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Frequenzweiche mit NF Signal ?

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highfreek
Inventar
#1 erstellt: 17. Apr 2005, 09:06
Hallo, habe mal wieder eine Bastel Idee!

Diesmal zum Tema Bi Amp:

Man entferne die Frequenzweiche aus dem Lautsprechergehäuse, baue Sie in ein eigenes Gehäuse ein, und schließe die LSP-Eingänge der Weiche an den Vorverstärker Ausgang an.
Die getrennten Ausgänge der Weiche, für HT bzw TMT, kann man jetzt an 2 getrennte Endstufen anschließen!

Vorteil wäre:
Freqenzweiche ist keinen Vibrationen ausgesetzt.
TT und TMT haben getrennte Verstärker, was die Endstufen entlastet und so wohl zu sauberen Klang führen sollte!

Die Frage ist nur, funktioniert die Weiche auch mit einem schwachen NF Signal von nur ca. 2-3 Volt? Ich glaube ja, was denkt Ihr?
Also ich probiers mal, wenn ich die Zeit finde
gruß highfreek


[Beitrag von highfreek am 17. Apr 2005, 09:13 bearbeitet]
richi44
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 17. Apr 2005, 12:30
Die Weiche würde mit einem Signal von wenigen mV arbeiten. ABER sie hat eine Impedanz von 4 oder 8 Ohm und MUSS daher von einer Endstufe angetrieben werden.
Die Vibrationen der Weiche stören nachweislich nicht (jedenfalls wurde das Gegenteil nicht bewiesen).
Die Weiche mit ihren Induktivitäten kann je nach Bauweise zu zusätzlichem Klirr führen, der nur bei Biamping mit aktiver, also elektronischer Weiche vermieden werden können.
Du kannst es zwar probieren, aber wenn allenfalls etwas raus kommt, so belastest Du den Vorverstärker so stark, dass dieser mit Sicherheit klirrt. Beschädigen kann man ihn normalerweise nicht, dafür sollte die Schaltung geschützt sein, aber man weiss ja nie...
highfreek
Inventar
#3 erstellt: 17. Apr 2005, 18:27
Hmmmmm , 4 oder 8 Ohm,- ich dachte immer der Wiederstand wird vom LSP-Chassis bestimmt. Ich werds mal nachmessen, danke für die Promte antwort!
richi44
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 18. Apr 2005, 07:08
Nimm als Beispiel eine 6 dB-Weiche. Das ist für den Hochtöner einfach ein Kondensator davor in Reihe. Wie gross der sein muss, hängt von der Frequenz und dem Lautsprecherwiderstand ab.
Die Grenzfrequenz ist dann erreicht, wenn die Impedanz des Kondensators gleich ist wie der Lautsprecherwiderstand. Das bedeutet, dass Du nicht nur den Kondensator einbauen müsstest, denn der wäre grösser als die Koppelkondensatoren in der Verstärkerschaltung, weil dort viel höhere Widerstandswerte vorkommen, sondern Du müsstest den Hochtöner durch einen Widerstand von 8 Ohm darstellen. Und damit hättest Du ja die erwähnte Impedanz.
Wenn Du eine Formel zur Filterberechnung anschaust, ist immer der Lautsprecherwiderstand mit enthalten. Und wenn Du bei Monacor oder anderen fertige Weichen anschaust, so sind diese immer auf die Lautsprecherimpedanz abgestimmt. Das heisst nichts anderes, als dass sie zur richtigen Funktion auch diese Widerstände oder Impedanzen "sehen" müssen.
Funkster_2
Stammgast
#5 erstellt: 18. Apr 2005, 07:32
... macht auch mich neugierig.
Hab in 'nem Bastelbuch in Sachen HiFi mal etwas von 'ner "aktiven Frequenzweiche" gelesen.

Soll heissen, Vorstufe, Weiche, Aktive Boxen (mit einer Endstufe für jeden Treiber). Ich denke Ihr sprecht von sowas.
Wenn 'ne Anleitung drinne ist (schätze ich doch sehr) stell ich die gern mal in's Netz und geb Euch den Link.

Grüsse vom
Funkster


[Beitrag von Funkster_2 am 18. Apr 2005, 07:32 bearbeitet]
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