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Plattenspieler bis 1000.- Euro

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Autor
Beitrag
Blumfeld1
Stammgast
#1 erstellt: 22. Nov 2011, 14:07
Nachdem ich nun meine Plattensammlung und das Zubehör komplett verkauft habe, denke ich das war ein großer Fehler...

Naja, nun suche ich einen Neuen. Ich habe mich schon ein wenig umgeschaut, ich mag diese Player aus Chrom und Acryl, nur leider sind die alle komplett Manuell. Was bedeutet das sie nicht einmal einen tonarmlift haben. Das geht bei mir aber gar nicht ich bin nicht mehr der jüngste und ohne Brille sehe ich nicht einmal den Tonarm.

also die Randbedingungen:

Gerne ein Designermodel nicht die klassische schwarze Kiste.
Mit Tonarmlift und MIT Endabschaltung.

Jemnd einen Vorschlag?
andre11
Inventar
#2 erstellt: 22. Nov 2011, 15:21

Blumfeld1 schrieb:
Nachdem ich nun meine Plattensammlung und das Zubehör komplett verkauft habe, denke ich das war ein großer Fehler...

Stimmt!

Gerne ein Designermodel...
Mit Tonarmlift und MIT Endabschaltung.

Designermodelle als Vollautomat?
Hmm... das wird wohl schwierig...

Jemnd einen Vorschlag?

Bestimmt ganz viele!
Meine wären gebrauchte DUAL, oder Technics, oder Thorens, oder, oder, oder...

Das gesparte Geld lässt sich auch ganz wunderbar in Schallplatten anlegen.
Und über die klanglichen Qualitäten der "Alten" brauchen wir hier auch nicht groß zu reden.
8erberg
Inventar
#3 erstellt: 22. Nov 2011, 15:49
Hallo,

Automatikdreher - TD 240 von Thorens in Furnier und dann ein gescheites System dazu.+

Wenn es ein Neugerät sein soll.

Ansonsten: ein Direktdrive je nach Geschmack aus Japan oder St. Georgen.

Peter
andre11
Inventar
#4 erstellt: 22. Nov 2011, 16:01

8erberg schrieb:
TD 240 von Thorens....

...ist doch ein Dual, oder? (CS 435 Basis oder so?)
dobro
Inventar
#5 erstellt: 22. Nov 2011, 16:02
Hallo Blumfeld,

nichts für Ungut. Ich denke auch manchmal darüber nach und lasse es dann aus vielen Gründen. Für einen Wiedereinstieg auf hohem Niveau mit viel Unterstützung empfehle ich einmal dieses Modell:

http://goto.glocalnet.net/naff/denon_DP_59L.jpg

Zu bekommen wäre es - Zustand ist mir nicht bekannt - hier:

http://www.highendmarkt.de/selectcard.asp?ID=531041

Mit einem Denon DL 304 bist du dann schon ganz weit vorne:

http://www.audiovisi...0a7vnejl3919klk1usn2

Alternativ, neu und mit Lift und Endabschaltung:

http://www.hifi-regl...sion_iii_comfort.php

Gruß
Peter


[Beitrag von dobro am 22. Nov 2011, 16:07 bearbeitet]
Blumfeld1
Stammgast
#6 erstellt: 22. Nov 2011, 16:41
Hallo Peter,

das Xpression 3 wäre genau das was ich suche. Leider steht in dem Phonophono Prospect nicht das er eine automatische Endabschaltung hat. Das gesparte Geld investiere ich dann in einen Ortofon M2 Bronze.
Was mir zu meinem Glück dann noch fehlt ist eine Plattenklammer (wie beim Project xperience?
oder ein Auflagegewicht. Könnte man das einfach aufsetzen oder irritiert das den Motor?

Mich würde natürlich interessieren wer den Spieler schon hat und wie seine Erfahrungen damit sind. Für michist das viel Geld...aber ich will nicht an der falschen Stelle sparen.

Danke im voraus

Optisch wäre ja der Proct RPM 5.1 mein Favorit, aber ohne Endabschaltung geht gar nichts...


[Beitrag von Blumfeld1 am 22. Nov 2011, 16:43 bearbeitet]
Fhtagn!
Inventar
#7 erstellt: 22. Nov 2011, 19:49
Vergiss das Projektgedöns mal lieber .

All you need: Zuverlässiger, bekannter Verkäufer, guter Ta ist auch dabei. Das der Dreher excellent ist, versteht sich :

http://www.ebay.de/i...c82926#ht_506wt_1392

MfG
Haakon
Blumfeld1
Stammgast
#8 erstellt: 22. Nov 2011, 19:59
Und der kann Akkustisch mit den teureren Mithalten?
Fhtagn!
Inventar
#9 erstellt: 22. Nov 2011, 20:53
Sowas wird gar nicht mehr gebaut, heute kostet gleichwertiges ein Vermögen.
Dazu noch ein schönes System, dann hast du für rund 700€ ein Top Setup.
Blumfeld1
Stammgast
#10 erstellt: 22. Nov 2011, 21:27
Hmm, also die Argumentation verstehe ich. Damals war das Massenware und daher günstig.
Mir fällt da nämlich ein das der Traum meiner Jugend ein Dual CS 5000 war (Der mit Holzfurnier). Ich weiß nicht wie oft ich mir den bei dem Hifi Händler meines Vertrauens angesehen habe.
Der müsste dann doch heute auch noch gut sein, oder?
Das wäre doch was. Bezüglich der Abtaster und Nadeln kann man mir hier doch bestimmt auch helfen und die Justage. Da wüsste ich jetzt gar nichts mehr von. Einen schönen Pre-Amp habe ich mir schon ausgeguckt...

http://www.phonophono.de/Ygsp_gramamp2.php3


[Beitrag von Blumfeld1 am 22. Nov 2011, 21:35 bearbeitet]
RAXOMETER
Stammgast
#11 erstellt: 22. Nov 2011, 22:02
Hallo Blumfeld,

Haakon kennt sich, so denke ich aus meiner Erfahrung schon gut aus und ich stimme ihm zu. Mit dem Yamaha wärst Du besser bedient. Ein gescheiter Tonabnehmer noch und einen besseren Phonovorverstärker wie beispielsweise den Aikido von Otto und dann.... ... viel Spaß beim hören !!

Gruß
Markus
Pilotcutter
Administrator
#12 erstellt: 22. Nov 2011, 22:10
'n Abend.

Der 5000er von Dual ist schon ein feiner Dreher. Ich Liebe auch Dreher mit viel Holz und war auch schon öfter kurz davor... Mich schreckt nur immer die elektronische Steuerung ab - die (zumindest für mich) schlecht zu reparieren ist.

Aber wenn's Dein JugendTraum ist, dann go for it! Sowas zum Beispiel:

Dual CS 5000

Dazu eine OM30 Nadel und Du hast alles was Du brauchst.

Gruß. Olaf
mathi
Stammgast
#13 erstellt: 22. Nov 2011, 22:37

Fhtagn! schrieb:
Vergiss das Projektgedöns mal lieber .

All you need: Zuverlässiger, bekannter Verkäufer, guter Ta ist auch dabei. Das der Dreher excellent ist, versteht sich :

http://www.ebay.de/i...c82926#ht_506wt_1392

MfG
Haakon


Ich kenne mich mit den Preisen jetzt zwar nicht gut aus, aber ist das Gerät nicht "etwas" überteuert?

Eigentlich gehen die doch teils deutlich unter 100,-EUR raus?
directdrive
Inventar
#14 erstellt: 23. Nov 2011, 07:15

mathi schrieb:


Ich kenne mich mit den Preisen jetzt zwar nicht gut aus, aber ist das Gerät nicht "etwas" überteuert?

Eigentlich gehen die doch teils deutlich unter 100,-EUR raus?


Nein, einen YP-D6 bekommt man im Normalfall kaum deutlich unter 100,-. Allerdings scheinen mir 300,- auch recht happig, ich habe für ein besser erhaltenes Exemplar (ohne Felgenspray) vor einigen Jahren 130,- bekommen.

ypd6b
Fhtagn!
Inventar
#15 erstellt: 23. Nov 2011, 07:44

vor einigen Jahren


Die Preise steigen stetig, das merkt man langsam aber sicher. Die Dual 5000 sind mittlerweile auch über 250€ angekommen.

Zudem: Wenn ich kein Bastler wäre, würde ich lieber etwas mehr zahlen, hätte dafür aber einen vertrauenswürdigen Verkäufer, der auch weiß, wie man ein solches Gerät sicher verpackt und mir die volle Funktion garantiert.

Der CS-5000, wenn persönliche Präferenz, ist auch besser als alles, was heute bis 1000€ ohne Tonabnehmer angeboten wird.
Ausgenommen sei mal der Technics 12xx, der ja hier mangels Automatik ausscheidet.
Ist doch schön, wenn ein Jugendtraum doch noch wahr wird .

Gruß
Haakon
Eminenz
Inventar
#16 erstellt: 23. Nov 2011, 07:50
Ich kann mich hier auch nur anschließen und auf alte Helden verweisen. Du bekommst für vergleichsweise wenig Geld einen soliden Dreher, auch wenn er nicht aussieht wie moderne Kunst.

Habe selber einen Elac PC 900, der zuverlässig seinen Dienst tut. Ich hab letztens im Ausverkauf ein neues Acutex STR 420 für 70.- geschossen und hab somit für nichtmal 100.- einen Dreher, der sich durchaus mit weitaus teuren aktuellen Modellen messen kann.

Bei einer Messe beim hiesigen Händler hab ich letztens nen Benz Micro ACE auf nem Transrotor gehört und ich hab die 5000.- Euro Differenz so jetzt nicht herausgehört
8erberg
Inventar
#17 erstellt: 23. Nov 2011, 08:58
Hallo,

beim Plattenspieler muss man auch immer berücksichtigen, dass es keine technische Weiterentwicklung mehr seit ca. Mitte der 80er Jahre gab.

Statt dessen sind die verkauften Mengen an HiFi-Drehern in den 80er Jahren drastisch eingebrochen, sodass fast alle Hersteller die Produktion eingestellt haben.

Die heute noch als Produzenten auftreten sind eher "Kleinserienhersteller".
Um da einen Vergleich zu bringen: ein VW-Golf ist technisch auch besser verarbeitet als ein Ferrari, von der erheblich problemloseren Technik abgesehen. Und ohne "Rennstrecke" (sprich in unserem Vergleich gute Schallplattenaufnahme) ist der Ferrari beim Brötchenholen auch mit nix im Vorteil.

Daher: lieber einen gut gewartetes Exemplar der Glanzära nehmen.
Eminenz
Inventar
#18 erstellt: 23. Nov 2011, 09:04
DAS ist einer der Shooting-Stars aus den "Glanzjahren".
Plattendudler
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 23. Nov 2011, 12:30
Ich würd mir nen schönen Dual kaufen, wenn Du ihn ohnehin nicht siehst
Blumfeld1
Stammgast
#20 erstellt: 23. Nov 2011, 14:23
ich werde den Forenrat befolgen und mir einen nicht so hübschen alten kaufen. Das ist jetzt entschieden. In der Nachbarschaft solle in Thorens TD 280 MK II im Angebot sein. Das wäre doch was, oder?
dobro
Inventar
#21 erstellt: 23. Nov 2011, 14:51
Hallo,

ich würde dir davon abraten. Schaue mal in Analog-Forum. Dort wird ein gut erhaltener Thorens TD 320 mit TP 16 MK IV-Tonarm angeboten. Dazu ein relativ junges Grado black.

Den TD 280 hatte ich schon, ebenso den 320er und ich kann dir sagen, dass der 320er um Längen besser und solider ist.

Gruß
Peter
Blumfeld1
Stammgast
#22 erstellt: 23. Nov 2011, 14:59
Das hatte ich nach der Forensuche schon befürchtet. Auch ein NAD 202 der hier zu haben ist soll wohl nicht so toll sein.

Ich würde euch bitten dann mal konkrete Modelle zu nennen der Dual CS 5000 fand ja auch nicht den rechten Anklang.

Als System würde ich gerne diesen guten Schliff nehmen (ortofon 2M Bronze) und beim Phonovorverstärker gibt es ja auch noch Diskussionsbedarf wie ich befürchte...


[Beitrag von Blumfeld1 am 23. Nov 2011, 15:00 bearbeitet]
Eminenz
Inventar
#23 erstellt: 23. Nov 2011, 15:02
Genau, da lässt sich auch lang und breit drüber diskutieren

Ein Freund von mir hat das Ortofon Rondo Red, welches mir sehr gut gefällt. Das o.e. Acutex STR 420 ist auch sehr gut (zumal neu für 79.-) aber die Restbestände scheinen wohl weg zu sein.

Ich nutze als Entzerrer übrigens eine alte Yamaha C-70. Für das Niveau musste für nen neuen Entzerrer auch recht viel hinlegen.
Blumfeld1
Stammgast
#24 erstellt: 23. Nov 2011, 15:51
9ch müsste dann ja konkret wissen welche Systeme diesen Feinschliff haben, aber zuerst vielleicht der Plattenspieler...
Blumfeld1
Stammgast
#25 erstellt: 23. Nov 2011, 16:10
Bei den Japanern haben wir ja konkret 3 Modelle:

Denon DP 59 L
(Yamaha YP 6 D)
Kenwood KD990

Bei Dual und Thorens weiss ich jetzt nur der 280 nicht
Eminenz
Inventar
#26 erstellt: 23. Nov 2011, 16:35
Den ELAC PC900 kannst du ruhig auch aufnehmen, ist dann eben ein deutsches Gerät, aber leider recht selten.
cbv
Inventar
#27 erstellt: 23. Nov 2011, 17:11

directdrive schrieb:
Allerdings scheinen mir 300,- auch recht happig

Klar. Der Verkäufer ist analog revival -- er bietet (teilweise SEHR) interessante Geräte an, die preislich aber immer am oberen Ende des gerade noch so vertretbaren liegen.
Blumfeld1
Stammgast
#28 erstellt: 23. Nov 2011, 18:32
Also gerade bei Dual und Thorns müsst ihr mir helfen. Das gibt ja tausende Modelle, wobei sich mir kein Kriterium zeigt woran man an den Modelnummern sieht was taugt und was nicht
Fhtagn!
Inventar
#29 erstellt: 23. Nov 2011, 19:08
Wenn dir der CS-5000 gefällt, dann nimm doch den. Was spricht dagegen?
Pilotcutter
Administrator
#30 erstellt: 23. Nov 2011, 19:32
Genau! Ich würde da auch nicht so'n Tamtam von machen. Wenn Du einen Bezug zum 5000 hast und er Dein JugendTraum ist, dann nimm ihn. Viel galanter kann man sich einen JugendTraum kaum erfüllen. Man kann jetzt noch zig gute Dreher aus den 70ern aufzählen, was Dir aber letztlich nichts bringt.

Mit der OMB 30 Nadel bist Du mit dem fine line Schliff imho auf 2M Bronze Niveau. Die Nadeln bei Dual lassen sich einfach umstecken.

Gruß. Olaf
Blumfeld1
Stammgast
#31 erstellt: 23. Nov 2011, 20:23

Fhtagn! schrieb:
Wenn dir der CS-5000 gefällt, dann nimm doch den. Was spricht dagegen?



Naja im Laden kriege ich den nicht zu kaufen. Und ich möchte schon einen Player der auch noch gut aussieht.
In der Bucht und bei ebay Kleinanzeigen sind viele andere Plattenspieler in guter Optik (wobei der Kennwod mir das ja auch angetan hat), aber da weiss ich eben nicht was was taugt. Aber ich freue mich wenn mir jemand einen CS 5000 in Holzfurnier anbietet...


[Beitrag von Blumfeld1 am 23. Nov 2011, 20:26 bearbeitet]
germi1982
Moderator
#32 erstellt: 23. Nov 2011, 20:54
Der CS 5000 ist recht interessant, auch aus technischer Sicht. Gibt nicht viele Dreher mit einem quarzgeregelten Riemenantrieb.
Blumfeld1
Stammgast
#33 erstellt: 23. Nov 2011, 21:14
4016n24_23ich könnte in der Nähe einen Denon DP 37 F bekommen. In Holzfurnier.
Blumfeld1
Stammgast
#34 erstellt: 23. Nov 2011, 21:23
45362el_23oder einen Kenwood KD-2055
Fhtagn!
Inventar
#35 erstellt: 23. Nov 2011, 22:09
So einen Kenwood habe ich auch noch hier stehen.

Ist ein feiner Dreher, auf Spiel im vertikalen Tonarmlager achten. Ansonsten hat der eigentlich keine Schwachstellen.

Was soll der denn kosten?
dobro
Inventar
#36 erstellt: 24. Nov 2011, 07:21
Hallo,

@Marcel, einen riemengetriebenen Quartzantrieb hatten bereits die Modelle AF 887, 977 und ggf. noch andere aus dem Hause Philips. Unbeachtet dessen laufen diese Antriebe gut.

@Blumfeld. Den Denon kenne ich. Mit dem Denon DL 110 macht der auch eine gute Figur. Er ist einfach zu bedienen und klingt nicht besser oder schlechter als ein 7er Dual mit gleichem System

Wenn die Zeit nicht eilt wäre es aber dennoch schön ggf. einen Kinder/Jugendtraum mit dem CS 5000 oder 750 zu erfüllen. Ansonsten empfehle ich als Dreher nach wie vor den Technics SL Q3, den Dual 721 oder 731, einen Thorens TD 320 oder 2001 oder neu trotzdem den Project Comfort mit der Endabschaltung (wie oben verlinkt).

Gruß
Peter
Blumfeld1
Stammgast
#37 erstellt: 24. Nov 2011, 11:56
4869adh_23so in der Nähe wäre noch ein Denon DP 300F, das ist auch der letzte den ich euch vorschlage, sonst muss ich eben warten bis ich einen Dual CS 5000 finde.
Blumfeld1
Stammgast
#38 erstellt: 24. Nov 2011, 12:22

Fhtagn! schrieb:
So einen Kenwood habe ich auch noch hier stehen.

Ist ein feiner Dreher, auf Spiel im vertikalen Tonarmlager achten. Ansonsten hat der eigentlich keine Schwachstellen.

Was soll der denn kosten?



200.- ist Top in der Optik.
und mit dem Denon DL 110 ist der gleichwertig mit

project/ Orton 2M Bronze
Dual CS 5000 / Ortofon OMB 30 ???


[Beitrag von Blumfeld1 am 24. Nov 2011, 14:41 bearbeitet]
Fhtagn!
Inventar
#39 erstellt: 24. Nov 2011, 12:49
Für 200€ mit DL-110 würde ich ihn kaufen. Die gehen in der Bucht mittlerweile nicht mehr billig weg.

Das Laufwerk ist gut, die Kunststeinzarge macht auch richtig was her.
Der Tonarm verträgt auch sehr gute Tonabnehmer.

Besser oder schlechter - das macht ab dieser Geräteklasse in erster Linie der Tonabnehmer aus.
Für einen Vorverstärker und evtl. einen besseren TA ist dann ja noch reichlich Raum im Budget.
Pilotcutter
Administrator
#40 erstellt: 24. Nov 2011, 13:16

Blumfeld1 schrieb:
project/


Noch'mal ein Wort zu dem Wort "Pro-ject": Nach Deinem Eingangstext zu urteilen, kennst Du die damaligen Plattenspieler. Und jedem, der die 70er mit ihren Plattenspielern erlebt hat und heute mit Plattenspielern wieder anfangen will, kann man die heutigen Modelle nicht mehr empfehlen. Die Anfassqualität unterscheidet sich derart, dass ist ein Riesenunterschied. Wer solide Schalter und Schaltknebel von früher kennt, dem ist von den neuen Geräten abzuraten.

Allein die Tonarmlifte bei den Pro-Jects (und bei fast allen neuen) sind nur noch Drahthebel und direkt am Tonarmlager stationiert. Das ist mit den früheren Geräten verglichen, einfach unpraktisch. Teilweise sind sie auch recht aufstellkritisch und - verglichen mit den noch erhältlichen soliden Geräten - maßlos überteuert. Aus heutiger betriebswirtschaftlicher Sicht müssen die Preise wahrscheinlich so sein.

Gruß. Olaf


[Beitrag von Pilotcutter am 24. Nov 2011, 13:18 bearbeitet]
Blumfeld1
Stammgast
#41 erstellt: 24. Nov 2011, 13:38
Deshalb habe ich mich ja für ein (welches auch immer) altes Gerät entschieden.
Die Frage bezog sich ja nur auf den Klang.
Ich kennen mich mit den verschiedenen Systemen und Nadelschliffen eben nicht aus.
Blumfeld1
Stammgast
#42 erstellt: 24. Nov 2011, 14:51

Fhtagn! schrieb:
Für 200€ mit DL-110 würde ich ihn kaufen. Die gehen in der Bucht mittlerweile nicht mehr billig weg.

Das Laufwerk ist gut, die Kunststeinzarge macht auch richtig was her.
Der Tonarm verträgt auch sehr gute Tonabnehmer.

Besser oder schlechter - das macht ab dieser Geräteklasse in erster Linie der Tonabnehmer aus.
Für einen Vorverstärker und evtl. einen besseren TA ist dann ja noch reichlich Raum im Budget.



wir reden doch über den Kenwood KD-2055 ?
Hier im Forum wird er als Billigplayer mit schöner Optik beschrieben (laut Forensuche)
Fhtagn!
Inventar
#43 erstellt: 24. Nov 2011, 17:34
Mag sein, dass einige so über den Dreher urteilen.
Auf welcher Grundlage sie dies tun, weiß ich nicht.

Ich bin auch nur ein Hobbyist, der mittlerweile rund 50 Dreher restauriert hat.
Ein klein wenig Urteilsvermögen schreibe ich mir mal selbst zu .

Der Kenwood KD-2055 ist vieles, aber kein Billigdreher.

Der mechanische Aufbau ist erstklassig, die Automatik ist ordentlich konstruiert.
Im Inneren ist ein Thorens keinen Deut besser verarbeitet!

Plattenteller & Lager sind gut dimensioniert (besser als bei vielen anderen, die hier im Forum hochgelobt werden), das Tellerlager ist mit guter Passung gefertigt und läuft sauber.

Der Motor ist ein 70er Jahre Standard-Synchronmotor, nichts besonderes, aber auch nichts schlechtes.
Gleiches gilt für den Tonarm.

Messtechnisch besteht kein Grund zur Klage:
Rumpel:
DIN gewichtet: 65dB
Gleichlauf:
0,06% (WRMS)
+/- 0,08% (DIN)

Wer nun behauptet, das sei ein Billiggerät, der hat entweder keine Ahnung, das Gerät noch nie besessen oder irgendetwas, dass ich nicht beurteilen kann .

Gruß
Haakon



Der 2055 wurde von Kenwood
Blumfeld1
Stammgast
#44 erstellt: 25. Nov 2011, 13:49
da fehlt irgendiwe der Rest...

Entspricht das Denon 110 dem Feinschliff der anderen Nadeln (Ortofon OM 30)? Ich kann das anhand der Tabellen nicht sehen, da steht nur eliptischer Schliff.

Und dann fehlt ja noch der Preamp. Dieser Aikido von Otto hat da jemand einen Link? Ich habe in der Bucht ein DIY Teil gefunden mit dem Namen für 65.-. Entspricht das dem?
Das wäre ja toll, denn für Preamps kann man ja richtig Geld hinlegen. Da kaufe ich dann doch lieber Platten für. Mit meiner einen hier wird es bestimmt schnell langweilig...

Und dann fehlt mir eigentlich nur noch eine verständliche Anleitung zur Einstellung des Tonarms. Die Auflagekraft kriege ich alleine hin, aber das "andere" habe ich schon früher nicht verstanden...


[Beitrag von Blumfeld1 am 25. Nov 2011, 13:56 bearbeitet]
Pilotcutter
Administrator
#45 erstellt: 25. Nov 2011, 13:58

Blumfeld1 schrieb:
da fehlt irgendiwe der Rest...


Ja, ich dachte auch, er kommt noch drauf, aber wohl nicht. Vielleicht gleich?
Fhtagn!
Inventar
#46 erstellt: 25. Nov 2011, 14:15
...als Modell der gehobenen Mittelklasse unterhalb der direktgetriebenen "Stein-Topgeräte" KD-550 und KD-5070 angeboten.

Blumfeld1
Stammgast
#47 erstellt: 25. Nov 2011, 14:41
...sagt doch mal was zu dem Nadelschliff und dem Preamp.
So wie ich das jetzt verstehe past das gar nicht, da das Denon ein High Output MC ist und an den MM Eingang gehört und das Aikido ein MC Preamp...
Pilotcutter
Administrator
#48 erstellt: 25. Nov 2011, 15:02

Blumfeld1 schrieb:
...sagt doch mal was zu dem Nadelschliff und dem Preamp.


Ich halte mich da gerne etwas bedeckt, da ich erst einen Phonovorstufe habe und kenne und die seit Jahren nutze. Es ist die Cambrige 640P. Creek OBH-8 wäre auch gut und in der soliden Mittelklasse. Wenn Du DIY willst, werden die SUPA Platinen hier oft empfohlen.

Mit Nadelschliffen und Systemen ist's immer so eine Sache. Besserer Schliff ist auch nicht immer gleich besserer Klang. Grundsätzlich würde ich bei MM bleiben - die Denons mit ihrem High Output MC mal ausgenommen; die sind auch sehr gut (DL110 etc.) - und mir ein solides MM besorgen, als da wären Ortofon VM red, blue, silver, oder 2M blue, bronze. Wenn Du einen Dual CS 5000 erwischt und er ein Dual OMB System drunter hat, würde ich zur OM30 Nadel greifen. Nicht OM40. Die Nadel ist ein Beispiel, dass auch hohe Nadelschliffe (FG 70) unschön klingen können.

Es liegt auch etwas daran, wie Deine restliche Gerätschaft und Lautsprecher beschaffen ist. Viele Systeme zwischen 150 und 250 Euro sind empfehlenswert und unterscheiden sich oft nur im direkten Vergleich. Wenn Du Dich für ein namhaftes System (Ortofon, Goldring, Grado, Shure) entscheidest, wirst du nicht entäuscht sein. Zumal Du keinen Vergleich hast.

Erst musst Du den Dreher haben und dann bzgl Abtastsystem weitersehen - jenachdem was an dem Dreher verbaut ist.


[Beitrag von Pilotcutter am 25. Nov 2011, 15:31 bearbeitet]
Blumfeld1
Stammgast
#49 erstellt: 25. Nov 2011, 15:57
So es ist entschieden, habe den Kenwood KD-2055 genommen. Das Gerät war kein Schnäppchen aber ist von einem Händler. Das Gehäuse hat garantiert keinen Kratzer (sonst kann ich es zurückschicken) und hat alles neu. Neue Kabel, neues Öl, einen neuen Riemen. Völlig saubere Haube.

Da kann ich mit dem Preis leben. Verbaut ist allerdings ein Kenwood N-39 MK II was ich nirgends finde.

Also wird die Frage nach dem Preamp und dem System konkret. Mir wurde das Denon DL 110 vorgeschlagen was mir gut passen würde denn ein Nadelpreis von um die 100 Euro ist gerade so erträglich.

Beim Preamp habe ich nichts gegen DIY ich google mal nach SUPA

Im übrigen Danke ich euch allen schon mal ganz herzlich für die Unterstützung. Das läuft ja alles in eine ganz andere Richtung als geplant. Und das ist gut so.


[Beitrag von Blumfeld1 am 25. Nov 2011, 16:00 bearbeitet]
Pilotcutter
Administrator
#50 erstellt: 25. Nov 2011, 16:09

Blumfeld1 schrieb:

Da kann ich mit dem Preis leben. Verbaut ist allerdings ein Kenwood N-39 MK II was ich nirgends finde.


Das sind wohl die Haus-Systeme. Auf alle Fälle eine sphärische 20 Euro Nadel. Ruhig mal reinhören.

Dann schau Dich um nach dem Denon DL110. Das bekommst Du bei jedem einschlägigem online Händler. Ich habe bislang alle neuen Systeme und Nadeln bei Thakker, Bottrop gekauft, aber Du kannst Dir den billigsten raussuchen.

SUPA vertreibt der Hormann Audio

Gruß. Olaf
Blumfeld1
Stammgast
#51 erstellt: 25. Nov 2011, 16:18
Hallo Olaf,

reinhören werde ich erst einmal. Ich bin sowieso ganz froh das da erst mal was drauf ist, schliesslich steht Weihnachten vor der Tür.
Für MM reicht doch das einfache Supa 2 für 70,., oder?
Da bräuchte ich natürlich Hilfe bei der Anpassung, zuerst für das Kenwood System, dann für das Denon DL 110 das ich dann im Januar holen werde.


[Beitrag von Blumfeld1 am 25. Nov 2011, 16:23 bearbeitet]
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