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GOLDRING_2500@DUAL_1019

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LEUKOS77
Neuling
#1 erstellt: 05. Okt 2016, 16:27
Liebe HiFi-Gemeinde!

Die Frage, ob aus meiner ohnehin schon äußerst leistungsfähigen Vintage-Anlage noch mehr heraus zu holen ist, beschäftigt mich schon sehr. Da mein Dual 1019 an einem SABA HiFi Studio 8120 G Bj. 1971 mit dem Originalkabel (Diodenstecker 5-Pol Stereo) angeschlossen ist, und ein diesbezüglicher Umbau sich verbietet, muß ergo die Ausgangsspannung dementsprechend hoch sein; mein Wunschsystem wäre das GOLDRING 2500, denn das hat die höchste mit satten 6,5 mV.

Hat jemand von Euch Erfahrung mit dieser Kombination?

Das Goldring 2500 hat ein Gewicht von 8,2g im Gegensatz zu dem verbauten AudioTechnica AT 95 E mit 5,7g.

Und läßt es überhaupt ausbalancieren?

Bisher habe ich noch nie ein Headshell-System ausgewechselt. Mir ist auch zu Ohren gekommen, daß eine aufwendige Justage mit Schablonen etc. an den Dual Tonköpfen sich erübrigt. Stimmt das überhaupt???

LEUKOS freut sich über Eure Antworten und verbleibt
mit den allerbesten audiophilen Grüßen

_______________________________________________

https://www.facebook...9F-1378984302383752/
akem
Inventar
#2 erstellt: 05. Okt 2016, 17:01
Mit dem Stecker hat die Ausgangsspannung des Tonabnehmers nichts zu tun. Entscheidend sind Empfindlichkeit und Übersteuerungsfestigkeit sowie Eingangswiderstand und Eingangskapazität des Verstärkers. Und das kann ziemlich unterschiedlich ausfallen...
Leider gehört das 2500er Goldring in Sachen Abschlußkapazität zu den Mimosen. Die Empfehlung im Beiblatt, eine Abschlußkapazität von 200pF nicht zu überschreiten sollte man ernst nehmen, sonst klingt das ziemlich giftig obenrum. Überhaupt hat mir das System nicht so gut gefallen. Es ist absolut gesehen nicht schlecht, aber imho doch etwas teuer für das, was es kann. Ein Denon DL110 gefällt mir besser und das ist deutlich billiger - aber auch deutlich leiser (also weniger Ausgangsspannung).
Wegen dem Gewicht des Tonabnehmers brauchst Du Dir beim 1019 keine Sorgen machen. Rechts an der Lagerkonstruktion auf Höhe des Tonarmrohres ist hinten eine Rändelschraube. Wenn Du die aufschraubst (eine halbe Umdrehung reicht), kannst Du die Achse, auf der das Gegengewicht sitzt, ziemlich weit verschieben. Wenn Du vorher die Auflagekraft auf Null drehst und das Gegengewicht etwa in die Mitte des Gewindes, kannst Du durch das verschieben der Achse den Arm samt Tonabnehmer Pi mal Daumen ausbalancieren. Dann die Rändelschraube wieder festdrehen und dann die Feinarbeit durch Verdrehen des Gegengewichts. Damit kannst Du auch TAs verwenden, die deutlich über 10g wiegen...
Und ja, bei den Dual-Systemträgern kannst Du den TA an einer Markierung ausrichten. Da sollte seitlich eine senkrechte Nut sein - auf der Höhe muß die Nadel sein (und der TA natürlich parallel zu den Seitenkanten). Dann stimmt die Geometrie.

Gruß
Andreas
LEUKOS77
Neuling
#3 erstellt: 05. Okt 2016, 20:49
Lieber Andreas!

Vielen Dank für Deine rasche und ausführliche Antwort. Das Goldring 2500 hat sich somit erledigt, da ich auch nochmal die Gebrauchsanweisung des Receivers durchgewälzt habe. Mehr als 6mV verträgt der Saba am Magneteingang eh nicht. Und mehr Daten stehen auch weder dort, noch im Service-Manual.
Die Schrauben am 1019 sind mir zwar wohl bekannt, aber wie schwer ein TA maximal sein darf, wußte ich bis dato nicht.

Auf jeden Fall bin ich nun etwas gescheiter!

DANKE und liebe Grüße zurück
8erberg
Inventar
#4 erstellt: 06. Okt 2016, 07:07
Hallo,

na, sooo schnell übersteuert der robuste Saba nicht. Ist ja kein Billig-Phono-Pre drin sondern klassisch diskret aufgebaut.

Peter
Wuhduh
Inventar
#5 erstellt: 06. Okt 2016, 16:38
Hallo !

Man kauft nicht irgendeinen TA wegen der hohen Ausgangsspannung und kombiniert schon gar nicht dieses Moving Iron - Obersensibelchen mit so einem - äh - rustikalen Reibradler.

,
Erik
LEUKOS77
Neuling
#6 erstellt: 06. Okt 2016, 18:46
Jaa, der SABA ist schon eine feine Sache - und ein Thema für sich!

Und, lieber Eric, was kannst Du mir dann empfehlen? Der 1019 rumpelt übrigens nicht im geringsten! Und selbst dafür hätte der SABA einen extra Filter.

Oder soll ich besser doch bei dem AT 95 bleiben, was meint Ihr?
akem
Inventar
#7 erstellt: 07. Okt 2016, 07:45
Vielleicht solltest Du mal schreiben, was Du am AT95 vermißt bzw. bemängelst und wo die klangliche Reise hingehen soll. Dann fällt eine Beratung leichter.

Gruß
Andreas
8erberg
Inventar
#8 erstellt: 07. Okt 2016, 08:02
Hallo,

die meisten kennen Rumpeldibumpel-Reibräder nur aus ihren Jugendanlagen in denen recht einfache Dreher verbaut waren.
Wer den 1019 kennt, die "Mutter aller modernen HiFi-Plattenspieler" weiß, dass da bei gescheitem Reibrad und ein wenig Wartung die Platte rumpelt...

Der Satz mit der Mutter kommt btw von begeisterten Testern der US-Fachpresse, die damals auch noch pingelig war... dazu kam natürlich ein damaliger Kampfpreis von US-$ 99,- für den Dreher. 2 Jahre später war Dual Weltmarktführer bei Hifi-Plattenspielern.
Lang lang ists her...

Peter
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