| HIFI-FORUM » Stereo » Elektronik » Analogtechnik/Plattenspieler » Plattenspieler bis 1000€ | |
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Plattenspieler bis 1000€+A -A |
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| Autor |
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Mulokaj87
Ist häufiger hier |
#1
erstellt: Gestern, 14:04
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Hallo zusammen 😊 ich suche aktuell einen neuen Plattenspieler bis etwa 1000 € und würde mich über Erfahrungen und Empfehlungen freuen. Wichtig für mich: - mindestens Halbautomatik bzw. Endabschaltung / Auto-Lift - wohnzimmertaugliches Design - langlebig & zuverlässig - unkompliziert im Alltag - eher Musik genießen statt ständig basteln/tunen 😄 Mein aktuelles Setup: - Marantz Model 40n - Marantz CD 60 - Dynaudio Evoke Lautsprecher Musik: - Soul - Hip-Hop - Motown - 80s allgemein - generell eher musikalisch/warm statt analytisch Der Plattenspieler steht im Wohnzimmer mittig zwischen CD-Player und Verstärker und sollte optisch gut ins Setup passen. Wichtig ist mir daher auch Verarbeitung, Haptik und allgemeine Wertigkeit. Aktuell tendiere ich vor allem zu: - Audio Technica AT-LP8X - Technics SL-1500C Der Technics scheint laut vielen Meinungen technisch/mechanisch stärker zu sein, während mir der Audio-Technica optisch und vom Gesamtgefühl extrem gut gefällt. Der LP8X wäre bei einem Händler für 799 € zu bekommen, der Technics für 849 €. Mich würden vor allem interessieren: - echte Erfahrungen - Verarbeitung/Haptik im Alltag - Klangcharakter - Passung zu Marantz + Dynaudio - Halbautomatik/Auto-Lift Erfahrungen - Tonarmqualität - ob ihr in meinem Fall eher „technische Perfektion“ oder „Wohnzimmer-/Musikgefühl“ priorisieren würdet 😊 Andere Empfehlungen bis ca. 1000 € mit mindestens Auto-Lift/Endabschaltung gerne willkommen. Vielen Dank! Mulo |
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marantz-fan
Inventar |
#2
erstellt: Gestern, 17:32
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Hallo Mulo, mit der Forderung nach Halbautomatik schränkst Du die Auswahl natürlich ziemlich ein. Ich denke mit den beiden von Dir schon vorausgesuchten Kandidaten liegst Du schon mal grundsätzlich nicht falsch. Aus heutiger Sicht würde ich auch nicht mehr auf Direktantrieb und Tonarm mit SME-Kupplung verzichten wollen. Den Audio Technica kenne ich nur vom Papier und da schaut er mal gar nicht so schlecht aus. Der Technics ist natürlich der Klassiker mit im Zweifel sicherlich höherem Wiederverkaufswert. Ich habe eine Zeitlang den größeren Bruder 1300G besessen. Die Verarbeitung, der massive Plattenteller und der Antrieb haben mir sehr gefallen (ist beim 1500C zwar etwas "einfacher", aber immer noch sehr gut). Ich habe den 1300G dann aber später doch gegen den Denon getauscht, weil der den m.E. hochwertigeren und schwereren Tonarm hat. In der Preisklasse um 1000€ machst Du mit dem Technics aber sicher nichts falsch. Gerne hätte ich Dir noch den Thorens TD-403DD ans Herz gelegt, aber der erfüllt leider Deine Anforderung nach Halbautomatik nicht.
Seehr gute Basis ... das meine ich tatsächlich ernst, der eingebaute PhonoPre ist nämlich so gut, dass Du Dir um einen externen erst mal keine Gedanken machen musst. Bei MM-Systemen musst Du lediglich ein wenig auf die Kapazität achten (die Eingangskapazität der Marantz-Vorstufe liegt bei 220pF), Du kannst aber bspw. auch sehr gut High-Output MC-Systeme mit niedriger Ausgangsspannung einsetzen, da der Marantz eine hohe Eingangs-Empfindlichkeit hat und super wenig rauscht! Zumindest der 1500C hat aber auch einen eigenen Phono-Entzerrer an Bord, den Du aber in Verbindung mit dem Marantz eigentlich nicht bräuchtest.Für den Klang ist weniger der Plattenspieler selbst, sondern in erster Linie der TA verantwortlich. Da bekommst Du mit dem Technics (Ortofon 2m Red) zwar schon einen besseren mit auf den Weg als beim AudioTechnica-Dreher (AT-95E), aber der lässt sich später sowieso recht einfach aufrüsten bei Bedarf. Insofern muss das nicht unbedingt kaufentscheidend sein, allerdings sollte man das schon beim Preisvergleich mit berücksichtigen. Zur Tonarmqualität: Neben einer guten Lagerung solltest Du unbedingt auf Höhenverstellbarkeit achten (VTA) und auf die effektive Tonarmmasse, die die Eignung für bestimmte TA einschränken kann (MCs mögen bspw. häufig gerne eher schwere Tonarme). Da Du bei beiden Drehern durch das SME-Bajonett aber auch die Headshell tauschen kannst (etwa durch eine schwerere ersetzen), hast Du sogar darauf Einfluss. Zumindest beim Technics kann man dann bei Bedarf auch ein Zusatzgewicht am Tonarmende montieren. Ob das bei dem AT auch geht, weiß ich leider nicht. Insgesamt ist mindestens der Technics also schon ein sehr flexibler Dreher, der in dieser Preisklasse kaum zu schlagen sein wird. Falsch machst Du aber sicherlich mit beiden nichts - wie gesagt, den AT kenne ich leider nicht aus eigener Erfahrung. Vielleicht kann hier ein anderer User mehr beitragen. |
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Mulokaj87
Ist häufiger hier |
#3
erstellt: Gestern, 18:36
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Danke dir nochmal für die ausführliche Einschätzung 🙂 Genau zwischen diesen Punkten bin ich aktuell tatsächlich ziemlich hin- und hergerissen. Zum einen zwischen Halbautomatik/Auto-Lift und einem komplett manuellen Spieler, weil man dort natürlich nochmal mehr Auswahl hätte. Andererseits bin ich auch ein eher gemütlicher Mensch 😄 Gerade abends nach der zweiten oder dritten Platte werde ich vermutlich eher entspannt auf dem Sofa versinken und in mich gehen 🤣 Deshalb finde ich Auto-Lift bzw. Endabschaltung schon ziemlich charmant. Vollautomatisch muss es aber nicht zwingend sein. Aktuell ist es bei mir tatsächlich so: Optisch gefällt mir der Audio-Technica am besten. Der wirkt für mich wohnlicher, eleganter und einfach irgendwie mehr nach „Musik genießen im Wohnzimmer“. Der Technics ist für mich dagegen wahrscheinlich die technisch pragmatischere bzw. rationalere Wahl — also der klassische „solide Ingenieurs-Plattenspieler“. Was mich an beiden Spielern reizt, ist aber die Möglichkeit, später unkompliziert mal unterschiedliche Tonabnehmer/Systeme auszuprobieren. Nicht, weil ich dauerhaft am Gerät selbst optimieren möchte oder ständig andere Tonarme etc. im Kopf hätte, sondern einfach aus Interesse an verschiedenen Klangcharakteren. Ich glaube nämlich, dass die Basis bei beiden für mich erstmal absolut reichen würde. Ich bin da eher pragmatisch: Wenn das Gerät schön aussieht, zuverlässig funktioniert und musikalisch Spaß macht, bin ich eigentlich glücklich 😄 Als Familienvater mit zwei kleinen Kindern und generell stressigem Alltag suche ich eher etwas, bei dem irgendwann Feierabend ist, man eine Platte auflegt und einfach Musik hört — ohne sich ständig mit Milligramm an Änderungen oder endlosen Optimierungen zu beschäftigen. Genau deshalb tue ich mich aktuell so schwer mit der Entscheidung, wohlwissend das es für den Preis fantastisch klingende und aussehende manuelle Plattenspieler gibt. |
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Klaus_N
Inventar |
#4
erstellt: Gestern, 19:16
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Wäre ein automatischer Tonarmlift zum Nachrüsten (z.B. Audio Technica AT6006R oder Pro-Ject Q Up) eine Option? |
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Rabia_sorda
Inventar |
#5
erstellt: Gestern, 20:02
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Beide sind sogar verwandt. Etwas geschichtlich abgeschweift: Hideo Matsushita (Audio-Technica) ist nämlich der Neffe von Konosuke Matsushita (Panasonic/Technics). Beide sind leider mittlerweile verstorben und bei Technics kann Konosuke natürlich nun keinen Einfluss mehr ausüben. Bei AT wirkt aber seit rund 30 Jahren Kazuo Matsushita, welcher der Sohn von Hideo ist und führt heute noch das Familienunternehmen. Fazit: Beides sind qualitativ gute Dreher, nur würde ich persönlich wohl zu dem Technics greifen. Die Gründe wurden schon genannt. |
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Mulokaj87
Ist häufiger hier |
#6
erstellt: Gestern, 20:40
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Das mit der Geschichte zwischen Audio-Technica und Technics/Panasonic finde ich tatsächlich super interessant 🙂 Das wusste ich vorher überhaupt nicht. Vor allem spannend, dass Audio-Technica heute noch familiengeführt ist und damit offenbar weiterhin gewisse traditionelle Werte und Kontinuität im Unternehmen vorhanden sind. Sowas finde ich bei Firmen generell sympathisch. Und die Idee mit einem nachträglichen Tonarmlift finde ich grundsätzlich auch nicht uninteressant. Das würde ich aktuell zwar nicht direkt als feste Lösung einplanen, aber ich bin da offen und möchte mir erstmal verschiedene Vorschläge und Möglichkeiten anschauen. Falls mich irgendwann ein komplett manueller Plattenspieler wirklich umhaut, könnte so ein Lift genau die richtige Ergänzung sein. |
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Rabia_sorda
Inventar |
#7
erstellt: Gestern, 20:51
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Das freut mich, denn solche Dinge finde ich auch sehr interessant. Andere hingegen oftmals nicht und ich werde für solche "Ausschweifungen" sogar noch angemacht - die würden ja nicht zu dem dem Thema passen und somit mehr als nur OT sein. P.S.: Noch so nebenbei eingeworfen: Toshio Iue (Sanyo/Fisher) war der Schwager von Konosuke Matsushita.... [Beitrag von Rabia_sorda am 13. Mai 2026, 20:59 bearbeitet] |
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Mulokaj87
Ist häufiger hier |
#8
erstellt: Gestern, 21:16
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Doch, ich finde solche Dinge tatsächlich sehr interessant 🙂 Für mich gehört sowas irgendwie auch mit dazu. Klar entscheidet am Ende natürlich das Produkt selbst, aber ich merke bei mir schon, dass ich zu Marken immer auch eine gewisse Bindung aufbauen möchte ( so blöd sich das vielleicht anhört 😄 ) Ich bin generell eher jemand, der innerhalb seines Budgets lieber bewusst kauft und dann lange Freude an einer Sache haben möchte. Und da spielen für mich eben nicht nur reine technische Daten eine Rolle, sondern auch solche „Softfacts“ wie: - Geschichte der Marke - Philosophie - Tradition - Firmenkultur - wie ein Produkt insgesamt auf mich wirkt Das macht für mich am Ende oft den Unterschied, ob man etwas einfach nur besitzt oder wirklich gerne nutzt. Deshalb finde ich solche kleinen geschichtlichen Hintergründe ehrlich gesagt eher bereichernd als störend 🙂 Und genau dafür mag ich solche Foren ja eigentlich auch: nicht nur stumpf technische Daten vergleichen, sondern sich austauschen, Erfahrungen teilen und auch mal ein bisschen ausschweifen. |
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Rabia_sorda
Inventar |
#9
erstellt: Gestern, 21:24
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Toll! Da sind wir uns ja definitv ähnlich Ich weiß so ein "unnützes Wissen" über Matsushitas Geschichte auch nur, weil ich ein absoluter Fan von Technics (bzw. Panasonic) bin. Ich selbst nutze seit knapp 40 Jahren nur Technics-Produkte und bin damit überaus zufrieden. Pioneer wäre sonst meine 2te Alternative geworden.... Übrigens hat Pioneer auch aktuelle PS anzubieten. Teilweise sind die aber älteren Technics-PS abgekupfert. |
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marantz-fan
Inventar |
#10
erstellt: Gestern, 23:07
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Da scheinen wir wohl ganz ähnlich zu ticken, nicht nur weil wir den gleichen Verstärker benutzen... Übrigens auch was die Geschichte / Identifikation mit einem Hersteller betrifft. Noch mal zum Thema: Die beiden Dreher von AT und Technics sind wirklich prima. ABER: Bringt eine (Halb-)Automatik wirklich so viel? Ich meine allenfalls bei der letzten Platte, bei der man dann einschläft ... in allen anderen Fällen muss ich doch eh zum Plattenspieler, um die Platte zu wenden oder eine neue aufzulegen. Du würdest die Auswahl beträchtlich vergrößern, wenn auch rein manuelle Dreher in Betracht kämen.Der von mir oben schon erwähnte Thorens TD-403 liegt zwar etwas über Deinem Budget, hat aber bereits einen Tonabnehmer der 200€-Klasse montiert (Ortofon 2m Blue) und zudem einen ganz tollen Tonarm. Oder vielleicht ein Magnat MTT 990, der hat einen in dieser Preisklasse seltenen 10-Zoll-Tonarm, um noch mal einen zu nennen.
Ich wünsche viel Spaß bei der Suche! [Beitrag von marantz-fan am 13. Mai 2026, 23:09 bearbeitet] |
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Rabia_sorda
Inventar |
#11
erstellt: Gestern, 23:32
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Ich selbst würde ja zu einem älteren, also gebrauchten PS von Technics greifen. Nicht nur, weil sie durchaus günstiger zu erstehen wären, sondern weil sie durchaus jeden Komfort bieten und sie nochmals mindestens 20 Jahre lang durchhalten. Normalerweise sind diese PS "unkaputtbar" und falls es dennoch mal zu Problemen führen sollte, dann liegt es nur (eher selten) an einer mangelhaften Wartung. Bei deren riemengetrieben PS sollte dann mal der Riemen erneuert werden und / oder ein wenig Schmierung des Plattentellerlagers/Motorlagers erfahren (nach SM vorgehen). Ich besitze seit etwa 1979 einen ungewarteten (und damals "günstigen") Technics SL-B303 und der läuft heute noch ohne Probleme. |
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Mulokaj87
Ist häufiger hier |
#12
erstellt: Gestern, 23:52
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Ich glaube, ich habe mittlerweile auch etwas besser verstanden, warum mich Halbautomatik bzw. Auto-Lift so anspricht 🙂 Das ist bei mir gar nicht nur reine Bequemlichkeit. Ich bin einfach nicht der feinmotorischste Mensch und neige eher dazu, bei empfindlichen Dingen etwas zu verkrampfen, weil ich Angst habe, etwas kaputt zu machen. Gerade bei so einem filigranen Thema wie Tonabnehmer/Nadel gibt mir ein guter Lift einfach ein entspannteres Gefühl beim Auflegen. Dazu kommt natürlich noch der Familienalltag 😄 Ich höre Musik zwar oft ganz bewusst, aber eben auch gerne nebenbei beim Kochen, Aufräumen oder wenn mit den Kindern etwas ist. Deshalb finde ich eine Endabschaltung bzw. Auto-Lift im Alltag schon ziemlich angenehm. Genau deswegen tue ich mich aktuell wahrscheinlich auch so schwer zwischen den vielen tollen manuellen Drehern und den komfortableren Lösungen 🙂 Gebraucht würde ich grundsätzlich tatsächlich nicht ausschließen 🙂 Allerdings muss ich auch ehrlich sagen, dass der Plattenspieler bei mir nicht in einem dedizierten Hörraum stehen wird, sondern ganz normal im Wohnzimmer. Dadurch ist er für mich eben nicht nur ein Audiogerät, sondern auch ein Stück weit Möbelstück bzw. Teil des gesamten Wohnkonzepts. Deshalb suche ich schon etwas, das optisch gut mit meinen beiden Marantz-Geräten (Model 40n & CD60) harmoniert und insgesamt dieses wohnliche, hochwertige Gesamtbild unterstützt. Was mich beim Technics aktuell etwas beschäftigt: Je mehr ich mich einlese, desto häufiger stolpere ich über Themen wie: - Höhenschlag/Wobble beim Teller - Probleme bzw. Spiel beim Lifthebel - Auto-Lift-/Endabschaltungs-Themen - teilweise abgeschnittene letzte Tracks bei bestimmten LPs Ich weiß natürlich auch, dass sich solche Dinge im Internet oft sammeln und verstärken. Trotzdem zeigt es mir irgendwo auch: Der Technics hat zwar technisch/mechanisch sicherlich einige Vorteile, ist aber eben auch nicht vollkommen „perfekt“. Und genau deshalb lande ich gedanklich immer wieder beim Audio-Technica, weil mir dieser optisch einfach deutlich besser gefällt und ich das Gesamtpaket extrem stimmig finde. Meine Hoffnung war deshalb eigentlich, neben Leuten mit Technics-Erfahrung vielleicht auch jemanden zu finden, der den Audio-Technica selbst besitzt oder längere Zeit genutzt hat, damit man die beiden im Alltag etwas besser gegeneinander abwägen kann 🙂 Ursprünglich hatte ich übrigens auch mal den Pro-Ject A2 mit auf dem Schirm, weil Vollautomatik natürlich erstmal charmant klingt. Nach vielem Lesen und Videos schauen hatte ich aber irgendwann den Eindruck, dass die anderen beiden insgesamt doch die robustere bzw. langfristig sorgenfreiere Lösung wären — gerade auch durch Direktantrieb und den geringeren Wartungsaufwand im Vergleich zu einem klassischen Riemenantrieb. |
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Rabia_sorda
Inventar |
#13
erstellt: Heute, 00:25
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Einen PS aus der Hoch-Zeit der PS wäre sicherlich nicht verkehrt, jedoch muss man natürlich auch erwähnen, dass man somit einen "Oldtimer" besitzt. Einen Oldtimer muss man entweder selbst warten/reparieren können oder halt die Kosten für eine Wartung/Reparatur in einer Fachwerkstatt aufbringen. Ich habe den Vorteil, dass ich alles selbst ermöglichen kann (Hifi + Kfz)....(OK, liest sich gerade etwas "provokativ" ).
Dann greife zu dem welcher dir richtig erscheint! Aber hast du dir auch mal die PS von Pioneer angeschaut? |
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