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Dolby Problem durch unterschiedliche Spurlagen

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DOSORDIE
Inventar
#1 erstellt: 22. Jan 2005, 13:46
Tja was kann man da machen?! Der Azimuth lässt sich bei allen Tapedecks korrigieren, aber die Spurlage?! was macht man da? so lange am Tonkopf rumbiegen bis es stimmt? Wie kann man das ausgleichen? Ich würde Dolby weiterhin gerne nutzen aber im moment bin ich eher gefrustet als begeistert, wenn ich Aufnahmen im YAMAHA mache klingen sie im Walkman einigermaßen aber nicht gut, im Tapedeck selber klingts prima, im Deck meiner Eltern, in meiner Kompaktanlage und im Autoradio ist wieder alles ganz anders... Es scheint wirklich nur an der Spurlage zu liegen, der Azimuth meines Walkmans ist bestmöglich eingestellt, beim DD kann man ja die Klappe während er läuft aufmachen, wenn man dann die Cassette während der Wiedergabe etwas schräg stellt indem man die Klappe ein bisschen kippt wird der Sound klarer, wie kann man das Einstellen, dass dieser Effekt eintritt ohne die Klappe zu öffen? Ich hab gestern 3 Stunden am Kopf und an der Bandführung rumjustiert (dejustiert war vorher eh schon, das ding ist 20 Jahre alt und auch mal runtergefallen), es geht einfach nicht besser, ich hab ne halbe flasche von mamas nagellack verbraucht um die justierschrauben zu verlacken, aber als ich die Klappe drangeschraubt hatte und diesen "leicht öffnen" Trick angeweandt habe, hatte ich wieder den Selben Effekt... Wie kann ich also die Spurlage ändern, oder muss ich mir ein Sony Tapedeck kaufen um den bestmöglichen Sound zu erreichen?

CU Tobi
grasso
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 24. Jan 2005, 08:11
Die Compact Casette wurde ursprünglich für Diktiergeräte erfunden, doch bald schon hat Philips sie für "Hi-fi" verwurstet. Dabei hat Philips in den Fünfzigern die europäische Hifi-Szene selbst mit aufgebaut. Verräter!

Auch wenn der Azimuth eingehalten ist, vergrößert der Umschlingungswinkel des Bandes um den Tonkopf herum die Kopfspiegelresonanzen. Das Signal erfährt eine frequenzabhängige Veränderung der Amplitude.

Die Spurlage ist wichtig, weil die bei CC üblichen Schwankungen der Spurlage den frequenzunabhängigen Pegel leicht um drei Dezibel verändern.

Dolby wurde ursprünglich für Filmton und Mehrspur-Bandmaschinen erfunden, also für Sahneteile. Für Molke taugt das Dolby A/B/C/S/SR Prinzip, das es eine hohe Pegelabhängigkeit besitzt, nicht. Aus einem Dezibel frequenzabsolutem Amplitudenfehler werden schnell fünf (Dolby B) oder zehn (Dolby C) Dezibel frequenzabhängiger Ampitudenfehler. Die Kopfspiegelresonanzen sind bei Dolby B/C weniger wichtig.

Man hat also billige Masse mit elitärem Hokuspokus verbunden, klassische Bauernfängerei.


[Beitrag von grasso am 24. Jan 2005, 22:59 bearbeitet]
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