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Was würdet Ihr machen?

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Autor
Beitrag
der_kim
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 06. Mai 2014, 19:25
Hallo Ihr lieben,

ich bin aktuell in einer recht verzwickten Situation...
Die ganze Geschichte; Ich habe mit vor ein Paar Monaten einen Rega RP8 gegönnt, das Teil gefällt mir einfach unheimlich gut (ich oute mich jetzt als Frühstücksbrettchen ) und da war es um mich geschehen. Nachdem sich die erste Euphorie gelegt hatte, fielen mir doch einige Verarbeitungsmängel auf. Da war als Beispiel der Glasteller unsauber verklebt mit Bläschen zwischen den Lagen und auch der Tonarmkopf war nicht 100% waagerecht sondern hatte eine kleinen Schlag so um die 1-2 Grad. Ich hab das reklamiert und hab einen neuen Teller bekommen und auch den Tonarm wurde justiert, allerdings steht er immer noch leicht schief. Laut Rega Vertrieb ist das noch in der Toleranz und soll nix ausmachen. Nun denn, alternativ bietet mir der (sehr nette und hilfsbereite) Händler nun einen Kompletttausch an. Allerdings muss ich mir nun einen anderen Spieler aussuchen. Und das ist nun die Krux, ich kann mich einfach nicht entscheiden!

In Frage kommen:
Clearaudio Performance DC
Marantz TT15 S1
Project xPerience oder RPM 9...
Thorens TD 206
Transrotor Zet
oder eben wieder ein Rega, wobei ich nach den Qualitätsproblemen hier ein schlechtes Gefühl habe...

Was würdet Ihr machen?

Beste Grüße & Danke
kim
boozeman1001
Inventar
#2 erstellt: 06. Mai 2014, 20:43
Ich würde das in erster Linie vom verbauten Tonabnehmer abhängig machen.
Nicht, dass da nachher aus Kostengründen ein OMB5 drunter landet...
spacelook
Stammgast
#3 erstellt: 08. Mai 2014, 22:25

boozeman1001 (Beitrag #2) schrieb:
Ich würde das in erster Linie vom verbauten Tonabnehmer abhängig machen.
Nicht, dass da nachher aus Kostengründen ein OMB5 drunter landet... :X


Manche Leute machen komische Sachen.
Ich glaube es gibt noch das OMB3, die Nadel ist noch ein wenig schlechter.

Im Ernst: zurückgeben und Geld zurück verlangen und was vernünftiges kaufen.

Ich weiß was ich gemacht habe
Ich höre gerade meinen guten Dual 510 mit einem Shure M91ED - gekauft für 130 Euronen.
Ich glaube nicht, das dem jemals ein Brettchenspieler das Wasser reichen kann.
Wuhduh
Inventar
#4 erstellt: 08. Mai 2014, 23:07
Na, da lasse ich Dich mal lieber in den Irrglauben. Vielleicht wirste mal irgendwann erleuchtet.

Solche Pauschalaussagen sind - äh - schlimm.

MbG,
Erik
der_kim
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 10. Mai 2014, 16:09
Nun ja, ein Dual 510 hat meine Mutter noch irgendwo rumstehen, einen Vergleich zum Rega hält der nicht stand. Da liegen meiner Meinung nach Welten zwischen... Nix für ungut aber die vorherschende Meinung vieler hier im Forum ist dass alte Plattenspieler aus den 70ern besser seien als manch Audiophiles Meisterwerk von heute, dem muss ich wirklich widersprechen, ich habe selber mehrere Duals und einen Thorens besessen, die neuen Spieler sind immer besser, da schleift nix, man hat Garantie und sie klingen frischer und nicht so muffig

LG
kim
8erberg
Inventar
#6 erstellt: 10. Mai 2014, 16:15
Hallo,

muffiger Klang liegt meist an falschem Anschluß und/oder Kabel.

Ein Dreher wird mit Sicherheit dabei keine Rolle spielen, der soll nur den Plattenteller rumpelfrei und gleichmässig in Bewegung setzen.

Peter
vb
Stammgast
#7 erstellt: 10. Mai 2014, 17:29

der_kim (Beitrag #5) schrieb:
die neuen Spieler [...] klingen frischer und nicht so muffig

LG
kim


Aber nur, wenn man gut lüftet
ParrotHH
Inventar
#8 erstellt: 10. Mai 2014, 18:26

der_kim (Beitrag #5) schrieb:
:. Nun ja, ein Dual 510 hat meine Mutter noch irgendwo rumstehen, einen Vergleich zum Rega hält der nicht stand. Da liegen meiner Meinung nach Welten zwischen...


Ja, da stimme ich Dir zu, da liegen wirklich Welten zwischen. Nur eher anders herum. Wenn ich mir ansehe, was Du da als Plattenspieler rumstehen hast, was dir da als Alternativen angeboten wird, und was die Dinger kosten, da kann ich nur ungläubig den Kopf schütteln.

Sowohl in Sachen Preis/Leistung, Leistung und auch der Ausstattung ist das alles eigentlich eine Frechheit. Wenn ich schon sehe, dass da Plattenspieler in mehreren Teilen herumstehen, weil die Konstrukteure es nicht anders fertiggebracht haben, den Motor ordentlich zu entkoppeln, ein Riemen einfach um den Gesamtteller gelegt wird, man das Ding nur auf drei Pucks stehen hat, usw. usw. usw.

Das sind alles Sparbüchsen zu horrend teuren Preisen.

Mein Thorens TD 320 MK II und mein Technics 1210 MK II nehmen es ganz sicher jederzeit und mit diesen Dingern auf. Und wenn diese aktuellen Frühstücksbrettchen den Weg aller modernen Unterhaltungselektronik gegangen sind, spielen die höchstwahrtscheinlich immer noch, und zwar taufrisch.

Aber was willste machen? Wo die Liebe halt hinfällt.

Parrot


[Beitrag von ParrotHH am 10. Mai 2014, 19:10 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#9 erstellt: 11. Mai 2014, 02:19
Dein Thorens hat auch " nur " Riemen-um-Innenteller ".

Die Marktsituation bei den DJ-Fräsen ist auch häufig nicht nachvollziehbar.

MfG,
Erik
Holz24
Stammgast
#10 erstellt: 11. Mai 2014, 08:46
Hallo Erik,

einen Innenteller herzustellen, ist aber schon aufwendiger.
Die modernen Plattenspieler sind schon sehr einfach " gestrickt " !
Immer wenn ich ein Stück MDF entsorge, habe ich ein schlechtes
Gewissen, immerhin könnte ich ja daraus noch ein Brettspieler
ala Rega und Co fräsen.

Markus
Holz24
Stammgast
#11 erstellt: 11. Mai 2014, 13:33
Hallo Kim,

wenn Du der Meinung bist, dass die " Neuen " besser spielen, da nimm doch einfach
irgendeinen aus Deiner Liste. Du hast ja anschliesend genug Zeit, die Qualität zu
begutachten. Irgendwann wird schon ein akzeptables " Brett " dabeisein. Das dahin-
immer wieder umtauschen.

Markus
der_kim
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 12. Mai 2014, 21:13
nix für ungut Freunde, ich find den Thread lustig. Da prallen Welten aufeinander ...
Nun ja, mir tuts auch weh das aktuelle Spieler, sobald die etwas besser sein sollen, gleich 2k aufwärts kosten. Aber, wir vergessen halt auch die aktuellen Stückzahlen, das ist eben teurer als "damals"
Nach der S/N meines Regas zu beurteilen, haben die seit Start des rp8 knapp 2000 Stk. Verkauft. Das kann Mann nicht mit den sechsstelligen Zahlen aus den 70ern vergleichen. Das war damals Massenware. Die guten haben auch so ihre 1500,- Mark gekostet, das wären heute bereingt auch min. 3000,- Euro
Und wie gesagt, brettchenspieler sind Ok, man muss sich nur darauf einlassen, das Auge hört bei mir ja auch mit...
LG
Kim
8erberg
Inventar
#13 erstellt: 13. Mai 2014, 08:02
Hallo,

ein guter Dreher hat damals ab 700 DM incl. System (!) gekostet, Beispiel Dual 721 mit einem Shure V15(!) also ein gutes System, kein Alibischrott ala OM5 oder AT 95.

Und dagegen sind die Bretter einfach nur Bretter.

Peter
der_kim
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 13. Mai 2014, 14:16
Aber einen 710er will ich nicht in meinem WoZi haben. Das passt nicht mehr, die Zeiten ändern sich... ;-) Ich kann ja aktuell auch einen neuen TD295 oder einen Dual 505 zum ähnlichen Preis haben, das Design ist aber (meine Meinung) echt überholt...
8erberg
Inventar
#15 erstellt: 13. Mai 2014, 14:25
Hallo,

Dein Wohnzimmer, Dein Geld und .... Deine Nerven

Peter
boozeman1001
Inventar
#16 erstellt: 13. Mai 2014, 14:32
Warum fragst Du dann eigentlich?
bouler1
Stammgast
#17 erstellt: 13. Mai 2014, 14:39
Helmut
danielkx
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 13. Mai 2014, 15:07
Als "Wiedereinsteiger" hatte ich auch lange überlegt und dachte zuerst an etwas Neues.
Aber als ich mir das Angebot an aktuellen Drehern so angesehen habe, fand ich einfach
nichts uneingeschränkt Tolles dabei. Die Dreher, die mir gefielen waren nahezu unbezahlbar
und ich war bereit bis 1K - also Marantz bzw. Clearaudio TT15S1 Preisklasse - auszugeben.
Also habe ich mit zwei alte Thorens Dreher zugelegt, weil ich damals auch einen hatte und
es nie Probleme damit gab. Sowas in der Art bietet jetzt ja gar keiner mehr an

War jetzt zwar mehr Öl ins Feuer als Hilfe, aber egal...

Gruß Daniel
ParrotHH
Inventar
#19 erstellt: 13. Mai 2014, 15:09

der_kim (Beitrag #14) schrieb:
Aber einen 710er will ich nicht in meinem WoZi haben. Das passt nicht mehr, die Zeiten ändern sich... ;-) Ich kann ja aktuell auch einen neuen TD295 oder einen Dual 505 zum ähnlichen Preis haben, das Design ist aber (meine Meinung) echt überholt...


Ich kenne Leute, die geben viel Geld aus, um ihre Wohnung im Retro-Look zu gestalten
Dass einen der Dual-Look nicht anspricht, kann ich aber an sich nachvollziehen.

Einen Thorens TD 2001 z. B. finde ich aber von Design her ziemlich schnörkel- und zeitlos.
Der Technics 12x0 MK II hält den Rekord für das am längsten produzierte Produkt im Bereich der Konsumentenelektronik und ist ein Stück Kultur- und Designgeschichte. Macht sich m. E. auch gut im Wohnzimmer, solange man keine Banane und grellbunte Slipmat draufhat.

Trotzdem: ich habe mal versucht, für einige der von Dir aufgelisteten Player technische Daten zu finden, wie Gleichlaufschwankungen, Fremdspannungsabstand und Geräuschspannungsabstand. Eigentlich die Standardwerte eines Laufwerks. Da habe ich bei keinem der neuen Geräte etwas gefunden. Warum wohl...? Weil die besser sind als bei alten Konstruktionen, und keinen Vergleich zu scheuen brauchen...?

Parrot
8erberg
Inventar
#20 erstellt: 13. Mai 2014, 15:25
Hallo,

unsere moderne Wohnzimmereinrichtung (Korpus Buche, Fronten rot) vertragen sich mit dem Dual 721 in schwarzer Zarge problemlos.
Da die anderen HiFi-Geräte ebenso schwarz sind passt das optisch gut. Da hat noch keiner gemosert (und meine Frau ist pingelig)

Peter
der_kim
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 13. Mai 2014, 19:33
Meine Frau ist leider nicht so "retro" kompatibel....
Sonst würde ich mir einen Kenwood kd990 holen.
der_kim
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 13. Mai 2014, 19:49
[quote]Trotzdem: ich habe mal versucht, für einige der von Dir aufgelisteten Player technische Daten zu finden, wie Gleichlaufschwankungen, Fremdspannungsabstand und Geräuschspannungsabstand. Eigentlich die Standardwerte eines Laufwerks. Da habe ich bei keinem der neuen Geräte etwas gefunden. Warum wohl...? Weil die besser sind als bei alten Konstruktionen, und keinen Vergleich zu scheuen brauchen...? [/quote]


Tja, das liegt daran dass man bei modernen Spielern diese Daten nicht mehr messen braucht, Gleichlaufschwankungen sind ein Relikt der 70er! Rumpeln übrigens auch!

Spaß beiseite, ich denke nicht das ein 20-30 Jahre alter Plattenspieler noch die gleichen Daten liefert wie damals. Ich vergleiche das mit den Autos, ein neuer Porsche hat 320 PS, nach zwei Jahren sind da "nur" noch 305 übrig, nachweisbar. Das liegt am Verschleiß. So ein Drehermotor, das Lager und auch der Riemen, das Reibrad oder der Direktantrieb ist halt dann auch 30 Jahre alt. Man kann alles austauschen, aber dann ist man schnell wieder beim vierstelligen Eurobetrag...


[Beitrag von der_kim am 13. Mai 2014, 19:51 bearbeitet]
bouler1
Stammgast
#23 erstellt: 13. Mai 2014, 19:52
Immer diese albernen Autovergleiche,was solls....
david_della_rocco
Stammgast
#24 erstellt: 13. Mai 2014, 19:56
Ja klar.

Also mein Dreher hat 45U/min Höchstdrehzahl.

Deiner? ???? 6000?????

Das ist absolut blödes Geschwätz.
Marsilio
Inventar
#25 erstellt: 13. Mai 2014, 19:59

der_kim (Beitrag #22) schrieb:
Spaß beiseite, ich denke nicht das ein 20-30 Jahre alter Plattenspieler noch die gleichen Daten liefert wie damals.


Doch. Sowohl mein über 35-jähriger Dual 704 als auch mein 32-jähriger Revox B795 dürften die besseren Messwerte liefern als die neumodischen Simpel-Plattenspielerchen. Meine Oldies sind nämlich Präzisionsinstrumente aus dem Schwarzwald. Vergleichbar mit Uhren aus dem etwas höheren Preissegment, die auch nach 50 Jahren noch absolut präzise ticken.

LG
Manuel
boozeman1001
Inventar
#26 erstellt: 13. Mai 2014, 19:59

der_kim (Beitrag #22) schrieb:


Spaß beiseite, ich denke nicht das ein 20-30 Jahre alter Plattenspieler noch die gleichen Daten liefert wie damals. Ich vergleiche das mit den Autos, ein neuer Porsche hat 320 PS, nach zwei Jahren sind da "nur" noch 305 übrig, nachweisbar. Das liegt am Verschleiß. So ein Drehermotor, das Lager und auch der Riemen, das Reibrad oder der Direktantrieb ist halt dann auch 30 Jahre alt. Man kann alles austauschen, aber dann ist man schnell wieder beim vierstelligen Eurobetrag... :KR


Das ist -gelinde gesprochen- absoluter Unsinn!
Wenn ein 20-30 Jahre alter (oder auch älterer) Dreher gewartet ist (Lager geölt, Riemen neu) tut der genau so gut wie damalas, als er ladenneu war. Materialaufwand: maximal 50 Euro.

Aber es steht Dir ja frei, einen neuen Dreher mit 320PS zu kaufen...


[Beitrag von boozeman1001 am 13. Mai 2014, 20:00 bearbeitet]
der_kim
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 13. Mai 2014, 20:02
Tja, blödes Geschwätz hin oder her, aber Bierernst auf solche Themen zu reagieren ist doch etwas weltfremd, findest Du nicht?
bouler1
Stammgast
#28 erstellt: 13. Mai 2014, 20:07
Wer ist hier der Themenersteller?? Was solls...
Oh,ich wiederhole mich
david_della_rocco
Stammgast
#29 erstellt: 13. Mai 2014, 20:08
Hier wurde letztendlich nur auf deine Meinung reagiert.
Ich bin gelernter Werkzeugmacher, habe ein klein bisschen Ahnung was Werkstoffe betrifft.

Zudem fundiertes Mechanikwissen.
Über Produktion/Vertriebsänderungen der letzten 30 Jahre fange ich gar nicht erst an.
der_kim
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 13. Mai 2014, 20:08
so lob ich mir das, Spaß muss sein.

Also, ich entscheide stark nach dem Aussehen - der Klang sollte natürlich passen, aber ich kann mich einfach nicht an die klassichen Spieler gewöhnen, die hatte ich, die Zeiten waren toll, sind aber vorbei.

Die Subchassis Spieler von heute sind unbezahlbar, die alten Klassiker gefallen mir nicht, bis auf meinetwegen den Kenwood KD-990 den Dual 5000 o.Ä. (ist der Kennie überhaupt subchassis?

Ich schau mittlerweile mehrmals im Monat bei mehreren HiFi Shops in und rund um München vorbei. Was soll ich sagen, ich bleibe immer wieder bei "Brettspielern" hängen

Mal schauen, ich lass mal laufen und auf mich zukommen.

Danke Euch allen für die Kommentare, war lustig.
volvo740tius
Inventar
#31 erstellt: 13. Mai 2014, 20:12
Hallo,

der_kim (Beitrag #21) schrieb:
Meine Frau ist leider nicht so "retro" kompatibel....
Sonst würde ich mir einen Kenwood kd990 holen. :prost


Ich finde den nicht sonderlich Retro, aber ein Hingucker ist er, schicker als Acryl oder Glas-Brettchen allemal. Scheidung kommt nicht in Frage?

Gruß Thomas
boozeman1001
Inventar
#32 erstellt: 13. Mai 2014, 20:14
Also ich bin raus...
Wuhduh
Inventar
#33 erstellt: 13. Mai 2014, 20:45
Nabend !

In diesem Thread gibt es viel zu wenig Anglizismen, die seit langer Zeit meine Muttersprache infiltrieren.

Mir ist gerade nach " Wow-and-Flutter " nach alter DIN 45500 ... damit die Reibradler ansatzweise mitreden können.

,
Erik
der_kim
Ist häufiger hier
#34 erstellt: 13. Mai 2014, 20:59
hehe... da gäbs noch wobble & pitch ;-)
raindancer
Inventar
#35 erstellt: 13. Mai 2014, 21:01

der_kim (Beitrag #22) schrieb:
s. Ich vergleiche das mit den Autos, ein neuer Porsche hat 320 PS, nach zwei Jahren sind da "nur" noch 305 übrig, nachweisbar. Das liegt am Verschleiß.

Unsinn. Der neue Motor hat weniger Leistung, über Laufstrecke führt der "Verschleiß" zu einer Reibungsreduzierung, die sich mit 2...5% Leistungzuwachs und geringerem Kraftstoffverbrauch bemerkbar macht.

aloa raindancer
grendia
Stammgast
#36 erstellt: 14. Mai 2014, 04:42
Also, den alten Drehern zum Trotz, würde mir der Clearaudio Performenc DC am besten gefallen. Angefangen von der Verarbeitung bis zum Design. Der Tonarm ist Auch wirklich klasse. Er steht bei mir auch auf der "will ich haben" Liste.
Den schwarzen Plattenteller finde ich auch richtig toll.
akem
Inventar
#37 erstellt: 14. Mai 2014, 07:09

raindancer (Beitrag #35) schrieb:

Unsinn. Der neue Motor hat weniger Leistung, über Laufstrecke führt der "Verschleiß" zu einer Reibungsreduzierung, die sich mit 2...5% Leistungzuwachs und geringerem Kraftstoffverbrauch bemerkbar macht.

Schon mal was von Einfahren gehört? Da geht man die ersten mind. 1000km besonders sorgsam mit dem Motor um, eben damit der anfängliche Verschleiß nicht allzu hoch ist und damit später dann die ganzen Lager möglichst reibungsarm laufen. Wenn Du die Einfahrphase verhunzt, hast Du später ne lahme Gurke, die nen Haufen Sprit und Öl verbraucht und trotzdem nicht vernünftig vorwärts geht.
Die Leistungsangaben sowie Fahrleistungsangaben sind übrigens immer Worst Case Angaben, was die Technik im Minimum schafft. Auch bei ungünstigen Bedingungen, z.B. auf Meereshöhe oder so. In USA z.B. wäre sowas sonst nämlich ein Wandelungsgrund, auch wenn man hierzulande für solche Beschwerden eher ausgelacht werden würde... Der Klang des Audiosystems ist übrigens in den USA auch ein Wandelungsgrund während hierzulande die Leute so ziemlich alles akzeptieren müssen, was irgendwie Geräusche von sich gibt...

Gruß
Andreas
ParrotHH
Inventar
#38 erstellt: 14. Mai 2014, 08:37

der_kim (Beitrag #22) schrieb:
Spaß beiseite, ich denke nicht das ein 20-30 Jahre alter Plattenspieler noch die gleichen Daten liefert wie damals

Darauf wurde ja schon geantwortet.

Und selbst wenn Deine Annahme stimmen sollte, dann wäre da viel Spielraum. Für den Marantz findet man tatsächlich technische Daten. Wenn mit "speed deviation" die Gleichlaufschwankungen gemeint sind, dann sind sie im Neuzustand mit +/-0,2% um ca. Faktor 8-10 schlechter als bei einem Thorens oder Technics, da ist nämlich immer noch eine Null mehr hinterm Komma

Kannst Dir doch einen 1210er modden lassen. Hochglanz ist möglich.

Parrot
Holz24
Stammgast
#39 erstellt: 14. Mai 2014, 10:17
Hallo,
es werden gerade 2 Hochglanzlackierte 1210er bei Ebay Kleinanzeigen Dresden angeboten.
Wenn ich nicht schon 2x 1210er hätte, würde ich mir Die mal anschauen.

Markus
der_kim
Ist häufiger hier
#40 erstellt: 14. Mai 2014, 10:38
Die 1210er klingen gut... schau ich mir mal an. Danke für den Tip!
Holz24
Stammgast
#41 erstellt: 14. Mai 2014, 11:38
Der Verkäufer hat sogar den Preis gesenkt, letztens wollte er noch € 1000.

Markus
raindancer
Inventar
#42 erstellt: 14. Mai 2014, 18:57

akem (Beitrag #37) schrieb:
Schon mal was von Einfahren gehört?
Die Leistungsangaben sowie Fahrleistungsangaben sind übrigens immer Worst Case Angaben, was die Technik im Minimum schafft. Auch bei ungünstigen Bedingungen, z.B. auf Meereshöhe oder so.

@ Andreas: Viel Unsinn auf einmal. Seit über 30J gibts für die Industrie kein Einfahren mehr, ließ mal eine Bedienungsanleitung. Ich kann auch technisch erklären warum, bei Interesse PM. Dann ist Meerehöhe eh die günstigste Arbeitsumgebung für ein Hubkolbenmotor. Die Leistungsangaben inkl Fahrleistung dürfen +- 5% vom Typpriüfwert abweichen, da ist einiges an Luft drin.

Jetzt aber wieder besser zurück zu Plattenspielern...

aloa raindancer
germi1982
Moderator
#43 erstellt: 14. Mai 2014, 20:49

der_kim (Beitrag #14) schrieb:
Aber einen 710er will ich nicht in meinem WoZi haben. Das passt nicht mehr, die Zeiten ändern sich... ;-) Ich kann ja aktuell auch einen neuen TD295 oder einen Dual 505 zum ähnlichen Preis haben, das Design ist aber (meine Meinung) echt überholt...



Retro ist wieder modern...nur mal so nebenbei. Es gibt sogar Leute die sich ein FeTAp 61, auch bekannt als "Graue Maus" ins Wohnzimmer stellen...

http://de.wikipedia.org/wiki/Fernsprechtischapparat

Ich habe in meinem ein schwarzes W48 stehen...

http://de.wikipedia.org/wiki/W48

Natürlich alles voll funktionsfähig! Funktioniert sogar mit VoIP, zur Not auch einem kleinen (Zigarettenschachtelgröße) Kästchen das die Impuls- auf Tonwahl umsetzt.

Und das beim Laufwerk gesparte Geld kann man in einen ordentlichen Tonabnehmer stecken.

Was für einen Tonabnehmer hast du an deinem Rega denn montiert? An welchen Tonabnehmer hast du denn gedacht der dann an dem neuen Dreher klingen soll?


Die 1210er klingen gut... schau ich mir mal an. Danke für den Tip!


SL12X0 ist seit 1972 auf dem Markt, Mk. II ist seit 1979 auf dem Markt, kann also nach deiner Aussage weiter oben nur muffig klingen...

X= Farbe, 0 ist silber, 1 ist schwarz ansonsten die gleichen Geräte.


[Beitrag von germi1982 am 14. Mai 2014, 20:51 bearbeitet]
akem
Inventar
#44 erstellt: 15. Mai 2014, 07:09

raindancer (Beitrag #42) schrieb:

@ Andreas: Viel Unsinn auf einmal. Seit über 30J gibts für die Industrie kein Einfahren mehr, ließ mal eine Bedienungsanleitung. Ich kann auch technisch erklären warum, bei Interesse PM. Dann ist Meerehöhe eh die günstigste Arbeitsumgebung für ein Hubkolbenmotor. Die Leistungsangaben inkl Fahrleistung dürfen +- 5% vom Typpriüfwert abweichen, da ist einiges an Luft drin.

Jetzt aber wieder besser zurück zu Plattenspielern...


Da könnte ich Dir auch ne ganze Menge dazu erzählen. Von wegen Unsinn...
Aber zurück zu Analog...

Gruß
Andreas
der_kim
Ist häufiger hier
#45 erstellt: 15. Mai 2014, 08:31

germi1982 (Beitrag #43) schrieb:

der_kim (Beitrag #14) schrieb:
Aber einen 710er will ich nicht in meinem WoZi haben. Das passt nicht mehr, die Zeiten ändern sich... ;-) Ich kann ja aktuell auch einen neuen TD295 oder einen Dual 505 zum ähnlichen Preis haben, das Design ist aber (meine Meinung) echt überholt...



Retro ist wieder modern...nur mal so nebenbei. Es gibt sogar Leute die sich ein FeTAp 61, auch bekannt als "Graue Maus" ins Wohnzimmer stellen...

http://de.wikipedia.org/wiki/Fernsprechtischapparat

Ich habe in meinem ein schwarzes W48 stehen...

http://de.wikipedia.org/wiki/W48

Natürlich alles voll funktionsfähig! Funktioniert sogar mit VoIP, zur Not auch einem kleinen (Zigarettenschachtelgröße) Kästchen das die Impuls- auf Tonwahl umsetzt.

Und das beim Laufwerk gesparte Geld kann man in einen ordentlichen Tonabnehmer stecken.

Was für einen Tonabnehmer hast du an deinem Rega denn montiert? An welchen Tonabnehmer hast du denn gedacht der dann an dem neuen Dreher klingen soll?


Die 1210er klingen gut... schau ich mir mal an. Danke für den Tip!


SL12X0 ist seit 1972 auf dem Markt, Mk. II ist seit 1979 auf dem Markt, kann also nach deiner Aussage weiter oben nur muffig klingen...

X= Farbe, 0 ist silber, 1 ist schwarz ansonsten die gleichen Geräte.


Die 1210er gefallen mir relativ gut, mit gut klingen meinte ich die Tip ;-)
Am aktuellen Rega hab ich einen Goldring Elite II dran, er klingt wunderbar, wenn die kleinen Schönheitsfehler nicht währen... Ich hab nun ein Angebot zum Tausch gegen einen RP10 mit Apheta bekommen, eigentlich ist das so gut dass ich es nicht abschlagen kann, mal sehen. Nur, dann bräuchte ich auch noch einen anständigen Phonoentzerrer. Meine Myryads haben zwar einen MC Vorstufe eingebaut, hatte damals 200,- Euro gekostet. Aber ich glaube bei der Apheta doch was besseres zu brauchen. Was meint Ihr?

LG
kim
ocean_zen
Ist häufiger hier
#46 erstellt: 15. Mai 2014, 13:59
Hallo Kim

kauf dir transrotor IRON !
der is aus stahl sieht gut aus und wird sie ALLE überleben !

sind aber selten! grade war einer bei ebucht, 1600 mit sme arm
und der is bestimmt nicht verkauft worden.

Allerdings sind die alten nicht wirklich schlechter es sei denn sie sind schon immer schlecht und billig und aus plastosch

ui sven
akem
Inventar
#47 erstellt: 15. Mai 2014, 16:10

der_kim (Beitrag #45) schrieb:
Ich hab nun ein Angebot zum Tausch gegen einen RP10 mit Apheta bekommen, eigentlich ist das so gut dass ich es nicht abschlagen kann, mal sehen.


Da sollte man sich meiner Erfahrung nach dann schon fragen, warum das Angebot so gut ist... Das muß nicht zwingend sein, daß man Dir Schrott andrehen will - es kann aber genau das bedeuten...

Gruß
Andreas
germi1982
Moderator
#48 erstellt: 15. Mai 2014, 19:56
Nee, also den Klang machen Tonabnehmer in Kombination mit dem Tonarm. Tonarm und Tonabnehmer müssen zusammen passen.

Ich persönlich bin bei einer Kombination von Dual 704 und Ortofon M20 FL Super gelandet das ich als NOS bekommen habe beim "Nadel -Willi". Nur mittlerweile kosten die Ersatznadeln das Doppelte von dem was ich damals noch bezahlt habe! Zum Glück habe ich damals zum Tonabnehmer gleich zwei Stück in Reserve genommen. Das ist ja echt nicht mehr normal!

http://zum-shop.de/O...l-Nadel_p7333_x2.htm

Ich habe schon ein paar verschiedene Tonabnehmer aus verschiedenen Preisklassen probiert, vom Denon DL-110, DL-160, AT OC-9 ML II, Ortofon Concorde und dann das M20 Super. Bin beim M20 stehengeblieben. Gute Höhen, ordentlicher trockener und präziser Bass.


[Beitrag von germi1982 am 15. Mai 2014, 20:05 bearbeitet]
der_kim
Ist häufiger hier
#49 erstellt: 15. Mai 2014, 22:49

akem (Beitrag #47) schrieb:

der_kim (Beitrag #45) schrieb:
Ich hab nun ein Angebot zum Tausch gegen einen RP10 mit Apheta bekommen, eigentlich ist das so gut dass ich es nicht abschlagen kann, mal sehen.


Da sollte man sich meiner Erfahrung nach dann schon fragen, warum das Angebot so gut ist... Das muß nicht zwingend sein, daß man Dir Schrott andrehen will - es kann aber genau das bedeuten...

Gruß
Andreas


Nun ja, als Schrott würde ich einen RP10 nicht gerade bezeichnen... Das ist meiner Meinung nach eines der schönsten Bretter da draussen und klingt auch phantastisch. Mir gehts um die Phonovorstufe. Gibts Tips welche ich ausprobieren sollte und welche nicht gleich ins vierstellige geht? Die Rega eigene Aria-R sollte OK sein, Rega selber empfiehlt die IOS Reference. Die ist mir aber a) zu teuer und b) gefällt mir optisch so rein garnicht. Für den Preis würde ich eher einen Lehmann Audio Silver Cube nehmen.

LG
Kim
Magister_Verbae
Inventar
#50 erstellt: 16. Mai 2014, 00:56
Ich schmeiß hier noch mal ganz unverfroren Micro Seiki in den Raum. Vielleicht findet der TE ja an diesen hervorranden Drehern Gefallen - einfach mal auf mymicro durch die unterschiedlichen Serien klicken. Etwas mehr als 1000,- Euro sollte man dann aber je nach Anspruch auch bereit sein, in die Hand zu nehmen
Ansonsten lohnt es sich eventuell auch, sich - nur der Inspiration halber - auf der Website von hifido.jp umzuschauen Ich bekomme da regelmäßig verkrampfte Hände (bloß nicht auf "kaufen" drücken, das Geld ist da leider nicht locker genug) und erhöhten Speichelfluss.

Liebe Grüße

Martin
Beaufighter
Inventar
#51 erstellt: 16. Mai 2014, 02:03
Moin moin,

warum nur gibt es hier Fraktion die ständig versucht nur ihre eigene
kleine Wahrheit zu verkaufen.

Ich habe nix gegen ältere Dual Thorens usw usw., nur sollte man wissen, das es den guten "alten" Spieler nicht mehr so häufig gibt.

Wenn ich das richtig verstanden habe wollte sich der Themenersteller an einem neuen schönen Dreher erfreuen.

Und ein sehr schönes Exemplar ist ein Pro-Ject perspex der hat ein Subchasis, einen guten Tonarm und lässt Geld über für noch ein gutes System.


[Beitrag von Beaufighter am 16. Mai 2014, 02:10 bearbeitet]
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