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Erbitte Hilfestellung bei Plattenspielerkauf

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birdh0use
Neuling
#1 erstellt: 12. Sep 2012, 11:58
Hallo liebe HIFI-Gemeinde!

Ich bin prinzipiell sehr interessiert an HIFI, Audio und auch Heimkino, etc. und spiele seit mehreren Jahren mit dem Gedanken mir einen Plattenspieler (mit zugehörigen Komponenten) zuzulegen.
Allerdings habe ich es immer als "Projekt für die Zukunft" abgetan und mich nie wirklich damit beschäftigt.

Nun möchte ich meinen Traum vom eigenen Dreher realisieren und hätte gerne eure kompetenten Meinungen dazu. Ich versuche möglichst genau zu beschreiben, was ich bereits habe und was geplant ist und hoffe dann, dass ihr mir bei der Entscheidung helfen könnt!

Ich ziehe mit meinem Bruder gemeinsam in eine neue Wohnung und dadurch wird der Pool an Möglichkeiten gleich mal viel größer, denn er bringt auch die Komponenten aus seinem Heimkino mit ins neue Wohnzimmer. (ca 30m²)

Derzeit im Einsatz sind:

-> 2x Eigenbau-Boxen (Monacor Triple-Play, vorgeschlagen in Klang + Ton) an einem Cambridge Audio Azur 340A Verstärker.
-> 2x Eigenbau-Boxen (ebenfalls Triple-Play, Infos später dazu) an einem Onkyo TX-SR309 AV-Receiver zusammen mit einem alten Sony SA-WMS815 Subwoofer.
-> 4x Jamo S 404 + eine alte Centerbox (Sony SS-MS815) an einem Yamaha RX-V373 AV-Receiver.

Es hängen diverse Fernseher und/oder Beamer an den derzeitigen Systemen, da dies aber für die Musik irrelevant ist, gehe ich nicht näher darauf ein.

Es ist ein Reckhorn H-100 Eckhornsubwoofer an einem Reckhorn A-405 Verstärker geplant, der in das neu entstehende System eingegliedert wird.
Weiters ist noch ein Cambridge Audio Azur 340A Verstärker vorhanden, der derzeitig nicht verwendet wird.

Infos zu den Eigenbau-Boxen: http://www.hifi-forum.de/viewthread-104-22476.html

Die Boxen, Verstärker und AV-Receiver können beliebig miteinander kombiniert werden, da wie gesagt alles in eine gemeinsame Wohung kommt.

Mein Plan war es, die 4 Eigenbau-Boxen zusammen mit einer neuen Center-Box gemeinsam (bin auch hier gerne für Kaufvorschläge offen) am Yamaha RX-V373 AV-Receiver mit dem Reckhorn H-100 Eckhornsubwoofer an einem Reckhorn A-405 Verstärker zu betreiben.

Das zweite System, 4x Jamo S 404 + eine alte Centerbox am Onkyo TX-SR309 AV-Receiver mit dem alten Sony SA-WMS815 Subwoofer.

So weit zum Plan. Die Erweiterung mit Plattenspieler und Phono-Vorverstärker würde ich gerne ins erste System (mit den Eigenbauboxen) eingliedern. Meine Frage nun: Kann ich die 2 übriggebliebenen Cambridge Audio Azur 340A Verstärker auf irgendeine sinnvolle Art und Weise nutzen bzw. mit dem Plattenspieler kombinieren? Sie haben keine Phono-Eingänge, aber vielleicht als Vorverstärker mit einem Pre-Phono-Verstärker? Oder vielleicht anstelle des Reckhorn A-405 Verstärkers für den Sub?

Nun aber zum wichtigsten: Welchen Dreher + Zusatzkomponenten könnt ihr mir empfehlen?
Vom Budget her habe ich es mir irgendwo zwischen 500 - 1000€ vorgestellt (wenn es sinnvoll ist, bin ich auch bereit mehr zu investieren).
Ich hätte gerne eine solide Lösung, sollte sich alles auf Audi-, BMW-Niveau bewegen, einen Rolls Royce brauche ich nicht. Wenn das Gerät optisch auch noch was hergibt ist es ein zusätzlicher Pluspunkt.

Habe in anderen Threads gelesen, dass der Pro-Ject RPM 1.3 (Ortofon 2M Blue) recht solide sein soll. Wie gesagt, ich kenne mich auf diesem Gebiet überhaupt nicht aus und hoffe auf eure Hilfe!

Herzlichen Dank und Liebe Grüße,
Clemens
Jens1066
Inventar
#2 erstellt: 12. Sep 2012, 13:16
Hallo Clemens,

auch ich bin seit letzter Woche (wieder) im Besitz eines Plattenspielers.
Hatte mich schon eine Weile eher halbherzig damit beschäftigt. Meine Tochter hatte noch einen alten Spieler von ihrem EX im Keller stehen, der aber nur auf dem linken Kanal spielt.(Bin gerade dabei, den wieder auf Fordermann zu bringen)

Nachdem dies also fehlgeschlagen war, sind meine Frau und ich losgezogen uns mal im Fachgeschäft über Plattenspieler zu informieren. Ich hatte auch den Pro-Ject 1.3 im Auge, weil der ja außergewöhnlich aussieht. Test´s und Meinungen dazu gehen ja ziemlich auseinander, aber ich mache mir lieber meinen eigenen Eindruck. Inzwischen (gerade wegen meiner frischen Erfahrungen) gebe ich nichts mehr auf die Test´s der sogenannten Fachpresse.

Der 1.3 war beim Händler zwar nicht vorrätig, aber da die unterschiedlichen Pro-Jects allgemein mit vielen "Gleichteilen" aufgebaut sind, konnte ich mit den Tonarm zumindest an einem anderen Modell mal anschauen. Und was soll ich sagen..... meiner Meinung nach billig!!

Wir haben uns dann den 1 Xpression III angeschaut und probegehört, welcher schon wesentlich wertiger und vertrauenswürdiger aussah. Dieser hat zwar "nur das Red System" drauf, klingt aber meiner Meinung nach schon toll. Ein Systemwechsel ist da mit Sicherheit wesentlich einfacher und besser, als vielleicht den Tonarm zu wechseln. Ich jedenfalls bin vom 1.3 abgekommen und habe den Xpression in der Comfort Version genommen.

Da Du den 1.3 mit dem Blue erwähnt hast, ist das ja der Superpack, wo auch noch ein "besseres Kabel" dabei ist, welches ja auch noch mal mit ca. 70 Euronen zu Buche schlägt. Und bedenke bitte auch noch beim 1.3 ist keine Abdeckhaube dabei. Das heißt viiiieeeell abstauben, oder ne Haube dazu, welche auch noch mal einen Batzen kostet. Alles in allem würde ich (meine Meinung) nicht so viel Geld für diesen Dreher bezahlen, da er das nicht wert ist.

Die Cracks hier werden Dir sicher (wahrscheinlich auch zu Recht) raten, einen sehr guten, alten Spieler zu nehmen, die sind qualitativ besser. Habe erst heute in einem Treat gelesen, daß z.B der Dual 505, ich glaube seit den 80er Jahren immer noch gebaut wird. Heute ist er das Spitzenmodel, damals war er der Einstieg. Ich denke das sagt schon eine Menge über die aktuellen Spieler aus. Wenn meine Frau nicht auf ein "Neugerät" bestanden hätte, wäre es bei mir sicher auch ein alter Spitzenplayer zu einem ähnlichen Preis geworden.

Auf jeden Fall wünsche ich Dir viel Spaß bei der Entscheidungsfindung, den die Vorfreude ist ja auch nicht zu verachten.

Gruß Jens
dobro
Inventar
#3 erstellt: 12. Sep 2012, 13:50
Hallo Clemens, halle Jens,

eines darf bei den alten Gesellen nicht vergessen werden: Sie benötigen ggf. Wartung und Pflege. Seit ihr dazu in der Lage oder soll es sofort losgehen, die Frage solltet ihr euch zunächst beantworten. Die alten Spieler sind qualitativ den heute bezahlbaren Geräten oftmals deutlich überlegen, aber ihr kennt deren Vergangenheit nicht. Einem "Neuling" oder "Wiedereinsteiger" empfehle ich daher einen neuen, z.B. einen

http://www.google.de...ial&client=firefox-a

oder baugleiche Geräte oder einen alten Gesellen aus zuverlässiger Quelle. Dazu seien einige Händler genannt und natürlich auch viele Privatanbieter. Dabei geht aber die Gleichung Alt = billig selten auf. Gebrauchte, mit denen ich gute Erfahrungen gemacht habe sind z.B.

- Technics SL Q3, 1710
- Dual 604, 704
- rega p2/3
- Thorens TD 320

Es gibt sicherlich noch viele andere.

Gruß
Peter
akem
Inventar
#4 erstellt: 12. Sep 2012, 14:07

Jens1066 schrieb:
Habe erst heute in einem Treat gelesen, daß z.B der Dual 505, ich glaube seit den 80er Jahren immer noch gebaut wird. Heute ist er das Spitzenmodel, damals war er der Einstieg. Ich denke das sagt schon eine Menge über die aktuellen Spieler aus.


Ja, allerdings: nämlich daß das Qualitätsniveau bei Dual seit damals ganz massiv gesunken ist. Leider...
Wenn Dual heute einen 1019 neu auflegen würde - nicht auszudenken, wieviel die davon verkaufen würden!
Da könnten Transrotor und Konsorten einpacken

Gruß
Andreas
cwurst
Inventar
#5 erstellt: 12. Sep 2012, 16:20

dobro schrieb:
eines darf bei den alten Gesellen nicht vergessen werden: Sie benötigen ggf. Wartung und Pflege.

Naja. Mehr Pflege als ein neuer Pro-ject, Rega usw. braucht mein fast 40 Jahre alter Thorens auch nicht. Ab und an einen neuen Riemen, das war's. Und den kann selbst meine fünfjährige Tochter wechseln.
Zugegeben: Viele Oldies muss man erstmal restaurieren (so wie ich meinen), aber der TE muss ja auch nicht den defekten Kellerfund für 30€ kaufen. Sein Budget lässt zum Glück deutlich Besseres zu.
Klar kann so ein Sync, Reloop usw. mit gutem System auch gut klingen, aber schon optisch dürfte sowas nicht in Frage kommen, wenn der Geschmack eigentlich in Richtung Pro-ject 1.3 (von dem ich übrigens abrate!) geht.

@ Clemens
Wenn es unbedingt neu sein soll: Für 1000 € wäre z.B. ein solider RPM 5.1 mit Speedbox und Goldring MM 2500 plus Cambridge Phonopre Azur 551P drin. Imho schon eine schöne Kombi. Willst du weit unter diesem Preis bleiben, solltest du was Gebrauchtes in Erwägung ziehen. Die aktuellen Günstig-Brettspieler können den meisten rüstigen, gleichpreisigen Oldies von Thorens, Dual, Pioneer, Technics usw. absolut nicht das Wasser reichen.

Zu deiner Verstärkerfrage: Den Dreher kannst du problemlos mit einem Phonopre an Cambridge Nr. 1 betreiben. Den zweiten zur Subendstufe zu machen, ist zwar grundsätzlich möglich, indem du eine Aktivweiche wie z.B. die Reckhorn S-1 davorhängst. Sowas bräuchtest du auf jeden Fall. Geht aber nicht, weil der A340 keinen Pre-Out hat, an den man sie anschließen könnte. Die A-405 dagegen (Weiche ist eingebaut) verfügt über LS-Klemmen, die du einfach mit denen von Cambridge Nr. 1 verbindest.
Somit wird ein Cambridge übrigbleiben, entweder weil du die A-405 o.ä. für den Sub kaufst oder einen neuen Verstärker für die Satelliten mit auftrennbaren Vor- und Endstufen.

Gruß
birdh0use
Neuling
#6 erstellt: 13. Sep 2012, 08:21
Hallo!

Herzlichen Dank für die vielen, tollen Antworten!

Bitte versteht mich nicht falsch, ich bin gerne bereit auch einen alten Dreher zu nehmen und ggf. zu restaurieren, sofern es nicht ein absolut unbekanntes Modell ist. Es muss nicht neu sein!

Wenn ihr allerdings meint, dass für einen Einsteiger was Neues leichter zu handeln ist, vertraue ich hier voll und ganz auf euch!

Von der Optik ist es eigentlich egal, ich möchte einfach nur was Gutes für mein Geld bekommen und nicht im Nachhinein den Kauf bereuen müssen!

Liebe Grüße,
Clemens
dobro
Inventar
#7 erstellt: 13. Sep 2012, 10:58
Hallo Clemens,

wenn dir die Optik nicht so wichtig ist und du mit einem Null-Automaten gut zurecht kommst, würde ich dir zu Sync TRM raten. Mit einem guten System klingt der auch richtig gut. Ich habe an meinem Omnitronic DD 5250 (baugleich) ein Ortofon Arkiv, welches ordentlich an dem Dreher klingt. Die Komfortvariante wäre:

http://www.thomann.de/de/stanton_st150_ii.htm

Hier ist alles dabei, sogar der Phono-Pre.

Gruß
Peter
cwurst
Inventar
#8 erstellt: 13. Sep 2012, 12:35

birdh0use schrieb:
Wenn ihr allerdings meint, dass für einen Einsteiger was Neues leichter zu handeln ist, vertraue ich hier voll und ganz auf euch!

Vertraue am besten auf deinen Bauch: Wenn dir ein Gebrauchtkauf nicht behagt (was ich so'n bisschen bei dir rauslese), dann kauf lieber was Neues. Aber beim Händler, wo du den Spieler anfassen, bei Bedarf auf ein besseres System upgraden und ggf. auch reparieren lassen kannst. Das wäre konsequent.


birdh0use schrieb:
Von der Optik ist es eigentlich egal, ich möchte einfach nur was Gutes für mein Geld bekommen und nicht im Nachhinein den Kauf bereuen müssen!

Da "was Gutes" sehr subjektiv ist, wirst du hier darauf keine endgültige Antwort bekommen. dobro empfiehlt Sync und Stanton, mir (und vielen anderen hier) käme so ein Ultra-High-Torque-Quartz-Strobo-LED-Fader-Pitch-Dingens aus China/Taiwan nie ins Regal, wenn es doch gut restaurierte, für die Ewigkeit gebaute Thorense u.a. fürs gleiche oder sogar weniger Geld gibt. Wer hat nun Recht?

Mein Rat: Tingle durch ein paar Läden mit einer anständigen Auswahl an Drehern, probier sie aus, fass sie an, horche die Händler aus. Wenn du Favoriten ausgemacht hast, frag hier einfach nochmal, was von ihnen zu halten ist.
Pufftrompeter
Gesperrt
#9 erstellt: 13. Sep 2012, 18:30

sofern es nicht ein absolut unbekanntes Modell ist


Genau verkehrt ... eher die unbekannten Dreher haben das beste Preis-Leistungs-Verhaeltnis.

Kaufen, aufstellen, spielen: Alte, japanische Direct-Drives aus den spaeten 70ern, fruehen 80ern. Allemal gut genug fuer einen Abnehmer um 200+ Eur, aber gut und guenstig fuer weit unter 100Eur zu bekommen - oft ist ein tauglicher TA schon dran, dann ist meist nur eine Nadel faellig.

Kaufen, und vielleicht spielen - oder ggf. ein bisschen basteln:
Dual DDs 604/621 oder 704/721, Thorens Wabbelsattel-Lasso-Dreher TD 145/6/7, 280 ... auch fuer recht kleines Geld zu haben. Dual 505er (MK irgendwas ... spielt keine Rolle) gibt's mit System fuer locker unter 100 Eur.

Technics 1210 ... immer ein sicherer Tipp. E-Teile wie Sand am Meer ... haben aber ziemlich angezogen im Preis. Ich hab fuer meinen 1a neuwertigen, reinen Wohnzimmer-Dreher incl. neuer Haube und System vor 2 Jahren noch 150 Eur oder so bezahlt, das duerfte heute nicht mehr klappen.

Daneben gibt's die Exoten. Bei Quelle/Universum (4500 glaube ich) gab's per badge enginneering z.B. einen echten Micro Seiki. Ein Denon DP37 kostet auch nur ~100 Eur. Hitachi, JVC, Mitsubishi, Kenwood, Yamaha, Fisher, Optonica ... alles was aussieht, als sei es nicht aus Plastik klingt meist echt OK und ist 1a auf der Hoehe von heutigen Neugeraeten.

Und der gaaaaaanz heisse Tip: Im Freundeskreis rumfragen ... so flatterte mein Pio mit V15 fuer'n warmen Haendedruck ins Haus. 1. Hand, wie neu, 20 Jahre im Schrank verstaubt. Sowas kann man auf ebay weder suchen noch kaufen. Will gar nicht wissen, was da noch alles auf den Speichern verstaubt.

Die meisten Schnaeppchen dieser Art sind locker auch mal ein System der 400-Mark-Klasse wert. Fuer 100 Eur kommt man aber auch statt ein 2m Red an das besagte V15 samt neuer Shibata-Retip-Nadel ... das ist sicher besser, wenn man den Shure-Klang mag.

Fuer 1000 Eur: Wow ... Ken KD880/990, DP 57, ein Lux oder grosser Micro, ein grosser Thorens ... incl einem wirklich vernuenftigen System. Muesste auch fuer einen kleinen Linn mit vernueftigen Arm & System reichen. Und auch die kleinen Plexiglas-Transrotor a la Rotary sind dafuer schon langsam zu bekommen!!

Ich wuerde aber erstmal kleiner anfangen und ein bisschen auf niedrigen Niveau rumprobieren ... Riemen oder Direkt, Vollautomat oder Sportmodell :D, MC oder MM - dann ist der teure Kauf der sicherere Treffer.

Fachhaendler braucht Du dazu am Anfang naemlich ueberhaupt nicht ... schwimmen lernt man im Wasser und nicht beim Bademeister.

N8,
Carsten


[Beitrag von Pufftrompeter am 14. Sep 2012, 07:05 bearbeitet]
cwurst
Inventar
#10 erstellt: 14. Sep 2012, 05:40

Pufftrompeter schrieb:
Fachhaendler braucht Du dazu am Anfang naemlich ueberhaupt nicht

... und später, wenn man sich reingefuxt hat, erst recht nicht mehr, aber das überlassen wir mal besser dem TE, wie er schwimmen lernt. Kompliment übrigens für deinen Gebraucht-Rundumschlag.
dobro
Inventar
#11 erstellt: 14. Sep 2012, 05:53
Hallo,

wenn es auch ein gebrauchtes Gerät sein darf, was auch nicht ausdrücklich ausgeschlossen wurde, schließe ich mich auch cwurst an, was den TD 320 angeht. Ich hatte ihn oben auch als Gebrauchtvariante bereits empfohlen. Allerdings sollte man beim Kauf darauf achten, dass es sich um ein Original handelt. Sinnigerweise glauben halt viele Thorens-Besitzer, dass Thorens die Plattenspieler etwas falsch gebaut hat und schrauben teils sinnvoll aber eben auch teilweise sinnfrei an den Geräten herum. Leider habe ich dabei auch schon pech gehabt. Ähnliches gilt für Dual-Geräte, wo ich auch schon abenteuerliche "Reparaturversuche" gesehen habe. Aus meinen Erfahrungen heraus empfehle ich daher oft neu zu kaufen, wenn es problemlos verlaufen soll. Ein Kauf vom Händler mit Garantie wäre natürlich auch ein Option. Zumindest sind die Geräte grundsätzlich erst einmal technisch o.k.

Gruß
Peter
cwurst
Inventar
#12 erstellt: 14. Sep 2012, 07:00

dobro schrieb:
Allerdings sollte man beim Kauf darauf achten, dass es sich um ein Original handelt.

Da hast du grundsätzlich Recht. Man kann aber auch an einem modifizierten Thorens recht einfach prüfen, was man da vor sich hat, z.B. bei TD 12X/14X/16X: den Teller ohne Riemen anschubsen und schauen, wie lange er nachdreht – dem Motor und Tellerlager lauschen, ob alles ohne Klopf- und Schleifgeräusche läuft – Motorpulley beobachten, ob er eiert – auf Subteller und Tonarmbasis drücken, um zu schauen, ob das Subchassis "kratzfrei" und feinfühlig schwingt – Abstand des unteren Tellerrandes zur Dreher-Oberseite messen, ob er rundum gleichmäßig zwischen 6 und 8 mm hat – die Tonarmbasis anpeilen, ob sie gerade und mittig aus dem Ausschnitt heraussteht – am Tonarm ruckeln, ob er spielfrei sitzt – die Geschwindigkeitsumschaltung ausprobieren. Und natürlich hören, wie er klingt.
Daher würde ich einen Gebrauchten, ob Thorens oder nicht, immer vor Ort abholen und nicht verschicken lassen.

Es muss ja sowieso nicht unbedingt Thorens sein. Wenn man sichergehen will, einen möglichst unverbastelten Spieler zu bekommen, kann man sich auch auf japanische Direkttriebler mit Masselaufwerk aus den 70/80ern verlegen. Da waren die Möglichkeiten, selbst Hand anzulegen und was zu verpfuschen, meist viel begrenzter.
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