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Gebraucht gekauften PS checken lassen?

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music3k
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 22. Apr 2007, 15:52
Hallo!
Habe mir kürzlich einen gebrauchten Dual 1225 CS 18 zugelegt.

Jetzt war ich kürzlich bei einem Händler und der bot mir an, den Spieler für 35 Euronen checken zu lassen.

Ist das sinnvoll?

Zunächst bin ich sehr mit dem Klang zufrieden, und wollte demnächst mal mit Antiskating und dem Gewicht des Arms herumexperimentieren.

Muss ich mir trotz gutem Klangs und gutem optischen Zustand Sorgen um Verschleißteile machen?

Danke für die Mühen!

Grüße
Rillenohr
Inventar
#2 erstellt: 22. Apr 2007, 16:03
Meiner Ansicht nach kann man bei einem Plattenspieler alles selbst checken, also Tonarm-Geometrie, Tonarmlager (ob etwas wackelt), Auflagekraft (mit Tonarmwaage), Lageröl, ggf. Riemen usw. Entsprechende Infos diesbezüglich gibt es im Net jede Menge, inkl. in diesem Forum. Bei Dual hat man in der Regel wenig Arbeit, weil das System meistens austomatisch korrekt ausgerichtet ist. Ob das bei deinem Dreher auch so ist, weiß ich auswendig nicht.

Wenn jemand allerdings mit der Technik total auf Kriegsfuß steht und zwei linke Hände hat... nun ja.
Wolfgang_K.
Inventar
#3 erstellt: 23. Apr 2007, 07:44
music3k

Wenn Du mit dem Plattenspieler zufrieden bist und das alles sinnvoll arbeitet - warum willst Du 35 Euro (für nichts) loswerden? Gut der Fachhändler kann den Abtaster mit einem Mikroskop prüfen und Dir dann ein neues System verkaufen. Aber in der Regel sind Tonabnehmersysteme ausgesprochen langlebig. Und wie gesagt Dual war eine Firma die wirklich gute Plattenspieler produziert hat.

Und mit dem rumexperimentieren am Plattenspieler wäre ich vorsichtig. Tonarmbalance - Auflagekraftverstellung - Antiscating sind sehr fein auf einander abgestimmte Komponenten. Und Du mußt immer wissen wie man verstellte Parameter wieder in die ursprüngliche Position zurück bringt. Spätestens nach solchen verunglückten Aktionen mußt Du dann doch zum Fachhändler rennen....
music3k
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 23. Apr 2007, 12:51
Hallo!

Erstmal danke für die Antworten, dann werde ich mich vorerst darauf beschränken, nur den Klang zu genießen

Das Herumexperimentieren war wahr vielleicht ein wenig krass ausgedrückt, ich meinte natürlich vorsichtiges Herantasten an das Optimum nach eingehender Lektüre von Threads, in denen ich mir ein paar Tricks aneignen kann
Rillenohr
Inventar
#5 erstellt: 23. Apr 2007, 13:02

music3k schrieb:
... ich meinte natürlich vorsichtiges Herantasten an das Optimum nach eingehender Lektüre von Threads, in denen ich mir ein paar Tricks aneignen kann :)



Wobei es so viele sinnvolle Variationsmöglichkeiten nicht gibt. Ich würde mich einfach an die Herstellerangaben des Systems halten, fertig. Um eine korrekte Einstellung vornehmen zu können, empfiehlt es sich auf jeden Fall, eine Tonarmwaage anzuschaffen, denn denn die Skalenangaben am Tonarm sind im allgemeinen nicht sehr genau. Die Ortofon-Waage kostet nur ein paar Euro.
pet2
Inventar
#6 erstellt: 24. Apr 2007, 03:24
Die Ablesegenauigkeit bei Dual Plattenspielern ist vermutlich höher als die Fertigungsgenauigkeit der Nadeleinschübe.
Den größten Aussreisser hatte ich bisher bei 0,2 Gramm.
Wichtiger als eine Tonarmwaage ist vermutlich erstmal zu verstehen, daß die Auflagekraft bei den meißten Dual Plattenspielern nicht per simpler Gewichtsverlagerung passiert, sondern durch Federkraft.
Aber da gibt es ja schöne Quellen:
http://wega.we.funpic.de/1225/
Was absolut nicht verkehrt wäre, ist nach 30 Jahren Plattenspielerleben mal ein kleiner Wartungsdienst.
Dazu gehört nach Abnahme des Plattentellers, die Lauffläche des gleichen und die Lauffläche des (T)reibrades zu reinigen.
Das Lager des (T)reibrades freut sich über einen tropfen leichtflüssigen Öls, beim Tellerlager darf es noch etwas mehr davon sein.
Ansonsten macht auch immer eine vernünftige Umrüstung auf Cinch Kabel Sinn .
Hier wäre dazu noch eine passende Serviceanleitung:
http://wega.we.funpic.de/1224s/

Gruß

pet
music3k
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 24. Apr 2007, 14:42
tja, es kam wie es kommen musste:

Heute lief der Dreher zum ersten Mal in meinem Zimmer, funktionierte auch alles einwandfrei.

Jetzt allerdings funktioniert der automatische Start nicht mehr. Der Tonarm wird zwar aus der Halterung gehoben, dann aber stößt scheinbar auf einen Widerstand und zittert nur ein wenig, ehe er sich wieder ablegt. Das gleiche passiert, wenn das Ende der Platte erreicht ist, und der Tonarm eigentlich wieder zurück zu dem Halter zurückgeführt werden soll.

Hab nur mal kurz drauf geschaut und so auf den ersten Blick nichts erkennen können, außerdem spielt er auch weiterhin die Platten normal ab.

Habt ihr eine Vermutung, womit das zusammenhängen kann?

Ich hab den Spieler vorhin kurz schiefgehalten, weil ich ihn an Kabeln vorbeiführen musste, kann sich da was verschoben haben?
pet2
Inventar
#8 erstellt: 24. Apr 2007, 15:50
Hallo,

dieser Fehler kommt tritt bei jedem Dual Plattenspieler irgenwann auf.
Das Stichwort dazu heißt:"Steuerpimpel".
Du findest weiter oben ein "Dual Tutorial", da wird dieser Fehler bereits auf der ersten Seite besprochen .

Gruß

pet
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