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"Phono" von StereOO

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ja?
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 09. Dez 2005, 16:22
Hi,

die monatliche Heftchenerscheinung STEREoo hat ein Zonderheft zu "Phono" aufgelegt. Dabei ist ein Artickel, der beschreibt, wie man mittels Oszilloskop das Antiskating einstellen können soll. Und zwar sollen die Verzerrungen symmetriert und minimiert werden.

Meine Frage: Verhohnepiepelung?

Im Normalbetrieb sollte die Nadel fett in der Rille laufen und mitnichten auch nur ansatzweise den satten Kontakt zu beiden Flanken aufgeben. Lupft die Nadel auch nur um ein winziges Maß aus den Tiefen der Rille die Flanke hoch, zerrt es sofort expolsionsartig im 100%-Bereich. So jedenfalls meine Erfahrung bei der EInstellung der Auflagekraft.

Wie will man nun mittels fortlaufender Verzerrungsmessungen am "lebenden Objekt" bei irgendeinem(!!) Pegel die Auflagekraft links/rechts symmetrisch(er) einstellen?

Ein Aprilscherz, der es ins Hauptsacheteuerrenomierheftchen geschafft hat - magels ähm Fachgombedenss?

Ja?
silberfux
Inventar
#2 erstellt: 09. Dez 2005, 19:49
Hi, der Praxisteil na ja, aber so schlecht fand ich das Heft insgesamt nicht. Ja, ein bisschen Schickimicki, aber man hätte es ja nicht kaufen müssen.

Gruß Silberfux
Jazzy
Inventar
#3 erstellt: 09. Dez 2005, 20:21
Hi!
Nein,kein Aprilscherz.
Du brauchst ne Schallplatte mit Sinusmesston und das Oszi.Links und Rechts werden dann auf gleiche Amplitude abgeglichen.Fertig.Allerdings haben die Leute meist keine Messschallplatte und kein Oszi.
ja?
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 10. Dez 2005, 08:36

Jazzy schrieb:
Hi!
Nein,kein Aprilscherz.
Du brauchst ne Schallplatte mit Sinusmesston und das Oszi.Links und Rechts werden dann auf gleiche Amplitude abgeglichen.Fertig.Allerdings haben die Leute meist keine Messschallplatte und kein Oszi.

Hi,

ich habe einen Schwingungsschreiber (PC mit Soundkarte) und auch eine Messschallplatte. Was mir fehlt ist eine Idee, wie der "Abgleich" stattfinden soll. Antiskating verändert den Auflagedruck der beiden Flanken asymmetrisch.
Solange die Nadel satt in der Rille läuft, sehe ich auf dem Schwingungsschreiber KEINE Effekte des Auflagedrucks und deshalb auch keine Effekte des (Anti-)Skating. Sobald die Nadel den Rillengrund auch nur leicht verlässt, steigen Klirr und Rillenzerstörung(!) explosionsartig an. Dieses Verhalten lässt sich nicht kontrollieren und deshalb auch nicht messtechnisch ausbeuten. Auflagedruck bzw. Antiskating per Schwingungsschreiber einstellen geht also nicht.

Was man auf dem Schwingungsschreiber aber sehen könnte ist eine Asymmetrie aus Kröpfung/Überhang oder eine schiefstehende Nadel. Mit anderen Worten: zieht man das Oszi-Bild auf glatt, zerrt man an der Nadel, bis der Schiefstand derselben die Asymmetrien aus Kröpfung und Überhang ausgleicht - ! Welch ein Rinderdung!

ciao

ps: selbstverständlich habe ich das Heftchen nicht gekauft - wo soviel Unernst zu finden ist ...


[Beitrag von ja? am 10. Dez 2005, 08:37 bearbeitet]
ja?
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 12. Dez 2005, 12:41

ja? schrieb:

Jazzy schrieb:
Hi!
Nein,kein Aprilscherz.
Du brauchst ne Schallplatte mit Sinusmesston und das Oszi.Links und Rechts werden dann auf gleiche Amplitude abgeglichen.Fertig.Allerdings haben die Leute meist keine Messschallplatte und kein Oszi.

Hi,

ich habe einen Schwingungsschreiber (PC mit Soundkarte) und auch eine Messschallplatte. Was mir fehlt ist eine Idee, wie der "Abgleich" stattfinden soll. Antiskating verändert den Auflagedruck der beiden Flanken asymmetrisch.
Solange die Nadel satt in der Rille läuft, sehe ich auf dem Schwingungsschreiber KEINE Effekte des Auflagedrucks und deshalb auch keine Effekte des (Anti-)Skating. Sobald die Nadel den Rillengrund auch nur leicht verlässt, steigen Klirr und Rillenzerstörung(!) explosionsartig an. Dieses Verhalten lässt sich nicht kontrollieren und deshalb auch nicht messtechnisch ausbeuten. Auflagedruck bzw. Antiskating per Schwingungsschreiber einstellen geht also nicht.

Was man auf dem Schwingungsschreiber aber sehen könnte ist eine Asymmetrie aus Kröpfung/Überhang oder eine schiefstehende Nadel. Mit anderen Worten: zieht man das Oszi-Bild auf glatt, zerrt man an der Nadel, bis der Schiefstand derselben die Asymmetrien aus Kröpfung und Überhang ausgleicht - ! Welch ein Rinderdung!

ciao

ps: selbstverständlich habe ich das Heftchen nicht gekauft - wo soviel Unernst zu finden ist ...


Zum Trost, die selbsternannten Ekzperten testen auch CD-Rohlinge im gewöhnlichen Periodikum "STEREoo". Eindringlich wird vor zu hoher Brenngeschwindigkeit gewarnt (kostet Höhen Tiefen Raum egal was :Y)! Allerdings unter 40 anderen nur bei "Sony" - ist es denn die Möglichkeit!? Aber immerhin, Geschwindigkeit IST Hexerei, also VORSICHT! (Gut, Erna, dass wir uns noch rechtzeitig das Heftchen gekauft haben!)

Und, erstaunlich, die mit den objektiv schlechten Daten (die nie und nimmer ausreichen , die Fehlerkorrektur zu überlisten, by the way) "klingen" am besten. Wie zart der Schnee rieselt ...

Digital analoge Ekzpertendarsteller!
dieterh
Stammgast
#6 erstellt: 12. Dez 2005, 16:58
Hi,

ich hab zwar keine Ahnung, wie die da was an dem Sinus sehen wollen, denn selbst 10% Klirrfaktor kann man auf dem Scope kaum sehen und schon garnicht quantifizieren, aber es gibt eine Methode mit Testplatten, die sogar mit dem Gehör funktioniert.
Dazu braucht man eine Platte mit Abtasttest mit steigender Auslenkung. Ab einem bestimmten Wert fängt dann jeder Tonabnehmer an zu zerren, wenn das Antiskating stimmt passiert das auf beiden Kanälen gleichzeitig. Das klingt dann allerdings ziemlich grausig.

Grüße,
dieter
ja?
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 22. Dez 2005, 14:31

dieterh schrieb:
Hi,

ich hab zwar keine Ahnung, wie die da was an dem Sinus sehen wollen, denn selbst 10% Klirrfaktor kann man auf dem Scope kaum sehen und schon garnicht quantifizieren, aber es gibt eine Methode mit Testplatten, die sogar mit dem Gehör funktioniert.
Dazu braucht man eine Platte mit Abtasttest mit steigender Auslenkung. Ab einem bestimmten Wert fängt dann jeder Tonabnehmer an zu zerren, wenn das Antiskating stimmt passiert das auf beiden Kanälen gleichzeitig. Das klingt dann allerdings ziemlich grausig.

Grüße,
dieter


Hi, es ist wohl so, dass stereOO für den Inhalt ihrer Artikel keine Verantwortung übernimmt. Ich habe nicht gehört, dass sich die Schönschreiber irgendwie entschuldigt hätten. Tja, ein Käfig voller Narren (läuft heuite auf ARTE).

ciao
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