächlich den 3009 imp ohne den zusatz "S2" hast, also das Modell mit nicht wechselbarer Headshell und der eff. Masse von 6,5 Gramm.

Auf den ersten Blick scheint -technisch gesehen- die Kombination mit dem 2M passend zu sein, die benötige Auflagekraft des Systemsbewegt sich mit 1,5 Grammgerade noch in dem Rahmen die den Spezifikationen des Tonarmes entsprechen und die Compliance nebst dem Systemgewicht ergibt mit ca. 9 Hz Resonanzfrequenz einen nahezu idealen Wert.

Was kann also hier schiefgelaufen sein?

Ich gehe jetzt mal davon aus das die banalen möglichen Erklärungen (beschädigte oder stark verschmutzte, alte Testplatte, verdreckte Nadel, stark exzentrische oder stark wellige Pressung) schon von dir selbst überprüft und abgehakt sind.

Eine mögliche Erklärung wäre natürlich eine nicht ganz korrekte Justage des -bronze das mit seinem schon recht scharfen FineLine-Schliff dann natürlich schnell zu Verzerrungen neigen würde. Gerade bei den SME-Tonarmen sollte man -wenn immer Möglich- zu der Hauseigenen Schablone greifen, die Tonarmgeometrie ist nicht zuletzt durch die verschiebbare Basis etwas eigentümlich. Das ist noch die günstigste der Möglichkeiten und sollte als allererstes geprüft werden.

Sind den Verzerrungen allerdings weder durch eine penible Justage mit der SME-Schablone noch durch korrekt eingestellte Tonarmhöhe, VTA und korrekt eingesteller Auflagekraft beizukommen sieht es düster aus.

Dann sollte eine Kontrolle der verbauten Schneidlager vorgenommen werden, das Service Manual des Tonarmes gibt es hier kostenlos zum Download: http://www.vinylengine.com/library/sme/3009.shtml

Möglicherweise ist aber auch da kein Fehler zu finden. Dann hilft nur entweder ein Tonarm- oder Systemwechsel, die alten SME-3009 imp Serie ist zwar toll anzusehen und mit ihren vielfältigen Einstellmöglichkeiten (Azimuth, Latalbalance, Reitergewicht, verstellbare Basis, u.s.w.) auch ein reizvolles Spielzeug, -aber leider wahre Mimosen was das Zusammenspiel mit Abtastern anbelangt. Die Wahrscheinlichkeit das der alte SME durch das 2M-bronze überfordert ist ist leider groß. Ich habe schon seit längerem die Konsequenz daraus gezogen und habe meinen alten SME-3009 S2 imp. deswegen in Rente geschickt. Noch mal runderneuert und poliert hat er einen Ehrenplatz in der Vitrine bekommen.

MFG Günther
Bidi1951
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 29. Apr 2010, 20:11

cptfrank schrieb:
Hallo,
ich wuerde die Auflagekraft mal ganz konventionell einstellen, ich habe festgestellt, dass die elektronischen Waagen oft ungeeignet sind.( Meist Briefwaagen )
Vielleicht faehrst Du mit zu geringer Auflagekraft, das wuerde das Problem erklaeren.
Gruss
Frank


Hallo Frank

Nein, ich benutze keine Briefwaage, sondern diejenige von Pro-ject. Das eingestellte Auflagegewicht beträgt 1,650 Gramm.
Die Waage ist geeicht und sollte auf das hundertstel Gramm genau stimmen.

Gruss

Bidi
Bidi1951
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 29. Apr 2010, 20:34

Hörbert schrieb:
Hallo!

@Bidi1951

Da uß ich Frank zustimmen, eine Digitalwaage sollte man ab und an kontrollieren. Ich nehme dazu immer ein Centstück, das hat 2,3 Gramm wenn sich hier ein konstant abweichender Wert größer 0,05 Gramm einstellt sollte man die Waage neu eichen.

Ich gehe jetzt mal davon aus das du tatsächlich den 3009 imp ohne den zusatz "S2" hast, also das Modell mit nicht wechselbarer Headshell und der eff. Masse von 6,5 Gramm.

Auf den ersten Blick scheint -technisch gesehen- die Kombination mit dem 2M passend zu sein, die benötige Auflagekraft des Systemsbewegt sich mit 1,5 Grammgerade noch in dem Rahmen die den Spezifikationen des Tonarmes entsprechen und die Compliance nebst dem Systemgewicht ergibt mit ca. 9 Hz Resonanzfrequenz einen nahezu idealen Wert.

Was kann also hier schiefgelaufen sein?

Ich gehe jetzt mal davon aus das die banalen möglichen Erklärungen (beschädigte oder stark verschmutzte, alte Testplatte, verdreckte Nadel, stark exzentrische oder stark wellige Pressung) schon von dir selbst überprüft und abgehakt sind.

Eine mögliche Erklärung wäre natürlich eine nicht ganz korrekte Justage des -bronze das mit seinem schon recht scharfen FineLine-Schliff dann natürlich schnell zu Verzerrungen neigen würde. Gerade bei den SME-Tonarmen sollte man -wenn immer Möglich- zu der Hauseigenen Schablone greifen, die Tonarmgeometrie ist nicht zuletzt durch die verschiebbare Basis etwas eigentümlich. Das ist noch die günstigste der Möglichkeiten und sollte als allererstes geprüft werden.

Sind den Verzerrungen allerdings weder durch eine penible Justage mit der SME-Schablone noch durch korrekt eingestellte Tonarmhöhe, VTA und korrekt eingesteller Auflagekraft beizukommen sieht es düster aus.

Dann sollte eine Kontrolle der verbauten Schneidlager vorgenommen werden, das Service Manual des Tonarmes gibt es hier kostenlos zum Download: http://www.vinylengine.com/library/sme/3009.shtml

Möglicherweise ist aber auch da kein Fehler zu finden. Dann hilft nur entweder ein Tonarm- oder Systemwechsel, die alten SME-3009 imp Serie ist zwar toll anzusehen und mit ihren vielfältigen Einstellmöglichkeiten (Azimuth, Latalbalance, Reitergewicht, verstellbare Basis, u.s.w.) auch ein reizvolles Spielzeug, -aber leider wahre Mimosen was das Zusammenspiel mit Abtastern anbelangt. Die Wahrscheinlichkeit das der alte SME durch das 2M-bronze überfordert ist ist leider groß. Ich habe schon seit längerem die Konsequenz daraus gezogen und habe meinen alten SME-3009 S2 imp. deswegen in Rente geschickt. Noch mal runderneuert und poliert hat er einen Ehrenplatz in der Vitrine bekommen.

MFG Günther


Hallo Günther

Nein ich habe definitiv den S2, denn ich kann das Headshell abschrauben. Die Testplatte ist ganz neu. Gemäss durchgeführtem Test mit dieser Testplatte passt der Tonabnehmer sehr gut zum Tonarm. Der dafür vorgesehene Track spielt den Ton sauber ab. Ebenso die Justierung. Auch dieser Test bestand der Plattenspieler. Der einzige Test, den er nicht besteht, ist der 3. und schwierigste Antiskate Test. Er tastet inzwischen den 1. und den 2. Track sauber ab, den 3. nicht mehr. Laut Anleitung für die Testplatte bedeutet das, dass die Antiskatevorrichtung einermassen stimmt, aber eben nicht 100 %. 100 % sei nur mit einer absolut aufwendigen Antiskate Vorrichtung zu erreichen. Übrigens der elektronischen Waage liegt ein Eichgewicht von 5,0 Gramm bei. Ich habs vor der Justage geeicht, Wert 5,001Gramm.

Der Plattenspieler wie auch der Tonarm befinden sich in Topzustand, obwohl sicher über 30 Jahre alt. Das Lager wurde einmal durch ein Sinterbronzelager ersetzt und ist sehr eng toleriert. Allerdings suche ich einen 3009R Tonarm und werde dort einen Denon 103R drauf knallen. Der 3009/II
improved zählt ja nicht gerade zu den besten Tonarmen der 3009 Baureihe.

Gruss

Bidi
Hörbert
Moderator
#12 erstellt: 30. Apr 2010, 14:11
Hallo!

Nun ja, die recht primitive Lösung mit Faden und Gewicht zur Antiskatingeinstellung ist ohnehin eine reichlich grobe Sache. Hinzu kommt das das Gewicht ohnehin nur bis 1,5 Gramm Auflagekraft kompensieren kann.

Für den S2 imp. (eff. bewegte Masse 9,5 Gramm) den ich auch habe gilt sinngemäß der Gleiche was ich schon für den 3009 imp. geschrieben habe nur liegt hier die resultierende Resonanzfrequenz der System-Tonabnehmerkombination mit Originalheadshell bei ca 8 Hz.

M.E. ist ein SME-3009R mit seinen 12,7 Gramm effektiver bewegter Tonarmmasse für ein DL-103R viel zu leicht. Zudem ist das System klanglich gesehen zu deinem 2M-bronze ein tüchtiger Rückschritt. Aber jeder wie er will.

Ehrlich gesagt finde ich die gesamten 30xx Baureihen nicht besonders gelungen. Die Tonarme haben kein gutes Führungsvermögen und kommen bei Systemen mit aufwendigem Schliff sehr schnell an ihre Grenzen. Auch wenn viele das nicht hören mögen so sind diese Tonarme einfach nicht mehr Zeitgemäß und schon ein einfacher Rega RB-300 hat trotz seiner kleinen Schwächen mehr zu bieten. An deiner Stelle würde ich mir einen alten Linn Ittok LVII oder vergleichbares besorgen, ein möglichst gutes MC reinsetzen und Ende.

Oder wenn es was scheres sein sollte nach einem Koshin GST-801 der z.B. mit einem Lyra Dorian ein sehr gutes Ergebniss abliefert und selbst mit einem Denon DL-160 noch recht passabel klingt.

MFG Günther
kempi
Inventar
#13 erstellt: 28. Okt 2012, 19:53

Bidi1951 schrieb:
Guten Tag liebe HiFi Freunde
ich habe folgendes Problem.
Ich habe einen alten Audio Linear 4001TD Plattenspieler mit einem SME 3009 Improved Tonarm / Tonabnehmer ist Ortofon 2M Bronze. Eingestelltes Auflagegewicht mit einer elektronischen Waage auf 1,597 gr eingestellt. Gemäss Handbuch müsste ich für 1,5 Gr Auflagegewicht den Faden mit dem Gegengewicht in die hinterste Kerbe einhängen. Wenn ich das mache, dann zieht es meinen Tonarm beim auf die Platte senken vom Tellerand weg ins Leere. Lege ich ihn auf einen rillenlosen Track auf der Testplatte, dann drückt es hingegen den Tonarm gegen die Tellermittelachse. Der Plattenspieler wurde mit einer Libellenwasserwage genau niveliert. Ich verwende eine Testplatte um die Antiskatevorrichtung einzustellen. Ich kann den Faden in jegliche verfügbare Rille einhängen, der Testton verzerrt immer. Ich habe übrigens auch festgestellt, dass das optimale Auflagegewicht für den Tonabnehmer bei 1,6 gr liegt und nicht bei 1,5 wie von Ortofon empfohlen.
Was kann ich da machen ?


Hifi- & Vinylfreunde
Dieser thread ist zwar schon alt und wahrscheinlich erledigt, ich möchte ihn aber doch mit meiner aktuellen Erfahrung ergänzen, da ich die selbe Kombi aus Audio Linear 4001TD mit SME 3009-2 improved und Ortofon M2 bronze wie Bidi betreibe.
Ich musste die Auflagekraft allerdings auf 2,1 g erhöhen damit der 50 mü-Ton horizontal (DHFI-Testplatte) sauber abgetastet wird. Antiscating habe ich bei 1,25, da ich nass abspiele.
Alles klingt gut.
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