| HIFI-FORUM » Stereo » Elektronik » Analogtechnik/Plattenspieler » Neuer Plattenspieler klingt matschig | |
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Neuer Plattenspieler klingt matschig+A -A |
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| Autor |
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mm2237
Neuling |
#1
erstellt: 27. Feb 2026, 18:21
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Liebes Forum, ich habe mir vor Kurzem einen Pro-Ject Debut Evo 2 Plattenspieler gekauft. Nach Herstellerangaben zusammengebaut, mit Wasserwage ausgerichtet und angeschlossen mit dem mitgelieferten Connect It E RCA Kabel. Verstärker: NAD C316BEE V2 (hat einen integrierten MM Phono Eingang) Lautsprecher Q Acoustics 3020i Kopfhöhrer AKG K701 Als einzige Platten habe ich bis jetzt den Wagner Solti Ring (DECCA) remastered von 2022. Die Platten sind nagelneu und sauber. Alles angeschlossen und Platte aufgelegt und es klingt maximal enttäuschend, sowohl über die Lautsprecher als auch über Kopfhöhrer. Ich würde es als matschig beschreiben. Wenn das Orchester anfängt klingt es so, als könnte gar nicht der ganze Frequenzbereich abgebildet werden, v.a. die hohen Töne verschwimmen einfach, klingt fast wie eine Mono Aufnahme. Gesang klingt auch irgendwie verzerrt. Passt die Beschreibung zu irgend einem bestimmten Fehler? Habe ich beim Aufbau etwas falsch gemacht? Brauche ich einen dezidierten Phono Vorverstärker? Dass der Klang anders ist als bei CD ist mir völlig klar, auch das Knistern zwischendurch stört mich gar nicht. Der Teller eiert ein wenig, v.a. die Filzmatte. Aber wenn die Platte aufliegt und der Tonarm auch finde ich das eiern nicht mehr so dramatisch. Ich bin für jeden Hinweis dankbar und hoffe genug Informationen geliefert zu haben. Vielen Dank und ein schönes Wochenende Mathias |
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raindancer
Inventar |
#2
erstellt: 27. Feb 2026, 18:40
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Auflagekraft geprüft? Stichwort Tonarmwaage. Sitzt der Nadeleinschaub richtig im System, oder ist da von der Seite ein Spalt sichtbar? |
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Rabia_sorda
Inventar |
#3
erstellt: 27. Feb 2026, 18:44
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Moin, Hattest du bereits Erfahrungen im Bereich eines Plattenspielers oder bist du ein "Neueinsteiger"? Hast du den Tonarm korrekt eingestellt? Welches System ist verbaut und hast du dessen Justage schon mal gegengeprüft? Ist der Nadeleinschub komplett eingeschoben? Hast du irgendwo eine LP aus den 80ern/90ern? |
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mm2237
Neuling |
#4
erstellt: 27. Feb 2026, 21:43
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Hallo ihr beiden, vielen Dank für die rasche Rückmeldung. Ich bin Platten-Neuling, habe noch nie einen Plattenspieler besessen. Habe auch außer den Wagner Platten keine weiteren. Ich werde nochmal alles neu zusammen bauen und justieren und danach berichten. Verbaut ist ab Werk ein vorjustierter Pick It MM Evo. Bis dahin und danke nochmal Mathias |
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Rabia_sorda
Inventar |
#5
erstellt: 27. Feb 2026, 22:00
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Oha....dann, äh, ja.......dann stelle dich auf einen (den) "verwaschenen" Klang erstmal ein Das ist Technik aus den letzten "100" Jahren und daher Dinosauriertechnik ... Naja, eigentlich kann ein Plattenspieler durchaus "gut" klingen, wenngleich absolut nicht mit einer CD vergleichbar! Deine LP aus 2022 ist wohl eine Neupressung und daher meine Nachfrage nach einer alten Pressung. Die neuen Pressungen sind oftmals minderwertig und nicht mit denen aus der Hoch-Zeit der Schallplatten (1980-1990) vergleichbar. Auch kenne ich das Pick It MM Evo nicht. Möglich ist es natürlich, dass es auch nicht den Ansprüchen der letzten "100" Jahre entspricht Plattenspieler: Aufstellung und Justierung |
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speedhinrich
Inventar |
#6
erstellt: 27. Feb 2026, 22:41
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So allgemein formuliert ist diese Aussage kompletter Unfug. Der TO braucht sich nicht mit miesem LP Klang abfinden. Richtig guter Analogklang kostet aber. 1000 Euro Rega mit MM ist nicht zielführend. |
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Rabia_sorda
Inventar |
#7
erstellt: 27. Feb 2026, 22:49
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Wenn DU es so siehst ist es ja OK. Ich sehe es aber absolut anders. Wobei ich ja auch ein "Kind" des Schallpattenspielers bin und somit auch über einen "guten" Klang dessen berichten kann, nur kann man ihn kaum mit einem CD-Klang vergleichen. Möglicherweise kann mein "gut" auch falsch interpretiert sein. [Beitrag von Rabia_sorda am 27. Feb 2026, 22:56 bearbeitet] |
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speedhinrich
Inventar |
#8
erstellt: 27. Feb 2026, 23:01
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Ich habe einen alten Basis Audio Debut Gold Standard. Mit Graham Arm und Kiseki MC. Da müssen sich sowohl der SACD Player Mcintosh Mcd 12000 als auch der Streamer Innnuos Statement Next Gen, beide rund 20 K Euro, anstrengen, um dem Basis nahezukommen. [Beitrag von speedhinrich am 27. Feb 2026, 23:02 bearbeitet] |
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Rabia_sorda
Inventar |
#9
erstellt: 27. Feb 2026, 23:07
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Ich komme vorbei und höre es mir an Ne, natürlich ist Klang immer subjektiv und jeder hat sein eigenes Empfinden dafür. ![]() Aber nun versetze dich mal in die Lage eines "Newbies". Der Klang eines Plattenspielers kann dann kaum mit der heutigen digitalen Welt mithalten. Derjenige kann dann ja nur entsetzt sein. [Beitrag von Rabia_sorda am 27. Feb 2026, 23:19 bearbeitet] |
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speedhinrich
Inventar |
#10
erstellt: 28. Feb 2026, 00:04
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Auch wenn es ein Newbie ist. Ich nehme auch Newbies mit zu extremen Events von Andreas Rackwitz. Porsche und Burmester oder so. Finden alle klasse. Sogar mein Hund. Den Newbie dürfen wir nicht alleine lassen. Du kan̈ns⅖t gerne hier vorbeischauen und reinhören.. [Beitrag von speedhinrich am 28. Feb 2026, 00:05 bearbeitet] |
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rat666
Inventar |
#11
erstellt: 28. Feb 2026, 00:21
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Mal zurück zum Problem. Entweder passt was mit dem eingebauten Phono Pre nicht. Allerdings wäre das dann ein Defekt der dir noch nie aufgefallen istt weil noch nie ein Dreher angeschlossen war. Prinzipell sollte der eingebaute Phone Pre ausreichend sein. Möglicherweise ist auch das vormontierte MM System völlig falsch justiert. Entweder vom Werk aus oder durch den Ttransport. Möglicherweise ist das MM System auch defekt. Auflagekraft wurde ja schon gennant, falsches Antiskating vielleicht (wirkt sich aber eher anders aus). Blöde Frage: Du hast aber den Plattenspieler schon an den Phono Eingang deines NAD angeschlossen und das Massekabel auch?
Kann man sehen wie man will aber rein technisch (z.B. Kanaltrennung, Gleichlauf, Rumpel, Rauschabstand, usw.) ist der Plattenspieler der CD in Dimensionen unterlegen. Selbst ein schlechter CD Player ist technisch nicht in der Lage so schlechte Werte zu produzieren, ein Streamer zweimal nicht. Ich gebe dir aber in soweit recht, dass der TE sich nicht mit so schlechten LP Klang abfinden muss, sowas ist nicht normal. Trotz der technischen Unterlegenheit höre ich auch gerne Plattte. [Beitrag von rat666 am 28. Feb 2026, 00:22 bearbeitet] |
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Rabia_sorda
Inventar |
#12
erstellt: 28. Feb 2026, 00:35
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Würde ich tatsächlich. Ist jetzt nur eine Sache der Distanz (nicht der Diskrepanz).
So ist es auch von meiner Seite her. Wobei dies auch wieder nur subjektiv ist. Hier kann es dennoch absolute Diskrepanzen zu der digitalen Welt geben ... |
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dialektik
Inventar |
#13
erstellt: 28. Feb 2026, 01:19
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Was bitte hat denn dieser Klangeindruck mit analog vs. digital zu tun [quote="mm2237 (Beitrag #1)" Ich würde es als matschig beschreiben. Wenn das Orchester anfängt klingt es so, als könnte gar nicht der ganze Frequenzbereich abgebildet werden, v.a. die hohen Töne verschwimmen einfach, klingt fast wie eine Mono Aufnahme. Gesang klingt auch irgendwie verzerrt.[/quote] Jede gescheite Aufnahme und Pressung klingt bei mir weder "matschig" noch irgendwie in den Höhen beschnitten noch verzerrt im Vergleich zur CD...Und in manchen Fällen finde ich die Platte für meine Ohren sogar besser klingend und das ist eine subjektive Bewertung eines anderen Klanges im Vergleich zur digitalen Quelle Hier liegt entweder was bei der Scheibe im Argen oder beim Weg von dieser zum Verstärker (rund um Tonarm, System, Nadel -Einstellungen/Installation) Defekt des Preamp glaube ich weniger. [Beitrag von dialektik am 28. Feb 2026, 01:29 bearbeitet] |
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hpkreipe
Inventar |
#14
erstellt: 28. Feb 2026, 02:14
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Für mich liest sich dass, also ob die Nadel was abbekommen hat. An den TE, mal mit dem Handy ein Photo in der größten Vergrößerung machen und schauen, ob Du dann etwas sieht - sofern vorhanden auch eine Uhrmacherlupe nutzen. Wenn da etwas komisch aussieht, ist mit Sicherheit die Nadel durch. Wenn Du nichts siehst, kann das trotzdem der Fall sein. Es taucht wirklich nur der unterste Teil ganz, ganz wenig in die Rille ein. Findest Du nichts und ist ist die Nadel sauber - zurück zum Händler, denn mit normalen Ohren ist es schwer CD/ SACD und Platte auseinanderzuhalten, das ist schon sehr, sehr ähnlich. Messtechnisch liegen Welten dazwischen mit den beiden eigenen Ohren wird das - bis auf das Knistern - eher schwierig. Es könnte noch über den Phonoeingang kommen und was vermisse ich den Albus, der hat für fast jedes Gerät eine Information zur Eingangskapazität parat gehabt - ALBUS??? Damit könnte sich eruieren lassen, ob die Phonosektion des NAD nicht doch sehr suboptimal ist - ich vermute aber auch eher, dass die eher gut zum Tonabnehmer passt Mit freundlichen Grüßen |
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Skaladesign
Inventar |
#15
erstellt: 28. Feb 2026, 02:19
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Und das Analog nur mit Kohle funktioniert ist ein lange wiederlegtes Märchen. |
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Rabia_sorda
Inventar |
#16
erstellt: 28. Feb 2026, 02:36
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Ohje...so mancher Plattenspieler-Jünger scheint sich der digitalen Welt zu entziehen ... Jessus ... kann denn keiner mal seinen eigenen Schweinehund überwinden und wirklich zu dem besseren Klangverhalten stehen? Und nein, dies wird definitiv nicht dem Plattenspieler zuzuschreiben sein. Andererseits... Ein digitales Medium klingt ansich "kalt", jedoch die Schallplatte eher "warm". Somit ist hier die Schallplatte der klare Sieger |
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AusdemOff
Inventar |
#17
erstellt: 28. Feb 2026, 02:37
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Überprüfe bitte ob die vier Kabel des Tonabnehmers auch richtig gesteckt sind und fest sitzen. Gemäß Service Anleitung des NADs besitzt dieser eine Eingangskapazität von 100 pF und eine Impedanz von 50 kOhm. Für das EVO System wird eine Eingangskapazität von 150 - 300 pF empfohlen. Mit anderen Worten: Hier liegt eine Fehlanpassung vor die durchaus das Zeug dazu hat den Klang als matschig zu empfinden. Abhilfe: Externen Phono Pre verwenden der die min. 150 pF/47 kOhm liefert, oder die beiden Eingangskapazitäten des NADs auslöten und gegen 150 pF austauschen. Setzt natürlich voraus das man löten kann und sich einigermaßen mit Schaltplänen und dem Übertragen in die Realität etwas auskennt. Die Widerstandsunterschiede sind vernachlässigbar. |
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dialektik
Inventar |
#18
erstellt: 28. Feb 2026, 02:42
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Käse, ich habe hier xk CDs und nur 100er Platten. Heute kommt aber fast alles per Streaming Und dazwischen kommt mal ausgewählt eine Platte oder CD. Hat aber rein gar nichts mit dem hier geschilderten Problem zu tun! |
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dialektik
Inventar |
#19
erstellt: 28. Feb 2026, 02:45
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Finde ich vollkommen unerheblich gerade im Zusammenhang mit dem Klangerlebnis des TE @mm2237 Kümmer dich wie geraten um Nadel, System, Tonarm, Kontakte oder besorge dir mal eine andere Platte, geht auch Secondhand, sollte halt sauber und nicht verkratzt sein. Habe hier zig Klassikplatten aus den 70-80ern, auch von Decca [Beitrag von dialektik am 28. Feb 2026, 02:49 bearbeitet] |
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Rabia_sorda
Inventar |
#20
erstellt: 28. Feb 2026, 02:50
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Und wo ist es nun "Käse"? Ob nun eine oder hundert Platten vorhanden sind, eine subjektive Klangempfindung solltest du dennoch besitzen. Diese liest sich jedoch nicht ... P.S.: Was sind "100er Platten"?
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einstein-2
Inventar |
#21
erstellt: 28. Feb 2026, 04:08
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Hallo Themenersteller Als erstes würde ich diese besagte Platte bei einem Bekannten mit einer guten Anlage abspielen. Dann hast du einen Vergleich. Alles andere ist nicht zielführend, vor allem nicht der Versuch am Plattenspieler zig Einstellungen zu verändern. |
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Skaladesign
Inventar |
#22
erstellt: 28. Feb 2026, 11:26
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einstein-2
Inventar |
#23
erstellt: 28. Feb 2026, 11:36
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Hallo Was benutzt er denn für ein Kabel, wohl das welches mit dem Dreher mitgeliefert wurde? Wo stammt das Foto mit dem Multimeter her? Dass es am Kabel liegt, kann ich mir aus eigener Erfahrung nicht vorstellen. |
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Skaladesign
Inventar |
#24
erstellt: 28. Feb 2026, 12:13
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Das Kabel ist mein Kabel und ich hatte es mal gemessen. Abzüglich 17pF für die Messstrippe bleiben 314 pF zuzüglich 100 pF vom Amp plus Tonarmkabel eventuell noch 20 pF, Sind in Summe 434,, kein Wunder das es matschig Klingt. |
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Sunlion
Inventar |
#25
erstellt: 28. Feb 2026, 12:50
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Wenn der TE mit digitalen Quellen aufgewachsen ist und nun zum ersten Mal einen finsteren Vinyldämon aus der Alten Welt hört, könnte es schon sein, dass er entsetzt ist, besonders, wenn er von seinen LP-Jünger-Kumpels vielleicht nur Gutes gehört hat und nun mit falschen Vorstellungen an die Sache herangeht. Er erlebt quasi das Gegenstück von meiner Erfahrung, als ich zum ersten Mal eine CD hörte und mich in den umwerfend reinen Sound verliebte. Nach meinem letzten LP-Debakel, wo eine digital remasterte Platte katastrophal klang, inklusive starker Disbalance des Stereopanoramas, würde ich aber auch erst mal auf eine vergurkte Schallplatte tippen. Einfach noch mal was anderes auflegen und probehören. |
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doc_sisiphus
Stammgast |
#26
erstellt: 28. Feb 2026, 13:20
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Hallo, ich kenne beide Medien. Bin mit Platte aufgewachsen, war von Cd begeistert, wo die Musik aus dem Nichts kam, und kann das Problem des TE nicht nachvollziehen. Beide Medien haben spezifische Eigenarten, aber das die Platte "matschig" klingen sollte von Haus aus halte ich für unwahrscheinlich. Es gibt auch heute noch viele User, die gerne Platte hören. Vermutlich liegt irgend ein anderer Defekt oder irgendeine Fehleinstellung vor. Nadel, Platte, oder irgendwas anderes. Einige andere User hier haben auch ähnliche Vermutungen geäußert. [Beitrag von doc_sisiphus am 28. Feb 2026, 13:35 bearbeitet] |
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Skaladesign
Inventar |
#27
erstellt: 28. Feb 2026, 13:38
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einstein-2
Inventar |
#28
erstellt: 28. Feb 2026, 13:48
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Hallo Ich halte dieses Ganze Gedöns über Kapazität, Wiederstand usw. total übertrieben. Es hat sich gezeigt, dass man bei Phonovorverstärkern bei welchen man diese Parameter einstellen, anpassen kann vielleicht hochstens marginale Unterschiede feststellen kann. Aber niemals so, dass es in einer Einstellung super und in einer anderen matschig klingt. Da wird mit Kanonen auf Mücken geschlossen. |
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Skaladesign
Inventar |
#29
erstellt: 28. Feb 2026, 15:04
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Dann nimm mal ein Sumiko Pearl bei 500 pF. Oder ein AT-VM 95 xxx. |
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Klaus_N
Inventar |
#30
erstellt: 28. Feb 2026, 15:40
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Dein Exemplar des Connect it E RCA scheint kein Einzelfall zu sein. Im Analog-Forum wird dein Messergebnis von 314pF bestätigt. Mit den 100pF des NAD wären das 417pF. Für das PickIt werden - wie für das Ortofon 2M 150-300pF kapazitive Last angegeben. Ob das allein zu dem beschriebenen Klangbild führt? Vielleicht ist ja wirklich die abgespielte LP suboptimal? |
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8erberg
Inventar |
#31
erstellt: 28. Feb 2026, 21:09
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Rega ja. "woanders" gibt's aber schon überaschend gute Möglichkeiten Nur passt der elektrische Abschluss im aktuellen Fall überhaupt nicht, das hört sich dann nach Mittelwellenradio mit voll aufgedrehten Höhen an. Wenn das gemeint ist.... Peter [Beitrag von 8erberg am 28. Feb 2026, 21:20 bearbeitet] |
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einstein-2
Inventar |
#32
erstellt: 01. Mrz 2026, 07:31
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Hallo Was mich verwundert ist, dass man vom Themenersteller nichts mehr hört. |
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8erberg
Inventar |
#33
erstellt: 01. Mrz 2026, 08:52
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Hallo Tscha. Peter |
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Allante
Stammgast |
#34
erstellt: 01. Mrz 2026, 11:45
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Hallo Mathias, neben den bereits empfohlenen Maßnahmen - Kabel mit anderer Kapazität - Phono-Pre mit Anpassungsmöglichkeiten der Kapazitäten empfehle ich Dir, auch mal andere Schallplatten aufzulegen. Es kann durchaus sein, dass die Pressung Mist ist. Viele Grüße Thomas |
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einstein-2
Inventar |
#35
erstellt: 01. Mrz 2026, 12:00
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Hallo Ich frage mich, wie ich seit 1970 Platten mit MM- Systemen gehört habe und mich nie um Kapazität, Wiederstand usw. zu kümmern. Habe immer die MM- Eingänge welche im Receiver, Vollverstärker integriert waren verwendet. |
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Klaus_N
Inventar |
#36
erstellt: 01. Mrz 2026, 12:25
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Ich würde auch erst eine andere Schallplatte auflegen. Erst wenn das nichts bringt, das Kabel tauschen. sowas z.B.Mit 110pF für 1,5 m ergäbe sich zusammen mit der Eingangskapazität vom NAD von 100 pF eine gut passende Gesamtkapazität von 210pF. Sollte das Kabel nix bringen: Rückgabe ist bei Thomann kein Problem. (mir ist klar, dass es auch billigere Kabel gibt...) |
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dialektik
Inventar |
#37
erstellt: 01. Mrz 2026, 12:37
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Da bist du nicht alleine |
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ZincRider
Stammgast |
#38
erstellt: 01. Mrz 2026, 12:52
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Na, entweder Glück gehabt oder dir haben die Fehlanpassungen nichts ausgemacht. Die Hersteller haben es den Konsumenten auch nie leicht gemacht. Die Kapazität am Eingang des Phono-Verstärkers wurde so gut wie nie spezifiziert. Ob's passte oder nicht war somit reine Glückssache. Heute kann man sich einfach das Servicemanual dieser Verstärker im Netz runterladen und im Schaltplan nachgucken.. Und auch nicht jeder Tonabnehmer-Hersteller gibt die Kapazität für den neutralsten Frequenzgang an. Für den AT-VM95ML wir eine Kapazität von 100–200pF spezifiziert. Ich bin bei ca. 270pF gelandet, das war ein wenig linearer als 170pF. Ursprünglich hatte ich den Plattenspieler an einem Onkyo Verstärker mit integriertem Phonovorverstärker dran. Der hatte 450pF am Eingang. Gab mit der VM95-Serie ca. 2,5dB Boost bei 9kHz. Den Verstärker hatte ich von meinem Onkel. Der hatte in den 80er daran ein AT71 betrieben, für das 100pF empfohlen waren… [Beitrag von ZincRider am 01. Mrz 2026, 12:53 bearbeitet] |
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DerHilt
Inventar |
#39
erstellt: 01. Mrz 2026, 13:22
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Geht mir genauso. Hängt vielleicht auch damit zusammen, dass selbst Phono-Preamps nur für MC-Systeme einstellbar waren. Wir haben eben Glück gehabt, dass wir zu Zeiten groß geworden sind, zu denen nicht eine Messung irgendeines Messgurus erforderlich war, um eine Entscheidung z.B. für ein neues MM-System zu treffen. [Ironie] Andererseits: wie konnten wir überhaupt ohne Internetz irgendwas entscheiden? [/Ironie] |
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Tauern
Inventar |
#40
erstellt: 01. Mrz 2026, 13:35
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@Themensteller, ich glaube nicht, dass das Problem bei deiner Hifi-Anlage zu suchen ist. Die Vermutung einer Fehlanpassung bei der Kapazität kann entkräftet werden. Eingangskapazität Verstärker NAD C316BEE V2: angabegemäß 100 pF Kapazität Phonokabel Pro-Ject Connect it Line E: 130 pF für 123pF gemäß Website audiotra.de Kapazitätsanforderung Pro-Ject Pick it MM Evo: 150-300pF gemäß Website audiotra.de (wie alle Ortofon 2M) Dazu ein bisschen Kapazität der Tonarmverkabelung. Das sollte optimal passen. Besorge dir doch eine etwas ältere LP aus deinem Bekanntenkreis oder aus dem An- und Verkauf oder von kleinanzeigen.de. Ich glaube dann ist das Klangproblem verschwunden. Ich glaube, dass die von dir erworbene Schallplatte nichts taugt. Ich besitze selbst eine solche "Fehl"-Pressung, allerdings ein anderes Genre. Die klingt als sei der Höhenregler auf "-10" gedreht worden. Viel Erfolg! Tauern PS: Pro-ject soll in der Vergangenheit teilsweise Phonokabel mit zu hoher Kapazität beigelegt haben - wurde hier im Forum berichtet. |
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dialektik
Inventar |
#41
erstellt: 01. Mrz 2026, 13:44
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Gab es dicke HiFi-Jahrbücher Hab ich reingeschaut, als ich beim Händler einen Tandberg-Receiver und ReVox Boxen im Angebot gesehen habe... BTW: Von der Bahn gab es das Kursbuch Beides immer im Haus griffbereit. |
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Tauern
Inventar |
#42
erstellt: 01. Mrz 2026, 13:45
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Und was hilft das dem Themensteller? Bei Lektüre des Threads wundert es mich nicht, dass sich der Gute nicht mehr meldet... |
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Skaladesign
Inventar |
#43
erstellt: 01. Mrz 2026, 14:33
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Moin Ich kann mich gut erinnern, als ich 2010 wieder ins Vinyl eingestigen bin, auch mit einem Pro-jekt RPM3 und Ortofon 2MRed angeschlossen an einen Yamaha RXV 765 AVR. ( mit dem tollen Kabel von Pro-jekt Connect it E RCA ) Irgendwie war das damals nix, matschig trifft es schon auf den Kopf. Erst die Anschaffung eines externen Phono Verstärkers, und ein anderes Phonokabel, brachte Besserung. Aber auch heute gibt es Momente, die Unzufriedenheit hervorrufen. Das sind dann meist bescheidene Pressungen. Ich denke bei Vinyl ist heute der Weg das Ziel. Kann ich heute ja Vinyl mit CD und Stream vergleichen, was in den 80ern ja nicht so war. Ich kann dem TE nur empfehlen, alles nochmal durchzugehen. Kabel tauschen ( Goobay aus der Bucht hat unter 50 pF und kostet paar Euro ) Vorjustierten Tonabnehmer mit Schablone genau einrichten, kleine Tonarmwaage anschaffen ( kostet ein paar Euro ). Das ganze dann mit verschiedenen Platten anhören und ein wenig an den Reglern des Amps spielen. Irgendwann kommt man dann seinem Ziel näher. schönen Sonntag |
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Mars_22
Inventar |
#44
erstellt: 01. Mrz 2026, 18:02
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Mein Sohn hat vor 30 Jahren aus 8 Metern Höhe einen Stein durch die Heckscheibe unseres Autos auf den Thorens fallen lassen, den ich zur Reparatur bringen wollte Damals habe ich beschlossen, dass es der richtige Zeitpunkt ist, das unerfreuliche Kapitel Plattenspieler abzuschließen. War ne gute Entscheidung. |
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Tauern
Inventar |
#45
erstellt: 01. Mrz 2026, 18:55
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Zu #44: nee, echt jetzt??? Allein das Nachvollziehen des beschriebenen Vorgangs wirft Fragen auf... Zu #43: das aktuelle Kabel des Pro-Ject hat ganz offensichtlich andere technische Eigenschaften als das vor 16 Jahren erworbene. Ich würde bei der aktuellen Sachlage garnichts an der Anlage ändern. Mit sehr großer Wahrscheinlichkeit ist die erworbene Pressung das Problem. Selbst wenn Auflagekraft und Antiskating nicht ganz korrekt eingestellt wären, würde sich nicht das geschilderte Problem in der Deutlichkeit einstellen. |
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Skaladesign
Inventar |
#46
erstellt: 03. Mrz 2026, 00:32
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Jo , hier wird so ein Tullus über Kabel und anderem Voodoo beschrieben. Das Phonokabel, welches als einziges wirklich Einfluss hat,,wird dann einfach abgetan. Was diskutier ich eigentlich noch hier. |
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doc_sisiphus
Stammgast |
#47
erstellt: 03. Mrz 2026, 11:39
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und, gibt es neue Erkenntnis seitens des TE`s ? Wäre doch auch mal interessant. |
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einstein-2
Inventar |
#48
erstellt: 03. Mrz 2026, 12:31
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Hallo Ich denke mal, dass dem Themenersteller nach den umfangreichen für ihn nicht zielführenden Beiträgen die Lust an Plattenfräsen ein für allemal vergangen ist.😨😨😨😨 |
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doc_sisiphus
Stammgast |
#49
erstellt: 03. Mrz 2026, 12:54
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könnte sein, muß aber nicht so sein. Zumal ja auch einige Überlegungen geäußert wurden, die es bestimmt wert sind, auszuprobieren. Vielleicht kommt da ja noch was, um Licht ins Dunkle zu bringen. |
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