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Höre NUR Klassik, suche Plattenspieler

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Autor
Beitrag
SKOssenkopp
Neuling
#1 erstellt: 27. Jan 2016, 21:28
Liebe Freunde,

ich verfolge einen - zugegeben - seltsamen Pfad, und brauche doch eure geschätzte Hilfe. Ich will mir ein paar herausragende Klassikaufnahmen anhören. Dazu suche ich den passenden Plattenspieler, allerdings erschwinglich für das limitierte Budget. Am besten einen unverwüstlichen Klassiker.

Zum Hintergund: ich besaß vor rund 15 Jahren einen Technics-Plattenspieler mit guter Nadel, und dazu geschätzte 1000 Platten aus dem Bereich Pop usw. Ich war DJ, Plattenkritiker, you name it. Dann habe ich mich von allem getrennt, restlos, bin auf Reisen gegangen.

Nun habe ich mich wieder in Berlin angesiedelt und möchte nur ausgewählte Klassik-Platten wieder in schöner Qualität hören. Ich habe noch gebauchte Bach, Händel, Mozart und Tschaikowski-Platten gebunkert. Ich will mir aber gerne auch einige ausgesuchte neue Vinylpressungen zulegen.

Ich kenne noch die alten Dual, Lenco etc. Plattenspieler und war mit meinem Technics stets zufrieden. Ich weiß um die Vorzüge der analogen Technik ggü. der digitalen, auch in der Fotographie. Meine Ohren und mein Hirn sind noch sensibel genug, um diese Dinge prinzipiell auseinanderzuhalten.

Zu meinem Anliegen: würde mir jemand in Berlin einen anständigen Plattenspieler verkaufen, mit dem ich Beethoven, Mozart und Co. mit tollem Genuss hören kann? Es kann auch eine entsprechende Anlage sein. Von mir aus auch einfach nur Tipps für Kombinationen von Geräten. Ich fasse keine Pop/Rock/Jazz/Punk etc. Platten mehr an - fragt bitte nicht, warum.

Freue mich über Anregungen, Ideen, Vorschläge, Gleichgesinnte, ... und natürlich Angebote (wobei ich keine großen Sprünge machen kann und auf ein gewisses Maß an Wohlwollen angewiesen bin)

Es dankt im voraus,
Stephan
RocknRollCowboy
Inventar
#2 erstellt: 27. Jan 2016, 21:33
Servus.


wobei ich keine großen Sprünge machen kann

Kann ich schon gut verstehen.

Jedoch sollte Dein Sprung schon mit einer Zahl und dem €-Zeichen dahinter genannt werden. Sonst ist es ein Stochern im Nebel.
So ein kleiner Sprung ist ja auch ziemlich relativ.

Gruß
Georg
Albus
Inventar
#3 erstellt: 28. Jan 2016, 11:47
Tag,

was wird denn tatsächlich gesucht, nur ein Plattenspieler mit Tonabnehmer oder ein Equipment-Arrangement (Plattenspieler, Tonabnehmer, Verstärkungsapparat(e), Lautsprecher)?

Freundlich
Albus
SKOssenkopp
Neuling
#4 erstellt: 28. Jan 2016, 20:50
Hallo Georg, und danke für dein Nachhaken. Also, wenn ich 150,- für einen Plattenspieler ausgeben würde, wäre das schon eine signifikante Investition für mich. Gäbe es denn etwas in dieser Preisregion, was meinem Zweck entspräche? Da ich sonst auch kein Equipment mehr habe, müsste ich ja auch in einen Verstärker und brauchbare Kopfhörer oder Lautsprecher investieren. Ich mache einen Schritt nach dem anderen.


[Beitrag von SKOssenkopp am 28. Jan 2016, 21:00 bearbeitet]
RocknRollCowboy
Inventar
#5 erstellt: 28. Jan 2016, 21:02
Servus.

Ich frage jetzt sicherheitshalber noch mal nach:
150€ maximal für einen Plattenspieler?

Du hast aber noch nichts, an was der Plattenspieler angeschlossen werden soll?

Soll der PS als erstes gekauft werden und die restliche Anlage dann später dazu?
Oder ist schon eine Anlage vorhanden, die aber nach und nach durch bessere Komponenten ersetzt werden soll?

Gruß
Georg
SKOssenkopp
Neuling
#6 erstellt: 28. Jan 2016, 21:05
Hallo Albus,

genau so, erst einmal suche ich nach einem Plattenspieler mit Tonabnehmer. Ich brauche allerdings auch einen Verstärker und Lautsprecher oder einen Kopfhörer, weil ich gar nichts mehr habe, aber ich will mich nicht gleich überfordern. Solltest du aber eine gute Kombination verkaufen können, die für mich bezahlbar ist, wäre ich auch interessiert. Für alles zusammen kann ich leider kaum mehr als 300,- hinlegen, was schon für mich eine große Investition wäre. Die Situation ist eben so. Danke für weitere Nachrichten und Anregungen. Stephan
Sunlion
Stammgast
#7 erstellt: 28. Jan 2016, 21:14

SKOssenkopp (Beitrag #4) schrieb:
Also, wenn ich 150,- für einen Plattenspieler ausgeben würde, wäre das schon eine signifikante Investition für mich.

Nur mal so als Maßstab: Die Ersatznadel für mein Abtastsystem kostet bereits 279,– Euro! Ich wage zu bezweifeln, daß sich für 150 Euro ein neuer Plattenspieler finden lassen wird, der inklusive System etwas taugt. Eher vielleicht ein gebrauchtes Gerät, das noch einwandfrei funktioniert, aber dann solllte man sich schon auskennen, um sicherzustellen, ob noch alles in Ordnung ist.
Neue Einsteigerabtastsysteme liegen preislich übrigens so bei 100 Euro, und die sind dann klanglich eher im unteren Bereich anzusiedeln. Aber Du brauchst ja auch noch den Plattenspieler drunter …
SKOssenkopp
Neuling
#8 erstellt: 28. Jan 2016, 21:21
Hallo Georg,

es ist nichts vorhanden. Ich wollte einfach wieder einen von Null auf grundlegenden Einstieg ins Plattenhören finden. Wenn ich mir also zunächst einen Plattenspieler kaufe, dann habe ich noch nichts, an was ich ihn anschließen kann. Das wäre dann mein nächster Schritt.
SKOssenkopp
Neuling
#9 erstellt: 28. Jan 2016, 21:30
Hallo,

es sollte auch kein neuer sein, sondern ein alter, der aber gut klingt. Ich hatte offenbar keine Ahnung, was auf mich zukommen würde, als ich meine Annonce postete. Ich ging davon aus, dass viele Leute ihre alten Plattenspieler irgendwo herumliegen haben, weil sie alle auf 24bit/96kHz DDD-Technik usw. umgestiegen sind. Ich hatte ja keinen blassen Schimmer, dass es eine so aktive Community gibt, die diese Technik noch begehrt und dafür viel Geld ausgibt. Neulich habe ich ein ganzes Hobby-Schwarzweiß-Fotolabor für 25,- bekommen, weil im Bereich Fotografie alles digital ist und die analogen Sachen rausgeworfen werden. Ich dachte, dass ist bei den Tonträgern so ähnlich. Little did I know.


[Beitrag von SKOssenkopp am 28. Jan 2016, 21:32 bearbeitet]
Albus
Inventar
#10 erstellt: 28. Jan 2016, 21:39
Tag,

eine nicht uninteressante Wunschvorstellung. - Ein Einstiegsversuch zur Illustration einer Anlage zum Zweck folgt, Realisierung offen, nicht wahr!

Absicht: Klassik von Schallplatten auf Niveau der Anspruchsklasse Hoch (****, Vier Sterne) hören können. Aufwand: Minimal.

Der Anlagenvorschlag zum Einstieg lautet:

1. Quellgerät: Plattenspieler Yamaha YP-B2 mit Tonabnehmer JVC Z-4S
2. Verstärker: Vollverstärker Yamaha AX-330 (die Kondensatoren C106 und C206 im Phono-Schaltkreis, FTZ geschuldet, werden entfernt, an Kapazität verbleiben 220 pF). Betrieb mit Druckschalter Main Direct ON.
3. Wiedergabe: Lautsprecher Yamaha NS-615, erhöht angebracht für akustisches Optimum.

Preise? Geschenk? Flohmarkt? Menschenfreundlichkeit eines großzügigen Musikliebhabers mit großem Equipmentpark?

1. YP-B2 € 40 Flohmarktpreis, tendenziell gegen € 30, Z-4S neu € 60 (plus Porto, Niederlande)
2. € 50 im Flohmarkt oder € 25 in der Restekiste (wo überzählige Waren zur freien Weitergabe abgegeben werden können).
3. € 60, weil die wirklich gut sind, mein lieber Mann, wer die heute rausrückt, der muss ein Paar NS-1000 haben...

So etwa könnte es werden, in einer besseren Welt, unter Luft von anderen Planeten.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 28. Jan 2016, 21:42 bearbeitet]
Sunlion
Stammgast
#11 erstellt: 28. Jan 2016, 21:39
Das mag gut sein, es finden sich auch gelegentlich funktionierende Plattenspieler auf Recyclinghöfen, weil deren Besitzer keine Interessenten im Bekanntenkreis fanden. Man sollte den Vinylhype auch nicht überbewerten, die Mehrheit der Bevölkerung wird einen Teufel tun und wieder anfangen, Schallplatten zu hören.
Schau doch mal, ob es bei Dir in der Nähe Flohmärkte gibt. Oder Hifi-Second-Hand-Läden. Bei Ebay kaufen ist hingegen riskant, weil man nie weiß, wie die Kiste dann ankommt.
RocknRollCowboy
Inventar
#12 erstellt: 28. Jan 2016, 21:42
Servus.

Hab jetzt mal die Kleinanzeigen in Berlin kurz durchgeschaut.

Aufgefallen sind mir erst mal diese Lautsprecher: (Die würd ich gerne mal hören)
Heco Professional B250/8

Ich hab die selber noch nicht gehört und ja, die sind uralt. Aber für den Preis würd ich die probieren.
Aber falls Du die wirklich möchtest, unbedingt vorführen lassen, ob die noch einwandfrei funktionieren. Ersatzteilbeschaffung wird hier fast unmöglich. Und Partys sollte man damit auch nicht feiern. Aber das sind ausgewachsene "Kompaktlautsprecher" mit einem 25 cm Basslautsprecher.
ABER: Bitte das Alter berücksichtigen. Gebrauchtkauf ist bei diesem Alter immer mit Risiken verbunden.
HiFi-Wiki Link zu den Hecos

Bei Plattenspielern müssen andere weiter helfen, da kenn ich mich nicht besonders gut aus.

Gruß
Georg

Edit: Etwas basteln sollte man bei so alten Teilen schon können.


[Beitrag von RocknRollCowboy am 28. Jan 2016, 21:52 bearbeitet]
SKOssenkopp
Neuling
#13 erstellt: 28. Jan 2016, 21:50

Sunlion (Beitrag #11) schrieb:
es finden sich auch gelegentlich funktionierende Plattenspieler auf Recyclinghöfen, Schau doch mal, ob es bei Dir in der Nähe Flohmärkte gibt. Oder Hifi-Second-Hand-Läden. Bei Ebay kaufen ist hingegen riskant, weil man nie weiß, wie die Kiste dann ankommt.


Ich wohne ja in Berlin, da gibt es die BSR-Recyclinghöfe. Ich frage mal bei denen nach. Flohmärkte und Gebrauchtläden suche ich mir mal heraus, gute Idee. Ich fühle mich wieder etwas optimistischer. Danke.
SKOssenkopp
Neuling
#14 erstellt: 28. Jan 2016, 21:52

RocknRollCowboy (Beitrag #12) schrieb:
Aufgefallen sind mir erst mal diese Lautsprecher: (Die würd ich gerne mal hören) Heco Professional B250/8


Oh, vielen Dank. ich glaube, dass mein Vater die hatte. Als 3-jähriger war ich genauso groß wie die Lautsprecher.
SKOssenkopp
Neuling
#15 erstellt: 28. Jan 2016, 21:56
Danke, Albus, für das bereits komplette Rezept. Ich werde mich mal danach umschauen. Vielen Dank für die Mühe. Ich wuuste doch, dass jemand mich versteht. ;-)
Dan_Seweri
Inventar
#16 erstellt: 28. Jan 2016, 21:57
Als Lautsprecher würde ich auch noch die RFT BR26 ins Spiel bringen wollen. Paare mit verrotteten Sicken gibt es mit etwas Glück für 80 Euro. Dazu noch neue Sicken für 20 Euro und etwas Arbeit und fertig ist der Oberklasse-Lautsprecher fürs schmale Budget. Restaurierte RFT BR26 oder auch BR25 brauchen sich vor neuzeitlichen Boxen mit Paarpreis größer 1.000 Euro nicht zu fürchten.


[Beitrag von Dan_Seweri am 28. Jan 2016, 22:00 bearbeitet]
Tattermine
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 28. Jan 2016, 21:59
Wenn ich mich kurz als nicht-wirklich-Experte dazwischenschalten darf: ich kenne den Standpunkt "soll so wenig wie möglich kosten" ganz gut und versuch's mal aus dem Blickwinkel.

Ebay-Kleinanzeigen sind immer ein guter Tipp (in der näreren Umgebung, sowas würde ich immer vor Ort persönlich begutachten und abholen). Ich bin da neulich mit ein wenig Glück für gut 40 € (plus, zugegebenermaßen, etwas Putz- und Bastelzeit) an einen ganz ordentlichen alten Dual gekommen. Da ist (und kommt) beileibe keine Nadel für den vierfachen Preis dran, aber Musik hören kann man damit schon ganz gut.

Andere Idee: hier in Frankfurt gibt es ein Second-Hand-Kaufhaus, das nicht nur Möbel und Waschmaschinen, sondern auch aufgearbeitetes Hifi-Geraffel vom örtlichen Recyclinghof bekommt und zu relativ kleinen Preisen verkauft, sowas müsste es in Berlin doch auch geben. Zumindest für Boxen und Verstärker wäre das eine Option, Plattenspieler hab ich da noch nicht gesehen.

Auf jeden Fall wünsche ich schon mal viel Erfolg!
RocknRollCowboy
Inventar
#18 erstellt: 28. Jan 2016, 22:18
Eine "gute" Gebrauchtanlage für 300€ ist schon möglich. Erfordert aber immer Geduld und auch Glück.
Es ist halt bei Gebrauchtkauf immer eine Glückssache, wie gut der beschriebene Artikel wirklich noch ist.

Darum kauf ich beim richtigen Ebay fast nichts mehr gebraucht, sondern nur noch in den Kleinanzeigen mit Selbstabholung. Hier kann man mit dem Verkäufer noch reden, ob eine Rückgabe bei Defekt noch möglich ist. Erweist sich der Verkäufer als Ar......, und will nicht vorführen oder bei Defekt eine Rücknahme gestatten, kaufe ich halt nicht.
Dabei kommuniziere ich nicht über E-Mail sondern über ein Telefongespräch. Da kann man innerhalb kurzer Zeit schon erfahren, wie der Verkäufer so "tickt".

Gruß
Georg
Wuhduh
Inventar
#19 erstellt: 29. Jan 2016, 00:23
Nabend !

In Berlin spielt sich nur noch wenig ab an verwertbaren Plattenspielern zu moderaten Preisen. Erstens liegt Frankfurt/Oder gleich um die Ecke. Zweitens wird dank den Foren und Ebay seit Jahren soviel Infos produziert, daß selbst die Strom-geht-Männer ihren Horizont erweitern können.

@ Dan_Seweri:

Das RFT-Zeug kannste global dort stehen und liegen lassen, wo es sich gerade befindet. Es sind schon viele Restverwerter gescheitert und nur sehr kurze Zeit zu ein bißchen Geld gekommen. Und wenn ich sehe - im wahrsten Sinn - , daß KFZ-Glühlampen als Vorsicherungen / Lastwiderstände in Lautsprechern eingebaut sind ....

@ Georg:

Wenn ein Gerät bei der Vorführung in einem akzeptablen Rahmen funktioniert und ggfs. Mängel ersichtlich sind oder beschrieben werden, besteht überhaupt kein Grund, das Gerät zurückzunehmen, wenn der Käufer aus der Tür ist. Etwas radikaler ausgedrückt: Nicht einmal dann, wenn der Käufer in der Wohnung auf dem Weg nach draußen SEIN EIGENTUM beschädigt. Wäre ansonsten das alte Spiel mit den Erbsen und den Korinthen.

@ Tattermine:

BSR ( Berliner Stadt-Reinigung ) = Eigenbetrieb des Landes Berlin mit ( theoretisch ) eindeutigen Geschäftsbedingungen. Das läuft hier alles ein bißchen anders.

MfG,
Erik
Dan_Seweri
Inventar
#20 erstellt: 29. Jan 2016, 09:54

Wuhduh (Beitrag #19) schrieb:
@ Dan_Seweri:
Das RFT-Zeug kannste global dort stehen und liegen lassen, wo es sich gerade befindet. Es sind schon viele Restverwerter gescheitert und nur sehr kurze Zeit zu ein bißchen Geld gekommen. Und wenn ich sehe - im wahrsten Sinn - , daß KFZ-Glühlampen als Vorsicherungen / Lastwiderstände in Lautsprechern eingebaut sind ....

Kennst Du die RFT BR25 oder RFT BR26 überhaupt aus eigener Erfahrung? Vermutlich eher nicht.

Diese Lautsprecher wurden von Joachim Kiesler von MEG Geithain entwickelt. Und so klingen sie auch! Als gebürtiger Westdeutscher habe ich DDR-Produkte auch stets für zweitklassig gehalten. Aber im Falle der genannten Lautsprecher trifft dies überhaupt nicht zu.


Aber auch in Sachen Räumlichkeit und Ortung kann sich die LS50 nach meiner Meinung keine nennenswerte Vorteile gegenüber der alten KEF 101 erarbeiten. Und auch nicht gegenüber der RFT BR26, die für mich mit der neuen Hochtonabstimmung der heimliche Gewinner des gestrigen Abends war. Im Hochtonzweig der Frequenzweiche hatte ich den nachträglich von mir eingebauten 1,0-Ohm-Vorwiderstand durch einen 1,2 Ohm Wert ersetzt. Dies sorgte für ein spürbar harmonischeres Klangbild. Gerade beim Thema Räumlichkeit und Ortung fand ich die RFT BR26 prima: Die Musik löste sich auch bei diesen Lautsprechern so gut von den Lautsprechern ab, dass dies durch die LS50 nicht zu toppen war. Und auch bei der Feinzeichnung und Detailauflösung konnten die KEF 101 und die RFT BR26 unglaublich viel bieten.



Ich dachte, dass man für die 1000 Euro, die die LS50 kosten, einen High-End-Lautsprecher mit herausragenden Eigenschaften erwerben könnte. Immerhin bezeichnet KEF selbst die LS50 als "Flagship-Produkt". Das Fazit des gestrigen Abends war für mich, dass man einen hervorragenden "high-endigen" Klang mit hoher Natürlichkeit, detaillierter Auflösung und guter Räumlichkeit schon für 100 bis 150 Euro auf dem Gebrauchtmarkt bekommen kann. Und zwar in Form von geringfügig "gepimpten" RFT BR26 (oder auch BR25).


So von mir geschrieben im September 2014: http://www.hifi-foru...617&postID=6169#6169

Hut ab, was der Meister Kiesler in den 80ern mit DDR-Mitteln auf die Beine gestellt hat. Die Produkte hatten klanglich tatsächlich das berühmte "Weltniveau", das die DDR für vieles so gerne in Anspruch genommen hat, was in der Realität eher unterklassig war.

Dass es sich lohnt, die RFT BR25 und RFT BR26 mit neuen Sicken auszurüsten, zeigt sich auch schon daran, dass diese Reparaturleistung noch heute von MEG Geithain angeboten wird. Würde man wohl kaum machen, wenn die Boxen so minderwertig wären, wie von Dir unterstellt.


[Beitrag von Dan_Seweri am 29. Jan 2016, 10:02 bearbeitet]
RocknRollCowboy
Inventar
#21 erstellt: 29. Jan 2016, 10:00

Wenn ein Gerät bei der Vorführung in einem akzeptablen Rahmen funktioniert und ggfs. Mängel ersichtlich sind oder beschrieben werden, besteht überhaupt kein Grund, das Gerät zurückzunehmen, wenn der Käufer aus der Tür ist.

Das ist natürlich richtig.
Ich meinte auch, wenn der Verkäufer nicht vorführen kann oder will, sollte man eine Rücknahme ausmachen .
Führt der Verkäufer das Gerät vor und alles funktioniert, bei mir zu Hause dann nach einer Woche nicht mehr, habe ich natürlich Pech gehabt.
Das ist eben das Risiko bei Gebrauchtkauf.

Gruß
Georg
dktr_faust
Inventar
#22 erstellt: 29. Jan 2016, 10:23
Also ich weiß nicht.... Auch wenn ich dafür jetzt von der Plattenspielerfraktion gleich gesteinigt werde: gerade im Bereich der KLASSIK und bei ENGEM Budget würde ich mir keine Gedanken über einen Plattenspieler machen.

Bei klassischer Musik ist man nicht den Problemen des Loudness War konfrontiert und die Masterings sind per se in Ordnung. Schlechte Aufnahmen resultieren eher aus falschen Aufnahmeräumen oder falschen Vorstellungen (z.B. sehr hallig, sehr weit entfernt) - die Wahl des Mediums ändert daran nichts. Da ist das teure Nischenprodukt Schallplatte ist bei Klassik schlicht unnötig bzw. durch seine eigenen Unzulänglichkeiten sogar eher hinderlich für gute Musikwiedergabe.

Für Dein Budget bekommst Du CD-Player und Verstärker und hast noch was über. Mein Vorschlag:

Ebay Pioneer PD-S501
Ebay Onkyo A-8430

Natürlich nochmal genau die Artikelbeschreibung lesen.

Als Lautsprecher schaust Du mal die Denon SC-M40 an. In der Preisklasse bekommst Du schwer bessere Lautsprecher.

Grüße
HiFi_Sepp
Stammgast
#23 erstellt: 29. Jan 2016, 10:36

dktr_faust (Beitrag #22) schrieb:
Also ich weiß nicht.... Auch wenn ich dafür jetzt von der Plattenspielerfraktion gleich gesteinigt werde: gerade im Bereich der KLASSIK und bei ENGEM Budget würde ich mir keine Gedanken über einen Plattenspieler machen.


Seh ich genauso, zumal Klassik auf Vinyl sehr anspruchsvoll ist. Da würde ich nicht mit einer 20 Euro Nadel anfangen wollen.
Webdiver
Stammgast
#24 erstellt: 29. Jan 2016, 12:49

dktr_faust (Beitrag #22) schrieb:
Also ich weiß nicht.... Auch wenn ich dafür jetzt von der Plattenspielerfraktion gleich gesteinigt werde: gerade im Bereich der KLASSIK und bei ENGEM Budget würde ich mir keine Gedanken über einen Plattenspieler machen.

Bei klassischer Musik ist man nicht den Problemen des Loudness War konfrontiert und die Masterings sind per se in Ordnung. Schlechte Aufnahmen resultieren eher aus falschen Aufnahmeräumen oder falschen Vorstellungen (z.B. sehr hallig, sehr weit entfernt) - die Wahl des Mediums ändert daran nichts. Da ist das teure Nischenprodukt Schallplatte ist bei Klassik schlicht unnötig bzw. durch seine eigenen Unzulänglichkeiten sogar eher hinderlich für gute Musikwiedergabe.

Für Dein Budget bekommst Du CD-Player und Verstärker und hast noch was über. Mein Vorschlag:

Ebay Pioneer PD-S501
Ebay Onkyo A-8430

Natürlich nochmal genau die Artikelbeschreibung lesen.

Als Lautsprecher schaust Du mal die Denon SC-M40 an. In der Preisklasse bekommst Du schwer bessere Lautsprecher.

Grüße


Super Idee! Meiner Meinung nach absolut richtige Überlegung! CD-P und Amp möglichst günstig, gebraucht und das ganze restliche Budget in gebrauchte Lautsprecher. Da dürfte der beste Klang resultieren.

Gruss,
Tobi
Feebe
Stammgast
#25 erstellt: 29. Jan 2016, 12:54
Servus
Habe noch keine Erfahrungen mit Dual HS Anlagen gemacht, aber vielleicht kann ja jemand etwas zu sagen.
Da wäre alles in einem. Plus ne schöne Nadel und evtl noch LSP.
Besten Gruß, Andreas
Hörbert
Moderator
#26 erstellt: 29. Jan 2016, 15:24
Hallo!

@SKOssenkopp


......Ich habe noch gebauchte Bach, Händel, Mozart und Tschaikowski-Platten gebunkert. Ich will mir aber gerne auch einige ausgesuchte neue Vinylpressungen zulegen...........


Um es gleich zu sagen, laß es bleiben so wird das nichts.

Zum ersten sind gerade auf dem Sektor der klassischen Musik nur ein winziger Bruchteil echter Neuerscheinungen auf Schallplatten erhältlich und das zu Preisen die teilkweise absolut nicht diskussionswürdig sind.

jpc.de

Ansonsten gibt es vorwiegend ältere Aufnahmen auf der analogen Hochzeit die zwar seinerzeit den Stand der Aufnahmetechnik repräsentierten aber mittlerweile im Vergleich zur aktuellen Aufnahmetechnik reichlich historisch klingen.

Klassische Musik sowie ein Teil des Jazz sind Musiksparten die eigentlich auf Schallplatten ohnehin nicht gut wegkommen, -hier solltest du zumindestens bei Neuerscheinungen ohne wenn und aber zu zeitgemäßeren Formaten greifen.

Natürlich heißt das nicht das du deine alten Scheiben nun in die Tonne kloppen nsollst sondern das du erstmal eine Kosten-Nutzeen-Relation machen solltest ob es nun günstiger wäre die alten Scheiben als CD´s nachzukaufen, -was je nachdem ein recht günstiges Unterfangen sein könnte (gerade ältere Klassikaufnahmen werden neu schon teilweise unter 5€ gehandelt-. Oder dir stattdessen einen Analogplattenspieler nebst Abtaster anzuschaffen den du allerdings für die projektierten 150 Euro kaum in entsprechender Qualität bekommen wirst.

Du kannst dir natürlich jederzeit die allerletzte nicht funktionsfähige uralte Schrottmühle für 10-20 Euro vom einem der beliebten Flohmärkt besorgen die wieder mühsam in einen funtionsfähigen Zustand versetzen und sie mit einem der beliebten Billigabtaster a´la AT-95E ausstatten . -Das mag eine schöne Bastelarbeit für lange ansonsten ungenutzte Tage werden, aber leider auch nicht viel mehr.

M.E. solltest du dich einfach mit dem Gedanken vertraut machen das zumindestens im der Sparte der klassischen Musik der Plattenspieler als primäre Quelle schon seit 35 Jahren ausgedient hat und nur noch als schöner Hobbyzusatz zu zeitgemäßeren Hauptquellen gesehen werden kann. Zudem sollest du dir bewußt machen das entsprechend hohe Qualität bei der alten Analogtechnik mittlerweile wieder richtig Geld kostet, -um ein hochwertiges Laufwerk mit hochwertigen Abtaster für einen Appel und ein Ei zu erwerben hast du einfach den richtigen Moment verpasst das wäre vor 10-12 Jahren noch ohne weiteres möglich gewesen aber mittlerweile sind gerade alte Analogplattenspieler zum Hype-Spielzeug für die Hipster-Generation geworden die es sich leisten können für "Vintage" hohe Preise zu zahlen-, da hast du halt einfach Pech gehabt, -na ja, vielleicht in 10 Jahren wieder-.

MFG Günther
.JC.
Inventar
#27 erstellt: 29. Jan 2016, 15:59
Hi Stephan,

Du musst halt langsam wieder anfangen, das geht schon..

die Vollverstärker der 90er Jahre hatten alle noch einen Phonoeingang, teilweise sogar mit echt guten
Phonovorverstärker drin, so zB. der Pioneer A 504R ( mit Fernbedienung )
solltest Du zw. 50-100 € bekommen

Dreher? Technics!
ein SL Q3 (um 80 €) mit einem AT 440 MLa (neu 180 €) wäre optimal, kommt also gg. die 250 €
(für den Anfang halt das AT 3600 für 30 € dann sinds nur um100 €)

Boxen s.o.

wie Du siehst unter 500 € komplett geht nicht wirklich was

Gruß Bernd


ps
das AT 440 MLa ist speziell für Klassik geeignet und
so ab dem AT 150 MLX muss sich die CD warm anziehen, ...


[Beitrag von .JC. am 29. Jan 2016, 16:00 bearbeitet]
ParrotHH
Inventar
#28 erstellt: 29. Jan 2016, 16:15

Hörbert (Beitrag #26) schrieb:
Ansonsten gibt es vorwiegend ältere Aufnahmen auf der analogen Hochzeit die zwar seinerzeit den Stand der Aufnahmetechnik repräsentierten aber mittlerweile im Vergleich zur aktuellen Aufnahmetechnik reichlich historisch klingen.

... und deren Interpretation man anhört, dass sie ein paar Jahrhunderte Interpretationspraxis mit sich herumschleppen ...

Aufnahmen gerade barocker Musik wie Händel oder Bach aus den 50er- bis hinein in 80er-Jahre sind meist nicht "historisch informiert". Mir hat das lange den Zugang zur Barock-Musik völlig versperrt, da die Interpretationen eben den langen Weg über die Romantik (und die Weltkriege) genommen haben, was man ihnen deutlich anhört: langsame Tempi, Dauervibrato, "schwere" Stimmen, riesige Besetzungen.

Insbesondere Barockmusik, aber auch klassische Musik bis in die Romantik hinein, ist aber das genaue Gegenteil davon: tänzerisch leichte Musik, ab und an bewusst eingesetztes Vibrato, schlanke und wendige Stimmen, kleine Besetzungen.

Du bekommst z. B. den "ganzen Bach" auf CD in wirklich sehr guten und modernen Interpretationen als "Komplettpaket" für weniger als diese paar von Hörbert verlinkten Schumann-Sinfonien auf Vinyl.

jpc.de

Für Händel gibt es von Brillant keine Komplettausgabe, "nur" einen umfangreicheren Querschnitt mit 65 CDs:

jpc.de


Generell kann man sagen, dass es für wirklich kleines Geld hervorragende moderne Interpretationen klassischer Musik gibt. Ich weiß, es gibt glühende Verfechter alter Interpretationen, aber für mich gibt es keinen einzigen Grund, sich heute noch z. B. eine Aufnahme von Bachs Matthäus-Passion unter Karl Richter, Eugen Jochum oder gar Furtwängler anzutun, wenn man eine Aufnahme unter Herrweghe, Jacobs oder Gardiner bekommen kann.

Außer vielleicht historisches Interesse!

Dann hört man sich an, wie man Musik aus dem 18. Jahrhundert mit der aus dem 19. Jahrhundert stammenden Aufführungspraxis in der Mitte des 20. Jahrhunderts aufgeführt hat.


Ich benutze seit ein paar Jahren auch wieder Plattenspieler, und habe viel Freude daran. Billig ist das nicht! Bei meinen Raubzügen habe ich auch anfangs auch mal gebrauchte Klassik-Platten gekauft. Es ist eigentlich immer der Horror zum Anhören gewesen. Zum einen aus den oben genannten Gründen, und zusätzlich auch noch deshalb, weil die Klangqualität IMMER MEILENWEIT entfernt davon, was eine 2€ CD vom Grabbeltisch bietet.

Parrot


[Beitrag von ParrotHH am 29. Jan 2016, 16:15 bearbeitet]
ParrotHH
Inventar
#29 erstellt: 29. Jan 2016, 16:52
Am Rande:

Wegen einer Diskussion, in der es u. a. um die Klangqualität klassischer Musik auf Vinyl ging, habe ich mir "aus Spass" eine gebrauchte Original-Ausgabe der Beethoven-Klaviersonaten, gespielt von Friedrich Gulda, auf Vinyl geholt. Seinerzeit eine Referenz-Einspielung, ich habe sie seit Jahren als CD-Box.

Ein paar Stücke habe ich beispielhaft digitalisiert, zum Einsatz kam mein Technics 1210 MK II mit einen Audio Technica AT33 PTG/II. Ganz solides Equipment also!

Wenn Dich der Vergleich interessiert, dann kurze PM.

Parrot
.JC.
Inventar
#30 erstellt: 29. Jan 2016, 17:04
Hi,

am anderen Rande: ebay Mozart 11 LPs mit Requiem ... ich gebe 1 € ein u. gewinne das Ding
doch tatsächlich ne Woche später.
Die LPs kommen an: Phillips 1979 neu, nächste wieder neu, dann eine nm, dann wieder neu, usw...


das einzigste Problem bei Klassik LP hören ist, dass man eine Plattenwaschmaschine braucht u. natürlich
die entsprechende Phonoausstattung
Knackser bei Rock/Pop .. was solls
aber bei einer Oper ? geht gar net !


ps
übrigens, zu dem LP niemals so gut wie CD
bei Dir vielleicht Parrot, bei mir nicht (s.o.)

ParrotHH
Inventar
#31 erstellt: 29. Jan 2016, 17:08
Bei Dir müssen ein paar Wolken am Himmel wegziehen, bevor das Licht der Erkenntnis irgendwann zu Dir durchdringen kann.
Bis dahin: Träum weiter!

Und auch an Dich das Angebot: PM, dann kannst Du dir das selbst anhören!

Parrot
akem
Inventar
#32 erstellt: 29. Jan 2016, 17:20
Und wir anderen sollen dumm sterben?? Wie ist denn der Vergleich ausgegangen?

Gruß
Andreas
HiFi_Sepp
Stammgast
#33 erstellt: 29. Jan 2016, 17:44
Ich fasse es nicht.
Jetzt ist hier schon wieder CD vs. LP
Fakt ist, der Themensteller will mit 150 Euro einen Plattenspieler kaufen und damit klassik hören.
Geht nicht gescheit, da Klassikaufnahmen ein hochwertiges Equipment benötigen um eine saubere Wiedergabe zu gewährleisten. Es ist ja nicht mal ein Verstärker oder Lautsprecher vorhanden...

Deswegen hat der User dktr_faust auch die CD ins Spiel gebracht, da diese Gerätschaften einfach günstiger sind und trotzdem eine saubere Wiedergabe bringen.
Was der Themensteller, der sich übrigens noch nicht wieder gemeldet hat, damit anfängt, ist dann seine Sache.
Aber bitte, nicht schon wieder die alte CD vs. Lp Scheiße.....
Ist jedem selbst überlassen was und wie er Musik hört. Wenn kein Geld zur Verfügung steht, hört man CD...


[Beitrag von HiFi_Sepp am 29. Jan 2016, 17:46 bearbeitet]
halo_fourteen
Stammgast
#34 erstellt: 29. Jan 2016, 17:49
Ich kann zwar nichts konkretes beitragen, habe aber vor einigen Jahren in Berlin gewohnt. In der Zeit habe ich folgendes bei ebay ersteigert (nur Abholung) oder durch ebay-Kleinanzeigen erworben:

Quadral Tribun MK IV für 20€ mit defekten Tieftönern (neue Tieftöner online für 60€ erworben)
Quadral Pico, Preis weiß ich nicht mehr, aber unter 50€
Tandberg TR2040 Receiver für einen einstelligen Eurobetrag
Sony Receiver und CDP auch für insg. unter 100€

Zusätzlich einen Dual 1218 und einen 604, allerdings per Versand.

imo kann man damit gut Musikhören, und es reicht sogar für 2 Anlagen

Man braucht nur etwas Geduld. Ebay nach Auktionen, die nur Abolung bieten, durchforsten.Alles angucken was keine exakte Bezeichung aufweist und versuchen anhand der Bilder oder Beschreibung herauszufinden ob es ein Markengerät ist.

Was man sich in Berlin sparen kann, sind Flohmärkte. Was es dort gibt ist meist maßloß überteuert. Ebenso in den einschlägigen An- und Verkaufhallen.

Und ich muss auch zugeben, dass eBay für Privatverkäufe damals irgendwie besser war....
ParrotHH
Inventar
#35 erstellt: 29. Jan 2016, 17:51

akem (Beitrag #32) schrieb:
Und wir anderen sollen dumm sterben?? Wie ist denn der Vergleich ausgegangen?

Den musste schon selbst machen.
Ich stelle "nur" die Files.

Bei Interesse: PM!

Parrot
Wuhduh
Inventar
#36 erstellt: 29. Jan 2016, 18:03
Warum driftet Ihr schon wieder vom Thema ab ?

Hier geht es um einen Plattenspieler und nicht um mehr oder minder gelungene Musikaufnahmen, inkl. Referenzen , Listings, Hör- und Warzenbesprechungen.

Denkt lieber daran, daß es Tonabnehmer gibt, die mit der einen Musikrichtung richtig super klingen, aber nicht mit der und der anderen, weil die klangliche Abstimmung unpassend ist.

MfG,
Erik
akem
Inventar
#37 erstellt: 29. Jan 2016, 18:07

Wuhduh (Beitrag #36) schrieb:

Denkt lieber daran, daß es Tonabnehmer gibt, die mit der einen Musikrichtung richtig super klingen, aber nicht mit der und der anderen, weil die klangliche Abstimmung unpassend ist.


Sorry Erik, aber dann taugt er nix...

Gruß
Andreas
Tywin
Inventar
#38 erstellt: 29. Jan 2016, 20:34
Hallo,


Denkt lieber daran, daß es Tonabnehmer gibt, die mit der einen Musikrichtung richtig super klingen, aber nicht mit der und der anderen, weil die klangliche Abstimmung unpassend ist.


der Abtaster soll so gut wie möglich die Auslenkungen in der Plattenrille abtasten und der Generator im Tonabnehmergehäuse macht aus den Bewegungen Strom. Was sollte diese Umwandlung mechanischer in elektrische Energie mit der Musik zu tun haben.

Je nach dem wie gut der Abtaster der Nadel den Auslenkungen in der Rille folgen kann und der Nadelträger diese Bewegungen an die Magnete/Eisen/Spulen am anderen Ende des Nadelträgers weiterleiten kann, um so genauer ist die Umwandlung der Bewegungen in Strom.

Und deshalb halte ich den Generator - im Vergleich mit der Nadel und technisch hinsichtlich des Ergebnisses - für oft maßlos überbewertet.

Ich denke, dass man ohne Verständnis des technischen Vorgangs die technischen Elemente einer Stereoanlage/einer Plattenwiedergabe - womöglich gar nicht in den Einzelheiten + offenbar als eine Art Wunder/Blackbox - betrachtet, was zu nicht erklärbaren Ergebnissen und Fehleinschätzungen von Ursachen und Wirkungen führt.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 30. Jan 2016, 06:41 bearbeitet]
Holger
Inventar
#39 erstellt: 29. Jan 2016, 21:42

HiFi_Sepp (Beitrag #33) schrieb:

Fakt ist, der Themensteller will mit 150 Euro einen Plattenspieler kaufen und damit klassik hören.
Geht nicht gescheit, da Klassikaufnahmen ein hochwertiges Equipment benötigen um eine saubere Wiedergabe zu gewährleisten.


Fakt ist aber auch, dass ich im November letzten Jahres einen Thorens TD 115 mit Yaamaha MC-9 für glatte 100 Euronen gekauft habe und damit
ganz hervorragend z. B. Trompetenkonzerte von Haydn, Hummel und Vivaldi hören konnte...
Und ich bin sehr empfindlich, was Knackser angeht.

Es ist also nicht unmöglich. Aber es braucht u. U. Geduld und natürlich im Idealfall auch etwas Glück.
SKOssenkopp
Neuling
#40 erstellt: 29. Jan 2016, 22:49
Hallo allerseits, ich war den ganzen Tag unterwegs, und deshalb keine weitere Nachricht. Vielen Dank für die faszinierende Diskussion, so voller Paradoxe und Reibungen. Das wird mich dazu bringen, mich näher mit der Materie zu beschäftigen und letztlich meinen eigenen Weg zu finden. Ich kann offenbar nicht die teils völlig konträren Standpunkte einfach übernehmen, sondern will dies zum Anlass nehmen, tiefer hineinzutauchen, selbst zu suchen, zu testen, mein Urteil und meine Erkenntnisse zu finden. Allein dafür bin ich schon dankbar. Ich muss jetzt in die Koje.
Feebe
Stammgast
#41 erstellt: 29. Jan 2016, 23:16
Eine sehr sympathische Einstellung! Scheinst bei deiner Reiserei viel gelernt zu haben! Den Horizont zu erweitern ist immer gut! Halte dich nicht zu viel im www auf! Man verliert schnell das Wesentliche im Leben aus den Augen.
Besten Gruß, Andreas

PS: Bei aller Liebe zu Hifi und PSP. Draußen zu sein ist noch immer das beste Hobby!
tomtiger
Moderator
#42 erstellt: 30. Jan 2016, 04:37
Hi,


Holger (Beitrag #39) schrieb:
Fakt ist aber auch, dass ich im November letzten Jahres einen Thorens TD 115 mit Yaamaha MC-9 für glatte 100 Euronen gekauft habe und damit ganz hervorragend z. B. Trompetenkonzerte von Haydn, Hummel und Vivaldi hören konnte...
Und ich bin sehr empfindlich, was Knackser angeht.

Es ist also nicht unmöglich. Aber es braucht u. U. Geduld und natürlich im Idealfall auch etwas Glück.


Wissen und Erfahrung sind da wichtiger als Geduld und Glück. Dazu kommt, dass der TE als Gesamtbudget für Plattenspieler, Tonabnehmer, Phonopre, Verstärker und Lautsprecher/Kopfhörer etwa 300 Euro veranschlagt hat. Wird eng, besonders wenn ein MC Eingang gebraucht wird.

Und er will noch Neuerscheinungen auf LP kaufen, die sind idR. teurer als die die CD Pendants.

Aus rein monetären Gesichtspunkten würde ich in der Situation mit einem CD Spieler anfangen und später mal einen Plattenspieler dazu kaufen.

LG Tom
Wuhduh
Inventar
#43 erstellt: 30. Jan 2016, 06:25
Moin !

@ Tom:

Deine Einstellung werden die Hersteller und Vertriebsfirmen von Möbeln und Zubehör für die Lagerung und den Transport von 12"-Tonträger nicht teilen. Das würde u. a. für IKEA mit seinen Plattenregalen mittelfristig einen merklichen Umsatzeinbruch bedeuten, wenn vorzugsweise nur noch die Silberlinge eingelagert und dann evtl. auch noch gerippt und gestreamt werden. ( Furchtbar , diese angelsächsischen Tu-Wörter )


Hinweise an alle Geizgeilies und Sparfüchse, die Klassikmusik auf Vinyl bevorzugen und in Berlin leben:

Liste der MedienPoints in Berlin

Zum Nulltarif gibt es auf die Filialen verteilt Hunderte von Klassik-Schallplatten zum Nulltarif zum Mitnehmen ... aber nur 3 Stück pro Tag !

Es würde aber auffallen, wenn ein Klassikfreund mit seinen Kameraden aus der Fußballmannschaft eine Abholkette bilden würde. Da kann man schon von Powershopping reden und eine Matheaufgabe draus machen:

Wenn an 5 Tagen 21 Fußballer 3 Tonträger mitnehmen - Wieviel Wienühl izz dat pro Woche ?


Insbesonders in der Filiale Tempelhof gibt es so ein großes Plattenregal voll ( unerhört ?! ) Reste. Aber keine Parkplätze.

Vor der Filiale Schöneberg gibt es auch keine Parkplätze. Dafür aber u. U. eine Attacke auf die Geruchsnerven: Staub + Feuchtigkeit + Wirsingkohleintopf.

Wenn man schon dort ist ... Auf der gegenüberliegenden Straßenseite befindet sich zum Wecken von Sehnsüchten und Kauflust DER Plattenspieler-Spezialist.

MfG,
Erik
.JC.
Inventar
#44 erstellt: 30. Jan 2016, 08:53
Moin,

zunächst mal: günstiger an Klassik LPs kommen, wie oben von mir oben geschildert geht wohl kaum
gerade LPs aus dieser Zeit sind noch millionenfach vorhanden.
Wenn die alten Leute sterben, wer kümmert sich dann um ihre Platten ?
Kaum jemand.
Von daher müsste Bärlin ein Schlaraffenland für gebrauchte Klassik LPs sein.

auf ebay läuft gerade ein SL Q2 http://www.ebay.de/i...%26sd%3D191789358601

zusammen mit den Sachen die o.g. wurden, steht die HiFi Anlage für um 300 € nach ein paar Tagen
u. es kann erstmal losgehen
kommt dann wieder Geld ins Haus: AT 440 MLa kaufen, dann einen ordentlichen Phonopre
dort angelangt ginge es zwar noch munter weiter, aber man muss das nicht machen

mit dem Erreichten kann man schon prima hören
Hörbert
Moderator
#45 erstellt: 31. Jan 2016, 10:25
Hallo!

Hm, eigentlich geht es hier doch darum das bloß 300 Euro für das gesamte zukünftige Equipment verplant sind und man so oder so damit keine großen Hopser machen kann.

M.E. ist es bei dieser Finanzlage Irrsinn sich auf einen Plattenspieler nebst Abtaster zu kaprizieren ob nun Schallplatten vorhanden sind oder nicht, selbst falls sich irgendjemand aus dem Freundes- oder Bekanntenkreis unseres Threadersteller erbarmt und ihm die eine oder andere alte Plattenspieler-Kiste aus dem Keller oder vom Dachboden unentgeltlich überlässt dürfte der Betrag nicht annährend ausreichen eine Anlage aufzubauen mit der man wie der Threadersteller so schon schreibt:


..... möchte nur ausgewählte Klassik-Platten wieder in schöner Qualität hören..........


Bei einer solchen Finanzlage sollte sich der Blick wohl eher zu einem gebrauchten Exemplar von so etwas wenden:

http://www.hifi-regl...rb08oCFSX4wgod7XAGMg

Damit einfach einmal ein Anfang mit funtionsfähigen Equipment gemacht wird, durch die Netzradiofunktion werden erstmal Tonträger überflüssig und können nach und nach angeschafft werden. Die Plattenspieler-Option bleibt davon natürlich unberührt und kann später falls einmal dafür Geld da ist immer noch realisiert werden.

Hier sollte man doch nicht das Pferd beim Schwanz aufzäumen und mir einer aus heutiger Sicht zweitrangigen Sekundärquelle beginnen bloß weil dafür noch aus alter Zeit eine mehr oder minder große Anzahl alter Tonträger vorhanden ist.

Läge der Fall ein wenig anders und sollte zum schon vorhandenem Grundequipment für 300 Euro ein Plattenspieler angeschafft werden wäre sicherlich etwas zu machen aber so...

MFG Günther
.JC.
Inventar
#46 erstellt: 31. Jan 2016, 11:36
Hi,

die 300 € sind machbar, mit LS als Dauerleihgabe.
halo_fourteen
Stammgast
#47 erstellt: 31. Jan 2016, 13:04
Ich finde ja der PS ist das Problem: gebrauchte gute Lautsprecher sind in Berlin recht einfach zu finden.
Hörbert
Moderator
#48 erstellt: 31. Jan 2016, 16:03
Hallo!

@.JC.


.......die 300 € sind machbar, mit LS als Dauerleihgabe.......


Das würde ich auch dann nicht so sehen, zudem ist von einer solchen Leihgabe im gesamten Thread niergends die Rede, -es sei denn deine obige Bemerkung war ein Angevbot von dir an den Threadersteller..

Die Zeiten in denen du Plattenspieler und sonstige Vintage-Geräte nachgeworfen bekommen hast sind zumindestens im Moment vorbei. Mit 300 Euro kommst du im Moment nicht weit und bevor man hier anfangen sollte sich Gedanken darüber zu machen wie man für die Hälfte dieses Betrages eine Luxus-Sekundärquelle wie einen Analog-Ülattenspieler erwerben kann wo doch schon ein vernüftiger Abtaster der für anspruchsvolle Analogaufnahmen taugt schon erheblich mehr kostet sollte man doch einfach erstmal hergehen und den gesamten Betrag in das (gebraucht zu erwerbende) Grundequipment stecken damit man überhaupt einmal etwas hat mit dem man Musik hören kann.

Ich jedenfalls käme mir reichlich komisch dabei vor wenn vor mir nichts weiter als ein Plattenspieler ohne Abtaster und geliehene Lautsprecher nebst einer Handvoll uralter Analogplatten ständen während der gesamte Rest jetzt für die ungeheurere Summe von 150 Euronen noch zu beschaffen wäre.

MFG Günther
Wuhduh
Inventar
#49 erstellt: 31. Jan 2016, 22:30
Nabend !

Aber nein. Mit 300,00 Euro kann man sich schon etwas nettes zusammenstellen, wobei die Hälfte für einen überholten Spieler mit einem aufrüstbaren, neuen MM-System verplant werden muß. Die andere Hälfte fast halbehalbe für Vollverstärker und Tröten. Ist m. W. die klassische Kalkulation.

MfG,
Erik
tomtiger
Moderator
#50 erstellt: 01. Feb 2016, 01:38
Hi Erik,

Zielvorgabe:


SKOssenkopp (Beitrag #1) schrieb:
Zu meinem Anliegen: würde mir jemand in Berlin einen anständigen Plattenspieler verkaufen, mit dem ich Beethoven, Mozart und Co. mit tollem Genuss hören kann?


Zugegeben, das ist eine Frage, was man subjektiv als "tollen Genuss" definiert.

Gebrauchte "Tröten" für unter 300 Euro das Paar die meinem Anspruch an "tollen Genuss" nahekommen sind rar.

Bei dem Preislimit würde ich einen Takstar Kopfhörer plus chinesischem KHV nehmen (ca. 60 Euro zusammen), dazu einen einfachen CD Spieler und für den Rest (ca 200 Euro) würde ich CDs kaufen, wenn es sein muss einen Plattenspieler. Für die 200 Euro müsste ein SL-7 drin sein, zuzüglich brauchbarer Nachbaunadel.

Und selbstverständlich habe ich schon "gute Tröten" für 50 Euro bekommen, sowas ist aber so selten wie Holgers TD 115 samt Yamaha MC9 für 100 Euro.

Auf solche seltenen Gelegenheiten hinzuweisen ist so, als sagte man dem TE er solle für die 300 Euro Lotto spielen und könne dann vom Hauptgewinn was Ordentliches kaufen.


LG Tom
Wuhduh
Inventar
#51 erstellt: 01. Feb 2016, 06:15
Moin !

@ Tom:

Du hast ja eine ulkige Zusammenstellung als Empfehlung fabriziert. Habe gerade beim 2ten Morgenkaffee Lust zum kommentieren ...

1)
Hörgenuß mit einem Trakstar dingsbums und einem billigen KHV ?

Sehr bedenklich bei dem Materialwert. Ein KHV ist eine überflüssige Ausgabe, weil der TE sowieso für seine Boxen letztendlich einen Vollverstärker braucht, der qualitativ höchstwahrscheinlich dem Billigteil ohne weiteres das Wasser reichen kann.

2)
Ein guterhaltener, voll funktionstüchtiger, klanglich harmonischer Audio-CD-Player für 40,00 Euro ? ( Differenz zu 100,00 Euro )

Sowas habe ich in B schon lange nicht mehr gesehen. Hätte ich evtl. eingetütet, obwohl nicht einmal ein Taschengeld mit sowas verdient werden kann.

3)
Technics SL-7 als persönliche Empfehlung ?

Aha, Tangentialplayer mit T4P-System ohne interessante, streßfreie Aufrüstmöglichkeit. Siehe Anfragen zu T4P-Systemen.

Mit " streßfrei " meine ich: Suche und Findung eines höherwertigen Tonabnehmers, an dem nicht wieder wegen des Nadelschliffes herumgenörgelt wird.

4) Klassik-CD's kaufen ?

Wenn ich die Neuaufnahmen, Sampler und Remastering weglasse, bleiben als Vinyl in Berlin Tausende von Platten übrig, die erstens niemand mehr haben will und zweitens - selbst im Neuzustand - kaum jemand mehr als 3,00 Euro / Stück bezahlen will. Steht alles mehr oder minder sachgerecht eingelagert herum.

Bitte nicht vergessen: West-Berlin war einmal eine Mauerstadt mit Inselstatus, weltbekannten Kulturstätten und ca. 2,3 Millionen Einwohner !

Bedingt durch die Überalterung unserer Stadt ergibt sich logischerweise eine überflüssige Erbmasse, die vom größten Teil der Nachwuchsgenerationen nicht mehr beachtet wird.

@ alle:

Lautsprechertipps mache ich lieber nicht publik. Zeige mich dabei solidarisch mit anderen - äh - Fischern und will nicht die Preise hochtreiben.

MfG,
Erik
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