| HIFI-FORUM » Stereo » Elektronik » Analogtechnik/Plattenspieler » Neuer Plattenspieler klingt matschig | |
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Neuer Plattenspieler klingt matschig+A -A |
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mm2237
Neuling |
#1
erstellt: Gestern, 16:21
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Liebes Forum, ich habe mir vor Kurzem einen Pro-Ject Debut Evo 2 Plattenspieler gekauft. Nach Herstellerangaben zusammengebaut, mit Wasserwage ausgerichtet und angeschlossen mit dem mitgelieferten Connect It E RCA Kabel. Verstärker: NAD C316BEE V2 (hat einen integrierten MM Phono Eingang) Lautsprecher Q Acoustics 3020i Kopfhöhrer AKG K701 Als einzige Platten habe ich bis jetzt den Wagner Solti Ring (DECCA) remastered von 2022. Die Platten sind nagelneu und sauber. Alles angeschlossen und Platte aufgelegt und es klingt maximal enttäuschend, sowohl über die Lautsprecher als auch über Kopfhöhrer. Ich würde es als matschig beschreiben. Wenn das Orchester anfängt klingt es so, als könnte gar nicht der ganze Frequenzbereich abgebildet werden, v.a. die hohen Töne verschwimmen einfach, klingt fast wie eine Mono Aufnahme. Gesang klingt auch irgendwie verzerrt. Passt die Beschreibung zu irgend einem bestimmten Fehler? Habe ich beim Aufbau etwas falsch gemacht? Brauche ich einen dezidierten Phono Vorverstärker? Dass der Klang anders ist als bei CD ist mir völlig klar, auch das Knistern zwischendurch stört mich gar nicht. Der Teller eiert ein wenig, v.a. die Filzmatte. Aber wenn die Platte aufliegt und der Tonarm auch finde ich das eiern nicht mehr so dramatisch. Ich bin für jeden Hinweis dankbar und hoffe genug Informationen geliefert zu haben. Vielen Dank und ein schönes Wochenende Mathias |
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raindancer
Inventar |
#2
erstellt: Gestern, 16:40
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Auflagekraft geprüft? Stichwort Tonarmwaage. Sitzt der Nadeleinschaub richtig im System, oder ist da von der Seite ein Spalt sichtbar? |
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Rabia_sorda
Inventar |
#3
erstellt: Gestern, 16:44
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Moin, Hattest du bereits Erfahrungen im Bereich eines Plattenspielers oder bist du ein "Neueinsteiger"? Hast du den Tonarm korrekt eingestellt? Welches System ist verbaut und hast du dessen Justage schon mal gegengeprüft? Ist der Nadeleinschub komplett eingeschoben? Hast du irgendwo eine LP aus den 80ern/90ern? |
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mm2237
Neuling |
#4
erstellt: Gestern, 19:43
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Hallo ihr beiden, vielen Dank für die rasche Rückmeldung. Ich bin Platten-Neuling, habe noch nie einen Plattenspieler besessen. Habe auch außer den Wagner Platten keine weiteren. Ich werde nochmal alles neu zusammen bauen und justieren und danach berichten. Verbaut ist ab Werk ein vorjustierter Pick It MM Evo. Bis dahin und danke nochmal Mathias |
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Rabia_sorda
Inventar |
#5
erstellt: Gestern, 20:00
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Oha....dann, äh, ja.......dann stelle dich auf einen (den) "verwaschenen" Klang erstmal ein Das ist Technik aus den letzten "100" Jahren und daher Dinosauriertechnik ... Naja, eigentlich kann ein Plattenspieler durchaus "gut" klingen, wenngleich absolut nicht mit einer CD vergleichbar! Deine LP aus 2022 ist wohl eine Neupressung und daher meine Nachfrage nach einer alten Pressung. Die neuen Pressungen sind oftmals minderwertig und nicht mit denen aus der Hoch-Zeit der Schallplatten (1980-1990) vergleichbar. Auch kenne ich das Pick It MM Evo nicht. Möglich ist es natürlich, dass es auch nicht den Ansprüchen der letzten "100" Jahre entspricht Plattenspieler: Aufstellung und Justierung |
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speedhinrich
Inventar |
#6
erstellt: Gestern, 20:41
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So allgemein formuliert ist diese Aussage kompletter Unfug. Der TO braucht sich nicht mit miesem LP Klang abfinden. Richtig guter Analogklang kostet aber. 1000 Euro Rega mit MM ist nicht zielführend. |
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Rabia_sorda
Inventar |
#7
erstellt: Gestern, 20:49
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Wenn DU es so siehst ist es ja OK. Ich sehe es aber absolut anders. Wobei ich ja auch ein "Kind" des Schallpattenspielers bin und somit auch über einen "guten" Klang dessen berichten kann, nur kann man ihn kaum mit einem CD-Klang vergleichen. Möglicherweise kann mein "gut" auch falsch interpretiert sein. [Beitrag von Rabia_sorda am 27. Feb 2026, 20:56 bearbeitet] |
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speedhinrich
Inventar |
#8
erstellt: Gestern, 21:01
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Ich habe einen alten Basis Audio Debut Gold Standard. Mit Graham Arm und Kiseki MC. Da müssen sich sowohl der SACD Player Mcintosh Mcd 12000 als auch der Streamer Innnuos Statement Next Gen, beide rund 20 K Euro, anstrengen, um dem Basis nahezukommen. [Beitrag von speedhinrich am 27. Feb 2026, 21:02 bearbeitet] |
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Rabia_sorda
Inventar |
#9
erstellt: Gestern, 21:07
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Ich komme vorbei und höre es mir an Ne, natürlich ist Klang immer subjektiv und jeder hat sein eigenes Empfinden dafür. ![]() Aber nun versetze dich mal in die Lage eines "Newbies". Der Klang eines Plattenspielers kann dann kaum mit der heutigen digitalen Welt mithalten. Derjenige kann dann ja nur entsetzt sein. [Beitrag von Rabia_sorda am 27. Feb 2026, 21:19 bearbeitet] |
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speedhinrich
Inventar |
#10
erstellt: Gestern, 22:04
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Auch wenn es ein Newbie ist. Ich nehme auch Newbies mit zu extremen Events von Andreas Rackwitz. Porsche und Burmester oder so. Finden alle klasse. Sogar mein Hund. Den Newbie dürfen wir nicht alleine lassen. Du kan̈ns⅖t gerne hier vorbeischauen und reinhören.. [Beitrag von speedhinrich am 27. Feb 2026, 22:05 bearbeitet] |
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rat666
Inventar |
#11
erstellt: Gestern, 22:21
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Mal zurück zum Problem. Entweder passt was mit dem eingebauten Phono Pre nicht. Allerdings wäre das dann ein Defekt der dir noch nie aufgefallen istt weil noch nie ein Dreher angeschlossen war. Prinzipell sollte der eingebaute Phone Pre ausreichend sein. Möglicherweise ist auch das vormontierte MM System völlig falsch justiert. Entweder vom Werk aus oder durch den Ttransport. Möglicherweise ist das MM System auch defekt. Auflagekraft wurde ja schon gennant, falsches Antiskating vielleicht (wirkt sich aber eher anders aus). Blöde Frage: Du hast aber den Plattenspieler schon an den Phono Eingang deines NAD angeschlossen und das Massekabel auch?
Kann man sehen wie man will aber rein technisch (z.B. Kanaltrennung, Gleichlauf, Rumpel, Rauschabstand, usw.) ist der Plattenspieler der CD in Dimensionen unterlegen. Selbst ein schlechter CD Player ist technisch nicht in der Lage so schlechte Werte zu produzieren, ein Streamer zweimal nicht. Ich gebe dir aber in soweit recht, dass der TE sich nicht mit so schlechten LP Klang abfinden muss, sowas ist nicht normal. Trotz der technischen Unterlegenheit höre ich auch gerne Plattte. [Beitrag von rat666 am 27. Feb 2026, 22:22 bearbeitet] |
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Rabia_sorda
Inventar |
#12
erstellt: Gestern, 22:35
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Würde ich tatsächlich. Ist jetzt nur eine Sache der Distanz (nicht der Diskrepanz).
So ist es auch von meiner Seite her. Wobei dies auch wieder nur subjektiv ist. Hier kann es dennoch absolute Diskrepanzen zu der digitalen Welt geben ... |
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dialektik
Inventar |
#13
erstellt: Gestern, 23:19
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Was bitte hat denn dieser Klangeindruck mit analog vs. digital zu tun [quote="mm2237 (Beitrag #1)" Ich würde es als matschig beschreiben. Wenn das Orchester anfängt klingt es so, als könnte gar nicht der ganze Frequenzbereich abgebildet werden, v.a. die hohen Töne verschwimmen einfach, klingt fast wie eine Mono Aufnahme. Gesang klingt auch irgendwie verzerrt.[/quote] Jede gescheite Aufnahme und Pressung klingt bei mir weder "matschig" noch irgendwie in den Höhen beschnitten noch verzerrt im Vergleich zur CD...Und in manchen Fällen finde ich die Platte für meine Ohren sogar besser klingend und das ist eine subjektive Bewertung eines anderen Klanges im Vergleich zur digitalen Quelle Hier liegt entweder was bei der Scheibe im Argen oder beim Weg von dieser zum Verstärker (rund um Tonarm, System, Nadel -Einstellungen/Installation) Defekt des Preamp glaube ich weniger. [Beitrag von dialektik am 27. Feb 2026, 23:29 bearbeitet] |
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hpkreipe
Inventar |
#14
erstellt: Heute, 00:14
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Für mich liest sich dass, also ob die Nadel was abbekommen hat. An den TE, mal mit dem Handy ein Photo in der größten Vergrößerung machen und schauen, ob Du dann etwas sieht - sofern vorhanden auch eine Uhrmacherlupe nutzen. Wenn da etwas komisch aussieht, ist mit Sicherheit die Nadel durch. Wenn Du nichts siehst, kann das trotzdem der Fall sein. Es taucht wirklich nur der unterste Teil ganz, ganz wenig in die Rille ein. Findest Du nichts und ist ist die Nadel sauber - zurück zum Händler, denn mit normalen Ohren ist es schwer CD/ SACD und Platte auseinanderzuhalten, das ist schon sehr, sehr ähnlich. Messtechnisch liegen Welten dazwischen mit den beiden eigenen Ohren wird das - bis auf das Knistern - eher schwierig. Es könnte noch über den Phonoeingang kommen und was vermisse ich den Albus, der hat für fast jedes Gerät eine Information zur Eingangskapazität parat gehabt - ALBUS??? Damit könnte sich eruieren lassen, ob die Phonosektion des NAD nicht doch sehr suboptimal ist - ich vermute aber auch eher, dass die eher gut zum Tonabnehmer passt Mit freundlichen Grüßen |
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Skaladesign
Inventar |
#15
erstellt: Heute, 00:19
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Und das Analog nur mit Kohle funktioniert ist ein lange wiederlegtes Märchen. |
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Rabia_sorda
Inventar |
#16
erstellt: Heute, 00:36
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Ohje...so mancher Plattenspieler-Jünger scheint sich der digitalen Welt zu entziehen ... Jessus ... kann denn keiner mal seinen eigenen Schweinehund überwinden und wirklich zu dem besseren Klangverhalten stehen? Und nein, dies wird definitiv nicht dem Plattenspieler zuzuschreiben sein. Andererseits... Ein digitales Medium klingt ansich "kalt", jedoch die Schallplatte eher "warm". Somit ist hier die Schallplatte der klare Sieger |
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AusdemOff
Inventar |
#17
erstellt: Heute, 00:37
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Überprüfe bitte ob die vier Kabel des Tonabnehmers auch richtig gesteckt sind und fest sitzen. Gemäß Service Anleitung des NADs besitzt dieser eine Eingangskapazität von 100 pF und eine Impedanz von 50 kOhm. Für das EVO System wird eine Eingangskapazität von 150 - 300 pF empfohlen. Mit anderen Worten: Hier liegt eine Fehlanpassung vor die durchaus das Zeug dazu hat den Klang als matschig zu empfinden. Abhilfe: Externen Phono Pre verwenden der die min. 150 pF/47 kOhm liefert, oder die beiden Eingangskapazitäten des NADs auslöten und gegen 150 pF austauschen. Setzt natürlich voraus das man löten kann und sich einigermaßen mit Schaltplänen und dem Übertragen in die Realität etwas auskennt. Die Widerstandsunterschiede sind vernachlässigbar. |
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dialektik
Inventar |
#18
erstellt: Heute, 00:42
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Käse, ich habe hier xk CDs und nur 100er Platten. Heute kommt aber fast alles per Streaming Und dazwischen kommt mal ausgewählt eine Platte oder CD. Hat aber rein gar nichts mit dem hier geschilderten Problem zu tun! |
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dialektik
Inventar |
#19
erstellt: Heute, 00:45
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Finde ich vollkommen unerheblich gerade im Zusammenhang mit dem Klangerlebnis des TE @mm2237 Kümmer dich wie geraten um Nadel, System, Tonarm, Kontakte oder besorge dir mal eine andere Platte, geht auch Secondhand, sollte halt sauber und nicht verkratzt sein. Habe hier zig Klassikplatten aus den 70-80ern, auch von Decca [Beitrag von dialektik am 28. Feb 2026, 00:49 bearbeitet] |
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Rabia_sorda
Inventar |
#20
erstellt: Heute, 00:50
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Und wo ist es nun "Käse"? Ob nun eine oder hundert Platten vorhanden sind, eine subjektive Klangempfindung solltest du dennoch besitzen. Diese liest sich jedoch nicht ... P.S.: Was sind "100er Platten"?
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einstein-2
Inventar |
#21
erstellt: Heute, 02:08
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Hallo Themenersteller Als erstes würde ich diese besagte Platte bei einem Bekannten mit einer guten Anlage abspielen. Dann hast du einen Vergleich. Alles andere ist nicht zielführend, vor allem nicht der Versuch am Plattenspieler zig Einstellungen zu verändern. |
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