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Phono Vorstufe (Kaufberatung)

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Mietzekotze
Stammgast
#1 erstellt: 08. Jul 2010, 07:03
Hallo,

ich habe eine recht einfache (50,- aus dem Saturn) und nicht sonderlich hochwertige Vorstufe für meinen Plattenspieler (Pro-Ject).
Will mir jetzt was besseres zulegen und hatte da an das Gerät von NAD gedacht, da meine Anlage auf NAD basiert. Da meine Chinch aber alle Oelbach sind, habe ich mir auch was von Oelbach angeschaut.

Was sagen Eure Erfahrungswerte zu diesem Thema?
sound_of_peace
Inventar
#2 erstellt: 08. Jul 2010, 07:16
Hat dein NAD keine Phonovorstufe?
kölsche_jung
Inventar
#3 erstellt: 08. Jul 2010, 07:34
meine Erfahrung sagt, dass es dem phono-pre völlig schnuppe ist, welcher Name auf dem Kabel steht, mit welchem er an welchen Verstärker auch immer angeschlossen ist ...

nicht ganz so egal ist es, wie der Pre mit dem TA harmoniert (im Hinblick auf die elektrischen Anschlusswerte), insoweit kann ein anpassbarer Pre Vorteile bringen.

ob der Wechsel von einem 50€-Gerät auf ein 100€-Gerät allerdings irgendwelche klanglichen Vorzüge mit sich bringt ... wage ich mal zu bezweifeln ...

klaus
sound_of_peace
Inventar
#4 erstellt: 08. Jul 2010, 07:46
Also ich höre u. A. mit dem Dynavox TC 750 für knapp 20 Euro - dieser Entzerrer ist klanglich auch nicht übel.

Ich glaube auch nicht, dass der Umstieg von einem 50 auf ein 100 Euro Gerät dich klanglich weiterbringen würde.

Lieber die Kohle in einen ordentlichen Dreher investieren. (...was für einen Project hast du überhaupt?!)

kölsche_jung
Inventar
#5 erstellt: 08. Jul 2010, 07:56

sound_of_peace schrieb:
...

Lieber die Kohle in einen ordentlichen Dreher investieren. (...was für einen Project hast du überhaupt?!)

:prost


einen SURRENDEN

Klick mich, ich bin ein "Link"

klaus
Mietzekotze
Stammgast
#6 erstellt: 08. Jul 2010, 11:54
Ich habe den Pro-Ject DebutIII mit Ortofon Nadel 5E
karellen
Stammgast
#7 erstellt: 09. Jul 2010, 08:15
Den NAD hatte ich mir von einem Freund ausgeliehen, der hatte mich in meiner Kette aber gar nicht überzeugen können. So wurde es dann eine recht flexibel anpassbare Pro-Ject Tube Box SE. Mit meinem eher kühlen AT33ANV gab der eher warm ausgelegte Röhren-Pre eine sehr gelungene Kombi. Mittlerweile ist die Tube Box einem Linto gewichen, aber das liegt auch schon wieder in einer völlig anderen Preisklasse...

Und somit hilft Dir meine Kombi (leider) gar nix: ich kann weder einschätzen, wie Tube Box oder Linto zum Ortofon passen würden. Und Dein Verstärker (vermutlich NAD? Dazu hast Du noch gar nix geschrieben) und Deine Boxen tragen ja ebenfalls noch unwesentlich *hüstel* zum Klang Deiner Kette bei.

Wenn wir versuchen sollen, Dir "blind" zu helfen: WARUM willst Du denn auf etwas "besseres" wechseln? Einfach nur, weil 50 Euro zu billig sind *g*? Oder weil die derzeitige Kette zu (stark/wenig) ... (<- bitte möglichst genaue Beschreibung einfügen) klingt?

[Beispiel: die Tube Box SE klang in meiner Kette gut und war auch nicht wahnsinnig teuer. Also empfehl ich sei Dir, OHNE den Klang Deiner Kette und Dein "Klang-Problem" zu kennen. Und Dir war Deine Kette vorher schon zu warm abgestimmt... au weia.]

Noch viel bessere Optionen:

Variante 1: hat in Deinem Bekanntenkreis niemand anderer so etwas? Ein Phono-Pre ist ja nun meistens wirklich kein Schwergewicht und man kann wunderbar mal verschiedene im Vergleich hören (auch der Kumpel, und so haben beide etwas davon).

Variante 2: zum Studio Deines Vertrauens gehen. Meines baut meine Kette (oder eine klanglich möglichst ähnliche) nach und ich kann mir dort verschiedene Geräte im Vergleich anhören. (Weil sie wissen, dass mir der Service das wert ist und ich dann auch dort kaufe und nicht im Internet, btw. Und dann machen die das auch, selbst wenn ich an dem Tag mal nix kaufe.).

Variante 3: billig den einen oder anderen gebraucht "schiessen" (hier, Hifi Markt, 3-2-1 oder was auch immer) und den "Verlierer" wieder verticken. Das kostet natürlich etwas Zeit, und man muss auf ein Schnäppchen warten. Bei Neugeräten oder Hektik verliert man sonst zuviel.
Fhtagn!
Inventar
#8 erstellt: 09. Jul 2010, 08:50
Moin,

für das Ortofon OMB5e reicht dein Pre aus, das ist nämlich ein absolutes Billigsystem für 20€.
Du könntest es durch einen Nadeltausch aufwerten, allerdings lohnt sich das nicht, da ein OMB System fast genausoviel kostet wie eine Nadel allein.

Der erste Schritt wäre also die Anschaffung eines besseren TAs. Da der Debut nicht allzu leistungsfähig ist, sollte der TA nicht überdimensioniert sein, sondern "passen".

Das beste Preis/Leistungsverhältnis haben momentan meiner Meinung nach diese:
Shure M-97xE für 84€.
Ortofon Vinyl Master Red für ca. 115€
Goldring 2100, ca. 100€

Der NAD PP2 ist keine wirkliche Aufwertung, ein Dynavox TC-750 für 25€ ist genauso gut.

Richtige klangliche Fortschritte macht man ab ca. 180€, z.B. mit dem hervorragenden GSP audio Gram Amp 2 Communicator. Dazu müsste aber erstmal ein ordentliches System ran.

Gruß
Haakon
Mietzekotze
Stammgast
#9 erstellt: 09. Jul 2010, 12:55

Fhtagn! schrieb:
Moin,

für das Ortofon OMB5e reicht dein Pre aus, das ist nämlich ein absolutes Billigsystem für 20€.
Du könntest es durch einen Nadeltausch aufwerten, allerdings lohnt sich das nicht, da ein OMB System fast genausoviel kostet wie eine Nadel allein.


Ich versteh nicht wirklich viel von dem was hier geschrieben wird.
Was ist ein OMB?


Fhtagn! schrieb:

Der erste Schritt wäre also die Anschaffung eines besseren TAs. Da der Debut nicht allzu leistungsfähig ist, sollte der TA nicht überdimensioniert sein, sondern "passen".


Was meinst Du mit "Leistungsfähigkeit"?
Im Grunde besteht ein Plattenspieler aus dem Gehäuse, dem Motor und dem TA (inkl. Nadel). Wenn ich das TA komplett austausche, was könnte dann die nächste Schwachstelle sein?



Fhtagn! schrieb:

Richtige klangliche Fortschritte macht man ab ca. 180€, z.B. mit dem hervorragenden GSP audio Gram Amp 2 Communicator. Dazu müsste aber erstmal ein ordentliches System ran.


Mit System meinst Du das komplette TA? Inkl. Arm, Gegengewicht?
Ich versteh nicht wirklich was, ausser der Nadel, am TA noch zur KLangverbesserung beitragen soll (rein am Dreher).

Gruße,
Jens
kölsche_jung
Inventar
#10 erstellt: 09. Jul 2010, 13:11
moin,

OMB ist der Name des ortofon-Systems ...

der project debut ist kein "highend" dreher ... das betrifft wohl insbesondere den Tonarm

grundsätzlich kann man sagen, der Plattenspieler dreht die platte, der Tonarm führt den Tonabnehmer, der mit der Nadel durch die Rille jagt.

dabei kommt es zwischen dem Tonarm (bzw. dessen effektiver Masse) und der nadel (genauer deren nachgiebigkeit) zu einem zusammenspiel, dieses muss passen, die resonanzfrequenz sollte in einem bestimmten bereich liegen.

verschiedene nadelschliffe können auch zu veränderter wiedergabe führen (ein schönes beispiel sind da die ortofons, die man ja mit versch. nadeln "aufrüsten" kann.)

und auch beim Tonabnehmer kommt es -jetzt allerdings zu eihnem elektrischen- Zusammenspiel.
die kapazitäten von (mm-) Tonabnehmern müssen zu denen der Anschlusskabel (ja in diesem Fall sind kabel wichtig und können den klang tatsächlich verändern) und der des phonoeinganges passen, sonst kann es zu messbaren! (also tatsächlichen) klangveränderungen kommen. (Abhilfe schaffen da anpassbare phonopres, damit läßt sich eine fehlanpassung verhindern ... )

der dreher selber kann natürlich auch noch ne menge falsch machen , rumpeln des antriebes und trittschall sollten sich nicht auf arm und nadel übertragen ... und möglichst gleichmäßig sollte sich das ganze drehen.

klaus
Fhtagn!
Inventar
#11 erstellt: 09. Jul 2010, 13:45
Hallo,

TA steht hier für Tonabnehmer, also nur die Nadel und der Systemkörper, also das, was am Tonarm vorne angeschraubt ist.
Bei dir sieht das so aus:



Nur der Tonabnehmer wird gewechselt, der Tonarm bleibt wie er ist.
Wenn du gar keine Ahnung hast, dann wäre ein Nadeltausch wohl die beste Methode um den Debut aufzuwerten.
Das erspart dir eine Neueinstellung des Tonabnehmers, es muss nur die Nadel (auf dem Bild unten) herausgezogen und die neue eingesetzt werden.
Zu kaufen wäre dann am ehesten die Nadel 20 für 85€.

Bekommen kannst du die hier:
http://www.williamth...0-13-80_p7337_x2.htm

Gruß
Haakon
Mietzekotze
Stammgast
#12 erstellt: 09. Jul 2010, 14:10
Hallo,

erstmal danke für Eure Erklärungen.

Ich habe mich nie großartig mit Plattenspielern beschäftigt.

Ich weiß wohl, dass am Tonarm das Tonsystem sitzt, worauf die Nadel aufgesteckt wird. Ich weiß auch noch, dass man das System neu einrichten muss, wenn man es wechselt, damit die Nadel richtig in der Rille liegt.

Gut, also sollte ich erstmal nur die Nadel wechseln. Von der aktuellen 5 auf die 20.
Wäre das, die Vermutung liegt nahe, eine klangliche Steigerung von 300%?

Aber sagtest Du (Haakon) vorhin nicht, dass ein Nadelwechsel nicht viel bringt, da das System nicht sonderlich viel taugt?

Gruß,
Jens
Fhtagn!
Inventar
#13 erstellt: 09. Jul 2010, 14:20
Das für den Klang maßgebliche Bauteil ist die Nadel. Mit dem Wechsel auf die Nadel 20 wertest du das OMB5 um eine ganze Klasse auf.
Mietzekotze
Stammgast
#14 erstellt: 09. Jul 2010, 15:02
Ich hab mir das jetzt nochmal angeschaut und festgestellt dass meine Nadel keine klare Bezeichnung hat.
Mein Kumpel, wohnt über mir, hat den selben Dreher und bei ihm steht an der Seite eine 5 und oben ist ein roter Punkt auf der Nadel.
Bei mir steht an der Seite nur OMB und ander Nadel nicht. Oben drauf wo bei meinem Kumpel der rote Punkt ist, habe ich ein silberne "E" stehen.

http://s5.directupload.net/images/100709/rnxj6uoy.jpg

kinodehemm
Inventar
#15 erstellt: 11. Jul 2010, 12:12
Moin

ich liege möglicherweise falsch, aber dein 5E hat vom generator her nichts mit den OMB10,20 usw ohne E zu tun...

Insoweit ist da auch durch Nadeltausch kein upgrade drin..
(wenn ich nicht den völlig falschen Dampfer... )

Dein Dreher ist nicht schlecht, wichtig ist eine mechanisch korrekte Justage (Schablone, Testplatte evtl)
und bei Tonabnehmer würde ich einfach mal schauen, das du was in der für dich bezahlbaren Klasse mit Compliance-Werten zw. ~12-25 findest.

Die oben genannten von Shure oder Ortofon sind sicher gute Tips - ein Abnehmer vom Stile eines NM11A oder ein Denon 103 würde ich nicht unbedingt empfehlen...

Phono-pre wie der kleine Cambridge oder NAD sind sicher nicht schlecht- aber gute Geräte aus der 'vinyl-Zeit' und vereinzelt auch heute haen teilweise auch sehr ordentliche integrierte Lösungen!
MaxG
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 11. Jul 2010, 12:31
Das Ortofon OMB 5 hat die gleichen elektrischen Werte wie die übrigen OM/OMB Systeme, nur die Super OM Systeme sind unterschiedlich, sie sind die Nachfolger der OM Systeme.

Du kannst also aus einem OMB 5/OMB 5E durch Austauschen der Nadel ein OM 20 machen (eigentlich ist es ja dann ein OMB 20, welches es so ja nicht gibt), der einzige unterschied besteht zwischen den OM und Super OM Systemen, diese unterscheiden sich elektrisch. Die Nadeln, welche ja nur Nummern wie Nadel 5 oder Nadel 20 haben, sind gleich, egal ob OM oder Super OM


Passat schrieb:

vinylrules schrieb:

dann würde ich gerne - um das aufzuklären - Vinylrules fragen, woher seine Info stammt.


Hallo, wie Roman schon sagte entsprechen der Innenwiderstand und die Induktivität des OM(B)5 nicht den anderen Systemen der OM-Reihe siehe auch hier Ortofon, sondern den Werten der Profi-Abtaster. Der Korpus ist von außen immer gleich und entsprechend passen auch die Nadeleinschübe. Nur ein OMB5 mit OM40 Nadel ist eben kein OM40.


Wie ich schon geschrieben habe:
Der Innenwiderstand und die Induktivität des OM(B) 5 entspricht der übrigen OM(B)-Abtaster, mit Ausnahme der Super OM-Abtaster. Das "Super" ist hier entscheidend!
Die Super-OM-Abtaster sind die Nachfolger der OM-Abtaster und deshalb gibt es kein OM 10/20/30/40 mehr im Ortofon-Programm, sondern nur noch Super OM 10/20/30/40.
Andererseits gibts auch kein Super OM 5 (E), sondern das 5er hat noch den alten Korpus der ursprünglichen OM-Abtaster.
Genauso verhält es sich mit den OMB/OMP/OMT-Abtastern.
Die basieren auf dem ursprünglichen OM-Abtastern und nicht auf den Super OM-Abtastern. Ein Super OMB/OMP/OMT gibt es nicht.
Deshalb lässt sich auch z.B. ein OM 5 (E) auf ein OM 10/20/30/40 durch einfachen Nadeltausch aufrüsten. Aus einem OM 5 (E) kann man aber kein Super OM 10/20/30/40 machen.

Grüsse
Roman


http://www.hifi-forum.de/viewthread-26-4784.html


[Beitrag von MaxG am 11. Jul 2010, 12:37 bearbeitet]
Mietzekotze
Stammgast
#17 erstellt: 11. Jul 2010, 12:35

kinodehemm schrieb:
Moin

ich liege möglicherweise falsch, aber dein 5E hat vom generator her nichts mit den OMB10,20 usw ohne E zu tun...

Insoweit ist da auch durch Nadeltausch kein upgrade drin..
(wenn ich nicht den völlig falschen Dampfer... )...



Wie meinst Du das? Rein von der Optik her ist das System baugleich und OMB steht da auch drauf.
MaxG
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 11. Jul 2010, 12:41
Die Meinung, das OMB 5 sei anders als die übrigen OM Systeme kam auch schon in diesem Thread auf

http://www.hifi-forum.de/viewthread-26-4784.html

Es wurden dabei die elektrischen Daten des OMB 5, welches immer noch von Herstellern verbaut wird, mit den aktuellen Systemem von Ortofon verglichen, welche Super OM heißen und andere Daten haben. Ein Super OM 5 gibt es nicht, die OMB 5 Systeme sind immernoch wie die alten OM Systeme. Man kann sie trotzdem aufrüsten und kann aus einem OMB 5E ein OM 20 machen, nur eben kein Super OM 20, dazu bräuchte man einen Super OM Systemkörper.


[Beitrag von MaxG am 11. Jul 2010, 12:43 bearbeitet]
Fhtagn!
Inventar
#19 erstellt: 11. Jul 2010, 12:45
Das E steht für "elliptisch".
Der Korpus/Generator hat geringfügig höhere Fertigungsoleranzen (angeblich) als die größeren Systeme.
Die Nadel 20 passt.
kinodehemm
Inventar
#20 erstellt: 11. Jul 2010, 13:23
Moin

dann ziehe ich doch den Einspruch zurück, Merkwürden
a.j.h.
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 11. Jul 2010, 16:52

Fhtagn! schrieb:
Moin,

für das Ortofon OMB5e reicht dein Pre aus, das ist nämlich ein absolutes Billigsystem für 20€.
Du könntest es durch einen Nadeltausch aufwerten, allerdings lohnt sich das nicht, da ein OMB System fast genausoviel kostet wie eine Nadel allein.

Der erste Schritt wäre also die Anschaffung eines besseren TAs. Da der Debut nicht allzu leistungsfähig ist, sollte der TA nicht überdimensioniert sein, sondern "passen".

Das beste Preis/Leistungsverhältnis haben momentan meiner Meinung nach diese:
Shure M-97xE für 84€.
Ortofon Vinyl Master Red für ca. 115€
Goldring 2100, ca. 100€

Der NAD PP2 ist keine wirkliche Aufwertung, ein Dynavox TC-750 für 25€ ist genauso gut.

Richtige klangliche Fortschritte macht man ab ca. 180€, z.B. mit dem hervorragenden GSP audio Gram Amp 2 Communicator. Dazu müsste aber erstmal ein ordentliches System ran.

Gruß
Haakon


Dem ist eigentlich nix hinzuzufügen, außer, dass das mal jemand über den PP2 schreiben musste

Einem Debut würde ich maximal einen neuen Acrylteller und/oder die Speed-Box besorgen, eine bessere Nadel und das war's.
Man hat dann 200,- EUR + ca. nochmal 250,- für's Aufrüsten bezahlt und einen neuen Pre hat man immer noch nicht.
Ob das lohnt?

Hol dir doch einfach eine gebrauchte Phono-Box von Pro-Ject für etwa 50,- und vielleicht eine bessere Nadel. Wobei ich die Nadel als zwingend ansehe. Sonst bringt ein "besserer" Pre gar nix.

Irgendwann - vielleicht mal - einen hochwertigeren Dreher?
Wenn man denn möchte. Die Debuts verkaufen sich doch auch gebraucht ganz gut. Man macht eigentlich nichts falsch mit den Teilen.
(Klar, mit alten gebrauchten Plattenspielern bekommt man deutlich mehr für's Geld, aber...)


[Beitrag von a.j.h. am 11. Jul 2010, 17:02 bearbeitet]
Mietzekotze
Stammgast
#22 erstellt: 11. Jul 2010, 17:00

a.j.h. schrieb:

Fhtagn! schrieb:
Moin,

für das Ortofon OMB5e reicht dein Pre aus, das ist nämlich ein absolutes Billigsystem für 20€.
Du könntest es durch einen Nadeltausch aufwerten, allerdings lohnt sich das nicht, da ein OMB System fast genausoviel kostet wie eine Nadel allein.

Der erste Schritt wäre also die Anschaffung eines besseren TAs. Da der Debut nicht allzu leistungsfähig ist, sollte der TA nicht überdimensioniert sein, sondern "passen".

Das beste Preis/Leistungsverhältnis haben momentan meiner Meinung nach diese:
Shure M-97xE für 84€.
Ortofon Vinyl Master Red für ca. 115€
Goldring 2100, ca. 100€

Der NAD PP2 ist keine wirkliche Aufwertung, ein Dynavox TC-750 für 25€ ist genauso gut.

Richtige klangliche Fortschritte macht man ab ca. 180€, z.B. mit dem hervorragenden GSP audio Gram Amp 2 Communicator. Dazu müsste aber erstmal ein ordentliches System ran.

Gruß
Haakon


was soll mir das jetzt sagen?
Zu faul zum tippen?
Keine eigene Meinung?

Reine [QUOTE´s] sollten verboten werden.
a.j.h.
Hat sich gelöscht
#23 erstellt: 11. Jul 2010, 17:04
Gaaanz ruhig,
hab nur zu schnell auf "Antworten" gedrückt. Im Edit steht mein Senf.
lini
Inventar
#24 erstellt: 11. Jul 2010, 19:07
Mk: Deine Nadel, also die mit dem oben aufgruckten E, ist eine einfache elliptische Nachbaunadel. Ich rate daher ebenfalls zur Aufrüstung via Nadel 20 - allerdings würd ich letztere gleich in Form eines kompletten OMB20 (gibt's z.B. bei Williamthakker) erwerben. Denn das kostet auch nicht mehr, bringt einem aber noch einen Reserve-OM(B)-Body, was nicht schaden kann...

Tja, und in puncto Vorstufe: Hierzulande vielleicht am besten eine Cambridge 640P - die ist noch nicht allzu teuer, aber schon einen guten Tucken besser/hochwertiger/aufwendiger als die ganzen Geräte im Einsteigerbereich. Sonst wüsst ich als günstige Alternativen bis etwa 150 Euro nur noch den Hagerman Bugle und den DB Systems DB-8 - die werden allerdings meines wissens bei uns von niemandem vertrieben, müsste man also in USA bestellen...

Grüße aus München!

Manfred / lini
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