Wiedereinstieg nach 30 Jahren

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SchmidtHans8537
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 25. Jan 2015, 14:49
Hallo zusammen

Nach über 30 Jahren versuche ich mich mal wieder an einem Neueinstieg und plane die Anschaffung eines Plattendrehers.

Meine lang zurückliegenden Erfahrungen beschränken sich auf DUAL (40 Jahre, aber ich weiss nicht mehr welches Modell) und Technics (36 Jahre, ich glaube es war schon ein Direkttriebler, für den ich extra einen guten Tonabnehmer gekauft hatte, weiss Modell nich mehr)

Im Zuge des CD-Zeitalters verscherbelte ich sowohl Dreher als auch alle Platten - heute könnte ich mich dafür steinigen

Mein Budget liegt bei a) maximal 500 € für einen sauber revidierten DUAL der 7xx Serie oder
b) cicra 750 euro für einen sauberen Technics SL ??? Dreher
Beide Dreher sollten noch gut erhaltene Tonabnehmer haben.

Bin mit einem Freund am Verhandeln zum Kauf eines Luxman L 525 - diesen Verstärker hatte ich früher schon einmal und betrieb den Technics daran - der Lux hat eine gute Phono-Sektion (leider auch den Lux verkauft blöd wie ich war)

Wenn das nicht klappt hole ich mir einen anderen Stereo-Amp und notfalls eine Phono-Vorstufe dazu - Das ist aber noch Zukunftsmusik.

Meine Hörgewohnheiten gehen von klassischer Musik (Sinfonien, Klavierkonzerte) bis hin zu Rock - keine Kammermusik oder Jazz .

Zurück zu DUAL: Es werden ja von gewerblichen Anbietern in der Buch angeblich voll revidierte DUAL 7XX angeboten, Preise gehen da aber teils über 500 Euro hinaus und das will ich nicht ausgeben.

Zu Technics: es wimmelt ja von Angeboten zu den SL 12XX Drehern da befürchte ich aber strapaziösen Profi-Einsatz. Welche Modelle kämen bei meinem Budget noch in Frage ?

Danke schon mal für feedback

Gruss
Hans

P.S: Da ich 60 + alt bin, lohnt sich ein Einstieg mit sehr "audiophilen" Equipment nicht mehr, habe inzwischen normale "Holzohren"
schmiddi
Inventar
#2 erstellt: 25. Jan 2015, 15:41
Wenn du dem Design vom SL1200 nicht abgeneigt bist, wäre dieser Pioneer PLX1000 etwas für dich. Vorteil ist, es ist ein Neugerät. Einenvernünftig gewarteten SL xxxxx zu bekommen ist schwer. die Duals bekommt man zwar vom Fachmann überholt und mit Garantie, zahlt aber dafür auch stolze Preise.

Einen guten Tonabnehmer wirst du wie bei diesem Pioneer auch extra kaufen müssen.

Was mich noch interessiert ist, wieso du beriet bist, für einen gewarteten Technics SL XXXX 250,-€ mehr auszugeben als für einen entsprechenden Dual der 7er Reihe.

Wieso ärgerst du dich deine Platten damals abgegeben zu haben. Du solltest auch bedenken, dass die Anschaffung eines Plattenspielers und der LPs ein teures Vergnügen wird. Überlege ob dir das die Nostalgie wert ist.
Marsilio
Inventar
#3 erstellt: 25. Jan 2015, 15:47
Hallo Hans

Die 12x0 sind nicht selten (ehemalige) DJ-Dreher. Sehr gefragt, und deshalb auch sehr gehypt. Grundsätzlich ist dieses Modell ja sehr gut - nur. Von Technics gab es damals auch sehr gute, auf dem 12x0 basierende Plattenspieler explizit für den Heimgebrauch: SL-1600, SL1610, SL1700, SL1710. Diese sind weniger stark gesucht und deshalb günstiger, aber keineswegs schlechter. Such' Dir so einen und Du wirst glücklich. Prelslich gibt es die von privat unter 200.-, vom Händler mit Garantie sicher auch nicht allzu viel teurer.

Alternative wären die knapp darunter angesiedelten, aber ebenfalls wirklich guten SL-Q2, SL-Q3 und SL-Q33. Diese gibt es von privat sogar meistens noch im zweistelligen Bereich.

Nicht selten sind an diesen Plattenspielern übrigens noch die alten Tonabnehmer von Panasonic/Technics montiert. Diese waren gut und können mit den SAS-Nadeln des japanischen Spezialisten Jico auf ein sehr hohes Niveau gebracht werden. Diese Nadeln kann man problemlos selber aus Japan importieren, sie kosten inkl. Versand und Zoll ca. 200.- (und sind jeden Cent wert!).

Zum Thema Dual: Ich selber betreibe mit viel Freude einen 704. Dieser sowie die automatische Variante 721 würde ich in erster Linie in Betracht ziehen. 714 und 731 haben den sogenannten ULM-Tonarm, d.h. hier können normale 1/2-Zoll-Tonabnehmer nur mittels (seltenem) Adapter befestigt werden. Auch für einen 704er würde ich keine Mondpreise bezahlen. Von privat bekommt man diese schon für 120-150, vom Händler mit Garantie darf es natürlich etwas mehr sein, ich finde aber die Preise sollten unter 300.- verbleiben.

Die grossen Dual haben nicht selten noch ein Shure V15III-Tonabnehmer dran. Auch dieser ist gut, und auch für diesen gibt es famose SAS-Nachbaunadeln von Jico.

Ob Du Dich letztendlich für Technics oder Dual entscheidest ist meines Erachtens Geschmacksache. Bei mir wurde es der Dual weil ich so einen rascher gefunden habe. Grundsätzlich sind beides sehr gute, ausgereifte Plattenspieler in einer Qualität, die meines Erachtens bei einem Neugerät mehrere Tausender kosten würde.

LG
Manuel
SchmidtHans8537
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 25. Jan 2015, 17:11
@schmiddi

Danke für den Pio-Tipp, ziehe ich in die Auswahl

Meine Preisgrenzen waren ungenau (Dual vs Technics) weil ich nicht wusste, ob ein Technics SL 16xx 17xx oder ähnlilche Modelle mit GUTEM Tonabnehmer auch noch um oder ggfls unter 500 zu bekommen sind.

Generell möchte ich halt nicht mehr als 750 inkl. TA ausgeben.

Geärgert habe ich mich über mein quasi Herschenken von immerhin 300 Alben, darunter viele heute noch gut gehandelte Klassikaufnahmen. Damals als die CD aufkam, war ich halt wie viele andere von der "CD Qualität" sehr angetan im Gegensatz zur analogen Aufnahme/Wiedergabe.

Ich habe mir ein Budget von 100 bis 150 Euro pro Monat für Schallplatten gesetzt, ein Freund von mir hat eine sehr gute Platten-Waschmaschine, so daß ich auch auf gebrauchte Ware zurückgreifen kann.

Schallplatte ist ein "teures" Hobby und bedeutet mir persönlich sehr viel daher investiere ich ggfls auch in Vintage Verstärker, das ist mir die Nostalgie wert.

@Manuel
Danke auch für Deine Tipps bzgl der Gebrauchtpreise.

Zu den Technics SL 1210 - Serien habe ich oft gelesen, daß viele professionell (PA / DJ ) eingesetzt werden/wurden, daher bin ich etwas vorsichtig.

Das Problem der Dual-ULM - Serien mit den ultra-low-mass TA habe ich im Analog-Forum gelesen und mich deshalb nicht explizit auf den 731er konzentriert. Ein gut erhaltener 721er oder ähnlicher Dual tut es auch.

Wichtig ist mir der Direktantrieb, sonst hätte ich mich nach anderen Drehern umgesehen.

Da sowohl Dual als auch Technics immer wieder angeboten werden, suche ich parallel einen geeigneten Verstärker. Wenn es mit dem Lux nicht klappt, gucke ich auch nach einem CV 1600 oder CV 1700, ich finde da schon etwas.

Lb Grüsse
Hans
doc_barni
Inventar
#5 erstellt: 25. Jan 2015, 17:59
Hallo Hans,

hier bist du im Club.....

Meine Geschichte ist der Deinen sehr ähnlich....

alle Platten weg, es gab ja CD, ohne Nebengeräusche.

Allerdings waren meine Platten auch fast alle in üblem Zustand, sodaß ich jetzt nicht bereue, ganz viel wieder gekauft zu haben, in super Zustand und für kleines Geld ( ebay, Folhmarkt )

zu den Drehern:

Ich höre sehr gerne auf den alten Technics- DD, die mir auch optisch gefallen. Manche, die nur einer kleinen Revision bedürfen, sind in genialem optischem Zustand, da braucht man mit gebrauchtem gutem System auch längst keine 500 euros.

bei weiterem Interesse gerne per PM

freundliche Grüsse

Wolfgang
darkphan
Inventar
#6 erstellt: 25. Jan 2015, 18:31
Ich (Jahrgang 1967) habe mir jetzt auch nochmal einen Plattenspieler zugelegt - zu, wie ich finde, vernünftigem Preis, um in Top-Qualität meine Lieblingsplatten zu digitalisieren. Es ist ein Audio Technica LP 1240 USB (OEM/chinesischer Nachbau des Technics-DJ-Players, den auch auch andere Firmen wie Denon anbieten) für 444 Euro, dazu einen sehr guten Tonabnehmer Audio Technica 440MLa für 170 Euro.

Hab damit wieder den Spaß am Plattenhören entdeckt (und bei mancher alten zerkratzten Platte leider auch den Frust aus der Kindheit und Jugend).
kinodehemm
Inventar
#7 erstellt: 25. Jan 2015, 18:52
Moin

in diese Richtung würde ich auch schauen- entweder HANPIN -Derivat oder nen 'alten' DD aus der Plattenära.
Ich hab derzeit nen Saba 8auch Japan-Technik) DD , den ich für den Sohn eines Bekannten fit gemacht habe.
Preis 30€, ein Concorde für 80€ drauf und noch ein Umbau von DIN auf cinch für nen Zwanni..

Damit kann man sehr ordentlich hören..
Tauern
Stammgast
#8 erstellt: 25. Jan 2015, 20:12
Hallo Hans,

du möchtest auch schwerpunktmäßig klassische Musik und Klavierkonzerte hören. Da wäre ich mit den direktgetriebenen Plattenspielern von Hanpin (im Vetrieb von Reloop, Audiotechnika, Omnitronic, Syng und wie sie alle heißen) vorsichtig. Die Antriebe streuen häufig leicht bis mittelmäßig in das Ausgangssignal ein. Das kann insbesondere beim Hören über Kopfhörer stören. Ich habe selbst ein solches Gerät und bin grundsätzlich zufrieden. Pop- und Rockmusik bis zu gehobener Zimmerlautstärke ist super damit. Aber bei sehr leisen Klassikpassagen - insbesondere über Kopfhörer - fällt das schon auf. Bei den Preisen kann man halt nicht alles erwarten. Der genannte Pioneer hat dies - obwohl auch offenbar von Hanpin - ggf. nicht. Der Preis ist auch ungleich höher als bei den von mir genannten Anbietern (vielleicht - hoffentlich - diesbezüglich besser?).

Bei bis 750 EUR Budget könnte auch ein höherwertiger neuer Riementriebler ins Auge gefasst werden. Beim Händler versuchen, ein besseres Tonabnehmer herauszuhandeln?

Wenn du technisch versiert bist und die Elektronik selbst reparieren kannst, kann auch ein Gebrauchtgerät in Frage kommen. Aber nicht für 750 EUR. Aktuelles Preisvorstellungen mancher Anbieter gehen derzeit in realitätsferne Bereiche. Inbesondere die für sog. grundsanierte Technics SL 12xx.

Grüße

Tauern
darkphan
Inventar
#9 erstellt: 25. Jan 2015, 20:57
Ich habe selbst vergangene Woche eine 9. von Beethoven digitalisiert und kann das nicht bestätigen - was genau streut denn da rein?

Jeder Plattenspieler, den ich bisher hatte (Saba, Thorens, Audio Technica), hat allerdings ein gewissen Grundrauschen durch den Phono-Vorverstärker - falls du das damit meinst.
SchmidtHans8537
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 25. Jan 2015, 21:20
Hallo zusammen

Freue mich über den regen Anteil an meinem Nostalgie-Trip.

Begonnen habe ich Ende der 60er (Who - Tommy, Pink Floyd - Atom Heart Mother und andere, ELP diverse) bin dann langsam in die Rock-Richtung gedriftet (Wishbone Ash - Argus, Ten Years After diverse, Uriah Heep, Deep Purple leider der aufnahmetechnische GAU "in Rock" usw) zu CSN, Eagles, Eric Clapton und anderen Gruppierungen gekommen.

Ausschlaggebend für mein neues Interesse war die Aufnahme des österr. Jazzgitarristen Karl Ratzer, der auch eine "volkstümliche" Platte aufgenommen hat. Daraus hörte ich 2013 im Radio ein Lied "Bandldraher oder Boandldraher" instrumental und schrieb den Rundfunkmoderator an. Erhielt gleich Antwort und war bass erstaunt, als 1 Woche später in der Post eine CD mit einer wav-Datei auftauchte - eben dieses Stück. Auch als wav-Datei klingt die Aufnahme wunderbar, Knistern und Knacksen inbegriffen. Die LP zu dieser Aufnahme ist übrigens eine sehr hoch gehandelte Rarität - nicht die CD !

Natürlich muss man bei alten Aufnahmen gewisse Kratzer, Knacken etc in Kauf nehmen. Die Dynamik dagegen ist bei etlichen Platten voll erhalten.

Zur Klassik kam ich durch meine Frau Mitte der 70er als sie mich in ein Klavierkonzert mitnahm (Tschaikovsky) von da an war ich hin und weg und hörte mich durch die Klassik-Sammlung meiner Frau (50er und 60er Aufnahmen) - die ich dann teilweise durch neuere Einspielungen ersetzte. Daher meine zweite Liebe zur Klassik.

Sorry für die langen Ausführungen und Danke an alle bisher Mitlesenden für ihre Geduld.

Über einige Tage werde ich noch Auktionen und andere Angebote von PLattenspielern verfolgen, nach Möglichkeit in meiner Nähe zur Abholung. Ich vertraue keinem Paketdienst sehr, auch wenn noch so sicher und gut verpackt wird, bleibt ein Restrisiko.

Sobald ich einen geeigneten Dreher gekauft habe, melde ich mich wieder, um eventuell noch etwas durch entsprechende Tonabnehmer "herauszukitzeln"

Technisch versiert bin ich leider überhaupt nicht, daher kommen teildefekte Geräte leider nicht in Frage.

Auch habe ich die Überlegung, einen Teil der anzuschaffenden Platten zu digitalisieren, doch erstmal Hardware anschaffen.

Nochmals Danke an Alle für das bisherige feedback

Lb Grüße
Hans
Marsilio
Inventar
#11 erstellt: 26. Jan 2015, 00:20
Ich besitze zwei alte Direkttriebler - Dual 704 und Revox B795 - und kann versichern: Keiner streut ins Ausgangssignal. Allerdings sind das beides Geräte, die ich punkto Konzeption, verwendete Materialien und Verarbeitungsqualität nicht unbedingt auf eine Stufe mit den genannten Neugeräten stellen möchte.

LG
Manuel
Tauern
Stammgast
#12 erstellt: 26. Jan 2015, 12:30
@Manuel, die alten Spieler haben diese Probleme - solange sie intakt sind - i.d.R. auch nicht. Habe noch SL-D202 und CS617Q. Beide ohne solche Einstreuungen.

@darkphan, das Problem haben auch nicht alle Hanpins. Hier im Forum wurden aber schon diverse Reloop RP 6000/7000 mit solchen Problemen besprochen. Versierte User haben das Netzteil ausgebaut und in ein separates Gehäuse ausgelagert. Sowas ist aber nur etwas für Fachleute. Hanpin hat ganz offensichtlich diesbezüglich Streuungen in der Produktion. Bin gespannt, ob der Pioneer PLX1000 und der neue Onkyo frei hiervon sind. Beide ganz offensichtlich auch von Hanpin.
Daneben gibts noch den neuen Pioneer PL30, der dem Denon DP300 ähnelt. Habe Samstag den PL30 direkt beim Elektromarkt in Augenschein genommen. Machte einen ordentlichen Eindruck. Mit einer besseren Nadel für das AT91 könnte das ggf. was vernünftiges für ein Einstieg sein.

Grüße

Tauern


[Beitrag von Tauern am 26. Jan 2015, 12:34 bearbeitet]
Marsilio
Inventar
#13 erstellt: 26. Jan 2015, 12:50
Hallo Hans

Immer mal wieder werden hier im "Biete"-Bereich wunderbare gebrauchte Plattenspieler angeboten - hier ab und zu einen Blick hinein zu werfen kann sich lohnen. Daneben gibt es auch seriöse Händler, die gewartete Plattenspieler mit Garantie anbieten. Es muss also nicht unbedingt so ein Neugerät aus (Fern-)Ost sein.

LG
Manuel
darkphan
Inventar
#14 erstellt: 26. Jan 2015, 13:24
Wenn das Gerät nicht 100 Prozent in Ordnung gewesen wäre, hätte ich es zurückgehen lassen. Aber kann natürlich sein, dass es da eine Streuung gibt.

Wie dem auch sei: Die Chinesen sind die neuen Koreaner, die wiederum sind seit 20 Jahren die neuen Japaner und diese waren in den 80ern die neuen Deutschen und Amerikaner ... will heißen: Die Chinesen werden immer besser, und da ich meine alte Thorens-Mühle nicht renovieren wollte oder mehr als 1000 Euro für nen Plattenspieler (plus sehr gutes System) ausgeben wollte, war es für mich einen Versuch wert. Den Pioneer hatte ich übrigens auch im Auge, genauso wie einen wiederaufbereiteten Technics, ersterer ist bestimmt auch ein solider Nachbau, beim gebrauchten Technics wiederum muss man Glück haben.
joschbass
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 26. Jan 2015, 13:47
Da muss ich ja auch meinen Senf zugeben;-)

Ich bin Baujahr 66 und auch vor wenigen Monaten wieder auf Plattenspieler eingestiegen .

Ich hatte mir einen Audio Technica AT 120 LP USB gekauft, auch ein Dreher von Hanpin.
Dieser war relativ günstig und sieht gut aus, eben eine Technics Kopie.

Mit Hifi haben die Dinger allerdings weniger zu tun, wenn man dass von Plattenspielern überhaupt behaupten kann....andere Baustelle ...

Meine Erfahrungen mit dem günstigen Hanpin Dreher:

-Man hört den Motor bei leisen Passagen durch, es scheint die Geschwindigkeitsregelung zu sein?
-Das Netzteil streut mit einem leichten Brumme ein, zum Ende des Tellers wird dies lauter.
-Der Tonarmlift fällt ab und an ohne Dämpfung herunter.
-Der eingebaute Vorverstärker /USB Schnittstelle , klingt schlecht. Auch wenn man ihn nicht nutzt, wird das Signal durch geschliffen. Höhenabfall.

Meine Konsequenz: Hab mir einen günstigen alten SABA PSP 350 gekauft. Super klang.
Der Technica wird ab und an mal benutzt, sieht eben "lecker" aus....

Ich kann von den günstigen neuen Drehern eher abraten, lieber einen ordentlichen Oldie kaufen.


[Beitrag von joschbass am 26. Jan 2015, 13:48 bearbeitet]
darkphan
Inventar
#16 erstellt: 26. Jan 2015, 14:00
Wie kann denn das Signal durchgeschliffen werden und dann am Ende wieder phonovorverzerrt ausgegeben werden?
joschbass
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 26. Jan 2015, 14:06
Hab ich wohl falsch formuliert.....

Das Signal geht bei dem Gerät vom Tonarm in die USB Schnittstelle die auch einen Vorverstärker hat.
In diesem Bauteil gehen leider Höhen verloren, auch wenn man die Vorverstärkung deaktiviert.

Abhilfe schaffte hier, das Kabel des Tonarms direkt mit dem Ausgang zu verbinden, um diese Schnittstelle zu umgehen.

Ich hoffe das ich mich nun deutlicher ausgedrückt habe...Entschuldigung.
darkphan
Inventar
#18 erstellt: 26. Jan 2015, 14:14
Kein Ding, ich greife nur das Phono-Signal ab und nutze den Entzerrer in meiner externen Soundkarte. Ich werde mein Gerät heute Nachmittag nochmal testen auf zunehmende Störgeräusche auf dem Plattenteller mit und ohne Geschwindigkeitskontrolle - bisher fand ich den Klang, wie gesagt, ausgezeichnet.

... aber mal so ganz nebenbei: DAS ALLES zeigt mir wieder mal, wie umständlich und anfällig das Medium Platte doch ist! Hab ja zurzeit eine etwas romantisierte Einstellung zu der Sache, weil ich einfach eine neue Lust auf Plattensound bekommen habe nach fast 20 Jahren Abstinenz. In den 70ern und 80ern hab ich mich regelmäßig über Verzerrungen aller Art geärgert und war froh, dass das mit der CD alles Vergangenheit war!
joschbass
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 26. Jan 2015, 14:21
Das ging mir genauso, bin ja auch mit Platte aufgewachsen...

Ich geniesse einfach die Optik und Haptik eines Plattenspielers. Musik für die Augen.

Das eine CD besser klingt.....oh je...., darf man ja nicht so leichtfertig sagen....liegt für mich außer Frage .

Dennoch denke ich, dass die CD so langsam an ihr Ende kommt, das Format (16 Bit, andere Baustelle..) ist überholt.

Mir macht es einfach Spaß mit dem Medium Platte zu arbeiten, da kann man noch was Schrauben und optimieren.

Bei CD nur reinschieben und läuft, langweilig.

Was hast du denn zur Zeit für einen Dreher?

Man muss/kann bei den Hanpin Geräten noch etwas rausholen, wenn man Hand anlegt.

Gruß, Jörg
darkphan
Inventar
#20 erstellt: 26. Jan 2015, 14:26
Den oben empfohlenen Audio Technica LP 1240 USB mit AT 440 MLa. Hatte den Tonabnehmer vorher an den alten Thorens TD 166 MkII geschraubt, doch das gab Kapazitätsprobleme (dumpfer Klang). Hab den Thorens dann auch wegen anderer Dinge, die mich stören, ausgemustert und den AT gekauft.

Sehe das übrigens auch so mit 24 Bit und mehr ... läuft alles auf Multimediaplayer mit HDD-Speicherung hinaus. Deshalb mache ich mir auch ein Best of meiner Platten jetzt ... wird wohl bis zur Rente fertig sein
joschbass
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 26. Jan 2015, 14:29
Dein Audio Technika ist wohl eine andere Liga als mein 120 AT USB ...

Ich denke, dass deiner weniger Probleme hat. Ist ja auch eine andere Preisklasse, da ist wahrscheinlich die Fertigung auch besser.
darkphan
Inventar
#22 erstellt: 26. Jan 2015, 14:38
Ach klar, dann meinst du den Kleinen, den die noch haben ... die Nummern hat man schnell verwechselt. Mache aber trotzdem einen Test nachher nochmal und berichte ...
joschbass
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 26. Jan 2015, 14:40
Ja, dass ist der "kleine".

Bin mal gespannt auf deinen Test!

Ich hab das extrem bei leisen Stellen auf der Scheibe gehört.

Nun ja, wird auch manchmal vom Knistern der Platten übertönt ......dann hört man nichts mehr vom leisen Brummen...
hoehne
Stammgast
#24 erstellt: 26. Jan 2015, 18:14
@darkphan: Tauern meinte diese Probleme bei den Hanpin-Drehern klick
Unter Kopfhörern hat das wirklich genervt. Normal über LS fällt das nicht auf. Aber diese Geräusche gehören da nicht hin!

Das mit dem USB-Problem habe ich schon viel gelesen: das unverstärkte Phono-Signal wird (ich kenne die Schaltung nicht) irgendwie durch/über die Vorverstärker-Platine gejagt - im Ergebnis werden die Höhen gekappt. Vielmals wurde der interne Phono-Pre dann umgangen, indem die Nutzer gleich die Tonarm-Drähtchen an die Cinch-Buchsen gelötet haben. Das Ergebnis war wohl sehr deutlich: bessere Höhen und damit verbunden ein deutlich besseres Klangbild.

Hier: lest das mal noch durch Klick
Diese Probleme hatte ich aber an meinem Reloop 6000 MK6 nicht. Der hat allerdings auch keinen USB-Anschluss sondern nur Phono/Line.


[Beitrag von hoehne am 26. Jan 2015, 18:16 bearbeitet]
darkphan
Inventar
#25 erstellt: 26. Jan 2015, 18:55
So, Test abgeschlossen - und tatsächlich ein Störgeräusch festgestellt bei eingeschaltetem Gerät, sowas wie ein Brummen, das bei sehr starker Verstärkung im Rauschen zu hören ist.

Ich habe die Nadel auf eine Platte gelegt und mit 32 Bit/48kHz aufgenommen. Es machte keinen Unterschied, ob die Nadel am Anfang oder am Ende der LP auflag. Wenn man den Dreher aktiviert (also eingeschaltet plus 33,33-Drehung), ist es etwas leiser.

Dann der Gegentest mit dem Thorens TD 166 MkII mit Grado-Forte-System - und siehe da: Auch hier gab es ein ähnliches Störgeräusch!

Da erinnerte ich mich auch wieder, dass es dieses Geräusch auch früher schon gab, wenn man die Lautstärke des Phono-Eingangs (mit angeschlossenem SABA- oder Thorens-Plattenspieler) am Verstärker (Grundig, harman/kardon, Marantz) voll aufgedreht hatte (natürlich ohne Musik, nur zum Testen).

Also noch ein Ärgernis aus alten Schallplatten-Zeiten, das ich fast schon verdrängt hatte!

Immerhin: Es ist mir in der Praxis beim Musikhören bisher nicht aufgefallen (wobei ich natürlich auch noch nicht so viel leise Musik digitalisiert hab bis jetzt). Ärgerlich könnte es bei Pianissimo-Passagen werden, doch da ist beim Lauthören eher das Rauschen ärgerlich, wie ich bei Beethovens 9. oder Dire Straits' "Love Over Gold" schon feststellen musste - Platte ist halt nicht digital und so manche Musik über Platte nicht wirklich ein Genuss!

Es gäbe nur EINE Lösung: der Kauf eines deutlich teureren Drehers oder Tonarms (einen besseren also auch, als der olle Thorens hat) - und das ist es mir nicht wert, zumal das viel ärgerlichere Rauschen ja unverändert bliebe.

Tja, so sieht's aus - es ist schon ein Kreuz mit den Plattenspielern ...
Tauern
Stammgast
#26 erstellt: 26. Jan 2015, 21:49
Hallo darkphan,

ich habe das Problem in meinem Set-Up (Omnitronic DD 2550 an Yamaha A-S500) gerade reduziert. Ich habe statt eines Hifi-Tonabnehmers mein DJ-System (Ortofon OM Nightclub Mk II) montiert. Des Rätsels Lösung: höhere Ausgangsspannung des Ortofon 8mV statt 3,5 mV. Ich komme jetzt sehr viel später in den "Brummbereich".

Wie gesagt Technics SL-D202 und Dual CS617Q sind diesbezüglich vollkommen still. Einzig das Rauschen des Phonoeingangs ist feststellbar.

Grüße

Tauern
darkphan
Inventar
#27 erstellt: 26. Jan 2015, 22:10
Leute, es hat mir ja keine Ruhe gelassen! Das Rauschen speziell. Denn ich hatte bisher nur meine Pop-Singles digitalisiert, bei denen mir das nicht aufgefallen ist, zumal ich die auch mit einem geringeren Aufnahmepegel aufnehmen konnte. Nun bei den LPs brauche ich die 100 Prozent, die die Soundkarte bietet. Ich wunderte mich schon, dass es etwas mehr rauscht als beim alten Thorens und schob dies auf das Tonabnehmersystem. Nun hatte ich ja, wie schon gesagt, eine 9. von Beethoven und die "Love Over Gold" digitalisiert, aber mir noch nicht richtig angehört. DAS habe ich natürlich heute nachgeholt und bin doch sehr enttäuscht. Der Thorens rauscht deutlich weniger (an derselben Soundkarte)

Hab dann mal das Cinch-Kabel ausgetauscht - hat nix gebracht.

Hab dann den Line-Ausgang aktiviert und mit dem gehört statt mit dem Phonoausgang, also den Vorverstärker des Plattenspielers statt den der Soundkarte benutzt - nun kein Rauschen mehr. Aber dafür ist der Brummton nun 1A zu hören (auch weiterhin nur bei lauten Lautstärken, aber dennoch)

Bin jetzt doch recht enttäuscht und trete daher von meiner Empfehlung zurück!

***

Ich hätte es wissen müssen, als in mir das Vinylgefühl wieder hochkam! Diesen ganzen Ärger kenne ich ja aus meiner Jugend! Gott was war ich froh, als dann die CD kam, und ich empfinde gerade wieder ganz genauso. Schlimm! Es kann doch nicht sein, dass ich zum perfekten Digitalisieren meiner Platten eine neue 2000-Euro-Maschine brauche! Wie gesagt: Der Thorens brummt ja auch und das Tonabnehmersystem von dem ist nicht so gut und das neue AT 440 MLA hatte nicht gepasst ...Mannomann!
Wuhduh
Inventar
#28 erstellt: 27. Jan 2015, 01:38
Nabend !

Es kann durchaus in der Kette einer Stereo passieren, daß einige Komponenten partout einfach nicht zusammenpassen. Ich habe schon einiges erlebt, zu dessen Begründung man tiefergreifende Kenntnisse zu Physik und Elektrotechnik haben muß, um die Zusammenhänge zu begreifen:

Ein Headshell aus Metall kann ein Brummen beseitigen. Der gleiche TA an einem Headshell aus einem nichtleitenden Material ist unerträglich.

Ein Direkttriebler wird mit Tonarm A und System C bestückt. Läuft prima ohne jegliche Nebengeräusche, obwohl das separate Massekabel, welches mit dem Chassis verbunden ist, nicht angeschlossen werden mußte.

Das gleiche Gerät und das gleiche System verursachen in Kombination mit Tonarm B ein Brummen, wenn nicht das separate Massekabel angeschlossen wird.

... und weitere Kombinationen.

Manchmal tritt das Rauschen in einem Frequenzspektrum auf, bei dem das Hörerohr empfindlicher auf den Pegel reagiert.

@ darkphan:

Hasdt Du schon einmal die Möglichkeit gehabt, die eine oder andere LoG-Fertig-CD mit Deiner Aufnahme zu vergleichen ? Wobei man bekanntermaßen die böhse " Digitally remastered and verhunzt " - Version weglassen sollte. Ich kann mich erinnern, daß es ganz normal war, daß die Schallplatten-Presswerke weltweit unterschiedlichste Qualitäten angeboten hatten und einige Versionen derselben Platte ( nicht LoG ) eher etwa für Sammler denn für Musikhörer waren.

MfG,
Erik


[Beitrag von Wuhduh am 28. Jan 2015, 01:42 bearbeitet]
darkphan
Inventar
#29 erstellt: 27. Jan 2015, 02:38
Nein, hab ich noch nicht gemacht.

Ich bin jetzt besessen von dem Brummen. Hab gerade mal versucht, andere Steckdosen zu nehmen, nützt aber auch nüscht ...

Mal sehen, was in dem speziellen Thread dazu rauskommt ...
joschbass
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 27. Jan 2015, 07:51
Da ist ja schade, dass dein Dreher auch Nebengeräusche macht....ich dachte deiner wäre davon verschont.

Vinyl ist aber nun mal nicht frei von Nebengeräuschen, so wie eben alles, was mit analog zu tun hat, denke ich.

Ich arbeite ab und an auch mit einer analogen Bandmaschine, auch dort hat man natürlich Nebengeräusche,
Sind wir eventuell durch die digitale Technik mittlerweile zu "verwöhnt"?

Früher hat uns das doch eigentlich nicht weiter gestört....war eben so.

Ich denke nicht, dass man Unsummen für ein befriedigendes Ergebnis bei einem Dreher ausgeben muss.

In einem anderen Bericht hier, hat ja jemand dass Netzteil aus seinem Hanpin Dreher außerhalb platziert, sein Brummen war dann wohl nicht mehr so zu hören. Das finde ich allerdings zu aufwendig , ok wenn man Spaß am Basteln hat....

Meine Meinung ist zu den Hanpin Drehern ist, dass einige mehr Schein als Sein sind. Von der Qualität kommen die nicht an hochwertige Oldies ran.
Zudem, sind nicht die meisten Hanpin im Grunde Kopien von DJ Maschinen? Die hatten doch auch schon "damals" eher weniger mit "HiFi" zu tun.

Mein Hauptdreher ist nun für "HifI" ein Saba PSP 350 von 1980....der sehr hochwertig ist und gut klingt. Bei diesem habe ich auch kein Brummen.

Der Hanpin Audio Technika wird ab und an mal wieder aufgebaut, weil er eben einfach "lecker" aussieht. Zudem war er nicht wirklich teuer und somit ärgere ich mich auch nicht über seine "kleinen" Schwachpunkte. Ok, ich habe ihn auch ein wenig verbastelt, also die USB Schnittstelle heraus operiert. Was ich ihm noch gönne, wird ein besseres chinchkabel sein.
hoehne
Stammgast
#31 erstellt: 27. Jan 2015, 10:23

darkphan (Beitrag #29) schrieb:
Ich bin jetzt besessen von dem Brummen.

Ändert/wandert das Brummen, wenn Du den Tonarm über den Teller bewegst? Wenn ja, ist's der strahlende Trafo.
hoehne
Stammgast
#32 erstellt: 27. Jan 2015, 10:29

joschbass (Beitrag #30) schrieb:
Meine Meinung ist zu den Hanpin Drehern ist, dass einige mehr Schein als Sein sind. Von der Qualität kommen die nicht an hochwertige Oldies ran.

So die negative Aussage. Positiv ausgedrückt könnte man sagen, dass er allemal nur 1/4 eines vergleichbaren SL-1210 M5G derzeit kostet. Dafür muss man ihn eben ein wenig tunen. Wird doch bei Autos auch gemacht. Und Du sagst ja selbst, dass du die USB-Schnittstelle rausgeschmissen hast. War das soviel arbeit? Ich denke, mit 1 - 2 Stunden an einem trüben Winter-Sonntag ist man ganz gut dabei. Bei meinem Trafo-Ausbau fand ich lediglich das Durchbohren des Bleches nervig. Lag aber daran, dass ich keine Ständerbohrmaschine in der Nähe hatte und mit Akkusschrauber, HSS-Bohrer und Brett als Unterlage rumfriemeln musste.
Ingor
Inventar
#33 erstellt: 27. Jan 2015, 11:01
Es brummt und rauscht. Das ist nichts ungewöhnliches. Hat auch nichts mit China-Plattenspieler zu tun. Alle Plattenspieler können dieses Problem haben, das hat überhaupt nichts mit Direkt- oder Riemenantrieb zu tun. Da das Magnetsystem nur sehr geringe Spannungen ausgibt müssen diese mächtig verstärkt werden. Von 3 mV auf bis zu 1000 mV am Line-Eingang. Damit verstärkt man aber auch alle Störgeräusche. Daher sind Erdungsschleifen und ungünstige Kabelverlegungen zwischen Plattenspieler und Verstärker zu vermeiden. Ein erster Test ist immer den Netzstecker des Plattenspieler ziehen, verändert sich der Brumm. Muss mit der Erdung des Plattenspielers experimentiert werden. Ändert sich nichts, ist die Verbindung zwischen Plattenspieler und Verstärker betroffen. Wer seinen PC irgendwie an den Verstärker des Plattenspielers oder direkt an den Plattenspieler angeschlossen hat, sollte den auch mal abtrennen. Rauscht und brummt es, wenn der PC eingeschaltet ist, hat man hier eine Erdschleife. Und zu guter letzt noch den Tipp, Lautstärke voll aufdrehen und eine Leerrille abhören, wenn man dann kein Brummen hört, ist es total egal. Und nicht vergessen, Platte schafft 65 dB, die ja hier so schlecht beleumundete CD 96 dB und das ist im Heimbereich kaum zu toppen. Denn zwar sollten die tollen Soundkarten bei 24 Bit, 106 dB und mehr bringen, aber leider ist das nur der Wandler. Die Vorverstärker rauschen da schon so stark, dass der Wert kaum erreicht wird. Und wer es nicht glaubt, einfach mal ausprobieren. Ein schöner Test ist es, vom PC eine Stumm-Datei abzuspielen und dann mal richtig aufdrehen. Schon bald wird man das Zischeln des Computers hören. Nur wer Glück hat. oder über eine externe Soundkarte verfügt, die über ein optisches Toslink mit dem PC verbunden ist, oder mit dem Laptop nur mit Akku hört wird da keine üblen Nebengeräusche hören. Im Gegentest eine Stummdatei auf CD brennen und abhören. Und bitte nicht Nichts abspielen, da wird immer getrickst und einfach der Ausgang stummgeschaltet.
hoehne
Stammgast
#34 erstellt: 27. Jan 2015, 11:24
Oh ja, die Beipack-Cinch-Strippe der Hanpin-Dreher ist auch nicht optimal geschirmt. Wenn die an einem Netzkabel vorbeiführt, sofern das unverstärkte Phono-Signal drüber geschickt wird, gibt es auch lustige Nebengeräusche.

Ansonsten denke ich, ist es wirklich so, wie hier schon beschrieben wurde: das analoge Rauschen, evtl. Nebengeräusche werden heutzutage nur noch schwer akzeptiert, weil es einfach nicht zu dem "Platte ist besser als CD"-Trip passt. Unsere Ohren sind am Ende wirklich hinsichtlich des Grundrauschens von CD, mp3, flac... verwöhnt. Geht mir ja auch so: das Brummen an meinem Reloop fiel nur über Kopfhörer auf - vielleicht auch etwas bei leisen Passagen über die LS. Dort dann marginal. Es war aber nicht perfekt und störte mich. Als ich anfing, bewusst Musik zu hören, mit 14-15, hatte ich sowas
eaw145
und sowas
SD200
Dazu noch ein paar größere, selbstgebaute, ausrangierte Breitbänder meines Vaters.
Ich weiß nicht mehr, wie stark und ob es gerauscht hat. Der Anti-Rausch-Spleen kam doch erst mit CD. Kassetten und das Spulentonband meines Vaters haben gerauscht, ob ich Rauschen und Brumm beim Plattenspieler gehört habe, weiß ich wirklich nicht mehr. Wahrscheinlich nicht


[Beitrag von hoehne am 27. Jan 2015, 11:26 bearbeitet]
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