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Kaufempfehlung bzw Lenkung in eine Richtung zum Plattenspielerkauf

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Autor
Beitrag
FNBalu
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 01. Nov 2011, 18:17
Hallo

in den letzten Monaten habe ich mir eine kleine 5.1 Anlage gegönnt mit einem Pioneer LX83 und Nubert Lautsprechern.
Vorne schön grosse wegen reinem Stereobetrieb.

Nun möchte ich natürlich noch einen Plattenspieler haben.
Leider wird man da ja sehr erschlagen.

Mir persönlich würde eine Vollautomatik sehr zusagen.
Nur weiss ich nicht, ob hochwertig mit Vollauomatik zusammenpasst.
Alles wa sich bisher sah, sah nicht danach aus.

Da der Rest natürlich recht modern ist, würde mir so eine Holzzarge wie man sie bei den meisten Thorens oder den alten Dual nicht wirklich zusagen.

Mein nachbar hat sich so zum hören einen Technics 1210 MK2 gekauft.
Optisch geht der schon, keine Frage.
Halt so eine Richtung irgendwie.
Das passt besser als dieser Holzlook.

Wenns sich nicht vermeiden lässt, aber wenns auczh ohne geht ;-)

Der 1210 hat uch keineAutomati.
Gut ist auch ein Deejaplattenspieler wie ich sehe.

Ich sah im Netz einige Technics und sah jetzt auch kenwood KD990 etc.
Sowas kann mir auch gefallen.

Son Plastikbomber isses aber auch widerum nicht.

Natürlich möchte ich auch nicht nur auf die Optik achten, sondern auch auf den Klang.

Eigentlich sozusagen ein gerät was dies alles vereint.
Preislich würde ich mich jetzt nicht auf einen bestimmten Wert festlegen.
500€ sollten aber denke ich jetzt nicht das Problem werden.
1000€ müssten sicher nicht sein.


Was meint Ihr in welche Richtung gehöre ich?
rorenoren
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 01. Nov 2011, 18:48
Moin,

es gibt einige Technics mit Automatik, gebraucht natürlich.
Z.B. wäre da der SL1300/1310 (mit 10 am Ende braun, mit 00 silbern)
Die sind dem SL1200MKII nicht unähnlich.
(also sehr gut)

Dual hat jede Menge Vollautomaten gebaut, von denen fast alle Direkttriebler empfehlenswert sind, auch für Einsteiger.
(Die Reibrad- und Riemenmodelle sind meist wartungsbedürftig)
Es gibt Kleinigkeiten, die da mal ausfallen.
Das ist aber mit ein wenig Geschick behebbar.
("Knallfrosch", "Steuerpimpel")

Mit dem Klang hat eine Automatik nichts zu tun,
Nur bei Neugeräten mit Automatik gibt es nichts vernünftiges.
(Dual Billigbomber für viel Geld, auch als Thorens verhökert)

Die Technics Direkttriebler und die "grösseren" Dual sind klanglich einwandfrei.
Je nach Qualität des Tonabnehmers kommt man schon sehr weit mit diesen Geräten.

Allerdings beötigt man für optimale Ergebnisse einen guten Phonovorverstärker.
Diese sind, wenn vorhanden, in Surround Receivern wohl eher nicht so prall.
Um 100- 150 Euro gibt es gebrauchte Geräte, oder auch Bausätze.
(Letztere natürlich neu)

In wieweit sich an einer Surroundanlage ein sehr hochwertiges System samt passender Phonostufe lohnt, weiss ich nicht.
Bis zu einem gewissen Grade kann man aber die Verbesserungen durch höhere Qualität durchaus auch über "weniger gute" Anlagen hören.
Das soll nicht heissen, dass deine Anlage nichts taugt, nur dass es sinnvolle Grenzen gibt.

Ich würde etwa 100-250 Euro für einen guten gebrauchten Plattenspieler, ca 100-150 Euro für ein System und je nach Qualität deines Phonoteils im Receiver eine Phonostufe für bis ca. 150 Euro.

Den meisten Klang macht das System.
Da dieses, bzw. dessen Nadel ein Verschleisdteil ist, wird man eh irgendwann vor der Entscheidung stehen, etwas neues zu kaufen.
Dann hat man schon einige Erfahrungen gesammelt und ahnt, was man will.

Am Anfang schon ein "richtig teures" System zu kaufen kann bedeuten, dass man etwas hat, das einem nicht 100%ig gefällt.
(und Geld ist alle)

Beim System für die genannte Summe bleibt eher noch Geld übrig, falls es doch nicht das Richtige war.

Es gibt aber dafür Systeme, die schon richtig gut klingen.
Z.B. wäre ein Denon DL110 an einem Technics schon recht schön.
Zum Dual würde es nicht so gut passen, da gibt es andere Systeme.

Lies dich mal hier im Forum etwas ein.
Fragen wie deine gab es schon recht häufig, entsprechend viele Tipps wirst du finden.

Gruss, Jens
Fhtagn!
Inventar
#3 erstellt: 01. Nov 2011, 18:48
Moin,

kurz und einfach: Nimm einen Kenwood KD-990 / KD-8030 / KD-770.

In allen Belangen sehr gut und um 500€ incl. Tonabnehmer zu bekommen.

Viel mehr bekommt man nicht für das Geld.

MfG
Haakon
High_Fidelity_Freak
Inventar
#4 erstellt: 01. Nov 2011, 19:11
Hi,
so teuer musses gar nicht werden.
Der Rat zum SL13X0 ist schon ganz gut.
Hab selber nen 1310MK1 mit nem BENZ ACE L hier stehen.
Das ist für das Geld wohl so ziemlich das Optimum was sich rausholen lässt, habe für Spieler sowie System runde 500 Teuronen bekommen. (System neu)
Klanglich absolut super, worauf du aufpassen solltest ist immer dass an der Automatik alles geht, Reparaturen werden da meist ziemlich kompliziert falls machbar. Einzige Ausnahme ist hier oft Dual mit dem Steuerpimpel. Wie wärs alternativ mit nem Dual CS 5000 in schwarz?
Grüße,

HFF


Edit: Der LX83 hat zwar ein Phonoteil, aber das dürfte wahrscheinlich nicht so prickelnd sein. Plane also evtl. einen externen Pre-Amp ein.


[Beitrag von High_Fidelity_Freak am 01. Nov 2011, 19:14 bearbeitet]
monsterbox
Stammgast
#5 erstellt: 01. Nov 2011, 21:05
Moin.

Gerade beim Wunsch nach Automatik, gibt es ein Gerät mit fantastischem Preis/Leisungs- Verhältnis:

Telefunken TS950 u. 960 (Alufront)

Der Spieler hat einen sehr hochwertigen Tonarm, hochwertigen DD-Antrieb, und eine per zusätzlichem, kleinem Motor angetriebene Arm-Automatik. Er arbeitet allerdings NUR automatisch, und ist eventuell deshalb in der Regel für unter 100€ zu haben.

Da wäre dann noch schön Spielraum für edle Systeme...

Gruß - Detlef


[Beitrag von monsterbox am 01. Nov 2011, 21:08 bearbeitet]
rorenoren
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 01. Nov 2011, 22:50
Moin,

der 950 hat leider Plastikteile am Armlager und daher meistens (?) Spiel im Arm.
Schlecht ist das Gerät nicht, aber m.E. ist ein Technics deutlich wertiger verarbeitet.
Der Antrieb des 950 ist gut.
Ich bin nicht 100%ig sicher, aber die Automatik ist nicht zwingend.
(habe so ein Ding auf dem Dachboden und würde mich daran erinnern, wenn er nur automatisch zu betreiben wäre)
Den 960 kenne ich nicht.

Den 950 würde ich ohne Wenn und Aber empfehlen, wenn es sehr günstig sein muss und gerade einer für z.B. 30 Euro zu haben ist.
Das Spiel am Tonarm kann man einstellen.
(zumindest horizontal)
Ob er einen Extramotor für die Automatik hat, erinnere ich nicht mehr.
Ich müsste ihn mal wieder rauskramen.
(sollte eh nur Antriebsspender werden....)




3 Euro hat er gekostet....

Gruss, Jens
Fhtagn!
Inventar
#7 erstellt: 02. Nov 2011, 06:40
Einen 850 habe ich hier im Forum mal verschenkt. Meiner Meinung nach ist das nix. Plastik Pur, schlechter Tonarm.
Lieber Technics.
rorenoren
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 02. Nov 2011, 10:31
Moin,

den 850 hatte ich noch nicht, aber beim 950 ist das Gehäuse auch aus Plastik, allerdings von unten mit einer ca. 2cm dicken Spanplatte verschraubt, die für (relative) Resonanzarmut sorgt.
Der Tonarm ist vielleicht nicht schlecht, aber mit den Jahren wackelig, weil sich Plastikbügel verformen.
(das teilen wohl alle diese Konstruktionen)
Mit etwas Geschick lässt sich das wieder spielfrei hinbekommen.

Technics hatte zum Glück nur bei den "billigeren" Geräten vergleichbar schlechte Lagerungen.
Selbst ein SL-D2 oder 3 hat einen komplett in Metall aufgehängten, sehr soliden Arm.
Deren Gehäuse (Plastik) ist durch eine Art Kunststeinplatte beruhigt.
Diese Geräte sind meine Empfehlung, wenn´s billig und gut sein soll.
Der Antrieb entspricht dem der grösseren Modelle ohne Quarzsteuerung.

Gruss, Jens
monsterbox
Stammgast
#9 erstellt: 02. Nov 2011, 12:39
Moin,

Das Grenzt ja an Rufmord hier.

Der 850 hat einen sehr viel einfacher gelagerten Tonarm, und ist meiner Meinung nach überhaupt nicht zu vergleichen.

Das Kunststoffchassis des 950 verdient wirklich diesen Namen, und ist in hoher Materialstärke und haptisch gelungener Oberflächenstruktur hergestellt - das Ding fühlt sich genau so gut an, wie es auch aussieht. Plastik ist eben nicht gleich Plastik.

Der Automatikbetrieb läßt sich nicht umgehen, arbeitet aber hervorragend.

Am Armlager findet sich ein fetter gefräster Aluminiumbügel - >>>Edit: Falsch! Jens hat recht<<<, das Horizontallager ist mit seiner Spitzenlagerung von oben einstellbar, und über jeden Zweifel erhaben.

Wenn ich mich frage, welches Kunststoffteil Jens am Arm meint, komme ich nur auf die Armierung des Tonarmrohres selbst.

Nachgiebigkeit beim Einstellen konnte ich nicht feststellen.

Dem äußerst edel gelagerten Arm darf hinsichtlich seiner höchst präzisen Leichtgängigkeit jede Tonabnehmerqualität zugemutet werden. Nochmal zur Verdeutlichung: ich habe hier den Vergleich mit einem Sony PUA 1500S, und weiß daher, wie sich ein hochwertiges Armlager verhält.

Gruß - Detlef


[Beitrag von monsterbox am 02. Nov 2011, 16:15 bearbeitet]
rorenoren
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 02. Nov 2011, 14:17
Moin Detlef,

dann ist meiner entweder anders, oder du verwechselst da etwas.
Das hat mir keine Ruhe gelassen.
So sieht die Armlagerung aus:



(Bildgrösse editiert, damit man es direkt sehen kann)

Mit der Automatik hattest du allerdings Recht, sowohl dass sie zwangsläufig benutzt werden muss, als auch das mit dem Extramotor.
Wenn man zwischen 45 und 33 umschaltet, klötert das Ding aber schon beachtlich.
Das Plastik ist aber ansonsten wirklich stabil und relativ dick.

Gruss, Jens

Edit:

Ich habe den 950 mal zerlegt und Fotos gemacht:

Der Antrieb ist übrigens von Matsushita, Technics/Panasonic.

Die Bodenplatte:


Wenn´s im Winter mal sehr kalt ist......

Ich habe sogar noch die Teile einzeln gewogen:

Teller inkl. Matte 1,2 kg
Gerät ohne Teller und Boden 3,4 kg
Bodenplatte 2,1 kg
Bleiben 4,6 kg, wenn man den Boden weglässt.

So, Rufmord beendet, Technics kaufen


[Beitrag von rorenoren am 02. Nov 2011, 15:07 bearbeitet]
monsterbox
Stammgast
#11 erstellt: 02. Nov 2011, 15:31
Hallo Jens,

Dein Spieler hat sich ja schon schwarz geärgert, weil Du ihn so schlecht machst...

Ich habe ihn mir auch gerade wieder vorgeholt.

Da darf überhaupt nichts ertönen, wenn das Ding arbeitet.

Wahrscheinlich hat Dein Exemplar neben der schwarzen Lackdusche in 90er-Böse-Ästhetik eine schlimme Kindheit hinter sich...verzeih ihm.

Wir meinen das gleiche Bauteil, nämlich die Armierung, welche das Vertikal-Gegenlager zu den Spitzen aufnimmmt.

Das Teil ist übrigens extra nochmals mit einer feinen Gummischicht zum Tonarmrohr entkoppelt.

Ich würde mich hier nicht so aus dem Fenster lehnen, wenn ich nicht wüßte, wie selten man Tonarme findet, die nach dem Anpusten zum Anschlag laufen, wieder zurück, und von außen nach weiterem Anschlag wieder nach innen.

Vertikal wippt der Tonarm schier unendlich in immer kleinerer Amplitude nach - und das alles bei anähernder Spielfreiheit.

Da gibt es nichts, aber auch gar nichts zu meckern, sondern nur zu staunen.

Insgesamt macht diese schwere Flunder aus 1980 einen tollen Eindruck, welcher sich auch klanglich zeigt.

Die Preise verstehe, wer will.

Gruß - Detlef

PS: So trügt einen das Gedächtnis genaue Überprüfung zeigt: das Lagergehäuse ist tatsächlich aus Kunststoff - wenn auch sehr hartes Zeug.


[Beitrag von monsterbox am 02. Nov 2011, 16:12 bearbeitet]
FNBalu
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 02. Nov 2011, 15:51
Hmmmm

Man sieht es gibt viele Mütter die schöne Töchter haben.
Oh weh.

Son kenwood 990 oder einer der Baugleichen fährt doch alleine hoch wenn er fertig ist oder?
Das wäre ja schonmal was, weil wie son 1210 stundenlang auf der Platte rumeiern ist sicherlich auch nicht so das Pralle.


[Beitrag von FNBalu am 02. Nov 2011, 16:25 bearbeitet]
rorenoren
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 02. Nov 2011, 16:22
Moin Detlef,

horizontal ist es ein Spitzenlager, vertikal sieht es eher nach Kugellager unten und Spitzenlager oben aus.
Es geht von oben eine Stange durch bis unten.
(wäre mit Spitzenlager beidseitig nicht möglich)
Wenn man das Lager oben löst, ergibt sich nur oben Spiel, unten nicht/kaum.
Ja nee, wie gesagt, abgesehen vom Plastik ist der Arm ja ok.
Das Gummi ist nur für das Gegengewicht, das hatten fast alle Jelco- ähnlichen Arme.
Das Armrohr ist direkt im Plastik verpresst/vergossen/befestigt.

Das Klappergeräusch machen die Plastikschalter im Plastikgehäuse während des Schaltens.
Im Lauf und auch bei der Automatik ist er absolut leise.
(sogar meine verhurte Gurke)

Bin gerade am überlegen ob ich ihn jetzt gleich schlachte oder wieder zusammenschraube.

@FNBalou: Technics SL1300/1310!
Oberteil des Gehäuses, Tonarmlagerung, Tonarmbasis, Teller, alles solides Metall.
Tonarm hat so gut wie nie Spiel, Automatik macht fast nie Probleme.
Antrieb gut, Tonarm gut, Preis gut, Automatik gut.
Manuelle Bedienung möglich, gut.
Gut?



Egal, es gibt so viele gute Dreher für wenig Geld und noch mehr für viel Geld.
(wobeio Letztere nur selten eine Automatik haben)

Ich könnte auch noch diverse Universum, Palladium und sonstige OEM Geräte anführen, die tadellos aufgebaut sind und ebenso klingen.
Mit Tonarmlagern in Plastikbügeln gibt´s da auch welche.
(auch ITT hatte sowas)

Also wenn so ein Gerät, fast egal welches (auch der TFK950) für angemessenes Geld (ca. 50 Euro), am besten in überholtem Zustand, zu haben ist, zugreifen.

Wenn ein SL1300 unter den selben Bedingungen für ca. 100 Euro zu finden ist, schnell zugreifen!

So würde ich den Wert etwa vergleichen.

Der Technics ist schon solider als der Telefunken.
Klanglich werden sich beide nicht viel tun.

Gruss, Jens
FNBalu
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 02. Nov 2011, 16:33
Also son 13XX ist bei ungefähr 100€ anzusiedeln ja?

Wo kauft man sowas am besten???
Welches System? Nadel etc? Gibts sowas noch neu???
rorenoren
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 02. Nov 2011, 16:48
Moin,

eher so um 150, 100 wäre recht günstig.

Ebay Kleinanzeigen, Ebay mit Angabe einer Entfernung zum Wohnort, denn nur Abholung ist sicher genug.

Vielleicht hat ja hier im Forum noch jemand einen "herumlungern".

Es gibt noch weitere Modelle in ähnlicher Qualität und Ausstattung, sowie etwas einfachere Ausführungen.
Mit Plastikgehäuse (solide wie beim TFK950 ) aber Tonarm in Metall gibt es den SL-D2 (Halbautomat= nur Endabschaltung) und SL-D3 (Vollautomat).
Letzteren habe ich hier am Rechner zum Digitalisieren, einwandfreies Gerät.
(bleibt auch hier)
Klanglich m.E. nicht schlechter als die grösseren Modelle.

Diese Geräte sollte man mit Glück für etwa 50-100 Euro finden.

Auch einige der SL-Q usw. sind gut, die kenne ich aber nicht persönlich.
Auf jeden Fall solltest du darauf achten, dass es ein Direkttriebler ist und der Tonarm kardanisch gelagert ist.
(sieht dann auch wie beim 1200MKII, beim SL1300 oder SL-D 2/3)
Die nicht kardanischb gelagerten Arme bei Technics sind "unschön".

Und ganz wichtig, nichts überstürzen.
Lieber ein Gerät verpassen als Schrott kaufen.

Gruss, Jens
Fhtagn!
Inventar
#16 erstellt: 02. Nov 2011, 20:11
Wenn vollautomatisch, robust und gut klingend wäre noch der Technics SL-Q3 zu nennen.
Ein Gerät ohne negative Eigenschaften .
FNBalu
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 02. Nov 2011, 22:49
Vollautomatisch wäre schön.

Wenn man mir sagt, dass sich das nie gut mit Qualität/Klang oder was auch immer vereinen lässt, dann würde ich auch ohne arbeiten.

Deshalb frage ich ja, weil hier viele von Playern schwärmen, die keine Automatik haben etc.
rorenoren
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 02. Nov 2011, 23:37
Moin,

das geht sehr wohl gut!

Gruss, Jens
FNBalu
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 03. Nov 2011, 00:00
Hat das spezielle Gründe, dass manche das nicht wollen?

Ich mein es ist doch komfortabler.
Mal nicht auf eine Disco gemünzt, aber zu hause ist es doch komfortabler.

Son Kenwood 990 hat wohl auch keine Automatik und ich denke mal er ist in ner Disco fehl am Platze.
Fhtagn!
Inventar
#20 erstellt: 03. Nov 2011, 08:07
Das Gerücht, Automatikdreher klängen schlechter, wurde von denjenigen herstellern in die Welt gesetzt, die nicht in der Lage waren, eine gute Automatik zu bauen.

Eine gute Vollautomatik hat während des Spielbetriebs überhaupt keinen Kontakt zum Tonarm oder zum Antrieb und von daher auch keinen klanglichen Einfluss.

MfG
Haakon
rorenoren
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 03. Nov 2011, 08:22
Moin,

es gibt natürlich an fast jeder Automatik Teile, die der Tonarm zusätzlich "mitschleppen" muss.
Das kann ein simpler Hebel sein, der sich mitdreht, oder ein Schieber.
Beide lösen am Ende der Platte die Abschaltung aus, mechanisch (Dual) oder optisch (Thorens, div. Japaner)

Wenn das wirklich gut gelöst ist, sind die zusätzlich nötigen Kräfte nicht messbar oder verschwindend gering.
Bei Dual wurde in Tests zum Beispiel immer herausgekehrt, dass der Arm mir "soundsoviel Auflagekraft" schon betriebssicher spielt.
Das waren immer hervorragende Werte, die "Nichtautomaten" auch nicht überboten.

Zwei Nachteile hat so eine Automatik, mehr Teile die kaputtgehen können und mögliche Resonanzquellen.
(Letzteres eher theoretisch und ohne Auswirkung in der Praxis, auch wenn ein "geschüttelter Dual" ziemlich klappert)

Wie Haakon schon schrieb wird der Hauptgrund des schlechten Rufs der Automatik sein, dass manche Hersteller soetwas nicht preisgünstig (oder überhaupt) fertigen konnten und damit nicht konkurrenzfähig gewesen wären.

Wer also Automatik will, kann diese heute haben, ohne dass es mehr kostet oder Nachteile hätte.
(Voraussetzung, ein gewartetes Gerät)
Im Gegenteil, oft sind solche Geräte günstiger, weil nicht puristisch genug.

Mir persönlich fehlt eine Automatik nicht, wobei eine Endabschaltung schon eine schöne Sache ist.

Gruss, Jens
FNBalu
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 03. Nov 2011, 10:29
Wie gesagt sone abschaltautomatik reicht hin.
Wenn man mal fix zur Tür muss und es länger dauert sollte er schon abschalten.
300€ wie der 13xx bei ebay steht sollte wohl übertrieben sein.
Sieht das Metall der Oberfläche eigentlich wertig aus?


[Beitrag von FNBalu am 03. Nov 2011, 14:13 bearbeitet]
rorenoren
Hat sich gelöscht
#23 erstellt: 03. Nov 2011, 10:39
Moin,

300 sind zuviel, es sei denn, es hängt ein gutes System dran.
"Fertig", du meinst sicher wertig?
Die Oberfläche ist lackiert. entweder silbern (SL1300) oder dunkelbraun (SL1310).
In gutem Zustand sieht es sehr gut aus, in abgegriffenem Zustand immer noch nicht schlimm.
Die Qualität des Lacks scheint gut zu sein.
Mein 1510er stand jahrelang in einer Disco und war dadurch natürlich unansehnlich geworden.
Irgendwann ist der beste Lack ab.
(den habe ich dann lackiert)
Es gibt aber auch bei gepflegten Geräten vorne Spuren durch das Aufliegen der Haube.
Das trifft auf fast alle Geräte zu, nicht nur auf Technics.

Gruss, Jens
local-net
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 03. Nov 2011, 11:49
Guten Tach,

bei einigermaßen "gepflegten" Geräten (also alle die keinen Klubeinsatz hinter sich haben oder massivst traktiert wurden), sollten die kleinen Gumminoppen an der Vorderseite der Haube noch intakt sein und dadurch verursachte Lackabschürfungen nicht vorhanden sein.
Und davon kann man ausgehen, wenn das Gerät auf nicht zu sehr verwackelten Bilder gut aussieht.

Derzeit ists zwar etwas mau in der Bucht mit den Technics', aber da kommen auch wieder andere Zeiten, wo man fast damit überschwemmt wird und dann braucht man mit etwas Geduld nicht mehr als 100Euro für ein Gerät in sehr gutem Zustand ausgeben.

Also Ruhe, viel Ruhe....150 Euro Sofortkauf etc ist zuviel des Guten, es sein denn du hast ne Garantie drauf.

Gruß,
Marcus
FNBalu
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 03. Nov 2011, 15:52
Habe das mit der Wertigkeit mal korrigiert.
So ist das halt wenn man sein Android quält. Das korrigiert mal was und wenn man nicht drauf achtet...


Ohne hier Werbung machen zu wollen etc, sondern nur als Gesprächsgrundlage.
http://www.ebay.de/i...ektion-/280749805222
Das ist mal dolle happig.
Wenn man nicht weiss was sowas Wert sein kann, steht amn doof da.

Oder sowas http://kleinanzeigen...,-turntable/40740016
Da ist dann njoch ne Nadel fällig.

Was das bessere System ist weiss ich ja mal gar nicht.
Habe da auch nicht vor gross rumzubasteln.

http://www.ebay.de/itm/150682152499
Hier macht mich das Design wie gesgat ein wenig geil.
Icdh stehe sonst bei Fernsehern absolut nicht auf Klavierlack, aber bei dem Teil macht es sogar was her.
Fhtagn!
Inventar
#26 erstellt: 03. Nov 2011, 18:51
Suchen.
Ich hab für einen SL-Q3 neulich 80€ bezahlt - incl. Denon DL-110 und Technics 207C. Das Ganze in Top Zustand.

MfG
Haakon
local-net
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 03. Nov 2011, 19:14
Das sind schön schicke Geräte, die weder altbacken noch spielig wirken.

Laut Hifi Wiki lag der Neupreis vom Technics SL 1500 bei 549,- DM und das ist 35 Jahre her. Der SL 1300 dürfte nicht viel teurer gewesen sein, von daher sind 425,- € schon ne ordentliche Wertsteigerung.
Vor allem weil es davon genug Geräte gibt die immer wieder in den Umlauf gelangen.

Was ist denn eigentlich mit einem NEUGERÄT aka Project Debut III?

Ich mein jetzt mal rein optisch, denn das einzige Problem was die Technics SL 1xxx haben ist meiner Meinung nach die Farbe.
Wenn dein Receiver hochglanzschwarz ist und der Plattenspieler in der Nähe stehen soll, so denke ich wäre auch hier hochglanzschwarz angebracht (auch wenn du beim Staubputzen noch mehr Freude hast).
Die Technics sind ja nicht silber oder schwarz, sondern champangner und anthrazit und das sieht man schon.

Sicherlich kein Beinbruch wenn eh farblich alles durchanander ist, aber ich wollts nur mal anbringen, falls dir soetwas wichtig ist.

Gruß,
Marcus
Burkie
Inventar
#28 erstellt: 03. Nov 2011, 19:29
Hallo,

mit einem Technics SL-1200 macht man, was die Qualität anbelangt, sicher nichts verkehrt. Das Gerät wurde auch ursprünglich als einfaches HiFi-Gerät konzipiert (einfach, weil, ohne Automatik).

DJ-Gerät wurde es, weil es damals noch nicht zu teuer war und gut und robust war.

Nur aufgrund des Kultfaktors als DJ-Spieler ist es dann teuer geworden. Ich hab's mir gekauft, als es noch fabriziert wurde und relativ preisgünstig war.

Jetzt bekommt man neu nur noch Restposten aus dem Lagerbestand mit entsprechendem Seltenheitswertsaufschlag...

Wenn es was neues sein soll und eine Anschaffung fürs Leben sein soll, wäre es eine Überlegung wert.

Wenn es auch was gebrauchtes sein darf, wären Technicse aus benachbarten Baureihen (Sl-1300, o.ä.) aus der gleichen Zeit (Mitte der 80er) anzuraten. Ähnliche bis gleiche Konstruktion der wichtigsten Bauteile, aber ohne den Kultfaktor beim Preis. Und solche Geräte wurden praktisch nie von DJs verwendet... Clubeinsatz setzt Geräten ja doch mehr zu als zu als Einsatz zuhause als HiFi-Gerät.

Tonabnehmer bzw. zumindest die Nadel sollte man bei Gebrauchtgeräten ohnehin ersetzen.

Wenn es unbedingt was neues sein soll, das Budget für ein Technics aber nicht reicht, wären auch DJ-Dreher (Reloop o.ä) womöglich eine Alternative. Diese kommen aber immer ohne Automatik-Funktionen.

MfG
rorenoren
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 03. Nov 2011, 19:42
Moin,

beim SL1500 und anderen ohne Automatik ist das Zerlegen zwecks Lackierung sehr einfach.
Die Tonarmbasis bleibt dann aber im Originalfarbton.
(schwieriger zu zerlegen)

Beim Automatikgerät muss wahrscheinlich hinterher alles neu justiert werden, wenn man´s überhaupt wieder zusammenbekommt.
(also eher weniger ratsam)

Mattsilber (der SL1300 ist silbern, nicht champagnerfarben) zu Hochglanzschwarz finde ich aber gar nicht mal schlecht.

Die meisten Pro-Ject Geräte kommen qualitativ nicht einmal in die Nähe der Technics.
Ausserdem kosten sie natürlich neu viel mehr Geld.
Einen Debut würde ich schon gar nicht mit einem Technics vergleichen wollen.

Ein Technics SL1200MKII ist m.E. mittlerweile zu teuer geworden.
Es gibt zwar Gebrauchtgeräte ab ca. 350 Euro, aber wer weiss, was die schon erlebt haben.
Mit etwas Wissen kann man diese Geräte natürlich testen, sofern sie vor Ort stehen.
Ein Risiko gibt es natürlich immer, aber je weniger man ausgibt, desto geringer ist der Verlust.
Da die "billigeren" Technics (SL1300) technisch etwa gleichwertig zum SL1200MKII sind, macht man da wohl den günstigeren Schnitt.
(zumal wenn man Automatik will)

Gruss, Jens
FNBalu
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 03. Nov 2011, 20:47
Dieser ProJect ist optisch sicher nicht verkehrt, da ja danach gefragt wurde, aber der ist ja mal komplett manuell.


Wie gesagt ich bin da auch nicht an nen paar Euro festgebunden.
Die 500€ habe ich nur erstmal als ganz grobe Richtlinie rausgehauen.
Wenn man mir sagt für 700€ gibt es dies und das und das ist besser weil und Du hast mehr Freude weil, dann werde ich der letzte sein, der an 200€ knausern wird.
Ich will mir ja keine 20 Stück ins Wohnzimmer stellen und auch nicht jedes Jahr austauschen.

Nur wenn man sich eine neue Anlage gönnt, wo das 5.1 System über 3000€ kostet und der Verstärker weil runter gesetzt noch 1500€ statt sonst 2500€ dann ist das schon kein kleines Sümmchen.
Ich weiss nach oben sind da keine Grenzen, keine Frage, jedoch ist das schon etwas höherwertiger als sone 666€ MediaMarkt alles muss raus Kombi mit Lautsprechern, Receiver und Bluerayplayer.
Aus diesem Grund sage ich mir kann/soll da schon ein vernünftiger Plattenspieler her, der schön sauber klingt und natürlich nicht so aussieht als hätte der 1,50€ gekostet.

Systeme und Nadeln bekommt man heutzutage noch alles neu weil Verschleissteil?
Ist sowas schwer zu montieren???

Derr 13xx lag damals bei 800DM laut Hifi-Wiki

Was hat das eigentlich mit Rega Planar auf sich? Das liesst man hier auch ab und an im Forum.
Laut Hifi Wiki muss das ja richtig derbe manuell sein mit umlegung des Riemens usw.
local-net
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 03. Nov 2011, 21:21
Na da bewegt sich doch was im Preis

Bei 700€ kannst du dir Haakons (Fhtagn!) Tipp mit den Kenwoods anschauen und dann hast du auch was in hochglanz!
Müsstest hierbei nur schauen, dass auch nen Tonabnehmer mit bei ist (bei den Angeboten einfach mal nach den Tonabnehmern google'n).

Wenn du das mit dem wechseln des Tonabnehmer ansprichst, dann würde ich dir vom Technics SL 1300 (champagner) / SL 1310 (anthrazit) abraten. Es sei denn du willst die Potentiometer zur Geschwindigkeitseinstellung wechseln oder ab und an säubern.
Ist nicht so wild, aber da müsstest du dich ggf. ab und an mal mit dem Gerät "auseinandersetzen", wenn du keine schwankende Drechzahl haben willst.

Beim SL1200 MK2 siehts mit dem Poti schon wieder anders aus und da hast du auch nen Quarz Direct Antrieb, um mal auf nen gravierenden Unterschied zu verweisen.

Gruß,
Marcus
FNBalu
Ist häufiger hier
#32 erstellt: 03. Nov 2011, 21:41
Ich habe von Anfang an die 500€ als Richtwert ausgegeben.
Ich könnte mir sicher auch 1000€ leisten, nur irgendwann muss man sich fragen ob das denn sein muss.
Wenn das dann sehr gut ist und ein sehr gut erhaltenes Gerät kann es ja auch nen 100er mehr kosten.
Qualität kostet halt.

Nur muss man ja keine 1000€ ausgeben, wenn es das nicht Wert ist.
Man redet also nicht über einen Preis sondern mehr über den Wert.
Etwas ist auch nur so viel Wert wie ein anderer bereit ist dafür zu bezahlen. Katalogpreise nutzen einem nie etwas, wenn es einem keiner zahlen will.


Hochglanz war auch kein Richtwert.
Ich sagte bei sonem Teil sieht das edel aus.

Sonst wenn ich mir Panasonic Plasma Fernseher angesehen habe, löste dieser Klavierlack dabei immer einen Brechreiz aus ;-)



Edit2: Nun bin ich echt hin und he rgerissen.
1300er Technics oder Kenwood 990 bzw die Baugleichen.
WBei den Kenwood sind Systeme verbaut.
Einmal lese ich was von nem Goldring AC500 und dann lese ich auch was von ELAC das D 796 S

Bwi dem teuren Technics der sehr teuer ist aber gut aussieht steht was von Neuwertiges Shure V 15/ III.


Was taugt denn davon?
Einmal hat einer beim kenwood kein System angegeben aber das könnte man ja erfragen. Der wo das fehlt wprde auch nur 70km weg wohnen.


[Beitrag von FNBalu am 03. Nov 2011, 22:08 bearbeitet]
local-net
Ist häufiger hier
#33 erstellt: 03. Nov 2011, 22:19

Natürlich möchte ich auch nicht nur auf die Optik achten, sondern auch auf den Klang.


Der Bezug auf hochglanz oder nicht ist nur dem Gesamtwert deiner bisherigen Komponenten geschuldet, wobei der hochglanz einen Mehrwert (optische Kompatibilität) gegenüber einem technisch gleichwertigen System ohne hochglanz bieten würde.

Ich glaube auch nicht, dass dich hier jemand dazu überreden will die Wirtschaft im Alleingang anzukurbeln
FNBalu
Ist häufiger hier
#34 erstellt: 03. Nov 2011, 22:59
[quote="local-net"] Ich glaube auch nicht, dass dich hier jemand dazu überreden will die Wirtschaft im Alleingang anzukurbeln [/quote]

Na dann ist ja gut.
Man muss aber schon sagen was man ausgeben kann usw.
Es gibt aber auch noch mehr was man sich kaufen/leisten will, deshalb muss man das Geld ja nicht zum Fenster rauswerfen.


Ich habe mal ein Bild bei google vom Verstärker rausgesucht.
http://www.planetpioneer.de/medienbilderpool/SC-LX83_angle.jpg
vorsicht nicht sehr klein.

Der Verstärker steht mit einer Dreambox DM8000 und dem demnächst folgenden zum Verstärker passenden Bluerayplayer in einem rack.
Oben drauf soll der Plattenspieler.
Das damalige und heutige Serien nicht identisch aussehen darüber brauchen wir nicht zu streiten, nur würde ein silberner Plattenspieler nicht ins Gesamtbild passen genauso einer der richtig billig nach Plastik aussieht, wenn der Verstärker nebst Bluerayplayer eine gebürstete Metalloberfläche besitzen.


[Beitrag von FNBalu am 03. Nov 2011, 23:03 bearbeitet]
rorenoren
Hat sich gelöscht
#35 erstellt: 03. Nov 2011, 23:05
Moin,

die Quarzregelung würde ich nicht gerade als gravierenden Unterschied ansehen.
Der einzige Vorteil ist, dass die Geschwindigkeit völlig temperaturabhängig ist.
Bei den nicht quarzgeregelten Geräten kann je nach Zustand die Gesvwindigkeit zwischen kalt und warm minimal driften.
Das sieht man am Stroboskop, hört es aber nicht.
Die Potis lassen sich leicht erreichen und mit Kontaktspray behandeln.
Das hält normalerweise ziemlich lange.

Mein SL1300 (ohne MK) ist übrigens silbern, nicht champagnerfarben.
Möglich, dass das bei den MKII anders ist.

Das Shure V15III passt nicht optimal zum relativ schweren Technics Arm.
(geht aber trotzdem relativ gut)
Viele Elac Systeme haben ebebenfalls zu nachgiebige Nadelaufhängungen.

Ich will dich keinesfalls auf den Technics festnageln, aber mit gutem System ist er nur noch von sehr viel teuerern Geräten zu schlagen.
Dieses "Schlagen" hat dann aber nur im Bereich von Nuancen eine Bedeutung.
Einen wirklich guten Klang, so etwa 90% des überhaupt Machbaren, solltest du damit erreichen können.
(abhängig vom System)
Nach oben hin werden die Unterschiede/Verbesserungen immer kleiner, so dass man irgendwann die Sinnfrage stellen muss.

Die 1000 Euro kannst du mit einen hochwertigen System locker erreichen.
Ob das sinnvoll ist, bleibt fraglich.
Der Rest der Anlage muss das dann noch vermitteln können, sonst bringt es nichts.
Plattenspieler für ca. 200 Euro plus System für ca. 300 Euro (150-200 Euro genügen meist auch) sollten schon hervorragende Ergebnisse ermöglichen.
(halbwegs geschickte Auswahl vorausgesetzt, ggfs. gute Phonostufe dazurechnen)

Optisch gefälligere Geräte wirst du sicher finden, solidere, technisch bessere und zuverlässigere für einen ähnlichen Preis kaum.
(es gibt natürlich Superschnäppchen, besonders bei unbekannten Herstellern)

Da musst du Prioritäten setzen.

Ein Pro-Ject DebutIII in Klavierlack dürfte aber ein rein optisches Vergnügen werden.
(wenn man nicht zu genau hinsieht)
Für das Geld als Neugerät ist der Preis sicher ok, aber wenn´s gebraucht für weniger Geld wesentlich bessere Geräte gibt.....

Gruss, Jens

Edit: oben auf dem Rack wirst du evtl. grössere Probeme mit Trittschall oder Rückkopplungen haben.
Der Plattenspieler sollte auf ein Wandregal.
(lässt sich fast unsichtbar über das Rack bauen, so dass es fast damit abschliesst)


[Beitrag von rorenoren am 03. Nov 2011, 23:07 bearbeitet]
FNBalu
Ist häufiger hier
#36 erstellt: 04. Nov 2011, 00:08
Und wenn man sich son 13xx günstig kauft, kann man sich neu ein gutes System kaufen???
rorenoren
Hat sich gelöscht
#37 erstellt: 04. Nov 2011, 01:06
Moin,

ja, das lohnt sich auf jeden Fall.
Zum Einstieg würde z.B. ein Denon DL110 für ca. 110 Euro schon sehr schön sein.
Man kann natürlich gleich in die Vollen gehen und ein noch besseres System kaufen, aber ich denke, das DL110 wird dich schon begeistern.
Ein teureres System kann sicher noch mehr Feinheiten aus guten Schallplatten herausholen, aber das würde ich auf später verschieben, wenn du mehr Erfahrungen gesammelt hast.


Gruss, Jens
cptfrank
Hat sich gelöscht
#38 erstellt: 04. Nov 2011, 01:22

FNBalu schrieb:
Hat das spezielle Gründe, dass manche das nicht wollen?



Ja, gibt es!
Auf einigen Schallplatten sind noch Informationen in der Auslaufrille. Die kann man mit Automatikspielern nie hören.
Gruß
Frank
Fhtagn!
Inventar
#39 erstellt: 04. Nov 2011, 07:58
Man soll in einigen Auslaufrillen die Anleitung für die Kalte Fusion finden können. Andere enthalten die Lottozahlen der nächsten Woche.

Mal zum Technics 1300: Meiner bescheidenen Kenntnis nach ist bei den Modellen der Liftmechanismus gelinde gesagt katastrophal.

In deinem Budget gibt es einfach zu viele gute Dreher, um eine klare Aussage machen zu können.
rorenoren
Hat sich gelöscht
#40 erstellt: 04. Nov 2011, 08:32
Moin Haakon,

das mit dem Lift gilt für die MKII Modelle, bei denen am Lifthebel innen ein Plastikteil bricht/reisst.
Bei "MKnix" kommt es schlimmstenfalls mal zum "Plumpslift", was aber bei Automatikbetrieb nicht auffällt und bei manuellem Betrieb bei vorsichtiger Handhabung des Hebels auch kein Problem darstellt.
Das Neubefüllen mit Silkonfett/öl ist sicher möglich aber nicht unbedingt notwendig.

Es gibt viele Modelle in dem Budget, aber so wie es sich anhört muss es nicht unbedingt ausgeschöpft werden.

Mit einem Technics (es muss ja nicht unbedingt der 1300 sein, den SL-Q3 kenne ich nur nicht) und dem DL110 könnte ich glücklich leben, wenn ich nicht ständig am Herumbasteln und Probieren wäre.
(das hat aber nichts mit dem Klang zu tun, sondern mit dem Drang, basteln zu müssen)
Darüber ist sicherlich noch einiges möglich, aber der Gewinn wird im Verhältnis zum Einsatz deutlich geringer.
An einer, wenn auch möglicherweise sehr guten Surroundanlage mit Stereoambitionen, würde ich die sinnvolle Grenze etwa hier setzen.

Eine bessere Phonovorstufe kommt ja evtl. auch noch hinzu, so dass wir schon bei insgesamt ca. 450 Euro lägen.
(Plsp. Syst. PhVV. je ca. 150€)

Den Rest, wenn es denn einen gibt, würde ich lieber in Platten investieren.

Wie gesagt, die Wahl muss man nach den gesetzten Prioritäten treffen.
Wenn der Kenwood Zuverlässigkeit, Klang und überzeugende Optik bietet, ist der natürlich geeignet, wie jedes andere Gerät, auf das diese Beschreibung zutrifft.

Zugegeben, optisch sind die Technics weniger auf "Hochglanz" getrimmt, als auf Funktion und Bedienbarkeit.

Gruss, Jens
High_Fidelity_Freak
Inventar
#41 erstellt: 04. Nov 2011, 14:09
Hi,
auch beim 1310er kann man die Auslaufrille hören wenn man denn unbedingt will. Ein Dreh an der Verstellschraube für die Automatik (vorher natürlich die ursprüngliche Stellung markieren) und schon hebt der Arm am Ende der Platte nicht mehr sondern geht in die Auslaufrille.
Ich hab allerdings keine einzige Platte, bei der das Sinn machen würde.
Grüße,

HFF
FNBalu
Ist häufiger hier
#42 erstellt: 04. Nov 2011, 17:54
Phonovorstufe extra?

Ah sowas http://www.ebay.de/i...UMHAFT-/270841223301

Optik ist ja hammergeil von dem Teil.
Da muss man ja fast das Geschlechtsteil anfassen ;-)


Ich habe meine Anlage schon auf Stereo mit ausgerichtet.
Selbst rearspeaker sind keine Brüllwürfel, sondern fats 30cm hoch ;-)

Die vorderen 1,10 Meter extra wegen Stereobetrieb.
Als ich die das erste mal hörte dachte ich nur WOW.
Mit dem Verstärker den ich verwende wage ich zu behaupten, dass ich tiefer runter komme als manch 1000€ Komplettanlage mit einem Subwoofer.
190W Nennleistung auf 7 möglichen Kanälen ist denke ich nicht zu verachten.

Beim ersten mal wo ich sie ausgefahren hatte, sagte mein Vater der draussen war, dass die Leute aus 50 Meter entfernung schief rüber geschaut haben wegen dem Bass.
Fesnter und Türen waren allerdings geschlossen ;-)


Wobei ich nicht nur laut höre.
Es ist schön Volumig und man denkt nie, dass man an Leistungsgrenzen kommt.


[Beitrag von FNBalu am 04. Nov 2011, 17:55 bearbeitet]
lunatic303
Stammgast
#43 erstellt: 04. Nov 2011, 19:11
Hi,

ich würde noch den Technics 1600/1610 MK2 in die Runde werfen. Der hat im Vergleich zu den MK-Varianten einen mittelschweren Tonarm, dadurch wird die Auswahl an passenden Systemen größer. Ansonsten Vollautomatik, Erkennung der Plattengröße und Subchassis-Konstruktion. Das Gerät wiegt etwa 10kg, ist sehr solide konstruiert und hat nicht das Problem mit der Liftautomatik, das einige andere MK2-Modelle plagt. Betreibe den selber zu vollsten Zufriedenheit. Hier ist ein 1600er in der Bucht, allerdings in Silber, die braun/schwarze Variante wäre dann eben der 1610 MK2, da habe ich aktuell keinen gefunden:

http://www.ebay.de/i...&hash=item2c60646fa8

Grüße,

Patrick
rorenoren
Hat sich gelöscht
#44 erstellt: 04. Nov 2011, 19:41
Moin,

auch ein super Gerät.
Es gibt aber manchmal Probleme mit gerissenen Zahnrädern in der Automatik.
(habe noch so einen Arm hier herumkullern, Plastikzahnrad auf Metallachse gepresst, ist nicht immer gut)

Die Burmester Vorstufe ist etwas zu bescheiden und schlicht, oder?
Sie ist nicht nur Phono, sondern auch Linevorstufe.
Würde ich nichtmal geschenkt nehmen.......

Gruss, Jens
FNBalu
Ist häufiger hier
#45 erstellt: 04. Nov 2011, 21:50
Die Burmeister war auch nicht wirklich ernst gemeint.

Hm wieder ein gerät mehr.
Wobei der 1600er gar nicht mal so teuer zu sein scheint.

Und der taugt auch was???
Ist er besser oder schlechter als ein 1300er?
lunatic303
Stammgast
#46 erstellt: 05. Nov 2011, 00:08
@Jens: Das mit dem Zahnrad habe ich auch schon gehört, meines sieht aber sehr gut aus, scheint auch nicht oft vorzukommen. Im Forum von vinylengine gibt es einen polnischen User, der passende Ersatzzahnräder fertigt, habe mir mal eines als Reserve bestellt. Es scheint eine sehr gut gelungene Nachbildung des Originalteils zu sein. Solltest Du eines benötigen, schicke ich Dir gerne die email-Adresse des Users.

@FNBalu: Schwer zu beantworten, welcher besser ist. Ich habe mich vor der Anschaffung auch mit der gesamten Technics SL-Palette beschäftigt, schlußendlich ist es der 1600 MK2 geworden, weil die Liftproblematik wegfällt und das Gerät ein Subchassis hat. Dazu kommen nette Spielereien wie die optische Erkennung der Plattengröße. Arm ist der selbe wie bei den anderen MK2-Geräten, der Antrieb ebenfalls. Verarbeitung ist auch bei allen gleich (gut), solides Alu-Druckguss-Chassis (oder war es Spritzguss?). Im Vergleich zu den MK1 haben die MK2 einen Quartz-geregelten Antrieb und, wie schon gesagt, der Arm ist mittelschwer, was ihn besser geeignet erscheinen lässt für die Mehrzahl der aktuell erhältlichen MM-Systeme. Mein Fazit fällt also pro 1600 MK2 aus - logisch, sonst hätte ich ja einen anderen gekauft

So oder so, mit einem gut erhaltenen Vintage-Technics liegst Du sicher nicht schlecht..

Grüße,

Patrick
FNBalu
Ist häufiger hier
#47 erstellt: 05. Nov 2011, 05:40
Also ist das nicht ein auf ganz billig getrimmtes Plastikgehäuse ja?
rorenoren
Hat sich gelöscht
#48 erstellt: 05. Nov 2011, 09:20
Moin,

die grossen Modelle haben alle ein Metallgehäuse mit Plastik Bodenplatte.
Daran sieht nichts billig aus und es fühlt sich alles solide verarbeitet an.
(was es auch ist, selbst bei den kleinen Geräten mit Plastikgehäuse)
Es gibt den 1600 auch als "MKnix" (also erste Version)

Gruss, Jens
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