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Probleme Denon DL 110/Lenco L75 - Kein Signal

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scotwalks
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 19. Mai 2014, 15:37
Hallo,
dies ist mein erstes Posting, lese schon seit langer Zeit mit und muss nun eine Frage los werden, auf die ich trotz intensiver Suche keine Antwort habe finden können.

Ich habe bei ebay ein als Neuwertig tituliertes, angeblich 5h gelaufenes Denon DL 110 erworben...manchmal ist der Glaube an das Gute im Menschen stärker als die Vernunft.

So weit so gut, angekommen ist es sehr ordentlich verpackt, hat auch keinerlei Abnutzungserscheinungen oder ähnliches.
Am Wochenende hatte ich endlich Zeit es mit Schablone und allem drum und dran an meinen schönen Lenco L75 mit Originaltonarm zu installieren. Hat einen Moment gedauert, war dann aber zu meiner Zufriedenheit erledigt...also Platte rauf und...NICHTS.
Trotz korrekter Verkabelung und überprüfen aller möglichen Optionen bekomme ich kein Signal bzw. keinen Sound aus dem Verstärker, statt dessen nur ein leichtes Brummen. Was aber auffällt ist das stark hörbare kratzen der Nadel auf der Platte.
Danach habe ich erstmal das urspränglich verbaute Shure M75MB Type 2 wieder rangesteckt und ich bekomme tadellos Sound, es sind also keine Kabel gebrochen oder so.

Jetzt meine Frage: Habe ich hier irgendwas übersehen bzw. nicht bedacht, oder bin ich hier einem klassischen Schwindler bei ebay aufgesessen?

Beste Grüße, Vincent

PS: Falls du mitließt und dir gerade ins Fäustchen lachst, #### ####!
Wuhduh
Inventar
#2 erstellt: 19. Mai 2014, 15:56
Salute !

Leider letzteres.

MfG,
Erik


[Beitrag von Wuhduh am 19. Mai 2014, 19:52 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#3 erstellt: 19. Mai 2014, 16:27
Hallo!

Schaue mal ob die Nadel eventuell so mit Schmutz zugebacken ist das sie nicht mehr in die Rille eindringen kann, wenn nicht ist das System wahrscheinlich im Eimer wobei ich einen solchen Effekt nicht einmal bei einer komplett fehlenden Nadel erlebt habe, hier sind möglicherweise die Spulen beschädigt.

Normalerweise passt das DL-110 von seinen Parametern her schon gut in den alten Lenco-Tonarm. Das wäre schon eine gute Kombination.

MFG Günther
scotwalks
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 19. Mai 2014, 19:52
Jut, danke erst einmal für eure Antworten, werde mal schauen, ob sich da bei ebay noch was machen lässt.
scotwalks
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 11. Jun 2014, 19:08
Ich habe noch folgende Frage: die Schrauben, mit denen ich das System am Headshell befestige, fühlen sich stark zur Unterseite des Systems hingezogen. Selbst scheinen sie nicht magnetisch zu sein, an den Kühlschrank gehen sie zum Beispiel nicht. An der Unterseite des Systems bleiben diese aber problemfrei haften.
Kann es sein, dass das Problem daher kommt, oder ist das ganz normal? Da das ja alles mit magnetischen Feldern funktioniert, kann ich mir gut vorstellen, dass das eigentlich nciht so sein sollte.

Danke und beste Grüße,
Vincent
Albus
Inventar
#6 erstellt: 11. Jun 2014, 19:44
Tag,

... - dann sind die Schrauben selbst auch magnetisch - und beeinflussen das Magnetfeld innen; nichtmagnetische Schrauben sind hiermit empfohlen, sofern nicht mitgeliefert (üblich Messing oder gar Kunststoff). Ob dann aber die Funktion wiederhergestellt ist, dass wage ich nicht zu vermuten, selbst bei in der Homogenität durch von außen anliegende schwache Magnetfelder der Schrauben ausgedünnte oder verschobene Magnethomogenität innen sollte doch auch etwas Nutzsignal erzeugt werden, nicht nur leiser Brumm.
Aber zuerst bitte nichtmagnetisches Befestigungsmaterial verwenden.

Freundlich
Albus
Albus
Inventar
#7 erstellt: 12. Jun 2014, 09:12
Tag,

Befestigungsmaterial - man kann auch die üblichen Aluminiumschrauben und Muttern verwenden, sicherlich.

Freundlich
Albus
scotwalks
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 12. Jun 2014, 16:32
Hallo,
ich habe das System nun spaßenshalber an meinem Dual 601 gehangen. Und tadaaa: es gab Ton von sich. Da beide Plattenspiele an der gleichen Kette hängen, ist das Problem nun ja eingegrenzt, der Lenco wars.

Beim Dual habe ich das System mangels geeigneter Schrauben zum Versuch kurz mittels Abklebeband (!) an das TK134 gehangen, was ja gut funktioniert hat.
Weil ich ja wie schon beschrieben wegen der Schrauben beim Lenco ein wenig besorgt war, habe ich das hier auch schon probiert: Ergebnis war das ernüchternd, ich bekomme kein Signal. Es liegt also auch nicht an den Schrauben.
Ich habe gedacht, dass die Kabel im Headshell des Lenco vielleicht zu alt und durch sind. Mit dem Shure macht das aber keinerlei Probleme, das sollte es also auch nicht sein. Während ich das hier tippe höre ich damit Strauß im Hintergrund.
Ich gehe auch davon aus, dass ich das richtig verkabelt habe, wobei die Kabelfarbe bei dem alten Headshell schon verblasst ist und man blau nicht mehr von grün unterscheiden kann. Ich habe auch beide Varianten kurz probiert...es kam kein Signal. Gibt es das Fehlerbild, dass bei falscher Verkabelung kein Signal kommt? Ich halte es für extrem unwahrscheinlich, dass das Problem von hier kommt. Ideen?

Nun stelle ich mir die Frage, ob es vielleicht das Headshell selbst ist, was hier Zicken macht. Es würde mich wundern, weil ich vor dem Kauf viel gelesen habe und das Problem bei dieser allseits empfohlenen Kombi nie aufgetaucht zu sein scheint.

Hat noch jemand eine Idee? Das Denon passt halt gar nicht an den Dual, an dem ein schönes M20 mit frischer Originalnadel läuft, verkaufen will ich das Denon eigentlich auch nicht gleich wieder.

Gruß, Vincent
Albus
Inventar
#9 erstellt: 12. Jun 2014, 19:30
Tag,

dazu fällt mir nicht mehr wirklich direkt Hilfreiches ein. - Das M75 war doch auch an dem Lenco-Tonkopfträger montiert, mit der Belegung hatte es doch geklappt? Damit steht die Unterscheidung von Grün und Blau der Lenco-Kabel ja fest. Das DL-110 ist ja deutlich markiert. Überkreuz hatte ich noch nie probiert - aber Signal sollte auch in derartiger Verbindung entstehen. Zusatz, Blick in die Lenco-HS von vorn: Links oben Rot, Rechts oben Weiß, Links unten Grün, Rechts unten Blau.
Zwischendurch: Von innen sieht das DL-110 so aus, bitte nach unten scrollen: http://www.vinylengine.com/turntable_forum/viewtopic.php?p=313637 [Möglicherweise ist eine Anmeldung erforderlich, wenn, dann problemlos].
Der leise Brumm kommt auf beiden Kanälen und bei Volumesteller in Abhörposition oder erst später? Der leise Brumm bedeutet (eigentlich), dass beide Kanäle nicht offen sind, sondern imperfekt abgeschlossen, im Falle offener Kanäle ist entschieden lauter Brumm zu erwarten.
Sind die Anschlusspins am DL-110 vielleicht lose? Verhält sich denn der Nadelträger wie erwartet elastisch oder zu lose, durchfallend unter der üblichen AK von 18-20 mN? Oder reagiert der Nadeltärger/das Nadellager unter AK starr, was ein hörbares "Kratzen auf der Platte" erzeugen könnte.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 12. Jun 2014, 19:50 bearbeitet]
Albus
Inventar
#10 erstellt: 13. Jun 2014, 08:45
Tag,

zwei Proben auf elektrische Funktion könnte man noch nacheinander ausführen, erst also 1., dann 2.:
1. Kurzschluss der Kabel an der HS, jeweils rechter Kanal Rot+Grün, linker Kanal Weiß+Blau; die Hülsen ineinander stecken oder geeignet für wenige Sekunden fest verbinden durch eine Brücke, etwa eine Büroklammer. Solleffekt: Der Kanal muss dann stumm sein. Bei Brumm muss die Seite weiter untersucht werden.
2. Kurzschluss am korrekt an der Lenco-HS montierten DL-110, jeweils kanalweise. Solleffekt wie oben. Wenn kanalseitiger aber Brumm auftritt, dann...
3. Die Seite mit Brumm am Tonabnehmer auf Widerstand der Spule durchmessen; Soll liegt bei 150-165 Ohm.

Freundlich
Albus
scotwalks
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 13. Jun 2014, 15:19
Hallo Albus,
danke für deine beiden Beiträge. Ich kümmere mich am Wochenende mal und melde mich dann.
Beste Grüße,

Vincent
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