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Zischelvergleich diverser Tonabnehmer, bzw: Scheitern an Tacet L210

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Autor
Beitrag
Albus
Inventar
#203 erstellt: 22. Aug 2018, 12:11
Tag,
und Tag paule

auf der TACET L210 bieten sich als Gegenprobe aus dem Testteil 1, Abtastfähigkeit, insbesondere der Durchgang b) mit verschiedenen Beckentracktierungen (Einschwingzischen?) und d) Triangel, Glöckchen, Glockenspiel, Castagnetten an (Knistern als durchgehende Begleiterscheinung?).

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 22. Aug 2018, 12:11 bearbeitet]
Jazzy
Inventar
#204 erstellt: 22. Aug 2018, 12:57
paule7:

die Aufnahmen sind korrekt ausgesteuert


Dann ist bereits die Eingangsstufe des A/D-Wandlers(welcher ist es denn?) übersteuert.
paule7
Stammgast
#205 erstellt: 23. Aug 2018, 20:53
Moin,

@ Kölsche_jung
Ich nehme die Musik mit Audacity und meinem Desktop PC auf. Dazu wird die Phonobox S direkt mit dem line-in Eingang des PC verbunden. Hier auch nochmal zum Vergleich eine andere Stelle der selben Aufnahme, ohne Übersteuern. Und so hört sich auch der Rest des Liedes an. Hyper II. Da beim Lied auf Youtube die Verzerrungen an derselben Stelle wie bei meiner Platte sind wird wohl schon die Aufnahme so mies sein.

@ Albus
1. Die Verstärkung habe ich wieder auf 60dB gesetzt, ist so auch vollkommen ausreichend. Bei der Erhöhung des Abschlußwiderstandes auf 1k Ohm ergibt sich subjektiv keine klangliche Veränderung. Die 100 Ohm Herstellerempfehlung bleiben erstmal weiterhin eingestellt bis ich Zeit und vor allem Ruhe finde einen ausführlichen Test durchzuführen.
2. Meine Tonabnehmer sind alle nach der unten stehenden Schablone eingestellt, welche auch im Original zum Plattenspieler gehört.

Onkyo Einstellschablone

Die hier von Onkyo angegebenen Nullpunkte kann ich auf Vinylengine nicht rekonstruieren. Gibt es mehr als eine Möglichkeit die Geometrie zu berechnen? Mit dem Klang meiner Platten bin ich eigentlich auch zufrieden und würde es gerne bei den Werkseinstellungen belassen. Im Alltag habe Ich keine Probleme mit zunehmenden Verzerrungen zum Plattenende und bis auf das Ortofon Om 10 hat auch keiner meiner Tonabnehmer eine erhöhte Zischelneigung. Der hier durchgeführte Sibilanten Test ist ja auch ein Extremtest.
3. Zur Abtastfähigkeit, der Test läuft sowohl beim AT UL-3 mit Shibata Nadel als auch beim UL-5 mit Ellipse ohne Auffälligkeiten durch.

schöne Abend
paule
Albus
Inventar
#206 erstellt: 23. Aug 2018, 22:16
Tag,
und Tag paule,

die BDA-Daten zur Geometrie des CP-1057F wie des CP-1055F passen in beiden Fällen nicht zur Vorlageschablone (des CP-1055F, Vinylengine) mit Nullpunkten 59.3/110.2, na gut. - Nahe kommt man den beiden mit Achsabstand 211 mm, 14.9 mm Überhang und 22° Kröpfung = 59.1/110.1, weitere hintere Kommastellen muss man nicht suchen, meine ich.

Und was ist mit der "Zimmerlautstärke bei 12:00 Uhr"? - Darf man nach dem Verstärker fragen, der eine so enorme Eingangsspannung (560 oder 700 mV, wie gerechnet) für eine "mittlere HiFi-gerechte Lautstärke" benötigt; typisch sind dafür 50-75 mW/8 Ohm-LS erforderlich, mit ca. 50 mV am Verstärkereingang (Vollverstärker).

Freundlich
Albus
paule7
Stammgast
#207 erstellt: 23. Aug 2018, 22:44
Moin,
Tschuldigung das mit der "12 Uhr" Stellung war ein wenig flapsig. Beim Verstärker handelt es sich um einen Onkyo TX-NR 616 ohne Anschläge am Lautstärkeregler. Die Aussage bezog sich auf eine Lautstärkeeinstellung von 50%. Platten höre ich fast immer ohne Digitale Signalverarbeitung, das heißt die Signale des Vorverstärkers werden unter Umgehung des A/D Wandlers direkt an die Endstufen weitergegeben. Mit DSP reichen 39% zum Erreichen derselben Lautstärke, bei digitalen Quellen sind es dann 35%.

schönen Abend
paule
kölsche_jung
Inventar
#208 erstellt: 24. Aug 2018, 08:45

paule7 (Beitrag #205) schrieb:
Moin,

@ Kölsche_jung
Ich nehme die Musik mit Audacity und meinem Desktop PC auf. Dazu wird die Phonobox S direkt mit dem line-in Eingang des PC verbunden. Hier auch nochmal zum Vergleich eine andere Stelle der selben Aufnahme, ohne Übersteuern. Und so hört sich auch der Rest des Liedes an. ...

nimm doch als vergleich mal irgendwas anderes auf, diese ganymed scheint einfach üblen klang frei Haus zu liefern ... irgendne dire straits, yello oder was hat doch jeder im schrank stehen
.JC.
Inventar
#209 erstellt: 24. Aug 2018, 09:04
Hi,


kölsche_jung (Beitrag #208) schrieb:
.. was hat doch jeder im schrank stehen


zB. die Dire Straits - same, weil die Musik mit akustischen Instrumenten gespielt wird und
das ist einfacher zu beurteilen als zB. die Yello - Stella, die zwar auch eine sehr gute Qualität hat,
aber wer weiß schon wie der Synthi richtig klingt?
Albus
Inventar
#210 erstellt: 24. Aug 2018, 13:17
Tag,
und Tag paule,

danke - das ist dann wohl ein Pegelsteller des elektronischen Typs mit einem Einstellbereich und Anzeigenbandbreite von 0-99 oder 99-0; mit 50 (oder so) ist man dann noch im Dämpfungsbereich.
Die Kontrolle der Abtastfähigkeit, aber auch geltend für den Teil S-Laute, sollte zweckmäßig per Kopfhörer ausgeführt werden ('akustische Lupe', Abhören); eine Wiedergabe über Lautsprecher ist nicht stets genau genug.

Ein Durchlauf der beiden AT-ULs ohne Knistern beim Abschnitt d) Triangel, Glöckchen, Glockenspiel, Castagnetten - das ist was, ist mehr als ordentlich.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 24. Aug 2018, 13:19 bearbeitet]
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