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Linn K5 austauschen!

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Autor
Beitrag
honsl
Stammgast
#1 erstellt: 18. Feb 2014, 00:37
Hallo!

ich bin im Besitz dieses Plattenspielers:

extURL.php

Das System ist im Moment ein Linn K5.
Phono-Vorstufe ist Cambridge Audio Azur 551P.

Da ich mich erst neuerdings mit Plattenspielern beschäftige, wollte ich fragen, welches
neue System ich hierfür verwenden könnte.

Ich höre sehr gerne Rock, Blues, Jazz. Allerdings bin ich sehr experimentierfreudig bei Musik und schon bald kann ich mich für etwas komplett neues begeistern. Deshalb ist sicher ein neutrales System, welches für viele Musikrichtungen geeignet ist, besser für mich.
Es sollte aber in die audiophile Richtung gehen, ich ziehe bspw. einen schlanken und konturierten Bass und ein ausgewogenen Mitteltonbereich vor.

Was haltet ihr z.b. vom Ortofon 2M Red oder Blue? Bräuchte ich hierfür noch einen neuen Tonabnehmer, oder passt vielleicht der alte noch?

Ich hoffe ihr könnt mir helfen.


[Beitrag von honsl am 18. Feb 2014, 00:38 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#2 erstellt: 18. Feb 2014, 03:03
Moin !

Linn K5 = Audio-Technica AT-95E

Preamp 551P hatte einen kompetenten Händler so enttäuscht, daß er den Preamp zu einem Sonderpreis sofort wieder angeboten hatte. Im Sinne von: Bloss wech damit !

MfG,
Erik
Detektordeibel
Inventar
#3 erstellt: 18. Feb 2014, 03:10
Vielleicht klingt der Preamp mit allen anderen Systemen als dem AT95 schlecht?

In dem Fall AT95 SA Nadel kaufen und aufs Linn stecken



Was haltet ihr z.b. vom Ortofon 2M Red oder Blue? Bräuchte ich hierfür noch einen neuen Tonabnehmer, oder passt vielleicht der alte noch?


Der Wunsch kllingt eher nach Shure M97xe, oder derzeit interessanter "Sumiko Pearl"... Sollte mit der headshell kein problem sein.
honsl
Stammgast
#4 erstellt: 18. Feb 2014, 09:01
Danke für eure Antworten.

Ich habe den Plattenspieler erst seit ca. 2 Wochen im Einsatz.
Einige Platten klingen wirklich gut (z.b. alte Spliff-Platte/ Face Value von Phil Collins), andere dafür ungewöhnlich hoch und ohne den entsprechenden Mitteltonbereich (z.b. Troubadour von J.J.Cale). Wish You Were Here von Pink Floyd würde ich vom Klang her als Durchschnitt bezeichnen und das wurmt mich richtig.

Ich kann eben keine Einschätzung über den Zustand der Nadel machen, aber der komplette Dreher wurde von einem Händler vor Ort mit Garantie verkauft und auch eingestellt.

Welcher PreAmp wäre denn für mich möglicherweise besser geeignet als der 551 P?
Was haltet ihr von NAD PP 2i?


[Beitrag von honsl am 18. Feb 2014, 09:26 bearbeitet]
Fhtagn!
Inventar
#5 erstellt: 18. Feb 2014, 09:43

Was haltet ihr von NAD PP 2i?


Gar nichts.

Gut & Günstig:
Hörmann SUPA 2.0 / 3.0
Aikido
GSP Audio Gram Amp 2
Musical Fidelity V-LPS

Der Onkyo ist ein sehr guter Dreher, der einen hochwertigen Tonabnehmer verdient hat. Das AT-95e ist KEIN hochwertiger Tonabnehmer.
honsl
Stammgast
#6 erstellt: 18. Feb 2014, 10:12
Ok, AT-95e scheint keine wesentliche Veränderung oder gar Verbesserung zu sein. Das hab ich verstanden.

Also eher die schon genannten Shure M97xe, oder Sumiko Pearl ?
Was haltet ihr von Nagaoka MO 150

www.dienadel.de/Nagaoka+MP-150.htm


[Beitrag von honsl am 18. Feb 2014, 10:18 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#7 erstellt: 18. Feb 2014, 17:06
Ich persönlich nehme Dich gerne im inoffiziellen N-Club auf !

Bei vielen anderen biste dann mit einem sehr ordentlichen MP-150 " untendurch " , weil keiner Dir mehr eine Jico-SAS-Nadel aufdrücken kann.

MfG,
Erik
Detektordeibel
Inventar
#8 erstellt: 18. Feb 2014, 18:07
Dann halt MP500 Nadel.
Hörbert
Moderator
#9 erstellt: 18. Feb 2014, 19:26
Hallo!

Wenn du die Möglichkeit hast das recht Kapazitätskritische Nagaoka entsprechend anzupassen spricht nichts dagegen falls dein Herz daran hängt, das Nagaoka läuft optimal mit einer Anschlusskapazität von 150-200 pF. davon mußt du die 120-130 Pikofarad der Phonoverdrahtung abziehen es bleibenm dir also noch etwa 70 Pikofarad für den Entzerrer-Eingang übrig.

Allerdings würde ich mir für 250 Euro etwas anderes als unbedingt ein System mit einem einfachen elliptischen Schliff kaufen wenn es sich dabei um das einzige handelt das ich zu verwenden gedenke.

Für das gleiche Geld erhälst du auch ein Ortofon 540 MK II das gut in den leichten Kohlefaser-Tonarm passen würde.

http://www.zum-shop....317-319_p4302_x2.htm

Das Ortofon ist wesentlich Kapazitätsunkritischer.

MFG Günther
Wuhduh
Inventar
#10 erstellt: 18. Feb 2014, 22:46
@ Detektordeibel:

" Ich wußte, daß Du irgendwann sowas tippen würdest ! "

Aber warum gleich das grummelige Emoticon ?

@ Mr. Pico-Farad:

Tja, Günther, damit könnte ich eine älteren Gedankengang / Thread wieder aufkochen:

Ein konstruktiv einfacheres Ortofon der VM- oder 500er-Serie, an dessen topfittem Nadelträger eine Shibatanadel gepappt wird !

Soll ich auch noch einmal die " Milchmädchenrechnung " = Addition von Gebrauchtsystem + Retipping wiederholen ?

MfG,
Erik
honsl
Stammgast
#11 erstellt: 18. Feb 2014, 22:56
@ Hörbert:

Weder habe ich Möglichkeit,
das recht Kapazitätskritische Nagaoka entsprechend anzupassen, noch hängt mein Herz daran.
Danke für den Hinweis mit dem Orthofon!

Trotzdem bin ich unschlüssig...
Hörbert
Moderator
#12 erstellt: 18. Feb 2014, 23:24
Hallo!

Dann werde ich noch ein wenig zu deiner Unschlüssigkeit beitragen müssen.

Ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältniss kann ich auch dem Audio Technica AT-440 MLa bescheinigen. Es lingt etwas heller abgestimmt als z.B. ein VM-silver kann aber mit einer ebensolchen Detailtreue aufwarten und hat einen sehr guten Micro-line-Schliff der einem Gyger-70 nur wenig nachsteht es ist z.Z. bei Takker recht günstig zu haben:

http://www.zum-shop....317-339_p4927_x2.htm

Es dürfte in den Tonarm auch noch recht gut passen und kostet nicht die Welt.

MFG Günther
honsl
Stammgast
#13 erstellt: 18. Feb 2014, 23:48
OK, danke!
Ich habe mich übrigens neben dem vorhandenen Cambridge Azur 551P nun aufgrund der Aussagen hier im Forum noch um ein Musical Fidelity V90-LPS gekümmert.
Unabhängig davon, für welches der beiden Geräte ich mich entscheiden werde...
Wären die mit dem oben empfohlenen Audio Technica AT-440 MLa kompatibel?
Hörbert
Moderator
#14 erstellt: 19. Feb 2014, 10:45
Hallo!

Die Kapazitätsanforderung das AT-440 MLa liegt bei 250-260 Pikofarad über alles. Erfahrungsgemäß liegt die Kapazität einer Phonoverdrahtung (Tonarmkable plus Phonoleitung) der alten japanischen Plattenspieler zwischen 100 und 130 Pikofarad. Hier blieben dir noch etwa 130-150 Pikofarad für den Eingang des Phono-Entzerrers übrig.

Bei einem Ortofon VM-silver ( Ortofon 540 MKII ) liegt die Kapazitätsanforderung über alles bei 320-330 Pikofarad also hättest du hier eine Anforderung an den Phonoeingang von 200-220 Pikofarad für den Entzerrereingang.

Ein Über-respektive Unterschreiten der genannten Eingangswerte von 20-30 Pikofarad hat noch keine drastischen klangeinbüßen zur Folge auch wenn der Frequenzgang der Systeme nicht mehr ganz idesal verläuft hier hast du in der Regel mit einer minimal spitzeren respektive mibimal stumpferen Höhenwiedergabe zu rechnen entsprechend dazu etwas angehobene respektive etwas ausgedünnten oberen Mitten.

MFG Günther

MFG Günther
akem
Inventar
#15 erstellt: 19. Feb 2014, 11:07
Der Musical Fidelity wäre aufgrund seiner geringeren Eingangskapazität besser geeignet. Audio Technika Systeme verlangen meistens nach einer relativ niedrigen Kapazität.

Weiter oben wurde noch vorgeschlagen, auf den Body des Linn K5 (Body ist technisch baugleich zum Audio Technika AT95) die SA Nadel drauf zu machen: http://www.zum-shop....13-573_p13675_x2.htm Damit spielst Du dann in der gleichen Liga wie ein Ortofon VM Silver aka 540mk2.

Gruß
Andreas
honsl
Stammgast
#16 erstellt: 19. Feb 2014, 19:46
Was bedeutet eigentlich SA-Nadel?

Wo wäre das Ortofon VM Silver (540mk2) gegenüber den genannten Audio Technica AT-440 MLa, Shure M97xe oder Sumiko Pearl hinsichtlich meiner Hörgewohnheiten einzuordnen?

Vielen Dank nochmal an alle, die sich die Zeit nehmen mir zu helfen.
Hörbert
Moderator
#17 erstellt: 19. Feb 2014, 22:25
Hallo!

Grundsätzlich kommt ein scharfer Schliff jeder Musik sofern sie gut Produziert ist entgegen. Also wird z.B. das VM Silver deine Platten genauer und mit weniger Abtastfehler wiedergeben als z.B. das genannte Shure M-97xe. Das AT-440 kommt dem Ortofon zwar schon ziemlich nahe aber nicht ganz ran vor allem was die tonale Stimmigkeit der Wiedergabe betrifft. Ich gehe jetzt natürlich von einem optimal Justierten System aus denn je schäfer der Schliff ist um so genauer muß die Justage sein damit es nicht zu zusätzlichen Verzerrungen kommt die das Ergebniss schlechter erscheinen lassen als sonst mit dem billigsten und einfachsten System wäre.

Klanglich gesehen ist es so das je komplexer die Musik ist, je wichtiger Durchhörbarkeit tonale Stimmigkeit und die dynamischen Veränderungen für die Musik sind um so mehr profitierst du von einem System mit schärferem Schliff. Aber auch wenn du Musik mit hohen Schnellen wie z.B. Heavy Metal hörst profitierst du von einem solchen System das genauer Abtastet da sich hier das System nicht so leicht aufschaukelt und du nur noch Klangbrei aus den Lautsprechern erhälst.

Falls du bei Rockmusik mehr auf stimmige Balladen mit Solo-Gitarre und Madchenstimme stehst und beim Jazz nur einige Wenige Platten hast profitierst du von dem scharferen Schliff deutlich weniger als bei einer relativ großen Anzahl Jazzplatten mit Piano-Kontrabass-Schlagzeugschwerpunkt eventuell bereichert durch Saxophon, Trompete und-/oder Posaune.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 20. Feb 2014, 10:17 bearbeitet]
akem
Inventar
#18 erstellt: 20. Feb 2014, 09:04

honsl (Beitrag #16) schrieb:
Was bedeutet eigentlich SA-Nadel?


Das ist in diesem Fall nur die Namensgebung des Herstellers. SA steht also nicht direkt für eine Schliffart oder eine Qualitätsstufe.

Gruß
Andreas
bouler1
Stammgast
#19 erstellt: 20. Feb 2014, 14:28
Zusartz SA bedeutet doch meines Wissens nach, Shibata-Schliff.
LG Helmut
akem
Inventar
#20 erstellt: 20. Feb 2014, 20:06
Würde da nicht SH besser passen?

Gruß
Andreas
Wuhduh
Inventar
#21 erstellt: 20. Feb 2014, 21:03

akem (Beitrag #15) schrieb:


Weiter oben wurde noch vorgeschlagen, auf den Body des Linn K5 (Body ist technisch baugleich zum Audio Technika AT95) die SA Nadel drauf zu machen: http://www.zum-shop....13-573_p13675_x2.htm Damit spielst Du dann in der gleichen Liga wie ein Ortofon VM Silver aka 540mk2.

Gruß
Andreas


Diese Fehlaussage würde bestimmt in der Entwicklungsabteilung von Ortofon für den Lacher der Woche sorgen.

Irgendein Freak sollte daraus einen Bildschirmschoner machen ....

Au weia,
Erik
honsl
Stammgast
#22 erstellt: 20. Feb 2014, 21:50
Wie darf ich das verstehen?
bouler1
Stammgast
#23 erstellt: 20. Feb 2014, 21:56

akem (Beitrag #20) schrieb:
Würde da nicht SH besser passen?

Gruß
Andreas


Es gibt von Audio Technica AT 12SA,AT 14SA,AT 15SA.
LG Helmut


[Beitrag von bouler1 am 20. Feb 2014, 21:57 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#24 erstellt: 21. Feb 2014, 00:30
Compact-Cassette TDK-SA
bouler1
Stammgast
#25 erstellt: 21. Feb 2014, 00:38
Was soll das? Du scherzt,informier dich über Tonabnehmer!
Genaue Bezeichnungen: AT 12 Sa usw.


[Beitrag von bouler1 am 21. Feb 2014, 00:42 bearbeitet]
bouler1
Stammgast
#26 erstellt: 21. Feb 2014, 00:45
akem
Inventar
#27 erstellt: 21. Feb 2014, 09:36

Wuhduh (Beitrag #21) schrieb:

Diese Fehlaussage würde bestimmt in der Entwicklungsabteilung von Ortofon für den Lacher der Woche sorgen.

Irgendein Freak sollte daraus einen Bildschirmschoner machen ....

Au weia,
Erik


Dann bitte ich mal um DEINE Hörerfahrungen mit den beiden fraglichen Systemen! Oder kannst Du doch nur pöbeln?

Trotzdem mit Gruß
Andreas
Hörbert
Moderator
#28 erstellt: 21. Feb 2014, 09:48
Hallo!

@Wuhduh

Erik du schreibst wieder einmal reichlich kryptisch, so ganz genau wird hier nicht klar auf was du dich mit deinem Hinweis auf eine TDK-Kassette beziehst.

Hättest du auf die BASF-Maxima hingewiesen wäre mir wohl die alte Werbung in den Sinn gekommen. (99%....) aber so?


@honsl

Ich denke mal Erik meint folgendes:

Es gibt neben dem Schliff noch andere Kriterien die man an ein Abtastsystem anlegen sollte, dazu gehört neben den wohl hinlänglich bekannten Abschlußwerten z.B. auch die Nadelaufhängung, die Fähigkeit des Generators die abgettastete Information linear umzuwandeln ..u.s.w. alles zusammengenommen macht die Performace eines Abtasters aus. Deswegen klingt z.B. auch ein Benz-Micro ACE völlig anders als z.B. ein Ortofon Rondo-bronze obwohl beide einen ähnlich scharfen Schliff vorweisen können

Er bezieht sich damit natürlich direkt auf akem´s Bemerkung:


...Damit spielst Du dann in der gleichen Liga wie ein Ortofon VM Silver aka 540mk2.....


MFG Günther
honsl
Stammgast
#29 erstellt: 21. Feb 2014, 09:55
Ich verstehe. Langsam gewinne ich etwas Überblick. Hab mich übrigens nun für die Musical Fidelity V90-LPS anstelle der Cambridge Azur 551P entschieden. Unabhängig von technischen Details, wie der bereits erwähnten Eingangskapazität, klang die MS in meinen Augen (Ohren ;)) besser.


[Beitrag von honsl am 21. Feb 2014, 09:56 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#30 erstellt: 21. Feb 2014, 11:22
Hallo!

@honsl


....Unabhängig von technischen Details......


Nicht ganz, der Hauptunterschied bei Phono-Entzerrern liegt eben gerade an dieses technischen Details, du hörst vor allem die Eingangswerte und die Ausgangslautstärke. Was sollst du sonst auch hören, .-das sind Kleinsignalverstärker deren Werte sich bei der zweiten oder gar dritten Stelle hinter dem Komma unterscheiden mit fest eingestellten Equalizer deren Parameter sich ebenfalls erst in der ersten oder zweiten Nachkommastelle unterscheiden. Derr einzige echte Unterschied befindet sich halt am Eingang und das ist neben einem Kondensator allenfalls ein Widerstandswerk bei MC-Betrieb und im Verstärkungsfaktor der die Ausgangsleistung bestimmt. Oder anders ausgedrückt, die Schaltung selbst hörst du nicht, wäre es anders könntest du das Teil ungeachtet des aufgerufenen Preises direkt in die Tonne kloppen.

MFG Günther
honsl
Stammgast
#31 erstellt: 21. Feb 2014, 11:32
Schon klar! Es wurde ja schon gesagt, dass die MS aufgrund dieses Merkmals besser harmonieren würde. Aber im Ernst, wenn mir am Ende (in meinem Höraum) die Cambridge besser gefallen hätte, wären mir diese "technischen Details" egal gewesen. So war es gemeint.


[Beitrag von honsl am 21. Feb 2014, 11:33 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#32 erstellt: 21. Feb 2014, 11:55
Hallo!

Dumm ist halt nur das solche Entscheidungen immer eine "Momentaufnahme" sind hier bist du mit einem anpassbaren frei skalierbaren Gerät immer auf dem Königsweg da du dann praktisch alle auf dem Markt befindlichen Geräte -so du die Eingangs- und Ausgangswerte hast nachbilden kannst. -Wenn nur die Kosten dafür nicht wären-.

MFG Günther
honsl
Stammgast
#33 erstellt: 21. Feb 2014, 12:11
So sieht es aus. Es ist ja nicht einmal so, dass ich gewisse Kosten scheuen würde. Nur bin ich einfach in diesem Thema noch absolut unbedarft und deshalb stellt ein solches Gerat für mich im Moment einen guten Kompromiss dar. Außerdem brauch man ja schließlich noch Ziele.
Hörbert
Moderator
#34 erstellt: 21. Feb 2014, 15:53
Hallo!

Der Entzerrer wird wohl seinen Dienst bei dem Gros der nicht allzu exotischen Tonabnehmern tun und du kannst dich erstmal um andere Aspekte des Hobbys kümmern, -z.B. dem Aufbau einer größeren Schallplattensammlung -. Ohne die nötige Software wird das Hobby sonst schnell öde und verführt zu unnötigen Bastelaktionen repektive den Kauf von Tinneff der dann klangverbessern wirken soll.

MFG Günther
Wuhduh
Inventar
#35 erstellt: 22. Feb 2014, 08:51
Moin !

Die Bemerkung mit der TDK-SA war nur so ein lapidar Gedankenschnipsel-Schüttelreim zu den Systemen mit der SA-Nadel.

Es sollte klar sein, daß hier das Bandmaterial gemeint war und nicht ein weiterer Nadeleinschub.

@ Andreas:

Deine Ausdrucksweise ist unzumutbar. Der einzige, der hier pöbelte, ist ein namentlich nicht genannter Südeuropäer, dem es zweifelsfrei an guten Umgangsformen mangelt.

Ich stelle fest, daß einige Deiner Aussagen in jüngster Zeit Anlaß zur Kritik geben und leider zu Irritationen bei analogen Neueinsteigern führen könnten.

Zu Deinen qualitativen Vergleichen von Tonabnehmern:

Wir können davon ausgehen, daß sich die Entwicklungsabteilungen von Audio-Technica und Ortofon bei der Konstruktion der genannten Tonabnehmer etwas gedacht haben. Es gibt aber immer die Abhängigkeit von der Kalkulationsabteilung, die möglichst kostengünstig eine stabile, angemessene Serienqualität erreichen wollen. Siehe Ökonomisches Prinzip in der Betriebswirtschaftslehre.

Als Endkunde haben wir z. B. folgende typische, aber veralterte Marktpreise:

AT-95E = ca. 30,00 Euro
Ortofon 540MKII alias VM silver = ca. 180,00 Euro

Dies ist auf dem ersten Blick mathematisch eine Relation von 1:6 .

Ungeachtet der unterschiedlichen Fertigungsstätten beider Tonabnehmer und der gewinnträchtigen Preiskalkulationen bin ich der Meinung, daß das beim AT-95 verwendete Material für das eigentliche Gehäuse mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit minderwertiger ist als das vom Ortofon.

Durch die Aufwertung eines solchen Billig-Gehäuses mit der oft verlinkten, teuren Importnadel wird sich kaum eine qualitative Gleichwertigkeit ( gleiche Liga ) mit dem genannten Ortofon ergeben. Es wird überall nur mit Wasser gekocht. Und wenn diese Importnadeln der Renner wären, würden sie natürlich noch mehr kosten.

Eine konkretere Aussage kann ich nicht machen, weil es für mich trotz aller analogen Liebhaberei uninteressant ist, eine Importnadel zu Versuchszwecken für so ein Primitivteil zu kaufen. Das lohnt sich nicht für mich. Ich hatte beide Systeme an verschiedenen Laufwerken und reichte sie auch zügig weiter.


Zu den Nadelschliffen:

Wenn die Wiedergabe klanglich unbefriedigend ist oder von störenden Nebengeräuschen beeinträchtigt wird, macht die Sache keinen Spaß und es muß eine Verbesserung herbeigeführt werden.

An diesem Punkt kann die ganze Philosophiererei über die Nadelschliffe beendet werden, weil u. U. der bessere Nadelschliff die Nebengeräusche erzeugt. Sei es durch die Politur der Nadel oder durch das Fräsen in bereits abgenutzten Rillen inkl. " Schmutzaushub ".

Ich rede dabei nicht primär von der Betonung einzelner Klangspektren.

Beispiel: Wenn mich Opernarien interessieren, brauche ich über die Abtastfähigkeit und Klangreproduktion im Bassbereich nicht viel nachdenken. Es ist völlig egal, ob das System mit der-und-der Nadel eine Abtastfähigkeit von 70 oder sogar 100µm hat. Schlanker Baß ? Egal, Hauptsache man hört das Schnalzen der Lippen und die leicht verstopften Nebenhöhlen der ersten Sopranistin !

Ein Freund von mir mit einer sehr ordentlichen Stereo mußte sich vor kurzem zwischen 2 hochwertigen Tonabnehmern entscheiden. Dank zweier baugleicher Tonarme auf einem Laufwerk war ein längerer 1:1-Vergleich möglich. In der Summe wurden die sehr ähnlichen Nadelschliffe völlig sekundär und ein System wurde ohne weiteres Bedauern oder Nachdenken über einen anderen Nadelschliff wieder verkauft.

Mann kann also auf unterschiedlichste Art angenehm Musik vonna Konserve hören.


Abschließende Fachfrage an Dich Verrundungsradien-Fetischisten:

Was fällt Dir bitte bei diesem Tonabnehmer auf: Ortofon Quintet Mono ?

MfG,
Erik
akem
Inventar
#36 erstellt: 22. Feb 2014, 20:18
Wenn wir schon bei der BWL sind, sollte man vielleicht noch dazu sagen, daß sowohl die Entwicklungs- als auch die Werkzeugkosten des AT95 schon zigfach reamortisiert sind, was bei den Ortofon VMs eben nicht der Fall ist. Das AT95 gibt es seit was weiß ich: 40 Jahren?? Das sieht beim Ortofon etwas anders aus, die zwar im MM-Bereich immer wieder alten Wein in neuen Schläuchen verkauft, bestenfalls mit marginalen Änderungen. So gibt es mehr oder weniger den gleichen Generator in den OM, OM Super, 2M, Concorde und all die anderen DJ-Teile noch. Bei den ersten drei Serien sind sogar die unteren drei Nadeln identisch und bei den DJ-Systemen wird es bei Nadel wenig Variationen geben.

Wenn Du an meinen Aussagen was auszusetzen hast, dann äußere Dich dazu. Aber bitte sachlich und konstruktiv.
Übrigens habe ich in diesem Fred keine Pöbelei finden können. Bis zu Deiner Äußerung...

Und ja, Nadelradien sind mir wichtig. Das hat auch seinen Grund... Ich hab mehr Tonabnehmer "durch" als Du mir vielleicht zutraust. Nur mit Monosystemen beschäftige ich mich nicht (so viel zu dem Quintet Mono).

Gruß
Andreas
Detektordeibel
Inventar
#37 erstellt: 22. Feb 2014, 21:03

Das AT95 gibt es seit was weiß ich: 40 Jahren


Nicht ganz. aber 30 Jahre kommen schon hin...und die 91/94 schlagen imho auch die meisten 70er Jahre billigsysteme die als zombies tlw. noch heute leben..
Seit den 80ern ist mit der "Systementwicklung" eigentlich sowieso Schluss...
Bei Ortofon ebenso, die verpacken halt ihren Generator alle paar Jahre noch anders.
Hörbert
Moderator
#38 erstellt: 23. Feb 2014, 10:13
Hallo!

@Detektordeibel



..Seit den 80ern ist mit der "Systementwicklung" eigentlich sowieso Schluss....


Nicht ganz, so sind z.B. der Generator den Benz-Micro in seine Systeme verbaut eine echte Neuentwicklungen aus den mittleren 90ger Jahren und die darus entstandes Hihg-Output-Variante war sogar erst zwei Jahre später fertig. Bei diesen Generatoren wurden Anforderungen verwirklich die damals z.B. Ortofon genötigt hat ihre damalíge HiFi-MC-Spitzensysteme mit einem Runderneuerten Generator zu versorgen. Im übrigen zum Entseten vieler High-Ender die dann klagten das die Ortofon genau so "hart und steril" klängen wie die Benz-Systeme.

Ein bischen geht da wohl auch heute noch auch wenn das meiste was noch gemacht wird -und das ist wahrlich nicht mehr viel- reine Kosmetik sein dürfte.

Im Niedrigpreissektor so bis 200-250 Euro trifft deine Aussage allerdings wahrscheinlich zu.

MFG Günther
Wuhduh
Inventar
#39 erstellt: 24. Feb 2014, 09:34
Moin !

@ Andreas:

Bei Deinen mentalen - äh - Gradlinigkeit und Deinem eindeutigen Unwillen, etliche Bildungslücken mit Hilfe anderer zu füllen, wirste weiterhin gerne und präventiv ignoriert werden. Du kannst sicher sein, daß Du wiederholt bestenfalls belächelt werden wirst. Ignoranz hat immer einen schalen Beigeschmack und ist in den meisten Fällen schädlich für Flora und Fauna.

Da Du nicht bzgl. der Quintett Mono erleuchtet werden möchtest und es sich bei diesem Thread sowieso nur um ein Linn K5 als überteuertes Dödel-Derivat des AT95E handelt, klinkte ich mir aus.

MbG,
Erik
akem
Inventar
#40 erstellt: 24. Feb 2014, 11:42
Dann laß mich bitte nicht dumm sterben: was hat es mit dem Quintet Mono auf sich?
Und, ich weiß, daß ich nicht perfekt und allwissend bin. Niemand ist das...

Gruß
Andreas
Jazzy
Inventar
#41 erstellt: 25. Feb 2014, 18:03

Dann laß mich bitte nicht dumm sterben: was hat es mit dem Quintet Mono auf sich?

Der Schliff scheint für alte Monos zu fein zu sein, 8/18er-Ellipse statt 25er Rundnadel?
akem
Inventar
#42 erstellt: 26. Feb 2014, 08:50
Ist mir nicht entgangen. Aber auch die Monorille ist ja wahrscheinlich mit rechtwinklig angeordneten Rillenflanken versehen. Also wird die 8x18-Ellipse einfach etwas tiefer einsinken als eine 25er Rundnadel. Daran ist erstmal nichts Negatives. Das ist bei schärferen Schliffen für Stereoplatten auch nicht anders, wenn auch nicht so stark ausgeprägt. Anders wäre die Sache gelagert, wenn die Monorille unten nicht spitz zuläuft sondern eine Verrundung hat. Das weiß ich offen gestanden nicht, mit Monorillen (oder noch frühere Normen) habe ich mich noch nie beschäftigt.

Gruß
Andreas
honsl
Stammgast
#43 erstellt: 10. Mrz 2014, 22:25
Mir ist nun aufgefallen, dass sich einige Platten zum Ende der Seite hin klanglich erheblich verschlechtern.
S-Laute werden dann sehr scharf und zischen. Vermutlich aufgrund der Fehlstellung. Dies tritt aber wirklich störend überwiegend bei leichteren Platten auf.
Könnte hier eventuell ein Auflagegewicht Abhilfe schaffen?
akem
Inventar
#44 erstellt: 11. Mrz 2014, 08:52
Nein. Nur eine bessere Nadel und / oder eine bessere Justage.

Gruß
Andreas
honsl
Stammgast
#45 erstellt: 01. Apr 2014, 06:59
Hallo!

Wie würde sich ein solches System an meinem Dreher machen?
Könnte ich problemlos ein MC-System anstelle des im Moment verwendeten MM-Systems installierten?
Dort steht ja ..." Die praxisgerechte Auslegung erlaubt den Betrieb an gängigen Tonarm, die nicht allzu leicht sein sollten"...

Ich gehe davon aus, dass dieses System dann eher nichts für mich wäre?


[Beitrag von honsl am 01. Apr 2014, 07:00 bearbeitet]
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