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Gibt es empfehlenswerten neuen Plattenspieler?

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Autor
Beitrag
parklife
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 19. Jun 2014, 05:28
Hallo ich bin ganz neu in der Plattenspielerwelt, deshalb bitte ich um nachsicht ob meiner Unbeholfenheit.
Ich habe mich jetzt hier im Forum ein bischien umgesehen und erkannt dass immer wieder ältere Modelle empfohlen werden und man neuen Geräten hier sehr skeptisch gegenüber steht.
Da ich aber ungern ungesehen etwas gebrauchtes kaufe und ich generell sehr skeptisch bin was Gebrauchtwaren angeht, möchte ich fragen was man noch am ehesten empfehlen könnte wenn es denn unbedingt ein neuer Player sein müsste?
Meine Daten:
Budget: bis max. 800€
Verstärker: Nas c326bee
Boxen: Focal Chorus 706
Bevorzugte Genres: Americana, Jazz, Folk, Rock
Vorlieben: nicht zu basslastig
Besonderes: handwerklich äusserst ungeschickt deshalb wäre ein stabiler Plattenspieler der besonders leicht zu handhaben ist sehr wichtig.
Gibt es für das vorhandene Budget überhaupt einen für mich halbwegs empfehlenswerten neuen Plattenspieler?
Wie immer danke schon im Voraus für eure Hilfe
Hörbert
Moderator
#2 erstellt: 19. Jun 2014, 06:32
Hallo!

Auch die Pro-Ject-, Rega-, Transrotor- und Clearaudiogeräte tun ihren Job, nur stimmt hier halt im Vergleich zu der zu Hochzeit des Plattenspielers angebotene Geräte das Preis-Leistungsverhältniss nicht mehr.

Da die alte Analogtechnik schon seit Jahrzehnten ausgereizt ist gibt es auf diesem Sektor keine echten Neuerungen mehr und der Schwerpunkt liegt hier eher auf Design als auf Funktion.

Dazu kommt das dadurch das Plattenspieler eben nicht mehr in der Grosserien-Massenproduktion hergestellt werden viele ehemals selbstverständliche und nützliche Features verschwunden sind teilweise sogar wichtige Attribute wie eine bequeme Umschaltung von 33/U-min-45/U-min teuer zugekauft werdsen müssen. Heutige Plattenspieler sind halt ungeachtet der vopllmundigen Werbung vergleichweise Primitiv, schlecht verarbeitet und oft nicht mehr für den harten tagtäglichen Dauerbetrieb über mehere Stunden ausgelegt dafür oft halt geformt wie Wohnzimmerskulpturen.

Es ist halt Geschmackssache und eine Frage der inviduellen technischen Bildung inwieweit man sich solche Geräte zulegt.

MFG Günther
bubbaloo
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 19. Jun 2014, 06:41
Hallo,

wie wär´s mit Reloop RP-7000, super Gerät , ein Freund von mir hat einen , sieht super aus...
rein manuelles Gerät, super verarbeitet...direct drive...kostet so um die 400 Eur + ca. 30 Eur Staubschutzhaube
Tauern
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 19. Jun 2014, 07:27
Hallo Parklife,

ich kann mich meinen Vorschreibern voll anschließen.

Grundsätzliche Frage: hast du überhaupt bereits Schallplatten? Deine Ausführungen lassen vermuten, dass du kompett neu einsteigen möchstest.

Wenn du bereits über eine Plattensammlung verfügst, kannst du mit deinem Budget schon zwischen diversen brauchbaren Geräten auswählen. Du musst es nicht einmal voll ausnutzen. Der genannte DJ-Dreher ist durchaus gut, ggf. reicht sogar ein preiswerteres Gerät aus dem Hause Reloop, SynQ, Omnitronic mit Direktantrieb. Bei Projekt gibt es in dem Finanzrahmen z.B. den schicken Expression Classic oder Expression Comfort komplett mit ordentlichem System von Ortofon. Außerdem kann man unter unzähligen Tonabnehmern auswählen und den Spieler aufrüsten.

Wenn du aber bislang gar keine Platten hast:

Dann lass es sein. Verbesser dich ggf. beim CD-Player und kauf dir neue CDs.

Grüße

Tauern
.JC.
Inventar
#5 erstellt: 19. Jun 2014, 07:32

parklife (Beitrag #1) schrieb:
.. und erkannt dass immer wieder ältere Modelle empfohlen werden und man neuen Geräten hier sehr skeptisch gegenüber steht.
.. und ich generell sehr skeptisch bin was Gebrauchtwaren angeht,


das ist so, weil es eben zutrifft.

noch nie ein gebrauchtes Auto gekauft ?
(ich mag die 50% Wertverlust in den ersten 4-5 Jahren nicht)

mit dem hier: http://www.ebay.de/i...&hash=item4621a5ae39

machst du nichts falsch, ein sehr guter Dreher
im Preis/Leistungsverhältnis unschlagbar (ich hab mehrere )
(s.a. den Thread Fotos von Tonabnehmern, denn das ist das Wichtigste bei einem Dreher)


ps
der Reloop ist ein guter Tipp, wenn´s denn unbedingt neu sein muss
igor.krapotnik
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 20. Jun 2014, 09:57
Ich hab 'nen "alten" (Thorens TD 145) und 'nen neuen (Clearaudio Concept).
Seit der Clearaudio da ist, schlummert der Thorens im Keller und wird auch nicht so schnell wieder
"das Tageslicht erblicken" .

Wüsste nicht, wo mein Clearaudio schlecht verarbeitet, bzw. nicht alltagstauglich wäre

Gruß
Andi
boozeman1001
Inventar
#7 erstellt: 20. Jun 2014, 10:13

igor.krapotnik (Beitrag #6) schrieb:
Ich hab 'nen "alten" (Thorens TD 145) und 'nen neuen (Clearaudio Concept).
Seit der Clearaudio da ist, schlummert der Thorens im Keller und wird auch nicht so schnell wieder
"das Tageslicht erblicken" .

Wüsste nicht, wo mein Clearaudio schlecht verarbeitet, bzw. nicht alltagstauglich wäre

Gruß
Andi


Der Clearaudio Concept liegt aber auch schon deutlich jenseits des vom TE gesetzten Preislimits, da sollte man auch ein wenig erwarten können.

Und ich wage mal zu behaupten, dass bspw. ein Thorens TD 320 (gewartet und in gutem Zustand gebraucht bei rund 400 Euro) dem Clearaudio Concept mindestens ebenbürtig ist. Und da wäre sogar noch ne Menge Luft für einen richtig guten Tonabnehmer.

Dem Clearaudio müsste man allerdings zugute halten, dass er, im Gegensatz zum Thorens, sogar 78 U/min kann.
akem
Inventar
#8 erstellt: 20. Jun 2014, 10:38
Beim Clearaudio Concept hieß es doch immer, daß er die Auflagekraft nicht konstant hält. Die schwankt über die Plattenseite gesehen schon um ein halbes Gramm oder sogar mehr. Liegt wohl an der komischen Fadenkonstruktion im Lager.

Gruß
Andreas
Marsilio
Inventar
#9 erstellt: 20. Jun 2014, 11:17

igor.krapotnik (Beitrag #6) schrieb:
Ich hab 'nen "alten" (Thorens TD 145) und 'nen neuen (Clearaudio Concept).
Seit der Clearaudio da ist, schlummert der Thorens im Keller und wird auch nicht so schnell wieder
"das Tageslicht erblicken" .

Wüsste nicht, wo mein Clearaudio schlecht verarbeitet, bzw. nicht alltagstauglich wäre

Gruß
Andi


Wenn Du Freude an Deinem Clearaudio hast, dann ist ja alles bestens! Schick sieht der ja schon aus.
Dennoch würde es mich interessieren, mal die Messwerte vom Clearaudio und einem frisch gewarteten TD145 vergleichen zu können. Zumindest punkto Langlebigkeit wage ich zu behaupten, dass der TD145 die besseren Karten hat.

LG
Manuel
olibar
Stammgast
#10 erstellt: 20. Jun 2014, 11:33

Peter Lützelberger schrieb:
Upgrades - Tuning - Basteln: das ist doch das schöne an den alten Thorens: diese Geräte haben derart viele Fehler, dass praktisch jede Änderung auch eine Verbesserung ist...


Hier gefunden

@parklife: Auf der Seite findest du auch was, was dir gefällt. Beim Tonabnehmer am besten Hörbert fragen, der weiß beischeid


[Beitrag von olibar am 20. Jun 2014, 11:37 bearbeitet]
bouler1
Stammgast
#11 erstellt: 20. Jun 2014, 11:43
Was erwartest du anderes von Phono-Phono?
Die wollen neue Geräte verkaufen.

BG Helmut
olibar
Stammgast
#12 erstellt: 20. Jun 2014, 11:53
...nichts erwarte ich. Ich finde die Aussage eben irgendwie passend, hätte vielleicht noch den hier setzen sollen:

Die Frage eines Mitgliedes hier im Forum nach einem neuen Plattenspieler endet permanent in der Empfehlung: "alles Neue vieeeel zu teuer, kauf dir was Altes, technisch viel besser..." etc.pp.

Das mag ja alles sein, hilft dem TE aber nicht weiter, noch dazu, wo er explizit darauf hingewiesen hat: "nix altes"

Deswegen passte meine Antwort ganz gut, zumal schon wieder der Ruf nach der Meßtechnik des alten Thorenz im Vergleich zum neuen Clearaudio kam...



Meine Empfehlung: kauf dir, was dir gefällt und frag hier bloss nicht nach einem Plattenspieler...Günther wird dir am Ende sicherlich eine Empfehlung für einen guten Tonabnehmer geben. Oder noch besser: mit der Empfehlung gehst du zum Händler deines Vertrauens und lässt dir das Ding dann zusammen bauen, dann hast du am Ende das Gerät spielbereit zu Hause (denn die Justage eines Tonabnehmers ist ja auch nicht ohne)
.JC.
Inventar
#13 erstellt: 20. Jun 2014, 12:11
Wo ist Wolgang, der TE?
Marsilio
Inventar
#14 erstellt: 20. Jun 2014, 14:58

olibar (Beitrag #10) schrieb:

Peter Lützelberger schrieb:
Upgrades - Tuning - Basteln: das ist doch das schöne an den alten Thorens: diese Geräte haben derart viele Fehler, dass praktisch jede Änderung auch eine Verbesserung ist...


Hier gefunden

@parklife: Auf der Seite findest du auch was, was dir gefällt. Beim Tonabnehmer am besten Hörbert fragen, der weiß beischeid ;)


So einen Mist wie diesen Artikel habe ich schon lange nicht mehr gelesen...
Ergo sind meine drei alten Dreher hier also ziemlich Schrott. Erstaunlich dass sie 40 Jahre durchgehalten haben und ausgesprochen komisch, dass die Tonbandaufnahmen, die ich mitunter von Platten ab diesen Spielern mache so gut herauskommen...

LG
Manuel
bouler1
Stammgast
#15 erstellt: 20. Jun 2014, 15:07
Ist als Cartoon sicher hervorragend geeignet

BG Helmut
Detektordeibel
Inventar
#16 erstellt: 20. Jun 2014, 15:26

Meine Daten:
Budget: bis max. 800€


Und einfach? Dann z.B. ein Hanpin Direktantrieb. McCrypt 2650 wenns preiswert sein soll... wenns bissel mehr sein darf der Reloop 7000. (kleinere Reloops, AUdiotechnica etc dazwischen)

Vollautomatik Dual 455 oder Denon DP300F.. P/L beim Denon imho besser.

Project wenn man mit den Nachteilen leben kann Debut III aufwärts kaufen.
Essential etc. kann man vergessen.

Für den Fall und die Kette und günstig würd ich den McCrypt 2650 vorschlagen und das bassige AT91 durch einen anderen Tonabnehmer auszutauschen... Sumiko Pearl oder wenn man sich die Justage sparen will ein Ortofon Concorde Arkiv stecksystem.
Alternativ ein Ortofon 2M Blue PnP aber ist teuer, justieren lernen und besseren günsteren Tonabnehmer kaufen ist da interessanter.
akem
Inventar
#17 erstellt: 20. Jun 2014, 15:30
Witzig ist nur, daß Phonophono erst den alten Thorens mittels "modernem" Billigarm kastriert, der noch dazu ein Leichtgewicht ist und mit einem Benz-MC suboptimal ausgerüstet ist. Daß der dann gegen andere Dreher mit besseren Tonarm-Tonabnehmer Konstellationen schlecht abschneidet ist völlig normal und zu erwarten und wahrscheinlich auch Sinn der Übung... Aber dem ahnungslosen Publikum kann man so natürlich leicht ein X für ein U vormachen

Gruß
Andreas
Archibald
Inventar
#18 erstellt: 20. Jun 2014, 15:37
Hallo Manuel,

von Hunden sagt man : "Der will nur spielen!", analog kann man von Peter Lützelberger sagen : "Der will nur Geld verdienen!"

Wie soll er seinen Kunden denn klarmachen, dass sie ein neues Laufwerk kaufen sollen, wenn er ihnen offen die Realität darstellt? Wie sagt man (interessanterweise in England!) : "Honi soit qui mal y pense!" (Ein Schelm, wer Böses dabei denkt).

Meinen Thorens gebe ich für keinen neuen Plattenspieler her - und das nicht nur aus "Nostalgie".

Gruß Werner aka Archibald

PS. Es steht aber selbstverständlich jedem frei, sich einen neuen Plattenspieler zu holen. Besser sind die heutigen Laufwerke keinesfalls, es sei denn ich vergleiche einen Telefunken Mr. Hit mit einem Project, das sind dann aber auch aus meiner Sicht "Äpfel und Birnen".


[Beitrag von Archibald am 20. Jun 2014, 15:39 bearbeitet]
olibar
Stammgast
#19 erstellt: 20. Jun 2014, 16:10
...das Problem, dass du die Katze im Sack kaufst (weil keiner weiss (ausser dem Verkäufer vielleicht), wie der ach so gute alte Dreher eingesetzt wurde und wann er die Hufe zieht) bleibt aber doch und da verstehe ich parklife wenn er sagt, bitte neu und nicht gebraucht...leider geht auch dieser Thread wieder in die gleiche für mich falsche Richtung...nur alt ist gut, wer neu kauft, lässt sich von einem gierigen Verkäufer betrügen...sorry, aber da kann ich nur mit dem Kopf schütteln
Marsilio
Inventar
#21 erstellt: 20. Jun 2014, 17:14
1. Gibt es viele fachlich bestens informierte Verkäufer, die gute oder halt auch weniger gute Neuware verkaufen und die den Käufer auf allfällige Schwachstellen aber auch ehrlich aufmerksam machen.
2. Gibt es viele fachlich ebenfalls bestens informierte Personen, die gute Gebrauchtgeräte verkaufen und den Käufer auf allfällige Schwachstellen ebenfalls ehrlich aufmerksam machen.

Und unabhängig davon kann (und sollte) man beim Thema Plattenspieler schon genauer hinschauen, was man heute für den Betrag X an Neuware und für den selben Betrag eben auch an guterhaltener Gebrauchtware bekommt.

Konkret nenne ich gerne das Beispiel des Dual 704. Ende der 70er-Jahre war das ein Modell der oberen Mittelklasse, ein unkomplizierter Direkttriebler mit ausgezeichneten Gleichlaufwerten und einem guten Tonarm. Stellen wir nun einen solchen guterhaltenen 704 einem qualitativ gleichwertigen Neugerät gegenüber, dann dürfte dieses Neugerät einen höheren vierstelligen Betrag kosten. Warum? Besagter Dual stammt aus der Hohezeit des Plattenspielers, damals wurden solche Gerät in grossen Mengen gebaut und gekauft, ergo waren die Produktionskosten relativ gering. Heute sind Plattenspieler nun mal Kleinserienprodukte, entsprechend ist die Herstellung kostspieliger.

LG
Manuel


[Beitrag von Marsilio am 20. Jun 2014, 17:17 bearbeitet]
Pilotcutter
Administrator
#22 erstellt: 20. Jun 2014, 18:19
Guten Abend allerseits!

Es ist unschwer zu erkennen, dass der Thread zu entgleisen beginnt. Daher möchte ich die Eingangsfrage nochmal aufgreifen


parklife (Beitrag #1) schrieb:
möchte ich fragen was man noch am ehesten empfehlen könnte wenn es denn unbedingt ein neuer Player sein müsste?
Meine Daten:
Budget: bis max. 800€


und darum bitten, exakt diese Frage zu behandeln und keinen - für den TE überhaupt nicht relevanten - Diskussions-Nebenschauplatz über Sinn und Unsinn alter vs. neuer Plattenspieler und deren Marketing zu eröffnen.

Bitte zurück zum Thema!

Danke und Gruß.

Olaf
HiFi-Forum Moderation
olibar
Stammgast
#23 erstellt: 20. Jun 2014, 18:21

Marsilio (Beitrag #21) schrieb:
1. Gibt es viele fachlich bestens informierte Verkäufer, die gute oder halt auch weniger gute Neuware verkaufen und die den Käufer auf allfällige Schwachstellen aber auch ehrlich aufmerksam machen.
2. Gibt es viele fachlich ebenfalls bestens informierte Personen, die gute Gebrauchtgeräte verkaufen und den Käufer auf allfällige Schwachstellen ebenfalls ehrlich aufmerksam machen.

Und unabhängig davon kann (und sollte) man beim Thema Plattenspieler schon genauer hinschauen, was man heute für den Betrag X an Neuware und für den selben Betrag eben auch an guterhaltener Gebrauchtware bekommt.

Konkret nenne ich gerne das Beispiel des Dual 704. Ende der 70er-Jahre war das ein Modell der oberen Mittelklasse, ein unkomplizierter Direkttriebler mit ausgezeichneten Gleichlaufwerten und einem guten Tonarm. Stellen wir nun einen solchen guterhaltenen 704 einem qualitativ gleichwertigen Neugerät gegenüber, dann dürfte dieses Neugerät einen höheren vierstelligen Betrag kosten. Warum? Besagter Dual stammt aus der Hohezeit des Plattenspielers, damals wurden solche Gerät in grossen Mengen gebaut und gekauft, ergo waren die Produktionskosten relativ gering. Heute sind Plattenspieler nun mal Kleinserienprodukte, entsprechend ist die Herstellung kostspieliger.

LG
Manuel



....und? Das Problem bleibt, der Käufer weiss nicht, wann und ob das Gerät die Hufe zieht, die eine Neuanschaffung bedürfen.

Deine Aussagen bezweifle ich ja nicht...in genau dem Wissen kann ich halt heute keinen neuen solchen Dreher mehr zu dem Preis kaufen..der Tatsache muss ich mich stellen, wenn ich gebraucht ausschliesse...dann hilft mir deine Information auch nicht....nix als heisse Luft


[Beitrag von olibar am 20. Jun 2014, 18:23 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#24 erstellt: 20. Jun 2014, 18:23
Nabend !

@ parklife:

Selbstverständlich gibt es - wenn auch ohne konkretes Beispiel meinerseits - einige neue, vernüftig konzipierte Komplett-Plattenspieler in Deinem Budgetrahmen.

Dieser wird jedoch noch einmal um einen benötigten Phono-Vorvorverstärker plus Anschlußkabel reduziert, da der NAD keinen Phonoeingang hat.

Die Sache wird also komplizierter, denn die Vielfalt der Tonabnehmer ist groß und so mancher Vorvorverstärker wird möglicherweise nicht zum angepeilten Tonabnehmer passen.

Ich halte zumindest den Gedankenansatz für vorteilhaft, daß man bei der Anschaffung eines Neugerätes die Preisvorteile von Ausstellungsstücken, Vorführgeräten oder Messemodellen nutzen sollte. Zuweilen sind Preisnachlässe bis zu 50 % drin. Gewisse virtuelle Helfershelfer könnten nützlich sein, um das gewünschte Ziel zu erreichen.

Fragen Deinerseits sollte ein Händler immer schriftlich beanworten.

Viel Glück,
Erik
olibar
Stammgast
#25 erstellt: 20. Jun 2014, 18:27
...wenn es automatisch sein soll vllt. thorens TD 190-2 mit ordentlichem Tonabnehmer.

Ich persönlich finde Pro-Ject auch annehmbar, die Geräte sind imo ganz gut für die angesprochene Preisklasse.

Dual ist ja auch noch im Rennen, könnte also auch passen.

Beim Preamp gibt es auch gut und günstig von Pro-Ject


[Beitrag von olibar am 20. Jun 2014, 18:29 bearbeitet]
8erberg
Inventar
#26 erstellt: 20. Jun 2014, 19:14
Hallo,

die Thorens-Automaten sind alles Fehrenbacher-Geräte, da kannste auch einen Dual 455-1 kaufen - die Geräte kommen vom gleichen Fließband.

Peter
Tauern
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 20. Jun 2014, 19:52
@Themensteller,

1. Bist du noch da?
2. Bringt dir die Diskussion was?
3. Verfügst du überhaupt schon über Schallpltten?

Grüße

Tauern
tomtiger
Moderator
#28 erstellt: 20. Jun 2014, 20:29
Hi,


parklife (Beitrag #1) schrieb:
Da ich aber ungern ungesehen etwas gebrauchtes kaufe und ich generell sehr skeptisch bin was Gebrauchtwaren angeht,


das ist auch nicht nötig, man kann auch beim Händler mit Gewährleistung gute Gebrauchte kaufen, und bekommt die unter Umständen auch zum Probehören nach Hause mit. Das wird dann zwar etwas teurer, aber Du bekommst ein Gerät wo Du kaum mehr Risiko hast, als bei Neuware.



Verstärker: Nas c326bee


Ich nehme an ein NAD?


Besonderes: handwerklich äusserst ungeschickt deshalb wäre ein stabiler Plattenspieler der besonders leicht zu handhaben ist sehr wichtig.


Da stellt sich die Frage, ob Du einen Tonabnehmer unfallfrei korrekt justieren kannst.



Gibt es für das vorhandene Budget überhaupt einen für mich halbwegs empfehlenswerten neuen Plattenspieler?


Abhängig von der Frage, ob Du einen Tonabnehmer justieren kannst, ist das ein solides Gerät: http://www.eduscho.at/hi-fi-plattenspieler-p400023104.html den selben bekommt man für etwas mehr Geld mit Markennamen: http://www.amazon.de...regler/dp/B0000D8BBV dazu ein Concorde mit der Option auf eine 30er Nadel aufzurüsten, wenn das selbstjustieren Probleme macht (oder ein Ortofon PNP System). Dazu einen netten Phonopre z.B. http://www.amazon.de...chwarz/dp/B0012B3ETA

Das wäre alles entsprechend Deiner Anforderung, 200 Euro Plattenspieler, 300 Euro Tonabnehmer, 50 für den Phonpre, macht 550 bis 600 Euro (Du kannst auch einen NAD kaufen http://www.amazon.de...aphite/dp/B004HGAE68 ist nicht so viel teurer), und das ganze ist auch sehr einfach zu handhaben.

LG Tom
Tauern
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 20. Jun 2014, 20:43
Falls der Themensteller noch unter uns weilt...

Dein Set Up ist gleichzeitig preisbewusst und dennoch mit Anspruch:

NAD C326 BEE
Focal Corus 706

Budget 800 EUR

==>

Phonovorverstärker

NAD oder Cambridge Audio Azur (interessant ist bei dem Budget m.E, nur Moving Magent)

Project Expression Comfort

Dies ist eine moderne und optisch ansprechende Ergänzung. Klanglich sollte es mit dem Ortofon 2M Red harmonieren.

Der Händler sollte das Geräte komplett einstellen und ein brauchbares Phonokabel als nette Beigabe draufpacken.

Grüße

Tauern
.JC.
Inventar
#30 erstellt: 21. Jun 2014, 05:15

EPMD (Beitrag #5) schrieb:

mit dem hier: http://www.ebay.de/i...&hash=item4621a5ae39

machst du nichts falsch, ein sehr guter Dreher
im Preis/Leistungsverhältnis unschlagbar (ich hab mehrere )
...
der Reloop ist ein guter Tipp, wenn´s denn unbedingt neu sein muss


falls Wolfgang, der TE, noch da ist: die ebay o.g. Auktion läuft in 9 h ab.
Was Besseres u. Einfacheres (s. den TA dort) bekommt er, zu dem Preis (!) niemals neu.
(der ist auch recht einfach zu versenden)




ps
wenn ich nicht schon 5 St. hätte, hätte ich diese Auktion hier nicht veröffentlicht.
parklife
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 30. Jun 2014, 13:59
Hallo an alle ich lebe noch (:
Ich habe mich hier ausgeklinkt da sich meine Frage vorerst erledigt hat. Es kam etwas unerwartet eine teure Autoreparatur und ein kl. "Unfall" mit meiner Gitarre dazwischen somit für mich für die nächste Zeit ein Kauf eines Plattenspielers zur Utopie verkam.
Trotzdem freue ich mich über die entstandenen Diskussion da mich das Thema natürlich weiterhin interesiert.

Mein Verstärker ist in der Tat ein Nad(habe mich auf meiner kl. Handytastatur vertippt. Ja ich weiss so ein Pc mit Internetanschluss wäre sicher auch eine Überlegung wert

Ich besitze noch keine Platten. Finde sie aber chick mag deren Klang und auch die Haptik.. Ausserdem habe ich mich für Platten entschieden da sie bei guter "Lagerug" ihren Wert doch deutlich mehr halten als Cds. Dies war mir bisweilen völlig egal, so lange ich Musikkonsument und weniger "Sammler" war. Doch wurde ich neulich doch einmal zum Nachdenken verführt mit dem Ergebniss dass auch ich eingestehen musste dass mich der enorme Wertverlust meiner Sammlung doch auch erschreckt. Wenn man wie ich mitlerweile eine Sammlung von knapp 800 Tonträgern besitzt und weiterhin jeden Monat ca 4-7 neue Alben hinzukommen sollen wird sowas durchaus auch mal Thema. Zumindest dann wenn man mit gewisse Menschen in die Diskussion kommt (:

Also für mich ist diese Diskussion im Moment nicht ganz aktuell aber spätestens in 2 -3 Monaten dürfte sie es wieder werden.
Also Danke an euch alle
Hörbert
Moderator
#32 erstellt: 30. Jun 2014, 15:19
Hallo!

Auch Schallplatten unterliegen dem gleichen Wertverlust wie gebrauchte CD´s. Man solltew sich bei beiden nicht dadurch täuschen lassen das ab und an einzelne gesuchte Exemplare gebraucht für einen deutlich höheren Preis gebraucht verkauft werden als sie seinerzeit gekostet haben.

Wer das nicht glaubt sollte einfach einmal durch eine Handvoll Second-Hand Plattenläden pilgern und ein wenig zu handeln versuchen.

Tonträger und HiFi-Geräte sind nun mal keiine gute Geldanlage mit Renditeerwartung.

MFG Günther
8erberg
Inventar
#33 erstellt: 30. Jun 2014, 16:35
Hallo,

vor allen Dingen zu Zeiten von Streamingdiensten mit Millionen von Titeln im Abo für n paar Euronen.

In 10, spätestens 20 Jahren schütteln die Leute mit dem Kopf wenn sie sowas wie "Vinyl", "CD" oder "BluRay" hören...

Peter


[Beitrag von 8erberg am 30. Jun 2014, 16:36 bearbeitet]
fischpitt
Inventar
#34 erstellt: 30. Jun 2014, 20:57
moin,
vor 25 j.hat man auch gesagt warum ich meine Schallplatten
nicht weg gebe.
Platz,CD sind besser und so weiter.
Und jetzt?ich gehe immer noch gerne in den Keller.
Für mich ist es auch eine art Genuss,entspannung,
die nächsten 20jahre sehe ich entspannt entgegen.
Da werde ich wohl immer noch gelassen in den Keller gehen.
Peter
Ps: Leider habe ich als allein verdienener familienvater keine
wahnsinnigen geldmittel zur verfügung.
sonst hätte ich nen transrotor zet.
so ein technics ist für den anfang völlig ausreichend.
(man kann nicht alles haben)


[Beitrag von fischpitt am 30. Jun 2014, 21:05 bearbeitet]
baerchen.aus.hl
Inventar
#35 erstellt: 30. Jun 2014, 21:01

In 10, spätestens 20 Jahren schütteln die Leute mit dem Kopf wenn sie sowas wie "Vinyl", "CD" oder "BluRay" hören...


Vinyl ist angeblich seit 30 Jahren tot..... die physischen Tonträger werden nicht aussterben. Dafür sind viel zu viele davon "unterwegs"
8erberg
Inventar
#36 erstellt: 01. Jul 2014, 05:51
Hallo,

"aussterben" nicht, aber für die "breite Masse" werden sie tot sein....

Ich seh jetzt schon immer die verstörten Blicke meiner Nichten und Neffen wenn sie meine Platten- und CD-Sammlung sehe - die stellen tatsächlich die Frage: "wozu hast Du den Mist?" Wenn man es versucht zu erklären schütteln sie den Kopf und halten einen wohl für einen alten Freak...

Vinyl ist - wenn man es an den tatsächlichen Stückzahlen sieht - ein reiner Nischenmarkt, der wirkt nur so groß weil die CD-Verkäufe in den Keller gehen, weil jeder downloadet oder streamt.

Bei "Jim Knopf" hiess das "Scheinriese".

Peter
Detektordeibel
Inventar
#37 erstellt: 01. Jul 2014, 06:07

aber für die "breite Masse" werden sie tot sein


Die lesen auch keine Bücher mehr... so what.
Hörbert
Moderator
#38 erstellt: 01. Jul 2014, 06:59
Hallo!

Die alten analogenTonträger werden nicht ganz verschwinden, immerhin gibt es selbst heute noch ein winziges Kontigent von Schellackplatten das für Liebhaber hergestellt wird sowie auch nachgefertigte Ersatz- und Verschleißteile für Trichtergrammophone.

Nur eignet sich so etwas halt nicht als Wertanlage.

MFG Günther
sandmann319
Inventar
#39 erstellt: 01. Jul 2014, 07:17

Vinyl ist - wenn man es an den tatsächlichen Stückzahlen sieht - ein reiner Nischenmarkt, der wirkt nur so groß weil die CD-Verkäufe in den Keller gehen, weil jeder downloadet oder streamt.


Das könnte sich aber in naher Zukunft wieder ändern.

In der US-Musikindustrie wird der Ruf nach Vinyl wieder lauter,
genauer gesagt, man ist am überlegen, die CD-Produktion einzustampfen
und wieder auf Vinyl zu veröffentlichen.

Grund ist die Piraterie, der man nicht Herr wird.

Quelle Google-Plus
Sind wir also gespannt, was da auf uns zukommt.
Detektordeibel
Inventar
#40 erstellt: 01. Jul 2014, 07:24
Langfristig sehe ich die Chancen für Vinyl auch wieder fast höher wie für die CD...

Nicht wegen Streaming, aber CD Player bei Autoradios werden schon abgeschafft und anderes.. Und bei noch soviel Discographien aus dem Internet oder dem Abodienst oder sonstwas. Grade diese "Beliebigkeit" hat Vinyl in den letzten Jahren wieder angeheizt. Der "echte" Tonträger gegenüber der beliebig vermehrbaren Datei. Soviele Millionen Dateien das man sich ihnen schon gar nicht mehr widmen kann...
Hörbert
Moderator
#41 erstellt: 01. Jul 2014, 07:44
Hallo!



......man ist am überlegen, die CD-Produktion einzustampfen und wieder auf Vinyl zu veröffentlichen........


Sommerloch-Thema um im Gespräch zu bleiben?

Bei einem Umsatz von ca 1 Milliarde Euro bei CD´s und bei einem Umsatz von nicht einmal 30 Millionen Euro bei LP´s wäre das geschäftlicher Selbstmord.

Ouelle:
http://audiophil.de/deutscher-musikmarkt/

MFG Günther
sandmann319
Inventar
#42 erstellt: 01. Jul 2014, 07:59

Bei einem Umsatz von ca 1 Milliarde Euro bei CD´s und bei einem Umsatz von nicht einmal 30 Millionen Euro bei LP´s wäre das geschäftlicher Selbstmord.


Nö, wäre es nicht.
Der Industrie ist es egal ob sie CD oder Lp herstellen und verkaufen.

Die Umstellung hatten wir ja schon einmal, nur umgekehrt, da ist die Industrie auch nicht Pleite gegangen,
ganz im Gegenteil, was war das für ein Geschäftserfolg mit der CD.

Warum sollte das nicht wieder möglich sein?

Alles eine Frage der Politik und wie es angefasst wird,
der Kunde zieht mit.

Gruß Gerd
8erberg
Inventar
#43 erstellt: 01. Jul 2014, 08:13
Hallo,

tja, nur diesmal wird der Kunde nicht mitziehen. Er hat sich ans bequeme Downloaden gewöhnt.

Es sind nur noch die "älteren Herren" die sich CDs kaufen, bei LPs ist da noch ein kleiner Markt von jungen Leuten die das gerade für "in" halten. Das kann aber auch schnell wieder nach hinten losgehen....

Da kommt nicht mehr viel... alles andere ist Pfeifen im Wald.

Bevor das jemand in den falschen Hals kriegt: ich bedauer das auch, hab früher mühsam mein Taschengeld gespart um eine bestimmte Platte zu kaufen (die natürlich noch heute in meiner Sammlung ist) - aber das ist eben oldschool.

Peter
Jens1066
Inventar
#44 erstellt: 01. Jul 2014, 08:30

In der US-Musikindustrie wird der Ruf nach Vinyl wieder lauter,
genauer gesagt, man ist am überlegen, die CD-Produktion einzustampfen
und wieder auf Vinyl zu veröffentlichen.


Ist doch auch ein logischer Schritt der Industrie. Ob nun Download oder CD ist Wurst, denn verlustfrei kopiert werden kann beides.
Bei der CD steht dagegen, dass sie produziert, transportiert und vertrieben werden muss. Dann muss noch jemand in den Laden gehen und diese kaufen.
Das ist den "jungen Leuten" schon zuviel. Da wird lieber downgeloaded, kopiert und weitergegeben.

Wer den Tonträger dann haben will, soll ihn als Vinyl kaufen. Kopieren geht zwar auch, ist aber nicht so komfortabel, dauert länger als eine Datei zu kopieren und ist meist auch noch verlustbehaftet. Somit lassen das dann viele bleiben und die Industrie hat wieder die Chance weitere Downloads zu verkaufen.
Das mit dem "Aufnehmen kennen wir ja von damals...... LP kaufen und auf Kassette aufnehmen, damit man sie auch im Auto abspielen, oder an Freunde weiterreichen kann.
sandmann319
Inventar
#45 erstellt: 01. Jul 2014, 08:55

LP kaufen und auf Kassette aufnehmen, damit man sie auch im Auto abspielen, oder an Freunde weiterreichen kann.


Waren dass herrliche Zeiten

Da hat HiFi noch richtig Spaß gemacht.
8erberg
Inventar
#46 erstellt: 01. Jul 2014, 08:56
Hallo,

wenn ich mir allerdings die Pressqualität der allermeisten neuen Schallplatten anschaue geh ich dann lieber auf Download...

Peter
tomtiger
Moderator
#47 erstellt: 01. Jul 2014, 11:10
Hi,


sandmann319 (Beitrag #42) schrieb:
Der Industrie ist es egal ob sie CD oder Lp herstellen und verkaufen.


nein. Die Herstellung der LP kostet über 10 mal mehr als die Herstellung einer CD. Also die reine Tonträgerproduktion. Bei 1000er Abnahme inklusive Jewelcase und 4Farbdruck Booklet liegen wir bei 30 Cent oder weniger. Die selbe LP kostet schon 3 bis 6 Euro, inklusive Transport, Ausschuss, etc.etc.


Die Umstellung hatten wir ja schon einmal, nur umgekehrt, da ist die Industrie auch nicht Pleite gegangen,
ganz im Gegenteil, was war das für ein Geschäftserfolg mit der CD.


Ja, aber nur weil die Produktion der CD viel billiger ist und gleichzeitig die Preise fast verdoppelt wurden. Mitte der 1980er Jahre kostete eine LP 149 Schilling, eine CD 299. Das sind - nicht inflationsbereinigt! - 9 Euro bzw. 18,10 (MwSt. rausgerechnet). Rechnet man die damaligen Tonträgerkosten ein, hat man an einer LP ca. 3 bis 5 Euro verdient, an einer CD über 17 Euro. Eine CD hätte spätestens Ende der 1980er Jahre nie mehr als 6 Euro kosten dürfen, wenn man die selben Gewinnspannen beibehalten hätte, wie bei der LP. Dann hätte es auch keinen Tauschbörsen gegeben .... Aber trotz der Vervierfachung der Gewinne haben die Leute wie die Blöden angefangen CDs zu kaufen, nicht zuletzt um vorhandene LPs auf CD zu haben.

Ich habe es mal durchgerechnet, wenn nur 10% aller LP und MC die zwischen 1970 und 1990 gekauft wurde auf CD nachgekauft wurden, macht das bis zu 60% der CD Verkäufe zwischen 1990 und 2000 aus. Wenn man das einkalkuliert gibt es auch keine großartigen Verkaufsrückgänge .....

Es gibt aber keine Motivation, alle CDs jetzt nochmal auf LP zu kaufen.

LG Tom
sandmann319
Inventar
#48 erstellt: 01. Jul 2014, 11:47
Die Zeit wird es zeigen, was draus wird.

Die Milliarden-Verluste, die sich die Musikindustrie ausrechnet, (wegen Raubkopien) und nur darum geht es,sind trotz allem Relevant.
tomtiger
Moderator
#49 erstellt: 01. Jul 2014, 12:08
Hi,


sandmann319 (Beitrag #48) schrieb:
Die Milliarden-Verluste, die sich die Musikindustrie ausrechnet, (wegen Raubkopien) und nur darum geht es,sind trotz allem Relevant.


nein, sie sind weitgehend inexistent. Die "Milliardenverluste" gibt es nur auf dem Papier. Sie sind eine Hypothese, denn nur wenn sich die Leute die CDs gekauft hätten hätte die Musikmafia die Milliarden eingenommen. Es ist aber kein ausreichender Hinweis vorhanden, dass die Mehrzahl der Leute sich die CD gekauft hätten, wenn sie sie nicht hätten runterladen können.

Die Musikmafia erlebt einen Verkaufsrückgang, wie ihn z.b. die Reisebürobranche Jahre zuvor auch hatte. Die Kunden sind im einen Fall, an den Baggersee gefahren, im anderen Fall haben sie Musik aus dem Netz geladen.

LG Tom
8erberg
Inventar
#50 erstellt: 01. Jul 2014, 12:16
Hallo,

das "Geschäftsmodell LP" basierte darauf, dass es technisch sehr aufwändig war eine qualitätiv entsprechend Kopie zu erzeugen.

Als dies mit den immer besseren Cassettendecks einfach wurde gingen die LP-Verkaufszahlen drastisch zurück - die Tonträgerindustrie wollte daher unbedingt die CD schnell einführen und verbreiten. Der zusätzliche Kostenvorteil durch günstigere und einfachere Fertigung kam noch dazu.

Als da dann auch Kopien sogar in 1:1 Kopie noch einfacher möglich wurde kapierten die Herren mal, dass es so nicht weitergehen kann und jammerten und jammerten.

Die gleichen Leute, die Jahre vorher die Kohle mit vollen Händen rausgeworfen haben und neue Platten zu hypen... man denke nur an den Schrott der unter dem Namen "neue deutsche Welle" nach Ideal, Fehlfarben und DAF rausgehauen wurde.

Nach "Napster" hatten sie endgültig kapiert das die fetten Jahre vorbei sind.

Peter
Hörbert
Moderator
#51 erstellt: 01. Jul 2014, 19:56
Hallo!

Der damalige schnelle Umstieg auf CD war auch eine Qualitätsfrage, in vielen Sparten (Klassik, Neue Musik, Jazz) ist die von einer Schalplatte gebotene Qualität schlicht und ergreifend ungenügend.

Dazu kam das umständlich Handling der Schallplatte die -bei guter Qualität-, hohen laufenden Kosten, die Empfindlichkeit der PVC-Scheiben und einiges andere wie z.B. der Platzbedarf.

Im Grunde hat der "Downloadmarkt" bislange nur den "Kopiermarkt" aufgefressen, -nicht den Tonträgermarkt für Industriell gefertigte konventionelle Tonträger-. Der relative Rückgang der CD-Verkäufe zeit m.E. bislange nur die Marktsättigung an, hier sind als vergleich zumeist die Goldgräber-Verkaufszahlen der 90ger Jahre angegeben die vor allem mit dem Umstieg auf die CD erzielt wurden, heute gibt es praktisch niemanfd mehr der sich seine alte Schallüplattensammung noch einmal als CD´s zulegt und der dafür die alten Scherben in die Tonne kloppt.

Ich denke mal nicht das die CD in absehbarer Zeit vom Markt verschwindet, die Hochbit-Medien haben sich nicht durchgesetzt, die Downloadrate steht immer noch unter 20% der CD-Marktes mit mäßiger Zuwachsrate und die Schallplatte krebst weiter bei 2-3% Marktanteile.

MFG Günther
8erberg
Inventar
#52 erstellt: 02. Jul 2014, 19:25
Hallo,

die Qualitäts- und Pflegefrage war wirklich ein wichtiger Grund. Ich erinnere mich an die erstaunten Gesichter, als in Düsseldorf auf der Hifi-Messe ein Vertreter eine CD mit einem Streifen Klebeband versah und die CD abspielte und - ohne Fehl & Tadel.

Ich hatte auch die Schnauze voll und war relativ schnell dabei, hatte Glück ein Philips mit einer Macke am Gehäuse für damals sehr günstige 800 DM (!) zu kriegen.

Peter
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