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Shure M97xE an 8g Tonarm -passt das?

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Autor
Beitrag
Fränk_B.
Stammgast
#1 erstellt: 01. Mrz 2015, 16:06
hi,
ich hab gesten festgestellt, dass mein Plattenspieler ne neue Nadel braucht (Harman Kardon t35c), der Tonarm ist 8g schwer. Mein Plan: Shure M97xE kaufen und später auf ne HE Nadel aufrüsten, oder gibt es das System auch "sofort" mit dieser Nadel?

Ich hab jetzt auch keine Ahnung, ob die Nadel überhaupt für den Tonarm passt?


Danke für die Hilfe,

Fränk


[Beitrag von Fränk_B. am 01. Mrz 2015, 16:07 bearbeitet]
Fhtagn!
Inventar
#2 erstellt: 01. Mrz 2015, 19:35
Hallo,

das Shure hat eine Compliance um 20, was soweit kompatibel zu deinem Tonarm ist. Aufrüsten würde ich mir sparen, lieber gleich einen besseren TA kaufen, sollte es denn notwendig sein.
In seiner Preisklasse ist das Shure schon brauchbar.
Fränk_B.
Stammgast
#3 erstellt: 01. Mrz 2015, 21:12
hi,

ich hab derzeit "noch" nen Nagaoka/Tonar 5555 mit nem Shibata Schliff verbaut, aber das knistert in letzter Zeit immer stärker (obwohl die Platte auf einem anderen Dreher supi läuft) - sowas in dieser Richtung hätte ich schon gerne, kostenpunkt ~200,- würde ich wohl ausgeben wollen. Ortophon + AT wollte ich nicht, von der Abstimmung her empfand ich diese schon als sehr "schlang". Auf Shure bin ich gekommen, da ich mein 2. Player mit einem Shure 44g ausgestattet haben + sehr zufrieden damit bin - sowas in diese Richtung, aber etwas feiner in der Auflösung für's WZ...
was könnt Ihr denn da noch empfehlen - bin für vieles offen (den Tip mit dem Nagaoka hatte ich ja auch von hier )


grüße,

Fränk


[Beitrag von Fränk_B. am 01. Mrz 2015, 21:12 bearbeitet]
volvo740tius
Inventar
#4 erstellt: 01. Mrz 2015, 21:42
Hallo Fränk,

das Sumiko Pearl würde ich Dir ans Ohr legen https://www.thakker.eu/sumiko-pearl-tonabnehmer/a-5199/, das hat den nötigen Druck im Bass aber auch eine gute Feinauflösung. Das gibt es wohl auch aus UK für unter 100€, gibt glaube ich einen Link hier im Forum In der Preislage m. E. der Best Buy und jeden Cent wert.

Das M44G nutze ich auch manchmal, da finde ich allerdings den Hochtonbereich irgendwann nervig, da er für meine Ohren wie gesoundet klingt. Aber Spass machen kann das System auf alle Fälle.

Gruß Thomas
Wuhduh
Inventar
#5 erstellt: 01. Mrz 2015, 22:32
Danke des Dämpfers läuft das Shure M97xE auch an sehr leichten Tonarmen.

MfG,
Erik
Fränk_B.
Stammgast
#6 erstellt: 02. Mrz 2015, 10:15
hi,

das "Sumiko Pearl" hört sich interessant an, passt das denn an meinen Tonarm? das System soll für mittelschwere TA sein (hab ich hier irgendwo aufgeschnappt)


Grüße,

Fränk
volvo740tius
Inventar
#7 erstellt: 02. Mrz 2015, 10:48
Hallo,

das Pearl hat eine Nachgiebigkeit von 15, da kommt man auf eine Resonanzfrequenz von um die 11Hz, passt auch noch zum Tonarm. http://www.vinylengine.com/cartridge_resonance_evaluator.php?eff_mass=8&submit=Submit Es kommt ja nicht auf die dritte Nachkommastelle an, da empfiehlt sich der Resonanzrechner bei vinylengine.

Gruß Thomas
Hörbert
Moderator
#8 erstellt: 02. Mrz 2015, 10:58
Hallo!

Rein rechnerisch gesehen passt erstaunlich viel zusammen und man ist zuweilen erstaunt was eigentlich alles geht.

Aber leider ist das oft nur die halbe Miete. Gerade bei MM-Systemen sollte auch auf die Kapazitätsspanne geachtet werden die zum einen das System benötigt und darauf was Entzerrer und Phonoverkabelung bereitstellen können sonst ist der Griff ins Klo vorprogrammiert.

MFG Günther
Fränk_B.
Stammgast
#9 erstellt: 02. Mrz 2015, 11:02
hi,

jetzt hab ich es kapiert, danke! (notfalls hab ich hier noch Zusatzgewichte von meinem Shure system) - woran merke ich eigentlich, dass evtl.die Aufhängung zu steif oder zu weich ist?


also wird das Dingen bestellt - bin schon ganz gespannt


grüße,

Fränk
lini
Inventar
#10 erstellt: 02. Mrz 2015, 11:06
Erik: Der Dämpfer ist eigentlich eher für die andere Richtung gedacht - sprich, der mindert eher die Auswirkungen, wenn der Arm etwas zu schwer ist...

Grüße aus München!

Manfred / lini
Fränk_B.
Stammgast
#11 erstellt: 02. Mrz 2015, 11:09

Hörbert (Beitrag #8) schrieb:


Aber leider ist das oft nur die halbe Miete. Gerade bei MM-Systemen sollte auch auf die Kapazitätsspanne geachtet werden die zum einen das System benötigt und darauf was Entzerrer und Phonoverkabelung bereitstellen können sonst ist der Griff ins Klo vorprogrammiert.

MFG Günther


hi,

und wie finde ich es heraus, mein Verstärker hat 2,5mV/47kOhm (Marantz PM 7200) - wobei ich da auch noch ne Baustelle offen habe (Bau einer Vorstufe)

die Verkabelung ist original

Fragezeichen über Fragezeichen


grüße,

Fränk
Papa_San
Stammgast
#12 erstellt: 02. Mrz 2015, 11:10

Fränk_B. (Beitrag #1) schrieb:
hi,
Mein Plan: Shure M97xE kaufen und später auf ne HE Nadel aufrüsten, oder gibt es das System auch "sofort" mit dieser Nadel?


Moin
passt die HE-Nadel überhaupt auf das 97xE? Ich hatte vor Jahren auch mal den Plan aber Thakker riet mir davon ab. Ruf lieber vorher bei denen an. Die Beratung ist wirklich gut dort.

Ansonsten läuft ein 97xE bei meinem Bruder auf einen Techncs SL-1210MK2 und klingt sehr gut. Der Arm ist schwerer als 8 g.

Gruß
Siggi
Fränk_B.
Stammgast
#13 erstellt: 02. Mrz 2015, 11:15

lini (Beitrag #10) schrieb:
Erik: Der Dämpfer ist eigentlich eher für die andere Richtung gedacht - sprich, der mindert eher die Auswirkungen, wenn der Arm etwas zu schwer ist...

Grüße aus München!

Manfred / lini


hi,

aber wenn ich mir die Tabelle so ansehe, rückt der "grüne Bereich" weiter nach oben (=steifere Aufhängung möglich) wenn das System schwerer wird - also Abnehmergewicht + zusatzgewicht

...oder hab ich jetzt die Tabelle doch nicht verstanden?


grüße,

Fränk
Fränk_B.
Stammgast
#14 erstellt: 02. Mrz 2015, 11:16

Papa_San (Beitrag #12) schrieb:

Fränk_B. (Beitrag #1) schrieb:
hi,
Mein Plan: Shure M97xE kaufen und später auf ne HE Nadel aufrüsten, oder gibt es das System auch "sofort" mit dieser Nadel?


Moin
passt die HE-Nadel überhaupt auf das 97xE? Ich hatte vor Jahren auch mal den Plan aber Thakker riet mir davon ab. Ruf lieber vorher bei denen an. Die Beratung ist wirklich gut dort.

Ansonsten läuft ein 97xE bei meinem Bruder auf einen Techncs SL-1210MK2 und klingt sehr gut. Der Arm ist schwerer als 8 g.

Gruß
Siggi


so wie es aussieht macht das Pearl das Rennen...


danke,

Fränk
Wuhduh
Inventar
#15 erstellt: 02. Mrz 2015, 12:29
Salute !

@ lini und alle, die Infos zu dem Shure Dynamic Stabilizer suchen :

Shure Tonabnehmer - Infos in englisch

Selbstverständlich wird es irgendwo noch deutsche Infos geben, die aber wahrscheinlich nicht so essentiell und ergiebig sein werden. Irgendwo gibt es auch noch eine Kurzbeschreibung zu den Era-IV-Systemen inkl. Lobpreisung des Dämpfers.

Soweit ich es beurteilen kann, soll der Dämpfer grundsätzlich Resonanzen reduzieren. Primär im extremen Tieftonbereich.

SME Resonanzdiagramm mit Shure und Ortofon

MfG,
Erik
lini
Inventar
#16 erstellt: 02. Mrz 2015, 12:52
Erik: Schon klar, dass das Ding auch in der anderen Richtung etwas dämpft - nur ist halt gerade die Gegenrichtung die problematischere, weil sich dann die Resonanzfrequenz in Richtung des von Höhenschlägen am meisten betroffenen Frequenzbereichs verschiebt...

Grüße aus München!

Manfred / lini
Albus
Inventar
#17 erstellt: 02. Mrz 2015, 13:03
Tag,

was bisher nicht erwähnt worden war, aber hier wohl doch gesagt werden sollte: Die Phono-Eingangskapazität des Modells Marantz PM7200 (wie auch weitere Modelle, darunter PM7000, PM8000, etc.) beträgt 1.150 pF (eintausendeinhundertundfünfzig Pikofarad). Damit passt weder ein Shure M97xE noch ein Sumiko Pearl elektrisch gut tauglich zusammen. Der Soziologe macht zwar die Berufserfahrung, der Mensch arrangiert sich mit fast allem, aber mit einem dieser Tonabnehmer am PM7200 muss man nicht einen Versuch machen.

Zum Dynamic Stabilizer findet sich umfassende Information im Link von Eric (sehr lohnendes Material), darunter Darstellungen der Effekte an schweren und leichten Armen (die Resonanzspitze wird abgeflacht sowie um wenige Hertz nach oben verschoben). Das Shure-Seminar gilt ja im Übrigen der Entwicklung des Modelles V15IV.

Freundlich
Albus
Fränk_B.
Stammgast
#18 erstellt: 02. Mrz 2015, 13:45

Albus (Beitrag #17) schrieb:
Tag,

was bisher nicht erwähnt worden war, aber hier wohl doch gesagt werden sollte: Die Phono-Eingangskapazität des Modells Marantz PM7200 (wie auch weitere Modelle, darunter PM7000, PM8000, etc.) beträgt 1.150 pF (eintausendeinhundertundfünfzig Pikofarad). Damit passt weder ein Shure M97xE noch ein Sumiko Pearl elektrisch gut tauglich zusammen.

hi,

und was würde passen? oder wie könnte ich das Pearl passend machen? oder wie finde ich heraus was passen könnte?

Fragen, Fragen...


Danke,

Fränk
volvo740tius
Inventar
#19 erstellt: 02. Mrz 2015, 14:41
Marantz wieder
Du kommst eigentlich nur aus der Sache raus, durch einen Eingriff im Marantz oder durch Anschaffung einer externen Vorstufe. Mir wäre jetzt kein Magnettonabnehmer im Budget, oder überhaupt bekannt der überhaupt mit einem Nanofarad Eingangskapazität im Phonoeingang + Verkabelung zurecht käme. Was hast Du denn jetzt für einen Tonabnehmer am HK dran?
Fränk_B.
Stammgast
#20 erstellt: 02. Mrz 2015, 14:55
Hi,
derzeit werkelt noch das Nagaoka / Tonar 555er mit ner Shibata Nadel
bis auf das jetzige gekratze war ich vom Klang sehr zufrieden. Wenn der Marantz soo daneben ist, müssten sich ja Welten auftun, wenn ich eine Vorstufe verwende, oder?

ich hab mal spaßeshalber einen ausrangierten Rotel ra 840bx3 (Endstufe kaputt) als Vorstufe genommen: das klinkt mit dem Nagaoka + Shure 44g hörbar dumpfer als der Marantz

Grüße,

Fränk
Hörbert
Moderator
#21 erstellt: 02. Mrz 2015, 20:30
Hallo!

Hier würde ich gar nicht erst zu einem MM-Tonabnehmer greifen sondern gleich zu einem von der Comliance her passendem High-Output MC wie dem Goldring Eroica LX H dessen Resonanzfrequenz bei 10,17 Hz in einem Tonarm mit 8 Gramm eff bewegter Masse liegen müßte.

MFG Günther
Wuhduh
Inventar
#22 erstellt: 02. Mrz 2015, 20:35
Nabend !

@ Albus:

Jo mei, der Dämpfer vom M97xE mag andersartig konstruiert sein. Es ging mir nur um ein Link zu gesundem Basiswissen. Weitere hörphilosophie Betrachtungen werden nicht ausbleiben.

@ Manfred-lini:

Ich bin mal so frei und schneide den Diskussionsfaden knapp hinter dem nachfolgenden, abschließenden Doppelknoten ab:

1. Die Shure-Ingenieure haben damals genauso wie SME und Ortofon ( Beispiele ) hervorragende Arbeit geleistet.

2. Diese Arbeit war und ist jedoch letztendlich für die Marktnische Schallplattenwiedergabe betriebswirtschaftlich genauso uninteressant geworden wie die alternativen Konstruktionen von Stanton und Pickering.

Gab es nicht auch einen klappernden, L-förmigen Zusatzdämpfer von Stax , den man zwischen Headshell und TA platzieren mußte ?

3. Shure läßt ohne weiteres die höherwertigen Ersatznadeln von Jico und Co. produzieren, weil unwirtschaftlich und egal.

Mann kann bis zum Erbrechen über die Dämpfer philosophieren oder sich schöneren Sünden widmen.

@ Fränk:

Ach, soo'n untauglichen Marantz haste ! Na dann ein HO-MC und / oder Verstärkertausch.

MfG,
Erik
Albus
Inventar
#23 erstellt: 02. Mrz 2015, 20:42
Tag,

die nominell 1310 pF (aus HK T35C 160 pF, PM7200 1150 pF) machen ein Shure M44G sowie ein Nagaoka/Tonar 555 nicht etwa in der Wiedergabe "dumpf"; vielmehr wird die Bandbreite der Wiedergabe einerseits verengt auf ca. 5 kHz (M44G) bzw. 7 kHz (Nagaoka/Tonar 555) mit dortiger Überhöhung um einige dB (Höhenresonanz), gefolgt von einem steilen Abfall. Die Klangcharakteristik ist damit - je nach tatsächlicher Bandbreite des Programmmaterials - in der Region der oberen Mitten und der unteren Höhen betont, keineswegs "dumpf". Der Eindruck kann gefallen - was schon gesagt war.
Die Bedingungen am alten Rotel sind für ein M44G schlicht ungünstig in die andere Richtung (nominell 150 pF Rotel, 160 pF T35C), die Kapazität ist zu gering, gefordert sind 400-500 pF, mindestens aber 450 pF. Wegen der konstruktionsbedingten Anhebung des Grundtonbereiches des M44G um bis zu 3 dB nebst einem sanften Abfall bis 10 kHz lässt die zu geringe Lastkapazität von 310 pF die Wiedergabe per Rotel noch weniger ausgeglichen erscheinen. Für das 555 sind die 310 pF des Rotel dann schon wieder etwas zu viel, was sich hier dann zunächst glättend auf die Höhenausbeute ab ca. 10 kHz auswirkt, für einen markanten Effekt auf Höhenresonanz und Höhenabfall sind die 310 pF noch nicht genug.

Wenn es einem aber irgendwie gefällt, dann vermag sich derjenige eben doch auch damit zu arrangieren. Wer denn auch die Amplitudenstatistik seines Programmmaterials kennt, kennt als eingeschränkt auf den Bereich von etwa 40 Hz bis 8 kHz oder so, der muss sich gewisse Gedanken über die Wiedergabebandbreite nicht machen. Was gern vergessen wird: Der Dirigent im Konzert hört breitbandig, die Zuhörer auf der Galerie hören vom Konzert eine bekannt eingeschränkte Bandbreite. Aber, beide sind dabei.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 02. Mrz 2015, 20:45 bearbeitet]
Albus
Inventar
#24 erstellt: 02. Mrz 2015, 20:49

Wuhduh (Beitrag #22) schrieb:
Nabend !
Gab es nicht auch einen klappernden, L-förmigen Zusatzdämpfer von Stax , den man zwischen Headshell und TA platzieren mußte ?
MfG,
Erik


Tag Erik,
STAX Air Damped Stabilizer for High Compliance Cartridge CS-2 - noch hier in der Schublade archiviert.
Freundlich
Albus
Fränk_B.
Stammgast
#25 erstellt: 03. Mrz 2015, 00:10

Albus (Beitrag #23) schrieb:
Tag,

die nominell 1310 pF (aus HK T35C 160 pF, PM7200 1150 pF) machen ein Shure M44G sowie ein Nagaoka/Tonar 555 nicht etwa in der Wiedergabe "dumpf"; vielmehr wird die Bandbreite der Wiedergabe einerseits verengt auf ca. 5 kHz (M44G) bzw. 7 kHz (Nagaoka/Tonar 555) mit dortiger Überhöhung um einige dB (Höhenresonanz), gefolgt von einem steilen Abfall. Die Klangcharakteristik ist damit - je nach tatsächlicher Bandbreite des Programmmaterials - in der Region der oberen Mitten und der unteren Höhen betont, keineswegs "dumpf". Der Eindruck kann gefallen - was schon gesagt war.
Die Bedingungen am alten Rotel sind für ein M44G schlicht ungünstig in die andere Richtung (nominell 150 pF Rotel, 160 pF T35C), die Kapazität ist zu gering, gefordert sind 400-500 pF, mindestens aber 450 pF. Wegen der konstruktionsbedingten Anhebung des Grundtonbereiches des M44G um bis zu 3 dB nebst einem sanften Abfall bis 10 kHz lässt die zu geringe Lastkapazität von 310 pF die Wiedergabe per Rotel noch weniger ausgeglichen erscheinen. Für das 555 sind die 310 pF des Rotel dann schon wieder etwas zu viel, was sich hier dann zunächst glättend auf die Höhenausbeute ab ca. 10 kHz auswirkt, für einen markanten Effekt auf Höhenresonanz und Höhenabfall sind die 310 pF noch nicht genug.

Wenn es einem aber irgendwie gefällt, dann vermag sich derjenige eben doch auch damit zu arrangieren. Wer denn auch die Amplitudenstatistik seines Programmmaterials kennt, kennt als eingeschränkt auf den Bereich von etwa 40 Hz bis 8 kHz oder so, der muss sich gewisse Gedanken über die Wiedergabebandbreite nicht machen. Was gern vergessen wird: Der Dirigent im Konzert hört breitbandig, die Zuhörer auf der Galerie hören vom Konzert eine bekannt eingeschränkte Bandbreite. Aber, beide sind dabei.

Freundlich
Albus



hi,

danke für deine Ausführung, aber wie soll ich jetzt mit dieser (für mich leicht verwirrenden) Information umgehen? da fehlt mir leicht der Lösungsansatz. Du sagst mir platt gesagt, dass mein Kram nicht zueinander passt, aber wenn ich damit zufrieden bin, dann ist das auch ok! klar bin ich "erstmal" damit zufrieden, ich kenne es ja nicht anders. Wie könnte ich denn z.B. den Vorverstärker des Marantz kompatibler machen? irgendwas einlöten (wenn du mir sagst was, dann traue ich mir zu dies auch umzusetzen), oder kaufe dies oder jenes System (sollte aber in mein Budget von ca.200,- passen)...

Grüße,

Fränk


[Beitrag von Fränk_B. am 03. Mrz 2015, 00:12 bearbeitet]
lini
Inventar
#26 erstellt: 03. Mrz 2015, 02:44
Fränk: Zieh Dir erstmal das Service Manual für PM7000/8000 - z.B. von HifiEngine. Wenn Du darin einen Blick auf den Schaltplan wirfst, siehst Du am Phono-Eingang die Kondensatoren 2253 und 2255 bzw. 2254 und 2256 mit jeweils 470 und 680 pF für die Europäische Version (N), während in den anderen Versionen (U & F) 2253 und 2254 gar nicht bestückt sind und 2255 und 2256 mit vernünftigen 150 statt 680 pF. Um die ansonsten gar nicht so üble MM-Vorstufensektion richtig MM/MI-tauglich zu machen, müsstest Du also auch nur 2253 und 2254 komplett rauswerfen und 2255 und 2256 ebenfalls mit einem vernünftigen Wert um die 100 pF ersetzen.

Ist nicht allzu viel Arbeit, weil man relativ leicht drankommt, denn die MM-Sektion sitzt mit auf einer relativ großen, senkrecht stehenden Tochterplatine, auf der als Huckepackplatinchen auch noch die beiden Tape-Schleifen untergebracht sind. Es wäre also nicht nötig, für den Umbau die halbe oder gar die ganze Kiste zu zerlegen, um die gewünschte Stelle zu erreichen. Und teuer wär's auch nicht, denn Du brauchst ja nur zwei neue Kondensatoren - das wären also, selbst wenn Du luxuriöse Glimmer/Silver-Mica-Varianten nehmen wolltest, nicht mehr als ein paar Euro...

Grüße aus München!

Manfred / lini
Fränk_B.
Stammgast
#27 erstellt: 03. Mrz 2015, 08:36
Marantz phono

Hi,

wie geil ist das denn

wenn ich es richtig verstanden habe müsste ich lediglich 2 Kondensatoren auslöten und 2 tauschen (wie im Bild), richtig?!

was für Kondensatoren muß ich mir da besorgen? da gibt es doch bestimmt verschiedene Ausführungen (100pF ist soweit klar)


Danke (bin schon ganz aufgeregt ),

Fränk


[Beitrag von Fränk_B. am 03. Mrz 2015, 08:37 bearbeitet]
Fränk_B.
Stammgast
#28 erstellt: 03. Mrz 2015, 08:46
hi,

hab mal geschaut:
diese bräuchte ich dann, oder?


danke,

Fränk
lini
Inventar
#29 erstellt: 03. Mrz 2015, 12:22
Fränk: Die Glimmers wären quasi die Luxus-Variante. Marantz wird wahrscheinlich nur einfache Keramik-Typen verbaut haben. Die tun's im Grunde genauso, aber Folien- oder Glimmer-Kondensatoren wären freilich hochwertiger. Die genaue Bauform weiß ich allerdings nicht mehr - also mach am besten mal den Deckel ab und kuck nach...

Grüße aus München!

Manfred / lini
Fränk_B.
Stammgast
#30 erstellt: 03. Mrz 2015, 12:45
hi,

der Elektronikfritze von Nebenan hatte Kondensatoren (Folien-) da, allerdings nur 150er, die hab ich jetzt reingemacht - ging total Easy

beim späteren Hörtest fiel mir auf....nix
ich konnte jetzt so ohne weiteres keinen Unterschied hören (direkter Vergleich schied ja aus). Im Vergleich zum Rotel - genauso wie zuvor: Rotel klinkt "dumpfer" als der Marantz. Na ja zumindest bin ich jetzt beruhigt


Grüße,

Fränk
Fränk_B.
Stammgast
#31 erstellt: 03. Mrz 2015, 22:35
hi,

ich hatte jetzt netten Kontakt zu Thakker: die empfehlen für meine Kette das Shure 97xE mit einer möglichen Option einer Aufrüstung mit einer HE Nadel (haben die auch im Programm) zusätzlich hab ich auf der SAS Seite ebenfalls ne lecker Nadel gefunden. Jetzt hab ich diese erstmal geordert, bin mal gespannt...


Grüße,

Fränk
vb
Stammgast
#32 erstellt: 04. Mrz 2015, 16:15
Interessehalber - kannst Du abschätzen, wie lange das Nagaoka ungefähr durchgehalten hat?

Grüße
Volker
Fränk_B.
Stammgast
#33 erstellt: 04. Mrz 2015, 17:09
Hi,
hab gerade mal geschaut(hier im Forum): genau 6 Jahre - staun. Mein Hörgewohnheit: Ca.1h pro Tag beim lecker Espresso nach der Arbeit, zwischendurch natürlich auch noch...

Grüße,

Fränk
lini
Inventar
#34 erstellt: 04. Mrz 2015, 21:02
Fränk: Erstaunlich - zumal das ja kein Diamant, sondern nur Korund ist...

Grüße aus München!

Manfred / lini
vb
Stammgast
#35 erstellt: 04. Mrz 2015, 22:12
Danke, Fränk!

Volker
Fränk_B.
Stammgast
#36 erstellt: 09. Mrz 2015, 11:42
hi,

kurze Rückmeldung: das Shure ist montiert und spielt sich jetzt fröhlich ein - bin jetzt schon völlig begeistert: schön runder Sound, ich vermisse nix
...doch tue ich: durch die Bürste (auch wenn ich sie nicht nutze + der Schutz oben ist): ich sehe die Nadel nicht beim Aufsetzen - fand ich beim Nagaoka schon störend (der hat so einen riesen Vorbau, es erinnert mich immer an einen Pottwal, hehe)


Das mit der Kapazität hat mir keine Ruhe gelassen + ich bastel gerne :
hab mir ein paar Chinchstecker, - Buchsen + Glimmerkondensatoren besorgt + schön in den Marantz gepflanzt

fest eingelötet hab ich jetzt 47pF und parallel dazu eine Chinch-Buchse ins Gehäuse gebaut (isoliert)
in die Stecker hab ich
-100pF
-150
-470 (der ausgelötete)
-680 (dito)

+ Kopfhörer dran
Beim ersten Vergleich (47/680): oweia ich höre keinen Unterschied, dann nach nachdem ich länger mit den 680ern hörte + sie rauszog: plopp, die Höhen gingen runter. Jetzt, nachdem ich wusste, worauf ich achten mußte, fiel es mir leichter einen Unterschied zwischen den Kapazitäten zu hören ...ich muß aber gestehen: da muß ich schon seeeehr genau hinhören. Derweil pendle ich mich bei 100 + 150 ein: da hört es sich "am schönsten" an. Da entscheide ich mich dann, wenn die Nadel eingespielt ist.


Grüße,

Fränk
Albus
Inventar
#37 erstellt: 09. Mrz 2015, 14:58
Tag,

hier kannst du gewisse Kapazitätseffekte am Beispiel eines Shure M97xE nachlesen: http://www.tnt-audio.com/sorgenti/shure_m97xe_e.html

Freundlich
Albus
Fränk_B.
Stammgast
#38 erstellt: 09. Mrz 2015, 19:12
Hi,
danke, werd ich mir später reinpfeifen
Ich hab heute frei + höre schon die ganze Zeit. Hab gerade ne schöne Scheibe vom Miles aufgelegt ( eine seiner letzten: Live mit Quincy Jones). Den Punsh untenrum kommt zusammen mit meinen Hörnern richtig fett, schön dynamisch, kann mich garnicht satthören.... jetzt bin ich entgültig Shurefan, hehe


Grüße,

Fränk
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