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Veränderung des Kabels am Plattenspieler!

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sound_of_peace
Inventar
#1 erstellt: 07. Mrz 2007, 06:49
Hallo,
zur Zeit betreibe ich einen Thorens TD 147 mit 40 cm langen Oehlbach Strippen.
Nun sind gerade ein paar FastAudio Bicoax 2 X 98cm



Chinchkabel freigeworden, nun meine Frage:

Kann ich diese an den Dreher Montieren lassen?
Ich hatte mal so einen Verbindungsadapter zwischen die zwei Kabel geschaltet, also vom Klang war es natürlich nich so gut wegen dem Adapter, aber das Kabel müsste doch gehen, oder?
Es gibt aber doch auch zum Beispiel von FunkElektronik extra Phono Kabel, die sind ja dünner, aber hat das alles einen Unterschied?
Ich dachte mir jetzt einfach frei herausgesagt,dass das Hifigeschäft meines Vertrauens an zwei Enden die Stecker abzwackt, der Dreher auseinandernimmt usw...

Danke für eure Hilfe
Hörbert
Moderator
#2 erstellt: 07. Mrz 2007, 19:17
Hallo!

Im Gegensatz zu Hochpegelquellen ist es eben bei Phono nicht egal welches Koaxkabel zur Signalübertragung genutzt wird, bei Phono brauchst du ein Kabel mit einer möglichst niedrigen Kapazität, die Obergrenze wäre etwa bei 128 Picofarad/Meter anzusetzen. Weniger ist da selbstverständlich günstiger. Gute Phonokabel haben so um die 40-50 Picofarad/Meter.

MFG Günther
Albus
Inventar
#3 erstellt: 08. Mrz 2007, 16:15
Tag,

würde ich nicht machen, rundheraus gesagt: das BiCoax ist, wie schon die Bezeichnung sagt, kein typisches Koaxialkabel, sondern ein Hohlleiterkabel (der Innenleiter ist kein Massivdraht, keine Litze, vielmehr selbst ein Geflecht um einen Rundkern), Kapazität ca. 80 pF/m, etwas steif, die Abschirmung (zugleich der Rückleiter) ist einlagiges Geflecht, nicht 100 % abdeckend. - Für Phonoleitungen (kleinste Spannungen) ist eine erstklassige Abschirmung dringend angeraten, also doppelte Lage aus dichtem Geflecht plus leitender Folie, mithin 100 % Abdeckung; dabei kann die Kapazität für erstklassige Koaxkabel mit 50-55 pF/m angesetzt werden (16-17 pF/ft). Zusammen mit dem Tonarmkabel, typisch 70-80 pF/m, kommt der Plattenspieler alsdann auf eine Gesamtkapazität von 120-135 pF, dazu die übliche Kapazität des Phonoeinganges, ca. 200-250 pF, total dann noch gut brauchbar für gängige MM-Tonabnehmer (200-400 pF empfohlene Kapazität). Gerade bei Phonoleitungen ist eine steife Leitung meist unvorteilhaft, man achte auf ein flexibles Kabel, mit kleinem Biegeradius.

Die 40 cm-Oehlbachkabel, sind die denn von merklichem Nachteil?

MfG
Albus


[Beitrag von Albus am 08. Mrz 2007, 16:16 bearbeitet]
sound_of_peace
Inventar
#4 erstellt: 08. Mrz 2007, 19:30
Ja, eben nur 40 cm!
Albus
Inventar
#5 erstellt: 09. Mrz 2007, 08:32
Morgen,

dann lasse es doch beim Oehlbach bewenden (es wird sich eh um ein übliches Industrie-koax handeln, mit Kapazität um 60-70 pF und 85-90 % Abdeckung). Das Bicoax: 81 pF/m, übliche Induktivität 0,3 µH/m, dazu etwas hoher Widerstand 0,1 Ohm (ich hab' soetwas noch rumliegen, daher). Was soll's also?

MfG
Albus
sound_of_peace
Inventar
#6 erstellt: 09. Mrz 2007, 14:07
Es ist halt zu kurz^^
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