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Bestes MM System bis EUR 200 ?

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Autor
Beitrag
Soundlaborant
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 04. Jul 2016, 17:32
Hallo liebe Gemeinde,

welches MM System ist eurer Meinung nach das Beste bis EUR 200 mit einer perfekten Symbiose aus musikalischem Punch und Feingeist
(hauptsächlich bezogen auf Verzerrungen)???

Wohlklingende Grüße

Sascha
Tywin
Inventar
#2 erstellt: 04. Jul 2016, 17:51
Hallo Sascha,

wenn die Systeme mechanisch zum Tonarm passen und ein für das jeweilige Tonabnehmersystem geeigneter Pre eingesetzt werden kann, dann sind AT-440, AT-95+Shibata-Nadel, DL-110 (HO-MC) und Expert/Nagaoka Quadra/JT322 3104 derzeit unter 200 Euro w/der guten Nadeln recht gute Tonabnehmersysteme.

Mit was für Eigenschaften Du diese schon gut funktionierenden Systeme belegen willst kannst Du Dir ja ausdenken wenn Du die Systeme bei Dir richtig eingebaut/justiert und gehört hast.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 04. Jul 2016, 18:04 bearbeitet]
CarstenO
Inventar
#3 erstellt: 05. Jul 2016, 09:28
Hallo Sascha,

wenn ich davon ausgehen darf, dass Du eine anpassbare Phonostufe und einen Plattenspieler mit mittelschwerem Tonarm hast, würde ich mich auf folgende System konzentrieren:

Goldnote Babele, eher transparent und schlank im Klang
Nagaoka MP-110, sehr ausgewogen mit toller Abbildung
Ortofon MC 1 Turbo, knackiger Sound, nicht der absolute Feingeist, ist ein High Output-MC
Audio Technica AT 440 MLb, ja, mein neues Highlight, sehr ausgewogen, detailliert

Viele Grüße,

Carsten
Marsilio
Inventar
#4 erstellt: 05. Jul 2016, 09:39
Bis vor zwei Jahren hätte ich diese Frage eindeutig mit Sonus Gold Blue beantwortet. Überragende Bühne, schöne Klangfarben, gute Nadel mit LineContact-Schliff. Schon damals NOS ist es heute leider nirgends mehr erhältlich...

Aus aktueller Produktion wär's in dieser Preisklasse wohl auch bei mir das AT440Mlb.

LG
Manuel


[Beitrag von Marsilio am 05. Jul 2016, 09:42 bearbeitet]
R!ddick
Stammgast
#5 erstellt: 05. Jul 2016, 10:47
Ist das 440Mlb auch so hell abgestimmt wie das 120Eb?
Tywin
Inventar
#6 erstellt: 05. Jul 2016, 10:58
Hallo,

in meinen Ohren und mit meinem Equipment klingt es detailliert, rund und voll/tief.

Das von mir genannte Expert/Nagaoka System gefällt mir allerdings etwas besser, da in meinen Ohren neutraler wirkend ... dazu ist es hinsichtlich hoher Kapazität nicht sehr empfindlich und es lässt sich mit einer SAS Nadel weiter verbessern.

VG Tywin
ad-mh
Stammgast
#7 erstellt: 05. Jul 2016, 12:51
Bei mir ebenfalls vollkommen normal.

Platten mit Bass werden auch mit Bass wiedergegeben.
Im Forum wurde an anderer Stelle ja geschrieben, dass das AT 440 "bassschwach sei". Dies kann ich ganz und gar nicht unterschreiben.
Soundlaborant
Schaut ab und zu mal vorbei
#8 erstellt: 05. Jul 2016, 12:59
Hallo Carsten,

ich habe nur einen Denon PMA 1510AE Amp, aber keine externe Phonostufe. Ich unterstelle dem Denon mal eine recht vernünftige Stufe umschaltbar auf MC. Ich hatte noch nie ein MC System.

Zulegen will ich mir dann erstmal den Onkyo CP 1050. Mir erscheint das Gesamtpaket recht ordentlich zu sein. Vom Stil gefällt der mir gut und hat Gewicht (ca 9 Kg)

Wichtig: Cinchanschlüsse für externe Kabel!

Das Ortofon 2M Blue hat mir gut gefallen bisher , hatte Punch und sehr saubere Höhen ohne großartige Verzerrungen.

Ob das ein MC mit dieser Kombi besser kann? Ich gehe mal davon aus, dass der Arm vom Onkyo leicht ist.

VG

Sascha
Soundlaborant
Schaut ab und zu mal vorbei
#9 erstellt: 05. Jul 2016, 13:02
Hallo,

das mit dem "bassschwach" habe ich auch gelesen. Das hielt mich dann davon ab, das AT440mlb in die engere Wahl zu ziehen.

VG

Sascha
CarstenO
Inventar
#10 erstellt: 05. Jul 2016, 13:12

Soundlaborant (Beitrag #8) schrieb:
Denon PMA 1510AE ... Ich unterstelle dem Denon mal eine recht vernünftige Stufe umschaltbar auf MC. Ich hatte noch nie ein MC System.


Ich kenne nur den Vorgänger PMA-1500 AE und fand dessen Phonostufe gut. Das passte mit meinem Denon DL-103 gut zusammen.


Soundlaborant (Beitrag #8) schrieb:
Zulegen will ich mir dann erstmal den Onkyo CP 1050. Mir erscheint das Gesamtpaket recht ordentlich zu sein. Vom Stil gefällt der mir gut und hat Gewicht (ca 9 Kg)


Och, komm. Im Ernst? Warum keinen Pro-Ject Debut Carbon DC Esprit SB? (Oh, nein, jetzt kommt bestimmt der Ortofon 2M Red-Protest, weil´s schon am Plattenspieler dran ist. Oder doch, weil es ein Riemengetriebener ist? )


Soundlaborant (Beitrag #8) schrieb:
Ob das ein MC mit dieser Kombi besser kann?


Es wäre zumindest unkritischer was die Anpassung hinsichtlich Kapazität angeht.


Soundlaborant (Beitrag #8) schrieb:
Ich gehe mal davon aus, dass der Arm vom Onkyo leicht ist.


Ist mittelschwer.
R!ddick
Stammgast
#11 erstellt: 05. Jul 2016, 13:56

Soundlaborant (Beitrag #8) schrieb:


Zulegen will ich mir dann erstmal den Onkyo CP 1050. Mir erscheint das Gesamtpaket recht ordentlich zu sein. Vom Stil gefällt der mir gut und hat Gewicht (ca 9 Kg)



Der zählt aus meiner Sicht zu den solideren Modellen der Hanpin Schmiede:
Geräuschloser Antrieb.
Teller ohne Höhenschlag.
Gute Verarbeitung.
Antistakting funktioniert einwandfrei.
Lediglich der Tonarm ist nicht höhenverstellbar.

Mach die Thakker EPO E Nadel drauf (passt ein das montierte System) und genieße das Gerät erst mal.

Da Du das Thema Kabel erwähnst:
Ich habe mir das niederkapazitive Oehlbach NF1 Kabel gekauft und selbst konfektioniert - etwas Lötkenntnis voraus gesetzt. Da ich weniger als 1 Meter benötige, sinkt somit die Kapazität nochmals. Nur so als Denkanstoß...
Soundlaborant
Schaut ab und zu mal vorbei
#12 erstellt: 05. Jul 2016, 13:57
Der Pro-Ject ist mir etwas zu "nackt". Keine Taster und der Unterbau/Rückseite wirken sehr spartanisch/güstig
Ist auch etwas zu leicht.
Tonarm und Teller gefallen mir gut.
Ich werde den Onkyo erstmal anschaffen und etwas pimpen (Phonokabel/Auflage/System)
Für den Anfang wohl erstmal eine gute Gesamtfigur.
Schade, dass es das Sonus Gold Blue nicht mehr gibt.
Wer ein "erweichtes" Exemplar abgeben will...Angebote nehme ich entgegen.

VG

Sascha
Soundlaborant
Schaut ab und zu mal vorbei
#13 erstellt: 05. Jul 2016, 14:01
Der Arm ist höhenverstellbar...wie beim Audio Technica Clon (Baugleiche Einheit)
R!ddick
Stammgast
#14 erstellt: 05. Jul 2016, 14:04
Beim CP-1050? Ganz sicher nicht.
CarstenO
Inventar
#15 erstellt: 05. Jul 2016, 15:01

Soundlaborant (Beitrag #13) schrieb:
Der Arm ist höhenverstellbar...wie beim Audio Technica Clon (Baugleiche Einheit)


nein.
Soundlaborant
Schaut ab und zu mal vorbei
#16 erstellt: 05. Jul 2016, 17:28
sieht aber genauso aus wie bein Audio Technica dieser Ring unten um das Lager...

Mal was anderes:

Ich will ja diesen Onkyo haben. Der hat ja keinen Entzerrer drin.

Ich muss aber aus dem Dreher ein Line Signal rauskriegen, weil ich diesen am Nubert ATM Modul anschließen will.

Mein Denon PMA 1510AE hat leider Tape Monitor und auch kein Main In , nur Pre Out. Ist also nicht trennbar (Vor/Endstufe)

Muss ich einen externen Phonoverstärker zwischenschalten?

Falls ja, kann ich dann mit einem Line Signal ein MC draufmachen?

VG

Sascha
akem
Inventar
#17 erstellt: 05. Jul 2016, 17:31
Dann brauchst Du eine externe Phonostufe. Da gibt es nach Bedarf und Geldbeutel viel Auswahl: nur MM, nur MC oder beides, feste Werte oder einstellbar, ein oder auch mehrere Eingänge usw. Und ja, Du kannst je nach Phonostufe auch ein MC-System verwenden.

Gruß
Andreas
CarstenO
Inventar
#18 erstellt: 05. Jul 2016, 17:51

Soundlaborant (Beitrag #16) schrieb:
sieht aber genauso aus wie bein Audio Technica dieser Ring unten um das Lager...


bleibt trotzdem "nein"


Soundlaborant (Beitrag #16) schrieb:
Nubert ATM Modul anschließen ... Mein Denon PMA 1510AE hat leider Tape Monitor und auch kein Main In , nur Pre Out. Ist also nicht trennbar (Vor/Endstufe) Muss ich einen externen Phonoverstärker zwischenschalten?


ja.
Soundlaborant
Schaut ab und zu mal vorbei
#19 erstellt: 06. Jul 2016, 16:36
Hallo,

Danke für die Info.

Welches Gerät wäre für meine zukünftige Kombo (Onkyo CP 1050 + MM System + Denon PMA 1510AE + Nubis + ATM Modul) ratsam?

Bekomme ich für einen Hunni schon etwas Brauchbares? Ich beschränke mich vorerst mal auf MM Systeme.

VG

Sascha
R!ddick
Stammgast
#20 erstellt: 06. Jul 2016, 16:56
Immer ein beliebter Tipp ist der Art DJ Phono Pre.
Tywin
Inventar
#21 erstellt: 06. Jul 2016, 17:25
Hallo,

der sollte für das AT-440 nicht wirklich gut brauchbar sein, da in niedrigster Stellung 100pF zu der fixen Kapazität zugeschaltet wird und die Kapazität dann wohl schon bei etwa 165 pF liegt. Plus mindestens etwa 150pF der Verkabelung ...

http://www.hifi-foru...d=21693&postID=31#31

Daher noch mal der Rat zum Expert/Nagaoka Quadra/JT322 3104 ... also dem Technics EPC-270 inklusive Shibatanadel zum etwa gleichen Preis wie für das AT-440.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 06. Jul 2016, 17:57 bearbeitet]
R!ddick
Stammgast
#22 erstellt: 06. Jul 2016, 17:33
Tywin
Inventar
#23 erstellt: 06. Jul 2016, 17:35
Ich habs korrigiert, da ich inzwischen den Beitrag von Albus gesucht und gefunden hatte


[Beitrag von Tywin am 06. Jul 2016, 17:37 bearbeitet]
.JC.
Inventar
#24 erstellt: 06. Jul 2016, 17:54
Hi,

man sollte das AT120 E nicht vergessen.

So wie gekauft schon nicht schlecht,
mit einer guten Nadel (zB ATN 140 LC) wird ein Spitzen TA draus !

allerdings muss man die Nadeln (NOS) erst mal aus der Bucht fischen
ad-mh
Stammgast
#25 erstellt: 06. Jul 2016, 19:38

Tywin (Beitrag #21) schrieb:
Hallo,

der sollte für das AT-440 nicht wirklich gut brauchbar sein, da in niedrigster Stellung 100pF zu der fixen Kapazität zugeschaltet wird und die Kapazität dann wohl schon bei etwa 165 pF liegt. Plus mindestens etwa 150pF der Verkabelung ...

http://www.hifi-foru...d=21693&postID=31#31

Daher noch mal der Rat zum Expert/Nagaoka Quadra/JT322 3104 ... also dem Technics EPC-270 inklusive Shibatanadel zum etwa gleichen Preis wie für das AT-440.

VG Tywin


Moin,

stattdessen
165+30+45=240pF (VV+Spieler Kabel intern+1m RG62)

Bei 50cm RG62 bist du im grünen Bereich. Das Kabel ist aber ziemlich unflexibel.

RG 59 Belden 1505F liegt bei 55pF/m und ist wunderbar biegsam.

Es spricht bei einem ext. VV nichts dagegen, das Kabel auf 30cm zu verkürzen. Dann passt alles. Ich habe das bei meinem Mission mit 150pF Eingang so gemacht. Thorens TD 318 mit RG62 und Technics SL-D303 mit RG59, jeweils mit AT440MLb.

Auf dem Foto ist ein SL-Q3. Dort passt es auch mit der Originalverkabelung. Dies müsste ausserhalb der Vorgabe von maximal 220pF liegen. Demnach dürfte das AT440MLb doch nicht so zickig sein, da im Hochtonbereich kein Unterschied zu den anderen Spielern erkennbar ist.

P6268679

VG

Andreas


[Beitrag von ad-mh am 06. Jul 2016, 19:47 bearbeitet]
Albus
Inventar
#26 erstellt: 07. Jul 2016, 09:05
Tag,

hier nutze ich die beiläufige Gelegenheit, vom ART DJ PRE II die von mir am Exemplar nach Messungen genannten Eingangskapazitäten in den Stellungen 100 pF, 200 pF nach mit erhöhter Sorgfalt wiederholt vorgenommenen Messungen weiter zu klären, also:

1. Schaltposition 100 pF führt auf 150 pF, je L, R.
2. Schaltposition 200 pF führt auf 250 pF, je L, R.

[Die erhöhte Sorgfalt betrifft die Sicherung der vollständigen DC-Freiheit in jedem Schritt, auch jedem Zwischenschritt der Mehrfachmessungen, DC = 0,00 mV, was kein Selbstgänger ist, aber für Kapazitätsmessungen unerlässlich.]

Freundlich
Albus
R!ddick
Stammgast
#27 erstellt: 07. Jul 2016, 09:11

Albus (Beitrag #26) schrieb:


1. Schaltposition 100 pF führt auf 150 pF, je L, R.


Mit einem halbierten NF1 Kabel müsste man doch hinkommen für ein AT440Mlb.


[Beitrag von R!ddick am 07. Jul 2016, 09:12 bearbeitet]
Soundlaborant
Schaut ab und zu mal vorbei
#28 erstellt: 08. Jul 2016, 15:03
Hallo,

da kann ich nicht ganz mithalten.

Ich habe da jetzt nur gelernt, für ein AT440 geht der Art DJ Pre gar nicht.

Welcher denn?

Oder ist es besser, falls ich mit dem Gedanken spiele das AT440 zu nehmen, den Audio Technica AT-LP1240USB zu nehmen?

Eigentlich gefällt mir der Onkyo CP 1050 besser, aber bevor ich da Mist baue bzgl. Zusammenstellung (System, Pre etc.)

Welches System ich nehme, steht noch nicht entgültig fest. Aber wenn das AT440 dann doch nicht so "bassschwach" ist, wie ich schon mal gelesen habe, dann wäre es für mich interessant.

Die Headshells von den beiden hier erwähnten Drehern finde ich allerdings etwas "günstig" wirkend. Da würde ich dann auch "pimpen" wollen...

Welches passt gut für das AT440 z. B.?

VG

Sascha
Tywin
Inventar
#29 erstellt: 08. Jul 2016, 15:27
Hallo Sascha,


Oder ist es besser, falls ich mit dem Gedanken spiele das AT440 zu nehmen, den Audio Technica AT-LP1240USB zu nehmen?


kann es sein, dass Du bislang nur Bahnhof und Kofferklauen verstanden hast? Frag doch bitte wenn Dir etwas nicht klar ist.

Ein MM/MI System muss - um einwandfreien Klang bewirken zu können - mit der vom Tonabnehmerhersteller empfohlenen Abschlusskapazität abgeschlossen werden.

https://de.wikipedia.org/wiki/Elektrische_Kapazit%C3%A4t

Einfluss auf diese Abschlusskapazität nimmt die Verkabelung zwischen Tonabnehmer und Phono-Entzerrer-Vorverstärker und die Anschlusskapazität des Phono-Entzerrer-Vorverstärkers.

Frage: Was ändert die Nutzung eine Audio Technica AT-LP1240USB anstatt des Onkyo CP 1050 an einer solchen möglichen Problematik?

Der Audio Technica AT-LP1240USB ist hinsichtlich einer für das AT-440 zu hohen Abschlusskapazität wegen der - mehr oder weniger - im Signalweg befindlichen zusätzlichen eingebauten Technik (Pre/USB) womöglich noch weiter im Nachteil.

Bei beiden Drehern kannst Du aber kurze kapazitätsarme Kabel problemlos einsetzen und dann passt auch der ART DJ Phono Pre II zumindest beim Onkyo zum AT-440.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 08. Jul 2016, 15:39 bearbeitet]
akem
Inventar
#30 erstellt: 08. Jul 2016, 16:43

Soundlaborant (Beitrag #28) schrieb:

Die Headshells von den beiden hier erwähnten Drehern finde ich allerdings etwas "günstig" wirkend. Da würde ich dann auch "pimpen" wollen...

Ob eine andere Headshell Sinn macht muß man im Einzelfall entscheiden. Da spielen nämlich eine Reihe von Faktoren eine Rolle:
- Der Tonarm muß das System plus Headshell noch ausbalancieren können. Du hast einen angegebenen erlaubten Bereich für das Tonabnehmergewicht - diese Angabe gilt aber nur für das Serienheadshell! Wenn Du nun eine "hochwertigere" Headshell verwendest, die z.B. 5g schwerer ist, dann gehen diese 5g vom zulässigen Tonabnehmer-Maximalgewicht weg! Und dann kann es ganz schnell auch mal eng werden...
- Das Gewicht der Headshell geht nahezu 1:1 in die effektiv bewegte Masse des Tonarms ein. Diese muß zur Compliance (Nadelnachgiebigkeit) des Tonabnehmers passen. Verwendest Du nun eine deutlich schwerere Headshell muß die Compliance des Tonabnehmers entsprechend sinken. Und wenn Du ein MM-System willst, dann gibt es da kaum welche, deren Compliance unter 20µm/mN liegt so daß Du hier auch irgendwo eine gewisse Obergrenze für die effektive Masse hast.
- Andere Headshells sind nicht per se besser nur weil sie vielleicht "wertiger" aussehen. Entscheidend ist, daß die Headshell ein geeignetes Gewicht hat und den Tonabnehmer ordentlich führen kann. Bei letzterem sind wir dann schon bei der höheren Kunst der Kettenabstimmung. Es gibt durchaus Tonabnehmer (erfahrungsgemäß sind das aber samt und sonders MCs), die klanglich auf unterschiedliche Headshells reagieren. Wenn das Headshell zum resonieren neigt kann ein System obenrum oder in den Mitten ein wenig nervös klingen (zu deutsch: es verzerrt), umgekehrt kann ein Headshell einen TA auch "totdämpfen" so daß es etwas gesoftet klingt und weniger Spielfreude hat (Holz-Headshells).

Zum Dreher: der AT hat eine eingebaute Phonostufe. Solche eingebauten Phonostufen sind meistens Billigteile, die nicht gut klingen und die auch nicht aufwändig EMV-optimiert sind. Die EMV-Entstörung macht man dann mit der billigen Holzhammermethode und baut stattliche Eingangskapazitäten ein, die HF-Störungen kurzschließen. Das Problem: auch wenn Du die eingebaute Phonostufe abschaltest bleiben diese Kapazitäten am Kabel dran hängen und addieren sich zur Kabelkapazität und zur Kapazität der externen Phonostufe... Von daher: bleib lieber beim Onkyo...

Als Ausweg empfiehlt sich eine Phonostufe mit ausreichend niedriger Eingangskapazität. Klanglich sehr gut aber nicht flexibel einstellbar ist die Musical Fidelity VLPS, die es aber nur noch gebraucht zu kaufen gibt. Das aktuelle Modell V90LPS soll laut Hersteller-Website technisch identisch sein, nur in SMD aufgebaut sein. Außerdem ist die hübscher, alle Anschlüsse sind hinten und es gibt einen Ein-/Ausschalter. Leider wird aber gelegentlich von Störgeräuschen durch fehlerhafte Steckernetzteile berichtet (okay, sowas gibt's für rund 10€ zu kaufen...). Klanglich nicht ganz so gut, dafür aber flexibel einstellbar ist die Project Phonobox S. Leider hat sie nen soften Netzschalter, den man jedesmal eigens anschalten muß. Man kann sie also nicht auf "ein" schalten und dann irgendwo hinter den Kulissen verschwinden lassen... Die Project ist auf 100pF, 200pF und 300pF einstellbar (vielleicht sogar noch auf 400, aber das weiß ich grad nicht...), die Musical Fidelities haben rund 130pF fest.

Die andere Lösung ist: Denon DL110. Das ist ein High-Output MC, das eine ähnliche Ausgangsspannung hat wie ein MM (nicht ganz so viel aber es läuft am MM-Eingang), dafür aber relativ immun gegenüber der Kapazitätsgeschichte ist. Da müßte schon absurd viel Kapa auftreten, damit es einen Einfluß auf den Frequenzgang hätte. Klanglich finde ich (ist ja immer auch ein Stück weit subjektiv...) es sogar noch etwas besser als das AT440. Die Auflösung ist nicht ganz so gut aber für eine elliptische Nadel immer noch verflixt gut, dafür klingt es imho aber irgendwie "richtiger" und "schlüssiger", einfach natürlicher. Okay, das ist natürlich jammern auf hohem Niveau beim AT440, aber trotzdem... Nachteil: die Nadel ist nicht wechselbar.

Gruß
Andreas
Soundlaborant
Schaut ab und zu mal vorbei
#31 erstellt: 09. Jul 2016, 12:41
Hallo Andreas,

mit mir braucht man etwas Geduld am Anfang. Ich begebe mich erst langsam auf das Feld des Hifidelen.

Z. Z. habe ich ja den Teac TN 300. Der klingt über eigenen Pre mit 2m Blue schon teilweise verdammt gut für meine Ohren.

Und diese Ohren sind eigentlich sehr anspruchsvoll.

Diesen Teac möchte ich verkaufen (ist schon verkauft) aus von mir hier scon erwähnten Gründen.

Ist eigentlich ein mittelschwerer Tonarm gegenüber einem leichten Tonarm unempfindlicher bei nicht planen Scheiben?

Der Teac zickt manchmal rum und springt. Eher bei nicht planen Exemplaren. (2M Blue schon erhöht auf 2,0 Auflage/Skating 2,0)

Gerade liegt Westernhagen auf dem Teller und die Scheibe scheint eine Art Bodenwelle zu haben (Die ersten beiden Titel A+B Seite).

Die Nadel schauckelt regelrecht. Aber springt eigentlich nicht soo oft, wie ich befürchtet habe. (Ist auch immer nur ein Hopser)

Meine Hoffnung: Mit dem Onkyo wird alles besser! *grins*

Eine andere Variante, die ich interessant finde:

Das 2M Bronze als Plug & Play. Dann habe ich das Thema Headshell auch gleich abgearbeitet. Allerdings habe ich gehört, dass das Bronze PnP recht

schwer sein soll (23gr) und nicht an alle Arme passt. Ansonsten würde ich das 2M Blue wieder nehmen + passendes Headshell.

Verkabelung habe ich ein gutes Cinchkabel (1m) von In-Akustik (3fach geschirmt/Einzelkabel/Nubert Ausführung)

Dann brauche ich nur noch ein Erdungskabel und einen passenden Pre.

Das ist ja eine Wissenschaft mit den Drehern. Ich hatte schon diverse Dreher in den letzten 20 Jahren. Nur jetzt soll es mal richtig passen.

Wenn ich weiß, welche Pres und Headshells ich nehmen kann, ist mir schon sehr geholfen.

Wenn ich mich dann für ein bestimmtes System entschieden habe, wäre es sehr nett von Dir (Euch), mir eine kleine Auswahl von Pres und Headshells

zu nennen.

Pres bis EUR 120

Headshells bis EUR 30

Danke bis hierhin

Sascha
Siamac
Inventar
#32 erstellt: 09. Jul 2016, 13:10
Verstehe das Ganze nicht? Du dast den PMA-1510 und willst trotzdem eine externe Phonovorstufe?
Wie widersprüchlich ist das denn?

Einfach den Onkyo CP-1050 holen + Ortofon 2M Blue und gut ist.
Ich finde je weniger Geräte in der Kette, um so besser ist das Ergebnis.

.JC.
Inventar
#33 erstellt: 09. Jul 2016, 13:55
Hi Sascha,


Soundlaborant (Beitrag #31) schrieb:
Ich hatte schon diverse Dreher in den letzten 20 Jahren. Nur jetzt soll es mal richtig passen.


dann nimm:
Dreher: Technics SL 1710
Tonabnehmer: AT 150 MLX auf original (!) Technics HS
Phonopre: Aikido phono 1

sieht so aus (Verstärker ist ein PMA-715 R)

zusammen um 900 € und Du bist am Ziel


[Beitrag von .JC. am 09. Jul 2016, 13:59 bearbeitet]
akem
Inventar
#34 erstellt: 09. Jul 2016, 14:39
Ist eigentlich ein mittelschwerer Tonarm gegenüber einem leichten Tonarm unempfindlicher bei nicht planen Scheiben?
--> Nicht zwingend. Die Tonarmmasse plus Eigengewicht des Tonabnehmers muß zusammenpassen mit der Compliance/Nadelnachgiebigkeit. Beides bildet zusammen ein schwingfähiges Feder-Masse-System mit einer gewissen Eigenresonanz. Diese sollte im Bereich zwischen 8 und 12Hz liegen. Liegt sie deutlich darüber oder darunter gibt's Probleme. Hier kannst Du das ausrechnen: http://www.vinylengi...12&submit=Submit[/b]
Der Teac zickt manchmal rum und springt. Eher bei nicht planen Exemplaren. (2M Blue schon erhöht auf 2,0 Auflage/Skating 2,0)
Die Nadel schauckelt regelrecht. Aber springt eigentlich nicht soo oft, wie ich befürchtet habe. (Ist auch immer nur ein Hopser)
--> Das deutet auf eine zu niedrige Resonanzfrequenz hin, der Tonarm plus Tonabnehmer ist zu schwer für die Nadel.
Das 2M Bronze als Plug & Play. Dann habe ich das Thema Headshell auch gleich abgearbeitet. Allerdings habe ich gehört, dass das Bronze PnP recht schwer sein soll (23gr) und nicht an alle Arme passt. Ansonsten würde ich das 2M Blue wieder nehmen + passendes Headshell.
--> Nicht nur das - Du hättest dann bei welligen Platten womöglich wieder das gleiche Problem wie jetzt. Außerdem sind die Plug&Play Varianten unverschämt teuer, insbesondere vor dem Hintergrund, daß das Preis-Leistungsverhältnis der normalen 2M Systeme schon ziemlich bescheiden ist (wenn man das Black mal ausnimmt - das ist das viele Geld wirklich wert). Wenn Du statt des 2M Blue ein Vinylmaster Silver oder ein OM20 nimmst hast Du de facto das gleiche System in anderem Design zu erheblich günstigeren Preisen (aber selbst deren Preis-Leistungsverhältnis ist schon bescheiden - andere Hersteller bieten für weniger oder vergleichbares Geld schon Besseres...).
Pres bis EUR 120
--> Da würde ich auf dem Gebrauchtmarkt schauen. Neu für das Geld gibt's nicht viel, was halbwegs taugt. Gebrauchte: Musical Fidelity V-LPS oder V90-LPS, Project Phonobox S
Headshells bis EUR 30
--> Da gibt's auch nicht viel. Ich würde vorschlagen https://www.thakker....rz-headshell/a-8149/ oder https://www.thakker.eu/ortofon-sh-4-schwarz-headshell/a-7657/ Gibt's beide auch in anderen Farben und auch Preisvergleiche könnten sich ggf. lohnen.

Imho empfehlenswerte Tonabnehmer mit einem jeweils guten Preis-Leistungsverhältnis bis 200€:
- https://www.thakker....-tonabnehmer/a-8153/ Hervorragende Nadel mit geringen Verzerrungen, sehr guter Auflösung und langer Lebensdauer (ca. 2000h - normale Ellipsen halten nur ca. 800h); braucht aber eine niedrige Abschlußkapazität <200pF (die Phonostufe darf also nicht viel mehr als 100pF Eingangskapazität haben, da das Kabel ja auch noch mindestens 100pF hat...)
- https://www.thakker....10-headshell/a-8315/ inklusive Headshell und als Nadel die hier kaufen: https://www.thakker....t-95-nachbau/a-7991/ Ebenfalls klanglich sehr gut und langlebig - und Du hast noch nen Billignagel in Reserve für beschädigte Platten
- https://www.thakker....-tonabnehmer/a-4955/ (gibt's anderswo bestimmt auch unter 200€) Gute Allroundqualitäten, elektrisch unkompliziert da ihm die Kapazität recht egal; ist aber ein (MM-kompatibles High-Output-)MC, d.h. man kann die Nadel nicht wechseln
- https://www.thakker....-tonabnehmer/a-5011/ Der Cheap Trick, für's Geld unschlagbar gute Nadel
- https://www.thakker.eu/sumiko-pearl-tonabnehmer/a-5199/ (Angeblich) technisch identisch zum Excel, nur hübscher

Edit: Ich weiß zwar nicht warum, aber irgendwas ist da bei der Formatierung schief gegangen... Sorry...

Gruß
Andreas


[Beitrag von akem am 09. Jul 2016, 14:42 bearbeitet]
Marsilio
Inventar
#35 erstellt: 09. Jul 2016, 15:51
Ich bin selber Besitzer eines Denon PMA1500 und finde dessen integrierte Phonosektion recht gut. In meinen Ohren jedenfalls klingt sie nicht schlechter als mein Musical Fidelity V-LPS.

Deshalb mein Tipp 1: Den Plattenspieler am PMA1500 betreiben. Die Eingangskapazität für MM-Tonabnehmer beträgt ziemlich vernünftige 150pF; und eine Umschaltmöglichkeit auf MC-Tonabnehmer gibt's auch.

Mein Tipp 2: Du bist (imo zu recht) unzufrieden mit dem Teac-Dreher, willst jetzt aber wieder ein neuer, nicht unbedingt der höchsten Güteklasse zuzurechnenden Pioneer-Plattenspieler kaufen. Da würde ich mir an Deiner Stelle eher einen Gebrauchten suchen, der damals obere Mittelklasse war. Der vorgängig erwähnte Technics SL-1700 ist so ein Bolide. In der momentanen Sommerflaute mit Glück sogar unter 200.- zu finden. Ein Dreher dieser Liga würde neu einen fetten vierstelligen Betrag kosten.

Und nun mein Tipp 3: Das Ortofon 2M Blue (auch so eins habe ich - es läuft meines Erachtens übrigens ziemlich gut am Denon PMA1500) ist klanglich gar nicht so schlecht, es macht Druck und hat ein ordentliches Stereobild. Einziger Schwachpunkt ist die bedingt durch den relativ groben elliptischen Schliff nicht so dolle Detailauflösung. Nur. Das 2M Bronze, das rund 300.- kostet, ist da mit seinem Fineline-Schliff nicht viel besser. Für den gleichen Preis wie das Bronze gibt's von Ortofon auch die schon etwas älteren VM Silver und OM-40. Nur haben diese beiden Tonabnehmer einen Gyger-Nadelschliff, der im Vergleich zum 2M Blue definitiv besser auflöst. Und auch diese Tonabnehmer klingen am Denon PMA1500 gut (das OM-40 habe ich ebenfalls selber - was ich hier schreibe basiert also alles auf eigenen Erfahrungen).
Oder Du suchst einen anderen Tonabnehmer. Das von Tywin im Beitrag 2 erwähnte Expert/Nagaoka Quadra/JT322 (im Grunde ein alter, aber sehr bewährter Original-Technics-Tonabnehmer) passt von den Kapazitäten ebenfalls prima zum Denon PMA1500, kostet mit rund 180.- aber deutlich weniger. Das ansonsten ebenfalls empfehlenswerte Audio Technica AT440 hingegen würde ich am Denon PMA1500 nicht betreiben, das könnte punkto Kapazitäten bereits etwas kritisch werden.

LG
Manuel


[Beitrag von Marsilio am 09. Jul 2016, 15:57 bearbeitet]
Siamac
Inventar
#36 erstellt: 09. Jul 2016, 15:58
Sehr gute Tips Manuel
ad-mh
Stammgast
#37 erstellt: 09. Jul 2016, 20:01

Marsilio (Beitrag #35) schrieb:
Ich bin selber Besitzer eines Denon PMA1500 und finde dessen integrierte Phonosektion recht gut. In meinen Ohren jedenfalls klingt sie nicht schlechter als mein Musical Fidelity V-LPS.

Deshalb mein Tipp 1: Den Plattenspieler am PMA1500 betreiben. Die Eingangskapazität für MM-Tonabnehmer beträgt ziemlich vernünftige 150pF; und eine Umschaltmöglichkeit auf MC-Tonabnehmer gibt's auch.
...
Das ansonsten ebenfalls empfehlenswerte Audio Technica AT440 hingegen würde ich am Denon PMA1500 nicht betreiben, das könnte punkto Kapazitäten bereits etwas kritisch werden.

LG
Manuel


Das habe ich ausprobiert.
Meiner Meinung nach müsste es mit dem Denon ohne zusätzlichen VV mit dem AT440 dennoch klappen. Mein Mission Cyrus II hat ebenfalls 150pF eingangsseitig.
Soweit man das Kabel des Spielers gegen einen Meter RG 62 oder RG 59 tauscht, dann passt es, auch beim AT 440, obwohl die geforderten 200pF geringfügig überschritten sein müssten. Falls man das Kabel auf 50cm-70cm kürzt, dann passt es.

AT 440 ausprobiert mit:
Thorens TD 318 mit RG 62, 1m lang: 30pF Tonarmverkabelung und Spieler intern, 45pF RG62 plus 150pF Verstärker - gesamt 225pF.
Dann das Gleiche mit auf 50cm gekürztem RG62 - in Summe unter 200pF - kein Unterschied.
Technics SL-D 303 mit 60cm RG59 1505 Belden also 30+(55x0,6=33)+150=213pF.
Dann Technics SL-Q3 mit Originalverkabelung. Dies müsste ebenfalls in Summe knapp oberhalb 200pF ergeben.
Bei allen drei Spielern ergab sich im Hochtonbereich kein nennenswerter Unterschied. Alles war so, wie es sein sollte.

Meiner Meinung nach muss das AT herstellerseitg extrem konservativ eingestuft worden sein. Bei Kapazitäten um 200pF oder auch knapp darüber leidet der Hochtonbereich meiner Meinung jedenfalls nicht oder ein Unterschied ist zumindest für mich nicht hörbar.
Damit müsste auch die Kombination ART DJ mit sehr kurzem, kapazitätsarmen Kabel (was bei einem PhonoVV eh Sinn macht) mit AT 440 funktionieren.

Das AT440 verwende ich nun am SL-Q3 und SL-D303. Der Thorens TD318 wird verkauft. Er muss einem Neuzugang weichen. Ich möchte unbeding mal ein Laufwerk mit MC taugichem, schweren Arm haben.

VG

Andreas
Tywin
Inventar
#38 erstellt: 09. Jul 2016, 20:11
Hallo,

ich habe heute noch mal intensiv das AT-440, das Expert/Nagaoka Quadra/JT322 3104 (EPC-270/Shibata) und das EPC-270/SAS im Vergleich an etwa 200-220pF gehört.

Ganz unabhängig vom FG klingt das Expert/Nagaoka Quadra/JT322 3104 in meinen Ohren etwas runder/neutraler/sauberer/angenehmer als das schon recht gute AT-440 und das für etwa den gleichen Preis und mit der Option der Aufrüstung mit einer hoffentlich bald wieder zu einem fairen Preis lieferbaren SAS-Nadel.

Das EPC-270/SAS ist dann aber schlicht und ergreifend - wenn die Platte es hergibt - eine andere Hausnummer.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 09. Jul 2016, 20:13 bearbeitet]
Tywin
Inventar
#39 erstellt: 09. Jul 2016, 20:18
Das folgende konfektioniert bestellbare Kabel hat übrigens 90pF pro Meter:

Audiokabel VanDamme

http://www.ebay.de/i...e=STRK%3AMEBIDX%3AIT

Ich hatte mir davon 2x 0,5m kommen lassen.


[Beitrag von Tywin am 09. Jul 2016, 20:19 bearbeitet]
ad-mh
Stammgast
#40 erstellt: 09. Jul 2016, 20:21
Moin,

das zuletzt empfohlene Excel aus dem NL Shop scheint empfehlenswert zu sein.
Bei meinem EPC 207 (nicht 270) hoffe ich auf eine bezahlbare Neuauflage der SAS Nadel. Ich habe zum Glück Zeit. Die Nadel ist noch neuwertig.

Schreit bitte laut HIER, wenn es neue Nachrichten zu Thema neue SAS Nadeln gibt.

VG

Andreas
Soundlaborant
Schaut ab und zu mal vorbei
#41 erstellt: 10. Jul 2016, 14:50
Hallo,

den VV brauche ich eigentlich nur für das Nubert ATM Modul, um dann am Line ranzuklemmen...

Gruß

Sascha
Siamac
Inventar
#42 erstellt: 10. Jul 2016, 14:59
Das Nubert ATM Modul würde ich auch weglassen. Das braucht man nur bei 3 Knopf Verstärkern ohne Klangregelung.


[Beitrag von Siamac am 10. Jul 2016, 15:00 bearbeitet]
ParrotHH
Inventar
#43 erstellt: 11. Jul 2016, 20:45

Tywin (Beitrag #21) schrieb:
Daher noch mal der Rat zum Expert/Nagaoka Quadra/JT322 3104 ... also dem Technics EPC-270 inklusive Shibatanadel zum etwa gleichen Preis wie für das AT-440.

Is ja gut...

Da ich ein neugieriges Kerlchen bin, habe ich mir das Dingens dann auch mal bestellt!

Die Nadel sieht so aus:

Quadra 3104

Quadra 3104

Da kann man den Schliff sogar mal ganz gut erkennen!

Ich weiß allerdings noch nicht so recht, wie ich den Tonabnehmer einordnen soll. Ein guter Schliff allein macht nämlich noch keinen guten Toabnehmer. So hat er zwar einen ganzen Stein mit aufwendigem Schliff wie z. B. ein Ortofon OM 30 oder gar 40, dafür aber eine effektive Nadelmasse wie ein OM 10 (0,55mg). Das liegt wohl an dem Nadelträger, ein dicker Aluknüppel und auch am recht "dicken" Diamantstab, der zudem auch noch ziemlich lang ist. Und ich glaube zu hören, dass sich das auch in der Hochtonauflösung negativ bemerkbar macht. Muss mal meine Testplatten mit dem TA digitalisieren, damit ich das mit meinen anderen Tonabnehmern vergleichen kann.

Von den Abtastfähigkeiten guter Durchschnitt. Auf meinem Techics SL-1210 bis 70µm fast verzerrungsfrei, fliegt bei 80µm aus der Rille.

Edit: was man hier m. E. auch sieht ist, dass das Finish der Nadel eher grob ist. Da habe ich andere Nadeln aufgenommen, deren Oberläche deutlich glatter aussieht. Vielleicht kann einer der anwesenden Experten sagen, ob das der Unterschied eines normalen zu einem polierten Stein ist.

Parrot


[Beitrag von ParrotHH am 11. Jul 2016, 21:07 bearbeitet]
ad-mh
Stammgast
#44 erstellt: 11. Jul 2016, 21:12
Moin,

das sieht doch recht grob verarbeitet aus. Hast Du Vergleichsfotos zu anderen Nadeln/Nadelträgern?

VG

Andreas
Tywin
Inventar
#45 erstellt: 12. Jul 2016, 04:58
Hallo,

das ist eine tolle Aufnahme Womit hast Du die gemacht?

Interessant wären jetzt Bilder von der ATN 440 und der Nadel vom DL-110 in vergleichbarer Preislage.

Ich hab leider nur ein nicht so dolles Bild vom AT OC-9 gefunden:

http://bilder.hifi-f...ca-at-oc9_502886.jpg

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 12. Jul 2016, 05:01 bearbeitet]
Siamac
Inventar
#46 erstellt: 12. Jul 2016, 05:12
Hier ein Bild vom Audio Technica AT-20SLa mit Shibata Nadel - Gebrauchtpreis auch unter 200,- Euro

ATN-20Sla 08 07 2016 23 07 36

oder Audio Technica AT-15Sa mit Thakker XE-Nadel

thakker atn-15xe 08 07 2016 23 07 17

Beides top MM-Systeme

IMG_1531
Albus
Inventar
#47 erstellt: 12. Jul 2016, 10:25
Tag,

in dem Dauerläufer-Thread der Vinylengine, der sich mit Makro- und Mikro-Fotos von Abtastnadeln etc. längst eine Informationsmedaille verdient hat, gibt es aktuell auf der letzten Seite, 230, zwei gute Mikro-Fotos einer wirklichen Shibata-Nadel.
Link: http://www.vinylengi...431&p=735167#p735167

Freundlich
Albus
Soundlaborant
Schaut ab und zu mal vorbei
#48 erstellt: 12. Jul 2016, 16:14
Hallo liebe Gemeide,

ich werde das dann wohl so machen:

Onkyo CP 1050 kaufen + 2M Blue und später den Abnehmer 2M Black aufrüsten...

Das geht doch oder?

VG

Sascha
Siamac
Inventar
#49 erstellt: 12. Jul 2016, 16:46
Klar

Du must aber das ganze Black System mit Body kaufen, da laut Ortofon nur Bronze mit Black kompatibel bei den Nadeln sind und Red mit Blue.


[Beitrag von Siamac am 12. Jul 2016, 17:51 bearbeitet]
Soundlaborant
Schaut ab und zu mal vorbei
#50 erstellt: 12. Jul 2016, 21:44
schade. Ich denke aber das lohnt sich... Muss ich halt noch sparen.
ParrotHH
Inventar
#51 erstellt: 14. Jul 2016, 07:55

Tywin (Beitrag #45) schrieb:
das ist eine tolle Aufnahme Womit hast Du die gemacht?

Ein einfaches Bresser-LCD Mikroskop. Hatte ich hier mal beschrieben.


Interessant wären jetzt Bilder von der ATN 440 und der Nadel vom DL-110 in vergleichbarer Preislage.

Vom AT 440MLa kann ich bei Gelegenheit mal eine Aufnahme machen.

Parrot
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