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Neuer Plattenspieler

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Thomas3103
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 18. Sep 2012, 08:26
Hallo!

Wieviel muss ich ca. für einen neuen, qualitativ guten Plattenspieler
ausgeben?
Welche kommen da infrage?
Ich höre hauptsächlich Rock u. Metal!
Vielen Dank im voraus für Eure Antworten!

Gruß

Thomas
xutl
Inventar
#2 erstellt: 18. Sep 2012, 08:30
zwischen 100€ (dann allerdings gebraucht) und 10.000€
Thomas3103
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 18. Sep 2012, 08:34
Dann stell' ich die Frage anders:

Was bekomme ich für max. 300 €?
Die Frage bezieht sich auf neu und nicht gebraucht!
xutl
Inventar
#4 erstellt: 18. Sep 2012, 08:42
NEU gibt es für 300€ die bekannten Bretter oder Plastikbomber.

Für den gleichen Betrag bekommst Du einen alten, generalüberholten Dreher mit Garantie vom Händler, welcher KLASSEN besser ist.

Warum unbedingt neu?

Liste mal Deine Randbedingungen auf.

Die Musikrichtung hat ev. Einfluß auf die Wahl des Systems, nicht unbedingt auf die Wahl des Drehers.
Wobei natürlich beide zueinander passen sollten.
akem
Inventar
#5 erstellt: 18. Sep 2012, 08:59
Einen Metal-tauglichen Neu-Dreher für 300 kannste vergessen. Das ist so als würdest Du mit einem 10.000 Euro Auto in der Formel 1 mitfahren wollen.
Ein Metal-tauglicher Tonabnehmer für 300 - das könnte eher was werden...

Gruß
Andreas
sundaydriver
Stammgast
#6 erstellt: 18. Sep 2012, 09:03
Hallo Thomas,

für 300,- würde ich auch auf einen gebrauchten zurückgreifen. Ich habe sehr gute Erfahrungen mit den Technics SL-Q2 /SL-Q3 Modellen gemacht. Sehr robuste Geräte die kaum Wartung benötigen. Die bekommt man zw. 50.- und 100,- EUR. Dazu evtl. ein passendes System und Du hast auf jeden Fall etwas besseres als einen neuen 300,- Spieler. Und das für weniger Kohle.

Carsten
directdrive
Inventar
#7 erstellt: 18. Sep 2012, 09:33
Hallo Thomas,

für 300,- € bekommst Du einen SynQ X-TRM 1. Auch als Hifi-Spieler einwandfrei, gut verarbeitet, guter Klang. Zum Betrieb ist allerdings noch ein Tonabnehmer notwendig, so ab ca. 40,- € aufwärts.

Die Alternativen kommen von Pro-Ject Audio und Rega Die Verarbeitung ist bei den Pro-jects und bei dem Einsteiger Rega eher einfach - zum Musikhören reicht's allemal.

Ich empfehle Dir aber dringend erst einmal die entsprechenden Threads zum Thema zu lesen. Gerade zu den Pro-jects gibt es recht kontoverse Einschätzungen.

Grüße, Brent
xutl
Inventar
#8 erstellt: 18. Sep 2012, 10:16
Der TRM-1 ist ein 1210-Clone und für DJ-Betrieb optimiert.

Geht natürlich auch für Normaluser.

Ob die Optik zusagt, muß jeder selber entscheiden.
KEINE Haube, WAF fraglich

Zu den 300 für den Dreher kommt noch ein System.

Wobei ich vor die 40 noch eine "1" setzen würde.

Somit sind wir wieder beim Hauptproblem, welches wir bei jeder langlebigeren Anschaffung erleben:

Es wird teurer als geplant

Nehmen wir jetzt die 500€ (Dreher, System, Haube) in die Hand und sehen uns auf dem "Gebrauchtmarkt" um, werden die Nächte wieder kürzer und der Kopf heißer


Sollte der trm-1 in die engere Wahl kommen:

gebraucht, aber fast neu der erste

der zweite
Steuerpimpel
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 18. Sep 2012, 10:25
Hallo,

meine Empfehlung, da es ja Neuware sein soll:

http://www.hifitest....-lp120-usb_6433.php#

und

http://www.thomann.de/de/shure_m44-7_dj_system.htm


Macht zusammen ca. 300 Tacken.
Und wenn es Dir dann Spass machen sollte, kann man immer noch weitersehen ...

Gruß

Vladi
xutl
Inventar
#10 erstellt: 18. Sep 2012, 10:36
AT-Dreher ohne System bei amazon 219€.

Wobei ich bei eingebautem USB-Interface immer sehr skeptisch bin.

Der AT und der trm scheinen das gleiche Laufwerk / die gleiche Basis zu haben.
Thomas3103
Schaut ab und zu mal vorbei
#11 erstellt: 18. Sep 2012, 10:36
Zuerst mal vielen Dank für alle Antworten!

Scheint ja komplizierter zu sein, als ich dachte.
Bin schon davon ausgegangen, für ca. 300 € einige gut klingende
Dreher zu bekommen. Das ich in der Preisklasse weit von High End
entfernt bin, war mir klar.

Werde mich mit der ganzen Sache wohl intensiver auseinandersetzen
müssen!
C~H
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 18. Sep 2012, 11:22
Vor einiger Zeit hatte ich mal das Vergnügen einen Rega RP1 "Performance" (480,- €) bei meinem lokalen Elektrodealer zu hören. Angeschlossen an einer Naim-/Dynaudio-Kette (welche unzureichenden Quellenkrempel durchaus aufzudecken in der Lage ist) war das wirklich ein wunderbarer Klang, was da raus kam. Das einzige, was man hier nicht geboten bekommt, sind optische und haptische Reize, aber das dürfte ja bekannt sein.

Aus eigener Erfahrung möchte ich von Spielzeugkisten á la Reloop & Co. ausdrücklich abraten, sofern diese in den letzten Jahren keinen fundamentalen Qualitätsaufstieg zu verzeichnen haben.
klnge
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 18. Sep 2012, 12:34
Hallo Thomas,

also ich besitze den Rega PR1 jetzt seit ca. einem Jahr mit einem VM Red System
und bin sehr zufrieden mit dem Gerät. Ist vielleicht kein High End aber ich würde sagen solide Mittelklasse.meine Musik ist auch Hardrock bis Metal.

viele Grüße
Dietmar
schmiddi
Inventar
#14 erstellt: 18. Sep 2012, 12:45

C~H schrieb:

Aus eigener Erfahrung möchte ich von Spielzeugkisten á la Reloop & Co. ausdrücklich abraten, sofern diese in den letzten Jahren keinen fundamentalen Qualitätsaufstieg zu verzeichnen haben.


Wenn ich die Wahl hätte zwischen einem Rega und einem Reloop würde ich auf jeden Fall den Reloop wählen. Die Optik ist zwar für meinen Geschmack nicht so doll, aber es sind vollwertige Plattenspieler, die gute Qualität liefern.

Bei einem Rega RP1 erhält man ein Brett mit einem Plattenteller aus Kunststoff (Phenolharz, dazu gehört auch Bakelit) und einem Riemenantrieb. Für Geschwindigkeitswechsel muss der Riemen von Hand umgelegt werden. Das hört sich für mich nach Spielzeug an.
elchupacabre
Inventar
#15 erstellt: 18. Sep 2012, 12:57
Nur wird sowas heute als Design und Lifestyle Produkt angesehen.
schmiddi
Inventar
#16 erstellt: 18. Sep 2012, 13:04

elchupacabre schrieb:
Nur wird sowas heute als Design und Lifestyle Produkt angesehen.


Ja leider, die heutigen Brettspieler wären vor 20 Jahren unverkäuflich gewesen. Aber es reicht ja heute in einem Hifi "Fachmagazin" besprochen zu werden. Getestet wird da bewusst schon lange nicht mehr. Es kämen zu häufig grausame Messwerte raus. Dann könnte man das nicht m,ehr als High End oder Lifstyle verkaufen. Fakten stören da nur.
elchupacabre
Inventar
#17 erstellt: 18. Sep 2012, 13:06
Mir persönlich wäre das gefriemel zu dumm, aber jeder wie er möchte, wenn es keinen Markt dafür gäbe, würden die Hersteller auch keinen Umsatz machen, dem ist aber ganz und gar nicht so.
schmiddi
Inventar
#18 erstellt: 18. Sep 2012, 13:16

elchupacabre schrieb:
Mir persönlich wäre das gefriemel zu dumm, aber jeder wie er möchte, wenn es keinen Markt dafür gäbe, würden die Hersteller auch keinen Umsatz machen, dem ist aber ganz und gar nicht so.

Die machen sicherlich ihren Umsatz. Die werden auch einen recht guten Gewinn machen, wenn man einmal überlegt welche Margen in den Teilen stecken.

Aber jeder soll das kaufen was er möchte und damit glücklich werden.
elchupacabre
Inventar
#19 erstellt: 18. Sep 2012, 13:21
So seh ich das auch, gerade diesen "lifestyle" Gedanken, finde ich bloss seltsam, mir geht es ja darum Musik zu hören, zu fühlen, mir gehts darum, die Geräte zu kennen, zu hören, ich beschäftige mich erst seit kurzem mit Vinyl, ebenso mit Drehern, hab jetzt schon 7 und 10, von denen ich fast alle, mal mit, mal ohne Hilfe des Forum's repariert, bzw. eingestellt habe, das macht riesig Spass und erhört die Freude um Faktor X, jedes Mal wenn ich eine Platte auflege.

Gerade die weniger bekannten Dreher sind heute günstigst zu bekommen, teilweise maximal neuen Riemen, neues System für um die hundert Euro und es lässt sich so gut wie alles hören.

Thomas3103
Schaut ab und zu mal vorbei
#20 erstellt: 19. Sep 2012, 07:32
Nochmals vielen Dank an alle die geantwortet haben!

Werde wohl auch weiterhin mein Glück eher mit Gebrauchtgeräten
versuchen!

Gruß

Thomas
Fhtagn!
Inventar
#21 erstellt: 20. Sep 2012, 06:23
Du hast doch schon einen guten Tip bekommen: Reloop RP-6000 / Sync X-trm1. Das ist ein guter Plattenspieler, DJ hin oder her, er macht seinen Job als HiFi Gerät sehr gut.
Der Antrieb ist über jeden Zweifel erhaben und steckt jeden Brettspieler ala Rega/Pro-Ject in die Tasche. Der Tonarm ist ebenfalls als gut zu bezeichnen. Als Tonabnehmer empfiehlt sich ein Ortofon Concorde Pro-S, das kannst du später nach belieben durch einfachen Nadeltausch aufrüsten.
Ein Phono-Pre ist integriert, die Verarbeitung ist sehr gut - ganz im Gegensatz zu den Einsteiger-Brettspielern.
Besser geht es in deinem Preisbereich nicht.
Was also spricht dagegen?
Aussagen wie:

Aus eigener Erfahrung möchte ich von Spielzeugkisten á la Reloop & Co. ausdrücklich abraten

kannst du getrost vergessen. Da hat wohl jemand einen RP-1000 gehabt und schließt vom billigsten Modell auf alle Geräte des Herstellers.
Ich selbst hätte mir vor kurzem fast den RP-6000 in weiß für die Zweitanlage im Wohnzimmer gekauft. Der einzige Grund, warum ich es nicht tat: Ich hatte noch einen weißen Kenwood auf dem Dachboden.


[Beitrag von Fhtagn! am 20. Sep 2012, 06:32 bearbeitet]
C~H
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 20. Sep 2012, 07:49

Da hat wohl jemand einen RP-1000 gehabt und schließt vom billigsten Modell auf alle Geräte des Herstellers.

Ups - sorry, da magst du evtl (fast) richtig liegen: Es war ein RP-2000, ein schauderhaftes Gerät, welches mir beim Anblick des weiter oben verlinkten Audio Technica Drehers sofort in den Sinn kam. Wenn die Herren Reloop auch anders können, will ich nichts gesagt haben. Aber warum man als Hifi-Benutzer eine Concorde-Nadel kaufen soll, da komm ich noch nicht so ganz mit... ;-)
akem
Inventar
#23 erstellt: 20. Sep 2012, 09:03
Ich glaube, dabei geht es weniger um die Nadel als um das (fast) idiotensichere Plug-and-Play Tonabnehmersystem. Einfach in den SME-Anschluß reinstecken, Überwurfmutter festdrehen - fertig. Gut, manche Leute sind schon mit der Einstellung von Auflagekraft und Antiskating überfordert, trotzdem ist das im Vergleich noch deutlich einfacher als das Geometrie-Setup.

Gruß
Andreas
Fhtagn!
Inventar
#24 erstellt: 20. Sep 2012, 10:22

Wenn die Herren Reloop auch anders können, will ich nichts gesagt haben.


Können sie. Der RP-6000 und auch der baugleiche Sync Xtrm1 sind wirklich gut gemachte Geräte. Wenn man sich auskennt, sollte man evtl. die Tonarmlager auf korrekte Justierung hin überprüfen.

Zum Concorde:

idiotensicher

Genau.
Das Concorde ist ja nur ein OM System im anderen Gehäuse, das Nightclub ist sogar ein OM Super.
Die Geometrie passt, da der Reloop/Sync Tonarm mit den Technics S-Armen identisch ist.
Mir persönlich gefallen die Concordes an Technics Tonarmen, hier laufen die Dinger in verschiedensten Kombinationen.
Das Pro-S hatte ich genannt, weil es billig ist und bis auf die schwache Hochtonauflösung ordentlich spielt. Alternativ bietet sich das Concorde Arkiv an.
Heimatlos
Stammgast
#25 erstellt: 20. Sep 2012, 10:34

Du hast doch schon einen guten Tip bekommen: Reloop RP-6000 / Sync X-trm1. Das ist ein guter Plattenspieler, DJ hin oder her, er macht seinen Job als HiFi Gerät sehr gut.
Der Antrieb ist über jeden Zweifel erhaben und steckt jeden Brettspieler ala Rega/Pro-Ject in die Tasche. Der Tonarm ist ebenfalls als gut zu bezeichnen. Als Tonabnehmer empfiehlt sich ein Ortofon Concorde Pro-S, das kannst du später nach belieben durch einfachen Nadeltausch aufrüsten.
Ein Phono-Pre ist integriert, die Verarbeitung ist sehr gut - ganz im Gegensatz zu den Einsteiger-Brettspielern.
Besser geht es in deinem Preisbereich nicht.


Volle Zustimmung!
Der Synq macht als Hifi Gerät einen tollen Job!
Ich besitze neben einigen Thorens,Dual,Luxman & Technics Dreher auch den Synq X-trm1.Es war die reine Neugier,die mich zum Kauf veranlasste.Über ein I-Net Händler habe ich den Synq bezogen Bei nichtgefallen hatte ich Rückgaberecht von 30 Tagen und erhielt Neuware mit 3 Jahren Garantie.Ich hab das Ding immer noch und bin in jeder Hinsicht begeistert.Der Reloop 6000 MK6 soll ja baugleich sein.Ich kann den Synq nur empfehlen,wenn man sich ein Neugerät bis 300 Euro wünscht.
Pufftrompeter
Gesperrt
#26 erstellt: 20. Sep 2012, 10:44

Aber warum man als Hifi-Benutzer eine Concorde-Nadel kaufen soll, da komm ich noch nicht so ganz mit... ;-)


Naja ... die Concorde-Systemtraeger mit den robusten Nadeln sind schon recht praktisch (Concorde-Nadeln gibts ja an sich gar nicht), haben eine gute Preis-Leistung, sehen am richtigen Dreher gut aus und klingen alles andere als schauderhaft. Zum Probieren immer eine gute Idee, fuer Plattenabende mit einigen Mitspielern sowieso (ich lass mit von keinem in der Hektik meine neue Shibatas an meinem vollmanuellen Sportmodellen verbiegen). Leider leider gibt's neu nur noch die robusten "DJ"-Nadeln, der Rest is NOS oder man muss auf die 20/30/40er Nadeln ausweichen - leider auch kein ganz billiges Unterfangen.

Ich kann mich erinnern, dass sogar MC-Systeme als mit Concorde-Befestigung angeboten wurden.
Und ueber ein OMB 30/40 hat sich noch keiner beschwert ... was soll also mit der Nadel an einem Concorde-Systemtraeger verkehrt sein?

Ein VM/2M Red ist angeblich der Einstieg in den nach oben offenen Hifi-Olymp ... ich haette das gern mal objektiv gegen ein Concorde-Broadcast verglichen ... ich denke, das tut sich nix, minus die Frickelei mir der Headshell. OK - das Broadcast verzerrt mitunter auf der Innerille, das schenkt sich aber dafuer das DJ-S.

Und ja - mir gefaellen meine V15-III auch besser - aber fuer die gleiche Qualitaet muesste man als Neusystem schon eine ganze Stange mehr Geriebenes abdruecken als fuer ein schraub's-drauf-und-spielt-Concorde fuer den Einstieg, das auch erstmal gar nicht so uebel Musik spielt.

Cheers,
Carsten

PS ... wie wuerde eigentlich ein re-tipping mit schaerferer Nadel am Concorde klingen ?
CarstenO
Inventar
#27 erstellt: 26. Sep 2012, 07:20

Thomas3103 schrieb:
Wieviel muss ich ca. für einen neuen, qualitativ guten Plattenspieler ausgeben? ... Was bekomme ich für max. 300 €? Die Frage bezieht sich auf neu und nicht gebraucht! ... Werde wohl auch weiterhin mein Glück eher mit Gebrauchtgeräten versuchen!


Hallo Thomas,

für die Auswahl eines Gebrauchtgerätes reicht es m.E. nicht aus, sich auf die bloße Nennung von Modellbezeichnungen zu stützen, sondern die musst auch imstande sein, bei einer Besichtigung des Gerätes dessen Zustand gezielt beurteilen zu können. Ist dem so, gibt es von den japanischen Brot- und Butterherstellern nicht nur die gehypten Direktangetriebenen, sondern auch deren viel günstigeren Riemenpendants:

Technics SL-B 2 und SL-B 3
Technics SL-B 202 und SL-B 303

Von diesen Teilen - Riemen und direkt - hatte ich schon mehrere. Typische Problemzone waren verstaubte Pitchregler. Dies führte zu Geschwindigkeitsschwankungen.

Die Welt sieht bis 300,00 EUR bei den Neugeräten m.E. auch nicht so finster aus, wie es hier gerne skizziert wird.

Da gibt es einen Denon DP-300 F, der straßenüblich für 299,00 EUR über die Ladentheke gebracht wird. Dieser wird - ich glaube, zumeist von Nicht-Besitzern - wegen seines Plastikgehäuses abgewertet. Nach meinen Vergleichen mit einem Dual 604 ist der DP-300 F besser gegen Trittschall gedämpft als der genannte Dual und auch die mechanischen Geräusche etwa bei der Endabschaltung werden deutlich weniger über Tonarm und Tonabnehmer zum Hörplatz getragen. Trotz des einfachen verbauten Audio Technica-Systems das bessere Gerät. Auch ggü. einem Pro-Ject Debut III.

Ebenfalls attraktiv ist für mich der Reloop RP 2000 Mk 3 für 220,00 EUR inkl. Haube und Audio Technica-System. Diesen konnte ich mit demselben Tonabnehmer (Denon DL-160, Nagaoka MP 110, Shure M 97 xE) gegen meinen Technics SL-1200 Mk 2 vergleichen. Der Technics kostet neu sechs Mal so viel wie der Reloop. Beim Technics ist die Raumabbildung stabiler, Stimmen klingen weniger rau und weniger gepresst. Bei 300 EUR Budget könntest Du dem Reloop noch ein System-Upgrade verpassen, etwa mit einem Audio Technica AT 120 E/II, Goldring Elektra oder Ortofon Vinylmaster White.

Grüße, Carsten
Detektordeibel
Inventar
#28 erstellt: 21. Nov 2012, 16:33

Da gibt es einen Denon DP-300 F, der straßenüblich für 299,00 EUR über die Ladentheke gebracht wird. Dieser wird - ich glaube, zumeist von Nicht-Besitzern - wegen seines Plastikgehäuses abgewertet.


Ab 250€ ist der im Inet meist zu haben. Für ein Neugerät ist der wirklich nicht übel, und vor allem ist der sogar noch vollautomatisch. - Da gibts außer dem Dual 455 nicht mehr wirklich Konkurrenzmodelle.
Besser als so mancher "untere Mittelklasse" 80er Jahre Riemendreher oder gar die Dual-Plastikklasse ist der Denon und auch um nen Pro-Ject zu deklassieren reicht es allemal.

Der Tonarm scheint da auch mit wertigeren Systemen gut klarzukommen. Die Japaner und Amis nutzen den oft mit Denon MC Systemen.

Bei den Neugeräten halt ich den DP-300F für stark unterschätzt.
CarstenO
Inventar
#29 erstellt: 21. Nov 2012, 17:22

Fhtagn! schrieb:
Die Geometrie passt, da der Reloop/Sync Tonarm mit den Technics S-Armen identisch ist.


Falls das bedeuten sollte, dass ich ein Headshell mit einem für den SL-1200/SL-1210 Mk II justierten Tonabnehmer ohne neue Justage auf den Synq X-TRM 1 wechseln kann, träfe das nicht zu. Diese Erfahrung habe ich in diesem Zusammenhang gemacht:

http://www.hifi-foru...13315&postID=139#139

Grüße, Carsten
Detektordeibel
Inventar
#30 erstellt: 21. Nov 2012, 18:29
Bei nem Concorde mags klappen, bei was anderem hätte ich da aber auch meine Zweifel.
Der DPA 100/Hanpin XYZ-Tonarm hat schon allein bissel andere Papierwerte als der 1210er.

Ist aber auch ärgerlich was dir mit den beiden Super OEM passiert ist, zweimal daneben gegriffen. Höhenschlag am Plattenteller und schiefes Tonarmrohr erwartet sollte man eigentlich nicht bei nem Neugerät haben. Schlamperei bei der Qualitätskontrolle.


[Beitrag von Detektordeibel am 21. Nov 2012, 18:31 bearbeitet]
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